{"id":84758,"date":"2022-06-13T08:43:00","date_gmt":"2022-06-13T06:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758"},"modified":"2022-06-13T08:43:00","modified_gmt":"2022-06-13T06:43:00","slug":"hinweise-des-tages-4128","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h01\">Die K&uuml;chenpsychologie der &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h02\">Die Freunde der Armen und der Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h03\">Minister Schnellschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h04\">Habeck ruft mit Aktion zum Energiesparen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h05\">Biden Throws Zelensky Under The Bus: Ukraine Leader &lsquo;Brushed Off&rsquo; Invasion Warnings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h06\">Zuckerbrot und Peitsche: Kanzler Scholz auf Balkantour<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h07\">Neben Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein: USA errichten riesige Klinik in der Westpfalz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h08\">Mehrheit f&uuml;r Nuklearwaffen? &ndash; Jetzt spricht die Friedensbewegung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h09\">&ldquo;Whataboutismus&rdquo; und das Recht auf selektive Wahrnehmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h10\">Bereit zur Abwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h11\">Ungeimpft und unverzichtbar: Pflegekr&auml;fte k&ouml;nnen in Mittelsachsen weiterarbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h12\">Geht aus der Covid-19-Pandemie eine &bdquo;Generation Corona&ldquo; hervor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h13\">Fahrermangel belastet Transportbranche und gef&auml;hrdet Lieferketten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h14\">Toxische M&auml;nnlichkeit, Panzerfahrt und Lobbyismus im &bdquo;vertraulichen Rahmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h15\">NSU-Terror: Spur der Unterst&uuml;tzer f&uuml;hrt in die Hooliganszene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h16\">Ausspionierte Anw&auml;ltin und mutma&szlig;liche Mordpl&auml;ne: So steht es um Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84758#h17\">Das Letzte: Die Spekulationen &uuml;ber Putins Gesundheitszustand: Weil sie hilflos sind, tr&auml;umen sie von seinem Tod<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die K&uuml;chenpsychologie der &Ouml;konomen<\/strong><br>\nWieso &Ouml;konomen an das M&auml;rchen der Inflationserwartungen glauben und h&ouml;here Zinsen abfeiern.<br>\nSo. Jetzt haben wir den Salat. Ab Juli steigt der Leitzins. Das hat die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) vorgestern verk&uuml;ndet. Erst nur um 0,25 Prozentpunkte, bis zum Jahresende aber noch weiter. Ein Fehler! Und zwar einer, der auf falsche Theorie zur&uuml;ckgeht. Na ja, vielleicht ist &ldquo;Theorie&rdquo; sogar schon zu viel gesagt. K&uuml;chenpsychologie trifft es besser. Warum die Zinserh&ouml;hung aber gar nicht hilft, habe ich hier schon mal erkl&auml;rt. Warum die EZB es trotzdem macht, kl&auml;ren wir in diesem Newsletter. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich ist auch der Begriff Inflation schon v&ouml;llig falsch. Damit ist n&auml;mlich eigentlich die sich selbst verst&auml;rkende Dynamik der Lohn-Preis-Spirale gemeint. Sprich: Gewerkschaften boxen Lohnzuw&auml;chse durch, das treibt die Kosten der Firmen, die wiederum mit Preisanstiegen reagieren und ihr St&uuml;ck vom Kuchen so wieder zur&uuml;ckholen &ndash; und dann geht es wieder von vorn&rsquo; los. Diese Spirale gibt es aber gerade nicht. Wir haben einen externen und einmaligen Preisschock. Die Lohnentwicklung hingegen ist mickrig. Wenn die Gewerkschaften jetzt nicht gro&szlig;e Lohnsteigerungen verhandelt bekommen, wovon wahrlich nicht auszugehen ist, dann ist die Inflationsrate n&auml;chstes Jahr automatisch wieder geringer. Zumindest wenn &Ouml;l und Gas nicht noch teurer werden. Das w&auml;re dann aber wieder ein neuer, einmaliger Schock, keine sich selbst verst&auml;rkende Spirale &ndash; ein wichtiger Unterschied.<br>\nDie Debatte um die Inflation leidet an falschen Definitionen und falscher Theorie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mauricehoefgen.substack.com\/p\/zinsen-ezb-inflation-fratzscher?s=r\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Freunde der Armen und der Armut<\/strong><br>\nSeit 150 Jahren entdeckt die SPD unentwegt ihr Herz f&uuml;r Menschen, die zu kurz kommen. Respekt! (&hellip;)<br>\n&bdquo;Die Inflation ist das Ergebnis von internationalen Krisen, auf die wir nur bedingt Einfluss haben. Die bittere Wahrheit ist: Der Staat kann die Preissteigerungen nicht ungeschehen machen und er kann auch nicht allen helfen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gezielt Menschen mit kleinem Geldbeutel entlasten, denn die sind von der Inflation besonders betroffen.&ldquo; (Stefan Weil, SPD, Ministerpr&auml;sident von Niedersachsen, Bild am Sonntag, 29.5.2022)<br>\nGanz in der Tradition seiner Partei f&uuml;hrt der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident sein Herz &ndash; oder im sozialdemokratischen Update: den Respekt &ndash; f&uuml;r die legend&auml;ren &bdquo;kleinen Leute&ldquo; vor. Warum es diese Sorte von Menschen gibt, die seit Gr&uuml;ndung seiner SPD vor 150 Jahren immer auf Unterst&uuml;tzung angewiesen sind und von ihrem Einkommen kaum leben k&ouml;nnen, bleibt dabei au&szlig;en vor.<br>\nDass diese M&uuml;hseligen und Beladenen keine kleine Minderheit und damit keine Ausnahme in dieser Gesellschaft darstellen, machen die &Auml;u&szlig;erungen eines anderen SPD-Politikers deutlich, der sich fast zeitgleich zum selben Thema &auml;u&szlig;erte:<br>\n&bdquo;Ich bin der festen &Uuml;berzeugung, dass wir dauerhafte und gezielte Entlastungen f&uuml;r alle mit geringem und mittlerem Einkommen brauchen: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Rentnerinnen und Rentner, Studierende und Auszubildende.