{"id":85069,"date":"2022-06-22T11:00:29","date_gmt":"2022-06-22T09:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85069"},"modified":"2022-06-22T12:13:14","modified_gmt":"2022-06-22T10:13:14","slug":"leserbriefe-zu-journalisten-gladbeck-ukrainekrieg-und-die-emotionale-besoffenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85069","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eJournalisten: Gladbeck, Ukrainekrieg und die emotionale Besoffenheit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84834\">hier<\/a> die Gefahren, die potenziell von &bdquo;emotionalisierten und enthemmten&ldquo; Journalisten ausgehen k&ouml;nnten. Anl&auml;sslich der neuen Dokumentation &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.netflix.com\/title\/81446276\">Gladbeck: Das Geiseldrama<\/a>&ldquo; findet ein Vergleich mit der &bdquo;&uuml;berw&auml;ltigenden aktuellen Kampagne zum Ukrainekrieg&ldquo; statt. Der Film dokumentiere &bdquo;den moralischen Offenbarungseid eines ganzen Berufstandes&ldquo;. Festgestellt wird: &bdquo;Eine Parallele k&ouml;nnte aber sein, dass in beiden F&auml;llen eine emotionale Besoffenheit zugelassen oder gar gesch&uuml;rt wird, um die Regeln des Anstands und der Vernunft zeitweise au&szlig;er Kraft zu setzen.&ldquo; Abschlie&szlig;end wird gefordert, dass Emotionen aus den Berichten und den Redaktionen m&ouml;glichst ferngehalten werden m&uuml;ssten, denn &bdquo;wer etwas anderes fordert, f&uuml;hrt mutma&szlig;lich nichts Gutes im Schilde&ldquo;. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften. Hier also nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe NDS&rsquo;ler.<\/p><p>Es gibt neben &ldquo;Gladbeck&rdquo; noch weitere Beispiele daf&uuml;r, wie Journalisten angemessenes Verhalten vollkommen vermissen lassen, und dabei oft sogar von Beh&ouml;rden und Justiz nicht gestoppt werden. Extreme Beispiele gibt es auch aus England, wo ich 13 Jahre lang gearbeitet habe, und auch in den USA.<\/p><ol>\n<li>Die meisten erinnern sich sicher noch an die Vorw&uuml;rfe, die den Paparazzi beim Tod von Prinzessin Diana im Jahr 1997 gemacht wurden.<\/li>\n<li>In Kalifornien gibt es nach einigen durch Paparazzi verursachten Unf&auml;llen u.a. mit Reese Witherspoon und Scarlett Johansson seit 2006 ein Verbot f&uuml;r Paparazzi, Autos w&auml;hrend der Fahrt abzudr&auml;ngen und einzukeilen. Interessant, dass man so was verbieten muss!<\/li>\n<li>Der Fall Amy Winehouse, gestorben 2011. Jahrelang konnte wirklich jeder sehen, wie sich die junge Dame durch harte Drogen, Alkohol, Bulimie und selbstverletzendes Verhalten selbst zerst&ouml;rte, und ein Heer von Paparazzi verfolgte sie Tag und Nacht, immer auf der Suche nach dem ultimativen, letzten Foto, wissend, dass das ein Verm&ouml;gen bringen werde. Jeder kleine Dealer wird von der Polizei verfolgt, aber hier griff niemand ein.<\/li>\n<li>In England h&auml;ngt an wirklich jeder Ecke eine CCTV-Kamera, und wenn man irgendwo in einer dunklen Ecke seine Notdurft verrichtet und dabei gefilmt wird, bekommt man eine hohe Strafe wegen &ldquo;anti-social behaviour&rdquo;. Ich bekam mal ein Ticket wegen &ldquo;anti-social behaviour&rdquo;, weil eine Bremsleuchte nicht funktionierte. Und ich kenne eine junge Britin Anfang 20, die sogar nach einem missgl&uuml;ckten Suizidversuch statt psychologischer Hilfe eine Geldstrafe bekam, ebenfalls wegen &ldquo;anti-social behaviour&rdquo;. Wirklich asoziales Verhalten wird jedoch, erstaunlicherweise, oft jahr-, jahrzehntelang ignoriert und toleriert, z.B. die Serie von skandal&ouml;sen Missbrauchsf&auml;lle in Gro&szlig;britannien, in Deutschland kaum bekannt. In Rotherham wurden 16 Jahre lang (!) zwischen 1997 und 2013 &ldquo;bei konservativer Sch&auml;tzung insgesamt mindestens 1.400 M&auml;dchen&rdquo; von