{"id":85897,"date":"2022-07-15T08:32:17","date_gmt":"2022-07-15T06:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897"},"modified":"2022-07-15T08:32:17","modified_gmt":"2022-07-15T06:32:17","slug":"hinweise-des-tages-4151","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h01\">Deutschland vor der sozialen Zerrei&szlig;probe: Diese Bundesregierung ist ein Albtraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h02\">Armut in Deutschland: Sprunghafter Anstieg: Zwei Millionen Menschen nutzen die Tafel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h03\">Einkommensschwache leiden besonders unter der Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h04\">Vor der Zerrei&szlig;probe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h05\">Kein Plan f&uuml;r den Notfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h06\">Putin dreht das Gas ab? Nein, wir k&ouml;nnten genug bekommen! &Uuml;ber die Einsamkeit des Andersdenkenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h07\">Die USA versuchen China einen Standpunkt zur Ukraine aufzuzwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h08\">Wir wollen keine Ausweitung des Krieges &ndash; Interview mit polnischem Sozialisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h09\">Links und linker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h10\">Was von der &raquo;m&ouml;rderischen Hitze&laquo; bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h11\">Bundestagspr&auml;sidentin Bas widerspricht Lauterbach bei Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h12\">Niederlage f&uuml;r Regierung: Keine Impfstatus-Kontrolle bei Einreise nach Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h13\">Sauter und N&uuml;&szlig;lein triumphieren nach Gerichtsentscheid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85897#h14\">Rechtsstaatlichkeitsbericht: EU fordert von Deutschland strengere Lobby-Regeln<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland vor der sozialen Zerrei&szlig;probe: Diese Bundesregierung ist ein Albtraum<\/strong><br>\nOlaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner: Sie alle tun so, als sei die gegenw&auml;rtige Krise ein Schicksal, &uuml;ber das allein der Kreml bestimmt. Damit stiehlt sich die Ampel-Koalition dreist aus der Verantwortung [&hellip;]<br>\nHabeck und Scholz vermitteln den Eindruck, bei den H&auml;rten handele es sich um ein nur vom Kreml auferlegtes Schicksal. Doch ist die Bundesregierung so machtlos, wie sie erscheinen will? Es steht au&szlig;er Frage, dass die globale Lage ihren Handlungsspielraum begrenzt. Die Pandemie hat Lieferkettenprobleme verursacht, die nicht den Deutschen anzulasten sind. F&uuml;r den Personalmangel in vielen Branchen infolge eines hohen Krankenstands ist die Koalition kaum verantwortlich. Nicht zuletzt hat der russische Angriffskrieg f&uuml;r eine Teuerung gesorgt, weil mit der Ukraine ein wichtiger Lebensmittelexporteur milit&auml;risch unter Beschuss steht.<br>\nDoch ist die Aufr&uuml;stung der Bundeswehr f&uuml;r 100 Milliarden Euro die Entscheidung der Bundesregierung. Die Sanktionen gegen Russland waren ihre Entscheidung. Es war ihre Entscheidung, die Gaspipeline Nord Stream 2 nicht in Betrieb zu nehmen. Und es ist ihre Entscheidung, diese Position in Anbetracht der Notlage nicht zu &uuml;berdenken. Gerade hat das Kabinett eine Reform des &bdquo;Energiesicherungsgesetzes&ldquo; beschlossen. Deren Kern ist die M&ouml;glichkeit f&uuml;r Gash&auml;ndler, die Kosten der Energiekrise an die Verbraucher weiterzugeben. Wom&ouml;glich d&uuml;rfen Vermieter ihren Mietern bald vorschreiben, die Wohnung maximal auf 18 Grad zu &bdquo;heizen&ldquo; und Warmwasser zu sparen. Arbeitgeberpr&auml;sident Rainer Dulger fordert die Ausrufung eines &bdquo;nationalen Notstands&ldquo;, um das Streikrecht der Besch&auml;ftigten