{"id":8516,"date":"2011-03-01T08:47:59","date_gmt":"2011-03-01T07:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8516"},"modified":"2011-03-01T08:47:59","modified_gmt":"2011-03-01T07:47:59","slug":"hinweise-des-tages-1338","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Europ&auml;ische Wirtschaftsregierung: Strafe f&uuml;r Exports&uuml;nder; Wir werden die Banken wieder retten m&uuml;ssen; R&uuml;ckkehr zur Norm der Ungleichgewichte; Paul Krugman: Amerikanische Schock-Strategie; Leiharbeiter k&ouml;nnen r&uuml;ckwirkend Lohn einklagen; Die Rente wird sicher kleiner; Rentenexperte Otto Teufel: Einer schuftet im Augiasstall; Bahnhofsmission: Zum Ende des Monats kommen die Senioren; Offener Brief an die Fraktionen des Deutschen Bundestages; Wie der Stromstaat funktioniert; Die heimlichen Lobbyisten; Libyen droht Intervention; Ein Jahr nach Machtwechsel &ndash; die Ukraine f&auml;llt zur&uuml;ck; Auftritt in D&uuml;sseldorf: Erdogans vergiftete Liebe; 7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland; SPIEGEL vs. BILD; zu guter Letzt: Volker Pipsers zu Guttenberg (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Europ&auml;ische Wirtschaftsregierung: Strafe f&uuml;r Exports&uuml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wir werden die Banken wieder retten m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">R&uuml;ckkehr zur Norm der Ungleichgewichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Paul Krugman: Amerikanische Schock-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Leiharbeiter k&ouml;nnen r&uuml;ckwirkend Lohn einklagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Die Rente wird sicher kleiner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Rentenexperte Otto Teufel: Einer schuftet im Augiasstall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Bahnhofsmission: Zum Ende des Monats kommen die Senioren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Offener Brief an die Fraktionen des Deutschen Bundestages<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Wie der Stromstaat funktioniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Die heimlichen Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Libyen droht Intervention<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ein Jahr nach Machtwechsel &ndash; die Ukraine f&auml;llt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Auftritt in D&uuml;sseldorf: Erdogans vergiftete Liebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">SPIEGEL vs. BILD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">zu guter Letzt: Volker Pipsers zu Guttenberg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8516&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Guttenberg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Doktorvater l&auml;sst Guttenberg fallen<\/strong><br>\nDer Minister kann die Aff&auml;re um seine Dissertation nicht absch&uuml;tteln. Nach langem Schweigen entzieht sein Doktorvater dem CSU-Politiker das Vertrauen und schlie&szlig;t sich der Kritik aus der Wissenschaft an. Von &ldquo;unvorstellbaren M&auml;ngeln&rdquo; spricht der Juraprofessor. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die in der Promotionsschrift von Herrn zu Guttenberg entdeckten, mir unvorstellbaren M&auml;ngel sind schwerwiegend und nicht akzeptabel&rdquo;, schreibt der Professor. &ldquo;Sie widersprechen dem, was ich als gute wissenschaftliche Praxis seit Jahrzehnten vorzuleben und auch gegen&uuml;ber meinen Doktoranden zu vermitteln bem&uuml;ht war.&rdquo; Die Aberkennung des Doktortitels sei die notwendige Folge gewesen.<br>\nH&auml;berle nimmt damit seine Meinung zur&uuml;ck, die er am Tag nach Bekanntwerden der Vorw&uuml;rfe in der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung ge&auml;u&szlig;ert hatte. &ldquo;Die Arbeit ist kein Plagiat&rdquo;, sagte er damals. Nun spricht er von einer &ldquo;ersten spontanen und letztlich zu vorschnellen Reaktion&rdquo;, deren Ausma&szlig; er ohne Detailkenntnis zun&auml;chst nicht habe absehen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:copygate-doktorvater-laesst-guttenberg-fallen\/60018699.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>CSU-naher Professor genehmigte Guttenberg-Promotion &ldquo;ausnahmsweise&rdquo;<\/strong><br>\nAn der Uni Bayreuth kann ein Bewerber mit einer schlechteren Note als &ldquo;vollbefriedigend&rdquo; nur &ldquo;ausnahmsweise&rdquo; seinen Doktor machen. Dass ein solcher Kandidat dann noch die Bestnote erzielt, ist aus Sicht der Uni &ldquo;nicht der Regelfall&rdquo;.<br>\nVerteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat nur mit der Ausnahmegenehmigung eines CSU-nahen Professors an der Universit&auml;t Bayreuth promovieren d&uuml;rfen. Dies erfuhr der Tagesspiegel aus Fakult&auml;tskreisen. Wie es hie&szlig;, sei Guttenbergs juristisches &bdquo;Pr&auml;dikatsexamen&ldquo;, mit dem er auch in seinem Lebenslauf warb, nur ein sogenanntes &bdquo;kleines Pr&auml;dikat&ldquo; mit der Note &bdquo;befriedigend&ldquo; im &bdquo;unteren Bereich&ldquo;. Mit einer solchen Examensnote sind juristische Promotionen nur unter bestimmten Voraussetzungen zul&auml;ssig. Guttenberg lehnte eine Stellungnahme dazu ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/csu-naher-professor-genehmigte-guttenberg-promotion-ausnahmsweise\/3891682.