{"id":86010,"date":"2022-07-19T08:42:21","date_gmt":"2022-07-19T06:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010"},"modified":"2022-07-19T08:42:21","modified_gmt":"2022-07-19T06:42:21","slug":"hinweise-des-tages-4153","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h01\">Deutschland als F&uuml;hrungsmacht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h02\">Scholz verplappert sich &ndash; Lag der Moment des Verrats deutscher Interessen schon im Dezember?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h03\">EU-Au&szlig;enbeauftragter: &bdquo;Einige europ&auml;ische Staats- und Regierungschefs haben gesagt, dass die Sanktionen ein Fehler seien&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h04\">EU k&uuml;ndigt 500 Millionen Euro f&uuml;r Waffen f&uuml;r die Ukraine an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h05\">&Ouml;konom greift Regierung an: &bdquo;Freie Fahrt f&uuml;r Porsche-Fahrer, aber halbe Duschzeit f&uuml;r Arme&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h06\">&bdquo;Ein vertrauensw&uuml;rdiger Partner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h07\">EU leidet unter ihrer blinden US-Gefolgschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h08\">Biden erleidet schweren &bdquo;Sturz&ldquo; im Nahen Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h09\">Willy-Brandt-Kreis: Die Entspannungspolitik mit Russland ist nicht schuld an Putins Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h10\">Studie: Fast alle Jugendliche schon mit Corona-Antik&ouml;rpern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h11\">Pandemie-Bek&auml;mpfung: Corona: Hunderte warten in Schutzanz&uuml;gen auf Quarant&auml;ne-Busse in China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h12\">4. Impfung f&uuml;r alle ist Unsinn: Wer sie wirklich braucht &ndash; und wer nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h13\">Lebensabend in Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h14\">Frankreichs Atomkraftwerke: Probleme wegen Hitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h15\">Stammstrecken-Debakel: Opposition wirft S&ouml;der Vertuschung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86010#h16\">Layla und die Liberalen: Triebabfuhr statt Klassenkampf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland als F&uuml;hrungsmacht<\/strong><br>\nDie EU soll zum &bdquo;geopolitischen Akteur&ldquo; werden, dazu in ihrem Innern die &bdquo;Reihen schlie&szlig;en&ldquo; und ihre Militarisierung forcieren. Dies fordert Kanzler Olaf Scholz in einem Namensbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Scholz k&uuml;ndigt f&uuml;r die kommenden Monate &bdquo;konkrete Vorschl&auml;ge&ldquo; an und dringt schon jetzt auf die Abschaffung des Vetorechts in der Au&szlig;enpolitik, mit dem kleinere Staaten zentrale Interessen gegen den Druck der m&auml;chtigen Mitgliedstaaten sch&uuml;tzen k&ouml;nnen. &Auml;hnlich hat sich k&uuml;rzlich der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil ge&auml;u&szlig;ert. Deutschland solle &bdquo;nach knapp 80 Jahren&ldquo; angeblicher &bdquo;Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; jetzt &bdquo;den Anspruch einer F&uuml;hrungsmacht haben&ldquo;, verlangte der SPD-Vorsitzende; das werde Berlin &bdquo;harte Entscheidungen abverlangen&ldquo;. Klingbeil drang nicht zuletzt auf eine massive Aufr&uuml;stung der Bundeswehr. Sorgen bereitet Scholz wie auch Klingbeil, dass die Entwicklungs- und Schwellenl&auml;nder dem alten Westen zunehmend die Gefolgschaft verweigern und eine eigenst&auml;ndige Politik entwickeln. Die Forderung, in Zukunft &bdquo;geopolitische&ldquo; Aktivit&auml;ten zu entfalten, kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem in der EU die Armut rasant zunimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8981\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Scholz verplappert sich &ndash; Lag der Moment des Verrats deutscher Interessen schon im Dezember?<\/strong><br>\nWusste Olaf Scholz, was er da schrieb, als er in seinem Gastbeitrag f&uuml;r die FAZ die Vorbereitungen seiner Regierung auf die Russland-Sanktionen mit einem Datum versah? Diese Aussage muss man sich genauer ansehen:<br>\n&ldquo;Schon im vergangenen Dezember, also zwei Monate vor Kriegsbeginn, haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir im Fall der F&auml;lle die Energieversorgung unseres Landes sicherstellen k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nEin Blinder mit dem Kr&uuml;ckstock erkennt, dass diese Vorbereitung allerdings nicht allzu viel wert war, au&szlig;er sie w&auml;re mit dem Ziel erfolgt, die breiten Massen in Deutschland m&ouml;glichst sicher verarmen zu lassen. Aber das ist noch nicht einmal das Entscheidende in dieser Aussage.