einzuschr&auml;nken. Finanzminister Christian Lindner hat K&uuml;rzungen bei Leistungen f&uuml;r Langzeiterwerbslose angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/inflation-die-ampel-regierung-tut-nichts-gegen-die-soziale-krise\">Christian Baron in der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gaskrise: Der soziale Zusammenhalt wird br&uuml;chig<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Baerbock will Spaltung der Gesellschaft nicht zulassen. Doch die Gasrechnung k&ouml;nnte sich verdreifachen, warnt die Bundesnetzagentur. Und in einigen Regionen explodiert bereits die Warmmiete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gaskrise-Der-soziale-Zusammenhalt-wird-bruechig-7180382.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Armut in Deutschland: Sprunghafter Anstieg: Zwei Millionen Menschen nutzen die Tafel<\/strong><br>\nKrieg, Inflation und steigende Lebensmittelpreise: &bdquo;Die Tafel ist am Limit&ldquo;, sagt der Vorsitzende. Es gibt einen Aufnahmestopp in mehreren Bundesl&auml;ndern.<br>\nDie Tafeln in Deutschland verzeichnen seit Jahresbeginn einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Die Zahl der Nutzer der sozialen Angebote habe sich um die H&auml;lfte erh&ouml;ht und einen neuen Rekordstand erreicht, teilte der Dachverband der Organisation am Donnerstag in Berlin mit. Mittlerweile w&uuml;rden deutlich &uuml;ber zwei Millionen von Armut betroffene Menschen in Deutschland die Angebote wie kostenlose Lebensmittel nutzen. Dies seien so viele Bezieher wie nie zuvor.<br>\nDie Tafel Deutschland habe im Juni und Juli 962 Mitglieds-Tafeln befragt, 603 Tafeln h&auml;tten sich an der Umfrage beteiligt. Dies habe ergeben, dass 60 Prozent der Tafeln seit Jahresbeginn einen Zuwachs ihrer Kundschaft um bis zu 50 Prozent verzeichnt haben. Knapp ein Viertel (22,6 Prozent) unterst&uuml;tze sogar bis zu doppelt so viele Menschen. Bei 7,6 Prozent der Tafeln habe sich die Zahl der Kundinnen und Kunden verdoppelt, bei knapp neun Prozent sogar mehr als verdoppelt.<br>\nVor allem Gefl&uuml;chtete aus der Ukraine z&auml;hlen die Tafeln als neue Kunden. Dazu kommen aber auch viele Arbeitslose, Geringverdiener sowie Rentnerinnen und Rentner, erkl&auml;rte der Dachverband.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/sprunghafter-anstieg-zwei-millionen-menschen-nutzen-die-tafel-li.246670\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klage f&uuml;r Existenzminimum<\/strong><br>\nSteigende Lebenshaltungskosten: Sozialverb&auml;nde wollen h&ouml;here Hartz-IV-S&auml;tze vor Gericht erstreiten<br>\nPlus 38 Prozent f&uuml;r Energie, plus 12,7 Prozent f&uuml;r Nahrungsmittel, plus 33,2 Prozent f&uuml;r Sprit &ndash; die Teuerungswelle rollte in der BRD auch im Juni weiter. Sie wird so bald nicht brechen. Betroffen von den drastischen Preisanstiegen sind in erster Linie Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind. F&uuml;r die gab es zum Jahreswechsel nur Brosamen: Die Hartz-IV-Regels&auml;tze wurden um drei Euro, f&uuml;r Kinder sogar nur um zwei Euro angehoben.<br>\nNun haben die Sozialverb&auml;nde SoVD und VdK entschieden, f&uuml;r eine st&auml;rkere Erh&ouml;hung der S&auml;tze f&uuml;r Hartz IV und Grundsicherung im Alter zu klagen. Die beiden Verb&auml;nde k&uuml;ndigten am Donnerstag an, in Musterstreitverfahren bis vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Mit der geringf&uuml;gigen Anhebung der S&auml;tze in diesem Jahr versto&szlig;e die Regierung &raquo;gegen ihren verfassungsm&auml;&szlig;igen Auftrag, das Existenzminimum zeitnah sicherzustellen&laquo;, sagte VdK-Pr&auml;sidentin Verena Bentele in einer Erkl&auml;rung. &raquo;Daran &auml;ndern auch die einmaligen Entlastungszahlungen sowie die zus&auml;tzlichen 20 Euro im Monat f&uuml;r Kinder in Grundsicherung nichts. Sie verpuffen angesichts der steigenden Kosten&laquo;, f&uuml;gte SoVD-Pr&auml;sident Adolf Bauer hinzu.