{"id":85092,"date":"2022-06-23T08:43:40","date_gmt":"2022-06-23T06:43:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092"},"modified":"2022-06-23T08:43:40","modified_gmt":"2022-06-23T06:43:40","slug":"hinweise-des-tages-4135","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h01\">Eine teure wei&szlig;e Weste: Europa und das Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h02\">&raquo;Die Linke droht sich selbst abzuschaffen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h03\">Noam Chomsky: Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h04\">Drewermann: Mit Waffen erk&auml;mpfter Friede ist nicht im Sinne Jesu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h05\">Pressemitteilung des russischen Au&szlig;enministeriums zu Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung, die historische Vers&ouml;hnung zwischen Russen und Deutschen unterlaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h06\">Den Kampf gegen Reallohnsenkungen und Sozialabbau auf die Tagesordnung setzen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h07\">Corona, Krieg, Inflation: Verunsichertes Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h08\">Innovationsexperte: &bdquo;Deutschland braucht einen Zehn-Billionen-Euro-Staatsfonds f&uuml;r Start-ups&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h09\">Tag der deutschen Industrie: Kapital kriegt die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h10\">Weltwirtschaftsforum preist ausgerechnet Bitcoin als Instrument gegen die Erderw&auml;rmung an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h11\">&bdquo;Deutschland drohen die Arbeitskr&auml;fte wegzubrechen&ldquo; &ndash; so gro&szlig; ist die Gastro-L&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h12\">Macron hofiert Le Pen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h13\">Zentrale f&uuml;r politische Blendung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h14\">Ein Trauerspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h15\">Genlabor Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h16\">Preisschild auf dem R&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85092#h17\">Deutscher CNN-Reporter und Sacharowa liefern sich Schlagabtausch: &ldquo;Sie d&uuml;rfen doch gar nicht die Wahrheit sagen!&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine teure wei&szlig;e Weste: Europa und das Gas<\/strong><br>\n[&hellip;] Die L&ouml;sung kann nur sein: L&ouml;sen wir uns vom amerikanischen Diktat. Kaufen wir kein schmutziges Fracking-&Ouml;l und -Gas. &Ouml;ffnen wir die Schleusen von Nord Stream 2. Die Sanktionen haben weder einen Krieg verhindert, noch gestoppt. Russen und Amerikaner sind die Profiteure der Sanktionen, die uns Westeurop&auml;er am h&auml;rtesten treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eine-teure-weisse-weste-europa-und-das-gas-dlf-d747fd74-100.html\">Volker Hirth im Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bemerkenswert. Der &ndash; zumindest gef&uuml;hlt &ndash; erste kritische Kommentar zu den Sanktionen im &ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Danke Volker Hirth. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Die Linke droht sich selbst abzuschaffen&laquo;<\/strong><br>\nVor Bundesparteitag am Wochenende: Friedenspolitische Positionen werden diffamiert. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nVor dem Parteitag von Die Linke an diesem Wochenende wird viel &uuml;ber Weichenstellungen gesprochen. Sie haben gemeinsam mit anderen Delegierten einen &Auml;nderungsantrag eingereicht, dessen Inhalt der Spiegel so zusammenfasste: &raquo;Wagenknecht-Lager will Solidarit&auml;tsbekundung mit &ndash;Ukraine streichen&laquo;. Gibt das Ihre Position richtig wieder?<br>\nNein, das ist eine bewusste Verf&auml;lschung und &uuml;ble Diffamierung, die &uuml;ber die Medien gespielt auf die Diskreditierung unserer friedenspolitischen Antr&auml;ge zielt. Um hier entgegenzuwirken, wird jetzt explizit die Solidarit&auml;t mit den Menschen in der Ukraine bekr&auml;ftigt. Ich hoffe, dass endlich zur Sache diskutiert wird. Es kann nicht sein, dass alle, die sich klar gegen Waffenlieferungen, den Wirtschaftskrieg gegen Russland und f&uuml;r einen Verst&auml;ndigungsfrieden aussprechen, als Menschenfeinde dargestellt werden. Das ist im Kern nichts als durchsichtige Kriegspropaganda.<br>\nWem gilt Ihre Solidarit&auml;t in diesem Krieg?<br>\nMeine Solidarit&auml;t gilt allen Menschen, die sich gegen diesen Krieg wenden, ob in Russland oder der &ndash;Ukraine, sowie denen, die aktiv versuchen, Waffenlieferungen zu stoppen. Meine Solidarit&auml;t gilt denen, die vom Krieg betroffen sind, die fl&uuml;chten m&uuml;ssen und deren St&auml;dte und D&ouml;rfer beschossen werden, ob in Kiew oder im Donbass.<br>\nWas kritisieren Sie am urspr&uuml;nglichen Leitantrag, den Sie und andere &auml;ndern wollen?<br>\nDie Linke muss sich entscheiden, wie sie zum Ukraine-Krieg steht. Wir brauchen auf Grundlage unserer bisherigen Programmatik ein klares Nein zu den Waffenlieferungen, die m&ouml;glicherweise einen jahrelangen Stellungskrieg befeuern, und zum Wirtschaftskrieg, der nicht nur die Bev&ouml;lkerung in Russland, sondern auch die hierzulande trifft. Im Leitantrag muss die Orientierung auf einen Verst&auml;ndigungsfrieden festgeschrieben werden. Und vor allem d&uuml;rfen wir nicht &uuml;ber die Mitverantwortung des Westens, insbesondere der USA, am Ukraine-Krieg schweigen wie auch &uuml;ber die &uuml;ble Doppelmoral, russische Kriegsverbrechen in der Ukraine ahnden zu wollen, aber zugleich den Journalisten Julian Assange lebendig zu begraben, der nachweisliche Kriegsverbrechen der USA im Irak &ouml;ffentlich gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428943.haltung-zum-ukraine-krieg-die-linke-droht-sich-selbst-abzuschaffen.