{"id":85189,"date":"2022-06-26T09:00:25","date_gmt":"2022-06-26T07:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189"},"modified":"2022-06-24T16:21:23","modified_gmt":"2022-06-24T14:21:23","slug":"hinweise-der-woche-262","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h01\">Keine Angst vor Friedensverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h02\">Eiskalt im Stich gelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h03\">Eine teure wei&szlig;e Weste: Europa und das Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h04\">Vom Drohen und Warnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h05\">Noam Chomsky: Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h06\">So teuer macht Habecks Notfallplan das Gas f&uuml;r Verbraucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h07\">Eine Viertelmilliarde Menschen drohen in Armut abzurutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h08\">Intensivstationen: L&uuml;cke von bis zu 50 000 Pflegekr&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h09\">&raquo;Die Linke droht sich selbst abzuschaffen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85189#h10\">Weder liberal noch modern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Keine Angst vor Friedensverhandlungen<\/strong><br>\nJeffrey Sachs, Romano Prodi et al.: &bdquo;Die Trommelschl&auml;ge des Kriegs m&uuml;ssen Worten des Friedens weichen&ldquo;<br>\nEine internationale Arbeitsgruppe um den US-amerikanischen &Ouml;konomen und Direktors des UN Sustainable Development Solution Network Jeffrey Sachs traf sich am 6. und 7. Juni in der Casina Pio IV, Vatikanstadt, um L&ouml;sungen f&uuml;r einen &bdquo;gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine&ldquo; zu erarbeiten.<br>\nKARENINA dokumentiert die dort entstandene &bdquo;Erkl&auml;rung der Teilnehmer der Studiengruppe Wissenschaft und Ethik des Gl&uuml;cks&ldquo;, die unter anderen der italienische Ministerpr&auml;sident Romano Prodi und der ehemalige spanische Au&szlig;enminister Miguel Angel Moratinos unterzeichnet haben, in deutscher &Uuml;bersetzung.<br>\nErreichen eines gerechten und dauerhaften Friedens in der Ukraine<br>\nErkl&auml;rung der Teilnehmer der Studiengruppe Wissenschaft und Ethik des Gl&uuml;cks; Treffen in der Casina Pio IV, Vatikanstadt, 6. bis 7. Juni 2022<br>\nJesus lehrte die Welt, dass Friedensstifter gesegnet sind, denn sie sind Kinder Gottes. W&auml;hrend der Krieg in der Ukraine tobt, braucht die Welt Friedensstifter, die den Kriegsparteien helfen, statt eines anhaltenden Konflikts den Frieden zu w&auml;hlen. Die USA, die Europ&auml;ische Union, die T&uuml;rkei, China und andere L&auml;nder sollten den beiden Seiten helfen, sich mit einem ausgehandelten Friedensabkommen sicher zu f&uuml;hlen. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.karenina.de\/leben\/zivilgesellschaft\/keine-angst-vor-friedensverhandlungen\/?fbclid=IwAR03DZKJEPv423X24U6pTYXbgoGALSmhSaNEcUduN1t0xOG01mE7Nyq6AHo\">Karenina<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eiskalt im Stich gelassen<\/strong><br>\nJulian Assange und die Doppelmoral des Westens. Ein Gastkommentar<br>\nVon Sevim Dagdelen<br>\nDie Anweisung der britischen Regierung, den Journalisten Julian Assange an die USA auszuliefern, wo ihm wegen der Enth&uuml;llung von Kriegsverbrechen 175 Jahre Gef&auml;ngnis drohen, ist ein Generalangriff auf die Pressefreiheit. Die politische Verfolgung von Julian Assange offenbart die ganze Heuchelei und Doppelmoral des Westens. Bei Journalistenverb&auml;nden und