<br>\n&ldquo;Schon im vergangenen Dezember &hellip;&rdquo;? Am 15. Dezember &uuml;bergab das russische Au&szlig;enministerium den russischen Forderungskatalog mit gegenseitigen Sicherheitsgarantie-Angeboten, der im Kern eine Neutralit&auml;t der Ukraine und einen Verzicht auf eine weitere Ausdehnung der NATO verlangte. Realisierbare Forderungen, sollte man meinen. Dass seitens der USA ein Eingehen darauf nie auch nur in Erw&auml;gung gezogen wurde, &uuml;berrascht nicht. Aber dass sich &ndash; wenn man Scholz&rsquo; Aussage ernst nimmt &ndash; auch die deutsche Bundesregierung sofort auf ein Ignorieren der dringenden Aufrufe und damit auf eine Eskalation eingestellt h&auml;tte, das wundert doch ein wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/143785-scholz-verplappert-sich-lag-moment\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die ohnehin <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78713\">d&uuml;steren Erwartungen<\/a> werden offensichtlich noch &uuml;bertroffen und der &bdquo;Geschichtsf&auml;lscher Scholz&ldquo; k&ouml;nnte sich erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=83648\">als Meister der Manipulation entpuppen<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85497\">Gas f&uuml;r den Winter oder Bundeskanzler Olaf Scholz?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Au&szlig;enbeauftragter: &bdquo;Einige europ&auml;ische Staats- und Regierungschefs haben gesagt, dass die Sanktionen ein Fehler seien&ldquo;<\/strong><br>\nManche europ&auml;ische Staatschefs bezweifeln, ob Russland von den ausgesprochenen Sanktionen mehr betroffen ist als die EU-L&auml;nder selbst. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell h&auml;lt die Diskussion f&uuml;r falsch. Die Sanktionen w&uuml;rden Wirkung zeigen, die Argumente dagegen seien oft falsch.<br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell sieht in europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten zunehmende Zweifel an der Sanktionspolitik gegen Russland. &bdquo;Einige europ&auml;ische Staats- und Regierungschefs haben gesagt, die Sanktionen seien ein Fehler&ldquo;, sagte der Spanier am Montag am Rande eines EU-Au&szlig;enministertreffens in Br&uuml;ssel. Es gebe eine gro&szlig;e Debatte dar&uuml;ber, ob die Sanktionen wirksam seien und die EU mehr tr&auml;fen als Russland.<br>\nZugleich machte Borrell deutlich, dass er die Diskussion f&uuml;r falsch h&auml;lt. Er warf Kritikern der Sanktionen Falschinformationen vor. Es gebe beispielsweise Leute, die behaupteten, dass das &Ouml;l-Embargo zu einem Anstieg des &Ouml;l-Preises gef&uuml;hrt habe, sagte der EU-Chefdiplomat. Dabei sei der &Ouml;lpreis nach der Verabschiedung des Embargos gesunken und derzeit auf dem gleichen Niveau wie vor dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine. [&hellip;]<br>\nUnterst&uuml;tzung bekam Borrell von der deutschen Europastaatsministerin Anna L&uuml;hrmann, die bei dem EU-Treffen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vertrat. &bdquo;Wir sehen ganz klar, dass die russische Wirtschaft sehr stark getroffen ist von den Sanktionen&ldquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin. So komme Russland beispielsweise in der Flugindustrie nicht mehr voran.<br>\nZu den lautesten Kritikern der Sanktionspolitik der EU geh&ouml;rte zuletzt der ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orban. Er sagte Ende der vergangenen Woche in einer Radiosendung, die Sanktionspolitik habe nicht nur die an sie gekn&uuml;pften Hoffnungen nicht erf&uuml;llt, sondern eine entgegengesetzte Wirkung ausgel&ouml;st. Anf&auml;nglich habe er geglaubt, man h&auml;tte sich nur &bdquo;ins eigene Knie geschossen&ldquo;, jetzt sei aber erkennbar, dass es ein Schuss in die Lunge der europ&auml;ischen Wirtschaft gewesen sei, die jetzt &uuml;berall um Luft ringe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article239974157\/EU-Chefdiplomat-Borrell-kritisiert-Zweifel-an-Russland-Sanktionen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Pfeifen im Walde. Man kann vermuten, dass es hinter den Kulissen der sch&ouml;nen EU-Gipfel heftig rumpelt, eben weil die EU-Sanktionen ganz offensichtlich den EU-L&auml;ndern massiv schaden, ohne den Krieg um einen Tag abzuk&uuml;rzen. Es ist traurig, dass man einem Autokraten wie Orb&aacute;n eine realistischere Einsch&auml;tzung der Lage zugestehen muss als dem offiziellen EU-Au&szlig;enbeauftragten. Nur die Gr&uuml;nen bleiben fest auf Sanktionskurs, und m&ouml;ge die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft dar&uuml;ber zugrunde gehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU k&uuml;ndigt 500 Millionen Euro f&uuml;r Waffen f&uuml;r die Ukraine an<\/strong><br>\nMit weiteren Mitteln bel&auml;uft sich die EU-Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine nun auf 2,5 Milliarden Euro. EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel schrieb dazu: &bdquo;Europa steht an der Seite der Ukraine.