{"id":85392,"date":"2022-07-01T08:34:58","date_gmt":"2022-07-01T06:34:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392"},"modified":"2022-07-01T08:34:58","modified_gmt":"2022-07-01T06:34:58","slug":"hinweise-des-tages-4141","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h01\">Die Ukraine ist die neueste Katastrophe amerikanischer Neocons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h02\">L&uuml;gengipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h03\">Bis zum &auml;u&szlig;ersten: NATO will Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h04\">Erdo&#287;an steht an der Schwelle zur Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h05\">Erneut Sch&uuml;sse auf eine Entbindungsklinik in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h06\">Milit&auml;rexperte Reisner zum Ukraine-Krieg: &ldquo;Jetzt herrscht Katerstimmung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h07\">Wider historische Amnesie im Ukrainekrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h08\">Ein, zwei, viele Amerikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h09\">Gaspreis deckeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h10\">Arbeiter, an die B&ouml;rse!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h11\">De Masi: Ex-Merkel-Berater wollte Marsalek auf Amazon Prime jagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h12\">Weder liberal noch modern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h13\">&Uuml;bergang von Coronapandemie zur Endemie: Gesundheitsamt Karlsruhe steht hinter Strategiewechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85392#h14\">Zu guter Letzt: Auch nach &ldquo;erweiterter Suche&rdquo;: Von der Leyen kann SMS mit Pfizer-CEO nicht finden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Ukraine ist die neueste Katastrophe amerikanischer Neocons<\/strong><br>\nDie Deutschen wollen es nicht h&ouml;ren, doch es geh&ouml;rt zur Wahrheit: Die amerikanischen Neocons sind f&uuml;r den Ukraine-Krieg mitverantwortlich. Ein Essay.<br>\nDer Krieg in der Ukraine ist der H&ouml;hepunkt eines 30-j&auml;hrigen Projekts der amerikanischen neokonservativen Bewegung (Neocons). In der Regierung Biden sitzen dieselben Neokonservativen, die sich f&uuml;r die Kriege der USA in Serbien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Syrien (2011) und Libyen (2011) starkgemacht und die den Einmarsch Russlands in die Ukraine erst provoziert haben.<br>\nDie Erfolgsbilanz der Neocons ist ein einziges Desaster, und doch hat Biden sein Team mit ihnen besetzt. Infolgedessen steuert Biden die Ukraine, die USA und die Europ&auml;ische Union in ein weiteres geopolitisches Debakel. Wenn Europa einen Funken Einsicht hat, wird es sich von diesen au&szlig;enpolitischen Debakeln der USA distanzieren.<br>\nDie Neocon-Bewegung entstand in den 1970er-Jahren um eine Gruppe &ouml;ffentlicher Intellektueller, von denen einige von dem Politikwissenschaftler Leo Strauss von der University of Chicago und dem Altphilologen Donald Kagan von der Yale University beeinflusst wurden. Zu den f&uuml;hrenden K&ouml;pfen der Neocons geh&ouml;rten Norman Podhoretz, Irving Kristol, Paul Wolfowitz, Robert Kagan (Sohn von Donald), Frederick Kagan (Sohn von Donald), Victoria Nuland (Ehefrau von Robert Kagan), Elliott Cohen, Elliott Abrams und Kimberley Allen Kagan (Ehefrau von Frederick).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-ukraine-ist-die-neueste-katastrophe-amerikanischer-neocons-li.242093\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>L&uuml;gengipfel<\/strong><br>\nDen G7-Gipfel in Elmau und den NATO-Gipfel in Madrid h&auml;tte man sich sparen k&ouml;nnen. Auf beiden Zusammentreffen wurde deutlich, dass man &bdquo;geschlossen gegen Russland zusammensteht&ldquo;. Die Vasallen der USA haben brav die Strategie des Pentagon abgenickt. Solange das so ist, wird es schwer sein, einen Waffenstillstand in der Ukraine zu erreichen. Die L&uuml;genpropaganda der USA bestimmt die Politik der westlichen Staaten.