{"id":85586,"date":"2022-07-06T08:29:46","date_gmt":"2022-07-06T06:29:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586"},"modified":"2022-07-06T08:29:46","modified_gmt":"2022-07-06T06:29:46","slug":"hinweise-des-tages-4144","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h01\">Danke, Ampel!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h02\">Ohne Gas kein Bier: Diese Produkte k&ouml;nnten uns ohne russisches Gas ausgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h03\">Deutschland hat sich in der Ukraine verrannt &ndash; eine Suche nach dem Ausweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h04\">Wiederaufbau unter Bomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h05\">Indien im Trapezakt zwischen den USA und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h06\">CETA-Ratifizierung steht kurz bevor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h07\">Ein Giftpaket f&uuml;r Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h08\">Affront mit Kalk&uuml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h09\">Sommer, Sonne, erwerbslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h10\">Sonderverm&ouml;gen: 8,5 Mrd. f&uuml;r 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h11\">Ukrainische Leihm&uuml;tter zwischen allen Fronten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h12\">Die Toten von Odessa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h13\">Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Warburg-Bankier Olearius<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h14\">Notaufnahmen abgemeldet &ndash; immer mehr Klinikpersonal f&auml;llt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h15\">35 Milliarden Euro Steuergelder: Von der Leyens Impfstoff-Deal mit Pfizer ist ein schlechter Witz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85586#h16\">Bill Gates und Jens Stoltenberg: Ziemlich beste Freunde von der GAVI-Impfallianz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Danke, Ampel!<\/strong><br>\nAppelle von Wirtschaftsminister Robert Habeck zeigen Wirkung: Erste Wohnungsgenossenschaft dreht Mietern das Warmwasser ab<br>\nAlle warten auf den Zusammenbruch der Grundversorgung infolge des Wirtschaftskriegs gegen Russland. Einer musste zuerst zucken, und das war nun wohl Falk K&uuml;hn-Meisegeier. Der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Vorstand der s&auml;chsischen Wohnungsgenossenschaft Dippoldiswalde eG hat das warme Wasser in 300 Einheiten abdrehen lassen, die zentral mit Gas versorgt werden. Vormittags, nachmittags und nachts bleiben die Leitungen seit dem 1. Juli kalt. &raquo;Egal, wo ich politisch stehe &ndash; der Gaspreis ist, wie er ist&laquo;, sagte K&uuml;hn-Meisegeier am Dienstag im Gespr&auml;ch mit dieser Zeitung. Es gehe ihm nur um &raquo;ein bisschen Erleichterung&laquo; f&uuml;r die Mieter bei der Betriebskostenabrechnung. [&hellip;]<br>\nHinweis des Deutschen Mieterbunds: Das Abschalten des warmen Wassers ist &raquo;nur bei ausdr&uuml;cklichem Einverst&auml;ndnis aller Parteien m&ouml;glich&laquo;, sonst &raquo;rechtlich unzul&auml;ssig&laquo;, wie Jutta Hartmann am Dienstag gegen&uuml;ber jW mitteilte: &raquo;Ist die Warmwasserversorgung nicht gegeben, ist die Wohnung mangelhaft, und der Mieter darf die Miete mindern.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429850.wirtschaftskrieg-danke-ampel.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ohne Gas kein Bier: Diese Produkte k&ouml;nnten uns ohne russisches Gas ausgehen<\/strong><br>\nWenn man bedenkt, dass der Anteil russischer Gaslieferungen in Deutschland im letzten Jahr bei 55 Prozent lag, dann w&uuml;rde mit einem kompletten Gasstopp aus Russland eine enorme Menge ausfallen, die bisher nicht vollst&auml;ndig mit Alternativen wie Fl&uuml;ssiggas ersetzt werden kann. Und: Weder die Bundesnetzagentur unter der Leitung von Klaus M&uuml;ller noch das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck (beide Gr&uuml;ne) wissen, ob das Gas nach der Wartung der Pipeline wieder flie&szlig;en wird.<br>\nFalls nicht, k&ouml;nnte die Notfallstufe nach dem Notfallplan Gas ausgerufen werden. Das hei&szlig;t, die Bundesnetzagentur w&uuml;rde dann entscheiden, wer knappes Gas bekommt und wer nicht. Private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen aus den Sektoren Gewerbe, Handel, Dienstleistungen sowie soziale Dienste h&auml;tten dann Vorrang, weil sie gesetzlich gesch&uuml;tzt werden. Die Industrie dagegen w&uuml;rde leiden &ndash; und mit ihr Tausende Arbeitspl&auml;tze. Bei einigen Produkten bzw. Erzeugnissen k&ouml;nnte es im schlimmsten Fall knapp werden. Im besten Fall w&uuml;rden sich die Produkte noch weiter verteuern. (&hellip;)<br>\nDa keine andere Branche so viel Gas braucht wie die Chemieindustrie, k&ouml;nnten Deutschlands &uuml;ber 2000 chemisch-pharmazeutische Unternehmen deutlich weniger Ammoniak produzieren. Gas dient h&auml;ufig nicht nur als Energietr&auml;ger, sondern auch als Rohstoff f&uuml;r Produkte wie Ammoniak, aus denen dann wiederum andere Stoffe hergestellt werden.