<br>\nDie beiden Verb&auml;nde wollen anhand ihrer Klage die Frage kl&auml;ren, ob der Gesetzgeber seine Pflicht verletzt, auf Preissteigerungen zeitnah zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430472.grundsicherung-klage-f%C3%BCr-existenzminimum.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einkommensschwache leiden besonders unter der Inflation<\/strong><br>\nDie Diakonie kritisiert staatliche Entlastungen nach dem Giesskannenprinzip und legt einen Krisenplan vor. Bed&uuml;rftige sollen zeitlich begrenzt einen Zuschlag von 100 Euro monatlich bekommen.<br>\nDie Heizung anstellen oder das Geld f&uuml;r Nahrungsmittel ausgeben? Dieses Szenario kann nach &Uuml;berzeugung der Diakonie Deutschland f&uuml;r viele einkommensschwache Menschen im Winter in Deutschland Realit&auml;t werden. Der Wohlfahrtsverband schl&auml;gt deshalb einen Notfallplan vor. Denn nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Diakonie sind es besonders einkommensschwache Haushalte, die &uuml;berproportional von den gegenw&auml;rtigen Preissteigerungen betroffen sind. Im Juni betrug die Inflation in Deutschland 7,6 Prozent. Nahrungsmittel haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,7 Prozent und die Energiepreise um 38 Prozent erh&ouml;ht.<br>\nDie Diakonie hat deshalb einen auf sechs Monate begrenzten Krisenzuschlag von 100 Euro netto im Monat f&uuml;r die am meisten bed&uuml;rftigen Menschen ins Spiel gebracht. Dazu z&auml;hlen beispielsweise Sozialhilfeempf&auml;nger und im Niedriglohnsektor Besch&auml;ftigte. Der ausgearbeitete Krisenzuschlag helfe gezielt in einer besonders dramatischen Situation, sagte Diakoniepr&auml;sident Ulrich Lilie. Bei Alleinerziehenden etwa k&ouml;nnten die neuen Belastungen um zwei Drittel reduziert werden. Die Gesamtkosten des Vorschlags belaufen sich demnach auf 5,4 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/einkommensschwache-leiden-besonders-unter-der-inflation-ld.1693434\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vor der Zerrei&szlig;probe<\/strong><br>\nDeutsche Milit&auml;rs und Wissenschaftler sprechen sich gegen eine Verhandlungsl&ouml;sung im Ukraine-Krieg, f&uuml;r weitere Hochr&uuml;stung gegen Russland und China sowie f&uuml;r die Vorbereitung auf dramatischen Erdgasmangel aus. Mit Blick auf die schweren Verluste der russischen Streitkr&auml;fte im Krieg hei&szlig;t es in einem aktuellen Aufruf: &bdquo;Die derzeitige russische Schw&auml;che bietet der westlichen Politik Optionen, die auszulassen &hellip; fahrl&auml;ssig w&auml;re.&ldquo; Die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine und die verst&auml;rkte Militarisierung der NATO-Ostflanke sollen den milit&auml;rischen Druck auf Russland weiter erh&ouml;hen. Der Aufruf geht mit verst&auml;rkten Vorbereitungen auf einen m&ouml;glichen Stopp russischer Erdgaslieferungen nach Europa einher. Sollte es dazu kommen, w&auml;re nach einer Analyse der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit dem Verlust von gut einem Achtel der deutschen Wirtschaftsleistung zu rechnen; &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Arbeitspl&auml;tze gerieten in Gefahr. W&auml;hrend Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine &bdquo;Zerrei&szlig;probe&ldquo; f&uuml;r die deutsche Gesellschaft prognostiziert, fordern erste US-Experten, die Sanktionen wegen ihrer schweren Sch&auml;den f&uuml;r Europa zur&uuml;ckzudrehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8978\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein Plan f&uuml;r den Notfall<\/strong><br>\nZieht euch warm an und dreht die Heizung runter: Das ist die Botschaft im Notfallplan Gas, den die EU-Kommission n&auml;chste Woche vorlegen will. Br&uuml;ssel schl&auml;gt