{"id":85944,"date":"2022-07-15T14:40:28","date_gmt":"2022-07-15T12:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85944"},"modified":"2022-07-15T15:47:35","modified_gmt":"2022-07-15T13:47:35","slug":"leserbriefe-zu-33-pleisweiler-gespraech-video-des-vortrages-von-ulrike-guerot-mit-anschliessender-diskussion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85944","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e33. Pleisweiler Gespr\u00e4ch: Video des Vortrages von Ulrike Gu\u00e9rot mit anschlie\u00dfender Diskussion\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85776\">In diesem Artikel<\/a> ist auf das mit &uuml;ber 300 Menschen &bdquo;am besten besuchte Gespr&auml;ch in der Geschichte&ldquo; im Rahmen der Pleisweiler Gespr&auml;che und dessen Videoaufzeichnung hingewiesen worden. Die &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Professorin aus Bonn&ldquo;, Ulrike Gu&eacute;rot, hat einen Vortrag zum Thema &bdquo;Wie wir in Europa leben wollen? Zwischen Freiheit, Kontrolle und Abh&auml;ngigkeit im Zeitalter des &acute;autorit&auml;ren Kapitalismus&acute;&ldquo; gehalten. Anschlie&szlig;end hat sie sich den Fragen aus dem Publikum gestellt. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, in denen neben viel Zuspruch auch Kritik enthalten ist. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Sorg, lieber Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>ganz herzlichen Dank f&uuml;r die Idee und Organisation dieser tollen Informations-, Diskussions- und auch Motivationsveranstaltung (und Videobereitstellung!) mit der faszinierenden und Geist-reichen Ulrike Gu&eacute;rot!<br>\n&nbsp;<br>\nEmpfehlenswert f&uuml;r jede B&uuml;rgerin und jeden B&uuml;rger, darin einzutauchen und sich Inspiration und Kraft zu holen f&uuml;r ein Mitwirken &ndash; in welcher Weise auch immer &ndash; an einem in vielfacher Weise &bdquo;besseren&ldquo; Leben f&uuml;r alle Menschen (ja B&uuml;rger! aber eben auch Menschen &hellip;) in Europa und letztlich in der Welt.<br>\n&nbsp;<br>\nNeben den hochinteressanten politischen Fakten und Meinungen, zB. einiger mir bis heute gar nicht so bewusster Aspekte zu den Themen Republik &ndash; B&uuml;rger &ndash; European citizenship und einigen anderen Basics zur politischen Organisation unseres Zusammenlebens in Europa haben mich &ndash; gerade als Naturwissenschaftler &ndash; ganz besonders beeindruckt: die Ausf&uuml;hrungen von Frau Gu&eacute;rot zur &bdquo;Kopf-Bauch-Verbindung&ldquo; und Vernunft (iVm. Hannah Arendt), zu &bdquo;Wissenschaft und Weisheit&ldquo;, zu den bestehenden &bdquo;Mysterien&ldquo;, welche die Wissenschaft bisher nicht l&ouml;sen kann, der dazu notwendigen &bdquo;spirituellen Bindung&ldquo;, dem kritischen Blick auf eine Reduktion der Wissenschaft auf Zahlen und Statistiken (alles so wesentlich und leider so selten von Wissenschaftlern zu h&ouml;ren &ndash; im Gegenteil), zur Notwendigkeit eines universellen Rechts auf analoges Leben, zu Freiheit, Frieden und &bdquo;Europa neu denken&ldquo; &ndash; und letztlich dem Herz und der Liebe, die weniger thematisiert wurden, als dass sie in Vortrag und Diskussion einfach zum Ausdruck gekommen sind!<\/p><p>Und ganz toll auch: die Vielfalt der Fragen aus dem Publikum und die erfrischend offenen Antworten.<\/p><p>Diese Videos MUSS ich einfach weiterempfehlen!<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e und weiter viel Kraft und Erfolg f&uuml;r Ihr Wirken, trotz LibMod &hellip; oder gerade deswegen, w&uuml;nscht Ihnen<br>\nPeter Langhammer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, liebes NDS-Team! <\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die Bereitstellung der Aufzeichnung! Leider konnte ich den Vortrag von Frau Gu&egrave;rot wegen der Entfernung nicht vor Ort genie&szlig;en, aber das Video ist ein wertvoller Ersatz f&uuml;r die eigene Anwesenheit. Frau Gu&egrave;rot hat eindrucksvoll beweisen, da&szlig; ihr drittklassige TV-Moderatoren nicht ansatzweise das Wasser reichen k&ouml;nnen, egal, wie dreist und aggressiv diese auftreten. <\/p><p>Als ihre Rede auf die vor ein paar Tagen ohne gewichtige Begr&uuml;ndung abgewatschte Klage einiger Soldaten gegen die Impfpflicht kam, war sicherlich nicht nur mein erster Gedanke, da&szlig; dies nur das Ergebnis weiterer Abendessen im Kanzleramt gewesen sein muss. Ein Blick in die Auftragsb&uuml;cher der letzten 20 Monate aller Berliner Caterer w&auml;re sehr aufschlussreich!<\/p><p>Von unserem Leser W.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes NDS Team, guten Tag Frau Guerot,<\/p><p>das war ein wichtiger Beitrag zur Meinungsbildung und hat eine zus&auml;tzliche Spende f&uuml;r die NDS verdient.