{"id":85879,"date":"2022-07-18T10:00:38","date_gmt":"2022-07-18T08:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85879"},"modified":"2022-07-19T13:38:33","modified_gmt":"2022-07-19T11:38:33","slug":"sicherheitspolitik-und-die-westliche-daemonisierung-russlands-und-seiner-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85879","title":{"rendered":"Sicherheitspolitik und die westliche D\u00e4monisierung Russlands und seiner B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"<p>Wie der Ukraine-Krieg beendet und wie der Frieden und eine stabile Sicherheitsstruktur danach gestaltet werden sollen, steht leider noch immer nicht auf der Agenda der Kriegsparteien und vor allem nicht auf der aktuellen Tagesordnung der westlichen Staaten, die die Ukraine unterst&uuml;tzen. Der folgende Beitrag besch&auml;ftigt sich nur indirekt mit dem Krieg, sondern damit, wie die westlichen Politiker, Organisationen und auch die Medien mittlerweile mit den russischen Menschen umgehen und wie angesichts dessen unsere Sicherheit in der Zukunft gew&auml;hrleistet werden soll. Von <strong>J&uuml;rgen H&uuml;bschen<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_130\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-85879-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=85879-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220718-Westliche-Daemonisierung-Russlands-und-seiner-Buerger-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Gottes eigenes Land, die auserw&auml;hlte Nation und die amerikanische Selbstgerechtigkeit<\/strong><\/p><p>Der Biograph des US-Pr&auml;sidenten Abraham Lincoln und republikanische Senator von Indiana, Albert J. Beveridge, hat in einer Rede vom 9. Januar 1900 gesagt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Gott hat uns zu den Meisterorganisatoren der Welt gemacht, um System an die Stelle von Chaos zu setzen. Und aus unserer ganzen Rasse hat Er das amerikanische Volk als seine auserw&auml;hlte Nation herausgehoben, um endlich den Weg zu bahnen zur Erl&ouml;sung der Welt.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Mit diesem Grundverst&auml;ndnis hat US-Pr&auml;sident George W. Bush 2003 den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak gef&uuml;hrt, um den damaligen Pr&auml;sidenten Saddam Hussein zu st&uuml;rzen. Auf einer Pressekonferenz im Wei&szlig;en Haus erkl&auml;rte George W. Bush am 7. M&auml;rz 2003:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wenn es um unsere Sicherheit geht, brauchen wir keine Erlaubnis von irgendjemandem, auch eine Zustimmung des UN-Sicherheitsrates nicht. Mein Glaube tr&auml;gt mich, weil ich t&auml;glich bete&hellip;&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Als Bush von dem US-amerikanischen Journalisten Bob Woodward in einem Interview gefragt wurde, was er gedacht und empfunden habe, bevor er am 19. M&auml;rz 2003 seinen Truppen den Angriffsbefehl gegeben habe, antwortete Pr&auml;sident Bush wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es war sehr emotional f&uuml;r mich; ich habe gebetet. Ich betete, dass unsere Truppen sicher sind, dass sie vom Allm&auml;chtigen besch&uuml;tzt werden. Ich habe um die Kraft gebetet, den Willen des Herrn zu tun. Ich habe gebetet, dass ich ein m&ouml;glichst guter Botschafter seines Willens sein m&ouml;ge. Und nat&uuml;rlich betete ich um pers&ouml;nliche St&auml;rke und um Vergebung.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Um jedes Missverst&auml;ndnis auszur&auml;umen, f&uuml;ge ich hinzu, dass es hier in keiner Weise um eine Scheinheiligkeit des US-Pr&auml;sidenten geht, sondern darum, dass er davon &uuml;berzeugt ist, eine Mission zu erf&uuml;llen. An anderer Stelle nannte er sich in diesem Zusammenhang &bdquo;the chosen one&ldquo; , der Auserw&auml;hlte.<\/p><p>Am Ende dieses Krieges haben die letzten US-Kampftruppen bei Nacht den Irak &uuml;ber die kuwaitische Grenze verlassen. Zur&uuml;ckgeblieben ist ein weitgehend zerst&ouml;rtes Land, das sich aktuell einmal mehr darum bem&uuml;ht, den iranischen Einfluss nicht noch st&auml;rker werden zu lassen. Niemand k&uuml;mmert sich darum, dass es in Falludscha, westlich von Bagdad, die meisten missgebildeten Kinder weltweit gibt, weil die US-Truppen massiv uranhaltige Munition eingesetzt hatten. Vergessen und unges&uuml;hnt sind die Folterungen von irakischen Gefangenen durch US-Soldaten in Abu Ghraib. Bis heute hat kein westlicher Politiker gefordert, George W. Bush und seine Administration f&uuml;r diesen Angriffskrieg vor