&ldquo; (Hubertus Heil, SPD, Arbeitsminister, WAZ, 28.5.2022)<br>\nDie sonst so oft gepriesene Wohlstandsgesellschaft bedeutet offenbar f&uuml;r die Mehrheit der Menschen im Lande, dass sie M&uuml;he haben, mit ihrem Einkommen &uuml;ber die Runden zu kommen. Die Anteilnahme der f&uuml;hrenden SPD-Politiker geht aber nicht so weit, an diesem &Uuml;bel etwas Grundlegendes zu &auml;ndern; ihr Bestreben zielt vielmehr darauf, diesen Mangelzustand aushaltbar zu machen. Woher er r&uuml;hrt, geht aus den &Auml;u&szlig;erungen des Ministers im Grunde auch schon hervor: Wer &ndash; mangels Kapitaleigentum oder sonstigem &bdquo;Produktivverm&ouml;gen&ldquo; &ndash; von seiner Arbeit leben muss und wer es wegen seines Alters nicht mehr kann oder sich erst noch f&uuml;r den Verkauf seiner Arbeitskraft herrichten muss, hat von Hause aus ein Problem mit seinem Lebensunterhalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/die-freunde-der-armen-und-der-armut\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein Satireportal hat mal treffend geschrieben, dass die SPD traditionelle linke Halbjahre vor wichtigen Wahlen einl&auml;utet. In dieser Zeit sei das Spitzenpersonal darum bem&uuml;ht, die SPD wie eine Partei wirken zu lassen, die Politik f&uuml;r Arbeiter und Geringverdiener macht. Wahlk&auml;mpfern wie jetzt Stephan Weil, der eine Landtagswahl im Herbst vor sich hat, sei es dann zur Sch&auml;rfung des linken Profils auch ausdr&uuml;cklich erlaubt, soziale Forderungen zugunsten der Arbeiterschaft zu formulieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Minister Schnellschuss<\/strong><br>\nRobert Habeck m&ouml;chte &raquo;Energieabh&auml;ngigkeit&laquo; von Russland am liebsten sofort beenden &ndash; versteht allerdings die Probleme nicht (&hellip;)<br>\nVor diesem Hintergrund ist die Nahostreise des deutschen Wirtschaftsministers Robert Habeck zu sehen, die ihn zwischen 6. und 9. Juni nach Israel, in die besetzten Gebiete und schlie&szlig;lich nach Jordanien f&uuml;hrte. Um LNG-Lieferungen ging es dabei offenbar, im Gegensatz zur Hofberichterstattung vieler Medien, noch nicht einmal am Rande. Dieses schwierige Thema liegt in anderen H&auml;nden: Die EU-Kommission, Israel und &Auml;gypten haben schon vor einiger Zeit eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet, in der die Union von der Energiebeauftragten Kadri Simson aus Estland repr&auml;sentiert wird. Dar&uuml;ber wird sicher auch in der kommenden Woche beim Besuch der Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen in Kairo gesprochen werden.<br>\nHabeck offenbarte in Israel gegen&uuml;ber deutschen Journalisten wieder einmal sein fehlendes Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Problematik: Er habe seinen Gespr&auml;chspartnern &raquo;klargemacht&laquo;, dass er nur an sofortigen Gaslieferungen, aber nicht an mittelfristigen interessiert sei. Infrastrukturen, die erst in sieben oder neun Jahren verf&uuml;gbar seien, w&uuml;rden zu einer Zeit kommen, &raquo;wo sich Deutschland ganz schnell wieder von fossilen Energien trennt&laquo;.<br>\nDem in alle Richtungen hochn&auml;sig auftretenden Gr&uuml;nen-Politiker scheint nicht bewusst zu sein, dass nirgendwo in der Welt jemand auf &uuml;bersch&uuml;ssigem Erdgas sitzt und nur darauf wartet, der Bundesregierung kurzfristig auszuhelfen. Mehr Erdgas, das gilt nicht nur f&uuml;r Katar, wo Habeck sich im M&auml;rz eine Abfuhr holte, setzt Kapazit&auml;tsausbau durch gro&szlig;e Investitionen voraus. Das braucht nicht nur ein paar Jahre, sondern erfordert auch l&auml;ngerfristige vertragliche Bindungen. Finanziell sind sie zudem g&uuml;nstiger als Notk&auml;ufe unter Zeitdruck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427863.energieversorgung-der-brd-minister-schnellschuss.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habeck ruft mit Aktion zum Energiesparen auf<\/strong><br>\nBundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat mit einem breiten B&uuml;ndnis von Verb&auml;nden eine Energiesparkampagne gestartet. &ldquo;Es braucht den Abschied von fossilen Energien, um unabh&auml;ngiger zu werden und die Klimaziele zu erreichen&rdquo;, hie&szlig; es in einer in Berlin ver&ouml;ffentlichten gemeinsamen Erkl&auml;rung.<br>\nMit der Kampagne werden alle gut 80 Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger aufgerufen, gemeinschaftlich beim Energiesparen Tempo zu machen. &ldquo;Wer Energie spart, hilft, dass Deutschland unabh&auml;ngiger von russischen Importen wird und tut was f&uuml;rs Klima&rdquo;, erkl&auml;rte Habeck. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine mache deutlich: &ldquo;Wir m&uuml;ssen weg von fossilen Energietr&auml;gern und weg von der Abh&auml;ngigkeit und Erpressbarkeit von russischen Importen&rdquo;, warb der Minister f&uuml;r einen Umstieg auf erneuerbare Energien sowie f&uuml;r mehr Energieeffizienz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Habeck-ruft-mit-Aktion-zum-Energiesparen-auf-article23390762.html%20\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Habecks kalte Dusche<\/strong><br>\nDer Appell an das Kollektiv klingt so &ndash; Habeck: &raquo;Regelm&auml;&szlig;ig das Eisfach abtauen, Duschkopf wechseln oder in B&uuml;ros die Beleuchtung auf LED umstellen&laquo;. Das senke den Verbrauch. &raquo;Und wenn viele das machen, bringt das in der Summe wirklich was.&laquo; Noch mehr Tipps und Tricks gibt es online. Also, wir alle sind gefordert. Wir alle? Gemeinsam, gleichsam? Mitnichten. &raquo;Das reichste eine Prozent &ndash; das sind weniger Menschen als die Bev&ouml;lkerung Deutschlands &ndash; wird bis 2030 f&uuml;r 16 Prozent der globalen Gesamtemissionen verantwortlich sein&laquo;, hatte Oxfam bereits im November 2021 in einer Studie ermittelt.<br>\nReiche, Industrielle als Energieverschwender? Davon hat Habeck nichts verlauten lassen. Im Gegenteil, f&uuml;r das Kapital ist er l&auml;ngst in Vorleistung gegangen &ndash; mittels eines &raquo;Energiekostend&auml;mpfungsprogramms&laquo;. Der Entwurf der Richtlinie steht und d&uuml;rfte noch im Juni am Kabinettstisch beschlossen werden. Demnach sollen besonders energieintensive Konzerne &uuml;ppig bezuschusst werden. Der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHK) begr&uuml;&szlig;te den Entwurf, forderte ferner branchen&uuml;bergreifende &raquo;Notfallhilfen&laquo;, sagte eine Sprecherin am Freitag auf jW-Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427833.arme-sollen-frieren-habecks-kalte-dusche.