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Linke will mehr NATO wagen<\/strong><br>\nVor Parteitag: Vorstand &uuml;bernimmt rechten &Auml;nderungsantrag in eigenen Leitantrag<br>\nDer rechte Fl&uuml;gel der Linkspartei geht unmittelbar vor dem Bundesparteitag aufs Ganze. Nach jW-Informationen haben Parteivorstand und Antragsberatungskommission am vergangenen Wochenende einen &Auml;nderungsantrag zum Leitantrag 3 in den urspr&uuml;nglichen Antrag &uuml;bernommen, der darauf zielt, die Partei in der Au&szlig;enpolitik von der bislang verbindlichen Festlegung auf das V&ouml;lkerrecht zu l&ouml;sen.<br>\nDer Leitantrag 3 (&raquo;Keine Aufr&uuml;stung, kein Krieg. F&uuml;r eine neue Friedensordnung und internationale Solidarit&auml;t&laquo;) wurde vielfach bereits in seiner urspr&uuml;nglichen Form als politisch problematisch empfunden; es liegen mehrere Ersetzungsantr&auml;ge und zahlreiche &Auml;nderungsantr&auml;ge vor. Nun hat der Parteivorstand ausgerechnet einen &Auml;nderungsantrag, mit dem der Leitantrag politisch noch weiter nach rechts zugespitzt wird, in den eigenen Antrag &uuml;bernommen; er nimmt damit den Delegierten nebenbei auch die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber diesen &Auml;nderungsantrag gesondert zu diskutieren und abzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428867.linkspartei-im-niedergang-linke-will-mehr-nato-wagen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Noam Chomsky: Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg der USA<\/strong><br>\nEiner der wohl einflussreichsten Intellektuellen der zweiten H&auml;lfte des 20. sowie des jetzigen Jahrhunderts, Noam Chomsky, hat seine bisherige Position zur milit&auml;rischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine endlich vertieft. Obwohl er die Entscheidung Russlands dazu immer noch verurteilt, wird nunmehr die US-F&uuml;hrung vom Philosophen ins Gericht genommen&hellip;.<br>\nChomsky zitiert Hillary Clinton, die das sogenannte &ldquo;afghanische Modell&rdquo; der US-Au&szlig;enpolitik vorschl&auml;gt, das &uuml;ber Jahrzehnte auch von ihrem prominenten Autor Zbigniew Brzezi&#324;ski als erfolgversprechend propagiert und praktiziert wurde. Dieses Modell sah vor, Russland &ndash; in den 1980er Jahren die Sowjetunion &ndash; an seinen geografischen Peripherien in milit&auml;rische Konflikte mit US-gest&uuml;tzen, islamistisch radikalisierten Gruppen zu verwickeln. So w&uuml;rde Russland, geschw&auml;cht und am Ende sogar &ldquo;ausblutend&rdquo;, seine nat&uuml;rliche geopolitische Position im eurasischen Raum einb&uuml;&szlig;en m&uuml;ssen. Der jetzige Prozess in der Ukraine &ndash; auch als &ldquo;afghanische Falle&rdquo; bekannt, bemerkt Chomsky &ndash; ist eine modifizierte Schablone dieser &auml;lteren Strategie.<br>\nEr zitiert einen der beiden Spezialisten, der &ldquo;Out of Afghanistan: The Inside Story of the Soviet Withdrawal&rdquo; verfasst hatte, Selig S. Harrison, der von der US-Strategie eines Krieges bis zum bitteren Ende sprach und sie zusammenfasste als &ldquo;K&auml;mpfen bis zum letzten Afghanen&rdquo;. Das kommt dem heutigen Konzept, dass sich in der Ukraine manifestiert, gef&auml;hrlich nahe. Chomsky versteht, dass es ein Stellvertreterkrieg der USA gegen die Sowjetunion war. Daraufhin merkt er klar, aber vorsichtig an, dass es sich heute erneut um einen eben solchen Stellvertreterkrieg handele. Selbst die von den USA fieberhaft angestachelte NATO-Osterweiterung als milit&auml;rischen Prozess, am Beispiel der Ukraine als kr&ouml;nenden Abschluss, kritisiert und ber&uuml;cksichtigt der Philosoph.<br>\nSelten bekommt man eine historisch feinere und mit Referenzen und Quellen besser best&uuml;ckte Analyse dessen geliefert, wie die USA sich hinterr&uuml;cks an geradezu keine mit Moskau getroffene Abmachung gehalten haben und nun praktisch die treibende, antagonistische Kraft im Ukrainekrieg darstellen. Dennoch sieht sich Chomsky anscheinend gezwungen, jeweils am Anfang von solchen Gespr&auml;chen pro forma seine Verurteilung der vermeintlichen &ldquo;russischen Invasion&rdquo; in der Ukraine zu nennen. Welche er auch noch &ndash; wie weiter oben bereits erw&auml;hnt, mit dem &Uuml;berfall Deutschlands auf Polen 1939 vergleicht, gleichzeitig aber auch klarstellt, dass die Russen das von den Nazis 1941 entfachte &ldquo;Unternehmen Barbarossa&rdquo; nie vergessen h&auml;tten. Diese blutigen Kriegserfahrungen wurden damals auf dem heutigen Gebiet der Ukraine gesammelt und ertragen. Chomsky erleidet da eine analytische Dichotomie, die zwar versucht, Russlands historische Sicherheitsbedenken einerseits zu ber&uuml;cksichtigen, andererseits die T&ouml;ne des westlichen Mainstreams &uuml;ber einen vermeintlich nicht nachvollziehbaren, russischen &ldquo;Angriffs- und Vernichtungskrieg&rdquo; ebenfalls abzudecken&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.live\/international\/141452-noam-chomsky-krieg-in-ukraine\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Drewermann: Mit Waffen erk&auml;mpfter Friede ist nicht im Sinne Jesu<\/strong><br>\nDeutscher Theologe und Buchautor wendet sich in &ldquo;Langer Nacht der Kirchen&rdquo; in Wien gegen Waffenlieferungen, Aufr&uuml;stung und die Logik der Macht<br>\nEin mit Waffen und auf Schlachtfeldern erk&auml;mpfter Friede ist keiner im Sinne Jesu, der sich laut dem Neuen Testament mit den Trostworten &ldquo;Meinen Frieden gebe ich euch&rdquo; (Joh14) an seine J&uuml;nger wandte. Was gerade in der Ukraine geschieht, ist nach den Worten des deutschen Theologen, Psychotherapeuten und Buchautors Eugen Drewermann Ausdruck einer Machtlogik, die sich im Lauf der Geschichte immer wieder als fatal herausstellte.<br>\nDer NATO und den darin dominierenden USA mit ihrer &ldquo;America first&rdquo;-Politik wies Drewermann in seinem Vortrag am Freitagabend in der Wiener Donaucitykirche mindestens ebenso viel Schuld zu wie Russland. Der jetzige Krieg und das zu verurteilende Agieren Putins h&auml;tten mit R&uuml;cksichtnahme auf die Sicherheitsinteressen Russlands verhindert werden k&ouml;nnen, sagte der fast 82-J&auml;hrige in seiner bekannt geschliffenen Rhetorik im Rahmen der &ldquo;Langen Nacht der Kirche&rdquo;. &Ouml;sterreich habe &ndash; anders als die NATO-Erweiterung im Westen und S&uuml;den Russlands &ndash; vor dem Staatsvertrag vorgezeigt, wie auch einer Sowjetunion unter Stalin Zugest&auml;ndnisse abzuringen waren: mit der Zusicherung milit&auml;rischer Neutralit&auml;t.