{"id":85383,"date":"2022-07-01T12:00:25","date_gmt":"2022-07-01T10:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85383"},"modified":"2022-07-01T12:59:03","modified_gmt":"2022-07-01T10:59:03","slug":"empathie-und-bereitschaft-zur-versoehnung-das-politische-vermaechtnis-des-diplomaten-frank-elbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85383","title":{"rendered":"\u201eEmpathie und Bereitschaft zur Vers\u00f6hnung!\u201c &#8211; Das politische Verm\u00e4chtnis des Diplomaten Frank Elbe"},"content":{"rendered":"<p>Genscher-Vertrauter, Spitzendiplomat, filigraner Feinmechaniker der Wiedervereinigung, scharf- und eigensinniger Kommentator der neuen West-Ost-Konfrontation: Dieser Verlust &ndash; ausgerechnet jetzt &ndash; ist unermesslich! Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Ihr habt geh&ouml;rt, dass gesagt worden ist: Auge f&uuml;r Auge und Zahn f&uuml;r Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas B&ouml;ses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schl&auml;gt, dann halt ihm auch die andere hin! Ihr habt geh&ouml;rt, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen N&auml;chsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet f&uuml;r die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er l&auml;sst seine Sonne aufgehen &uuml;ber B&ouml;sen und Guten und er l&auml;sst regnen &uuml;ber Gerechte und Ungerechte.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Es &uuml;berrascht, dass ein ausgewiesener Realist, der jeglicher fundamentalistischen Gesinnungsethik erkl&auml;rterma&szlig;en abhold war, dass ein ehemaliger Diplomat mit jahrzehntelanger politischer Erfahrung unter anderem in Polen, Indien, Japan und der Schweiz, dass ein Unterh&auml;ndler der Konvention &uuml;ber das Verbot chemischer Waffen und aktiver Teilnehmer bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen &uuml;ber die Einheit Deutschlands &ndash; kurz: dass ein unsentimentaler Profi mit messerscharfem Verstand ausgerechnet diese S&auml;tze aus der Bergpredigt als Evangelium f&uuml;r sein Requiem gew&auml;hlt hat. Und zwar in einer Zeit, in der der Krieg in die Mitte Europas zur&uuml;ckgekehrt ist und er sein Lebenswerk zumindest zeitweise als zerst&ouml;rt ansah: Das friedliche Zusammenleben aller europ&auml;ischen V&ouml;lker nach dem Prinzip der gemeinsamen Sicherheit, wie es die &bdquo;Charta von Paris&ldquo; im November 1990 in der klassischen Formel zusammengefasst hatte: <em>&bdquo;<\/em><em>Sicherheit ist unteilbar, und die Sicherheit jedes Teilnehmerstaates ist untrennbar mit der aller anderen verbunden.&ldquo;<\/em><\/p><p>Es l&auml;sst aufhorchen und es macht nachdenklich. <\/p><p>&bdquo;<strong>Diplomatie ist ein Reparaturunternehmen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das erste Mal h&ouml;rte ich seinen Namen im Juni 2014, als mir jemand in einer Sitzung des Deutsch-Russischen Forums die Kanzelrede[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] vom 4. April desselben Jahres eines Botschafters a.D. namens Frank Elbe in der Bauernkirche zu Iserlohn dringend zur Lekt&uuml;re empfahl. Ich las den langen Text mit dem Titel &bdquo;Wie sicher ist Europa?&ldquo; aufmerksam durch &ndash; er begann mit dem Satz: <em>&bdquo;<\/em><em>Der Welt droht die schwerste sicherheitspolitische Fehlentwicklung seit der Kubakrise 1962, in der ein nuklearer Schlagabtausch gerade noch verhindert werden konnte&ldquo;<\/em> &ndash; und er war mir aus der Seele gesprochen! Was dieser, mir bis dato unbekannte, Verfasser ausf&uuml;hrte, war genau das, was ich auch dachte und f&uuml;hlte. Allerdings untermauert mit der Erfahrung eines ganzen langen Diplomatenlebens und pointiert auf den Punkt gebracht von einem Mann, der als enger Mitarbeiter von Au&szlig;enminister Genscher, dessen B&uuml;ro er zeitweise leitete, selbst dazu beigetragen hatte, dass der (erste) Kalte Krieg beendet werden konnte, ohne dass ein einziger Schuss fiel.