{"id":85697,"date":"2022-07-11T08:29:04","date_gmt":"2022-07-11T06:29:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697"},"modified":"2022-07-11T08:29:04","modified_gmt":"2022-07-11T06:29:04","slug":"hinweise-des-tages-4147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h01\">Mehr Schulden wagen! Warum Christian Lindner uns alle &auml;rmer macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h02\">Julian Assange Files Fresh Appeal Against Extradition to U.S.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h03\">Gasversorgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h04\">Sanktionen: Die Bundesregierung hat nicht einmal nachdenken lassen &ndash; Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h05\">Nach dem Bruch mit dem Westen wird Russland erst recht eine neue Weltordnung mitgestalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h06\">Lugano: Falsches Thema, viel Blabla, aber auch zwei drei erw&auml;hnenswerte Punkte &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h07\">Zum Ukraine-Krieg Russlands: Aufgezwungen oder nicht? Die Kollision harter Interessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h08\">Ordentlich geschmiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h09\">Melnyk ist in Putins Falle getappt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h10\">Bundeswehreinsatz in Bosnien beschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h11\">Fragw&uuml;rdiges Friedensb&uuml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h12\">&bdquo;Proteste waren keine &Uuml;berraschung&ldquo; &ndash; was passiert gerade in den Niederlanden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h13\">Von wegen evidenzbasiert: Sachverst&auml;ndige kritisieren Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h14\">Scholz&rsquo; Bruder warnt: &ldquo;Wir testen uns zu Tode&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h15\">Klinikalltag zum Weglaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h16\">Positionspapier zur Energie- und Klimawende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h17\">Uber Files: Deutsche Lobbyisten im Dienste eines US-Konzerns<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mehr Schulden wagen! Warum Christian Lindner uns alle &auml;rmer macht<\/strong><br>\nLindners Masterplan steht auf wackeligen F&uuml;&szlig;en. Haushaltsk&uuml;rzungen k&ouml;nnen nur helfen, wenn die Wirtschaft brummt und die Leute so viel Geld ausgeben, dass die Firmen mit der Produktion nicht hinterherkommen. Das ist aber mitnichten der Fall. Die Konsumstimmung der Verbraucher ist im Juni auf ein Rekordtief gefallen. Da Sprit, Strom und Butter teurer werden, m&uuml;ssen viele im Alltag bereits verzichten oder andere Ausgaben k&uuml;rzen.<br>\nUm die Teuerwelle durch den Energiepreisschock zu brechen, gibt es zwei Wege. Einerseits kann der Staat die Kosten auf seine Rechnung nehmen und die Verbraucher &uuml;ber Zusch&uuml;sse oder Steuersenkungen entlasten. Das w&auml;re Symptomlinderung. Andererseits kann er daf&uuml;r sorgen, dass wir Energie g&uuml;nstiger beschaffen oder effizienter damit umgehen. Das w&auml;re Ursachenbek&auml;mpfung und w&uuml;rde eine Investitionsoffensive bedeuten, etwa in Windparks, Solarfl&auml;chen und energetische Geb&auml;udesanierung. F&uuml;r beide Wege m&uuml;sste Lindner aber zu neuen Schulden bereit sein, und zwar jetzt. Je l&auml;nger die Energiewende verschleppt wird, desto teurer wird sie sp&auml;ter. Die 100 Milliarden Euro f&uuml;r die Bundeswehr haben gezeigt: Geld ist da, wenn der politische Wille da ist. (&hellip;)<br>\nDas Beste w&auml;re, aus der Inflation herauszuwachsen. Wo aber soll das Wachstum herkommen? Irgendwer m&uuml;sste daf&uuml;r mehr Geld ausgeben. Die Verbraucher k&ouml;nnen nicht, Christian Lindner will nicht &ndash; zumindest nicht in seiner Rolle als Finanzminister.<br>\nGenau das br&auml;uchte es aber. Die Wirtschaft muss brummen, damit auch Firmen investieren und die n&ouml;tigen Kapazit&auml;ten ausbauen. Steuererh&ouml;hungen nennt Lindner deshalb &bdquo;Sabotage am Wirtschaftswachstum&ldquo;. Zu Recht! Wer weniger Kaufkraft hat, kann weniger ausgeben. Das m&uuml;sste er aber weiterdenken: Wenn h&ouml;here Steuern schlecht f&uuml;r das Wachstum sind, dann gilt das auch f&uuml;r die R&uuml;ckkehr zur Schuldenbremse. Die 50 Milliarden, die Lindner 2023 weniger ausgibt, nimmt die Wirtschaft auch weniger ein. Sabotage am Wirtschaftswachstum! (&hellip;)<br>\nDie Schuldenbremse wird zum wirtschaftlichen Aderlass. Christian Lindner droht so vom Schuldenmacher zum Wirtschaftscrasher zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/mehr-schulden-wagen-warum-christian-lindners-sparkurs-uns-aermer-macht-li.243828\">Maurice H&ouml;fgen in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Julian Assange Files Fresh Appeal Against Extradition to U.S.<\/strong><br>\nJulian Assange has appealed his extradition from the U.K., prolonging legal wrangling over whether the WikiLeaks founder should be sent to the U.S.&mdash;amid growing questions about the Biden administration&rsquo;s appetite to pursue him over leaking classified material. (&hellip;)<br>\nAfter Ms. Patel&rsquo;s ruling on June 17, for example, a U.K. official asked the U.S. Embassy in London if officials there or at the Justice Department could release a statement welcoming Ms. Patel&rsquo;s ruling, adding that she would appreciate such a show of support, according to people familiar with the request. (&hellip;)<br>\nMr. Assange, who has been held at the U.K.&rsquo;s high-security Belmarsh prison since 2019, has repeatedly defended his work and the wider WikiLeaks project as public-interest journalism that exposed wrongdoing by the U.S. and other governments, and has battled extradition for years.