{"id":85131,"date":"2022-06-24T09:00:50","date_gmt":"2022-06-24T07:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85131"},"modified":"2022-06-24T08:50:31","modified_gmt":"2022-06-24T06:50:31","slug":"leserbriefe-zu-oekonomischer-selbstmord-aber-warum-halten-dann-die-industrie-lobbys-still","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85131","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201a\u00d6konomischer Selbstmord\u2018? Aber warum halten dann die Industrie-Lobbys still?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85007\">In diesem Artikel<\/a> thematisiert Tobias Riegel die Wirtschafts- und Energiepolitik der Bundesregierung. Die k&ouml;nne &bdquo;fatale Folgen f&uuml;r die industrielle Basis Deutschlands und damit indirekt und langfristig f&uuml;r die B&uuml;rger haben&ldquo;. Das h&auml;tten zahlreiche Beobachter in den letzten Wochen beschrieben &ndash; von einem &bdquo;wirtschaftlichen Selbstmord&ldquo; sei dort gar die Rede. Dennoch herrsche bei Machtgruppen wie dem BDI oder der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; weitgehend Funkstille. Das wird hinterfragt &ndash; gefragt wird u.a., ob momentan verschiedene Interessen wirken, die sich neutralisieren und ob &bdquo;eine &acute;hausgemachte&acute; Wirtschaftskrise gar gelegen k&auml;me, weil man dann die Massenentlassungen, die ohnehin wegen Automation etc. anstehen k&ouml;nnten, dem russischen Pr&auml;sidenten anlasten kann&ldquo;. Abschlie&szlig;end wird die Leserschaft um ihre Einsch&auml;tzung gebeten. Wir haben zahlreiche interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>eine interessante Frage stellen Sie in dem Artikel und ich m&ouml;chte meine Gedanken dazu formulieren. Selbstverst&auml;ndlich wird man nicht den einen rund finden, sondern es wird eine Kombination unterschiedlicher Faktoren sein. Ich sehe folgende: <\/p><ul>\n<li>die &ldquo;Cancel Culture&rdquo; hat sich in den letzten Jahren fest etabliert und manchen ist bewusst, dass sie das Risiko eingehen, selbst &ouml;ffentlich als &ldquo;schlechter Mensch&rdquo; an den Pranger gestellt zu werden, wenn sie aus dem Meinungskorridor des &ldquo;Sagbaren&rdquo; ausscheren. Andere d&uuml;rften eher unbewusst das enge Meinungsklima sp&uuml;ren, in der eine &ouml;ffentliche Besch&auml;mung jederzeit drohen kann und deshalb lieber schweigen. Ich denke viele Menschen sp&uuml;ren mittlerweile, welche &Auml;u&szlig;erungen ungef&auml;hrlich sind und welche &Auml;u&szlig;erungen ungem&uuml;tlich werden k&ouml;nnten. Die angestellten CEOs aus Unternehmen sind meistens nicht in diese Position gekommen, weil sie eine hohes Ma&szlig; an Zivilcourage aufweisen oder pers&ouml;nliche Risiken eingehen w&uuml;rden, denn gegen die Managerhaftung sind sie normalerweise versichert. Nicht jeder h&auml;lt es aus, so im Feuer zu stehen, wie eine Ulrike Guerot. Wenn selbst ein US-Pr&auml;sident von Digitalunternehmen gecancelt werden kann, dann k&ouml;nnen viele Unternehmenslenker sicherlich erahnen, dass ihre Position in Gefahr geraten k&ouml;nnte, wenn sie sich gegen die aktuellen Leitmediennarrative &ouml;ffentlich positionieren w&uuml;rden. Sie w&auml;ren vielleicht &ldquo;der neue Trump!&rdquo; aus Sicht mancher Medienberichte. Viele werden eher damit leben k&ouml;nnen, dass ihr Unternehmen deutlich geschw&auml;cht wird, als dass ihre pers&ouml;nliche Reputation zerst&ouml;rt wird. Denn solange ihre Reputation erhalten bleibt, k&ouml;nnen sie selbst nach der Insolvenz ihres Unternehmens wieder neue Anstellungen auf F&uuml;hrungsebenen finden. <\/li>\n<li>diese These erkl&auml;rt allerdings nicht, weshalb ebenfalls kaum Inhaber von familiengef&uuml;hrten Unternehmen gegen eine m&ouml;gliche Zerst&ouml;rung ihres Gesch&auml;ftsmodells &ouml;ffentlich protestieren, denn diese riskieren tats&auml;chlich ihr Lebenswerk. Neben der allgemeinen Angst vor Besch&auml;mung k&ouml;nnte ich mir vorstellen, dass auch ein allgemeines Gef&uuml;hl der Bedrohung in der Luft liegt. Als &Uuml;berlegungen zu Lockdowns im Fr&uuml;hjahr 2020 angestellt wurden, war eine der wenigen lauten Gegenstimmen aus der Wirtschaft der Pr&auml;sident des Mittelstandsverbandes Mario Ohoven. Kurz darauf verstarb er pl&ouml;tzlich und unerwartet bei einem Autounfall. Solche zeitlichen Koinzidenzen k&ouml;nnen auf der unbewussten Ebene durchaus eine Wirkung entfalten. Allerdings erkl&auml;rt dies nicht, weshalb im Corona-Lockdown nicht auch Inhaber von Kleinbetrieben wie Restaurants, Hotels und Friseure lauter gegen die Ma&szlig;nahmen protestiert haben. <\/li>\n<li>als dritte These f&auml;llt mir eine allgemeine Ersch&ouml;pfung in der Bev&ouml;lkerung auf. Der Dauerstress zehrt an der Substanz, gerade von Kleinunternehmern. Eine allgemeine &Uuml;berforderung durch die Informationsflut ist erkennbar. Die Leute wollen einfach mal nur abschalten, gerne auch mit Botschaften, die sie &uuml;ber Leitmedien h&ouml;ren, wie sie sich selbst als &ldquo;guten Menschen&rdquo; sehen k&ouml;nnen. Da werden die Zusammenh&auml;nge und Verantwortlichkeiten vielleicht gar nicht so wahrgenommen, da f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der eigenen Existenz jeweils ein S&uuml;ndenbock benannt wurde: Wenn das eigene Restaurant pleite geht, dann liegt das &ldquo;am Virus&rdquo; oder &ldquo;an den Ungeimpften&rdquo;. Wenn die Inflation Fahrt aufnimmt und Energiepreise das eigene Gesch&auml;ftsmodell in Frage stellen, dann liegt das an Putin. Also verh&auml;lt man sich so, dass man sich wenigstens moralisch auf der richtigen Seite f&uuml;hlen kann, Hauptsache nicht noch mehr Stress. <\/li>\n<li>als letzte Hypothese noch eine in den wohlhabenderen Milieus in den letzten Jahren wahrnehmbare Lust an der Selbstzerst&ouml;rung. Viele wohlhabende B&uuml;rger merken nach vielen Jahrzehnten der Stabilit&auml;t, dass ihr Lebensstil sie nicht erf&uuml;llt, eine destruktive Komponente hat und gewiss kein Modell f&uuml;r alle Menschen der Erde sein kann. Ich erinnere mich daran, dass 2019 viele aus diesem Milieu Greta Thunberg zujubelten bei den Worten &ldquo;I want you to panic!&rdquo;. Ich erinnere mich an Artikel in Zeitungen, in denen die Autoren die Politik quasi anbettelten, ihnen endlich das Fliegen und weitere Konsumgewohnheiten zu verbieten, da sie selber nicht die Kraft h&auml;tten, sich aus ihren Konsumgewohnheiten zu befreien. In einem gut situierten Milieu scheint neben der Ersch&ouml;pfung und Kraftlosigkeit also auch eine gewisse Suchtstruktur eine Rolle zu spielen, verbunden mit der typischen Scham und Selbstzerst&ouml;rung, die bei Suchterkrankungen auftritt. <\/li>\n<\/ul><p>Ich bin gespannt auf weitere Hypothesen anderer Leser! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAH <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>allzu oft hat man in der letzten Zeit Kommentare gelesen, in denen man sich die Haare gerauft hat ob der Dummheit der Politiker, die das alles anzetteln, offensichtlich ohne zu sehen, was sie damit anrichten.<br>\nObwohl wir Normalverbraucher es doch sehen k&ouml;nnen. <\/p><p>Ist soviel Dummheit m&ouml;glich? In der geballten Form, nun auch bei den Wirtschaftskapit&auml;nen, wohl kaum. <\/p><p>Dann bleibt nur noch ABSICHT &uuml;brig. Schon lange haben belesene Leute auf Naomi Kleins &bdquo;Schock-Strategie&ldquo; hingewiesen und auf Klaus Schwabs &bdquo;Great Reset&ldquo;. Das wird es wohl sein. &bdquo;Kreative Zerst&ouml;rung&ldquo; hat man es auch genannt. Das Alte einrei&szlig;en, und danach Neues aufbauen. Wir, das Volk, soll durch Not, Heulen und Z&auml;hneklappern gehen, damit wir nach dieser Kur dankbar alles annehmen, was uns dann von oben zugeteilt wird. Dass dabei auch die letzten Demokratie-Kulissen eingerissen werden, ist ja klar und st&ouml;rt keinen mehr. <\/p><p>Wie man mit den Leuten umgehen wird, die sich dagegen stemmen, konnte man in den letzten beiden Jahren an Corona- und Ukraine-Abweichlern studieren: Etikettieren, Ausgrenzen, Hausdurchsuchung, Konten k&uuml;ndigen, Wohnung k&uuml;ndigen, Knast, pl&ouml;tzlicher Herztod. <\/p><p>Wer jetzt noch &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; ruft, hat die ganze Zeit geschlafen. F&uuml;r die k&uuml;nftige Geschichtsschreibung wird es ein interessantes Studienfeld sein, den tats&auml;chlichen Anfang festzulegen und die folgenden Marksteine der Entwicklung zu benennen. Das w&uuml;rde mich jetzt auch schon interessieren. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Warum die Industrie zur&uuml;ckhaltend reagieren ? Zum einen wissen sie das sie immer vorrangig vom Staat unterst&uuml;tzt werden und zum anderen sehen sie dass die billige Energie keine Zukunft hat &ndash; nicht nur wegen der Ukraine. Es ist kein Fehler weniger Energie oder gr&uuml;ne Energie zu verbrauchen, wenn der Staat bezahlt<\/p><p>Andreas Grenzd&ouml;rfer<br>\nWeinstadt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel, Team Nachdenkseiten.<\/p><p>Ich vermute das hier sehr viel mehr im Spiel ist. Mittelfristig, wie Langfristig.<\/p><p>Ich denke es geht nicht nur um Krieg und Frieden sondern auch und insbesondere um &ouml;konomische Wahrheiten. Unser Dasein ist momentan eines, da&szlig; Schulden basiert &bdquo;funktioniert.&rdquo; Einen Weg, aus dieser Schuldenfalle scheint auf&nbsp;&bdquo;normalen&rdquo; Wege kaum mehr m&ouml;glich. Dazu kommen geopolitisch, geostrategische Verwerfungen, die verschiedene Handlungsoptionen implizieren.<\/p><p>In der heutigen Zeit ist nichts Zufall oder etwa &uuml;berraschend. Alles scheint einer gemeinsamen Strategie und Choreographie zu folgen.<br>\nWie werde ich Schulden los? Muster bekannt: Inflation, Krieg, Entwertung.<br>\nWie kann, Systembedingt, meine eigene Position erhalten, gest&auml;rkt werden?&nbsp;<br>\nMuster bekannt: Machtstrukturen erhalten und sofern notwendig, &ouml;konomisch, kriegerisch durchsetzen.<\/p><p>Das alles sieht eher nach gro&szlig;er Konfrontation aus. Warum der schnelle Beitrittsentschluss Schwedens und Finnlands zur Nato? Warum strategischer Schwerpunktschwenk der USA in Richtung&nbsp;S&uuml;d-Ost Asien? Ich vermute Schlimmes.Vielleicht die gro&szlig;e Zur&uuml;ckhaltung vor dem finalen&nbsp;&bdquo;Showdown&ldquo;. Hoffentlich nicht.<\/p><p>Beste Gr&uuml;sse<br>\nRainer Mrochen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen Nachdenkseiten, <\/p><p>bereits zum Ende des kalten Krieges dachte ich, dass Kriege nun vorbei sein m&uuml;ssten, denn es gab kaum noch Systemgegensatz. Inzwischen habe ich gelernt, dass eine Kr&auml;he der anderen eben doch ein Auge aus hackt, sobald sich Gelegenheit bietet. Der Ersatz f&uuml;r Interessengegensatz war schon immer Konkurrenz. <\/p><p>Soll hei&szlig;en, auch der Kapitalismus ist nicht homogen und Konzerne ziehen nicht an einem Strick, sondern verhalten sich untereinander wie genannte Kr&auml;hen. Es herrscht seit Corona wohl eine &auml;hnliche Orientierungslosigkeit und die gleichen &Auml;ngste wie in der Gesellschaft auch. <\/p><p>Ich w&uuml;rde nicht soweit gehen und einen Drahtzieher (n&auml;mlich einen &ldquo;B&ouml;sen&rdquo;) hinter allem vermuten, sondern vielmehr systemimmanente Sachzw&auml;nge. Auch Konzerne d&uuml;rften sich im Klaren dar&uuml;ber sein, dass ein Wirtschaftssystem, das von immerw&auml;hrendem Wachstum abh&auml;ngt, an ein Ende gelangen wird. Dieses Ende empfinde wohl nicht nur ich als greifbar und deshalb entsteht auch bei den Konzernen eine gewisse Orientierungslosigkeit. Diese fehlende Klarheit k&ouml;nnte Erkl&auml;rung f&uuml;r mangelndes Auftreten in vielen Bereichen sein. <\/p><p>Ich will dieses Auftreten aber auch nicht herbei reden, sondern halte es f&uuml;r viel wichtiger und richtiger, dass endlich die Gesellschaft ein demokratisches W&ouml;rtchen spricht. Dazu sollten Medien- Konzern- und Scheindemokratie endlich beendet werden. <\/p><p>Liebe Gr&uuml;sse und weiter so<br>\nSigi <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndas ist eine Frage die ich mir auch schon seit einiger Zeit stelle. Im Internet finde ich ein Video mit &Auml;u&szlig;erungen von Ex-Eon Chef Johannes Teyssen dessen Tenor eher vorsichtig klingt. Das Sprachrohr der Manager bedient dagegen unter der &Uuml;berschrift: Konjunkturelle Lage in Deutschland spitzt sich zu die &uuml;blichen Klischees die schon hinreichend bekannt sind. Die Russen sind an allem Schuld. Wir erfahren, dass sich Erdgas um 148 % verteuert hat. Nat&uuml;rlich nur wegen des Krieges.&nbsp; Dass hier auch Spekulanten kr&auml;ftig f&uuml;r den Preisanstieg verantwortlich sind erf&auml;hrt der Leser ja nicht. Der Krieg l&auml;sst die Zinsen nach oben schnellen, erkl&auml;rt das Manager Magazin seinen Lesern. Baugeld wird immer teurer. Und seltsamerweise erfahren wir auch: Industrie unterst&uuml;tzt Habecks Pl&auml;ne f&uuml;r weniger Gasverbrauch. Da reibe ich mir ganz verduzt die Augen und frage mich, wer hat da die oliv-gr&uuml;nen geschmiert? Pardon ich meinte unterst&uuml;tzt.<br>\n&nbsp;<br>\nHelmut Lang&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/angebliche-versorgungsengpaesse-in-deutschland-sind-ein-bombengeschaeft\/\">anti-spiegel.ru\/2022\/angebliche-versorgungsengpaesse-in-deutschland-sind-ein-bombengeschaeft\/<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nSehr interessant scheint mir auch ein Artikel bei Anti-Spiegel &uuml;ber die Versorgungsengp&auml;sse<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, lieber Herr Riegel <\/p><p>Wenn wir aus einem anderen Kontext heraus, n&auml;mlich dem der willf&auml;hrigen Gefolgschaft transatlantischer bzw. US-amerikanischer Interessen durch die deutsche Regierung, schliessen wollen, k&ouml;nnte Ihr Verdacht, die deutschen Unternehmen seien l&auml;ngst nicht mehr &lsquo;deutsch&rsquo;, bzw unter deutscher Kontrolle, sondern in der Hand von US-amerikanischen Fonds in all ihren Variationen richtig sein. <\/p><p>Herr Berger ist diesen ganzen wirtschaftlichen Verwicklungen zwischen der deutschen Wirtschaft und US-amerikanischer Investmentunternehmen in seinem Buch &lsquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&rsquo; bereits nachgegangen. Deswegen liegt die These nahe, dass auf die deutsche Wirtschaft &auml;hnlicher Druck von jenseits des Atlantiks ausge&uuml;bt wird wie auf die deutsche Politik. Bleibt halt die Frage cui bono? <\/p><p>Es muss ja davon ausgegangen werden, dass diese Investments weiterhin Gewinne abwerfen sollen, also k&ouml;nnte sich wiederum ihre andere Vermutung, n&auml;mlich dass dieser Krieg lediglich als Vorwand f&uuml;r eine weitere Welle des Outsourcings in Billiglohnl&auml;nder dient, w&auml;hrend sich alle Beteiligten diesseits und jenseits des Atlantiks die H&auml;nde in Unschuld waschen und die Schuld an dieser Entwicklung Putin in die Schuhe schieben k&ouml;nnen, ebenfalls als richtig erweisen. <\/p><p>Verst&auml;ndlicherweise m&uuml;ssen wir jetzt aufpassen, dass sich niemand dem Vorwurf aussetzt, es w&uuml;rden hier Verschw&ouml;rungstheorien ausgeheckt; die Faktenchecker kommen ja heute wegen des leisesten Verdachtes angedackelt. <\/p><p>Es bleibt die harte Tatsache, dass es seitens der Wirtschaft praktisch keinerlei Aufmucken gegen das Handeln der deutschen Regierung gibt &ndash; und wie Sie ganz richtig sagen: normalerweise sind die all Lobbyverb&auml;nde der Wirtschaft sofort zur Stelle, wenn es seitens der Politik auch nur andeutungsweise darum ginge, einige sozialen Brosamen zu verteilen. <\/p><p>Liebe Gr&uuml;sse<br>\nP. Spring <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>ich m&ouml;chte meine Gedanken dazu mal sehr vereinfacht und z.T. bildlich darstellen:<\/p><p>Gro&szlig;e Player im Hintergrund, die alle aus der Finanzwelt kommen, sind dabei, sich die Wirtschaftswelt und die in ihr t&auml;tige menschliche Masse anzueignen. Ihr Ziel: Eine universelle Macht f&uuml;r einen weltweit elit&auml;ren Kreis.<br>\nDies wird unter dem Banner &bdquo;Digitalisierung&ldquo; getan. Denn der Mensch neigt in den meisten F&auml;llen und naturgem&auml;&szlig; zu Bequemlichkeiten in allen ihren Auspr&auml;gungen. Und die Digitalisierung ist das perfekte Mittel daf&uuml;r, ihm das zu liefern.<br>\nBewegung in der Natur, das Treffen von Mitmenschen in einer analogen Welt und das selbstst&auml;ndige Denken und Diskutieren entspr&auml;che nach meiner Meinung wohl eher der menschlichen Natur. Aber warum so kompliziert, wenn es von daheim und eventuell sogar anonym doch auch geht?<\/p><p>Zur Situation in der Wirtschaft stelle ich mir das folgenderma&szlig;en vor: Jeder Player steht derzeit in einer langen Schlange und hofft beim &bdquo;Einlass in die digitalisierte Wirtschaftswelt&ldquo; einen entsprechenden Platz ergattern zu k&ouml;nnen. Jedoch die, die man in dieser Welt nicht gebrauchen kann, werden von der Finanzwelt zuerst ausgesaugt und dann auf den Wirtschafts-M&uuml;ll geworfen &ndash; zusammen mit den Menschen, die in ihr t&auml;tig waren. Und das wird in einem gro&szlig;en Ma&szlig; und vor allem im Mittelstand passieren.<br>\nKapitalistisch wirtschaften hei&szlig;t, die Konkurrenz besiegen. Dieser Kampf schlie&szlig;t Solidarit&auml;t &ndash; das Mitnehmen eines Schw&auml;cheren &ndash; aus.<br>\nDenn was k&uuml;mmert mich das Schicksal meiner Konkurrenz? Je weniger von denen, umso besser f&uuml;r mich.<\/p><p>Die menschliche Masse dagegen wird zuerst einmal f&uuml;r Wirtschaftsprojekte wie die IT benutzt, durch die man sich die Reicht&uuml;mer einer Gesellschaft noch besser und vor allem anonymer aneignen kann, bevor man auch dort die Arbeitskr&auml;fte nach und nach &bdquo;vom Markt nehmen wird&ldquo;.<br>\nDie Causa Corona war dabei nur ein Projekt, das dabei besonders perfide hervorstach, weil man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte: Profitmaximierung, Menschenminimierung. Und an den derzeit noch &bdquo;nur&ldquo; Gesch&auml;digten kann man in der privaten Gesundheits-INDUSTRIE obendrein gut verdienen.