{"id":8502,"date":"2011-02-25T16:03:10","date_gmt":"2011-02-25T15:03:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8502"},"modified":"2011-02-25T16:03:10","modified_gmt":"2011-02-25T15:03:10","slug":"hinweise-des-tages-2-165","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8502","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (2)"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Ungleichheit ist schlecht f&uuml;r die Konjunktur; Teuerungsrate erheblich; Mutloser Minister Sch&auml;uble; Ratingagenturen vor Gericht; IG-Metall-Aktionen gegen Leiharbeit &ndash; Ein guter Anfang; Vermittlungsausschuss &ndash; gro&szlig;e Debatten, kleine Ergebnisse; Gei&szlig;lers Hofknicks vor der Macht; Boom bei Spielhallen &ndash; Die Parteispenden der Lobbyisten; USA wollten Psychoteam auf de Maizi&egrave;re ansetzen; Biotreibstoff E10 ist alles andere als &Ouml;ko; Sinnloser Tod? Zweifel und Wut &uuml;ber den Afghanistan-Einsatz; Nordafrika; Studieren geht &uuml;ber Geb&uuml;hren; 77 Euro Tagessatz: die dapd-Dumpingl&ouml;hne; Wir sind Helden wollen nicht f&uuml;r die BILD werben; Lierhaus-Gehalt sorgt f&uuml;r Abo-K&uuml;ndigungen; Solidarit&auml;t? Nein Danke!; Guttenberg aufs Schlo&szlig; zur&uuml;ckschicken! Samstag 12.30 (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ungleichheit ist schlecht f&uuml;r die Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Teuerungsrate erheblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Mutloser Minister Sch&auml;uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ratingagenturen vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">IG-Metall-Aktionen gegen Leiharbeit &ndash; Ein guter Anfang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Vermittlungsausschuss &ndash; gro&szlig;e Debatten, kleine Ergebnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Gei&szlig;lers Hofknicks vor der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Boom bei Spielhallen &ndash; Die Parteispenden der Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">USA wollten Psychoteam auf de Maizi&egrave;re ansetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Biotreibstoff E10 ist alles andere als &Ouml;ko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Sinnloser Tod? Zweifel und Wut &uuml;ber den Afghanistan-Einsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Nordafrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Studieren geht &uuml;ber Geb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">77 Euro Tagessatz: die dapd-Dumpingl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Wir sind Helden wollen nicht f&uuml;r die BILD werben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Lierhaus-Gehalt sorgt f&uuml;r Abo-K&uuml;ndigungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Solidarit&auml;t? Nein Danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Guttenberg aufs Schlo&szlig; zur&uuml;ckschicken! Samstag 12.30<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=8502&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hochschulverband emp&ouml;rt &uuml;ber Verharmlosung<\/strong><br>\nDer Deutsche Hochschulverband (DHV) hat das Verhalten von Teilen der Politik in der Guttenberg-Plagiatsaff&auml;re scharf kritisiert. &bdquo;Die Marginalisierung schwersten wissenschaftlichen Fehlverhaltens durch h&ouml;chste Repr&auml;sentanten unseres Staates ist emp&ouml;rend&ldquo;, erkl&auml;rte DHV-Pr&auml;sident Bernhard Kempen am Freitag in Bonn. &bdquo;Es ist unertr&auml;glich, wie die Bedeutung der Wissenschaft und ihrer ehernen Gesetze politisch kleingeredet wird.&ldquo;<br>\nDer DHV protestiere nachdr&uuml;cklich gegen diese Respektlosigkeit. &bdquo;Wissenschaft ist kein Sandkasten, sondern ein elementar wichtiger Teil unserer Gesellschaft&ldquo;, erkl&auml;rte Kempen. Plagiieren sei kein Bagatelldelikt. &bdquo;Wissenschaft ist die Suche nach Wahrheit. Sie lebt von Originalit&auml;t und Eigenst&auml;ndigkeit. Der redliche Umgang mit Daten, Fakten und geistigem Eigentum macht die Wissenschaft erst zu Wissenschaft. Plagiate ersch&uuml;ttern daher die Glaubw&uuml;rdigkeit von Wissenschaft&ldquo;, erl&auml;uterte der DHV-Pr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1ED0C280BBA14ACAB16800E2F760DF3E\/Doc~E8A61DA64B13D45B09A34F69B58BEC5B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Guttenberg und die Berlusconisierung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/bayern2\/kulturwelt\/guttenberg-berlusconisierung-kommentar-ID1298618964407.xml\">Bayern 2 Kulturzeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer hoch stapelt, kommt ganz nach oben?<\/strong><br>\nAn Guttenbergs Vita ist kaum etwas echt. [&hellip;] Doch selbst wenn zu Guttenberg bei seiner Dissertation ehrlich gearbeitet h&auml;tte, gibt es in seinem Lebenslauf gen&uuml;gend Ungereimtheiten, die f&uuml;r einen R&uuml;cktritt reichen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/34\/34259\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Guttenberg setzte auf CSU-nahen Zweitgutachter<\/strong><br>\nEiner der Promotionspr&uuml;fer des Verteidigungsministers war f&uuml;r die Hanns-Seidel-Stiftung der Christsozialen t&auml;tig. Zudem soll sich der Politiker w&auml;hrend seiner Doktorarbeit auch als Sponsor bet&auml;tigt haben &ndash; &uuml;ber eine Unternehmensbeteiligung seiner Familie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:copygate-affaere-guttenberg-setzte-auf-csu-nahen-zweitgutachter\/60016964.