{"id":85400,"date":"2022-07-01T11:00:03","date_gmt":"2022-07-01T09:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85400"},"modified":"2022-07-15T10:17:57","modified_gmt":"2022-07-15T08:17:57","slug":"wann-endlich-erwacht-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85400","title":{"rendered":"Wann endlich erwacht Europa?"},"content":{"rendered":"<p>Der ehemalige CIA-Mitarbeiter <strong>Graham E. Fuller<\/strong> war vor seiner Pensionierung Vizepr&auml;sident des &laquo;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/National_Intelligence_Council\">National Intelligence Council at CIA<\/a>&raquo;, zust&auml;ndig f&uuml;r die geheimdienstliche Beurteilung der globalen Situation. In einem aktuellen Text widmet er sich der selbstm&ouml;rderischen Politik Europas und dem negativen Einfluss vieler gro&szlig;er Medien, denen er &bdquo;v&ouml;llige Korruption&ldquo; bescheinigt. Fuller sieht zudem &bdquo;tiefe Risse&ldquo; in der europ&auml;ischen Fassade der so genannten &bdquo;NATO-Einheit&ldquo;: Westeuropa werde zunehmend den Tag bereuen, an dem es den USA &bdquo;blindlings in den Krieg gegen Russland gefolgt&ldquo; sei. Aus diesem Bewusstsein w&uuml;rde langfristig Distanz zu den USA entstehen. Christian M&uuml;ller von &bdquo;GlobalBridge&ldquo; hat den Text <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wann-endlich-erwacht-europa\/\">&uuml;bersetzt und ver&ouml;ffentlicht<\/a>, wir haben ihn von dort &uuml;bernommen. Was sagen unsere Leser? Schreiben Sie uns Ihre Meinung <a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe@nachdenkseiten.de<\/a>: Ist die Annahme, es w&uuml;rden sich bald europ&auml;ische L&auml;nder von der US-Dominanz absetzen, realistisch? Wenn ja, w&uuml;rden diese Bestrebungen nicht weiterhin von eben dieser US-Dominanz erfolgreich unterdr&uuml;ckt? Zeigen das nicht (anscheinend) auch die Ergebnisse des j&uuml;ngsten NATO-Gipfels oder ist das ein Trugbild? W&auml;re eine Orientierung zu einem eurasischen Wirtschaftsraum &uuml;berhaupt w&uuml;nschenswert, etwa f&uuml;r Deutschland?<strong> Tobias Riegel.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<em>Diese Analyse erschien zuerst auf der <\/em><a href=\"https:\/\/grahamefuller.com\/some-hard-thoughts-about-post-ukraine\/\"><em>Website<\/em><\/a><em> von <\/em><a href=\"https:\/\/grahamefuller.com\/\"><em>Graham E. Fuller<\/em><\/a><em>. Der Autor hat <\/em><a href=\"http:\/\/globalbridge.ch\"><em>globalbridge.ch<\/em><\/a><em> erlaubt, seine Analyse zu &uuml;bersetzen und <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wann-endlich-erwacht-europa\/\">in deutscher Sprache zu ver&ouml;ffentlichen<\/a><\/em><em>. Die &Uuml;bersetzung besorgte Christian M&uuml;ller. Wir danken f&uuml;r die Erlaubnis zur Ver&ouml;ffentlichung. <\/em><br>\n&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;-<br>\n<strong>Wann endlich erwacht Europa?<\/strong><\/p><p><em>Von Graham E. Fuller <\/em><\/p><p>Der Krieg in der Ukraine hat sich nun lange genug hingezogen, um erste klare Tendenzen zu erkennen. <\/p><p>Zuerst zwei grundlegende Tatsachen:<\/p><ul>\n<li>Putin ist daf&uuml;r zu verurteilen, dass er diesen Krieg angezettelt hat &ndash; wie praktisch jeder F&uuml;hrer, der einen Krieg anzettelt.  Putin kann als Kriegsverbrecher bezeichnet werden &ndash; in guter Gesellschaft mit George W. Bush, der allerdings weitaus mehr Menschen get&ouml;tet hat als Putin.