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit des Erkenntnisgewinns!<\/p><p>Frau Guerot, in ihrer jovialen Art intellektuell zu pr&auml;sentieren, hat mich zum wiederholten Mal vereinnahmen k&ouml;nnen. Selbstverst&auml;ndlich habe ich ihr Buch &rdquo; Wer zustimmt, schweigt &rdquo; gelesen.<\/p><p>Interessant waren daher f&uuml;r mich eher die Antworten von Frau Guerot auf die Fragen des Auditoriums.<\/p><p>Ich bin mir sicher, dass Frau Guerot sich als Politikwissenschaftlerin unbedingt mit anderen &ndash; kritischen &ndash; Protagonisten aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen austauschen sollte, sofern sie weiterhin &ndash; realistisch &ndash; eine Europ&auml;ische Republik bewerben sollte.&nbsp;<\/p><p>Das Deutsche Reich, die BRD, Germany ist seit &uuml;ber 100 Jahren unterwegs, ohne dass jemals &ldquo;Volkes Stimme&rdquo; zu etwaigen Entscheidungen geh&ouml;rt wurde.<\/p><p>Sei es in den origin&auml;ren Fragen rund um die vermeintliche Abl&ouml;sung der Monarchie und den politischen Folgen bis 1945!<\/p><p>Das Grundgesetz &ndash; was der Name schon impliziert &ndash; wurde der BRD von den Besatzern oktroyiert.<\/p><p>Der dortige Artikel 146 wurde bis heute &ndash; in den verschiedenen Fassungen 1949\/1990 &ndash; und dessen Umsetzung nicht &rdquo; beworben &rdquo; und schon gar nicht umgesetzt,&nbsp; um es einmal ganz wertfrei auszudr&uuml;cken.&nbsp;<\/p><p>Insofern mag ich Frau Guerot&rsquo;s Bekenntnis zum Grundgesetz &ndash; welches ja wirklich sehr gute Elemente beinhaltet &ndash; nur bedingt nachvollziehen. ( Liebe Frau Guerot, es fehlen die Abstimmungen und die Besatzungskosten werden nicht oder nur unzureichend &ndash; in jedweder Richtung &ndash; thematisiert !!!!)<\/p><p>Ein Europa ohne Nationalstaaten &ndash; wie von Frau Guerot gew&uuml;nscht &ndash; w&uuml;rde alleine in Bezug auf die Deutschen bedeuten, das ein Jahrtausende altes Kulturvolk &ndash; alleine aufgrund der Zeiten von 1914-1918 und 1933-1945 &ndash; ausgel&ouml;scht werden w&uuml;rde, ohne dieses jemals dazu befragt zu haben.<\/p><p>Der Schuldkomplex Deutscher zu sein, den ich pers&ouml;nlich sehr gut verinnerlicht habe, wird den Bef&uuml;rwortern einer Europ&auml;ischen Republik das Wort reden.<\/p><p>Frau Guerot st&uuml;nde es gut zu Gesicht, sich einmal mit kritischen Historikern zu unterhalten, die tats&auml;chlich dem politischen aufstrebenden Deutschen Kaiserreich ab 1871 eine andere Rolle als die der &rdquo; offiziellen &rdquo; Geschichtsschreibung zuordnen k&ouml;nnten.<\/p><p>Dieses Deutsche Kaiserreich war nichts anderes als eine Vereinigung Deutscher V&ouml;lker, die sich 1871 zu einem Bundesstaat zusammengeschlossen haben.<\/p><p>Was diese Ma&szlig;nahme geopolitisch bedeutet hat, kann man nicht nur ahnen, sondern auch -wenn man denn will &ndash; nachvollziehen, weil es verheerende Kriege brauchte, um das Deutsche Reich in die&nbsp; BRD zu verwandeln. (Ich verleugne hier gar nichts, beziehe mich auf den Status quo der BRD)<\/p><p>Glaubt Frau Guerot, denn wirklich, dass eine Europ&auml;ische-Republik in 2022 ff mit dem wirtschaftlichen Motor BRD eine andere geopolitische Aussage zur Folge h&auml;tte ?<\/p><p>F&uuml;r die USA ?<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich hat Frau Guerot Brzezinski gelesen und auch von George Friedman geh&ouml;rt.<\/p><p>Eine Politik ohne die USA und nicht gegen die USA ?<\/p><p>Ja, iss denn schon Weihnachten ????<\/p><p>Hat Frau Guerot im Vortrag und bei der Beantwortung der Fragen sich einmal dazu bekannt, dass Russland in &rdquo; Ihr europ&auml;isches Haus, in Ihre europ&auml;ische Republik &rdquo; geh&ouml;ren k&ouml;nnte ?&nbsp;<\/p><p>Ich halte f&uuml;r mich folgende Erkenntnisse fest:<\/p><ul>\n<li>Frau Guerot ist eine intellektuelle Entertainerin, mit pseudo-kritischen Ans&auml;tzen zu &rdquo; unerkl&auml;rlicher Politik &rdquo; !&nbsp;<\/li>\n<li>Frau Guerot kokettiert &ndash; in charmanter Art und Weise &ndash; mit dem Gedanken einer Europ&auml;ischen Verfassung.<\/li>\n<li>Frau Guerot kokettiert &ndash; in charmanter Art und Weise &ndash; mit dem Umstand, die Deutschen auf diese&nbsp;vorbereiten zu wollen.<\/li>\n<\/ul><p>Wenn Frau Guerot wirklich etwas verstanden h&auml;tte, dann w&uuml;rde sie sich von Ihrem pers&ouml;nlichen &ldquo;Trauma &rdquo; &rdquo; Europ&auml;ische Republik &rdquo; erholen wollen.&nbsp;<\/p><p>Ich nehme Frau Guerot nicht ab, dass sie verstanden hat, dass die Deutsche Bev&ouml;lkerung erst einmal so etwas wie Identit&auml;t versp&uuml;ren darf und muss, bevor sie diese &rdquo; Errungenschaft &rdquo; wieder aufgibt und &uuml;bertr&auml;gt.<\/p><p>Die intellektuelle Kompetenz von Frau Guerot in ihrem Fachgebiet werde ich nicht bestreiten.