{"id":85388,"date":"2022-07-04T10:52:09","date_gmt":"2022-07-04T08:52:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85388"},"modified":"2024-05-24T21:47:03","modified_gmt":"2024-05-24T19:47:03","slug":"the-man-who-saved-the-world-oder-die-geraubte-wuerde-des-stanislaw-petrow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85388","title":{"rendered":"\u201eThe Man who saved the World\u201c \u2013 oder: Die geraubte W\u00fcrde des Stanislaw Petrow"},"content":{"rendered":"<p>Der Film, den der d&auml;nische Regisseur Peter Anthony &uuml;ber den russischen Oberstleutnant erstellte, ist nichts weniger als ein Skandal, der als solcher allerdings niemals erkannt wurde. Nun hat ein deutscher Journalist ihn endlich aufgedeckt. Von <strong>Leo Ensel<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;<em>Sie haben mich zweimal gedem&uuml;tigt!&ldquo;,<\/em> klagte der Oberstleutnant der Sowjetarmee, Stanislaw Petrow, gegen Ende seines Lebens bitter.<\/p><p>Sie erinnern[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] sich: Petrow war diensthabender Offizier, als im k&auml;ltesten Krieg in der Nacht vom 25. auf den 26. September 1983 im sowjetischen Raketenabwehrzentrum Serpuchow bei Moskau gegen 00:15 Ortszeit die Sirenen schrillten und f&uuml;nfmal hintereinander den Start einer amerikanischen Interkontinentalrakete meldeten. Er behielt in dieser Extremsituation die Nerven. Trotz der wiederholten Alarmmeldungen blieb er bei seiner einmal getroffenen Entscheidung: Fehlalarm. &ndash; Und behielt recht! <\/p><p>Im anderen Falle h&auml;tte die Sowjetunion in der damals h&ouml;chst angespannten Weltlage sehr wahrscheinlich den vermeintlichen atomaren Zweitschlag &ndash; in Wirklichkeit: den Erstschlag &ndash; und damit den alles vernichtenden Dritten Weltkrieg ausgel&ouml;st. Kurz: Millionen, gar Milliarden Menschen verdanken Stanislaw Petrow nichts weniger als ihr Leben.<\/p><p>Die Reaktion von Petrows milit&auml;rischen Vorgesetzten auf dessen welterrettende Un-Tat: Er bekam einen Anschiss, weil er es vers&auml;umt hatte, von den Ereignissen dieser Nacht zeitnah ein Protokoll anzufertigen! Sp&auml;ter wurde er weder belobigt noch bestraft &ndash; offiziell rehabilitiert, gar gew&uuml;rdigt wurde er in seiner Heimat nie. Auch nicht, als in den Neunziger Jahren die Nachricht von seiner Entscheidung langsam in die Welt sickerte.<\/p><p>Nun kommt es leider gar nicht so selten vor, dass in einer &ndash; nicht nur milit&auml;rischen &ndash; Hierarchie unliebsame Vorkommnisse gerne vertuscht, im Zweifelsfalle auf die niedrigeren Ebenen abgeschoben werden. Nicht sch&ouml;n, aber durchaus &uuml;blich.<\/p><p>Was aber war die zweite Dem&uuml;tigung, die diesem mutigen Mann widerfuhr, der in dem Moment, als es Spitz auf Knauf stand, in der das Schicksal des gesamten Planeten zwanzig Minuten lang in seiner Hand lag, Zivilcourage bewies und ausschlie&szlig;lich seinem Verstand, seinem Instinkt und seinem Gewissen folgte?<\/p><p><strong>Die zweite Dem&uuml;tigung<\/strong><\/p><p>Kaum hatte sich die sensationelle Story international etwas verbreitet, da st&uuml;rzten sich auch schon die medialen Geier auf sie. Mit anderen Worten: Dieser geniale &sbquo;Plot&lsquo; schrie geradezu danach, auf die Leinwand gebracht zu werden!