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/assange-files-fresh-appeal-against-extradition-to-u-s-11656679501%20\">Wall Street Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Interessant, dass ein etabliertes Medium, wie das Wall Street Journal, offen die Frage stellt, ob die US-Regierung Assange wirklich in den USA haben will. Schon des &Ouml;fteren konnte man den Eindruck bekommen, als ginge es vielmehr darum, die Inhaftierung und das Leiden von Julian Assange und Familie weiter in die L&auml;nge zu ziehen. Dass die britische Innenministerin Priti Patel die Anerkennung ihrer US-amerikanischen Auftraggeber sucht, l&auml;sst mich vermuten, dass sie selber wei&szlig;, dass in diesem Fall nicht alles in bester Ordnung ist &ldquo;<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Psychologische Folter&ldquo;: Bundestag nimmt Assange-Petition an<\/strong><br>\nWikileaks-Gr&uuml;nder Julian Assange sitzt seit April 2019 in britischer Haft und soll an die USA ausgeliefert werden. Nun macht eine Petition Druck auf den Deutschen Bundestag. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Der Bundestag m&ouml;ge beschlie&szlig;en, die zur Zeit stattfindende psychologische Folter des Journalisten Julian Assange und den damit verbundenen Angriff auf &ldquo;, lautet der Text der Petition, &uuml;ber die den Angaben zufolge am Mittwoch im Ausschuss abgestimmt wurde. In der Begr&uuml;ndung der Petition wird wegen des Umgangs mit Assange ein &bdquo;Angriff auf die grundlegenden humanistischen Werte unserer Gesellschaft&ldquo; angeprangert. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Die Entscheidung im Deutschen Bundestag f&uuml;r das Leben und die Freiheit von Julian Assange ist eine historische Entscheidung&ldquo;, erkl&auml;rte weiter die Linken-Politikerin Sevim Dagdelen. &bdquo;Die Bundesregierung muss endlich ihre Unt&auml;tigkeit aufgeben, das Votum des Bundestages respektieren und gegen&uuml;ber den Partnern in den USA und Gro&szlig;britannien auf ein Ende der politischen Verfolgung von Julian Assange dr&auml;ngen&ldquo;, forderte sie weiter. &bdquo;Nicht wer Kriegsverbrechen aufdeckt, geh&ouml;rt ins Gef&auml;ngnis, sondern wer sie begeht und befiehlt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wikileaks-usa-auslieferung-psychologische-folter-bundestag-nimmt-julian-assange-petition-an-li.244063%20\">Berliner Zeitung <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Man darf gespannt sein, ob sich die Bundesau&szlig;enministerin, die sich noch im Wahlkampf f&uuml;r die Freilassung von Assange ausgesprochen hatte, nun aber beredt schweigt, sich nun doch auf ihre vormaligen &Auml;u&szlig;erungen besinnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gasversorgung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Verbraucher sparen Gas, aber es reicht noch nicht aus&rdquo;<\/strong><br>\nKalt duschen, Heizung runterdrehen und weniger produzieren: Den Gasverbrauch drastisch zu senken, ist zu einem Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r eine sichere Energieversorgung geworden. Forscher der Hertie School pl&auml;dieren deshalb daf&uuml;r, den Preisdruck auf die Verbraucher zu erh&ouml;hen. Je h&ouml;her der Preis f&uuml;r alle, desto h&ouml;her auch der Sparanreiz f&uuml;r alle, sagt Energie&ouml;konom Oliver Ruhnau von der Hertie School. Umverteilung ist notwendig, aber nicht &uuml;ber den Preis: &ldquo;Das w&uuml;rde den Anreiz zu sparen kaputtmachen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Experte-fordert-mehr-Preisdruck-Verbraucher-sparen-Gas-aber-es-reicht-noch-nicht-aus-article23447819.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Hier l&auml;sst sich der ganze Zynismus der neoliberalen Marktlogik in einem Interview erleben. Dem Herren Ruhnau, ein sogenannter Energie&ouml;konom, scheint v&ouml;llig fremd zu sein, dass es in Deutschland Millionen von B&uuml;rgern gibt, die &uuml;berhaupt nicht in der Lage sind, noch irgendwo etwas zu sparen und f&uuml;r die eine Steigerung der Energiepreise, wie prophezeit, eine existenzielle Bedrohung darstellt. Der Spareffekt, der &uuml;ber den Preis erzielt werden soll, zieht dabei sowieso nicht, da der wohlhabende Teil der Bev&ouml;lkerung die hohen Gaspreise bezahlen kann und seinen Verbrauch vermutlich nicht signifikant reduzieren, also eine kuschelig warme Doppelhaush&auml;lfte sicher dem frieren vorziehen wird. Zudem scheint dem Herren Energie&ouml;konom v&ouml;llig entgangen zu sein, dass je h&ouml;her das pers&ouml;nliche Einkommen, desto gr&ouml;&szlig;er auch der Energieverbrauch ist. Denn es macht doch einen Unterschied, ob man zu zweit in einem 250 m&sup2; gro&szlig;en Haus wohnt oder zu viert in einer 80 m&sup2; Wohnung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach uns die Sintflut<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Jagd auf Fl&uuml;ssiggas droht die Energieversorgung in zahlreichen L&auml;ndern S&uuml;dasiens sowie anderer Weltregionen kollabieren zu lassen. Das geht aus Berichten aus Pakistan, Bangladesch, Thailand und diversen weiteren Staaten hervor. Pakistan etwa ist nicht mehr in der Lage, Fl&uuml;ssiggas auf dem Spotmarkt zu erwerben, weil &bdquo;jedes einzelne Molek&uuml;l, das in unserer Region erh&auml;ltlich war&ldquo;, von den Staaten Europas gekauft worden sei, teilt der pakistanische Erd&ouml;lminister Musadik Malik mit. Seine Regierung muss l&auml;ngst Strom rationieren, Gesch&auml;ftszeiten reduzieren und zeitweise gar die Versorgung von Teilen der Industrie kappen. Die zuletzt im Wachstum befindliche Exportindustrie hat mit ernsten R&uuml;ckschl&auml;gen zu rechnen. Dasselbe ist etwa in Bangladesch der Fall, wo die Bev&ouml;lkerung &ndash; ebenfalls wegen Fl&uuml;ssiggasmangel &ndash; Strom-, die Industrie schmerzliche Produktionsausf&auml;lle hinnehmen muss. Aus Thailand und weiteren L&auml;ndern wird &Auml;hnliches berichtet. Ursache daf&uuml;r, dass die Staaten Europas &auml;rmeren L&auml;ndern Fl&uuml;ssiggas wegkaufen, ist ihr Plan, Moskau die Eink&uuml;nfte aus dem Gasverkauf zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8973\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<li><strong>Die L&uuml;gen des Robert Habeck und das Hick-Hack um die Turbine<\/strong><br>\nDie Bundessregierung wei&szlig; entgegen ihren offiziellen Erkl&auml;rungen sehr genau, warum Nord Stream 1 weniger Gas liefert. Hinter den Kulissen tobt ein Streit um die Turbine, die von Kanada zur&uuml;ckgehalten wird. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend Scholz, Habeck und andere Politiker in Berlin und Br&uuml;ssel weiterhin das M&auml;rchen erz&auml;hlen, Russland w&uuml;rde den Durchfluss durch Nord Stream 1 aus politischen Gr&uuml;nden reduzieren, und die Medien das flei&szlig;ig weitergeben, ist hinter den Kulissen Bewegung in die Sache gekommen. RT-DE hat am Freitag, dem 8. Juli, &uuml;ber eine Meldung Bloomberg berichtet, der zufolge Habeck in Kanada gebeten hat, die Turbine freizugeben. Die Turbine m&uuml;sse bis Montag in Russland sein, weil Nord Stream 1 dann routinem&auml;&szlig;ig f&uuml;r etwa zehn Tage abgeschaltet wird. Ansonsten w&uuml;rde man Putin einen Grund liefern, die Pipeline nach der Wartung m&ouml;glicherweise gar nicht mehr einzuschalten.<br>\nUm nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu sein, er knicke vor Russland ein, wird Habeck auch mit den Worten zitiert, er sei der erste, der f&uuml;r weitere harte Russland-Sanktionen k&auml;mpfen w&uuml;rde, aber er bitte um Verst&auml;ndnis, &bdquo;dass wir Putin die Ausrede &uuml;ber diese Turbinen nehmen m&uuml;ssen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nIn der Tat scheint an dem Tag Bewegung in die Sache gekommen zu sein, denn auch Reuters hat dar&uuml;ber berichtet. Offenbar war man in Kiew &uuml;ber die Initiative aus Berlin gar nicht gl&uuml;cklich, denn Kiew hat sich sofort an die kanadische Regierung gewandt, um gegen die m&ouml;gliche Herausgabe der Turbine zu intervenieren. In Kanada hat man zun&auml;chst weder die deutsche Bitte, noch die ukrainische Beschwerde kommentiert, denn nach kanadischem Recht darf die Turbine nicht an Russland geliefert werden, weil das gegen die eigenen Sanktionen versto&szlig;en w&uuml;rde.<br>\nAber es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma, denn wie Reuters schon kurz danach gemeldet hat, ist die Entscheidung, die Turbine zur&uuml;ckzugeben, schon am Freitag gefallen. Allerdings gibt Kanada die Turbine nicht an Russland zur&uuml;ck, sondern schickt sie nach Deutschland, um nicht gegen seine eigenen Sanktionen zu versto&szlig;en.<br>\nAu&szlig;erdem meldete Reuters am gleichen Tag, dass Moskau angek&uuml;ndigt hat, den Gasfluss durch Nord Stream 1 wieder zu erh&ouml;hen, wenn die Turbine geliefert wird, es also technisch m&ouml;glich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/die-luegen-des-robert-habeck-und-das-hick-hack-um-die-turbine\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sanktionen: Die Bundesregierung hat nicht einmal nachdenken lassen &ndash; Teil 2<\/strong><br>\n&ldquo;Gr&uuml;ndlich vorbereitet&rdquo; sollen die Sanktionen gewesen sein, mit denen die Bundesregierung Deutschland gerade den Stecker zieht. Dann werfen wir doch einmal einen Blick auf die Ver&ouml;ffentlichungen der Stelle, die f&uuml;r das Nachdenken &uuml;ber die Risiken zust&auml;ndig gewesen w&auml;re. (&hellip;)<br>\nDiese Papiere sind wirklich ersch&uuml;tternd. Sie zeigen nicht nur, dass selbst minimale &Uuml;berlegungen bez&uuml;glich der &ldquo;volkswirtschaftlichen Versorgungssicherheit&rdquo; nicht Teil der angeblich sorgf&auml;ltigen Vorbereitungen der Sanktionen waren, und wohl nichts als transatlantische Hybris die Feder f&uuml;hrte. Sie zeigen auch, dass mit keiner funktionsf&auml;higen Antwort auf das angerichtete Chaos zu rechnen ist. Und sie zeigen weiter, dass nicht einmal Ans&auml;tze von &Uuml;berlegungen daf&uuml;r bestehen, wie man mit der multipolaren Welt umgehen k&ouml;nnte, die gerade entsteht.<br>\nDie Schw&auml;che des kollektiven Westens ist f&uuml;r die Welt drumherum l&auml;ngst offensichtlich. Wenn dieser Groschen auch bei ihm selbst irgendwann gefallen ist, wird er, wird auch Deutschland seinen Rohstoffbedarf (sofern dann noch Industrie &uuml;brig ist) auf kooperativem Wege befriedigen m&uuml;ssen.<br>\nDas ist ein grunds&auml;tzlich anderes Umfeld als in den Jahrhunderten zuvor. W&auml;ren in den Denkfabriken auch entsprechende Denker am Werk, sie w&uuml;rden, selbst als eingefleischte Transatlantiker, l&auml;ngst auf zwei Schienen denken und jede Zukunftsplanung auch in einer Variante f&uuml;r den Fall der eigenen Niederlage entwickeln. Falls die Menschheit mit heiler Haut aus diesem Konflikt herauskommt, wird die v&ouml;llige Unf&auml;higkeit, vor dem Handeln auch nur ansatzweise nachzudenken, und dadurch den eigenen Untergang zu beschleunigen, in k&uuml;nftigen Jahrhunderten als abschreckendes Beispiel in den Geschichtsb&uuml;chern stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/143026-sanktionen-bundesregierung-hat-nicht-einmal-pruefen-lassen-teil-2\/%20\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Teil 1 k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/143019-sanktionen-bundesregierung-hat-nicht-einmal\/\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach dem Bruch mit dem Westen wird Russland erst recht eine neue Weltordnung mitgestalten<\/strong><br>\nNachdem Russland nach dem Ende des Kalten Krieges versucht hat, Teil des neuen Westens zu werden &ndash; und bei diesem Vorhaben gescheitert ist &ndash;, konzentriert sich Russland nun darauf, seine Beziehungen zu Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika auszubauen. (&hellip;)<br>\nSchon vor Ausbruch des &ldquo;hybriden Krieges&rdquo; hatte China f&uuml;r Russland Deutschland nicht nur als den wichtigsten Handelspartner Russlands, sondern auch als den f&uuml;hrenden Exporteur von Maschinen und Ausr&uuml;stungen &uuml;berholt. Indien, ein traditioneller Importeur sowjetischer und heute russischer Waffensysteme, entwickelt sich nun zu einem f&uuml;r beide Seiten wichtigen Technologiepartner. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sind Russlands wichtigste Partner bei der Regulierung der &Ouml;lf&ouml;rderung im erweiterten Format von OPEC+. Die T&uuml;rkei und Iran sind wichtige unabh&auml;ngige Akteure in einer strategisch wichtigen Region. Die Tatsache, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit der nichtwestlichen L&auml;nder sich weigerte, Russland f&uuml;r sein Vorgehen in der Ukraine zu verurteilen &ndash; viele von ihnen sogar trotz des immensen Drucks der USA &ndash;, war und ist f&uuml;r Moskau &auml;u&szlig;erst ermutigend &ndash; in dem Sinne, dass diejenigen, die nicht gegen uns sind, als auf Seiten Russlands stehend angesehen werden k&ouml;nnen. Von Indonesien bis Brasilien und von Argentinien bis S&uuml;dafrika gibt es viele dynamische und ehrgeizige L&auml;nder, die Moskau ansprechen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/142871-nach-bruch-mit-westen-ist\/\">Dmitri Trenin in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lugano: Falsches Thema, viel Blabla, aber auch zwei drei erw&auml;hnenswerte Punkte &hellip;<\/strong><br>\nGem&auml;ss der Berichterstattung auf Watson.ch hat der Schweizer Aussenminister, Bundesrat Ignazio Cassis, an der &laquo;Ukraine Recovery Conference&raquo; in Lugano den folgenden Satz gesagt: &laquo;Was uns alle in diesem Saal verbindet, ist der Wunsch, dem ukrainischen Volk in dieser Zeit des Schreckens, der mutwilligen Zerst&ouml;rung und der Trauer die Aussicht auf eine R&uuml;ckkehr zu einem Leben in Selbstbestimmung, Frieden und einer strahlenden Zukunft zu geben.&raquo; Nochmals: &laquo;zu einem Leben in Selbstbestimmung&raquo;. Ist sich Ignazio Cassis bewusst, dass die ganze traurige Geschichte der Ukraine seit 2014 auf genau diesem Punkt beruht: auf von Kiev nicht akzeptierter Selbstbestimmung der Menschen im S&uuml;dosten der Ukraine?<br>\nIn der Sozialcharta der UNO steht unter Artikel 1 Absatz 1 als erster Satz: &laquo;Alle V&ouml;lker haben das Recht auf Selbstbestimmung.&raquo; Was aber ist Selbstbestimmung? Im Originaltext steht folgendes: &laquo;All peoples have the right to self-determination. By virtue of that right they freely determine their political status (!) and freely pursue their economic, social and cultural development.&raquo; Und in den Erkl&auml;rungen dazu: &laquo;Essentially, the right to self-determination is the right of a people to determine its own destiny. In particular, the principle allows a people to choose its own political status (!) and to determine its own form of economic, cultural and social development.&raquo; Oder auf gut deutsch: Jedes Volk hat das Recht, seinen politischen Status selbst zu bestimmen.<br>\nWas aber ist in der Ukraine passiert? Nachdem die von den USA unterst&uuml;tzten und mitfinanzierten Demonstranten auf dem Euromaidan 2014 den ordentlich gew&auml;hlten Staatspr&auml;sidenten Wiktor Janukowytsch in Form eines Putsches abgesetzt haben und nachdem von den extrem nationalistisch bestimmten neuen Staatsorganen in Kiew darauf die russische Sprache im S&uuml;dosten der Ukraine, im Donbass, und auf der Krim unterdr&uuml;ckt werden sollte, beschlossen die Bewohner der Krim die Wiedervereinigung mit Russland und die Menschen im Donbass wollten sich von der Ukraine ebenfalls trennen und beschlossen &ndash; getreu dem Recht auf Selbstbestimmung &ndash; die Trennung von der Ukraine und die Schaffung zweier neuer, unabh&auml;ngiger Republiken Donezk und Luhansk.<br>\nSprich: Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein Recht der V&ouml;lker, der Menschen, englisch &laquo;people&raquo;, nicht das Recht durch Regime Change entstandener Regierungen, ihren B&uuml;rgern zu befehlen, wem sie jetzt gehorchen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/lugano-falsches-thema-viel-blabla-aber-auch-zwei-drei-erwaehnenswerte-punkte\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zum Ukraine-Krieg Russlands: Aufgezwungen oder nicht? Die Kollision harter Interessen<\/strong><br>\nImmer wieder wird die Frage er&ouml;rtert, ob Russland eine Alternative zum Krieg gegen die Ukraine gehabt h&auml;tte. Auf diesem Blog unter anderem von &bdquo;Columba&ldquo;.<br>\nDirk Pohlmann etwa meinte, Russland w&auml;re in einer catch 22-Situation gewesen: Zieht es nicht in den Krieg, erscheint es als schwach. Zieht es in den Krieg, wird es verdammungsw&uuml;rdig.<br>\nAndere meinen, Russland w&auml;re von den Ereignissen &uuml;berw&auml;ltigt worden und habe &uuml;berst&uuml;rzt gehandelt.<br>\nWieder andere glauben, die USA h&auml;tten Russland gezielt in den Krieg gelockt, es w&auml;re in eine westliche Falle getappt.<br>\nRussland machte das Recht auf Selbstverteidigung geltend, nennt das Ganze eine &bdquo;spezielle milit&auml;rische Operation&ldquo;, aber selbst der russische Au&szlig;enminister konzedierte im Interview mit der BBC, dass es sich um &bdquo;Krieg&ldquo; handelt.<br>\nKeine der oben genannten Erkl&auml;rungen, warum sich Russland f&uuml;r den Krieg entschied, halte ich f&uuml;r ad&auml;quat.<br>\nRussland ist nicht das unschuldige Opfer westlicher Umtriebe, die es auf Regime change und russische Unterwerfung abgesehen haben und nunmehr Russland auf ewig klein machen wollen.<br>\nEs war zudem seit 2021 klar, dass die NATO nicht f&uuml;r die Ukraine k&auml;mpfen w&uuml;rde. Sie w&uuml;rde die Ukraine f&uuml;r sich k&auml;mpfen lassen.