{"id":85135,"date":"2022-06-24T08:40:26","date_gmt":"2022-06-24T06:40:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135"},"modified":"2022-06-24T08:40:26","modified_gmt":"2022-06-24T06:40:26","slug":"hinweise-des-tages-4136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h01\">Weder liberal noch modern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h02\">The West against the Rest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h03\">Wann endlich erwacht Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h04\">So teuer macht Habecks Notfallplan das Gas f&uuml;r Verbraucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h05\">&raquo;Gas ist von nun an ein knappes Gut&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h06\">Gentechnikfreie Lebensmittelproduktion unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h07\">Karl Lauterbach: Aussagen zu Impfsch&auml;den sorgen f&uuml;r Aufsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h08\">Die verkannte Dem&uuml;tigung der Russen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h09\">Friedensforschung: Von der tr&uuml;gerischen Zeitenwende zu fragw&uuml;rdigen R&uuml;ckschl&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h10\">&ldquo;Wir begr&uuml;&szlig;en die Waffenlieferungen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h11\">Scholz, Macron und Draghi heizen Krieg in der Ukraine an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h12\">Ukraine droht mit Zerst&ouml;rung der l&auml;ngsten Br&uuml;cke Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h13\">Schattenregierung in Myanmar gewinnt europ&auml;ische Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h14\">F&uuml;r SPD-Chef Klingbeil soll Deutschland eine internationale &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85135#h15\">Koalition legt beim Baf&ouml;g nach &ndash; und entt&auml;uscht die jungen Menschen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weder liberal noch modern<\/strong><br>\nOb nun Marianne Birthler, Markus Linden, Ahmad Mansour, Timothy Snyder oder Armin Nassehi: Sie und noch andere werden uns als Kenner und Experten verkauft &ndash; aber sie engagieren sich f&uuml;r eine Denkfabrik, die Symptom der Systemkrise ist.<br>\nDie Sozialdemokraten waren in den letzten Jahren angeblich zu freundlich gegen&uuml;ber Russland und Putin: Das liest man nun seit einigen Wochen immer wieder. Der Bundespr&auml;sident hat sich daher sogar schon entschuldigt; der Bundeskanzler gestand sich diesen &raquo;Fehler&laquo; auch schon ein. Der Vorwurf ist an sich &auml;lter als der laufende Krieg: Schon drei Wochen vor der russischen Intervention &auml;u&szlig;erte sich Marianne Birthler, ehemalige Chefin des Stasi-Archivs, zu dieser Angelegenheit. Die SPD nerve sie, weil sie zuletzt zu russlandfreundlich gewesen sei, erkl&auml;rte sie damals. Mittlerweile ist diese Einsch&auml;tzung zu einem Allgemeinplatz geworden, ob beim Spiegel, in der FAZ oder bei ARD und ZDF: Der russophile Sozi ist zur festen Redewendung geworden.<br>\nAus diesem Umstand l&auml;sst sich auch der Einfluss herauslesen, den eine eigentlich noch recht junge Denkfabrik auf die &ouml;ffentliche Debattenkultur mittlerweile nimmt. Erst seit 2017 gibt es sie. Es waren &raquo;NATO-Freunde&laquo;, die den Think-Tank damals gegr&uuml;ndet haben, allen voran die olivgr&uuml;nen Marie-Luise Beck und Ralf F&uuml;cks. Als ihr Ziel gaben sie aus, die &raquo;Krise des Westens&laquo; aufzuhalten. Die Rede ist hier vom &raquo;Zentrum f&uuml;r Liberale Moderne&laquo; (LibMod), einem &ndash;nach eigener Beschreibung &ndash; &raquo;Sammelpunkt f&uuml;r freiheitliche Geister aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen&laquo;. Dass diese Eigenwerbung weit &uuml;berzogen ist, ja die Exklusivit&auml;t sogar programmatisch ist, merkt man recht schnell an der Art und Weise, wie LibMod mit Andersdenkenden rumspringt.<br>\nDer Pranger: Ein Strafwerkzeug der liberalen Moderne<br>\nZuletzt erwischte es Ulrike Gu&eacute;rot, die in zwei FAZ-Artikeln eines gewissen Markus Linden als &raquo;Heldin der Querdenkerszene&laquo; verrissen wurde, die &raquo;die Wirklichkeit verdreht&laquo;. Ein Plagiatsvorwurf kam prompt nach deren Auftritt bei &raquo;Markus Lanz&laquo; auf, bei dem sie die Russland- und Au&szlig;enpolitik der Bundesregierung kritisiert hatte &ndash; oder besser gesagt: bei dem sie diese Politik kritisiert h&auml;tte, wenn sie denn zu Wort gekommen w&auml;re. Linden thematisiert diesen Vorwurf des Plagiats in seinem Abriss allerdings nur als Nebenschauplatz &ndash; wichtiger schien ihm, die Politikwissenschaftlerin zur persona non grata zu erheben. Kollege Linden &ndash; auch er ist Politikwissenschaftler &ndash; schreibt gelegentlich f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine. Dass er LibMod nahesteht, davon erfahren die Leser nichts. Auch sein Wikipedia-Eintrag weist nicht aus, dass er dem Think Tank nahesteht.