<\/p><p>Seitdem verfolgte ich regelm&auml;&szlig;ig und mit gro&szlig;em Gewinn seine scharf- und eigensinnigen Essays, die der &ndash; nach eigenen Worten &ndash; &sbquo;in der Wolle gef&auml;rbte Genscherist&lsquo; meist im <em>Cicero<\/em>[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>], bisweilen auch bei <em>RT Deutsch<\/em> publizierte. Es war seine, von den Leitmedien sehr abweichende andere Sicht auf Putin, die den russischen Pr&auml;sidenten, ohne ihn reflexartig zu d&auml;monisieren, als Politiker ernst nahm, die mich anzog; sein klares Insistieren auf der gro&szlig;en Mitverantwortung des Westens f&uuml;r die neue Konfrontation mit Russland, seine Sorge um eine m&ouml;gliche Eskalation, falls die USA den bew&auml;hrten Strategien der R&uuml;stungskontrolle, der Abr&uuml;stung und der Entspannungspolitik endg&uuml;ltig den R&uuml;cken zukehren sollten. Und seine pr&auml;zisen sachlichen Analysen.<\/p><p>&bdquo;Diplomatie ist ein Reparaturunternehmen&ldquo;, lautete eine seiner Devisen. Und seine l&ouml;sungsorientierte Sentenz, mit der er nach den Ereignissen auf der Krim im M&auml;rz 2014 den Vorrang der Diplomatie einforderte: &bdquo;Wenn Sie einen Wasserrohrbruch haben, dann holen Sie keinen Juristen, sondern den Klempner!&ldquo;. S&auml;tze, die ich mir gemerkt habe. Frank Elbe war n&uuml;chtern, realit&auml;tsbezogen, unsentimental &ndash; ein Verantwortungsethiker und Pragmatiker im allerbesten Sinne. <\/p><p><strong>Ma&szlig;geschneiderte Hemden und klare Worte<\/strong><\/p><p>In den achtziger Jahren, wir sprachen manchmal mit leichtem Augenzwinkern dar&uuml;ber, w&auml;ren wir Antipoden gewesen. Elbe bef&uuml;rwortete den sogenannten NATO-Nachr&uuml;stungsbeschluss, die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Westeuropa &ndash; allerdings mit der entscheidenden Einschr&auml;nkung, dass dieser Beschluss revidierbar sein m&uuml;sse, falls die Sowjetunion ihre Politik &auml;ndere &ndash; w&auml;hrend ich an den Demonstrationen gegen Pershing II und Cruise Missiles teilnahm und f&uuml;r die westdeutsche Friedensbewegung ein Buch &uuml;ber &bdquo;Angst und atomare Aufr&uuml;stung&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] schrieb. &sbquo;Vers&ouml;hnt&lsquo; haben uns Gorbatschows Politik des Neuen Denkens und die &bdquo;Charta von Paris&ldquo;, die auch durch seine geduldige jahrelange Vorarbeit m&ouml;glich wurde und die f&uuml;r die folgende Zeit unser gemeinsamer Referenzrahmen blieb.<\/p><p>In der Retrospektive wird immer deutlicher, dass wir beide Kinder der &sbquo;Bonner Republik&lsquo; waren, wenn auch als Jahrg&auml;nge 1941 und 1954 unterschiedlichen Generationen zugeh&ouml;rig.<\/p><p>Im Sommer 2016 nahm ich erstmals telefonisch Kontakt mit ihm auf. Ich wollte ihn als Mitstreiter f&uuml;r eine von mir anvisierte internationale &bdquo;Breite Koalition der Vernunft&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] f&uuml;r Deeskalation im neuen West-Ost-Konflikt gewinnen. Elbe winkte ab. Er wollte sich von keiner Seite, sei sie ihm noch so sympathisch, vereinnahmen lassen. Lieber blieb er der &sbquo;einsame Wolf&lsquo; &ndash; als der er wahrhaftig nicht wirkungslos war!<\/p><p>Es war der Beginn eines kontinuierlichen, zunehmend freundschaftlicher werdenden Kontaktes. Sporadische lange Telefongespr&auml;che, f&uuml;r die er sich viel Zeit nahm, Mailwechsel, eine &sbquo;Facebook-Freundschaft&lsquo; und ein pers&ouml;nliches Treffen zwei Jahre sp&auml;ter in Bonn folgten.<\/p><p>Und mit der Zeit traten noch andere Facetten seiner reichen Pers&ouml;nlichkeit zutage: Ein Genussmensch, der ma&szlig;geschneiderte Hemden und Anz&uuml;ge trug, gutes Essen und exzellente Weine zu sch&auml;tzen wusste, gerne weite Reisen unternahm &ndash; und ein Mann mit scharfer Zunge, der, wenn er es f&uuml;r n&ouml;tig hielt, auch g&auml;nzlich undiplomatisch Klartext reden konnte. Manchmal hatte ich etwas Angst vor ihm: Er konnte leicht unwirsch reagieren, wenn er sich beim Extemporieren seiner Gedankeng&auml;nge gest&ouml;rt f&uuml;hlte.