{"id":85212,"date":"2022-06-27T08:41:52","date_gmt":"2022-06-27T06:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212"},"modified":"2022-06-27T08:41:52","modified_gmt":"2022-06-27T06:41:52","slug":"hinweise-des-tages-4137","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h01\">&ldquo;Negatives Bild von Leitmedien ist doch nicht unsere Schuld&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h02\">Erst Folter, jetzt Auslieferung. Der Fall Assange ist ein bitterer Denkzettel f&uuml;r die Demokratie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h03\">Sind die USA auf dem Weg zum Unrechtsstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h04\">Zwei Betrachtungen zur US-Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h05\">&ldquo;Die russischen Oligarchen wurden vom Westen bislang immer gehegt, gepflegt und gepampert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h06\">Der SPD-Vorsitzende zu unserem Anteil an Russlands Einmarsch in die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h07\">Debatte um Steuererh&ouml;hung: Bayaz-Vorschlag zum &ldquo;Kriegssoli&rdquo; wird heftig diskutiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h08\">Parteitag der Linkspartei: Abschied einer &Uuml;berfl&uuml;ssigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h09\">Vorsicht bei (Covid-)Studien, die nur beobachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h10\">Wie viele Impfungen sind wirklich n&ouml;tig? Virologe Streeck testet 16.500 B&uuml;rger auf Antik&ouml;rper<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h11\">Feuerwehrm&auml;nner attackieren Lauterbach: &bdquo;Wir haben alle bis zum Umfallen gearbeitet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h12\">Neue Erkenntnisse spielen f&uuml;r Verfassungsgericht keine Rolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h13\">Bundesregierung verweigert Antwort zu NSO Pegasus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h14\">Ein Datenfriedhof namens Bildungsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h15\">Miese Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h16\">Moshe Zuckermann zum documenta-Skandal: &bdquo;Ein typisch deutscher Eklat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85212#h17\">Massenpsychologische Aspekte der Psychologischen Kriegsf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Negatives Bild von Leitmedien ist doch nicht unsere Schuld&rdquo;<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller &uuml;ber Vorw&uuml;rfe gegen sein Portal Nachdenkseiten, die Polarisierung der Medien und dar&uuml;ber, wie bundespolitische Netzwerke in die Debatte eingreifen<br>\nHerr M&uuml;ller, Wir haben f&uuml;r dieses Interview eine Arbeit des Projektes &ldquo;Gegneranalyse&rdquo; zu Ihrem Portal, den Nachdenkseiten vorliegen. Das Projekt &ldquo;Gegneranalyse&rdquo; ist bei einem Thinktank mit dem Namen Institut Liberale Moderne angesiedelt, dar&uuml;ber sprechen wir sp&auml;ter noch. Der Autor Markus Linden von der Universit&auml;t Trier kommt in seinem Papier zu dem Schluss, Sie betrieben ein &ldquo;Querfront-Medium&rdquo;. Wie haben Sie diese Studie wahrgenommen? Ich gehe ja davon aus, dass Sie sie gelesen haben.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller: Ich muss gestehen, dass ich sie nicht ganz gelesen habe, weil sie nur schwer lesbar ist. Der Autor stellt lauter Behauptungen auf, die nicht belegt werden. Und das auf 20 Seiten voller Anmerkungen, das ist wirklich eine schwere Zumutung, zumal eine schr&auml;ge Behauptung auf die n&auml;chste folgt. Ich halte diese sogenannte Studie daher f&uuml;r ein wirkliches Machwerk. Am meisten st&ouml;rt mich dabei, dass es steuerfinanziert ist, dass ich also als Steuerzahler in Rheinland-Pfalz das mitfinanziere, was ein Professor in Trier, also auch in Rheinland-Pfalz, auftragsgem&auml;&szlig; zu Papier gebracht hat.<br>\nSprechen wir &uuml;ber die Inhalte. Es hei&szlig;t in dieser Arbeit, bei den Nachdenkseiten, die jetzt schon einige Jahre online sind, handele es sich um einen &ldquo;stark ideologisiertes, undifferenziert argumentierendes Medium&rdquo;. Nehmen Sie diese Kritik an?<br>\nAlbrecht M&uuml;ller: Was ist denn ideologisiert? Da f&auml;ngt es schon an. Wegen solcher unscharfen Begriffe habe ich Schwierigkeiten, diesen Text zu lesen. Ich stolpere schon &uuml;ber diesen ersten Punkt: Was ist ein ideologisches Medium? Gleiches gilt f&uuml;r den Vorwurf der undifferenzierten Argumentation. Weshalb sollen wir uns diese Etiketten anheften lassen?<br>\nWir haben jeden Tag 200.000 Besucher und diese Besucher, die die Nachdenkseiten finanzieren und diese Behauptung offenbar &uuml;berhaupt nicht teilen. Sie lesen die Nachdenkseiten gerne, sch&auml;tzen sie und f&ouml;rdern sie, weil sie uns f&uuml;r differenziert halten, weil sie uns f&uuml;r faktenbasiert halten. Wie soll ich da ernsthaft solchen Behauptungen des Autors Markus Linden begegnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Negatives-Bild-von-Leitmedien-ist-doch-nicht-unsere-Schuld-7153586.html?seite=all%20\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Gegneranalyse&rdquo;: Zu einer &ldquo;Fallstudie&rdquo; &uuml;ber die Nachdenkseiten<\/strong><br>\nPolitologe Markus Linden kommt in Arbeit zum Onlineportal zu wenig schmeichelhaften Resultaten. Methodik l&auml;sst Autor jedoch schlecht dastehen. Umfeld der Studie wirft Fragen auf.<br>\nIm Rahmen des Projektes &ldquo;Gegneranalyse&rdquo; vom &ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo; liegt eine erste Fallstudie vor. Das 2017 von den (ehemaligen) Gr&uuml;nen-Politikern Marieluise Beck und Ralf F&uuml;cks gegr&uuml;ndete &ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo; wird nach eigenen Angaben unterst&uuml;tzt vom Bundesfamilienministerium, von der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung und vom Bundesprogramm &ldquo;Demokratie leben!&rdquo;.<br>\nIn jenem Text widmet sich der Autor Markus Linden, der laut Universit&auml;t Trier dort als au&szlig;erplanm&auml;&szlig;iger Professor f&uuml;r Politikwissenschaft t&auml;tig ist, dem Medium Nachdenkseiten. Hier soll aus einer kommunikationswissenschaftlichen Sicht diese Fallstudie kurz diskutiert werden.<br>\nLaut Linden zeigt sein Text, dass es sich bei den Nachdenkseiten (Abk&uuml;rzung: NDS) um ein &ldquo;stark ideologisiertes, undifferenziert argumentierendes Medium&rdquo; handele, welches &ldquo;radikale Widerst&auml;ndigkeit&rdquo; postuliere und &ldquo;als Scharnier f&uuml;r verschw&ouml;rungstheoretisches Denken&rdquo; fungiere. Bei bestimmten Themen reihe sich die Plattform &ldquo;bewusst in eine fundamentaloppositionelle Querfront ein.&rdquo; Man folge bei den Nachdenkseiten einer &ldquo;Destruktionslogik&rdquo;, die aber als kritische Dekonstruktion ausgegeben werde.