{"id":86047,"date":"2022-07-20T08:39:37","date_gmt":"2022-07-20T06:39:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047"},"modified":"2022-07-20T08:39:37","modified_gmt":"2022-07-20T06:39:37","slug":"hinweise-des-tages-4154","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h01\">Das aberwitzige PCK-Szenario<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h02\">Steigende Preise: Der Protest muss von links kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h03\">Einigung nach elf Wochen Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h04\">Die Verlockung der Unvernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h05\">Addicted! Wie strategische Abh&auml;ngigkeiten den Umbau der europ&auml;ischen Wirtschaft bedrohen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h06\">Bernd Raffelh&uuml;schen warnt vor 3-Billionen-Euro-Loch in der Rentenversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h07\">Kosten explodieren: Bund verzockt sich massiv bei Staatsanleihen: Milliardenkosten f&uuml;r Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h08\">Im Ziel einig: Putin und Erdogan in Teheran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h09\">Bidens Besuch in Israel, das seit Jahrzehnten pal&auml;stinenische Gebiete okkupiert, und beim kriegsf&uuml;hrenden saudischen Diktator<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h10\">T&uuml;rkei k&ouml;nnte Veto gegen schwedischen NATO-Beitritt reaktivieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h11\">Kr&auml;fteverschiebungen in Lateinamerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h12\">Venezuela: USA schleusen S&ouml;ldner f&uuml;r Anschl&auml;ge auf Erd&ouml;linfrastruktur ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h13\">Kriege und andere Verbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h14\">Bei Gro&szlig;veranstaltungen k&ouml;nnten Corona-Tests Pflicht werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h15\">Illegaler Bergbau von Seltenen Erden im Norden Myanmars mit chinesischer Unterst&uuml;tzung nimmt stark zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86047#h16\">Superstarker Dollar bedroht die Weltwirtschaft<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das aberwitzige PCK-Szenario<\/strong><br>\nWas wei&szlig; Robert Habeck schon von ostdeutscher Lebensrealit&auml;t? Eindr&uuml;cke aus dem brandenburgischen Schwedt<br>\nDer PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt soll das russische &Ouml;l abgedreht werden. Tausende Arbeitspl&auml;tze sind in Gefahr. In sommerlicher Hitze prangen entlang der Lindenallee Parolen von Hohlkammerplakaten: &raquo;Ein Garantieplan f&uuml;r Schwedt!&laquo; und &raquo;Stirbt die PCK, stirbt die Region!&laquo; Slogans der zwei Parteien, die in Ostdeutschland noch am st&auml;rksten um Aufmerksamkeit ringen, Linkspartei und AfD.<br>\nRelativ neu im Angebot zur politischen Willensbildung ist ein &raquo;Zukunftsb&uuml;ndnis Schwedt&laquo;, geschmiedet zwischen engagierten B&uuml;rgern und der regionalen Unternehmerschaft. Zur ersten Kundgebung des B&uuml;ndnisses am 29. Juni kam Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) auf den Platz der Befreiung. Der L&uuml;becker Apothekersohn hatte zwei Ostdeutsche mitgebracht, einen Parteikollegen aus seinem Ministerium und den Ostbeauftragten der Bundesregierung. Staatssekret&auml;r Michael Kellner und Staatsminister Carsten Schneider verbrachten ihre &raquo;kostbare Zeit&laquo; an jenem Tag allerdings ausschlie&szlig;lich hinter der B&uuml;hne. Das Publikum schien nicht in Stimmung f&uuml;r einen Auftritt weiterer Politiker. So