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundesminister folgt Ideologien, wenn er die gr&uuml;nen Positionen gegen Russland und ganz schnell weg von fossilen Energietr&auml;gern m&ouml;chte. Die damit verbunden Risiken f&uuml;r die hiesige Bev&ouml;lkerung ber&uuml;cksichtigt er dabei zu wenig oder er ignoriert sie sogar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Biden Throws Zelensky Under The Bus: Ukraine Leader &lsquo;Brushed Off&rsquo; Invasion Warnings<\/strong><br>\nPresident Joe Biden on Friday told a donors conference in Los Angeles, California on the sidelines of the Summit of the Americas that Ukrainian President Volodymyr Zelensky brushed aside US warnings saying a Russian invasion of Ukraine was imminent. He described the situation ahead of the Feb.24 invasion and his communications with Zelensky, according to The Associated Press:<br>\n&ldquo;Nothing like this has happened since World War II. I know a lot of people thought I was maybe exaggerating,&rdquo; Biden said, according to the outlet. He added the US had data that showed Russian President Vladimir Putin was going to invade.<br>\n&ldquo;There was no doubt,&rdquo; Biden continued. &ldquo;And Zelenskyy didn&rsquo;t want to hear it.&rdquo;<br>\nIn his latest remarks, Biden admitted that the possibility of Putin launching a full-scale invasion may have seemed far-fetched at the time, acknowledging, &ldquo;I understand why they didn&rsquo;t want to hear it.&rdquo;<br>\nTop Ukrainian officials in the days and weeks prior to the invasion had pushed back against Washington, blaming the repeat warnings from US intelligence agencies for sowing &ldquo;panic&rdquo;.<br>\nAt that time, Zelensky had even personally told Biden to &ldquo;calm down the messaging&rdquo; on the invasion fears. Rarely does US intelligence take its classified assessments public in order to preemptively warn of action it predicts will occur. This highly unusual public stance also fueled widespread skepticism of the constant invasion warnings from the administration even among longtime Russia experts and observers. It has since been revealed in recent testimony by US Director of National Intelligence Avril Haines that Biden had taken the rare step of declassifying intelligence related to the prepared invasion in order to convince skeptical allies that it was likely going to happen.<br>\nDown to the last days before the invasion, there was hope among many Western officials of an &ldquo;off ramp&rdquo; that might quickly de-escalate the situation amid the Russian and Belarusian troop build-up along Ukraine&rsquo;s eastern and northern borders. Indeed this &ldquo;off-ramp&rdquo; might have come in the form of Ukraine and its backers pledging that the ex-Soviet state would never join NATO.<br>\nMany weeks after the invasion, Zelensky revealed in damning statements issued during an interview with CNN&rsquo;s Fareed Zakaria that all during the Russian troop build-up crisis, NATO leadership was pushing him to hold a firm public line that Ukraine is seeking NATO membership.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zerohedge.com\/geopolitical\/biden-throws-zelensky-under-bus-ukraine-leader-brushed-invasion-warnings%20\">ZeroHedge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zuckerbrot und Peitsche: Kanzler Scholz auf Balkantour<\/strong><br>\nDer Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland erweist sich bisher als kompletter Flop und gef&auml;hrlicher Bumerang. W&auml;hrend Russland seine Einnahmen aus Energieexporten erh&ouml;ht, treffen die Sanktionen vor allem die Bev&ouml;lkerung in der EU und der Bundesrepublik. Denn die Strategie der Selbstamputation, mit der Putin getroffen werden soll, f&uuml;hrt vor allem zu explodierenden Energiepreisen, einer galoppierenden Inflation und Entwertung der L&ouml;hne hierzulande. Problem f&uuml;r Washington, Br&uuml;ssel und Berlin ist, dass sich nur eine Minderheit der Staaten weltweit an den Sanktionen beteiligt. L&auml;nder wie Indien oder Indonesien erh&ouml;hen sogar ihre Energieimporte aus Russland stark. Auch Serbien erweist sich, was die einseitigen Sanktionen gegen Russland angeht, wie der globale S&uuml;den als unbotm&auml;&szlig;ig und ist dabei, einen neuen Liefervertrag f&uuml;r preiswertes russisches Gas abzuschlie&szlig;en.<br>\nMit Zuckerbrot und Peitsche soll Serbien jetzt auf Sanktionskurs gebracht werden. Die USA stellen Energielieferungen in Aussicht, die deutsche Au&szlig;enministerin droht, wer sich nicht willf&auml;hrig erweise, k&ouml;nne keinen Beitritt zur EU erwarten. Die Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz soll es jetzt richten. Symboltr&auml;chtig f&auml;hrt er &uuml;ber Pristina nach Belgrad. W&auml;hrend er im Kosovo den Bundeswehr-Soldaten f&uuml;r die milit&auml;rische Absicherung der v&ouml;lkerrechtswidrigen Anerkennung der Sezession des Gebiets in der Folge des v&ouml;lkerrechtswidrigen NATO-Krieges 1999 dankt, wird Belgrad angemahnt, Strafma&szlig;nahmen gegen Russland zu verh&auml;ngen, weil Moskau die Sezession des Donbass anerkannt hat und in der Ukraine einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg f&uuml;hrt. Es ist aber gerade diese durchsichtige Doppelmoral, die als einzige Maxime die Geopolitik kennt, von der der globale S&uuml;den schlicht die Nase voll hat und die auch in der serbischen Bev&ouml;lkerung nicht auf besondere Gegenliebe sto&szlig;en d&uuml;rfte. Eine Mehrheit dort sieht einen EU-Beitritt wegen der Forderungen nach einem Bruch mit Moskau mittlerweile skeptisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427860.zuckerbrot-und-peitsche.html%20\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scholz appelliert an Serbien und Kosovo<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat Serbien und das Kosovo aufgefordert, schnellstm&ouml;glich ein Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung zu schlie&szlig;en und die seit Jahren bestehenden Spannungen beizulegen. Der Dialog sei der einzige Weg, sagte Scholz bei einem Besuch in Kosovos Hauptstadt Pristina am Freitag. Eine politische L&ouml;sung w&uuml;rde zur Stabilit&auml;t in der Region insgesamt beitragen und vor allem dem Kosovo eine weitere europ&auml;ische Perspektive er&ouml;ffnen.