{"id":85288,"date":"2022-06-29T08:30:04","date_gmt":"2022-06-29T06:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288"},"modified":"2022-06-29T08:30:04","modified_gmt":"2022-06-29T06:30:04","slug":"hinweise-des-tages-4139","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h01\">Scheiternde Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h02\">&ldquo;Bis zu 80 Milliarden j&auml;hrlich f&uuml;r Verteidigung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h03\">Global NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h04\">Endlich verhandeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h05\">Waffenexporte in Kriegsgebiete: Deutschland an vorderster Front<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h06\">Zulassungsverfahren f&uuml;r Impfstoffe beschleunigen? &bdquo;Epidemiologisch nicht nachvollziehbar&ldquo;: Kekul&eacute; zerlegt Vorschlag von Biontech-Chef<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h07\">Die Wissensbasis der Covid-19-Medizin wird untergraben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h08\">Pressestatement zur &uuml;berarbeiteten Corona-Testverordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h09\">M&uuml;llberge durch Null-Covid-Strategie in China: &raquo;Medizinische Abf&auml;lle in beispiellosem Ausma&szlig;&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h10\">F&uuml;r den Personalmangel bei Flugh&auml;fen, Bahn, Gastst&auml;tten und Hotels gibt es eine unbequeme L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h11\">Die Freiheit der Presse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h12\">Warum Bundeskanzler Olaf Scholz vor Oliver Schr&ouml;m zittern sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h13\">&Uuml;berlastete Stromnetze: Bei Sonnenschein wird die Solaranlage von Herrn Husemann abgeschaltet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85288#h14\">Das waren die Linken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Scheiternde Sanktionen<\/strong><br>\nDie G7-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Elmau im Grundsatz einen Preisdeckel f&uuml;r russisches Erd&ouml;l und Erdgas beschlossen und setzen damit einen gro&szlig;en Teil ihrer Energieversorgung aufs Spiel. Der Preisdeckel soll der westlichen Embargopolitik gegen Russland, die bislang mehr oder weniger gescheitert ist, zum Erfolg verhelfen, indem er Moskaus Exporteinnahmen drastisch reduziert und dem dramatischen Anstieg der Energiepreise im Westen ein Ende setzt. Experten bezweifeln, dass sich dies technisch bewerkstelligen l&auml;sst. Als m&ouml;glich gilt zudem, dass Russland mit der Einstellung seiner &Ouml;l- und Gasexporte reagiert. Europas Versorgung br&auml;che dann zusammen. Ein Importverbot f&uuml;r russisches Gold, das die G7 ebenfalls vorbereiten, wird laut Einsch&auml;tzung eines Experten &bdquo;nichts &auml;ndern&ldquo;; es sei &bdquo;reine Symbolpolitik&ldquo;. Die G7 haben in Elmau au&szlig;erdem beschlossen, mit einer riesigen Infrastrukturinitiative Chinas Neuer Seidenstra&szlig;e das Wasser abzugraben. Dies hatten sie schon vor einem Jahr angek&uuml;ndigt; geschehen ist nichts. In der Klimapolitik haben die G7 in Elmau begonnen, sich Ausnahmen von den Beschl&uuml;ssen der Glasgower Klimakonferenz zu genehmigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8962\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sanktionen gegen Russland: Die Top Ten des Scheiterns<\/strong><br>\nDie Sanktionen wirken nicht wie geplant, und das liegt unter anderem daran, dass manche L&auml;nder schlicht keine &Uuml;bersicht dar&uuml;ber haben, welche Firmen im Land direkt oder indirekt Russen geh&ouml;ren; dass der &ldquo;Westen&rdquo; aus Eigeninteresse inkonsequent ist; oder dass man sich verkalkuliert hat. Der wichtigste Grund ist aber wohl der, den die westlichen L&auml;nder nicht gern wahrhaben wollen: Sie sind nicht mehr die einzigen Akteure mit Einfluss in der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sanktionen-gegen-Russland-Die-Top-Ten-des-Scheiterns-7153896.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Bis zu 80 Milliarden j&auml;hrlich f&uuml;r Verteidigung&rdquo;<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat im &ldquo;Farbe bekennen&rdquo;-Interview in der ARD angek&uuml;ndigt, Deutschland werde &ldquo;in den kommenden Jahren durchschnittlich 70 bis 80 Milliarden Euro&rdquo; in die Armee investieren. Damit sei Deutschland das Land in Europa, das am meisten Geld investiere und dann auch die gr&ouml;&szlig;te konventionelle Armee habe. Dies sei auch f&uuml;r die Verteidigungs- und Einsatzf&auml;higkeit der NATO insgesamt wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/scholz-interview-105.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu passt: <strong>Steigende Gaspreise: &bdquo;Viele Menschen werden das nicht zahlen k&ouml;nnen&ldquo;<\/strong><br>\nGasengp&auml;sse, Zahlungsausf&auml;lle, Insolvenzen: Stadtwerke-Vertreter Ingbert Liebing rechnet mit rapide steigenden Energiekosten. Was Wirtschaftsminister Habeck macht, reicht ihm nicht. [&hellip;]<br>\nDer Staat soll einspringen und den Stadtwerken Geld geben?