&ldquo; Das Geld kommt aus einem neuen europ&auml;ischen Friedenstopf, den Deutschland zu einem Viertel bef&uuml;llt. [&hellip;]<br>\nEin erstes Paket &uuml;ber 500 Millionen Euro war bereits Ende Februar bewilligt worden, drei weitere folgten dann im M&auml;rz, April und Mai. Mit den Geldern werden laut EU-Angaben Waffen, aber auch Dinge wie pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung, Sanit&auml;tsmaterial und Treibstoff finanziert.<br>\nAus dem vierten Paket waren beispielsweise 490 Millionen Euro f&uuml;r Waffen und Munition sowie zehn Millionen Euro f&uuml;r Ausr&uuml;stung vorgesehen. Als konkrete Beispiele f&uuml;r geplante Waffenlieferungen nannte der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell zuletzt Artilleriegesch&uuml;tze und Panzerfahrzeuge.<br>\nDie Finanzmittel kommen aus der sogenannten Europ&auml;ischen Friedensfazilit&auml;t &ndash; ein neues Finanzierungsinstrument der EU, das genutzt werden kann, um Streitkr&auml;fte in Partnerl&auml;ndern zu st&auml;rken. F&uuml;r 2021 bis 2027 ist sie mit 5,7 Milliarden Euro ausgestattet (5 Milliarden Euro zu Preisen von 2018). Deutschland finanziert nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) rund ein Viertel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article239975195\/EU-kuendigt-500-Millionen-Euro-fuer-Waffen-fuer-die-Ukraine-an.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wortverdrehungen, die auch von Orwell stammen k&ouml;nnten: das Geld f&uuml;r Waffen kommt &ldquo;aus der sogenannten Europ&auml;ischen Friedensfazilit&auml;t&rdquo;, nicht etwa aus dem Kriegsfonds. Und das die EU laut ihrem eigenen Grundlagenvertrag &uuml;berhaupt keine Waffen oder Verteidigungsausgaben bezahlen darf, ist anscheinend schon lange vergessen. &ldquo;Friedensprojekt EU&rdquo; &ndash; indem man einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine (mit)finanziert und sich ansonsten als geopolitische Macht aufspielt und in den Rest der Welt Soldaten schickt? Ein zynischer Witz.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Schweigen &uuml;ber die &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; durch Waffen der Ukraine<\/strong><br>\nStirbt eigentlich kein Zivilist durch &ldquo;Wunderwaffen&rdquo; aus dem Westen? Realistisch ist diese Vorstellung nicht. Und in der Ostukraine begann der Krieg nicht mit der russischen Invasion.<br>\nFast jeden Tag wird in deutschen Medien die russische Armee neuer Kriegsverbrechen in der Ukraine beschuldigt. Tats&auml;chlich gibt es auch immer wieder neues Bildmaterial, das zeigt, wie Bomben der russischen Seite Tod und Verw&uuml;stung auch in zivilen Einrichtungen anrichten.<br>\nEs ist gut, dass eine kritische &Ouml;ffentlichkeit so genau darauf schaut. Es sollte zudem juristisch gekl&auml;rt werden, ob hier ein gezielter Beschuss ziviler Einrichtungen stattfand, ob es sich um die ber&uuml;chtigten Kollateralsch&auml;den handelt &ndash; oder ob auch die ukrainische Seite sich angreifbar macht, in dem sie milit&auml;rische Anlagen in zivilen Einrichtungen platziert. Nur f&auml;llt auf, dass &uuml;ber die Folgen des Einsatzes ukrainischer Waffen kaum geredet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Schweigen-ueber-die-Kollateralschaeden-durch-Waffen-der-Ukraine-7181911.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;konom greift Regierung an: &bdquo;Freie Fahrt f&uuml;r Porsche-Fahrer, aber halbe Duschzeit f&uuml;r Arme&ldquo;<\/strong><br>\nLukas Scholle, 24, ist &Ouml;konom im Bundestag und mit streitbaren Thesen zu Inflation und Geldpolitik auf Social Media unterwegs. Wir haben ihn herausgefordert. [&hellip;]<br>\nHerr Scholle, wird es mit dem Euro nichts mehr, wie Andreas Beck es meint? Er war zwar abgest&uuml;rzt, hat aber jetzt wieder leicht gewonnen und liegt am Montag bei 1,0090 Dollar.<br>\nKlar gibt es beim Euro Probleme, aber der Wechselkurs zum Dollar ist es sicherlich nicht. Und beim Wechselkurs liegt es allerdings an der St&auml;rke des Dollars. Der Dollar ist offensichtlich immer noch die Krisenw&auml;hrung Nummer eins. Dazu kommt die erhebliche Erh&ouml;hung des Leitzinses in den USA. Beides ist ein gefundenes Fressen f&uuml;r risikoscheue Akteure. Daher hat der Dollar gegen&uuml;ber etlichen W&auml;hrungen aufgewertet. Das bedeutet, dass der Euro gar nicht schwach ist, sondern nur im Vergleich zum Dollar schwach wirkt. Gegen&uuml;ber anderen W&auml;hrungen wie dem britischen Pfund, der norwegischen und der d&auml;nischen Krone oder dem japanischen Yen sieht man keine erhebliche Schw&auml;che des Euros.<br>\nIn Europa ist der Euro vielleicht nicht schwach, aber vor dem Hintergrund der Dominanz des US-Dollar im Westen schon unstabil. Ist das ein klares Anzeichen der kommenden Rezession?<br>\nWeder ist der Euro instabil wegen des Wechselkurses, noch ist das ein Anzeichen f&uuml;r eine Rezession. Niemand au&szlig;er ein paar Wirtschaftsliberalen und Crashpropheten verfolgt das Ziel eines starken Euros. Es ist auch &uuml;blicher Herdentrieb, der f&uuml;r den Wechselkurs mitverantwortlich ist. Daraus dann Schlussfolgerungen zu ziehen, ist Kaffeesatzleserei. Gleichzeitig gibt es in der Eurozone aber nat&uuml;rlich Aspekte, die die Rezessionsgefahr im Vergleich zur USA erh&ouml;hen. Ob in der Zukunft das Gas ausreicht, steht an oberster Stelle.