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.-G. B. zu Guttenbergs Doktorvater H&auml;berle:<\/strong> D&auml;mlicher geht&rsquo;s nicht! Die Gutachter sind seit langem bekannt, und wer die Berichterstattung verfolgt hat, kennt sie auch. H&auml;berle ist unmittelbar nachdem die Vorw&uuml;rfe gegen Guttenberg erhoben wurden, auf eine angeblich schon lange geplante Dienstreise abgetaucht.<br>\nUnd es ist &uuml;berhaupt nicht klar, dass er bestochen wurde. Der Mann geht auf die 80 zu und hat einen exzellenten Ruf als Staatsrechtler. Es ist vielmehr g&auml;ngige Praxis unter Doktoranden, die mittels Internet betr&uuml;gen wollen, sich daf&uuml;r greise Doktorv&auml;ter zu suchen, denen das Internet bestenfalls aus dem Fernsehen bekannt ist.<br>\nBekannt ist allerdings auch, dass Guttenberg zu H&auml;berles Lieblingen geh&ouml;rte, und da besteht dann &ndash; rein menschlich &ndash; die Gefahr, dass der Doktorvater ohne die Stirn zu runzeln dem Pr&uuml;fling manches, z. B. an stilistischen Br&uuml;chen im Schreibflu&szlig;, durchgehen l&auml;&szlig;t, was sonst zu Zweifeln an der Autorenschaft gef&uuml;hrt h&auml;tte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Bl&ouml;dsinn der anderen<\/strong><br>\nDer Baron M&uuml;nchhausen der deutschen Politik versucht sich auch jetzt wieder aus dem Schlamassel zu ziehen, indem er andere bl&ouml;d dastehen l&auml;sst &ndash; allen voran seinen Doktorvater. [&hellip;]<br>\nDoch weit gefehlt! Der Baron M&uuml;nchhausen der deutschen Politik versucht sich auch jetzt wieder aus dem Schlamassel zu ziehen, indem er andere bl&ouml;d dastehen l&auml;sst &ndash; allen voran seinen Doktorvater. Die Untiefen des Guttenberg&rsquo;schen Elaborats, die der Verfasser nun selbst und auf die Schnelle erkannt haben will, m&uuml;ssen seinem Professor auch bei gr&uuml;ndlicher Pr&uuml;fung verborgen geblieben sein. Summa cum laude f&uuml;r ein Opus voller Peinlichkeiten (O-Ton Guttenberg). Eine sch&ouml;ne Blamage f&uuml;r den akademischen Lehrer, die bleibt, w&auml;hrend der Eleve sich an ihm schadlos h&auml;lt und sich mit seiner pseudo-heroischen &bdquo;Man muss zu seinen Fehlern stehen&ldquo;-Nummer noch moralisch von ihm absetzt.<br>\nDass solche Br&uuml;che mit den guten Sitten den Verteidigern Guttenbergs nicht selber wehtun, ist nur mit einer Lokalan&auml;sthesie des Stilempfindens erkl&auml;rbar. Irgendwann aber l&auml;sst die Bet&auml;ubung nach, und dann sollte der Schmerz umso gr&ouml;&szlig;er sein. Der Bundestag hat diesen Moment gestern in der Debatte &uuml;ber die Bundeswehrreform schon einmal vorweggenommen und einen Minister vorgef&uuml;hrt, dem es f&uuml;r diese gewaltige Aufgabe an moralischer Kraft mangelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/der-bloedsinn-der-anderen\/-\/1472602\/7406458\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundeswehrwerbung &ndash; Gr&uuml;ne wittern Deal mit &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen werfen Guttenberg einen Deal mit der Springer-Presse vor [&hellip;] Der Sprecher des Medienkonzerns Axel Springer, Tobias Fr&ouml;hlich, wies am Donnerstag die Vorw&uuml;rfe im Zusammenhang mit der Werbekampagne der Bundeswehr strikt zur&uuml;ck. &ldquo;Die Redaktion hat erst heute aus den Medien von der Anzeigenkampagne erfahren.&rdquo; Anzeigenbereich und Redaktion arbeiteten bei dem Konzern streng getrennt. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,747581,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Aus pers&ouml;nlicher beruflicher Erfahrung wei&szlig; ich, da&szlig; die Aussage von Hrn. Fr&ouml;hlich schlichtweg gelogen ist.<br>\nGesch&auml;ftsf&uuml;hrung und Marketingleitung eines ehemaligen Arbeitgebers haben Kollegen und mir vor ca. 2 Jahren von der Kombination aus Anzeigenschaltungen und dazu passender positiver Berichterstattung (Produktwerbung) in ComputerBild und Bild.de berichtet. Da wir Vertriebler diese Berichterstattung gezielt als Verkaufsargumente benutzen sollten wurden wir dann bei Erscheinung der entsprechenden Artikel (aber auch &bdquo;Testberichte&ldquo;) auch dar&uuml;ber informiert. Mich hat damals schon die Art und Weise, wie hier objektive Berichterstattung vorgegaukelt wurde aber blanke Werbung transportiert wurde schockiert. Hier wurde ganz klar Berichterstattung in eine bestimmte Richtung verkauft. Wie soll das bei strikter Trennung der Abteilungen denn m&ouml;glich sein?<br>\nAuch mir wurden von mehreren anderen Medien in &Ouml;sterreich schon &auml;hnliche Angebote gemacht, w&auml;hrend meiner T&auml;tigkeit f&uuml;r ebendiesen Arbeitgeber. Unter anderem auch von einem Redakteur (inzwischen Chefredakteur) einer &ouml;sterreichischen Fachzeitschrift, deren Verlag zu 100% der Gruppe S&uuml;ddeutscher Verlag geh&ouml;rt. Aber auch die Online-Plattform einer gro&szlig;en &ouml;sterreichischen Tageszeitung hat auch redaktionelle Beitr&auml;ge bei Anzeigenbuchung angeboten. Diese Praxis scheint -zumindest in der kommerziellen Werbung- bereits Gang und G&auml;be zu sein.