<br>\nZur Erinnerung:<br>\nNicht Russland gibt am meisten Geld f&uuml;r Krieg und R&uuml;stung aus, sondern die USA &ndash;laut SIPRI mit 801 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr sogar mehr als das Zw&ouml;lffache von Russland mit 65,9 Milliarden Euro.<br>\nNicht Russland hat 800 Milit&auml;rstationen in aller Welt, um L&auml;nder zu bedrohen und zu kujonieren, sondern die USA. Die Zahl der russischen Milit&auml;rstationen auf fremdem Territorium kann man an einer Hand abz&auml;hlen.<br>\nNicht russische Truppen stehen an den US-Grenzen zu Kanada und Mexiko, sondern US-Truppen stehen an der Westgrenze Russlands.<br>\nNicht russische Raketen stehen in Kuba oder Mexiko oder Kanada, sondern die USA haben Raketen an der Westgrenze Russlands stationiert.<br>\nSolange die Europ&auml;er nicht erkennen, dass ihre Interessen zu denen der USA diametral entgegengesetzt sind, wird es keinen Frieden geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/188971457830996\/posts\/pfbid0Coig9br3bJ9E4jAf4eEFbV696eoTVE3DRKpxgoEk4axTu6NeNoiHHmqCHWLth7yzl\/\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bis zum &auml;u&szlig;ersten: NATO will Eskalation<\/strong><br>\nNimmt die NATO die Ver&auml;nderungen in der Welt zur Kenntnis? Gemessen am neuen strategischen Konzept des Paktes lautet die Antwort: Nein. Dem Irrationalismus der absteigenden Gesellschaftsordnung entspricht der Realit&auml;tsverlust ihrer politischen F&uuml;hrungen. Sie setzen auf das, was im Englischen &raquo;Brinkmanship&laquo; genannt wird: eine Politik des &auml;u&szlig;ersten Risikos. Statt 40.000 Soldaten in Bereitschaft f&uuml;r den Krieg gegen Russland zuk&uuml;nftig mehr als 300.000. Dazu kommen neue atomare Waffen sowie &ndash; in der Abschlusserkl&auml;rung des Gipfels nicht erw&auml;hnt &ndash; die f&uuml;r das kommende Jahr geplante Stationierung neuer US-Hyperschallwaffen in der Bundesrepublik. Die FAZ nennt das treffend &raquo;NATOisierung Europas&laquo;. Gemeint ist: Der Wille der USA, Europa zum atomaren Schlachtfeld zu machen, ist ungebrochen. Das gilt ebenso f&uuml;r die Bereitschaft der Bundesregierung, das nicht nur zuzulassen, sondern dabei auch noch &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; zu sein.<br>\nBei der Ausdehnung des &raquo;Nordatlantik&laquo;-Paktes in den Indischen und Pazifischen Ozean, d. h. dem Aufmarsch gegen China, geht es allerdings nicht so schnell voran wie geplant. Auch das machen die L&auml;nder des S&uuml;dens nicht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429551.bis-zum-%C3%A4u%C3%9Fersten.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die NATO am Pazifik<\/strong><br>\nDie Bundeswehr begleitet den Ausbau der Asien-Pazifik-Kooperation der NATO mit einer zunehmenden Beteiligung an Kriegs&uuml;bungen in der Region. So nehmen deutsche Soldaten an RIMPAC 2022 teil, dem gr&ouml;&szlig;ten Marineman&ouml;ver der Welt, das unter US-F&uuml;hrung unter anderem vor Hawaii stattfindet und am Mittwoch begonnen hat. Im September entsendet die Luftwaffe diverse Kampf- und Transportflugzeuge zu einem Gro&szlig;man&ouml;ver nach Australien und wird dort insbesondere mit den Luftwaffen Australiens, Japans und S&uuml;dkoreas trainieren &ndash; mit denjenigen Staaten, die derzeit wie auch Neuseeland ihre Zusammenarbeit mit der NATO intensivieren. Die j&uuml;ngste Asien-Pazifik-Fahrt der Fregatte