<br>\nSeit einiger Zeit ist Markus Linden Autor bei der Gegneranalyse: Einem Projekt von LibMod. Dort rechnen mehrere Autoren in einem monatlichen Monitoring mit Medien ab, die ihres Erachtens die Demokratie, die sie meinen, in Gefahr bringen. Dieses Angebot wurde zuletzt um Fallstudien erweitert. Im Augenblick liegt nur eine solche Fallstudie vor: Dort rechnet eben jener Markus Linden mit den NachDenkSeiten ab, denen er unter anderem unterstellt, leicht auf &raquo;Tuchf&uuml;hlung zum rechten Rand&laquo; zu gehen.<br>\nDieser Pranger, an dem fast ausschlie&szlig;lich alternative Medien gestellt werden &ndash; (wobei die Epoch Times auch schon die Ehre hatte, der man &raquo;False Balance, falsche Ausgewogenheit&laquo; zum Vorwurf machte) -, scheint das probate Mittel zu sein, mit dem LibMod und seine Gegneranalyse hantiert. Es wird unterstellt, verleumdet und eine Rechtsoffenheit unterstellt, die unhaltbar ist. Insbesondere dann, wenn Berichterstattung nicht staatstragend daherkommt, &raquo;analysiert&laquo; man den Gegner. Alleine der Umstand, unliebsame Medienprojekte als Gegner einzuordnen, sagt viel &uuml;ber die Sto&szlig;richtung dieses Projektes aus. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/libmod-weder-liberal-noch-modern\/\">Roberto De Lapuente auf Overton<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>The West against the Rest<\/strong><br>\nG7-Gipfel soll unter deutschem Vorsitz neue Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Wirtschaftskrieg gegen Russland vorbereiten. Als Gegengewicht formiert sich das wachsende BRICS-B&uuml;ndnis.<br>\nDer G7-Gipfel soll unter deutschem Vorsitz neue Ma&szlig;nahmen im Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland vorbereiten. Dies sehen die Pl&auml;ne f&uuml;r die Zusammenkunft vor, die am Sonntag in Elmau beginnt. Demnach will Washington eine Einigung auf Vorhaben erreichen, die es erm&ouml;glichen sollen, den &Ouml;lpreis auf russische Kosten zu senken. Der hohe Benzinpreis schadet den Aussichten der US-Pr&auml;sidentenpartei f&uuml;r die Zwischenwahlen im November. Zudem sind die G7 bem&uuml;ht, f&uuml;nf Staaten, die die Bundesregierung als G&auml;ste nach Elmau eingeladen hat, f&uuml;r die Russland-Sanktionen zu gewinnen. Diese werden weiterhin blo&szlig; von einem Viertel aller L&auml;nder weltweit unterst&uuml;tzt. Zu den Gaststaaten geh&ouml;ren Senegal und Indonesien, die mittlerweile &ouml;ffentlich die Aufhebung der Sanktionen verlangen. In Elmau sind au&szlig;erdem Indien und S&uuml;dafrika pr&auml;sent, zwei Mitglieder des BRICS-B&uuml;ndnisses, sowie Argentinien, das diesem beitreten will. Die BRICS, denen Russland angeh&ouml;rt, kritisieren die Sanktionspolitik und positionierten sich auf ihrem gestrigen Gipfeltreffen als Gegengewicht zum Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8957\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wann endlich erwacht Europa?<\/strong><br>\nGraham E. Fuller war vor seiner Pensionierung Vizepr&auml;sident des &laquo;National Intelligence Council at CIA&raquo;, zust&auml;ndig f&uuml;r die geheimdienstliche Beurteilung der globalen Situation. Und er beobachtet die geopolitische Situation als einer der erfahrensten Kenner auch heute noch sehr intensiv. Jetzt hat er zum Krieg in der Ukraine und zur verheerenden &ndash; um nicht zu sagen selbstm&ouml;rderischen &ndash; Politik Europas eine kurze Analyse ins Netz gestellt. (cm)<br>\nDer Krieg in der Ukraine hat sich nun lange genug hingezogen, um erste klare Tendenzen zu erkennen.<br>\nZuerst zwei grundlegende Tatsachen:\n<ul>\n<li>Putin ist daf&uuml;r zu verurteilen, dass er diesen Krieg angezettelt hat &ndash; wie praktisch jeder F&uuml;hrer, der einen Krieg anzettelt.  Putin kann als Kriegsverbrecher bezeichnet werden &ndash; in guter Gesellschaft mit George W. Bush, der allerdings weitaus mehr Menschen get&ouml;tet hat als Putin.<\/li>\n<li>Eine zweite Verurteilung geb&uuml;hrt den USA (NATO), die absichtlich einen Krieg mit Russland provoziert haben, indem sie ihre feindselige milit&auml;rische Organisation trotz Moskaus wiederholter Warnungen vor der &Uuml;berschreitung roter Linien unerbittlich bis vor die Tore Russlands getrieben haben.  