<\/li>\n<li>Eine zweite Verurteilung geb&uuml;hrt den USA (NATO), die absichtlich einen Krieg mit Russland provoziert haben, indem sie ihre feindselige milit&auml;rische Organisation trotz Moskaus wiederholter Warnungen vor der &Uuml;berschreitung roter Linien unerbittlich bis vor die Tore Russlands getrieben haben.  Dieser Krieg h&auml;tte nicht sein m&uuml;ssen, wenn die ukrainische Neutralit&auml;t nach dem Vorbild von Finnland oder &Ouml;sterreich akzeptiert worden w&auml;re. Stattdessen hat Washington zu einer klaren russischen Niederlage aufgerufen.<\/li>\n<\/ul><p>Wie wird es weitergehen, wenn sich der Krieg dem Ende zuneigt?<\/p><p>Entgegen Washingtons triumphalistischen Verlautbarungen wird Russland den Krieg gewinnen. Die Ukraine hat den Krieg bereits verloren. Ob auch Russland l&auml;ngerfristig Schaden nimmt, ist fraglich.<\/p><p>Die amerikanischen Sanktionen gegen Russland haben sich f&uuml;r Europa als weitaus verheerender erwiesen als f&uuml;r Russland. Die Weltwirtschaft hat sich verlangsamt und viele Entwicklungsl&auml;nder stehen vor einer ernsten Nahrungsmittelknappheit und der Gefahr einer allgemeinen Hungersnot.<\/p><p>Es gibt bereits tiefe Risse in der europ&auml;ischen Fassade der so genannten &bdquo;NATO-Einheit&ldquo;. Westeuropa wird zunehmend den Tag bereuen, an dem es dem amerikanischen Rattenf&auml;nger blindlings in den Krieg gegen Russland gefolgt ist. Tats&auml;chlich handelt es sich nicht um einen ukrainisch-russischen Krieg, sondern um einen amerikanisch-russischen Krieg, der stellvertretend bis zum letzten Ukrainer gef&uuml;hrt wird.<\/p><p>Im Gegensatz zu optimistischen Erkl&auml;rungen k&ouml;nnte auch die NATO am Ende echt geschw&auml;cht daraus hervorgehen. Die Westeurop&auml;er werden lange und gr&uuml;ndlich &uuml;ber die &bdquo;Weisheit&ldquo; und die hohen Kosten nachdenken, die mit der Provokation tieferer, langfristiger Konfrontationen mit Russland oder anderen &bdquo;Konkurrenten&ldquo; der USA verbunden sind.<\/p><p>Europa wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter zum Kauf von preiswerter russischer Energie zur&uuml;ckkehren. Russland liegt vor der Haust&uuml;r, und eine nat&uuml;rliche Wirtschaftsbeziehung zu Russland wird letztlich von &uuml;berw&auml;ltigender Logik sein. <\/p><p>Europa nimmt die USA bereits als eine im Niedergang begriffene Macht mit einer unberechenbaren und heuchlerischen au&szlig;enpolitischen &bdquo;Vision&ldquo; wahr, die auf der verzweifelten Notwendigkeit beruht, die &bdquo;amerikanische F&uuml;hrungsrolle&ldquo; in der Welt zu erhalten. Amerikas Bereitschaft, zu diesem Zweck Krieg zu f&uuml;hren, ist f&uuml;r andere Staaten aber zunehmend gef&auml;hrlich.<\/p><p>Washington hat auch deutlich gemacht, dass Europa sich einem &bdquo;ideologischen&ldquo; Kampf gegen China anschlie&szlig;en muss, in einer Art vielschichtigem Kampf &bdquo;Demokratie gegen Autoritarismus&ldquo;. Dabei handelt es sich doch in Tat und Wahrheit um einen klassischen Kampf um die Macht in der Welt. Und Europa kann es sich noch weniger leisten, sich auf eine Konfrontation mit China einzulassen &ndash; eine &bdquo;Bedrohung&ldquo;, die vor allem von Washington wahrgenommen wird, die aber viele europ&auml;ische Staaten und einen Gro&szlig;teil der Welt nicht &uuml;berzeugt.