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die Causa Guttenberg entpuppt sich mehr und mehr als &auml;u&szlig;erst unappetitlicher Augiasstall. Selbst dem gr&ouml;&szlig;ten Guttenberg-&ldquo;Fan&rdquo; sollte mittlerweile deutlich geworden sein, da&szlig; es sich beim &ldquo;talentierten Dr. zu Guttenberg&rdquo; entgegen dem von nahzu allen Medien konstruierten Bild um einen Gro&szlig;blender handelt. Dies gilt sowohl f&uuml;r dessen &ldquo;summa cum laude&rdquo;-&ldquo;Doktorarbeit&rdquo; als auch f&uuml;r dessen angeblich &ldquo;herausragende F&auml;higkeiten&rdquo; und &ldquo;Leistungen&rdquo; als Bundesminister. Da&szlig; es mit diesen &ldquo;F&auml;higkeiten&rdquo; und &ldquo;Leistungen&rdquo; sowie der &ldquo;Aufrichtigkeit&rdquo; des Barons nicht allzu weit her ist, zeigt beispielsweise ein &ldquo;Tagesthemen&rdquo;-Bericht, der wenige Tage vor Bekanntwerden der Guttenbergschen Plagiatsaff&auml;re gesendet wurde. Die kritische Beleuchtung der Guttenbergschen Amtsf&uuml;hrung war auch f&uuml;r die &ldquo;Tagesthemen&rdquo; bis vor kurzem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SHST-57TE7Q&amp;feature=player_embedded\">die seltene Ausnahme<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Dummheit darf nicht siegen<\/strong><br>\nWie die Union mit dem Fall Guttenberg umgeht, bedeutet eine politische Z&auml;sur. Ehemals b&uuml;rgerliche Parteien spekulieren wie Rechtspopulisten auf die Diktatur der Deppen<br>\nSchade: Der ach so glaubw&uuml;rdige Karl-Theodor zu Guttenberg wird immer verlogener. Das Problem ist mittlerweile gar nicht mehr, dass er einen gro&szlig;en Teil seiner Dissertation kopiert hat. Viel schlimmer ist, wie er das Land weiter t&auml;uscht, es spaltet, um die Aff&auml;re selbst zu nutzen. Er will den Leuten weismachen, dass er die &ldquo;Fehler&rdquo; aus &ldquo;Versehen&rdquo; tat. Und dass er mit dem Gest&auml;ndnis an Charakter gewonnen hat und die Sache erledigt sein m&uuml;sste. Sie ist es mitnichten. Die angebliche Privatsache bekommt Z&uuml;ge einer Staatsaff&auml;re. Und sie bedeutet eine politische Z&auml;sur. Guttenberg und mit ihm die Unionsparteien wenden sich ab von dem Fundament, auf dem b&uuml;rgerliche Parteien stehen sollten. Sie verhalten sich wie Rechtspopulisten: Sie sagen der Bev&ouml;lkerung die Unwahrheit, der Zweck heiligt die Mittel, und das Volk folgt dem Charismatiker auf Schritt und Tritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:plagiatsaffaere-dummheit-darf-nicht-siegen\/60015851.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> W&uuml;rde der nach vorliegendem Kenntnisstand des Betrugs und der L&uuml;ge &uuml;berf&uuml;hrte Bundesverteidigungsminister Guttenberg im Amte verbleiben, dann w&auml;re dies ein weiterer Schritt auf dem Wege hin zur Berlusconisierung der gesellschaftlichen und politischen Verh&auml;ltnisse in Deutschland. Ein weiterer bedenklicher Negativeffekt: Es besteht die Gefahr, da&szlig; das massive Fehlverhalten Guttenbergs zuk&uuml;nftig von in der &Ouml;ffentlichkeit stehenden Personen, die in Aff&auml;ren verstrickt sind, als Vorwand missbraucht wird, eigentlich erforderliche pers&ouml;nliche Konsequenzen abzulehnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Wirtschaftsregierung: Strafe f&uuml;r Exports&uuml;nder<\/strong><br>\nWer dauerhaft f&uuml;r Exportdefizite oder -&uuml;bersch&uuml;sse in der EU sorgt, soll bestraft werden, sagen Bundestagsabgeordnete von den Gr&uuml;nen und den Linken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/strafe-fuer-exportsuender\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.solidarische-moderne.de\/de\/article\/154.die-europ%C3%A4ische-ausgleichsunion-die-waehrungsunion-2-0.html\">Download des Papiers &ndash; ISM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wir werden die Banken wieder retten m&uuml;ssen<\/strong><br>\nJPMorgan, AIG, Deutsche Bank &ndash; Finanzgiganten k&ouml;nnen den Steuerzahler immer noch erpressen, warnt Banken-Experte Hans-Peter Burghof. Doch die Politik k&ouml;nnte die Monsterbanken in den Griff kriegen &ndash; wenn Sie den Mut hat.<br>\n&ldquo;Wir haben kein Instrument gegen das Too-Big-To-Fail-Problem&rdquo;, sagt Prof. Hans-Peter Burghof im Interview mit dem Handelsblatt. Kapital- und Verschuldungsquoten werden nicht reichen. &ldquo;Denn solange gro&szlig;e Banken ihre Gesch&auml;fte mit heimlicher Staatsgarantie machen, haben sie einen Vorteil gegen&uuml;ber kleinen Banken.&rdquo; Der Bankenaufsicht aber fehle es an Wille und Kompetenz, &ldquo;im Zweifel dazwischenzugehen und den Banken zu sagen: Mag sein, dass ihr denkt, ihr habt ein gutes Gesch&auml;ftsmodell &ndash; aber wir glauben nicht daran und verbieten es Euch, weil es zu  riskant ist.&rdquo;<br>\n&ldquo;Wir brauchen mehr qualitatives Wachstum. Das ber&uuml;hrt eigentlich die Frage, wie wir leben wollen &ndash; und wie viel Ressourcen wir dabei verbrauchen. Im Finanzsektor bedeutet qualitatives Wachstum: Luft rauslassen aus den Gro&szlig;banken, die sich enorm aufgeblasen haben.&rdquo;, sagt Burghof und macht konkrete Vorschl&auml;ge zum politischen Handeln auf europ&auml;ischer Ebene.