Dieser Krieg h&auml;tte nicht sein m&uuml;ssen, wenn die ukrainische Neutralit&auml;t nach dem Vorbild von Finnland oder &Ouml;sterreich akzeptiert worden w&auml;re. Stattdessen hat Washington zu einer klaren russischen Niederlage aufgerufen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie wird es weitergehen, wenn sich der Krieg dem Ende zuneigt?<br>\nEntgegen Washingtons triumphalistischen Verlautbarungen wird Russland den Krieg gewinnen. Die Ukraine hat den Krieg bereits verloren. Ob auch Russland l&auml;ngerfristig Schaden nimmt, ist fraglich.<br>\nDie amerikanischen Sanktionen gegen Russland haben sich f&uuml;r Europa als weitaus verheerender erwiesen als f&uuml;r Russland. Die Weltwirtschaft hat sich verlangsamt und viele Entwicklungsl&auml;nder stehen vor einer ernsten Nahrungsmittelknappheit und der Gefahr einer allgemeinen Hungersnot.<br>\nEs gibt bereits tiefe Risse in der europ&auml;ischen Fassade der so genannten &bdquo;NATO-Einheit&ldquo;. Westeuropa wird zunehmend den Tag bereuen, an dem es dem amerikanischen Rattenf&auml;nger blindlings in den Krieg gegen Russland gefolgt ist. Tats&auml;chlich handelt es sich nicht um einen ukrainisch-russischen Krieg, sondern um einen amerikanisch-russischen Krieg, der stellvertretend bis zum letzten Ukrainer gef&uuml;hrt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wann-endlich-erwacht-europa\/\">Graham E. Fuller auf Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>So teuer macht Habecks Notfallplan das Gas f&uuml;r Verbraucher<\/strong><br>\nDer Notfallplan Gas bedeutet nichts Gutes f&uuml;r Verbraucher. Experten erwarten hohe Nachzahlungen im kommenden Jahr. WELT hat berechnet, wie hoch die Mehrbelastung f&uuml;r Kunden werden k&ouml;nnte. Es kommen Summen heraus, die Millionen B&uuml;rger sich gar nicht leisten k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nMit der Alarmstufe 2 d&uuml;rften Gasversorger schon bald das Recht bekommen, &bdquo;ihre Gaspreise gegen&uuml;ber ihren Kunden auf ein angemessenes Niveau anzupassen&ldquo;. Versorger, die wegen des Ausfalls russischer Lieferungen gezwungen sind, ersatzweise teures Erdgas an den Energiem&auml;rkten nachzukaufen, k&ouml;nnen ihre Mehrkosten dann direkt auf ihre Kunden abw&auml;lzen. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ssten die deutschen Verbraucher den vollen Preis zahlen, der derzeit an den B&ouml;rsen gefordert wird, w&auml;ren inklusive Steuern und sonstiger Abgaben dann rund 28 Cent f&uuml;r die Kilowattstunde f&auml;llig. Da im Fall eines kompletten russischen Lieferstopps auch die Gas-Notierungen an den B&ouml;rsen weiter zulegen w&uuml;rden, w&auml;ren auch Preise jenseits von 30 Cent pro Kilowattstunde nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nEin Haushalt mit der Gr&ouml;&szlig;e von 100 Quadratmeter und einem j&auml;hrlichen Verbrauch von 12.000 Kilowattstunden m&uuml;sste demnach aufs Jahr gerechnet 1680 Euro mehr gegen&uuml;ber dem heute schon erh&ouml;hten Preis, und 2640 Euro mehr gegen&uuml;ber dem Preisniveau von 2020 bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/plus239529111\/Notfallplan-Gas-So-viel-teurer-koennte-es-fuer-Verbraucher-werden.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Gas ist von nun an ein knappes Gut&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ruft die Gas-Alarmstufe aus. Das best&auml;tigte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) am Donnerstag. Grund seien die reduzierten Gaslieferungen aus Russland und die anhaltend hohen Preise. Aktuell sei die Versorgungssicherheit aber noch gew&auml;hrleistet.<br>\n&raquo;Die Lage ist ernst&laquo;, sagte Habeck. &raquo;Die Drosselung der Gaslieferungen ist ein &ouml;konomischer Angriff auf uns.&laquo; Die Strategie von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin sei es, Unsicherheit zu sch&uuml;ren, die Preise hochzutreiben und zu spalten. &raquo;Wir sind in einer Gaskrise. Gas ist von nun an ein knappes Gut. Die Preise sind jetzt schon hoch, und wir m&uuml;ssen uns auf weitere Anstiege gefasst machen.&laquo; Die Preiserh&ouml;hungen seien &raquo;eine extreme Belastung f&uuml;r viele Menschen, f&uuml;r viele Unternehmerinnen und Unternehmer&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/wie-robert-habeck-die-gas-alarmstufe-begruendet-a-1b70b9e9-20c1-44ce-a177-07417672e524\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong>  Herr Habeck m&ouml;chte offensichtlich zusammen mit der Ampelkoalition &ndash; und mit Unterst&uuml;tzung der Unionsparteien &ndash; in fast orwellscher Manier die eigenen Fehlentscheidungen und Inkompetenzen durch Schuldzuweisungen an Russland verdecken. Mit dieser ideologischen Konfrontationspolitik gegen Russland wird der Wohlstand der hiesigen Bev&ouml;lkerung nicht vergr&ouml;&szlig;ert und Schaden nicht abgewendet, sondern vermehrt. Freuen und sich die H&auml;nde reiben d&uuml;rften gro&szlig;e Konzerne im In- und Ausland &ndash; insbesondere in den USA &ndash; und deren ohnehin verm&ouml;gende Eigent&uuml;mer und Hinterleute. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84980\">Der gr&uuml;ne Sarrazin<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;W&uuml;rde Deutschland die selbstm&ouml;rderische Sanktionspolitik beenden, w&auml;re die Gasversorgung schon morgen gesichert. Man k&ouml;nnte Nord Stream 2 &ouml;ffnen und halb Europa mit &uuml;bersch&uuml;ssigem Gas versorgen. Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnten dann eifrig das Klima retten und selbst &auml;rmere Menschen m&uuml;ssten nicht frieren, die Industrie k&ouml;nnte zu wettbewerbsf&auml;higen Preisen produzieren und das Inflationsgespenst w&auml;re vom Hof gejagt. Nur die Idee mit dem &bdquo;Russland ruinieren&ldquo; m&uuml;sste man dann wohl aufgeben.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gentechnikfreie Lebensmittelproduktion unter Druck<\/strong><br>\n(&hellip;) &Ouml;sterreich isst gr&ouml;&szlig;tenteils gentechnikfrei und das seit &uuml;ber 25 Jahren. Bislang gibt es keine Lebensmittel in &ouml;sterreichischen Superm&auml;rkten, die eine Kennzeichnung nach EU-Gentechnikrecht erfordern w&uuml;rden&hellip; &Ouml;sterreich gilt in Europa als Bioland mit einem hohen Anteil an Biolandwirtschaft und Biolebensmitteln erfreuen sich einer hohen Nachfrage.<br>\nNun, nach 25 Jahren, steht die gentechnikfreie Lebensmittelherstellung vor gro&szlig;en Herausforderungen. Einerseits f&uuml;hrt der verheerende Ukrainekrieg zu enormen Preissteigerungen sowohl bei gentechnikfreien Futtermitteln als auch bei Lebensmitteln. Mit der steigenden Inflation k&ouml;nnen sich auch immer weniger Konsument:innen gentechnikfrei produzierte und biologische Lebensmittel leisten. Eine Reduktion der Mehrwertsteuer k&ouml;nnte die Lebensmittelpreise senken, ist aber derzeit nicht vorgesehen.<br>\nAndererseits versucht die EU-Kommission die derzeit g&uuml;ltigen Gentechnikgesetze f&uuml;r Verfahren der Neuen Gentechnik aufzuweichen. Damit k&ouml;nnte sowohl die derzeit verpflichtende Risikoabsch&auml;tzung, die R&uuml;ckverfolgbarkeit vom Feld auf den Tisch und auch die GVO-Kennzeichnung fallen. Unter dem Titel &bdquo;Rechtsvorschriften, die mit Hilfe neuer genomischer Verfahren gewonnen werden&ldquo;, f&uuml;hrt die EU-Kommission derzeit eine &ouml;ffentliche Konsultation zur neuen Gentechnik durch. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/gentechnikfreie-lebensmittelproduktion-unter-druck\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Karl Lauterbach: Aussagen zu Impfsch&auml;den sorgen f&uuml;r Aufsehen<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister r&auml;umt ein, dass die Corona-Impfung schwere Nebenwirkungen haben kann. Die Aussagen von Karl Lauterbach im ungek&uuml;rzten Wortlaut.<br>\nEin neues Video mit Karl Lauterbach sorgt f&uuml;r Aufsehen. Das Video, das auch &uuml;ber den Twitter-Kanal des Bundesgesundheitsministeriums verbreitet wird, beginnt ohne weitere Erkl&auml;rung mit den Worten:&bdquo; In sehr seltenen F&auml;llen k&ouml;nnen nach der Corona-Schutzimpfung auch entsprechende Nebenwirkungen vorkommen.&ldquo; Bislang hatte Lauterbach bei verschiedenen Gelegenheiten immer wieder betont, die Wirkung sei &bdquo;nebenwirkungsfrei&ldquo;.<br>\nIm August 2021 fragte Lauterbach noch auf Twitter, &bdquo;weshalb eine Minderheit der Gesellschaft eine nebenwirkungsfreie Impfung nicht will, obwohl sie gratis ist und ihr Leben und das vieler anderer retten kann&ldquo;. In der Sendung &bdquo;Anne Will&ldquo; sagte Lauterbach, man m&uuml;sse immer wieder vermitteln: &bdquo;Die Impfungen sind halt mehr oder weniger nebenwirkungsfrei. Das muss immer wieder gesagt werden.&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/karl-lauterbach-aussagen-zu-impfschaeden-sorgen-fuer-aufsehen-li.238592\">Berliner Zeitung, 21.06.2022<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die verkannte Dem&uuml;tigung der Russen<\/strong><br>\nNach dem Ersten Weltkrieg haben die Alliierten die Deutschen mit hohen Reparationsforderungen gedem&uuml;tigt. Die Folgen sind bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg machten die Alliierten den gleichen Fehler nicht. Deutschland bl&uuml;hte auf und wurde friedfertig. Aber hat der Westen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus der Geschichte gelernt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2016\/08\/11\/die-verkannte-demuetigung-der-russen\/\">Erhard Eppler auf Le Bohemien <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Artikel ist aus dem Jahre 2016. Es ist schon erstaunlich, dass die SPD-Spitze all dies bereits sechs Jahre sp&auml;ter vergessen zu haben scheint. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Friedensforschung: Von der tr&uuml;gerischen Zeitenwende zu fragw&uuml;rdigen R&uuml;ckschl&uuml;ssen<\/strong><br>\nWarum ein Gutachten von Friedensforschern &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;en und den Konflikt um die Ukraine bef&ouml;rdern k&ouml;nnte<br>\nUnl&auml;ngst ver&ouml;ffentlichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Friedensforschungsinstitute ihr gemeinsames &ldquo;Friedensgutachten 2022&rdquo; mit Empfehlungen f&uuml;r die Politik. Das Papier fokussiert gleich im ersten Kapitel die &ldquo;Friedens- und Sicherheitspolitik nach der Zeitenwende&rdquo;.<br>\nDiese Zeitenwende sehen die Institute in Anlehnung an die Bundestagsrede von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vom 27. Februar als Resultat des Krieges Russlands gegen die Ukraine:<br>\nRusslands Krieg gegen die Ukraine hat nicht nur unermessliches Leid &uuml;ber die Zivilbev&ouml;lkerung gebracht und einen souver&auml;nen Staat teilweise in Schutt und Asche gelegt. Er hat auch die europ&auml;ische Friedens- und Sicherheitsordnung zerst&ouml;rt.<br>\nDiese Beschreibung indes bef&ouml;rdert die unausgesprochene Botschaft, dass es keine andere vergleichbare Situation weltweit gebe, auf die bezogen der Begriff &ldquo;Zeitenwende&rdquo; als Resultat von Krieg, Leid und Zerst&ouml;rung l&auml;ngst schon h&auml;tte angewendet werden k&ouml;nnen.<br>\nRussland und die Ukraine haben bislang mehrere zehntausend K&auml;mpfer im Kriegsgeschehen verloren. Die Opferzahlen der Zivilbev&ouml;lkerung bewegen sich ebenfalls in diesem Bereich.<br>\nIm Vietnamkrieg und in den Folgejahren starben weit &uuml;ber zwei Millionen Menschen.<br>\nDer sogenannte Krieg der USA gegen den Terror, der wiederholt ohne Kriegserkl&auml;rung und gegen das V&ouml;lkerrecht exerziert worden ist und wird, starben ebenfalls mehrere Millionen Zivilisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Friedensforschung-Von-der-truegerischen-Zeitenwende-zu-fragwuerdigen-Rueckschluessen-7151447.html\">Bernhard Trautvetter auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Wir begr&uuml;&szlig;en die Waffenlieferungen&rdquo;<\/strong><br>\nDie f&uuml;hrenden deutschen Friedensforschungsinstitute halten Waffenlieferungen an die Ukraine und die Sanktionen gegen Russland f&uuml;r richtig. Gleichzeitig warnen sie vor einer m&ouml;glichen nuklearen Eskalation.<br>\nEs ist eine der am hitzigsten gef&uuml;hrten Debatten &uuml;berhaupt: Soll Deutschland es der Ukraine durch die Lieferung von Waffen erm&ouml;glichen, sich gegen den russischen Angriff zu verteidigen? Mit einem klaren &ldquo;Ja&rdquo; beantworten die wichtigsten Friedensforschungsinstitute diese Frage, schieben jedoch noch ein &ldquo;aber&rdquo; hinterher&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/friedensforschung-ukraine-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.M.:<\/strong> Ist das noch zu glauben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scholz, Macron und Draghi heizen Krieg in der Ukraine an<\/strong><br>\n(&hellip;) Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron, der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz und der italienische Ministerpr&auml;sident Mario Draghi fuhren gemeinsam in einem Sonderzug nach Kiew, um dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj ihre Aufwartung zu machen. In Kiew kam dann auch noch der rum&auml;nische Pr&auml;sident Klaus Johannis dazu.<br>\nDie Botschaft, die die vier &uuml;berbrachten, war unmissverst&auml;ndlich. W&auml;hrend sich der Krieg mit Russland immer mehr zu einem Abnutzungskrieg und einer Materialschlacht ohne absehbares Ende entwickelt und t&auml;glich hunderte Tote fordert, tun sie alles, um ihn zu eskalieren und zu verl&auml;ngern. Sie versprachen, der Ukraine mehr und schwerere Waffen zu liefern und sich f&uuml;r eine Beitrittsperspektive zur Europ&auml;ischen Union stark zu machen. Dabei nehmen sie bewusst die Gefahr eines nuklearen, dritten Weltkriegs in Kauf.