vor, wegen der Gaskrise die Heiztemperatur in B&uuml;ros und &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden auf 19 Grad abzusenken. Au&szlig;erdem sollen alle Gas sparen. Vorl&auml;ufig ist es nur ein Entwurf, doch die gro&szlig;en Linien d&uuml;rften sich kaum noch &auml;ndern. Sie zeigen, dass die EU mit ihrem Latein am Ende ist. [&hellip;]<br>\nViele Details erinnern zudem an Pl&auml;ne, die derzeit in Berlin diskutiert werden. Nach den versprochenen Alternativen zu Nord Stream 1 sucht man vergebens. Wo bleibt das Fl&uuml;ssiggas aus den USA, Katar oder Japan? Wann kommt der gemeinsame Gaseinkauf zu g&uuml;nstigen Preisen? Was ist mit dem Versprechen, die M&auml;rkte zu regulieren und die Verbraucher zu sch&uuml;tzen? Au&szlig;er dem sch&ouml;nen Titel &bdquo;Safe gas for a safe winter&ldquo; enth&auml;lt der Plan vor allem hei&szlig;e Luft. Das Ziel, die Gasspeicher im Herbst zu 80 Prozent zu f&uuml;llen, wird nicht erreicht werden. Und die heikle Frage, wo der Gashahn im Ernstfall zugedreht wird &ndash; in der Industrie oder bei den Verbrauchern &ndash; bleibt offen.<br>\nJetzt r&auml;cht sich, dass die EU immer neue Sanktionen verh&auml;ngt hat, ohne an Konsequenzen zu denken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/!5864366\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin dreht das Gas ab? Nein, wir k&ouml;nnten genug bekommen! &Uuml;ber die Einsamkeit des Andersdenkenden<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich traf ich zwei alte Bekannte. Ein Paar, mit dem ich viele Jahre lang befreundet bin. Oder war. Nach wenigen Momenten kam das Gespr&auml;ch auf die hohen Energiepreise. Dann auf den Ukraine-Krieg. Und dann war es auch schon wieder vorbei.<br>\nWir begegneten uns im Supermarkt. Sie standen in der Gangmitte vor mir, ich fuhr mit meinem Wagen an sie heran und witzelte von hinten: &ldquo;K&ouml;nnen Sie vielleicht mal aus dem Weg gehen? Sie blockieren ja den halben Supermarkt.&rdquo; Beide drehten sich um, Gel&auml;chter, gespieltes Zur&uuml;ckgiften in meine Richtung: &ldquo;Jetzt quatschen Sie hier mal nicht dumm rum, wir stehen niemandem im Weg.&rdquo;<br>\nDas kurze, humorvolle Gespr&auml;ch h&auml;tte auch vor zehn Jahren stattfinden k&ouml;nnen. Wir kennen uns aber deutlich l&auml;nger, waren immer gute Freunde. Doch nach den Witzeleien und der &uuml;blichen Frage, wie es denn so gehe, entwickelte sich das weitere Gespr&auml;ch schnell in eine andere Richtung. Froh seien sie, einen Ofen zu Hause zu haben, sonst w&uuml;rde der Winter wohl hart werden. Ja, pflichtete ich bei, das alles sei Wahnsinn. Und das nur, weil uns die Bundesregierung in die wirtschaftliche Steinzeit zur&uuml;ckbringen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.xyz\/meinung\/143253-putin-dreht-gas-ab-nein\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die USA versuchen China einen Standpunkt zur Ukraine aufzuzwingen<\/strong><br>\nWladimir Bruter, Experte am Internationalen Institut f&uuml;r Geisteswissenschaften und politische Studien, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber RT, dass Washington von allen L&auml;ndern der Welt ein Verst&auml;ndnis der Situation verlange, das mit dem amerikanischen identisch ist:<br>\n&ldquo;Wenn dieses fehlt, dann kommen Forderungen auf. Falls das entsprechende Land schwach ist, so drohen sie, aber mit China k&ouml;nnen sie das nicht tun. Deshalb sind Burns&rsquo; Worte von keiner Bedeutung, und trotzdem werden sie die USA st&auml;ndig an ihre Position erinnern.&rdquo;<br>\nAuf dieselbe Weise haben die USA versucht, mit Indien und Indonesien zu verfahren, aber diese L&auml;nder sind zu m&auml;chtig geworden, als dass sie zu einer &Auml;nderung der Position in solch wichtigen Fragen gezwungen werden k&ouml;nnten, f&uuml;gte Wladimir Bruter hinzu.