Menschenrechtsorganisationen weltweit ist das Entsetzen gro&szlig; &uuml;ber die Entscheidung in London, die Bundesregierung in Deutschland dagegen, die sich eine wertebasierte und menschenrechtsorientierte Au&szlig;enpolitik auf die Fahnen schreibt, wiegelt ab. Was f&uuml;r eine Schande. Was f&uuml;r eine Feigheit. Was f&uuml;r eine uns&auml;gliche Doppelmoral, russische Kriegsverbrechen in der Ukraine anzuprangern, sich aber gleichzeitig feige weg zu ducken, wenn US-Pr&auml;sident Joseph Biden mit seinen britischen Helfern unter absurden juristischen Spionagevorw&uuml;rfen den Aufkl&auml;rer US-amerikanischer Kriegsverbrechen im Irak und in Afghanistan verfolgen l&auml;sst.<br>\nF&uuml;nf Mitglieder der heutigen Bundesregierung haben sich bis kurz vor den Bundestagswahlen im September 2021 f&uuml;r die Freilassung von Julian Assange eingesetzt: neben der heutigen Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock sind das Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck, Gesundheitsminister Karl Lauterbach, Landwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir sowie Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Jetzt dagegen: Dr&ouml;hnendes Schweigen beim Ampelkabinett oder billige Ausfl&uuml;chte, das Urteil sei &raquo;noch nicht unanfechtbar&laquo; und &raquo;ein weiterer Rechtsweg m&ouml;glich&laquo;. Bullshit. Es ist Gefahr im Verzug.<br>\nDie Auslieferung von Julian Assange an die USA steht bevor. Und die Ampel l&auml;sst ihn, den Dissidenten des Westens und eben nicht Russlands, eiskalt im Stich, derweil Amnesty International Alarm schl&auml;gt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428701.pressefreiheit-eiskalt-im-stich-gelassen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Martin Sonneborn &uuml;ber Julian Assange: &bdquo;B&ouml;hmermann geht in den Knast nach Ankara&ldquo;<\/strong><br>\nMartin Sonneborn sieht im Schweigen der Bundesregierung eine verh&auml;ngnisvolle Entwicklung: Kritischer Journalismus ist nur noch unter Lebensgefahr m&ouml;glich. (&hellip;)<br>\nWas w&auml;re die Lehre, wenn es nicht gelingt, Assange vor der Auslieferung zu bewahren?<br>\nDann ist das Prinzip der Meinungs- und Pressefreiheit erledigt. Und damit einer der Grundpfeiler unserer liberalen Demokratie, die wir in Auseinandersetzungen mit China, Russland und dem Rest der Welt als zentrales Argument unserer moralischen &Uuml;berlegenheit anzuf&uuml;hren pflegen.<br>\nAber das Exempel ist eigentlich bereits statuiert, mit oder ohne Auslieferung. Und kritischer Journalismus, zumal wenn er die Interessen der US-amerikanischen Regierung ber&uuml;hrt, ist nur noch unter Lebensgefahr m&ouml;glich.<br>\nWenn sich die internationalen Gepflogenheiten gegen&uuml;ber einer freien Presse dahingehend ver&auml;ndern, dass Regierungen die Auslieferung ihnen missliebiger Journalisten erreichen k&ouml;nnen, wird es auch bei uns demn&auml;chst ein paar freie Redakteursstellen geben. B&ouml;hmermann geht in den Knast nach Ankara, in eine Doppelzelle mit Deniz Y&uuml;cel, Georg Mascolo in ein Gef&auml;ngnis auf den Cayman-Inseln. Und Oliver Schr&ouml;m, der die Cum-Ex-Betr&uuml;gereien aufgedeckt hat, wird an Bundeskanzler Olaf Scholz ausgeliefert. Smiley<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/martin-sonneborn-ueber-julian-assange-boehmermann-geht-in-den-knast-nach-ankara-li.237583\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine teure wei&szlig;e Weste: Europa und das Gas<\/strong><br>\n[&hellip;] Die L&ouml;sung kann nur sein: L&ouml;sen wir uns vom