<br>\nDaher ist die Lage meines Erachtens sehr viel gef&auml;hrlicher. Russland wei&szlig; genau, was es tut, und es hat lange Vorsorge getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/zum-ukraine-krieg-russlands-aufgezwungen\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ordentlich geschmiert<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Ukraine, Wolodimir Selenskij, geriert sich als erfolgreicher K&auml;mpfer gegen die Korruption. Das Gegenteil ist der Fall (&hellip;)<br>\nIn diesem Zusammenhang stelle sich &raquo;die Frage nach der Glaubw&uuml;rdigkeit des ukrainischen Pr&auml;sidenten&laquo;. Mit dieser Frage hatte sich auch schon eine Expertin der regierungsnahen Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) im Oktober 2021 befasst. In dem Dossier SWP-Aktuell Nr. 63 schrieb Susan Stewart, Senior Fellow in der Forschungsgruppe Osteuropa und Eurasien der SWP, es gebe einen &raquo;Reformstau&laquo; in der Ukraine. Es sei &raquo;gerechtfertigt&laquo;, so Stewart, &raquo;sich bei der Suche nach Gr&uuml;nden f&uuml;r den Verlauf des Reformprozesses vor allem auf den Pr&auml;sidenten und seine Entourage zu konzentrieren, die er pers&ouml;nlich ausgew&auml;hlt hat&laquo;. Selenskij sei es &raquo;gelungen, w&auml;hrend seiner Amtszeit die eigene Macht und die des Pr&auml;sidentenb&uuml;ros st&auml;ndig auszubauen&laquo;. Dabei habe er &raquo;Gefolgsleute in Schl&uuml;sselpositionen gebracht&laquo; und &raquo;die Rolle von Institutionen in der Ukraine weiter geschw&auml;cht&laquo;. (&hellip;)<br>\nDas vor allem an Leser im Bundeskanzleramt und Ausw&auml;rtigen Amt adressierte Papier war im Kern eine Warnung vor einem korrupten Regime in Kiew, das seine westlichen Kuratoren und Spender vor letztlich unl&ouml;sbare Probleme stellt. In den Verlautbarungen deutscher und anderer westlicher Politiker wird gerne so getan, als sei die Ukraine bei der Bek&auml;mpfung der Korruption schon auf einem guten Weg. Nur m&uuml;sste gewisserma&szlig;en das Tempo beschleunigt werden.<br>\nDabei wird ausgeblendet, dass Korruption in der Ukraine wie in anderen postsowjetischen L&auml;ndern nicht das Problem einer Handvoll von Schmiergeldempf&auml;ngern oder eines isolierten H&auml;ufleins von Oligarchen ist. Tats&auml;chlich ist dort seit der Zerst&ouml;rung des sozialistischen Staates durch Vertreter einer parasit&auml;ren Partei- und Staatsb&uuml;rokratie ein spezifisches System entstanden, das sich von den kapitalistischen L&auml;ndern selbst des in die EU integrierten Osteuropas grundlegend unterscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430141.postsowjetische-%C3%B6konomie-ordentlich-geschmiert.html\">Harald Projanski in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Melnyk ist in Putins Falle getappt<\/strong><br>\nDer ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, hat seinem Land einen B&auml;rendienst erwiesen, kommentiert Sabine Adler (im Deutschlandfunk). Sein Verhalten habe zu Streit zu Hause, mit Polen, Deutschland und in der EU gef&uuml;hrt. Der lachende Dritte sei Putin, der es genau darauf angelegt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-botschafter-melnyk-100.html%20\">Deutschlandfunk <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> In dem <a href=\"https:\/\/www.jungundnaiv.de\/2022\/06\/29\/andrij-melnyk-botschafter-der-ukraine-folge-580\/\">Interview Melnyks bei Jung und Naiv<\/a> hat dieser die Ermordung Tausender Polen durch die Organisation von Stepan Bandera indirekt einger&auml;umt. Nach Ansicht der Journalistin Sabine Adler war das Interview wahrscheinlich auch eine von Putin eingerichtete Falle. So ist Melnyks Abberufung als Botschafter nicht dessen dubioser Gesinnung, sondern dem Einfluss Putins zuzurechnen. Ein weiterer Beweis f&uuml;r die &ldquo;Qualit&auml;t&rdquo; der deutschen &ldquo;Leitmedien&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Zu ehrlich gewesen: Ukrainischer Botschafter abberufen<\/strong><br>\nEinigen wird Andrij Melnyk in Berlin fehlen: n&auml;mlich der Kriegshetzerfraktion der deutschen Politik- und Medienszene. An der Spitze vertreten durch Bundestagsvizepr&auml;sidentin Katrin G&ouml;ring-Eckardt von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, die dem scheidenden ukrainischen Botschafter nachrief, er habe sich &raquo;mit voller Kraft f&uuml;r sein Land eingesetzt&laquo; und sei &raquo;eine un&uuml;berh&ouml;rbare und unerm&uuml;dliche Stimme f&uuml;r eine freie Ukraine&laquo; gewesen. Die &Auml;u&szlig;erung, die ihn jetzt wohl das Amt gekostet hat &ndash; die Verherrlichung des Nationalistenf&uuml;hrers und Nazikollaborateurs Stepan Bandera in einer der Talkshows, die ihn so gern einluden &ndash;, spielte G&ouml;ring-Eckardt mit den Worten herunter, sie sei in dieser Frage &raquo;anderer Ansicht&laquo; als Melnyk. Als ginge es darum, ob man zum Beispiel gern Leberwurst isst. Das ist eine indirekte Legitimierung des ukrainischen Faschismus als &raquo;andere Meinung&laquo;, die man aber zweifellos haben d&uuml;rfe. Von allen Tabubr&uuml;chen der Gr&uuml;nen ist diese Verharmlosung nur der letzte, der noch kaum jemandem aufgefallen zu sein scheint. Vielleicht, weil er kein Einzelfall ist: im Spiegel schrieb eine Franziska Davies, &raquo;die Deutschen&laquo; sollten in dieser Situation &raquo;den leidenden Ukrainern keine Ratschl&auml;ge erteilen&laquo;. Ein Rest an historischem Respekt als unerbetener Ratschlag? An Leute, die man ansonsten noch braucht, obwohl oder vielmehr genau, weil sie halt so drauf sind?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430191.zu-ehrlich-gewesen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz in Bosnien beschlossen<\/strong><br>\nNach zehn Jahren kehren Bundeswehrsoldaten nach Bosnien-Herzegowina zur&uuml;ck. F&uuml;r einen Einsatz im Rahmen der EU-Mission Eufor Althea erkl&auml;rt der Bundestag sein Einverst&auml;ndnis. Die Spannungen in der Region sind gro&szlig;, es droht die Abspaltung einer serbischen Teilrepublik. (&hellip;)<br>\nSeit einiger Zeit gibt es Bestrebungen in der serbischen Teilrepublik in Bosnien, sich aus den gesamtstaatlichen Institutionen zur&uuml;ckzuziehen und auf eine Abspaltung hinzuarbeiten. Russlands Machthaber Wladimir Putin wird vorgeworfen, solche Bestrebungen zu unterst&uuml;tzen. Auch im benachbarten Serbien gibt es daf&uuml;r gro&szlig;e Sympathien.