<\/p><p>Und was nun geschah, war erheblich schlimmer, nein: perfider, als das, was Petrows Vorgesetzte ihm angetan hatten. Der Film &bdquo;The man who saved the world&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>], den der d&auml;nische Regisseur Peter Anthony &uuml;ber einen Zeitraum von &uuml;ber zehn Jahren erstellte und der laut Wikipedia[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] mehrere Preise f&uuml;r den (angeblich) besten Dokumentarfilm erhielt, bedeutete f&uuml;r den realen Mann, der die Welt gerettet hatte &ndash; f&uuml;r Stanislaw Petrow, geboren am 7. September 1939 in Tschernigowka bei Wladiwostok, gestorben am 19. Mai 2017 in Frjasino bei Moskau &ndash; nichts weniger als <em>Rufmord<\/em>.<\/p><p>Der Film ist &uuml;bergriffig: Er respektiert nicht Petrows Privatleben und verf&auml;lscht es vermutlich auch noch. Der Film ist entw&uuml;rdigend, ja, b&ouml;sartig: Er f&uuml;hrt Petrow systematisch vor und suggeriert, er sei so etwas wie ein cholerischer, alkoholabh&auml;ngiger &sbquo;Penner&lsquo; gewesen. Und der Film ist eine Fake-Inszenierung: Am Ende sehen wir &ndash; weil es der Regisseur offenbar so wollte oder einen solchen Wunsch bei den Zuschauern zu antizipieren glaubte, sehr wahrscheinlich aber, weil er ja irgendwie auf die 105 abendf&uuml;llenden Minuten kommen musste &ndash; eine r&uuml;hrselige angebliche Vers&ouml;hnung Petrows mit dessen neunzigj&auml;hriger Mutter, bei der, wie der Zufall es so will, gleich eine ganze professionelle Filmcrew dabei war, um dieses Event der Nachwelt zu &uuml;berliefern.<\/p><p>Der eigentliche Skandal aber ist &ndash; und da kann man dem deutschen Journalisten Klaus J&uuml;rgen Schmidt, der das gerade in einem ausgezeichneten Podcast[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] scharfsinnig herausgearbeitet hat, nur dankbar sein &ndash; dass nicht nur &bdquo;nahezu alle Abl&auml;ufe manipuliert sind, wir also eine gef&auml;lschte Version dieses Lebens zu sehen bekommen&ldquo;, sondern &bdquo;dass das bisher offenbar keiner Fach-Redaktion z.B. in einer &ouml;ffentlich-rechtlichen TV-Anstalt &ndash; der Film lief mehrfach bei <em>Arte <\/em>und im <em>ZDF &ndash; <\/em>aufgefallen ist. Die filmischen Manipulationen sollten jedem Professionellen sofort aufgefallen sein: f&uuml;r das dokumentarische Festhalten von unbeeinflussten Abl&auml;ufen zu h&auml;ufige und zu aufw&auml;ndige Wechsel von Kamera-Positionen, zu viele dramaturgische Eingriffe.&ldquo; <\/p><p><strong>Der raffinierte &sbquo;&auml;sthetische Kick&lsquo; <\/strong><\/p><p>Bereits in der ersten Einstellung (00:01:25) sehen wir einen unrasierten &auml;lteren Mann auf einem abgewetzten Sofa, dem es sichtlich M&uuml;he bereitet, den Kronkorken seiner Bierflasche zu &ouml;ffnen. Dass dies nicht optimal gelingt, der Schaum ihm entgegenzischt, dann die Flasche herunterl&auml;uft und auf den Boden flie&szlig;t, w&auml;hrend er durch einen Telefonanruf gest&ouml;rt wird, quittiert der Alte mit einem einschl&auml;gigen russischen Fluch, um sich, eine angez&uuml;ndete Zigarette in der Hand, schwerf&auml;llig wieder auf das Sofa fallen zu lassen und vor sich hinzud&ouml;sen. Dann richtet sich die Kamera auf leere Flaschen Hochprozentiges und einen qualmenden Aschenbecher auf dem vermutlich seit Wochen oder Monaten nicht mehr geputzten Fu&szlig;boden. <\/p><p>Kontrastiert wird diese Szene immer wieder mit den angeblichen Tagtr&auml;umen dieses vereinsamten Mannes: Eine liebevolle erotische Umarmung mit der unvergessenen, viel zu fr&uuml;h verstorbenen Ehefrau Raissa aus l&auml;ngst vergangenen besseren Tagen &ndash; in Szene gesetzt von professionellen Schauspielern. Und dann geht es wieder erbarmungslos zur&uuml;ck in die Gegenwart. Fast sch&auml;mt man sich bei dem Gedanken, ausgerechnet