<br>\nGrund f&uuml;r diese Rezessionsgefahr ist eine verfehlte Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte. H&auml;tten wir damals die Energiewende deutlich beschleunigt, dann m&uuml;ssten wir heute nicht zu teuren Preisen Energie importieren und h&auml;tten stattdessen Millionen gut bezahlter Klimajobs. Stattdessen werden die Fehler der letzten Jahrzehnte mit der derzeitigen und kommenden Sparpolitik von Finanzminister Christian Lindner fortgesetzt. Das erh&ouml;ht die Gefahr einer Wirtschaftskrise und ist zudem gleichzeitig sozialer Sprengstoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/bundestag-oekonom-lukas-scholle-greift-bundesregierung-an-freie-fahrt-fuer-porsche-fahrer-aber-halbierte-duschzeiten-fuer-arme-li.246583\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Ein vertrauensw&uuml;rdiger Partner&rdquo;<\/strong><br>\nProteste von Menschenrechtsorganisationen &uuml;berschatten den aktuellen Besuch des &auml;gyptischen Pr&auml;sidenten Abd al Fattah al Sisi in Berlin. Al Sisi h&auml;lt sich zur Zeit in der deutschen Hauptstadt auf, um die Zusammenarbeit zwischen &Auml;gypten und Deutschland zu intensivieren. Dabei geht es nicht nur um Milliardengesch&auml;fte f&uuml;r deutsche Konzerne; k&uuml;rzlich hat Siemens den gr&ouml;&szlig;ten Auftrag der Firmengeschichte in dem nordafrikanischen Land erhalten. Vor allem hat Berlin Kairo als Lieferanten von Energietr&auml;gern im Visier. So ist geplant, dass &Auml;gypten israelisches Erdgas verfl&uuml;ssigt und in die EU exportiert; k&uuml;nftig soll es auch gr&uuml;nen Wasserstoff produzieren. &Auml;gypten sei als Energielieferant &bdquo;ein vertrauensw&uuml;rdiger Partner&ldquo;, lobte unl&auml;ngst EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen. Pikant ist, dass der &bdquo;Energiepartner&ldquo; sich schon seit vielen Jahren mit schweren Menschenrechtsverletzungen hervortut; seit sich die Milit&auml;rs im Jahr 2013 in Kairo an die Macht putschten, sind laut Berichten bis zu 65.000 Menschen aus politischen Gr&uuml;nden inhaftiert worden. Folter ist verbreitet, zahllose Regierungsgegner sind verschwunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8980\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Zuverl&auml;ssigere Energielieferanten&ldquo; &ndash; EU verk&uuml;ndet Deal mit Aserbaidschan<\/strong><br>\n&bdquo;Die EU wendet sich zuverl&auml;ssigeren Energielieferanten zu&ldquo;, erkl&auml;rte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zu der Vereinbarung auf Twitter. Aserbaidschan sei einer davon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article239987271\/Gas-Krise-Zuverlaessigere-Energielieferanten-EU-verkuendet-Deal-mit-Aserbaidschan.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Wer neuerdings als vertrauensw&uuml;rdig gilt, aber war da nicht mal was mit der <a href=\"https:\/\/www.vice.com\/de\/topic\/aserbaidschan\">Aserbaidschan-Aff&auml;re<\/a>? Au&szlig;erdem ist der Angriffskrieg Aserbaidschans auf seinen Nachbarn Armenien mit Unterst&uuml;tzung der T&uuml;rkei im Jahr 2020 bestens dokumentiert, inklusive der anhaltenden Bombardierung der Zivilbev&ouml;lkerung mit Streubomben. Wie ist das mit einer &bdquo;wertegeleiteten Au&szlig;enpolitik&ldquo; in Einklang zu bringen? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU leidet unter ihrer blinden US-Gefolgschaft<\/strong><br>\nEs gibt in der Tat gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Deutschland und den Rest der Europ&auml;ischen Union (EU), sich Sorgen zu machen, dass Russland die Pipeline auch nach dem 21. Juli abgeschaltet lassen k&ouml;nnte. Eine Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums hatte bereits klargestellt, dass die Gasversorgung k&uuml;nftig sowohl von der Nachfrage in Europa als auch von den westlichen Sanktionen gegen Russland abh&auml;ngen w&uuml;rde. Nat&uuml;rlich ist es f&uuml;r Russland nicht sinnvoll, Energie an L&auml;nder zu liefern, die es mit Sanktionen belegen und die Waffen an ein Land liefern, mit dem es in einen ernsten Konflikt verwickelt ist.<br>\nAuch wenn dies vielleicht nicht die Absicht Russlands ist, dienen die 10 Tage deshalb zu einem gewissen Grad auch als Schonfrist f&uuml;r die EU, um die Angelegenheit noch einmal rational zu &uuml;berdenken und die Konsequenzen aus ihrer &uuml;bereifrigen Beteiligung an der US-Strategie zur Schw&auml;chung Russlands zu kalkulieren.