<br>\n&ldquo;In der Tat k&ouml;nnen sie keine Fortschritte bei der Einschr&auml;nkung der russischen Energieimporte und der &Auml;nderung der offiziellen Position in diesen L&auml;ndern verzeichnen. Der indonesische Pr&auml;sident war gerade in Moskau und hat mit dem russischen Pr&auml;sidenten recht ausf&uuml;hrliche Gespr&auml;che gef&uuml;hrt&rdquo;, erinnerte der Wissenschaftler.<br>\nAndererseits ist Wladimir Bruter der Ansicht, dass China trotz der Erkl&auml;rungen westlicher Medien und Experten in der Ukraine-Frage keine v&ouml;llig neutrale Position einnimmt. Im Gespr&auml;ch mit RT sagte der Politik-Fachmann:<br>\n&ldquo;China nimmt im Allgemeinen eine Position ein, die n&auml;her an Russland liegt. Es stellt diese nur nicht zur Schau und will abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Eine klarere Position Chinas wird sich ergeben, sobald verst&auml;ndlich ist, wohin die milit&auml;rische Spezialoperation in der Ukraine f&uuml;hrt, wie sie enden und welche politischen Folgen sie haben wird.&rdquo;<br>\nH&auml;tte China eine v&ouml;llig neutrale Haltung eingenommen, so g&auml;be es keinen signifikanten Anstieg des Handels mit Russland, der auch nach Beginn der Spezialoperation anhielt, betonte der Experte. Die &ldquo;gewisse Distanz&rdquo;, die Peking in der Ukraine-Frage einh&auml;lt, vermag die USA auf keinen Fall in die Irre zu f&uuml;hren, weshalb der US-Botschafter Burns solche Erkl&auml;rungen abgebe. Bislang ist Washington im Prinzip mit allem zufrieden, da die Volksrepublik China keine milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Russland leiste. Doch die Position Pekings werde sich &auml;ndern, &ldquo;je nachdem, welche Ergebnisse wir in der aktuellen Situation sehen werden&rdquo;, schloss Wladimir Bruter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.website\/international\/143429-usa-china-standpunkt-zur-ukraine\/\">Alexander Karpow und Aljona Medwedewa in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wir wollen keine Ausweitung des Krieges &ndash; Interview mit polnischem Sozialisten<\/strong><br>\nDer russische Krieg gegen die Ukraine f&uuml;hrt europaweit zu einer St&auml;rkung von milit&auml;rischen und pro-Nato Positionen. Besonders stark ist dies in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern ausgepr&auml;gt. Der polnische Sozialist Andrzej Zebrowski, aktiv bei Pracownicza Demokracja, erkl&auml;rt, warum beide Positionen falsch sind.<br>\nManfred Ecker: M&uuml;ssen wir uns Sorgen machen? Putin und seine Strategen rasseln mit dem nuklearen S&auml;bel.<br>\nAndrzej Zebrowski: Die M&ouml;glichkeit eines Atomkriegs war niemals seit 1962 wahrscheinlicher als heute, und das ist tats&auml;chlich sehr beunruhigend. Im Verlauf der letzten Wochen wurde auch immer klarer, dass die westlichen Nationen weiter eskalieren und darauf setzen, den Krieg am Laufen zu halten, um dem &bdquo;Westen&ldquo; einen Sieg zu verschaffen. Es ist ganz offensichtlich sehr beunruhigend und verst&ouml;rend. So wenige Leute haben das kommen sehen. In Polen fragen viele Leute wie das im 21. Jahrhundert nur m&ouml;glich sein kann.<br>\nDie Antwort ist offensichtlich: das 21. Jahrhundert stellt bessere und mehr Waffen als jemals zuvor bereit und die Konkurrenz zwischen Unternehmen und Staaten, der Kampf der Imperialismen, ist immer noch so pr&auml;sent, wie w&auml;hrend der Weltkriege und dem kalten Krieg. Wie wir gerade sehen, kann sich der Konkurrenzkampf auch intensivieren. Der Konflikt mit China ist ja ebenfalls st&auml;rker geworden und China ist eine viel gr&ouml;&szlig;ere Wirtschaftsmacht als Russland, andererseits besitzt Russland ein viel gef&auml;hrlicheres Atomwaffenarsenal.