<br>\nDerzeit produziert Deutschland noch 2,5 Millionen Tonnen Ammoniak j&auml;hrlich, und zwar mithilfe von Gas und Wasserstoff. Der gr&ouml;&szlig;te Teil des hergestellten Ammoniaks wird zu D&uuml;ngemitteln f&uuml;r die Landwirtschaft weiterverarbeitet. Der Rest wird zur Produktion von Kunststoffen und Synthetikfasern sowie medizinischer Produkte eingesetzt. Ohne russisches Gas lie&szlig;en sich D&uuml;ngemittel in Deutschland kaum produzieren, sagte der Vorsitzende des Fachbereichs Pflanzenern&auml;hrung im Industrieverband Agrar (IVA), Marco Fleischmann, dazu im Mai. (&hellip;)<br>\nNeben der Landwirtschaft w&auml;ren dann nach seiner Einsch&auml;tzung auch die Branchen wie Ern&auml;hrung, Automobil, Kosmetik und Hygiene, Bauwesen, Verpackung, Pharma oder Elektronik von einer Unterbrechung ihrer Lieferketten betroffen. (&hellip;)<br>\nAuch der Chef von Veltins, einer der gr&ouml;&szlig;ten privaten Brauereien, Michael Huber, sagte k&uuml;rzlich in einem &bdquo;Handelsblatt&ldquo;-Interview, dass das Bierbrauen gerade so teuer sei wie noch nie. &bdquo;Wenn das russische Gas ausbleibt, h&auml;tten wir ein riesiges Problem: ohne Gas kein Bier&ldquo;, so Huber. Das liegt daran, dass die Sudh&auml;user &uuml;berwiegend mit Gas betrieben werden. Anfang Juni hatten auch bayerische Unternehmen vor den Folgen eines Gas-Embargos gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ohne-gas-kein-bier-das-sind-die-produkte-die-ohne-russisches-gas-uns-ausgehen-werden-li.243553\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Europa dr&uuml;ckt die Augen zu: Repressalien in Algeriens Gasf&ouml;rdergebieten<\/strong><br>\nAlgeriens Regime geht erneut gegen die Anti-Fracking- und Arbeitslosenbewegungen im S&uuml;den des Landes vor. Europ&auml;ische Staaten wollen trotz Repressionen gegen Umweltaktivisten ihre Energiekooperation mit Algier ausbauen.<br>\nRusslands Angriff auf die Ukraine l&auml;sst zahlreiche EU-Staaten weiterhin fieberhaft nach neuen Gaslieferanten Ausschau halten. Im Fokus dieser Bem&uuml;hungen stehen nicht nur das Golfemirat Katar, Israel und &Auml;gypten, sondern auch Algerien &ndash; eine der wenigen in unmittelbarer N&auml;he zu Europa liegenden Optionen. Algerien ist bereits durch drei nicht ausgelastete Pipelines mit dem europ&auml;ischen Verteilernetz verbunden, es hat beachtliche Gas- und Schiefergasreserven und macht keinen Hehl aus seinem Interesse an neuen Energiedeals. [&hellip;]<br>\nAlgiers Bestrebungen, Investoren im Energiesektor anzulocken und seine Produktion zu steigern, haben jedoch nicht nur klimapolitisch einen bitteren Nachgeschmack. Das Regime geht auch repressiv gegen die Anti-Fracking- und Arbeitslosenbewegung in den wichtigsten Gasf&ouml;rdergebieten des Landes vor.<br>\nDamit will es den seit 2013 regelm&auml;&szlig;ig aufflammenden Sozial- und Umweltprotesten in den jahrzehntelang systematisch marginalisierten Regionen endg&uuml;ltig den Garaus machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.qantara.de\/inhalt\/repressalien-in-algeriens-gasfoerdergebieten-europa-drueckt-die-augen-zu\">Quantara<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschland hat sich in der Ukraine verrannt &ndash; eine Suche nach dem Ausweg<\/strong><br>\nDie Zerst&ouml;rung Russlands kann f&uuml;r Europa keine Option sein &ndash; eine Verl&auml;ngerung des Krieges geht auf Kosten der Zukunft des Planeten.<br>\nEs ist un&uuml;bersehbar: Unsere Regierung hat den Kompass verloren. Sie sucht einen Weg, wei&szlig; aber nicht, wo sie eigentlich hin will. Deutschland liefert trotz nicht ausger&auml;umter Bedenken schwere Waffen an die Ukraine und ist au&szlig;erdem Vorreiter bei Sanktionen, die dem eigenen Land am meisten schaden. Das Volk erwartet von seiner Regierung zurecht, dass sie ihre Politik erl&auml;utert. Ungl&uuml;cklicherweise gilt die Orientierungslosigkeit f&uuml;r die Opposition erst recht. [&hellip;]<br>\nDa die r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten Politiker offensichtlich selbst nicht an den Erfolg ihres atomaren Geistesblitzes glaubten, propagierten sie den n&auml;chsten Verzweiflungsschritt: Wenn weniger Gas aus Russland kommt, muss durch Verbrennung von Kohle mehr Strom erzeugt werden. Es schert diese Leute nicht, dass Bundestag und Bundesrat 2020 durch Gesetz den Ausstieg aus der Kohleverstromung beschlossen haben.<br>\nDass diese Kehrtwende ein schwerer R&uuml;ckschlag f&uuml;r den Klimaschutz ist, wei&szlig; heute jeder Hauptsch&uuml;ler. Doch damit ist mit den klimapolitischen Grausamkeiten noch nicht Schluss. Um das b&ouml;se Russengas zu vermeiden, will der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister Robert Habeck das teurere und umweltsch&auml;dlichere Fracking-Gas (LNG-Gas) in Katar und in den USA kaufen. [&hellip;]<br>\nPolitik muss nach vorne denken. Deshalb sind Bestrebungen westlicher, auch deutscher, Politiker, Russland gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Schaden zuzuf&uuml;gen, kein Zeichen staatsm&auml;nnischer Kunst. Sie sind blind f&uuml;r die Zukunft. Es ist an der Zeit, sich endlich den existenziellen Problemen dieser Welt zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutschland-hat-sich-in-der-Ukraine-verrannt-eine-Suche-nach-dem-Ausweg-7162847.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wiederaufbau unter Bomben<\/strong><br>\nDer Krieg in der Ukraine ist noch l&auml;ngst nicht zu Ende. Russland meldet jeden Tag neue, herbeigebombte &ldquo;Erfolge&rdquo;. Das hindert die Regierung in Kiew nicht daran, jetzt schon &uuml;ber den Wiederaufbau zu reden &ndash; und Geld zu fordern. Mindestens 750 Mrd. Dollar d&uuml;rften es schon sein, sagte Regierungschef Denys Schmyhal bei einer internationalen Konferenz in Lugano in der Schweiz. Die EU erkl&auml;rte sich bereit, einen Gro&szlig;teil der Kosten zu &uuml;bernehmen und die internationale Hilfe zu koordinieren.<br>\nZur Finanzierung setzt die Ukraine vor allem auf die westlichen Sanktionen gegen Russland &ndash; und auf die EU. Rund 300 bis 500 Mrd. Dollar k&ouml;nnten aus dem eingefrorenen russischen Verm&ouml;gen kommen, so Schmyhal. Dabei geht es um Zentralbank-Verm&ouml;gen im Wert von gesch&auml;tzten 300 Mrd. sowie den Besitz von sanktionierten russischen Oligarchen.<br>\nAllerdings ist es &uuml;beraus schwierig, eingefrorene Verm&ouml;genswerte zu konfiszieren und umzuwidmen. Dem stehen gro&szlig;e, wom&ouml;glich un&uuml;berwindbare rechtliche H&uuml;rden entgegen.