<br>\nRussland lieferte im letzten Jahr 55 Prozent des Erdgases, das Deutschland in dem Jahr importierte. Die urspr&uuml;ngliche Entscheidung f&uuml;r das Nord-Stream-2-Projekt, das Russland und Deutschland verbindet und fast abgeschlossen ist, macht deutlich, dass Deutschland keine zuverl&auml;ssigere Erdgasquelle finden kann, um Russland zu ersetzen &ndash; selbst wenn Deutschland nicht alles auf eine Karte setzen will. Da die Energieknappheit in Deutschland und vielen anderen EU-L&auml;ndern mittlerweile ein fast unertr&auml;glich hohes Niveau erreicht hat, stellt sich die berechtigte Frage, ob sie die Folgen einer l&auml;ngeren Abschaltung von Nord Stream 1 &uuml;berhaupt verkraften k&ouml;nnten.<br>\nDie Wiederaufnahme der Kohleverstromung in Deutschland &ndash; ein Land, das lange Zeit ein Vorreiter der gr&uuml;nen Entwicklung war &ndash; zeigt, wie sehr die Ukraine-Krise seine Strategie zur Reduzierung seiner CO2-Emissionen belastet. Diese Strategie ist nat&uuml;rlich eng mit vielen Aspekten seiner Sozial-, Wirtschafts- und Industriepolitik verbunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-07\/18\/content_78328811.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich verf&uuml;gt China &uuml;ber die besseren Analytiker und Analysten als die offiziellen Stellen von EU und Deutschland. Vermutlich ist das auch deshalb so, weil in China immer noch die Politik die Richtlinien der Gesellschaft bestimmt &ndash; und weniger die &ouml;konomischen Interessen einzelner Konzerne oder Verm&ouml;gender.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Biden erleidet schweren &bdquo;Sturz&ldquo; im Nahen Osten<\/strong><br>\nAls US-Pr&auml;sident Joe Biden am Sonntag von seiner Reise in den Nahen Osten in Washington eintraf, wurde er von den Medien mit Ironie und Zynismus begr&uuml;&szlig;t. Vor der Reise hatte Biden erkl&auml;rt, er werde ein &bdquo;neues Kapitel&ldquo; in den Beziehungen zwischen den USA und dem Nahen Osten aufschlagen, doch nun kehrte er mit leeren H&auml;nden zur&uuml;ck. Die US-Zeitschrift &bdquo;The New Yorker&ldquo; kommentierte, der viert&auml;gige Besuch Bidens habe das v&ouml;llige Versagen seiner Nahostpolitik verdeutlicht.<br>\nDas Thema Energie war ein wichtiger Bestandteil von Bidens Reise. &bdquo;The New York Times&ldquo; schrieb, die Frage, wie man die Saudis dazu bringen k&ouml;nne, ihre &Ouml;l- und Gasproduktion zu erh&ouml;hen, sei der anerkannte Hauptpunkt von Bidens Besuch im Nahen Osten gewesen.<br>\nEin genauerer Blick auf die gemeinsame Erkl&auml;rung nach Bidens Gespr&auml;chen mit den saudi-arabischen Staatsoberh&auml;uptern zeigt jedoch, dass sich die Saudis nicht eindeutig zu einer Steigerung der &Ouml;lproduktion verpflichtet haben.<br>\nGleichzeitig wurde auch das Ziel der USA, das B&uuml;ndnissystem im Nahen Osten zu konsolidieren, verfehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2022\/07\/18\/ARTInfPmdqElRvdaVtJlOrF3220718.shtml?spm=C62907.PKH5hXk2JxD7.E44ueOOObwqq.2\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Willy-Brandt-Kreis: Die Entspannungspolitik mit Russland ist nicht schuld an Putins Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nPutins fatale Entscheidung, die Ukraine anzugreifen und v&ouml;lkerrechtswidrig einen Krieg in Europa vom Zaune zu brechen, hat dazu gef&uuml;hrt, dass in Politik und Medien immer wieder die sozialdemokratische Entspannungspolitik, teilweise zur&uuml;ckgehend bis Willy Brandt und Egon Bahr, sowie die Politik nachfolgender Jahrzehnte indirekt f&uuml;r den Angriffskrieg mitverantwortlich gemacht wird. Wir widersprechen dem nachdr&uuml;cklich und rufen im Folgenden die Rahmenbedingungen und Mechanismen in Erinnerung, unter denen Entspannung im alten Ost-West-Konflikt m&ouml;glich wurde.<br>\nDies hat letztlich zu dessen Ende gef&uuml;hrt und die Deutsche Einheit mit erm&ouml;glicht. Diese Phase ist historisch abgeschlossen und nicht urs&auml;chlich f&uuml;r das jetzige Desaster. Ungeachtet dessen wird behauptet, dass eine vermeintlich allein auf Kooperation gebaute Politik den Herrscher im Kreml ermutigt habe, den heutigen gewaltsamen und alle Regeln missachtenden Weg zu gehen. Entscheidend wird in Zukunft sein, ob und unter welchen Bedingungen es wieder zu einer Phase kooperativer Sicherheit kommen kann. Das Schweigen der Waffen in der Ukraine, die Respektierung und Sicherung ihrer staatlichen Integrit&auml;t und eine stabile, dauerhafte Friedensl&ouml;sung sind daf&uuml;r die zentralen Voraussetzungen. Viele strukturelle und inhaltliche Fragen zur europ&auml;ischen Sicherheit, die zumeist nicht neu sind, stellen sich in diesem Zusammenhang. Sie bed&uuml;rfen aber unter den neuen Bedingungen neuer Antworten.