<br>\nMit der jetzt allenthalben beschlossenen Aufr&uuml;stung und weiteren Ausdehnung der NATO dagegen ist nach &Uuml;berzeugung des Theologen kein dauerhafter Friede zu erzielen. Das sei ein Friede, der &ldquo;herbeigezwungen&rdquo; werden soll und letztlich &ldquo;auf einem gro&szlig;em Friedhof&rdquo; mit Tausenden Opfern gr&uuml;nde. Diese Reaktion des Westens folge allein einer Aufr&uuml;stungsspirale, die aus Angst vor der Bedrohung durch den Feind nach immer besseren, wirksameren Waffen giere. F&uuml;r Drewermann ein &ldquo;Wahnsinn der Paranoia&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.katholisch.at\/aktuelles\/138961\/drewermann-mit-waffen-erkaempfter-friede-ist-nicht-im-sinne-jesu\">Katholische Kirche &Ouml;sterreich<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pressemitteilung des russischen Au&szlig;enministeriums zu Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung, die historische Vers&ouml;hnung zwischen Russen und Deutschen unterlaufen<\/strong><br>\nHeute ist ein besonderes Datum &ndash; Tag des Gedenkens und der Trauer, Jahrestag des wortbr&uuml;chigen &Uuml;berfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion, der kolossale Opfer und Leiden unserer B&uuml;rger nach sich gezogen hat. Vor diesem Hintergrund stellen wir fest, dass von der Bundesregierung in letzter Zeit zunehmend viele Ma&szlig;nahmen eingeleitet werden, die die historische Vers&ouml;hnung zwischen Russen und Deutschen nach dem Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieg zu unterlaufen drohen. Mit Wort und Tat gef&auml;hrden Berlins offizielle Vertreter Ergebnisse der Bem&uuml;hungen, die &uuml;ber Jahrzehnte von Russland und Deutschland unternommen wurden, um nach dem Krieg Feindseligkeit, Abneigung und Misstrauen zwischen dem russischen und deutschen Volk zu &uuml;berwinden.<br>\nDie in deutschen Medien konsequent und seit vielen Jahren durchgezogene Propaganda-Hetze gegen Russland sprengte jedweden denkbaren und undenkbaren Rahmen und l&ouml;ste in der deutschen Gesellschaft einen an Massenpsychose grenzenden Ausbruch einer durch nichts motivierten Aggression gegen Russland und russischsprachige deutsche B&uuml;rger aus. Die russophobe Hysterie wird systematisch durch fast t&auml;gliche &ouml;ffentliche &Uuml;bergriffe auf unser Land seitens der Mitglieder des Bundeskabinetts angeheizt.<br>\nAm 27. Februar 2022 wurde im deutschen Parlament von Bundeskanzler Scholz in der eigens daf&uuml;r abgegebenen Regierungserkl&auml;rung eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; in der deutschen Au&szlig;en- und Verteidigungspolitik verk&uuml;ndet, die beschleunigt remilitarisiert werden soll. Das geht mit konsequenter Verst&auml;rkung der deutschen Milit&auml;rpr&auml;senz an Russlands westlichen Grenzen im Rahmen der Nato-Operationen und mit Drohungen gegen die russische Staatsf&uuml;hrung seitens der deutschen Generalit&auml;t einher. All das weckt Erinnerungen an die f&uuml;r unser Volk bittersten Phasen der russisch-deutschen Beziehungen, einschlie&szlig;lich der Entwicklungen, die dem Mai von 1945 vorausgegangen waren. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/russische-botschaft.ru\/de\/2022\/06\/22\/pressemitteilung-des-russischen-aussenministeriums-zu-massnahmen-der-bundesregierung-die-historische-versoehnung-zwischen-russen-und-deutschen-unterlaufen\/\">Russische Botschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Den Kampf gegen Reallohnsenkungen und Sozialabbau auf die Tagesordnung setzen!<\/strong><br>\nGanz offensichtlich sehen die Regierenden die Gefahr, dass die rapid steigenden Lebenshaltungskosten zu sozialer Unruhe f&uuml;hren, die nur schwer einzufangen ist. Deshalb bringen sie eine Reihe von vor&uuml;bergehenden Entlastungsma&szlig;nahmen auf den Weg: 300 Euro f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten (von dem nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben viel weniger &uuml;brig bleibt), Vorziehen der Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale, 9-Euro-Ticket f&uuml;r drei Monate, befristete Senkung der MwSt auf Sprit, einmaliger Zuschuss f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;ngerInnen &hellip;<br>\nDamit wird aber nur ein kleiner Teil des Anstiegs der Lebenshaltungskosten ausgeglichen und vor allem nur befristet. Die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten erleben &ndash; je nach Branche &#8210; seit Mitte\/Ende 2021 einen deutlichen Reallohn-verlust, der sich im Laufe dieses Jahres (2022) noch verst&auml;rkt hat.<br>\nAuf die Regierenden k&ouml;nnen wir uns nicht verlassen, wenn es um die Sicherung unserer Einkommen geht. Umso wichtiger also, dass wir gewerkschaftliche Kraft in die Waagschale werfen. Dabei sollten wir uns nicht vom Gejammere der Kapitaleigner*innen irref&uuml;hren oder beeindrucken lassen. Denn selbst w&auml;hrend der Pandemie sind die Reichen noch reicher geworden, streichen gro&szlig;e Konzerne auf unsere Kosten massive Gewinne ein, wie man gut am Beispiel der Energiekonzerne sehen kann!