{"id":84830,"date":"2022-06-15T08:16:52","date_gmt":"2022-06-15T06:16:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830"},"modified":"2022-06-15T08:16:52","modified_gmt":"2022-06-15T06:16:52","slug":"hinweise-des-tages-4130","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h01\">Kommt jetzt die Sommerwelle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h02\">Der Erdgaspoker der EU (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h03\">Bauernopfer Schwedt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h04\">Tagesschau im L&uuml;genmodus &ndash; Wie der Beschuss von Donezk umgedeutet wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h05\">Wendet sich die Nato von der Ukraine ab?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h06\">Reisekanzler Scholz in der Sackgasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h07\">Wassermangel in Berlin: &bdquo;Wir k&ouml;nnen uns keine Verschwendung mehr leisten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h08\">Hartz-IV-Empf&auml;nger: Vielen droht R&uuml;ckzahlung wegen 9-Euro-Ticket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h09\">Korruptionsverdacht bei Emix-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h10\">30 Tonnen Plutonium &ndash; Wie gef&auml;hrlich war die Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h11\">Russland steigt aus dem Bologna-System der Hochschuldbildung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h12\">US-Inflation schie&szlig;t in die H&ouml;he und setzt Biden unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h13\">Baschar al-Assad: Wir erleben einen permanenten Krieg gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h14\">Venezuela und Iran unterzeichnen Kooperationsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h15\">&ldquo;Arme L&auml;nder entwickeln reiche L&auml;nder, nicht umgekehrt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84830#h16\">Myanmar: Fast alle Bekleidungsfabriken stehen vor der Schlie&szlig;ung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kommt jetzt die Sommerwelle?<\/strong><br>\nZEIT: Sie besch&auml;ftigen sich auch mit den Nebenfolgen der Ma&szlig;nahmen.<br>\nSt&ouml;hr: Genau, mit den wirtschaftlichen Folgen zum Beispiel. Die geh&ouml;ren zum Gesamtbild. Auch die Frage: Wie sehr belasten die Ma&szlig;nahmen unsere freiheitlich-demokratische Ordnung, das Leben in der Gesellschaft? Ohne diese Kenntnisse kann man keinen guten Kompromiss finden.<br>\nZEIT: Was ist daf&uuml;r noch notwendig?<br>\nSt&ouml;hr: Es fehlt an einem strategischen Ziel in der Pandemiepolitik. Wenn das Ziel ist, s&auml;mtliche Infektionen zu verhindern, egal, was es kostet und wie gro&szlig; die sozialen Spannungen sind, wird man etwas anderes machen, als wenn man sagt, ich m&ouml;chte die gesundheitlichen Auswirkungen minimieren zu einem wirtschaftlich und gesellschaftlich vertretbaren Preis.<br>\nZEIT: Gerade f&uuml;rchten viele eine Sommerwelle. Wie blicken Sie auf die zweite Jahresh&auml;lfte?<br>\nSt&ouml;hr: Positiv. Selbst dieses Fr&uuml;hjahr, bei sehr hohen Infektionszahlen, ist das Gesundheitswesen nie an die Belastungsgrenze gekommen. Seitdem ist die Zahl der nat&uuml;rlich Immunisierten und Geimpften gestiegen. Ich gehe fest davon aus, dass es auch im Herbst und Winter zu keiner fl&auml;chendeckenden &Uuml;berlastung im Gesundheitswesen kommen wird.<br>\nZEIT: Wie lange sch&uuml;tzt die Impfung noch?<br>\nSt&ouml;hr: Die Impfung bleibt zentral: Der jetzige Impfstoff sch&uuml;tzt weiterhin ausgezeichnet gegen schwere Verl&auml;ufe. Ein Booster f&uuml;r die Vulnerablen vor dem Winter ist sicherlich angezeigt. Aber: Der Immunschutz bleibt unvollst&auml;ndig ohne die nat&uuml;rliche Immunit&auml;t durch Infektion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/25\/klaus-stoehr-corona-massnahmen-sommerwelle\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Erdgaspoker der EU (IV)<\/strong><br>\nSanktionsbedingte Reparaturprobleme bei der Gaspipeline Nord Stream 1 f&uuml;hren zu erheblichen Lieferausf&auml;llen und treiben den Gaspreis weiter in die H&ouml;he. Zudem muss die Bundesregierung Milliardensummen bereitstellen, um einen sanktionsbedingten Kollaps in der deutschen Gasbranche zu verhindern. Russland hingegen steigert seine Einnahmen aus dem Export fossiler Energietr&auml;ger erneut. Dies ist das j&uuml;ngste Zwischenergebnis der westlichen Sanktions- und Embargopolitik gegen&uuml;ber Moskau. Nord Stream 1 muss den Betrieb reduzieren, da ein Pipelinebauteil nach seiner in Montreal durchgef&uuml;hrten Reparatur wegen der Sanktionen nicht mehr nach Russland exportiert werden darf. Zus&auml;tzlich in Frage gestellt wird die Erdgasversorgung Europas durch eine Explosion im US-Fl&uuml;ssiggasexportterminal Freeport LNG, das gut zehn Prozent des europ&auml;ischen Fl&uuml;ssiggasimports deckte. Das Terminal stellt f&uuml;r mindestens drei Monate seinen Betrieb ein. Weil Gazprom Germania wegen russischer Gegensanktionen kein g&uuml;nstiges russisches Gas mehr erh&auml;lt, muss Berlin ein KfW-Darlehen in H&ouml;he von bis zu zehn Milliarden Euro bereitstellen. Die Kosten der Sanktionen f&uuml;r den Westen steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8948%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nord Stream: Russland reduziert Gaslieferung um 40 Prozent<\/strong><br>\nDer Konflikt rund um den Ukraine-Krieg eskaliert weiter. Russland reduziert die Gaslieferung durch die Pipeline Nord Stream 1 um 40 Prozent.<br>\nRussland drosselt die Gaslieferungen &uuml;ber die Ostsee-Pipeline Nordstream 1 nach Deutschland um gut 40 Prozent. Es k&ouml;nne nur noch eine Durchleitung von 100 Millionen Kubikmetern Gas am Tag anstelle der &uuml;blichen 167 Millionen Kubikmeter sichergestellt werden, teilte der Energiekonzern Gazprom am Dienstag im Messengerdienst Telegram mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wladimir-putin-ukraine-nord-stream-pipeline-russland-reduziert-gaslieferung-um-40-prozent-li.236161%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Es wird ungem&uuml;tlicher! Und der n&auml;chste Winter kommt bestimmt!