dem Internationalen Gerichtshof zur Rechenschaft zu ziehen, oder den Pr&auml;sidenten einen Kriegsverbrecher oder gar Schl&auml;chter genannt. Der einzige US-Politiker, der sich im Nachhinein zu diesem Krieg &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert hat, war der mittlerweile verstorbene US-Au&szlig;enminister Colin Powell, der sein Bel&uuml;gen des UN-Sicherheitsrates und der Weltgemeinschaft als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Krieg gegen den Irak als einen &bdquo;Schandfleck&ldquo; in seiner Karriere bezeichnet hat. &Auml;hnlich lapidar hat der ehemalige US-Pr&auml;sident Barack Obama den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg in Libyen bewertet, indem er ihn als die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te politische Fehlentscheidung seiner Pr&auml;sidentschaft&ldquo; bezeichnete.<\/p><p>Die westliche Staatengemeinschaft hat sich mit diesen Fehlentscheidungen, um das Wort &bdquo;Verbrechen&ldquo; zu vermeiden, abgefunden, keine Sanktionen verh&auml;ngt, keine Bestrafungen gefordert und vor allem auch keine US-amerikanischen B&uuml;rger als Strafe f&uuml;r das Verhalten ihrer politischen F&uuml;hrer von irgendwelchen internationalen Veranstaltungen und Begegnungen ausgeschlossen.<\/p><p><strong>Pr&auml;sident Putin und das russische Volk<\/strong><\/p><p>Ich habe dieses US-amerikanische Verhalten und die von den USA zu verantwortenden Kriege nicht in Erinnerung gerufen, um den aktuellen Krieg des russischen Pr&auml;sidenten gegen die Ukraine in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, weil man ein Unrecht nicht gegen ein anderes aufrechnen darf. Nein, ich will damit nur aufzeigen, wie unterschiedlich der Westen auf durchaus vergleichbare Ereignisse reagiert. Ich ma&szlig;e mir kein Urteil dar&uuml;ber an, ob diese unterschiedliche Reaktion unserer Politiker und auch der Medien darin begr&uuml;ndet ist, dass es sich bei den amerikanischen Kriegen um das Vorgehen einer demokratisch legitimierten Regierung gegen diktatorische Systeme gehandelt hat, w&auml;hrend im Fall der Ukraine ein aus westlicher Sicht nicht demokratisch legitimierter Pr&auml;sident ein Land angegriffen hat, von dem der Westen &uuml;berzeugt ist, dass es sich um eine Demokratie, auf jeden Fall aber um einen verb&uuml;ndeten Staat handelt.*<\/p><p>Ich ma&szlig;e mir deshalb kein Urteil an, weil f&uuml;r mich als Laien die aufgezeigten Beispiele v&ouml;lkerrechtlich identisch erscheinen. Diese unterschiedliche Bewertung vergleichbarer Sachverhalte ist das Eine, aber die Einbeziehung eines Volkes in Sanktionen und pers&ouml;nliche &Auml;chtung von B&uuml;rgern ist das Andere. Das russische Volk darf f&uuml;r die Taten seines Pr&auml;sidenten nicht mitverantwortlich gemacht oder gar in Geiselhaft genommen werden.<\/p><p><strong>Ma&szlig;nahmen der westlichen Staatengemeinschaft gegen russische B&uuml;rger<\/strong><\/p><p>Seit Kriegsbeginn &uuml;bertreffen sich Politiker, staatliche und auch nicht staatliche Organisationen in ihren Sanktionen und Strafma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber russischen Staatsb&uuml;rgern, die im westlichen Ausland leben oder an Veranstaltungen au&szlig;erhalb von Russland teilnehmen wollen. Irgendwie scheinen die russischen Menschen alle mit Putin gleichgesetzt zu werden, obwohl sie diesen unter Umst&auml;nden weder gew&auml;hlt haben noch f&uuml;r sein Verhalten in irgendeiner Weise mitverantwortlich sind. <\/p><p>Daf&uuml;r nur einige besonders eklatante Beispiele: Russische Sportler durften nicht an der &bdquo;Behinderten-Olympiade&ldquo; teilnehmen, auf die sie sich jahrelang vorbereitet hatten, nicht um den russischen Staat zu repr&auml;sentieren, sondern weil sie im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten begeisterte Sportler sind. Vom Tennis-Turnier in Wimbledon wurden wei&szlig;russische und russische Sportler ebenfalls wegen des Krieges gegen die Ukraine ausgeschlossen.<\/p><p>Russische Dirigenten d&uuml;rfen in Deutschland nicht mehr auftreten, weil ihnen vorgeworfen wird, eine enge Beziehung zum russischen Pr&auml;sidenten zu unterhalten. Deshalb sollten sie sich offiziell von Putin distanzieren. Wie weltfremd muss man denn sein, um ein solches Statement von K&uuml;nstlern im Ausland zu verlangen, die sicherlich Familienangeh&ouml;rige in Russland haben, die daf&uuml;r die Konsequenzen tragen m&uuml;ssten. Hier werden praktisch Menschen f&uuml;r politische Entscheidungen in Geiselhaft genommen, die sie &uuml;berhaupt nicht zu verantworten haben und auch nicht h&auml;tten &auml;ndern k&ouml;nnen. Man gewinnt langsam den Eindruck, dass Staatsb&uuml;rger westlicher L&auml;nder ihr eigenes Gewissen zu beruhigen versuchen, indem sie sich von allem distanzieren, das auch nur irgendwie mit Putin in Verbindung gebracht werden k&ouml;nnte.