blieb Habeck der einzige Redner. Mehr als 3.000 Menschen schauten hinauf zur B&uuml;hne. Der Minister hatte kaum in einleitenden Worten sein Mitgef&uuml;hl ausgedr&uuml;ckt, als die Arroganz der Inszenierung mit ersten Unmuts&auml;u&szlig;erungen quittiert wurde. Habecks eigenwillige Behauptung, die Sanktionen gegen Russland w&uuml;rden wirken, sorgte f&uuml;r Heiterkeit. Unbeirrt stellte sich Habeck in die Tradition alle jener westdeutschen Liberalen, die seit den 90er Jahren den Osten heimsuchten, um dessen Bewohnern Handlungsohnmacht zu suggerieren und damit das Schlimmste zu verhindern (kollektives Handeln). Das gegen die existentiellen Interessen der Besch&auml;ftigten beschlossene &Ouml;lembargo sei notwendig, um Wichtigeres zu erreichen, belehrte der Politstar die Anwesenden. Sie seien, so der Subtext, wegen fehlenden Weitblicks nicht in der Lage, das zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430812.energieversorgung-das-aberwitzige-pck-szenario.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steigende Preise: Der Protest muss von links kommen<\/strong><br>\nW&auml;hrend wir ungehalten in einen katastrophalen Winter schlittern, will die Innenministerin Nancy Faeser schon jetzt die Proteste statt der Preise deckeln. Das sollten wir nicht hinnehmen.<br>\nW&auml;hrend wir noch unter der Hitzewelle &auml;chzen, k&uuml;ndigt sich durch die massiven Preisanstiege und den Gasmangel ein kalter Winter an. Die Energieversorgung m&uuml;sste eigentlich schon jetzt vorgeplant werden, doch die Bundesregierung scheint die Krise aussitzen zu wollen. Finanzminister Christian Lindner schlie&szlig;t weitere Entlastungspakete f&uuml;r 2022 aus und Energieminister Robert Habeck gibt der Bev&ouml;lkerung vorsorglich schon einmal Spartipps. Dass dieser Sparkurs bei gleichzeitig steigenden Preisen die soziale Ungleichheit versch&auml;rfen wird, scheint man auch in der Bundesregierung verstanden zu haben, weshalb Innenministerin Nancy Faeser bereits jetzt vor radikalen Protesten warnt. Die Beh&ouml;rden seien auf das neue Protestgeschehen vorbereitet, mahnt sie mit Blick auf die von rechts vereinnahmten Corona-Demonstrationen &ndash; und meint doch potenziell jeden Protest. Denn die &raquo;Populisten&laquo; spalten laut Faeser die Gesellschaft: &raquo;Sie wollen Krisen noch versch&auml;rfen, um daraus Profit zu schlagen&laquo;, warnt sie. Damit lenkt sie die Aufmerksamkeit von der Unf&auml;higkeit der Bundesregierung auf den drohenden &ndash; und in diesem Fall &ndash; legitimen Protest ab und diffamiert ihn zugleich als rechts. Durch ihre &Auml;u&szlig;erungen legt sie bereits jetzt fest, dass Protest aus der Bev&ouml;lkerung nicht toleriert werden wird, obwohl zu diesem Zeitpunkt &uuml;berhaupt nicht ausgemacht ist, aus welcher Richtung er kommen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/steigende-preise-der-protest-muss-von-links-kommen-nancy-faeser-energiekrise-preissteigerungen-gaslieferungen-inflation-konzertierte-aktion-entlastungspaket\/\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Energiekrise: In Ostdeutschland k&ouml;nnte Stimmung bald kippen<\/strong><br>\nAngesichts steigender Preise warnt eine ostdeutsche Ministerin vor sozialen Unruhen. Ostdeutsche CDU-Politiker erinnern Robert Habeck an seinen Amtseid und Wirtschaftsverb&auml;nde zeigen sich offen f&uuml;r russisches Erd&ouml;l.<br>\nIn Ostdeutschland ist die Bundesregierung nicht wohlgelitten; besonders die Sanktionspolitik gegen&uuml;ber Russland erhitzt zunehmend die Gem&uuml;ter. Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange (SPD) sagte im Interview mit der M&auml;rkischen Oderzeitung (MOZ), der Unmut sei l&auml;ngst auf der Stra&szlig;e sp&uuml;rbar.