<br>\nBundeskanzler Scholz hatte bereits w&auml;hrend der Fahrt nach Kiew die symbolische Bedeutung der gemeinsamen Reise betont. &bdquo;Es ist wichtig, wenn jetzt die Regierungschefs der drei gro&szlig;en L&auml;nder nach Kiew fahren und in dieser ganz besonderen Situation des Krieges ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine zeigen&ldquo;, sagte er&hellip;<br>\nDie massive Aufr&uuml;stung der Ukraine, die Stationierung von immer mehr Nato-Truppen an der osteurop&auml;ischen Grenze zu Russland und die angestrebte Einverleibung der Ukraine in die EU ver&auml;ndern den Charakter der Europ&auml;ischen Union. Sie entwickelt sich aus einer Wirtschaftsunion, als die sie urspr&uuml;nglich entstanden ist, immer offener in ein imperialistisches Milit&auml;rb&uuml;ndnis, dass sich gegen Russland, China und letztlich auch gegen die USA sowie gegen die europ&auml;ische Arbeiterklasse richtet&hellip;<br>\n(&hellip;) Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat weitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit die Bildung eines neuen &bdquo;Territorialen F&uuml;hrungskommandos&ldquo; bekanntgegeben, das sowohl f&uuml;r die Landesverteidigung und die Logistik der Nato in Deutschland wie f&uuml;r den &bdquo;Heimatschutz&ldquo; zust&auml;ndig ist. Die eigentlich verbotenen Eins&auml;tze der Bundeswehr im Inland werden so demselben Kommando unterstellt, wie die Kriegsoffensive gegen Russland.<br>\n&bdquo;Mit dem neuen Kommando k&ouml;nnen wir &uuml;ber die rein milit&auml;rischen Aufgaben hinaus sehr schnell die n&ouml;tigen Kr&auml;fte f&uuml;r einen nationalen Krisenstab bereitstellen, wenn das notwendig ist,&ldquo; begr&uuml;ndete dies Lambrecht. Als Vorbild nannte sie den Corona-Krisenstab im Kanzleramt, der von einem Bundeswehrgeneral geleitet wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/06\/16\/kiew-j16.html\">wsws<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine droht mit Zerst&ouml;rung der l&auml;ngsten Br&uuml;cke Europas<\/strong><br>\nSollte der Westen der Ukraine entsprechende Waffen liefern, wird Kiew damit die Br&uuml;cke &uuml;ber die Stra&szlig;e von Kertsch zerst&ouml;ren. Das verk&uuml;ndete ein ukrainischer General in einem am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Interview mit einem aus US-Staatsgeldern finanzieren Medium.<br>\nDie Ukraine sollte die Br&uuml;cke, die die Krim &uuml;ber die Stra&szlig;e von Kertsch mit dem russischen Festland verbindet, ins Visier nehmen, sobald sie die erforderlichen Waffen vom Westen erh&auml;lt. Diese Drohung sprach der ukrainische Generalmajor Dmitri Martschenko am Mittwoch in einem Interview mit dem von der US-Regierung finanzierten Nachrichtenportal Krim.Realii aus. Die Webseite ist ein Projekt von Radio Free Europe\/Radio Liberty, das zur staatlich finanzierten US Agency for Global Media geh&ouml;rt.<br>\nMartschenko betonte: &ldquo;Die Br&uuml;cke von Kertsch ist absolut unser wichtigstes Ziel.&rdquo;<br>\nDamit meinte er die l&auml;ngste Br&uuml;cke Europas, die 2018 er&ouml;ffnet wurde. Der General fuhr fort: &ldquo;Als Hauptweg f&uuml;r die Zufuhr von Reserven m&uuml;ssen wir ihn einfach abschneiden. Sobald dieser Weg abgeschnitten ist, werden sie in Panik geraten. Und glauben Sie mir, diejenigen, die in Simferopol russische Fahnen gehisst haben, werden sich schnell ukrainische Fahnen besorgen und sie stattdessen hissen.&rdquo;<br>\nMartschenkos &Auml;u&szlig;erungen waren Teil eines am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Interviews, in dem er eine ukrainische &ldquo;Gegenoffensive&rdquo; ank&uuml;ndigte, die Kiew bis zum Ende des Sommers zum Sieg verhelfen solle. Vorausgesetzt, die USA und ihre NATO-Verb&uuml;ndeten lieferten &ldquo;ausreichend Waffen und Munition&rdquo;&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/europa\/141183-ukraine-droht-mit-zerstoerung-ketsch-bruecke\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schattenregierung in Myanmar gewinnt europ&auml;ische Freunde<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung) Demokratien werden aufgefordert, die Verteidigungskr&auml;fte gegen die Junta zu bewaffnen, so wie der Ukraine proaktiv Unterst&uuml;tzung angeboten wurde<br>\nDie europ&auml;ischen Regierungen stehen unter dem Druck, sich in der Myanmar-Krise st&auml;rker zu engagieren, und fordern eine st&auml;rkere Anerkennung der Schattenregierung, die sich gegen die Milit&auml;rjunta stellt.<br>\nMehrere Mitglieder der Nationalen Einheitsregierung, einer Schattenregierung gegen die Junta, haben in den letzten Wochen Br&uuml;ssel und europ&auml;ische Hauptst&auml;dte besucht, und die europ&auml;ischen Regierungen haben ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die NUG als Stimme des demokratischen Myanmars bekr&auml;ftigt.