<\/em><\/p>\n<p><em>Was auch immer die Gr&uuml;nde f&uuml;r die K&uuml;rzungen sind: Wann kapieren die Praktikanten in der Bundesregierung endlich, dass die Sanktionen Europa mehr schaden als nutzen. Statt den Interessen der USA und der NATO wie Vasallen zu unterst&uuml;tzen, gilt f&uuml;r Europa eine andere Priorit&auml;t: Alles zur Beendigung des Krieges zu tun. Und da sind Parolen wie &ldquo;Russland darf den Krieg nicht gewinnen&rdquo; kontraproduktiv. Es wird ohne Kompromisse nicht gehen. Sonst galoppiert die Inflation weiter, und wir wissen nicht, wo das enden wird.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wer ist schuld am Gasstopp? Siemens reagiert auf Gazprom-Vorw&uuml;rfe zu Nord Stream<\/strong><br>\nRussland hat die Gaslieferungen durch die Nord Stream deutlich reduziert und dem Siemens-Konzern die Schuld daran gegeben. Der Konzern hat nun reagiert.<br>\nIn der Tat hat der staatliche russische Energiekonzern Gazprom die Gaslieferungen nach Europa &uuml;ber die Nord Stream um 40 Prozent gedrosselt &ndash; und erkl&auml;rte das damit, dass der deutsche Konzern Siemens notwendige Gaspumpeneinheiten nicht rechtzeitig aus der Reparatur zur&uuml;ckgebracht habe. [&hellip;]<br>\nEine Sprecherin des Konzerns teilte auf Anfrage der Berliner Zeitung mit Hinweis auf die Vorgeschichte mit:<br>\n&bdquo;Siemens Energy hat 2009 Gasturbinen f&uuml;r eine Verdichterstation der Nord-Stream 1-Gaspipeline in Russland geliefert. Die Gasturbinen treiben Verdichter an, die f&uuml;r die Druckerh&ouml;hung des Erdgases in der Pipeline Nord Stream 1 erforderlich sind. Es handelt sich um so genannte aeroderivative Gasturbinen, die in Kanada gefertigt wurden und bereits seit mehr als zehn Jahren im Einsatz sind.&ldquo;<br>\nUm den Betrieb der Pipeline aufrechtzuerhalten, so die Sprecherin weiter, sei es notwendig, dass diese Turbinen regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berholt werden. Eine Turbine werde derzeit in Montreal &uuml;berholt, denn aus technischen Gr&uuml;nden die &Uuml;berholung dieser aeroderivativen Gasturbinen nur in Montreal, Kanada, durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nne.<br>\nUnd an dieser Stelle treffen die kanadischen Sanktionen gegen Russland offenbar auch Siemens. Aufgrund der von Kanada verh&auml;ngten Sanktionen, sagte die Siemens-Sprecherin, sei es f&uuml;r Siemens Energy derzeit nicht m&ouml;glich, &uuml;berholte Gasturbinen an den Kunden, also Gazprom, zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wer-ist-schuld-am-gasstopp-siemens-reagiert-auf-gazprom-vorwuerfe-zu-nord-stream-li.236309%20\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Versorgungssicherheit in Deutschland: Milliardenhilfe f&uuml;r Gazprom Germania<\/strong><br>\nSie war Symbol f&uuml;r die Abh&auml;ngigkeit von Russland: Gazprom Germania, einst Tochter des russischen Staatskonzern, wird bereits von der Bundesnetzagentur kontrolliert. Nun gibt die Bundesregierung Milliardenkredite, um eine Pleite abzuwenden.<br>\nDie Bundesregierung will das Gasunternehmen Gazprom Germania mit einem Milliardenbetrag st&uuml;tzen, um eine Pleite zu verhindern. Nach Angaben aus Regierungskreisen geht es um eine Summe zwischen neun und zehn Milliarden Euro. Damit solle die Versorgungssicherheit in Deutschland gew&auml;hrleistet werden, hei&szlig;t es in der entsprechenden Pressemitteilung:<br>\n Um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gew&auml;hrleisten, wird die Bundesregierung die Treuhandverwaltung der Gazprom Germania l&auml;ngerfristig absichern und das durch Sanktionen von russischer Seite ins Straucheln geratene Unternehmen &uuml;ber ein Darlehen vor der Insolvenz bewahren. Mit diesem Vorgehen beh&auml;lt die Bundesregierung den Einfluss auf diesen Teil der kritischen Energieinfrastruktur und verhindert eine Gef&auml;hrdung der Energiesicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/hilfen-gazprom-germania-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bauernopfer Schwedt<\/strong><br>\nF&uuml;r &raquo;Sieg &uuml;ber Putin&laquo; setzt die Bundesregierung Erd&ouml;lraffinerie und Tausende Arbeitspl&auml;tze aufs Spiel. Ostdeutsche Regierungschefs verlangen Kompensation<br>\nDie Entscheidung der Bundesregierung ist l&auml;ngst gefallen: Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt an der Oder soll ab 1. Januar 2023 kein russisches Erd&ouml;l mehr verarbeiten. 1.200 Arbeitspl&auml;tze im PCK-Werk, weitere 2.000 in anderen Betrieben und einige zehntausend in Ostdeutschland werden aufs Spiel gesetzt. F&uuml;r ostdeutsche Politiker geht es nur noch um einen gesichtswahrenden R&uuml;ckzug. Immerhin hatte die B&uuml;rgermeisterin der Stadt, Annekathrin Hoppe (SPD) davor gewarnt, dass die gesamte Region deindustrialisiert werden k&ouml;nnte, und verlangt: &raquo;Der gesamte Osten muss aufstehen.&laquo; Am Montag warf der Linke-Ostbeauftragte S&ouml;ren Pellmann Wirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) vor, die Folgen des &Ouml;lembargos zu untersch&auml;tzen: &raquo;Das Embargo k&ouml;nnte zum gewaltigen Inflationstreiber und zur Entwicklungsbremse f&uuml;r die ostdeutsche Wirtschaft werden.&laquo; Es berge sozialen Brennstoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428329.%C3%B6lembargo-bauernopfer-schwedt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tagesschau im L&uuml;genmodus &ndash; Wie der Beschuss von Donezk umgedeutet wurde<\/strong><br>\nDie Tagesschau berichtete am Montag &uuml;ber einen Artillerie- und Raketenbeschuss auf Donezk. Auf dem Maiski-Markt wurden dabei drei Menschen get&ouml;tet und mindestens vier verletzt. Wider besseres Wissen hie&szlig; es, Russland habe den Beschuss ausgef&uuml;hrt. Kann man hier noch von einem Versehen sprechen oder griff die Redaktion bewusst zu einer L&uuml;ge.