<br>\nDie Bundesregierung sieht dem Mandatsantrag zufolge die &ldquo;Gefahr&rdquo;, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine &ldquo;als Katalysator f&uuml;r eine weitere Destabilisierung Bosnien und Herzegowinas genutzt werden k&ouml;nnte&rdquo;. Weiter hei&szlig;t es in der Vorlage: &ldquo;Insbesondere die engen Beziehungen der serbischen Regierung zur russischen F&ouml;deration und ihr Einfluss auf die bosnisch-serbische Entit&auml;t Republika Srpska tragen zu diesen Bef&uuml;rchtungen bei.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bundeswehreinsatz-in-Bosnien-beschlossen-article23451602.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fragw&uuml;rdiges Friedensb&uuml;ndnis<\/strong><br>\nBei der Friedensbewegung denkt man eigentlich an linksorientiere Menschen, die mit wei&szlig;en Tauben auf blauen Fahnen demonstrieren. Doch seit Putin die Ukraine angegriffen hat, ger&auml;t die Bewegung zunehmend ins Wanken. W&auml;hrend manche Pazifisten inzwischen sogar f&uuml;r das Recht auf bewaffneten Widerstand der Ukrainer pl&auml;dieren, radikalisieren sich andere Teile der Bewegung. Diese schmieden fragw&uuml;rdige Allianzen mit Putin-Freunden, Querdenkern und Rechtsradikalen. Auf dem j&auml;hrlichen Treffen beim Luftwaffenst&uuml;tzpunkt der NATO in Ramstein kamen sie k&uuml;rzlich zusammen, um gegen die USA zu demonstrieren &ndash; der in ihren Augen &ldquo;eigentliche Aggressor&rdquo; in diesem Krieg.<br>\nAnmoderation: Die Friedensbewegung &ndash; das war eine regenbogenfarbene Mischung aus Hippies, Christen und Gr&uuml;nen. Nichts ging ihnen damals &uuml;ber Abr&uuml;stung. Petra Kelly, Friedenstauben. Petting statt Pershing-Parolen&hellip; Sie wissen schon. Im besten Sinne: Harmlos war das, was da Hunderttausende auf die Stra&szlig;en brachte. Davon ist nicht viel &uuml;brig in diesen Kriegszeiten. Die Friedensbewegten etwa, die derzeit an der Airbase in Ramstein auflaufen, sind deutlich weniger zahlreich. Und darunter haben sich jetzt auch die gemischt, die verbal aufr&uuml;sten. Da wird vereinzelt sogar vom Einmarsch Russlands getr&auml;umt um uns von der faschistischen Bundesregierung zu befreien. Glauben sie nicht? Am besten, sie h&ouml;ren selbst, was Markus Pohl und Silvio Duwe zusammengetragen haben.<br>\nRamstein Ende Juni. W&auml;hrend Russland seit Monaten einen Angriffskrieg gegen die Ukraine f&uuml;hrt, demonstrieren &ldquo;Friedensbewegte&rdquo; gegen einen St&uuml;tzpunkt der US-Luftwaffe. Hauptredner ist Eugen Drewermann, ein bekanntes Gesicht der deutschen Friedensbewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-07-07-2022\/stopp-ramstein-fragwuerdiges-friedensbuendnis.html%20\">Kontraste<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Jetzt versucht die Mainstream-Journaille sogar die Friedensbewegung bis hin zu Pazifisten wie Eugen Drewermann in die rechte Ecke zu stellen. Die schrecken wirklich vor nichts mehr zur&uuml;ck.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Friedensbewegung der Verschw&ouml;rungsideologen<\/strong><br>\nLinke, Gr&uuml;ne und Pazifisten pr&auml;gen das Bild der traditionellen Friedensbewegung. Doch der Protest gegen die US-Airbase in Ramstein offenbart: L&auml;ngst mischen &ldquo;Querdenker&rdquo; und Putinfreunde in der Bewegung mit. (&hellip;)<br>\nDie Sozialpsychologin Pia Lamberty sieht den Antiamerikanismus als Kitt zwischen der verschw&ouml;rungsideologischen Szene und Teilen der Friedensbewegung: Die USA gelten in dieser Szene als das B&ouml;se, &ldquo;als die da oben, das ja oft auch dann wieder mit antisemitischen Narrativen angereichert wird, mit einer angeblichen Kapitalismuskritik&rdquo;, sagt Lamberty.<br>\nGleichzeitig werde Russland in diesem Weltbild &ldquo;ganz h&auml;ufig romantisiert&rdquo;, stehe f&uuml;r das Bodenst&auml;ndige. Auch im esoterischen Milieu k&ouml;nne man diese Verkl&auml;rung Russlands beobachten und auch, &ldquo;dass weggeschaut wird bei Kriegsverbrechen, aber auch bei autorit&auml;ren Bestrebungen, Menschenrechtsverletzungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/kontraste\/proteste-ramstein-101.html%20\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> In diesem infamen Beitrag sieht man die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien in H&ouml;chstform. Jeder Dissens zum offiziellen Narrativ wird sofort als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo;, &ldquo;rechts&rdquo; und diejenigen, die eine abweichende Meinung artikulieren, als &bdquo;Putin-Freund&ldquo; diffamiert. Diese aggressive Einschr&auml;nkung des Diskursraumes kann nur noch als totalit&auml;r bezeichnet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Proteste waren keine &Uuml;berraschung&ldquo; &ndash; was passiert gerade in den Niederlanden?