<br>\nDas Onlineportal bleibe dabei jedoch, schreibt Linden, politisch &ldquo;klassisch links&rdquo; verortbar, was z.B. Abgrenzungen zu &ldquo;Fremdenfeindlichkeit&rdquo; (sic!) oder aber die Wirtschaftspolitik betreffe. Es verbreite &ldquo;die Ideologie&rdquo; meist nicht mit klaren &ldquo;Fake News&rdquo;, sondern &ldquo;mittels einer auf Halbwahrheiten und instrumenteller Pauschalkritik fu&szlig;enden Methodik&rdquo;. Journalistische Grundanspr&uuml;che w&uuml;rden dabei verfehlt, schreibt Linden, ohne das n&auml;her zu belegen oder zu begr&uuml;nden.<br>\nDiese zumindest oft fehlenden Belege oder auch fehlenden sachlichen Begr&uuml;ndungen erscheinen insgesamt als ein Hauptmangel des Textes. In starker Verallgemeinerung hei&szlig;t es ebenso ohne weitere Argumente: &ldquo;Auf den Nachdenkseiten wird dementsprechend mit blo&szlig;en Unterstellungen gearbeitet&rdquo;. Im Verbund mit anderen so genannten &ldquo;Alternativmedien&rdquo; betrieben die Nachdenkseiten vor allem das, was sie vorgeblich kritisierten: &ldquo;einseitige Meinungsmache&rdquo;.<br>\nAngesichts vieler deutlicher und stark negativ wertender Formulierungen nicht nur in der Vorab-Zusammenfassung des Textes von Linden bleibt die Frage, inwieweit seine eigene Publikation als einseitig kritisiert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gegneranalyse-Zu-einer-Fallstudie-ueber-die-Nachdenkseiten-7152314.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gegneranalysten &amp; Volksverpetzer<\/strong><br>\nIn Deutschland gilt die Pressefreiheit. Alle Medien haben das Recht auf die ungehinderte Aus&uuml;bung ihrer journalistischen T&auml;tigkeit. Eine Zensur findet nicht statt.<br>\nHinter den Kulissen jedoch tobt ein Krieg. Transatlantische Platzhirsche h&uuml;ten die angestammte Deutungshoheit wie ihren Augapfel. Abweichler und Empork&ouml;mmlinge werden von ihnen bek&auml;mpft. Bei wirklich hartn&auml;ckigen Widersachern wird die Pressefreiheit dann pl&ouml;tzlich sehr l&auml;stig. Man kann sie weder mundtot machen, noch sie einfach verbieten!<br>\nAlso spricht man ihnen einfach jegliche journalistische Haltung ab. Dies gerne aus dem Hinterhalt und mit selbst in Auftrag gegebenen Studien. Und am liebsten auf Kosten der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3RJb5ibSfa8\">InfraRot &ndash; Sicht ins Dunkel via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erst Folter, jetzt Auslieferung. Der Fall Assange ist ein bitterer Denkzettel f&uuml;r die Demokratie!<\/strong><br>\nDer Fall von Wikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange und Whistleblowerin Chelsea Manning ist vor allem eins: ein gro&szlig;es rotes Warnschild f&uuml;r alle Journalist:innen und Whistleblower:innen, sich nicht mit den Falschen anzulegen. Die Falschen sind in diesem Fall die USA, aber die Warnung gilt weltweit. Es geht um die Frage, was mit Menschen passiert, die sogenannte Staatsgeheimnisse verraten, um Unrecht aufzudecken. Als Staatsgeheimnisse gelten sensible Informationen, deren Ver&ouml;ffentlichung einem Land massiv schaden k&ouml;nnten, weshalb es strafbar ist, sie &ouml;ffentlich zu machen. Investigativer Journalismus ist daf&uuml;r da, das &ouml;ffentliche Interesse an einer Enth&uuml;llung zu pr&uuml;fen und mit m&ouml;glichen Sch&auml;den abzuw&auml;gen. Er muss ans Licht bringen, was andere lieber im Giftschrank verschwinden lassen w&uuml;rden. Das ist sein Dienst an der Demokratie.<br>\nJulian Assange soll jetzt genau daf&uuml;r an die USA ausgeliefert werden: Mit der von ihm gegr&uuml;ndeten Plattform Wikileaks hat er im Jahr 2010 geheime Dokumente der USA ver&ouml;ffentlicht. Die Frage, ob er nun im eigentlichen Sinne Journalist ist, darf dabei keine Rolle spielen. Er hat wie ein Journalist gehandelt, Recherche und Ver&ouml;ffentlichung von Journalist:innen begleiten lassen, darunter Teams des Guardians und des Spiegels. Hunderttausende Dateien &uuml;ber die Eins&auml;tze des US-Milit&auml;rs im Irak und in Afghanistan gelangten an die &Ouml;ffentlichkeit, zeugen von Folter in Hunderten F&auml;llen. Das ber&uuml;hmt gewordene Video &raquo;Collateral Murder&laquo; belegt die T&ouml;tung von Zivilisten. Es zeigt US-Soldaten dabei, wie sie im Jahr 2007 18 Menschen in der irakischen Hauptstadt Bagdad von einem Hubschrauber aus erschie&szlig;en, darunter 2 Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters. Ein mutma&szlig;liches Kriegsverbrechen, das bis heute nicht geahndet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/perspective-daily.de\/article\/2180-erst-folter-jetzt-auslieferung-der-fall-assange-ist-ein-bitterer-denkzettel-fuer-die-demokratie\/yotAu9ee\">Perspective Daily<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sind die USA auf dem Weg zum Unrechtsstaat?<\/strong><br>\nWas passiert, wenn der Putsch-Anf&uuml;hrer Trump straffrei bleibt und die ihm ergebenen Republikaner die n&auml;chsten Wahlen gewinnen? Das d&uuml;nne Eis der US-Demokratie k&ouml;nnte brechen.<br>\nDie Anh&ouml;rungen des Untersuchungsausschusses zum versuchten Staatscoup zeigen, dass eine Verschw&ouml;rung von oben stattfand, aus dem Machtzentrum der Vereinigten Staaten, dem Wei&szlig;en Haus. Der neu gew&auml;hlte US-Pr&auml;sident Joe Biden von den Demokraten sollte gewaltsam an der Amts&uuml;bernahme gehindert werden.<br>\nDie Erst&uuml;rmung des Kapitols am 6. Januar 2021 war keinesfalls ein spontaner Gewaltausbruch rechtsradikaler Milizen wie den Proud Boys. Sie wurde vom abgew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Donald Trump und seinem Kreis initiiert und befeuert: mit L&uuml;gen &uuml;ber &ldquo;geklaute Wahlen&rdquo;, Aufrufen zu Gewalt und Drohungen gegen&uuml;ber Amtstr&auml;ger:innen, das Wahlergebnis zu f&auml;lschen. Die Demokratie stand auf der Kippe.<br>\nWir haben bei den bereits f&uuml;nf Anh&ouml;rungen auf dem Kapitol erleben k&ouml;nnen, wie brutal sich die Aufst&auml;ndischen und Rechtsterroristen den Weg bahnten. Sie wollten die Sprecherin des Repr&auml;sentantenhauses Nancy Palosi (Demokraten) ergreifen und den Vizepr&auml;sidenten Mike Pence (Republikaner) h&auml;ngen, weil er den Befehlen Trumps nicht folgte, die Wahlen zu annullieren. (&hellip;)<br>\nMit einer Mehrheit auf dem Kapitol k&ouml;nnen und werden die Republikaner alle Gesetze der Biden-Regierung verhindern. Das wird die Demokraten als &ldquo;lahme Enten&rdquo; politisch und medial schw&auml;chen und die Chancen f&uuml;r die Republikaner, wieder ins Wei&szlig;e Haus zu ziehen, deutlich erh&ouml;hen. Trump steht schon in den Startl&ouml;chern.<br>\nDer Untersuchungsausschuss zum Sturm aufs Kapitol ist wichtig. Er schafft &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r den gewaltsamen Angriff auf die US-Demokratie bei der Macht&uuml;bergabe im letzten Jahr, angef&uuml;hrt von Trump, im Schlepptau die Republikaner. Das ist gut. Aber es k&ouml;nnte auch nach hinten losgehen.