{"id":85353,"date":"2022-06-30T11:43:12","date_gmt":"2022-06-30T09:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85353"},"modified":"2022-06-30T12:45:25","modified_gmt":"2022-06-30T10:45:25","slug":"traurige-news-aus-dem-bereich-der-schweizer-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85353","title":{"rendered":"Traurige News aus dem Bereich der Schweizer Medien"},"content":{"rendered":"<p>Von <strong>Christian M&uuml;ller<\/strong>. &ndash; Ein historisch ungebildeter und ahnungsloser Journalist wird als Chefredakteur zum &laquo;Publizistischen Leiter&raquo; bef&ouml;rdert. Der deutsche Einfluss auf Schweizer Medien droht deutlich zuzunehmen. Und das &laquo;Echo der Zeit&raquo;, die beste Informationsplattform der staatlichen Medien SRF, verschliesst die Augen und verschweigt relevante Informationen. Eine traurige, eine katastrophale Entwicklung der Schweizer Medienlandschaft wird Realit&auml;t.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Zwischenbemerkung: Diesen Text haben wir von GlobalBridge &uuml;bernommen. Was Christian M&uuml;ller <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/traurige-news-aus-dem-bereich-der-schweizer-medien\/\">hier<\/a> von der Schweiz berichtet &ndash; vom Niedergang der journalistischen Leistung &ndash; erleben wir &auml;hnlich in Deutschland. Siehe beispielhaft auch den heutigen Artikel &uuml;ber das Handelsblatt Morning Briefing. Albrecht M&uuml;ller.<\/em><\/p><p>Weiter im Text von Christian M&uuml;ller:<\/p><p>Die Berichterstattung und Kommentierung des Krieges in der Ukraine ist in der Schweiz so grausam ein&auml;ugig und uniform wie in Deutschland: Ukraine gut und tapfer, Russland b&ouml;se und grausam. Globalbridge.ch hat dar&uuml;ber bereits einmal berichtet (<a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/schweizer-medien-fordern-mehr-krieg-in-der-ukraine\/\">hier anklicken<\/a>). Aber es gibt Ereignisse, auf die speziell hinzuweisen es sich lohnt.<\/p><p>Der CH-Media-Konzern &ndash; Aargauer Zeitung, Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt und viele andere Regionalzeitungen &ndash; hat ihren bisherigen Mantel-Chefredakteur Patrik M&uuml;ller bef&ouml;rdert: zum publizistischen Leiter der ganzen Gruppe. Das w&auml;re kaum interessant, w&auml;re dieser &laquo;Publizistische Leiter&raquo; Patrik M&uuml;ller nicht ein Journalist, der von der Geschichte Europas <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/ueber-printmedien\/duerfen-wir-den-medien-vertrauen\/\">keine Ahnung<\/a> hat.<\/p><p>Am 5. Juni 2019 schrieb Patrik M&uuml;ller in einem mehr als halbseitigen <a href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/kommentare-aaz\/trotz-trump-lieber-mit-den-usa-als-mit-china-134572016\">Leitartikel<\/a> w&ouml;rtlich: <em>&laquo;Heute und morgen werden wir wieder sch&ouml;ne Reden h&ouml;ren, denn gefeiert wird die Landung der alliierten Truppen in der Normandie vor 75 Jahren &ndash; der Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, der zur Befreiung Europas von Hitlers Nazi-Terror f&uuml;hrte.&raquo; <\/em>Und tags darauf, am 6. Juni, wurde in der gleichen, von Patrik M&uuml;ller verantworteten Zeitung, dem gleichen Ereignis, dem sogenannten D-Day, eine Doppelseite gewidmet. Headline: <em>&laquo;Heute vor 75 Jahren begann die Befreiung Europas von den Nazis.