<br>\nDen Oligarchen m&uuml;sste eine direkte Verantwortung f&uuml;r den Krieg oder ein Versto&szlig; gegen EU-Sanktionen nachgewiesen werden. Die Devisenreserven der russischen Zentralbank gelten als sakrosankt; mit ihrer Konfiszierung k&ouml;nnte der Westen einen gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall schaffen.<br>\nAuch die Finanzierung durch die EU steht auf wackligen F&uuml;ssen. Die Kassen in Br&uuml;ssel sind leer, die EU-Kommission hat daher bereits ebenfalls den R&uuml;ckgriff auf russisches Verm&ouml;gen erwogen.<br>\nVon der Leyen hat auch eine Schuldenfinanzierung nach dem Vorbild des Corona-Aufbaufonds ins Gespr&auml;ch gebracht. Dies st&ouml;&szlig;t jedoch auf massiven Widerstand u.a. in Deutschland.<br>\nIn Lugano wichen von der Leyen und Dombrovskis diesen ungel&ouml;sten Fragen aus. Sie warben f&uuml;r eine &bdquo;Plattform&ldquo; zum Wiederaufbau, die bei der EU-Kommission eingerichtet werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/wiederaufbau-unter-bomben-das-risiko-erdogan-und-kein-alarm-bei-affenpocken\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ins schwarze Loch: Wiederaufbaukonferenz f&uuml;r Ukraine<\/strong><br>\nEs geht um riesige Summen. 720 Milliarden Euro fordert die Ukraine vorl&auml;ufig &ndash; Aufstockung immer vorbehalten &ndash;, f&uuml;r die keine Schuldenbremse gilt, und das ist auch konsequent: Schlie&szlig;lich ist dieser Krieg auch die Konsequenz der Unnachgiebigkeit, mit der der kollektive Westen seine Ostausdehnung in politischer und milit&auml;rischer Hinsicht durchgezogen hat und durchzieht. Insofern ist alles Geld, das jetzt in die Ukraine gepumpt werden soll, nachgeschossen in ein Projekt, das sich nach allen Anfangsschwierigkeiten doch noch politisch auszahlen soll. Wie es Wolodimir Selenskij als M&auml;rchenerz&auml;hler vom Dienst versprach, soll die Ukraine zum &raquo;sichersten, modernsten und freiesten Land der Welt&laquo; werden.<br>\nDas h&ouml;ren die westlichen Geldgeber gern, auch wenn sie realistisch bleiben. Alle g&auml;ngigen Bedenken werden nicht etwa ausger&auml;umt, sondern bewusst ignoriert. Der Chef des UN-Entwicklungsprogramms, Achim Steiner, erkl&auml;rte: Ja, ja, die Korruption in der Ukraine sei sicher ein Problem, aber im Moment nicht das gr&ouml;&szlig;te. Dass sie mehr ist als &raquo;ein&laquo; Problem, r&auml;umte Selenskij selbst ein, als er versprach, k&uuml;nftige westliche Hilfszahlungen m&ouml;glichst ohne Beteiligung des subjektiven Faktors in Gestalt einzelner Beamter zu verteilen. Ihm ist klar: Die Katze l&auml;sst das Mausen nicht. Und je gr&ouml;&szlig;er der Topf, um so gr&ouml;&szlig;er die Begehrlichkeiten. &Uuml;brigens auf beiden Seiten des Tisches. Und bei ihm selbst. Hat man von Selenskij irgendwann die Zusage geh&ouml;rt, dass er sein durch die Pandora Papers enth&uuml;lltes Schwarzgeld in den Wiederaufbau steckt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429889.ins-schwarze-loch.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die R&uuml;ckverfolgbarkeit von Geldern in die Ukraine geht immer mehr verloren<\/strong><br>\n(&Uuml;bersetzung unserer Leserin M.K.)<br>\nW&auml;hrend Volodymyr Zelensky weiterhin Waffen fordert, insbesondere die Zuteilung von 1% des NATO-Arsenals, stellt sich die Frage, was mit den bereits erhaltenen Waffen geschehen ist. In wessen H&auml;nden befinden sich diese Best&auml;nde und die milliardenschweren Spenden, die f&uuml;r die milit&auml;rische Ausr&uuml;stung gew&auml;hrt wurden?<br>\nAm 4. und 5. Juli findet in Lugano eine Konferenz &uuml;ber den Wiederaufbau der Ukraine statt, an der Ursula von der Leyen, der ukrainische Premierminister Denys Schmigal und der Pr&auml;sident der Rada (ukrainisches Parlament) Ruslan Stefantschuk teilnehmen. Es geht um die Bereitstellung neuer Finanzmittel. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ihnen die Frage nach der R&uuml;ckverfolgbarkeit der Gelder gestellt wird. Dieser Aspekt ist umso entscheidender, als die Verantwortung der Geberl&auml;nder auf dem Spiel steht.<br>\nLaut einem Papier der europ&auml;ischen Strafrechtlervereinigung Eucrim, &ldquo;Krieg und Korruption in der Ukraine&rdquo;, ist der Verteidigungssektor, der wichtigste Industriezweig des Landes, der an sich ausreichen sollte, um ein respektables Sicherheitsniveau zu gew&auml;hrleisten, seit jeher von Korruption untergraben. Die Organe zur Bek&auml;mpfung dieser Gei&szlig;el, die bereits in Friedenszeiten ineffizient waren, sind definitiv abwesend. [&hellip;]<br>\nEs handelt sich um Betr&auml;ge, die nirgendwo in den &ouml;ffentlichen B&uuml;chern des Empf&auml;ngerlandes auftauchen. Die Europ&auml;ische Union hat &uuml;ber drei ihrer Institutionen (Kommission, Rat und Europ&auml;ische Investitionsbank) 15 Milliarden Euro zugesagt, von denen angeblich 6 Milliarden Euro tats&auml;chlich ausgezahlt wurden, obwohl diese Information aufgrund der undurchsichtigen Buchf&uuml;hrung f&uuml;r alles, was aus Br&uuml;ssel kommt, nur sehr schwer zu best&auml;tigen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.francesoir.fr\/politique-monde\/la-tracabilite-des-fonds-vers-l-ukraine-se-perd\">France Soir<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Indien im Trapezakt zwischen den USA und Russland<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIndien wird von einigen als pro-amerikanischer Spielverderber auf dem j&uuml;ngsten BRICS-Gipfel gesehen, aber Washington ist unzufrieden mit Delhis verst&auml;rkten Beziehungen zu Moskau<br>\nDas Telefongespr&auml;ch zwischen dem indischen Premierminister Narendra Modi und dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin am Freitag war ein wichtiges Signal, unmittelbar nach der Ver&ouml;ffentlichung des neuen Strategischen Konzepts der NATO, in dem Russland als die &ldquo;bedeutendste und direkteste Bedrohung&rdquo; der Allianz bezeichnet wird.