<br>\nDer Zuschauer in Deutschland ist einiges an Falschnachrichten und Manipulationen gew&ouml;hnt, doch meistens funktioniert die Propaganda der Mainstream-Medien subtiler und geschickter als am Montag dieser Woche. Da behauptete die geb&uuml;hrenfinanzierte Tagesschau der ARD doch tats&auml;chlich, Russland habe die &ldquo;ostukrainische Stadt&rdquo; Donezk mit Raketen und schwerer Artillerie beschossen. Dasselbe Donezk, das dieselbe Tagesschau sonst &ldquo;Separatistenhochburg&rdquo; nennt. Dies geschah, obwohl dieselbe Tagesschau noch wenige Stunden zuvor wahrheitsgem&auml;&szlig; von ukrainischem Beschuss berichtet hatte. Handwerklicher Fehler oder bewusstes L&uuml;gen in der Prime Time &ndash; was war da los? [&hellip;]<br>\nIn beiden F&auml;llen folgt dann der flie&szlig;ende &Uuml;bergang zu dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Selenskij, der mal wieder im Rahmen einer mittlerweile vertrauten Videoschaltung seinen Zuh&ouml;rern nachdr&uuml;cklich vermitteln darf, wie er die aktuellen Ereignisse in der Ukraine einsch&auml;tzt. So darf Selenskij &ldquo;eindringlich&rdquo; die in den USA zuh&ouml;renden Mitglieder der Nichtregierungsorganisation Amerikanisch-J&uuml;disches Komitee (American Jewish Committee) mit gewohnt sonorer Stimme &ldquo;um Hilfe&rdquo; bitten: &ldquo;Ich bitte Sie, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, um Russlands Hass aufzuhalten, den Hass auf die Menschheit. Der Hass ist die treibende Kraft, mit der Russland seinen Krieg gegen die Ukraine fortf&uuml;hrt und gegen die Freiheit in Europa und der Welt.&rdquo;<br>\nDas ukrainische Kriegsverbrechen wird als Argumentationshilfe f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten umgedeutet.<br>\nKann es nun ein Versehen, ein handwerklicher Fehler gewesen sein? Nein, eindeutig nein. Selten ist die Beweislage so eindeutig wie bei diesem Tagesschau-Bericht. Er verdreht die Fakten, er ist ein Fake.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/140982-raketen-beschuss-in-donezk-tagesschau\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Inkompetenz oder bewusste Fehlinformation? Tagesschau gibt ukrainischen Angriff auf Donezk als russischen aus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84804\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wendet sich die Nato von der Ukraine ab?<\/strong><br>\nForderungen aus Kiew wird viel mediale und politische Aufmerksamkeit zuteil. Entscheidend aber scheint, was Jens Stoltenberg gerade in Helsinki sagte<br>\nVon der europ&auml;ischen Presse weitgehend unbeachtet hat Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg w&auml;hrend eines Besuches in Finnland der Unterst&uuml;tzung einer milit&auml;rischen L&ouml;sung des russischen Krieges gegen die Ukraine eine Absage erteilt. Beobachter sprachen von einer Neupositionierung des 63-J&auml;hrigen.<br>\nStoltenberg hatte zuvor gesagt, der Krieg in der Ukraine k&ouml;nne lediglich am Verhandlungstisch beendet werden. Ein Friedensabkommen fordere immer auch Kompromisse, f&uuml;gte er an &ndash; auch in Bezug auf territoriale Fragen.<br>\nDie Kommentare des Nato-Chefs wurden in Finnland w&auml;hrend der j&auml;hrlichen Kultaranta-Gespr&auml;che mitgeschnitten. Stoltenberg bekr&auml;ftigte in dem knapp zweist&uuml;ndigen Podiumsgespr&auml;ch zwar, der Westen sei bereit, f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Landesverteidigung &ldquo;einen Preis zu zahlen&rdquo;.<br>\nKiew werde gegen&uuml;ber der russischen Regierung aber territoriale Zugest&auml;ndnisse machen m&uuml;ssen, um den Konflikt zu beenden, so der Vorsitzende des Nordatlantikpaktes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wendet-sich-die-Nato-von-der-Ukraine-ab-7140580.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Reisekanzler Scholz in der Sackgasse<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz ger&auml;t innenpolitisch immer mehr unter Druck. Im Zangenangriff seiner Koalitionspartner und der Union soll er immer mehr und immer schwerere Waffen an die Ukraine liefern. Wie ein Getriebener wird eine R&uuml;stungsforderung Kiews nach der anderen erf&uuml;llt.<br>\nAber das gen&uuml;gt nicht. Ist die eine Forderung erf&uuml;llt, kommt schon die n&auml;chste, denn deutsche Waffenlieferungen sollen den Sieg &uuml;ber Russland sicherstellen. Waffen nicht in Spannungs- und Kriegsgebiete liefern zu wollen, scheint nur mehr eine schwache Reminiszenz aus einer l&auml;ngst verblichenen Vergangenheit.<br>\nFast schon verzweifelt versucht Scholz, dem innenpolitischen Druck durch eine rege Reiset&auml;tigkeit auszuweichen. Als br&auml;uchte es einen zweiten Au&szlig;enminister, ist der Kanzler jetzt viel, sehr viel unterwegs und versucht eine globale Allianz gegen Russland zu schmieden.<br>\nDas Problem des Westens ist, dass der Globale S&uuml;den bei den Sanktionen gegen Russland nicht mitmachen will. Im Gegenteil, wie im Falle Indiens, Indonesiens und Pakistans werden die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland massiv ausgebaut, insbesondere, was die Energieimporte angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Reisekanzler-Scholz-in-der-Sackgasse-7140942.html\">Sevim Dagdelen auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Definitiv keine Kolonie&rdquo; &ndash; Indien f&auml;hrt souver&auml;nen Kurs und trotzt antirussischen Sanktionen<\/strong><br>\nTrotz immensen Drucks des Westens l&auml;sst Indien sich nicht zu dessen Spielball machen. Im Gegenteil: Statt sich den prowestlichen Sanktionen anzuschlie&szlig;en, setzt Neu-Delhi auf einen Ausbau der indisch-russischen Kooperation. Indien beweist damit, dass Souver&auml;nit&auml;t bedeutet, eigene Entscheidungen zu treffen &ndash; und das durchaus zum eigenen Nutzen. [&hellip;]<br>\nDefinitiv keine Kolonie ist Indien, das ungeachtet der politischen Folgen des Ukraine-Krieges und des Konflikts zwischen dem Westen und Russland weiterhin neutral ist und eine eigenst&auml;ndige Politik betreibt. Delhi spricht sich grunds&auml;tzlich f&uuml;r den Dialog zwischen den Konfliktparteien aus und bleibt auch bei den unz&auml;hligen Wirtschaftsbeschr&auml;nkungen au&szlig;en vor, die die USA, Gro&szlig;britannien, die Mitglieder der EU und andere Staaten bislang gegen Moskau eingef&uuml;hrt hatten.<br>\nDie Haltung der indischen F&uuml;hrung gegen&uuml;ber der westlichen Sanktionspolitik zeigt sich insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Handel, in denen die indisch-russische Kooperation in den vergangenen Monaten Auftrieb bekommen und in j&uuml;ngster Zeit noch einmal deutlich zugelegt hat. [&hellip;]<br>\nDie F&uuml;hrung in Washington hat mit solchen Pl&auml;nen Indiens offenbar ein Problem, weshalb der US-Pr&auml;sident Joe Biden dem indischen Premierminister Narendra Modi in diesem Zusammenhang zuvor nahegelegt hatte, dass der Kauf von russischem &Ouml;l nicht im Interesse Indiens sei und dass die USA bereit seien, Delhi zu helfen, seine Energieimporte zu diversifizieren. [&hellip;]<br>\nDerzeit ist nicht davon auszugehen, dass Indien bereit ist, seine Wirtschaftsinteressen zugunsten der Ambitionen der USA oder anderer Staaten zu gef&auml;hrden. Vielmehr setzen die Inder im Rahmen ihrer Politik weiterhin darauf, auf der internationalen B&uuml;hne nach M&ouml;glichkeit neutral zu bleiben und sich niemandem bedingungslos anzuschlie&szlig;en. Insofern wird das Land wohl, soweit es m&ouml;glich ist, auch weiterhin versuchen, den Dialog nach allen Seiten aufrechtzuerhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/asien\/140853-definitiv-keine-kolonie-indien-fahrt-souveraenen-kurs\/\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Brics-Staaten wollen finanzielle Koooperation vertiefen<\/strong><br>\nVertreter der L&auml;nder der Brics-Gruppe haben vereinbart, ihre finanzielle Zusammenarbeit zu vertiefen und die Koordinierung der makro&ouml;konomischen Politik zu verst&auml;rken.