{"id":85139,"date":"2022-06-24T09:22:25","date_gmt":"2022-06-24T07:22:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85139"},"modified":"2022-06-27T07:32:18","modified_gmt":"2022-06-27T05:32:18","slug":"die-linke-vorm-parteitag-alles-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85139","title":{"rendered":"DIE LINKE vorm Parteitag \u2013 alles offen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85100\">Im ersten Teil<\/a> wurde die Genese des Niedergangs der LINKEN nachgezeichnet, die eng mit der objektiv gescheiterten Strategie zusammenh&auml;ngt, die Partei ma&szlig;geblich auf junge, aktivistische Gro&szlig;stadtakademiker auszurichten und sich bei W&auml;hlern der Gr&uuml;nen beliebt zu machen. Auch der allermeiste Streit, der in die Medien gezerrt wird, hat direkt mit der Frage, welche Strategie die Partei w&auml;hlen sollte, zu tun. Im zweiten Teil soll es nun darum gehen, was vom anstehenden <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/parteidemokratie\/parteitag\/erfurter-parteitag-2022\/live\/\">Parteitag<\/a> zu erwarten ist. Daf&uuml;r ist es zun&auml;chst wichtig zu erkl&auml;ren, welche widerstreitenden Kr&auml;fte es in der Partei gibt. Von <strong>Robert Schiffmann<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4874\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-85139-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85139-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220624_DIE_LINKE_vorm_Parteitag_alles_offen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>DIE LINKE besteht eigentlich aus mindestens drei Parteien in einer &ndash; den Bewegungslinken und Linksliberalen, den traditionellen Reformern sowie dem sozial-popul&auml;ren Lager.<\/p><p>Das seit einigen Jahren dominierende Lager bilden die Bewegungslinken und Linksliberalen. Zu diesem Lager geh&ouml;ren trotzkistische Gruppen wie marx21, dem Netzwerk, dem auch die derzeitige Parteivorsitzende Janine Wissler entstammt. Auch das Umfeld von Ex-Parteichef und Gewerkschafter Bernd Riexinger ist hierzu zu z&auml;hlen. Insbesondere junge Mitglieder, die in den vergangenen Jahren eingetreten sind, organisieren sich bei den Bewegungslinken. Zu diesem Lager z&auml;hlen dar&uuml;ber hinaus auch postmoderne Linksliberale wie die ehemalige Parteichefin Katja Kipping oder der Berliner Politiker Klaus Lederer. Zu Recht muss man sich die Frage stellen: Wie kann so eine bunte Mischung aus sehr radikalen und sehr angepassten Leuten ein gemeinsames Lager bilden? Die Antwort darauf ist, dass sie in der Regel die gleiche Zielgruppe f&uuml;r ihre Politik haben: Beide sprechen haupts&auml;chlich die (jungen) akademischen, urbanen Kreise an. Die Bewegungslinken halten politische Bewegungen f&uuml;r das Entscheidende im Land. Und zweifelsfrei sind Bewegungen wichtig. Wer wollte was Anderes behaupten? <\/p><p>Doch eine Partei ist nur bedingt mit einer Bewegung zu vergleichen. Parteien treten bei Wahlen an und sollten im besten Fall &ndash; um so erfolgreich wie m&ouml;glich zu sein &ndash; mehr als ein soziales Milieu mit ihrer Ansprache und ihrer Organisationsform erreichen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen Parteien die Einstellungen und Geschm&auml;cker der verschiedenen Bev&ouml;lkerungsgruppen austarieren und auf einen gemeinsamen Nenner runterbrechen. Im Lager der Bewegungslinken und Linksliberalen gibt es auch erhebliche politische Differenzen. Doch neben der Zielgruppe eint sie zudem die Ablehnung von Sahra Wagenknecht, weil deren Positionen nicht zum Welt- und Selbstbild oder Geschmack der urbanen, akademischen Mittelschicht passen. Es ist also auch ein Zweckb&uuml;ndnis. Seit vielen Jahren besitzt dieses B&uuml;ndnis die