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wir-werden-die-banken-wieder-retten-muessen\/3857356.html?p3857356=all\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&uuml;ckkehr zur Norm der Ungleichgewichte<\/strong><br>\nBeunruhigende Entwicklungen der Weltwirtschaft sind das Fortbestehen &ouml;konomischer Ungleichgewichte und eine neue Sorglosigkeit der Finanzm&auml;rkte.<br>\nUngleichgewichte in der globalen Wirtschaft hatten massgeblich zu der finanziellen und wirtschaftlichen Krise der vergangenen Jahre beigetragen. W&auml;hrend sich gegenw&auml;rtig die &Uuml;berzeugung ausbreitet, dass die Krisen weitgehend &uuml;berwunden oder zumindest unter Kontrolle seien, l&auml;sst sich eine R&uuml;ckkehr zu dem Muster von Ungleichgewichten erkennen, das vor Ausbruch der Krise geherrscht hatte. Einige Marktkommentatoren wie Andy Lees von der UBS, aber auch der Internationale W&auml;hrungsfonds, stellen mit einiger Besorgnis fest, dass L&auml;nder mit hohen Import&uuml;bersch&uuml;ssen ihre Wachstumsimpulse weiterhin von der Konsumentennachfrage erhalten (insbesondere die USA, in denen auch die Sparneigung wieder abnimmt) und L&auml;nder mit Export&uuml;bersch&uuml;ssen weiter vor allem von hoher Exportnachfrage angetrieben werden (vor allem China und Deutschland).<br>\nAuch ein anderer Ausl&ouml;ser der Krise kann ein Comeback feiern. In letzter Zeit sind die Kapitalmarktzinsen wieder r&uuml;ckl&auml;ufig, und die Investoren haben ihre Suche nach attraktiven Anlagen verst&auml;rkt. An den Kreditm&auml;rkten, die sich in der Finanzkrise &auml;usserst zugekn&ouml;pft gezeigt hatten, werden die Anforderungen wieder schw&auml;cher. Wie der Perma-Kritiker der Finanzm&auml;rkte, John Plender von der &laquo;Financial Times&raquo;, aufgezeigt hat, sind die Bedingungen f&uuml;r Kredite lockerer geworden, und fragw&uuml;rdige Innovationen aus der Zeit vor der Krise sind wieder aufgetaucht, wie etwa Kredite, die erh&ouml;ht werden k&ouml;nnen, um f&auml;llige Zinsen zu bezahlen. Selbst die Rhetorik der Kreditblase sei zur&uuml;ckgekehrt, da Banken die wieder auf ein lange nicht mehr gesehenes Niveau gestiegene Kreativit&auml;t der M&auml;rkte r&uuml;hmen. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach Anlagen mit geringer Sicherheit, wie Junk Bonds, zu.<br>\nIn neuem Gruppendenken ist der Optimismus von Aktienanalytikern auf ein Allzeithoch gestiegen, und in Bezug auf China herrscht die Ansicht vor, dass die Wirtschaft nicht im gleichen Mass implodieren werde wie jene der USA 2008. Edwards schliesst sich aber der Meinung eines anderen namhaften Kommentators, Edward Chancellor von GMO, an, der in der chinesischen Wirtschaft alle Charakteristika einer &laquo;wirklich grossen Blase&raquo; erkennt. Vor allem n&auml;hert sich der Wert der Immobilen 350% des Bruttoinlandprodukts, dem in der Immobilienblase Japans erreichten H&ouml;chstwert. Und der Anteil des Bausektors an der wirtschaftlichen Aktivit&auml;t hat einen Viertel erreicht, das gleiche Niveau wie in Irland vor dem Kollaps.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/rueckkehr_zur_norm_der_ungleichgewichte_1.9709738.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman: Amerikanische Schock-Strategie<\/strong><br>\nDie Geschichte der privatisierungsversessenen &Uuml;bergangsverwaltung war das Herzst&uuml;ck von Naomi Kleins Buch &bdquo;Die Schock-Strategie&ldquo;. Darin zeigte sie das Muster auf: Seit den 1970er Jahren h&auml;tten rechte Ideologen Krisen genutzt, um eine Agenda durchzudr&uuml;cken, die die jeweilige Krise nicht l&ouml;ste, sondern eine rauere, ungleichere, weniger demokratische Gesellschaft schuf. In Wisconsin kommt im Jahr 2011 die Schock-Strategie voll zum Zug. Madison steht vor einer Machtergreifung: Die Haushaltskrise soll genutzt werden, um das letzte gro&szlig;e Gegengewicht zu der politischen Macht der Konzerne und der Reichen zu zerst&ouml;ren. Dabei geht es nicht nur um die Zerschlagung der Gewerkschaften. Tief im Gesetzestext ist Au&szlig;erordentliches versteckt. So k&ouml;nnten vom Gouverneur auserw&auml;hlte Beamte nicht nur kr&auml;ftig k&uuml;rzen, sie k&ouml;nnten auch nach Belieben Staatseigentum verschleudern. Wisconsin besitzt einige Kraftwerke, die staatliche Einrichtungen heizen, k&uuml;hlen und mit Strom versorgen. Das Gesetz w&uuml;rde es dem Gouverneur erm&ouml;glichen, diese Anlagen aus Jux und Tollerei zu privatisieren. Und ohne Ausschreibung k&ouml;nnte er sie verkaufen, an wen er will. Das Beste: Laut den Buchstaben des Gesetzes w&uuml;rde jeder Verkauf dem Allgemeinwohl dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/amerikanische-schock-strategie\/-\/1472602\/7414082\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Ein Hauch von B&uuml;rgeraufstand in Wisconsin<\/strong><br>\nDer neue Gouverneur von Wisconsin, der Republikaner Scott Walker, will den defizit&auml;ren Haushalt sanieren, weswegen er Sparm&ouml;glichkeiten und neue Einnahmequellen sucht. Das Loch im Budget betr&auml;gt f&uuml;r das n&auml;chste Finanzjahr 137 Millionen Dollar, ein vergleichsweise kleiner Betrag. Langfristig fehlen allerdings mehr als 3 Milliarden Dollar. Die Kosten des Personals stellen einen betr&auml;chtlichen Anteil