<br>\nIch glaube allerdings, dass die weltweiten Proteste gegen den Impfwahn so nicht erwartet wurden &ndash; jedenfalls nicht in diesem Ausma&szlig;. Man ging eher davon aus, dass die &bdquo;Schweine im Stall&ldquo; nach wie vor mit ihren gef&uuml;llten Tr&ouml;gen zufrieden sein werden und es ihnen egal ist, wenn man ihnen nebenbei eine oder mehrere Spritzen gegen alle m&ouml;glichen (angeblichen) Krankheiten verpasst. Und wenn die T&uuml;ren an den St&auml;llen schwere Schl&ouml;sser bekommen (Lockdowns etc.) ist das dem gemeinen Schwein auch egal. Hauptsache es kann fressen, fressen, fressen&hellip;<br>\nEin Schwein ist seit heute Morgen weniger im Stall? Welches Schwein bekommt das bei der Masse schon mit? Eventuell das direkte Nachbarschwein. Aber dem ist das am Ende des Tages dann auch Wurscht, denn der Trog ist voll und die Sonne da drau&szlig;en scheint&hellip;.<\/p><p>Ein russischer Science Fiction Autor schrieb einmal in den Prolog eines seiner Romane: Der Mensch ist die Krone der Sch&ouml;pfung, sofern er sich seiner Verantwortung als vernunftbegabtes Wesen bewusst ist.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nM. R&uuml;tter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>wie Sie selber feststellen, konnte man diese Frage seit einiger Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten stellen.<br>\nIch w&uuml;rde mich freuen wenn sie von Menschen mit besseren M&ouml;glichkeiten als ich sie habe weiter analysiert w&uuml;rde.<\/p><p>Ich selber habe eine Theorie, die aber ein wenig an Verschw&ouml;rungsthesen erinnert.<\/p><p>Bereits im Jahr vor Corona sackte Deutschland f&uuml;r ein, zwei Monate in eine Rezession. U.a. auf Telepolis wurde dar&uuml;ber berichtet. Ich glaube das dies einem Trend entspricht, den zumindest die Managements der gro&szlig;en global agierenden Unternehmen schon viel l&auml;nger beobachten k&ouml;nnen. Dort hat man einen genaueren &Uuml;berblick &uuml;ber wirtschaftliche Entwicklungen als sogar einzelne Staaten haben. Au&szlig;erdem glaube ich das dieser Trend global ist.<\/p><p>Zwar k&ouml;nnen diese Leute diesen Trend beobachten, aber auch sie haben meiner Meinung nach, keine L&ouml;sung daf&uuml;r gefunden. M&ouml;glicherweise gibt es daf&uuml;r auch keine und wir beobachten tats&auml;chlich eine unabwendbare Entwicklung in einem kapitalistischen Gesellschaftssystem. Als Konsequenz werden wo es geht die Sch&auml;rflein ins trockene gebracht. Hierbei hilft alles was davon ablenkt wo das Geld wirklich hinflie&szlig;t.<\/p><p>Ich glaube wir sehen so etwas wie das weltweite abwickeln dieser Unternehmen unter vorschieben verschiedener Vorw&auml;nde um, falls der beobachtete Trend sich doch noch wandeln sollte, noch einen Fu&szlig; in der T&uuml;r zu haben.<\/p><p>F&uuml;r diese Vorw&auml;nde ist jede Krise ein Gl&uuml;cksfall.<\/p><p>Aber ich bin kein &Ouml;konom und was wei&szlig; ich schon.<\/p><p>Lieben Gru&szlig;<br>\nGeorg Hopp<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>das ausbleibende Eingreifen der Industrie-Lobbys in die in dem Artikel skizzierte Politik mit der durchaus vorhandenen Gefahr des &ouml;konomischen Selbstmordes Deutschlands und Europas deutet nach meiner Meinung tats&auml;chlich auf grundlegende&nbsp; (geo-) strategische&nbsp; Weichenstellungen hin, die&nbsp; nicht nur Deutschland betreffen, sondern wesenhaft den gesamten sogenannten &ldquo;transatlantischen&nbsp; Westen&rdquo;, wie er sich gegenw&auml;rtig und schon seit einiger Zeit mit be&auml;ngstigender Konsequenz wirtschaftlich, milit&auml;risch, ideologisch und kulturell aufstellt und formiert. Es ist davon auszugehen, dass dies noch im Juni mit dem G7-Treffen und dem NATO-Treffen in Spanien seinen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt findet und diese Entscheidungen mit aller Konsequenz &ldquo;unser&rdquo; Leben in diesem Dezennium grundlegend betreffen.<br>\nDas Nicht-Intervenieren auch der genannten Lobby als Bestandteil von politisch-&ouml;konomischer&nbsp; Macht und Herrschaft in Deutschland ist der offensichtlich grundlegende Verzicht auf einen f&uuml;r&nbsp; Deutschland durchaus m&ouml;glichen Weg heraus aus transatlantischer Fixierung, der dem Land Frieden und Perspektive&nbsp; bieten k&ouml;nnte (h&auml;tte bieten k&ouml;nnen) und der Welt einen Ausweg f&uuml;r die gemeinsame L&ouml;sung globaler Probleme.<br>\nEnde Februar \/ Anfang M&auml;rz und nach dem historischen Datum 27.02.2022&nbsp; hatte ich das in zwei Leserbriefen an die Junge Welt so formuliert und muss heute (leider!) keinerlei Abstriche davon machen (die Leserbriefe wurden in der JW ver&ouml;ffentlicht):<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wie befreit! Deutschland hat sich zum Ende des Februar 2022 von allen wirksamen inneren und &auml;u&szlig;eren Limitierungen befreit, die aus dem 8. Mai 1945 resultieren, politisch-ideologisch und in Beschl&uuml;ssen zur Aufr&uuml;stung und Positionierung in der Welt. Es reiht sich damit in den Kreis der altneuen West-Imperialisten USA, UK und Frankreich ein, die jede M&ouml;glichkeit nutzen, um erneut zu einer Weltordnung nach ihrem Bilde und mit ihrem Anteil zu gelangen. Wie schon 1914 und sp&auml;ter ist nahezu ein Zustand erreicht, bei dem Parteien nicht mehr erkennbar sind. Deutschland will auf diesem Weg den R&uuml;ckstand seiner Position einholen, die dem Ergebnis des Zweiten Weltkriegs geschuldet war. Der Ton wird von radikalisierten Freiheitsk&auml;mpfern des Ostens vorgegeben, die man selbst bef&ouml;rdert und eingesetzt hat. Tr&auml;nenreich wird Kriegsstimmung heraufbeschworen und der Krieg mit Waffenlieferungen angeheizt. Die Partei Die Linke unterl&auml;sst in dieser Situation jede Anprangerung der herrschenden Politik der NATO, Deutschland und des Westens und verr&auml;t eine tragende S&auml;ule der eigenen Politik, die in persona Gorbatschow bejubelt und verg&ouml;ttert wurde, aber sich im Ergebnis durch drei Jahrzehnte deutscher Regierungspolitik regelrecht bespuckt und verh&ouml;hnt sehen muss.<br>\nFolgerichtig unterl&auml;sst es der angebliche Abr&uuml;stungsanh&auml;nger M&uuml;tzenich von der SPD nicht, gleich auch China auf die gebotene Beachtung der sich neu entfaltenden roten Linien aufmerksam zu machen, die die neue Weltordnung nach eigenem Bilde regelbasiert vorgeben m&ouml;chte. SPD und Gr&uuml;ne sind offensiv auf den Standpunkt der Kriegspartei &uuml;bergegangen, wohlwissend, dass Deutschland mit der vertraglichen Garantie des Ausschlusses der Ukraine von einer NATO-Mitgliedschaft in Moskau und dem Beharren auf Nordstream II die Position bezogen h&auml;tte, die die Welt vermutlich vor dem jetzigen Krieg bewahrt h&auml;tte, vor allem aber vor dem jetzt eingeschlagenen Weg der wahnwitzigen Hochr&uuml;stung, der politisch, sozial und &ouml;kologisch in den Abgrund f&uuml;hrt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&ldquo;Fragen an die Bundesregierung, die auch im Parlament gestellt werden d&uuml;rfen: Warum wurde ausgehend von den Interessen Deutschlands eine neutrale und entmilitarisierte Ukraine nicht in Erw&auml;gung gezogen oder gab es eine solche Erw&auml;gung einmal? Wesentliche Politiker wie Henry Kissinger in den USA schon 2014 oder zuletzt in Deutschland Klaus von Dohnanyi haben auf die brisante historisch begr&uuml;ndete &raquo;Ukraine-Frage&laquo; aufmerksam gemacht. Warum hat man diese Erw&auml;gungen ignoriert? Woraus h&auml;tten sich Nachteile f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland oder Europa oder die NATO bei einer neutralen und entmilitarisierten Ukraine ergeben? Warum haben Deutschland und Frankreich in Moskau keine verbindliche Garantieerkl&auml;rung f&uuml;r eine Nichtaufnahme der Ukraine in die NATO abgeben wollen, ggf. auch Deutschland allein? War das am 27. Februar 2022 im Bundestag pr&auml;sentierte Paket deutscher Aufr&uuml;stung Gegenstand der von Bundeskanzler Scholz &ouml;fters zitierten ausgearbeiteten Pl&auml;ne im Umfeld eines Einmarschs russischer Truppen in die Ukraine? Wer hat das am 27. Februar 2022 im Bundestag pr&auml;sentierte Paket deutscher Aufr&uuml;stung ausgearbeitet und in welchem Zeitraum und in wessen Auftrag? War das am 27. im Bundestag pr&auml;sentierte Paket deutscher Aufr&uuml;stung schon ein Gegenstand der Verhandlungen von Bundeskanzler Scholz mit Pr&auml;sident Putin, ggf. in anders verklausulierter Form? Welches Kriegsziel verfolgt die Bundesregierung mit der Lieferung von Waffen an die Ukraine?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Schon diese damals getroffenen Feststellungen und Fragestellungen belegen nach meiner Meinung heute und gegen Ende des ersten Halbjahres 2022 die These, dass es sich um sehr, sehr grundlegende Weichenstellungen zur strategischen Ausrichtung des Westens, Europas und Deutschlands handelte und die entscheidenden Machtgruppen eine sehr bewusste Entscheidung vorgenommen haben: <\/p><p>Im Kern ist es der Anspruch, die globalen Probleme der Welt imperial und final unter Vorherrschaft des transatlantischen Westens &ldquo;l&ouml;sen&rdquo; zu wollen und nicht weltweit und multilateral unter Anwendung und Gebrauch der Mittel, die nach 1989 durchaus vorhanden und m&ouml;glich waren. (Nebenbei und wie immer man seine Person bewertet: Soweit Herr Gorbatschow das noch bewusst wahrnehmen kann, ist mir kein schlimmeres Ende vorstellbar!).<\/p><p>Es ist dies nat&uuml;rlich als eine These anzusehen, was ich hier behaupte, allerdings scheint mir der gesamte Verlauf und das tats&auml;chlich sehr &ldquo;geschlossene&rdquo; Vorgehen der M&auml;chtigen und die mediale Formiertheit diese These zu belegen. Die Risiken f&uuml;r &ouml;konomischen Selbstmord und andere m&ouml;gliche und schon zum Fakt gewordene Opfer des selbstm&ouml;rderischen Vorgehens sind so gro&szlig;, dass man sich t&auml;glich ungl&auml;ubig die Augen reibt. Zu dieser Risikofreudigkeit f&auml;llt mir dann &ldquo;nur noch&rdquo; Karl Marx ein: &ldquo;Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital k&uuml;hn. Zehn Prozent sicher, und man kann es &uuml;berall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; f&uuml;r 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fu&szlig;; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.&rdquo;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernd Jacoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>Sie fragen: &ldquo;Vielleicht haben unsere Leser Erkl&auml;rungsans&auml;tze.&rdquo; <\/p><p>Kurz und frech geantwortet: Offenbar sitzen in den Spitzenpositionen der Industrie inzwischen dieselben ahnungslosen und korrupten Jasager wie in Politik und Medien. Das scheint zun&auml;chst abwegig gedacht, schlie&szlig;lich ist die Deutsche Industrie immer noch Spitze, im weltweiten Vergleich. Und inkompetente Quatschk&ouml;pfe leisten das nicht. <\/p><p>Aber was macht die Industrie so leistungsf&auml;hig? Bei den Gro&szlig;en, wie Siemens, Bosch, VW etc., sind es das mit der langen Tradition verbundene Know-How und die Masse von qualifizierten Mitarbeitern, Ingenieuren, Technikern und Arbeitern. Das machen auch einige &ldquo;Industrieschauspieler&rdquo; nicht so schnell kaputt (so nannte man einmal die Selbstdarsteller und Blender an der Spitze von Konzernen). Und dann gibt es die vielen mittleren und kleinen Unternehmen, wo die Chefs sich ums Praktische k&uuml;mmern und sich nicht gro&szlig; machen k&ouml;nnen, mit sch&ouml;nen Reden Aktion&auml;re zu beeindrucken, einfach weil sie nicht an der B&ouml;rse gehandelt werden. <\/p><p>Es gibt ein aufschlussreiches Buch, schon etwa 25 Jahre alt, &uuml;ber die Struktur der F&uuml;hrungsebene gro&szlig;er Unternehmen, aus psychologischer Sicht: &ldquo;Das F&uuml;hrungsdrama &ndash; K&uuml;nstler, Handwerker und Technokraten im Management&rdquo;, von Patricia Pitcher. &ldquo;K&uuml;nstler&rdquo;, damit sind die Vision&auml;re gemeint, die die gro&szlig;en Ideen haben (z.B. Robert Bosch und seine Lichtmaschine, die heute noch das Logo der Firma ist). Sie machen etwa 10% der Belegschaft aus. &ldquo;Handwerker&rdquo; sind die, die das umsetzen und das Unternehmen am Laufen halten, 80%. Und schlie&szlig;lich die &ldquo;Technokraten&rdquo; (man sollte besser &ldquo;Machttechnokraten&rdquo; sagen), auch 10%. Das sind die, die &ldquo;K&uuml;nstler&rdquo; imitieren (&ldquo;Industrieschauspieler&rdquo;, s.o.), Blender, Schmarotzer, oft von psychopathischer Charakterstruktur. Kann es sein, dass in den letzten 30 Jahren die &ldquo;Technokraten&rdquo; schleichend die Macht &uuml;bernommen und die &ldquo;K&uuml;nstler&rdquo; verdr&auml;ngt haben? Nach au&szlig;en hin sieht es dabei aus, als h&auml;tte sich nichts ver&auml;ndert, die &ldquo;Technokraten&rdquo; tun ja so als w&auml;ren sie &ldquo;K&uuml;nstler&rdquo;. <\/p><p>Kurz gesagt, der Erfolg der Industrie basiert auf Tradition und Kompetenz auf der mitlleren Ebene und in der Basis. In den Industrieverb&auml;nden sitzen die Schaumschl&auml;ger, die nicht das Wohl des Unternehmens im Auge haben, sondern nur ihre eigene Nasenspitze. Im Grunde ist es wie zur Zeit &uuml;berall in der Gesellschaft, was der &ldquo;normale Mensch&rdquo;, der den Laden am Laufen h&auml;lt, will, interessiert &ldquo;die da oben&rdquo; nicht. &ndash; &ldquo;Denk ich an Deutschland in der Nacht, &hellip;&rdquo;. Wenn Heinrich Heine gewusst h&auml;tte dass der industrielle Fortschritt den Geist der Gesellschaft noch lange nicht zum Besseren entwickelt. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nletztendlich kann diese Frage nur von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern, Vorst&auml;nden, Aufsichtsr&auml;ten beantwortet werden. Das werden diese aber nicht tun !!<br>\n&nbsp;<br>\nInwieweit zB Blackrock, andere Investmentfonds oder Inhaberfamilien darauf Einflu&szlig; nehmen, dar&uuml;ber kann auch nur spekuliert werden. Wir wissen einfach viel zu wenig bzw. gar nichts &uuml;ber die Interna.<br>\n&nbsp;<br>\nWas aber unumst&ouml;&szlig;licher Fakt ist, dass die Einflu&szlig;nahme der Medien, der NGOs und des sich daraus abbildenden Mainstreams in Richtung der Verbreitung einer &ouml;ko-sozialistischen Ideologie eine entscheidende Rolle spielt.<br>\n&nbsp;<br>\nGegenrede, sachliche Diskussion ist zwecklos. Das haben anscheinend auch die Unternehmen und deren Lobby-Verb&auml;nde erkannt.<br>\n&nbsp;<br>\nMittlerweile ist allenthalben sogar ein Wettlauf zwischen den Unternehmen bzgl. einer &ldquo;besseren&rdquo; Gefolgschaft hinsichtlich der Adaption des Mainstreams zu beobachten. Als Beispiel herausgehoben sei die Autoindustrie, die in Angesicht ihres baldigen Endes noch versucht zu retten, was zu retten ist und zB mit Gendern (Audi) bzw riesigen Kampagnen f&uuml;r irre teure E-Autos mit erfundener Reichweite bei Idealbedingungen versucht, sich beim Mainstream beliebt zu machen.<br>\n&nbsp;<br>\nAlles aus purer Angst vor dem Shitstorm der apokalyptischen Reiter der DUH, FFF, Gretas, Luisas etc.<br>\n&nbsp;<br>\nHistorisch war es schon immer so, dass sich die Industrie\/die Wirtschaft den jeweiligen politischen Str&ouml;mungen, auch fr&uuml;her gabe es einen &ldquo;Mainstream&rdquo; (der hie&szlig; nur anders),&nbsp; zT bedingungslos untergeordnet hat. An einen speziellen Zeitraum deutscher Geschichte muss hier nicht besonders erinnert werden.<br>\n&nbsp;<br>\nDen Inhabern\/Aktion&auml;ren geht es um shareholder value, den Vorst&auml;nden um ihren Job, um Boni und gute Pensionen. Alles was daf&uuml;r gut ist, wird gemacht.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Begriff Kollateralschaden existiert nicht in diesen Kreisen, genauso wenig wie in der Politik. Eine Folgeabsch&auml;tzung der Entscheidungen findet nicht statt. Hauptsache die eigene Ideologie ist umgesetzt.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Weg in eine &Ouml;ko-sozialistische Republik genannt EU ist vorgezeichnet und wird ohne wenn und aber beschritten. Nach uns die Sintflut ist die Devise. Hauptsache das moralische Gewissen ist beruhig und der Glaube an die Verbesserung der Welt. Daf&uuml;r k&ouml;nnen wir alle frieren, zu Fu&szlig; gehen und essen, was man uns vorschreibt.<br>\n&nbsp;<br>\nManche werden sich noch die alte DDR zur&uuml;ck w&uuml;nschen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nF. Berger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\ngenau dieser Gedanke, dass die Industrie schweigt, l&auml;sst mich auch keine Ruhe finden.<br>\n&nbsp;<br>\nZuf&auml;llig zu Beginn des Konflikts las ich Naomi Kleins Buch &ldquo;Die Schock-Strategie&rdquo;. Steht Deutschland, bzw. der EU &ndash; sofern der ganz gro&szlig;e Knall ausbleibt &ndash; eine Schock-Therapie a la Milton Friedman und Jeffrey Sachs bevor? Der ganz gro&szlig;e neoliberale Umbau? Ich bef&uuml;rchte, unsere politische F&uuml;hrung will genau einen solchen Schock provozieren. Nat&uuml;rlich kenne ich das F&uuml;r und Wider gegen&uuml;ber der Autorin dieses Buches. Aber ich f&uuml;rchte, Klein hat in vielem Recht.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEs wundert mich ohnehin, dass die EU Termine nennt bis wann wir noch &Ouml;l und Gas aus Russland beziehen werden &ndash; und Russland es auch brav genau so machen wird&hellip; Immerhin will unsere Regierung nicht weniger als Russland ruinieren. Ein vorzeitiges Lieferende k&ouml;nnte genau den Schock ausl&ouml;sen, den es braucht, um die gro&szlig;e neoliberale Nummer durchzuziehen. Im gro&szlig;en und ganzen k&ouml;nnte sich diese &ldquo;Investition&rdquo; f&uuml;r die Gro&szlig;en rechnen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nEin Problem ist, dass es viele Anh&auml;nger dieser neoliberalen Wirtschaftsideologie gibt. Sie glauben, dass der Neoliberalismus eine echte L&ouml;sung darstellt, wenn man ihn nur konsequent umsetzt. Doch schauen wir in alle L&auml;nder, wo es praktiziert wurde und wird. &Uuml;berall dort&nbsp; schwindet die Mittelschicht, die Armen werden &auml;rmer, die Reichen reicher, der Staat wird immer repressiver und leistungsschw&auml;cher. Und politische Erf&uuml;llungsgehilfen (die vielleicht wirklich an diese Irrlehre glauben und denken sie tun etwas gutes und richtiges) finden sich &uuml;berall.