<\/p><p>Allerdings ihre Kompetenz &uuml;ber den Tellerrand hinauszublicken.<\/p><p>Oder aber &ndash; im schlechtesten Fall &ndash; bef&uuml;rchte ich, dass Frau Guerot&nbsp; &rdquo; mit gespaltener Zunge &rdquo;&nbsp;redet, wie wir Indianer zu sagen pflegen&hellip;.<\/p><p>Gl&uuml;ckauf<br>\nvon<br>\nMichael Krater.<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Aus meiner Sicht ist dem Leserbriefschreiber und langj&auml;hrigen Freund der NachDenkSeiten, Michael Krater, der Gaul durchgegangen, wie man hier bei uns sagt.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten,<\/p><p>Ich bin mit dem Vortrag von Ulrike Gu&eacute;rot nicht sonderlich zufrieden.<\/p><p>Was hatten wir da?<\/p><ol>\n<li>Hat Gu&eacute;rot alles das gesagt, von dem sie wei&szlig;, dass die Zuh&ouml;rer das auch denken.<br>\nGro&szlig;er Beifall: &bdquo;Ja, das denken wir auch!&ldquo;.<br>\nSch&ouml;n.<\/li>\n<li>War die Rede davon: &bdquo;Wie wollen wir leben?&ldquo;, ein Thema, das dann ganz und garnicht ausgebreitet wurde.<\/li>\n<\/ol><p>Beispiel:<\/p><p>In der zunehmend automatisierten und digitalisierten Gesellschaft wird Arbeit knapp.<\/p><p>L&ouml;sung des Problems: Die Arbeit wird gleichm&auml;&szlig;ig verteilt, so dass alle eine haben.<\/p><p>Die Menschen arbeiten vielleicht noch 4 Stunden am Tag?<\/p><p>Nun h&auml;tten die Menschen die Zeit, endlich einmal zu tun, was sie immer schon gern h&auml;tten machen wollen, aber nicht machen konnten.<\/p><p>Einer w&uuml;rde gern sch&ouml;ne Schr&auml;nke bauen. Eine andere wollte immer schon gern t&ouml;pfern.<\/p><p>Ein Dritter w&uuml;rde gern in einem bestimmten Bereich wissenschaftlich forschen und noch jemand w&uuml;rde gern G&auml;rtnern usw. usw.<\/p><p>Dazu besteht aber nicht die M&ouml;glichkeit und die Gesellschaft m&uuml;sste eine Infrastruktur aufbauen, die den Menschen Derlei erm&ouml;glicht.<\/p><p>Zu guterLletzt: Die Menschen w&uuml;rden sich w&uuml;nschen, dass alle einander auf relativer Augenh&ouml;he begegnen und niemand Grund einer &bdquo;Amtsm&uuml;tze&ldquo; o.&auml;. anderen einfach sagen kann, &bdquo;wie sie zu leben haben&ldquo;.<\/p><p>Von all dem war nicht die Rede, aber das w&auml;re zentral gewesen, denn:<\/p><p>Wenn wir wissen, wie wir leben wollen, k&ouml;nnen wir uns auch vorstellen, wie eine Gesellschaft aussehen m&uuml;sste, die das realisieren kann.<\/p><p>Nur ein: Wir m&uuml;ssen das Rechtswesen wiederherstellen und die EU reformieren usw. &ndash; wovon die Rede war &ndash; ist ja gut und sch&ouml;n, reicht aber vorn und hinten nicht aus.<\/p><p>Vielleicht haben andere Leute andere Ideen, doch denen m&uuml;sste im Detail nachgegangen werden. Nur die Beobachtungen wiederholen und sich gemeinsam freuen, dass man die gemacht hat, ist nicht zielf&uuml;hrend.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nJohannes Kie&szlig;ling<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die G&auml;ste beim Gespr&auml;ch am vergangenen Sonntag haben das anders empfunden. Man kann in 45 Minuten auch nicht auf alles eingehen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NachDenkSeiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nmit Spannung hatte ich auf Ihre &Uuml;bertragung der o.g. Pleisweiler Gespr&auml;che mit der Politologin Ulrike Gu&eacute;rot gewartet. Und ich habe sie gestern Abend aufmerksam verfolgen k&ouml;nnen. Vielen Dank daf&uuml;r.<br>\n&nbsp;<br>\nAllerdings war ich dann teilweise doch entt&auml;uscht, unter anderem von der undifferenzierten Haltung der Bonner Professorin zur Corona-Pandemie, deren undemokratische, unvorbereitet-hilflose Handhabung seitens unserer Regierungsverantwortlichen und auch seitens der WHO ich zwar ebenfalls beklage, aber als Frau Gu&eacute;rot bspw. dazu aufrief, unseren Protest damit zu demonstrieren, &ldquo;keine Masken mehr in Z&uuml;gen zu tragen&rdquo;, schoss sie meines Erachtens weit &uuml;ber das Ziel hinaus.<br>\n&nbsp;<br>\nSie selbst wie auch alle, die ihr in diesem Punkt uneingeschr&auml;nkten Beifall zollten, scheinen noch keinen nahen Verwandten oder langj&auml;hrigen guten Freund an Corona verloren zu haben, noch nur &ldquo;gl&uuml;cklicherweise&rdquo;, selbst schwer daran erkrankt gewesen zu sein, siehe auch &ldquo;Long-Covid&rdquo;, noch scheinen sie &uuml;berarbeitetes Personal in Gesundheits&auml;mtern, noch entsprechende Intensivstationen am Rande ihrer Kapazit&auml;ten wahrgenommen zu haben. Ich muss gestehen, dass meine Aufmerksamkeit f&uuml;r den Rest der Diskussion erheblich nachlie&szlig;.