{"id":85157,"date":"2022-06-26T11:45:43","date_gmt":"2022-06-26T09:45:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157"},"modified":"2022-06-26T13:01:08","modified_gmt":"2022-06-26T11:01:08","slug":"z-in-erinnerung-an-den-gerade-verstorbenen-jean-louis-xavier-trintignant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85157","title":{"rendered":"Z &#8211; In Erinnerung an den gerade verstorbenen Jean-Louis Xavier Trintignant"},"content":{"rendered":"<p>Ich dachte erst, dass jetzt wieder eine Symbolschlacht beginnt, als ich das <strong>Z<\/strong> auf einem Foto sah. Geht es um das <em>Z<\/em>, das die russischen Milit&auml;rfahrzeuge &sbquo;schm&uuml;ckt&lsquo;, die in der Ukraine Krieg f&uuml;hren? Dann lief es mir kalt den R&uuml;cken runter. &bdquo;<strong>Z<\/strong>&ldquo; ist ein Film &uuml;ber den &sbquo;schleichenden&lsquo; &Uuml;bergang von einer Viertel-Demokratie zur Milit&auml;r-Diktatur. Costa Gavras hat Regie gef&uuml;hrt, den ich f&uuml;r einen der genialsten Filmemacher halte. Einer der besten Filme, wenn man die ver&auml;ngstigte und kleinm&uuml;tige Gegenwart f&uuml;r ein paar wunderbare Augenblicke verlassen will\/muss. Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7452\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-85157-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85157-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220624-Erinnerung-an-verstorbenen-Trintignant-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dieser Film ist ganz besonders. Wir haben ihn in den 1970er Jahren gesehen, vielleicht sogar rund um den &bdquo;Deutschen Herbst&ldquo; 1976\/77, als der Traum vom anderen und nonkonformistischen Leben in Stra&szlig;enkontrollen, Schie&szlig;ereien, Eskalationen und Hetzjagden auf alles, was man f&uuml;r Sympathisanten der RAF hielt, platzte.<\/p><p>F&uuml;r uns, so um die 25 Jahre herum, war diese &bdquo;bleierne Zeit&ldquo; (Margarethe von Trotta) eine Nummer, viele Nummern zu gro&szlig;. Wir wussten weder, was gespielt wird, noch, um was es wirklich ging.<\/p><p>Wir bekamen nur den Zug ab, den die Ereignisse erzeugten, den Sog, der alles mitriss. Lange Haare zu haben (als Mann) war Grund genug, angefeindet, kontrolliert zu werden. Wahrscheinlich war uns deshalb der Film &bdquo;Z&ldquo; so nahe. Er spielt in Griechenland, kurz bevor sich eine Milit&auml;rjunta 1967 an die Macht putschte und dort die Hoffnungen auf ein wirklich freies Leben im Blut ertr&auml;nkt wurden.<\/p><p>Die Opposition im Lande war machtlos gegen diese Gewaltorgie. Ein Terrorregime, das von fast allen europ&auml;ischen Staaten unterst&uuml;tzt und begr&uuml;&szlig;t wurde. Es ging ihnen zusammen darum, etwas anders als Kapitalismus und Ausbeutung im Keim zu ersticken. <\/p><p>Die StudentInnen geh&ouml;rten zur Opposition, die f&uuml;r die Milit&auml;rs ein besonderes Hassobjekt darstellten.