<br>\nWas ist, wenn die, die die Verschw&ouml;rung geplant und befeuert haben, sich nicht vor Gericht verantworten m&uuml;ssen; wenn nur einige Gewaltt&auml;tige als S&uuml;ndenb&ouml;cke ihre gerechte Strafe erhalten? Was ist, wenn der, der hinter dem Coup als Strippenzieher und Anstachler steht, mit seiner politischen Entourage wieder ins Wei&szlig;e Haus einzieht und die Partei, die dem putschenden Ex-Pr&auml;sidenten und Westentaschen-Diktator weiter die Treue h&auml;lt, die n&auml;chsten Wahlen gewinnt?<br>\nDann drohen die USA nicht nur au&szlig;enpolitisch zu einem Unrechts- und Schurkenstaat zu werden, der V&ouml;lker- und Menschenrecht nach Belieben brechen darf. Dann k&ouml;nnte im eigenen Land das d&uuml;nne demokratische Eis vollends zerbrechen und Rechtlosigkeit und Machtwillk&uuml;r die Gesellschaft verschlingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sind-die-USA-auf-dem-Weg-zum-Unrechtsstaat-7151918.html?seite=all%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ein typisches Ablenkungsman&ouml;ver, als ob Trump allein f&uuml;r totalit&auml;re Entwicklungen im Wertewesten stehen w&uuml;rde. Da sollte man, etwa vor dem Hintergrund des Corona-Regimes oder des Umgangs mit Julian Assange, lieber vor der eigenen Haust&uuml;re kehren. Und die USA sind nicht auf dem Weg in einen Unrechtsstaat, sie sind ein Unrechtsstaat. Im amerikanischen &ldquo;War on terror&rdquo; werden s&auml;mtliche Grund- und Menschenrechte seit langem mit F&uuml;&szlig;en getreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwei Betrachtungen zur US-Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nDie Institutionalisierung der Rentenextraktion ist so erfolgreich, dass es keine Partei oder wirtschaftliche W&auml;hlerschaft gibt, die die f&uuml;r einen industriellen Aufschwung erforderlichen Ma&szlig;nahmen f&ouml;rdert. Doch die F&uuml;hrung der Demokratischen Partei, die die Wirtschaft einem Sparplan im Stile des IWF unterwirft, wird die Zwischenwahlen im November zu einem einzigartigen Ereignis machen. Die Rolle der Fed, der Wirtschaft leichtes Geld zur Verf&uuml;gung zu stellen, um der regierenden Partei zumindest die Illusion von Wohlstand zu geben, wurde aufgegeben, und das Biden-Regime setzt auf ein Sparprogramm.<br>\nDie Identit&auml;tspolitik der Demokratischen Partei richtet sich an fast alle Identit&auml;ten au&szlig;er an die der Lohnempf&auml;nger und Schuldner. Die Absicht, die L&ouml;hne zu senken, die Hypotheken und Kreditkartenkredite zu verteuern und die Versprechen f&uuml;r den Erlass von Studentenschulden zu brechen, sieht nicht nach einem Programm aus, das viele W&auml;hler anziehen kann, zumal die Regierung Geld in die Ukraine steckt.<br>\nIn fr&uuml;heren Zeiten hatte die Arbeiterklasse Champions. Heute werden ihre Interessen kaum noch beachtet. (&hellip;)<br>\nDie Aktien- und Schuldenm&auml;rkte (Aktien und Anleihen) steigen mit der Liquidit&auml;t und sinken, wenn die Liquidit&auml;t eingeschr&auml;nkt wird. H&ouml;here Zinss&auml;tze werden als Einschr&auml;nkung der Liquidit&auml;t angesehen. Daher fallen die Aktien- und Anleihekurse. Ihr R&uuml;ckgang verringert das Papierverm&ouml;gen. Er f&uuml;hrt zu Verlusten bei den Rentenfonds und gef&auml;hrdet damit die Aussichten der Rentner. Der Verm&ouml;gensverlust verringert die Konsumausgaben. Dies ist neben den h&ouml;heren Verbraucherpreisen ein weiterer Faktor, der die Konsumausgaben einschr&auml;nkt und damit die Wirtschaft in eine Rezession st&uuml;rzt.<br>\nDie offene Frage ist, ob die gro&szlig;en Banken jetzt stark genug sind oder ob sie durch den R&uuml;ckgang der Papierverm&ouml;gen gef&auml;hrdet werden. Vor einigen Jahren versuchte die Fed eine Straffung der Geldpolitik und musste den Versuch aufgeben. Dieses Mal k&ouml;nnte die Fed dabei bleiben. Die herrschende Elite hat beschlossen, dass Biden gehen muss. Inflation und Arbeitslosigkeit sind effiziente Mittel f&uuml;r die Geldelite, um einen Pr&auml;sidenten loszuwerden. Die Fed ist nat&uuml;rlich die Dienerin der Geldelite.<br>\nDie Schw&auml;chung der US-Wirtschaft begann mit der Verlagerung von Arbeitspl&auml;tzen ins Ausland. Arbeitspl&auml;tze mit hoher Wertsch&ouml;pfung und hoher Produktivit&auml;t wurden zu weitaus niedrigeren Kosten ins Ausland verlagert, wodurch die Gewinne und Aktienwerte der Offshoring-Unternehmen stiegen, das Einkommenswachstum der arbeitenden Bev&ouml;lkerung jedoch sank. Der &ldquo;Globalismus&rdquo; war ein Deckmantel f&uuml;r diese Vernachl&auml;ssigung der amerikanischen Arbeitnehmer und der Steuerbasis der St&auml;dte und Staaten, die, um zu &uuml;berleben, damit begannen, &ouml;ffentliche Verm&ouml;genswerte an private Interessen zu verkaufen. Die Frage, die sich den USA stellt, ist, wie sich ein Land erholen kann, das so viele seiner eigenen einkommensstarken Arbeitspl&auml;tze in die Wirtschaft anderer L&auml;nder verlagert hat. Soweit ich das beurteilen kann, hat die westliche Welt wirtschaftlichen Selbstmord begangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2022_06_21_zweibetrachtungen.htm\">Michael Hudson und Paul Craig Roberts in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Die russischen Oligarchen wurden vom Westen bislang immer gehegt, gepflegt und gepampert&rdquo;<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck &uuml;ber russische Oligarchen, das Scheitern von Demokratisierung und Aufbau im postsowjetischen Raum sowie die Verantwortung des Westens<br>\nHerr Flassbeck, in den vergangenen Wochen hat die Europ&auml;ische Union mehrfach russische Oligarchen sanktioniert. Was ist ein Oligarch und gibt es eigentlich auch deutsche, franz&ouml;sische oder US-Oligarchen?<br>\nHeiner Flassbeck: Oligarchen im eigentlichen Sinne vielleicht nicht, aber es gibt Monopolisten im Westen, die mindestens so problematisch wie die Oligarchen sind. Was mich doch sehr erstaunt: Warum hat man die Oligarchen 30 Jahre lang in Ruhe gelassen und im Westen sogar als Marktl&ouml;sung gefeiert, und warum verfolgt man sie jetzt gerade? Ist die Tatsache, dass es sich um russische B&uuml;rger handelt, pl&ouml;tzlich schon hinreichend f&uuml;r eine Verfolgung?<br>\nDie Sanktionen hatten begrenztem Erfolg, wie Presserecherchen zeigen. Sie haben schon vor Wochen in einem Dreiteiler beschrieben, wie der Aufstieg der Oligarchen mit der westlichen Russland-Politik zusammenh&auml;ngt, die im Kern nach dem Ende der UdSSR auf eine Marktliberalisierung hingewirkt hat. K&auml;mpft Br&uuml;ssel gegen das Resultat der eigenen, der westlichen Politik?<br>\nHeiner Flassbeck: Ja, der Westen ist im Kern verantwortlich f&uuml;r das, was in ganz Osteuropa seit drei&szlig;ig Jahren geschehen ist. Da ist es mehr als verwunderlich, dass man 30 Jahre nach dem &Uuml;bergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft jetzt eine &ldquo;Systemrivalit&auml;t&rdquo; auch mit China ausruft. Das zeigt nur, dass die Verantwortlichen in Br&uuml;ssel und Berlin &uuml;berhaupt keinen Plan haben.