{"id":85666,"date":"2022-07-10T11:45:44","date_gmt":"2022-07-10T09:45:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85666"},"modified":"2022-07-13T13:43:04","modified_gmt":"2022-07-13T11:43:04","slug":"documenta-15-enttarnter-antisemitismus-oder-verkannter-antikommunismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85666","title":{"rendered":"Documenta 15: Enttarnter Antisemitismus oder verkannter Antikommunismus?"},"content":{"rendered":"<p>Keine vorherige Ausstellung dieser Art hat derma&szlig;en polarisiert und die Gem&uuml;ter erregt, wie es dieses Mal in Kassel der Fall ist. Zwei Jahre Corona und ein mehrmonatiger Krieg in der Ukraine haben u.a. dazu gef&uuml;hrt, dass sich warm anziehen muss, wer vorherrschende Narrative nicht tunlichst schluckt. In einem Fall wird bedingungslos schweres Kriegsger&auml;t, im anderen Fall wegen &bdquo;antisemitischer Bildsprache&ldquo; sogar ein Ende der <em>documenta<\/em> gefordert. Dabei h&auml;tte im Sinne von &bdquo;lumbung&ldquo;, einer gemeinschaftlich unterhaltenen Reisscheune, eine gescheite interkulturelle Kommunikation angeregt und gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen. Vorerst ist anstelle von Reis weitaus mehr Spreu sicht- und erlebbar. Ein Kommentar von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3209\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-85666-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85666-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220707-Documenta-15-Antisemitismus-oder-Antikommunismus-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Am 24. Juni ver&ouml;ffentlichte die indonesische K&uuml;nstlergruppe <em>Taring Padi<\/em>, deren inkriminiertes Riesenbanner mit dem Titel <em>&bdquo;People&rsquo;s Justice&ldquo;<\/em> wieder zur&uuml;ckgezogen, eingerollt und entfernt wurde, eine Stellungnahme, in der es u.a. hei&szlig;t:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Als Kollektiv von K&uuml;nstler*innen, die Rassismus jeglicher Art verurteilen, sind wir schockiert und traurig &uuml;ber die mediale Berichterstattung, die uns als antisemitisch bezeichnet. Mit Nachdruck m&ouml;chten wir unseren Respekt f&uuml;r alle Menschen bekr&auml;ftigen, unabh&auml;ngig von ihrer ethnischen Zugeh&ouml;rigkeit, Race, Religion, Gender oder ihrer Sexualit&auml;t. Zum besseren Verst&auml;ndnis unserer Bildsprache wollen wir auf den inhaltlichen Bezug zur indonesischen Geschichte und Entstehung unseres Kunstwerks eingehen.<\/p>\n<p>Das acht mal zw&ouml;lf Meter gro&szlig;e Banner People&rsquo;s Justice wurde 2002 in Yogyakarta, Indonesien, von zahlreichen Mitgliedern unseres Kollektivs gemeinsam erstellt. Das Bild entstand vor dem Hintergrund der schwierigen Lebensbedingungen, die wir unter einer Milit&auml;rdiktatur erfahren hatten, in der Gewalt, Ausbeutung und Zensur an der Tagesordnung waren. Wie viele unsere Kunstwerke versucht das Banner, die komplexen Machtverh&auml;ltnisse aufzudecken, die hinter diesen Ungerechtigkeiten stehen. Insbesondere geht es um den Massenmord an mehr als 500.000 Menschen in Indonesien im Jahr 1965, der bis heute nicht aufgearbeitet wurde.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Einen wahren Proteststurm l&ouml;sten dabei vor allem zwei auf dem Banner dargestellte Figuren aus &ndash; eine tr&auml;gt in Form eines Schweinsgesichts auf dem Schutzhelm die Inschrift &bdquo;Mossad&ldquo; und die andere wird pr&auml;sentiert mit Anzug, gezackten Raffz&auml;hnen, einer Zigarre im Mundwinkel und SS-Runen auf schwarzer Hutkrempe. Vor Letzterer ist ein &uuml;berdimensionales, furchteinfl&ouml;&szlig;endes Fabelwesen platziert, welches im Sinne der K&uuml;nstlergruppe wom&ouml;glich den Architekten des Massenmordes Mitte der 1960er Jahre symbolisiert &ndash; n&auml;mlich General Suharto. Er war als Gebieter &uuml;ber das gr&ouml;&szlig;te und bev&ouml;lkerungsreichste Land S&uuml;dostasiens der ausgesprochene Darling der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo;. Da sein Vorg&auml;nger und Staatsgr&uuml;nder Ahmed Sukarno von eben dieser &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo; verd&auml;chtigt wurde, sich allzu stark gen Volksrepublik China zu orientieren, galt er als unsicherer Kantonist.