<\/p><p>Chinas &bdquo;Belt and Road&ldquo;-Initiative ist vielleicht das ehrgeizigste wirtschaftliche und geopolitische Projekt der Weltgeschichte. Sie verbindet China bereits &uuml;ber den Schienen- und Seeweg mit Europa. Der Ausschluss Europas aus dem &bdquo;Belt and Road&ldquo;-Projekt wird Europa teuer zu stehen kommen. Man muss dabei beachten, dass der G&uuml;rtel und die Stra&szlig;e direkt durch Russland verlaufen. Es ist f&uuml;r Europa unm&ouml;glich, sich Russland gegen&uuml;ber zu verschlie&szlig;en und gleichzeitig den Zugang zu diesem eurasischen Megaprojekt aufrechtzuerhalten. Daher hat ein Europa, das die USA bereits im Niedergang sieht, wenig Anreiz, sich dem Zug gegen China anzuschlie&szlig;en. Das Ende des Ukraine-Krieges wird in Europa ein ernsthaftes Nachdenken &uuml;ber die Vorteile der Unterst&uuml;tzung von Washingtons verzweifeltem Versuch ausl&ouml;sen, seine globale Hegemonie zu erhalten.<\/p><p>Europa wird bei der Bestimmung seiner k&uuml;nftigen globalen Rolle in eine zunehmende Identit&auml;tskrise geraten. Die Westeurop&auml;er werden es leid sein, sich der 75-j&auml;hrigen amerikanischen Vorherrschaft in der europ&auml;ischen Au&szlig;enpolitik zu unterwerfen. Im Moment ist die NATO die europ&auml;ische Au&szlig;enpolitik, und Europa bleibt unerkl&auml;rlich zaghaft, wenn es darum geht, eine unabh&auml;ngige Stimme zu erheben &ndash; nur: wie lange noch?<\/p><p>Wir sehen jetzt, wie die massiven US-Sanktionen gegen Russland, einschlie&szlig;lich der Beschlagnahmung russischer Gelder in westlichen Banken, den Gro&szlig;teil der Welt dazu veranlassen, die &bdquo;Weisheit&ldquo;, in Zukunft ausschlie&szlig;lich auf den US-Dollar zu setzen, zu &uuml;berdenken. Eine Diversifizierung der internationalen Wirtschaftsinstrumente ist bereits im Gange und wird die einst dominante wirtschaftliche Position Washingtons und seine einseitige Einsetzung des Dollars als Waffe nur schw&auml;chen.<\/p><p><strong>Die heutige Gleichschaltung der Medien und die US-amerikanische Mediendominanz sind einmalig<\/strong><\/p><p>Eines der beunruhigendsten Merkmale dieses amerikanisch-russischen Krieges in der Ukraine ist die v&ouml;llige Korruption der unabh&auml;ngigen Medien. Tats&auml;chlich hat Washington den Informations- und Propagandakrieg bisher haushoch gewonnen und alle westlichen Medien dazu gebracht, bei der Charakterisierung des Ukraine-Krieges aus demselben Gesangbuch zu singen.  Der Westen hat noch nie zuvor eine so umfassende Durchsetzung der ideologisch gepr&auml;gten geopolitischen Perspektive eines Landes im eigenen Land erlebt. Nat&uuml;rlich kann man auch der russischen Presse nicht trauen. Inmitten einer virulenten antirussischen Propaganda, wie ich sie in meiner Zeit als Kalter Krieger noch nie erlebt habe, m&uuml;ssen ernsthafte Analysten heutzutage tief in die Tasche greifen, um ein objektives Verst&auml;ndnis dessen zu erlangen, was in der Ukraine tats&auml;chlich vor sich geht.<\/p><p>Ich w&uuml;nschte, diese amerikanische Mediendominanz, die fast alle alternativen Stimmen unterdr&uuml;ckt, w&auml;re nur eine vor&uuml;bergehende Erscheinung, die durch die Ereignisse in der Ukraine ausgel&ouml;st wurde. Aber die europ&auml;ischen Eliten kommen vielleicht doch langsam zu der Erkenntnis, dass sie in diese Position der totalen &bdquo;Einstimmigkeit&ldquo; <em>gedr&auml;ngt<\/em> worden sind. Die Fassade der &bdquo;EU- und NATO-Einheit&ldquo; zumindest bekommt bereits Risse. Die gef&auml;hrlichere Auswirkung ist jedoch, dass auf dem Weg in k&uuml;nftige globale Krisen eine wirklich unabh&auml;ngige freie Presse