<br>\n&raquo;Ich bitte heute beide Seiten erneut um ein klares Bekenntnis zu diesem Dialog, alle m&uuml;ssen aufeinander zugehen, so schwer es manchmal f&auml;llt&laquo;, sagte Scholz. &raquo;Denn es ist nicht vorstellbar, dass zwei L&auml;nder, die sich gegenseitig nicht anerkennen, Mitglieder der EU werden.&laquo; Im Anschluss an seinen Besuch in Pristina wollte Scholz weiter nach Belgrad reisen, um dort mit dem serbischen Pr&auml;sidenten Aleksandar Vucic zu sprechen. Serbien hat bereits den Status eines Beitrittskandidaten der Europ&auml;ischen Union. Das Kosovo soll diesen ebenfalls erhalten, wie Scholz betonte. (&hellip;)<br>\nDas muslimisch gepr&auml;gte Kosovo, das rund zwei Millionen Einwohner z&auml;hlt, hatte 2008 seine Unabh&auml;ngigkeit von Serbien erkl&auml;rt. W&auml;hrend Serbien das Kosovo unver&auml;ndert als seinen Landesteil betrachtet, erkennen Deutschland und eine Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Republik Kosovo an. Serbien steht wegen seiner N&auml;he zu Russland in der Kritik westlicher Staaten. Die Regierung in Belgrad verurteilt den Angriffskrieg gegen die Ukraine, hat sich aber den EU-Sanktionen gegen Russland nicht angeschlossen. Scholz sagte, wer EU-Mitglied werden wolle, m&uuml;sse auch die gemeinsame Politik gegen&uuml;ber Drittstaaten mittragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/olaf-scholz-fordert-serbien-und-kosovo-zur-loesung-ihres-konflikts-auf-a-da3f7fde-5a8a-45f9-810e-1dd7052b6808\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Wesentlichen richten sich die &bdquo;Aufforderungen&ldquo; gegen Serbien. Das soll mit Kosovo in einen Dialog zur gegenseitigen Anerkennung treten und die EU-Sanktionen gegen Russland mittragen. Ge&auml;u&szlig;ert hat der deutsche Bundeskanzler das bei einem Besuch in Pristina &ndash; bevor er weiter nach Belgrad reist. So wird Druck aufgebaut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neben Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein: USA errichten riesige Klinik in der Westpfalz<\/strong><br>\nEs ist eine Baustelle der Superlative, mitten in Deutschland. Fast eine Milliarde Euro investieren die USA in das gr&ouml;&szlig;te amerikanische Krankenhaus im Ausland, daf&uuml;r wurden in der Westpfalz rund 47 Hektar Wald gerodet. In K&uuml;rze werden auf der Baustelle etwa 1500 Menschen t&auml;glich arbeiten, und 15 riesige Kr&auml;ne werden sich im Himmel &uuml;ber Weilerbach drehen &ndash; jeder bis &uuml;ber 100 Meter hoch.<br>\n&bdquo;Auch f&uuml;r die deutsch-amerikanischen Beziehungen ist es zweifellos ein historisches Projekt&ldquo;, sagt Matthias G&ouml;bel vom Amt f&uuml;r Bundesbau. &bdquo;So etwas zieht man nur einmal im Leben hoch.&ldquo; An diesem sonnigen Fr&uuml;hlingstag legen Arbeiter letzte Hand an einer Containerstadt, wo sp&auml;ter die Planer arbeiten sollen, an. Bagger stehen bereit. Ein betonierter Abwasserkanal und eine asphaltierte Ringstra&szlig;e zeigen bereits die Struktur des gigantischen Projekts. Aus einer frischen Mauer ragen st&uuml;tzende Eisenst&auml;be. (&hellip;)<br>\n2027 soll das Geb&auml;ude komplett fertig sein. Die Projektkosten m&ouml;gen manchen schwindelerregend erscheinen. &bdquo;Laut Nato-Truppenstatut &uuml;bernehmen die USA die Baukosten von 859 Millionen Euro f&uuml;r die Klinik&ldquo;, sagt G&ouml;bel. &bdquo;Der Bund beteiligt sich mit 151 Millionen Euro an den Planungskosten.&ldquo; Wo jetzt noch eine riesige Schneise im Wald klafft, wird eine eigene kleine Stadt stehen. &bdquo;Wir werden Monate haben, in denen wir 20 Millionen Euro ausgeben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/saarland\/blickzumnachbarn\/rheinland-pfalz\/in-naehe-zum-luftwaffenstuetzpunkt-ramstein-usa-baut-neue-klinik-in-westpfalz_aid-71050423%20\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Diese US-Klinik wird der hiesigen Bev&ouml;lkerung als &bdquo;wichtiges Zeichen der Kontinuit&auml;t des sicherheitspolitischen US-Engagements in Europa und in Deutschland&ldquo; verkauft. Offensichtlich rechnet das US-Milit&auml;r mit mehr verletzten Soldaten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehrheit f&uuml;r Nuklearwaffen? &ndash; Jetzt spricht die Friedensbewegung<\/strong><br>\nUmfrage zeigt Meinungswandel zu US-Atombomben in Deutschland. Aktivisten geben unterschiedliche Antworten. Ein Gedanke aber eint sie<br>\nBundesweit gibt es in Folge des Krieges Russlands gegen die Ukraine erstmals eine knappe Mehrheit f&uuml;r den Verbleib US-amerikanischer Atomwaffen in Deutschland. Insgesamt hatten sich &ndash; wie auch Telepolis berichtete &ndash; 52 Prozent der Befragten in der Infratest-dimap-Umfrage im Auftrag des ARD-Politikmagazins Panorama (NDR) f&uuml;r die weitere Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland ausgesprochen &ndash; 40 Prozent f&uuml;r den unver&auml;nderten Verbleib und zw&ouml;lf Prozent f&uuml;r eine Aufstockung und Modernisierung. 39 Prozent votierten noch f&uuml;r einen Abzug. Neun Prozent antworteten mit &ldquo;Wei&szlig; nicht \/ Keine Angabe&rdquo;.<br>\n2019 hatten sich in einer YouGov-Umfrage 59 f&uuml;r einen Abzug dieser Waffen und nur 18 Prozent klar dagegen ausgesprochen. (&hellip;)<br>\nDen Stimmungswandel hat nur ein Teil der Deutschen vollzogen. Es ist kein Stimmungswandel der gesamten Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Mehrheit-fuer-Nuklearwaffen-Jetzt-spricht-die-Friedensbewegung-7136442.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Whataboutismus&rdquo; und das Recht auf selektive Wahrnehmung<\/strong><br>\nDass Einzelpersonen ihr Mitgef&uuml;hl nicht gerecht auf alle Kriegs- und Krisengebiete der Welt verteilen k&ouml;nnen, ist menschlich. Anders sieht es aus, wenn zweierlei Ma&szlig; aggressiv von oben propagiert wird (&hellip;)<br>\nSeit Beginn der russischen Invasion in die Ukraine ist es in wesentlichen Teilen der politischen Klasse und der Talkshow-Armada in Deutschland als &ldquo;Whataboutismus&rdquo; verp&ouml;nt, Kriegsverbrechen und v&ouml;lkerrechtswidrige Handlungen von Nato-Armeen und deren Hilfstruppen &uuml;berhaupt zu erw&auml;hnen. Direkt oder indirekt wird dann unterstellt, das geschehe nur, um Putins Angriffskrieg zu rechtfertigen oder zu relativieren. (&hellip;)<br>\nEinzelpersonen k&ouml;nnen ihr Mitgef&uuml;hl unm&ouml;glich gerecht verteilen, wenn es mehr als ein Lippenbekenntnis sein soll. Dazu gibt es einfach zu viel Elend auf der Welt.