absolute Mehrheit im Parteivorstand der LINKEN &ndash; konnte also jede relevante Entscheidung der Partei treffen und nach Belieben bestimmen. Auch der Apparat (also die Parteizentrale und gro&szlig;e Teile der Rosa-Luxemburg-Stiftung) wird von ihnen kontrolliert. <\/p><p>Die anderen beiden Lager in der Partei sind einfacher erkl&auml;rt. Die traditionellen Reformer um Dietmar Bartsch sind vor allem &ndash; aber bei weitem nicht nur &ndash; im Osten stark. Allerdings ist ihr Einfluss in den vergangenen Jahren massiv zur&uuml;ckgegangen &ndash; auch weil der linksliberale Teil dieses Lagers das B&uuml;ndnis mit den Bewegungsleuten eingegangen ist. Und weil das Umfeld von Ramelow ebenfalls nicht mehr wirklich eng mit Bartsch und Co zu sein scheint. Die Reformer stehen Regierungsbeteiligungen meist sehr offen gegen&uuml;ber. Dort, wo sie in ostdeutschen Bundesl&auml;ndern mitregiert haben, haben sie mitunter auch schlechte Kompromisse mitgetragen, was viele W&auml;hler entt&auml;uscht hat. Das sozial-popul&auml;re Lager schlie&szlig;lich besteht aus Gewerkschaftern, Friedensaktivisten und dem Umfeld von Sahra Wagenknecht. Aus haupts&auml;chlich diesem Lager wurde k&uuml;rzlich der Aufruf <a href=\"https:\/\/populaere-linke.de\/\">&bdquo;F&uuml;r eine popul&auml;re Linke&ldquo;<\/a> initiiert. Wie der Name schon sagt, eint diese Parteimitglieder, dass sie die ganze Breite der Bev&ouml;lkerung ansprechen wollen und eine Klassenpolitik betreiben wollen, die sich am Geschmack und den Interessen der &bdquo;ganz normalen Leute&ldquo; orientiert.<\/p><p>Wie bereits beim letzten Parteitag haben die Bewegungslinken und Linksliberalen ein Machtb&uuml;ndnis mit Bodo Ramelow und seinem Umfeld geschlossen. Vor eineinhalb Jahren f&uuml;hrte das zur Doppelspitze bestehend aus Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow. Letztere trat im Fr&uuml;hjahr 2022 als Vorsitzende zur&uuml;ck. Sie hatte als Ko-Chefin keine gl&uuml;ckliche Figur abgegeben: In &ouml;ffentlichen Auftritten kam sie nur bedingt kompetent, daf&uuml;r aber eher unsympathisch r&uuml;ber. Au&szlig;erdem versuchte sie, mit dem Brecheisen die Partei auf Regierungskurs zu trimmen, was m&ouml;glicherweise sogar Anh&auml;ngern von rot-gr&uuml;n-rot etwas zu plump war.<\/p><p>Janine Wissler hingegen kandidiert nun erneut als Vorsitzende. Ihre Bilanz aus eineinhalb Jahren an der Spitze ist mehr als durchwachsen. Als Spitzenkandidatin und Parteivorsitzende, die in etlichen Wahlsendungen auftrat, lastet das katastrophale Bundestagswahlergebnis (4,9%) auch auf ihr. Trotz ihrer Erfahrung von 12 Jahren als Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, wo sie unbestreitbar gute Arbeit geleistet hat, und langj&auml;hriges Mitglied des Parteivorstandes, strahlt sie nicht wirklich F&uuml;hrungsst&auml;rke aus. <\/p><p>In einem vor kurzem von ihr ver&ouml;ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.links-bewegt.de\/de\/article\/569.f%C3%BCr-eine-sozialistische-gerechtigkeitspartei-den-linken-grundkonsens-erneuern.html\">Papier<\/a> benennt Wissler als Hauptgrund f&uuml;r das schlechte Abschneiden bei der Bundestagswahl die Vielstimmigkeit der Partei in der &Ouml;ffentlichkeit [zur Vielstimmigkeit habe ich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85100\">hier<\/a> im ersten Teil etwas geschrieben]. Die Frage, ob nicht vielleicht auch die Partei-Strategie der letzten Jahre, sich auf die urbanen akademischen Mittelschichten zu konzentrieren, eine Rolle f&uuml;r das Ergebnis gespielt haben k&ouml;nnte, stellt Wissler leider nicht. Angesichts der existenzbedrohenden Lage, in der sich die Partei befindet, ist es erstaunlich, dass solche Fragen nicht selbstkritisch verhandelt werden. Verwundernd ist dar&uuml;ber hinaus, dass Wissler in ihrem Papier zwar den pluralen Charakter ihrer Partei betont, aber das B&uuml;ndnis aus Linksliberalen, Bewegungslinken dennoch f&uuml;r alle (!) wichtigen Positionen im Parteivorstand <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/parteidemokratie\/parteitag\/erfurter-parteitag-2022\/kandidaturen\/\">Kandidaten<\/a> ins Rennen schickt. Das sieht eher nach Durchziehen, denn nach Pluralismus aus.