amerikanischen Diktat. Kaufen wir kein schmutziges Fracking-&Ouml;l und -Gas. &Ouml;ffnen wir die Schleusen von Nord Stream 2. Die Sanktionen haben weder einen Krieg verhindert, noch gestoppt. Russen und Amerikaner sind die Profiteure der Sanktionen, die uns Westeurop&auml;er am h&auml;rtesten treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eine-teure-weisse-weste-europa-und-das-gas-dlf-d747fd74-100.html\">Volker Hirth im Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bemerkenswert. Der &ndash; zumindest gef&uuml;hlt &ndash; erste kritische Kommentar zu den Sanktionen im &ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Danke Volker Hirth.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vom Drohen und Warnen<\/strong><br>\nEine inflation&auml;r verwendete Figurette der Volksbelehrung ist das Ank&uuml;ndigen verschiedenster &Uuml;bel und Ungl&uuml;cke. Welche Botschaften stecken dahinter? (&hellip;)<br>\nDie Warnungen und Drohungen aus Kiew haben allerdings ganz besondere Qualit&auml;ten, weil man auch bei gutem Willen nur schwer erkennen kann, warum Menschen, Politiker oder Staaten, die mit dem R&uuml;cken an der Wand stehen, sich gegen&uuml;ber Dritten aufs Drohen mit dem eigenen Untergang verlegen sollten. Es ist nicht so, dass dies &uuml;berhaupt keinen Sinn erg&auml;be; allerdings muss dieser von au&szlig;en in das Argument eingef&uuml;hrt, also schon vorausgesetzt werden. Dies ist hier, offenkundig, ein machtpolitischer, strategischer Sinn: &raquo;Weltinnenpolitik&laquo;, wie sie neuerdings auch eigentlichen Friedensfreunden z&uuml;gig von der Hand geht. F&uuml;r den Fall, dass die Nato die derzeitige Regierung der Ukraine nicht bedingungslos dabei unterst&uuml;tzt, die Krim zur&uuml;ckzuerobern und Donezk zu befreien, &raquo;droht&laquo; der Pr&auml;sident damit, den Krieg weiterzuf&uuml;hren, entweder bis zum Endsieg oder bis der letzte ukrainische Held gefallen ist. Und der radikal rechtsnationalistische Botschafter &raquo;droht&laquo; den deutschen Dr&uuml;ckebergern derweil, dass 850.000 ukrainische Fl&uuml;chtlinge sich von Deutschland nicht mehr versorgen lassen wollen werden, wenn der Botschafterarmee nicht zackzack 500 Leo2 geschenkt werden.<br>\nDas ist nun einerseits eine Frage des Stils, oder auch der Sachkunde der infantil-w&uuml;sten Kriegsliteratur der aus allen Rohren schreibenden Gewalten. Das kann aber dahinstehen; es interessiert au&szlig;erhalb der Kommunikationsberater und Expertenshows ja nicht wirklich. Letzten Endes ist es vielmehr eine Frage von Ja oder Nein: Ja, wird Deutschland mithilfe der ukrainischen Freunde die Krim f&uuml;r den Westen zur&uuml;ckerobern? Wenn man &raquo;Nein&laquo; sagen will, wof&uuml;r allerhand spricht, m&uuml;sste man dem mit dem eigenen Untergang drohenden Wertestaat einmal eine kleine Warnung zukommen lassen. Wenn die Antwort &raquo;Ja&laquo; hei&szlig;t, darf man nicht verheimlichen, was das hei&szlig;t, und sollte dringend zur klaren Drohung gegen die B&uuml;rgerin und den B&uuml;rger &uuml;bergehen: Dann seid ihr dran, verehrte Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/krisenrhetorik-vom-drohen-und-warnen-kolumne-von-thomas-fischer-a-5c08e8dd-8bd7-4ffd-a5d5-12aaac9f3689\">Thomas Fischer im SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Thomas Fischer in H&ouml;chstform. Es ist ein Genuss, einen der letzten schlauen und &uuml;beraus wortgewaltigen kritischen Kolumnisten zu lesen, der in den gro&szlig;en Medien noch zu Wort kommt. Leider kommen auf einen Fischer hundert Lobos.