<\/p><p>&bdquo;<strong>R&uuml;ckkehr zu bew&auml;hrten Strategien&ldquo;<\/strong><\/p><p>Es waren immer dieselben beiden Themen, die wir in tausend Variationen, abh&auml;ngig von der jeweiligen Tagespolitik, durchsprachen: Wie k&ouml;nnen die westlich-russischen Spannungen wieder abgebaut und wie kann vor allem ein neues, auch atomares, Wettr&uuml;sten noch rechtzeitig gestoppt werden? Elbe setzte auf eine &bdquo;R&uuml;ckkehr zu bew&auml;hrten Strategien&ldquo;: auf die R&uuml;ckverpflichtung der NATO auf die Prinzipien des Harmel-Berichtes von 1967 &ndash; &bdquo;Sicherheit und Entspannung&ldquo; &ndash; auf die Selbstbeschr&auml;nkung der USA aus der Zeit des (ersten) Kalten Krieges, lediglich &bdquo;second to none&ldquo;, niemandem unterlegen zu sein und auf eine Politik der Vergr&ouml;&szlig;erung des Puffers zwischen, wie er es nannte, &bdquo;Hand und Atomknopf&ldquo;. Bez&uuml;glich der Politik der USA wurde Elbe im Laufe der Jahre zunehmend skeptischer. Dem Satz Klaus von Dohnanyis &bdquo;Die Interessen der USA sind nicht mehr die der Europ&auml;er&ldquo;, dessen letztes Buch er noch gelesen und gesch&auml;tzt hat, stimmte er zu hundert Prozent zu.<\/p><p>Die Fahrl&auml;ssigkeit, mit der die Jahrhundertchance, das &bdquo;Gemeinsame europ&auml;ische Haus&ldquo; aufzubauen, verspielt wurde, die Mutwilligkeit, mit der seit Jahren das abr&uuml;stungspolitische Erbe Gorbatschows bei Strafe eines m&ouml;glichen atomaren Unterganges an die Wand gefahren, und die Apathie, mit der diese brandgef&auml;hrliche Entwicklung in den Bev&ouml;lkerungen in West und Ost hingenommen wird, beunruhigte uns beide zutiefst.<\/p><p>Die letzten Jahre pflegten wir einen auf wechselseitiger Wertsch&auml;tzung basierenden freundschaftlichen Umgang, der uns wohl beide bereicherte. Elbe hatte als Ex-Diplomat eine v&ouml;llig andere &sbquo;Nase&lsquo;, ein h&ouml;chst ausgepr&auml;gtes Ohr f&uuml;r Zwischent&ouml;ne, f&uuml;r Ungesagtes. Und er konnte druckreif formulieren. Was uns au&szlig;erdem verband, das war die Liebe zur Philosophie. Beide hatten wir unseren G&uuml;nther Anders gelesen. Und Elbe &auml;u&szlig;erte sich &ndash; was mich, den Seiteneinsteiger, besonders freute &ndash; anerkennend &uuml;ber meine Essays[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] zum Thema &bdquo;Deeskalation im neuen West-Ost-Konflikt&ldquo;. Meine Abrechnung mit den GR&Uuml;NEN[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] und ihrem gesinnungsethischen[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Terror hat er sehr goutiert.<\/p><p>Als der Krieg ausbrach, h&auml;tte ich seine Einsch&auml;tzung der sich &uuml;berschlagenden Ereignisse n&ouml;tiger gebraucht denn je. Aber er war telefonisch nicht erreichbar und antwortete nicht mehr auf Mails. So sandte ich ihm Ende April meine Texte zu Russlands Angriffskrieg mit der Schneckenpost zu. Er rief noch einmal freundlich zur&uuml;ck, um sich zu bedanken &ndash; und h&ouml;rte sich bereits sehr geschw&auml;cht an. Zus&auml;tzlich zu anderen gesundheitlichen Beschwerden habe er sich im Fr&uuml;hjahr noch eine Corona-Infektion eingefangen; er sei, so klang es, dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen.<\/p><p>Am Freitagmorgen des 17. Juni entdeckte ich per Zufall bei Facebook die Nachricht von seinem Tode zwei Tage zuvor. F&uuml;r eine kurze Ewigkeit f&uuml;hlte ich mich fast paralysiert, mehrere Tage musste ich mit den Tr&auml;nen k&auml;mpfen. Mir war, als h&auml;tte man mich eines starken, lebenserfahreneren &auml;lteren Bruders beraubt!<\/p><p>&bdquo;<strong>Vers&ouml;hnungsbereitschaft und Empathie&ldquo; &ndash; Der Realpolitiker und die Bergpredigt<\/strong><\/p><p>Das Requiem in der Apsis des Bonner M&uuml;nsters. Vor dem Altar der in die schwarz-rot-goldene Fahne eingeschlagene Sarg, daneben ein sch&ouml;nes Portr&auml;tfoto des Verstorbenen, darunter ein Rahmen mit seinen Orden. Und vor dem Sarg ein gro&szlig;er Kranz roter Rosen mit dem Kosenamen seiner Frau. <\/p><p>Das war alles. <\/p><p>Einen solch spartanischen Minimalismus traut sich nur jemand, der &uuml;ber ein H&ouml;chstma&szlig; an kulturellem Kapital verf&uuml;gt!