Bayern ist, wie vor kurzem bekannt wurde, von Protesten chinesischer Fischerboote begleitet worden. Die NATO, an deren Madrider Gipfeltreffen erstmals Staats- und Regierungschefs von vier L&auml;ndern der Asien-Pazifik-Region teilnahmen, nutzt die Kooperation mit den vier Staaten, um sich intensiver als bisher gegen China zu positionieren. Die Volksrepublik wird in dem neuen Strategischen Konzept des Milit&auml;rpakts als &bdquo;systemische Herausforderung&ldquo; eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8965\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erdo&#287;an steht an der Schwelle zur Eskalation<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Wirtschaft schw&auml;chelt, setzt Erdo&#287;an auf milit&auml;rische St&auml;rke und plant eine erneute Offensive in Nordsyrien. Dazu fehlte ihm bislang die Unterst&uuml;tzung einer Gro&szlig;macht. Doch mit Erdo&#287;ans Zustimmung zur NATO-Erweiterung spitzt sich die Lage weiter zu.<br>\nZum (au&szlig;en)politischen Repertoire Recep Erdo&#287;ans und seines Regimes in der T&uuml;rkei geh&ouml;rt es zweifellos, gezielt zu provozieren und zu eskalieren. Das zeigt ein Blick auf die t&uuml;rkische Au&szlig;enpolitik der letzten Jahre: Nach einem v&ouml;lkerrechtswidrigen Einmarsch der t&uuml;rkischen Armee in Nordsyrien 2019, der insbesondere die syrisch-demokratischen Kr&auml;fte (SDF) im Visier hatte, intervenierte Ankara auf Gesuch der Sarraj-Regierung Anfang 2020 milit&auml;risch in Libyen und versuchte dort, durch einen Vertrag mit dem anerkannten Machthaber Libyens Fakten zu schaffen, um sich einen Anteil an den Gasvorkommen im &ouml;stlichen Mittelmeer zu sichern. In der Folge provozierte er mit Gasbohrungen und einem aggressiven Vorgehen gegen&uuml;ber Griechenland und anderen EU-Mitgliedsstaaten, die der T&uuml;rkei keine Bohrrechte oder Zugang zum Erdgas gew&auml;hren wollten. Zeitgleich best&auml;rkte er die aserbaidschanische Regierung darin, den Konflikt um Berg-Karabach milit&auml;risch zu l&ouml;sen &ndash; mit der Konsequenz, dass am 27. September 2020 eine von Baku organisierte Offensive startete. Sie markierte den Beginn eines etwa sechsw&ouml;chigen blutigen Krieges, der mehrere Tausend Tote forderte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/erdogan-steht-an-der-schwelle-zur-eskalation-nordsyrien-rojava-nordirak-kurdistan-finnland-schweden-nato-erweiterung-ukraine-krieg\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Wir erwarten Taten&rdquo;: Erdogan droht Finnland und Schweden erneut<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend zieht der t&uuml;rkische Pr&auml;sident sein Veto gegen den NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens zur&uuml;ck. Nun droht er den beiden L&auml;ndern erneut: Ankara bestehe darauf, dass die versprochenen Auslieferungen stattf&auml;nden. Andernfalls komme eine neue Blockade.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hat Schweden und Finnland an ihre Zusagen im Rahmen ihrer Abmachungen mit der T&uuml;rkei f&uuml;r ihren NATO-Beitritt erinnert. &ldquo;Wir erwarten von unseren Verb&uuml;ndeten echte Solidarit&auml;t, nicht nur in Worten, sondern auch in Taten&rdquo;, sagte Erdogan beim NATO-Gipfel in Madrid. Stockholm und Helsinki m&uuml;ssten sich nun dem Anti-Terror-Kampf anschlie&szlig;en &ndash; &ldquo;ohne jegliche Unterscheidung zwischen terroristischen Organisationen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Erdogan-droht-Finnland-und-Schweden-erneut-article23434783.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Doch kein baldiger NATO-Beitritt von Schweden und Finnland?