weitgehend verschwindet und in die H&auml;nde von konzerndominierten Medien f&auml;llt, die den politischen Kreisen nahestehen und nun durch elektronische soziale Medien unterst&uuml;tzt werden, die alle die Berichterstattung zu ihren eigenen Zwecken manipulieren. Da wir uns auf eine vorhersehbar gr&ouml;&szlig;ere und gef&auml;hrlichere Krise der Instabilit&auml;t durch die globale Erw&auml;rmung, durch Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, durch Naturkatastrophen und wahrscheinlich auch neue Pandemien zubewegen, wird die rigorose staatliche und unternehmerische Beherrschung der westlichen Medien in der Tat sehr gef&auml;hrlich f&uuml;r die Zukunft der Demokratie. Wir h&ouml;ren heute keine alternativen Stimmen mehr zur Ukraine. (Mit Ausnahme von <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/\">Globalbridge.ch<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/\">NachDenkSeiten.de<\/a> und anderen relativ kleinen Informationsplattformen, die damit aber auch immer wichtiger werden. Anm. der Red.)<\/p><p><strong>Russland wird in die Arme von China gedr&auml;ngt<\/strong><\/p><p>Und schlie&szlig;lich hat sich der geopolitische Charakter Russlands h&ouml;chstwahrscheinlich nun entscheidend in Richtung Eurasien verschoben. Die Russen haben sich jahrhundertelang darum bem&uuml;ht, in Europa akzeptiert zu werden, wurden aber stets auf Distanz gehalten. Der Westen wird nicht &uuml;ber eine neue strategische und sicherheitspolitische Architektur diskutieren. Die Ukraine hat diesen Trend nur noch verst&auml;rkt. Die russischen Eliten haben nun keine Alternative mehr, als zu akzeptieren, dass ihre wirtschaftliche Zukunft im Pazifik liegt, wo Wladiwostok nur eine oder zwei Flugstunden von den riesigen Volkswirtschaften in Peking, Tokio und Seoul entfernt ist. China und Russland sind nun entscheidend enger zusammenger&uuml;ckt, und zwar aus dem gemeinsamen Bestreben heraus, die uneingeschr&auml;nkte &bdquo;Freiheit&ldquo; der USA zu unilateralen milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Interventionen in der ganzen Welt zu verhindern. Es ist ein Hirngespinst zu denken, die USA k&ouml;nnten die &ndash; von den USA induzierte &ndash; russische und chinesische Zusammenarbeit aufspalten. Russland verf&uuml;gt &uuml;ber wissenschaftliche Brillanz, Energie im &Uuml;berfluss, reiche seltene Mineralien und Metalle, w&auml;hrend die globale Erw&auml;rmung das landwirtschaftliche Potenzial Sibiriens vergr&ouml;&szlig;ern wird. China verf&uuml;gt &uuml;ber das Kapital, die M&auml;rkte und die Arbeitskr&auml;fte, um zu einer nat&uuml;rlichen Partnerschaft in ganz Eurasien beizutragen.<\/p><p>Zum Leidwesen Washingtons erweisen sich fast alle seine Erwartungen an diesen Krieg als falsch. Der Westen sollte mit Blick auf diese aktuelle Situation endlich erkennen, dass Washingtons Streben nach globaler Dominanz in immer neue, gef&auml;hrlichere und sch&auml;dlichere Konfrontationen mit Eurasien f&uuml;hrt. Die meisten anderen Regionen der Welt &ndash; Lateinamerika, Indien, der Nahe Osten und Afrika &ndash; haben national kaum Interessen an diesem im Grunde genommen <em>amerikanischen<\/em> Krieg gegen Russland.<\/p><p>Titel: PhotoVectorStudio \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85630\">finden Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der ehemalige CIA-Mitarbeiter <strong>Graham E. 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