<br>\nEs geht um Versorgungssicherheit. Wenn die Stadtwerke als Grundversorger ins Straucheln kommen, ist es notwendig, ihnen zu helfen. Sobald die Bundesnetzagentur die Preisanpassung im Energiesicherungsgesetz aktiviert, k&ouml;nnen Versorger die Mehrkosten an den Endkunden weitergeben. Aber viele Menschen werden das nicht zahlen k&ouml;nnen. Bisher waren die Zahlungsausf&auml;lle mit unter 1 Prozent gering. Das werden bald mehr, und dann wird es existenzbedrohend. Berechnungen von Stadtwerken zeigen: Wenn sie zehnmal so viele Zahlungsausf&auml;lle haben, &uuml;bersteigt das ihren Jahresgewinn und ihr Eigenkapital. Die Bundesregierung muss daher &auml;hnlich wie zur Corona-Pandemie f&uuml;r Energieversorger schnell ein Insolvenzmoratorium einf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nWird in der Bundesregierung zu wenig an die Stadtwerke gedacht?<br>\nDas frage ich mich zuweilen auch. Das Bundeswirtschaftsministerium k&uuml;mmert sich vorrangig um die gro&szlig;en Unternehmen. Minister Habeck sagt, dass f&uuml;r die Stadtwerke die Bundesl&auml;nder und die kommunalen Eigent&uuml;mer zust&auml;ndig sind. Aber es kann nicht sein, dass wir nur f&uuml;r die gro&szlig;en Energieversorger einen einheitlichen bundesweiten Schutzschirm aufspannen. Und um die Stadtwerke sollen sich 16 Landesregierungen und mehrere 1000 Kommunen k&uuml;mmern. Das geht nicht! Wir haben einen Energiemarkt. Und der steckt in einer systemischen Krise, die deutschlandweit beantwortet werden muss.<br>\nWas werfen Sie Habeck vor?<br>\nIch w&uuml;nsche mir mehr Ber&uuml;cksichtigung der praktischen Verh&auml;ltnisse vor Ort. Stadtwerke, deutlicher: alle kommunalen Unternehmen, sind systemrelevant. Wir haben einen gesetzlichen Auftrag als Grundversorger. Erst k&uuml;rzlich haben Stadtwerke Hunderttausende Haushalte aufgefangen, weil billige Stromdiscounter vor dem Preisanstieg aufgegeben hatten. Ohne uns ger&auml;t die Versorgungssicherheit in Gefahr. Dann sind die privaten Haushalte und &ouml;rtliche Gewerbetreibende vor Energieausf&auml;llen nicht mehr gesch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/steigende-gaspreise-viele-menschen-werden-das-nicht-zahlen-koennen-18130487.html?premium\">FAZ<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;In drei Monaten werden Menschen ihre Rechnung nicht mehr zahlen k&ouml;nnen&ldquo;<\/strong><br>\nBei einem Fachkongress in Berlin hat der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus M&uuml;ller, wegen des Gasengpasses ein d&uuml;steres Bild der kommenden Winterperiode gezeichnet. Zudem prophezeit er ein neues Nord-S&uuml;d-Gef&auml;lle in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus239617359\/Gas-Versorgung-In-drei-Monaten-werden-Menschen-ihre-Rechnung-nicht-mehr-zahlen-koennen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Steigende Energiepreise: Die Warnungen werden lauter<\/strong><br>\nDenn laut der zitierten YouGov-Umfrage m&uuml;ssen aufgrund der gestiegenen Preise schon jetzt 14,6 Millionen Deutsche ab 18 Jahren einen Dispokredit in Anspruch nehmen, in der Altersgruppe von 25 bis 34 Jahren sind es nach der Umfrage sogar 30 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Steigende-Energiepreise-Die-Warnungen-werden-lauter-7154083.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Global NATO<\/strong><br>\nTrotz erheblicher Anstrengungen bei der Stationierung neuer Truppen in Ost- und S&uuml;dosteuropa will die NATO enger mit vier Staaten in der Asien-Pazifik-Region kooperieren. Dies hat NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg gestern best&auml;tigt. Demnach wird der westliche Milit&auml;rpakt in n&auml;chster Zeit nicht nur Kampfbrigaden im Baltikum etablieren, sondern auch die Zahl der Truppen, die in erh&ouml;hter Bereitschaft sein sollen, auf 300.000 erh&ouml;hen. Am NATO-Gipfel, der am morgigen Mittwoch in Madrid beginnt, werden dennoch erstmals die Staats- und Regierungschefs der vier NATO-Kooperationspartner aus der Asien-Pazifik-Region anwesend sein. Es geht diesmal nicht &ndash; wie in den vergangenen Jahrzehnten &ndash; darum, deren Streitkr&auml;fte f&uuml;r NATO-Eins&auml;tze in aller Welt zu nutzen, etwa in Afghanistan; im Mittelpunkt steht das gemeinsame Vorgehen gegen China. Damit nimmt die globale Ausdehnung der NATO, die im Kern bereits seit den 1990er Jahren vorangetrieben wird, neue Form an. Diese ist dabei gegen&uuml;ber ehrgeizigen Pl&auml;nen, die Strategen vor gut 15 Jahren auf dem H&ouml;hepunkt westlicher Macht schmiedeten, erkennbar abgespeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8961\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>NATO im Grabenkampf: Militarisierungspl&auml;ne der Kriegsallianz<\/strong><br>\nDie Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Bisher konnte die NATO gut 40.000 Soldaten innerhalb k&uuml;rzester Frist mobilisieren. Im wesentlichen handelt es sich dabei um die NATO Response Force (NRF). In Zukunft &ndash; hat Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg angek&uuml;ndigt, was der NATO-Gipfel nun f&ouml;rmlich beschlie&szlig;en wird &ndash; sollen es mehr als 300.000 sein. Auch wenn sie wohl nicht alle binnen 30 Tagen wirklich einsatzf&auml;hig sein m&uuml;ssen, wie es bislang bei der NRF der Fall war: Der westliche Milit&auml;rpakt erh&ouml;ht damit seine F&auml;higkeit zu schnellen Operationen in Ost- und S&uuml;dosteuropa drastisch.<br>\nUnd es kommen noch weitere Ma&szlig;nahmen hinzu. Die NATO-Battlegroups im Baltikum und in Polen etwa sollen zu Kampfbrigaden aufgestockt werden; zudem werden dort riesige Waffenlager aufgebaut. Nicht nur die Land-, auch andere Teilstreitkr&auml;fte weiten ihre Aktivit&auml;ten umfassend aus: Erst am Dienstag bekr&auml;ftigte Marineinspekteur Jan Christian Kaack, die Deutsche Marine sei bereit, in der Ostsee eine F&uuml;hrungsrolle im NATO-Rahmen einzunehmen. Das ist zwar nicht ganz neu, in Rostock etwa entsteht schon seit Jahren ein neues multinationales Marinehauptquartier. Trotzdem ist klar: Auch bei den Seestreitkr&auml;ften werden die Aktivit&auml;ten immens hochgefahren.