<br>\nDaher kann ich nicht glauben, da&szlig; &auml;hnliches im Politik-Ressort nicht passiert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &bdquo;Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.&ldquo; Allerdings ist es ganz schlechter Stil, mitten in der Debatte um die Bef&auml;higung Guttenbergs zum Verteidigungsminister einen derartigen Auftrag an die einzige Zeitung von Gewicht zu vergeben, die sich voll hinter ihn stellt. &ndash; Im &uuml;brigen wirft die Meldung die Frage auf, inwiefern Guttenberg &ldquo;ein ausgezeichneter Verteidigungsminister&rdquo; (O-Ton Merkel) sei. Es ist schon erstaunlich, wie wenig diese Behauptung hinterfragt wird, lassen wir einmal Kunduz und die Gorch Fock au&szlig;en vor. F&uuml;r die Kanzlerin mag die Fexiblit&auml;t Guttenbergs von Nutzen sein, &uuml;bernimmt doch Guttenberg klaglos den Auftrag, seinen Beitrag zum Sparhaushalt zu leisten, und schrumpft die Bundeswehr zur Berufsarmee. Dabei stimmt selbst diese Rechnung nicht. Laut Spiegel wird das von Guttenberg favorisierte Modell den Haushalt bis 2014 nicht um 8,3 Milliarden Euro entlasten, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,713043,00.html\">sondern nur um 1,5 Milliarden Euro<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Nur, wie steht es eigentlich mit den politischen Grunds&auml;tzen Guttenbergs. Er richtet sich doch sehr, wie die CDU &uuml;berhaupt, nach dem Wind aus dem Kanzleramt, hat er doch in der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; vom 28.03.2010 noch behauptet: &ldquo;Die Koalition hat auf Dr&auml;ngen der FDP vereinbart, den Wehr- und Zivildienst von neun auf sechs Monate zu verk&uuml;rzen &ndash; eine Herausforderung. Denn diese Verk&uuml;rzung darf nicht zum Einstieg in den Ausstieg aus der Wehrpflicht f&uuml;hren.&rdquo;Wie schnell doch Grunds&auml;tze &uuml;ber Bord geworfen werden. Inwiefern nun die Sicherheitslage der Bundesrepublik die Schrumpfung und die &Uuml;berf&uuml;hrung in eine Berufsarmee erfordert, ist bisher von Guttenberg noch nicht ausgef&uuml;hrt worden. Da fallen dann h&ouml;chstens einige omin&ouml;se Schlagworte wie schlagfertig, flexibel usw. Der Spiegel berichtete im August: &ldquo;Derzeit k&ouml;nnten maximal 7000 bis 8000 Bundeswehrsoldaten in den Einsatz jenseits deutscher Grenzen geschickt werden, sagte Karl-Theodor zu Guttenberg bei einer &lsquo;B&uuml;rgerpressekonferenz&rsquo; zum Tag der offenen T&uuml;r der Bundesregierung in Berlin. Das sei, &lsquo;h&ouml;flich formuliert&rsquo;, nicht gerade ein Ausdruck gro&szlig;er internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit.&rdquo; Also weniger Milit&auml;rs f&uuml;r mehr Auslandseins&auml;tze, und das, wo wir gerade den Abgesang des Auslandeinsatzes in Afghanistan, im Kosovo, im Kongo usw. erleben d&uuml;rfen. Und was soll dieser BWL-Sprech von der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit bei der Landesverteidigung?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichheit ist schlecht f&uuml;r die Konjunktur<\/strong><br>\nDie steigende Kluft zwischen armen und reichen Haushalten bremst einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge die Entwicklung der deutschen Konjunktur.<br>\nIn den vergangenen Jahren h&auml;tten einkommensstarke Haushalte ihre Einnahmen &uuml;berdurchschnittlich gesteigert, teilte das Berliner Institut am Mittwoch mit. Grund sei der Anstieg der Eink&uuml;nfte aus Unternehmert&auml;tigkeit und Verm&ouml;gen in den letzten Konjunkturphasen. Diese Haushalte konsumierten aber vergleichsweise wenig. &bdquo;Die Entwicklung der Einkommensstruktur des letzten Jahrzehnts ist nicht nur verteilungspolitisch, sondern auch makro&ouml;konomisch problematisch&ldquo;, sagte der neue DIW-Vorstandsvorsitzende Gert Wagner. Die L&ouml;hne sind in Deutschland in den vergangenen Jahren kaum gestiegen, ebenso wenig die Sozialtransfers des Staates &ndash; die Unternehmensgewinne und Verm&ouml;gen dagegen schon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/ungleichheit-ist-schlecht-fuer-die-konjunktur-\/3875890.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Teuerungsrate erheblich<\/strong><br>\nDie Lebenshaltungskosten in Deutschland klettern dank der steigenden Energiepreise erstmals seit Oktober 2008 &uuml;ber die Zwei-Prozent-Marke. Nach ersten Daten aus Bayern, Sachsen, Hessen und Brandenburg legten die Preise um 1,8 bis 2,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zu, wie die Statistischen Landes&auml;mter mitteilten. Von Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass der Preisanstieg in Deutschland im Schnitt bei 2,1 Prozent lag &ndash; das w&auml;re das erste Mal seit Ende 2008, dass die Teuerungsrate &uuml;ber der f&uuml;r die Zinspolitik der Europ&auml;ischen Zentralbank wichtigen Marke von zwei Prozent liegt. &bdquo;Die Benzin- und Nahrungsmittelpreise treiben die Inflation nach oben&ldquo;, sagte Postbank-Experte Thilo Heidrich. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht. [&hellip;]<br>\nVerglichen mit dem Vorjahr kostete Strom etwa in Hessen 7,4 Prozent mehr, Gas verteuerte sich um 5,5 Prozent. Und auch hier stehen weitere Preiserh&ouml;hungen an: Mindestens 78 Stromversorger wollen ihre Preise im M&auml;rz und April nach Angaben des Internet-Portals Toptarif.de um bis zu 14,1 Prozent anheben, bei Gas planen 36 Anbieter Preiserh&ouml;hungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/teuerungsrate-erheblich\/-\/1472780\/7408818\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mutloser Minister Sch&auml;uble<\/strong><br>\nEin Finanzminister, der die Einnahmen deutlich steigert und das Defizit schneller reduziert als gedacht, hat eigentlich h&ouml;chstes Lob verdient. Tats&auml;chlich zeigt sich im Haushaltsentwurf, dass Sch&auml;uble eher Verwalter als kluger Haushaltspolitiker ist.<br>\nRund 40 Mrd. Euro d&uuml;rfte nach Wolfgang Sch&auml;ubles neuester mittelfristiger Finanzplanung der Bund 2015 mehr einnehmen als in diesem Jahr. Und im selben Jahr soll der Bund schon die Vorgaben der neuen Schuldenbremse erf&uuml;llen &ndash; kaum einer h&auml;tte das nach den letzten beiden Krisenjahren so schnell erwartet. Das Verdienst des Finanzministers daran ist aber &auml;hnlich gro&szlig; wie das des Steuermanns, dessen Segelschiff dank eines Sturms schneller sein Ziel erreicht. Denn die h&ouml;heren Einnahmen verdankt der Bund vor allem der guten Konjunktur.<br>\nVielmehr entlarvt der Haushaltsentwurf, wie wenig ambitioniert Wolfgang Sch&auml;uble tats&auml;chlich ist. Der jetzige Plan wirkt fast wie eine Wiederauflage des vorherigen, abgesehen von den Randbedingungen. Doch in einer Kopie ist kein Platz f&uuml;r eine eigene Handschrift. Sch&auml;uble offenbart sich hier mehr als Finanzverwalter denn als anspruchsvoller Haushaltspolitiker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:erholter-bundeshaushalt-mutloser-minister-schaeuble\/60017172.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ratingagenturen vor Gericht<\/strong><br>\nSpanische Anw&auml;lte verklagen Moody&rsquo;s, Standard &amp; Poor&rsquo;s und Fitch. Der Vorwurf: Verf&auml;lschung der Marktkurse zum Nutzen der eigenen Kunden<br>\nZehn spanische Anw&auml;lte haben zusammen mit mehreren B&uuml;rgerrechts- und Verbraucherorganisationen beschlossen, den Ratingagenturen die Stirn zu bieten. Die Gruppe unter Leitung des Madrider Anwalts Gonzalo Boye reicht am heutigen Freitag beim obersten spanischen Strafgerichtshof eine Klage gegen die US-Agenturen Moody&rsquo;s und Standard &amp; Poor&rsquo;s sowie die britische Fitch ein. Der Vorwurf: gezielte Absprache zur &ldquo;Einflussnahme auf die Marktpreise&rdquo;.<br>\nFalls die Richter die 50-seitige Klageschrift der Anw&auml;lte als fundiert ansehen, k&ouml;nnen die f&uuml;r Spanien verantwortlichen Agenturmitarbeiter zu Haftstrafen von bis zu vier Jahren verurteilt werden. &ldquo;Wir sind zuversichtlich, dass die Staatsanwaltschaft sich unserer Klage anschlie&szlig;t&rdquo;, erkl&auml;rt ein Sprecher des Anwaltsb&uuml;ros Boye-Elbal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2011%2F02%2F25%2Fa0085&amp;cHash=cd038496a0\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>IG-Metall-Aktionen gegen Leiharbeit &ndash; Ein guter Anfang<\/strong><br>\nDie IG Metall bleibt dran. Mit Aktionen in mehr als 1000 Betrieben hat die Industriegewerkschaft am Donnerstag den Druck gegen Leiharbeit und prek&auml;re Besch&auml;ftigung verst&auml;rkt. Die l&auml;ngerfristig angelegte Kampagne hat bereits einige Erfolge gezeitigt. In rund 800 meist gr&ouml;&szlig;eren Betrieben konnten Besch&auml;ftigtenvertreter sogenannte Besser-Vereinbarungen f&uuml;r Leiharbeiter durchsetzen. Diese bedeuten zwar in den seltensten F&auml;llen eine echte Gleichstellung mit der Stammbelegschaft, sind jedoch eine deutliche Verbesserung gegen&uuml;ber den von der DGB-Tarifgemeinschaft mit den Zeitarbeitsverb&auml;nden ausgehandelten L&ouml;hnen, die im Westen zwischen 7,60 und 17,38 Euro, im Osten zwischen 6,65 und 15,20 Euro liegen. Und in der Stahlbranche konnte die IG Metall gar per Tarifvertrag die gleiche Bezahlung der dort eingesetzten Leiharbeiter erreichen &ndash; auch wenn es sich dabei wegen deren begrenzte Zahl eher um einen symbolischen Erfolg handelte. [&hellip;] Doch bei allen Erfolgen der auf die Betriebe konzentrierten Kampagne der Metallergewerkschaft werden zugleich deren Grenzen deutlich. Den Boom prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse &ndash; wozu neben Leiharbeit u.a. Befristungen, Werkvertr&auml;ge und erzwungene Teilzeitarbeit z&auml;hlen &ndash; konnte sie nicht stoppen. Bei der Leiharbeit ist das Vorkrisenniveau mit rund einer Million l&auml;ngst &uuml;berschritten. Und bis 2015 wird sich die Zahl dieser Jobs laut Prognose der Zeitarbeitsverb&auml;nde auf zwei Millionen verdoppeln. Das zeigt: Auf betrieblicher Ebene allein l&auml;&szlig;t sich das Problem nicht l&ouml;sen. Ohne die Durchsetzung des Equal-Pay-Grundsatzes &ndash; den SPD und Gr&uuml;ne w&auml;hrend ihrer Regierungszeit &uuml;ber einen Tarifvorbehalt im Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz ausgehebelt haben &ndash; wird sich der Leiharbeitsboom ungebremst fortsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/02-25\/033.