{"id":84763,"date":"2022-06-13T10:12:26","date_gmt":"2022-06-13T08:12:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84763"},"modified":"2022-06-13T13:32:47","modified_gmt":"2022-06-13T11:32:47","slug":"nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84763","title":{"rendered":"Nein!"},"content":{"rendered":"<p>Wer Nein sagt, verliert Freunde, verliert Kollegen, zerstreitet sich auch hier und da hoffnungslos mit der eigenen Familie und steht am Ende, zumindest auf den ersten Blick, ziemlich allein da. So zumindest das Narrativ. Neinsagen macht einsam und ich gebe zu, dass ich beinah mein ganzes bisheriges Leben damit verbracht habe, das Neinsagen zu lernen und immer noch daran arbeite. Aber im Grunde ist es eine gute Zeit, um Neinsagen zu &uuml;ben. Ein Kommentar von <strong>Michael Fitz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7604\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-84763-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220613-Nein-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220613-Nein-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220613-Nein-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220613-Nein-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=84763-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220613-Nein-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220613-Nein-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Zugegeben. Neinsagen ist keine leichte &Uuml;bung. Allein eine Meinung kontr&auml;r zum Mainstream zu vertreten, hat Folgen. <\/p><p>Wer das in diesen Tagen tut, wird vorzugsweise auf Twitter und gerne auch von den Leitmedien mit Dreck beworfen. Dem- oder Derjenigen wird mit allerlei B&ouml;sartigkeiten seine\/ihre fachliche und moralische Kompetenz abgesprochen und man kann im Grunde darauf warten, dass dieses widerliche Gehetze unter die G&uuml;rtellinie auch beim Arbeitgeber Wirkung zeigt und so jemand letztlich seinen Job und Broterwerb verliert, zumindest einen wichtigen Teil davon. Das hatten wir ja schon des &Ouml;fteren. Das funktioniert immer gleich. Weil Twitter ja so praktisch voraussetzt, dass man sich kurz fasst, nimmt man eben nur einen Teil der Aussage oder &Auml;u&szlig;erung einer Person, rei&szlig;t sie aus dem Zusammenhang und verdreht sie entsprechend. Besonders beliebt ist das Framing in die rechte Ecke und wenn es sein muss auch der Antisemitismus-Vorwurf, egal wie konstruiert und abwegig der auch sein mag. Gesagt ist gesagt und re-tweeten kann man so oft, bis es auch wirklich alle mitgekriegt haben. Das Ganze gespickt mit wohlfeiler Emp&ouml;rung. <\/p><p>Interessant, dass auf Twitter selten jemand wirklich Argumente zur Verf&uuml;gung hat. Unter Rappern nennt man diese Form der B&ouml;sartigkeit &bdquo;Dissen&ldquo;. Auch interessant, dass man dem Opfer noch nicht einmal zuh&ouml;rt , sondern ihn oder sie vorsorglich aus dem Diskurs ausschlie&szlig;t. Das ist, als ob alle Anderen &uuml;ber einen herziehen und zwar so laut, dass man es mitkriegt, aber nicht mitreden darf. Erinnert eher an Schulhof als an erwachsene Menschen mit akademischer Bildung. <\/p><p>Wer Nein sagt, verliert Freunde, verliert Kollegen, zerstreitet sich auch hie und da hoffnungslos mit der eigenen Familie und steht am Ende, zumindest auf den ersten Blick, ziemlich allein da. So zumindest das Narrativ. Neinsagen macht