<br>\nKlar ist auch: Die ehrgeizigen Militarisierungspl&auml;ne binden Kr&auml;fte. Die NATO legt sich mit Blick auf die Nutzung ihrer nicht unendlichen Ressourcen vorrangig auf den Machtkampf gegen Russland in Europa fest. Dort positioniert sie sich mit dem fest geplanten Beitritt Finnlands von der Arktis &uuml;ber die Ostseeregion bis hin zum Schwarzen Meer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429383.nato-im-grabenkampf.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Vergr&ouml;&szlig;erung der Nato-Eingreiftruppe: Neue Abschreckungsarmee<\/strong><br>\nJens Stoltenberg verk&uuml;ndet mal eben eine massive Aufstockung der Eingreiftruppe. Sie w&uuml;rde den Krieg in Gestalt eines neuen Kalten Kriegs verl&auml;ngern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vergroesserung-der-Nato-Eingreiftruppe\/!5863730\/%20\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>China warnt S&uuml;dkorea vor Verschlechterung der Beziehungen<\/strong><br>\nDer neue s&uuml;dkoreanische Pr&auml;sident Yoon Suk-yeol wird auf dem Nato-Gipfel, der von Mittwoch auf Donnerstag in Madrid stattfindet, mit dem amerikanischen Pr&auml;sidenten Joe Biden und dem japanischen Premierminister Fumio Kishida zusammenkommen. Dies w&auml;re Yoons erstes pers&ouml;nliches Treffen auf einer multilateralen B&uuml;hne.<br>\nChinesische Experten erkl&auml;rten, dass das Ziel der USA, die Nato-Erweiterung im asiatisch-pazifischen Raum durch Gespr&auml;che mit asiatischen Verb&uuml;ndeten voranzutreiben, zu Spannungen auf der koreanischen Halbinsel f&uuml;hren werde, w&auml;hrend die Beziehungen Seouls zu Beijing komplizierter w&uuml;rden. Grund sei, dass die Regierung von Yoon durch die Abh&auml;ngigkeit von den USA schrittweise ihre diplomatische Unabh&auml;ngigkeit verlieren werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-06\/28\/content_78294399.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Endlich verhandeln<\/strong><br>\nHintergr&uuml;nde und L&ouml;sungsperspektiven des &shy;Ukraine-Krieges. Ein Positionspapier des Bundesausschusses Friedensratschlag<br>\nIn der vergangenen Woche legte der Bundesausschuss Friedensratschlag ein Positionspapier zum Ukraine-Krieg vor. Wir ver&ouml;ffentlichen an dieser Stelle einen Auszug aus der Stellungnahme. In voller L&auml;nge findet sie sich unter friedensratschlag.de\/2022\/06\/baf-positionspapier-ukrainekrieg\/ (jW)<br>\nKrieg als Mittel der Politik lehnen wir grunds&auml;tzlich ab. Wir haben uns stets entschieden daf&uuml;r eingesetzt, Krieg als Mittel der Politik zu verhindern, auch bei dem Konflikt zwischen NATO, &shy;Ukraine und Russland. Der russische Einmarsch in die &shy;Ukraine ist daher ein R&uuml;ckschlag f&uuml;r alle, die sich f&uuml;r Frieden engagiert haben &ndash; und gleichzeitig eine Herausforderung f&uuml;r die Friedensbewegung, ihre Bem&uuml;hungen f&uuml;r zivile L&ouml;sungen zu intensivieren. Nicht zuviel Entspannungspolitik ist das Problem gewesen, sondern zuwenig.<br>\nAls B&uuml;rger eines NATO-Staates richten wir unsere Kritik in erster Linie an die NATO-Staaten. Denn der Krieg h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. An eindringlichen Warnungen, auch von zahlreichen f&uuml;hrenden westlichen Au&szlig;enpolitikern und Experten, dass die Missachtung essentieller Sicherheitsinteressen Russlands eine solche Reaktion provozieren k&ouml;nnte, hat es nicht gefehlt. Wir weisen zudem die Doppelmoral zur&uuml;ck, mit der ausgerechnet die Regierungen der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten den russischen Einmarsch als V&ouml;lkerrechtsbruch anprangern, sich als Richter aufspielen und h&auml;rteste Sanktionen verh&auml;ngen, nachdem sie selbst verheerende Angriffskriege gef&uuml;hrt und V&ouml;lkerrecht gebrochen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429276.krieg-endlich-verhandeln.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Es geht um uns, nicht um die Ukraine!<\/strong><br>\nFinanzminister Lindner stimmt auf &raquo;Jahre der Knappheit&laquo; ein. Wirtschaftsminister Habeck stellt eine harte Zeit in Aussicht. Sie und andere aus der Politik tun so, als sei der drohende Niedergang ein Naturgesetz. Es wird nach nur einem halben Jahr h&ouml;chste Zeit, diese Leute aus dem Amt zu jagen und endlich den einzig richtigen Schritt zu fordern.<br>\nDie folgenden S&auml;tze sind nicht geeignet, zarte Gem&uuml;ter zu beruhigen und Patrioten der Stunde zu bes&auml;nftigen. Sie sind nicht politisch korrekt &ndash; nicht dem Sinne nach, der heute die politische Korrektheit vorgibt. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber wenn ich nun t&auml;glich der Presse entnehmen muss, wie Politiker aus diversen Lagern den k&uuml;nstlich erzeugten, politisch motivierten Mangel als reines Naturgesetz deklarieren, gegen den sie nichts tun k&ouml;nnen, den wir nun hinzunehmen haben wie ein Gewitter oder eine schwere Erkrankung, dann werde ich w&uuml;tend. Und das in einem Ma&szlig;e, das mich jede Zur&uuml;ckhaltung zwar nicht vergessen, wohl aber ignorieren l&auml;sst.