<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan hat die Einigung mit Schweden und Finnland als diplomatischen Sieg gefeiert und Hoffnungen auf einen baldigen NATO-Beitritt von Schweden und Finnland einen D&auml;mpfer verpasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/doch-kein-baldiger-nato-beitritt-von-schweden-und-finnland\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erneut Sch&uuml;sse auf eine Entbindungsklinik in der Ukraine<\/strong><br>\nMarianna Vishemirskaya erlangte weltweite Aufmerksamkeit, als sie zu einer der Hauptfiguren bei einem Angriff auf eine Entbindungsklinik in Mariupol wurde. Jetzt meldet sie sich &uuml;ber uns wieder zu Wort.<br>\nNach ihrem Interview mit uns hat Marianna Vishemirskaya sich wieder gemeldet. Sie berichtet, dass es am 13. Juni 2022 im Entbindungsheim des Wischnewski-Krankenhauses in Donezk zu einem heftigen Beschuss kam.<br>\nEin 11-j&auml;hriger Junge, der sich mit seiner Mutter auf dem Markt von Maiskoje im Bezirk Budjonnowskij aufhielt, starb nach Sch&uuml;ssen durch NATO-Kanonen. F&uuml;r die ukrainische Regierung war all das kein Grund, der Fall zu untersuchen. Das russische Ermittlungskomitee leitete aber eine Untersuchung ein.<br>\nHier kommt der Text von Marianna Vishemirskaya in Deutsch, Englisch und Russisch. Die Fotos hat uns ebenfalls Marianna zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/06\/erneut-schuesse-auf-eine-entbindungsklinik-in-der-ukraine\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Milit&auml;rexperte Reisner zum Ukraine-Krieg: &ldquo;Jetzt herrscht Katerstimmung&ldquo;<\/strong><br>\nNach anf&auml;nglicher Solidarit&auml;t zeigen sich Bruchlinien in der Frage nach der Unterst&uuml;tzung der Ukraine.<br>\nprofil: Wie weit will Moskau im Angriff auf die Ukraine gehen, mit welchen Gebieten k&ouml;nnte sich Putin zufriedengeben?<br>\nMarkus Reisner: Aus aktueller Sicht ist das Ziel der Russen die unmittelbare &ldquo;Befreiung&rdquo; der Oblaste Luhansk und Donezk. Luhansk haben sie fast komplett eingenommen, in Donezk fehlt noch ein nicht unbetr&auml;chtlicher Teil im Westen inklusive der St&auml;dte Slowjansk, Kramatorsk und Bachmut. Gelingt es, sie zu erobern, kann Moskau behaupten, die beiden Oblaste &ldquo;befreit&rdquo; zu haben &ndash; und zus&auml;tzlich nahezu g&auml;nzlich Cherson und einen Teil Saporischschjas. Das k&ouml;nnte bis Ende des Sommers gelingen. Es ist denkbar, dass die Russen dann sagen: Gn&auml;digerweise geben wir der Ukraine die Option zu verhandeln.<br>\nprofil: Ab wann ist umgekehrt f&uuml;r Kiew der Zeitpunkt gekommen, Verhandlungen anzustreben, um ihre verbliebenen Gebiete zu sichern?<br>\nReisner: Der Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn die Ukraine nicht mehr in der Lage ist, sich zu verteidigen. Gelingt den Russen ein Durchbruch im Donbass, dann sollten die Ukrainer tunlichst versuchen, Verhandlungen zu erreichen und sich neu zu konsolidieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.profil.at\/ausland\/militaerexperte-reisner-zum-ukraine-krieg-jetzt-herrscht-katerstimmung\/402051637\">profil<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wider historische Amnesie im Ukrainekrieg<\/strong><br>\nDie auseinanderdriftenden Interessen zwischen den USA und Europa beziehungsweise Deutschland sind von erfahrenen &bdquo;Alt-Politikern&ldquo; wie Klaus von Dohnanyi, selbst Herbert M&uuml;nkler, hierzulande und dem US-amerikanischen Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer, neuerdings auch Henry Kissinger, und kenntnisreichen Journalisten (Andreas Zumach, Michael L&uuml;ders) zwar begr&uuml;ndet worden, werden aber in einem erstaunlichen Gleichklang in den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; ausgeblendet. Hierzu m&ouml;gen jene transatlantischen