<br>\n&nbsp;<br>\nDenn, so sehr ich bspw. Frau Gu&eacute;rots Ansicht zum Ukrainekrieg gesch&auml;tzt hatte und noch sch&auml;tze, danach gab es der Veranstaltung einen unseri&ouml;sen &ldquo;populistischen&rdquo; Anstrich und zwar in dessen negativen Bedeutung &ndash; von wegen &ldquo;res publica&rdquo; = &ldquo;Sache des Volkes&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nHiermit belegte sie jedoch im Grunde nur noch einmal ihre eigene Aussage, dass auch Wissenschaftsexperten, siehe ihre Hinweise auf Heidegger und dessen ehemaliger, sich dann aber von ihm distanzierenden Sch&uuml;lerin Hannah Ahrendt, nicht voreingenommen sind, und damit fatale gesellschaftliche Entwicklungen mitausl&ouml;sen bzw. beg&uuml;nstigen k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Dank im Voraus f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit<br>\nund freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\n&nbsp;<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><p><em><strong>Nachtr&auml;gliche Erg&auml;nzung:<\/strong> Zu den Masken gibt es auch ganz andere Ansichten. Siehe z.B. hier: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/warum-die-maskenpflicht-aktuell-verfassungswidrig-ist-und-sofort-beendet-werden-muss-li.243446\">Warum die Maskenpflicht aktuell verfassungswidrig ist und sofort beendet werden muss<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\nLiebe Nachdenkseiten-Redaktion<\/p><p>Thema: Wie wir in Europa leben wollen? Zwischen Freiheit, Kontrolle und Abh&auml;ngigkeit im Zeitalter des &bdquo;autorit&auml;ren Kapitalismus&ldquo;<\/p><p>Zusammen mit meiner Frau haben wir den Vortrag von Frau Prof. Dr. Gu&eacute;rot und die anschlie&szlig;ende Diskussion mit den anwesenden Besuchern im Saal angesehen und aufmerksam zugeh&ouml;rt.<\/p><p>Der eigentliche Kern des genannten und apostrophierten Themas wurde von Frau Prof. Dr.Ulrike Gu&eacute;rot sehr elegant umgangen, bzw.&nbsp; Ihre Ausf&uuml;hrungen und Argumentationen wurden dem gestellten Thema in keiner Weise gerecht.<\/p><p>Hier dazu einige kritische Anmerkungen:<\/p><ol>\n<li>Der ganze Vortrag war sehr akademisch gehalten (typisch f&uuml;r eine geschulte Professorin!), zwar mit vielen Begriffen und verschiedenen Kenntnissen versehen, aber alles inhaltlich sehr unklar und sehr allgemein gehalten.<\/li>\n<li>Ihre permanente Verwendung von Fremdw&ouml;rtern und Anglizismen war nicht sehr hilfreich.<\/li>\n<li>Einige wenige Teilnehmer haben bei der danach folgenden Diskussion die eigentlichen und richtigen Fragen gestellt, aber auch hier waren die Antworten von Frau Prof. Dr. Ulrike Gu&eacute;rot zwar mit langen Erkl&auml;rungen best&uuml;ckt, aber inhaltlich wiederum sehr allgemein und nicht &uuml;berzeugend.<\/li>\n<li>Ihre permanenten Anspielungen und Wiederholungen in Ihren Ausf&uuml;hrungen zum Thema Pandemie und Corona waren auch nicht&nbsp; hilfreich,sondern &uuml;bertrieben und folgerichtig ablenkend (bewu&szlig;t oder unbewu&szlig;t) von dem eigentlichen selbstgesteckten und postulierten Thema: Wie wir in Europa leben wollen? Zwischen Freiheit, Kontrolle und Abh&auml;ngigkeit im Zeitalter des &bdquo;autorit&auml;ren Kapitalismus&ldquo;.<\/li>\n<li>Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges war und ist das Thema Krieg und Frieden nicht nur in Europa (aktuell der Krieg in der Ukraine&hellip;), sondern in der ganzen Welt und f&uuml;r viele V&ouml;lker dieser Erde mit allen seinen zerst&ouml;rerischen und pervertierten Formen, insbesondere in den zahlreichen verbrecherischen Kriegen der USA-Nato, das eigentliche Hauptthema, nicht als akademisches Seminar in den USA und in Europa, sondern als eine existenzielle Frage des &Uuml;berlebenskampfes f&uuml;r alle diese geschundenen V&ouml;lker.<br>\nDies aber wurde in dem Vortrag von Frau Prof. Dr. Gu&eacute;rot und auch bei der Diskussion im Anschlu&szlig; nicht einmal ansatzweise behandelt.<br>\nWelchen Nutzen hat diese Art von Diskussion in den USA und speziell in Europa und der Wunsch nach einer &ldquo;wahren Republik&rdquo; verbunden mit Parolen der Franz&ouml;sischen Revolution und idealen Werten, wie der Aufkl&auml;rung, etc&hellip;, wo als Ergebnis defacto trotz dieser idealen und hochgepriesenen Parolen der Franz&ouml;sischen Revolution das politische System in Frankreich wieder diktatorisch und despotisch wurde und u.a. die Armee Napoleons mit brutaler Gewalt Russland okkupieren und unterwerfen wollte, wie sp&auml;ter auch das faschistische Hitler-Regime dies versucht hat und nun USA-Nato mit dem selben Ziel, Ukraine als Vorwand und Bauernopfer???