<\/p><p><strong>Z &ndash; er lebt<\/strong><\/p><p>Der Film &bdquo;Z&ldquo; ist also in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Der ganz konkrete Anlass ist der Tod von Jean-Louis Xavier Trintignant, der in dem Film den Ermittlungsrichter spielt, der den Mord an dem oppositionellen liberalen Politiker, der auch ein NATO-Kritiker war, tats&auml;chlich aufkl&auml;ren m&ouml;chte. Die Anklagen laufen jedoch ins Leere, da u.a. mehrere Zeugen der Anklage unter &bdquo;merkw&uuml;rdigen&ldquo; Umst&auml;nden ums Leben kommen. Der von allen Seiten behinderte Prozess wird schlie&szlig;lich durch den Milit&auml;rputsch &bdquo;erledigt&ldquo;.<\/p><p>Vielen von uns pr&auml;gte sich eine Sequenz des Filmes ein, die grotesk und ermutigend zugleich war: Schwer bewaffnete Soldaten umstellen den Campus der Athener Universit&auml;t. Von dort dringt regimefeindliche Musik nach au&szlig;en. Alle kennen diese Musik. Sie stammt von Mikis Theodorakis.<\/p><p>Die Milit&auml;rs st&uuml;rmen den Campus, dringen auf einen Innenhof vor und kommen dort zum Stehen. Sie schauen sich hektisch nach allen Seiten um, auf der Suche nach der inkriminierten Tonquelle. Dann zeigt ein Offizier aufgeregt mit dem Schlagstock nach oben, auf die Balustrade. Sofort rennen Soldaten die Treppen hoch und entdecken einen Lautsprecher, der an der Wand befestigt ist. In vollem Eifer rei&szlig;en sie ihn herunter, treten ihn mit ihren Stiefeln zusammen. Die Musik verstummt augenblicklich. Die Kamera blickt in verschwitzte und zufriedene Soldatengesichter, als erneut irgendwoher regimefeindliche Kl&auml;nge ert&ouml;nen. Die Szene wiederholt sich. Wieder suchen die Milit&auml;rs nach der Tonquelle, bis sie auch diesen Lautsprecher ausfindig machen und zum Schweigen bringen. F&uuml;r ein paar Sekunden &hellip;<\/p><p>Diese Sequenz brannte sich bei uns ein und sollte uns Jahrzehnte sp&auml;ter helfen.<\/p><p>Der Film endet mit einem gesprochenen Nachspann:<\/p><p>&bdquo;Wie von der Erz&auml;hlerin am Schluss zu h&ouml;ren, verboten die Milit&auml;rs in einem Atemzug M&auml;nnern das Tragen langer Haare, Minir&ouml;cke, Sophokles, Tolstoi, Euripides, das Gl&auml;serwerfen nach Trinkspr&uuml;chen, Arbeitsk&auml;mpfe bzw. Streiks, Aristophanes, Ionesco, Sartre, Albee, Pinter, Pressefreiheit, Soziologie, Beckett, Dostojewski, moderne Musik (Popmusik), Volksmusik, moderne Mathematik und den [Gebrauch des] Buchstaben &bdquo;Z&ldquo;. Im Griechischen bedeutet &Zeta;&epsilon;&#943;, gesprochen Zi, &bdquo;er lebt&ldquo;. Dieser Satz wurde zu &bdquo;Z&ldquo; verk&uuml;rzt und von den Lambrakis-Anh&auml;ngern nach dessen Ermordung als Losung benutzt.&ldquo; (Wikipedia)<\/p><p><strong>Zwanzig Jahr sp&auml;ter<\/strong><\/p><p>Am 2.11.1987 passierte etwas Au&szlig;ergew&ouml;hnliches. Wie an jedem Jahrestag der H&uuml;ttendorfr&auml;umung auf dem geplanten Gel&auml;nde der Startbahn West am Frankfurter Flughafen gingen nachts mehrere Hundert StartbahngegnenInnen zu einem &bdquo;Nachtspaziergang&ldquo; an die inzwischen gebaute Startbahn West, die von einer hohen Betonmauer umgeben war, die von Nato-Drahtrollen gekr&ouml;nt wurde.<\/p><p>Was eigentlich eine Mischung aus Ritual und Hartn&auml;ckigkeit geworden ist und Stunden sp&auml;ter bereits vergessen war, wurde ein Novum in der Geschichte der sozialen Bewegungen. Auf die vorr&uuml;ckenden Polizeibeamten wurde geschossen. Zwei Beamte starben, mehrere wurden verletzt. <\/p><p>Die Hessenschau vom 3.11.1987 berichtete dar&uuml;ber so:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Guten Abend, meine Damen und Herren.