der Gesamtausgaben dar. Die Gewerkschaften haben den Ernst der Lage begriffen, auf etliche bisherige Privilegien verzichtet und de facto geringere L&ouml;hne akzeptiert. Die Staatsangestellten werden unter anderem k&uuml;nftig h&ouml;here Pr&auml;mien f&uuml;r ihre Krankenkasse bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nNach solchen Konzessionen der Gewerkschaften geht es bei der umstrittenen Finanzvorlage des Gouverneurs nicht l&auml;nger um sofortiges Sparen. Der Gouverneur versucht in seiner Vorlage eine grundlegende &Auml;nderung des Verh&auml;ltnisses zwischen der &ouml;ffentlichen Hand als Arbeitgeberin und deren Angestellten durchzusetzen. Seiner Ansicht nach ist eine l&auml;ngerfristige Gesundung der Finanzen nur m&ouml;glich, wenn die Gewerkschaften jetzt ihr Recht aufgeben, die Arbeitsbedingungen kollektiv f&uuml;r alle Angestellten des Staates auszuhandeln. Der von Walker vom Zaun gebrochene Konflikt hat ein breites Publikum mobilisiert, nicht nur professionelle Linke. Immerhin versammelten sich am letzten Samstag Zehntausende zum Widerstand. Die Proteste im State Capitol sind authentisch. Die sofortige Beseitigung der Tarifhoheit der Gewerkschaften zum unabdingbaren Kern des Budgets f&uuml;rs n&auml;chste Finanzjahr zu erkl&auml;ren, ist ein allzu durchsichtiges Man&ouml;ver. Die Protestierenden im State Capitol f&uuml;hlen sich dadurch f&uuml;r dumm verkauft. In ihren Augen hat der Staat die T&auml;ter &ndash; die Hechte der Wall Street &ndash; mit Hunderten von Milliarden Dollar vor dem selbstverschuldeten Untergang bewahrt, bittet die Opfer jedoch &ndash; den kleinen Mann &ndash; zur Kasse. Das Gef&uuml;hl, ungerecht behandelt zu werden, ist umso gr&ouml;sser, als die Rechte nach der Krise die gleichen &ouml;konomischen Rezepte durchzusetzen versucht wie vor der Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/ein_hauch_von_buergeraufstand_in_wisconsin_1.9675474.html\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Verweis auf die Privilegien der Gewerkschaften bzw. deren mangelnde Selbstlosigkeit ist wieder einmal typisch f&uuml;r die marktliberale NZZ , dennoch sind wir dankbar f&uuml;r den Hinweis auf die Absicht der Republikaner, das kollektive Aushandeln von Arbeitsbedingungen durch die Gewerkschaften zu beseitigen. Zur Demontage der US-Gewerkschaften siehe auch das Interview mit Lawrence Mishel. Paul Krugman verweist auf die neuesten Privatisierungstendenzen<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Leiharbeiter k&ouml;nnen r&uuml;ckwirkend Lohn einklagen<\/strong><br>\nDas Urteil ist ein Paukenschlag f&uuml;r die Leiharbeitsbranche: Alle Tarifvertr&auml;ge der Christlichen Gewerkschaften sind unwirksam. Das bedeutet, dass Mitarbeiter mit Vertr&auml;gen ab 2005 Nachzahlungen verlangen k&ouml;nnen. Sie m&uuml;ssen daf&uuml;r jedoch vor Gericht gehen.<br>\nZehntausende Leiharbeiter k&ouml;nnen auf Lohnnachzahlungen hoffen. Das geht aus der Urteilsbegr&uuml;ndung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) hervor, die das Gericht am Montag vorlegte. Im Dezember bereits hatte das Arbeitsgericht entschieden, dass die Spitzenorganisation der Christlichen Zeitarbeitsgewerkschaften (CGZP) nicht tariff&auml;hig ist. Nun ist klar: Alle von der CGZP abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge sind unwirksam. Leiharbeitsfirmen m&uuml;ssen mit Forderungen in Milliardenh&ouml;he rechnen.<br>\nNach Sch&auml;tzungen hat die christliche Spitzenorganisation Tarifvertr&auml;ge f&uuml;r mehr als 200.000 Zeitarbeiter abgeschlossen &ndash; vor allem mit dem Arbeitgeberverband Mittelst&auml;ndischer Personaldienstleister (AMP). Allein hier sollen deutlich mehr als 1000 Firmen betroffen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,748237,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Ausbeuter vor dem Aus<\/strong><br>\nViele Zeitarbeitsfirmen gelten als r&uuml;cksichtslose Ausbeuter. Doch nun geht es ihnen an den Kragen: Nach einem Gerichtsurteil m&uuml;ssen sie Sozialbeitr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he nachzahlen. Es droht eine Pleitewelle.<br>\nZahlreichen Zeitarbeitsfirmen droht die Pleite, weil sie f&uuml;r sch&auml;tzungsweise 280.000 Leiharbeitnehmer Sozialbeitr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he nachzahlen m&uuml;ssen. Das ist nach Ansicht von Juristen die Folge eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts vom Dezember, das jetzt schriftlich ver&ouml;ffentlicht wurde. Sch&auml;tzungen zufolge d&uuml;rfte es um Sozialbeitr&auml;ge in H&ouml;he von zwei bis 2,4 Milliarden Euro gehen. Die Deutsche Rentenversicherung k&uuml;ndigte am Montag an, die Urteilsgr&uuml;nde genau zu pr&uuml;fen. &ldquo;Wenn wir Anspr&uuml;che auf ausstehende Sozialversicherungsbeitr&auml;ge haben, m&uuml;ssen wir sie geltend machen&rdquo;, sagte ein Sprecher. &ldquo;Da haben wir keinen Ermessensspielraum.