<br>\nBeamte der NUG haben die westlichen Demokratien aufgefordert, die Verteidigungskr&auml;fte gegen die Junta zu bewaffnen, so wie den ukrainischen Streitkr&auml;ften, die sich gegen eine russische Invasion wehren, finanzielle und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung angeboten wurde&hellip;<br>\nWeite Teile des Landes stehen unter der Kontrolle von Anti-Junta-Kr&auml;ften oder ethnischen Rebellengruppen, w&auml;hrend das Milit&auml;r ein brutales Nachhutgefecht f&uuml;hrt, um seinen Willen au&szlig;erhalb des Kernlandes von Myanmar durchzusetzen&hellip;Etwa 2.000 Zivilisten wurden bei der Niederschlagung abweichender Meinungen durch die Junta get&ouml;tet, und etwa 14.000 Menschen wurden nach Sch&auml;tzungen lokaler Rechtsgruppen verhaftet. In diesem Monat eskalierte die Junta die Spannungen erneut, indem sie die Todesstrafe f&uuml;r zwei prominente Aktivisten aufrechterhielt, was internationale Kritik ausl&ouml;ste.<br>\nBei den Vereinten Nationen wurde die Frage der Anerkennung im vergangenen Dezember auf die lange Bank geschoben, als die Staaten beschlossen, nicht dar&uuml;ber abzustimmen, wer den Sitz Myanmars besetzen sollte, und Kyaw Moe Tun, den st&auml;ndigen Vertreter, der von der gest&uuml;rzten NLD-Regierung ausgew&auml;hlt wurde und der gegen den Staatsstreich ist, im Amt zu belassen. Die Frage k&ouml;nnte auf der n&auml;chsten UN-Generalversammlung im September gekl&auml;rt werden.<br>\nJetzt werden die Europ&auml;er aufgefordert, mehr zu tun. Der russische Einmarsch in der Ukraine im Februar hat den Europ&auml;ern einen weiteren Ansto&szlig; gegeben, in der Mynamar-Krise eine st&auml;rkere Haltung einzunehmen&hellip;<br>\nIm vergangenen Monat forderte der Verteidigungsminister der NUG, Yee Mon, die westlichen Regierungen auf, die pro-demokratischen Milizen Myanmars, die People&rsquo;s Defence Forces (PDF), zu bewaffnen, so wie sie die ukrainischen Streitkr&auml;fte unterst&uuml;tzt haben.<br>\n&ldquo;Die Haltung der internationalen Gemeinschaft f&uuml;r Myanmar ist eine moralische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r uns und wir sind dankbar daf&uuml;r. Wir werden noch viel dankbarer sein, wenn wir materielle Unterst&uuml;tzung wie Waffen und finanzielle Mittel erhalten&rdquo;, wird er von Reuters zitiert.<br>\n&ldquo;Mit dieser Unterst&uuml;tzung werden wir in der Lage sein, die Revolution schneller zu beenden und den Verlust von Menschen und ihrem Eigentum zu minimieren&hellip;<br>\n&ldquo;Da ein Ende der Krise in Myanmar nicht in Sicht ist und sich die humanit&auml;re Situation im Lande von Tag zu Tag verschlechtert, erkennen die europ&auml;ischen Regierungen, dass sie sich mehr auf den Aufbau einer noch engeren Arbeitsbeziehung mit der NUG, der legitimen Vertreterin der demokratischen W&uuml;nsche des Volkes von Myanmar, konzentrieren m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Heidi Hautala, Vizepr&auml;sidentin des Europ&auml;ischen Parlaments, gegen&uuml;ber Asia Times&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/06\/shadow-myanmar-government-gaining-european-friends\/?mc_cid=3e2f0c82fc&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>F&uuml;r SPD-Chef Klingbeil soll Deutschland eine internationale &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; werden<\/strong><br>\nSPD-Chef Klingbeil findet, Deutschland solle sein politisches Gewicht international deutlich steigern. Die Bundesrepublik m&uuml;sse den Anspruch einer &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; verfolgen.<br>\nNach Ansicht von SPD-Chef Lars Klingbeil muss Deutschland eine deutlich prominentere Rolle in der internationalen Politik einnehmen. Die Bundesrepublik m&uuml;sse international den Anspruch einer &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; verfolgen.<br>\nIn einer Grundsatzrede auf einer Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung begr&uuml;ndete er das mit den deutlich wachsenden internationalen Erwartungen an Deutschland. &raquo;Nach knapp 80 Jahren der Zur&uuml;ckhaltung hat Deutschland heute eine neue Rolle im internationalen Koordinatensystem.&laquo; Das Land habe sich in den letzten Jahrzehnten ein hohes Ma&szlig; an Vertrauen erarbeitet, mit dem aber auch eine Erwartungshaltung einhergehe.<br>\n&raquo;Deutschland steht immer mehr im Mittelpunkt, wir sollten diese Erwartung, die es an uns gibt, erf&uuml;llen&laquo;, sagte Klingbeil. &raquo;Deutschland muss den Anspruch einer F&uuml;hrungsmacht haben.