<br>\nOder bei dem Kampf f&uuml;r die Befreiung des algerischen Volkes aus der Barbarei und dem Joch des franz&ouml;sischen Kolonialismus und f&uuml;r die politische Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t, wo Hunderttausende von Menschen dieses Volkes grausam ermordet wurden (hier nur als ein exemplarisches Beispiel des jahrhundertelang praktizierten, pervertierten mit nackter Gewalt durchgef&uuml;hrten Kolonialsmus in der europ&auml;ischen Geschichte&hellip;.) oder f&uuml;r die geschundenen V&ouml;lker, die durch andere europ&auml;ische Kolonialm&auml;chte auf allen Kontinenten dieser Erde auf ihrem Schlachtfeld geopfert und vernichtet wurden???<\/li>\n<li>Die eigentliche und wichtigste Frage, die in der Diskussionsrunde gestellt wurde, n&auml;mlich die Frage der Souver&auml;nit&auml;t Europas und speziell Deutschlands nach 1945 (dies h&auml;tte eigentlich das Hauptthema bei diesem Vortrag sein sollen) wurde kaum beachtet, bzw. auch hier blieb Frau Prof. Dr. Gu&eacute;rot eine richtige, aufrichtige und zukunftsweisende Antwort schuldig.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Fazit:<\/strong><\/p><p>Solange die US-Eliten im Verbund mit ihren gleichgesinnten Eliten in Europa (Frau von der Leyen, &ldquo;der schwarze Schwan der Adligen&rdquo;) politisch (fast die gesamten politischen Parteien in West- und Osteuropa), &ouml;konomisch, finanzpolitisch, milit&auml;risch (durch die Nato und das Diktat der Pentagon-Strategen) &ndash; zusammen mit ihren gewaltigen manipulierenden Medien &ndash; Europa mit ihrem absoluten Diktat beherrschen und Europa sich den Kolonialherren in Washington bedingungslos ergibt, unterwirft, sich erpressen l&auml;sst und sich wie ein kolonialisiertes und gesteuertes H&auml;ufchen benimmt und blind handelt, solange kann Europa und besonders Deutschland niemals souver&auml;n und unabh&auml;ngig sein.<\/p><p>Wir alle haben mit Entsetzen in den letzten Jahrzehnten die verh&auml;ngnisvolle Politik der EU und die daraus resultierenden verheerenden Folgen in Europa erlebt, wobei der Krieg in der Ukraine (als Vorwand) von den USA seit Jahrzehnten gegen die elementarsten nationalen Sicherheitsinteressen Russlands vorbereitet wurde und die EU bis heute blind und gehorsam diesem Diktat der absoluten US-Hegemonie und ihren Weltherrschaftsambitionen folgt, sogar gegen die eigenen und elementarsten Interessen der europ&auml;ischen V&ouml;lker. Dabei wird demn&auml;chst China von der USA-Nato (Taiwan als Vorwand,wie Ukraine) ins Visier genommen und danach der Iran, usw., usw.&hellip;<\/p><p>In den weltweit in den letzten Jahrzehnten von der US-Nato durchgef&uuml;hrten barbarischen Kriegen au&szlig;erhalb Europas (jedoch auch innerhalb bei der Zerschlagung und Zerst&uuml;ckelung der ehemaligen Republik Jugoslawien) waren die gesamte EU-Regierungen auch direkt oder indirekt ma&szlig;geblich beteiligt und haben auch von der Verelendung dieser V&ouml;lker durch die von den USA-Nato inszenierten Kriegen weltweit stark profitiert.<\/p><p>Daraus folgt, dass die EU in Wahrheit &uuml;berhaupt nicht souver&auml;n sein wollte und will oder sich von der US-Hegemonie-Weltherrschaft emanzipieren will.<\/p><p>Was die westliche Herrschaft &uuml;ber den Rest der Welt anbelangt, sitzen die USA und die EU im gleichen Boot, nur das Ruder und die Steuerung des Bootes unterliegen dem Kommando der US-Eliten. Dies ist vergleichbar mit den zwei Seiten einer M&uuml;nze, auf der einen Seite das &ldquo;Oberkommando in Washington&rdquo; und auf der anderen Seite das &ldquo;Unterabteilung in Br&uuml;ssel&rdquo;, mit der gemeinsamen Parole &ndash; wie immer &ndash; &ldquo;im Namen der Freiheit, Demokratie und Menschenrechte&rdquo;, Amen !!!<\/p><p>Der Weg zur wahren Souver&auml;nit&auml;t ist nicht einfach und beschwerlich und manchmal auch sehr gef&auml;hrlich und erfordert schmerzliche Opferbereitschaft, aber dieser Weg ist befreiend und f&uuml;hrt am Ende zu wahrer Freiheit und Emanzipation!<\/p><p>F&uuml;r meine Frau und f&uuml;r mich war das Ganze (besonders der Vortrag von Frau Prof. Dr. Ulrike Gu&eacute;rot) in keinster Weise inhaltlich &uuml;berzeugend, logisch schl&uuml;ssig und menschlich emotional wahrnehmbar, auch wenn von ihr das Ganze rhetorisch gut vorgetragen wurde.<\/p><p>Nach meiner Empfindung war bei ihr auch eine Spur der westlichen-europ&auml;ischen Arroganz in der Sprache nicht zu &uuml;berh&ouml;ren (vielleicht unbewu&szlig;t), so als ob die USA und Europa trotz ihrer verh&auml;ngnisvollen Geschichte der Nabel der Menschheitsgeschichte w&auml;ren.<\/p><p>Der ganze Vortrag und die Diskussion w&auml;re vielleicht f&uuml;r ein Uni-Seminar geeignet gewesen und war eigentlich obsolet und vielleicht f&uuml;r manche Teilnehmerin\/Teilnehmer ein sch&ouml;ner Zeitvertreib!<\/p><p>W&auml;re der Vortrag ein Deutsch-Aufsatz gewesen, m&uuml;sste die Bewertung lauten: Thema verfehlt!