einsam und ich gebe zu, dass ich beinah mein ganzes bisheriges Leben damit verbracht habe, das Neinsagen zu lernen und immer noch daran arbeite. Aber im Grunde ist es eine gute Zeit, um Neinsagen zu &uuml;ben. Vielleicht fange ich einfach mal an:<\/p><p>Nein, Herr <a href=\"https:\/\/weltexperiment.com\/doc\/offener-brief-zur-polemik-gegen-guerot\/\">Professor Linden<\/a>, ich geh&ouml;re nicht zu den von Ihnen definierten Fundamental-System-Kritikern, bin weder Corona-Leugner noch Querdenker und auch nicht radikal. Ich komme nicht aus der rechten Ecke und habe mich auch von niemandem aufhetzen lassen. Sie haben mich vielleicht in Ihrem Blick durch Ihr wissenschaftliches Vergr&ouml;&szlig;erungsglas, der dem Blick eines Forschers auf ein Insekt unangenehm gleicht, wohl offenbar &uuml;bersehen. Ja gut, passiert mir &ouml;fter, aber vielleicht sollten Sie die Grundvoraussetzungen f&uuml;r Ihre spannenden Untersuchungen und Einordnungsversuche einfach mal &uuml;berdenken? Vielleicht weniger Framing und noch weniger Schablonen? Wissen Sie, die Welt ist n&auml;mlich bunt und ausgesprochen vielf&auml;ltig. Vor allem der Mensch an sich &hellip; das Individuum! <\/p><p>Im Grunde, jeder ist anders und denkt, wenn er das denn tut, m&ouml;glicherweise gar nicht in den Schubladen, die Sie &ouml;ffnen oder sich an Ihrem Schreibtisch zurechtbasteln! Vielleicht ist Ihnen das noch nicht aufgefallen&hellip;? Und Nein, ich bin mit vielem, was in diesem Land derzeit geschieht, nicht einverstanden, da bin ich nicht der Einzige und dazu habe ich auch allen Grund. Ich war schon immer jemand, der angebliche Fakten, die allzu schnell als absolute Wahrheit einbetoniert wurden und werden, gerne hinterfragt. Das ist in der heutigen Medienlandschaft zwar m&ouml;glich, aber es wird derzeit alles getan, um den Meinungskorridor weiter zu verengen und kritischen Geistern gar nicht erst die M&ouml;glichkeit zu geben, angebliche Tatsachen oder Mainstream-Meinungen &ouml;ffentlich zumindest infrage zu stellen. Genau das scheint wohl auch Ihr Bestreben zu sein, wenn Sie mit Etiketten wie Querdenker, rechte Gesinnung, Antisemitismus und anderen arg verunglimpfenden und an der Wahrheit vorbei gehenden, relativ schnell aus dem Hut gezauberten Bezeichnungen hantieren. Da sind Sie beileibe nicht allein &hellip; leider.  <\/p><p>Nein, Herr Dr. Lauterbach! Wenn die bisherigen Corona-Ma&szlig;nahmen nicht wissenschaftlich von einer wirklich unabh&auml;ngigen Kommission aus Experten aller erforderlichen Fachbereiche und zeitnah &ndash; und zwar vor dem Lostreten einer neuerlichen Ma&szlig;nahmenorgie der Exekutive &ndash; evaluiert und anhand von vorliegenden oder zu erhebenden Fakten und Daten pr&auml;zise auf ihre Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit &uuml;berpr&uuml;ft  werden, wenn nicht endlich verl&auml;ssliche Zahlen auf dem Tisch liegen, werde ich weitere Ma&szlig;nahmen, die lediglich auf Annahmen und Spekulationen beruhen und somit gegen das von Ihnen ma&szlig;geblich gestaltete und mit verabschiedete neue Infektionsschutzgesetz eklatant versto&szlig;en, weder mittragen noch akzeptieren. <\/p><p>Es besteht im Augenblick definitiv keine pandemische Notlage nationaler Tragweite. Schlimm genug, dass Sie uns f&uuml;r den Herbst schon wieder Angst machen und mit unseren Steuergeldern, auch mit meinem bescheidenen Anteil daran, bereits