<br>\nDie Finanzminister und Zentralbankchefs der Mitgliedsl&auml;nder Brasilien, Russische F&ouml;deration, Indien, Volksrepublik China und S&uuml;dafrika hatten sich am Montag per Videokonferenz getroffen. Geleitet wurde die Sitzung gemeinsam von Chinas Zentralbankchef Yi Gang und Finanzminister Liu Kun. Die Volksrepublik hat derzeit die pro-tempore-Pr&auml;sidentschaft der Brics-Gruppe inne.<br>\nIm Anschluss an die Online-Sitzung gab es eine gemeinsame Erkl&auml;rung, in der vereinbart wurde, besonders die Zusammenarbeit in der New Development Bank (Neue Entwicklungsbank) zu intensivieren. [&hellip;]<br>\nAuf dem Treffen wurde auch die entscheidende Rolle nachhaltiger Finanzmittel f&uuml;r die weltweite wirtschaftliche Erholung sowie die Bedeutung der Energiewende anerkannt, um eine geordnete, kohlenstoffarme &ldquo;gr&uuml;ne Wirtschaft&rdquo; zu erm&ouml;glichen.<br>\nWie der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur berichtete, nimmt Argentinien auf Einladung Chinas in diesem Jahr erstmals an den Brics-Gipfeltreffen der Au&szlig;enminister und Staatschefs teil. Argentiniens Botschafter in China, Sabino Vaca Narvaja, erkl&auml;rte dazu, dies sei ein entscheidender Schritt zum Beitritt in die Gruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2022\/06\/258498\/brics-gruppe-vertieft-finanzkooperation\">amerika21<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>&ldquo;Schon heute st&auml;rker als G7&rdquo;: Wolodin schl&auml;gt Bildung einer alternativen G8 vor<\/strong><br>\nDie neue Achtergruppe sollen Brasilien, China, Indien, Indonesien, Iran, Mexiko, Russland und die T&uuml;rkei bilden. [&hellip;]<br>\nVier der acht von Wolodin vorgeschlagenen Mitglieder der &ldquo;alternativen G8&rdquo; arbeiten bereits im Rahmen der BRICS zusammen. W&uuml;rde man die BRICS um die vier weiteren vom Duma-Vorsitzenden vorgeschlagenen L&auml;nder erweitern, erg&auml;be sich allerdings eine &ldquo;G9&rdquo; mit neun Mitgliedern. &Uuml;ber solche Details wird es in der Zukunft noch Diskussionen geben, der erste Vorschlag zur Bildung einer Alternative zu dem sich heute als &ldquo;Weltregierung&rdquo; geb&auml;rdenden &ldquo;Club&rdquo; der sieben westlichen Staaten liegt nun auf dem Tisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/wirtschaft\/140812-schon-heute-staerker-als-g7-wolodin-schlaegt-bildung-einer-alternativen-g8-vor\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wassermangel in Berlin: &bdquo;Wir k&ouml;nnen uns keine Verschwendung mehr leisten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wasserverbrauch in Berlin k&ouml;nnte zu einer veritablen Wasserkrise werden. Eine Wasserinitiative und der Gr&uuml;ne Benedikt Lux fordern ein baldiges Gegensteuern. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Die Zeiten, in denen Berlin viel Grundwasser hatte, sind vorbei&ldquo;, sagt er der Berliner Zeitung. &bdquo;Im schlimmsten Fall droht in einigen Jahren eine Wasserkrise.&ldquo; Deswegen m&uuml;ssen Berlinerinnen und Berliner mehr f&uuml;r Wasserkreisl&auml;ufe tun und Wasser sparen. &bdquo;Wir sollten so lange wie m&ouml;glich versuchen, Berlin aus eigenem Wasseraufkommen zu versorgen und kein Fremdwasser zu importieren.&ldquo; Daf&uuml;r seien Milliardeninvestitionen der Wasserbetriebe in neue Wasserwerke und in mehr Kl&auml;rwerke mit der vierten Reinigungsstufe erforderlich.<br>\nDer Senat verweist in seiner Antwort auf den &bdquo;Masterplan Wasser&ldquo; und eine Reihe von Ma&szlig;nahmen, die bereits in die Wege geleitet worden seien. [&hellip;]<br>\nChristian Schweer von der Wassernetz-Initiative Berlin findet den Masterplan Wasser im Grunde eine gute Sache, aber er geht ihm noch nicht weit genug. &bdquo;Im Grunde wird doch darin etwas gefordert, was schon l&auml;ngst von der Europ&auml;ischen Union in der Wasserrahmenrichtlinie festgelegt wurde.&ldquo; Der Masterplan sei sogar weniger konkret, weil die Ziele recht schwammig formuliert seien. Aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung. &bdquo;Es ist in der Vergangenheit zu wenig passiert&ldquo;, sagt Schweer. &bdquo;Eigentlich muss noch in diesem Jahr gehandelt werden.&ldquo; [&hellip;]<br>\nIn Schweers Wassernetz-Initiative treffen sich Engagierte aus dem Nabu, dem BUND und dem Naturkundemuseum. Deren Ziel ist es, in &Ouml;ffentlichkeit und Politik f&uuml;r einen bedachten und nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser zu werben. Sie &uuml;berrascht es nicht, dass 74 Prozent des Wasserverbrauchs in Privathaushalten anf&auml;llt. Die Initiative hat deshalb auch einen Aktionsplan gefordert, der weiter geht als der Masterplan, der gerade im Gespr&auml;ch ist.<br>\n&bdquo;Die Berliner m&uuml;ssen verstehen, dass Rasensprengen oder ein voller Swimmingpool nicht mehr allgemeinvertr&auml;glich sind&ldquo;, sagt Christian Schweer. &bdquo;Au&szlig;erdem m&uuml;ssen wir uns fragen, wo unsere Energie herkommt und ob die Energie, die ich beziehe, in der Entstehung viel Wasser verbraucht.&ldquo; Kohlekraftwerke verbrauchten eben viel Wasser. Und dass zum Beispiel Berlin keine Geb&uuml;hr f&uuml;r die Oberfl&auml;chenwasser berechnet, findet Schweer ebenfalls nicht zeitgem&auml;&szlig;. B&uuml;rger sollten aber auch bei sich anfangen: &bdquo;Man muss nicht wie ein Asket leben, aber man sollte sich bewusst sein, wie viel Wasser verbraucht wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/wasserverbrauch-berlin-rasensprengen-oder-ein-swimmingpool-sind-nicht-mehr-allgemeinvertraeglich-li.234270%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wasserknappheit in Deutschland: Konflikte um Trinkwasser nehmen zu<\/strong><br>\nDie Konflikte um Trinkwasser erreichen in Deutschland neue Dimensionen.