<br>\nSie sehen eine entscheidende Rolle im Modernisierungsprozess, der vom Westen forciert wurde.<br>\nHeiner Flassbeck: Der ganze Modernisierungsprozess, vorwiegend in Russland, war eine schlichte Katastrophe &ndash; angeleitet vom Westen, vom Internationalen W&auml;hrungsfonds, das muss man immer bedenken. Dazu geh&ouml;rt ohne Zweifel der Privatisierungsprozess, der unter den Augen und unter der Aufsicht des Westens abgelaufen ist. Und jetzt, nach 30 Jahren, entdeckt man auf einmal, dass die Nutznie&szlig;er dieses Prozesses vielleicht keine wei&szlig;e Weste haben? Das ist schon eine lange Erkenntnis-Verz&ouml;gerung.<br>\nHinzu kommt, dass die russischen Oligarchen vom Westen bislang gehegt, gepflegt und gepampert wurden. Man hat ihnen all die sch&ouml;nen Produkte verkauft: die Luxusuhren, die Yachten und was wei&szlig; ich noch was. Und jetzt auf einmal sagen fast alle unisono: &ldquo;Ach, das k&ouml;nnten ja Verbrecher sein.&rdquo; Der Westen macht sich mit seiner Doppelmoral im Moment weltweit unglaublich l&auml;cherlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-russischen-Oligarchen-wurden-vom-Westen-bislang-immer-gehegt-gepflegt-und-gepampert-7153134.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der SPD-Vorsitzende zu unserem Anteil an Russlands Einmarsch in die Ukraine<\/strong><br>\nDer gegenw&auml;rtige SPD-Vorsitzende hat am 21. Juni 2022 eine bemerkenswerte Grundsatzrede gehalten. Im Schwerpunkt ging es dabei um Deutschlands zuk&uuml;nftige Rolle in der Welt und um die Sicherheitspolitik Deutschlands und der EU im Besonderen.<br>\nKlingbeil ist jetzt 44 Jahre alt. Er gibt seine Stationen des Miterlebens von sicherheitspolitischen Schl&uuml;sselmomenten in sympathischer Weise so kund:<br>\n&bdquo;Ich 11 Jahre alt war, fiel die Mauer in Berlin und der Kalte Krieg war vorbei. &hellip; Als ich mit 23 Jahren f&uuml;r ein Praktikum in New York war, habe ich die Anschl&auml;ge 9\/11 in dieser gro&szlig;artigen Stadt hautnah miterleben m&uuml;ssen. &hellip; Und jetzt: der 24. Februar 2022. &hellip; Heute bin ich 44 Jahre alt. Als Parteivorsitzender der SPD trage ich Verantwortung.&ldquo;<br>\nMit anderen Worten: Er und die Vertreter seiner Generation haben kaum eigene Erfahrungen mit Vorg&auml;ngen, die sich in Dezennien abspielen. Der Leser fragt sich: Wie kann man dann einer geschichtlichen Verantwortung gerecht werden? Die Antwort ist einfach: Indem man sich der Geschichte vergewissert, durch Lekt&uuml;re oder Erz&auml;hlungen der Altvorderen.<br>\nTut das Lars Klingbeil?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/der-spd-vorsitzende-zu-unserem-anteil-an-russlands-einmarsch-in-die-ukraine\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Debatte um Steuererh&ouml;hung: Bayaz-Vorschlag zum &ldquo;Kriegssoli&rdquo; wird heftig diskutiert<\/strong><br>\n&ldquo;Warum nicht so etwas wie einen Kriegssoli in so einer schwierigen Zeit&rdquo;, fragte Baden-W&uuml;rttembergs Finanzminister Danyal Bayaz (Gr&uuml;ne) am Donnerstagabend in der SWR-Sendung &ldquo;Zur Sache Baden-W&uuml;rttemberg&rdquo;. Die Ampel habe in ihrem Koalitionsvertrag zwar Steuererh&ouml;hungen ausgeschlossen. Aber wenn diese Krise mal vorbei sei, m&uuml;sse die Frage beantwortet werden, wer die Rechnung f&uuml;r die Hilfspakete und das Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr bezahle. Das gehe nur mit Steuererh&ouml;hungen. &ldquo;Da kommt man am Ende des Tages nicht drumherum&rdquo;, so der Gr&uuml;nen-Politiker. (&hellip;)<br>\nBayaz betonte, es m&uuml;sse dabei auch die Frage nach Steuergerechtigkeit gestellt werden. Eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer lehnt er &ndash; anders als die Gr&uuml;nen im Bund &ndash; als zu aufwendig und b&uuml;rokratisch ab. Da habe Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) mit seinen Bedenken nicht ganz Unrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/bayaz-ukraine-krise-inflation-100.html%20\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bisher ist stets betont worden, Deutschland befinde sich nicht im Krieg. Wer nun &uuml;ber einen &bdquo;Kriegssoli&ldquo; diskutiert, unterstellt offensichtlich eine deutsche Beteiligung am Kriegsgeschehen in der Ukraine.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Es wird immer irrer. Und wer fordert so etwas, nat&uuml;rlich ein gr&uuml;ner Finanzminister. Und nat&uuml;rlich lehnt Bayaz eine Verm&ouml;genssteuer ab. Aber es war so was von klar, dass f&uuml;r die aberwitzige Aufr&uuml;stung wieder einmal die lohnarbeitende Bev&ouml;lkerung bluten muss, w&auml;hrend die zus&auml;tzlichen Steuermilliarden in die Kassen der R&uuml;stungsindustrie und damit in die Taschen der herrschenden Oligarchie flie&szlig;en sollen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mohamed Ali: Gr&uuml;ne &ldquo;Bettvorleger der R&uuml;stungsindustrie&rdquo;<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin kritisiert die Gr&uuml;nen scharf. Ihre Partei setze sich daf&uuml;r ein, dass Deutschland keine schweren Waffen nach Kiew liefere.<br>\nDie Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Amira Mohamed Ali, hat zum Beginn des zweiten Tags beim Linke-Bundesparteitag die Gr&uuml;nen f&uuml;r ihre Haltung zum Ukrainekrieg hart angegriffen. Die Gr&uuml;nen seien als &ldquo;Bettvorleger der R&uuml;stungsindustrie gelandet&rdquo; und h&auml;tten kein R&uuml;ckgrat, sagte Mohamed Ali am Samstag in Erfurt. Die Linke stehe daf&uuml;r, dass sich der &ldquo;schreckliche Angriffskrieg Putins&rdquo; nicht ausweite und so schnell wie m&ouml;glich beendet werde. In diesem Sinne handele die Bundesregierung aber nicht, die auch schwere Waffen liefere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_92339216\/linken-politikerin-mohamed-ali-gruene-bettvorleger-der-ruestungsindustrie-.html\">t-online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Parteitag der Linkspartei: Abschied einer &Uuml;berfl&uuml;ssigen<\/strong><br>\nEigentlich wollte sich diese Partei neu erfinden. Daf&uuml;r war die Dekoration auch nicht mehr rot, sondern neuerdings regenbogenfarben. Heraus kam aber eine Mischung aus Unterwerfung und Halbherzigkeit, die keine Antworten auf die tats&auml;chlichen Probleme zu bieten hat. (&hellip;)<br>\nWenn ich Parteitagsreden lausche, zumindest bei der Linken, l&auml;uft in meinem Kopf immer eine andere Rede mit, die all das beinhaltet, was h&auml;tte gesagt werden m&uuml;ssen. Diesmal war sie so laut, dass es schwierig war, den anderen zuzuh&ouml;ren. Schlie&szlig;lich ist die Lage des Landes kritisch. Die Inflation steigt in ungekannte H&ouml;hen, die Sanktionspolitik droht wirkliches Elend auszul&ouml;sen, und nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob der st&uuml;rzende Hegemon USA schnell noch die Menschheit mitrei&szlig;en kann. Die Anspr&uuml;che an Konformit&auml;t, die gestellt werden, um sich in Deutschland &uuml;berhaupt noch &auml;u&szlig;ern zu d&uuml;rfen, versch&auml;rfen sich immer weiter, erst bei dem Thema &ldquo;Corona&rdquo;, jetzt &uuml;ber den Umweg &ldquo;Ukraine&rdquo;. Es br&auml;uchte wirklich eine Opposition, die dem entgegentritt und all jenen eine Stimme verleiht, die unter der Verbreitung des &ouml;konomischen Chaos wie unter der Corona-Gefangenschaft leiden.