einer britisch-pakistanischen Bande systematisch missbraucht und sexuell versklavt. Jugendamt, Polizei, Gerichte schwiegen. V&auml;tern, die zur Polizei gingen und meldeten, dass wohl etwas mit ihrer Tochter nicht stimmte, wurde vorgeworfen, ihre dreizehnj&auml;hrige sei eben eine Schlampe, eine Prostituierte, und einem wurde der Vorwurf gemacht, er wolle sicher davon ablenken, dass er sich wohl selber an seinem Kind vergreife. &Auml;rzte nahmen jahrelang Abtreibungen vor, Apotheker gaben 12j&auml;hrigen Pubertierenden die &ldquo;Pille danach&rdquo;, aber niemand ging dagegen vor. In Telford waren es rund 1.000 F&auml;lle, und es gab vergleichbare F&auml;lle in Rochdale, Derby, Newcastle, Oxford, Halifax.<\/li>\n<\/ol><p>Unsere westliche Welt kennt sehr viele solcher katastrophalen Geschichten, aber wir ignorieren und vergessen das leider zu schnell. B&ouml;se sind eben nicht &ldquo;wir&rdquo;, der &ldquo;Wertewesten&rdquo;, sondern immer die anderen, in Asien, Afrika, S&uuml;damerika &hellip;<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&uuml;rgen Warschun<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Hinweis auf die Doku in &ldquo;Netflix&rdquo;, auch wenn er mir nichts nutzt. Ich nutze weder Twitter, Facebook, Instagram usw. noch bezahle ich Netflix oder &auml;hnliches f&uuml;r zus&auml;tzliche mediale Berieselung. Ich glaube, dass dies meiner mentalen Gesundheit f&ouml;rderlich ist, mir das ganze Brimborium vom Hals zu halten. <\/p><p>Dennoch m&ouml;chte ich darauf aufmerksam machen, dass in der Gladbeck-Aff&auml;re sich der heutige &ldquo;Moderator&rdquo; von &ldquo;Hart aber fair&rdquo; &ndash; Frank Plasberg &ndash; besonders unr&uuml;hmlich hervorgetan hat.. Er f&uuml;hrte vor laufender Kamera Interviews (live?) mit den Geiselgangstern und soweit ich mich erinnere, begleitete er die Fahrt der Gangster auch auf ihrer Irrfahrt mit der Kamera. <\/p><p>Aus meiner Sicht hat sich das journalistische Niveau dieses Herrn seit dieser Zeit nicht deutlich gesteigert. <\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen<br>\nClaus H&uuml;bner <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias, liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>das, was ich da aus dem SZ-Artikel herauslese ist wohl nur eine &bdquo;Entschuldigung&ldquo; f&uuml;r die damalige Entgleisung, oder? Wir sind alle Schuld. Aber klar doch. Wenn in Berlin mal wieder ein Autofahrer in eine Menge f&auml;hrt, sind alle Autofahrer automatisch Schuld, wenn sie statt erlaubten 50 52 km\/h fahren, egal wo und unter egal welchen Umst&auml;nden. Allein, dass sie Auto fahren, macht sie schuldig. So &ndash; meine lieben Journalisten der SZ geht Journalismus nicht. Das macht dann keinen Unterschied mehr zwischen T&auml;tern und Beteiligten.&nbsp; Schuld ist im moralischen und juristischen Sinne allein der T&auml;ter bzw. die T&auml;terin. Basta.<br>\nSie &ndash; liebe Journalisten der SZ &ndash; betreiben eine Reinwaschung der Journalistenclique &uuml;ber eine allgemeine Schuldzuweisung. Sie relativieren Vergehen Ihrer Branche. Aber das ist ja &uuml;blich, dass man eigene Vergehen m&ouml;glichst kleinredet. <\/p><p>So &ndash; nun genug der Schelte. Wir ben&ouml;tigen dringend eine neue Generation von Journalisten, die ihre Aufgabe ernst nehmen. Die anderen k&ouml;nnen meinetwegen in den Vorruhestand gehen. Ist mir egal. Wenn sie allerdings weiter arbeiten, und dies so, wie sie es tun, werden die Folgen f&uuml;r die Branche verheerend sein.<\/p><p>Und um es klar zu stellen. Ich greife nicht den gesamten Journalistenstand an. Ich greife diejenigen an, die sich nachweislich fehlverhalten. Das sollte mir zugestanden sein. <\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGunther Troost<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nDen Vergleich zu &bdquo;Gladbeck&ldquo; empfinde ich an den Haaren herbeigezogen. Ich habe aber auch Karl Kraus gelesen, und erwarte von unserer &bdquo;vierten Gewalt&ldquo; seit langem nichts mehr. Ihre Kritik st&ouml;&szlig;t ins Nichts vor.