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Noam Chomsky: Der Krieg in der Ukraine ist ein Stellvertreterkrieg der USA<\/strong><br>\nEiner der wohl einflussreichsten Intellektuellen der zweiten H&auml;lfte des 20. sowie des jetzigen Jahrhunderts, Noam Chomsky, hat seine bisherige Position zur milit&auml;rischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine endlich vertieft. Obwohl er die Entscheidung Russlands dazu immer noch verurteilt, wird nunmehr die US-F&uuml;hrung vom Philosophen ins Gericht genommen&hellip;.<br>\nChomsky zitiert Hillary Clinton, die das sogenannte &ldquo;afghanische Modell&rdquo; der US-Au&szlig;enpolitik vorschl&auml;gt, das &uuml;ber Jahrzehnte auch von ihrem prominenten Autor Zbigniew Brzezi&#324;ski als erfolgversprechend propagiert und praktiziert wurde. Dieses Modell sah vor, Russland &ndash; in den 1980er Jahren die Sowjetunion &ndash; an seinen geografischen Peripherien in milit&auml;rische Konflikte mit US-gest&uuml;tzen, islamistisch radikalisierten Gruppen zu verwickeln. So w&uuml;rde Russland, geschw&auml;cht und am Ende sogar &ldquo;ausblutend&rdquo;, seine nat&uuml;rliche geopolitische Position im eurasischen Raum einb&uuml;&szlig;en m&uuml;ssen. Der jetzige Prozess in der Ukraine &ndash; auch als &ldquo;afghanische Falle&rdquo; bekannt, bemerkt Chomsky &ndash; ist eine modifizierte Schablone dieser &auml;lteren Strategie.<br>\nEr zitiert einen der beiden Spezialisten, der &ldquo;Out of Afghanistan: The Inside Story of the Soviet Withdrawal&rdquo; verfasst hatte, Selig S. Harrison, der von der US-Strategie eines Krieges bis zum bitteren Ende sprach und sie zusammenfasste als &ldquo;K&auml;mpfen bis zum letzten Afghanen&rdquo;. Das kommt dem heutigen Konzept, dass sich in der Ukraine manifestiert, gef&auml;hrlich nahe. Chomsky versteht, dass es ein Stellvertreterkrieg der USA gegen die Sowjetunion war. Daraufhin merkt er klar, aber vorsichtig an, dass es sich heute erneut um einen eben solchen Stellvertreterkrieg handele. Selbst die von den USA fieberhaft angestachelte NATO-Osterweiterung als milit&auml;rischen Prozess, am Beispiel der Ukraine als kr&ouml;nenden Abschluss, kritisiert und ber&uuml;cksichtigt der Philosoph.<br>\nSelten bekommt man eine historisch feinere und mit Referenzen und Quellen besser best&uuml;ckte Analyse dessen geliefert, wie die USA sich hinterr&uuml;cks an geradezu keine mit Moskau getroffene Abmachung gehalten haben und nun praktisch die treibende, antagonistische Kraft im Ukrainekrieg darstellen. Dennoch sieht sich Chomsky anscheinend gezwungen, jeweils am Anfang von solchen Gespr&auml;chen pro forma seine Verurteilung der vermeintlichen &ldquo;russischen Invasion&rdquo; in der Ukraine zu nennen. Welche er auch noch &ndash; wie weiter oben bereits erw&auml;hnt, mit dem &Uuml;berfall Deutschlands auf Polen 1939 vergleicht, gleichzeitig aber auch klarstellt, dass die Russen das von den Nazis 1941 entfachte &ldquo;Unternehmen Barbarossa&rdquo; nie vergessen h&auml;tten. Diese blutigen Kriegserfahrungen wurden damals auf dem heutigen Gebiet der Ukraine gesammelt und ertragen. Chomsky erleidet da eine analytische Dichotomie, die zwar versucht, Russlands historische Sicherheitsbedenken einerseits zu ber&uuml;cksichtigen, andererseits die T&ouml;ne des westlichen Mainstreams &uuml;ber einen vermeintlich nicht nachvollziehbaren, russischen &ldquo;Angriffs- und Vernichtungskrieg&rdquo; ebenfalls abzudecken&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.live\/international\/141452-noam-chomsky-krieg-in-ukraine\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>So