<br>\nDie Linke kann mit nichts davon dienen. Im Gegenteil, etwa ein Drittel der Delegierten sa&szlig; mit Maske im Saal. Und was die Sanktionen angeht, gibt es gerade mal zaghafte Kritik, sogar im Leitantrag noch auf v&ouml;llig verfehlte Art und Weise, weil dort beklagt wird, sie tr&auml;fen die russische Bev&ouml;lkerung, aber kein Wort &uuml;ber die deutsche f&auml;llt. Man konnte sich gerade noch dazu aufraffen, gegen die hundert Milliarden f&uuml;r die Bundeswehr zu stimmen, aber das ist schon das h&ouml;chste der Gef&uuml;hle. (&hellip;)<br>\nDie deutsche Linkspartei hat f&uuml;nfzehn Jahre nach ihrer Gr&uuml;ndung ihren Parteitag genutzt, um zu belegen, dass sie heute so kein Mensch mehr braucht. Die gerechte Weltwirtschaftsordnung wird ganz ohne Mitwirken oder Genehmigung von Gysi und Wissler entstehen, und auch ihre leise &ldquo;Kritik an der NATO&rdquo; und der ebenso leise Wunsch nach einer &ldquo;grundlegenden Ver&auml;nderung der EU&rdquo; werden nichts daran &auml;ndern, dass beide, die EU wie die NATO, gerade dabei sind, eine krachende Niederlage zu erleiden, und dass jeder Weg, der in irgendeine Zukunft f&uuml;r Deutschland f&uuml;hrt, nur ohne beide begehbar ist.<br>\nDer letzte Satz in Janine Wisslers Rede war: &ldquo;Ich will, dass diese Mitglieder wieder stolz auf diese Partei sein k&ouml;nnen, wenn sie morgens in die Zeitung schauen.&rdquo; F&uuml;r diese universelle Verleugnung der Wirklichkeit gibt es sicher eine kleine Streicheleinheit von den Produzenten der transatlantischen Einheitsmeinung. Um f&uuml;r die Gesellschaft n&uuml;tzlich zu sein, m&uuml;sste die Linkspartei heute wenigstens das geistige Niveau der belgischen Gewerkschafter erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/meinung\/141952-parteitag-linkspa\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Linke hat auf ihrem Parteitag das bef&uuml;rchtete Fiasko abgewendet<\/strong><br>\nDie Linken haben sich als Sprachrohr jener positioniert, die Waffenlieferungen an die Ukraine klar ablehnen, aber dabei sehen, dass Putin in diesem Konflikt der Aggressor ist, f&uuml;r eine imperialistische Politik steht. F&uuml;r Bef&uuml;rworter von Waffenlieferungen ist das zu wenig, f&uuml;r die Linke immerhin ein beachtlicher Schritt. [&hellip;]<br>\nManchmal ist Angst auch in der Politik ein guter Ratgeber, zumindest f&uuml;r den Moment. Und es geh&ouml;rt zur Entwicklung einer Partei, dass sie sich erneuert und dass bei diesen H&auml;utungen all diejenigen, die auf dem Weg Niederlagen erleiden, sich entweder einordnen oder eben gehen. Unterschiedliche Str&ouml;mungen sind gut f&uuml;r eine Partei, eine Kakofonie der Gegens&auml;tze nicht.<br>\nDiese Einsicht fehlte den Protagonisten der Selbstzerst&ouml;rung bisher. Erfahrungsgem&auml;&szlig; dauert es nach einem Linken-Parteitag nur wenige Stunden, bis der Polit-Kannibalismus erneut einsetzt. Warum sollte es diesmal anders sein, warum sollten die Selbstgewissen, die Irrlichter und konkret die Putin-Versteher jetzt stillhalten?<br>\nSahra Wagenknecht und ihre Verb&uuml;ndeten haben vor Augen gef&uuml;hrt bekommen, dass sie keineswegs die heimliche Mehrheit der Partei stellen. Dennoch hat sie nicht mal bis zum Ende des Parteitags stillgehalten. Es hei&szlig;t jetzt, dass manche gehen werden, auch Partei-Prominenz. F&uuml;r die Linke w&auml;re das ein Ausdruck notwendiger Konsequenz. Es mag ja sein, dass die Linke, wie viele glauben, ohne Wagenknechts Strahlkraft f&uuml;r viele W&auml;hler noch unattraktiver w&uuml;rde. Doch wie bisher mit ihr kann es erst recht nicht weitergehen. Wenn sie die Erfurter Entscheidungen nicht akzeptieren kann, sollte sie die Partei verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/linke-wissler-wagenknecht-1.5609683\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die im Artikel ausgedr&uuml;ckte Freude &uuml;ber die Niederlage des Wagenknecht-Lagers und die unverhohlene Aufforderung an Sahra Wagenknecht, die Partei endlich zu verlassen, zeigen vor wem die herrschende Oligarchie wirklich Angst hat. Vor einer gender- und identit&auml;tspolitisch bewegten Linken, die sich auch brav in das NATO-Narrativ von der &bdquo;imperialistischen&ldquo; russischen Politik einreiht, sicher nicht. Und auch hier gilt wieder einmal, sage mir, wer Dich lobt und ich sage Dir, was Du falsch gemacht hast.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorsicht bei (Covid-)Studien, die nur beobachten<\/strong><br>\nResultate von Beobachtungsstudien f&uuml;hren zu Schlagzeilen und Massnahmen, erweisen sich aber immer wieder als falsch.<br>\nUm die Schutzwirkung der mRNA-Impfstoffe abzusch&auml;tzen sind Beh&ouml;rden, Impfkommissionen und Mediziner seit &uuml;ber einem Jahr grossteils auf Beobachtungsstudien und Modellrechnungen angewiesen. Dabei kam es immer wieder zu &Uuml;berraschungen.<br>\nAnders als bei den randomisierten Studien, bei denen die Forscher die Versuchspersonen &ndash; per Losentscheid &ndash; zum Beispiel impfen oder nicht impfen, greifen sie bei den Beobachtungsstudien nicht aktiv ein. In vielen Beobachtungsstudien zur Covid-Impfung liessen sich die Teilnehmenden (von sich aus, durch Anreize oder auf Druck hin) impfen oder nicht. Die Forscher verglichen danach die Geimpften und die Ungeimpften und werteten ihre Gesundheitsdaten aus. Doch solche Studien bergen allerlei T&uuml;cken. (&hellip;)<br>\nEine &Uuml;berraschung lieferte k&uuml;rzlich zum Beispiel eine Berechnung von Berner Epidemiologen. Sie zeigte unter anderem, dass der Schutz der Impfung vor schwerem Covid-Verlauf mit der Zeit vor allem bei den unter 60-J&auml;hrigen deutlich abnahm, &uuml;berraschenderweise aber nicht bei den Senioren &uuml;ber 80 Jahre. Wenn dieses eher unplausible Ergebnis die Realit&auml;t abbilden w&uuml;rde, w&auml;re es falsch gewesen, die Hochbetagten als Erste zu boostern. M&ouml;glicherweise h&auml;tten Faktoren, die in den Berechnungen nicht ber&uuml;cksichtigt wurden, dieses Resultat beeinflusst, vermuten die Berner Wissenschaftler. Genau das ist das Problem mit den Beobachtungsstudien &ndash; aber nicht das einzige.