<\/p><p>Zumal in Zeiten des Kalten Krieges: Der geballte &bdquo;Westen&ldquo; &ndash; angef&uuml;hrt von den USA, Gro&szlig;britannien, Australien bis hin zur Bundesrepublik und Israel &ndash; stand dem Putschgeneral Suharto politisch, wirtschaftlich, milit&auml;risch eng zur Seite. Auch und gerade, was die geheimdienstliche Unterst&uuml;tzung seitens eben dieser Staaten betraf. Was aus Sicht von Taring Padi und in deren derber Zurichtung einem &bdquo;Schweinesystem&ldquo; entspricht, wo die entsprechenden &bdquo;Schweine&ldquo; ungeschminkt als solche dargestellt werden.<\/p><p>Was den Mossad betrifft, so verwaltete er nach der Macht&uuml;bernahme durch General Suharto die Beziehungen Israels zu Indonesien. Das Wissen um die Massaker und die Hinterm&auml;nner hinderte den Geheimdienst nicht daran, im Rahmen einer geheimen Initiative namens <em>&bdquo;Haus und Garten&ldquo;<\/em> wirtschaftliche und sicherheitspolitische Beziehungen zu dem Milit&auml;rregime in Jakarta aufzubauen. Indonesien wurde aus Sicherheitsgr&uuml;nden ein Codename gegeben; gelegentlich wurde auch der Name &bdquo;S&uuml;dkorea&ldquo; verwendet.<\/p><p>Laut Recherchen des israelischen Menschenrechtsanwalts Eitay Mack[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] kn&uuml;pfte der Mossad Kontakte mit dem indonesischen Milit&auml;rregime, um gemeinsame Handelsprojekte in die Wege zu leiten und bilaterale Austausch- und Besuchsprogramme von Beamten und Milit&auml;rs zu organisieren, die freilich unter strengster Geheimhaltung stattfanden. In dem Dokument, das der Mossad am 6. April 1967 im Vorfeld des Besuchs einer indonesischen Delegation erstellte, hie&szlig; es:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir wissen wenig &uuml;ber ihren Charakter, ihre Denkweise oder ihre tats&auml;chlichen Beziehungen zu uns. Dennoch sollten wir sie nicht wie Afrikaner behandeln, sondern eher so, als w&auml;ren sie Europ&auml;er.&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Eitay Mack fordert denn heute:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das israelische Au&szlig;enministerium und der Mossad haben die moralische Verpflichtung, alle ihre Dokumente &uuml;ber Indonesien aus jenen Jahren offenzulegen, um zur Aufdeckung der Wahrheit beizutragen, so wie Israel von anderen L&auml;ndern erwartet, dass sie die in ihrem Besitz befindlichen Dokumente &uuml;ber den Holocaust offenlegen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit Blick auf das inkriminierte Banner von Taring Padi konstatiert der israelische Architekt und Architekturkritiker Eyal Weizman:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Pr&auml;senz dieses Bildes auf der Documenta 15 veranschaulicht eine Art &sbquo;Bumerangeffekt&lsquo;, bei dem ein in Europa entwickeltes Paradigma in einer europ&auml;ischen Kolonie zirkuliert und dann &ndash; in ver&auml;nderter Form &ndash; nach Europa zur&uuml;ckkehrt. Die Bumerang-Metapher l&auml;sst auch an Arbeiten von Hannah Arendt und Aim&eacute; C&eacute;saire denken, die zu beschreiben versuchten, wie die NS-Gewalt selbst eine R&uuml;ckkehr rassistischer Weltanschauungen und Gewaltformen darstellt, die Europ&auml;er in den Kolonien entwickelt oder vormals dorthin exportiert hatten.&ldquo;<\/em>[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Und f&uuml;r die in- wie ausl&auml;ndische Imagepflege Suhartos als stets &bdquo;l&auml;chelnden General&ldquo; zeichnete ausgerechnet Rudolf Oebsger-R&ouml;der, ein gl&uuml;hender Ex-Nazi und SS-Obersturmbannf&uuml;hrer, verantwortlich. Nach dem Krieg war R&ouml;der unter anderem hauptberuflich f&uuml;r die Organisation Gehlen, den Vorl&auml;ufer des Bundesnachrichtendienstes (BND), t&auml;tig. Sp&auml;ter arbeitete er in Jakarta unter dem Namen O. G. Roeder sowohl als BND-Mitarbeiter als auch als Korrespondent f&uuml;r die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> und die <em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/em>. In der indonesischen Metropole gelang es ihm, sozusagen als ideeller Gesamtnazi auf dem Archipel, Zugang zu Suharto zu finden und als dessen Berater und Biograph zu wirken.