diesem m&uuml;rrischen Miesepeter sein Leben zu verdanken. (Und dass diese Rechnung perfekt aufgeht, hatte im Sommer 2015 prompt eine naive Rezension[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] &ndash; &bdquo;Nicht einmal Frieden mit seiner Mutter; ein Mann, der es nicht einmal schafft, ein Bier am &Uuml;bersch&auml;umen zu hindern&ldquo; &ndash; in der <em>FAZ<\/em> bewiesen.) Aber genau aus dieser Spannung glaubt der Regisseur offenbar den &sbquo;&auml;sthetischen Kick&lsquo; zu destillieren, der wie ein Roter Faden den ganzen Film durchzieht.<\/p><p>Ein Kick auf Kosten des wirklichen Menschen Stanislaw Petrow.<\/p><p><strong>Weltenretter mit angeblichem Mutterkomplex<\/strong><\/p><p>Denn so geht es weiter: Als n&auml;chstes sehen wir ihn in der K&uuml;che seiner sechzig Quadratmeter gro&szlig;en Plattenbauwohnung fluchend Tee zubereiten, w&auml;hrend Regisseur Anthony mit seinem Team peinlichst ber&uuml;hrt das chaotische Wohnzimmer inspiziert. Petrow berichtet den Besuchern, seine Eltern h&auml;tten ihn im Alter von 17 Jahren in die Armee abgeschoben, um ihn loszuwerden. Seitdem habe er den Kontakt zu seiner Ursprungsfamilie abgebrochen. (Ob dies stimmt oder auf Anweisung Anthonys in den Film hineingefaked wurde, sei dahingestellt.) Und er gibt klar zu verstehen, dass er &uuml;ber dieses Thema nicht weiter sprechen will. Aber Anthony l&auml;sst nicht locker, er will unbedingt noch mehr Details &uuml;ber die Beziehung zur Mutter wissen. Petrows unmissverst&auml;ndliche Bitten, seine Privatsph&auml;re zu respektieren, akzeptiert er nicht und bohrt munter weiter. Beim dritten Anlauf platzt Petrow &ndash; so soll es zumindest aussehen &ndash; schlie&szlig;lich der Kragen und er wirft den aufdringlichen Regisseur samt Crew aus seiner Wohnung. Was von eben jener Crew in allen Details filmisch festgehalten wird &hellip;<\/p><p>Das ganze gefakte Melodram gipfelt schlie&szlig;lich im letzten Drittel des Filmes &ndash; w&auml;hrend einer Reise durch die USA &ndash; im Vorwurf seiner jungen russischen &Uuml;bersetzerin: &bdquo;Du hast die ganze Welt gerettet, aber Du kannst Dich nicht mit Deiner Mutter vers&ouml;hnen!&ldquo; (Wo doch jedes Kind wei&szlig;, dass es hundertmal leichter ist, die Welt zu retten, als sich mit seinen Eltern zu vers&ouml;hnen.) Und so kommt es schlie&szlig;lich zum r&uuml;hrseligen Happyend, dessen indiskrete Zeugen wir Zuschauer sein sollen.<\/p><p>&bdquo;Wer mag&ldquo;, so kommentiert Klaus J&uuml;rgen Schmidt trocken, &bdquo;aus welchen Gr&uuml;nden ein Interesse gehabt haben, den Lebensweg Stanislaw Petrows bewusst zu f&auml;lschen, ihn als Grantler, als Miesepeter, als Mann mit einem Mutter-Komplex darzustellen?&ldquo;<\/p><p><strong>Ausgepresst wie eine Zitrone<\/strong><\/p><p>Unwillk&uuml;rlich fragt man sich, warum Petrow sich das alles jahrelang angetan hat. Die Erkl&auml;rung, die sein bester deutscher Freund, der Oberhausener Bestatter Karl Schumacher[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] liefert, der Petrow bereits im November 1998 aus Eigeninitiative besuchte und ihn und seine beiden Kinder seitdem kontinuierlich gro&szlig;z&uuml;gig unterst&uuml;tzte, ist so verbl&uuml;ffend einfach, dass westliche Menschen, die sich die Zeit der Neunziger Jahre in Russland nicht vorstellen k&ouml;nnen, vermutlich einige Zeit ben&ouml;tigen werden, um darauf zu kommen: Es spricht alles daf&uuml;r, dass der juristisch v&ouml;llig unerfahrene Petrow einen Knebelvertrag unterzeichnete, nachdem der Regisseur gro&szlig;z&uuml;gig