<br>\nDas andere Problem ist, was Beh&ouml;rden und Medien aus den Beobachtungsstudien machen. Keine der grossen, randomisierten Impfstudien zum Beispiel war darauf angelegt, den Schutz vor Virus&uuml;bertragung zu untersuchen, geschweige denn zu beweisen. Angesichts einer &Ouml;ffentlichkeit, die dringend wissen m&uuml;sse, ob die Vakzine wirke, sei es nicht machbar gewesen, zu beweisen, dass der Impfstoff Virus&uuml;bertragungen verhindere, sagte der Chief Medical Officer von Moderna, Tal Zaks, im Oktober 2020 gegen&uuml;ber dem &laquo;British Medical Journal&raquo;. Er begr&uuml;ndete dies damit, dass man f&uuml;r diesen Beweis die Versuchsteilnehmenden &uuml;ber sehr lange Zeit zweimal pro Woche einem Coronatest h&auml;tte unterziehen m&uuml;ssen. Das sei in der gebotenen Eile nicht praktikabel gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/vorsicht-bei-covid-studien-die-nur-beobachten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie viele Impfungen sind wirklich n&ouml;tig? Virologe Streeck testet 16.500 B&uuml;rger auf Antik&ouml;rper<\/strong><br>\nGesundheitsminister Lauterbach h&auml;lt 40 Millionen neue Corona-Impfungen f&uuml;r notwendig. Virologe Hendrik Streeck wundert sich &uuml;ber die Zahl &ndash; und startet eine Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/corona-wie-viele-impfungen-sind-wirklich-noetig-virologe-streeck-testet-16-500-buerger-auf-antikoerper\/28452764.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es mangelt in Deutschland seit Beginn dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit an Daten. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84640\">Lauterbach sabotiert die Evaluierung der Corona-Ma&szlig;nahmen, um sein eigenes Versagen zu verdecken<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80971\">Wenn wir jetzt nicht sofort wichtige Daten erheben, steht der n&auml;chste Lockdown-Herbst schon vor der T&uuml;r<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59903\">Schluss mit Irref&uuml;hrung: &bdquo;Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive&ldquo;.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Feuerwehrm&auml;nner attackieren Lauterbach: &bdquo;Wir haben alle bis zum Umfallen gearbeitet&ldquo;<\/strong><br>\nDie Aussagen &uuml;ber Ungeimpfte von Karl Lauterbach sorgen weiter f&uuml;r Aufsehen. Jetzt hat sich die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) dazu ge&auml;u&szlig;ert. Lars Wieg, Vorsitzender DFeuG Berlin Brandenburg, teilte am Freitag mit: &bdquo;Es ist nicht nur falsch, was der Gesundheitsminister da sagt, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren und Rettungsdienste.&ldquo;<br>\nUnd weiter: &bdquo;Alle, ganz unabh&auml;ngig ihres Impfstatus, haben bis zum Umfallen gearbeitet. Sie taten das vor Corona und machen das auch jetzt, ob in Krankenh&auml;usern oder im Rettungsdienst.&ldquo; Wieg weiter: &bdquo;Wir erwarten keinen Kniefall, aber wir erwarten wenigstens Respekt f&uuml;r alle unsere Kolleginnen und Kollegen.&ldquo;<br>\nZudem spricht sich DFeuG nun deutlich gegen die &bdquo;einrichtungsbezogene Impfpflicht&ldquo; aus. So hei&szlig;t es in der Mitteilung von Freitag weiter, man sei &bdquo;statisch in den Ma&szlig;nahmen gefangen und schert sich nicht viel um neue Erkenntnisse&ldquo;. So sollte sich &bdquo;die Erkenntnis dar&uuml;ber, dass die Impfung aus heutiger Sicht einen Eigenschutz vor einem schweren Verlauf darstellen kann und von Pr&auml;vention vor &Uuml;bertragung keine Rede mehr ist, durchgesetzt haben&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-feuerwehrer-attackiert-karl-lauterbach-wir-haben-alle-bis-zum-umfallen-gearbeitet-poebel-eklat-geimpft-ungeimpft-li.239947%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Hier zeigt sich wie verw&uuml;stet die &ouml;ffentliche Debatte in Deutschland inzwischen ist. Mit seinen Ausf&auml;llen gegen nicht geimpfte Pflegekr&auml;fte hat Lauterbach sein menschenverachtendes Denken offenbart in dem B&uuml;rger, die sich der Verabreichung gentherapeutischer Substanzen bisher widersetzt haben, als Menschen zweiter Klasse betrachtet werden. Breiter &ouml;ffentlicher Widerspruch hat sich dagegen bisher nicht gezeigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Erkenntnisse spielen f&uuml;r Verfassungsgericht keine Rolle<\/strong><br>\nNachdem das BVerfG erstmals am 27. April Klagen gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht abgewiesen hatte, lie&szlig; das Gericht nun eine Verfassungsbeschwerde unter Berufung auf ebenjene Entscheidung gar nicht erst zu. Die Beschwerde &ldquo;habe keine Aussicht auf Erfolg&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Beschluss ohne weitere Begr&uuml;ndung.<br>\nUnber&uuml;cksichtigt lie&szlig; das Gericht den Umstand, dass sich die aktuelle Verfassungsbeschwerde von der des vorherigen Verfahrens unterschied. Konkret ging es um die jeweils aktuelle Fassung des &sect; 20a Infektionsschutzgesetz. Dieser regelt, dass ab 15. M&auml;rz Besch&auml;ftigte im Gesundheitswesen einen Impf- oder Genesenennachweis oder den Nachweis einer medizinischen Kontraindikation f&uuml;r die Corona-Impfung vorlegen m&uuml;ssen.<br>\nW&auml;hrend das BVerfG seinerzeit nur &uuml;ber die am 18. M&auml;rz ge&auml;nderte Fassung entschieden hatte, hatte die Kl&auml;gergruppe beantragt, auch &uuml;ber die zum Stichtag 15. M&auml;rz ma&szlig;gebliche alte Fassung &ndash; Stichwort &ldquo;unzul&auml;ssige doppelte dynamische Verweisung&rdquo; &ndash; zu entscheiden.<br>\nEin weiterer Kritikpunkt: Im Beschluss vom 27. April hatte das Gericht die Verletzung des Art. 3 GG (Gleichheitsgrundrecht) nicht n&auml;her gepr&uuml;ft. Auch dazu hatte die Kl&auml;gergruppe eine Verletzung in mehreren Vergleichskonstellationen dargelegt. (&hellip;)<br>\nNeben der urspr&uuml;nglichen Verfassungsbeschwerde hatten die Prozessbevollm&auml;chtigten vier weitere erg&auml;nzende Schrifts&auml;tze eingereicht, zuletzt am 15. Mai. Auch auf diese Aktualisierungen, welche die neue Studienlage ber&uuml;cksichtigen, ging das BVerfG nicht ein.<br>\nEntgegen dem gesetzlichen Regelfall sah das Gericht von einer m&uuml;ndlichen Verhandlung zu den relevanten medizinischen und epidemiologischen Sachfragen ab. Damit wurde den Beschwerdef&uuml;hrenden auch die M&ouml;glichkeit genommen, ihre Sichtweise und Bedenken dem h&ouml;chsten Gericht unmittelbar vorzutragen.<br>\nDer Beschluss wurde bereits am 1. Juni gefasst und der Kl&auml;gergruppe am 22. Juni zugestellt. Mit den Stimmen von zwei Richterinnen und einem Richter votierte die Dritte Kammer des Ersten Senats einstimmig. Er ist ein weiterer R&uuml;ckschlag f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten im Gesundheitswesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/162064\/5257257\">Presseportal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesregierung verweigert Antwort zu NSO Pegasus<\/strong><br>\nDie Ampel-Regierung verweigert jede Auskunft, ob Polizei und Geheimdienste den Staatstrojaner Pegasus einsetzen. Nach den Enth&uuml;llungen &uuml;ber den Einsatz der &Uuml;berwachungstechnologie gegen Journalisten, Menschenrechtler und Politiker hatte das Bundeskriminalamt im Bundestag zugegeben, den Staatstrojaner der Firma NSO zu nutzen. Das war noch vor der Bundestagswahl, die Gr&uuml;nen nannten Pegasus einen &bdquo;Albtraum f&uuml;r den Rechtsstaat&ldquo;, die FDP forderte die &bdquo;&Uuml;berwachung durch Staatstrojaner&ldquo; zu stoppen.