teuer macht Habecks Notfallplan das Gas f&uuml;r Verbraucher<\/strong><br>\nDer Notfallplan Gas bedeutet nichts Gutes f&uuml;r Verbraucher. Experten erwarten hohe Nachzahlungen im kommenden Jahr. WELT hat berechnet, wie hoch die Mehrbelastung f&uuml;r Kunden werden k&ouml;nnte. Es kommen Summen heraus, die Millionen B&uuml;rger sich gar nicht leisten k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nMit der Alarmstufe 2 d&uuml;rften Gasversorger schon bald das Recht bekommen, &bdquo;ihre Gaspreise gegen&uuml;ber ihren Kunden auf ein angemessenes Niveau anzupassen&ldquo;. Versorger, die wegen des Ausfalls russischer Lieferungen gezwungen sind, ersatzweise teures Erdgas an den Energiem&auml;rkten nachzukaufen, k&ouml;nnen ihre Mehrkosten dann direkt auf ihre Kunden abw&auml;lzen. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ssten die deutschen Verbraucher den vollen Preis zahlen, der derzeit an den B&ouml;rsen gefordert wird, w&auml;ren inklusive Steuern und sonstiger Abgaben dann rund 28 Cent f&uuml;r die Kilowattstunde f&auml;llig. Da im Fall eines kompletten russischen Lieferstopps auch die Gas-Notierungen an den B&ouml;rsen weiter zulegen w&uuml;rden, w&auml;ren auch Preise jenseits von 30 Cent pro Kilowattstunde nicht auszuschlie&szlig;en.<br>\nEin Haushalt mit der Gr&ouml;&szlig;e von 100 Quadratmeter und einem j&auml;hrlichen Verbrauch von 12.000 Kilowattstunden m&uuml;sste demnach aufs Jahr gerechnet 1680 Euro mehr gegen&uuml;ber dem heute schon erh&ouml;hten Preis, und 2640 Euro mehr gegen&uuml;ber dem Preisniveau von 2020 bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/plus239529111\/Notfallplan-Gas-So-viel-teurer-koennte-es-fuer-Verbraucher-werden.html\">WELT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eine Viertelmilliarde Menschen drohen in Armut abzurutschen<\/strong><br>\nDie globale Ungleichheit ist so gross wie lange nicht, sagt Oxfam. Nur wenige werden reicher, w&auml;hrend eine Krise der anderen folgt.<br>\nDie weniger Wohlhabenden haben weltweit zwei schwierige bis existenzbedrohende Jahre hinter sich, w&auml;hrend die Superreichen auf zwei aussergew&ouml;hnlich gute Jahre zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen. Die Ungleichheit in der Welt sei in Folge der Covid-19-Pandemie drastisch angestiegen, und zwar in jeder Hinsicht, gab Oxfam Ende Mai in dem Bericht &laquo;Profiting from Pain&raquo; bekannt.<br>\nDer Report erschien nicht zuf&auml;llig kurz vor dem WEF in Davos. &laquo;Die Zahlen sind auf so ersch&uuml;tternde Weise entlarvend, dass mittlerweile selbst von konservativen Stimmen Zweifel am endlosen &lsaquo;Weiter so&rsaquo; zu h&ouml;ren sind&raquo;, schreibt die Entwicklungsorganisation in ihrem Newsletter, in dem sie die wichtigsten Zahlen auflistet.<br>\nBereits im Januar hatte Oxfam in einem Report die wachsende Ungleichheit thematisiert und vor &laquo;&ouml;konomischer Gewalt&raquo; gewarnt. Die Diagnose bleibt die gleiche: Die soziale Ungleichheit hat weltweit insgesamt stark zugenommen. Die steigenden Preise, die unter anderem in Grossbritannien k&uuml;rzlich f&uuml;r Demonstrationen sorgten, sind dabei noch gar nicht erfasst. Inflation sowie steigende Energie- und Lebensmittelpreise als Folge des &Uuml;berfalls Russlands auf die Ukraine setzen vor allem Arme und Ausgegrenzte weltweit weiter unter Druck. In einer &Uuml;bersicht zeigt der &laquo;Guardian&raquo; auf, was das von Belgien bis in die USA konkret bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/eine-viertelmilliarde-menschen-drohen-in-armut-abzurutschen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Intensivstationen: L&uuml;cke von bis zu 50 000 Pflegekr&auml;ften<\/strong><br>\nBis zu 50 000 Pflegekr&auml;fte fehlen laut einer neuen Analyse auf den Intensivstationen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Arbeit des Gesundheitssystemforschers Michael Simon legt die Zahl von knapp 28 000 Intensivbetten zugrunde, die es 2020 in den Kliniken gab. Davon waren durchschnittlich etwa 21 000 belegt. Die Zahl der Pflegekr&auml;fte in diesem Bereich entsprach etwa 28 000 Vollzeitstellen. Laut der seit 2019 bundesweit geltenden Pflegepersonaluntergrenzenverordnung, die Mindestbesetzungen auch f&uuml;r Intensivstationen vorgibt, w&auml;ren nach Berechnungen des Gesundheitsexperten f&uuml;r 21 000 Intensivbetten allerdings 50 800 Vollzeitkr&auml;fte erforderlich &ndash; und damit deutlich mehr als die vorhandenen 28 000. Um die Pflegepersonaluntergrenzen einhalten zu k&ouml;nnen, w&auml;re also eine Verdopplung des gegenw&auml;rtigen Personalbestands n&ouml;tig, hei&szlig;t es. W&uuml;rden zus&auml;tzliche Empfehlungen der Deutschen Interdisziplin&auml;ren Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) f&uuml;r den Personalbedarf erf&uuml;llt, br&auml;uchte es demnach sogar 78 200 Vollzeitkr&auml;fte. Daraus ergebe sich f&uuml;r das Jahr 2020 eine Unterbesetzung von 50 000 Vollzeitstellen. Um dies auszugleichen, w&auml;re eine Verdreifachung des Personalbestands n&ouml;tig. Vermutlich liege die Zahl der Pflegekr&auml;fte inzwischen sogar noch niedriger als 2020, weil es w&auml;hrend der Coronapandemie zahlreiche K&uuml;ndigungen gegeben habe, erkl&auml;rte Simon. Der Gesundheitsexperte gab gleichzeitig zu bedenken, dass auch die Normalstationen &bdquo;seit mehr als 30 Jahren unterbesetzt&ldquo; seien. Ob Patienten von einer Normalstation auf eine Intensivstation oder von dort wieder zur&uuml;ckverlegt werden k&ouml;nnten, sei in hohem Ma&szlig;e auch davon abh&auml;ngig, wie gut Normalstationen besetzt seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/225859\">aerzteblatt.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Die Linke droht sich selbst abzuschaffen&laquo;<\/strong><br>\nVor Bundesparteitag am Wochenende: Friedenspolitische Positionen werden diffamiert. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nVor dem Parteitag von Die Linke an diesem Wochenende wird viel &uuml;ber Weichenstellungen gesprochen. Sie haben gemeinsam mit anderen Delegierten einen &Auml;nderungsantrag eingereicht, dessen Inhalt der Spiegel so zusammenfasste: &raquo;Wagenknecht-Lager will Solidarit&auml;tsbekundung mit &ndash;Ukraine streichen&laquo;. Gibt das Ihre Position richtig wieder?<br>\nNein, das ist eine bewusste Verf&auml;lschung und &uuml;ble Diffamierung, die &uuml;ber die Medien gespielt auf die Diskreditierung unserer friedenspolitischen Antr&auml;ge zielt. Um hier entgegenzuwirken, wird jetzt explizit die Solidarit&auml;t mit den Menschen in der Ukraine bekr&auml;ftigt. Ich hoffe, dass endlich zur Sache diskutiert wird. Es kann nicht sein, dass alle, die sich klar gegen Waffenlieferungen, den Wirtschaftskrieg gegen Russland und f&uuml;r einen Verst&auml;ndigungsfrieden aussprechen, als Menschenfeinde dargestellt werden. Das ist im Kern nichts als durchsichtige Kriegspropaganda.<br>\nWem gilt Ihre Solidarit&auml;t in diesem Krieg?