<br>\nWenn aber zweierlei Ma&szlig; aggressiv von oben propagiert wird, indem Politiker und meinungsstarke Journalisten es moralisch &auml;chten wollen, angesichts eines russischen Angriffskrieges &uuml;berhaupt noch von Angriffskriegen der Nato zu reden, ist dies eiskalte Geopolitik. Ein Recht auf selektive Wahrnehmung kann es f&uuml;r Privatpersonen geben, aber nicht f&uuml;r das Ausw&auml;rtige Amt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Whataboutismus-und-das-Recht-auf-selektive-Wahrnehmung-7138034.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kriegsberichterstattung: &bdquo;Der Diskurs ist derzeit total verengt&ldquo;<\/strong><br>\nMedien Medienp&auml;dagogin Sabine Fischer ist ersch&uuml;ttert, wenn sich Journalistenverb&auml;nde mit gelb-blauen Fahnen zeigen<br>\nBei den verbreiteten Narrativen &uuml;ber die K&auml;mpfe in der Ukraine kollidieren in Russland wie im Westen Parteilichkeit und Objektivit&auml;t. Selten zuvor haben sich Medien derart instrumentalisieren lassen, dass differenzierte und verifizierte Informationen die absolute Ausnahme sind. (&hellip;)<br>\nTrotzdem hat Russland einen Angriffskrieg begonnen. Ist eine Relativierung in dem Fall nicht eine Verharmlosung?<br>\nThomas Fischer, Ex-Pr&auml;sident des Bundesgerichtshofs, spricht ja in einer Spiegel-Kolumne von der Relativierung als Gedankenverbrechen. Ich muss nach dem ersten Schreck sagen, da bringt er es auf den Punkt: Es geht doch ums Einordnen, nicht um das Relativieren. Relativierung ist ein Kampfbegriff.<br>\nWas hei&szlig;t f&uuml;r sie &bdquo;einordnen&ldquo;?<br>\nIn meinem Artikel Blaupausen f&uuml;r die Ukraine auf Telepolis schreibe ich, dass Russlands &bdquo;Friedensmission&ldquo; das westliche Copyright auf Angriffskriege verletzt hat. Ich f&uuml;hle mich unwillk&uuml;rlich an den Kosovo- und Irak-Krieg erinnert. Die Nato-Doktrin von 1999 hat drei Begr&uuml;ndungen f&uuml;r Kriegseins&auml;tze festgelegt, die bis dato noch keinen Krieg rechtfertigten. Die humanit&auml;re Intervention, wie sie Putin jetzt vorgibt, die Ressourcensicherung und starke Migrationsbewegungen, Frontex ist ein Beispiel daf&uuml;r. Trotzdem beginnt mein Artikel mit einer klaren Verurteilung des V&ouml;lkerrechtsbruchs durch Russland. Der Ma&szlig;stab bleibt das Recht, da gibt es nichts zu diskutieren, Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Und dass die Ukraine das Opfer ist, ist vollkommen klar. Deswegen kann ich aber nicht aufh&ouml;ren, Fragen zu stellen. Die wichtigste ist: Warum jetzt? Putin und Lawrow sind in all den Jahren verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig souver&auml;n mit der angespannten Lage umgegangen, warum haben sie sich jetzt f&uuml;r die Eskalation entschieden?<br>\nPutin gibt ja vor, die Ukraine &bdquo;entnazifizieren&ldquo; zu wollen. Ziemlich plumpe Kriegspropaganda?<br>\nAbsolut. Im Krieg muss man das so machen, damit Menschen bereit sind, andere Menschen zu t&ouml;ten. Die russische Bev&ouml;lkerung d&uuml;rfte f&uuml;r einen Angriff auf ihr sogenanntes Brudervolk schwer zu motivieren gewesen sein. Also packt man Nazi-Vergleiche aus. Das ist plumpe Propaganda &ndash; auch wenn es Nazi-Bataillone in der Ukraine gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/medienpaedagogin-sabine-fischer-ukraine-berichterstattung-ist-feindbildpflege\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Scholz-HiWis polieren Sankt Selenskyjs Scheinheiligen-Schein<\/strong><br>\nPreisfrage: Wann lief die letzte 20-Uhr-Tagesschau ohne Beitrag &uuml;ber Ukraines Pr&auml;sidenten Selenskyj  &ndash; albern kost&uuml;miert in NATO-Oliv, Waffen und Geld fordernd? &bdquo;Selenskyj&ldquo; im Suchfeld auf tagesschau.de ergibt f&uuml;r die letzten drei Monate mehr als 1 400 Treffer. Tagesschau.de listet darunter mehr als 500-mal Selenskyj-Videos: Heldenverehrung f&uuml;r einen ferngesteuerten Gewaltherrscher, der den Kriegszustand zur Festigung der eigenen Position verl&auml;ngert und daf&uuml;r t&auml;glich hunderte Menschenleben opfert. Hingegen verschwieg die Tagesschau den weltweit beachteten Rat des einstigen US-Au&szlig;enministers Henry Kissinger, Selenskyj solle zur Vermeidung einer gesamteurop&auml;ischen Katastrophe freiwillig Territorium an Russland abtreten und Frieden schlie&szlig;en. Kissingers Realismus passte der giftgr&uuml;n-linientreuen ARD-aktuell-Redaktion ersichtlich nicht in den Propagandakram.<br>\nSelenskyj ist US-Pr&auml;sident Bidens B&uuml;ttel in Europa, vor dem sich die hiesigen Regierungschefs untert&auml;nigst zu verneigen haben. Warum sie buckeln, anstatt sich an ihren mutigen lateinamerikanischen Kollegen ein Beispiel zu nehmen, k&ouml;nnte vielleicht der US-Geheimdienst NSA n&auml;her erkl&auml;ren. Er h&ouml;rt schlie&szlig;lich ungehindert und fl&auml;chendeckend bei uns ab, Ex-Kanzlerin Merkel kann&rsquo;s bezeugen. Politiker erpressen geh&ouml;rt zu den leichteren Formen der US-Regierungskriminalit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/scholz-hiwis-polieren-sankt-selenskyjs-scheinheiligen-schein\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bereit zur Abwehr<\/strong><br>\nDrohungen der T&uuml;rkei: Damaskus und Moskau verst&auml;rken Milit&auml;rpr&auml;senz in Nordsyrien. SDK wollen im Verteidigungsfall Kooperation<br>\nUm einen m&ouml;glichen Angriff der t&uuml;rkischen Armee auf den Norden Syriens abzuwehren, haben syrische und russische Streitkr&auml;fte ihre St&uuml;tzpunkte entlang der syrisch-t&uuml;rkischen Grenze verst&auml;rkt. Pr&auml;sident Baschar Al-Assad erkl&auml;rte am Donnerstag in einem Interview mit dem Sender RT, sein Land werde sich einem erneuten Angriff Ankaras entgegenstellen.