Institutionen beitragen, die ihre Trump-Agonie seit der Biden-Administration &uuml;berwunden haben. Sie orchestrieren eine duckm&auml;userische Gefolgschaft in der Regierungskoalition. Deren Kellnerrolle, um einen machohaften Ausspruch des nun verfemten Bundeskanzlers Gerhard Schr&ouml;der gegen&uuml;ber seinem gr&uuml;nen Koalitionspartner aufzunehmen, haben Wladimir Putin und Joe Biden gegen&uuml;ber Olaf Scholz deutlich demonstriert. Das mag die Ausf&auml;lle des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj und noch mehr seines inquisitorisch agierenden Botschafters Andrij Melnyk gegen Bundespr&auml;sident und Bundeskanzler befl&uuml;gelt haben. Und diese Gemengelage schl&auml;gt sich wiederum in einer medial inszenierten Demontage der sozialdemokratisch gef&uuml;hrten Bundesregierung, vornehmlich des &bdquo;z&ouml;gerlich&ldquo; agierenden Bundeskanzlers, nieder. Hiermit deutet sich bereits eine einst von der gr&uuml;nen Spitze angestrebte Regierungskonstellation mit der CDU\/CSU an, die beispielsweise von der FAZ durchaus angepeilt wird. Eine fatale Folge: &Uuml;berreaktionen sozialdemokratischer F&uuml;hrungsgruppen, die schon die unheilvolle Beteiligung der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung an der v&ouml;lkerrechtswidrigen Bombardierung Serbiens 1999 kennzeichneten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/wider-historische-amnesie-im-ukrainekrieg\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein, zwei, viele Amerikas<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten sind gespalten wie nie zuvor. Dabei mangelte es dem Land in seiner Historie nie an Extremismus. Braucht das Land eine Teilung in mehrere Amerikas, in denen Demokraten und Republikaner jeweils unter sich bleiben k&ouml;nnen?<br>\nM&ouml;gest du in interessanten Zeiten leben, hei&szlig;t es (angeblich) in einem alten chinesischen Sprichwort: Das ist aber nicht als guter Wunsch, sondern als Fluch gedacht. Das gilt vielleicht f&uuml;r China, aber wir in Amerika lieben interessante Zeiten. F&uuml;r uns ist eher der New Yorker Medienwissenschaftler Neil Postman zust&auml;ndig, der postulierte, Amerika am&uuml;siere sich zu Tode.<br>\nLeider lebt Postman nicht mehr, aber selbst er w&uuml;rde es erstaunlich finden, was wir in diesen Tagen aus Washington D.C. h&ouml;ren: Ein Ex-Pr&auml;sident, der sein Essen an die Wand wirft, sodass der Ketchup von den W&auml;nden tropft wie das Blut in einer Halloween-Episode der Simpsons &ndash; und der den M&auml;nnern vom Secret Service ins Lenkrad greift, damit die ihn zum Kapitol fahren, wo gerade die Aufst&auml;ndischen mit Schamanenh&ouml;rnern durchlaufen, um seinen handgew&auml;hlten Vizepr&auml;sidenten aufzukn&uuml;pfen; dazu seine h&uuml;bsche blonde Tochter, die ihn zur&uuml;ckhalten will, w&auml;hrend der betrunkene Rudy Giuliani ihn dabei anfeuert, derweil die rechten Medien br&uuml;llen: &raquo;L&uuml;ge!&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/transatlantic-mediawatch\/demokraten-und-republikaner-ein-zwei-viele-amerikas\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gaspreis deckeln<\/strong><br>\nMieterbund legt &raquo;Neun-Punkte-Plan&laquo; wegen Energiekostenexplosion vor &ndash; und bef&uuml;rchtet K&uuml;ndigungswelle. Immobilienbranche behauptet &raquo;Panikmache&laquo;<br>\nEr geht in die Offensive, der Deutsche Mieterbund (DMB). Mittels eines &raquo;Neun-Punkte-Plans f&uuml;r mehr Rechtssicherheit und Entlastung der Mieterinnen und Mieter&laquo;. Eine Art Sofortprogramm, den die Organisation am Donnerstag vorstellte. Der Grund: hohe Preisspr&uuml;nge bei Heizkosten, die nach der k&uuml;rzlichen Ausrufung der &raquo;Alarmstufe des Gasnotfallplans&laquo; durch das Bundeskabinett zu erwarten sind. Von Wohnungsverlust bedroht seien zuvorderst mietezahlende Privathaushalte der untersten Einkommensklassen, die oftmals keine Sozialtransfers beziehen, so der DMB.