<br>\nMeine Solidarit&auml;t gilt allen Menschen, die sich gegen diesen Krieg wenden, ob in Russland oder der &ndash;Ukraine, sowie denen, die aktiv versuchen, Waffenlieferungen zu stoppen. Meine Solidarit&auml;t gilt denen, die vom Krieg betroffen sind, die fl&uuml;chten m&uuml;ssen und deren St&auml;dte und D&ouml;rfer beschossen werden, ob in Kiew oder im Donbass.<br>\nWas kritisieren Sie am urspr&uuml;nglichen Leitantrag, den Sie und andere &auml;ndern wollen?<br>\nDie Linke muss sich entscheiden, wie sie zum Ukraine-Krieg steht. Wir brauchen auf Grundlage unserer bisherigen Programmatik ein klares Nein zu den Waffenlieferungen, die m&ouml;glicherweise einen jahrelangen Stellungskrieg befeuern, und zum Wirtschaftskrieg, der nicht nur die Bev&ouml;lkerung in Russland, sondern auch die hierzulande trifft. Im Leitantrag muss die Orientierung auf einen Verst&auml;ndigungsfrieden festgeschrieben werden. Und vor allem d&uuml;rfen wir nicht &uuml;ber die Mitverantwortung des Westens, insbesondere der USA, am Ukraine-Krieg schweigen wie auch &uuml;ber die &uuml;ble Doppelmoral, russische Kriegsverbrechen in der Ukraine ahnden zu wollen, aber zugleich den Journalisten Julian Assange lebendig zu begraben, der nachweisliche Kriegsverbrechen der USA im Irak &ouml;ffentlich gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428943.haltung-zum-ukraine-krieg-die-linke-droht-sich-selbst-abzuschaffen.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Linke will mehr NATO wagen<\/strong><br>\nVor Parteitag: Vorstand &uuml;bernimmt rechten &Auml;nderungsantrag in eigenen Leitantrag<br>\nDer rechte Fl&uuml;gel der Linkspartei geht unmittelbar vor dem Bundesparteitag aufs Ganze. Nach jW-Informationen haben Parteivorstand und Antragsberatungskommission am vergangenen Wochenende einen &Auml;nderungsantrag zum Leitantrag 3 in den urspr&uuml;nglichen Antrag &uuml;bernommen, der darauf zielt, die Partei in der Au&szlig;enpolitik von der bislang verbindlichen Festlegung auf das V&ouml;lkerrecht zu l&ouml;sen.<br>\nDer Leitantrag 3 (&raquo;Keine Aufr&uuml;stung, kein Krieg. F&uuml;r eine neue Friedensordnung und internationale Solidarit&auml;t&laquo;) wurde vielfach bereits in seiner urspr&uuml;nglichen Form als politisch problematisch empfunden; es liegen mehrere Ersetzungsantr&auml;ge und zahlreiche &Auml;nderungsantr&auml;ge vor. Nun hat der Parteivorstand ausgerechnet einen &Auml;nderungsantrag, mit dem der Leitantrag politisch noch weiter nach rechts zugespitzt wird, in den eigenen Antrag &uuml;bernommen; er nimmt damit den Delegierten nebenbei auch die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber diesen &Auml;nderungsantrag gesondert zu diskutieren und abzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/428867.linkspartei-im-niedergang-linke-will-mehr-nato-wagen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weder liberal noch modern<\/strong><br>\nOb nun Marianne Birthler, Markus Linden, Ahmad Mansour, Timothy Snyder oder Armin Nassehi: Sie und noch andere werden uns als Kenner und Experten verkauft &ndash; aber sie engagieren sich f&uuml;r eine Denkfabrik, die Symptom der Systemkrise ist.<br>\nDie Sozialdemokraten waren in den letzten Jahren angeblich zu freundlich gegen&uuml;ber Russland und Putin: Das liest man nun seit einigen Wochen immer wieder. Der Bundespr&auml;sident hat sich daher sogar schon entschuldigt; der Bundeskanzler gestand sich diesen &raquo;Fehler&laquo; auch schon ein. Der Vorwurf ist an sich &auml;lter als der laufende Krieg: Schon drei Wochen vor der russischen Intervention &auml;u&szlig;erte sich Marianne Birthler, ehemalige Chefin des Stasi-Archivs, zu dieser Angelegenheit. Die SPD nerve sie, weil sie zuletzt zu russlandfreundlich gewesen sei, erkl&auml;rte sie damals. Mittlerweile ist diese Einsch&auml;tzung zu einem Allgemeinplatz geworden, ob beim Spiegel, in der FAZ oder bei ARD und ZDF: Der russophile Sozi ist zur festen Redewendung geworden.