<br>\nIn den Verlautbarungen aus Moskau und Neu-Delhi wurde die Entschlossenheit der beiden F&uuml;hrungen hervorgehoben, die wirtschaftliche Zusammenarbeit trotz der westlichen Sanktionen gegen Russland weiter voranzutreiben.<br>\nIronischerweise haben die &ldquo;Sanktionen aus der H&ouml;lle&rdquo; des Westens den bilateralen Handel zwischen Indien und Russland stark befl&uuml;gelt und ihm eine Dynamik verliehen, von der man nie vermutet h&auml;tte, dass sie in der postsowjetischen &Auml;ra wieder erreicht werden w&uuml;rde.<br>\nDer Aufruf vom Freitag wurde am Rande des BRICS-Gipfels (23.-24. Juni) vereinbart. Seltsamerweise kommt er zu einem Zeitpunkt, an dem die westlichen M&auml;chte ihre Bem&uuml;hungen verst&auml;rken, Zwietracht unter den BRICS-Mitgliedsl&auml;ndern (Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika) zu s&auml;en und insbesondere Indien einer Gehirnw&auml;sche zu unterziehen, damit es sich unter den Bedingungen des neuen Kalten Krieges auf ihre Seite schl&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/07\/india-in-trapeze-act-balancing-us-and-russia\/\">Asia Times<\/a>\n<p>dazu: <strong>Position der St&auml;rke<\/strong><br>\nAntirussische Ausrichtung gefordert: Indien lassen Appelle des Westens kalt. Beziehungen zu Moskau werden ausgebaut<br>\nSeit dem russischen Einmarsch in die Ukraine l&auml;sst Indien keinen Zweifel an seiner neutralen Haltung. Das schlie&szlig;t selbstverst&auml;ndlich die Weiterf&uuml;hrung und sogar den Ausbau seiner Wirtschaftsbeziehungen mit Russland ein. Zuletzt machte das ein Telefongespr&auml;ch zwischen dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin und dem indischen Regierungschef Narendra Modi am vergangenen Freitag deutlich. In diesem versicherte Putin, Russland bleibe &raquo;ein zuverl&auml;ssiger Partner und Lieferant von Getreide, D&uuml;ngemitteln und Energietr&auml;gern&laquo;, wie der Kreml sp&auml;ter in einer Mitteilung schrieb. Das B&uuml;ro von Modi teilte nach dem Telefonat mit, der indische Premier und Putin h&auml;tten Ideen dar&uuml;ber ausgetauscht, wie der bilaterale Handel bez&uuml;glich Landwirtschaftsg&uuml;tern, D&uuml;nger und Pharmaprodukten gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnte.<br>\nIn den vergangenen Wochen hat Indien bereits die Einfuhr russischen Roh&ouml;ls deutlich ausgebaut. Im Juni erreichte das Land Mitteilungen zufolge mit einem Import von t&auml;glich einer bis 1,2 Millionen Barrel das 50fache der Menge, die vor Februar in Russland gekauft worden war &ndash; ein heftiger R&uuml;ckschlag f&uuml;r den Westen und insbesondere die USA. Dabei waren in den vergangenen Jahren durchaus Fortschritte bei der Bindung Neu-Delhis an den Westen gemacht worden, insbesondere in der Frontbildung gegen die Volksrepublik. Nun sind es ausgerechnet Indien und China, die einen gro&szlig;en Anteil am Unterlaufen der westlichen Sanktionen gegen Russland haben.<br>\nUnd es scheint, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Moskau und Neu-Delhi in Zukunft durchaus noch enger werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429861.indien-und-der-westen-position-der-st%C3%A4rke.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>CETA-Ratifizierung steht kurz bevor<\/strong><br>\nIn der vergangene Woche ver&ouml;ffentlichte die Ampel-Regierung ihre Handelsagenda. Die Kernaussagen des dreiseitigen Papiers widersprechen sich fundamental: Auf der einen Seite sollen Nachhaltigkeitsstandards wie Klimaziele und Arbeitnehmer:innenschutz die verbindliche Richtschnur in allen k&uuml;nftigen Handelsvertr&auml;gen werden. Auf der anderen Seite verk&uuml;nden die Regierungsparteien, noch in diesem Sommer das CETA-Abkommen mit Kanada ratifizieren zu wollen: ein Handelsabkommen, das Investitionen in fossile Energien sch&uuml;tzt, Nachhaltigkeitsstandards aber nicht. Rote Linien f&uuml;r einen Verbleib im Energiecharta-Vertrag werden zwar auch formuliert, von dem dringend notwendigen Austritt ist aber nicht die Rede.<br>\nKurz zusammengefasst, hat das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada CETA die Liberalisierung, Harmonisierung und Privatisierung s&auml;mtlicher Lebensbereiche zum Ziel. Vor knapp f&uuml;nf Jahren ist es bereits vorl&auml;ufig in Kraft getreten, nun steht die endg&uuml;ltige Ratifizierung kurz bevor. In diesen f&uuml;nf Jahren hat sich der Handel mit dem &auml;u&szlig;erst klimasch&auml;dlichen Teersand&ouml;l verdoppelt. Und auch der Handel mit genmanipuliertem und hormonbehandeltem Fisch und Fleisch boomt: Die zollfreien Importquoten f&uuml;r kanadisches Rind- und Schweinefleisch sollen von ehemals 9.711 auf 120.000 Tonnen aufgestockt werden. Umgekehrt kann die EU zus&auml;tzlich bis zu 16.000 Tonnen K&auml;se zollfrei nach Kanada exportieren.<br>\nDurch CETA kommt ein Dumping-Wettbewerb in Gang, der die Erzeugerpreise f&uuml;r Fleisch und Milch weiter senkt. Dies geht zu Lasten der b&auml;uerlichen Wirtschaft und unterst&uuml;tzt durch den Preisdruck das Absenken &ouml;kologischer Standards in der Lebensmittelindustrie. Dass CETA den Klimazielen von Paris im Weg steht, wird bereits daran deutlich, dass die Verletzung von &ouml;kologischen oder sozialen Nachhaltigkeitsstandards nicht sanktionsbehaftet, sprich zahnlos sind. Sanktionen drohen hingegen, wenn ein Vertragspartner fossile Energietr&auml;ger nicht mehr so importiert oder exportiert, wie vereinbart.