millionenfach Impfdosen eingekauft haben und immer noch einkaufen, die wom&ouml;glich niemand braucht und auch keiner mehr haben will. Impfstoffe, die, wie sich anhand der inzwischen vorliegenden Informationen zeigt, weder so wirksam noch so harmlos sind, wie von Ihnen und Ihren Freunden von der Pharma-Industrie behauptet. Abgesehen davon gibt es nach wie vor keine streng wissenschaftliche und evidenzbasierte Untersuchung zum Ursprung der Pandemie und zur Herkunft des Sars-COV2-Virus. <\/p><p>Nein, Frau Strack-Zimmermann, seien Sie mir nicht b&ouml;se. Sie und Ihre Funktion waren mir bisher kaum gel&auml;ufig. Aber Jemand, der nach einer solch&rsquo; unterirdischen &bdquo;Diskussion&ldquo; wie in der Talkshow &bdquo;Lanz&ldquo; vom 2.6.2022, in der man Frau Guerot, die bekannterma&szlig;en eine eigene, nicht regierungs- oder US-konforme Meinung vertritt, weder ausreden noch &uuml;berhaupt zu Wort kommen lie&szlig;, auch noch auf Twitter mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten der Delinquentin quasi nachtritt, kann ich weder als Politikerin noch als Mensch gut finden oder gar ernst nehmen. Ich habe auf Twitter diverse Statements von Ihnen gefunden, die das Ihrer politischen Arbeit und Ihren Bestrebungen zugrunde liegende Weltbild sehr deutlich machen. Man k&ouml;nnte angesichts dessen auch annehmen, dass Sie eine Lobbyistin oder zumindest eine Parteig&auml;ngerin der R&uuml;stungsindustrie sind. Deshalb sitzen Sie, ja sicher nicht nur aus Leidenschaft, im Verteidigungsausschuss, der den Rahmen dieser Bezeichnung inzwischen l&auml;ngst gesprengt hat. Wie k&auml;men Sie denn sonst auf die absurde Idee, dass man Freiheit und Demokratie &ndash; wenn man das politische System in der Ukraine &uuml;berhaupt so bezeichnen kann &ndash; mit noch mehr und noch schwereren Waffen tats&auml;chlich verteidigen kann? Vielleicht aufgrund der Erfahrungen am Hindukusch oder in Syrien? Sie st&uuml;tzen mit Ihrem Waffenwahn das Regime von Selenskji. Und wenn der ein freiheitsliebender Demokrat ist, dem es nur um den Schutz seines geplagten Volkes geht, dann bin ich ab sofort Brad Pitt. Wen m&ouml;chten Sie denn au&szlig;er sich selbst noch anl&uuml;gen?<\/p><p>Das t&ouml;nt eher nach der sattsam bekannten Parole &bdquo;Wir bringen Freiheit und Demokratie!&ldquo;, mit der die USA ihre teils v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriege, meist auf der Basis von unwahren Behauptungen, in den letzten 20 Jahren vom Zaun gebrochen haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde, dieser Krieg muss , schon im Interesse der gesamten ukrainischen Zivilbev&ouml;lkerung, ein Drittel spricht &uuml;brigens Russisch, m&ouml;glichst schnell beendet werden. Mit immer mehr Waffen wird das nicht gehen, sondern ausschlie&szlig;lich mit ergebnisoffenen Verhandlungen, soviel lehrt uns zumindest die Geschichte. Wenn Sie und Herr Pleitgen Frau Guerot h&auml;tten ausreden lassen, w&uuml;ssten Sie und vor allem die Zuschauer jetzt mehr &uuml;ber den geschichtlichen Hintergrund dieses Krieges. Das war wohl nicht in Ihrem Interesse und auch nicht die Absicht des Moderators. Apropos &hellip;<\/p><p>Nein, Herr Lanz. Ein Moderator, der den eigenen intellektuellen Bankrott ja schon mehrfach &ouml;ffentlich vorgef&uuml;hrt hat &ndash; ich verweise hier auf ihren kl&auml;glich gescheiterten Versuch, Frau Wagenknecht mal eben mit ein paar anwesenden Stichwortgebern in Ihrer Sendung h&ouml;chstselbst argumentativ fertig zu machen.  <\/p><p>Dass Sie sich nun ausgerechnet gegen&uuml;ber Frau Guerot, die Sie bzw. Ihre Redaktion wohl zum  Zweck der &ouml;ffentlichen Blo&szlig;stellung eingeladen haben, zum moralinsauren Chef-Ankl&auml;ger aufmandeln, kann ich leider auch nicht ernst nehmen. Wenn Sie schon derma&szlig;en aus der Moderatoren-Rolle fallen und zum Angriff &uuml;bergehen, Ihrem Gast zwar Fragen stellen, auf die Sie offenbar dann keine Antwort h&ouml;ren wollen, weil Sie der Dame permanent &uuml;ber den Mund fahren, dann sollten Sie zumindest gute Argumente mitbringen und nicht nur schlecht gespielte Emp&ouml;rung. Das war, gelinde gesagt, ein Tiefpunkt des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernseh-Journalismus. <\/p><p>Dann laden Sie doch einfach nur noch Leute ein, denen Sie intellektuell gewachsen sind und die Sie leichter aufs Rad spannen k&ouml;nnen. Das mit dem Nachtreten auf Twitter gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r Sie, wie ich finde, leider!<\/p><p>Nein, Frau Roth, nein, Herr S&ouml;der, nein, Herr Lindner, und auch: nein, Herr Aiwanger. Wenn Sie glauben, dass Sie mit einer (wie oben im Kapitel Lauterbach bereits beschriebenen) auf Annahmen und Bef&uuml;rchtungen basierenden Ma&szlig;nahmenpolitik im kommenden Herbst der deutschen Veranstaltungsbranche und Kleinkunstszene nun endg&uuml;ltig den Rest geben und uns, die Betroffenen, dann ein weiteres Mal mit staatlichen Almosen abspeisen k&ouml;nnen und damit vor allem die Gilde der Steuerberater unterst&uuml;tzen, t&auml;uschen Sie sich. Wenn ohne pr&auml;zise, zeitnahe und faktenbasierte Evaluierung der bisherigen CORONA-Ma&szlig;nahmen-Politik im Herbst 2022 wiederum eine inzwischen nicht mehr existente Pandemie mit Zugangsbeschr&auml;nkungen, Maskenzwang, 2G- oder 2G+-Regelungen und &auml;hnlichen Folterinstrumenten an ihrer Ausbreitung gehindert werden soll und Sie uns einmal mehr und ohne stichhaltige Gr&uuml;nde unseres Publikums und unserer Auftrittsm&ouml;glichkeiten und somit unseres Verdienstes berauben, m&uuml;ssen Sie mit Konsequenzen rechnen. Dann werden Sie unsere Ausf&auml;lle f&uuml;r inzwischen drei- bis viermal verschobene Konzerte und Veranstaltungen zu bezahlen haben. Ich w&uuml;rde einen Hilfsfond von 10 Milliarden veranschlagen, macht sich doch im Vergleich zu einem Fond f&uuml;r R&uuml;stungsausgaben von 100 Milliarden sehr bescheiden aus, nicht wahr? Das Mindeste w&auml;re doch, das von Ihnen so brav mit abgenickte neue Infektionsschutzgesetz zu befolgen. Ich kann und will mir nur sehr schwer vorstellen, dass Sie so abgehoben und realit&auml;tsfern sind, das nicht einzukalkulieren. <\/p><p>Nein, ich werde angesichts der derzeitigen Faktenlage keine Konzerte mehr unter 2G- oder 2G+-Regelung spielen. Da die RMNA-Impfstoffe nach den nunmehr vorliegenden Erkenntnissen zwar u.U. vor einem schweren Verlauf sch&uuml;tzen, aber weder den Geimpften immun machen noch die Ansteckung Dritter verhindern, w&uuml;rde ich &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; empfehlen, alle Konzertbesucher und, wenn es sein muss, auch die K&uuml;nstler unabh&auml;ngig von ihrem Impfstatus vor jedem Gastspiel zu testen. <\/p><p>Das w&auml;re Integration und so etwas wie eine Wiedergutmachung f&uuml;r die 20 bis 30% teilweise massiv ausgegrenzten Ungeimpften, die dann am kulturellen Leben auch endlich wieder teilhaben k&ouml;nnten. <\/p><p>Das m&ouml;gen Sie f&uuml;r nicht vergleichbar halten, aber in D&auml;nemark ist die Pandemie seit Monaten Geschichte und kein Mensch interessiert sich mehr f&uuml;r den Impfstatus&hellip; das ginge ganz einfach, wenn man denn wollte!