<br>\nNach CORRECTIV-Recherchen steigen Verfahren vor Gericht zwischen Kommunen, Industrie und Agrarwirtschaft an.<br>\nDie Bundesregierung hat bisher keinen Plan f&uuml;r Wasserkonflikte. Selbst aus der Koalition kommt Kritik.<br>\nIn Deutschland landen Konflikte um die Nutzung von Wasser zunehmend vor Gericht: Die Anzahl der Prozesse um das &ouml;ffentliche Gut hat in den vergangenen 10 Jahren in elf von 16 Bundesl&auml;ndern zugenommen. [&hellip;]<br>\nDie Industrie pumpt t&auml;glich hunderte Millionen Liter Wasser ab<br>\nCORRECTIV hat erstmals rund 350 gerichtliche Verfahren aus der juristischen Datenbank Juris rund um Wasser ausgewertet. Juris sammelt die verf&uuml;gbaren Urteile aller Gerichte Deutschlands. Bei den Prozessen in Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt der vergangenen 20 Jahren klagen Unternehmen, Landwirtschaft oder Wasserverb&auml;nde durchweg gegen Beh&ouml;rden. Dabei geht es meist um die Wassermengen, die sie laut beh&ouml;rdlicher Erlaubnis entnehmen d&uuml;rfen.<br>\nDie Recherche zeigt auch: Die gr&ouml;&szlig;ten Wasserverbraucher haben h&auml;ufig auf Jahrzehnte genehmigte Rechte, bestimmte Wassermengen aus dem Boden oder auch Fl&uuml;ssen und Seen zu entnehmen. Teilweise sind diese Abmachungen vor 20 oder 30 Jahren in Kraft getreten &ndash; selten ber&uuml;cksichtigen sie die Klimakrise. [&hellip;]<br>\nDabei haben die Gro&szlig;verbraucher kaum einen Anreiz, das kostbare Gut einzusparen: Landwirtschaft und Industrie in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen oder Hessen zahlen kein oder nur wenig Geld f&uuml;r ihren Wasserverbrauch &ndash; B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger dagegen schon. Die mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Verbraucher bekommen es fast umsonst. RWE nutzt f&uuml;r seine Braunkohle-Tagebauen rund 500 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr &ndash; so viel, wie &uuml;ber 10 Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. Und noch dazu zahlt RWE daf&uuml;r deutlich weniger, nach eigenen Angaben h&ouml;chstens f&uuml;nf Cent pro Kubikmeter. Ein immenser Verbrauch, der in den vergangenen Jahren nicht gesunken ist. &ldquo;Die gr&ouml;&szlig;te Wassersparma&szlig;nahme ist der Kohleausstieg&rdquo;, r&auml;umt RWE ein. Der kommt aber erst fr&uuml;hestens 2030.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/wasserknappheit-deutschland-konflikte-trinkwasser-37016450\">web.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger: Vielen droht R&uuml;ckzahlung wegen 9-Euro-Ticket<\/strong><br>\nBrauchen Kinder von Hartz-IV-Beziehern ein Sch&uuml;lerticket f&uuml;r Bus und Bahn, zahlt das das jeweilige Jobcenter. Nutzt ein Sch&uuml;ler jetzt das g&uuml;nstige 9-Euro-Ticket, verringert das den Preis, f&uuml;r den das Jobcenter aufkommt. Eine m&ouml;gliche Folge: Die Beh&ouml;rde verlangt die Differenz zwischen normalem Preis f&uuml;r ein Sch&uuml;lerticket und dem 9-Euro-Ticket zur&uuml;ck. Das kann richtig teuer werden, wie die Website &bdquo;HartzIV.org&ldquo; berichtet.<br>\nDenn es geht dabei um die Betr&auml;ge von drei Monaten, da das 9-Euro-Ticket f&uuml;r Juni, Juli und August gilt. Zumindest, wenn jemand drei aufeinanderfolgende Tickets kauft.<br>\nDer Artikel beruft sich auf das in dem Bundesland zust&auml;ndige Ministerium f&uuml;r Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-W&uuml;rttemberg. Die Stuttgarter Juristen bewerten den Sachverhalt als eine &bdquo;ungerechtfertigte Bereicherung&ldquo;, wie es in dem Artikel hei&szlig;t. Die Experten beziehen sich auf Paragraph 29 Abs. 5 SGB II (&bdquo;Sozialgesetzbuch II&ldquo;). Darin geht es um die Erbringung von Leistungen f&uuml;r Bildung und Teilhabe. Erg&auml;nzend regelt &sect; 34a Abs. 6 S. 2 die &bdquo;Ersatzanspr&uuml;che f&uuml;r rechtswidrig erbrachte Leistungen&ldquo;.<br>\nNeben dem Bundesland Baden-W&uuml;rttemberg nehmen auch Bayern, Niedersachsen und Th&uuml;ringen eine derartige rechtliche Bewertung vor, wie es in dem Bericht hei&szlig;t. Auch hier sei mit R&uuml;ckforderungen der Beh&ouml;rde zu rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/jobcenter-koennen-geld-zurueckfordern-hartz-iv-empfaenger-besorgt-vielen-droht-rueckzahlung-wegen-9-euro-ticket_id_107959531.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> An der Menschenverachtung und Sch&auml;bigkeit des Hartz-IV-Repressionsregimes hat sich bis jetzt nichts ge&auml;ndert, trotz aller Lippenbekenntnisse der Ampel-Regierung. Dass sich in Deutschland mehr als 3,5 Millionen B&uuml;rger t&auml;glich den Dem&uuml;tigungen und Schikanen des Hartz-IV-Repressionsregimes unterwerfen m&uuml;ssen, wird in der &Ouml;ffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen. Stattdessen setzen sich insbesondere die Gr&uuml;nen und ihre akademisch-urbane W&auml;hlerklientel lieber f&uuml;r die Rechte imaginierter und konstruierter Minderheiten ein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Korruptionsverdacht bei Emix-Deal<\/strong><br>\nBei einem der teuersten Vertr&auml;ge des Bundesgesundheitsministeriums zur Maskenbestellung h&auml;ufen sich die Ungereimtheiten. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt &ndash; auch wegen des Verdachts einer m&ouml;glichen Bestechung.<br>\nAm 22. April 2020 rechtfertigte der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Gesundheitsausschuss des Bundestages die Maskenbeschaffung seines Hauses zu Beginn der Pandemie. Einen Monat zuvor hatte der Bund ein so genanntes Open-House-Verfahren gestartet. Dabei konnte jeder Maskenh&auml;ndler, der wollte, FFP2-Masken zum garantierten Abnahmepreis von 4,50 Euro an den Bund liefern.<br>\nLaut Spahn sei dies ein Preis gewesen, &ldquo;der &uuml;ber dem &uuml;blichen Marktpreis gelegen habe&rdquo;. Laut dem nicht-&ouml;ffentliche Wortprotokoll der Ausschusssitzung hat Spahn gesagt: &ldquo;Die Lieferung von 100 Millionen FFP2-Masken sei bereits als Erfolg des Verfahrens zu werten, da damit das Gesundheitswesen in den n&auml;chsten Monaten gut versorgt w&auml;re.