&raquo; <\/em><\/p><p>Jeder auch nur halbwegs gebildete Europ&auml;er weiss: Diese Aussagen sind barer Unsinn. Hitlers Nazi-Truppen wurden, ob man&rsquo;s gerne h&ouml;rt oder auch nicht, von der Roten Armee erstmals im Winter 1942\/43 in Stalingrad &ndash; mit um die 700&rsquo;000 Toten auf Seite der Roten Armee &ndash; und im Juli 1943 in Kursk &ndash; mit &uuml;ber 800&rsquo;000 Toten auf Seite der Roten Armee &ndash; geschlagen, und von da an waren die Hitler-Truppen auf dem R&uuml;ckzug. Das war die milit&auml;rische und auch die psychologische Wende im Zweiten Weltkrieg! Und auch ein Jahr sp&auml;ter, nach dem D-Day am 6. Juni 1944, ja sogar noch nach dem Neujahr 1945, bat der damalige britische Premier Winston Churchill den sowjetischen Staatschef Stalin mehrmals, trotz der bisherigen Erfolge und der schon weit vorger&uuml;ckten Roten Armee die Attacken auf die deutsche Wehrmacht ja nicht zu verz&ouml;gern oder gar einzustellen, damit keine Nazi-Truppen von der Ostfront an die Westfront verschoben werden k&ouml;nnten, weil es &uuml;berhaupt nicht sicher sei, ob es den US-amerikanischen und britischen Truppen an der Westfront gelingen werde, die deutschen Truppen ebenfalls zum R&uuml;ckzug zu zwingen. Aus eben diesem Grund kam Churchill im Februar 1945 <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/krim-sanktionen-so-bestraft-der-westen-unschuldige-menschen\/\">auf Jalta<\/a> Stalin in einigen Punkten auch noch zus&auml;tzlich entgegen.<\/p><p>Wundert es da jemanden, wenn in den CH-Media-Zeitungen seit Ende Februar 2022 unaufhaltsam gefordert wird, mit Putin ja nicht zu verhandeln, sondern endlich mehr und schneller Waffen zu liefern? Den Krieg also ja nicht etwa diplomatisch, sondern mit Waffen zu gewinnen? Und wenn jetzt am Dienstag, 28. Juni, auf der Frontseite der CH-Media-Zeitungen in einem Kommentar <a href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/international\/kommentar-hirntod-war-gestern-die-auferstehung-der-nato-ld.2309998\">folgendes zu lesen<\/a> ist:<\/p><blockquote><p>\n<em>&laquo;Eigentlich ist die neue Realit&auml;t bloss die alte, seit den 90er-Jahren &uuml;berholt geglaubte Wirklichkeit des Kalten Krieges. Wieder ist es Russland und seine despotische F&uuml;hrung, welches die offenen Gesellschaften des Westens mit seiner imperialen Grossmachtpolitik bedroht. Die m&auml;chtigste Verteidigungsallianz der Welt <\/em>(gemeint ist die NATO, Red.) <em>reagiert darauf und definiert Moskau frei nach dem Motto &lsaquo;Zur&uuml;ck in die Zukunft&rsaquo; wieder als den Feind Nummer eins. Das ist nur folgerichtig.&raquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Aha, die Sowjetunion, die mit rund 27 Millionen Kriegsopfern Europa vor Hitlers Diktatur gerettet und 1990 auch den Kalten Krieg beendet hat, beziehungsweise jetzt Russland, ist &ndash; w&ouml;rtlich &ndash; &laquo;wieder&raquo; der &laquo;Feind Nummer eins&raquo;, und das ist &laquo;nur folgerichtig&raquo;. Hitlers &laquo;Mein Kampf&raquo; l&auml;sst gr&uuml;ssen.<\/p><p>Ein Chefredakteur, der auch nur ein bisschen Ahnung von der Geschichte Europas h&auml;tte, w&uuml;rde einen solchen Schreiberling am gleichen Tag in die W&uuml;ste schicken.<\/p><p><strong>Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner r&uuml;ckt Richtung Schweiz vor<\/strong><\/p><p>Die zweite Hiobsbotschaft: Mathias D&ouml;pfner, Vorstandsvorsitzender der deutschen Axel Springer SE, wird Verwaltungsratspr&auml;sident der &laquo;Ringier Axel Springer Schweiz AG&raquo; (RASCH).