versprochen hatte, ihm im Gegenzug seine extrem d&uuml;rftige Rente etwas aufzubessern. Ein f&uuml;r diese Zeit m&auml;rchenhaftes Angebot: Petrow, der sich von seinen 1000 Rubel gerade mal zehn Tassen Kaffee in einem Hotel im Moskauer Stadtzentrum h&auml;tte leisten k&ouml;nnen, sammelte damals, um zu &uuml;berleben, im Wald Kr&auml;uter. <\/p><p>Wof&uuml;r der Verhinderer des Dritten Weltkriegs sich allerdings verpflichten musste, f&uuml;r die Zeit der Dreharbeiten, also &uuml;ber zehn Jahre lang, &uuml;ber die hei&szlig;e Story Stillschweigen zu bewahren, das hei&szlig;t: niemandem sonst von <em>der<\/em> entscheidenden Nacht zu berichten!<\/p><p><strong>Der verhasste Film<\/strong><\/p><p>Als ich Stanislaw Petrow Anfang Juli 2016 in Frjasino besuchte, um mich bei ihm zu bedanken, war er anfangs verst&auml;ndlicherweise sehr misstrauisch. Die Erfahrungen mit dem Film, von dem er nichts mehr wissen wollte &ndash; er hatte ihn sich einmal angesehen und es anschlie&szlig;end strikt abgelehnt, zu irgendeiner Premiere oder einem Festival pers&ouml;nlich zu erscheinen &ndash;, und anderen Journalisten hatten ihn argw&ouml;hnisch werden lassen. Aber der Name Karl Schumachers, mit dem ich mich zwischenzeitlich angefreundet hatte, &ouml;ffnete alle T&uuml;ren. Und ich erlebte[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] auf dem speckigen K&uuml;chenmobiliar aus Kunstleder einen freundlichen, klugen, sensiblen und gebildeten Mann mit einer kr&auml;ftigen dunklen Stimme und wundersch&ouml;nen w&auml;ssrig-hellblauen Augen. Es war ein Dreivierteljahr vor seinem Tode.<\/p><p>&bdquo;<em>Sie haben mich zweimal gedem&uuml;tigt!&ldquo;,<\/em> klagte Stanislaw Petrow gegen Ende seines Lebens Karl Schumacher am Telefon. Es wird h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine Rehabilitierung. In Gestalt eines seri&ouml;sen Filmes, der diesem bedeutenden Mann die geraubte W&uuml;rde wieder zur&uuml;ckgibt!<\/p><p><em>Dieser Artikel wurde <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-mann-der-die-welt-vor-einem-atomkrieg-rettete-teil-2\/\">vom &bdquo;Infosperber&ldquo; &uuml;bernommen<\/a>.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html\">heise.de\/tp\/features\/Stanislaw-Petrow-und-das-Geheimnis-des-roten-Knopfs-3381498.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"http:\/\/themanwhosavedtheworldmovie.com\/#homee\">themanwhosavedtheworldmovie.com\/#home<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Man_Who_Saved_the_World\">en.wikipedia.org\/wiki\/The_Man_Who_Saved_the_World<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.trommeln-im-elfenbeinturm.de\/podcast%20aktuell%20255.mp3\">trommeln-im-elfenbeinturm.de\/podcast%20aktuell%20255.mp3<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/die-doku-the-man-who-saved-the-world-auf-arte-13732928.html\">faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/die-doku-the-man-who-saved-the-world-auf-arte-13732928.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/karl-schumacher-privat.de\/\">karl-schumacher-privat.de\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/der-mann-der-die-welt-vor-einem-atomkrieg-rettete\/\">infosperber.ch\/politik\/der-mann-der-die-welt-vor-einem-atomkrieg-rettete\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Film, den der d&auml;nische Regisseur Peter Anthony &uuml;ber den russischen Oberstleutnant erstellte, ist nichts weniger als ein Skandal, der als solcher allerdings niemals erkannt wurde. 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