<\/strong><br>\nSeit mehr als zwei Wochen protestieren Bauern in den Niederlanden. Der Grund: Auflagen der Regierung, um den Schadstoff-Aussto&szlig; drastisch zu reduzieren. Konkret ist das Ziel, die Emissionen von Stickoxiden und Ammoniak bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Viehzucht weniger werden &ndash; durch D&uuml;nger gelangt Stickstoff in Form von Nitrat beispielsweise ins Grundwasser. Nach Einsch&auml;tzung der Regierung m&uuml;ssen etwa 30 Prozent der Viehbauern ihren Betrieb aufgeben. (&hellip;)<br>\nLandwirte blockieren deshalb bereits seit Tagen Gro&szlig;lager von Superm&auml;rkten und Stra&szlig;en mit Treckern und Heuballen. Auch am Mittwoch wurden die Proteste fortgesetzt, unter anderem bei einem Gro&szlig;lager und beim regionalen Flughafen von Groningen. Die Regierung hatte am Wochenende einen Vermittler in dem Konflikt bestimmt. Doch bisher gibt es keine Aussicht, dass die Aktionen ausgesetzt werden. Die Bauern hatten aufgerufen, &bdquo;das gesamte Land lahm zu legen&ldquo;. Zumindest die angek&uuml;ndigten Blockaden der Flugh&auml;fen blieben vorerst aus. Bei den Protesten wurden Ende Juni auch H&auml;user von Politikern angegriffen, unter anderem das von Umweltministerin Christianne van der Wal. (&hellip;)<br>\nEs wird erwartet, dass dies zu einer Verringerung des Viehbestandes f&uuml;hrt und dass einige Bauernh&ouml;fe aufgekauft werden m&uuml;ssen. Die Bauern f&uuml;hlen sich unfair behandelt und kritisieren, ihnen werde keine Zukunftsperspektive geboten. In manchen besonders gesch&uuml;tzten Naturgebieten soll der Stickstoff-Aussto&szlig; um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Gerade Bauern in diesen Regionen sehen ihre Existenz bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/bauernproteste-in-holland-proteste-waren-keine-ueberraschung-was-passiert-gerade-in-den-niederlanden\/28483932.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> M&uuml;sste &ndash; egal wie man zu den Protesten steht &ndash; eigentlich TOP-Thema in den Medien sein. Wird praktisch ignoriert, auf Spiegel-Online heute fr&uuml;h kein Artikel. Daf&uuml;r wird &uuml;ber die Lindner-Hochzeit gro&szlig; und breit geschrieben. Auch auf ARD und ZDF spielen die Proteste nach meiner Wahrnehmung keine oder kaum eine Rolle. Ich bin auf Twitter zum ersten Mal auf die Proteste aufmerksam geworden, rein zuf&auml;llig. Das sagt alles.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von wegen evidenzbasiert: Sachverst&auml;ndige kritisieren Corona-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nUngenaue Modellrechnungen, gef&uuml;hlte Wahrheiten und Versuche mit Goldhamstern: Die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus waren wissenschaftlich schlecht begr&uuml;ndet. Ein &bdquo;Weiter so!&ldquo; darf es nicht geben (&hellip;)<br>\nMan glaubt es kaum, also noch mal: Die WHO stellte schon vor Corona klar, dass die wissenschaftliche Evidenz nicht gerade zu Lockdowns dr&auml;ngt. Doch auf Basis einer einzigen Modellrechnung, die nicht einmal ein Review-Verfahren durchlaufen hatte, griff man rund um den Globus zu eben dieser Maximalma&szlig;nahme. (&hellip;)<br>\nDie Einsch&auml;tzung der Sachverst&auml;ndigen zur Maskenfrage liest sich wie ein Formelkompromiss, um keine Seite zu verprellen und um nicht allen Ma&szlig;nahmen die Evidenz absprechen zu m&uuml;ssen. Unter anderem h&auml;tten tierexperimentelle Studien den Nutzen eines Mund-Nasen-Schutzes best&auml;tigt, hei&szlig;t es an drei Stellen der Evaluierung. In der Fu&szlig;note wird, leider kein Witz, auf eine entsprechende Untersuchung mit Syrischen Goldhamstern verwiesen. Die Abschnitte zur Maske sind ein Entgegenkommen an die spezifisch deutsche Maskenobsession, die unsere Nachbarl&auml;nder nicht kennen. W&auml;hrend die Evaluation dem Maskentragen im Freien eine Absage erteilt &ndash; man erinnere sich, dass vor wenigen Monaten in Deutschland noch Demonstrationen verboten und teils gewaltsam aufgel&ouml;st worden sind, weil nicht alle eine Maske trugen &ndash;, sprechen sich die Sachverst&auml;ndigen f&uuml;r eine m&ouml;gliche Maskenpflicht in Innenr&auml;umen aus. Freilich ohne bei der Vorstellung des Berichts in einem Saal des Wissenschaftszentrums Berlin selbst eine Maske zu tragen. (&hellip;)<br>\nSchon im Februar 2022 hatte die europ&auml;ische Gesundheitsbeh&ouml;rde ECDC den Alltagsnutzen von FFP2-Masken bezweifelt. Die Sachverst&auml;ndigen schlie&szlig;en sich dem nun an, ohne dass das zu einem Umdenken bei den Verantwortlichen f&uuml;hrt. Als Bayern am Wochenende die FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr abschaffte, hagelte es Kritik, als h&auml;tte es die Evaluation nie gegeben. Das sei das falsche &bdquo;Signal&ldquo;. Und nur noch darum scheint es zu gehen, um Signale, nicht um Evidenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/maske-lockdown-schulschliessung-sachverstaendige-kritisieren-corona-massnahmen\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der entscheidende Satz zu den Masken steht <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/fileadmin\/Dateien\/3_Downloads\/S\/Sachverstaendigenausschuss\/220630_Evaluationsbericht_IFSG.pdf\">im Bericht auf Seite 99 unten<\/a>.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Neben der allgemeinen und im Labor best&auml;tigten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt, wie gro&szlig; der Schutzeffekt von Masken in der t&auml;glichen Praxis sind, denn randomisierte, klinische Studien zur Wirksamkeit von Masken fehlen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Scholz&rsquo; Bruder warnt: &ldquo;Wir testen uns zu Tode&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bruder des Kanzlers Olaf Scholz, Jens Scholz, hat die geltenden Corona-Test- und Quarant&auml;neregeln kritisiert. Wie der Vorstandsvorsitzende des Universit&auml;tsklinikums Schleswig-Holstein im Gespr&auml;ch mit &ldquo;Welt&rdquo; beklagte, fehlen ihm derzeit Hunderte Mitarbeiter, weil sie sich in Isolation befinden.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen zu viele Mitarbeitende in Quarant&auml;ne schicken, die zwar einen positiven Test haben, sich aber gut f&uuml;hlen, nicht mehr infekti&ouml;s sind und eigentlich arbeiten gehen k&ouml;nnten&rdquo;, erkl&auml;rte er und sprach eine deutliche Warnung aus: &ldquo;Dies gef&auml;hrdet die Versorgung unserer Patienten, zum Beispiel bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs.&rdquo; (&hellip;)<br>\nAn die Politik &ndash; und damit auch an seinen Bruder Olaf Scholz &ndash; stellte er deshalb eine klare Forderung: &ldquo;Wir sollten mit Corona umgehen wie mit der Grippe: Wer krank ist, bleibt zu Hause. Daf&uuml;r brauchen wir weder Schnelltests noch Quarant&auml;nevorschriften.