<br>\nJahrelange Gas- und &Ouml;lengp&auml;sse werden nach dem, was man uns jetzt predigt, schon recht bald eintreten. Vermutlich in einem gravierenderen Ma&szlig;e, als man uns heute vermittelt. Die Inflation nimmt zu, die Lebenshaltungskosten galoppieren. Vielen wird es die letzten R&uuml;cklagen auffressen. Von Arbeitslosigkeit sprechen wir heute noch gar nicht &ndash; sie wird aber Thema werden. Geschuldet ist diese Entwicklung einem strikten Festhalten an den Sanktionen gegen Russland. Alles nur, weil wir weiterhin fest an der Seite einer Ukraine stehen, die keinen Krieg gewinnen kann &ndash; und deren virtueller Sieg nur einer korrupten Elite dienlich w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/06\/es-geht-um-uns-nicht-um-die-ukraine\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Waffenexporte in Kriegsgebiete: Deutschland an vorderster Front<\/strong><br>\nDatenbank &ldquo;ExitArms&rdquo; schl&uuml;sselt weltweite R&uuml;stungslieferungen in Krisenregionen auf. 41 Hersteller mit Sitz in der Bundesrepublik versorgen 16 Konfliktparteien<br>\nKeine deutschen Waffen in Krisengebiete? Eine seit Wochenanfang im Internet abrufbare Datenbank straft eine wiederholt bem&uuml;hte Behauptung Regierender in Deutschland L&uuml;gen. Allein zwischen 2015 und 2020 waren hiesige R&uuml;stungsunternehmen in mehr als 200 F&auml;llen an Transaktionen im direkten Umfeld laufender kriegerischer Konflikte beteiligt.<br>\nDie Bandbreite der Gesch&auml;fte reichte dabei von der Lieferung schweren Kriegsger&auml;ts, von Kleinwaffen &uuml;ber die Bereitstellung von Radarsystemen bis hin zu Ma&szlig;nahmen der Instandsetzung und Modernisierung vorhandener Anlagen.<br>\nHervorgeht dies aus dem Verzeichnis &ldquo;ExitArms&rdquo;, einem gemeinschaftlichen Projekt der Nichtregierungsorganisationen Facing Finance und Urgewald, das am Montag der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt wurde. Die beiden Initiativen mit Sitz in Berlin beziehungsweise in Sassenberg &ouml;stlich von M&uuml;nster engagieren sich f&uuml;r den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt.<br>\n&ldquo;ExitArms&rdquo; greift auf Zahlen des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri zur&uuml;ck und erg&auml;nzt diese um in &ldquo;akribischer&rdquo; Eigenrecherche gewonnene Erkenntnisse. Dabei werden speziell jene Staaten und Konzerne ins Visier genommen, die an R&uuml;stungslieferungen an Kriegsparteien beteiligt sind. Perspektivisch wollen Facing Finance und Urgewald auch die Namen der Finanziers offenlegen, sprich die Banken, Fonds und Investmentgesellschaften, die mit Krediten und Aktienk&auml;ufen die wehrtechnische Produktion und Forschung unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Waffenexporte-in-Kriegsgebiete-Deutschland-an-vorderster-Front-7155867.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Mehr Waffen bedeuten mehr Blutvergie&szlig;en&rdquo;<\/strong><br>\nJurij Scheljaschenko von der Ukrainischen Friedensbewegung &uuml;ber gewaltfreien Widerstand, kollektive Sicherheit und warum er Sanktionen gegen Russland skeptisch sieht. [&hellip;]<br>\nDie Mehrheit westlicher Politiker scheint &uuml;bereingekommen zu sein, immer mehr Waffen in die Ukraine zu schicken, um dadurch den Konflikt mit Russland zu l&ouml;sen. Wie denken Sie dar&uuml;ber?<br>\nMehr Waffen bedeuten mehr Blutvergie&szlig;en und mehr tote Zivilisten. Indem Waffen geliefert werden, bef&uuml;rwortet man eine milit&auml;rische L&ouml;sung des Konflikts. Offenbar ist man auch bereit in Kauf zu nehmen, was ein jahrelanger Krieg an Zerst&ouml;rung und Tod f&uuml;r die Ukraine mit sich bringt. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zeigte sich (Anm.: bei der Ukraine-Konferenz am US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein im April dieses Jahres) &uuml;berzeugt, dass die Ukraine den Krieg auf dem Schlachtfeld gewinnen k&ouml;nne. Oberstes Ziel sei es, Russland nachhaltig zu schw&auml;chen. Auch aus Russland h&ouml;ren wir, dass die &ldquo;Spezialoperation&rdquo; bis September verl&auml;ngert werden soll. Wobei das nicht viel zu sagen hat, da der Kreml dann die eine Phase des Krieges f&uuml;r beendet erkl&auml;ren und eine neue er&ouml;ffnen k&ouml;nnte. Diese Absicht, unbegrenzt Krieg zu f&uuml;hren, liegt im Interesse der kriegstreibenden Eliten in Russland und im Westen. Dabei geht es nat&uuml;rlich um Profit, es geht aber auch um ein konservatives Sicherheitsdenken.<br>\nWas meinen Sie mit konservativem Sicherheitsdenken?<br>\nIch meine damit das System der kollektiven Verteidigung, dem diese Eliten anh&auml;ngen. Der italienische Staatspr&auml;sident Sergio Mattarella hat das erkannt. Er hat bei der parlamentarischen Versammlung des Europarates die Bedeutung des Dialogs betont und daran erinnert, dass, um zu gewinnen, der andere nicht notwendigerweise verlieren m&uuml;sse. Wir k&ouml;nnten alle gemeinsam gewinnen.