<br>\nDrei Achsen im Kampf zur Verteidigung des Lebensstandards der lohnabh&auml;ngigen Bev&ouml;lkerung\n<ol>\n<li>Tarifauseinandersetzungen: &hellip;Dies bedeutet, dass wir mindestens in diesem Jahr keinen Tarifabschluss unter 8 % haben d&uuml;rfen&hellip;<\/li>\n<li>Lohnanpassung an Preissteigerungen: Da wir nicht wissen, wie sich die Inflation entwickelt, m&uuml;ssen nach unserer Ansicht die Gewerkschaften den Kampf f&uuml;r eine automatische Anpassung der Entgelte an die Preissteigerungen aufnehmen und sich an Luxemburg ein Beispiel nehmen&hellip;<\/li>\n<li>Preiskontrollen und Armutsbek&auml;mpfung: Zusammen mit Sozialverb&auml;nden und vergleichbaren Organisationen sollten die Gewerkschaften sich daf&uuml;r einsetzen, dass auch diejenigen, die sich nicht mit Hilfe von Tarifk&auml;mpfen wehren k&ouml;nnen, nicht in Armut abrutschen&hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Au&szlig;erdem fordern wir den Ausbau erneuerbarer Energien. Energieversorgung geh&ouml;rt in &ouml;ffentliche Hand und unter demokratische Kontrolle&hellip;<br>\nAn den gewerkschaftlichen Mobilisierungen im Ausland sehen wir, dass nicht nur wir betroffen sind. In England und Belgien wird zum Beispiel bereits zu gewerkschaftlichen Gro&szlig;demonstrationen aufgerufen, in Belgien gab es zudem einen Generalstreik im &ouml;ffentlichen Dienst. Jetzt muss auch bei uns eine gewerkschaftliche Mobilisierung einsetzen. Versuche der Regierung, erneut eine Konzertierte Aktion ins Leben zu rufen, muss eine klare Absage erteilt werden, denn dies w&uuml;rde unweigerlich zu massiven Zugest&auml;ndnissen an die Kapitalseite f&uuml;hren und uns bei der f&auml;lligen Gegenwehr nur behindern. Wir brauchen gewerkschaftliche Aktionskonferenzen, Versammlungen in Betrieben und Dienststellen, um &uuml;ber die aktuelle Situation und m&ouml;gliche Gegenwehr zu sprechen&hellip; Tarifauseinandersetzungen sollten dabei zum Ausgangspunkt f&uuml;r breitere Mobilisierungen genommen werden, bei denen Besch&auml;ftigte unterschiedlicher Branchen gemeinsam auf die Stra&szlig;e gebracht werden k&ouml;nnen. Dies kann gesteigert werden bis hin zu gewerkschafts&uuml;bergreifenden Streiks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/vernetzung.org\/den-kampf-gegen-reallohnsenkungen-und-sozialabbau-auf-die-tagesordnung-setzen\/\">VKG<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona, Krieg, Inflation: Verunsichertes Land<\/strong><br>\n&hellip; Da tummeln sich Pressevertreter:innen maulheldenhaft in Sch&uuml;tzengr&auml;ben, &uuml;berschlagen sich bei der Forderung nach noch schwereren Waffen, treiben die Regierung wegen angeblicher Z&ouml;gerlichkeit vor sich her und spotten &uuml;ber die Warnung des Friedensinstituts Sipri vor einem Atomkrieg. Warum bieten sie sich nicht gleich bei Selenskyj als S&ouml;ldner:innen an, um mal richtig Krieg zu erleben?<br>\nWer hingegen die Bev&ouml;lkerung befragt, findet andere Zeichen. Klar, die Waffenlieferungen an die Ukraine werden insgesamt unterst&uuml;tzt, doch von wesentlich weniger Hurra-Geschrei begleitet als bei vielen Kommentator:innen. Zudem ist eine Mehrheit mitnichten der Meinung, dass die Regierung gef&auml;lligst schneller handeln solle, sondern h&auml;lt die vorsichtige Gangart f&uuml;r durchaus angemessen.<br>\nSorgen vor sozialer Ungleichheit wegen Krieg<br>\nWenn es um die herrschende Bedrohungslage geht, schrammen die Medienmacher:innen allerdings noch eklatanter am kollektiven Gem&uuml;tszustand vorbei. Zur Sorge vor eine Eskalation im Ukraine-Krieg hat sich bei sehr vielen Menschen eine weitere Angst gesellt, die sie ungeheuer bedr&uuml;ckt: Die Angst, dass sich die soziale Ungleichheit in der Gesellschaft drastisch versch&auml;rft&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kommentare\/deutschland-corona-krieg-inflation-krisen-verunsichert-kommentar-91621050.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Innovationsexperte: &bdquo;Deutschland braucht einen Zehn-Billionen-Euro-Staatsfonds f&uuml;r Start-ups&ldquo;<\/strong><br>\nFrankreich, China, Skandinavien und Saudi-Arabien machen bessere Innovationspolitik als Deutschland, sagt der Chef der Agentur f&uuml;r Sprunginnovationen Sprind. Die Regierung agiere zu vorsichtig.<br>\nDer 2021 gestartete &bdquo;Zukunftsfonds&ldquo; der Bundesregierung zur Finanzierung von Start-ups muss in den n&auml;chsten 20 bis 30 Jahren von zehn Milliarden auf zehn Billionen Euro wachsen. Das fordert der Chef-Innovator der Bundesregierung, Rafael Laguna, im Gespr&auml;ch mit dem Handelsblatt. Nur so k&ouml;nne Deutschland die Energiewende meistern, die Kriegsfolgen abfangen und verhindern, bei Innovationen noch weiter zur&uuml;ckzufallen.<br>\nVorbild sind f&uuml;r ihn die Staatsfonds in Norwegen, Singapur oder Saudi-Arabien, die privatwirtschaftlich langfristig investieren. Ein deutscher Staatsfonds &bdquo;k&ouml;nnte in Europa Gro&szlig;es ansto&szlig;en und beispielsweise in Windkraft, Wasserstoff, Laserfusion investieren &ndash; gerne mal mehrere Hundert Millionen pro Projekt&ldquo;, so Laguna. Die Erfahrung zeige, dass diese Staatsfonds immer profitabel seien, &bdquo;weil sie den langen Atem haben, den es im privaten Kapitalmarkt selten gibt&ldquo;.<br>\nGenerell machen diverse andere L&auml;nder eine bessere Innovationspolitik als Deutschland, sagt der Chef der Agentur f&uuml;r Sprunginnovationen Sprind. Lernen k&ouml;nne die Bundesrepublik etwa von Frankreich, China, Skandinavien und den Saudis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/rafael-laguna-im-interview-innovationsexperte-deutschland-braucht-einen-zehn-billionen-euro-staatsfonds-fuer-start-ups\/28412724.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Habe ich das richtig gelesen: der Staat, der die schulische und die universit&auml;re Ausbildung seit Jahrzehnten chronisch und massiv unterfinanziert, soll pl&ouml;tzlich Milliarden Euro raustun, um hochriskante privatwirtschaftliche Unternehmungen mit Geld auszustatten &ndash; warum nicht besser die universit&auml;re Forschung? Anlagesuchendes privates Geld ist schon f&uuml;r Niedrigstzinsen zu haben und Geldmangel ganz sicher kein Problem der Wirtschaft. Und hat dieser Mann eigentlich schon mal die Zahlen &uuml;berschlagen? 