<br>\nJetzt hat die linke Bundestagsabgeordnete Martina Renner die Ampel-Regierung gefragt, ob die mit Pegasus &uuml;berwachten Daten vor dem Zugriff durch Dritte im Ausland gesch&uuml;tzt sind. Das SPD-gef&uuml;hrte Bundesinnenministerium verweigert die Antwort. Die Begr&uuml;ndung: &bdquo;Aus den im Rahmen einer Beantwortung der Frage erteilten Ausk&uuml;nften lie&szlig;e sich ableiten, ob oder ob nicht die Software &sbquo;Pegasus&lsquo; der Firma NSO Group Technologies durch Sicherheitsbeh&ouml;rden des Bundes eingesetzt wird.&ldquo; Wir ver&ouml;ffentlichen die Antwort in Volltext.<br>\nDie Ampel-Regierung begr&uuml;ndet ihre Informationsverweigerung auch damit, dass die Staatstrojaner-Firmen nicht wollen, dass ihre Gesch&auml;fte bekannt werden. Erst vorgestern sagte NSO im Europaparlament das Gegenteil: NSO w&uuml;rde ihre Kunden schon best&auml;tigen, d&uuml;rfe aber nicht &ndash; das k&ouml;nnten nur die Staaten selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/staatstrojaner-bundesregierung-verweigert-antwort-zu-nso-pegasus\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Datenfriedhof namens Bildungsbericht<\/strong><br>\nWarum k&ouml;nnen 200.000 Kinder nach der vierten Klasse nicht sicher lesen und schreiben? Im Bildungsbericht findet sich Stoff f&uuml;r Debatten dar&uuml;ber, aber will die Politik sie &uuml;berhaupt f&uuml;hren?<br>\nAlle zwei Jahre werden Politik und Bildungsverantwortliche mit einem gro&szlig;en Datenfriedhof namens Bildungsbericht begl&uuml;ckt. Die 375 Seiten Zahlen, Daten und Effekte wird kaum ein Politiker lesen, obwohl sie manche Ankn&uuml;pfung f&uuml;r grundlegende Debatten b&ouml;ten: Wie kann es sein, dass nur Hamburg die Verpflichtung zur Sprachstandserhebung vor der Schule einl&ouml;st und sie mit einer verpflichtenden F&ouml;rderung verbindet? Berlin dr&uuml;ckt sich in bew&auml;hrt widerst&auml;ndiger Weise auch davor. Die Pflicht gibt es, aber sie wird nicht eingehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/warum-der-bildungsbericht-ueberarbeitet-werden-muss-18123412.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Miese Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft ver.di kritisiert die Arbeitsbedingungen bei Subunternehmen, die f&uuml;r Amazon Pakete ausliefern. Der Konzern weist den Vorwurf der Mitverantwortung von sich. Das Bundesarbeitsministerium beobachtet die Entwicklung.<br>\nUnbezahlte &Uuml;berstunden, Anstellung ohne Arbeitsvertrag, schreiende Vorgesetzte: Die Liste der Vorw&uuml;rfe von Fahrern, die t&auml;glich Amazon-Pakete zustellen, ist lang. All das habe Martin erlebt, w&auml;hrend der Monate, in denen er in Niedersachsen im Raum Hannover Pakete ausgeliefert hat. Der Job sei am Anfang in Ordnung gewesen, sagt Martin, der eigentlich einen anderen Namen hat. Doch dann sei es irgendwann einfach zu viel geworden: &ldquo;Ich war in einem Gebiet, in dem es viele Hochh&auml;user gab. Du musst rennen, um alles wirklich gut zu schaffen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nPaketzusteller wie Martin sind in der Regel nicht bei Amazon selbst angestellt, sondern bei einem Subunternehmen. Amazon erkl&auml;rt gegen&uuml;ber dem NDR, bundesweit mit Hunderten kleinen und mittelst&auml;ndischen Partnern zusammenzuarbeiten, die im Auftrag des Konzerns Bestellungen an Kundinnen und Kunden zustellen.<br>\nMartin war bei KPS Kleinpaketservice GmbH besch&auml;ftigt, die nach Angaben auf ihrer Homepage derzeit mehr als 500 Mitarbeiter besch&auml;ftige und t&auml;glich mehr als 100.000 Pakete bundesweit ausliefere. Die Standorte befinden sich alle in der N&auml;he von Verteilzentren von Amazon, von denen es allein in Niedersachsen sieben gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/amazon-subunternehmen-103.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Moshe Zuckermann zum documenta-Skandal: &bdquo;Ein typisch deutscher Eklat&ldquo;<\/strong><br>\nWegen eines Bildes mit antisemitischen Inhalten wird eine ganze Ausstellung desavouiert. F&uuml;r den israelisch-deutschen Philosophen ist das im Gespr&auml;ch mit Florian R&ouml;tzer ein typisch deutscher Eklat: &bdquo;Der Antisemitismusdiskurs in Deutschland ist verquer.&ldquo;<br>\nEs gibt jetzt gro&szlig;e Aufregung &uuml;ber die documenta. Das indonesische K&uuml;nstlerkollektiv Taring Padi hat ein gro&szlig;es Bild aufgeh&auml;ngt, das schon 20 Jahre alt ist. Und dort wurden dann zwei Darstellungen gefunden, die man als antisemitisch bezeichnet. Sie sind auch antisemitisch. Bundeskanzler Scholz hat gleich den Besuch der documenta abgesagt hat. In Zeitungen wird gesprochen von einem Antisemitismus von monstr&ouml;sem Ausma&szlig; gesprochen. Wie wird denn das in Israel wahrgenommen?<br>\nMoshe Zuckermann: In Israel wurde es bis dato so gut wie gar nicht wahrgenommen. Nur diejenigen, die sich mit Kunst besch&auml;ftigen und von der documenta &uuml;berhaupt wissen, haben etwas davon geh&ouml;rt. Es ist ein typisch deutscher Eklat und es ist klar, dass es ein deutsches Ph&auml;nomen ist, wie jetzt damit umgegangen wird. Aber in Israel selber ist das kein Thema. Israel hat seine eigenen Sorgen mit seiner zusammengebrochenen Regierung. Von daher ist Antisemitismus auf der documenta f&uuml;r Israel kein Thema im Moment.<br>\nWie w&uuml;rdest du das einsch&auml;tzen? Es ist ein einziges Bild, das nur zwei Darstellungen enth&auml;lt, das den Eklat hervorgerufen hat. Ist es denn angemessen, mit der &uuml;blichen Cancel Culture dagegen vorzugehen? Also das Bild abzubauen oder zu fordern, dass die Leiterin der documenta zur&uuml;cktritt. H&auml;tte man nicht auch ein bisschen konstruktiver damit umgehen k&ouml;nnen?<br>\nMoshe Zuckermann: Ich will erstmal damit beginnen, dass ich finde, dass es kein gutes Bild ist, weil es plakativ ist. Es m&ouml;chte etwas aussagen, wor&uuml;ber wir uns unterhalten k&ouml;nnen und was ich f&uuml;r legitim halte. Aber in der Art und Weise, wie es malerisch umgesetzt worden ist, ist es f&uuml;r meine Begriffe zu plakativ. Wenn man beispielsweise darstellen will, dass es um den russischen Geheimdienst geht, dann schreibt man den Leuten KGB drauf, und wenn es um den englischen Geheimdienst geht, dann schreibt man 007, also James Bond. Und so weiter. Das hat mehr mit Karikatur zu tun als mit Kunst. Das Bild ist nicht gut komponiert und f&uuml;r meine Begriffe kein gutes Bild.