<br>\nVon dieser Situation wollen nun offenbar auch die Christdemokraten profitieren. CDU-Wirtschaftspolitiker aus den f&uuml;nf ostdeutschen Fl&auml;chenl&auml;ndern haben sich in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) gewandt.<br>\nDie massiv gestiegenen Energiepreise treiben die Inflation in nicht gekannte H&ouml;hen, hei&szlig;t es da, und das treffe Ostdeutschland besonders. &ldquo;Das, was in den vergangenen 30 Jahren nach der Wende m&uuml;hsam aufgebaut und stabilisiert wurde, wird nicht mehr zu retten sein, wenn die Bundesregierung an ihrer bisherigen Linie ideologisch gepr&auml;gter Energiepolitik festh&auml;lt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Energiekrise-In-Ostdeutschland-koennte-Stimmung-bald-kippen-7184059.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Einigung nach elf Wochen Streik<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigten in den sechs Universit&auml;tskrankenh&auml;usern in Nordrhein-Westfalen k&ouml;nnen ihren Streik beenden. Nachdem am gestrigen Montag die zw&ouml;lfte Woche des Ausstandes begonnen hatte, haben Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi in der Nacht zum Dienstag eine Einigung erzielt. Beide Seiten haben zugestimmt. Der neue Tarifvertrag Entlastung tritt ab dem 1. Januar 2023 in Kraft und hat eine Laufzeit von f&uuml;nf Jahren. Die Umsetzung wird stufenweise und mit &Uuml;bergangsfristen erfolgen, teilen die Universit&auml;tskliniken mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/einigung-nach-elf-wochen-streik\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu: <strong>Streik an NRW-Unikliniken wird ausgesetzt<\/strong><br>\nDie Tarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi empfiehlt den Besch&auml;ftigten in der Pflege, den mit den Arbeitgebern verhandelten &ldquo;Tarifvertrag Entlastung&rdquo; anzunehmen.<br>\nAn den sechs Unikliniken in NRW wird am Mittwochmorgen nicht mehr gestreikt. In einer Urabstimmung werden die Pflegenden bis zum 5.8. entscheiden, ob sie dem Verhandlungsergebnis zustimmen. Kernst&uuml;ck des &ldquo;Tarifvertrags Entlastung&rdquo; ist ein besserer Personalschl&uuml;ssel vor allem bei den patientennahen Besch&auml;ftigten.<br>\nDer Verhandlungsf&uuml;hrer der Arbeitgeber zeigte sich erleichtert &uuml;ber das bevorstehende Streikende. Mit 79 Tagen war dieser Streik der bisher l&auml;ngste im Gesundheitswesen in NRW. Eine Einigung hatten die Tarifparteien in der Nacht von Montag auf Dienstag erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/unikliniken-nrw-streik-einigung-verdi-100.html\">WDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Verlockung der Unvernunft<\/strong><br>\nDie Inflation liegt nahe der 10-Prozentmarke &ndash; und es herrscht pure Panik. Der Druck auf die Zentralbanken, endlich die Notbremse zu ziehen, w&auml;chst. Und Deutschland will zur&uuml;ck zur Schuldenbremse. Doch eine provozierte Rezession hilft niemanden.<br>\nDie Covid-19 Pandemie ist keineswegs &uuml;berwunden, bleibt bis auf weiteres eine tagt&auml;gliche Bedrohung f&uuml;r Mensch und Wirtschaft. Die Ukraine-Invasion Russlands ist ein weiterer schwerer Schlag f&uuml;r die Weltwirtschaft und das Sicherheitsempfinden der Europ&auml;er; abgesehen von der akuten Bedrohung von Leib und Leben in der Krisenregion selbst. Im Hintergrund schwilt derweil ungebremst diejenige Krise, die eigentlich im Vordergrund aller menschlichen Bem&uuml;hungen stehen sollte: Die Klimakatastrophe.