<\/p><p>Die aussichtsreichste Gegenkandidatin zu Wissler ist die nieders&auml;chsische Landesvorsitzende und seit letztem Jahr Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinneck. Die 34-J&auml;hrige kommt urspr&uuml;nglich aus Ostdeutschland, lebt aber in Osnabr&uuml;ck. Im Bundestag ist Reichinneck f&uuml;r Jugend-, Familien-, und Frauenpolitik zust&auml;ndig. Auf ihrer <a href=\"https:\/\/www.heidi-die-linke.de\/\">Bewerbungswebsite<\/a> erw&auml;hnt sie, dass die LINKE eine Nichtw&auml;hlerstrategie ben&ouml;tige &ndash; auch weil dies eine Klassenfrage sei. Einem Lager in der Partei ist Reichinneck nicht wirklich zuzuordnen. Sie tritt <a href=\"https:\/\/www.kreiszeitung.de\/politik\/heidi-reichinnek-das-ist-die-kandidatin-fuer-den-linken-parteivorsitz-91619425.html\">betont<\/a> integrativ auf und m&ouml;chte, dass alle eingebunden werden.<\/p><p>Einer der beiden aussichtsreichen m&auml;nnlichen Bewerber f&uuml;r den Parteivorsitz ist Martin Schirdewan. Der 46-j&auml;hrige promovierte Politikwissenschaftler ist seit 2019 Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Europaparlament und tritt im Team mit Wissler an. Er war der Ko-Spitzenkandidat der LINKEN bei der 2019er Europawahl, bei der die Partei nur noch 5,5 Prozent erringen konnte. Politisch ist er irgendwo zwischen den Linksliberalen und dem Ramelow-Umfeld einzuordnen und &auml;u&szlig;erte sich dahingehend, eine <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/neuer-parteivorstand-linken-politiker-schirdewan-und-pellmann-kandidieren-fuer-parteivorsitz\/28371386.html\">&bdquo;programmatische Erneuerung&ldquo;<\/a> anzustreben. Mit dergleichen Aussagen versuchte beispielsweise schon Susanne Hennig-Wellsow darauf hinzuwirken, dass sich DIE LINKE ein neues Parteiprogramm gibt. Das 2011 in Erfurt beschlossene <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/programm\/\">Programm<\/a> ist dezidiert friedenspolitisch ausgerichtet und definiert klare Bedingungen f&uuml;r Regierungsbeteiligungen (zum Beispiel: keine Privatisierungen, keinen Sozialabbau und keine Verschlechterung des &ouml;ffentlichem Dienstes etc.).<\/p><p>Neben Schirdewan kandidiert der Leipziger Abgeordnete <a href=\"https:\/\/www.soeren-pellmann.de\/home\/home\/detail\/fuer-eine-starke-linke-fuer-eine-erstrebenswerte-zukunft\/\">S&ouml;ren Pellmann<\/a>. Der studierte Grund- und F&ouml;rderschullehrer ist einer der Retter der LINKEN. Nur weil Pellmann das dritte Direktmandat f&uuml;r die Partei knapp gewann (die anderen beiden gewannen die Platzhirsche Gesine L&ouml;tzsch und Gregor Gysi in Berlin), gibt es &uuml;berhaupt noch die Bundestagsfraktion der LINKEN. Dabei zeichnet sich Pellmanns Wahlkreis sowohl durch hippe Innenstadtviertel als auch Plattenbauten aus. Mit dieser Erfahrung k&ouml;nnte es ihm gelingen, eine ehrliche Synthese der strategischen Streitpunkte in der Partei zu erreichen. Zudem steht er f&uuml;r eine konsequente Friedenspolitik, weswegen der Spiegel ihm sogleich einen geh&auml;ssigen Artikel widmete. Pellmann unterstreicht die Bedeutung der Verankerung vor Ort und kommt auch sonst sehr bodenst&auml;ndig r&uuml;ber. Vielleicht k&ouml;nnte er &ndash; wie einst etwa Jeremy Corbyn &ndash; gerade wegen seiner gro&szlig;en Authentizit&auml;t der LINKEN eine Zukunft bieten?