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nM. K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Tobias Riegel, <\/p><p>nachfolgend meine spontane, momentane Einsch&auml;tzung. <\/p><p>Sie schreiben (u.a.):<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Aber von einer Gegenwehr durch Vertreter m&auml;chtiger Industrie-Verb&auml;nde ist nur wenig zu sp&uuml;ren. Dass die Lobby-Verb&auml;nde der Privatwirtschaft wirkungsvolle Kampagnen lostreten k&ouml;nnen, wenn sie ihre Interessen durch soziale Forderungen bedroht sehen, mussten die B&uuml;rger oft erfahren &ndash; momentan verzichten diese Machtgruppen aber anscheinend auf Einflussnahme.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>oder <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Dass die Wirtschafts- und Energiepolitik der Bundesregierung fatale Folgen f&uuml;r die industrielle Basis Deutschlands und damit indirekt und langfristig f&uuml;r die B&uuml;rger haben k&ouml;nnte, haben in den letzten Wochen zahlreiche Beobachter beschrieben.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>oder <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Hier m&uuml;ssten die B&uuml;rger, die Gewerkschaften und weitere gesellschaftliche Gruppen endlich Widerstand formulieren.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>oder <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Vor allem aber bei uns, in unseren Arbeitsm&auml;rkten und sozialen Gef&uuml;gen werden die selbst gemachten Sanktionen und die selbst gemachte Wirtschafts- und Au&szlig;enpolitik m&ouml;glicherweise eine sehr zerst&ouml;rerische Wirkung entfalten.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>oder<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Und wo sind momentan die Interessenvertretungen der Gro&szlig;industrie? (..) Wenn in der Vergangenheit also Interessen der gro&szlig;en Arbeitgeber bedroht schienen, so haben deren m&auml;chtige Abwehrmechanismen bestens funktioniert. &rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Weiter unten im Artikel denken sie dann offen &uuml;ber Ans&auml;tze\/Fragen nach m&ouml;glicher Ursachen f&uuml;r diese &ldquo;Zur&uuml;ckhaltung der Konzern-Lobbys&rdquo;. <\/p><p>F&uuml;r mich pers&ouml;nlich kommt folgender Denkansatz\/folgende Frage von Ihnen der Wahrheit am n&auml;chsten: &ldquo;Entstehen am Ende der aktuellen Entwicklung doch (jetzt noch nicht sichtbare) Vorteile f&uuml;r bestimmte Branchen und Konzerne, auf die nun Insider spekulieren?&rdquo; Das m&ouml;chte ich versuchen zu erl&auml;utern! <\/p><p>Einleitend m&ouml;chte ich auf folgende Worte von Franklin D. Roosevelt (US-Pr&auml;sident von 1933-1945) erinnern &bdquo;In der Politik passiert nichts zuf&auml;llig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.&ldquo;, gepaart mit dem Hinweis auf die urspr&uuml;ngliche Bedeutung\/Herkunft des Wortes &ldquo;privat&rdquo; von latainisch privare &ldquo;trennen&rdquo;, &ldquo;berauben&rdquo;. <\/p><p>Im Rahmen des privat organisierten World Economic Forum (WEF) treffen sich seit Jahrzehnten die weltweit f&uuml;hrenden\/bedeutensten Gro&szlig;konzerne\/Milliard&auml;re und laden hierzu politisch f&uuml;hrende Personen ein (weshalb ??) &ndash; und ziehen sich diese in bestimmten &ldquo;Programmen&rdquo; sogar selbst heran (weshalb ??). Viele von diesen m.E. extremen, der Privatisierungs- bzw. Profit-\/Machtlogik folgenden\/herangez&uuml;chteten Personen sitzen bereits an der Spitze politischer &Auml;mter vieler Regierungen in der Welt (z.B. Macron\/Frankreich oder Trudeau\/Kanada). <\/p><p>F&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist die Vorgehensweise des WEF der Versuch die Regierungen vieler (insbesondere der f&uuml;hrenden Industrie-) Nationen mit von Ihnen ausgebildeten Personen zu &ldquo;privatisieren&rdquo; &ndash; zu penetrieren wie Klaus Schwab sich ausdr&uuml;ckte &ndash; also zu unterwandern\/mi&szlig;brauchen, um so den Einflu&szlig; zu bekommen die Staatspolitik im Interesse privater Gro&szlig;konzerne\/Milliard&auml;re zu lenken! <\/p><p>Ziel ist die totale globale Kontrolle und Macht&uuml;bernahme (einschlie&szlig;lich der Bev&ouml;lkerungen) durch private Strukturen\/Menschen\/Gro&szlig;konzerne\/Medien &ndash; Privatisierung in gro&szlig;em\/globalen Stil eben! <\/p><p>Um das zu erreichen wird m.E. das bestehende (Wirtschafts-\/Gesellschafts-)System bewusst &ldquo;kreativ&rdquo; zerst&ouml;rt &ndash; ebenfalls Worte vom WEF. Wobei m.E. dem Wort &ldquo;kreativ&rdquo; eine bedeutende Rolle zukommt. Meines Erachtens (m.E.) steht &ldquo;kreativ&rdquo; insbesondere f&uuml;r die Irref&uuml;hrung der Bev&ouml;lkerung! Denn die soll nicht merken das dies alles vom globalen Establishment (relativ wenigen aber m&auml;chtigen Menschen aus Wirtschaft, Politik, Medien), in Verbindung mit dem (unterwanderten\/penetrierten\/korrupten) nationalen Establishment absichtlich geplant und durchgef&uuml;hrt wird &ndash; und zwar nicht zum Vorteil der Bev&ouml;lkerungen! <\/p><p>Die L&ouml;sung der uns &ndash; die Menschen\/die Bev&ouml;lkerungen &ndash; bedrohenden, sehr ernst zu nehmenden, menschengemachten Situation (f&uuml;r mich eine Revolution &ldquo;von oben&rdquo;) liegt in der Entmachtung des globalen\/nationalen Establishments &ndash; m.E. der Schuldigen! Dies kann jedoch erst erfolgen wenn sich diese Erkenntnis (das Erkennen der Schuldigen) bei der Mehrheit der Menschen\/Bev&ouml;lkerungen durchsetzt &ndash; was mit aller staatlicher Macht versucht wird zu verhindern! <\/p><p>Deshalb &ndash; lieber Tobias Riegel und liebes NDS-Team &ndash; weiter so! <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe nachdenkseiten,<\/p><p>aus Sicht der Industrie handelt es sich sicher nicht um Selbstmord. Die wissen schlie&szlig;lich, da&szlig; sie sich auf die Vichy-Regierung in Berlin(Kalkutta?) verlassen k&ouml;nnen.<\/p><p>Bevor auch nur ein Industriezweig an Gasknappheit leidet, ist schon vor Monaten s&auml;mtlichen B&uuml;rgern der Gashahn komplett zugedreht worden. Ich w&uuml;rde mich auch weniger um solche Deatails k&uuml;mmern, sondern mir mehr um das &ldquo;Gesamtpaket&rdquo; Sorgen machen.<\/p><p>Aus meiner Sicht versucht die Regierung alles, um in Deutschland einen B&uuml;rgerkrieg zu entfachen. Das macht aus amerikanischer Sicht auch Sinn, denn schon in wenigen Jahrzehnten werden weite Teile des amerikanischen S&uuml;dwestens unbewohnbar sein. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, da&szlig; die letzten zwei Jahrhunderte die wasserreichsten der letzten 10000 Jahre waren. Falls das stimmen sollte, werden die n&auml;chsten Jahrtausende extrem wasserarm sein. Davon w&auml;ren mehr als 80 Millionen Amerikaner betroffen, die dann umgesiedelt werden m&uuml;&szlig;ten. Wohin also mit diesen Menschen? Nach Afrika? Die sind selbst &ldquo;trocken&rdquo;. An die amerikanische Ostk&uuml;ste? Das wird die wohl kaum verkraften. Nach Asien? Dort gibt es schon jetzt zu viele Menschen. Europa w&uuml;rde sich anbieten. Bl&ouml;d nur, da&szlig; dort so viele Europ&auml;er leben, aber das kann man ja &auml;ndern.<\/p><p>Ich war nie Bundestagsabgeordneter, deshalb wei&szlig; ich nicht, was in den geheimen Vertr&auml;gen drin steht, die mit den USA abgeschlossen wurden, und nur f&uuml;r MdBs einsehbar sind. Da sie aber geheim sind, vermute ich, da&szlig; der Inhalt dem deutschen Volk, da&szlig; laut Robert Habeck gar nicht existiert, nicht schmecken wird.<\/p><p>Ich schlie&szlig;e jetzt und bete zu allen verf&uuml;gbaren G&ouml;ttern, da&szlig; ich falsch liege.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e aus dem hohen Norden, und macht bitte weiter bis man euch s&auml;mtliche Konten sperrt.<\/p><p>H.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich h&auml;tte einen Erkl&auml;rungsansatz:<\/p><p>Wer gegen die US-Politik aufmuckt, wird wirtschaftlich zu Tode sanktioniert, auch indirekt.<br>\nHaben wir bei NS2 gesehen, das sehen wir seit Jahren beim Iran, das sehen wir jetzt bei Russland.<\/p><p>Und was wir alle zuk&uuml;nftig von einer Energieabh&auml;ngigkeit von den USA und deren autokratischen Nahost-Freunden (mit welchem &ldquo;Killer&rdquo; trifft sich Biden demn&auml;chst in Riad?) zu erwarten haben, schwant mir auch schon&hellip;<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;,<br>\nKK. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>die herrschende Politikerkaste halte ich f&uuml;r gr&ouml;&szlig;tenteils derma&szlig;en verkommen und pervertiert, dass ihnen das Wohl von Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft, die die Grundlage f&uuml;r den relativen Wohlstand bildet, am Allerwertesten vorbeigeht. Das hat sich schon bei den Coronama&szlig;nahmen gezeigt. Hauptsache ist, die eigene Politkarriere ist gesichert. Vielleicht sp&auml;ter mal gutdotiert in einer US-Einfluss-Stiftung.<\/p><p>All diese transatlantisch steuerbaren, russophoben Kriegshetzer sind in meinen Augen, wie Albrecht M&uuml;ller es ausdr&uuml;ckt, US-Einflussagenten, die Russland ruinieren wollen (Baerbock), um dann freie Bahn im US-Krieg gegen China zu haben.<\/p><p>Die Bev&ouml;lkerung in Deutschland will nicht frieren aus Solidarit&auml;t mit den Nazis und Oligarchen der Ukraine. Und sie will auch keinen (Stellvertreter-) Krieg gegen Russland, der sich zum 3. Weltkrieg ausweiten k&ouml;nnte.<\/p><p>Deshalb Kriegsl&uuml;genpropaganda aus allen Rohren und Zensur. Und wenn Kritiker des Regierungshandelns das nicht gef&uuml;gig macht: Kontensperrung (KenFM, Alina Lipp), Hausdurchsuchung (Richter, Professoren, Sachverst&auml;ndige), Folter (Assange u. Bericht Nils Melzer &uuml;ber Polizeigewalt). Auf eine unabh&auml;ngige, korrektive Justiz ist, sp&auml;testens seit Habarth im BVG, auch nicht mehr zu hoffen.<\/p><p>Ich denke die Wirtschaftslenker in Deutschland sind entweder selbst tief eingebunden in die transatlantischen, neoliberalen Netzwerke und nach 70 Jahren US-Gehirnw&auml;sche auch nur US-geostrategisch denkend (&ldquo;USA drinnen, Russland drau&szlig;en und Deutschland unten halten&rdquo;) oder sie werden massiv bedroht (auch eine Spezialit&auml;t der US-Boys, wie Naomi Klein in Schock-Strategie beschreibt).<\/p><p>pessimistisch aber mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJoachim Himmer&ouml;der <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>Tobias Riegel stellt die Frage, warum h&auml;lt die Industrie- und Wirtschaftslobby still. Manchmal habe ich mir diese Frage auch schon gestellt, habe aber auch keine alles erkl&auml;rende Antwort dazu gefunden. Ich denke, dass es auch nicht die &ldquo;eine&rdquo; Antwort bzw. Erkl&auml;rung gibt. Ich glaube aber auch nicht, dass die gro&szlig;en Wirtschaftsverb&auml;nde tats&auml;chlich still halten, sie &auml;u&szlig;ern sich nur nicht &ouml;ffentlich. Sie agieren still im Hintergrund.<\/p><p>Wer einmal wie ich &ndash; als der BDI noch in K&ouml;ln war &ndash; durch das Haus laufen durfte, muss einfach &uuml;berrascht sein, wie gut der Verband organisiert und strukturiert ist. Es gibt immer mehr Schwerpunktbereiche (ich glaube, man nannte das damals noch Dezernate)&nbsp; als es Ministerien gibt. W&auml;hrend es im Bund z.B. das Verkehrsministerium gibt gab es beim BDI immer mehrere Dezernate (z.B. Stra&szlig;enbau, Verkehrsinfrastruktur, internationale Logistik u.&auml;.) in denen aus Sicht des BDis hochrangige Fachleute sa&szlig;en und Papiere und Aktionen vorbereitet haben. Es gab in K&ouml;ln zwei Eing&auml;nge, einen repr&auml;sentativen Haupteingang, den man von der Rheinseite erreichte und einen Hintereingang, der vom Publikum nicht so leicht zu erkennen war. Der Hintereingang wurde von bekannteren Akteuren &ndash; wie z.B. von Gerhardt Schr&ouml;der, als er noch nicht Kanzler war &ndash; benutzt. Schr&ouml;der kam meist in den Abendstunden zum Hintereingang aus Niedersachsen um beim BDI Zwischenstopp auf der Fahrt nach Bonn zu machen. F&uuml;r mich war es kein Zufall, dass fast jedes mal wenn ich die Info erhielt, dass Schr&ouml;der in K&ouml;ln ist, er fast jedes mal am n&auml;chsten Tag &ouml;ffentliche Erkl&auml;rungen meist wirtschaftspolitischer Art abgab. Die Wahrscheinlichkeit einer Absprache bzw. Abkl&auml;rung mit den verantwortlichen Damen und Herren beim BDI liegt daher recht nahe. Aber nicht nur Schr&ouml;der &ndash; der &ldquo;Genosse der Bosse&rdquo; &ndash; benutzte &ouml;fter den Hintereingang, sondern auch &ldquo;normale&rdquo; Bundestagsabgeordnete oder Staatssekret&auml;re.<\/p><p>Ich habe damals gelernt, dass der BDI sehr dezent und langfristig zielorientiert aus dem Hintergrund agiert und dabei selten hektisch oder un&uuml;berlegt vorgeht. Ich gehe davon aus, dass sich jetzt in Berlin an dieser Vorgehens- und Verhaltensweise nichts ge&auml;ndert hat. Insofern, um auf die Frage von Tobias Riegel zur&uuml;ckzukommen, wird sowohl beim BDI und &auml;hnliches Einrichtungen der Wirtschaft- und Industrie auf jeden Fall auch auf die aktuelle Situation reagiert. Und wie gehabt f&uuml;r die verschiedensten Szenarien Pl&auml;ne vorbereitet. Welche das sind, wer kann das von uns schon wissen?<\/p><p>Die politische Stimmung und Lage in Deutschland ist ja gerade extrem vom Krieg in der Ukraine bestimmt und von einer Politik, die pseudomoralisierend &ldquo;den Russen&rdquo; als Feind und Verursacher aller aktuellen Krisen festlegt. Dazu kommt eine Stimmung in der Bev&ouml;lkerung, die diesem Narrativ weitgehend folgt uind zuz&uuml;glich kommt noch dazu, dass viele &ldquo;woke&rdquo; Umweltsch&uuml;tzer in der Bev&ouml;lkerung tats&auml;chlich gerade jetzt eine gute Gelegenheit sehen, endlich funktionierende Umweltschutzma&szlig;nahmen einzuf&uuml;hren. Einige vielleicht sogar zu jedem Preis. <\/p><p>Ich glaube, dass diese von mir beschriebene Stimmung so immanent in der Bev&ouml;lkerung ist, dass auch der z.B. der BDI nicht wirksam aktuell dagegen ankommen kann, ohne sofort als das klassische kapitalistische Feindbild dazustehen. Das ist nat&uuml;rlich nicht erw&uuml;nscht, weil man will ja noch zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt mit seinen Vorschl&auml;gen akzeptiert werden! Ich glaube, dass die Unternehmerverb&auml;nde insgesamt aufmerksam abwarten, bis sich die aktuelle Politik mit ihren Versprechen und Spr&uuml;chen wirtschaftlich selbst zerlegt und damit die Stimmung in der Bev&ouml;lkerung m&ouml;glicherweise kippt. Das k&ouml;nnte der kommende Winter sein. Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass die angestellten Lobbyisten in den einzelnen Ministerien intensiv und ebenfalls dezent an m&ouml;glichen Alternativpl&auml;nen arbeiten, mit denen sie dann sozusagen als Retter der Nation gl&auml;nzen k&ouml;nnen.<\/p><p>Nat&uuml;rlich wird es aber auch aktuell gegens&auml;tzliche Interessen in den Unternehmensverb&auml;nden geben. Es ist ja durchaus so, dass auch in der aktuellen Situation pervers hohe Gewinne eingefahren werden. Das will man nat&uuml;rlich mitnehmen, solange es geht. Warum sollte man dies unterbinden? Das geht nat&uuml;rlich auch zu Lasten der Mittel- und Kleinbetriebe, aber selbst dies k&ouml;nnen die Gro&szlig;en der Branche weitgehend achselzuckend in Kauf nehmen. Eine relevante Fremdbestimmung ausl&auml;ndischer Geldgeber schlie&szlig;e ich aktuell aus, auch aus deren Sicht l&auml;uft so ziemlich alles nach Plan.<\/p><p>Sollte&nbsp; mein hier geschildertes Szenario zum Jahresende ann&auml;hernd Realit&auml;t werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies die Bundesregierung mit den jetzt Hauptverantwortlichen &uuml;bersteht. Und nat&uuml;rlich wird das zur weiteren K&uuml;rzungen im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich f&uuml;hren und selbstverst&auml;ndlich auch zu weiteren Arbeitsplatzverlusten. Dazu wird man gerne auch das Russenfeindbild als &ldquo;Entschuldigung&rdquo; einsetzen und nat&uuml;rlich wird die deutsche Politik noch ein St&uuml;ck weiter nach rechts r&uuml;cken.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen<br>\nClaus H&uuml;bner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Riegel,<\/p><p>mir scheint eine wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit der Konzerne vom fremden Kapital am wahrscheinlichsten. Dort sitzen dann in den Aufsichtsr&auml;ten Leute, die nicht mehr als &ldquo;deutsch&rdquo; zu bezeichnen sind. Und die sind dann auch noch US-Lobbyisten. Das konnte man ja auch deutlich bei der &Uuml;bernahme der US-Firma Monsanto durch Bayer beobachten. Welcher unabh&auml;ngige deutsche Konzern w&auml;re so bl&ouml;d ein derart giftiges Unternehmen kaufen und sich mit k&uuml;nftigen Klagen herumschlagen? Auch Blackrock wird verd&auml;chtigt an dem Deal beteiligt gewesen zu sein.<\/p><p>Zitat aus dem Manager-Magazin vom 07.01.2019: <\/p><blockquote><p>\nMatthias Berninger (47) ist seit Jahresbeginn als Cheflobbyist in Washington daf&uuml;r zust&auml;ndig, Politik und &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r den Erfolg der 66 Milliarden Dollar teuren Monsanto-&Uuml;bernahme zu gewinnen. Ausgerechnet ein Gr&uuml;ner wirbt f&uuml;r den Gentechnik- und Pflanzengiftriesen.\n<\/p><\/blockquote><p>Ich m&ouml;chte zum Thema &bdquo;&Ouml;konomischer Selbstmord&ldquo; auf einen brisanten Vortrag von Prof. Hans-Werner Sinn auf einem Symposium in Konstanz am 13.\/14. Mai 2022 zu sog. &ldquo;Energiewende&rdquo; hinweisen:&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z5trsBP9Cn4\">youtube.com\/watch?v=z5trsBP9Cn4<\/a><\/p><p>Deutschlands &ouml;konomischer Selbstmord k&auml;me ganz offensichtlich der US-Wirtschaft und -Politik gelegen, die gerade dabei sind die russische Konkurrenz zu ruinieren. Ich erinnere mich an George Friedman von der Firma Stratfor:<\/p><p>&bdquo;Die Urangst der USA ist, dass deutsches Kapital und deutsche Technologien sich mit russischen Rohstoffen und russischer Arbeitskraft verbinden.&ldquo;<\/p><p>Michael L&uuml;ders gilt immer noch meine Achtung wie auch Frau Gabriele Krone-Schmalz. Menschen, die sich nicht so leicht verbiegen lassen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried Klar<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/fotostrecke\/matthias-berninger-bei-bayer-lobby-und-seitenwechsel-fotostrecke-166122.html\">Gr&uuml;ner Cheflobbyist f&uuml;r Bayer\/Monsanto So schlagen sich Ex-Politiker in der Wirtschaft 07.01.2019<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=z5trsBP9Cn4\">Prof. H.W. Sinn &ldquo;zur Energiewende&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QeLu_yyz3tc%20\">George Friedman: &bdquo;EUROPE destined for Conflict?