<br>\nDer vielleicht gr&ouml;&szlig;te Kritikpunkt an CETA sind nach wie vor die Etablierung privater Schiedsgerichte: eine Paralleljustiz, die Gro&szlig;investoren erlaubt, Staaten in Milliardenh&ouml;he zu verklagen, sollte eine Regierung Ma&szlig;nahmen gegen die Profitinteressen eines Investors beschlie&szlig;en. Und genau diese wollen die Energiekonzerne, die sich den Handel mit LNG-Gas dar&uuml;ber absichern wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/aktuelle-meldungen\/meldungen\/2022\/freihandel\/ceta-ratifizierung-steht-kurz-bevor.html\">Umweltinstitut M&uuml;nchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Giftpaket f&uuml;r Brasilien<\/strong><br>\nDie deutschen Agrarriesen Bayer und BASF lobbyieren in Brasilien massiv f&uuml;r ein neues Ma&szlig;nahmenpaket zur Regulierung von Agrochemikalien, das bestehende Schutzvorschriften aush&ouml;hlt. Die Konzerne erwarten durch das von Kritikern als &bdquo;Poison package&ldquo; titulierte Gesetz Umsatzsteigerungen und schalten sich vor allem &uuml;ber Unternehmensverb&auml;nde wie CropLife Brasil in den politischen Prozess ein. Sie haben zudem Zugang zum Pr&auml;sidenten Jair Messias Bolsonaro und den zust&auml;ndigen Ministerien. &Uuml;berdies versuchen die Firmen, den Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten voranzubringen, das ihnen Aussicht auf Extraprofite er&ouml;ffnet. Eine Strategie besteht darin, das Bild der brasilianischen Landwirtschaft in den Augen der EU-Entscheidungstr&auml;ger zu verbessern und ihr ein &bdquo;Small is beautiful&ldquo;-Image zu verpassen. Dies alles st&ouml;&szlig;t in Brasilien selbst auf massiven Widerstand. So besetzte die Jugendorganisation der Landlosenbewegung MST im Juni eine Niederlassung des Leverkusener Multis, um gegen dessen Intervention zugunsten des Giftpakets und gegen die jetzt schon verheerenden Auswirkungen der Bayer-Pestizide zu protestieren. [&hellip;]<br>\nDer Lobbyismus der Konzerne l&ouml;st in Brasilien Emp&ouml;rung aus. So besetzte die Jugendorganisation der Landlosenbewegung MST am 10. Juni eine Bayer-Niederlassung in Jacare&iacute;. &bdquo;Dieser Gesetzentwurf bringt gravierende &Auml;nderungen der geltenden Rechtsvorschriften mit sich, die den Verkauf und die Verwendung von f&uuml;r Mensch und Natur hochgiftigen Stoffen erleichtern&ldquo;, erkl&auml;rten die Jugendlichen. Die Autorinnen der Studie &bdquo;Giftige Profite&ldquo; kritisieren: &bdquo;W&auml;hrend die europ&auml;ische Pestizid-Industrie danach strebt, ihre Profite zu maximieren, stirbt in Brasilien jeden zweiten Tag ein Mensch an einer Pestizid-Vergiftung. Und rund 20 Prozent dieser Todesopfer sind Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8969\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Affront mit Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nKapitalboss Dulger fordert &raquo;nationalen Notstand&laquo; und stellt Streikrecht in Frage &ndash; Kritik am &raquo;Totalausfall der Sozialpartnerschaft&laquo;<br>\nEs ist kein Lapsus, sondern Kalk&uuml;l. Der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), Rainer Dulger, hatte sich am Mittwoch abend vor Pressevertretern in Berlin weit vorgewagt. Und Gedankenspiele angestrengt &ndash; dieses etwa: Vielleicht brauche man in der Energiekrise hierzulande einen &raquo;nationalen Notstand&laquo;. Warum? Arbeitsk&auml;mpfe wie Streiks lie&szlig;en sich damit besser brechen. Er sei aber auf keinen Fall daf&uuml;r, das Streikrecht einzuschr&auml;nken. Eine Relativierung, die wenig glaubhaft klingt.<br>\nUnd &uuml;berhaupt, Dulgers Auftritt, wonach die &raquo;fetten Jahre&laquo; in der &raquo;Wohlstands- und Wohlf&uuml;hloase&laquo; Deutschland erst einmal vorbei seien, war eine Art Warmup: Am Montag beginnt mit einem Treffen im Kanzleramt die &raquo;konzertierte Aktion&laquo;, zu der Kabinettschef Olaf Scholz (SPD) Gewerkschaften, Kapitalkapit&auml;ne und &raquo;Experten&laquo; eingeladen hat.<br>\nNur, was hatte Dulger zum Affront getrieben? Augenscheinlich das: Im Tarifkonflikt zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe hatten Hafenarbeiter j&uuml;ngst mit einem 24st&uuml;ndigen Warnstreik die Abfertigung von Container- und Frachtschiffen in gro&szlig;en Nordseeh&auml;fen lahmgelegt. Weitgehend zumindest. Und: Die Fehde schwelt weiter, am Montag war die f&uuml;nfte Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt worden.<br>\nDulgers Vorsto&szlig; blieb nicht unwidersprochen. Die Aussagen des BDA-Bosses seien Ausdruck einer antidemokratischen Geisteshaltung, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke am Donnerstag dem Nachrichtenportal The Pioneer. Er sprach ferner von einer &raquo;sehr, sehr bedenklichen Formulierung&laquo; Dulgers. Offenbar tr&auml;ume dieser davon, &raquo;dass es einen autorit&auml;ren Staat gibt, der Arbeitnehmerrechte niederkn&uuml;ppelt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429605.streit-um-arbeitskampfma%C3%9Fnahmen-affront-mit-kalk%C3%BCl.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lohnrunde 2022 Seeh&auml;fen: F&uuml;r &bdquo;tats&auml;chlichen Inflationsausgleich&ldquo; f&uuml;r HafenarbeiterInnen<\/strong><br>\nVer.di verlangt f&uuml;r die rund 12.000 Besch&auml;ftigten in den 58 tarifgebundenen Betrieben in Niedersachsen, Bremen und Hamburg unter anderem einen nicht n&auml;her bezifferten &bdquo;tats&auml;chlichen Inflationsausgleich&ldquo; sowie eine Erh&ouml;hung der Stundenl&ouml;hne um 1,20 Euro. Das bedeutet bei L&ouml;hnen von derzeit knapp unter 15 Euro bis gut 28 Euro pro Stunde eine Gehaltssteigerung um bis zu 14 Prozent. Die Arbeitgeberseite bietet bislang zwei Erh&ouml;hungsschritte in diesem und im n&auml;chsten Jahr von 3,2 und 2,8 Prozent und Einmalzahlungen von insgesamt 600 Euro an. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Die Gewerkschaften des maritimen Sektors mobilisieren Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die deutsche ITF-Mitgliedsorganisation ver.di, die in den Hafenbetrieben f&uuml;r einen inflationsgesch&uuml;tzten Tarifvertrag f&uuml;r 12.000 Hafenarbeiter:innen k&auml;mpft. Diese Woche versammelten sich Gewerkschaftsf&uuml;hrer:innen in London, um ihre Solidarit&auml;t mit den deutschen Hafenarbeiter:innen nach den j&uuml;ngsten Streiks zu bekunden. ver.di dr&auml;ngt darauf, dass ein j&auml;hrlicher, automatischer Inflationsausgleich in einen erneuerten Tarifvertrag mit 58 H&auml;fen und Terminals aufgenommen wird. (&hellip;)<br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der TF-Sektion H&auml;fen, Niek Stam, erkl&auml;rte, dass die ITF und die ETF-Hafenarbeiter:innengewerkschaften, die mehr als 500.000 Besch&auml;ftigte vertreten, ver.di in ihrem Streben nach einem inflationsgesch&uuml;tzten Lohnabschluss geschlossen unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/branchen\/dienstleistungen\/hafen\/lohnrunde-2022-seehaefen-fuer-tatsaechlichen-inflationsausgleich-fuer-hafenarbeiterinnen\/\">Labournet<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sommer, Sonne, erwerbslos<\/strong><br>\nZum Ferienstart werden wieder Tausende Lehrkr&auml;fte zum Zwangsurlaub auf Beitragszahlerkosten verdonnert. Baden-W&uuml;rttemberg gibt den Vorreiter<br>\nEs gibt solche und solche Lehrkr&auml;fte in Baden-W&uuml;rttemberg: Die einen fleht die Landesregierung an, wegen des grassierenden P&auml;dagogenmangels mehr und l&auml;nger zu arbeiten. Die anderen landen zum Start der Ferien in drei Wochen in der Erwerbslosigkeit. &raquo;Willkommen in The L&auml;nd&laquo;, einem der reichsten Bundesl&auml;nder Deutschlands. Daf&uuml;r, ein paar tausend befristet angestellte Lehrerinnen und Lehrer &uuml;ber die Sommerpause hinweg im Schuldienst zu halten, reicht das Geld allerdings nicht. 15 Millionen Euro, die das laut Kultusministerium kosten w&uuml;rde, sind anderswo offenbar besser angelegt. Allein die neue Imagekampagne f&uuml;r das Land verschlingt 21 Millionen Euro&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/429796.fachkr%C3%A4ftemangel-sommer-sonne-erwerbslos.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gr&uuml;ne Strategie gegen Lehrermangel<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Gr&uuml;ne Strategie gegen Lehrermangel in BaW&uuml;: <\/p>\n<p>Ministerpr&auml;sident Kretschmann bittet Lehrer in einem Brief l&auml;nger zu arbeiten oder sp&auml;ter in Rente zu gehen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig schickt er 4.000 Lehrer &uuml;ber die Sommerferien in die Arbeitslosigkeit, um 15 Millionen &euro; Gehalt zu sparen.<\/p>\n<p>&mdash; Maurice H&ouml;fgen (@MauriceHoefgen) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MauriceHoefgen\/status\/1544236975279964160?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 5, 2022<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sonderverm&ouml;gen: 8,5 Mrd. f&uuml;r 2023<\/strong><br>\n&bdquo;Interessant&ldquo; ist die Meldung bei der Europ&auml;ischen Sicherheit und Technik, dass der Betrag, der aus dem &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; (also den Schulden) f&uuml;r die Bundeswehr von 100 Mrd. Euro im kommenden Jahr &bdquo;nur&ldquo; 8,5 Mrd. Euro entnommen werden sollen. Schlie&szlig;lich soll das Sonderverm&ouml;gen auf maximal f&uuml;nf Jahre begrenzt sein, in diesem Jahr wird kaum etwas entnommen, bleiben also f&uuml;r die Jahre 2024 bis 2026 &uuml;ber 90 Mrd. Euro, die zur Verf&uuml;gung stehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach d&uuml;rfte deshalb die eigentliche Laufzeit des Sonderverm&ouml;gens deutlich &uuml;ber 2026 hinausreichen, indem das Geld &uuml;ber Verpflichtungserm&auml;chtigungen auf k&uuml;nftige Jahre gestreckt wird. Hier jedenfalls die Meldung: &bdquo;Der ebenfalls beschlossene Wirtschaftsplan 2023 des Sonderverm&ouml;gens Bundeswehr sehe f&uuml;r das Jahr kommende Jahr Ausgaben in H&ouml;he von rund 8,5 Milliarden Euro vor. Die Mittel des Sonderverm&ouml;gens sollen den Angaben zufolge f&uuml;r die Finanzierung bedeutsamer Ausstattungsvorhaben, insbesondere komplexer &uuml;berj&auml;hriger Ma&szlig;nahmen, zur Verf&uuml;gung stehen. 2023 seien zum Beispiel Ausgaben f&uuml;r die F&uuml;hrungsf&auml;higkeit\/Digitalisierung, die Korvette Klasse 130, die Fregatte 126 sowie das Future Combat Air System (FCAS) ber&uuml;cksichtigt worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2022\/07\/05\/sondervermoegen-85-mrd-fuer-2023\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukrainische Leihm&uuml;tter zwischen allen Fronten<\/strong><br>\nKommerzielle Leihmutterschaft ist in vielerlei Hinsicht ein Gesch&auml;ft auf dem Buckel von Frauen. Carolin Schurr, Kultur- und Sozialgeografin an der Universit&auml;t Bern, sagte gegen&uuml;ber swissinfo: &laquo;Wenn das Kind erst einmal geboren ist, k&uuml;mmert sich niemand mehr um die Leihmutter.&raquo; Der Krieg kommt nun erschwerend hinzu. Denn Leihm&uuml;tter haben einen Job, den sie nicht wie einen anderen einfach aufgeben k&ouml;nnen. Wenn sie beispielsweise w&auml;hrend der Schwangerschaft gesundheitliche Probleme bekommen, h&auml;ngt die Versorgung nun davon ab, ob noch eine &Auml;rztin oder ein Spital erreichbar ist und ob dieses nicht mit Verwundeten und Sterbenden &uuml;berf&uuml;llt ist. Eine Flucht oder auch nur der Gang in den Schutzbunker kann f&uuml;r eine gesundheitlich angeschlagene Schwangere unm&ouml;glich werden. Hinzu kommt, dass viele Leihm&uuml;tter nicht fliehen und ihre Familien zur&uuml;cklassen wollen. [&hellip;]<br>\nIm Businessmodell der Leihmutterindustrie nicht vorgesehen sind direkte Kontakte zwischen den Leihm&uuml;ttern und ihren Auftraggebern. Doch wegen des Krieges suchen und finden diese sich nun &uuml;ber Social Media. Den