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vermittlungsausschuss &ndash; gro&szlig;e Debatten, kleine Ergebnisse<\/strong><br>\nLang haben sie gedauert, die Hartz IV-Verhandlungen. Das ganze Gezerre der letzten Wochen und Tage f&uuml;r nur drei Euro mehr Hartz IV erst ab 2012 grenzt an sozial-politischen Zynismus. Fortschritte bei dem Bildungspaket hin, drei weitere Branchenmindestl&ouml;hne her. Nun sollen die rund 4,7 Millionen erwachsenen Hartz IV-Bezieher mit 364 Euro zurechtkommen. Banken h&auml;tten mehr bekommen, wenn sie in Not gewesen w&auml;ren. Unkompliziert, schnell, mit viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r ihre Notlage. &bdquo;Systemrelevanz&rdquo; macht alles m&ouml;glich. Und so werden f&uuml;r den Hartz IV-Kompromiss 5,5 Mrd. Euro bewegt, w&auml;hrend die Bankenrettung dem Steuerzahler voraussichtlich einen Verlust in H&ouml;he eines zweistelligen Milliardenbetrages beschert.<br>\nUnd was brachten die langen N&auml;chte in Sachen Mindestl&ouml;hne? F&uuml;r die Besch&auml;ftigten in der Weiterbildung und im Bewachungsgewerbe wurde lediglich vereinbart, die Antr&auml;ge auf Allgemeinverbindlichkeit nach dem Entsendegesetz wohlwollend unterst&uuml;tzen zu wollen. Eine l&auml;ngst f&auml;llige Angelegenheit. Doch was wurde in der Branche Leiharbeit erreicht, einer Branche, die in den letzten Jahren durch Armutsl&ouml;hne, kurze Besch&auml;ftigungsdauer und &uuml;berproportional hohe Aufstockerzahlen aufgefallen ist? Ein weiter Wurf ist es jedenfalls nicht. Eine Regelung &uuml;ber gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit: Fehlanzeige. Ein Mindestlohn auf tarifvertraglicher Basis wurde durchgewunken.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/07_2011_klartext.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 106 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gei&szlig;lers Hofknicks vor der Macht<\/strong><br>\nDieter Rucht ist Professor der Soziologie am Wissenschaftszentrum Berlin und einer der Referenten beim &ldquo;Demokratiekongress 21&rdquo;. Im FR-Interview spricht er &uuml;ber das Bahnprojekt Stuttgart 21 als wahlentscheidendem Faktor und die nicht vorbildliche Schlichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/stuttgart-21\/-geisslers-hofknicks-vor-der-macht-\/-\/4767758\/7405802\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Boom bei Spielhallen &ndash; Die Parteispenden der Lobbyisten<\/strong><br>\nTrotz der erwiesenerma&szlig;en hohen Suchtgefahr sind Automatenspielhallen deutschlandweit auf dem Vormarsch. Die Politik hat durch eine Liberalisierung der Gesetze dabei geholfen. Nun sorgen Berichte &uuml;ber gest&uuml;ckelte Parteispenden der Automatenwirtschaft f&uuml;r zus&auml;tzliche Brisanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste_vom_24_02\/boom_bei_spielhallen.html\">RBB Kontraste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA wollten Psychoteam auf de Maizi&egrave;re ansetzen<\/strong><br>\nDie US-Armee wollte angeblich Spezialisten f&uuml;r psychologische Kriegsf&uuml;hrung auf Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re und andere hochrangige Politiker ansetzen &ndash; mit einem ganz bestimmten Ziel.<br>\nDie Politiker sollten auf Anweisung von US-General William Caldwell bei Besuchen in Afghanistan psychologisch bewertet werden, um herauszufinden, mit welchen Argumenten ihnen zus&auml;tzliche Truppen- und Finanzzusagen f&uuml;r den Afghanistaneinsatz entlockt werden k&ouml;nnten, sagte US-Oberstleutnant Michael Holmes in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview mit dem Magazin &bdquo;Rolling Stone&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/usa-wollten-psychoteam-auf-de-maizi-re-ansetzen\/-\/1472596\/7406028\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Biotreibstoff E10 ist alles andere als &Ouml;ko<\/strong><br>\nDer Biokraftstoff E10 macht erneut von sich reden. Zuerst waren insbesondere die Fahrer von Gebrauchtwagen verunsichert, weil das beigemischte Ethanol die Dichtungen &auml;lterer Motoren angreift. Dann klagten Verbrauchersch&uuml;tzer &uuml;ber die preistreibende Wirkung des Klimasch&uuml;tzers. Und jetzt klagen Umweltsch&uuml;tzer dar&uuml;ber, dass E10 keineswegs die heilsame Wirkung f&uuml;r das Klima hat, die die Bundesregierung ihm zuschreibt. &ldquo;Was die Umweltbilanz betrifft, ist E10 eine Mogelpackung und ein Fall von Verbrauchert&auml;uschung&rdquo;, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger am Donnerstag in Berlin.<br>\nDie Ausweitung der Ethanolproduktion und die daf&uuml;r notwendige Nutzung zus&auml;tzlicher Anbaufl&auml;chen k&ouml;nne im Vergleich zu herk&ouml;mmlichem Kraftstoff sogar h&ouml;here Kohlendioxid-Emissionen verursachen. In Deutschland seien 2010 rund 600.000 Tonnen Ethanol aus Weizen, Zuckerr&uuml;ben und Mais hergestellt und die doppelte Menge dem Benzin beigemischt worden. Mit der Erh&ouml;hung des Ethanolanteils auf zehn Prozent rechnet der BUND mit einem j&auml;hrlichen Bedarf von insgesamt rund f&uuml;nf Millionen Tonnen Getreide, Zuckerr&uuml;ben und Mais f&uuml;r E10.