&ldquo; zur Chicago Conference &bdquo;Global Strategies&ldquo;, 3. Februar 2015<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als klar war, dass Baerbock alles daran setzten w&uuml;rde, Nordstream2 zu verhindern, war ich noch ganz ruhig. Da wird die deutsche Industrie ihr gewiss umgehend &ldquo;den Vogel zeigen&rdquo;. Stattdessen aber anhaltende Stille. Heute auf dem Tag der deutschen Industrie dankte Kanzler Scholz der deutschen Industrie, die den Regierungskurz von Anfang an mitgetragen habe.<\/p><p>Ach so .. DANKE an die NDS, die helfen das gro&szlig;e R&auml;tsel zu ergr&uuml;nden!<\/p><p>Was f&auml;llt mir dazu ein:<\/p><ol>\n<li>Die ma&szlig;gebliche deutsche Industrie ist inzwischen US-dominiert<\/li>\n<li>Ebenso die ma&szlig;geblichen Medien-Konzerne<\/li>\n<li>Gro&szlig;e Konzerne haben die finanziellen Polster, ein teures &ldquo;Energietal&rdquo; auszusitzen,<\/li>\n<\/ol><p>in der Aussicht auf eines Tages fette Beute, wenn in Russland der &ldquo;Regimechange&rdquo; erfolgreich war.<\/p><p>Da f&auml;llt mir auf: Hat jemand vom Mittelstands-Lobbyisten Carsten Linnemann nochmal was geh&ouml;rt?<\/p><p>Fazit: Armes Deutschland und Europa, Opfer des US-&Uuml;berlebensmodells, wahrlicher Selbstmord, wie es Michael L&uuml;ders beschreibt. Bin sehr gespannt auf die weiteren Leserbriefe und Aufschluss.<\/p><p>Brigitte Stephan. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>wenn sich etwas wie ein roter Faden durch die Geschichte, durch alle Nationen und Gesellschaftsformen zieht, dann ist es der Fakt, dass politische und wirtschaftliche Macht immer in der selben Hand liegen. <\/p><p>Ist dies durch besondere Umst&auml;nde einmal nicht der Fall, so ist dies sehr instabil und nur von kurzer Dauer. Am Beispiel von Bolivien, wo ein allzu progressiver Pr&auml;sident gegen das nationale Gro&szlig;kapital die Gesellschaft zugunsten der &auml;rmeren und indigenen Bev&ouml;lkerung umgestalten wollte und deshalb schlie&szlig;lich aus dem Amt geputscht wurde, war dies erst k&uuml;rzlich zu verfolgen.<br>\nWenn also die Regierung unseres Landes beschlossen hat, die einheimische Wirtschaft in ihren Grundfesten zu zerst&ouml;ren, dann tut sie dies im Einklang mit den Besitzern der wirtschaftlichen Macht. Es gibt hier keine Gegenwehr (au&szlig;er vielleicht von Handwerkskammern oder Mittelstandsverb&auml;nden) und kein Anzeichen von Instabilit&auml;t. <\/p><p>Da die klassischen Vertreter der kapitalistischen Produktionsweise hiervon in keinster Weise profitieren, k&ouml;nnen sie also nicht mehr die entscheidenden Vertreter der Wirtschaft sein.<br>\nDa aber alle gr&ouml;&szlig;eren Konzerne der Welt mittlerweile in Besitz oder Teilhabe von Black Rock, Vanguard, State Street und Co. sind, sind die Entscheidungstr&auml;ger eher hier zu suchen. Hinzukommen noch die gro&szlig;en Stiftungen, die Big Four der Digitalwelt (Apple, Amazon, Facebook und Google) und das Weltwirtschaftsforum. <\/p><p>Im Kapitalismus liegt eine Zeitbombe, und das ist der tendenzielle Fall der Profitrate. Der Fall der Profitrate l&auml;sst sich nach Marx nicht aufhalten sondern h&ouml;chstens etwas verlangsamen.<br>\nMarx hat sich immer vorgestellt, dass rechtzeitig ein revolution&auml;rer &Uuml;bergang in eine bessere Gesellschaft stattfindet. Die Bolschewiki haben das kleine Zeitfenster hierf&uuml;r genutzt, sind aber am Ende gescheitert. Es wird sich wohl kein zweites auftun. <\/p><p>Mittlerweile hat die stetige Automatisierung dazugef&uuml;hrt, dass die industrielle Massenproduktion nur noch mit Einsatz von gewaltigen Ressourcen betrieben werden kann, nur um immer geringere Profite einzufahren. <\/p><p>Dies lohnt aus finanzieller Sicht kaum noch. Weiterhin ist es f&uuml;r den Fortgang der kapitalistischen Produktionsweise unabdingbar, dass immer gen&uuml;gend und auch immer mehr Ressourcen zur Verf&uuml;gung stehen. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt ist momentan aber nicht in der Lage, das Problem der schwindenden Energie- und Rohstoffvorr&auml;te zu l&ouml;sen. Daf&uuml;r fehlt dem Kapitalismus mittlerweile die Innovationskraft, auch lassen sich bestehende technologische Ans&auml;tze wie zum Beispiel Kernkraftwerke neuester Generation gesellschaftlich nicht mehr durchsetzen. <\/p><p>Genauso wie wissenschaftlich-technischer Fortschritt die gesellschaftliche Entwicklung voran gebracht hat, wird sein Fehlen oder gar R&uuml;ckgang einen gesellschaftlichen R&uuml;ckschritt mit sich bringen. So wie auf den Sozialismus wieder der Kapitalismus folgte, wartet jetzt nahezu gesetzm&auml;&szlig;ig eine R&uuml;ckkehr zum Feudalismus auf uns. <\/p><p>Der oben genannte recht kleine Kreis der Superreichen ist sie sich dessen bewusst, m&ouml;chte jedoch kein Ende des Kapitalismus mit Schrecken erleben, das &uuml;ber Krieg und Umweltzerst&ouml;rung auch ihn selbst bedroht. Er w&uuml;nscht sich einen geordneten &Uuml;bergang in den Neo-Feudalismus. Auch m&ouml;chte man sich sicher sein, zur neuen Adelsklasse zu geh&ouml;ren. Dazu m&uuml;ssen die bestehenden Verh&auml;ltnisse m&ouml;glichst reguliert und mit Verschleierung der Absichten abgewickelt werden, die breite Bev&ouml;lkerung verdummt und &uuml;berwacht werden. <\/p><p>&Uuml;brigens ist in einer Welt ohne industrielle Massenproduktion und mit &Ouml;ko-Landwirtschaft kein Platz f&uuml;r 8 Milliarden Menschen. Auch sind dann die meisten von uns weder als Arbeitskraft noch als Konsument von irgendeinem Interesse&hellip; <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHenrik M&uuml;ller <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist in der Tat erstaunlich, dass die Industrieverb&auml;nde vorneweg der BDI nicht kritischer mit der Energiepolitik der Bundesregierung umgehen. Ich glaube, das hat folgende Gr&uuml;nde:<\/p><ol>\n<li>Im Neoliberalen Staat ist die personelle und inhaltliche Verflechtung von Wirtschaft und Staat derart hoch, dass offene Kritik von den Wirtschaftsverb&auml;nden von ihnen als nicht systemkonform angesehen wird und deshalb unterbleibt. Regierung und Wirtschaft sitzen grunds&auml;tzlich im selben Boot. Und so verhalten sie sich auch. In weiten Teilen betrifft das auch die Gewerkschaften. Das ist der neue Kooperatismus der Macht &amp; Wirtschaftselite. <\/li>\n<li>Das F&uuml;hrungspersonal von Konzernen und Gewerkschaften wird f&uuml;r dieses systemkonforme Verhalten mannigfach belohnt. Zum Beispiel durch Aufsichtsratssitze, gern auch nach dem Karriereende. Mit der Mitgliedschaft in Beratungen, Institutionen und Kommissionen. So wird faktisch der systemkonforme Typus erzogen. Und nur dieser Typus kommt in F&uuml;hrungspositionen. <\/li>\n<li>Internationale Konzerne mit deutscher Mutter haben nur noch ihren Sitz in Deutschland, ihre Politik ist jedoch international ausgerichtet, ihre Anteilseigner sind international und ihre M&ouml;glichkeit deutschen Gesetzen und Beschr&auml;nkungen auszuweichen, indem sie Ihre Gesch&auml;fte oder Produktionsstandorte verlagern, sind mannigfach. <\/li>\n<li>Die Mittelstandsfirmen werden von den Ma&szlig;nahmen der Regierung zwar h&auml;rter getroffen und k&ouml;nnen schlechter ausweichen, verhalten sich jedoch zun&auml;chst ebenfalls systemkonform. Erst wenn ihr Gesch&auml;ft massiv bedroht ist, gehen sie an die &Ouml;ffentlichkeit.<\/li>\n<li>Eine kritische Sicht auf die Energiepolitik wird von den Massen-Medien nicht gef&ouml;rdert, sondern eher unterdr&uuml;ckt. Auch sie verhalten sich total systemkonform, ja, die dahinter stehenden Meinungseliten sind sogar Anf&uuml;hrer einer konformen Sicht auf die Welt, wie sie Neoliberale Staatsdoktrin und deren Verflechtung von Politik &amp; Wirtschaft &amp; Medien nahelegt.<\/li>\n<\/ol><p>Man muss nur die abwiegelndem Berichterstattung der Massenmedien t&auml;glich lesen, um diesen Eindruck best&auml;tigt zu bekommen. Kritik gibt es dort nur an den als Feinde des Systems identifizierten Personen Institutionen und Staaten. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, Dieter Zorn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Tobias Riegel, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die aufgeworfene Frage, warum die Unternehmen und ihre Verb&auml;nde zum &bdquo;wirtschaftlichen Selbstmord&ldquo; so beredt schweigen.<br>\n&nbsp;<br>\nNach 44 Berufsjahren als Berater stelle ich fest, dass die Verkrustungen der 50er und 60er Jahre aufgebrochen wurden und aus einer sog. Sozialen Marktwirtschaft (Ludwig Erhardt) sp&auml;testens seit Mitte der 1970er Jahre (Stichwort: Autoindustrie, Null-Fehler- und Just-in-time-Produktion) sich die Ausbeutung der &auml;u&szlig;eren Ressourcen und menschlichen Potenziale unter dem Stichwort &bdquo;Neoliberalismus&ldquo; durchgesetzt hat. Hierbei wurde nicht nur die Sozialpolitik als Wohlfahrtsstaat geschreddert, es wurde auch der Staat &bdquo;verschlankt&ldquo; und seine Institutionen (Deutsch Bahn) vermarktet. Das alles war u.a. m&ouml;glich, weil die individuelle staatliche Volkswirtschaft durch den Verlust der Finanzhoheit an den Euro auf Gedeih und Verderb an die Globalisierung verkauft wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nEinige gr&ouml;&szlig;ere Finanzkrisen sp&auml;ter stehen wir, ich meine, der Kapitalismus, in einer Inflation, &Uuml;berschuldung, Fachkr&auml;ftemangel, Bildungs- und Pandemie\/Gesundheitsproblemen im Innern und vor den Pandemiefolgen und Lieferkettenproblemen, die zeigen, dass das Rad der kapitalistischen Geschichte auf Zerst&ouml;rung hinausl&auml;uft. Auch hier nur am Rande erw&auml;hnt sind Inflation und &Uuml;berschuldung z.B. von Italien, Griechenland usw. Das sichtbarste Zeichen ist die Zerst&ouml;rung unseres Planeten. Sp&ouml;ttisch ausgedr&uuml;ckt, hat das deutsche Parlament nicht die geistige Durchdringungskraft eines M&auml;dchens, namens Greta.<br>\n&nbsp;<br>\nDer innere Zerfall der Globalisierung (sch&ouml;nes Wortspiel) f&uuml;hrt nicht nur dazu dass die Reichen reicher und die Armen &auml;rmer werden bzw. verhungern. Das Symbol der Globalisierung war die Alleinherrschaft der USA. Putin hat 2007 darauf hingewiesen, dass diese Welt nicht von einer Macht gef&uuml;hrt werden kann und darf.<br>\nPers&ouml;nlich kritisiere ich den v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmarsch in die Ukraine und das Leid, das Putin &uuml;ber dieses Land gebracht hat. Er hat aber in der Logik der amerikanischen geostrategischen Absichten so gehandelt, dass es nun eine Konfrontationslinie aufgebaut hat. Russland l&auml;sst sich nicht einkreisen und wei&szlig;, dass auch China und Indien und weitere L&auml;nder die Vormacht der USA nicht mehr akzeptieren wollen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Phase, in der der sogenannte freie Handel der kapitalistischen Unternehmen grenzenlos war, ist in Teilen zusammengebrochen. Nicht nur China, auch Russland reagieren als Staaten, die ihre Milit&auml;rproduktion, ihre Wirtschaft und ihre Au&szlig;enpolitik in Abgrenzung zum Westen formieren.<br>\n&nbsp;<br>\nDamit hat Joe Biden nicht gerechnet, als er zu Beginn des Krieges den Russen noch ein paar Landstriche zubilligen wollte. Nun sind die USA erwacht und qu&auml;len sich mit der Frage, ihre Gelder gegen China oder gegen Russland zu geben. Die Debatte l&auml;uft in den USA. Es geht nur um Herrschaft und Marktbeherrschung.<br>\n&nbsp;<br>\nUm auf Ihre Frage Herr Riegel, nur den Hinweis zu geben, vermute ich, dass wir in Deutschland und in Europa auf eine St&auml;rkung der autorit&auml;ren Staatsapparate hinauslaufen, die regulativ den staatsmonopolistischen Kapitalismus am Laufen halten wollen und m&uuml;ssen, um nicht unterzugehen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit den betroffenheitsschwangeren Verweis auf den b&ouml;sen Putin zieht Robert Habeck knallhart die Agenda durch, dass alle Deutschen sparen m&uuml;ssen. Hier wird bereits diszipliniert, weil es nur eine Richtschnur gibt: Alles gegen Russland. Daf&uuml;r werden auch alle &ouml;kologischen Grunds&auml;tze &uuml;ber Bord geworfen. Hier werden im Juni bereits Hinweise auf den Winter gegeben, als w&auml;ren wir in 1942 und nicht in 2022. Und unsere &bdquo;Kriegsm&uuml;digkeit&ldquo; wird ja schon von der Baerbock gegei&szlig;elt. Ist die Ukraine eigentlich unser 17. Bundesland?<br>\nNehmen wir die offen gleichgeschaltete Medienlandschaft hinzu, in der sich ein paar wenige Kritiker &bdquo;verlaufen&ldquo;, aber nichts anrichten d&uuml;rfen, laufen wir auf eine von den Staatsorganen und Medien geleitete autoritative Gesellschaft zu.<br>\n&nbsp;<br>\nDer in dieser Hinsicht gescholtene Putin muss sich doch&nbsp; ob seines Vorbildcharakters die Augen reiben. Jutta Ditfurth hat recht: &bdquo; Der Kapitalismus, wenn er ungest&ouml;rt fortbestehen will, braucht die Gr&uuml;nen.&ldquo;, wie sie in KONKRET schrieb. Ja, darum sind die GR&Uuml;NEN ja auch alle Atlantiker. Nur die GR&Uuml;NEN k&ouml;nnen wieder auf Kohle und aufs mit Recht verp&ouml;nte Fracking-Gas setzen.<br>\n&nbsp;<br>\nAus meiner Sicht halten die Unternehmen noch die F&uuml;&szlig;e still, weil sie sich durch die Ver&auml;nderungen im Weltma&szlig;stab Vorteile versprechen. Viele machen ja auch aktuell gro&szlig;e Gewinne. Zum anderen gehe ich davon aus, dass allein die Energiekrise den widerspruchsfreien Zustand bald beenden wird.<br>\nDie internen Widerst&auml;nde brechen nicht nur &ouml;konomisch und sozial in Deutschland auf, auch im europ&auml;ischen Ma&szlig;stab gibt es schon un&uuml;berwindliche Interessensgegens&auml;tze.<br>\n&nbsp;<br>\nEs kann auch sein, dass die Unternehmen abwarten, bis den Staaten die Luft ausgeht, den Krieg von Selenskyj weiter zu finanzieren. Dieses Land ist ja bankrott und Italien, Frankreich und &bdquo;uns&ldquo; geht es ja auch nicht wirklich gut. Macron, Draghi und Scholz wollen im Grunde ein schnelles Kriegsende. Aber der Schl&uuml;ssel ist in Washington, wie Ulrike Gu&eacute;rot mit recht bemerkte.<br>\n&nbsp;<br>\nEs kann aber bei den steigenden Energiepreisen &ndash; z.B. bei der Rheinenergie von 6,79 auf 30,50 Euro f&uuml;r den einzelnen Haushalt &ndash; auch so sein, dass die B&uuml;rger als W&auml;hler daf&uuml;r sorgen, dass die AMPEL abdanken muss. Es w&auml;re mir eine Freude.<br>\n&nbsp;<br>\nDr. Rolf Fritz M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Nachdenker,<br>\n&nbsp;<br>\nVermutlich wirken hier verschiedene Mechanismen zusammen. Bei meinem Chef z.B. vermute ich, dass er sich der Folgen der verbrecherischen Taten &bdquo;unserer&ldquo; Politiker noch nicht so richtig einsch&auml;tzt. Die Generation, zu der ich ja auch geh&ouml;re, kennt ja fast nur Aufw&auml;rtstendenz. Der Gedanke des Zur&uuml;ckfallens auf dritte Welt Niveau ist quasi undenkbar. Au&szlig;erdem hilft Propaganda nach: Schuld ist ja der Putin. Und wenn der Krieg vorbei ist, der ja logischer Weise nur mit dem Untergang der Russen enden kann, ja dann ist wieder alles wie fr&uuml;her. Die Informationen der kleinen Handwerker und Mittelst&auml;ndler entbehren oft tieferer Einsichten oder geostrategischer Dimensionen. Dieses Problem &uuml;brigens soll &uuml;berhaupt gerade im Werte Westen ernsthafterer Natur sein, bis hoch zu angeblichen Profis ( Andrei Martyanov, Larry C. Johnson, Scott Ritter u.a. kommen da oft zu ganz anderen Schl&uuml;ssen als der mainstream) ist bei unseren Experten eher der Wunsch der Vater des Gedankens. Diese durch das Propaganda Narrativ gen&auml;hrte Verblendung zieht sich wohl auch bei den Wirtschaftsbossen bis nach oben durch. Als Beispiel sei hier berufstechnisch etwas unpassend aber systematisch deckend der Generalleutnant Ingo Gerhartz genannt, der den Russen droht, aber keine Ahnung hat, was er da sagt. Als Vollprofi! Da sind die BWLer glatt entschuldigt. Und wenn wir dann ganz oben angekommen sind, bei Siemens oder ABB beispielsweise, sitzen die nicht mit am Tisch in Davos? Diese Firmen sollen doch nach dem great reset die Marktanteile der strangulierten Unternehmen &uuml;bernehmen. Die sind von der National&ouml;konomie v&ouml;llig entkoppelt und freuen sich schon. Ich glaube, dass von der Realit&auml;tsverweigerung und &Uuml;berheblichkeit der kleineren und mittleren Unternehmen bis zur freudigen Erwartung des Kollaps durch die ganz gro&szlig;en global player so jeder seine Gr&uuml;nde hat, Dinge auf seine Art zu sehen. Der entscheidende Unterschied in diesem Fall ist, dass die Interessen nicht dieselben sind: Bei der Lohnerh&ouml;hung sind sich mein Chef und der Chef von Siemens einig. Das ist abzulehnen. Beim great reset aber nicht. Der Siemens Chef will das und mein Chef kennt diesen Begriff nicht einmal. Er hat ja keine Ahnung, dass er zur Schlachtbank gef&uuml;hrt wird. Und ohne gemeinsame Interessen keine gemeinsame Anstrengung zur Abwehr.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFlorian App<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkenseitenteam,<\/p><p>wirtschaftlicher Selbstmord, der mit Sicherheit instrumentalisiert werden wird, denn Putin w&auml;re auch daran Schuld. Wie kann man ein ganzes Volk besser dazu &uuml;berreden, gegen ein anderes Volk, hier das russische, auch selbst wieder Waffen in die Hand zu nehmen, um zu k&auml;mpfen? Ich bin l&auml;ngst davon &uuml;berzeugt, all das dient nur dazu, um das deutsche Volk so sehr zu provozieren, dass es nur noch die Notwendigkeit eines Krieges gegen Russland sieht und der Hass des deutschen Volkes auf Russland so gro&szlig; wird, das es sogar bereit sein wird, gegen Russland in den Krieg zu ziehen und Deutsche sogar wieder ihre Kinder und Kindeskinder opfern werden, f&uuml;r einen Krieg der nicht ihr Krieg ist. Der Hass auf Russland, ist noch nicht hoch genug, erst wenn die deutsche Wirtschaft so richtig einbricht, wird er stark genug sein. Sicherlich wurden der Industrie und der Wirtschaft von Seiten des Staates dennoch Profite und Gewinne in Aussicht gestellt, wenn&nbsp; Deutschland erst einmal auf eine Kriegswirtschaft umgestellt und eingeschworen wurde.