<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow, der am Mittwoch mit dem t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister Mevl&uuml;t Cavusoglu in Ankara zusammengetroffen war, warnte die T&uuml;rkei vor einem Einmarsch, der die Situation in Syrien weiter verschlechtern w&uuml;rde. Moskau habe gleichwohl Verst&auml;ndnis f&uuml;r die t&uuml;rkischen Sicherheitsinteressen, man suche nach einer L&ouml;sung. Gleichzeitig wurden die Patrouillen der russischen Milit&auml;rpolizei entlang der Grenze verst&auml;rkt. Am Flughafen von Kamischli wurden Flugabwehrgesch&uuml;tze installiert, berichtete die Agentur TASS.<br>\nDie mehrheitlich kurdisch-arabischen Syrischen Demokratischen Kr&auml;fte (SDK) zeigten sich bereit, die Verteidigung im Falle einer Aggression der T&uuml;rkei mit syrischen und russischen Einheiten zu koordinieren. In einem Gespr&auml;ch mit der Nachrichtenagentur Reuters vom vergangenen Sonntag erkl&auml;rte SDK-Kommandeur Mazlum Abdi, weitere Truppenverb&auml;nde in den Norden des Landes zu schicken, sei nicht n&ouml;tig. Zur Abwehr der T&uuml;rkei w&uuml;rde es reichen, wenn die syrische Armee Flugabwehrgesch&uuml;tze einsetze. (&hellip;)<br>\nFraglich ist, ob es Ankara mit einer f&uuml;nften Invasion gelingen w&uuml;rde, seinen Einflussbereich weiter nach Syrien hinein auszudehnen. Sowohl der Iran, ein wichtiger Handelspartner der T&uuml;rkei, als auch die US-Regierung haben Erdogan vor einer Invasion gewarnt. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken hatte bereits am 1. Juni erkl&auml;rt, Washington unterst&uuml;tze &raquo;den Erhalt der aktuellen Waffenstillstandslinien&laquo;. 900 US-Soldaten halten im Nordosten Syriens die &Ouml;lfelder besetzt.<br>\nDie russischen Streitkr&auml;fte verst&auml;rkten derweil demonstrativ gemeinsame Beobachtungsfl&uuml;ge mit der syrischen Luftwaffe sowohl in Nordsyrien als auch entlang der von Israel besetzten Golanh&ouml;hen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Israel eine t&uuml;rkische Invasion nutzen w&uuml;rde, um selbst seine Angriffe auf Damaskus zu verst&auml;rken. Erst am Montag waren f&uuml;nf Personen bei einem Angriff auf den Flughafen der syrischen Hauptstadt get&ouml;tet worden. Infolge einer weiteren israelischen Attacke in der Nacht zu Freitag musste der Flugverkehr vor&uuml;bergehend eingestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/427869.ankaras-invasionspl%C3%A4ne-bereit-zur-abwehr.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ungeimpft und unverzichtbar: Pflegekr&auml;fte k&ouml;nnen in Mittelsachsen weiterarbeiten<\/strong><br>\nWeiterarbeiten ohne Corona-Impfung: Im Landkreis Mittelsachsen k&ouml;nnen ungeimpfte Besch&auml;ftigte im Gesundheitswesen trotz der einrichtungsbezogenen Impfpflicht weiterarbeiten. Die Gesundheits&auml;mter berufen sich auf einen Ermessensspielraum, um die Patientenversorgung nicht zu gef&auml;hrden. (&hellip;)<br>\n570 Einrichtungen, die ungeimpfte Besch&auml;ftigte an das Gesundheitsamt des Landkreises gemeldet hatten, wurden gefragt, wie sich die Versorgungssicherheit gestaltet, wenn Betretungs- und T&auml;tigkeitsverbote f&uuml;r die betroffenen Mitarbeiter ausgesprochen werden. Die Bilanz: &ldquo;Nach der Abfrage bei den Arbeitgebern steht fest, dass wir die Mitarbeiter brauchen, um Kranke und Pflegebed&uuml;rftige zu betreuen&rdquo;, so Mittelsachsens Landrat Matthias Damm (CDU). In Mittelsachsen konnten etwa 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen laut Landratsamt weder einen Immunit&auml;tsnachweis noch ein &auml;rztliches Attest vorlegen. Zun&auml;chst hatte die Freie Presse dar&uuml;ber berichtet. (&hellip;)<br>\nIm Freistaat Sachsen sind nach Angaben des Sozialministeriums bisher rund 24.700 Personen registriert, die keinen oder keinen vollst&auml;ndigen Impfnachweis bei ihrem Arbeitgeber im Gesundheitswesen vorlegen konnten. Mit seinem Verfahren, Ungeimpfte im Gesundheitswesen im Sinne der Versorgungssicherheit weiterarbeiten zu lassen, ist Mittelsachsen bisher der einzige Landkreis im Freistaat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/chemnitz\/freiberg\/mittelsachsen-ungeimpft-arbeiten-corona-impfpflicht-gesundheitswesen-100.html%20\">mdr<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist auch eine Folge dessen, dass politische Entscheidungen ohne R&uuml;cksicht auf die realen Gegebenheiten im Alltag &ndash; hier des Gesundheitswesens &ndash; getroffen werden. Haben sich die entsprechenden Politiker eigentlich jemals gefragt, wie Besch&auml;ftigte und Betroffene in Einrichtungen des Gesundheitswesens ohne politische Corona-Ma&szlig;nahmen und sog. Impfung so alt werden konnten wie sie bisher geworden sind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geht aus der Covid-19-Pandemie eine &bdquo;Generation Corona&ldquo; hervor?<\/strong><br>\nGut zwei Jahre lang hat die Covid-19-Pandemie das Leben der Minderj&auml;hrigen mit wenigen Unterbrechungen beherrscht, und zwar selbst nachts, weil viele Kinder und Jugendliche nicht (gut) ein- oder durchschlafen konnten. Zu den Existenzsorgen armutsgef&auml;hrdeter Familien gesellte sich h&auml;ufig Infektionsangst. Arbeitsplatzverluste, Phasen der Kurzarbeit sowie Quarant&auml;ne- und Isolationsma&szlig;nahmen belasteten das Familienklima. F&uuml;r die meisten Minderj&auml;hrigen bedeutete die Pandemie eine biografische Z&auml;sur, die sich als kollektive Schl&uuml;sselerfahrung m&ouml;glicherweise f&uuml;r Jahrzehnte ins Ged&auml;chtnis gebrannt hat. (&hellip;)<br>\nWas in dieser Ausnahmesituation f&uuml;r Erwachsene vielleicht ein akuter Geld- und Zeitmangel war, erlebten Kinder in einer zu kleinen Wohnung haupts&auml;chlich als Bewegungsmangel. Wenn die Familie auf engstem Raum zusammenlebte, stieg w&auml;hrend des wiederholten Lockdowns oder einer Quarant&auml;ne- bzw. Isolationsma&szlig;nahme das Risiko f&uuml;r Kinder und Jugendliche, Opfer gewaltsamer &Uuml;bergriffe und sexuellen Missbrauchs durch ihre (Stief-)V&auml;ter zu werden. Die gereizte Stimmung mancher Familienmitglieder, die zu Hause &bdquo;eingesperrt&ldquo; waren, entlud sich in Partnerschaftskonflikten und h&auml;uslicher Gewalt.