<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen f&uuml;r die weiteren guten und wertvollen aufkl&auml;rerischen Arbeiten<br>\nM.Daschti<\/p><p>Zum Schlu&szlig; f&uuml;r alle interessierten und auch empfindsamen Menschen, als Gegenst&uuml;ck zu diesem n&uuml;chternen Vortrag, m&ouml;chte ich den Video-Beitrag (etwa 14 Minuten) sehr gerne weiterempfehlen<br>\n&nbsp;<br>\nEine aussergew&ouml;hnliche Rede in aussergew&ouml;hnlichen Zeiten!<br>\n&nbsp;<br>\nDies ist die Rede des bolivianischen Vizepr&auml;sidenten David Choquehuanca zum Amtsantritt am 8. November 2020.<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PmroJFXH3G8\">youtube.com\/watch?v=PmroJFXH3G8<\/a><\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es war kein Deutschaufsatz, und es war auch kein Uni-Seminar. Den meisten haben Vortrag und Diskussion viel gebracht.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte B&uuml;rger auf den Nachdenkseiten.<\/p><p>Sehr viele B&uuml;rger haben verschiedene Auffassungen was Faschismus &uuml;berhaupt ist. Es gelingt ja noch nicht einmal ihn einheitlich zu definieren. F&uuml;r mich ist die Frage beantwortet. &ldquo;Faschismus ist die Diktatur des Kapitals&rdquo;.<\/p><p>In der neuen Z&uuml;richer Zeitung stehen solche S&auml;tze wie:<\/p><p>&bdquo;Faschismus ist f&uuml;r Hedinger nicht rein theoretisch zu erfassen, sondern erschlie&szlig;t sich erst in seiner globalen Praxis &laquo;als Weltordnungsentwurf und damit als ein dritter Weg, angesiedelt zwischen Kapitalismus und Kommunismus&raquo;. In seiner Machtaus&uuml;bung war der Faschismus in Italien, Japan und Deutschland jedoch nicht revolution&auml;r. Schlie&szlig;lich konnten sich diese Regime nur durch die Unterst&uuml;tzung nationalkonservativer Eliten durchsetzen. Auch waren die Diktaturen nicht dem Kapitalismus grunds&auml;tzlich abgeneigt.&ldquo; (hier wird so getan als ob das Kapital nur zuf&auml;llig mit im Boot sitzt)<\/p><p>Nach Mussolini, der den Faschismus mit erfunden hat, geht es aber um die Herrschaft der Konzerne. Der Nationalismus war zwar von Anfang an federf&uuml;hrend mit dabei, aber darum ging es dem Kapital nicht, das betraf bis dato nur die andere Seite. Aber der Deal erhob ihn dann zum Gott und ist dadurch zum gemeinsamen &bdquo;Nenner&ldquo; oder Klammer, zwischen Volk und Herrschaft, geworden. Den Rassismus kann man hier als Booster oder Verst&auml;rker betrachten. Sozusagen um mehr Masse zu bekommen. So ist die aus&uuml;bende Kraft um einiges erh&ouml;ht. Auch die wichtige Funktion des S&uuml;ndenbocks hat man so zufriedenstellend gel&ouml;st.<\/p><p>Fazit:&ldquo;Faschismus ist ein Bund sehr m&auml;chtiger Kapitalgesellschaften mit einer Gruppe, die in der Lage ist, eine Diktatur zu errichten und dies auch getan hat.&ldquo;<\/p><p>Oder verk&uuml;rzt, es ist die Diktatur des Kapitals und mu&szlig; nicht rassistisch sein.<\/p><p>Dem Faschismus kommt es nur darauf an eine Bodenhaftung zu erhalten.<\/p><p>Man braucht daf&uuml;r keinen Rassismus. Wenn es gelingt humane Projekte wie Klimaschutz oder die neue identit&auml;re Bewegung zu besetzen, so ist das Volk auf das vortrefflichste eingebunden und besch&auml;ftigt. Es gibt andere Booster als Rassismus. Hauptsache ist doch der &ldquo;S&uuml;ndenbock&rdquo;.<\/p><p>Deshalb sollten sich &bdquo;Einige&ldquo; &uuml;berlegen, ob sie nicht, ohne es zu wissen, die Falschen unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Es lebe die Republik peter probst<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten ! <\/p><p>Zuerst einmal herzlichen Dank f&uuml;r ihre unerm&uuml;dliche wertvolle Aufkl&auml;rungsarbeit, die n&ouml;tiger ist denn je. <\/p><p>Gestern bin ich endlich dazu gekommen, mir die Aufzeichnung des Pleisweiler Gespr&auml;chs und der anschlie&szlig;enden Diskussionsrunde anzusehen. Einige Fragen der Diskussionsrunde h&auml;tten auch von mir sein k&ouml;nnen, besonders die Frage, was man selbst tun kann. <\/p><p>Hierzu vielleicht eine Anregung. Ich stelle in letzter Zeit immer mehr kritische Fragen auf der Plattform abgeordnetenwatch.de. Die meisten werden nie beantwortet. Aber ich bin mir sicher, sie werden gelesen und die Stimmung darin ausgewertet. <\/p><p>M&ouml;glicherweise stellen ja auch schon viele ihrer Leser dort Fragen. Aber ich denke, es ist trotzdem eine Anregung wert. Wenn dies noch mehr machen, ist es vielleicht ein weiteres Sandkorn im Getriebe. <\/p><p>Machen sie weiter so ! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nD.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS Team,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r das Video des 33. Pleisweiler Gespr&auml;chs und die Rede und Ansichten von Frau Gu&eacute;rot zu der ich ein paar Zeilen schreiben m&ouml;chte.