&rdquo;<br>\nNur wenige Stunden vor der Sitzung, am Abend des 21. April 2020, sa&szlig; Jens Spahn an seinem iPad und las eine E-Mail seines Abteilungsleiters, der f&uuml;r die Masken-Beschaffung im Ministerium zust&auml;ndig war. &ldquo;Ich bitte um Zustimmung, 100 Millionen FFP2-Masken anzukaufen&rdquo;, schrieb er dem Minister. Um 20.52 Uhr antwortete Spahn an seinem iPad mit nur einem Wort: &ldquo;Einverstanden&rdquo;.<br>\nDieses &ldquo;Einverstanden&rdquo; l&ouml;ste eine Bestellung von mehr als einer halben Milliarde Euro aus. Denn bestellt wurde die enorme Menge bei Emix, der Firma von zwei Jungunternehmern in der Schweiz, zum Preis von 5,40 Euro pro St&uuml;ck. Das Ministerium best&auml;tigt heute: &ldquo;Der damalige Minister hat das Angebot von Emix gebilligt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/masken-emix-spahn-103.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>30 Tonnen Plutonium &ndash; Wie gef&auml;hrlich war die Ukraine?<\/strong><br>\nEs ist in der &Ouml;ffentlichkeit ein wenig untergegangen, dass Wladimir Selenskij im Februar mit ukrainischen Atombomben gedroht hatte. Jetzt gab es eine Best&auml;tigung, wie konkret diese Gefahr war. Zig Tonnen verwendbaren Materials lagern in Saporoschje. [&hellip;]<br>\nGonzalo Lira hat in einem Video vor wenigen Tagen auf eine Aussage aufmerksam gemacht, die Rafael Mariano Grossi, der Generaldirektor der IAEA, der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde, die f&uuml;r die &Uuml;berwachung des Atomwaffensperrvertrags zust&auml;ndig ist, auf dem WEF in Davos gemacht hatte. Sie findet sich in der Aufnahme der Veranstaltung bei Minute 6:50. &ldquo;Und insbesondere jetzt, wie Sie vielleicht wissen, versuchen wir, in das Atomkraftwerk in Saporoschje zur&uuml;ckzukommen, die gr&ouml;&szlig;te Kernkraftanlage in Europa. Sechs Atomreaktoren, 30.000 Kilo Plutonium, 40.000 Kilo angereichertes Uran, und meine Inspektoren haben keinen Zugang.&rdquo;<br>\nNun denn, k&ouml;nnte man sagen, das Gebiet ist unter russischer Kontrolle, und Russland hat ausreichend Atomsprengk&ouml;pfe und nukleares Material. Aber damit hat die Brisanz dieser Aussage auch nichts zu tun. Brisant ist sie in Bezug auf die Ukraine, oder, um genauer zu sein, in Bezug auf die Legitimit&auml;t des russischen Milit&auml;reinsatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/meinung\/140368-30-tonnen-plutonium-wie-gefaehrlich-war-die-ukraine\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Russland steigt aus dem Bologna-System der Hochschuldbildung aus<\/strong><br>\nDas Bologna-System wurde bei seiner Einf&uuml;hrung auch in Deutschland kritisiert, weil es die Studienzeit verk&uuml;rzt und damit die Qualit&auml;t der Abschl&uuml;sse gesenkt hat. In Russland, wo vorher nach dem sowjetischen System studiert wurde, das ein wesentlich breiteres Allgemeinwissen vermittelt und dazu auch Unterricht in vollkommen fachfremden F&auml;chern eingeschlossen hat, war das nicht anders. Das sowjetische System brachte weltweit gefragte Wissenschaftler hervor, die in den 90er Jahren f&uuml;r sehr gute Geh&auml;lter in westliche L&auml;nder abgeworben wurden.<br>\nAber vor 20 Jahren standen die Weichen in Russland auf eine weitere &Ouml;ffnung und Ann&auml;herung an Europa, und dazu geh&ouml;rte auch, sich dem europ&auml;ischen Bildungssystem anzuschlie&szlig;en. Au&szlig;erdem hoffte man in Russland auf eine Anerkennung der russischen Abschl&uuml;sse, die eigentlich Teil des Bologna-Systems war, aber bis heute nicht erfolgt ist. Daf&uuml;r hat die Umstellung die Abwanderung russischer Absolventen ins Ausland weiter beschleunigt, denn nun waren die Ausbildungen vergleichbar, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass westliche Staaten verst&auml;rkt versucht haben, die besten russischen Absolventen abzuwerben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/russland-steigt-aus-dem-bologna-system-der-hochschuldbildung-aus\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Bologna-System ist auch aktuell in Deutschland kritikw&uuml;rdig. Fr&uuml;her ist Deutschland als rohstoffarmes Land wegen seines Bildungs- und Wissenschaftssystem beneidet worden. Das ist vorbei. Das Bologna-System markiert ein fr&uuml;hes Stadium der Verbl&ouml;dung hierzulande, die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84303\">voranschreitet<\/a>. Erinnert sei u.a. an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4429\">Jubil&auml;um ohne Jubel &ndash; 10 Jahre Bologna<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42615#h13\">Danke, Bologna!<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52752#h15\">GEW: &bdquo;Nicht Bologna ist das Problem, sondern Bonn!&ldquo;<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein weiterer Ausdruck deutscher Dummheit, wenn vehement am Bologna-System festgehalten wird. Dass das Bologna-System mit den uns&auml;glichen Schmalspur-Abschl&uuml;ssen des Bachelor nichts mit Bildung zu tun hat, sondern es nur darum geht nach dem Motto &ldquo;Ein Student ist eine Ware die denkt&rdquo;, schnell verwertbare und billige Arbeitskr&auml;fte zu produzieren, sollte inzwischen selbst den unbedarftesten Zeitgenossen d&auml;mmern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>US-Inflation schie&szlig;t in die H&ouml;he und setzt Biden unter Druck<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Inflation in den USA ist im Mai auf einen neuen Vier-Jahres-H&ouml;chststand gestiegen und hat damit die Hoffnungen entt&auml;uscht, dass der Preisdruck seinen H&ouml;hepunkt erreicht hat, und die politischen Probleme von Pr&auml;sident Joe Biden versch&auml;rft, da die Amerikaner mit den Kosten f&uuml;r lebensnotwendige G&uuml;ter wie Lebensmittel und Benzin zu k&auml;mpfen haben.<br>\nDie am Freitag ver&ouml;ffentlichten Regierungsdaten bezifferten die Inflation auf 8,6 % und setzten damit den seit einer Generation nicht mehr beobachteten Anstieg fort.<br>\nBiden, dessen Popularit&auml;t unter dem Preisanstieg gelitten hat, hat die Inflationsbek&auml;mpfung zu seiner obersten innenpolitischen Priorit&auml;t gemacht, muss aber feststellen, dass er nur wenige M&ouml;glichkeiten hat, die Preise direkt zu beeinflussen.<br>\nIn einer Reaktion auf die j&uuml;ngsten Inflationszahlen machte er &ldquo;Putins Preiserh&ouml;hung&rdquo; f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil des Anstiegs verantwortlich und sagte in einer Erkl&auml;rung: &ldquo;Wir m&uuml;ssen mehr tun &ndash; und zwar schnell -, um die Preise hier in den Vereinigten Staaten zu senken.