<br>\nDiese akute Dreifach-Herausforderung der Menschheit, die besonders in armen L&auml;ndern die Armut wieder rasant antreibt, droht auch westliche Gesellschaften und Demokratien weiter zu destabilisieren. Noch immer hatte der reiche Westen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen seiner Finanzkrisen von 2007-12 nicht &uuml;berwunden, als die Covid-19 Pandemie im Fr&uuml;hjahr 2020 auf eine nur scheinbar robuste Weltwirtschaft hereinbrach. Zun&auml;chst wurde kreativ gehandelt. Jetzt droht man wieder alten Mustern zu verfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/25-2022\/verlockung-der-unvernunft-widerstehen\/\">J&ouml;rg Bibow auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Addicted! Wie strategische Abh&auml;ngigkeiten den Umbau der europ&auml;ischen Wirtschaft bedrohen<\/strong><br>\nPandemie, Krieg, Klimakrise: Die globalen Krisen r&uuml;cken die Frage der Versorgungssicherheit ins Zentrum der politischen Diskussion. Zusammenbrechende Lieferketten, wachsende Unsicherheit und unabw&auml;gbare Preisentwicklungen erzeugen Spannungen und vertiefen die Ungleichheit in Wirtschaft und Gesellschaft. Denn sie treffen auf wirtschaftliche Strukturen, die massiv vom internationalen Fluss von Rohstoffen (z. B. &Ouml;l, Gas, seltene Erden) und Komponenten (z. B. Halbleiter, Chips, pharmazeutische Stoffe) abh&auml;ngig sind. Das gilt nicht nur f&uuml;r die Wirtschaft von heute. Solche Abh&auml;ngigkeiten k&ouml;nnten auch den ben&ouml;tigen Umbau hin zu einer nachhaltigen, CO2-freien und digitalen &Ouml;konomie des 21. Jahrhunderts gef&auml;hrden. Europa steht somit vor der gro&szlig;en Herausforderung, wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeiten langfristig zu reduzieren und die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/strategische-abhaengigkeiten-gefaehrden-versorgungssicherheit\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bernd Raffelh&uuml;schen warnt vor 3-Billionen-Euro-Loch in der Rentenversicherung<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Bernd Raffelh&uuml;schen warnt in einem Interview vor einem gewaltigen Finanzloch, das in der Rentenversicherung und bei den Sozialversicherungen herrscht. Allein der Rentenkasse fehlten 2040 schon drei Billionen Euro an R&uuml;ckstellungen. Ohne Reformen werde die Sozialversicherung nicht mehr zu finanzieren sein, da j&uuml;ngere Generationen 90-95 Prozent ihres Einkommens an Sozialversicherung und Fiskus abtreten m&uuml;ssten, um das jetzige Niveau der Versorgung aufrecht zu erhalten.<br>\nDer Freiburger &Ouml;konom Bernd Raffelh&uuml;schen ist bekannt daf&uuml;r, dass er mit drastischen Zahlen vor einem Kollaps der Sozialsysteme warnt &ndash; und Einschnitte fordert, um diese zu entlasten. So auch in einem aktuellen Interview mit Focus Online. Demnach m&uuml;sse sich Deutschland auf ein Billionen-Euro-Loch in der Rentenversicherung einstellen. Hierbei handle es sich um versteckte Kosten, die beim Blick auf die &ouml;ffentliche Verschuldung noch niemand auf der Rechnung hat. Solle das aktuelle Versorgungsniveau beibehalten werden, m&uuml;ssten k&uuml;nftige Generationen fast ihr ganzes Einkommen f&uuml;r Sozialbeitr&auml;ge und Steuern opfern &ndash; ein unrealistisches Szenario, sodass k&uuml;nftige Beitragszahler den Generationenvertrag aufk&uuml;ndigen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4907102\/Bernd-Raffelhuschen-warnt-vor-3-Billionen-Euro-Loch-in-der-Rentenversicherung\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N:<\/strong> Herr Raffelh&uuml;schen macht mal wieder Panik mit gro&szlig;en Zahlen, deren Berechnung er mal wieder nicht n&auml;her erl&auml;utert. Man kann implizite Schulden