<br>\n&nbsp;<br>\nVorweg m&ouml;chte ich nicht als n&auml;chster mit digitalen Zeilen auf Frau Gu&eacute;rot einschlagen, da sie m.M.n. von der Presse und dem digitalen Ideologen-Mob gerade richtig was abbekommt. Auch habe ich Ihre B&uuml;cher nicht gelesen, in dem Sie vielleicht ihre Vorstellungen von diesem Europa darlegt. Des Weiteren bin ich seit Jahrzehnten entschiedener Gegner der EU und stehe in absoluter Opposition mit den mir bekannten Ansichten von Frau Gu&eacute;rot bez&uuml;glich dieser Thematik. M&ouml;chte ihr aber keinesfalls ein Redeverbot erteilen, so wie sie es m.E. teilweise mit Andersdenkenden tut, die sie meiner Meinung nach, im besten Fall, als Populisten bezeichnet.<br>\n&nbsp;<br>\nDoch trotzdem m&ouml;chte ich meine Kritik an Frau Gu&eacute;rot &auml;u&szlig;ern. F&uuml;r mich ist sie ein Wolf im Schafspelz die sich ein wenig unter die Schaafs Herde mischt, da sie gerade zugegebenerma&szlig;en von den anderen W&ouml;lfen die meinen, dass sie abtr&uuml;nnig geworden ist, Kritik und Gegenwind (euphemistisch ausgedr&uuml;ckt) erh&auml;lt. Ihr sogar mit der Cancel Culture drohen oder vielleicht sogar zu Teilen umsetzen, was ich keinesfalls Billigen m&ouml;chte. Obwohl Sie ganz sicher in vielen Dingen eine andere Meinung und Weltansicht vertritt wie ich.<br>\n&nbsp;<br>\nFrau Gu&eacute;rot kritisiert m.E. v&ouml;llig zurecht die eklatanten Eingriffe in unsere verbrieften Grundrechte hier in der Bundesrepublik Deutschland. Sie sagte auch, dass Sie von den &bdquo;Funktionseliten&ldquo; die sie vorher gut fand, nun entt&auml;uscht sei. Sie findet auch das de Gaullesche Europa der Vaterl&auml;nder aus der Zeit gefallen und m&ouml;chte lieber einen Supranationalen Staat (also noch mehr EU) weiter vorantreiben, obwohl das Br&uuml;ssel wie es jetzt ist, uns allen schon unheimlich geschadet hat. Schon lange vor Corona. Ob da wirklich bessere Funktionseliten bei rauskommen w&uuml;rden? Was w&auml;ren denn &uuml;berhaupt bessere Funktionseliten und f&uuml;r wen soll diese denn wie besser werden? Wahrscheinlich ist es leichter die Rinderst&auml;lle des Augias auszumisten als alleine schon diese Frage f&uuml;r alle zufriedenstellend beantwortet zu bekommen. Deswegen kann ich dieses mehr an falschen, sch&auml;dlichem nicht nachvollziehen! Wie ein gescheitertes umgesetztes Projekt, n&auml;mlich die Souver&auml;nit&auml;t der EU-Mitgliedsstaaten (und Kandidaten) an Br&uuml;ssel zu &uuml;bertragen, dadurch in etwas erfolgreiches umgesetzt werden kann, wenn nur noch mehr von demselben Gift, n&auml;mlich die vereinigten Staaten von Europa, genommen werden muss und dann wird alles gut und wir haben Wohlstand und Demokratie in diesem Europa!? Um nicht Friede, Freude, Eierkuchen zu schrieben. Das will nicht in meinen Kopf.<\/p><p>Der polnische Staat ist vor einiger Zeit ausgeschert als dessen Verfassungsgericht urteilte, dass &bdquo;Teile des EU-Rechts [..] unvereinbar mit der Verfassung des souver&auml;nen Staates Polen&ldquo;[1] seien. Frau Gu&eacute;rot schrieb im Deutschlandfunk zu dem Thema: &bdquo;Es war eine gezielte politische Provokation und sie ist gelungen &ndash; in Form eines Urteils des polnisches Verfassungsgerichtshofs, der im Streit mit dem Europ&auml;ischen Gerichtshof nationalem polnischem Recht Vorrang vor EU-Recht einger&auml;umt hat, und das auch noch auf dem heiklen Gebiet der polnischen Justizreform.&ldquo;[2]<\/p><p>Also wenn generell die Verfassung von Staaten durch EU-Recht gebrochen, ausgehebelt wird bzw. unvereinbar ist, ist das f&uuml;r Frau Gu&eacute;rot in Ordnung. Selbst wenn dieses EU-Recht weitreichende Folgen f&uuml;r die EU-Mitglieder hat, aber m.M.n. keinerlei demokratische Legitimation vorweisen kann. Denn, f&uuml;r mich ist es nicht legitim, dass irgendwelche Staatsvertreter die es im eigenen Land kaum schaffen im Parlament Gesetze durchzubringen, dann &uuml;ber Br&uuml;ssel EU-Recht nutzen um nationale Gesetzte auszuhebeln. Offensichtlich sieht Frau Gu&eacute;rot das anders!?<\/p><p>Und im Grunde ist doch w&auml;hrend dieser Corona Zeit nichts anderes passiert, was nicht schon mehrfach geschehen ist. Br&uuml;ssel hat EU weite Vorgaben gemacht. Diesmal hat sich Br&uuml;ssel der WHO bedient, um nationale Gesetzte und Verfassungen einzuschr&auml;nken. Sogar Grundrechte auf die ja in Br&uuml;ssel bisher eine Lobhymne gesungen wurde, scheinen unter den nicht gew&auml;hlten &bdquo;Funktionseliten&ldquo; nun verhandelbar zu sein. Sch&ouml;n dass es Frau Gu&eacute;rot nun auch endlich st&ouml;rt, wenn Gesetzte und vor allem Grundrechte auf diese Art und Weise eingeschr&auml;nkt werden. Sie wie jeder andere der diese m.E. kriminelle Einschr&auml;nkungen kritisiert und dagegen ank&auml;mpft ist herzlich willkommen. Aber