&nbsp; Der Westen gegen den Rest der Welt!&nbsp; Bisher haben die USA sich an ihren Kriegen, immer wieder f&uuml;r ein Weilchen gesund sto&szlig;en k&ouml;nnen. Eventuell hofft man auch in Deutschland und Europa darauf.<\/p><p>Ich hoffe sehr, dass wir alle, das Jahr 2023 noch erreichen werden und meine schlimmsten Bef&uuml;rchtungen nicht wahr werden! Doch zun&auml;chst gebe ich mich keiner anderen Illusionen hin und rechne mit dem schlimmst M&ouml;glichen wozu&nbsp; Menschen auch heute noch f&auml;hig sind, anderen Menschen, ja sogar der Menschheit an zu tun.<\/p><p>Die Hoffnung stirb zu letzt!&nbsp;<\/p><p>Wenn auch Ihnen, liebes Nachdenkenteam, zu diesem Thema nichts mehr einf&auml;llt und sie quasi selbst wortlos sind, dann kann das nur eines bedeuten &ndash; die Ruhe vor dem Sturm!<\/p><p>Ich als Mutter von vier Kindern, die gerade nacheinander das 18. Lebensjahr vollendet haben, empfinde, nahezu nichts mehr, f&uuml;r das was hier gerade geschieht, einfach nur aus Selbschutzgr&uuml;nden, um nicht vor lauter Verzweiflung und Sorge um meine und all die anderen Kinder, v&ouml;llig durch zu drehen. Wohin k&ouml;nnen wir sie schicken und davor bewahren Kanonfutter zu werden?&nbsp; Warum wird hier keiner wach? Aus jeder Sackgasse f&uuml;hrt nur ein Weg zur&uuml;ck, wenn er vern&uuml;nftig sein soll,&nbsp; um vor der Sackgasse, nach anderen Wegen Ausschau zu halten!&nbsp; Wei&szlig; eigentlich jemand von den Selbstgerechten, was sich hinter der Mauer, in dieser Sackgasse verbirgt, die es jetzt mit allen Mitteln zu zerst&ouml;ren gilt? Ich denke nicht! Was will man also mit diesem kriegerischen Mauerdurchbruch, wenn keiner so genau wei&szlig;, was dahinter wirklich lauert! Gebe es nicht grunds&auml;tzlich, die von Menschen eigentlich zu bevorzugende Methode, aus der Sackgasse wieder heraus zu gehen und links oder rechts vor der Sackgasse ab zu biegen, um so an die R&uuml;ckseite der Mauer zu gelangen, und sich dadurch Klarheit dar&uuml;ber verschafft werden kann, was denn nun wirklich hinter der Mauer lauert?&nbsp; Warum muss immer wieder mit Krieg versucht werden hinter die Mauer zu gelangen?&nbsp; Was und das ist das, was mich v&ouml;llig frustriert, l&auml;uft da bei einigen Menschen v&ouml;llig schief, wenn es ums Denken und um die Vernunft geht?&nbsp; Diese Frage wird wohl auch im engen Zusammenhang mit ihrer Fragestellung bez&uuml;glich ihres Artikels stehen und zus&auml;tzlich f&uuml;r Erkl&auml;rungen sorgen.&nbsp;<\/p><p>In der Hoffnung alles wird doch noch gut<br>\nund mit freundlichsten Gr&uuml;&szlig;en an alle Menschen, die noch Menschen geblieben sind, die diese Hoffnung nur n&auml;hren k&ouml;nnen<br>\nIrina Trappe-Hanel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel und sehr geehrte Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nAlle Sie haben es seit Jahren dankenswerter Weise auf den Punkt gebracht: Es gibt keinen Punkt!<br>\n&nbsp;<br>\nSeit den 1960er Jahren machen wir uns (ohne die einfach gestrickten 68er) Gedanken, wie das Ende des wei&szlig;en Mannes aussehen k&ouml;nnte. Allm&auml;hlich scheint sich dieses immer mehr Fahrt aufnehmende Abw&auml;rtsrennen seinem baldigen Ende in einer Art schwarzes Loch zu n&auml;hern.<br>\n&nbsp;<br>\nIhr Gedanke an die nichtdeutsche bzw. nichteurop&auml;ische &bdquo;Geisteshaltung&ldquo; der Eliten besch&auml;ftigt mich seit langer Zeit durch den Kopf. F&uuml;r sie und ihre Jongleure geht auch nach dem Ende das Leben einfach weiter. Das im Namen der Eliten gespannte Netzwerk der Hohepriester mit den Laienpriestern a la Frau Baerbock und Herrn Habeck bleibt bestehen, es sein denn, ein neuzeitlicher Martin Luther bereitet dem Spuk ein Ende.<br>\n&nbsp;<br>\nMenschen in der Ukraine sind der westlichen Wertegemeinschaft dabei ebenso gleichg&uuml;ltig wie wir.<br>\n&nbsp;<br>\nIch danke f&uuml;r Ihre Arbeit und empfehle mich mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&nbsp;<br>\nPS. Ceterum censeo Lapidem Ram esse translocandam!<br>\n&nbsp;<br>\nvon unserem Leser G.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>zur diskussion der von Ihnen aufgeworfenen frage, warum die dt. wirtschaft sich angesichts der prek&auml;ren lage und der sanktionsfolgen so auffallend still verh&auml;lt, will ich gern meine gedanklen beisteuern.<\/p><p>Zun&auml;chst muss m.e. der gesamtkontext &ndash; dh. umstrukturierung der wirtschaft angesichts der klimaver&auml;nderungsbedrohung &ndash; mitgedacht werden. Diesbez&uuml;glich ist klar, dass es massive umbr&uuml;che geben wird und diese umbr&uuml;che werden mit &ldquo;opfern&rdquo; einhergehen. daraus folgt, dass zz. ein gro&szlig;es experiment stattfindet, in dem sich die nahe und mittlere zukunft insbesondere der energieversorgung nach einer anstehenden de-karbonisierung entscheiden wird. Darum kommen auch die konzerne nicht herum, und das wissen sie.<\/p><p>Die umst&auml;nde unter denen dieses experiment nun aber stattfindet, sind einzigartig, weil alle h&auml;rten, zumutungen und das unvermeidliche auftreten von &ldquo;opfern&rdquo; einem einzigen ereignis angelastet werden k&ouml;nnen &ndash; dem ukrainisch-russischen krieg. Daraus erwachsen nicht nur &ldquo;bweise der eigenen unschuld&rdquo; (denn: der Russe ist bekanntlich an allen (opfern) schuld), sondern auch kompensationsanspr&uuml;che, die sich an den staat richten.<\/p><p>Ergo, die unvermeidliche &ldquo;wende&rdquo; kommt so oder so, nur so wie sie jetzt kommt, muss die industrie keinesfalls f&uuml;r die kosten aufkommen &ndash; besser kann es eigentlich nicht laufen.<\/p><p>Mit besten gr&uuml;ssen<br>\nah.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Mit entsprechendem Profit wird Kapital k&uuml;hn. Zehn Prozent sicher, und man kann es &uuml;berall anwenden; zwanzig Prozent, es wird lebhaft; f&uuml;nfzig Prozent, positiv waghalsig; f&uuml;r hundert Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fu&szlig;; dreihundert Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.&rdquo; (Karl Marx)<br>\n&nbsp;<br>\nMan darf sich die Bourgeois und ihre Politiker nicht als einheitlichen Block vorstellen, auch nicht als von einheitlichen Interessen geleitet, sie sind vielf&auml;ltig. Sie sind sparsam und verschwenderisch, sie sind rational und wahnsinnig, sie sind vorsichtig und waghalsig, sie sind sozial und unmenschlich, alle steckt in ihnen: sie sind Menschen. Au&szlig;erdem gibt es durchaus graduell recht unterschiedliche Verh&auml;ltnisse und mithin Standpunkte.<br>\n&nbsp;<br>\nDerzeit besteht neben den Herausforderungen bei der Bew&auml;ltigung der &ldquo;normalen&rdquo; Aufgabe des Kapitals (n&auml;mlich sich zu rentieren) wieder einmal wie schon in fr&uuml;heren Zeiten ein gro&szlig;es zus&auml;tzliches Problem: die M&auml;chtigen der NATO-L&auml;nder (und dort sind die bisher klassischen Hauptl&auml;nder des Imperialismus f&uuml;hrend, darunter Deutschland) f&uuml;hlen ihre Felle davonschwimmen. Wie es vor dem ersten Weltkrieg einen damals scheinbar wichtigen (aus heutiger Sicht unsinnigen) Wettstreit um die Vorherrschaft gab, der ins Gemetzel f&uuml;hrte, wie es nach dem zweiten Weltkrieg das gef&auml;hrliche Spiel mit der Atombombe und vielen kleinen Kriegen gab, weil man den &ldquo;Kommunismus&rdquo; ernsthaft f&uuml;rchtete, so ist es jetzt die drohende Vorherrschaft oder mindestens Ko-Herrschaft von China und Russland. Es geht f&uuml;r die USA und ihre Vasallen um&rsquo;s Eingemachte, wie auch 1914 und 1945, nur unter wieder einmal anderen Umst&auml;nden. Wenn man weiter Gesch&auml;fte machen will, ist die Frage schlie&szlig;lich nicht unwichtig, auf einen wie gro&szlig;en Teil der Welt man Zugriff hat.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Der Staat&rdquo; hat sich &ldquo;die Handlungshoheit&rdquo; in keiner Weise von &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; zur&uuml;ckgeholt; der Staat ist nach wie vor die Organisation der herrschenden Klasse.<br>\n&nbsp;<br>\nAber gibt es diejenigen, die eher zum Kompromiss bereit sind, weil sie lieber kleinere Gesch&auml;fte weiter machen m&ouml;chten als gar keine, und es gibt diejenigen, die bereit sind, das Risiko des Machtkampfs einzugehen. Wir werden sehen, wer letztlich die Oberhand gewinnt. Eine ernsthafte Bewegung, die den imperialistischen Machthabern bei ihrem Spiel mit dem Feuer Steine in den Weg legen k&ouml;nnte, ist derzeit nicht zu sehen.<br>\n&nbsp;<br>\n(Und leider handelt es sich bei Russland und China nicht um M&auml;chte, die f&uuml;r ihre Menschen bessere Perspektiven bereithielten, als es die klassischen imperialistischen L&auml;nder tun.)<br>\n&nbsp;<br>\nSo sehe ich die Lage.<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nIhr Leser Peter Hesselbein <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>die Frage, warum unsere &ouml;konomischen &lsquo;Eliten&rsquo;&nbsp; und ihre Sturmgesch&uuml;tze der Meinungsmache sich derzeit als &lsquo;Rohrkrepierer&rsquo; pr&auml;sentieren, ist vordergr&uuml;ndig recht einfach zu beantworten &ndash; vermutlich aber doch etwas komplexer:<\/p><p>Unsere Konzerne &ndash; die zum Gro&szlig;teil nicht mehr unsere Konzerne sind &ndash; und unsere Medien sind durchseucht von ultraorthodoxen Transatlantikern und deren Mitl&auml;ufern. Wo&rsquo;s warm &lsquo;rauskommt, da macht man mit &ndash; und h&auml;lt derzeit erst einmal das Maul. Man kann ja nie wissen, ob eine oppositionelle Meinungs&auml;u&szlig;erung nicht gleich als Hochverrat an unseren amerikanischen &lsquo;Freunden&rsquo; umgedeutet wird. Schlie&szlig;lich sitzen ja deren Bandenmitglieder wie Blackrock und Konsorten mit am Tisch. <\/p><p>Warum sollte z. B. die deutsche Energiewirtschaft ihre Stimme erheben? An der Spekulation mit &Ouml;l und Gas und an den davon abh&auml;ngigen Produkten wird doch derzeit pr&auml;chtig verdient. Diese partielle &lsquo;Scheinkonjunktur&rsquo;, die ein b&ouml;ses Erwachen, vermutlich in einer Stagflation nach sich ziehen wird, nimmt man doch erst einmal gerne mit. Wenn die &lsquo;Party&rsquo; sich dann dem Ende zuneigt, kann man ja immer noch den mahnenden Zeigefinger erheben.<\/p><p>Unsere auf Export getrimmte Wirtschaft mit ihren internationalen &lsquo;Playern&rsquo; muss erst einmal schauen, woher und wohin der Wind weht, ehe man sich ggf. durch unbotm&auml;&szlig;ige &Auml;u&szlig;erungen beim Patriarch USA unbeliebt macht. Und von Konzernen wie Google, Microsoft, Amazon, Tesla und Co ist eh&rsquo; keine Kritik erwartbar.<\/p><p>Das Schweigen im Walde der deutschen Wirtschaft zeigt einmal mehr, wer hier Koch und wer Kellner ist. Der deutsche Michel Steuerzahler) ist in dem Spiel allenfalls die &lsquo;Sp&uuml;lhilfe&rsquo;.<\/p><p>Ulrich Herbst <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nSie legen dem geneigten Lesepublikum aber auch Fragen vor &hellip;! F&uuml;r meinen Teil kann ich lediglich zu Protokoll geben, was mir auff&auml;llt:<\/p><ol>\n<li>Verschiedenste Faktoren der letzten Jahre deuten darauf hin, dass den G20-Staaten ihre ( ! ) Weltwirtschaft um die Ohren zu fliegen droht. Auf den bisher existierenden Wohlstand will keine Wirtschaftselite der G20-Staaten verzichten; koste es, was es wolle. Die Karten der Weltwirtschaft m&uuml;ssen daher vollkommen neu gemischt werden. Und hierzu bedarf es geostrategischer Rohstoff-Eroberungs-Sicherungs-St&uuml;tzpunkte, welche zu sch&uuml;tzen sind: gegen die Russische F&ouml;deration, die Volksrepublik China u. a. ( Indien? ). Das war geplant von den USA ( mit ihrem absoluten Welthegemonialstreben ) und wird jetzt exekutiert. Der Ukrainekrieg bietet willkommenen Anlass, da ph&auml;nomenaler &sbquo;Nebenkriegsschauplatz&lsquo;, dieses Vorhaben ins Werk zu setzen. Seit dem 24. Februar d. J. tobt der gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftskrieg der Menschheitsgeschichte. &nbsp;&ndash; &nbsp;In diesem Zusammenhang verweise ich ferner auf die hysterischen Reaktionen der ma&szlig;geblichen politischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland bzw. deren F&uuml;hrungsk&ouml;pfe ab Februar d. J.&nbsp; &ndash; &nbsp;All dem gingen in den letzten Jahrzehnten gigantische Welt-Monopolkapitalbildungen voraus: zu einem &uuml;berw&auml;ltigenden Teil zugunsten von Wirtschaftsunternehmungen in den G20-Staaten. Otto Normalb&uuml;rger hat davon gar nichts bis weniger.<br>\n&nbsp;<br>\nDie sogenannten &sbquo;westlichen Demokratien&lsquo; haben sich parallel zu Parteien-Wirtschafts-Konzern-Oligarchien entwickelt. Die Nutznie&szlig;er? Wirtschaftseliten.<\/li>\n<li>&bdquo;Die Machtgruppen schweigen&ldquo; &nbsp;&ndash; &nbsp;Nat&uuml;rlich ist dies kein Zufall; u. a. auch dank Davos und WEF. Dass es eben keine &sbquo;Freie Wirtschaft&lsquo; gibt &nbsp;&ndash; &nbsp;und somit auch kein &sbquo;Freier Markt&lsquo; existiert, welcher sich aus dem so oft apostrophierten &sbquo;Freien Spiel der Kr&auml;fte&lsquo; speist &nbsp;&ndash; &nbsp;ist seit Jahrzehnten ebenfalls nichts Neues. In diesem Zusammenhang will ich einmal das Stichwort &bdquo;&Uuml;berkreuzverflechtungen bei Aktiengesellschaften&ldquo; nennen. Will u. a. hei&szlig;en: CEO A. ist CEO in AG I und Aufsichtsratsvorsitzender in AG II, III, IV &hellip; oder Mitglied im Aufsichtsrat von AG &hellip; usw.<br>\n&nbsp;<br>\nHinzu gesellten sich Rating-Agenturen oder &sbquo;Verm&ouml;gensoptimierer&lsquo; &agrave; la BlackRock Inc. ( New York ). Der Publizist Werner R&uuml;gemer hat zu dieser Thematik <a href=\"https:\/\/de.findyouranswers.co\/web?q=werner%20r%C3%BCgemer&amp;o=1635830&amp;rch=intl371&amp;gclid=EAIaIQobChMI7Jrzo_i--AIVBwGLCh3mDQHJEAAYAiAAEgKCIfD_BwE&amp;qo=semQuery&amp;ad=semA&amp;ag=fw22&amp;an=google_s\">umfassend geforscht<\/a>.<\/li>\n<li>Die von mir so oft geforderte Schnellstm&ouml;gliche Herbeif&uuml;hrung eines gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Weltwohles ins Werk zu setzen bzw. zur obersten Maxime allen menschlichen und gesellschaftlichen Handelns zu erkl&auml;ren, interessiert unterm Strich nie-man-den. &nbsp;&ndash; &nbsp;In ihrem Gr&ouml;&szlig;enwahn &sbquo;denken&lsquo; die Machteliten: &sbquo;Kriegen wir alles in den Griff.&lsquo;<\/li>\n<\/ol><p>&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e sendet<br>\nRoland Weinert.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,&nbsp;<\/p><p>In Ihrem interessanten und aufschlussreichen Artikel stellen Sie die naheliegende Frage, warum es vonseiten der Industrie keine &ouml;ffentlich wahrnehmbare Lobbyarbeit gegen die momentane Russland- und insbesondere die Energiepolitik gibt. Wie Sie und Ihre Kollegen der NDS in mehreren Artikeln beschreiben, richtet diese Politik ganz offensichtlich gro&szlig;en wirtschaftlichen Schaden in nahezu allen Bereichen des produzierenden deutschen Gewerbes an. Dass hier das kapitalistische Gewinnstreben einem h&ouml;heren Ziel geopfert wurde, erscheint auch mir eher unwahrscheinlich und Ihre Fragen am Ende des Artikels bieten plausible Erkl&auml;rungsans&auml;tze. Eine weitere Dimension, vielleicht sogar der gr&ouml;&szlig;te Motivator des Schweigens, k&ouml;nnte ganz einfach Angst sein oder anders ausgedr&uuml;ckt die Einsicht, dass das physische Leben kostbarer ist, als das wirtschaftliche &Uuml;berleben in Opposition zum wichtigsten Regierungsprojekt der jeweiligen Zeit. Die Todesf&auml;lle der an einflussreichen Positionen agierenden &ldquo;Covidioten&rdquo; Oppermann und Ohoven binnen weniger als einer Woche Ende Oktober 2020 waren m&ouml;glicherweise Warnung genug an alle Nachkommenden, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen und den propagierten Konsens zu gef&auml;hrden. Wie man in China etwas abgewandelt aber dennoch sehr sch&ouml;n sagen w&uuml;rde: es sind &ouml;ffentlich und unter hinreichend ungew&ouml;hnlichen Umst&auml;nden zwei H&uuml;hner ums Leben gekommen, was in der Folge die Affen abschreckt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,&nbsp;<br>\nDr. Andr&eacute; Eichert&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nwenn man sich die Aussagen des WEF aus `22 in Davos anschaut, ist einem klar, was hier geschieht: Es ist der abgesprochene Great Reset.<br>\nKlaus Schwab sagt dazu 2 Dinge:<\/p><ol>\n<li>Wir haben die 24 gr&ouml;&szlig;ten und st&auml;rksten L&auml;nder der Welt und die 640 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen hier im WEF versammelt.<\/li>\n<li>Wir haben die Parlamente infiltriert. (Young Global Leaders)<\/li>\n<\/ol><p>Nun ist das f&uuml;r das Gehirn nicht leicht abzuspeichern, was da geschehen soll, denn ein Herunterfahren der Wirtschaft entspricht dem Gegenteil unserer Sozialisierung in Deutschland. Die Synapsen &bdquo;weigern&ldquo; sich, das, was dort besprochen wird, abzuspeichern, denn daf&uuml;r hat das menschliche Hirn in der westlichen Welt keine Netzwerke im Kopf, an die diese Idee ankn&uuml;pfen k&ouml;nnte. Man muss sich nur vor Augen halten, dass Uvd Leyen klar und deutlich sagte, man solle die Pandemie f&uuml;r den Great Reset nutzen. Merkel &auml;u&szlig;erte sich ebenfalls, sie sagte, ein Great Reset sei f&uuml;r die Neustrukturierung der Gesellschaft nicht n&ouml;tig. Essenz: Es ist ein Thema, die sprechen dar&uuml;ber. &Ouml;ffentlich. Nur solange das nicht im Mainstream breitgetreten wird, wird das niemand wahrhaben wollen. Kognitive Dissonanz, oft beschrieben.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist alles bestens orchestriert: <\/p><ol>\n<li>Corona mitsamt Lockdowns, um die Reduktion der Wirtschaft einem Virus anh&auml;ngen zu k&ouml;nnen (der in GER in 2021 zu einer Untersterblichkeit von 2,4% gef&uuml;hrt hat (vgl. Uni Duisburg Essen).