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese emotionalisierte, banalisierte, vermeintlich kritisch &bdquo;enth&uuml;llende&ldquo; Berichterstattung dort:<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/liveblog-ukraine-krieg-scholz-kiew-israel-gas100.html\">Ukraine-Ticker: Kiew pessimistisch vor Scholz-Besuch | MDR.DE<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nist der Standard. Schon die Auswahl des Portaits von O. Scholz, die Mine, Sch&auml;rfe, Belichtung &hellip; . Der grenzenlos idiotische Titel &bdquo;Bundeskanzler Olaf Scholz&ldquo; &hellip; Die Meldung selbst nimmt kaum ein Zehntel von dem Platz des inhaltlich beziehungslosen Bildes ein, berichtet subjektive Erwartungen ohne Grund. Das ist aber auch schon &ouml;ffentlich\/rechtlich.<br>\n&nbsp;<br>\nMan kann fast sagen, dass ein Journalist (m\/w\/d), der seinen &ndash; allerdings nicht einklagbaren, Berufsethos ernst nimmt, kein Journalist ist. Sondern schon Aktivist.<br>\n&nbsp;<br>\nSchlagen Sie bitte nicht weiter auf ein totes Pferd ein. Man m&ouml;chte meinen Sie h&auml;tten sich in der n&auml;heren Vergangenheit noch immer geirrt? Ihre Verachtung teile ich gern.<br>\n&nbsp;<br>\nDass es sich aber heuer um gerade zum Erbrechen ekelige Parallelen zur Kriegspropaganda des Nationalsozialismus handelt, hat man uns damals in der Schule noch beigebracht.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ\/E<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\nliebes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>gestern habe ich in mein Ukraine-Tagebuch eingetragen:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Ma&szlig;loser, wert(e)loser Journalismus (14.06.22)<\/p>\n<p>Das Verhalten so mancher Journalisten derzeit erinnert doch stark an das ihrer Kollegen w&auml;hrend des Geiseldramas in Gladbeck, als es wichtiger war, Liveschaltungen in den Fluchtwagen herzustellen, als die Arbeit der Polizei zu unterst&uuml;tzen.&nbsp;<\/p>\n<p>So berichtet der Politikchef der &bdquo;Neue Ruhr Zeitung&ldquo; (NRZ &ndash; Funke-Medien-Gruppe) seit geraumer Zeit direkt aus der Ukraine, gestern hat Christian Siebert, Chef des Heute-Journals, den ukrainischen Pr&auml;sidenten vor dem Besuch des Bundeskanzlers in Kiew interviewt, um diesem die Forderungen der ukrainischen Staatsf&uuml;hrung direkt per Nachrichtensendung zu pr&auml;sentieren.&nbsp;<\/p>\n<p>Das zeigt: Der Journalismus hat (wieder) jedes Ma&szlig; verloren. Es ist die Distanzlosigkeit, die sprachlos macht, es ist die unmittelbare Teilnahme im sozialen Feld, mitten im Tatort, die Authentizit&auml;t vort&auml;uscht, wo es doch nur um Panikmache, um Sensationsgier geht. Die Ausschaltung der Polizei damals, die Behinderung und Ausschaltung von Politik heute werden billigend in Kauf genommen, wenn &uuml;berhaupt reflektiert. Polizei damals und Politik heute werden in die Statistenrolle gedr&auml;ngt. In einer seltsamen Hybris versucht sich der Medienapparat an die Stelle der Politik zu setzen, Gott zu spielen, weil er verg&ouml;ttert werden m&ouml;chte.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da kann ich nur sagen: Passt!&nbsp;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDietrich Brauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Riegel kommentiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84834\">hier<\/a> die Gefahren, die potenziell von &bdquo;emotionalisierten und enthemmten&ldquo; Journalisten ausgehen k&ouml;nnten. 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