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/zeitarbeitsfirmen-ausbeuter-vor-dem-aus-1.1066141\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Rente wird sicher kleiner<\/strong><br>\nDie Kaufkraft der Rentner in Deutschland wird in n&auml;chster Zeit sp&uuml;rbar sinken. Bis zum Jahr 2013 erh&ouml;hten sich die Standardrenten, die gestiegenen Beitr&auml;ge zur gesetzliche Krankenversicherung eingerechnet, insgesamt lediglich um rund 1,8 Prozent, hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei, die dem Tagesspiegel vorliegt. F&uuml;r denselben Zeitraum sei aber von einem Preisanstieg &bdquo;um gut f&uuml;nf Prozent&ldquo; auszugehen. In den Jahren 2005, 2006 und 2010 sei eine &bdquo;Schutzklausel&ldquo; angewandt worden, mit der man die damals eigentlich f&auml;lligen Rentenk&uuml;rzungen vermieden habe. Rein rechnerisch w&auml;ren die Renten in diesen Jahren um insgesamt 3,81 Prozent zu k&uuml;rzen gewesen, so Fuchtel. Dies habe man &bdquo;zum Schutz des Vertrauens der Rentenbezieher&ldquo; unterlassen. Die Rentenbez&uuml;ge seien also &bdquo;gegenw&auml;rtig um 3,81 Prozent h&ouml;her, als sie es ohne Schutzklausel w&auml;ren&ldquo;. Den Rentnern seien dadurch Kaufkraftverluste, wie sie etwa die Besch&auml;ftigten aufgrund gesunkener L&ouml;hne im Jahr 2009 gehabt h&auml;tten, erspart geblieben. Nach geltendem Recht m&uuml;ssen die unterbliebenen K&uuml;rzungen in den Folgejahren allerdings ausgeglichen werden. Die den Rentnern dann rechnerisch zustehenden Erh&ouml;hungen w&uuml;rden daher vom Jahr 2011 an halbiert. Dies sei, so Fuchtel, &bdquo;aus Gr&uuml;nden der Generationengerechtigkeit erforderlich&ldquo;, andernfalls w&uuml;rden die J&uuml;ngeren mit ihren Beitr&auml;gen zur Alterssicherung &uuml;berfordert.<br>\nDer Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, kritisierte diesen Mechanismus. &bdquo;Schwarz-Gelb f&uuml;hrt die Rentenk&uuml;rzungspolitik des letzten Jahrzehnts nahtlos weiter&ldquo;, sagte er dem Tagesspiegel. Der Linken-Chef forderte &bdquo;eine neue Anpassungsregel f&uuml;r die Rente, weil sonst immer mehr Rentner auf Hartz-IV-Niveau abst&uuml;rzen&ldquo;. Die Renten m&uuml;ssten an die L&ouml;hne gekoppelt werden, sagte Ernst. Das sei eine Frage der Gerechtigkeit. &bdquo;Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter mehr als die Grundsicherung haben.&ldquo; Auch der Sozialverband VdK forderte die R&uuml;ckkehr zur dynamischen Rente &bdquo;ohne K&uuml;rzungsfaktoren&ldquo;. Die Renten m&uuml;ssten wieder &bdquo;direkt und ohne Abz&uuml;ge&ldquo; an die Lohn- und Gehaltsentwicklung gekoppelt werden, sagte VdK-Pr&auml;sidentin Ulrike Mascher dem Tagesspiegel. &bdquo;Wir wollen, dass die Rentner und Rentnerinnen an der Wohlstandsentwicklung teilhaben, und das tun sie immer weniger.&ldquo; Mascher forderte, den Nachholmechanismus f&uuml;r unterbliebene Rentenk&uuml;rzungen ebenso abzuschaffen wie den sogenannten Riesterfaktor. Auch der sei ungerecht, weil er unterstelle, dass jeder das sinkende Rentenniveau durch eine privat angesparte Riesterrente ausgleichen k&ouml;nne. Das sei aber keineswegs der Fall, sagte die Verbandsvorsitzende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/die-rente-wird-sicher-kleiner\/3888918.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein guter Grund &ldquo;links&rdquo; zu w&auml;hlen und damit den Druck auf die anderen Parteien zu erh&ouml;hen, der Forderung der Linken aufzugreifen. Viele W&auml;hler verkennen diese Funktion einer Protestwahl.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentenexperte Otto Teufel: Einer schuftet im Augiasstall<\/strong><br>\nDer Bruder von Fritz Teufel ist einer der versiertesten, kritischen Rentenexperten Deutschlands. Seit 30 Jahren k&auml;mpft er gegen die Rechentricks der Rentengesetzgebung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/alltag\/artikel\/1\/einer-schuftet-im-augiasstall\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bahnhofsmission: Zum Ende des Monats kommen die Senioren<\/strong><br>\nImmer mehr &auml;ltere Berliner k&ouml;nnen ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten. Das bemerkt auch die Bahnhofsmission.<br>\nDie Frau sieht schick aus. Sie hat eine modische Sonnenbrille im Haar, glitzernde Ringe an den Fingern und tr&auml;gt einen Kunstpelz. S&auml;&szlig;e sie in einem Charlottenburger Caf&eacute;, fiele sie nicht auf. Doch sie steht am Zoologischen Garten bei der Bahnhofsmission in der Schlange. Wie alt mag sie sein &ndash; Mitte sechzig vielleicht. Mit der Zeitung reden will sie nicht. In ihrer ganzen Erscheinung, wirkt sie hier fehl am Platz. Doch solche F&auml;lle h&auml;ufen sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/zumende-des-monats-kommen-die-senioren\/3893228.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Offener Brief an die Fraktionen des Deutschen Bundestages<\/strong><br>\nEs ist eine bittere Tatsache, dass vielen Betriebsrentnern nach der Insolvenz ihres fr&uuml;heren Arbeitgebers jeglicher Ausgleich des Kaufkraftverlustes durch die Inflation zuk&uuml;nftig versagt bleibt. So will es die Regelung im Betriebsrentengesetz. Der Verbraucher-Preisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass sich selbst bei einer m&auml;&szlig;igen Preisentwicklung in den Jahren 1991 bis 2009 in H&ouml;he von j&auml;hrlich +2,03 % &uuml;ber 10 Jahre aufsummiert, ein Kaufkraftverlust von zwischen 14,47 und 25,88 % ergibt.