Agenturen passt dies nat&uuml;rlich gar nicht, weil sie finanzielle Verluste bef&uuml;rchten m&uuml;ssen. Die Auftragseltern warnte &laquo;BioTexCom&raquo; auf Facebook vor einer Geburt im Ausland. Die Leihmutter gelte dann rechtlich als Mutter und die &Uuml;bergabe eines Kindes k&ouml;nne als Kinderhandel strafrechtlich verfolgt werden. [&hellip;]<br>\nKommerzielle Leihmutterschaft ist in der Ukraine legal. Agenturen vermitteln zwischen Auftraggebern und Leihm&uuml;ttern. Diese erhalten etwa einen Drittel der Kosten von 30&rsquo;000 bis 50&rsquo;000 Franken\/Euro. Das ist ein Vielfaches eines durchschnittlichen ukrainischen Jahresgehalts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/reproduktions-technologie\/ukrainische-leihmuetter-zwischen-allen-fronten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Toten von Odessa<\/strong><br>\nDas Feuer im Gewerkschaftshaus wurde nur kurze Zeit nach dem von den USA finanzierten Putsch entfacht, der verkl&auml;rt &bdquo;Maidan-Proteste&ldquo; und &auml;hnliche Titulierungen erhielt. Mit dem Maidan begann eine weitere Stufe der Radikalisierung und der Eskalation, Angriffe auf Russen und russischsprachige Menschen wurden nicht nur geduldet, sondern faktisch unterst&uuml;tzt. Also zeigte sich schon kurz nach der &bdquo;Demokratisierung&ldquo; der Ukraine, was die Menschen im Osten des Landes zu erwarten hatten. Eingeleitet mit freundlicher Unterst&uuml;tzung des &bdquo;Wertewestens&ldquo;.<br>\nOdessa steht f&uuml;r mehr als grauenhafte Taten. Es steht f&uuml;r eine ganze Reihe von Angriffen auf die Menschen in der Ost-Ukraine, deren Grausamkeit unfassbar und kaum in Worte zu fassen ist. Und Odessa steht f&uuml;r den Versuch der gezielten Vernichtung von Menschen, die nicht den neuen Vorgaben folgen wollten. [&hellip;]<br>\nOdessa h&auml;tte ein Signal sein m&uuml;ssen, nicht nur eine Meldung. Denn durch Odessa wurde das gewaltsame Potenzial deutlich, das der Russenhass in sich trug. Doch von der Europ&auml;ischen Union gab es lediglich einen R&uuml;ffel. Anderthalb Jahre nach den bestialischen Taten lie&szlig; der Europarat verlautbaren, dass offenbar &bdquo;kein substanzieller Fortschritt bei den Untersuchungen gemacht worden&ldquo; sei. Das ist eine gravierende Fehleinsch&auml;tzung, denn tats&auml;chlich wurden die T&auml;ter aktiv gesch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2022\/07\/die-toten-von-odessa\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Warburg-Bankier Olearius<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft K&ouml;ln hat nach Medienberichten im Zusammenhang mit Cum-Ex-Gesch&auml;ften Anklage gegen den Miteigent&uuml;mer und ehemaligen Chef der Privatbank M.M.Warburg, Christian Olearius (80), erhoben. Es gehe um mehrere F&auml;lle schwerer Steuerhinterziehung, berichteten &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; und WDR am Dienstag. Der Bankier bestreite die Vorw&uuml;rfe. Von der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln war zun&auml;chst keine Stellungnahme zu erhalten. Eine Sprecherin des zust&auml;ndigen Landgerichts Bonn sagte, bei Gericht sei eine neue Cum-Ex-Klage eingegangen. Zu Details wollte sie sich nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nIn der Anklage geht es laut der S&uuml;ddeutschen Zeitung um sogenannte Cum-Ex-Gesch&auml;fte der Hamburger Privatbank zwischen 2007 und 2011. Diese sollen laut Ermittlern einen Steuerschaden von weit &uuml;ber 100 Millionen Euro verursacht haben und waren schon Mittelpunkt der ersten Cum-Ex-Prozesse. Im ersten Prozess hatte das Gericht das Bankhaus zur R&uuml;ckzahlung von mehr als 100 Millionen Euro an den Fiskus verdonnert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/cum-ex-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-warburg-bankier-olearius-a-bd31f3ca-a403-4758-b45b-4243c52627ea\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Notaufnahmen abgemeldet &ndash; immer mehr Klinikpersonal f&auml;llt aus<\/strong><br>\nDer zunehmende Ausfall von Klinikpersonal durch die Corona-Sommerwelle l&auml;sst bei Krankenh&auml;usern und Medizinern die Besorgnis wachsen. &bdquo;Aus allen Bundesl&auml;ndern erreichen uns Meldungen, dass einzelne Stationen und Abteilungen auch wegen Personalmangel abgemeldet werden m&uuml;ssen&ldquo;, sagte der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Ga&szlig;, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zeitweise w&uuml;rden auch Notaufnahmen bei den Rettungsleitstellen abgemeldet. &bdquo;Diese Situation besorgt uns erheblich mit Blick auf den bevorstehenden Herbst.&ldquo;<br>\nDie Infektionszahlen sind in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab am Dienstag die offizielle Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 687,7 an. Am Vortag hatte der Wert bei 650,7 gelegen (Vorwoche: 635,8; Vormonat: 257,6). Experten sch&auml;tzen die tats&auml;chliche Zahl etwa doppelt so hoch, weil viele Infizierte keinen PCR-Test mehr machen und damit nicht erfasst werden.<br>\nDer wissenschaftliche Leiter des Intensivbettenregisters, Christian Karagiannidis, sagte der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo;: &bdquo;Die Intensivbelegung steigt zwar nur moderat, allerdings ist die Belegung f&uuml;r einen Sommer relativ hoch, und die zur Verf&uuml;gung stehenden Betten werden auf Grund des Personalmangels immer weniger.&ldquo; Daher sei jetzt die Zeit zu nutzen, um Kapazit&auml;ten optimal zu verteilen. &bdquo;Hierzu geh&ouml;ren regionale Netzwerke zur bestm&ouml;glichen Patientenverteilung nach Versorgungsstufe. Kooperation, aber auch Entlastung des Personals wird in diesem Herbst und Winter das Gebot der Stunde&ldquo;, sagte Karagiannidis, der auch im Expertenrat der Bundesregierung sitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article239736177\/Corona-Sommerwelle-Immer-mehr-Personal-in-Krankenhaeusern-faellt-aus.