<br>\nDie betroffenen Kinder f&uuml;hlten sich der Pandemie hilflos ausgeliefert, ohnm&auml;chtig und handlungsunf&auml;hig. Hatten sie schon vorher unter famili&auml;ren Problemen gelitten, plagten sie nun vermehrt Zukunftssorgen. Psychosozial am meisten belastet waren Kinder und Jugendliche, die ohnehin unter gro&szlig;em Stress standen und Ess-, Schlaf- oder Zwangsst&ouml;rungen hatten. Sie wurden teilweise noch &auml;ngstlicher, schweigsamer und lustloser. Viele gerieten v&ouml;llig aus dem seelischen Gleichgewicht, was sich mit dem Ende der Pandemie nicht automatisch erledigt haben d&uuml;rfte. Selbst wenn die Pandemie f&uuml;r immer &uuml;berwunden sein sollte, hat sie zu einer Krise der Kindheit gef&uuml;hrt und Kinder der Krise hinterlassen. Kinderrechte und Kinderschutz wurden in der Pandemie entweder vernachl&auml;ssigt oder sogar ausgehebelt.<br>\nOb die f&uuml;r alle Gesellschaftsmitglieder schwierige &bdquo;Coronazeit&ldquo; dar&uuml;ber hinaus ins kollektive Ged&auml;chtnis auch der &uuml;brigen Alterskohorten und damit der Bev&ouml;lkerung insgesamt eingeht, d&uuml;rfte im Wesentlichen davon abh&auml;ngen, ob die Pandemie im historischen R&uuml;ckblick als nicht blo&szlig; einschneidendes, sondern Wirtschaft, Staat und Gesellschaft auch tiefgreifend ver&auml;nderndes Ereignis wahrgenommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/generation-corona\/\">Christoph Butterwegge in A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fahrermangel belastet Transportbranche und gef&auml;hrdet Lieferketten<\/strong><br>\nBereits vor dem Krieg in der Ukraine galt der Mangel an Berufskraftfahrern als eines der dr&auml;ngendsten Probleme in der Logistikbranche und im Busgewerbe. Nach der aktuellen Konjunkturumfrage des DIHK klagen 73 Prozent der Unternehmen des Stra&szlig;eng&uuml;terverkehrs und des Personennahverkehrs (ohne Taxis) &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel. Mit dem Ausreiseverbot f&uuml;r wehrf&auml;hige ukrainische M&auml;nner stehen seit Februar noch weniger Fahrer zur Verf&uuml;gung.<br>\nGest&ouml;rte Lieferketten und fehlende Transportm&ouml;glichkeiten k&ouml;nnen gro&szlig;e Auswirkungen auf die Wirtschaft und auf die Versorgung der Bev&ouml;lkerung nach sich ziehen. Bilder von leeren Supermarktregalen wie in Gro&szlig;britannien sowie Produktionsstillst&auml;nde wegen fehlender Vorprodukte sind auch f&uuml;r Deutschland nicht auszuschlie&szlig;en. Die gravierende Knappheit an Berufskraftfahrerinnen und -fahrern ist deshalb auch gesamtwirtschaftlich eine Herausforderung. (&hellip;)<br>\nUm den Bedarf zu decken, br&auml;uchte es derzeit allein in Deutschland 60.000 bis 80.000 zus&auml;tzliche Fahrer. Bezogen auf Europa w&auml;ren es sogar 400.000. Zudem ist ein Drittel der Berufskraftfahrer &auml;lter als 55 Jahre. Die Zahlen zeigen: Ohne den Einsatz von Berufskraftfahrern aus Drittstaaten wird es nicht m&ouml;glich sein, dem aktuellen Mangel an Lkw- und Omnibusfahrern in Deutschland und der EU zu begegnen. Die H&uuml;rden hierf&uuml;r sind allerdings hoch. Voraussetzung f&uuml;r den Erwerb eines Fahrerqualifizierungsnachweises in Deutschland ist beispielsweise ein Wohnsitz in der EU &ndash; eine H&uuml;rde, an der Interessenten aus Drittstaaten in der Regel scheitern. Allein hierdurch gehen der Branche j&auml;hrlich circa 5.000 Fahrer verloren. (&hellip;)<br>\nAufgrund der Erfahrungen der Unternehmen schl&auml;gt der DIHK konkrete Ma&szlig;nahmen vor, die einen Beitrag zur L&ouml;sung des Problems leisten k&ouml;nnen. Die Schl&uuml;ssel sind B&uuml;rokratieabbau sowie bessere Arbeitsbedingungen: Wichtig w&auml;re, dass auch Fahrer, die keinen Wohnsitz in der EU haben, eine g&uuml;ltige Fahrpr&uuml;fung in einem EU-Staat ablegen k&ouml;nnen. Zudem sollten Qualifikationen aus Drittstaaten anerkannt werden, sofern die Pr&uuml;fungen dem EU-Standard entsprechen. Dies gilt insbesondere f&uuml;r Westbalkan-Staaten, deren Berufskraftfahrerqualifikation mit Blick auf einen k&uuml;nftigen EU-Beitritt bereits den europarechtlichen Vorschriften entspricht.<br>\nMit der Umsetzung dieser Vorschl&auml;ge w&uuml;rde es wesentlich einfacher, Berufskraftfahrerinnen und -fahrer zu gewinnen. Dies k&ouml;nnte einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Lieferketten und zur Sicherstellung des &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/tdw\/fahrermangel-belastet-transportbranche-und-gefaehrdet-lieferketten-73180%20\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immerhin schreibt der Lobbyverband, dass &bdquo;bereits vor dem Krieg in der Ukraine (&hellip;) der Mangel an Berufskraftfahrern als eines der dr&auml;ngendsten Probleme in der Logistikbranche und im Busgewerbe&ldquo; gegolten habe. Bessere Arbeitsbedingungen und h&ouml;here Geh&auml;lter\/L&ouml;hne h&auml;tten bereits vor Jahren dazu beitragen k&ouml;nnen, den Personalmangel in der Branche zu beheben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Toxische M&auml;nnlichkeit, Panzerfahrt und Lobbyismus im &bdquo;vertraulichen Rahmen&ldquo;<\/strong><br>\nGrelles Blaulicht blendet die Besucher:innen, die zu gro&szlig;en Teilen mit Polizeiuniformen bekleidet in Halle 3 der Frankfurter Messe str&ouml;men. An den St&auml;nden werden die ausgestellten Modelle der neusten Polizeiauto-Generation von Mitarbeiter:innen auf Hochglanz poliert. Noch nicht in Sichtweite, aber deutlich vernehmbar, ist das elektrische Klicken eines Taser-Elektroschockers zu h&ouml;ren. (&hellip;)<br>\nKritischen Nachfragen hinsichtlich zahlreicher durch &bdquo;Amnesty International&ldquo; dokumentierter Todesf&auml;lle, die im Kontext mit dem Einsatz des Tasers stehen, weicht der Mitarbeiter jedoch konsequent aus. Er wirkt ob der Nachfrage sogar ernsthaft &uuml;berrascht. Dies mag mitunter auch daran liegen, dass viele Mitarbeiter:innen der Sicherheitsbeh&ouml;rden vor allem an den Stand von &bdquo;Axon&ldquo; kommen, um &bdquo;endlich einmal&ldquo;, wie ein Messebesucher sagt, &bdquo;den Taser ausprobieren zu k&ouml;nnen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend die Politik sich in der &Ouml;ffentlichkeit beispielsweise mit der Kritik von &bdquo;Amnesty International&ldquo; am Einsatz des Tasers auseinandersetzen muss, begegnen sich bei der GPEC ranghohe Vertreter:innen der Sicherheitsbeh&ouml;rden mit den Lobbyisten aus der Sicherheitsindustrie ohne &ouml;ffentliche Kontrolle.