<\/p><p>Die &laquo;Ringier Axel Springer Schweiz AG&raquo; ist ein 2016 eingegangenes 50:50-Joint-Venture der beiden Medienkonzerne Ringier und Axel Springer und gibt zw&ouml;lf Publikumszeitschriften (darunter zum Beispiel die &laquo;Schweizer Illustrierte&raquo;), sieben Wirtschaftsmedien (darunter &laquo;Bilanz&raquo; und &laquo;Cash&raquo;) und auch den &laquo;Beobachter&raquo; heraus, der traditionell und bis heute einen guten Ruf geniesst.<\/p><p>Wer Mathias D&ouml;pfner und seine Schreibe kennt &ndash; er greift immer wieder auch <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/axel-springer-medien-doepfner-ruft-zu-neuem-kalten-krieg-auf\/\">selbst in die Tasten<\/a> &ndash;, den kann das alles andere als freuen. Der Axel Springer Medienkonzern geh&ouml;rt bereits zu 48,5 Prozent zwei US-amerikanischen Gesellschaften, und zu 21,9 Prozent Mathias D&ouml;pfner selbst. D&ouml;pfner bef&uuml;rwortet klar eine noch engere Verbindung Europas mit den USA. Und D&ouml;pfner forderte Anfang M&auml;rz sogar ein sofortiges Eingreifen der NATO (!) in der Ukraine, was selbst die NZZ dazu veranlasste, dies als <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/springer-chef-mathias-doepfner-blaest-zum-angriff-ld.1673017\">&laquo;Wahnsinn&raquo;<\/a> zu bezeichnen: &laquo;Von allen guten Geistern verlassen: Europas m&auml;chtigster Verleger schreibt den dritten Weltkrieg herbei.&raquo;<\/p><p>Da kann man fast nur noch beten, dass Alexander Theobald, der CEO  der &laquo;Ringier Axel Springer Schweiz AG&raquo; &ndash; auch ein Deutscher &ndash; daf&uuml;r sorgt, dass von diesem Wahnsinns-Geist aus Deutschland nichts in die Schweiz einfliesst.<\/p><p><strong>Auch das &laquo;Echo der Zeit&raquo; ist auf einem Auge blind<\/strong><\/p><p>Das &laquo;Echo der Zeit&raquo; von Radio SRF, jeden Abend um 18 Uhr mit Wiederholung um 19 Uhr und abh&ouml;rbar auch jederzeit als Podcast, ist nicht nur die &auml;lteste Nachrichtensendung von SRF, sondern auch die beste. Da kann man hervorragende Korrespondentinnen und Korrespondenten aus etlichen Ecken der Welt h&ouml;ren, Susanne Brunner etwa aus dem Nahen Osten, Karin Wenger &ndash; bisher &ndash; aus dem Fernen Osten, David Karasek aus Lateinamerika, usw. Die <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/echo-der-zeit-oft-hervorragend-in-einem-fall-enttaeuschend\/\">Berichterstattung aus Moskau durch David Nauer<\/a> war viele Jahre lang zwar immer dezidiert Kreml-feindlich, aber auch damit hat man leben k&ouml;nnen.<\/p><p>Aus nicht nachvollziehbaren Gr&uuml;nden ist nun aber die Berichterstattung &uuml;ber den Krieg in der Ukraine so ein&auml;ugig Ukraine-h&ouml;rig &ndash; um nicht zu sagen Ukraine-hofierend &ndash;, wie man es diesem hochkar&auml;tigen Radio-Programm nie zugetraut h&auml;tte. Alle Nachrichten sind aus ukrainischer Quelle und alle ausschliesslich Ukraine-freundlich. Offensichtliche L&uuml;gen von ukrainischer Seite werden weder richtiggestellt noch kritisiert. Die <a href=\"#article_1376\">totalen L&uuml;gengeschichten<\/a> etwa der offiziellen ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Lyudmyla Denisova wurden nicht thematisiert. Oder dass die Ukraine ihrerseits auch <em>D&ouml;rfer auf russischem Boden<\/em> bombardiert, konnte man zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/world-news\/europe\/2022-06-11\/ty-article-magazine\/.premium\/for-russian-villages-on-the-border-ukrainian-bombings-are-constant\/00000181-536c-d080-a99d-f77d5a040000?utm_source=mailchimp&amp;utm_medium=Content&amp;utm_campaign=haaretz-news&amp;utm_content=147512e83e\">in der israelischen Zeitung Haaretz ausf&uuml;hrlich lesen<\/a>, aber im &laquo;Echo&raquo; war davon