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDoch die neuen Daten versetzten seinen Bem&uuml;hungen einen vernichtenden Schlag: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im Vergleich zum Mai 2021 um 8,6 %, verglichen mit 8,3 % in den 12 Monaten bis April, und &uuml;bertraf den von den meisten &Ouml;konomen erwarteten H&ouml;chststand von 8,5 % im M&auml;rz.<br>\nLaut dem Bericht des Arbeitsministeriums stiegen die Preise im vergangenen Monat weiter an, unter anderem f&uuml;r Wohnungen, Lebensmittel, Flugtickets sowie Gebraucht- und Neuwagen, und erreichten in mehreren Kategorien neue Rekordwerte. (&hellip;)<br>\nEnergie ist im vergangenen Jahr um 34,6 % gestiegen, so stark wie seit September 2005 nicht mehr, w&auml;hrend Nahrungsmittel um 10,1 % zulegten &ndash; der erste Anstieg um mehr als 10 % seit M&auml;rz 1981, so der Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bangkokpost.com\/business\/2323893\/us-inflation-skyrockets-piling-pressure-on-biden\">Bangkok Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Baschar al-Assad: Wir erleben einen permanenten Krieg gegen Russland<\/strong><br>\nDoch der innersyrische Dialog werde von au&szlig;en gest&ouml;rt &ndash; so wandte sich Assad etwa gegen eine Einmischung der T&uuml;rkei in die syrische Verfassungsdiskussion. Auch k&ouml;nnten im Zuge der Verfassungsreform die Befugnisse des Pr&auml;sidenten eingeschr&auml;nkt werden, wenn die Syrer sich untereinander darauf einigen w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nAuch in der Frage der syrischen Kurden zeigte sich Assad kompromissbereit, sofern die kurdische Seite sich loyal gegen&uuml;ber dem syrischen Staat verhalte: &ldquo;Wenn wir die kurdische Frage aus einer nationalen Perspektive betrachten, haben die Kurden in Syrien schon immer existiert. Die meisten von ihnen sind Patrioten. Einige von ihnen, wie auch einige Araber und andere Nationalit&auml;ten, werden jedoch zu Agenten, insbesondere f&uuml;r die USA. Dieses Problem hat &uuml;berhaupt nichts mit dem Pr&auml;sidenten oder der politischen Opposition zu tun. Das hat mit der Frage der Einheit Syriens zu tun.&rdquo; [&hellip;]<br>\n&Auml;hnlich beurteilte Assad die syrisch-t&uuml;rkische Konfrontation im Norden des Landes: &ldquo;Jede Invasion st&ouml;&szlig;t sofort auf den Widerstand der Bev&ouml;lkerung.&rdquo; Auch das Gebiet von Idlib und andere besetzte Gebiete w&uuml;rden wieder unter Kontrolle von Damaskus kommen: &ldquo;Dies steht nicht zur Diskussion. Alle Gebiete, ob von T&uuml;rken oder Terroristen besetzt, werden mit der Zeit befreit werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.world\/international\/140654-baschar-al-assad-wir-erleben\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>SDF werden sich an Assad wenden, wenn die T&uuml;rkei in Syrien angreift<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie von den Vereinigten Staaten unterst&uuml;tzten Syrischen Demokratischen Kr&auml;fte (SDF) haben erkl&auml;rt, dass sie die syrische Regierung um Unterst&uuml;tzung bitten werden, falls die T&uuml;rkei beschlie&szlig;t, eine neue Milit&auml;roperation gegen sie in Nordsyrien einzuleiten.<br>\nDie kurdisch gef&uuml;hrten SDF erkl&auml;rten nach einer Sitzung ihres Kommandos am Dienstag, dass ihre Priorit&auml;t darin bestehe, die Spannungen an der Grenze zur T&uuml;rkei abzubauen, sich aber auch auf einen langen Kampf vorzubereiten, sollte Ankara seine Drohung wahr machen.<br>\nDie SDF bestehen gr&ouml;&szlig;tenteils aus der YPG, dem syrischen Zweig der PKK, einer Gruppe, die von der T&uuml;rkei, der Europ&auml;ischen Union und den USA als &ldquo;terroristische&rdquo; Organisation betrachtet wird.<br>\n&ldquo;Das Treffen best&auml;tigte die Bereitschaft der SDF-Kr&auml;fte, sich mit den Kr&auml;ften der Regierung in Damaskus abzustimmen, um einem m&ouml;glichen t&uuml;rkischen Einmarsch entgegenzutreten und syrische Gebiete vor einer Besetzung zu sch&uuml;tzen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung der SDF.<br>\nDie SDF wurden fr&uuml;her als Teil der breiteren syrischen Opposition gegen Pr&auml;sident Bashar al-Assad betrachtet, haben sich aber in den letzten Jahren Damaskus angen&auml;hert, insbesondere nach der Ausbreitung der t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte und ihrer Verb&uuml;ndeten in der syrischen Opposition.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hat in den letzten Wochen wiederholt erkl&auml;rt, dass er eine gr&ouml;&szlig;ere Milit&auml;roperation plant, um eine 30 km tiefe Pufferzone innerhalb Syriens entlang der t&uuml;rkischen Grenze zu schaffen. [&hellip;]<br>\nRussische und syrische Regierungstruppen scheinen ihre Pr&auml;senz in Nordsyrien zu verst&auml;rken, nachdem Moskau am Wochenende vor Gespr&auml;chen zwischen der T&uuml;rkei und Russland, die f&uuml;r Mittwoch in Ankara geplant sind, vor einer milit&auml;rischen Eskalation in Syrien gewarnt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2022\/6\/7\/sdf-turn-assad-turkey-attacks-syria%20\">Al Jazeera<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Venezuela und Iran unterzeichnen Kooperationsabkommen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWie Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro nach einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Seyed Ebrahim Raisi in Teheran bekannt gab, hat Venezuela Kooperationsabkommen mit der Islamischen Republik Iran unterzeichnet, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.<br>\nBeide Pr&auml;sidenten unterzeichneten eine Reihe von bilateralen Kooperationsabkommen in den Bereichen Politik, Kultur, Wirtschaft, &Ouml;l, Petrochemie und Tourismus.<br>\n&ldquo;Ich glaube, dass wir beide eine unzerst&ouml;rbare Freundschaft f&uuml;r die Zukunft unserer V&ouml;lker aufbauen werden, und wir werden sehen, wie unsere L&auml;nder angesichts von Schwierigkeiten wachsen und wie eine neue Welt entsteht&rdquo;, sagte Pr&auml;sident Maduro auf einer Pressekonferenz. [&hellip;]<br>\nDer iranische Pr&auml;sident Raisi hob seinerseits den &ldquo;beispielhaften Widerstand&rdquo; von Caracas gegen die Aggressionen und Sanktionen der Hegemonialm&auml;chte hervor und sprach sich f&uuml;r eine St&auml;rkung der Beziehungen zu Venezuela aus. [&hellip;]<br>\nDer iranische Regierungschef erkl&auml;rte, dass es in den letzten mehr als vierzig Jahren zahlreiche Sanktionen und Drohungen gegen die Islamische Republik gegeben habe, der Iran sich jedoch entschieden habe, diese Einsch&uuml;chterungen in Chancen f&uuml;r seine Entwicklung umzuwandeln&rdquo;.