<\/p><p>In diesem Seelenamt lernte ich nochmal Konturen eines Frank Elbe kennen, von denen ich bis dahin so gut wie nichts gewusst hatte. Zwar hatte der FDP-Mann drei Jahre zuvor zum Ende eines zweist&uuml;ndigen Interviews[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] auf das Stichwort &bdquo;Gott?&ldquo; zu meiner &Uuml;berraschung &ndash; knapp und trocken, wie es manchmal seine Art war &ndash; &bdquo;Es gibt ihn&ldquo; geantwortet. Aber diese Trauermesse nach katholischem Ritus, diese unzweideutige Einbettung seines reichhaltigen diplomatischen Lebenswerkes in den Geist der Bergpredigt hatte ich nicht erwartet!<\/p><p>Alles war offenbar bis ins Detail von ihm vorbereitet. Der Stadtdechant und Pfarrer des Bonner M&uuml;nsters, Dr. Wolfgang Picken, der Frank Elbe in seinen letzten Monaten und Wochen begleitet hatte, fasste es in seiner Predigt in hinrei&szlig;ende Worte: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Frank Elbe war ein kluger, um nicht zu sagen raffinierter Diplomat. Er nahm Ziele ins Visier und bem&uuml;hte sich, sich diesen umsichtig und konsequent anzun&auml;hern. Es liegt in der Konsequenz dessen, dass er &ndash; als er den Tod n&auml;herkommen sah &ndash; nicht verga&szlig;, vorausschauend gute Beziehung mit seinem Sch&ouml;pfer aufzunehmen. Er wolle als Unterh&auml;ndler in eigener Sache nicht unvorbereitet vor seinen Sch&ouml;pfer treten. Er kl&auml;rte sein Verh&auml;ltnis zu Gott, ordnete seine religi&ouml;se Haltung und bereitete den heutigen Abschied vor.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Und dann vermittelte der Geistliche das Verm&auml;chtnis des verstorbenen Spitzendiplomaten, das dieser ihm in dieser Zeit des Krieges, der ihm das Herz zerriss, f&uuml;r den Trauergottesdienst aufgetragen hatte: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es braucht die Bereitschaft zur Vers&ouml;hnung und die Empathie, sonst werden wir nicht nur in einer neuen politischen Eiszeit sondern in einer best&auml;ndigen Bedrohungssituation leben.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit Frank Elbe ist auch wieder ein St&uuml;ck &sbquo;Bonner Republik&lsquo; unwiderruflich von uns gegangen. Und f&uuml;r die politischen Hinterbliebenen wird es immer schwieriger, die Errungenschaften dieser Epoche zu verteidigen.<\/p><p>Jetzt liegt es an uns, gute Erben zu sein!<\/p><p>Die Orientierung hat er uns noch mitgegeben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/wie-sicher-ist-europa-kanzelrede-von-botschafter-a-d-frank-elbe-in-der-bauernkirche-in-iserlohn-am-4-april-2014\/\">blog-der-republik.de\/wie-sicher-ist-europa-kanzelrede-von-botschafter-a-d-frank-elbe-in-der-bauernkirche-in-iserlohn-am-4-april-2014\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/taxonomy\/term\/1238\">cicero.de\/taxonomy\/term\/1238<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Angebote\/autor=Franz-Josef+Ensel\">booklooker.de\/B%C3%BCcher\/Angebote\/autor=Franz-Josef+Ensel<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.deutsch-russisches-forum.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stop-Appell-deutsch.pdf\">deutsch-russisches-forum.de\/portal\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/Stop-Appell-deutsch.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/ostexperte.de\/author\/leo-ensel\/\">ostexperte.de\/author\/leo-ensel\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76084\">nachdenkseiten.de\/?p=76084<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/vom-glueck-gesinnungsethiker-zu-sein\/\">globalbridge.ch\/vom-glueck-gesinnungsethiker-zu-sein\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=m8PR0r5fMBc\">youtube.com\/watch?v=m8PR0r5fMBc<\/a> (2:00:41)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genscher-Vertrauter, Spitzendiplomat, filigraner Feinmechaniker der Wiedervereinigung, scharf- und eigensinniger Kommentator der neuen West-Ost-Konfrontation: Dieser Verlust &ndash; ausgerechnet jetzt &ndash; ist unermesslich! 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