<\/p><p>Es ist schon schlimm genug, mit lebenden Russen so zu verfahren, aber jetzt werden auch die toten Russen in diese Hetze einbezogen, indem russische Soldaten nicht mehr gemeinsam mit deutschen Kameraden daran arbeiten k&ouml;nnen, Gefallene einer deutsch-russischen Kesselschlacht des 2. Weltkrieges zu identifizieren und ihnen eine w&uuml;rdige letzte Ruhest&auml;tte zu schaffen. Diskriminieren und &Auml;chtung im Umgang mit Gefallenen, da f&auml;llt einem wirklich nichts mehr ein.<\/p><p><strong>Das Wesen westlicher Sicherheitspolitik<\/strong><\/p><p>Sicherheit hat nicht nur politische und milit&auml;rische Aspekte, sondern umfasst auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bereiche. Sie basiert auf Erkenntnissen aus der Vergangenheit und der Gegenwart, um auf diesen Grundlagen eine sichere Zukunft zu gestalten. Im konkreten Fall hat der Westen es Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre vers&auml;umt, in Zusammenarbeit mit Russland eine neue europ&auml;ische Sicherheitsstruktur zu schaffen. Ein Hauptgrund daf&uuml;r war das amerikanische Desinteresse an einem starken Europa ohne eine Trennung zwischen Ost und West. Das Ergebnis erleben wir heute, scheinen aber nichts dazugelernt zu haben. Sonst w&uuml;rde man sich n&auml;mlich nicht vorrangig damit besch&auml;ftigen, dass Russland diesen Krieg verliert und die Ukraine ihn gewinnt, sondern wie man ihn beenden kann und sich damit besch&auml;ftigen, wie eine sich anschlie&szlig;ende europ&auml;ische Sicherheitsstruktur geschaffen werden kann.<\/p><p>Leider passiert das nicht, und die westlichen Politiker scheinen sich auch nicht dar&uuml;ber im Klaren zu sein, dass jeder Krieg irgendwann endet und die Staaten und V&ouml;lker danach wieder irgendwie zusammenleben m&uuml;ssen. Je mehr Emotionen statt Fakten, pers&ouml;nliche Diffamierungen des Gegners und &Auml;chtung seiner B&uuml;rger die Lageentwicklung bestimmen, desto schwieriger wird es werden, eine f&uuml;r alle Betroffenen akzeptable L&ouml;sung zu finden.<\/p><p>In den USA und auch in Deutschland scheinen das nur Elder Statesmen zu kapieren, die eine realistische Vorstellung vom Krieg haben und vor allen Dingen auch wissen, dass es immer ein Danach geben wird. F&uuml;r Deutschland hei&szlig;t das konkret, dass Russland auch nach diesem Krieg, wenigstens bis zum Ural, ein Teil Europas bleiben wird, w&auml;hrend sich das &bdquo;missionarische Washington&ldquo; im Zweifelsfall hinter 6.000 km Ozean zur&uuml;ckziehen kann. Der amerikanische Abgang aus dem Irak und auch aus Afghanistan sollten Europa mehr als eine Warnung sein.<\/p><p>* Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Artikels stand, &bdquo;w&auml;hrend im Fall der Ukraine ein nicht demokratisch legitimierter Pr&auml;sident ein Land angegriffen hat, von dem der Westen &uuml;berzeugt ist, dass es sich um eine Demokratie, auf jeden Fall aber um einen verb&uuml;ndeten Staat handelt&ldquo;. Gemeint war in diesem Zusammenhang, dass der russische Pr&auml;sident aus westlicher Sicht nicht demokratisch legitimiert sei. Wir haben dies am 19. Juli um 9:30 Uhr pr&auml;zisiert: &bdquo;w&auml;hrend im Fall der Ukraine ein aus westlicher Sicht nicht demokratisch legitimierter Pr&auml;sident ein Land angegriffen hat, von dem der Westen &uuml;berzeugt ist, dass es sich um eine Demokratie, auf jeden Fall aber um einen verb&uuml;ndeten Staat handelt&ldquo;.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ <a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/de\/g\/Kai19\">Khanthachai C<\/a><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85741\">Die US-amerikanische Realpolitik im Ukraine-Krieg und die bisher verdr&auml;ngten Konsequenzen f&uuml;r Deutschland und Europa<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/4ddce55159b74793b343de8e1b12d866\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der Ukraine-Krieg beendet und wie der Frieden und eine stabile Sicherheitsstruktur danach gestaltet werden sollen, steht leider noch immer nicht auf der Agenda der Kriegsparteien und vor allem nicht auf der aktuellen Tagesordnung der westlichen Staaten, die die Ukraine unterst&uuml;tzen. 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