<br>\nEs geht also um kollektive Sicherheit, was bedeutet, dass jeder Staat akzeptiert, dass die Sicherheit eines Staates die Angelegenheit aller ist. Kollektive Verteidigung hingegen bedeutet, dass wir uns gegen jemanden zusammenschlie&szlig;en. So wie wir uns in der Ukraine um Pr&auml;sident Selenskyj scharen, um Russland zu zerst&ouml;ren, und Russland wird uns zur&uuml;ck zerst&ouml;ren und so weiter. Auch die Nato basiert auf kollektiver Verteidigung &ndash; wir mit den USA gegen Russland und sp&auml;ter gegen China und dann China gegen uns. So geht das dahin, bis zur Apokalypse, wenn kein Leben mehr auf der Erde sein wird. Auf diese Weise k&ouml;nne der Frieden erreicht werden, wollen sie uns weismachen. Das ist nat&uuml;rlich Bl&ouml;dsinn! Stattdessen sollten wir eine gemeinsame Sicherheit entwickeln und verstehen, dass alle Menschen Teil der Sicherheit der gesamten Menschheit sein sollten. Doch kriegstreiberische Regierungen respektieren die rationale Idee der gemeinsamen Sicherheit nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/europa\/2151177-Mehr-Waffen-bedeuten-mehr-Blutvergiessen.html\">Wiener Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zulassungsverfahren f&uuml;r Impfstoffe beschleunigen? &bdquo;Epidemiologisch nicht nachvollziehbar&ldquo;: Kekul&eacute; zerlegt Vorschlag von Biontech-Chef<\/strong><br>\nDass der Biontech-Chef ausgerechnet jetzt auf eine &ndash; weitere &ndash;Vereinfachung der Notfall-Zulassung dr&auml;ngt, ist epidemiologisch nicht nachvollziehbar. Als wahrscheinlichstes Szenario f&uuml;r den Herbst gilt, dem stimmt inzwischen auch der Corona-Expertenrat der Bundesregierung zu, eine erneute Welle des derzeit in Deutschland vorherrschenden Typs BA.5 oder einer anderen Omikron-Untervariante.<br>\nDagegen angepasste Impfstoffe w&uuml;rden jedoch kaum Infektionen verhindern &ndash; das w&auml;re bei den auf die oberen Atemwege spezialisierten Omikron-Mutanten noch weniger zu erwarten als bei ihren Vorg&auml;ngern. Ob gegen k&uuml;nftige Varianten gerichtete Vakzine vor schweren und t&ouml;dlichen Verl&auml;ufen besser sch&uuml;tzen als die derzeit verf&uuml;gbaren Dreifachimpfungen, ist fraglich und lie&szlig;e sich nur mit Hilfe klinischer Studien herausfinden &ndash; auf die Pharma-Manager Sahin aber gerade verzichten m&ouml;chte.<br>\nAngesichts der ohnehin geringen Sterblichkeit von Omikron-Infektionen ist eine &Uuml;berlastung der Intensivstationen auch dann nicht zu erwarten, wenn wir f&uuml;r die Boosterung von Menschen mit hohem Risiko im Herbst noch einmal die vorhandenen Vakzinen verwenden.<br>\nDie Aufregung des Biontech-Chefs d&uuml;rfte deshalb in erster Linie unternehmerische Gr&uuml;nde haben. Konkurrent Moderna setzte bereits fr&uuml;h auf eine Kombination aus dem Wuhan-Impfstoff und einer gegen Omikron angepassten Komponente, pr&auml;sentierte Anfang Juni die ersten Ergebnisse klinischer Studien und beantragte kurz darauf die Einleitung des Rolling-Review -Zulassungsverfahrens bei der Europ&auml;ischen Arzneimittelbeh&ouml;rde.<br>\nLaut Unternehmensangaben wurden bereits mehrere Millionen des bivalenten Impfstoffes produziert, die Auslieferung soll im August beginnen. Mitte Mai gab Bundesgesundheitsminister Lauterbach bekannt, dass die Bundesregierung f&uuml;r den bivalenten Moderna-Impfstoff 830 Millionen Euro bereitgestellt hat.<br>\nF&uuml;r den monovalenten Omikron-Impfstoff von Biontech\/Pfizer sieht es dagegen schon l&auml;nger nicht gut aus. Zuerst verz&ouml;gerte sich die Entwicklung, dem Vernehmen nach wegen zu geringer Schutzwirkung des Prototyps. Dann zeigten mehrere Studien, dass eine durchgemachte Infektion mit der Omikron-Untervariante BA.1 so gut wie nicht gegen eine sp&auml;tere Infektion mit den aktuell verbreiteten Untervarianten (BA.4, BA.5, BA.2.12.1) sch&uuml;tzt. Da Biontech seine monovalente Omikron-Vakzine gegen BA.1 entwickelt hat, d&uuml;rfte diese mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen ausreichenden Schutz vor den aktuell zirkulierenden oder &auml;hnlichen, f&uuml;r den Herbst zu erwartenden Varianten bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/kekule-vorschlag-von-biontech-chef-ist-epidemiologisch-nicht-nachvollziehbar_id_107989512.html\">Alexander Kekul&eacute; auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Wissensbasis der Covid-19-Medizin wird untergraben<\/strong><br>\nDer Tsunami von Daten und Fehlinformationen ist nur mit mehr Personal zu kontrollieren. [&hellip;]<br>\nWas unter normalen Umst&auml;nden gut funktioniert, ist durch die Pandemie arg ins Wanken geraten. Die schiere Menge der wissenschaftlichen Ver&ouml;ffentlichungen, die zum Thema Covid-19 st&auml;ndig erscheinen, macht es nahezu unm&ouml;glich, den &Uuml;berblick zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Unter &bdquo;Covid-19&ldquo; findet man im Suchportal &bdquo;Pub Med&ldquo; der amerikanischen National Library of Medicine heute mehr als 266 000 Artikel, die in den letzten zweieinhalb Jahre erschienen sind. Aktuell kommen pro Woche etwa 1500 bis 3000 neue Ver&ouml;ffentlichungen dazu. Niemand ist in der Lage, dies alles zu verarbeiten, und es braucht schon eine gr&ouml;&szlig;ere Gruppe von Experten, um selbst f&uuml;r einzelne Fragestellungen verl&auml;ssliche Antworten aus der Datenflut herauszufiltern. Selbst dann ist man jedoch nicht vor irref&uuml;hrenden, ja falschen Schlussfolgerungen gefeit, wie man am Beispiel von Metaanalysen zur Wirkung des Medikaments Ivermectin auf den Verlauf der Covid-19-Erkrankung sehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/natur-und-wissenschaft\/2022-06-29\/161bbd581efc1df9ee0b2756b3fd049b\/?popup=user.lf-ns\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pressestatement zur &uuml;berarbeiteten Corona-Testverordnung<\/strong><br>\nZur &uuml;berarbeiteten Testverordnung erkl&auml;rt der Bundesvorsitzende des Deutschen Haus&auml;rzteverbandes, Ulrich Weigeldt:<br>\n&bdquo;Grunds&auml;tzlich ist es aus unserer Sicht richtig, die anlasslosen Massentestungen asymptomatischer Personen einzuschr&auml;nken und die Qualit&auml;t der Tests zu erh&ouml;hen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen auch die Wild-West-Zust&auml;nde in einigen Testzentren unterbunden werden. Die nun vorgelegte neue Testverordnung ist aber vor allem ein B&uuml;rokratiemonster mit zum Teil haarstr&auml;ubenden Regelungen, die schlichtweg nicht zu Ende gedacht sind.