von Umlagesystemen ausweisen, aber dann muss man z.B. Annahmen zum allgemeinen Zinsniveau treffen, die massive Abweichungen der Schuldenst&auml;nde ergeben k&ouml;nnen. Spannend ist auch, dass er den Zusammenbruch des Systems jetzt erst ab 2040 sieht. In den vorigen Jahren war immer von 2030 die Rede &ndash; Zufall? Wie er auf 95% Steuer- Sozialbeitragsbelastung der Beitragszahler in 2040 kommt, verr&auml;t der Mann auch nicht. Nicht fehlen darf der Hinweis, dass mit Kapitaldeckung ab den 1990ern alles billiger und besser gekommen w&auml;re. Was eine Umstellung auf Kapitaldeckung kostet, welche Risiken Kapitaldeckung hat und wie sie auf die Binnennachfrage wirkt: Fehlanzeige.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist daher schlicht gelogen, wenn Herr Raffelh&uuml;schen erkl&auml;rt, dass junge Leute in 2040 95% ihres Einkommens f&uuml;r Steuern und Sozialbeitr&auml;ge ausgeben m&uuml;ssten. Wer meint, dass er den Renteneintritt der Baby-Boomer finanziell anders gestalten muss, sollte alle Erwerbst&auml;tigen in die GRV aufnehmen und die Arbeitgeberbeitr&auml;ge durch einen Wertsch&ouml;pfungsbeitrag ersetzen. Der Bundeszuschuss wird durch eine Verm&ouml;gensteuer und eine massiv erh&ouml;hte Erbschaftsteuer aufgestockt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kosten explodieren: Bund verzockt sich massiv bei Staatsanleihen: Milliardenkosten f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nDie Finanzminister der Ampelvorg&auml;ngerregierungen, der jetzige Kanzler Olaf Scholz (SPD) und der CDU-Politiker Wolfgang Sch&auml;uble, haben sich bei der Schuldenaufnahme f&uuml;r den Bund massiv verspekuliert, wof&uuml;r nun die Steuerzahler mit Milliardensummen aufkommen m&uuml;ssen. Das geht aus internen Unterlagen des Bundesfinanzministeriums f&uuml;r den Haushalt 2023 hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegen<br>\nDanach m&uuml;ssen die Ausgaben f&uuml;r Zinsen im kommenden Jahr vor allem deshalb so stark von 16 auf fast 30 Milliarden Euro steigen, weil der Bund in den zur&uuml;ckliegenden Jahren Anleihen ausgegeben hat, die an die Inflationsrate gekoppelt sind. Weil das Risiko untersch&auml;tzt wurde, dass die Inflation massiv steigen k&ouml;nnte, sind nun unerwartet hohe Milliardensummen zur Bedienung dieser Staatsanleihen n&ouml;tig. [&hellip;]<br>\nBereits bei der Einf&uuml;hrung derartiger Anleihen in der Zeit der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) hatte der Bundesrechnungshof den Bund gewarnt, derart risikoreiche Anleihen auszugeben. Die damalige Koalition setzte sich aber dar&uuml;ber hinweg und verwies darauf, dass mit diesen Papieren &bdquo;mittelfristig die Erwartung eines Kostenvorteils&ldquo; verbunden sei. Seitdem wurden diese Papiere vom Bund regelm&auml;&szlig;ig herausgegeben. Im Umlauf sind derzeit laut Schuldenagentur noch Anleihen aus den Jahren 2021, 2015, 2014 und 2012.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/inflation-bundesregierung-hat-sich-verzockt-steuerzahler-muessen-milliarden-aufwenden-RGBPH5CXTBFY5A6Q5YAYL5VOBI.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im Ziel einig: Putin und Erdogan in Teheran<\/strong><br>\nAls eine Art Kontrapunkt zur j&uuml;ngsten Nah- und Mittelostreise von US-Pr&auml;sident Joseph Biden ist es bezeichnet worden: das Treffen der Pr&auml;sidenten Irans, Ebrahim Raisi, Russlands, Wladimir Putin, und der T&uuml;rkei, Recep Tayyip Erdogan am Dienstag. Die Einstufung trifft zu, ist aber nicht zu Ende gedacht.