<\/li>\n<li>Ein von langer Hand vorbereiteter Krieg in der Ukraine, vom Westen durchgef&uuml;hrter Putsch in 2014, danach Bombardierung des Donbass und Luhansk. Mit dem Ergebnis, das weitere Herunterfahren der Wirtschaft und den gemachten Ausfall der Lieferketten Russland und Putin in die Schuhe schieben zu k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Enteignung der netto 18 Millionen Menschen in Deutschland, die tats&auml;chlich in der freien Wirtschaft Geld verdienen und Ertr&auml;ge produzieren. Diese 18 Mio. (zzgl. der Unternehmen) zahlen &uuml;ber ihre Steuern den gesamten Staatsapparat nebst Sozialleistungen. Und sie zahlen die Abermillarden EUR f&uuml;r Impfstoffe, die niemand ben&ouml;tigt und sie zahlen f&uuml;r die Aufr&uuml;stung, etc. <\/li>\n<li>Es wird spekuliert (u.a. von Norbert H&auml;ring), dass es innerhalb der EU zun&auml;chst zu einem sogenannten Verm&ouml;gensregister kommt, das sp&auml;ter dann zu Enteignungen f&uuml;hren k&ouml;nnte, um das vorhandene zu &bdquo;verteilen&ldquo;.<\/li>\n<li>Branchen wachsen zunehmend zusammen, andere verschwinden: die Konzentration auf dem Markt ist nicht zu &uuml;bersehen, auch diese l&auml;uft schon lange. Das beste Beispiel ist sicherlich die Tatsache, dass fast alle mittelst&auml;ndischen und gro&szlig;en Unternehmen (weltweit) im Teilbesitz gro&szlig;er US Amerikanischer Fonds sind (Blackrock, Vanguard etc.). Deutschland wird (schon lange) deindustrialisiert. Dieselbetrug und die damit einhergehenden Strafzahlungen (in die USA).<\/li>\n<\/ol><p>Ich k&ouml;nnte hier stundenlang weiter schreiben, will es aber dabei belassen. Diese und viele weitere Fakten kann man in offiziellen Dokumenten nachlesen und sich nur wundern: Scheinbar Alles ist gekapert, korrumpiert.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn Sie schreiben: &bdquo;Oder aber ist die (anscheinende) Unt&auml;tigkeit der Konzern-Lobbys ein gutes Zeichen, das einfach nur zeigt, dass nun anscheinend &bdquo;der Staat&ldquo; die Handlungshoheit von &bdquo;der Wirtschaft&ldquo; zur&uuml;ckgeholt hat?&ldquo; dann muss ich Sie entt&auml;uschen: das Gegenteil ist der Fall, denn der Staat wird von der Wirtschaft gemacht, besetzt, wie oben schon beschrieben &bdquo;Young Global Leaders&ldquo; und die ausstehende Wahl von Frau Dr. Laura Sophie Dornheim zur CDO der Stadt M&uuml;nchen. Deren Schwester arbeitet bei Microsoft. Promoviert hat sie in &bdquo;Gender Studies&ldquo;. Kein Politiker kommt an eine relevante Position, wenn er nicht Konzernkonform ist. M&uuml;nchen &uuml;brigens war die letzte gro&szlig;e Stadt in GER, die auf Linux als Betriebssystem f&uuml;r die kommunalen Verwaltungen setzte. Dann ist Bill Gates dahin geflogen und hat sie von Windows &uuml;berzeugt. Nun schlie&szlig;t sich der Kreis.<br>\nWas ist denn &bdquo;der Staat&ldquo; inzwischen? Er ist eine Ansammlung von ideologisierten Dummk&ouml;pfen, die Fakten leugnen und scheinbar gar nichts verstehen, zumindest diejenigen, die uns von den Mainstreammedien als &bdquo;neue Hoffnungen&ldquo; serviert werden. Selbst ein Habeck, den ich in seiner Zeit in Schleswig Holstein passabel fand, ist zu einem reinen Marketingfuzzi der neuen Weltordnung verkommen. Die Parteien, die etwas zu sagen haben, allen voran die Gr&uuml;nen, tun das Gegenteil von dem, wof&uuml;r sie gew&auml;hlt wurden, eine Partei wie die AfD findet &ouml;ffentlich nicht (mehr) statt, man hat sie medial abgeschaltet.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Demokratie ist nun offensichtlich am Ende.<br>\n&nbsp;<br>\nWarum das Ganze?<br>\nJedem gro&szlig;en Krieg ging immer ein Zusammenbruch des Wirtschaftssystems voraus. Dass das westliche Fiat Money System nicht funktionieren kann, ist lange bekannt. Nun ist es soweit, dass die &bdquo;Eliten&ldquo; dieser Welt sich etwas ausgedacht haben, was nur &uuml;ber einen Umbruch, Zusammenbruch der Gesellschaften und dann einen Neuaufbau mit der Rettung der verbliebenden Menschen durch ebendiese &bdquo;Eliten&ldquo; ein neues digitales Zeitalter der Total&uuml;berwachung von Allem bereiten k&ouml;nnte.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn man es zul&auml;sst&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristian Dicke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>wir wissen ja, dass Frau Merkel in 2011 Journalisten ins Kanzleramt eingeladen hatte, um diese zu bitten, nicht allzu negativ &uuml;ber die Bankenkrise, die als Griechenland-Krise verkauft wurde, zu berichten. ( Merkw&uuml;rdig, ich finde hierzu auf Anhieb keine Quellen mehr mit meiner Suchmaschine..?)<\/p><p>Wir wissen ja auch um das abendliche Dinner von Frau Merkel 2021 mit den Protagonisten des Bundesverfassungsgerichtes unter der F&uuml;hrung ihres Parteifreundes und ehemaligen &rdquo; Untergebenen &rdquo; Stephan Harbarth, kurz vor einer Urteilsfindung gegen Frau Merkel und in brisanten &rdquo; Corona-Verfassungsbeschwerden-Zeiten.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/vor-prozess-gegen-kanzlerin-merkel-laedt-verfassungsrichter-zum-essen-spaeter-sollen-diese-ueber-sie-urteilen_id_13485292.html\">focus.de\/politik\/deutschland\/vor-prozess-gegen-kanzlerin-merkel-laedt-verfassungsrichter-zum-essen-spaeter-sollen-diese-ueber-sie-urteilen_id_13485292.html <\/a><\/p><p>Wir d&uuml;rfen daher auch annehmen k&ouml;nnen, dass diese Art von &rdquo; Interessenaustausch &rdquo; auf verschiedensten Ebenen stattfindet.<br>\nImmerhin haben 1.103 Interessenvertreter ( Lobbyisten)&nbsp; seit 2013 &uuml;ber die Fraktionen Zugang zum Bundestag erhalten.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/liste-veroeffentlicht-diese-lobbyisten-haben-zugang-zum-bundestag\">abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/liste-veroeffentlicht-diese-lobbyisten-haben-zugang-zum-bundestag<\/a><\/p><p>Wir alle wissen aber auch, dass diese an sich schon &auml;u&szlig;erst erschreckenden Zahlen im Grunde genommen &rdquo; Peanuts &rdquo; bedeuten, weil die richtig gro&szlig;e Show findet j&auml;hrlich auf der Weltb&uuml;hne des World Economic Forum ( WEF) in Davos statt, wo sich&nbsp; ca. 2000 miteinander verschwurbelte Plutokraten und deren Handlanger aus Politik und Medien den offiziellen Rahmen geben, der Welt ihre neuesten geistlichen Erg&uuml;sse mitzuteilen, die vorher auf den Ebenen von den &rdquo; G &rdquo; &ndash; Konferenzen oder auch still und leise auf der Ebene von z.B. Bilderberger-Konferenzen ausbaldowert wurden.<\/p><p>Ein Beispiel von vielen f&uuml;r einen &rdquo; Sinneswandel &rdquo; soll das Verhalten der Siemens AG sein.<\/p><p>Die meisten von uns haben den tendenzi&ouml;sen Auftritt von Atlantiker Claus Kleber in seinem Interview mit Vorstands-Chef Joe K&auml;ser, nach der vermeintlichen Annexion der Krim durch Russland in 2014, in Erinnerung.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Pm4voCWCToI\">youtube.com\/watch?v=Pm4voCWCToI <\/a><\/p><p>W&auml;hrend K&auml;ser zu Putin gefahren ist und auf Dialog mit Russland gesetzt hat, scheint der aktuelle Siemens-Chef Busch sich den &rdquo; globalen&nbsp; Erfordernissen &rdquo; angepasst zu haben und hat die Siemens AG nach 170 Jahren aus Russland abgezogen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/siemens-russland-rueckzug-gewinn-dax-100.html%20\">zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/siemens-russland-rueckzug-gewinn-dax-100.html <\/a><\/p><p>Nach den Fakten, hier nun meine These, die &ndash; weil dystopisch &ndash; ich Ihnen, den Lesern der NDS und auch mir gerne ersparen w&uuml;rde:<\/p><p>Die angestrebte absolute Macht-Konzentration der &rdquo; Globalisten &rdquo; soll durch einen &rdquo; Social-Credit-System &rdquo; nach Vorbild Chinas verwirklicht werden &ndash; zumindest Feder f&uuml;hrend f&uuml;r die Europ&auml;ische Union. Nach den wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Ma&szlig;nahmen und durch die politische Haltung des sogenannten &rdquo; Werte-Westen &rdquo; zum &rdquo; Ukraine-Konflikt &rdquo; sollen der Mittelstand und auch gr&ouml;&szlig;ere Unternehmungen vom Markt verschwinden, weil insolvent oder &uuml;bernommen durch die &rdquo; Globalisten &ldquo;.<\/p><p>Die dann exorbitant steigende Arbeitslosigkeit, gen&auml;hrt auch durch &rdquo; Digitalisierung oder auch Automation &rdquo; und die dadurch entstehenden Aufst&auml;nde und Unruhen, sollen durch das soziale Kreditsystem, welches wiederum nur &uuml;ber ein DIGITALES IMPFZERTIFIKAT zu implementieren ist, aufzufangen versucht werden.<\/p><p>Mit aller H&auml;rte der &rdquo; Staatsgewalt &ldquo;, ( siehe Corona-Ma&szlig;nahmen-Proteste) verbunden mit dem Verlust der Freiheit f&uuml;r uns Menschen, um die zu bekommen Millionen unserer Ahnen gek&auml;mpft haben und gestorben sind.<br>\nUnd, mit einem Grundeinkommen, dass wiederum den globalen Unternehmen die Einnahmen generiert, die man sich dort  w&uuml;nscht.<\/p><p>Wir sollen die braven B&uuml;rger werden, die nach Privilegien lechzen, die sich nicht mucken, wie wir gerade erst in der BRD in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen haben.<br>\nF&uuml;r die Globalisten &auml;ndert sich wenig bis viel mehr positives. Monopole oder oligopolostische Strukturen d&uuml;rften zuk&uuml;nftig dann keine Seltenheit mehr sein.<\/p><p>Mir scheint das Gelingen der Umsetzung eines&nbsp; DIGITALEN IMPFZERTIFIKATS der Schl&uuml;ssel f&uuml;r den sogenannten &rdquo; Great Reset &rdquo; des Vereinschef von WEF, Klaus Schwab, zu sein.&nbsp;<\/p><p>Hierzu biete ich zwei interessante Quellen an:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/corona-beratungen-ueber-neue-impfzertifikate-li.238153\">berliner-zeitung.de\/news\/corona-beratungen-ueber-neue-impfzertifikate-li.238153 <\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/china-proteste-blockiert\/%20\">norberthaering.de\/macht-kontrolle\/china-proteste-blockiert\/ <\/a><\/p><p>Ich denke aber auch, dass wir lernen m&uuml;ssen, uns der rechtlichen Grundlagen dieser ganzen Szenarien bewusst zu werden.<\/p><p>Das World Economic Forum ( WEF) ist rechtlich betrachtet nichts anderes als ein VEREIN !!!<br>\n&Uuml;brigens, genau wie die Europ&auml;ische Union !<\/p><p>Auf einer Vereinssitzung des WEF hat ein &rdquo; Staatschef &rdquo; der Ukraine, Herr Selensky, das sogenannte Budapester Memorandum faktisch aufgek&uuml;ndigt und somit der Russischen F&ouml;deration sinngem&auml;&szlig; mitgeteilt, dass ein (Atom-)Krieg gegen Russland nicht auszuschlie&szlig;en ist.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/russische-propaganda-oder-wahrheit-hat-selensky-mit-der-atomaren-aufruestung-der-ukraine-gedroht\/%20\">anti-spiegel.ru\/2022\/russische-propaganda-oder-wahrheit-hat-selensky-mit-der-atomaren-aufruestung-der-ukraine-gedroht\/ <\/a><\/p><p>Was danach passierte, wissen wir.&nbsp;<\/p><p>Staatlichkeit und Vereine ?<\/p><p>Vielleicht ist der vermeintliche &rdquo; &Ouml;konomische Selbstmord &rdquo; in Bezug auf die Unternehmen in Deutschland und mit deren Verbindung zu den gro&szlig;en US-amerikanischen Verm&ouml;gensverwaltern, die eh alle wesentliche Anteile an deutschen Unternehmen vorhalten, insofern nur &ndash; aus deren Sicht &ndash; als Investment zu betrachten. ( siehe Causa Friedrich Merz )<\/p><p>Denn gerade in der Russischen F&ouml;deration g&auml;be es viel abzusch&ouml;pfen !<\/p><p>Die Politik-Darsteller der BRD-Verwaltung &ndash; h&auml;ufig auch gef&ouml;rdert durch das WEF &ndash; sind nur Marionetten in einem perfiden Macht-Spiel.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nMichael Krater.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, <\/p><p>haben Sie die Pl&auml;ne des WEF vergessen? Diese werden doch offensichtlich gerade weltweit durchgesetzt: Zuerst Pandemie-Ma&szlig;nahmen, dann Krieg, dann Inflation mit gleichzeitiger Wirtschaftskrise &ndash; damit nachfolgend &ndash; wie geplant das Digitalgeld unter das Volk gebracht werden kann. Dazu m&uuml;ssen zun&auml;chst die bestehenden W&auml;hrungen praktisch wertlos gemacht werden. Wie Tobias Riegel schon richtig festgestellt hat, geh&ouml;ren die deutschen Konzerne zu gro&szlig;em Teil internationalen Finanzgesellschaften, welche die westliche Welt regieren. Da wir weltweit ein offen hierarchisches und &Uuml;berwachungssystem haben, siehe Pyramide und Auge auf dem 1 -Dollar-Schein, regieren die Welt ganz wenige Menschen. Wir kennen nur nicht ihre Namen. Sie haben ja Politiker an der Hand, Journalisten, den Tiefen Staat und so weiter. Zudem werden gro&szlig;e Teile der Weltwirtschaft bereits nach Modellen der k&uuml;nstlichen Intelligenz  der Software ALADIN von Black Rock gestaltet. Was ALADIN sagt, wissen wir ebenfalls nicht.<\/p><p>Es l&auml;uft doch aber alles nach dem gro&szlig;en Plan. Es kommt die &bdquo;sch&ouml;pferische Zerst&ouml;rung&ldquo; von Herrn Schwab und seinen Hinterm&auml;nnern zur vollen Aktion. Wieso halten Sie das f&uuml;r &bdquo;&Ouml;konomischen Selbstmord&ldquo; ? Haben Sie keine Augen zum Sehen und Ohren zum H&ouml;ren ? Haben Sie nicht das Video von Yuval Noah Harari auf einer Veranstaltung des Weltwirtschaftsformuns gesehen, in welchem er sagt, dass unsere Generation vielleicht die letzten Menschen, wie wir sie kennen, sein werden ? Meinen Sie, das WEF l&auml;dt irgendwelche &bdquo;Spinner&ldquo; und Sci-Fi-Autoren ein, um das auserw&auml;hlte Publikum ein wenig mit M&auml;rchenerz&auml;hlungen zu bespassen oder zu begruseln?  <\/p><p>Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode&hellip;. Die meinen das bitter ernst. Wenn wirklich ein gro&szlig;er Wirtschaftsboss protestieren w&uuml;rde, h&auml;tte der kurz vorher oder kurz nachher leider einen Unfall. Schon der Chef der deutschen Mittelstandsvereinigung, Herr Ohoven,erlitt einen t&ouml;dlichen Autounfall, als er seine Absicht bekundete, gegen die Pandemie-Ma&szlig;nahmen auftreten zu wollen. Niemand mit Einfluss in Deutschland hat eine Chance, gro&szlig; aus der Reihe zu tanzen. Professor Hockertz, der nicht gen&uuml;gend konforme Virus-Experte, bekam eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahme bzw. Einfrierung aller seiner pers&ouml;nlichen Verm&ouml;genswerte in Deutschland. Er verschwand aus den gro&szlig;en Medien und fl&uuml;chtete in die Schweiz. Ausschaltung missliebiger F&uuml;hrungskr&auml;fte ist offene Tradition in Deutschland. Erinnern Sie sich noch  an die ehemalige EKD-Vorsitzende K&auml;&szlig;mann? Die rechtzeitig und v&ouml;llig zu Recht erkannte, dass der Krieg in Afghanistan nicht so ganz in Ordnung sein k&ouml;nnte ?  Sie wurde medial fertig gemacht wegen des &Uuml;berfahrens einer roten Verkehrsampel mit etwas Rotwein im Blut. Eine l&auml;ssliche S&uuml;nde. Wer als Kirchenf&uuml;rst in der Pandemie artig die Kirchen zusperrt, kann dagegen schon einmal ein paar hundert Missbrauchsopfer &uuml;berleben. Die abges&auml;gten Bundespr&auml;sidenten K&ouml;hler und Wulff, die beide irgendwie nicht so richtig mitspielen wollten? Hatten die tats&auml;chlich irgendwelche anderen bedeutenden  Verfehlungen begangen?                                                                                               <\/p><p>Haben Sie noch weitere Fragen, warum heute alle so ruhig sind ?           <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhard Maa&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>eine deutliche Antwort auf die von Ihnen gestellte Frage, warum kaum bis gar kein Protest von Seiten der Industrie und Wirtschaft gegen die Sanktionen gegen Russland kommt, gab es doch bereits: die Regierung hat die Laufzeit von Kohlekraftwerken (teilweise) verl&auml;ngert, und auch &uuml;ber den &ldquo;Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg&rdquo; wird bereits &ouml;ffentlich diskutiert.&nbsp; <\/p><p>Die Betreiber der jeweligen Kraftwerke sind mit Sicherheit schon seit Wochen in Sektlaune. <\/p><p>Und warum sollten die &Ouml;lkonzerne protestieren, wo ihnen doch gerade erst ein finanzielles Geschenk in H&ouml;he von 5 Milliarden Euro gemacht wurde, das uns B&uuml;rgern als &ldquo;Tankrabatt&rdquo; angepriesen wurde und das ebenfalls nur indirekt wegen der Sanktionen n&ouml;tig wurde? <\/p><p>Und was Ihre Spekulationen &uuml;ber&nbsp; anstehende gro&szlig; angelegte Einsparungen von Personalkosten, alias Entlassungswellen angeht, werden Sie wohl leider Recht behalten. <\/p><p>Die gro&szlig;en Industrie- und Wirtschaftszweige haben also allen Grund, die Sanktionen zu begr&uuml;&szlig;en und zu feiern. Und dank der unausweichlich kommenden Pleitewelle kleinerer bis mittlerer Unternehmen wird es zu einer &ldquo;Marktbereinigung&rdquo; ungeahnten Ausma&szlig;es kommen, noch schlimmer, als es w&auml;hrend der sogenannten Pandemie passiert ist. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte &ldquo;Nachdenk Seiten&rdquo;, <\/p><p>in ihrem Artikel &ldquo;&Ouml;konomischer Selbstmord&rdquo; rufen Sie die Leser auf, ihre Meinung zu diesem Thema zu &auml;ussern. Hier ist eine Meinung aus dem &ldquo;Billiglohnland&rdquo; Ungarn. <\/p><p>Die heutige deutsche Regierung hat Mitglieder, die schon mehrmals gezeigt haben, dass ihnen die ideologische Ann&auml;herung wichtiger ist, als die Wirtschaft oder die Gesellschaft. Die linksliberale Presse ist ihr Werkzeug, die Ideologie zu verteilen und alle, die diese Ideologie nicht folgen wollen, zu bestrafen. Die deutsche Industrie und Wirtschaft hat schnell gelernt, dass sie ihre Interessen nur ideologisch angepasst vertreten d&uuml;rfen. Das hat viele Zeichen, wie die Woke geformte Werbung, die Regenbogen farbige Warenpr&auml;sentation, die auch von Wirtschaftsbossen h&ouml;rbare Verurteilung der Andersdenkenden. <\/p><p>Streng gesehen ist auch die ganze &ldquo;Gr&uuml;ne Wende&rdquo; eine riesige Last f&uuml;r die Industrie und Wirtschaft, die hohe Investitionen braucht und sich nur langsam &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; rentiert. Die deutsche Industrie hat aber diese Kr&ouml;te geschluckt und hat sich bisher kaum dagegen getan, also auch keine &ldquo;Lobbyarbeit&rdquo; geleistet. <\/p><p>Ich glaube, etwas &auml;hnliches steht hinter der Zur&uuml;ckziehung von &Auml;usserungen nach den Russland Sanktionen. Die Teilnehmer der deutschen Wirtschaft sind schon so weit eingesch&uuml;chtert, in der letzten Zeit so sehr bewohnt die eigene Interessen nicht offen zu verteidigen, dass sie sich auch in diesem Fall eher zur&uuml;ckhalten. Sie wollen keineswegs eine ideologisch getriebene Medienkampagne gegen sich provozieren. <\/p><p>Garas R&eacute;z <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team, <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Gibt es wom&ouml;glich &bdquo;Weisungen&ldquo; von einer interessierten Seite, die m&auml;chtig genug ist, diese auch durchzusetzen? Sind viele deutsche Konzerne wegen Teilhabe internationaler Investmentfonds gar nicht mehr als &bdquo;deutsch&ldquo; zu bezeichnen?