<br>\nWill man den Krieg beenden und die Grundlage f&uuml;r einen neuen Frieden schaffen, m&uuml;ssen auch die Ursachen des Konflikts verstanden werden. Es ist offenkundig, dass f&uuml;r einen konstruktiven Neuanfang in Europa wieder kooperative Sicherheitsarrangements insbesondere bei der nuklearen und konventionellen R&uuml;stungskontrolle n&ouml;tig sein werden. Die Alternative w&auml;re ein ruin&ouml;ses Wettr&uuml;sten, eine neue Teilung Europas und ein neuer Kalter Krieg nicht nur mit Russland, sondern auch mit dem von den USA bereits als k&uuml;nftiger Hauptgegner identifizierten China, der kommenden zweiten Supermacht, und damit die faktische Kapitulation vor den &ouml;kologischen und sozialen Menschheitsproblemen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/willy-brandt-kreis-nicht-die-entspannungspolitik-mit-russland-hat-zum-ukraine-krieg-gefuehrt-li.247711\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie: Fast alle Jugendliche schon mit Corona-Antik&ouml;rpern<\/strong><br>\nLaut einer in Vorpommern durchgef&uuml;hrten Studie hat der weitaus &uuml;berwiegende Teil der untersuchten Jugendlichen bereits Coronavirus-Antik&ouml;rper. &bdquo;In der &auml;lteren Altersgruppe von 13 bis 18 sind jetzt fast alle geimpft oder genesen&ldquo;, sagte die Leiterin der Untersuchung, Almut Meyer-Bahlburg, der Deutschen Presse-Agentur. Der Anteil der Proben mit Antik&ouml;rpern betrage um die 95 Prozent. Sie stammten von einer Impfung oder einer durchmachten Erkrankung. (&hellip;)<br>\nDer eigentliche Fokus der Studie liegt auf der Erfassung der Dunkelziffer. Zu unentdeckten Infektionen werden Proben zugeordnet, wenn der oder die Betroffene nicht geimpft ist und ihm oder ihr auch keine Infektion zuvor bewusst war. Zur Abfrage dient ein Fragebogen.<br>\nDie Dunkelziffer war gerade im Zusammenhang mit Schutzma&szlig;nahmen in Schulen immer wieder Thema gewesen. Die Untersuchung ergab bislang eine eher geringe Dunkelziffer. Der Anteil zuvor unentdeckter Infektionen habe im Verlauf zwar leicht zugenommen, liege insgesamt aber nur bei etwa zwei Prozent, sagte Meyer-Bahlburg. Das sei &bdquo;wirklich nicht sehr hoch&ldquo;. Sie f&uuml;hre das auch auf engmaschige Tests zur&uuml;ck. Auch Omikron habe nicht zu einer &bdquo;Explosion&ldquo; gef&uuml;hrt. (&hellip;)<br>\nEine zus&auml;tzliche Analyse soll auch die Unterscheidung von Antik&ouml;rpern infolge einer Impfung und Antik&ouml;rpern infolge einer Infektion erm&ouml;glichen. Eine Publikation sei geplant.<br>\nEin weiteres vorl&auml;ufiges Ergebnis der Studie: Den Angaben der Frageb&ouml;gen zufolge belastete die Corona-Pandemie Eltern und Kinder zuletzt weniger stark als zu Beginn der Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Nachrichten\/Studie-Fast-alle-Jugendliche-schon-mit-Corona-Antikoerpern-430809.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dennoch schlie&szlig;t die politische Exekutive in Bund und L&auml;ndern insbesondere eine erneute Maskenpflicht in Schulen ab Herbst 2022 nicht aus &hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Welche Corona-Regeln sollen in Innenr&auml;umen, Schule und &Ouml;PNV gelten?<\/strong><br>\n&bdquo;Die Wirksamkeit von Masken f&uuml;r den Einzelnen in Innenr&auml;umen ist unstreitig&ldquo;, sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). &bdquo;Deswegen wird eine Form der Maskenpflicht in Innenr&auml;umen in unserem Konzept sicher eine Rolle spielen.&ldquo; Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der mit Buschmann &uuml;ber Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz ber&auml;t, ist grunds&auml;tzlich f&uuml;r Vorgaben zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Buschmann sagte: &bdquo;Wir m&uuml;ssen sehr ernst nehmen, was uns im Herbst und Winter erwartet.&ldquo;<br>\nOb es im Herbst 2022 auch eine R&uuml;ckkehr zur Maskenpflicht an den Schulen geben wird, ist derzeit noch unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swp.de\/panorama\/maskenpflicht-herbst-2022-corona-regeln-schule-bus-bahn-65518795.html\">S&uuml;dwest Presse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser SWP-Artikel weist zwar auf die Empfehlung des &bdquo;ExpertInnenrat der Bundesregierung&ldquo; hin, nicht jedoch auf den Evaluationsbericht der Sachverst&auml;ndigen. Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85697#h13\">Von wegen evidenzbasiert: Sachverst&auml;ndige kritisieren Corona-Ma&szlig;nahmen <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85680#h01\">EIL: Desastr&ouml;se Daten zur Covid-Pandemie! (Evaluierungsbericht)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85494#h01\">Die Corona-Politik wollte nie wissen, ob sie funktioniert &ndash; und daran ist sie gescheitert<\/a> <\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>jeweils mit einer Anmerkung. Interessant dazu d&uuml;rfte auch sein, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63728#h13\">dass T-Zellen gegen saisonale Coronaviren auch SARS-CoV-2 erkennen<\/a> (ebenfalls mit einer Anmerkung).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pandemie-Bek&auml;mpfung: Corona: Hunderte warten in Schutzanz&uuml;gen auf Quarant&auml;ne-Busse in China<\/strong><br>\nBizarre Bilder aus China zeigen, wie sich Menschenmengen in Ganzk&ouml;rper-Anz&uuml;gen in den Stra&szlig;en sammeln. Sie sollen in Quarant&auml;ne gebracht werden.