<br>\nAls Sozialistinnen und Sozialisten sollten wir Antikriegsbewegungen aufbauen &ndash; wir wollen keine Ausweitung des Krieges und wir wollen keine NATO und keine Aufr&uuml;stung in Europa. In unserer aktuellen Ausgabe von Pracownicza Demokracja (Arbeiterdemokratie) titeln wir &bdquo;Stopp dem Krieg&ldquo; und &bdquo;Keine Ausweitung des Kriegs&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/wir-wollen-keine-ausweitung-des-krieges-interview-mit-polnischem-sozialisten\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Links und linker<\/strong><br>\nF&uuml;r viele hierzulande gilt der amtierende US-Pr&auml;sident Biden als linke Alternative zu jenem, der vorher das Amt innehatte. Das ist ein Irrtum von Grund auf, denn eine Linke gibt es in Amerika nicht.<br>\nWas macht eigentlich die amerikanische Linke den ganzen Tag? Sollte die jetzt nicht in vollbesch&auml;ftigter Panik sein? Das oberste Gericht der USA hat gerade Frauen zu Geb&auml;rmaschinen deklariert, Amerika verwickelt sich unaufhaltsam in einen Krieg, mit dem es nichts zu tun haben will, jede Woche gibt es eine neue Massenschie&szlig;erei, das Hearing in Washington zu dem Aufstand vom 6. Januar l&auml;uft brav weiter, interessiert aber nur eh &Uuml;berzeugte, die Benzinpreise steigen, die Immobilienpreise und die Inflation ebenfalls &ndash; und 64 Prozent der demokratischen W&auml;hler wollen, dass Biden 2024 nicht noch einmal antritt. Drei Viertel der Amerikaner sind pessimistisch, was die Zukunft angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/transatlantic-mediawatch\/links-und-linker\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was von der &raquo;m&ouml;rderischen Hitze&laquo; bleibt<\/strong><br>\nBis zu 45 Grad Celsius soll es in Deutschland hei&szlig; werden, meldeten Wetter-Apps. Doch das war ein Extremlauf. Wie hei&szlig; wird es tats&auml;chlich, und was droht S&uuml;deuropa?<br>\nAls der amerikanische Wetterdienst am 2. Juli erstmals eine extreme Hitzewelle f&uuml;r Mitte Juli berechnete und eine beispiellose Hitzeblase aus der W&uuml;ste nach Europa kommen sah, nahm das zun&auml;chst niemand ernst. Zu weit weg, zu extrem, eine verr&uuml;ckte Modellspielerei, dachten viele Meteorologen. Doch dann geisterte die Extremhitze in den Wetterkarten wieder und wieder herum, die Computer berechneten unglaubliche H&ouml;chstwerte: 50 Grad leuchteten in Spanien auf, 45 Grad in Frankreich, und auch in Deutschland stand eine dunkelrote 41. Das waren zwar Extreml&ouml;sungen des Global Forecast System (GFS), aber allm&auml;hlich setzte sich ein Trend fest: Etwas Gr&ouml;&szlig;eres steht Mitte des Monats an.<br>\nAm 9. Juli dann spuckte das GFS einen Lauf aus, der so dystopisch war, dass die sozialen Netzwerke sofort hei&szlig; liefen. 46 Grad Celsius in Belgien und 45 in K&ouml;ln wurden vorhergesagt. Werte, die es so noch nie in Mitteleuropa gab und die den erst 2019 aufgestellten Hitzerekord von 41,2 Grad Celsius in Duisburg um rund drei Grad pulverisiert h&auml;tten. In den kostenlosen Wetter-Apps werden solche H&ouml;chstwerte eines Hauptlaufs grunds&auml;tzlich direkt und ungefiltert angezeigt, daher sprach sich die angebliche Monsterhitze sehr schnell herum und wurde zu einem Gespr&auml;chsthema, das auch viele Medien sehr bereitwillig befeuerten. Aber was war dran an der Berechnung des GFS?<br>\nAuf n&uuml;chterne Einsch&auml;tzungen musste man zun&auml;chst warten, im Bann der &raquo;M&ouml;rderhitze&laquo; wurden Wetterkarten und knallrote Hitzewerte gepostet. Dass Laien von solchen Berechnungen &uuml;berw&auml;ltigt sind, ist verst&auml;ndlich. Aber dass auch gestandene Fernsehmeteorologen den Wert sofort zum Thema machten, ohne das &ndash; angesichts des langen Vorlaufzeitraums &ndash; maximale Ma&szlig; an Zur&uuml;ckhaltung anzuwenden, war schon erstaunlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/wetter-was-von-der-moerderischen-hitze-bleibt\/2039701\">Spektrum<\/a>\n<p>dazu: <strong>Karl Lauterbach warnt vor Hitze-Toten: Der Deutsche Wetterdienst