<br>\nUnd: Die absolute Mehrheit der Mieter bezieht Gas als Heizenergie und w&auml;re von den Tariferh&ouml;hungen direkt betroffen. Entweder &uuml;ber eine sofortige &raquo;Vertragsanpassung&laquo; bei Gasetagenheizungen oder im Rahmen der Nebenkostenabrechnung durch erh&ouml;hte Voraus- bzw. Nachzahlungen an den Vermieter. Also: &raquo;Wir stehen kurz vor einer Z&auml;sur, schon im Juli k&ouml;nnten &uuml;ber den Preisanpassungsmechanismus die Gasrechnungen von mehr als 20 Millionen Mietern von jetzt auf gleich explodieren&laquo;, wurde die DMB-Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz in der am Donnerstag verbreiteten Verbandsmitteilung zitiert. Niemand d&uuml;rfe aus seinen vier W&auml;nden geworfen werden, der die Zusatzkosten der &raquo;Preisanpassung&laquo; nicht sofort schultern oder die Nachzahlungen nicht innerhalb der vertraglichen Frist von 30 Tage begleichen k&ouml;nne, betonte Weber-Moritz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429536.wohnungspolitik-gaspreis-deckeln.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeiter, an die B&ouml;rse!<\/strong><br>\nRoman Zitzelsberger, Chef der IG Metall Baden-W&uuml;rttemberg, will, dass Metaller:innen ihre Altersvorsorge am Finanzmarkt aufbessern. Sozialpartnermodell hei&szlig;t die Idee, die auch S&uuml;dwestmetall gut findet, weil Arbeitgeber da nur einzahlen, aber nichts absichern m&uuml;ssen. In der Gewerkschaft halten einige diesen Weg allerdings f&uuml;r grundfalsch.<br>\nWenn die IG Metall am kommenden Donnerstag in der gesamten Republik ihre ehrenamtlichen Funktion&auml;r:innen zur Gro&szlig;en Tarifkommission l&auml;dt, steht auf Top eins die Tarifforderung f&uuml;r den Sp&auml;tsommer. Der Vorstand hat schon einen Vorschlag gemacht: 7 bis 8 Prozent. Dass die Tarifkommissionen davon erheblich abweichen, ist erfahrungsgem&auml;&szlig; unwahrscheinlich. Donnerstagabend wei&szlig; man mehr.<br>\nVor allem in Baden-W&uuml;rttemberg allerdings d&uuml;rfte es noch eine weitere wichtige Debatte geben. Und zwar um das sogenannte Sozialpartnermodell. Dabei geht es um ein System der betrieblichen Altersvorsorge, das am Kapitalmarkt Rendite machen soll. Hintergrund ist das Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz, das Andrea Nahles, SPD, in der Gro&szlig;en Koalition als Arbeitsministerin auf den Weg gebracht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/587\/arbeiter-an-die-boerse-8282.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>De Masi: Ex-Merkel-Berater wollte Marsalek auf Amazon Prime jagen<\/strong><br>\nIn zwei Jahren Wirecard-Skandal gab es so manch wilde Posse. Eine davon erz&auml;hlt Wirecard-Aufdecker Fabio De Masi. Der habe von Ex-Merkel-Berater Erich Vad ein bizarres Angebot erhalten: Die Jagd nach Jan Marsalek vor Millionenpublikum. Was es damit auf sich hat:<br>\nWirecard-Aufdecker Fabio De Masi und Ex-Merkel-Berater Erich Vad werden wohl keine Freunde mehr. W&auml;hrend der eine weiterhin fieberhaft auf der Suche nach dem fl&uuml;chtigen Betr&uuml;ger Jan Marsalek ist, spekuliert der andere gerne &uuml;ber eher unwahrscheinliche Aufenthaltsorte des &Ouml;sterreichers.<br>\nNach Angaben von De Masi habe Vad in Gespr&auml;chen vor allem wissen wollen, &uuml;ber welche Erkenntnisse der fr&uuml;here Linken-Politiker verf&uuml;ge. Dabei habe Vad, unter Angela Merkel als milit&auml;rpolitische Berater im Berliner Kanzleramt t&auml;tig, dubiose Angebote unterbreitet. Angeblich auch eines im Rahmen der Reality-Serie &bdquo;Celebrity Hunted&ldquo; auf Amazon Prime.