<br>\nDie Aufnahmen erinnern an eine Kolonne von Astronauten. Hunderte Menschen in wei&szlig;en Schutzanz&uuml;gen stehen dort in Schlangen und gehen in Reihen die Stra&szlig;e entlang. Der Quelle nach wartet die Menge an Personen, die in dem Video zu sehen ist nur darauf, in staatliche Quarant&auml;ne-Einrichtungen f&uuml;r Covid-19-Patienten gebracht zu werden.<br>\nDas Video dieser Szenen ver&ouml;ffentlichte die Zeitung South China Morning Post in der vergangenen Woche. Offenbar stammen diese Aufnahmen aus Wuxi, einer Stadt nahe der Ostk&uuml;ste Chinas. In Wuxi leben mehr als sieben Millionen Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/corona-massnahmen-zero-covid-hunderte-warten-in-schutzanzuegen-auf-quarantaene-busse-in-wuxi-china-li.247883\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>4. Impfung f&uuml;r alle ist Unsinn: Wer sie wirklich braucht &ndash; und wer nicht<\/strong><br>\nWer braucht denn jetzt eigentlich die vierte Impfung? In dieser Frage sind sich Experten bislang uneins. J&uuml;ngst empfahl Lauterbach sie auch f&uuml;r J&uuml;ngere, die Stiko ist dagegen. Top-Virologe Alexander Kekul&eacute; erkl&auml;rt, was f&uuml;r eine Empfehlung f&uuml;r welche Gruppen spricht.<br>\nSich &ouml;ffentlich mit den eigenen Beratern anzulegen, ist f&uuml;r Politiker keine gute Idee. Trotzdem zog Professor Karl Lauterbach vergangene Woche wieder einmal seinen wei&szlig;en Kittel an und empfahl kurzerhand pers&ouml;nlich die zweite Boosterimpfung f&uuml;r Alle, die &bdquo;den Sommer genie&szlig;en&ldquo; und &bdquo;kein Risiko eingehen&ldquo; wollen.<br>\nAlle Altersgruppen vierfach zu impfen &ndash; die Vakzine von BioNTech ist ab f&uuml;nf Jahren zugelassen &ndash;, ist nat&uuml;rlich genauso Unsinn wie das Versprechen, dass man dadurch kein Risiko mehr h&auml;tte, an Covid zu erkranken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/coronavirus-4-impfung-fuer-alle-ist-unsinn-wer-sie-wirklich-braucht-und-wer-nicht_id_118651305.html\">Alexander Kekul&eacute; auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lebensabend in Armut<\/strong><br>\nViele Menschen in BRD bekommen auch nach 45 Versicherungsjahren Rente von unter 1.000 Euro. Bundessozialgerichtspr&auml;sident fordert &raquo;Reform&laquo;<br>\nIm Alter erwartet viele Menschen in Deutschland ein Leben in Armut oder nur knapp oberhalb der Armutsgrenze. Der Pr&auml;sident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel, hat nun eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung angemahnt. Beim 1. Bayerischen Sozialrechtstag sagte er am Freitag, auch Beamte und Selbst&auml;ndige sollten k&uuml;nftig in die Rentenkasse einzahlen m&uuml;ssen.<br>\n&raquo;Die derzeitigen Befreiungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte und die Versicherungsfreiheit der Beamten, Richter und Soldaten sind nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;&laquo;, betonte Schlegel. Deshalb sollten k&uuml;nftig ausnahmslos alle Erwerbst&auml;tigen zu einem neu zu definierenden Sicherungsniveau in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) einbezogen werden und Beitr&auml;ge zahlen m&uuml;ssen. Dies gelte auch f&uuml;r geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte.<br>\nSelbst&auml;ndige einzubeziehen sei schon deshalb notwendig, um Widerspr&uuml;che im geltenden Recht zu beseitigen. Es gebe keine sachliche Rechtfertigung f&uuml;r die Befreiung von der Versicherungspflicht. Altersarmut, eine Abh&auml;ngigkeit vom Ehegatten, Partner oder ein Sichverlassen auf die Hinterbliebenenrente seien dadurch vorprogrammiert.<br>\n&raquo;Das neue Sicherungsziel der GRV sollte f&uuml;r die Zukunft so definiert werden, dass jeder Erwerbst&auml;tige nach einem erf&uuml;llten Berufsleben &ndash; realistisch sind maximal 40 Arbeitsjahre &ndash; von seiner Altersrente gut leben kann&laquo;, so Schlegel. Zehn bis 20 Prozent &uuml;ber dem Niveau der Sozialhilfe seien realistisch &ndash; und trotzdem ambitioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430753.altersversorgung-lebensabend-in-armut.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Frankreichs Atomkraftwerke: Probleme wegen Hitze<\/strong><br>\nGrenzwerte f&uuml;r die Gew&auml;ssererhitzung werden weiter angehoben. Da der altersschwache Atompark zur H&auml;lfte abgeschaltet ist, sind erhebliche Steigerungen des Strompreises in ganz Europa zu erwarten.<br>\n&ldquo;Ist nicht cool&rdquo;, titelt die franz&ouml;sische Tageszeitung Liberation zur Tatsache, dass die Atomkraftwerke in Frankreich die Gew&auml;sser jetzt noch deutlich st&auml;rker erhitzen d&uuml;rfen. Schon zuvor standen sechs Atomkraftwerke unter erh&ouml;hter Aufsicht, da wegen der Hitzeperioden Probleme zu erwarten sind.<br>\nAngeblich sollen, wie das die Atomlobby behauptet, Atomkraftwerke auf besondere Art Versorgungssicherheit gew&auml;hrleisten, zudem sollen sie billig Strom liefern, umweltfreundlich und klimafreundlich sein. Eine Realit&auml;tspr&uuml;fung zeigt da anderes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreichs-Atomkraftwerke-Probleme-wegen-Hitze-7181896.