<\/em><\/p>\n<p><em>Frankfurter Innenstadt heute abend: Polizisten und B&uuml;rger trauern um zwei Polizeibeamte, die in der vergangenen Nacht an der Startbahn West in Frankfurt ermordet wurden. Ein spontan angesetzter Schweigemarsch, wie in vielen St&auml;dten der Bundesrepublik heute. Sprachlosigkeit, Entsetzen, Zorn, Best&uuml;rzung, Abscheu &ndash; die Empfindungen jedes Einzelnen sind sehr unterschiedlich angesichts einer solchen Eskalation von Gewalt. Denn zum ersten Mal in der Bundesrepublik sind zwei Polizeibeamte bei einer politischen Demonstration ums Leben gekommen. <\/em><\/p>\n<p><em>Es war gestern der 6. Jahrestag der R&auml;umung des H&uuml;ttendorfes, auf dem Gel&auml;nde der Startbahn West. Demonstranten kamen, wie immer eigentlich, Polizei war da, auch wie immer, und trotzdem war gestern alles anders. Am Ende Sch&uuml;sse, neun Menschen verletzt und zwei waren tot.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Da niemand an einen Einsatz von Schusswaffen &ndash; auf Seiten der DemonstrantInnen &ndash; dachte, war der Schock und die Verwirrung gro&szlig;. Hinzu kam eine nie dagewesene Repressionswelle mit hunderten von Hausdurchsuchungen und zahlreichen Festnahmen. Mehrere Startbahngegner sa&szlig;en in der JVA Preungesheim in Untersuchungshaft und warteten auf den Prozess.<\/p><p>Die StartbahngegnerInnen verfassten eine Plattform, in der sie ihre Positionen deutlich machten. U.a. geh&ouml;rte dazu die R&uuml;cknahme von belastenden Aussagen (Anna-und-Arthur-Kampagne). Wie aber konnte man diese Positionen &uuml;ber die Knastmauern bringen? Demonstrationen und Kundgebungen waren direkt vor dem Knast verboten.<\/p><p><strong>Was tun?<\/strong><\/p><p>Man diskutierte die verbleibenden M&ouml;glichkeiten in verschiedenen Gruppen. In einer kam &bdquo;Z&ldquo; ins Gespr&auml;ch. Man erinnerte sich an den Film &bdquo;Z&ldquo; und die bereits erw&auml;hnte Sequenz. Die Adaption dieses historischen Beispiels gelang relativ schnell: Man baute Lautsprecher, die mit Booster, Kassettenrecorder und Motorradbatterie autark waren, um sie in Gang zu setzen, ohne selbst dabei zu sein.<\/p><p>Die Kassetten waren schnell besprochen. Eine Mischung aus Texten und Musik, die ganz direkt und ungest&ouml;rt die Gefangenen ansprechen und erreichen sollte. Auch die Platzierung der Lautsprecher war ein &bdquo;Kinderspiel&ldquo;, denn die &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde spielten dabei wohlwollend mit. Der eine Lautsprecher wurde auf dem Ger&uuml;st eines Kirchturmes deponiert, der zweite auf dem Ger&uuml;st eines Wohnblockes, in dem vor allem Schlie&szlig;er wohnten. Somit konnten beide Seiten des Knastes beschallt werden.<\/p><p>Obwohl die Sendezeit auf fast 40 Minuten ausgelegt war, verstummte die Tonquelle auf der Schlie&szlig;erseite nach circa 20 Minuten. Gegen&uuml;ber Reportern erkl&auml;rte ein JVA-Beamter sp&auml;ter seinen au&szlig;erdienstlichen Einsatz. Er sei aus seinem Fenster auf das Ger&uuml;st gestiegen und habe die Box gesehen, die er dann mit dem Fu&szlig; vom Ger&uuml;st stie&szlig;. Auf die Frage, warum er diese Box nicht in Verwahrung genommen und der Polizei &uuml;bergeben habe, antwortete dieser: Er habe die Aufschrift &sbquo;<em>Vorsicht! Nicht anfassen. Explosionsgefahr<\/em>&lsquo; gelesen und wollte kein Risiko eingehen.