<br>\nEs ist nicht Aufgabe der Haus&auml;rztinnen und Haus&auml;rzte und der Praxisteams, zu kontrollieren, ob jemand am Abend beispielsweise ein Konzert besucht und deswegen, laut neuer Testverordnung, anspruchsberechtigt ist oder nicht. Die Idee, dass sich die Praxen Eintrittskarten oder &auml;hnliches ihrer Patientinnen und Patienten als Nachweis vorlegen lassen, ist absurd. Arztpraxen sind keine Ordnungs&auml;mter!<br>\nDass die Patientinnen und Patienten im Zweifel in einer Art Selbsterkl&auml;rung versichern sollen, dass sie anspruchsberechtigt sind, f&uuml;hrt nicht nur zu einer riesengro&szlig;en Zettelwirtschaft, sondern auch zu sehr vielen Nachfragen und Unklarheiten. Die Kolleginnen und Kollegen, aber vor allem auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Empfangstresen, werden dank dieser undurchdachten Regelung jetzt wieder sehr viel Zeit mit Erkl&auml;rungen und der Beantwortung von Nachfragen verunsicherter Patientinnen und Patienten verbringen. Diese Zeit fehlt am Ende f&uuml;r die Versorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hausaerzteverband.de\/presse-medien\/pressemitteilungen\/nachrichten-detailansicht\/pressestatement-zur-ueberarbeiteten-corona-testverordnung\">Deutscher Haus&auml;rzteverband<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>M&uuml;llberge durch Null-Covid-Strategie in China: &raquo;Medizinische Abf&auml;lle in beispiellosem Ausma&szlig;&laquo;<\/strong><br>\n68.500 Tonnen medizinischer M&uuml;ll innerhalb einiger Wochen allein in Shanghai: In wohl keinem Land der Welt f&auml;llt so viel Abfall durch die Coronapandemie an wie in China. Nun warnen Forscher vor den Folgen. [&hellip;]<br>\nAbermillionen R&ouml;hrchen, Tupfer, Verpackungen und Schutzanz&uuml;ge wandern in der Folge t&auml;glich in den M&uuml;ll. &raquo;Die Menge an medizinischen Abf&auml;llen pro Tag hat ein Ausma&szlig; angenommen, das in der Geschichte der Menschheit praktisch beispiellos ist&laquo;, sagt Yifei Li, Umweltexperte an der New York University in Shanghai. &raquo;Die Probleme sind schon jetzt riesig und werden sich weiter versch&auml;rfen.&laquo;<br>\nDurch die rasche wirtschaftliche Entwicklung ist Chinas Umwelt ohnehin stark belastet. Die Gesetze gegen die Verschmutzung von Luft und Wasser wurden in den vergangenen Jahren versch&auml;rft. Bis 2060 will die Volksrepublik CO&#8322;-neutral werden &ndash; ein ehrgeiziges Ziel, das angesichts der Abh&auml;ngigkeit des Landes von der Kohle kaum erreichbar ist. Die massenhaften PCR-Tests stellen das Land vor eine weitere &ouml;kologische Herausforderung: Werden die medizinischen Abf&auml;lle nicht ordnungsgem&auml;&szlig; entsorgt, k&ouml;nnen sie den Boden und Gew&auml;sser verunreinigen.<br>\n68.500 Tonnen M&uuml;ll nur f&uuml;r Shanghai<br>\nLandesweite Daten zur Menge an Coronam&uuml;ll gibt es nicht. F&uuml;r Shanghai gaben die Beh&ouml;rden an, dass w&auml;hrend des Lockdowns von Mitte M&auml;rz bis Anfang Juni dort 68.500 Tonnen medizinischen Abfalls angefallen seien &ndash; sechsmal mehr als &uuml;blich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/china-muellberge-durch-die-corona-pandemie-a-581dd687-e89b-44b2-979a-bc3fe5387848\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>F&uuml;r den Personalmangel bei Flugh&auml;fen, Bahn, Gastst&auml;tten und Hotels gibt es eine unbequeme L&ouml;sung<\/strong><br>\nIn schlecht bezahlten, aufreibenden Berufen wie Pflege, Gep&auml;ckabfertigung, Bedienung und Reinigung in Hotels und Gastst&auml;tten herrscht akuter Personalmangel. Die Erkl&auml;rungen daf&uuml;r sind nur m&auml;&szlig;ig &uuml;berzeugend. Bei der Abhilfe wird das Offensichtliche ausgeklammert, die marktwirtschaftliche L&ouml;sung, die L&ouml;hne zu erh&ouml;hen. Das hat einen Grund, den man im &Ouml;konomiestudium eher nicht lernt. (&hellip;)<br>\nAls Erkl&auml;rung liest man in den Medien regelm&auml;&szlig;ig, die Besch&auml;ftigten der w&auml;hrend der Pandemie darniederliegenden oder geschlossenen Branchen, h&auml;tten sich andere Jobs gesucht und k&auml;men deshalb jetzt nicht zur&uuml;ck. F&uuml;r die Pflege passt diese Erkl&auml;rung nicht. Dort ist klar und unbestritten, dass es die schlechte Bezahlung f&uuml;r harte Arbeit, zu wenig Zeit f&uuml;r die Patienten und zu viele &Uuml;berstunden sind, die die Menschen abschrecken oder diese Jobs aufgeben lassen.<br>\nTrotzdem geht es bei der Verbesserung der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen nur im Schneckentempo voran. Auch eine Ausbildungsoffensive gab es zu keiner Zeit, trotz der unermesslich teuren Ma&szlig;nahmen, die angeblich n&ouml;tig waren, um die zu wenigen Pflegekr&auml;fte vor &Uuml;berlastung zu sch&uuml;tzen. Stattdessen wurden mit der wissenschaftlich nicht zu begr&uuml;ndenden Impfpflicht im Gesundheitswesen zus&auml;tzlich viele Pflegekr&auml;fte aus der Branche vertrieben.