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stammstrecken-Debakel: Opposition wirft S&ouml;der Vertuschung vor<\/strong><br>\nDie Staatsregierung soll bereits 2020 gewusst haben, dass der Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke in M&uuml;nchen sich verz&ouml;gern und die Kosten explodieren w&uuml;rden. Die Opposition fordert einen Untersuchungsausschuss.<br>\nMinisterpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) soll bereits Ende 2020 von den massiven Kostensteigerungen und Bauverz&ouml;gerungen bei der zweiten S-Bahn-Stammstrecke gewusst haben. Im Dezember dieses Jahres soll ein Brief aus dem Bauministerium in der Staatskanzlei eingegangen sein, in dem auf die massiven Probleme hingewiesen, unverz&uuml;gliches Handeln empfohlen und vor der Gefahr durch das Zur&uuml;ckhalten von Informationen gewarnt wurde. Das berichtete die Augsburger Allgemeine.<br>\nDie Gr&uuml;nen und die SPD im Landtag werfen S&ouml;der und seiner CSU vor, dass sie auf den Brief nicht reagiert haben. &ldquo;Die ungeheuerliche CSU-Manipulation bei der zweiten Stammstrecke dr&auml;ngt der Opposition geradezu die &Uuml;berlegung eines weiteren Untersuchungsausschusses auf&rdquo;, erkl&auml;rte der SPD-Abgeordnete Markus Rinderspacher. Sein Fraktionschef Florian von Brunn deutete mit einer Frage an, dass S&ouml;der die Nachrichten wegen seiner pers&ouml;nlichen Ambitionen vertuscht haben k&ouml;nnte. &ldquo;Hatte das Stillschweigen etwas mit seiner Kanzlerkandidatur und der Konkurrenz mit Armin Laschet zu tun?&rdquo;<br>\nAuch die Gr&uuml;nen werfen der Staatsregierung Versagen in ihrer Funktion als Bauherr vor. &ldquo;Erst wird bewusst verschleppt, dann wird verschleiert&rdquo;, schrieb Fraktionschef Ludwig Hartmann auf Twitter. &ldquo;Und wenn das nicht mehr klappt, wird anderen die Verantwortung in die Schuhe geschoben.&rdquo; Damit spielt Hartmann auf die Auseinandersetzung des Freistaats mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) &uuml;ber die Bezahlung der Mehrkosten an. [&hellip;]<br>\nDer Brief aus dem Bauministerium von Dezember 2020, der der Augsburger Allgemeinen vorliegt, belegt nun, dass es sich um weit mehr gehandelt hat. Demzufolge hatte die Bahn als ausf&uuml;hrendes Unternehmen dem Freistaat bereits im Herbst 2020 mitgeteilt, dass fr&uuml;hestens 2034 die ersten Z&uuml;ge fahren k&ouml;nnten. Die Kosten waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf 5,2 Milliarden Euro gestiegen. CSU-Generalsekret&auml;r Martin Huber wies die Kritik zur&uuml;ck. &ldquo;Der Versuch, einen Austausch auf Beamtenebene ohne valide Zahlen zu skandalisieren, ist sch&auml;big&rdquo;, schrieb er auf Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-stammstrecke-verzoegerung-staatsregierung-soeder-1.5623427%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Layla und die Liberalen: Triebabfuhr statt Klassenkampf<\/strong><br>\nGeht es wirklich darum, den &bdquo;Verbotseifer&ldquo; der Linken anzuprangern? Was die Debatte um einen Ballermannsong namens &bdquo;Layla&ldquo; &uuml;ber die Liberalen verr&auml;t [&hellip;]<br>\nDie Wirtschaftsliberalen attackieren die Linksliberalen f&uuml;r ihren vermeintlichen Verbotseifer. Sie sehen den Eskapismus in Gefahr, der den Lohnsklaven jenes &bdquo;kleine Vergn&uuml;gen&ldquo; schenkt, das ihren Status als f&uuml;r die wirtschaftliche Verwertbarkeit abgerichtete rationale Wesen sichert. Die Linksliberalen wiederum denken in anderer Weise eiskalt-rational und nicht dialektisch. Als ob Frauenverachtung aus der Gesellschaft effizient verschw&auml;nde, wenn frauenverachtende Lieder aus Bierzelten verbannt blieben. Warum sie das Kirmes-Aus f&uuml;r Layla in W&uuml;rzburg gut findet, begr&uuml;ndete die Autorin des Textes in der S&uuml;ddeutschen mit diesem Satz: &bdquo;Die Stadt entschied sich, so will es der freie Markt.&ldquo;<br>\nWas beide Seiten ausblenden: Wer solche Songs in Bierzelten gr&ouml;lt, wurde &uuml;ber Jahrzehnte hinweg zum Einzelk&auml;mpfer gemacht in einer wirtschaftsliberalen Konkurrenzlogik, ohne dass Linksliberale es verhindert h&auml;tten. Man kann nicht oft genug daran erinnern, dass es eine Bundesregierung aus SPD und Gr&uuml;nen war, die den Sozialstaat abgebaut, das Gesundheitssystem privatisiert und den Finanzmarkt dereguliert hat. Beide Parteien sind nun wieder an der Macht und planen, die aktuelle Krise auf dem R&uuml;cken der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsh&auml;lfte zu managen. So wird das notwendig falsche Bewusstsein von einer Front zwischen &bdquo;den linken Eliten&ldquo; und &bdquo;dem einfachen Volk&ldquo; leider einstweilen fortbestehen und in Bierzelten eher Triebabfuhr mit Layla betrieben werden als Klassenkampf mit der Internationalen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/layla-und-die-liberalen-triebabfuhr-statt-klassenkampf\">Christian Baron in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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