<\/p><p>Der &sbquo;Sendeort&lsquo; auf dem Kirchturm &uuml;bertraf hingegen alle Erwartungen. Das Unerh&ouml;rte prallte auf die Knastmauer. Diese rekapitulierte alles noch einmal, um Bruchteile einer Sekunde versetzt. So, als m&uuml;sse sie sich des Wortlauts vergewissern, bevor sich das Unerlaubte &uuml;berschlug. Die Szenerie nahm Fahrt auf. Im Knast wurde an verschiedenen Formen der Zustimmung gearbeitet. Kleidungsst&uuml;cke und Zeitungen wurden angesteckt und durch die Gitterwelt nach drau&szlig;en geworfen. Kleine und gr&ouml;&szlig;ere Feuerb&auml;lle schwebten nach unten, vorbei an kleinen handtuchgro&szlig;en &Ouml;ffnungen, die man f&uuml;r Fenster halten sollte. Die mobilen Scheinwerfer auf den Wacht&uuml;rmen suchten vergebens die Gegend ab. Und im rundum verglasten Wachturm konnte man einem W&auml;chter dabei zuschauen, wie er zum Telefon griff, w&auml;hrend ein Kollege durch den Knastlautsprecher laute Vermutungen &auml;u&szlig;erte: &bdquo;Die haben einen Lautsprecherwagen &hellip;&ldquo;<\/p><p>Auch der Pianist in der Kirche machte sich seine Gedanken. Er spielte Chopin, und sein Publikum war vom unreinen Klangbild so irritiert wie der Pianist selbst. Porzellanzartes vermischte sich mit harten Pogo-Kl&auml;ngen. Nachdem Chopin auch noch mit dem martialischen St&uuml;ck &sbquo;Bullenschweine&lsquo; von Slime konfrontiert wurde, gab der Pianist auf. Die Situation bekam etwas Skurriles. W&auml;hrend um Chopin Gebrachte ratlos und mit Himmelsblicken vor der Kirche standen, zuckende Blaulichter an der Knastmauer von etwas noch nicht Gefasstem zeugten, um den gerechten Schlaf Gebrachte &sbquo;<em>Ruhe, verdammt noch mal, wir rufen die Polizei!<\/em>&lsquo; schrien, t&ouml;nte von irgendwo oben, ruhig und unbeirrt eine Stimme, die sich an die Gefangenen richtete.<\/p><p>Titelbild: d13\/shutterstock.com<\/p><p><strong>Quellen und Hinweise:<\/strong><\/p><ul>\n<li><em>Z<\/em>, Costa Gavras, 1969: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k\">youtube.com\/watch?v=qq6ky_A0k0k<\/a><\/li>\n<li><em>Radio Preungesheim<\/em>, aus: T&ouml;dliche Sch&uuml;sse. Eine dokumentarische Erz&auml;hlung, Wolf Wetzel. Unrast-Verlag, M&uuml;nster, 2008: <a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/\">wolfwetzel.de\/index.php\/2009\/05\/17\/buchvorstellung\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich dachte erst, dass jetzt wieder eine Symbolschlacht beginnt, als ich das <strong>Z<\/strong> auf einem Foto sah. Geht es um das <em>Z<\/em>, das die russischen Milit&auml;rfahrzeuge &sbquo;schm&uuml;ckt&lsquo;, die in der Ukraine Krieg f&uuml;hren? Dann lief es mir kalt den R&uuml;cken runter. &bdquo;<strong>Z<\/strong>&ldquo; ist ein Film &uuml;ber den &sbquo;schleichenden&lsquo; &Uuml;bergang von einer Viertel-Demokratie zur Milit&auml;r-Diktatur. 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