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2022\/06\/22\/fake-konzern-auf-dem-schachbrett-der-weltpolitik-zwei-jahre-wirecard-skandal\">ZackZack<\/a>\n<p>dazu auch:<\/p>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2022\/06\/22\/fake-konzern-auf-dem-schachbrett-der-weltpolitik-zwei-jahre-wirecard-skandal\">Teil 1: Fake-Konzern auf dem Schachbrett der Weltpolitik &ndash; Zwei Jahre Wirecard-Skandal<\/a><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2022\/06\/25\/wirecard-und-die-old-boys-aus-dem-deutschen-kanzleramt\">Teil 2: Wirecard und die &bdquo;Old Boys&ldquo; aus dem deutschen Kanzleramt<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weder liberal noch modern<\/strong><br>\nOb nun Marianne Birthler, Markus Linden, Ahmad Mansour, Timothy Snyder oder Armin Nassehi: Sie und noch andere werden uns als Kenner und Experten verkauft &ndash; aber sie engagieren sich f&uuml;r eine Denkfabrik, die Symptom der Systemkrise ist.<br>\nDie Sozialdemokraten waren in den letzten Jahren angeblich zu freundlich gegen&uuml;ber Russland und Putin: Das liest man nun seit einigen Wochen immer wieder. Der Bundespr&auml;sident hat sich daher sogar schon entschuldigt; der Bundeskanzler gestand sich diesen &raquo;Fehler&laquo; auch schon ein. Der Vorwurf ist an sich &auml;lter als der laufende Krieg: Schon drei Wochen vor der russischen Intervention &auml;u&szlig;erte sich Marianne Birthler, ehemalige Chefin des Stasi-Archivs, zu dieser Angelegenheit. Die SPD nerve sie, weil sie zuletzt zu russlandfreundlich gewesen sei, erkl&auml;rte sie damals. Mittlerweile ist diese Einsch&auml;tzung zu einem Allgemeinplatz geworden, ob beim Spiegel, in der FAZ oder bei ARD und ZDF: Der russophile Sozi ist zur festen Redewendung geworden.<br>\nAus diesem Umstand l&auml;sst sich auch der Einfluss herauslesen, den eine eigentlich noch recht junge Denkfabrik auf die &ouml;ffentliche Debattenkultur mittlerweile nimmt. Erst seit 2017 gibt es sie. Es waren &raquo;NATO-Freunde&laquo;, die den Think-Tank damals gegr&uuml;ndet haben, allen voran die olivgr&uuml;nen Marie-Luise Beck und Ralf F&uuml;cks. Als ihr Ziel gaben sie aus, die &raquo;Krise des Westens&laquo; aufzuhalten. Die Rede ist hier vom &raquo;Zentrum f&uuml;r Liberale Moderne&laquo; (LibMod), einem &ndash;nach eigener Beschreibung &ndash; &raquo;Sammelpunkt f&uuml;r freiheitliche Geister aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen&laquo;. Dass diese Eigenwerbung weit &uuml;berzogen ist, ja die Exklusivit&auml;t sogar programmatisch ist, merkt man recht schnell an der Art und Weise, wie LibMod mit Andersdenkenden rumspringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/libmod-weder-liberal-noch-modern\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;bergang von Coronapandemie zur Endemie: Gesundheitsamt Karlsruhe steht hinter Strategiewechsel<\/strong><br>\nDie geltende Strategie zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie wird der aktuellen Infektionslage nicht mehr gerecht. Dieser Auffassung haben 31 Gesundheits&auml;mter im Land in Form eines Positionspapiers Ausdruck verliehen. Die Beh&ouml;rdenpraktiker, die die meiste Erfahrung haben und die Entwicklung t&auml;glich vor Auge haben, zeigen darin auf, wie Schutzma&szlig;nahmen weitaus zielgerichteter und effizienter vorgenommen werden k&ouml;nnten, als sie derzeit noch gesetzlich erforderliche Praxis sind.