&rdquo; Die Panik m&uuml;sse ein Ende haben, so der Klinikchef. &ldquo;Wir testen uns in Deutschland zu Tode.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_92353178\/corona-bruder-von-kanzler-scholz-schlaegt-alarm-wir-testen-uns-zu-tode-.html%20\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Klinikalltag zum Weglaufen<\/strong><br>\nBei zwei Kernpunkten haben Besch&auml;ftigte und Arbeitgeber unterschiedliche Vorstellungen. Zum einen fordert die Gewerkschaft, neben den Pflegenden auch andere Berufsgruppen wie Servicekr&auml;fte oder Fahrer von Krankentransporten unter den Entlastungstarifschirm zu bringen. Zum anderen wollen sie einen Freizeitausgleich, der mit einem Punktesystem bemessen werden soll. Das Modell funktioniert wie folgt: Wenn beispielsweise eine Krankenpflegerin mal wieder in einer personell unterbesetzten Schicht arbeitet, wird ihr ein Punkt gutgeschrieben. Bei drei Punkten bekommt sie einen freien Tag. Die Arbeitgeber lehnen diese Variante ab. Sie bieten pauschal j&auml;hrlich bis zu sieben freie Tage zus&auml;tzlich an. F&uuml;r ver.di ist das nicht akzeptabel: &ldquo;Wir wollen weder mehr Geld noch mehr Urlaub&rdquo;, erkl&auml;rt Kinderkrankenpflegerin Kaiser, &ldquo;sondern einen Anreiz schaffen, wieder mehr Personal aufzubauen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Hoffnung: Wenn sich die Verh&auml;ltnisse bessern, werden vielleicht auch wieder die zur&uuml;ckkommen, die den Beruf entnervt aufgegeben haben oder nur noch in Teilzeit arbeiten. Die Gewerkschaften beziehen sich dabei auf eine im Mai ver&ouml;ffentlichte und von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie. Basierend auf Umfragen ergibt sich demnach rein rechnerisch ein Potenzial von rund 300.000 Pflegekr&auml;ften, die sich eine R&uuml;ckkehr oder Aufstockung auf Vollzeit vorstellen k&ouml;nnten. Bei einer optimistischen Kalkulation liege die Zahl sogar bei 660.000 Vollzeitkr&auml;ften, hei&szlig;t es auf der Seite der Stiftung. (&hellip;)<br>\nNach Wochen des Schweigens hat Laumann nun angek&uuml;ndigt, das Land als Tr&auml;ger der Unikliniken sei bereit, die zus&auml;tzlichen Kosten durch einen Entlastungstarifvertrag zu &uuml;bernehmen. Damit hat er, so sehen es beide Seiten, die T&uuml;r zu einer Einigung ge&ouml;ffnet. Nach fast 20 Gespr&auml;chsrunden habe es am Mittwoch nun erstmals konstruktive Gespr&auml;che gegeben, sagt Verhandlungsf&uuml;hrerin Wesenick bei der Kundgebung am Donnerstag. Erstmals nach zehn Wochen, sagt sie, habe man auf Augenh&ouml;he miteinander geredet. &ldquo;Das ist der eigentliche Skandal.&rdquo; Bis kommenden Mittwoch soll nun weiterverhandelt werden. Bis dahin, so die vage Hoffnung, k&ouml;nnte der Durchbruch gelingen. Und wenn nicht, werde man weitermachen. Eine ver.di-Verhandlungsteilnehmerin sagt: &ldquo;Wir werden nicht weichen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2022-07\/streik-unikliniken-nrw-arbeitsbedingungen\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Positionspapier zur Energie- und Klimawende<\/strong><br>\nDie sich versch&auml;rfende Klimakrise kann nur durch eine verst&auml;rkte internationale Kooperation gel&ouml;st werden. Deutschland &ndash; mit einem Anteil von rund zwei Prozent der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen &ndash; wird dazu nur einen marginalen Beitrag leisten k&ouml;nnen. Dennoch m&uuml;ssen wir als eines der reichsten L&auml;nder der Erde &uuml;berproportionale Anstrengungen zur CO2-Neutralit&auml;t unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220711-PDF_1-Trikon2022_5-Positionspapier.pdf\">TRIKON<\/a>\n<p>dazu: <strong>Energie- und Klimawende zwischen Anspruch, Wunschdenken und Wirklichkeit<\/strong><br>\nWissenschaftlich gilt es als nahezu unstrittig, dass die Welt einem anthropogenem Klimawandel ausgesetzt ist und wir darauf eine globale Antwort ben&ouml;tigen. In diesem Umfeld hat sich das Westf&auml;lische Energieinstitut (WEI), als ein Forschungsinstitut in der Westf&auml;lischen Hochschule, verpflichtet, an wissenschaftlich fundierten Antworten und L&ouml;sungen zur Transformation der Energieversorgung mitzuarbeiten und zur Entschleunigung des Klimawandels beizutragen. Durch die personelle Zusammensetzung mit einem Schwergewicht an Ingenieur-Wissenschaftlern verf&uuml;gt das Institut neben der &ouml;konomischen in besonderem Umfang auch &uuml;ber technologische Kompetenz, mit deren Hilfe stets auch die praktische Umsetzung in den gesellschaftlichen Diskussionsprozess eingebracht werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220711-PDF_2-WEI_Positionspapier_05_2022_Version_1.pdf\">Westf&auml;lisches Energieinstitut [PDF]<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Uber Files: Deutsche Lobbyisten im Dienste eines US-Konzerns<\/strong><br>\nEin Datenleck zeigt, wie Uber auch in Deutschland alles daran setzte, Politik und &Ouml;ffentlichkeit zu beeinflussen. Unterst&uuml;tzung erhielt der Konzern von ehemaligen Politikern und Wissenschaftlern. Als Uber 2014 in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten st&auml;rker Fu&szlig; fassen will, trifft der US-Konzern auf massiven Widerstand. Uber vermittelt &uuml;ber eine App Fahrdienste, einer davon, UberPOP, zielte darauf ab, dass k&uuml;nftig nicht nur Taxis, sondern auch Privatpersonen Fahrg&auml;ste bef&ouml;rdern k&ouml;nnen. Das internationale Unternehmen, das im vergangenen Jahr 17 Milliarden US-Dollar umgesetzt hat, verlangt daf&uuml;r eine satte Vermittlungsgeb&uuml;hr. Mit dem Angebot, das zum Kerngesch&auml;ft von Uber z&auml;hlte, stellte sich der Konzern in direkte Konkurrenz zum regulierten deutschen Taxi-Markt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/uber-files-105.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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