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/0,1518,747603,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sinnloser Tod? Zweifel und Wut &uuml;ber den Afghanistan-Einsatz<\/strong><br>\nDie Kondolenzb&uuml;cher sind ausgelegt. Faschingsumz&uuml;ge abgesagt. Die Fahnen auf Halbmast. In Regen trauern die Menschen um einen der drei Soldaten, die letzte Woche in Afghanistan erschossen worden sind. Von einem eigentlich verb&uuml;ndeten Afghanen. Fast zehn Jahre nach Einsatzbeginn fragen sich nicht nur die Menschen im Bayerwald, was das eigentlich noch bringt. Wof&uuml;r deutsche Soldaten eigentlich am Hindukusch sterben. Viele fordern mittlerweile: nichts wie raus aus Afghanistan! Aber ein Ende des Einsatzes scheint nicht absehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.br-online.de\/quer\/sinnloser-tod-zweifel-und-wut-ueber-den-afghanistan-einsatz-23022011.html\">BR quer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nordafrika<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Libyen-Krise: Papiertiger Europa versagt<\/strong><br>\nDie Gesellschaft f&uuml;r bedrohte V&ouml;lker (GfbV) hat der Europ&auml;ischen Union vorgeworfen, in der Libyen-Krise zu versagen. &ldquo;Europa geb&auml;rdet sich als Papiertiger, der nur zetert, statt zu handeln&rdquo;, kritisierte GfbV- Afrikareferent Ulrich Delius am Donnerstag in G&ouml;ttingen. &ldquo;Wenn die EU eine ernst zu nehmende politische Kraft sein will, dann muss sie mehr tun, als nur ihre Staatsb&uuml;rger aus Libyen zu evakuieren.&rdquo;<br>\n&ldquo;Mit jedem Tag, der verstreicht, ohne dass durch Sanktionen der Druck auf das Gaddafi-Regime erh&ouml;ht wird, steigt auch das Risiko eines Fl&uuml;chtlingsexodus aus Libyen&rdquo;, sagte Delius. Die EU-Au&szlig;enminister hatten sich am Mittwoch nicht auf gemeinsame Sanktionen verst&auml;ndigen k&ouml;nnen, sondern das Thema zur Kl&auml;rung an Arbeitsgruppen delegiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.epo.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=6997:libyen-krise-papiertiger-europa-versagt&amp;catid=55&amp;Itemid=50\">entwicklungspolitik online<\/a><\/li>\n<li><strong>Trugbilder einer Revolution<\/strong><br>\nDie Freunde des geordneten &Uuml;bergangs w&uuml;nschen Kontrolle &uuml;ber Erd&ouml;l und Suezkanal, folgsame Bundesgenossen. Der Rest ist Rhetorik. So entsteht gerade keine Demokratie in Nordafrika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/trugbilder-einer-revolution\/-\/1472602\/7405986\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Zerfall eines Partnerregimes<\/strong><br>\nDeutsche Kriegsschiffe nehmen Kurs auf die libysche K&uuml;ste. Wie das Bundesverteidigungsministerium best&auml;tigt, hat es einen Einsatzgruppenversorger und zwei Fregatten vor das im B&uuml;rgerkrieg versinkende Land entsandt. Offizieller Auftrag ist die Evakuierung deutscher Staatsb&uuml;rger. Tats&auml;chlich ist die Anwesenheit deutscher Kriegsschiffe vor Libyen Teil einer anschwellenden westlichen Marinepr&auml;senz, die f&uuml;r unterschiedliche milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen genutzt werden kann. Im Gespr&auml;ch ist die Einrichtung einer Flugverbotszone, um die libysche Luftwaffe, soweit sie noch vom al Gaddafi-Clan kontrolliert wird, auszuschalten und den Gegnern des Regimes damit unter die Arme zu greifen. Auch weitergehende Operationen werden nicht ausgeschlossen. Die deutschen Kriegsschiffe bilden eine milit&auml;risch recht flexible Basis f&uuml;r die unterschiedlichsten Einsatzszenarien; Washington zieht zus&auml;tzlich eine Entsendung von US-Flugzeugtr&auml;gern in Betracht. Aus deutscher Sicht steht in Libyen viel auf dem Spiel: Das Land ist seit Jahrzehnten einer der bedeutendsten Erd&ouml;llieferanten der Bundesrepublik; deutsche Konzerne haben Milliardensummen dort investiert. Zudem f&auml;llt mit dem al Gaddafi-Regime ein zentraler Partner Berlins bei der Abschottung der EU gegen Armutsfl&uuml;chtlinge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58015\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Westerwelle profiliert sich als Freiheitsk&auml;mpfer<\/strong><br>\nIn Kairo und Tunis feiern die Menschen den deutschen Au&szlig;enminister Guido Westerwelle. Der Liberale scheint in seinem Amt angekommen zu sein. [&hellip;] Als erster europ&auml;ischer Au&szlig;enminister mahnte er Anfang Februar entschieden einen demokratischen Wandel in &Auml;gypten an und stellte sich auf die Seite der Demonstranten, w&auml;hrend der Rest seiner Kollegen &auml;ngstlich den Verlust vermeintlicher Stabilit&auml;t f&uuml;rchtete. Beim Marsch &uuml;ber den Tahirplatz in Kairo wurde er wie ein Volksheld gefeiert und umarmt, wie es in seiner Heimat seit dem Winter 2009 nicht mehr geschah.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article12636660\/Westerwelle-profiliert-sich-als-Freiheitskaempfer.