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich vermute mal daran liegt es. Die &ldquo;Deutschland-AG&rdquo; wurde komplett abgewickelt und die Wirtschaftsbosse von fr&uuml;her sind durch &uuml;berzeugte transatlantische Globalisten ersetzt worden, die ihre Arbeit in den Unternehmen nur den Gro&szlig;aktion&auml;ren aus &Uuml;bersee (z.B. KKR, Blackrock usw.) unterordnen. Die haben keinerlei Bezug mehr zu dem eigenen Land oder irgendeine soziale Verpflichtung f&uuml;r die eigenen Mitb&uuml;rger. <\/p><p>Und da ohnehin eine Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft geplant wird (Sharing Economy, Smart-Cities, Automatisierung, CBDCs, usw.) nutzen die Industrie-Lobbys die Gunst der Stunde. <\/p><p>Transformationen und Reformen kann man immer in Krisensituationen durchpeitschen. <\/p><p>Und mit &ldquo;Globalisten&rdquo; meine ich nicht irgendwelche religi&ouml;sen Gruppen, sondern Menschen wie z.B. Nicolas Berggruen und Elon Musk, die (laut eigenen Angaben angeblich) eine Art Nomadenleben f&uuml;hren indem sie weltweit umherreisen und in Hotels leben. <\/p><p>Allerdings mit ihrem Geld immer zur&uuml;ckkehren in die USA. <\/p><p>BG<br>\nE <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, <\/p><p>Aber warum halten dann die Industrie-Lobbys still? <\/p><p>Ich vermute, dass sich inzwischen auch in der Wirtschaft und selbst in der Industrie ein Denken durchgesetzt hat, das nur noch in finanziellen und betriebswirschaftlichen Kategorien denkt, aber wenig in wirklichen, industriellen Prozessen und deren materielle Voraussetzungen: also Energieproduktion, Rohstoffe und Maschinerie (wirkliche Hardware, ohne die eine G&uuml;terproduktion jeglicher Art unm&ouml;glich ist). Im Extremfall n&uuml;tzt alles Geld der Welt nichts, wenn ein wichtiger Rohstoff, den man im eigenen Land nicht hat, auch auf dem Weltmarkt nicht mehr erh&auml;ltlich ist (z.B. hochreines Neon zur Chipproduktion). <\/p><p>Ganz besonders deutlich wird das beim &Ouml;l, das u.a. nach Schwedt in die Raffinerie in riesigen, t&auml;glichen Mengen ununterbrochen durch die Pipeline geliefert wird, das auf dem Weltmarkt nicht zu ersetzen ist, weil die gesamten Prozesse der Raffinerie auf ein fast einmaliges &Ouml;l aus Ru&szlig;land (Ural) von h&ouml;chster Qualit&auml;t aufsetzen und in jahrelanger Ingenieursarbeit angepasst wurden, f&uuml;r das es nirgends einen bisher bekannten Ersatz gibt und dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r die ungeheuren Mengen, die Schwedt t&auml;glich verarbeitet, keine funktionierende, seebasierte Infrastruktur vorhanden ist, eine Infrastruktur, die unm&ouml;glich innerhalb von wenigen Monaten aufgebaut werden kann. <\/p><p>Die Alternative ist nur die Stillegung von Schwedt und angesichts des gigantischen Ausfalls von Raffinerieprodukten (Diesel, Benzin, Kerosin, Bitumen, hochwertige Schmiermittel etc.) wird die Frage der Arbeitspl&auml;tze am Ende fast nebens&auml;chlich sein. Deshalb wird Ungarn weiterhin das &Ouml;l aus dem Ural per Druschbapipeline zur Versorgung des Landes verwenden und keinen EU-Boykott unterst&uuml;tzen, der drastisch ausgedr&uuml;ckt, einer Atombombe f&uuml;r die Wirtschaft des Landes gleichk&auml;me. <\/p><p>F&uuml;r alle, die auf Englisch lesen k&ouml;nnen, empfehle ich die Artikel von Jorge Vilches, eines Fachmanns auf dem Gebiet der &Ouml;lverarbeitung, auf dem Sakerblog (falls nicht schon von anderer Seite empfohlen). <\/p><p><a href=\"http:\/\/thesaker.is\/?s=jorge\">thesaker.is\/?s=jorge<\/a><\/p><p>Ein guter Anfang ist hier: <\/p><p>Dear Ursula, you are dead wrong<br>\n<a href=\"http:\/\/thesaker.is\/dear-ursula-you-are-dead-wrong\/\">thesaker.is\/dear-ursula-you-are-dead-wrong\/<\/a><\/p><p>Why Russia&acute;s oil ban is impossible<br>\n<a href=\"http:\/\/thesaker.is\/why-russias-oil-ban-is-impossible\/\">thesaker.is\/why-russias-oil-ban-is-impossible\/<\/a><\/p><p>Viele zus&auml;tzliche Fakten und Informationen finden sich auch in den Kommentaren. <\/p><p>Hier zeigt sich sehr schnell, dass die gesamte Debatte in Deutschland und der EU von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft auf Kindergartenniveau abl&auml;uft. Ich denke, dass von Selbstmord zu warnen, richtig und h&ouml;chste Zeit ist. Die jetzt schon durch die Sanktionspakete in Gang gesetzte Dynamik, wird sich schnell zu einer unaufhaltsamen Walze der Zerst&ouml;rung aufbauen, die den Industriestandort Deutschland plattwalzen wird. Und es wird das Ergebnis eines weitverbreiteten Ignoratentums sein, wo die grundlegenden, materiellen Tatsachen und Voraussetzungen einer modernen, nationalen G&uuml;terproduktion ausgeblendet werden und der Fokus auf finanztechnische oder geldpolitische Kalk&uuml;le reduziert ist. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nMartin Finkbeiner <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS, sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt &ndash; Gelegenheiten dazu gab es auch, als das unspezifizierte Virus unbekannten Ursprungs die &Ouml;konomie arg belastet hat.<br>\nIch hatte Ihnen vor einiger Zeit einmal geschrieben, da&szlig; die Realwirtschaft darunter zwar leidet, die Finanzwirtschaft jedoch alle Rekordmarken bricht, weil die weltweite Kreditvergabe, um die Sch&auml;den abzufedern, astronomische Ausma&szlig;e angenommen hat. Ich glaube daher, da&szlig; wir unsere Vorstellungen davon, wer in einem solchen Wirtschaftssystem an den Hebeln sitzt, aktualisieren m&uuml;ssen. Es geht m.E. nicht mehr um die Wirkmacht der &ldquo;Kasperle&rdquo;, die man uns als Alibis vor die Nase setzt &ndash; Musk, Gates, Zuckerberg etc.. 50, 200, 500 Milliarden Verm&ouml;gen? Peanuts, verglichen mit den Finanzstr&ouml;men, die von den gro&szlig;en Kapitalverwaltungsgesellschaften kontrolliert werden. Diese Herren und Damen Milliard&auml;re und Konzern-CEOs erf&uuml;llen &auml;hnliche Rollen wie unsere Politikdarsteller &ndash; sie sollen unsere Vorstellungskraft ausreizen, dem P&ouml;bel ein Ende der Fahnenstange, einen Machtzenit vorgaukeln, der in Wahrheit ganz woanders und viel weiter oben liegt. Dabei hat sich diese Show auf ihrer psychologischen Ebene so eingependelt, da&szlig; die Resonanz mit der Bev&ouml;lkerung nie eine kritische Marke erreicht, bei der das Gebilde derart in Schwingung ger&auml;t, da&szlig; es zerbricht. Sondern es bedient die Sehns&uuml;chte, die W&uuml;nsche des homo &ouml;konomicus, es bietet eine Projektionsfl&auml;che; ganz so wie ein Hollywood-Star. Zu gut aussehend, zu reich, zu beliebt, um im echten Leben auch nur ann&auml;hernd in der Lage zu sein, sich mit dem Gew&ouml;hnlichen zu verbinden (oder dem Gew&ouml;hnlichen wenigstens das Mi&szlig;trauen nehmen zu k&ouml;nnen) &ndash; aber auf dem Bildschirm, unterlegt mit Musik und Kulisse, eine M&ouml;glichkeit, aus dem Alltag in eine Welt zu fl&uuml;chten, in der es um gro&szlig;e Gef&uuml;hle usw. geht. Ganz wichtig dabei ist aber, da&szlig; man mit all der zur Schau gestellten Sch&ouml;nheit und Reichtum nicht den Neid und Unmut des Zuschauers erregt, sondern gerade das Gegenteil. Das kann man erreichen, wenn man z.B. etwas au&szlig;erhalb des &ldquo;Normalen&rdquo;, auf dem Grat des gerade noch Vorstellbaren bleibt, und nicht zu sehr das Profane mit hereinnimmt. Eine gute &ldquo;Show&rdquo; verschleiert mehr, als sie zeigt.<\/p><p>Aber nun konkret zu Ihren Fragen:<\/p><ol>\n<li>Wirken momentan verschiedene Interessen, die sich neutralisieren?<br>\nDas Wort &ldquo;neutral&rdquo; pa&szlig;t, wie ich finde, auf keine der Entwicklungen der letzten Jahre. Geht man wie ich davon aus, da&szlig; auch Finanzkonzerne Konzerne sind, dann ist das, was wir erleben, deren Pokerspiel. Und es wird ganz und gar nicht neutralisiert.<\/li>\n<li>Entstehen am Ende der aktuellen Entwicklung doch (jetzt noch nicht sichtbare) Vorteile f&uuml;r bestimmte Branchen und Konzerne, auf die nun Insider spekulieren?<br>\nS. oben. Au&szlig;erdem wissen wir doch inzwischen, da&szlig; Krieg ein prima Gesch&auml;ft ist. Nicht nur w&auml;hrend, sondern ganz besonders auch nach dem eigentlichen Vorgang. Oben genannte Kapitalverwalter haben einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Macht durch die Verwertung der Besiegten generiert &ndash; man nehme nur die Weltbank als Beispiel, die mit Wiederaufbaukrediten ganze Nationen in ihren Schuldenkreislauf eingebunden hat. Eine Niederlage Ru&szlig;lands, egal ob milit&auml;risch oder wirtschaftlich, w&uuml;rde solchen Akteuren das sagenhafte Eldorado zug&auml;nglich machen; in Form dessen, was man nach dem Ende der Sowjetunion an Volksverm&ouml;gen noch &uuml;brig gelassen hat, um es drei&szlig;ig Jahre sp&auml;ter dann endg&uuml;ltig zu schlachten. Wieder reden wir hier nicht von irgendwelchen Einzelunternehmen, die sich dann ein Privatmann einverleibt, sondern von ganzen Industriezweigen. Von Territorien, mitsamt Infrastruktur und Immobilien. Von der Verschuldung und damit Verpflichtung ganzer V&ouml;lker, f&uuml;r den Gro&szlig;investor, repr&auml;sentiert durch Bankenkonsortien und &ldquo;Hilfsfonds&rdquo;, bis in unabsehbare Zeit Frondienst zu leisten.<\/li>\n<li>K&auml;me eine &bdquo;hausgemachte&ldquo; Wirtschaftskrise gar gelegen, weil man dann die Massenentlassungen, die ohnehin wegen Automation etc. anstehen k&ouml;nnten, dem russischen Pr&auml;sidenten anlasten kann? <\/li>\n<\/ol><p>Und<\/p><ol start=\"4\">\n<li>Wird die aktuelle Entwicklung zugelassen, weil die Unternehmen dadurch ohnehin geplante Teil-Verlegungen in Billiglohnl&auml;nder besser rechtfertigen k&ouml;nnen?<br>\nDieser Zynismus steht zu bef&uuml;rchten.<\/li>\n<li>Gibt es wom&ouml;glich &bdquo;Weisungen&ldquo; von einer interessierten Seite, die m&auml;chtig genug ist, diese auch durchzusetzen? Sind viele deutsche Konzerne wegen Teilhabe internationaler Investmentfonds <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41340\">nachdenkseiten.de\/?p=41340<\/a> gar nicht mehr als &bdquo;deutsch&ldquo; zu bezeichnen?\n<p>Gerade den zweiten Teil der Frage sehe ich mittlerweile als eindeutig beantwortet an. Wir tun uns noch schwer damit, die Vorstellungsmuster der Nationalstaaten des letzten Jahrhunderts zu verlassen. Selbst eherne, in Wort und Schrift gegossene Dogmen (Kapitalverkehrsfreiheit etc.) sind nicht hinreichend, um dem Durchschnittsmenschen klarzumachen, in welchem Jahrhundert wir leben. Die Globalisierung hat uns l&auml;ngst &uuml;berholt, und wir hinken hinterher. Diejenigen, die verstanden haben, da&szlig; die liebgewonnen &ldquo;Heimatgef&uuml;hle&rdquo; keine Rolle mehr spielen, sind die gro&szlig;en Gewinner. Nat&uuml;rlich ist es m&uuml;&szlig;ig, &uuml;ber &ldquo;deutsche&rdquo;, &ldquo;amerikanische&rdquo; und &ldquo;russische&rdquo; Konzerne zu sprechen &ndash; &uuml;brigens nicht erst seit gestern. Anthony Sutton z.B. hat sich schon vor Jahrzehnten damit unbeliebt gemacht, nachgewiesen zu haben, da&szlig; Amerika beispielsweise Kraftstoff an Hitlerdeutschland verkauft hat, und zwar W&Auml;HREND des Krieges &ndash; ohne amerikanische Resourcen w&auml;ren viele Flugzeuge und Panzer blo&szlig; herumgestanden. Au&szlig;erdem gab es Weisungen, bestimmte Industriegebiete, die zwar milit&auml;risch relevante Ziele gewesen w&auml;ren (z.B. Ford-Werke; Hersteller von Triebwerken, Motoren usw.) allerdings gleichzeitig bestimmten US-Oligarchen Gewinne generierten, NICHT zu bombardieren. Das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.<br>\nWie m&ouml;gen die aktuellen &Auml;quivalente wohl aussehen?<\/p><\/li>\n<li>Sind etwa auch die Industrie-Chefs der Wirkung der aktuellen emotionalen Meinungsmache <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83768\">nachdenkseiten.de\/?p=83768<\/a> erlegen?<br>\nHmm&hellip; Die weniger abgebr&uuml;hten wahrscheinlich schon. Die &ldquo;Omega&rdquo;-M&auml;nnchen. Und -Weibchen nat&uuml;rlich.<\/li>\n<li>Oder aber ist die (anscheinende) Unt&auml;tigkeit der Konzern-Lobbys ein gutes Zeichen, das einfach nur zeigt, dass nun anscheinend &bdquo;der Staat&ldquo; die Handlungshoheit von &bdquo;der Wirtschaft&ldquo; zur&uuml;ckgeholt hat?<br>\nNiemand hat sich irgendwas zur&uuml;ckgeholt. Vielmehr hat sich jemand etwas widerrechtlich, mindestens illegitim angeeignet.<br>\nWie gesagt, ich glaube, wir m&uuml;ssen dringend unsere Vorstellung davon, wer &ldquo;Regierung&rdquo; und &ldquo;Einflu&szlig;nehmer&rdquo; ist, aktualisieren. Es gibt schon einen Begriff f&uuml;r das, womit wir es zu tun haben: &ldquo;Governance&rdquo;. Da&szlig; sich innerhalb dieses Systems Resonanzen ausbilden, sich Dinge verselbst&auml;ndigen, davon ist ja auszugehen. Die Frage ist m.E. eher, ob es klug ist, solchen Entwicklungen damit zu begegnen, da&szlig; man den ohnehin schon undemokratischen Kr&auml;ften noch mehr Optionen gibt, indem man Staatsaufgaben und &ldquo;-r&auml;son&rdquo; den Nutznie&szlig;ern (also Kapitalbecken, Konzernen) &uuml;berl&auml;&szlig;t. Wir haben das Problem, da&szlig; wir &uuml;ber die Hinterzimmergesch&auml;fte so wenig wissen wie eh und je, aber die Zahl dieser Hinterzimmergesch&auml;fte dramatisch zugenommen hat. Daf&uuml;r sorgt ja diese Ideologie der &ldquo;Governance&rdquo; &ndash; die letzten Endes nichts weiter ist als zeitgem&auml;&szlig;e Bestechung und Vetternwirtschaft im ganz gro&szlig;en, globalen Ma&szlig;stab.<\/li>\n<\/ol><p>Die haben&rsquo;s verstanden.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohannes Bichler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>ich habe soeben den im Betreff genannten Beitrag gelesen. Ihre Texte sind immer &auml;u&szlig;erst interessant und aufkl&auml;rend und ich empfehle Sie bzw. die Nachdenkseiten gern weiter, aber vermeiden Sie doch bitte den zu h&auml;ufigen Gebrauch des sog. Deppenbindestrichs.<\/p><p>Danke.<\/p><ul>\n<li>Industrie-Verb&auml;nde<\/li>\n<li>Konzern-Lobbys<\/li>\n<li>Corona-Politik<\/li>\n<li>Teil-Verlegungen<\/li>\n<li>Industrie-Chefs<\/li>\n<\/ul><p>Ist das notwendig? So weit ich wei&szlig;, werden diese Worte immer noch zusammengeschrieben. Sonst landen wir bald bei solchen Bl&uuml;ten wie Messer-Schublade oder M&uuml;ll-Eimer.<br>\n&nbsp;<br>\nMit f&auml;llt sowieso schon unangenehm auf, dass es sogar &ouml;ffentliche Einrichtungen mit der Rechtschreibung nicht mehr so genau nehmen. Zum Beispiel &ldquo;Herzlich Willkommen&rdquo; &ndash; da wird laut Duden das zweite Wort immer noch klein geschrieben. Eigentlich.<br>\n&nbsp;<br>\n&mdash;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBabette Schmittke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndas halte ich f&uuml;r einen sehr guten Stil &ndash; auch einmal so in die Luft zu fragen, weil man ratlos ist!<br>\n&nbsp;<br>\nJa, ich bin auch ratlos &ndash; es passieren surreale Dinge . . .<br>\nDas erste surreale Ding war der 11. September. Wie die T&uuml;rme einst&uuml;rzten &ndash; eine Szene, die doch nur in Science-Fiction-Filme geh&ouml;rt! Und wie dann der Umbau begann: der Permanentkrieg nach au&szlig;en, der Vorratsdatenstaat nach innen &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nVollends surreal wurde es dann mit Corona &ndash; das war der 2. Umbau-Schub.<br>\nJa &ndash; und dieses seltsame unerkl&auml;rliche Stillhalten, auch der Wirtschaft, die doch sonst immer so gut ihre Interessen zu posaunen wei&szlig;! Ich hatte damals gehofft: Den zweiten Lockdown ab Herbst 2020 kriegen sie nicht durch und ihre ganze Corona-Nummer wird platzen &ndash; weil zu viele kleine L&auml;den, Restaurants dann pleite gehen, zu viele Insolvenzen &ndash; das lassen die nicht mit sich machen! &hellip;&hellip;&hellip; aber NICHTS passierte.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd jetzt der 3. Schub: Das Kalb sagt zur Kuh &ldquo;Ich trinke deine Milch nicht mehr &ndash; so werde ich dich strafen!!&rdquo; &hellip; Jetzt will die EU Russlands &Ouml;l nicht mehr trinken &hellip;. Alles irre und surreal &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nDer Einzige aus der Wirtschaft, der mir &uuml;berhaupt einf&auml;llt, der sich dagegenstellte, war damals Kaeser von Siemens gegen Claus Kleber &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nHmm, die kleine &ouml;rtliche Wirtschaft, der kleine Laden um die Ecke, der dank Corona-Sperrung sein Gesch&auml;ft an Amazon verliert &ndash; der kommt wahrscheinlich in den Medien nicht durch &hellip; Also sind es die Medien, die alle auf Linie sind, die uns keinen Widerspruch der Wirtschaft h&ouml;ren lassen?? Aber die Gro&szlig;wirtschaft, die k&ouml;nnte doch zur Not eine ANZEIGENKAMPAGNE KAUFEN, wie es das Gro&szlig;e Geld schon fr&uuml;her tat? Aber man h&ouml;rt NICHTS &ndash; warum?<br>\n&nbsp;<br>\nTja, lieber Herr Riegel &ndash; da geraten wir auf&rsquo;s Verschw&ouml;rungsterrain &hellip; ?<br>\n&nbsp;<br>\nDenn was Sie am Schluss als m&ouml;gliche Gr&uuml;nde nennen &ndash; gibt es heimliche Interessen, denen dieser Umbau sogar n&uuml;tzt? gibt es &ldquo;Weisungen&rdquo; (d.h. = auch Hintergrundkreise, die m&auml;chtig genug sind, solche Weisungen durchzusetzen)? &ndash; all das klingt ja ziemlich verschw&ouml;rdenkerisch &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin auch ratlos wie Sie.<br>\nIch denke manchmal: wir leben in einem ganz gro&szlig;en Epochenumbruch &ndash; so wie damals, als der Vorhang &uuml;ber der Antike fiel und der n&auml;chste Akt, das Mittelalter, kam &hellip;<br>\nDass schon bald die Zeit beginnt, in der die Herrschenden die Unterdr&uuml;ckten gar nicht mehr BRAUCHEN (noch nicht mal mehr zum Ausbeuten!) &ndash; die Konsequenzen dieses Epochenumbruchs k&ouml;nnen gar nicht &uuml;bersch&auml;tzt werden!!!!!!