wei&szlig; von nichts<\/strong><br>\nDie gro&szlig; angek&uuml;ndigte Hitzewelle f&auml;llt aus. Tats&auml;chlich droht sie auch derzeit gar nicht, erkl&auml;rt der Deutsche Wetterdienst. War die Panik unberechtigt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/karl-lauterbach-warnt-vor-hitze-toten-der-deutsche-wetterdienst-weiss-von-nichts-li.246471\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestagspr&auml;sidentin Bas widerspricht Lauterbach bei Corona<\/strong><br>\n&bdquo;Auch wenn sich Durchseuchung schlimm anh&ouml;rt &ndash; das geschieht gerade&ldquo;: Im Gegensatz zu Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt Bundestagspr&auml;sidentin B&auml;rbel Bas Grund f&uuml;r Gelassenheit im Umgang mit dem Coronavirus.<br>\nBundestagspr&auml;sidentin B&auml;rbel Bas sieht die aktuelle Corona-Lage entspannter als Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD). &bdquo;Auch wenn sich Durchseuchung schlimm anh&ouml;rt &ndash; das geschieht gerade&ldquo;, sagte Bas dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. Wer eine Maske tragen wolle, tue es. Die meisten machten das aber nicht mehr. &bdquo;Ich sehe alles in allem dem Herbst relativ gelassen entgegen.&ldquo;<br>\nDeutschland sei mit den Impfstoffen gut aufgestellt, auch wenn sie eine &Uuml;bertragung nicht verhinderten, sagte die Parlamentspr&auml;sidentin weiter. Es h&auml;nge davon ab, ob wir ab Herbst Virusvarianten bekommen, die schwerere Verl&auml;ufe als Omikron verursachen. &bdquo;Wenn nicht, dann sollten wir sagen: Wenn man krank ist, bleibt man zu Hause. Einfach so, wie man auch mit jeder anderen Krankheit vern&uuml;nftigerweise umgehen w&uuml;rde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article239919591\/Anders-als-Lauterbach-Bundestagspraesidentin-fuer-Gelassenheit-im-Umgang-mit-Corona.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niederlage f&uuml;r Regierung: Keine Impfstatus-Kontrolle bei Einreise nach Frankreich<\/strong><br>\nIm franz&ouml;sischen Parlament stellen sich extreme Rechte und Linke gegen die wichtigste Vorsichtsma&szlig;nahme eines neuen Pandemieschutzgesetzes. Dabei erfasst eine neue Coronawelle zurzeit das Land.<br>\nIn Frankreich haben sich extreme Rechte, Linksb&uuml;ndnis und rechts-konservative Les R&eacute;publicains (LR) zusammengeschlossen, um die wichtigste Vorsichtsma&szlig;nahme des neuen Pandemieschutzgesetzes zu Fall zu bringen. Die Minderheitsregierung unter Premierministerin Elisabeth Borne wollte angesichts steigender Infektionszahlen im neuen Gesundheitsschutzgesetz die M&ouml;glichkeit verankern, bei Ein- und Ausreise nach Frankreich den Impfstatus (Gesundheitspass) &uuml;berpr&uuml;fen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/keine-corona-impfstatus-kontrolle-bei-einreise-nach-frankreich-18169651.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Jetzt lebt der Vorwurf der Querfront wieder auf. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wie Neonazis und Verschw&ouml;rungsideologen Energiekrise und Inflation f&uuml;r sich nutzen<\/strong><br>\nVersuch einer neuen Massenmobilisierung: Mit Warnungen vor einem &bdquo;Energie-Lockdown&ldquo; heizen Rechtsextreme und Vordenker aus dem &bdquo;Querdenker&ldquo;-Milieu Abstiegs&auml;ngste an &ndash; und instrumentalisieren Frust &uuml;ber steigende Preise. Dabei nutzen sie Netzwerke aus der Zeit der Corona-Proteste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus239903765\/Energiekrise-Wie-Rechtsextreme-Inflation-und-Energiearmut-fuer-sich-nutzen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In allen Mainstreammedien geht das Framing f&uuml;r den n&auml;chsten Ausnahmezustand im Herbst und die erwarteten Proteste, die vermutlich auch die explodierenden Energiekosten zum Thema haben werden, wieder los. Die Frage ist, ob das idiotische Narrativ noch einmal wirkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sauter und N&uuml;&szlig;lein triumphieren nach Gerichtsentscheid<\/strong><br>\nDie beiden Politiker sind laut BGH vom Vorwurf der Bestechlichkeit entlastet. In der CSU w&auml;chst jetzt erst recht die Sorge &uuml;ber die Folgen der Maskenaff&auml;re. Eine Reform des Schmiergeldparagrafen soll her.