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dieser Artikel der WELT ist keine Satire und wurde auch nicht von einem Jungliberalen geschrieben, der gerade ein Praktikum im Springer-Verlag macht. <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/520\/ulfs-welt\">Dr. Ulf Poschardt<\/a> ist stellvertretender Chefredakteur der WELT-Gruppe und meint das durchaus ernst. Wer noch Zweifel an der &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; des Journalismus aus dem Hause Springer haben sollte, d&uuml;rfte diese Zweifel durch diesen Artikel endg&uuml;ltig verlieren.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Studieren geht &uuml;ber Geb&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Studiengeb&uuml;hren in Nordrhein-Westfalen werden abgeschafft. Mit den Stimmen der SPD, der Gr&uuml;nen und der Linkspartei beschloss der D&uuml;sseldorfer Landtag am Donnerstagnachmittag, dass die Hochschulen an Rhein und Ruhr ab dem kommenden Wintersemester ihre Studentinnen und Studenten nicht l&auml;nger zur Kasse bitten d&uuml;rfen. In namentlicher Abstimmung stimmten 98 Abgeordnete f&uuml;r die Abschaffung und 76 dagegen.<br>\nDamit hat die rot-gr&uuml;ne Minderheitsregierung eines ihrer zentralen Wahlversprechen eingel&ouml;st. Die Einf&uuml;hrung der Studiengeb&uuml;hren durch die schwarz-gelbe Vorg&auml;ngerregierung im Jahr 2006 sei &ldquo;eine Rolle r&uuml;ckw&auml;rts in die Sechzigerjahre&rdquo; gewesen und habe zu einer nicht hinnehmbaren sozialen Auslese gef&uuml;hrt, sagte Landeswissenschaftsministerin Svenja Schulze. H&auml;tte es zu ihrer Studienzeit eine solche Unimaut gegeben, h&auml;tte sie &ldquo;sicherlich nicht studieren k&ouml;nnen&rdquo;, bekundete die fr&uuml;here Bochumer AStA-Vorsitzende. Auch Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft betonte in der Plenardebatte, die Geb&uuml;hrenabschaffung sei &ldquo;eine Frage der sozialen Gerechtigkeit&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/studieren-geht-ueber-gebuehren\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>77 Euro Tagessatz: die dapd-Dumpingl&ouml;hne<\/strong><br>\nF&uuml;r die dapd ist es eine &ldquo;Harmonisierung der Honorars&auml;tze&rdquo;, f&uuml;r ihre freien Text-Journalisten wohl eher eine Frechheit: Die Nachrichtenagentur will ab dem 1. M&auml;rz 2011 neue Pauschalhonorare einf&uuml;hren, die deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen. F&uuml;r die Standardmeldung sollen Freie demnach nur noch f&uuml;nf bis 18 Euro statt bisher etwa 25 Euro erhalten. Die Tagespauschale f&uuml;r bis zu acht Stunden Arbeit soll 77 Euro betragen, bei mehr als acht Stunden Einsatz zahlt die Agentur 128 Euro.<br>\nDies bedeutet, dass journalistische Freiberufler, die sich selbst sozialversichern m&uuml;ssen, gegebenenfalls f&uuml;r einen Stundensatz von unter zehn Euro arbeiten sollen. [&hellip;]<br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisierte jedoch am heutigen Vormittag in einer Pressemitteilung umgehend die neuen Verg&uuml;tungss&auml;tze der zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Nachrichten&shy;agentur als &ldquo;Dumping&rdquo;, welches die journalistische Leistung freier Mitarbeiter diskreditiere. &ldquo;Diese Honorare sind eine Unversch&auml;mtheit&rdquo;, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Es sei zynisch, dass dapd in einem Schreiben an die Freien von Harmonisierung spreche. &ldquo;Mit diesen Honorars&auml;tzen l&auml;sst sich Qualit&auml;tsjournalismus nicht bezahlen.&rdquo; Er forderte dapd auf, mit dem DJV in Verhandlungen &uuml;ber angemessene Verg&uuml;tungen f&uuml;r die freien Mitarbeiter der Agentur einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/77-euro-tagessatz--die-dapd-dumpinglhne_100033450.html\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hinzuf&uuml;gend sei erw&auml;hnt, dass die freien Journalisten, die Agenturen wie der dapd Texte anbieten, nat&uuml;rlich nicht jeden Tag einen Auftrag bekommen. Alleine in Berlin gibt es <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/trotz-traumjobs-an-der-armutsgrenze\/1636710.html\">1.500 freie Journalisten<\/a> die auf Hartz-IV-Aufstocker angewiesen sind &ndash; die Dunkelziffer ist sogar noch wesentlich h&ouml;her.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wir sind Helden wollen nicht f&uuml;r die BILD werben<\/strong><br>\n[&hellip;] Liebe Werbeagentur Jung von Matt, bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -&#8203;Kampagne mitmachen wollen: Ich glaub, es hackt.<br>\nDie laufende Plakat-&#8203;Aktion der Bild-&#8203;Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Ho&#776;rt, ho&#776;rt!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will hei&szlig;en: nach Euren Ma&szlig;sta&#776;ben sicher eine gelungene Aktion.