<br>\nEine ganz andere Frage ist nat&uuml;rlich, worum es da geht? Ich wei&szlig; gar nicht, warum man, wenn man Kapitalismus darstellen will, einen orthodoxen Juden dazu nehmen muss. Juden sind ja nicht unbedingt so erkennbar. Die Kritik am Kapitalismus in der darstellenden Kunst beispielsweiseweise von Georg Grosz war so, dass man sehr wohl erkennen konnte, dass ein fettes Schwein ist. Es muss nicht gleich ein Jude sein und auf keinen Fall noch mit Schl&auml;fenlocken usw. sein. Daran merkt man auch, dass die Leute, die an dem Bild gearbeitet haben, von Klischees ausgegangen sind, die ihnen f&uuml;r meine Begriffe keine allzu gro&szlig;e Ehre angedeihen lassen. Und die Tatsache, dass man dann irgendwie Mossad und SS zusammenbringt, ist nat&uuml;rlich idiotisch. Die Leute haben sich in der Tat selbst ins Bein geschossen.<br>\nDie Reaktion darauf aber ist wieder einmal typisch deutsch. Jemand hat kurz ger&uuml;lpst und das ersch&uuml;ttert das ganze Land und l&ouml;st ein Erdbeben aus. Der deutsche Bundespr&auml;sident hat sich ge&auml;u&szlig;ert, der Bundeskanzler will nichts mehr damit zu tun haben, die Kuratoren sollen entlassen werden usw.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/moshe-zuckermann-zum-documenta-skandal-jemand-hat-kurz-geruelpst-und-das-erschuettert-das-ganze-land\/%20\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Israelbezogener Antisemitismus<\/strong><br>\n&bdquo;Israelbezogener Antisemitismus&rdquo; ist ein defizit&auml;rer Begriff. Er mag sich auf realen Antisemitismus beziehen, bei dem allerdings der Bezug auf Israel lediglich als seine Legitimation fungiert. Die Israelbezogenheit ist in diesem Fall nur Fassade f&uuml;r den Judenhass; mit dem realen Israel hat ein so verstandener &bdquo;israelbezogener Antisemitismus&rdquo; nichts zu tun. Eine solche Erscheinung des Antisemitismus mag es, wie gesagt, geben, aber nicht sie ist mit dem Begriff gemeint, der in den g&auml;ngigen Antisemitismus-Diskurs eingegangen ist.<br>\n&bdquo;Israelbezogener Antisemitismus&rdquo; postuliert vielmehr, dass die schiere Kritik am Staat Israel bzw. an seine politische Praxis bereits als Antisemitismus zu werten sei. In diesem Fall ist Israelkritik nicht Anh&auml;ngsel an den Antisemitismus, sondern sie selbst begr&uuml;ndet ihn als Erscheinungsform des Judenhasses. Der Israelkritiker ist schon darin Antisemit, dass er Israel kritisiert.<br>\nDieses Postulat basiert auf der Annahme, dass Judentum, Zionismus und Israel gleichzusetzen seien, und davon abgeleitet eben auch die negativ gewendeten Kategorien: Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik. Das ist haneb&uuml;chen, und zwar schon deshalb, weil nicht alle Juden Zionisten, nicht alle Zionisten Israelis und nicht alle Israelis Juden sind. Wer diesen Grundbestand der Dinge nicht verstanden hat, kann gar nicht mitreden.<br>\nDie Zionisten haben zwar immer gehofft, dass alle (oder zumindest die allermeisten) Juden in der Welt nach Israel emigrieren w&uuml;rden, aber diese Hoffnung hat sich nie verwirklicht. Selbst nach dem Holocaust lebt ein Gro&szlig;teil des j&uuml;dischen Kollektivs in der Welt nicht in Israel, sieht sich mithin nicht als dem Zionismus und seinen Postulaten verpflichtet. Wenn also ein orthodoxer Jude im Ausland oder auch in Israel selbst die schiere Gr&uuml;ndung des zionistischen Staates als ein Vergehen gegen Gottes Willen theologisch begr&uuml;ndet, artikuliert er damit sein Bekenntnis als Jude im dezidierten Gegensatz zum Selbstverst&auml;ndnis eines zionistischen Juden. Gleiches gilt auch f&uuml;r andere antizionistischen bzw. dem Zionismus gegen&uuml;ber indifferent eingestellten Juden. Sie alle gelten als Juden, wenn sie einen Wert darauf legen. Antisemiten sind sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/israelbezogener-antisemitismus\/\">Moshe Zuckermann in Overton<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Massenpsychologische Aspekte der Psychologischen Kriegsf&uuml;hrung<\/strong><br>\nAus Internationale Zeitschrift f&uuml;r Sozialpsychologie und Gruppendynamik in Wirtschaft und Gesellschaft &ndash; seit 1975<br>\nDer 28-J&auml;hrige Gustav Le Bon (1841 &ndash; 1931) erlebte als Arzt den Krieg zwischen Frankreich und Preu&szlig;en in Paris 1870, als die Stadt von preu&szlig;ischen Truppen belagert war. Er konnte beobachten, dass die Soldaten nicht nur aus Pflichtgef&uuml;hl, sondern aus Begeisterung in den Krieg gezogen sind und zu gro&szlig;en Opfern bereit waren. Aufgrund dieser Erfahrungen und Beobachtungen konnte er 25 Jahre sp&auml;ter, d. h. im Jahr 1895, sein Hauptwerk &bdquo;Psychologie der Massen&ldquo; vorlegen.<br>\nDamit begr&uuml;ndete er, neben Gabriel Tarde (1843 &ndash; 1904) mit &bdquo;Die Gesetze der Nachahmung, 1890&ldquo; und Scipio Sighele mit &bdquo;Die verbrecherische Masse, 1891&ldquo; die Massenpsychologie. Gleichsam wirkte dieses Gebiet der Sozialpsychologie auch auf die Soziologie, die Politologie, die Geschichtswissenschaft und die Philosophie.<br>\nEin besonderer Anlass in der Gegenwart, sich mit diesem Thema wieder zu befassen, ist der aktuelle Krieg in der Ukraine. Obwohl auch der Krieg in Kosovo, der Zweite Golfkrieg, der Afghanistankrieg, der Libyenkrieg und der Krieg in Jemen massenpsychologische Emotionen hervorrufen konnte, ist es dazu &bdquo;Dank&ldquo; der Mainstreammedien des Westens weniger gekommen. Alle diese Kriege erregten nicht die gleiche Betroffenheit, sie waren au&szlig;erhalb von Europa oder spielten nicht die gleiche gro&szlig;e Rolle in den Massenmedien und errangen damit auch nicht die gro&szlig;e Aufmerksamkeit.<br>\nMassenpsychologische Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Mithilfe von charismatischen F&uuml;hren und ihren rhetorischen F&auml;higkeiten (h&auml;ufig talentierte Schauspieler) und vor allem durch Massenmedien, die Emotionalit&auml;t in der Masse bestimmend und die eigene Individualit&auml;t zur&uuml;cktritt. Der Verstand tritt in den Hintergrund, das Unbewusste unabh&auml;ngig vom Bildungsgrad der Massenmitglieder wird bestimmend und man f&uuml;hlt sich auch nicht mehr f&uuml;r die eigenen Taten verantwortlich. Die Ich-St&auml;rke (Erich Fromm) wird durch Emotionalit&auml;t (Angst und Hass) dominiert.<br>\nEs kann zum verbrecherischen Verhalten kommen, aber auch zum Heroismus und zur Opferbereitschaft. Es steigt die Bereitschaft, sich f&uuml;r Ideen und &Uuml;berzeugungen, die kaum verstanden werden, sich heldenhaft hinschlachten zu lassen. Umso gr&ouml;&szlig;er ist dazu die Bereitschaft, wenn es um ehrw&uuml;rdige Ziele wie Gott, Kaiser, F&uuml;hrer, Vaterland, Freiheit, Sozialismus und andere hehre Ziele geht. Es sind vor allem drei Komplexe, welche bei der Erforschung der Propaganda und Emotionen von besonderer Bedeutung sind: Massenpsychologie (Massenhysterie), &Ouml;ffentlichkeit bzw. ver&ouml;ffentlichte Meinung und moderne Kommunikationsmittel bzw. Massenmedien (insbesondere die Bilder im Fernsehen: Weinende Frauen und Kinder).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/erziehung\/schule-bildung\/massenpsychologische-aspekte-der-psychologischen-kriegsfuehrung\">Rudolf O. Zucha auf Seniora.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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