nichts zu h&ouml;ren. Und was jetzt mehr als nur &auml;rgerlich ist: Seit etlichen Tagen beschiesst die ukrainische Armee die Stadt Donezk. Die ukrainische Armee beschiesst dort nicht milit&auml;rische Anlagen, sondern wahllos auch das Stadtzentrum, so wie es die USA zum Beispiel auch im Irak wochenlang gemacht haben. Wer aufgrund von pers&ouml;nlichen Bekanntschaften mit Menschen im Donbass telefonieren kann und dies auch tut, muss zum Beispiel erfahren, dass in der Stadt Donezk die Trinkwasserversorgung total zusammengebrochen ist &ndash; nochmals: aufgrund der <em>ukrainischen Beschiessung<\/em> der Stadt mit Hunderten von Raketen (offenbar sind es Totschka-Raketen aus alten Sowjet-Best&auml;nden). Und man kann privat am Telefon unschwer auch h&ouml;ren, dass die dortigen Menschen nur noch einen Wunsch haben: dass Russland so schnell wie m&ouml;glich den ganzen S&uuml;dosten, den ganzen Donbass, am liebsten aber die ganze russischsprachige Region bis und mit Odessa, definitiv besetzt und f&uuml;r immer &uuml;bernimmt. Aber <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-leiden-dieser-menschen-in-der-ukraine-wird-einfach-totgeschwiegen\/\">die Menschen im Donbass<\/a>, die von <em>ukrainischen<\/em> Truppen und Milizen seit 2014 beschossen wurden und werden, interessieren das Schweizer &laquo;Echo der Zeit&raquo; nicht. Ein konkretes Beispiel: Am 26. Juni hat das &laquo;Echo&raquo; an erster Stelle im Programm berichtet, in Kiev seien wieder 14 Raketen niedergegangen, aber kein Wort davon, dass auch an diesem Sonntag die ukrainischen Truppen die Stadt Donezk mit zahlreichen Raketen beschossen hat. Oft sind es dort &uuml;ber hundert Raketen an einem Tag!<\/p><p><strong>Der US-amerikanische Geheimdienst-Experte Graham E. Fuller schrieb <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wann-endlich-erwacht-europa\/\">w&ouml;rtlich<\/a>:<\/strong><\/p><blockquote><p>\n<em>&laquo;Eines der beunruhigendsten Merkmale dieses amerikanisch-russischen Krieges in der Ukraine ist die v&ouml;llige Korruption der unabh&auml;ngigen Medien. Tats&auml;chlich hat Washington den Informations- und Propagandakrieg bisher haushoch gewonnen und alle westlichen Medien dazu gebracht, bei der Charakterisierung des Ukraine-Krieges aus demselben Gesangbuch zu singen. Der Westen hat noch nie zuvor eine so umfassende Durchsetzung der ideologisch gepr&auml;gten geopolitischen Perspektive eines Landes im eigenen Land erlebt. Nat&uuml;rlich kann man auch der russischen Presse nicht trauen. Inmitten einer virulenten antirussischen Propaganda, wie ich sie in meiner Zeit als Kalter Krieger noch nie erlebt habe, m&uuml;ssen ernsthafte Analysten heutzutage tief in die Tasche greifen, um ein objektives Verst&auml;ndnis dessen zu erlangen, was in der Ukraine tats&auml;chlich vor sich geht.&raquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Das gilt nun leider auch f&uuml;r das &laquo;Echo der Zeit&raquo;, das in den allermeisten anderen Themen eine unabh&auml;ngige und pr&auml;zise Berichterstattung garantiert. F&uuml;r langj&auml;hrige &laquo;Echo&raquo;-H&ouml;rer und -H&ouml;rerinnen eine echte Entt&auml;uschung.