das Frau Gu&eacute;rot auf dieser Welle reiten will um den &bdquo;Pulse of Europe&ldquo; wiederzubeleben, damit die Br&uuml;sseler Apparatschniks weiter an der Souver&auml;nit&auml;t der Staaten schaben bzw. ganz aushebeln k&ouml;nnen, dagegen m&ouml;chte zumindest ich mich verwehren und hoffe, dass ich da nicht der Einzige bin. Denn bisher, hat diese EU die Rechte die in den Nationalstaaten erk&auml;mpft und errungen wurden niveauliert. Soll hei&szlig;en Rechte auf den kleinsten gemeinsamen Nenner abgebaut und dies als gro&szlig;en Triumph der &bdquo;Europ&auml;ischen Idee&ldquo; verkauft. Zumindest meiner Meinung nach. Wie ein Mehr von dieser m.E. kriminellen elit&auml;ren Masche ein besseres Europa entstehen lassen soll, ist mir schleierhaft.<br>\n&nbsp;<br>\n[1] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/polen-verfassung-eu-recht-103.html\">tagesschau.de\/ausland\/europa\/polen-verfassung-eu-recht-103.html<\/a><br>\n[2] <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/verfassungsstreit-mit-polen-das-europaeische-recht-hat-ein-100.html\">deutschlandfunkkultur.de\/verfassungsstreit-mit-polen-das-europaeische-recht-hat-ein-100.html<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nDanke. Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAleksandar Jevtovi&#263;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>die Nachdenkseiten lese ich regelm&auml;&szlig;ig und habe sie auch schon unterst&uuml;tzt. Was mir allerdings nicht gef&auml;llt, ist die Haltung gegen&uuml;ber der AFD. Meist wird diese Partei m.E. eher unterschwellig bzw. nicht direkt angegriffen aber die so hochgelobte Frau Guerot hat sich sehr ver&auml;chtlich zu dieser Partei ge&auml;u&szlig;ert, was Gott sei Dank auch in der Diskussionsrunde angesprochen wurde.<br>\nHeute  h&ouml;re ich in den Nachrichten, dass nicht nur die BundesAFD, sondern auch die des Landes vom Verfassungschutz beobachtet werden soll und wenn entsprechende Erkenntnisse zutagetreten ein Parteiverbot nicht auszuschlie&szlig;en ist. Sind vielleicht die Nachdenkseiten stolz darauf, dass es auch durch ihre Haltung zur AFD zu solchen Ma&szlig;nahmen kommt?<\/p><p>Viele Ansichten der AFD teile ich nicht aber ich lasse mir von einem linken gewaltt&auml;tigen Mob auch nicht verbieten, Veranstaltungen der AFD zu besuchen, genausowenig wie ich mir verbieten lasse Veranstaltungen anderer Parteien zu besuchen, um mich aus erster Hand zu informieren.<\/p><p>Trumpanh&auml;nger, Querdenker, Coronaleugner, Putinversteher, AFDAnh&auml;nger &hellip; bei den diesbez&uuml;glichen Ha&szlig;tiraden mache ich nicht mit, da kann Frau Gueret auch hetzen und sich distanzieren solange sie will und die Nachdenkseiten werden vielleicht ihre Haltung zur AFD &auml;ndern, wenn sie selbst in &auml;hnlicher Weise ins Visier genommen werden.<\/p><p>Meint<br>\nG.Beker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Der Vortrag hat mich so beeindruckt, dass ich ihn heute nochmals angeh&ouml;rt habe (vermutlich nicht das letzte Mal).<\/p><p>Frage: K&ouml;nnen Sie den Text abdrucken?<\/p><p><em><strong>Antwort NDS:<\/strong> Ja, die Rede wird gerade verschriftet.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Nachtr&auml;gliche Nachbemerkung: Einige der Leserbriefe vermitteln einen anderen Eindruck von der Veranstaltung am 10. Juli und von dem Echo auf den Vortrag von Frau Gu&eacute;rot, als bei der Versammlung selbst entstanden war. Dort war das Echo &uuml;berw&auml;ltigend positiv. <\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85776\">In diesem Artikel<\/a> ist auf das mit &uuml;ber 300 Menschen &bdquo;am besten besuchte Gespr&auml;ch in der Geschichte&ldquo; im Rahmen der Pleisweiler Gespr&auml;che und dessen Videoaufzeichnung hingewiesen worden. Die &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Professorin aus Bonn&ldquo;, Ulrike Gu&eacute;rot, hat einen Vortrag zum Thema &bdquo;Wie wir in Europa leben wollen? Zwischen Freiheit, Kontrolle und Abh&auml;ngigkeit im Zeitalter des &acute;autorit&auml;ren<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85944\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-85944","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85944","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=85944"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85944\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85950,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/85944\/revisions\/85950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=85944"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=85944"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=85944"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}