<br>\nEr bezeichnete es als &ldquo;gro&szlig;en Sieg f&uuml;r die persische Nation&rdquo;, dass das Wei&szlig;e Haus das &ldquo;besch&auml;mende Scheitern&rdquo; der Kampagne des &ldquo;maximalen Drucks&rdquo; gegen die Islamische Republik anerkannt hat, die von der vorherigen US-Regierung unter Donald Trump vorangetrieben wurde.<br>\nEr hob auch die Bereitschaft des Volkes, der Regierung und des Pr&auml;sidenten Venezuelas hervor, die westlichen Sanktionen und Aggressionen zu &uuml;berwinden.<br>\nEr begr&uuml;&szlig;te den &ldquo;Erfolg des bolivarischen Landes bei der &Uuml;berwindung der Hyperinflation, die durch die von den USA und den westlichen L&auml;ndern verh&auml;ngten Embargos verursacht wurde, und verzeichnet derzeit ein positives Wirtschaftswachstum&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Venezuela-and-Iran-Sign-Cooperation-Agreements-20220611-0005.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Arme L&auml;nder entwickeln reiche L&auml;nder, nicht umgekehrt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Globale Norden entzieht dem S&uuml;den Rohstoffe im Wert von 2,2 Billionen Dollar pro Jahr. Diese Summe w&uuml;rde ausreichen, um die extreme Armut f&uuml;nfzehnfach zu beenden, weltweit<br>\nWir wissen schon lange, dass der industrielle Aufstieg der reichen L&auml;nder auf der Ausbeutung des Globalen S&uuml;dens w&auml;hrend der Kolonialzeit beruhte. Die industrielle Revolution in Europa st&uuml;tzte sich gr&ouml;&szlig;tenteils auf Baumwolle und Zucker, die auf Land angebaut wurden, das den amerikanischen Indigenen gestohlen wurde &ndash; und mit Zwangsarbeit von versklavten Afrikaner:innen.<br>\nDie Ausbeutung Asiens und Afrikas wurde zur Finanzierung von Infrastruktur, &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden und Wohlfahrtsstaaten in Europa genutzt &ndash; all den Kennzeichen moderner Entwicklung. Die Kosten f&uuml;r den S&uuml;den waren indes katastrophal: Genozid, Enteignung, Hungersnot und massenhafte Verarmung. [&hellip;]<br>\nJ&uuml;ngste Forschungen zeigen, dass die reichen L&auml;nder sich nach wie vor auf eine gro&szlig;e Nettoaneignung aus dem globalen S&uuml;den st&uuml;tzen, einschlie&szlig;lich mehrere zehn Milliarden Tonnen Rohstoffe und Hunderte von Milliarden Stunden menschlicher Arbeit pro Jahr &ndash; die nicht nur in Prim&auml;rg&uuml;tern, sondern auch in Hightech-Industrieg&uuml;tern wie Smartphones, Laptops, Computerchips und Autos enthalten sind, die in den letzten Jahrzehnten &uuml;berwiegend im S&uuml;den hergestellt wurden.<br>\nDieser Fluss der Nettoaneignung entsteht, weil die Preise im S&uuml;den systematisch niedriger sind als im Norden. So betragen die L&ouml;hne, die Arbeiter:innen im S&uuml;den bezahlt werden, im Durchschnitt nur ein F&uuml;nftel der L&ouml;hne im Norden. Das bedeutet, dass der S&uuml;den f&uuml;r jede Einheit investierter Arbeit und Ressourcen, die er aus dem Norden importiert, viel mehr Einheiten exportieren muss, um sie zu bezahlen.<br>\nDie &Ouml;konomen Samir Amin und Arghiri Emmanuel haben dies als &ldquo;versteckten Werttransfer&rdquo; aus dem S&uuml;den beschrieben, der das hohe Einkommens- und Konsumniveau im Norden aufrechterh&auml;lt. Dieser &ldquo;Abfluss&rdquo; erfolgt subtil und fast unsichtbar, ohne die offene Gewalt der kolonialen Besatzung und daher, ohne Protest und moralische Emp&ouml;rung hervorzurufen. [&hellip;]<br>\nHeute entzieht der Globale Norden dem S&uuml;den Rohstoffe im Wert von 2,2 Billionen Dollar pro Jahr, in Preisen des Nordens. Ins Verh&auml;ltnis gesetzt: Diese Summe w&uuml;rde ausreichen, um die extreme Armut weltweit f&uuml;nfzehnfach zu beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/258138\/arme-laender-entwickeln-reiche-laender%20\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Myanmar: Fast alle Bekleidungsfabriken stehen vor der Schlie&szlig;ung<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nFast alle Bekleidungsfabriken in Myanmar sind aufgrund von Stromausf&auml;llen und exorbitanten Treibstoffpreisen zur Schlie&szlig;ung gezwungen, berichteten die Besitzer der Bekleidungsfabriken der Than Lwin Times.<br>\nMehr als ein Jahr nach dem Milit&auml;rputsch zwingen Stromausf&auml;lle die Bekleidungsfabriken dazu, sich haupts&auml;chlich auf Treibstoff zu verlassen, und steigende allgemeine Kosten machen es f&uuml;r die Unternehmen schwierig, den Betrieb aufrechtzuerhalten.<br>\nHeutzutage gibt die Bekleidungsindustrie t&auml;glich Hunderttausende von Kyat f&uuml;r Treibstoff aus, abh&auml;ngig von der Gr&ouml;&szlig;e des Unternehmens. (100.000Kyat = 55&euro;)<br>\nEin Besitzer einer Bekleidungsfabrik sagte, dass fast alle Bekleidungsfabriken schlie&szlig;en werden, wenn der Milit&auml;rrat nicht bis Ende Juni regelm&auml;&szlig;ig Strom zur Verf&uuml;gung stellt.<br>\n&ldquo;Es ist nicht m&ouml;glich, Generatoren zu benutzen, weil der Preis f&uuml;r Heiz&ouml;l fast 3.000 Ks (1,55&euro;) pro Liter betr&auml;gt. Wenn es keine regelm&auml;&szlig;ige Stromversorgung gibt, werden einige Fabriken Anfang Juli schlie&szlig;en m&uuml;ssen&rdquo;, sagte ein Bekleidungsfabrikbesitzer.<br>\nDie Putsch-Junta hat versprochen, die Bekleidungsindustrie in der Region Yangon ab Juni t&auml;glich von 9 bis 17 Uhr mit Strom zu versorgen, aber bisher ist nichts geschehen.<br>\nEin Fabrikmanager sagte, dass die Bekleidungsindustrie, die mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert ist, aufgrund des steuerlichen Ungleichgewichts sogar Schwierigkeiten hat, die Geh&auml;lter der Mitarbeiter zu zahlen.<br>\nIn Myanmar gibt es Tausende von Bekleidungsfabriken, in denen mehr als 700.000 Arbeitnehmer von der Bekleidungsindustrie abh&auml;ngig sind.<br>\nNach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verloren jedoch mehr als 200.000 Bekleidungsarbeiter mehr als ein Jahr nach der Macht&uuml;bernahme durch das Milit&auml;r ihren Arbeitsplatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bnionline.net\/en\/news\/almost-all-garment-factories-face-closure\">BNI<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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