<br>\nBei Flugh&auml;fen, Hotels und Gastst&auml;tten leuchtet die Erkl&auml;rung durch Abwanderung immerhin vordergr&uuml;ndig ein. Bei genauerem Hinsehen fragt man sich aber, in welche Branchen diese Abertausend gering qualifizierten Servicekr&auml;fte aus den gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektoren abgewandert sein sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/reform-der-wirtschaftswissenschaft-dossiers\/personalmangel\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Freiheit der Presse<\/strong><br>\nWie ich schon mal erz&auml;hlt habe, sehe ich seit Anfang der Corona-Krise nicht mehr fern. Nat&uuml;rlich nicht sofort, auch ich wollte informiert sein und wissen, was los war. Wir waren alle durch Ratlosigkeit und Angst erstarrt und versuchten zu verstehen, worum es ging, und was zu tun w&auml;re. Zunehmend jedoch wurden die t&auml;glichen Fernsehnachrichten zu quasi amtlichen Bulletins, mit denen die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die Anzahl der Kranken und Toten und die immer wieder wechselnden Ma&szlig;nahmen informiert und instruiert wurde. Alle anderen Themen waren pl&ouml;tzlich ausgeblendet, und zu dem &ouml;ffentlich einzig verbliebenen Thema (Corona) gab es vor allem Statistiken und die Verk&uuml;ndung der nun absolut &raquo;zwingend erforderlichen&laquo; Schutzma&szlig;nahmen.<br>\nZwar gab es durchaus Versuche, &uuml;ber solche Ma&szlig;nahmen zu diskutieren, aber die wurden schnell abgeb&uuml;gelt. Was willst du gro&szlig; diskutieren, wenn die Leute sterben, und man sich in einem Krieg befindet? Es herrschte ein Krieg gegen das Virus, und um den zu &raquo;gewinnen&laquo;, hilft kein Nachdenken, sind Zweifel sogar kontraproduktiv. Zum Gl&uuml;ck wurde trotzdem diskutiert, und es gab entgegengesetzte Faktionen. Die meisten waren f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen, einige wenige dagegen. Die ersten waren die Guten, und die anderen waren die B&ouml;sen, Querdenker, Verr&uuml;ckte, Rechtsextremisten. Sie wurden zu Feinden, weil es im Kriege nur Freund oder Feind gibt.<br>\nDer Feind da drau&szlig;en war das Virus, aber in unserer Gesellschaft wurden unsere Freunde, Nachbarn, Kollegen nun auch zu Feinden, weil sie die Ma&szlig;nahmen in Frage stellten und damit uns alle in Gefahr brachten. Das war eine harte Zeit, und ich hoffe, dass sie endlich vorbei ist, weil ich meine Freunde zur&uuml;ckhaben m&ouml;chte. (&hellip;)<br>\nUnd solcher Konflikt &raquo;ums Ganze&laquo; geht leider weiter. Seit Ende Februar sind wir in einen neuen Krieg hereingerutscht. Viele Leute sterben in der Ukraine durch Putins Krieg, und wieder haben wir in unserer Gesellschaft Freunde und Feinde.<br>\nLaut Umfragen sind 60 Prozent der Italiener gegen die Waffenlieferung an die Ukraine und daf&uuml;r, dass man sofort konkrete Verhandlungsversuche unternehmen m&uuml;sse. Im Fernsehen und in den meisten Medien hat aber diese Meinung keine gro&szlig;e Stimme. Der Pazifismus, auf den wir uns doch lange Zeit alle irgendwie einigen konnten, wird jetzt nur noch von einigen mutigen Intellektuellen vertreten, die B&uuml;cher schreiben und in einigen unabh&auml;ngigen Medien ver&ouml;ffentlichen. (&hellip;) Sie werden immer wieder auch im Fernsehen zu Talkshows eingeladen, wo sie aber niedergemetzelt und als Putinversteher abgestempelt werden. (&hellip;) Schade nur, dass die Pazifisten im Fernsehen in Wahrheit kaum zu Wort kommen, weil sie st&auml;ndig unterbrochen und angegriffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/die-freiheit-der-presse\/%20\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum Bundeskanzler Olaf Scholz vor Oliver Schr&ouml;m zittern sollte<\/strong><br>\nnvestigativjournalist Oliver Schr&ouml;m hat das Steuerbetrugsmodell CumEx mit aufgedeckt. Mit dem &ldquo;Wirtschaftsjournalist&rdquo; spricht Schr&ouml;m &uuml;ber die dunkle Seite des investigativen Journalismus. Dabei geht es auch darum, wie der CumEx-Skandal Bundeskanzler Scholz noch politisch gef&auml;hrlich werden kann.<br>\nWirtschaftsjournalist: Der &ldquo;CumEx&rdquo;-Skandal ist auch politisch brisant &ndash; insbesondere f&uuml;r Bundeskanzler Scholz. Der Verdacht steht im Raum, dass Scholz die in den CumEx-Steuerbetrug verwickelte Hamburger M.M. Warburg-Bank vor R&uuml;ckforderungen der Finanzbeh&ouml;rden von weit mehr als 100 Mio. Euro bewahren wollte. Kann das f&uuml;r Scholz noch politisch gef&auml;hrlich werden?<br>\nOliver Schr&ouml;m: Wir haben bei &ldquo;Panorama&rdquo; zusammen mit der &ldquo;Zeit&rdquo; enth&uuml;llt, dass Olaf Scholz in seiner Zeit als Erster B&uuml;rgermeister von Hamburg sich dreimal mit Christian Olearius dem Mitinhaber der Warburg-Bank getroffen hat. Zwei dieser Treffen standen im zeitlichen Kontext mit der Entscheidung, 47 Millionen Euro nicht zur&uuml;ckzufordern, die sich die Bank zu Unrecht hatte erstatten lassen. Insgesamt ging es um mehr als 170 Millionen Euro, die die Warburg-Bank &uuml;ber mehrere Jahre hinweg mit Hilfe von CumEx ergaunert hatte. Und die Entscheidung, nicht zur&uuml;ckzufordern, war gefallen, obwohl damals schon bekannt war, dass es solche Vorw&uuml;rfe gegen die Bank gibt und auch die Staatsanwaltschaft bereits Ermittlungen gegen Olearius und weitere Warburg-Banker aufgenommen und die Privatbank schon durchsucht hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/149633-warum-bundeskanzler-olaf-scholz-vor-oliver-schroem-zittern-sollte.html\">kress<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;berlastete Stromnetze: Bei Sonnenschein wird die Solaranlage von Herrn Husemann abgeschaltet<\/strong><br>\nAn mehr als 90 Tagen wurde die Anlage eines Mittelst&auml;ndlers in diesem Jahr schon zwangsabgeregelt. Ein Einzelfall oder drohende Normalit&auml;t? Netzbetreiber, Solarwirtschaft und Bundesnetzagentur sind sich uneins.