10 Billionen (!!!) Euro in 20 bis 30 Jahren, das sind 333 bis 500 Milliarden Euro pro Jahr, <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Web\/DE\/Themen\/Oeffentliche_Finanzen\/Bundeshaushalt\/Bundeshaushalt-2022\/bundeshaushalt-2022.html\">was in etwa dem Bundeshaushalt entspricht<\/a>, w&auml;hrend die FDP um einzelne Milliarden f&uuml;r Investitionen feilscht oder die Universit&auml;ten nicht einmal die dringend ben&ouml;tigten 10 Milliarden Euro mehr erhalten? Wie kann man einem solchen Spinner einen Artikel widmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tag der deutschen Industrie: Kapital kriegt die Krise<\/strong><br>\n(&hellip;) BDI kappt Wachstumsprognose und warnt vor Auswirkungen von Gasembargo. Besch&auml;ftigte sollen l&auml;nger schuften. Regierung will Konzerne entlasten<br>\nF&uuml;r die milit&auml;rischen Abenteuer muss die Heimatfront stehen. Um die steigenden Preise einzuhegen, hat Scholz Unternehmer und Gewerkschaften zu einer &raquo;konzertierten Aktion&laquo; geladen. Am 4. Juli sollen sich die &raquo;Tarifpartner&laquo; erstmals zusammensetzen. Die Regierung setzt in der Krise darauf, die Gewerkschaften einzubinden, um die n&auml;chsten Angriffe auf die Arbeiterklasse zu starten. N&auml;chstes Lieblingsprojekt der Kapitalisten ist die Ausweitung der Wochenarbeitszeit. Er habe &raquo;pers&ouml;nlich gro&szlig;e Sympathie&laquo; daf&uuml;r, hatte Russwurm der Funke-Mediengruppe am Samstag gesagt. &raquo;Eine 42-Stunden-Woche w&auml;re sicherlich leichter umzusetzen als eine allgemeine Einf&uuml;hrung der Rente mit 70.&laquo;<br>\nDer wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Christian Leye, der nicht zu dem erlauchten Teilnehmerkreis geh&ouml;rte, sagte gegen&uuml;ber jW: &raquo;Es herrscht seltene Einigkeit zwischen Arbeitnehmerseite und Industrielobby, dass eine Unterbrechung der Energiezufuhr aus Russland ein unkalkulierbares Risiko bedeutet und das Land in eine tiefe Rezession st&uuml;rzen k&ouml;nnte.&laquo; Die Besch&auml;ftigten zahlten schon jetzt den h&ouml;chsten Preis. &raquo;Die Energiekosten treiben die Inflation, und die Reall&ouml;hne schmelzen dahin&laquo;, kritisierte Leye. Die Unternehmer wiegelten angemessene Lohnforderung mit dem Gespenst der Lohn-Preis-Spirale ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428866.tag-der-deutschen-industrie-kapital-kriegt-die-krise.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weltwirtschaftsforum preist ausgerechnet Bitcoin als Instrument gegen die Erderw&auml;rmung an<\/strong><br>\nMit seinem Great Reset (Gro&szlig;en Neustart), will das Weltwirtschaftsforum, die Lobby der gr&ouml;&szlig;ten Konzerne, angeblich die Welt vor dem Klimakollaps retten. Mit einem Beitrag zur Klimarettung durch Bitcoin zeigt die m&auml;chtige Organisation, wie misstrauisch man bei Bekenntnissen und Analysen von Seiten der Konzerne zu sozialen Zielen sein muss. Greenwashing ist angesagt.<br>\nSkandal&ouml;ser Weise ist das Weltwirtschaftsforum &ndash; sicherlich nicht zuletzt wegen der Abh&auml;ngigkeit der UN vom Geld der Gro&szlig;konzerne &ndash; als internationale Organisation anerkannt, etwa wie das Rote Kreuz. Als solche sitzt es nicht als Lobby auf den R&auml;ngen, wenn in internationalen Gremien das vermeintliche Wohl der Welt verhandelt wird, sondern mit am Tisch.<br>\nEs gibt die Gefahr, und erste Anzeichen, dass die Gr&uuml;nwascherei des Forums die Politik in Bezug auf Bitcoin und Co. beeinflussen wird. Dar&uuml;ber hinaus betrifft das auch die Formulierung der sozialen und &ouml;kologischen Ziele der UN und die Strategien zu deren Erreichung. &Uuml;berall betreiben die Konzerne und das Forum massiv Greenwashing. Deshalb ist es wichtig auf Beispiele zu verweisen, die zeigen, wie verfehlt es ist, dieser Organisation ein vorrangiges Interesse am Gemeinwohl zu unterstellen. (&hellip;)<br>\nDer j&uuml;ngst auf der Webseite des Forums erschienene Beitrag &bdquo;Can crypto become a leader in sustainability?&ldquo; (Kann Krypto die F&uuml;hrung in Sachen Nachhaltigkeit &uuml;bernehmen?) ist ein Musterbeispiel f&uuml;r das Gr&uuml;nwaschen (Greenwashing) einer umweltsch&auml;dlichen Technologie, an der viele IT- und Finanzkonzerne gro&szlig;es Interesse haben.<br>\nGemeint ist mit Krypto in diesem Fall alles, was die Distributed-Ledger-Technologie (Dezentrale Kassenb&uuml;cher)  nutzt. Im Zentrum des Beitrags steht die Digitalw&auml;hrung Bitcoin. Sie wird weithin als umweltsch&auml;dlich kritisiert, weil zu seiner Herstellung (Mining)  und zur Verifikation von Transaktionen mittels der dezentralen Kassenb&uuml;cher ein Rechenwettbewerbe unter Minern stattfinden, die nur jeweils einer gewinnt, bei dem aber alle Teilnehmer viel Energie verbrauchen.<br>\nDer Beitrag entstammt dem Crypto Impact and Sustainability Accelerator (CISA), den das Weltwirtschaftsforum zusammen mit der Bitcoin Werbe- und Informationsplattform CoinDesk betreibt. Mutter von CoinDesk ist die Digital Currency Group (DCG), ein Wagniskapitalunternehmen, das im Markt f&uuml;r Digitalw&auml;hrungen investiert.<br>\nDa gibt es nat&uuml;rlich ein vitales Interesse, dass Bitcoin und andere Kryptotw&auml;hrungen in der &Ouml;ffentlichkeit nicht als Umweltschweinereien gesehen werden. (&hellip;)<br>\nDie Autorin begl&uuml;ckw&uuml;nscht sich und die Branche dazu, dass das EU-Parlament in der im M&auml;rz genehmigten Version der vorgeschlagenen Regulierung f&uuml;r den Markt der Krypto-Assets (MICA), alles herausgelassen hat, was in Richtung Verbot der bei Bitcoin verwendeten energieintensiven Form des Mining hinauslaufen k&ouml;nnte.<br>\nDie im Weltwirtschaftsforum organisierten gro&szlig;en IT-Konzerne haben mit die gr&ouml;&szlig;te Lobby-Power in Br&uuml;ssel. F&uuml;r deren Lobby-Arbeit sind windige Argumentationen, wie die hier vorgestellte, gedacht.<br>\n&Auml;hnliches gilt in Washington, wo das White House Office of Science and Technology Policy (B&uuml;ro f&uuml;r Wissenschafts- und Technologiepolitik des Wei&szlig;en Hauses) an einem Bericht mit Politikempfehlungen  zum Krpto-Mining arbeite, der f&uuml;r August erwartet werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/oekologie\/weltwirtschaftsforum-krypto-mining\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland drohen die Arbeitskr&auml;fte wegzubrechen&ldquo; &ndash; so gro&szlig; ist die Gastro-L&uuml;cke<\/strong><br>\nDie Deutschen pilgern wieder in die Restaurants &ndash; dort fehlt es jedoch oft an Arbeitskr&auml;ften. Mit dem Engpass steht die Gastronomie nicht allein da. Gezielte Zuwanderung soll den Personalmangel beheben. Doch die Zahlen zeichnen bisher ein anderes Bild.