<br>\nAm 25.08.09 wurde die Petition &uuml;ber die Anpassung f&uuml;r Betriebsrentner aus insolventen Betrieben, den &ldquo;PSVaG-Betriebsrentnern &ldquo;, beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Bis zum heutigen Tag haben es die Fraktionen nicht f&uuml;r n&ouml;tig erachtet, eine Stellungnahme zur Petition an den Petitionsausschuss abzugeben. Die Petition betrifft insgesamt 10 Millionen B&uuml;rger.<br>\nDer Betriebsrentner e.V. hat hierzu einen OFFENEN BRIEF verfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.betriebsrentner.de\/petition.html\">Betriebsrentner e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie der Stromstaat funktioniert<\/strong><br>\nAbzocke ohne Folgen? Peter Becker erkl&auml;rt die komplexen Sachverhalte rund um das Energiegesch&auml;ft in Deutschland &ndash; und h&auml;lt die Tage des Stromkartells f&uuml;r gez&auml;hlt.<br>\nZum Jahreswechsel gab es f&uuml;r Deutschlands Stromverbraucher eine altbekannte schlechte Nachricht: Beinahe fl&auml;chendeckend erh&ouml;hten die Versorger ihre Preise. Zur Begr&uuml;ndung verwiesen die Unternehmen auf die gestiegene Umlage der Verg&uuml;tung f&uuml;r die Produzenten von &Ouml;ko-Strom. Tats&auml;chlich schl&auml;gt die F&ouml;rderung f&uuml;r die vielen neuen Solarstromanlagen in diesem Jahr mit einem Plus von rund 1,5 Cent pro Kilowattstunde zu Buche. Doch die Behauptung, deshalb m&uuml;sse der Strombezug teurer werden, war gelogen. Denn gleichzeitig sind die Einkaufspreise f&uuml;r Strom um rund 20 Prozent gesunken, und das, gerade weil der viele &Ouml;ko-Strom die Beschaffung aus anderen teuren Quellen &uuml;berfl&uuml;ssig macht. Die Preisaufschl&auml;ge seien daher &bdquo;sachlich nicht gerechtfertigt&ldquo;, konstatierte Matthias Kurth, Pr&auml;sident der Bundesnetzagentur. Doch trotz klarer Datenlage verhallte der Protest folgenlos. Die Stromwirtschaft kassiert mal eben ungerechtfertigt zwei Milliarden Euro, aber der Bundesregierung war der Vorgang nicht mal eine Debatte wert &ndash; und das nicht zum ersten Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/wie-der-stromstaat-funktioniert\/3888848.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die heimlichen Lobbyisten<\/strong><br>\nSchon lange steht die Frage im Raum, warum so viele &Ouml;konomen bei der Krisenpr&auml;sentation kl&auml;glich versagten. Eine US-Studie offenbart die massiven Interessenkonflikte der Zunft. Braucht sie einen Verhaltenskodex?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/nachrichten\/die-heimlichen-lobbyisten\/3892408.html?p3892408=all\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Libyen droht Intervention<\/strong><br>\nZwei Tage nach einem entsprechenden Beschlu&szlig; des UN-Sicherheitsrats gegen Libyen haben auch die Botschafter der 27 EU-Mitgliedstaaten Sanktionen gegen das nordafrikanische Land beschlossen. Dazu geh&ouml;ren Reiseverbote und Kontosperrungen gegen Revolutionsf&uuml;hrer Muammar Al-Ghaddafi und rund 25 Vertreter seines engeren Umfelds, erl&auml;uterte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Catherine Ashton vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf den Br&uuml;sseler Beschlu&szlig;. Au&szlig;erdem sollen ein Waffen&shy;embargo sowie ein Einfuhrverbot von Gegenst&auml;nden verh&auml;ngt werden, die zur Unterdr&uuml;ckung der Bev&ouml;lkerung genutzt werden k&ouml;nnten. Die gr&ouml;&szlig;ten Waffenlieferer an Libyen waren in den vergangenen Jahren Ru&szlig;land, Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland. Noch 2009 hatte die EU Exportlizenzen f&uuml;r Waffen nach Libyen im Wert von 344 Millionen Euro erteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/03-01\/043.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Jahr nach Machtwechsel &ndash; die Ukraine f&auml;llt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEine Gerichtsverhandlung gegen den einstigen &bdquo;orangen&ldquo; Innenminister Juri Lutsenko markiert am Freitag den ersten Jahrestag der Macht&uuml;bernahme des einstigen Wahlf&auml;lschers Wiktor Janukowitsch. Ein Kiewer Gericht wird zum Festtag dar&uuml;ber entscheiden, ob die Untersuchungshaft des Revolutionshelden um weitere zwei Monate verl&auml;ngert werden darf. Lutsenko soll als Innenminister sein Amt missbraucht und umgerechnet 90 000 Euro veruntreut haben, doch offenbar hat die Staatsanwaltschaft Probleme, eine stichhaltige Anklageschrift zu verfassen. Kaum hatte Janukowitsch vor Jahresfrist die von seinen Vorg&auml;ngern demokratisch einwandfrei organisierte Stichwahl gewonnen, setzte in der Ukraine ein Rollback ein. Als erstes war die Au&szlig;enpolitik an der Reihe: Im Fr&uuml;hling 2010 wurde der Pachtvertrag der russischen Schwarzmeerflotte um 25 Jahre verl&auml;ngert, im Sommer der bisher angestrebte Nato-Beitritt gesetzlich verboten.  In der Rangliste von &bdquo;Reporter ohne Grenzen&ldquo; ist die Ukraine vom 89. auf den 131. Rang abgerutscht. F&uuml;r Schlagzeilen hat der seit einem halben Jahr verschwundene und wohl ermordete Investigationsjournalist Wasili Klementjew gesorgt, aber auch der Entzug von Sendelizenzen mehrerer Privatfernsehstationen. Br&uuml;ssel hat zum ersten Jahrestag des Machtwechsels in Kiew dort erste Konsequenzen gezogen, wo sie wehtun &ndash; n&auml;mlich beim Geld. Hilfe f&uuml;r den ukrainischen Staatshaushalt in H&ouml;he von 116 Millionen Euro werden zur&uuml;ckgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ein-jahr-nach-machtwechsel-die-ukraine-faellt-zurueck\/3883066.