<br>\nJens Husemann erlebt eine paradox erscheinende Situation. Sobald die Sonne scheint, wird seine Solaranlage im fr&auml;nkischen Aurach vom Netzbetreiber ausgeschaltet. &raquo;Jeden Tag&laquo;, sagt der Mittelst&auml;ndler. Auf mehr als 90 Tage Zwangsabschaltungen kommt Husemann in diesem Jahr jetzt schon. Der produzierte Strom wird quasi weggeworfen, weil die Leitungen zum Weitertransport &uuml;berlastet sind.<br>\n&raquo;Das ist Betrug an der Bev&ouml;lkerung&laquo;, sagt Husemann angesichts der stark steigenden Strompreise und angesichts des eigentlich &uuml;berall gewollten Ausbaus der Fotovoltaik. An sich k&ouml;nnte seine Anlage rund f&uuml;nfzig Haushalte mit Strom versorgen. Wegen des immer wieder &uuml;ber viele Stunden erfolgenden Abschaltens &ndash; im Fachdeutsch &raquo;Abregelung&laquo; &ndash; geht der bei M&uuml;nchen lebende Husemann aber schon jetzt davon aus, dass seine Anlage bis zum Jahresende nicht mal die H&auml;lfte der m&ouml;glichen Kapazit&auml;t ins Netz bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/bei-sonnenschein-wird-die-solaranlage-von-herrn-husemann-abgeschaltet-a-42130460-ab56-47e2-8a8a-b7a0d530bf51\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das waren die Linken<\/strong><br>\nDer Parteitag der Linken war in der Tat &uuml;berzeugend: Denn er hat best&auml;tigt, dass das keine linke Partei mehr ist, keine Wahlalternative, mit der man rechnen sollte. Die Linkspartei hat fertig.<br>\nKaum hatte die Delegierte Sofia Fellinger das Mikrofon verlassen, st&uuml;rzten sich die Leitmedien auf die junge Frau und berichteten nur noch von ihr. Emotional habe sie gesprochen, hie&szlig; es. Sie habe die Genossinnen und Genossen moralisch wachger&uuml;ttelt. Mit Blumenkranz auf dem Kopf las sie jener Partei die Leviten, die sich von Putin einfach nicht distanzieren wolle: Was so noch nicht mal stimmt.<br>\nEmotional war die Rede Fellingers tats&auml;chlich. Politisch hingegen eher nicht. Wie &uuml;berhaupt viele der Wortmeldungen, die es am letzten Wochenende gab. Da betraten etliche junge Leute das Podium und kotzten sich aus. Sie wollten endlich einen Neuanfang, h&ouml;rte man heraus. Einige von ihnen sahen aus, als seien sie eben von einer Manga-Messe gekommen. Irgendwie bekam man den Eindruck, die Linke sei eine Partei blutjunger Menschen und Menschinnen, die gerade ihrer Kindheit enteilt sind und die jetzt der Elterngeneration, die nat&uuml;rlich einzig und alleine die Welt an den Abgrund gef&uuml;hrt hat, zeigen wollen, wie man es besser macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/das-waren-die-linken\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Mit der &raquo;Abrissbirne&laquo;<\/strong><br>\nDie Linke: Bei Erfurter Bundesparteitag hat sich Parteirechte mit Haltung zum Ukraine-Krieg weitestgehend durchgesetzt<br>\nDie Linke hat mit ihrem Bundesparteitag in Erfurt die Erwartungen vieler b&uuml;rgerlicher Beobachter erf&uuml;llt. &raquo;Linke verurteilt Ukraine-Krieg und grenzt sich klar gegen Russland ab&laquo;, fasste die Deutsche Presseagentur beispielhaft das zusammen, was die neu gew&auml;hlte Parteispitze in puncto Friedenspolitik gegen diverse &Auml;nderungsantr&auml;ge durchbrachte. In dem von der Mehrheit der Delegierten getragenen Beschluss wird Russland imperialistische Politik und die Einrichtung &raquo;autorit&auml;rer Vasallen-Regime&laquo; unter postsowjetischen Staaten vorgeworfen. Moskau sei &raquo;eines der geostrategischen Machtzentren im fossilen Kapitalismus&laquo;, hei&szlig;t es weiter.<br>\nMit diesem Parteitag sei das &raquo;Narrativ der NATO &uuml;ber Russland&laquo; &uuml;bernommen worden, kritisierte Harri Gr&uuml;nberg, fr&uuml;heres Mitglied des Parteivorstandes, am Montag gegen&uuml;ber junge Welt. Damit konterkariere man die Bem&uuml;hungen um Waffenstillstand und Diplomatie. Das sieht der neugew&auml;hlte Koparteivorsitzende anders. Gegen&uuml;ber dem Bayerischen Rundfunk sagte Martin Schirdewan am Montag, Die Linke sehe &raquo;das Primat der Diplomatie nicht aufgehoben&laquo;. Dabei bezog er sich auf die Kritik aus dem b&uuml;rgerlichen Lager daran, dass sich seine Partei nicht auch noch vollends f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen hat. (&hellip;) Es mangelte nicht an &Auml;nderungsantr&auml;gen, die darauf zielten, einzelne Aspekte des Leitantragstextes im Sinne einer kritischen linken Perspektive zu ver&auml;ndern. Diese wurden aber mit deutlichen Mehrheiten abgelehnt. Am Sonnabend entschieden die Delegierten dar&uuml;ber, ob ein von der EU-Parlamentsabgeordneten &Ouml;zlem Demirel und anderen eingebrachter Ersetzungsantrag, der die Vorgeschichte und die aktuellen Interessen der NATO-Staaten im Kontext des Ukraine-Krieges st&auml;rker gewichtet, oder aber der vom Vorstand vorgelegte Antragstext Grundlage der weiteren Diskussion sein soll. Die Delegierten entschieden sich mit 303 gegen 226 Stimmen f&uuml;r den Antragstext des Parteivorstandes. Danach wurde unter anderem der von einer Gruppe um Sahra Wagenknecht eingebrachte &Auml;nderungsantrag zum Leitantrag 3, f&uuml;r den Ellen Brombacher und Andrej Hunko die F&uuml;rreden hielten, von einer deutlichen Mehrheit der Delegierten abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429290.friedenspolitik-mit-der-abrissbirne.html\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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