<br>\nDeutschlands Gastronomie boomt wieder. Die hohen Temperaturen und das Ende der meisten Corona-Beschr&auml;nkungen haben in den vergangenen Wochen viele in die Restaurants und Bars des Landes getrieben. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts beziffern den Aufschwung.<br>\nSo ist der Umsatz im Gastgewerbe im April gegen&uuml;ber M&auml;rz preisbereinigt um 2,6 Prozent gestiegen. Gegen&uuml;ber April 2021, als es noch starke Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Hotels und Gastronomie gab, hat sich der reale Umsatz im Gastgewerbe mit einem Plus von 138 Prozent sogar mehr als verdoppelt.<br>\nDoch ausgerechnet jetzt finden viele Gastronomen nicht gen&uuml;gend Personal. Die langen Lockdowns haben f&uuml;r Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt gesorgt: Wohl zehntausende Angestellte haben die Branche gewechselt &ndash; viele sind nicht zur&uuml;ckgekehrt.<br>\nDerweil steigt die Zahl der Stellenanzeigen auf ein neues Hoch. Das zeigt eine Auswertung der Agentur Index Research, die WELT exklusiv vorliegt. In der Berufsgruppe &bdquo;Hotel-\/Gastgewerbe, Tourismus und Empfang&ldquo; wurden bundesweit im Zeitraum Januar bis Ende Mai 483.985 Stellenanzeigen gez&auml;hlt. 60.935 Firmen suchten nach Arbeitskr&auml;ften in diesem Bereich.<br>\nZum Vergleich: Im Zeitraum Januar 2020 bis Ende Mai 2020 &ndash; also in der Fr&uuml;hphase der Pandemie &ndash; wurden 283.535 Stellenanzeigen gez&auml;hlt und 44.192 Firmen suchten. Index ist nach eigenen Angaben europ&auml;ischer Marktf&uuml;hrer in der Stellenmarkt-Auswertung. Die Online-Datenbank erfasst und analysiert kontinuierlich die Ver&ouml;ffentlichung von Stellenanzeigen in Printmedien, Online-Stellenb&ouml;rsen und Unternehmenswebsites.<br>\n&bdquo;In den letzten zwei Jahren mussten Hoteliers und Gastronomen coronabedingt Kurzarbeit anmelden oder sich von Mitarbeitern trennen. Viele haben daraufhin die Branche gewechselt. F&uuml;r die anstehende Sommersaison fehlt ihnen jetzt Personal. Im Mai 2022 schrieben sie sogar mehr als dreimal so viele Stellen f&uuml;r K&uuml;chen- und Servicekr&auml;fte aus wie im Mai 2020.&ldquo;, erkl&auml;rt index-CEO J&uuml;rgen Grenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article239483587\/Personalmangel-So-gross-ist-Deutschlands-Gastro-Luecke.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn der Markt mal ausnahmsweise zulasten der Arbeitgeber funktioniert, dann wollen sie ihn nat&uuml;rlich sofort aushebeln. Marktgerecht w&auml;re, die Servicekr&auml;fte in der Gastronomie mit vern&uuml;nftigen Arbeitsbedingungen und deutlich besseren L&ouml;hnen zur&uuml;ckzuholen, nachdem die Angestellten in der Corona-Pandemie entweder gefeuert wurden oder wegen der uns&auml;glichen Arbeitsbedingungen selber gegangen sind. Nicht marktgerecht, aber typische Arbeitgeberdenke, ist dagegen, noch mehr billige Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland ausbeuten zu wollen, <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gefluechtete-in-Deutschland\/!5859383\/\">am besten solche in Zwangslagen<\/a>. Und bei dem ganzen Geschw&auml;tz vom angeblichen Arbeitskr&auml;ftemangel wird gro&szlig;z&uuml;gig &uuml;ber die seit Jahrzehnten bestehende Massenarbeitslosigkeit (<a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/arbeit\/tatsaechliche-arbeitslosigkeit\/2022\/\">aktuell 3,2 Millionen Arbeitslose<\/a>) hinweggesehen: Propaganda made in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Macron hofiert Le Pen<\/strong><br>\nNach seiner Wahlniederlage reicht Macrons Fraktion den Rechtsextremen die Hand: F&uuml;r bestimmte Gesetze wolle man &ldquo;zusammen voranschreiten&rdquo;. Es ist ein Tabubruch.<br>\nWenige Stunden, nachdem die Rechtsextremen mit 89 Frauen und M&auml;nnern in das franz&ouml;sische Parlament eingezogen waren, sagte C&eacute;line Calvez diesen folgenschweren Satz: &ldquo;Wenn wir eine Mehrheit brauchen, werden wir auch die Stimmen des Rassemblement National suchen.&rdquo; Die gerade wiedergew&auml;hlte Abgeordnete des Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron wusste sicherlich, was sie tat: Calvez studierte Politikwissenschaften und leitete jahrelang eine PR-Agentur &ndash; sie kann also die Wirkung ihrer Worte einsch&auml;tzen. Sie brach daher bewusst in einer Fernsehsendung ein politisches Tabu in Frankreich: K&uuml;nftig, sagte Calvez, k&ouml;nne die Macron-Partei also auch mit dem Rassemblement National Marine Le Pens zusammenarbeiten, um Gesetze verabschieden zu k&ouml;nnen.<br>\nDabei hie&szlig; es in Frankreich wie auch in Deutschland immer: Niemand arbeitet und stimmt mit den Rechtsextremen. Nun aber, wenige Tage nachdem Macron bei den Parlamentswahlen seine absolute Mehrheit verloren hat und er k&uuml;nftig f&uuml;r jedes neue Gesetz 60 Stimmen aus der Opposition ben&ouml;tigt, gehen er und seine Gefolgsleute auf den Rassemblement National zu. Auch sein Justizminister &Eacute;ric Dupond-Moretti k&uuml;ndigte an, f&uuml;r gemeinsame Ziele, etwa &ldquo;f&uuml;r mehr Stellen bei der Polizei&rdquo;, gemeinsam mit dem RN &ldquo;voranschreiten zu wollen&rdquo;.<br>\nDabei ist Le Pens Programm so menschenverachtend und autorit&auml;r wie eh und je: Sie fordert etwa die &ldquo;nationale Pr&auml;ferenz&rdquo;, nach der Menschen mit franz&ouml;sischem Pass bei der Wohnungs- und Arbeitssuche grunds&auml;tzlich vor Bewerberinnen anderer Herkunft bevorzugt werden sollen. Au&szlig;erdem will sie Fl&uuml;chtlinge medizinisch nicht mehr versorgen und die Polizei grunds&auml;tzlich davon freisprechen, f&uuml;r ihre Taten zur Verantwortung gezogen zu werden. Vorschl&auml;ge, die der franz&ouml;sischen Verfassung widersprechen und, bislang zumindest, auch den Werten der demokratischen Parteien. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-06\/frankreich-emmanuel-macron-wahlniederlage-marine-le-pen-zusammenarbeit\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Macron hat sich 2017 als &ldquo;nicht links, nicht rechts&rdquo; vorgestellt, was schon damals eine L&uuml;ge war. Seine Politik nach der Wahl war dann &ndash; erwartbar &ndash; hart neoliberal und auch autorit&auml;r (z. B. im Polizeieinsatz gegen Demonstranten und die Gelbwesten-Bewegung). Jetzt bewegt er sich schon von rechtsautorit&auml;r in Richtung rechtsextrem; hoffentlich &ouml;ffnet das dem ein oder anderen seiner Fans die Augen. Und umgekehrt zeigt  Marine Le Pens Verhalten nur, wie gut rechtsextrem und hart neoliberal zusammenpassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zentrale f&uuml;r politische Blendung<\/strong><br>\nStaatliche Propaganda im Geiste von Aufr&uuml;stung und Feindbildbestimmung. Unterrichtsmaterialien zum Krieg in der Ukraine<br>\nErinnern Sie sich auch noch an diese &raquo;herrlichen Zeiten&laquo; Anfang dieses Jahrhunderts? Vor etwa 20 Jahren wurde in den USA ganz &auml;hnlich mit Abweichlern umgegangen wie heute mit denjenigen, die sich nicht ausreichend von Russlands Krieg distanzieren. Wer zur Begleitung des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen den Irak nicht die Fahne herausgeh&auml;ngt hatte, bekam es mit der patriotischen Nachbarschaft zu tun. Wer friedensbewegt war, bekam auch mal Besuch von Polizei und Geheimdiensten. Derweil wurde Champagner auf der Stra&szlig;e ausgekippt, wurden Pommes Frites von &raquo;French Fries&laquo; in &raquo;Freedom Fries&laquo; umbenannt, um die &raquo;feigen franz&ouml;sischen Froschfresser&laquo; zu bestrafen, die sich nicht am Krieg gegen den Irak beteiligen wollten. Zugleich bejubelte in der Bundesrepublik Angela Merkel die Vorbereitungen und Durchf&uuml;hrung des US-&Uuml;berfalls (wovon sie sich bis heute &ndash; trotz aller IS-Folgen &ndash; nicht distanziert hat), und der gr&ouml;&szlig;te Teil der sogenannten seri&ouml;sen Medien nannte fast alle, die der Bombardierung des Irak nicht zustimmen mochten, &raquo;antiamerikanisch&laquo;. Wer sich die M&uuml;he macht, die damalige Kriegsberichterstattung solch niveauvoller Sender wie CNN mit den heute in der EU zensierten RT-Formaten der Jetztzeit zu vergleichen, wird sich sehr wundern &uuml;ber den Unterschied in der jeweiligen politisch-justiziellen Behandlung. Seltsam, dass sich an diese H&ouml;hepunkte der &raquo;westlichen Wertegemeinschaft&laquo; und der &raquo;regelbasierten Friedensordnung&laquo; der Jahre 2002 und 2003 so wenige Menschen erinnern k&ouml;nnen. Erstaunlich, wie sich die Zeiten &auml;ndern und doch auch gleichen. &raquo;With us or with the Terrorists&laquo;, sagte US-Pr&auml;sident George W. Bush. Das hei&szlig;t heute: Entweder du vertrittst zu einhundert Prozent NATO-Narrative oder du bist &raquo;Putin-Fan&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428995.propaganda-zentrale-f%C3%BCr-politische-blendung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Trauerspiel<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund immer schlechterer Wahlergebnisse will sich Die Linke w&auml;hrend ihres Parteitags am kommenden Wochenende &raquo;neu aufstellen&laquo;. Neben einer Reihe anderer Baustellen muss &uuml;ber die Positionierung der Partei zu Russlands Krieg in der Ukraine und den Reaktionen der westlichen Allianz diskutiert und abgestimmt werden. Die Meinungsverschiedenheiten sind so gro&szlig;, dass die Sache voraussichtlich nur schlecht ausgehen kann. Die Partei k&ouml;nnte sich daran mehr oder weniger eindeutig spalten &ndash; oder sie k&ouml;nnte wieder einmal Zuflucht zu Kompromissformulierungen nehmen, die alle wichtigen Fragen offenlassen. Das k&ouml;nnte mit dem schwer einzuhaltenden Vorsatz verbunden werden, k&uuml;nftig nach au&szlig;en &raquo;mit einer Stimme zu sprechen&laquo; oder wenigstens ihre Streitereien etwas weniger in die &Ouml;ffentlichkeit zu tragen. Denn dass &ouml;ffentlich ausgetragene Konflikte ganz schlecht f&uuml;r das Ansehen der Partei und f&uuml;r die Wahlergebnisse sind, ist einer der wenigen Punkte, in dem weitgehende &Uuml;bereinstimmung besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428938.parteitag-ein-trauerspiel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Genlabor Afrika<\/strong><br>\nLobbyisten, Philanthropen und Gesch&auml;ftsleute pl&auml;dieren f&uuml;r den Einsatz von Gentechnik in Afrika. Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die L&ouml;sung im Kampf gegen Hunger und Malaria, &ldquo;zwei der gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitsprobleme des Kontinents&rdquo;. Zu den Anh&auml;ngern der Bewegung geh&ouml;rt Bill Gates, einer der reichsten M&auml;nner der Welt. Was treibt Gates an?<br>\nLobbyisten, Philanthropen und Gesch&auml;ftsleute pl&auml;dieren f&uuml;r den Einsatz von Gentechnik in Afrika. Ihr Hauptargument: Eingriffe ins Erbgut von Tieren und Pflanzen seien die L&ouml;sung im Kampf gegen Hunger und Malaria, zwei der gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitsprobleme des Kontinents.<br>\nZu den Anh&auml;ngern der Bewegung geh&ouml;rt Bill Gates, einer der wohlhabendsten M&auml;nner der Welt und Gr&uuml;nder der einflussreichsten gemeinn&uuml;tzigen Stiftung der Geschichte.<br>\nDie Dokumentation zeigt, wie sich die Bill &amp; Melinda Gates Foundation zu den wichtigsten F&ouml;rderern von Gentechnikexperimenten in Afrika entwickeln konnte. Diskret und gegen kritische Stimmen gefeit, t&uuml;fteln Forscherinnen und Forscher an der genetischen Ver&auml;nderung von Maniokpflanzen oder M&uuml;cken zur L&ouml;sung des Malariaproblems. Zwiesp&auml;ltig ist dabei die Rolle der EU: Stand die Staatengemeinschaft der Gentechnik ob der potenziellen Risiken f&uuml;r Gesundheit und Umwelt urspr&uuml;nglich skeptisch gegen&uuml;ber, so f&uuml;hrt sie jetzt gemeinsam mit der Stiftung des Microsoft-Gr&uuml;nders Experimente durch, die hier verboten w&auml;ren.