<br>\n&nbsp;<br>\nWisst ihr &ndash; ich h&auml;tte manchmal gerne einen kleinen Ideenkongress, ein kleines Sommerfest f&uuml;r uns Nachdenkseitenleser!<br>\nDamit wir uns kennen &ndash; wenn die sehr kalte Zeit, in der wir warme Pullover brauchen (das meine ich auch im &uuml;bertragenen Sinne)&nbsp; &ndash; um uns herum bald beginnt.<br>\n&nbsp;<br>\nMartin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank, dass Sie diese Frage stellen. Es gibt mehrere gute Gr&uuml;nde f&uuml;r die (meist internationalen) Anteilseigner deutscher Gro&szlig;unternehmen keine Stellung gegen die aktuellen Ma&szlig;nahmen\/Sanktionen zu ergreifen. Ich m&ouml;chte Ihnen im Folgenden 3 ausgew&auml;hlte nennen.<\/p><ol>\n<li>Die kleineren und mittleren Unternehmen stehen dadurch unter enormen &ouml;konomischen Druck. Dies erlaubt es den Wettbewerbern mit internationalem Investorenkreis diese aus dem Wettbewerb zu verdr&auml;ngen oder zu g&uuml;nstigsten Konditionen aufzukaufen. Dieser Trend wurde schon in den Ma&szlig;nahmen zur Pandemiebek&auml;mpfung beobachtet und d&uuml;rfte sich nunmehr nur verst&auml;rken.<\/li>\n<li>Gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen haben deutlich bessere M&ouml;glichkeiten (z.B. entsprechende Legal Departments o.&auml;.) und Hebel die entgangenen Gewinne durch entsprechende Hilfen des Staates auszugleichen. Dieser Ausgleich erfolgt, sofern die Belegschaft entsprechend eingek&uuml;rzt oder in Zeitarbeit abgedr&auml;ngt wurde zu deutlich besseren Margen (Stichpunkt Personalaufwandsquote) als es das Tagesgesch&auml;ft erwirtschaften k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>Es ist mir schleierhaft, wie oft das Thema Schiedsgerichte hier vollkommen unber&uuml;cksichtigt bleibt. Die gegenw&auml;rtigen (aber auch die Vergangenen Ma&szlig;nahmen zur Pandemiebek&auml;mpfung) Ma&szlig;nahmen und Sanktionen stellen gem&auml;&szlig; den geltenden Regularien schwerwiegende ertragsmindernde Eingriffe des Staates zu Lasten der Investoren dar. Diese Ertragsminderungen k&ouml;nnen nicht nur auf aktueller Basis, sondern auch auf Jahre hochgerechnet, vom deutschen Staat und vollkommen ohne jegliche parlamentarische oder anderweitige Kontrolle eingefordert werden. Sie k&ouml;nnen sicher sein, dass dies aktuell geschieht. Dies ist insbesondere in Verbindung mit Punkt 2 sehr interessant.<\/li>\n<\/ol><p>3<br>\nBei tieferer Betrachtung finden sich sicher noch deutlich mehr Beispiele und Gr&uuml;nde. Es bleibt weiterhin schwer hier &ouml;konomisch positiv gestimmt in die Zukunft unseres Landes zu schauen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nStefan V.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>Sie fragen sich warum die Lobbyisten stillhalten. Ich denke, man mu&szlig; sich zuerst fragen, wie das B&uuml;ndnis zwischen den Woken und der Industrie zustande kam. David Engels hat einmal einen Artikel dazu geschrieben, mit dem Titel &ldquo;Zwei Ideen fusionieren&rdquo;. Die alte Koalition war die zwischen Kapital und rechten Parteien. Diese Parteien haben allerdings einen deutlich liberalen Einschlag. Ich vermute, da&szlig; die neue Koalition zwischen Woken und dem gro&szlig;en Kapital zustande kam, weil diese viel eher bereit sind Zwang auszu&uuml;ben. F&uuml;r Umwelt- und Klimaschutz, f&uuml;r Antidiskriminierung sind harte staatliche Ma&szlig;nahmen erforderlich. Eigenverantwortung und Liberalit&auml;t passen da nicht rein. Zur weiteren Anh&auml;ufung von Kapital ist es ebenfalls n&uuml;tzlich, wenn der Staat nicht allzu gro&szlig;z&uuml;gig Laissez-faire praktiziert. Neue Zw&auml;nge erm&ouml;glichen neue Goldgr&auml;bersituationen. Man kann z.B. keine Milliarden mit Impfungen scheffeln, wenn diese freiwillig sind. So kam es zu einer Umorientierung der gro&szlig;en Player. Am Anfang stand deren Entscheidung nun die andere Seite zu f&ouml;rdern, erst danach flo&szlig; das Geld in die entsprechenden Kan&auml;le und Thinktanks, so da&szlig; diese Ideen immer popul&auml;rer wurden. Nat&uuml;rlich hat alles seinen Preis. Deshalb m&uuml;ssen die Lobbyisten hin und wieder auch stillhalten, um glaubw&uuml;rdig zu bleiben. Wenn aber auf l&auml;ngere Sicht allgemein akzeptiert ist, da&szlig; der Staat stark in die Freiheit der Menschen eingreift, tun sich noch gen&uuml;gend M&ouml;glichkeiten auf, auf die eigenen Kosten zu kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nU.F.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>44. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>bei Einsch&auml;tzungen zum politischen Tun und Lassen unserer Wirtschaftsbosse und ihrer zahlreichen Verb&auml;nde, muss man ber&uuml;cksichtigen, dass sich das Kapital aus einer Vielzahl von Einzelkapitalien rekrutiert und damit in der Regel auch differenzierte Ansichten und Ideen auftreten und diskutiert werden. In Bezug auf die gegenw&auml;rtige Sanktionspolitik der USA, der EU und auch Deutschlands muss man schon mit gewissen Kl&auml;rungsprozessen innerhalb des Kapitals rechnen. Im allgemeinen nehmen solche Kl&auml;rungsprozesse einige Zeit in Anspruch, ehe sich stabile Mehrheiten herauskristallisieren. Man kann diesen Zeitraum abwartend verbringen, indem man auf die Reaktionen der Partner regelrecht lauert. <\/p><p>Die von den Politikern aktuell favorisierte Sanktionspolitik wurde sehr dynamisch, aber &uuml;berwiegend un&uuml;berlegt f&uuml;r die tagespolitische Auseinandersetzung ben&ouml;tigt und angewendet und auch relativ schnell verbindlich beschlossen. Wenn dann auch noch junge unerfahrene und sachkenntnisarme Politiker im Rahmen ihrer Parteientwicklung in hohe staatliche &Auml;mter gelangen, dann ist ein Mosaik aus Unsinnigkeiten und Widerspr&uuml;chen vorprogrammiert, das sich wahrlich nicht problemarm aufl&ouml;sen l&auml;sst. Deshalb ein kr&auml;ftiger Morgengruss an die seligen Schl&auml;fer. Gegenw&auml;rtig stehen unsere nationalen Kapitaleigner vor einer Reihe von Problemen, die allein aus der gegenw&auml;rtig wirkenden Sanktionspolitik erwachsen. Zu all dem gesellen sich auch hier au&szlig;enpolitische, vor allem b&uuml;ndnispolitische, Zw&auml;nge hinzu, die nicht leicht zu umschiffen sind. <\/p><p>Mit anderen Worten haben sich unsere Herren Kapitalisten, trotz ihrer ungeheuren wirtschaftlichen und der daraus resultierenden politischen Macht, in ein respektables geopolitischen Zukunftsdilemma man&ouml;vrieren lassen aber auch dabei durch ihr S&auml;umen selbst mitgewirkt. <\/p><p>Dieses Dilemma, welches sie mitverschuldet haben, ist nicht so ohne weiteres zu &uuml;berwinden. Wenn man bedenkt, dass es m&ouml;glicherweise China, Indien, Russland und dem Iran tats&auml;chlich gelingen sollte, den asiatischen Kontinent und das russische Osteuropa in eine Wachstumsregion zu entwickeln bzw. zu verwandeln, die auf l&auml;ngere Sicht als ihr eigenst&auml;ndiges Rohstoff- und Arbeitskr&auml;ftereservoir und Absatzgebiet fungiert, dann kann man ermessen was die USA und die EU zustande gebracht haben. <\/p><p>Schlimm d&uuml;rften allerdings die Auswirkungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungen nicht nur Deutschlands, sondern ganz Westeuropas werden. Denn nach bew&auml;hrter Manier wird sich die Ausbeutung in Form eines Kostendrucks als L&ouml;sungsansatz f&uuml;r eine Gegensteuerung rasant versch&auml;rfen. Ein Effekt, dem zwangsweise massive Arbeitsk&auml;mpfe folgen werden. Nicht zuletzt wird dann eine politische Linke erscheinen m&uuml;ssen, die auch diesen Namen verdient. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred Heyn <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>45. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>zum og. Beitrag: Bei genauem Betrachten der Reaktionen . nicht nur der deutschen &ndash; Politik auf den Ukraine.Krieg,wird n.m.A. Deutlich, dass hier paranoide, wahnhafte Handlungen erkennbar werden. <\/p><p>Die Zur&uuml;ckhaltung in den Bereichen der Wirtschaftseliten erkl&auml;rt sich f&uuml;r mich dadurch, das diese ebenfalls von dieser Paranoia betroffen sind und weit wesentlicher darin, dass die Gelegenheit zu Personalabbau und Produktionsverlagerungen Richtung Billiglohn genutzt werden (sollen).<\/p><p>Burkhard Malotke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>46. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\nSie haben gefragt und so m&ouml;chte ich eine Beobachtung beitragen:<\/p><p>Bei der angeschnittenen Frage, die sicherlich einige der angesprochenen Aspekte ber&uuml;cksichtigt m&ouml;chte ich also auch mal eine Perspektive beitragen:<\/p><p>Man richte sein Augenmerk doch mal auf Frau Heather A. Conley sozusagen als m&ouml;glicher Indikator f&uuml;r Ideen, die so von den USA vertreten und propagiert werden. Frau Conley ist Pr&auml;sidentin des transatlantischen Think Tanks Marshall Fund. Auch die Benamsung dieses Instrumentes ist wohl eher kein Zufall, der Marshallplan war anerkannterma&szlig;en eher vordergr&uuml;ndig humanit&auml;r, im wesentlich&nbsp; eine sehr klare Strategie der USA in Europa<\/p><p>Conley vertritt energisch das Anliegen (war auch Gast bei der CDU\/CSU 05.05.2021 z.B.), man brauche eine neue Sicherungsarchitektur f&uuml;r die Arktis. Wie die Arktis aus Sicht der USA dasteht, dazu sowohl das <\/p><p><a href=\"https:\/\/csis-website-prod.s3.amazonaws.com\/s3fs-public\/legacy_files\/files\/publication\/120117_Conley_ArcticSecurity_Web.pdf\">Buch von Conley von 2021<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/csis-website-prod.s3.amazonaws.com\/s3fs-public\/legacy_files\/files\/publication\/150826_Conley_NewIceCurtain_Web.pdf\">Oder auch 2015<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MeikaZX4Bu8\">als auch diese Pr&auml;sentation von 2008<\/a><br>\nals ein Beispiel von vielen weiteren vergleichbaren Aussagen.<\/p><p>(Ach so: das CSIS ist &uuml;brigens der John Hopkins angesiedelt. Die John Hopkins z&auml;hlt nicht zur Ivy League, man sollte sie aber insbesondere strategisch keinesfalls untersch&auml;tzen)<\/p><p>Die Arktis als neuer Handelsweg im Zuge der Klimaerw&auml;rmung und enorme Begehrlichkeiten bez&uuml;glich der Rohstoffe, die vor Russland lagern.<\/p><p>Wenn man sich das ansieht, dann versteht man, warum jetzt die nordischen Staaten alle in die Nato sollen. Und auch wird deutlich, dass letztlich ein langfristiger Ressourcenkrieg gef&uuml;hrt wird. Russland als Anlieger der Arktis, soll sich schon jetzt ersch&ouml;pfen und schw&auml;chen. Conley spekuliert in einer Gespr&auml;chsrunde damit, dass dieser Krieg &bdquo;leider&ldquo; Jahre dauern wird. So wird dann mal leichter sein, im Norden herzhaft zuzugreifen. &nbsp;An Kriegen verdient man immer (letzte Nachricht Heckler und Koch) und langfristig noch auf einen Zugang zum Pl&uuml;ndern der restlichen Ressourcen zu spekulieren ist auch ein naheliegendes Motiv. <\/p><p>Das alles ist an sich politisch &uuml;bel genug, &ouml;kologisch ist es wirklich b&ouml;ses Zeichen: Denn anstatt im konstruktiven Miteinander die anstehenden globalen Probleme mit wirklich neuen Strategien zu l&ouml;sen, machen wir nichts anders als immer schon: Aufbrauchen bis nichts mehr da ist, dann: weiterziehen, andere L&auml;nder entdecken und &uuml;berfallen, pl&uuml;ndern und jetzt eben mal die besten Pl&auml;tze rund um die durch unsere Misswirtschaft auftauende Arktis sichern, um die Pl&uuml;nderungen voranzutreiben. Conley spricht von der erforderlichen neuen &bdquo;Sicherungsarchitektur&ldquo; im arktischen Raum. Was genau wird denn da gesichert? Die Arktis als &Ouml;kosystem, oder was davon noch &uuml;brig ist? Oder die Zugriffe auf Handelswege und Ressourcen? Ressourcen schonen etc. das ist vor diesem Hintergrund wirklich nur ein schmallippiges Lippenbekenntnis, leider gerade auch der Gr&uuml;nen. Geopolitisch hatten die Nachdenkseiten das ja schon fr&uuml;hzeitig im Hinblick auf Frau Baerbock angek&uuml;ndigt. Die letzten Friedensbewegten der Gr&uuml;nen konnten sich bereits des Jugoslawienkrieges nur noch verabschieden. H&auml;tten wir sie sonst in Regierungsverantwortung? Ja, vielleicht&hellip; wie hie&szlig; es doch? Fuck the EU&hellip;stimmt&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e Bettina Mogorovic<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>47. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Nachdenkseiten werter Herr Riegel <\/p><p>Ich sehe die Dinge folgenderma&szlig;en:<\/p><p>Es ist un&uuml;bersehbar, es wird zu einem Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China kommen mit dem das Ende der Globalisierung eingel&auml;utet und sowohl Kapital als auch Industriearbeitspl&auml;tze aus China zur&uuml;ck verlagert werden. Es stellt sich dann die Frage, wohin werden diese Industriearbeitspl&auml;tze abwandern, Richtung Europa oder Richtung USA? Es liegt deshalb im Interesse der USA Europa in eine Rezession zu steuern denn dann wird das aus China abziehende Kapital geradewegs den &bdquo;sicheren Hafen&ldquo; USA ansteuern. Mittel zum Zweck sind hier steigenden Energie und Rohstoffpreise und an dem Punkt kommt der Konkurrent Russland ins Spiel, der Europa billige Energie und billige Rohstoffe liefert. Nimmt man diesen Player vom Schachbrett k&ouml;nnen die Wallstreet Spekulanten mit den Rohstoff und Energiepreisen machen was sie wollen. Es ist also vermutlich nicht nur ein Krieg gegen Russland sondern auch ein Wirtschaftskrieg gegen Europa den die USA momentan f&uuml;hren. <\/p><p>Aus Sicht der Shareholder die vermutlich die gro&szlig;en Konzerne l&auml;ngst unter ihrer Kontrolle haben lassen sich durch die gestiegenen Energiepreise auch die Produktpreise erh&ouml;hen und sofern es Verluste gibt werden diese durch Gewinne der Energiekonzerne wieder aufgefangen. Zudem beseitigt eine Rezession l&auml;stige Konkurrenz und bietet hervorragende Gelegenheiten billig Tafelsilber aufzukaufen.<\/p><p>M&ouml;glicherweise hat auch China ein Interesse daran Europa vor dem drohenden Wirtschaftskrieg aus dem Spiel zu nehmen, denn wenn zwei sich Streiten freut sich oft der Dritte. Vielleicht deshalb das kappen der Lieferketten.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e Siegfried Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>48. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>das ist allerdings ein Mysterium, zumal bei vorangegangenen auf Deutschland zurollenden Krisen unsere Gro&szlig;konzerne die ersten waren, die um Steuergelder gebeten haben, um deutsche Arbeitspl&auml;tze zu erhalten und die Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Konzerne zu gew&auml;hrleisten.<\/p><p>Deswegen ist es momentan um so erstaunlicher, dass Bayer, BASF in Co sich so bedeckt halten.<\/p><p>Dass sich bei diesen Konzernen eine Form von Scham eingestellt hat, schon wieder einmal Steuermilliarden zu fordern, m&ouml;chte ich bezweifeln.<\/p><p>Ich denke in den F&uuml;hrungsetagen deutscher Konzerne &uuml;berl&auml;sst man es erstmal der Politik den deutschen Michel auf schwere Zeiten einzustimmen. Wenn der Deutsche erstmal begriffen hat, dass ihm schwere Zeiten drohen, wird er eher Verst&auml;ndnis f&uuml;r die &bdquo;Notleidende&bdquo; deutsche Industrie aufbringen, um letztendlich vielleicht seinen Arbeitsplatz zu retten.<\/p><p>Vielleicht soll durch die Zur&uuml;ckhaltung der Konzerne dem Deutschen der Eindruck vermittelt werden, der Staat h&auml;tte sich die Handlungshoheit zur&uuml;ckerobert. Wer das glaubt, denkt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.<\/p><p>Das Kapital entscheidet &uuml;ber die Politik. Alles was &bdquo;Die Ampel&ldquo; verk&uuml;ndet geschieht nur unter Abstimmung mit der Industrie.<\/p><p>Die Praktikanten, die da am Start sind, sind gar nicht in der Lage eigene Schlussfolgerungen und L&ouml;sungen zu pr&auml;sentieren..<\/p><p>Mit freundlichsten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJens Steinbeck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>49. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>die von Ihnen aufgeworfenen Fragen kann man wohl am besten beantworten, wenn man die Szenarien einmal zu Ende denkt. Was w&uuml;rde passieren, wenn sich ein Konzern gegen die g&uuml;ltigen Narrative stemmt und beispielsweise gegen die Corona-Politik mobil machen oder gar die Sanktionspolitik ignorieren w&uuml;rde? Mutma&szlig;lich w&uuml;rde er selbst den Sanktionen unterworfen und eine Vielzahl von Kritikern, die selbst zu nichts taugen, w&uuml;rden aus ihren L&ouml;chern gekrochen kommen, um die Mutigen in k&uuml;rzester Zeit zur Strecke zu bringen. Andreas Sch&ouml;fbeck m&ouml;ge hier als Beispiel dienen. <\/p><p>Wenn der &ldquo;Great Reset&rdquo; nach Klaus Schwab kein M&auml;rchenbuch ist, dann d&uuml;rfte klar sein, wohin die Reise geht. So lange die neuen Strukturen nicht in trockenen T&uuml;chern sind, wird der Spuk weiter gehen. Die Karten werden neu gemischt und einige werden, wenn sie artig sind, wieder mit am Tisch sitzen d&uuml;rfen. Das ist die M&ouml;hre, die man ihnen vor die Nase geh&auml;ngt hat. <\/p><p>Ob diese Transformation tats&auml;chlich gelingt, mag ich nicht vorherzusehen. Aber eines ist mir klar: wenn der Souver&auml;n nicht endlich aufwacht und den Druck von unten verst&auml;rkt, dann wird die Zukunft sehr ungem&uuml;tlich. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBj&ouml;rn Ehrlich <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85007\">In diesem Artikel<\/a> thematisiert Tobias Riegel die Wirtschafts- und Energiepolitik der Bundesregierung. Die k&ouml;nne &bdquo;fatale Folgen f&uuml;r die industrielle Basis Deutschlands und damit indirekt und langfristig f&uuml;r die B&uuml;rger haben&ldquo;. Das h&auml;tten zahlreiche Beobachter in den letzten Wochen beschrieben &ndash; von einem &bdquo;wirtschaftlichen Selbstmord&ldquo; sei dort gar die Rede. Dennoch herrsche bei Machtgruppen wie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85131\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-85131","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85131"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85138,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85131\/revisions\/85138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}