<br>\nAktuell ist ein Gro&szlig;teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheits&auml;mter mit der Erfassung von Einzelfallmeldungen besch&auml;ftigt, ohne dass sich daraus praktische Folgen ergeben. Das macht es schwer oder unm&ouml;glich, sich auf das eigentlich Notwendige zu konzentrieren. &bdquo;Sinnvoller als endlos Datenbanken zu f&uuml;ttern, aus denen sich keinerlei rechtliche Konsequenzen ergeben, w&auml;re eine Konzentration ausf&uuml;hrlicher Ermittlungen bei Menschen mit schweren Krankheitsverl&auml;ufen und konkrete Ausbruchsgeschehen&ldquo;, unterstreicht der Leiter des Gesundheitsamts Karlsruhe Dr. Peter Friebel. Im Positionspapier der &Auml;mter wird auch die Beendigung der Absonderung f&uuml;r Infizierte und deren Haushaltsangeh&ouml;rige gefordert. &bdquo;Diese Ma&szlig;nahmen greifen mittlerweile &uuml;berwiegend zu sp&auml;t, um Ansteckungen zu verhindern, und haben kaum noch Einfluss aufs Pandemiegeschehen,&ldquo; f&uuml;hrt Dr. Friebel weiter aus. In vielen Bereichen &ndash; gerade im Gesundheitssektor &ndash; f&uuml;hre der quarant&auml;nebedingte Personalmangel aktuell zu einer relevanten Verschlechterung der Versorgung. Auch weil die bef&uuml;rchtete &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems und kritischer Infrastruktur trotz hoher Infektionszahlen ausgeblieben ist, pl&auml;diert er daf&uuml;r, mit Covid umzugehen wie mit einer &bdquo;normalen&ldquo; Infektionskrankheit. Das bedeutet, dass eine Diagnostik nur bei einer durch einen Arzt festgestellten medizinischen Notwendigkeit durchgef&uuml;hrt wird und nur der zu Hause bleibt, der tats&auml;chlich krank ist.<br>\nDas w&uuml;rde auch ein Ende der unz&auml;hligen Schnellteststationen bedeuten, die dar&uuml;ber hinaus auch im Stadt- und Landkreis Karlsruhe N&auml;hrboden f&uuml;r kriminelle Strukturen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.landkreis-karlsruhe.de\/index.php?ModID=7&amp;FID=3051.3927.1&amp;object=tx|3051.3927.1\">Landkreis Karlsruhe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Auch nach &ldquo;erweiterter Suche&rdquo;: Von der Leyen kann SMS mit Pfizer-CEO nicht finden<\/strong><br>\nD&eacute;j&agrave;-vu in Br&uuml;ssel: Die EU-Kommission erkl&auml;rte, dass sie nicht in der Lage sei, Textnachrichten zu finden, die zwischen der Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und dem Pfizer-CEO, Albert Bourla, w&auml;hrend Verhandlungen &uuml;ber Impfstoffe im vergangenen Jahr verschickt wurden. [&hellip;]<br>\nDie Kommission gab am Mittwoch ein Schreiben heraus, in dem sie erkl&auml;rte, dass eine erweiterte Suche nach den fehlenden Nachrichten nach monatelangem Streit zwischen dem EU-Exekutivorgan und den Aufsichtsbeh&ouml;rden &ldquo;keine Ergebnisse erbracht&rdquo; habe. Die Kommission erkl&auml;rte, dass aufgrund der &ldquo;kurzlebigen und fl&uuml;chtigen Natur&rdquo; von Texten, diese typischerweise &ldquo;keine wichtigen Informationen enthalten&rdquo; und daher selten gespeichert werden.<br>\nW&auml;hrend von der Leyen in einem Interview im April 2021 enth&uuml;llte, dass sie und Bourla mehrere Wochen lang privat miteinander kommunizierten, w&auml;hrend sie einen Vertrag &uuml;ber fast zwei Milliarden Impfstoffdosen aushandelten, wurde die Anfrage eines Journalisten nach den Texten sp&auml;ter abgelehnt, da die Kommission behauptete, sie k&ouml;nne die fraglichen Nachrichten nicht finden.<br>\nDas Dementi l&ouml;ste eine R&uuml;ge der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerbeauftragten Emily O&rsquo;Reilly aus, die im vergangenen Jahr eine Untersuchung einleitete und die EU-Beamten wegen schlechter Verwaltung und mangelnder Transparenz r&uuml;gte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/europa\/142324-auch-nach-erweiterter-suche-von-der-leyen-kann-sms-mit-pfizer-ceo-nicht-finden\/\">RT DE<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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