<br>\nAus diesem Umstand l&auml;sst sich auch der Einfluss herauslesen, den eine eigentlich noch recht junge Denkfabrik auf die &ouml;ffentliche Debattenkultur mittlerweile nimmt. Erst seit 2017 gibt es sie. Es waren &raquo;NATO-Freunde&laquo;, die den Think-Tank damals gegr&uuml;ndet haben, allen voran die olivgr&uuml;nen Marie-Luise Beck und Ralf F&uuml;cks. Als ihr Ziel gaben sie aus, die &raquo;Krise des Westens&laquo; aufzuhalten. Die Rede ist hier vom &raquo;Zentrum f&uuml;r Liberale Moderne&laquo; (LibMod), einem &ndash;nach eigener Beschreibung &ndash; &raquo;Sammelpunkt f&uuml;r freiheitliche Geister aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen&laquo;. Dass diese Eigenwerbung weit &uuml;berzogen ist, ja die Exklusivit&auml;t sogar programmatisch ist, merkt man recht schnell an der Art und Weise, wie LibMod mit Andersdenkenden rumspringt.<br>\nDer Pranger: Ein Strafwerkzeug der liberalen Moderne<br>\nZuletzt erwischte es Ulrike Gu&eacute;rot, die in zwei FAZ-Artikeln eines gewissen Markus Linden als &raquo;Heldin der Querdenkerszene&laquo; verrissen wurde, die &raquo;die Wirklichkeit verdreht&laquo;. Ein Plagiatsvorwurf kam prompt nach deren Auftritt bei &raquo;Markus Lanz&laquo; auf, bei dem sie die Russland- und Au&szlig;enpolitik der Bundesregierung kritisiert hatte &ndash; oder besser gesagt: bei dem sie diese Politik kritisiert h&auml;tte, wenn sie denn zu Wort gekommen w&auml;re. Linden thematisiert diesen Vorwurf des Plagiats in seinem Abriss allerdings nur als Nebenschauplatz &ndash; wichtiger schien ihm, die Politikwissenschaftlerin zur persona non grata zu erheben. Kollege Linden &ndash; auch er ist Politikwissenschaftler &ndash; schreibt gelegentlich f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine. Dass er LibMod nahesteht, davon erfahren die Leser nichts. Auch sein Wikipedia-Eintrag weist nicht aus, dass er dem Think Tank nahesteht.<br>\nSeit einiger Zeit ist Markus Linden Autor bei der Gegneranalyse: Einem Projekt von LibMod. Dort rechnen mehrere Autoren in einem monatlichen Monitoring mit Medien ab, die ihres Erachtens die Demokratie, die sie meinen, in Gefahr bringen. Dieses Angebot wurde zuletzt um Fallstudien erweitert. Im Augenblick liegt nur eine solche Fallstudie vor: Dort rechnet eben jener Markus Linden mit den NachDenkSeiten ab, denen er unter anderem unterstellt, leicht auf &raquo;Tuchf&uuml;hlung zum rechten Rand&laquo; zu gehen.<br>\nDieser Pranger, an dem fast ausschlie&szlig;lich alternative Medien gestellt werden &ndash; (wobei die Epoch Times auch schon die Ehre hatte, der man &raquo;False Balance, falsche Ausgewogenheit&laquo; zum Vorwurf machte) -, scheint das probate Mittel zu sein, mit dem LibMod und seine Gegneranalyse hantiert. Es wird unterstellt, verleumdet und eine Rechtsoffenheit unterstellt, die unhaltbar ist. Insbesondere dann, wenn Berichterstattung nicht staatstragend daherkommt, &raquo;analysiert&laquo; man den Gegner. Alleine der Umstand, unliebsame Medienprojekte als Gegner einzuordnen, sagt viel &uuml;ber die Sto&szlig;richtung dieses Projektes aus. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/libmod-weder-liberal-noch-modern\/\">Roberto De Lapuente auf Overton<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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