<br>\nBei der gentechnischen Aufr&uuml;stung in Afrika geht es um Macht, aber auch um Geld. Und auch hier steht die Bill &amp; Melinda Gates Foundation im Mittelpunkt: Indem sie Gentechnikexperimente in Afrika finanziert, spielt sie den gro&szlig;en westlichen Agrarkonzernen in die H&auml;nde.<br>\n&bdquo;Genlabor Afrika &ndash; Die Gesch&auml;fte des Bill Gates&ldquo; &ouml;ffnet die Tore zur sch&ouml;nen neuen Welt des Philanthrokapitalismus, in der Wohlt&auml;tigkeit und Gesch&auml;ftemacherei keine Gegens&auml;tze mehr sind, Gentechnik als Hungerhilfe getarnt wird und &ouml;ffentliche Investitionen im Dienste privater Interessen stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/095723-000-A\/genlabor-afrika\/\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Preisschild auf dem R&uuml;cken<\/strong><br>\nIm Vorfeld des f&uuml;r Ende Juni nach Erfurt einberufenen Bundesparteitages der kleinsten der im Bundestag vertretenen Parteien f&uuml;llen sich gegenw&auml;rtig Listen mit Kandidatenvorschl&auml;gen und Ordner mit Positionspapieren&hellip; Ihr ehemaliger hessischer Fraktionsvorsitzender Willi van Ooyen hat in der &bdquo;jungen Welt&ldquo; die Messlatte realistisch niedrig geh&auml;ngt: &bdquo;F&uuml;r die Partei geht es darum, zu den programmatischen Positionen zur&uuml;ckzukommen, die eigentlich die Basis ihrer Politik sein sollten. Ich halte es f&uuml;r leichter, die Linke zu reaktivieren, als Gr&uuml;ne oder Sozialdemokraten.&ldquo;<br>\nViel Hoffnung f&uuml;r eine solche R&uuml;ckkehr zur &bdquo;Basis ihrer Politik&ldquo; aus den Zeiten der Wahlerfolge im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts besteht nicht&hellip;  &bdquo;Es bildet sich &hellip; eine wachsende Schicht von &sbquo;Berufspolitikern und Parteiangestellten&ldquo;&hellip;<br>\nTransparent w&auml;re es, wenn alle Delegierten des Parteitags hinten auf dem R&uuml;cken ein Zeichen oder eine Zahl tragen w&uuml;rden, aus denen hervorgeht, ob sie entweder selbst ein parlamentarisches Amt bekleiden oder bei welchen Abgeordneten sie ihre Br&ouml;tchen verdienen oder ob sie Angestellte des Parteiapparates sind. Vermutlich tr&uuml;gen mehr als die H&auml;lfte, wahrscheinlich mehr als zwei Drittel von ihnen ein solches Preisschild auf dem R&uuml;cken. Diejenigen, die politische Arbeit ehrenamtlich betreiben und keine eigenen finanziellen Interessen damit verbinden, sind eine hoffnungslose Minderheit&hellip;<br>\nZu hoffen w&auml;re dennoch, dass die gegen die NATO gerichteten Kr&auml;fte in dieser Partei inhaltlich und personell in Erfurt nicht ganz untergehen, damit zumindest in den Protokollen des Deutschen Bundestages k&uuml;nftige Generationen noch studieren k&ouml;nnen, dass die deutsche Kriegsbereitschaft im Jahr 2022 nicht ganz so geschlossen war, wie das die Medienlandschaft glauben machen l&auml;sst. Dominiert wird diese Partei aber l&auml;ngst von solchen fest in das System integrierten Personen wie dem th&uuml;ringischen Ministerpr&auml;sidenten oder den Berliner Senatoren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/preisschild-auf-dem-ruecken-169879\/\">UZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deutscher CNN-Reporter und Sacharowa liefern sich Schlagabtausch: &ldquo;Sie d&uuml;rfen doch gar nicht die Wahrheit sagen!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, ist am Mittwoch w&auml;hrend einer Pressekonferenz am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg mit dem deutschen Journalisten Frederik Pleitgen &uuml;ber die Ukraine und die Ursachen f&uuml;r die heutige Situation aneinandergeraten.<br>\nPleitgen war fr&uuml;her f&uuml;r das ZDF und RTL t&auml;tig und arbeitet heute beim US-amerikanischen Sender CNN. &Uuml;ber zwanzig Minuten widmete sie dem CNN-Reporter, sprach &uuml;ber die Ursachen des Ukraine-Krieges, die Kriege der USA und ihre V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che, doch Pleitgen beharrte auf seiner Frage, ob Russland das V&ouml;lkerrecht missachten w&uuml;rde.<br>\nAuf einen Nenner kamen die beiden nicht. Sacharowa versuchte zu schildern, dass der Donbass seit acht Jahren milit&auml;risch bek&auml;mpft wird, Tausende Zivilisten starben und der Friedensprozess &uuml;ber das Minsker Abkommen durch Kiew und Washington insgeheim boykottiert wurde. Russland habe diese Gebiete, die sich in Referenden f&uuml;r ihre Unabh&auml;ngigkeit aussprachen, als souver&auml;n anerkannt und ihnen milit&auml;rische Partnerschaft zugesagt, um diesen Konflikt zu l&ouml;sen. Es sei der Westen gewesen, der Kiew dazu brachte, Krieg gegen Russland zu f&uuml;hren, und es seitdem mit massiven Waffenlieferungen flute. Man k&ouml;nne die ganze Vorgeschichte nicht auslassen, wenn man &uuml;ber diesen Konflikt und wie es dazu kam, sprechen will, sagte Sacharowa.<br>\nPleitgen beharrte weiter auf seiner Frage.<br>\nWie der Zufall spielt, meldete sich ein Journalist aus dem Donbass zu Wort und ma&szlig;regelte Pleitgen. Daraufhin schlug Sacharowa Pleitgen vor, einfach mal mit ihm, einem Menschen aus der Ukraine ein Interview zu f&uuml;hren, damit dieser ihm schildern k&ouml;nne, wie schlimm das Leben dort die letzten acht Jahre gewesen ist. Sie wisse aber schon jetzt, dass selbst wenn er ein solches Interview f&uuml;hre, dieses vom Sender niemals ausgestrahlt werden w&uuml;rde, weil es der US-amerikanischen Erz&auml;hlung widerspricht. Pleitgen d&uuml;rfe sowieso nicht die Wahrheit sagen, denn sonst w&uuml;rde er sofort gecancelt werden, weshalb er daran &uuml;berhaupt nicht interessiert sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/vk.com\/video-134310637_456254611\">RT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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