&laquo;<br>\nDeutschland soll st&auml;rkstes Milit&auml;r Europas bekommen<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit seiner &raquo;Zeitenwende&laquo;-Rede nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine allerdings einen Wandel in der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik versprochen und vor allem eine massive Aufr&uuml;stung der Bundeswehr eingeleitet. Er hat in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass Deutschland damit die mit Abstand st&auml;rksten Streitkr&auml;fte in Europa bekommen werde. Von einer F&uuml;hrungsmacht &ndash; wie nun Klingbeil &ndash; hat Scholz bisher aber nicht gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-fuer-lars-klingbeil-soll-deutschland-eine-internationale-fuehrungsmacht-werden-a-1c9790fe-77b2-42fd-a2cf-069d428b2d53\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die SPD &ndash; oder zumindest Klingbeil &ndash; ist verr&uuml;ckt geworden. Ideologisch, weil Deutschland 77 Jahre nach dem Tod des F&uuml;hrers wahrlich keine F&uuml;hrungs- oder gar F&uuml;hrermacht sein muss. Wie kommt Klingbeil auf so etwas? Und inhaltlich, weil selbst das st&auml;rkste Milit&auml;r Europas ein Zwerg ist im Vergleich mit den st&auml;rksten Milit&auml;rm&auml;chten der Welt, also den USA und China. Und was will Klingbeil erreichen? Die Verteidigungsf&auml;higkeit Deutschlands ist im Rahmen der NATO schon heute gegeben. Soll die Aufr&uuml;stung dazu genutzt werden, nach dem v&ouml;lligen Scheitern in Afghanistan doch wieder einen kleinen Weltpolizisten zu spielen? Wirklich, was ist mit der SPD los?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Koalition legt beim Baf&ouml;g nach &ndash; und entt&auml;uscht die jungen Menschen<\/strong><br>\nMehr Geld pro Monat, h&ouml;here Elternfreibetr&auml;ge: Mit Nachbesserungen will die Bundesregierung ihre Baf&ouml;g-Reform an gestiegene Kosten anpassen. Doch die geplante Erh&ouml;hung gleicht die Inflation immer noch nicht aus.<br>\nStudierendenvertreter zeigen sich von den &uuml;berarbeiteten Pl&auml;nen der Bundesregierung zur Baf&ouml;g-Reform tief entt&auml;uscht. &raquo;Wir hatten auf eine strukturelle &Auml;nderung beim Baf&ouml;g gehofft, die geplanten Schritte bleiben jetzt aber hinter dem Koalitionsvertrag zur&uuml;ck&laquo;, sagt Daryoush Danaii vom Freien Zusammenschluss der Student*innenschaften (fzs).<br>\n&raquo;Ob es nun 5 oder 5,75 Prozent mehr gibt, wird sich im studentischen Alltag angesichts der rapide steigenden Preise kaum bemerkbar machen.&laquo; Von der angek&uuml;ndigten grunds&auml;tzlichen Reform der Studienfinanzierung sei jedenfalls bisher noch nichts zu erkennen, sagt Danaii auf SPIEGEL-Anfrage: &raquo;Die muss jetzt wirklich ganz schnell kommen.&laquo; [&hellip;]<br>\nMatthias Anbuhl, Generalsekret&auml;r des Deutschen Studentenwerks (DSW), teilt die Kritik der Studierenden an der z&ouml;gerlichen Erh&ouml;hung der Baf&ouml;g-S&auml;tze. &raquo;Gerade bei den Bedarfss&auml;tzen muss die Bundesregierung nachlegen; die aktuelle Erh&ouml;hung um 5,75 Prozent wird faktisch von der Inflation schon wieder aufgefressen&laquo;, sagt Anbuhl dem SPIEGEL. Die Bedarfss&auml;tze m&uuml;ssten um mindestens 10 Prozent steigen, damit es keine Kaufkraftverluste gebe: &raquo;Und die n&auml;chste Erh&ouml;hung von Bedarfss&auml;tzen und Elternfreibetr&auml;gen sollte sehr rasch angegangen werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/bafoeg-erhoehung-koalition-legt-nach-und-enttaeuscht-studierende-a-c30b7cc5-7140-4b8f-a896-28d17dee1676\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erb&auml;rmlich nach den vielen Jahren, in denen das BaF&ouml;G von den vier Regierungen Merkel ruiniert wurde; aber etwas anderes als diese paar Brotkr&uuml;mel war von der rot-gelb-gr&uuml;nen Koalition der Neoliberalen realistischerweise nicht zu erwarten. Geld w&auml;chst schlie&szlig;lich nicht auf B&auml;umen, und das Einhalten der sinnlosen &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; und &ldquo;Schwarzer Nullen&rdquo; ist schlie&szlig;lich wichtiger als eine wenigstens akzeptable Unterst&uuml;tzung nicht-reicher Studenten. Es sei denn, nat&uuml;rlich, es geht um 100 Milliarden f&uuml;r die Aufr&uuml;stung oder zig Milliarden f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung bestverdienender Unternehmen; dieses Geld findet sich komischerweise immer irgendwo.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-85135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85135"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85137,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85135\/revisions\/85137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}