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Warnung in Hinblick auf die arabischen &ldquo;Revolutionen&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auftritt in D&uuml;sseldorf: Erdogans vergiftete Liebe<\/strong><br>\nTausende feiern ihn wie einen Popstar: In D&uuml;sseldorf umgarnt der t&uuml;rkische Premier Erdogan seine Landsleute in Deutschland  &ndash; mit dem Versprechen eines Doppelpasses light und der Warnung vor Assimilation. Ein Auftritt voller Doppeldeutigkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,747496,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Erdogan nervt. Es ist gelinde gesagt, ein Unding, dass der t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident in Deutschland solch fragw&uuml;rdige Wahlkampfauftritte inszenieren darf. Er sollte sich darauf beschr&auml;nken, berechtigte Sorgen w&auml;hrend seines Staatsbesuchs der Kanzlerin vorzutragen und nicht in solchen Veranstaltungen  Ressentiments bei seinen &ldquo;Landsleuten&rdquo; zu verst&auml;rken. Nichts anderes geschieht, wenn er den Popanz namens Assimilierung aufbaut und dann diese angebliche Anforderung demontiert. Schlimmer noch ist allerdings, dass Erdogan ein kaum verhohlenes T&uuml;rkentum propagiert, das in die Mottenkiste der Geschichte geh&ouml;rt. <\/em><br>\n<em>Der identit&auml;tsstiftende R&uuml;ckzugsraum f&uuml;r nicht angekommene bzw. angenommene t&uuml;rkische Migranten bildet nicht, wie vielfach angenommen, der Islam, sondern das T&uuml;rkentum. Man erinnere sich an die heftigen Anschuldigungen, dass Mesut &Ouml;zil die T&uuml;rkei verraten habe, als er sich f&uuml;r die deutsche Nationalmannschaft entschieden hatte. Solche Tendenzen werden durch die Auftritte Erdogans in Deutschland nur verst&auml;rkt. Die T&uuml;rkei ist unter mancherlei Aspekten immer noch ein vormodernes Land, das Hochleben des T&uuml;rkentums ist einer davon. Zwar ist im reformierten Artikel 301 des T&uuml;rkischen Strafgesetzbuches, &bdquo;Beleidigung der t&uuml;rkischen Nation, des Staats der Republik T&uuml;rkei, der Institutionen des Staates und seiner Organe&ldquo;, das Wort T&uuml;rkentum doch die t&uuml;rkische Nation ersetzt worden, aber selbst der auf Betreiben der Europ&auml;ischen Union ge&auml;nderte Artikel klingt in seinem Wortlaut in unseren mitteleurop&auml;ischen Ohren sehr befremdlich, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Artikel_301_(T%C3%BCrkisches_Strafgesetzbuch)#cite_note-4\">siehe Wikipedia<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Die &ldquo;Verbesserung&rdquo; des Paragraphen ist in Bezug auf das T&uuml;rkentum nur semantisch, desweiteren wurde die H&ouml;chststrafe von drei auf zwei Jahre gesenkt und eine Verfahrenser&ouml;ffnung erfordert die Zustimmung des Justizministeriums. Die Aufforderung  Erdogan, an alle K&uuml;nstler und Schriftsteller, die aus politischen Gr&uuml;nden aus der T&uuml;rkei ins Exil gegangen seien, in die T&uuml;rkei zur&uuml;ckzukehren, ist nur bei Streichung des Paragraphen 301 ernst zu nehmen.<\/em><br>\n<em>Es sind solche Tatbest&auml;nde, die viele Menschen die Aufnahme der T&uuml;rkei in die EU ablehnen lassen. Aber es gibt auch kaum beachtete wichtige Gr&uuml;nde, die gegen eine voreilige Aufnahme der T&uuml;rkei in die EU sprechen, n&auml;mlich &ouml;konomische. F&uuml;r das erfolgreiche Exportkapital in beiden L&auml;ndern mag sich eine noch st&auml;rkere Einbindung der T&uuml;rkei in den Europ&auml;ischen Binnenmarkt rechnen, gesamtwirtschaftlich w&uuml;rde die T&uuml;rkei den au&szlig;erordentlichen Konkurrenzdruck der EU zu sp&uuml;ren bekommen. Bei allem Tourismus das bestehende Leistungsbilanzdefizit der T&uuml;rkei w&uuml;rde sich dramatisch versch&auml;rfen. Aber auch f&uuml;r die EU w&uuml;rde die Aufnahme eine au&szlig;erordentliche Belastung darstellen. Die Arbeitslosigkeit des 70 Millionen-Volkes liegt bei 11 Prozent, Wanderungsbewegungen w&auml;ren unausweichlich. Durch die Osterweiterung hat sich das Entwicklungsgef&auml;lle in der EU weiter versch&auml;rft und die Aufnahme der T&uuml;rkei w&uuml;rde diese Kluft vertiefen. Wer meint, dass Griechenland im Binnenmarkt Probleme habe, sollte sich vergegenw&auml;rtigen, dass 2009 das Pro-Kopf-Einkommen der T&uuml;rkei bei $8.720 lag (Atlas-Methode), w&auml;hrend es f&uuml;r die Griechen bei  $29.040 lag. Die Rede von Tigerland T&uuml;rkei ist nur von einem ausgesprochen niedrigen Entwicklungsniveau zu begreifen. Die sich aus diesem Wohlstandsgef&auml;lle ergebenden Transfersummen aus den Strukturfonds w&uuml;rde die Nettozahler der Union eine au&szlig;erordentliche Belastung darstellen. Und bei einer Deckelung der Transfers w&auml;ren die Ausgleichszahlungen f&uuml;r die schw&auml;cheren Mitgliedsl&auml;nder ein Witz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es mit 7,5 Millionen Menschen fast doppelt so viele Analphabeten wie bisher gedacht. Sie k&ouml;nnen keine zusammenh&auml;ngenden Texte lesen oder schreiben. Davon scheitern 2 Millionen auch an einzelnen S&auml;tzen und 300 000 Menschen an einzelnen W&ouml;rtern. Das geht aus einer in Berlin pr&auml;sentierten Studie hervorgeht. Bildungsministerin Annette Schavan zeigte sich alarmiert. Helfen soll nun ein gemeinsam mit L&auml;ndern, Unternehmen, Gewerkschaften und Volkshochschulen gesch&uuml;rtes Bildungspaket.