<br>\nIm Falle des Tasers hatte das konsequente Lobbying von &bdquo;Axon&ldquo; zur Folge, dass das Ger&auml;t auf Druck der Polizeigewerkschaften und Sicherheitsbeh&ouml;rden mittlerweile bei allen deutschen Landespolizeien im Einsatz ist oder sich in Pilotprojekten zur Erprobung befindet. In Hessen sind gar alle sieben Polizeipr&auml;sidien mit den Elektroschockpistolen ausgestattet. Die massiven Kritik, welche der Taser-Einsatz von wissenschaftlicher Seite erf&auml;hrt, wird in diesem Zusammenhang kaum beachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/waffen-militaer-polizei-news-frankfurt-polizei-messe-gpec-reportage-91595212.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NSU-Terror: Spur der Unterst&uuml;tzer f&uuml;hrt in die Hooliganszene<\/strong><br>\nEin ehemaliger V-Mann des Verfassungsschutzes gilt als Schl&uuml;sselfigur im NSU-Komplex. Dieser hatte Verbindung zu rechtsextremen Hooligans aus N&uuml;rnberg. Einer dieser &ldquo;Hools&rdquo; wurde sogar verd&auml;chtigt, etwas mit der Mordserie zu tun zu haben. (&hellip;)<br>\nRalf Marschner wohnte von 1990 bis 2007 im s&auml;chsischen Zwickau, war dort in der Neonaziszene verankert, spielte in einer Rechtsrock-Band, war im Hooligan-Milieu aktiv und betrieb zwei rechte Szenel&auml;den. Nach Beh&ouml;rdenangaben war er in &ldquo;szenetypische Straftaten&rdquo; verwickelt, so wurde beispielsweise wegen des gewaltt&auml;tigen Angriffs auf eine Fl&uuml;chtlingsunterkunft 1991 gegen ihn ermittelt. Nach dieser Tat wurde er 1992 vom Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz als V-Mann angeworben und stieg rasch zur wichtigsten Quelle des Geheimdienstes auf. Sein interner Name: &ldquo;Primus&rdquo;, also &ldquo;der Erste&rdquo;. Sein ehemaliger V-Mann-F&uuml;hrer beschrieb ihn als &ldquo;einzig relevante Quelle&rdquo; in der rechten Szene im Osten. (&hellip;)<br>\nNach neun Morden an Migranten zogen Fallanalytiker des Bayerischen Landeskriminalamts auch rassistische Motive der T&auml;ter in Betracht. Aufgrund dieser These f&uuml;hrte die N&uuml;rnberger Kriminalpolizei 2006\/2007 sogenannte Gef&auml;hrderansprachen bei Rechtsextremen durch. Einer der Kontaktierten war der Hooligan Florian K., der in Marschners Magazin gegr&uuml;&szlig;t wurde. K. wollte nichts mit der Mordserie zu tun haben und zeigte sich &ldquo;ungehalten &uuml;ber die Ansprache&rdquo;, wie es ein Kripo-Beamter in einem internen Vermerk beschrieb, der der Redaktion vorliegt. Jedoch: Nach den Gef&auml;hrderansprachen bei Neonazis riss die NSU-Mordserie an Migranten pl&ouml;tzlich ab. Ein m&ouml;gliches Indiz daf&uuml;r, dass die Ansprachen bei den neun N&uuml;rnberger Rechtsextremen Wirkung zeigten: Die rechte Szene und die bis dato unentdeckten NSU-Terroristen waren gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/nsu-terror-spur-der-unterstuetzer-fuehrt-in-die-hooliganszene,T6M46mO%20\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79092\">Der NSU-Komplex ist am Ende  <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77920\">10 Jahre NSU-VS-Komplex. 10 Jahre offizielle Verschw&ouml;rungsmythen &ndash; Teil II<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59071\">Am Ende der NSU-Trio-Version.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ausspionierte Anw&auml;ltin und mutma&szlig;liche Mordpl&auml;ne: So steht es um Julian Assange<\/strong><br>\nEine Anw&auml;ltin des in Gro&szlig;britannien inhaftierten Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange hat sich mit der britischen Regierung im Fall von Spionagevorw&uuml;rfen au&szlig;ergerichtlich geeinigt. Wie der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte in Stra&szlig;burg am Donnerstag mitteilte, erkannte die Regierung in London an, dass die Rechte der Anw&auml;ltin Jennifer Robinson durch Sp&auml;hangriffe verletzt wurden. Davon sei des Weiteren vertrauliches journalistisches Material betroffen gewesen, hie&szlig; es in der Mitteilung. Robinson erh&auml;lt demnach eine Zahlung von 1000 Pfund (rund 1170 Euro).<br>\nBei der Klage vor dem Gerichtshof, die nun eingestellt wurde, war es unter anderem um die Weitergabe von Informationen an die USA gegangen, die eine Auslieferung Assanges erwirken wollen. Wie genau die Anw&auml;ltin, die wie Amal Clooney bei der Kanzlei Doughty Street Chambers arbeitet, ausgesp&auml;ht worden sein soll, wurde nicht bekannt. Die Regierung halte das aus Gr&uuml;nden der nationalen Sicherheit unter Verschluss, sagte Robinson im Gespr&auml;ch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa): &ldquo;Ich w&uuml;rde das auch sehr gerne wissen, weil es wichtige Fragen aufwirft dar&uuml;ber, welche Informationen weitergegeben wurden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nBei der Preisverleihung im K&ouml;lner Funkhaus des Deutschlandfunks rief der bekannte Investigativjournalist Wallraff die Bundesregierung dazu auf, sich gegen Assanges Auslieferung zu engagieren und ihm Asyl in der Bundesrepublik zu gew&auml;hren. Er kritisierte unter anderem Politiker wie Wirtschaftsminister Robert Habeck, die sich &ndash; wie auch Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (beide Gr&uuml;ne) &ndash; vor der Bundestagswahl f&uuml;r Assange eingesetzt h&auml;tten und sich jetzt nicht mehr zum Thema &auml;u&szlig;ern w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/julian-assange-37008766\">Web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Spekulationen &uuml;ber Putins Gesundheitszustand: Weil sie hilflos sind, tr&auml;umen sie von seinem Tod<\/strong><br>\nViele Menschen w&uuml;nschen sich den Tod des russischen Pr&auml;sidenten. Dabei zeigt die Geschichte: nicht der Tod des Tyrannen f&uuml;hrt zu einer Erneuerung des Landes &ndash; sondern etwas, von dem wir derzeit nicht einmal tr&auml;umen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/spekulationen-ueber-putins-gesundheitszustand-weil-sie-hilflos-sind-traeumen-sie-von-seinem-tod-a-ee838694-b471-4466-b836-6fb21e0094f9\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Einen solchen Mist ver&ouml;ffentlicht der Spiegel.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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