<\/p><p>Roeders Chef, der ehemalige Nationalsozialist und erste Pr&auml;sident des BND bis 1968, Reinhard Gehlen, hatte in einem Mitte Oktober 1996 ausgestrahlten Beitrag des ARD-Fernsehmagazins <em>Monitor<\/em> den Machtantritt Suhartos mit den Worten gepriesen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Erfolg der indonesischen Armee, die (&hellip;) die Ausschaltung der gesamten kommunistischen Partei mit Konsequenz und H&auml;rte verfolgte, kann nach meiner &Uuml;berzeugung in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug eingesch&auml;tzt werden.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>K&ouml;nnte es sein, dass in Kassel eine bewusst eindimensionale Bild-&bdquo;Interpretation&ldquo; &ndash; auf wessen Initiative und mit welchem Nutzen?! &ndash; betrieben wurde? Wenn in Deutschland &bdquo;antisemitische Bilder&ldquo; indonesischer K&uuml;nstler einen Sturm der Entr&uuml;stung entfachen, sollte die bundesdeutsche Unterst&uuml;tzung der sogenannten &bdquo;Neuen Ordnung&ldquo; unter dem Schurken Suharto und dessen entfesselter antikommunistischer Blutrausch wenigstens nicht l&auml;nger mehr verheimlicht werden.<\/p><p>In dieser Hinsicht und erst recht mit Blick auf aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Kunst dies- wie jenseits von Kassel besteht also reichlich Gespr&auml;chsstoff, &uuml;ber den sich trefflich reden, diskutieren und rational streiten lie&szlig;e. So das denn &uuml;berhaupt noch gewollt ist.<\/p><p>Titelbild: Screenshot Hessenschau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <em>Eitay Mack: How Israel helped whitewash Indonesia&rsquo;s anti-leftist massacres &ndash; +972 Magazine * <\/em><a href=\"https:\/\/www.972mag.com\/israel-whitewash-indonesia-anti-communist-massacres\/\">972mag.com\/israel-whitewash-indonesia-anti-communist-massacres\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <em>Michael Rothberg: Documenta 15<\/em><em>:<\/em><em> &bdquo;Antisemitismus als Bumerangeffekt&ldquo; *<\/em> <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/antisemitismus-als-bumerang-was-die-documenta-debatte-verschleiert-li.243351\">berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/antisemitismus-als-bumerang-was-die-documenta-debatte-verschleiert-li.243351<\/a> <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Zu diesem Themenkomplex einschlie&szlig;lich der bilateralen Beziehungen zwischen Bonn und Jakarta habe ich ausf&uuml;hrlich publiziert &ndash; siehe u.a.: <a href=\"https:\/\/www.ofg.uni-osnabrueck.de\/ofg\/archiv\/jahrbuch-pdf\/2008\/JB2008_Werning.pdf\">ofg.uni-osnabrueck.de\/ofg\/archiv\/jahrbuch-pdf\/2008\/JB2008_Werning.pdf<\/a> * <a href=\"https:\/\/www.asienhaus.de\/fileadmin\/_migrated\/news_uploads\/2016_OKT__Blickwechsel__Indonesien_03.pdf\">asienhaus.de\/fileadmin\/_migrated\/news_uploads\/2016_OKT__Blickwechsel__Indonesien_03.pdf<\/a> * <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78580\">nachdenkseiten.de\/?p=78580<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/7b08458224fa43939aa8222b581a1473\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine vorherige Ausstellung dieser Art hat derma&szlig;en polarisiert und die Gem&uuml;ter erregt, wie es dieses Mal in Kassel der Fall ist. Zwei Jahre Corona und ein mehrmonatiger Krieg in der Ukraine haben u.a. dazu gef&uuml;hrt, dass sich warm anziehen muss, wer vorherrschende Narrative nicht tunlichst schluckt. In einem Fall wird bedingungslos schweres Kriegsger&auml;t, im anderen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85666\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":85667,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[88,169,107,917],"tags":[2871,1749,901,2129,1620,1557,2840,2177,2989],"class_list":["post-85666","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-antisemitismus","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-antikommunismus","tag-documenta","tag-geheimdienste","tag-geheimhaltung","tag-indonesien","tag-israel","tag-massenmord","tag-militaerdiktatur","tag-suharto-haji-mohamed"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-07-um-15.03.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85666"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85690,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85666\/revisions\/85690"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/85667"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}