<\/p><p>Ich habe in den vergangenen zwei Jahren, wie viele andere K&uuml;nstler und Kulturschaffende auch, zum geringsten Teil von den d&uuml;rftigen staatlichen Almosen gelebt, haupts&auml;chlich aber von meiner Altersversorgung, und werde nicht schweigend und ohne Gegenwehr zuschauen, wie sie einen nicht unbetr&auml;chtlichen Teil des Mittelstandes, n&auml;mlich Einzelunternehmer und Solo-Selbstst&auml;ndige, in einer Branche, die vor CORONA den dritth&ouml;chsten Beitrag zum Bruttosozialprodukt dieses Landes erwirtschaftet hat, grundlos und fahrl&auml;ssig ruinieren. <\/p><p>Nein, Herr Habeck, und nein, Frau Baerbock, ich werde auch Ihnen &ndash; den &bdquo;young european leaders&ldquo; von Klaus Schwabs Gnaden und den Sie darin kr&auml;ftigst unterst&uuml;tzenden sogenannten Leitmedien &ndash; nicht sprach- und tatenlos zusehen, wie Sie dieses Land auf Kosten der Steuerzahler  zum Erf&uuml;llungsgehilfen geostrategischer Interessen der USA und der NATO machen und damit die heimische Wirtschaft, nicht nur den Mittelstand, durch eine v&ouml;llig &uuml;berzogene Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland in noch gar nicht &uuml;bersehbarem Ausma&szlig; weiterhin gegen die Wand fahren. Ich kann Sie nur dringend auffordern, das Drehen an der Kriegs- und Aufr&uuml;stungsschraube zu beenden bzw. m&ouml;glichst gar nicht erst damit zu beginnen, um unser aller Willen. Immerhin haben Sie einen Amtseid geleistet, dessen Wortlaut Sie hoffentlich noch kennen. Da ist meines Wissens keine Rede von der Pflicht zur Umsetzung US-amerikanischer Interessen. Und Nein, f&uuml;r Sie werde ich im Winter nicht frieren. Schlimm genug, dass Sie noch nicht mal in der Lage sind, die grenzenlose Gier von &Ouml;lkonzernen zur Entlastung der eigenen B&uuml;rger im Zaum zu halten.<\/p><p>Ich werde auch nicht tatenlos zusehen, wie Sie unsere inzwischen durch CORONA-Ma&szlig;nahmen psychisch wie physisch arg geplagten Kinder und Kindeskinder bis &uuml;ber beide Ohren verschulden, nur um den milit&auml;risch-wirtschaftlichen Komplex der USA und die heimische R&uuml;stungsindustrie zu subventionieren. Wer, glauben Sie, zahlt denn die Zeche f&uuml;r Ihre kriegsgeilen Abenteuer und den ganzen Ma&szlig;nahmenwahnsinn? So abgehoben k&ouml;nnen Sie doch nicht sein &hellip; oder vielleicht doch?<\/p><p>Und JA, ich w&uuml;nsche allen Amtstr&auml;gern, die ich hier genannt habe, und ihren ebenso verantwortlichen Vorg&auml;ngern von Herzen, dass sie f&uuml;r das, was sie derzeit anrichten, eines Tages geradestehen m&uuml;ssen und zur Verantwortung gezogen werden. Als unverbesserlicher Optimist bin ich ganz sicher, dieser Tag wird kommen! Hoffentlich erlebe ich den noch.    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Nein sagt, verliert Freunde, verliert Kollegen, zerstreitet sich auch hier und da hoffnungslos mit der eigenen Familie und steht am Ende, zumindest auf den ersten Blick, ziemlich allein da. So zumindest das Narrativ. 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