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news-022011\/28\/iptc-hfk-20110228-101-28992768xml\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SPIEGEL vs. BILD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Spiegel&rdquo;: &ldquo;Bild&rdquo; spielt Rolle einer rechtspopulistischen Partei<\/strong><br>\nKampagnen-Journalismus und Stimmungsmache wirft das Hamburger Magazin dem Boulevard-Blatt vor. Besonders in der Kritik: Die &ldquo;Bild&rdquo;-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Guttenberg. Der Springer-Verlag indes reagiert gelassen auf die Vorw&uuml;fe.<br>\n&bdquo;Aus R&uuml;cksicht auf die bis zum vorvergangenen Wochenende in Iran inhaftierten ,Bild am Sonntag&lsquo;-Kollegen&ldquo;, so schreibt der &bdquo;Spiegel&ldquo; in seiner aktuellen Ausgabe, habe man sich bis jetzt zur&uuml;ckgehalten. L&auml;nger wollte das Hamburger Magazin aber nicht mit seinem Titel &bdquo;Bild. Die Brandstifter&ldquo; warten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/spiegel-bild-spielt-rolle-einer-rechtspopulistischen-partei\/3888834.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Medienkolumne: Spiegel-Bild<\/strong><br>\nNein, dieser Spiegel-Titel ist zwar im Sinne einer Medienhygiene gut gemeint, jedoch leider nur ein Konglomerat der allzu bekannten und nat&uuml;rlich zu kritisierenden Bild-Bubenst&uuml;cke. Zu der nur allzu durchsichtigen und ganz einfach nur liebedienerischen Pro-Guttenberg-Kampagne ist ohnehin schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.<br>\nWas also bleibt im Spiegel? Eine flei&szlig;ige Aufz&auml;hlung von publizistischen Skandalen und Skand&auml;lchen des Blattes mit dem gro&szlig;en Buchstaben, das kleinlaut so manche Niederlage vor Gericht oder dem Presserat einstecken musste. Die widerw&auml;rtigen Bild-Kampagnen, und ihre pseudokritischen Werbe-Parolen mit schamfreien Prominenten unserer &bdquo;Bild-Republik&ldquo; hat die Lead-S&auml;ngerin von &bdquo;Wir sind Helden&ldquo; Judith Holofernes bei ihrer Weigerung mitzumachen gerade erst vergangene Woche auf den Punkt gebracht: Die Zeitung sei ein &bdquo;gef&auml;hrliches politisches Instrument und &hellip;ein b&ouml;sartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht&ldquo;. So gesehen hat der Spiegel heute wahrlich kein<br>\nHeldenst&uuml;ck abgeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Politikum\/2011\/02\/Manuskripte\/28%20Burchardt.pdf\">wdr5 Politikum [PDF &ndash; 59.3 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: BILD-Zeitung wirbt mit Holofernes-Absage<\/strong><br>\nDie BILD-Zeitung schaltet in der morgigen Ausgabe der taz eine ganzseitige bezahlte Anzeige. Darauf zu lesen ist der Brief von Judith Holofernes, in dem sie es ablehnt, in einer Anzeige der BILD-Zeitung zu erscheinen &ndash; mit dem Zusatz &ldquo;BILD bedankt sich bei Juditz Holofernes f&uuml;r ihre ehrliche und unentgeltliche Meinung&rdquo;. In der gleichen Ausgabe erscheint auch ein ganzseitiges taz-Interview mit Judith Holofernes. Sie bezeichnet es darin als &ldquo;interessant, dass sich die taz daf&uuml;r zur Verf&uuml;gung stellt&rdquo;. Sie will allerdings nicht gegen die BILD-Zeitung klagen: &ldquo;Ich hab auch keine Lust, da jetzt einen Fehdehandschuh aufzunehmen. Es ist ja doch das Berechenbarste, was sie machen konnten.&rdquo; Es sei &ldquo;ein ziemlich lahmer Versuch, ein R&uuml;ckspiel zu erzwingen, weil man aus der ersten Runde nicht besonders glorios hervorgegangen ist. Aber ich sehe nicht ein, warum ich mich drauf einlassen sollte, wenn ich schon geduscht habe und mit meinen Leuten singend im Bus sitze.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blogs.taz.de\/hausblog\/2011\/02\/27\/bild-zeitung_wirbt_mit_holofernes-absage\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Volker Pipsers zu Guttenberg<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rTuEHY_mWPA\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Guttenberg; Europ&auml;ische Wirtschaftsregierung: Strafe f&uuml;r Exports&uuml;nder; Wir werden die Banken wieder retten m&uuml;ssen; R&uuml;ckkehr zur Norm der Ungleichgewichte; Paul Krugman: Amerikanische Schock-Strategie; Leiharbeiter k&ouml;nnen r&uuml;ckwirkend Lohn einklagen; Die Rente wird sicher kleiner; Rentenexperte Otto Teufel: Einer schuftet im Augiasstall; Bahnhofsmission: Zum Ende des Monats kommen die Senioren; Offener Brief<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8516\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8516","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8516","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8516"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8516\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8519,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8516\/revisions\/8519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8516"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8516"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8516"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}