<br>\nNach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs, dass die hohen Maskenprovisionen an fr&uuml;here CSU-Politiker nicht den Tatbestand der Bestechlichkeit erf&uuml;llen, sehen sich Alfred Sauter und Georg N&uuml;&szlig;lein best&auml;tigt. Der Beschluss zeige, teilte der ehemalige Bundestagsabgeordnete N&uuml;&szlig;lein mit, dass &ldquo;die gegen mich erhobenen Korruptions-Vorw&uuml;rfe haltlos&rdquo; seien. &ldquo;Wenn derartige Gesch&auml;fte f&uuml;r Abgeordnete verboten gewesen w&auml;ren, h&auml;tte ich keine gemacht.&rdquo; Es sei &ldquo;kein Gesch&auml;ft mit der Not der Menschen&rdquo; gewesen, sondern eines gegen die Not &ndash; im Vergleich mit anderen Angeboten habe der Staat &ldquo;mit unseren Masken&rdquo; mindestens neun Millionen Euro Steuergeld gespart.<br>\nDer heute fraktionslose Landtagsabgeordnete Alfred Sauter sagte der Augsburger Allgemeinen: &ldquo;Ich f&uuml;hle mich in allem best&auml;tigt, was ich von Anfang an gesagt habe.&rdquo; Schon zuvor hatte Sauter die Vorw&uuml;rfe &ldquo;abenteuerlich und konstruiert&rdquo; genannt. Die berufliche T&auml;tigkeit von Abgeordneten sei laut Bundesverfassungsgericht sogar erw&uuml;nscht &ndash; weil sie die Einbindung in die Lebenswelt der Menschen f&ouml;rdere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/sauter-nuesslein-bgh-maskenaffaere-csu-1.5620761\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsstaatlichkeitsbericht: EU fordert von Deutschland strengere Lobby-Regeln<\/strong><br>\nLobbyisten haben aus Sicht der EU hierzulande noch immer zu viel Einfluss auf die Politik. Gegen den sogenannten Dreht&uuml;reffekt brauche es sch&auml;rfere Vorschriften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-07\/lobbyismus-eu-deutschland-rechtsstaatlichkeit-drehtuereffekt\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zu kurze &bdquo;Abk&uuml;hlphasen&ldquo;<\/strong><br>\nDer neue Rechtsstaatsbericht der EU-Kommission kritisiert nicht nur Ungarn und Polen. Auch Deutschland steht im Visier &ndash; wegen Lobbyismus.<br>\nWiderspr&uuml;chlich f&auml;llt auch das Urteil zu Deutschland aus. Einerseits stellt die Kommission dem deutschen Rechtsstaat ein gutes Zeugnis aus. Die Unabh&auml;ngigkeit der Justiz werde als sehr hoch wahrgenommen, hei&szlig;t es. Der Streit &uuml;ber das Bundesverfassungsgericht, das am Primat des EU-Rechts ger&uuml;ttelt hatte, scheint vergessen.<br>\nAndererseits r&uuml;gt die Beh&ouml;rde, dass deutsche Richter nicht genug bezahlt w&uuml;rden. Verbesserungsbedarf sieht die EU-Kommission zudem beim Wechsel von Politikern in die Wirtschaft. Die sogenannte Abk&uuml;hlphase m&uuml;sse l&auml;nger sein.<br>\nDiese Empfehlung ist pikant &ndash; denn Br&uuml;ssel hat selbst ein Problem mit Lobbyismus und Abk&uuml;hlphase. So wurde gerade enth&uuml;llt, dass die ehemalige EU-Kommissarin Neelie Kroes kurz nach ihrem Ausscheiden f&uuml;r den US-amerikanischen Uber-Konzern t&auml;tig wurde. Beschwerden aus dem Europaparlament hat von der Leyen ignoriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Bericht-zu-Rechtsstaatlichkeit\/!5868513\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-85897","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85897"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85897\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85899,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85897\/revisions\/85899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}