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Verstehe das wer will. Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, es gibt Kliniken, die eine Impfquote von 99 Prozent melden, d&uuml;rfte der Gro&szlig;teil des Personals doch geimpft und angeblich gesch&uuml;tzt sein. Weshalb f&auml;llt dann immer mehr Personal aus? Das zeigt doch nur, dass die Verabreichung der mRNA-Wirkstoffe aus epidemiologischer Perspektive im Grunde wirkungslos ist. Am Ende erkrankt das Personal nicht trotz, sondern gar wegen der Impfung? Dennoch fordern Impffanatiker, wie der Gesundheitsexperte der Gr&uuml;nen, Janosch Dahmen, eine vierte Impfung f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>35 Milliarden Euro Steuergelder: Von der Leyens Impfstoff-Deal mit Pfizer ist ein schlechter Witz<\/strong><br>\nAntirussische Sanktionen, das gro&szlig;e Umverteilen von Steuergeldern w&auml;hrend der Corona-Krise und das Gelddrucken der EZB: Derzeit bekommt der EU-B&uuml;rger die Rechnung daf&uuml;r mit voller Breitseite pr&auml;sentiert. In Br&uuml;ssel werden dagegen munter Milliarden in fragw&uuml;rdige Deals gesteckt. Transparenz? Demokratische Legitimation? Schadensersatz? R&uuml;cktritte? Wo denken Sie hin! [&hellip;]<br>\nWenn viele &auml;rmer werden, werden einige wenige oftmals um Unmengen reicher. Wie der Vorstandschef von Pfizer letztes Jahr: 1,8 Milliarden Impfdosen f&uuml;r den Zeitraum 2021 bis 2023 f&uuml;r einen fixierten Gesamtpreis von ca. 35 Milliarden Euro haben dem von Albert Bourla gef&uuml;hrten US-Konzern einen Rekordgewinn beschert.<br>\nWoher das Geld kommt? Vom EU-B&uuml;rger, der pro Nase indirekt &uuml;ber Steuern ca. 80 Euro an Pfizer gezahlt hat und f&uuml;r den durchschnittlich mindestens vier Spritzen &ndash; der medizinische &bdquo;Nutzen&ldquo; soll an dieser Stelle mal ausgeklammert werden &ndash; pro Nase eingeplant sind. Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle die eingekauften und zuk&uuml;nftigen weiteren Dosen anderer Hersteller wie Moderna, die die beiden Zahlen noch einmal deutlich nach oben schrauben.<br>\nDoch zur&uuml;ck zu Pfizer und dem Deal mit der EU, den EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla im Fr&uuml;hjahr letzten Jahres mit einigen SMS und unter Ausschluss jeglicher Kontrollinstanzen oder der &Ouml;ffentlichkeit eingef&auml;delt haben. Wie die Berliner Zeitung am Dienstag berichtet, sind die entsprechenden Chat-Verl&auml;ufe &bdquo;offenbar weg&ldquo;. Konkret soll es darin darum gegangen sein: Die Kosten pro Dosis stiegen nach dem pers&ouml;nlichen Austausch zwischen Bourla und von der Leyen nach den Erst-Lieferungen von 15,50 Euro auf 19,50 Euro pro Dosis bei den danach folgenden Lieferungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/142727-35-milliarden-euro-steuergelder-von\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bill Gates und Jens Stoltenberg: Ziemlich beste Freunde von der GAVI-Impfallianz<\/strong><br>\nBill Gates und NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg kennen sich bereits eine ganze Weile: Unter anderem leitete Stoltenberg von 2002 bis 2005, zwischen seinen Amtszeiten als norwegischer Ministerpr&auml;sident, die von Gates initiierte, global agierende GAVI-Impfallianz. [&hellip;]<br>\nWie report24 am Freitag berichtete, war Stoltenberg zwischen seinen beiden Amtszeiten als Ministerpr&auml;sident, von 2002 bis 2005, Leiter der weltweit agierenden und von Gates initiierten GAVI-Impfallianz gewesen. In dieser Zeit waren gro&szlig;e Summen an norwegischen Steuergeldern direkt an GAVI geflossen &ndash; von 2005 bis 2010 gut 400 Millionen US-Dollar &ndash;, wie die Bill and Melinda Gates Foundation selbst bekannt gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/pressefreiheit.rtde.tech\/inland\/142617-bill-gates-und-jens-stoltenberg\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr interessant<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>NATO-Generalsekret&auml;r war zuvor Vorsitzender von Bill Gates GAVI-Impfallianz<\/strong><br>\nStoltenberg kann als treuer Verb&uuml;ndeter des Globalismus angesehen werden, er treibt sowohl die Klima-Agenda als auch die Impfagenda voran. Letzteres nicht erst seit der Corona-Pandemie. Scheinbar ist er Anh&auml;nger von Bill Gates Agenda, die ganze Welt durchzuimpfen. 2002-2005, also zwischen seinen Phasen als Premierminister, leitete er Bill Gates GAVI-Impfallianz. Stoltenberg sorgte auch daf&uuml;r, dass Unsummen an norwegischen Geldern direkt an GAVI umgeleitet wurden &ndash; von 2005 bis 2010 gut 400 Millionen US-Dollar &ndash; wie die Bill and Melinda Gates Foundation selbst publizierte. [&hellip;]<br>\nEine &auml;hnlich f&uuml;hrende Rolle &uuml;bt Stoltenberg innerhalb der Klimasekte aus. 2013-2014 war er UN Sonderbotschafter f&uuml;r Klimawandel. Im Jahr 2013 diente Stoltenberg als UN-Sondergesandter f&uuml;r den Klimawandel (globale Erw&auml;rmung) und war Vorsitzender des &ldquo;UN High-Level Panel on System Wide Coherence&rdquo; und der &ldquo;High-Level Advisory Group on Climate Change Financing&rdquo;. Er k&uuml;mmerte sich also um die weltweite Zusammenarbeit im Vorantreiben der Klima-Agenda und deren Finanzierung.<br>\nOffenbar glaubt Stoltenberg selbst fest an die Ideen, die er vertritt &ndash; deshalb d&uuml;rfte er f&uuml;r die globalen Eliten und Bill Gates so n&uuml;tzlich sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/report24.news\/nato-generalsekretaer-war-zuvor-vorsitzender-von-bill-gates-gavi-impfallianz\/\">Report 24<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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