<\/p><p>Wer, und das d&uuml;rfte auf die meisten Schweizerinnen und Schweizer zutreffen, keine Verwandte, Freunde oder Bekannte in der westlichen Ukraine <em>und<\/em> im Donbass <em>und<\/em> in Russland hat, um mit ihnen direkt reden zu k&ouml;nnen, wer weder die ukrainische Sprache noch Russisch spricht und versteht, um auch andere Informationen zu erhalten &ndash; zum Beispiel vom Exil-Ukrainer <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1154378.blogger-anatoli-scharij-staatsfeind-im-exil.html\">Anatoli Scharij <\/a>&ndash;, kommt nicht darum herum, neben den Mainstream-Medien auch einige andere Plattformen zu konsultieren: in Br&uuml;ssel zum Beispiel <a href=\"https:\/\/app.getresponse.com\/view.html?x=a62b&amp;m=BVq1Br&amp;mc=IQ&amp;r=S5x7X&amp;s=BVo68tI&amp;u=SnDUE&amp;z=EtXCFyN&amp;\">&laquo;Lost in EUrope&raquo;<\/a> (mit t&auml;glich mehreren Meldungen und Kommentaren, sehr gut!), in Deutschland vor allem die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/\">NachDenkSeiten<\/a>, aber auch <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">&laquo;German-Foreign-Policy&raquo;<\/a> (mit meist f&uuml;nf pr&auml;zisen Analysen pro Woche, sehr gut!), oder in den USA zum Beispiel <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/\">&laquo;Consortium News&raquo;<\/a>. Auch ein Blick auf Thomas R&ouml;pers <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/\">&laquo;Anti-Spiegel&raquo;<\/a> kann nicht schaden. F&uuml;r jene, die die russische Sprache nicht verstehen, sind seine &Uuml;bersetzungen durchaus n&uuml;tzlich.<\/p><p><strong>Die traurige Bilanz<\/strong><\/p><p>Als die sogenannten Sozialen Medien aufkamen, war man optimistisch. Man meinte, dass durch diese neuen &laquo;Medien&raquo; die Mitsprache der Bev&ouml;lkerung im demokratischen Meinungsbildungsprozess gest&auml;rkt werden k&ouml;nne. Die Realit&auml;t war: Die Sozialen Medien werden vor allem dazu ben&uuml;tzt, irgendwelche ungepr&uuml;ften Meldungen und abstruse Ideen, oder auch einfach Werbung &ndash; auch politische &ndash; in die Welt zu setzen. Daraus zogen die etablierten Medien wiederum den Marketing-Schluss, die traditionellen Medien seien deshalb deutlich zuverl&auml;ssiger, weil dort geschulte Journalisten und Journalistinnen die Nachrichten pr&uuml;fen und auf ihre &lsaquo;Wahrheit&rsaquo; kontrollieren k&ouml;nnten. Und wieder ist es &ndash; leider &ndash; ein Fehlschluss: Die Journalistinnen und Journalisten k&ouml;nnen vor allem auch <em>die einen Nachrichten durchlassen oder gar puschen, andere aber auch total unterdr&uuml;cken<\/em> &ndash; und so die &Ouml;ffentliche Meinung nicht nur beeinflussen, sondern nachgerade steuern. So, wie wir es gerade jetzt mit dem Ukraine-Krieg erfahren, wo unliebsame Ereignisse und Wahrheiten aus der Ukraine &ndash; zum Beispiel auch das politisch mehr als nur <a href=\"#more-85320\">fragw&uuml;rdige Handwerk von Staatspr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj<\/a> und die Kriegsf&uuml;hrungsmethoden der Ukrainer &ndash; einfach &uuml;bergangen und totgeschwiegen werden.<\/p><p>&laquo;Vertrauen ist gut &ndash; Kontrolle ist besser&raquo; soll schon Lenin gesagt haben. Nur darf man diese Kontrolle nicht einfach den Medien-Konzern-treuen Journalistinnen und Journalisten &uuml;berlassen. Sie schreiben, was ihre Bosse von ihnen verlangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von <strong>Christian M&uuml;ller<\/strong>. &ndash; Ein historisch ungebildeter und ahnungsloser Journalist wird als Chefredakteur zum &laquo;Publizistischen Leiter&raquo; bef&ouml;rdert. Der deutsche Einfluss auf Schweizer Medien droht deutlich zuzunehmen. Und das &laquo;Echo der Zeit&raquo;, die beste Informationsplattform der staatlichen Medien SRF, verschliesst die Augen und verschweigt relevante Informationen. 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