<\/p><p>Einige Mitglieder hatten erwartet, dass Benjamin-Immanuel Hoff f&uuml;r den Vorsitz oder zumindest als stellvertretener Vorsitzender kandidieren w&uuml;rde. Hoff &ndash; Leiter der Staatskanzlei in Th&uuml;ringen, rechte Hand von Bodo Ramelow und rechter Rand der LINKEN &ndash; hatte sich zwischenzeitlich selbst ins Gespr&auml;ch gebracht und war Teil des Wissler-Teams, dann ruderte er aber zur&uuml;ck. Ganz ohne Hoff oder Ramelow selbst wird der Parteitag aber nicht vor&uuml;bergehen. Da die Versammlung in Erfurt stattfindet, ist damit zu rechnen, dass Ramelow ein Gru&szlig;wort halten wird. Rechnen kann man dabei wohl damit, dass er versuchen wird, die Delegierten weiter auf Anpassungslinie zu trimmen. Der Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident ist auf dem Papier zwar ein Mitglied der LINKEN, f&auml;llt aber h&ouml;chst selten als Linker auf. K&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2022-06\/22\/ramelow-kein-formel-kompromiss-der-linke-zum-ukrainekrieg?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F\">widersprach<\/a> er, dass die Nato zumindest eine Mitschuld am Krieg Russlands in der Ukraine trage. Damit positioniert sich der gl&auml;ubige Christ Ramelow rechts vom <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/papst-moechte-putin-besuchen-das-bellen-der-nato-an-russlands-tuer-papst-gibt-nato-mitschuld-am-krieg_id_94394228.html\">Papst<\/a>.<\/p><p>Apropos Ukraine: Nat&uuml;rlich wird auch der russische Krieg dort eine Rolle auf dem Parteitag spielen. Ein Leitantrag des Parteivorstands hierzu liegt vor, der sich &ndash; wie Ramelow &ndash; zur Vorgeschichte und Mitverantwortung der Nato durch deren Osterweiterung ausschweigt. Dass diese argumentative Leerstelle unter einer Parteivorsitzenden Wissler so kommen w&uuml;rde, h&auml;tten wohl viele noch vor einem Jahr nicht erwartet. Au&szlig;erdem lagen etliche &Auml;nderungsantr&auml;ge zu diesem und zwei weiteren Leitantr&auml;gen vor. Auch komplette Ersetzungsantr&auml;ge wurden eingereicht. Diese Flut an &Auml;nderungsw&uuml;nschen ist m&ouml;glicherweise ein Indiz daf&uuml;r, wie zerrissen DIE LINKE ist zwischen Anpassung an den liberalen Mainstream und Bewahrung ihrer Prinzipien. Und so ist es denn auch f&uuml;r viele Parteimitglieder selbst komplett unklar, was bei diesem Parteitag rauskommen wird und ob die Partei den negativen Trend wird umkehren k&ouml;nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85100\">Im ersten Teil<\/a> wurde die Genese des Niedergangs der LINKEN nachgezeichnet, die eng mit der objektiv gescheiterten Strategie zusammenh&auml;ngt, die Partei ma&szlig;geblich auf junge, aktivistische Gro&szlig;stadtakademiker auszurichten und sich bei W&auml;hlern der Gr&uuml;nen beliebt zu machen. Auch der allermeiste Streit, der in die Medien gezerrt wird, hat direkt mit der Frage, welche Strategie die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85139\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":85102,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,195],"tags":[359,547,2382],"class_list":["post-85139","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-die-linke","tag-parteistroemungen","tag-parteitag","tag-wissler-janine"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/220623_Website-Header-BPT2022_min.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85139"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85139\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85206,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85139\/revisions\/85206"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/85102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}