<br>\nSelten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt. Da sind auf der einen Seite die Promis, die sich denken: Hmm, die Bildzeitung, mal ehrlich, das lesen schon wahnsinnig viele Leute, das wa&#776;r schon schick&hellip; Aber irgendwie geht das eigentlich nicht, ne, weil ist ja irgendwie unter meinem Niveau zu sichtbar berechnend&hellip; Und dann kommt ihr, liebe Agentur, und baut diesen armen gespaltenen Prominenten eine Bru&#776;cke, eine wackelige, glitschige, aber hey, was soll&rsquo;s, auf der anderen Seite liegt, sagen wir mal, eine Tu&#776;te Gummiba&#776;rchen. Ihr sagt jenen Promis: wisst ihr was, ihr kriegt einfach kein Geld! Wir spenden einfach ein bisschen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spendet, der kann kein Ego haben, verstehste? Und au&szlig;erdem, pass auf, jetzt kommt&rsquo;s: ihr ko&#776;nnt sagen, WAS IHR WOLLT! [&hellip;]<br>\nDie Bildzeitung ist ein gefa&#776;hrliches politisches Instrument &mdash; nicht nur ein stark vergro&#776;&szlig;erndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bo&#776;sartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.<br>\nIn der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirsindhelden.de\/2011\/02\/1069\/\">Wir sind Helden<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Chapeau Frau Holofernes!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Hohe Wellen im Web: &ldquo;Helden&rdquo; contra &ldquo;Bild&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/24\/0,3672,8215416,00.html\">ZDF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lierhaus-Gehalt sorgt f&uuml;r Abo-K&uuml;ndigungen<\/strong><br>\n450.000 Euro pro Jahr wird Monica Lierhaus f&uuml;r ihr Engagement bei &ldquo;Ein Platz an der Sonne&rdquo; verdienen. Bei Abonnenten der ARD-Fernsehlotterie sorgt die hohe Gage f&uuml;r Frust. &ldquo;Wir verzeichnen eine Mehrzahl an K&uuml;ndigungen&rdquo;, sagte Mario Czipull, Sprecher der Organisation, gegen&uuml;ber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die Zahl liege &uuml;ber dem Durchschnitt &uuml;blicher Abg&auml;nge. Wie viele Abonnenten bereits auf ein Dauerlos verzichtet haben, wollte er &ldquo;mit Blick auf den Wettbewerb&rdquo; nicht mitteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/lierhaus-gehalt-sorgt-fr-abo-kndigungen_100033442.html\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t? Nein Danke!<\/strong><br>\nDie Wahl in der Hansestadt ist geschlagen, das Ergebnis bekannt. Ruft man sich noch einmal in Erinnerung, dass vor zehn Jahren Ronald Barnabas Schill aus dem Stand 19,4 Prozent erreichte, womit er fast im Alleingang Rot-Gr&uuml;n (wie auch den damaligen Innensenator Olaf Scholz) erledigte und den &bdquo;liberalen&ldquo; Ole von Beust erst an die Macht brachte, steht der Ausgang dieser Wahl vor allem f&uuml;r eins, n&auml;mlich eine erfreuliche Normalisierung der Verh&auml;ltnisse an der Elbe. [&hellip;]<br>\nWer aber geglaubt haben sollte, dass die Stuttgarter &bdquo;Wutb&uuml;rger&ldquo; Angela Merkel und Amtsinhaber Stefan Mappus einen Strich durch die Rechnung machen und die seit 58 Jahren ununterbrochene CDU-Regierung im L&auml;ndle beenden werden, d&uuml;rfte sich geirrt haben. Schlichter Heiner Gei&szlig;ler ist seiner Aufgabe aus Sicht der Union gl&auml;nzend gerecht geworden. Seine Befriedung der Proteste gegen Stuttgart 21 hat gewirkt, der zeitweilig angeschlagene Ministerpr&auml;sident sitzt wieder fest im Sattel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/maerz\/solidaritaet-nein-danke\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Guttenberg aufs Schlo&szlig; zur&uuml;ckschicken! Samstag 12.30<\/strong><br>\nDie Zust&auml;nde der Politik in Deutschland verkommen ins unertr&auml;gliche. Die BILD-Leser wollen einen adeligen Blenderk&ouml;nig haben. Wenn wir uns das gefallen lassen, wenn ein Minister in Deutschland mit so einem Monsterplagiat durchkommen kann ohne zur&uuml;ckzutreten, ist es bald vorbei mit Wissenschaft und Politik in Deutschland.<br>\nSchicken wir Guttenberg zur&uuml;ck auf sein Schlo&szlig;, zeigen wir dem L&uuml;genbaron den Schuh!<br>\nTreffpunkt: Samstag, 26. Februar 2011, 12:30 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin, an der historischen Ampel<br>\nEnde: Bundesverteidigungsministerium, Stauffenbergstra&szlig;e<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frank.geekheim.de\/?p=1541\">Knowledge Brings Fear<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/event.php?eid=193075630712823\">Facebook-Event &ldquo;Wir zeigen dem L&uuml;genbaron den Schuh!&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Ungleichheit ist schlecht f&uuml;r die Konjunktur; Teuerungsrate erheblich; Mutloser Minister Sch&auml;uble; Ratingagenturen vor Gericht; IG-Metall-Aktionen gegen Leiharbeit &ndash; Ein guter Anfang; Vermittlungsausschuss &ndash; gro&szlig;e Debatten, kleine Ergebnisse; Gei&szlig;lers Hofknicks vor der Macht; Boom bei Spielhallen &ndash; Die Parteispenden der Lobbyisten; USA wollten Psychoteam auf de Maizi&egrave;re ansetzen; Biotreibstoff<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8502\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8502","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8502","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8502"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8502\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8505,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8502\/revisions\/8505"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8502"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8502"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8502"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}