<br>\nBiden hatte erst in Israel, dann in Saudi-Arabien versucht, die Reihen gegen Iran und gegen Russland zu schlie&szlig;en. Gegen Iran, indem er die Zusammenarbeit zwischen Israel und den arabischen Golfstaaten zu f&ouml;rdern suchte; gegen Russland, indem er die Golfstaaten dr&auml;ngte, sich f&uuml;r die westliche Sanktionspolitik zu &ouml;ffnen oder doch zumindest mit der Ausweitung ihrer Erd&ouml;lf&ouml;rderung einen umfassenden Boykott russischen Erd&ouml;ls m&ouml;glich zu machen. In Teheran waren Iran und Russland jeweils um eine St&auml;rkung ihrer internationalen Kooperation bem&uuml;ht, um den Bestrebungen des Westens, sie zu isolieren, entgegenzutreten. Im Kern zielen beide sogar auf mehr &ndash; auf den Aufbau vielleicht nicht von B&uuml;ndnis-, aber doch von Kooperationsstrukturen jenseits des alten Westens, mit Kurs auf eine irgendwann nicht mehr von den transatlantischen M&auml;chten dominierte Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/430839.im-ziel-einig.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Putin und Erdogan in Teheran<\/strong><br>\nWie ist die &ldquo;strategische Partnerschaft&rdquo; gegen den Westen einzusch&auml;tzen? Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident tanzt zwischen den Bl&ouml;cken.<br>\nAls Treffen der &ldquo;Astana Troika&rdquo; bezeichnet Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Zusammenkunft in Teheran, die vom Spiegel als &ldquo;Gipfel der Opportunisten&rdquo; tituliert wird.<br>\nSo lie&szlig;e sich angesichts der W&uuml;nsche Bidens an den ultra-autorit&auml;r gef&uuml;hrten Staat Saudi-Arabien auch &uuml;ber den k&uuml;rzlichen Gipfel der Golfstaaten plus 3 polemisieren. Mit einem vielleicht bezeichnenden Unterschied: Solche harschen Propaganda-Bilder einer offiziellen Nachrichtenagentur wie von der staatlichen iranischen Agentur Irna gab es in Dschidda zur Einstimmung auf den Gipfel nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Putin-und-Erdogan-in-Teheran-7183814.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bidens Besuch in Israel, das seit Jahrzehnten pal&auml;stinensische Gebiete okkupiert, und beim kriegsf&uuml;hrenden saudischen Diktator<\/strong><br>\nGerade war Joe Biden in Israel, er hat sogar auch die Pal&auml;stinenser besucht, aber es kam eigentlich nichts heraus. Offenbar will Biden die Politik von Trump fortsetzen, eine enge Beziehung zwischen Israel und Saudi-Arabien und den Golfstaaten aufbauen. Das st&ouml;&szlig;t auch auf Entgegenkommen der neuen israelischen Regierung, auch was die Anti-Iran Politik betrifft.<br>\nMoshe Zuckermann: Biden h&auml;tte nat&uuml;rlich einen Plan f&uuml;r den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt mitbringen m&uuml;ssen. Aber das ist &uuml;berhaupt nicht denkbar, weil auch die neue Regierung und der neue Premierminister nichts am Hut mit Pal&auml;stina haben. [&hellip;] Der eigentliche Zweck seiner Reise scheint Saudi-Arabien gewesen zu sein, weil die Amerikaner jetzt wieder st&auml;rker vom saudischen &Ouml;l abh&auml;ngig sein werden. Geopolitisch ist das im Moment eine sehr wichtige Sache. [&hellip;]<br>\nBiden wollte, dass mehr &Ouml;l gef&ouml;rdert wird, um die Preise auf dem Weltmarkt und in den USA zu d&auml;mpfen. Aber Saudi-Arabien sagte nur, sie w&uuml;rden nur dann mehr f&ouml;rdern, wenn ein Mangel auf den Weltm&auml;rkten herrscht. Also auch hier gab es keinen Erfolg. Und es war ja doch auch eine Art Bittgang von Joe Biden, der nun mit dem Krieg in der Ukraine, wo angeblich die Freiheit und Demokratie und was wei&szlig; ich vor den Russen verteidigt wird, ausgerechnet zu einem Diktator geht, der einen Krieg im Jemen mit viel mehr Opfern f&uuml;hrt als Russland bislang in der Ukraine. [&hellip;]<br>\nWo siehst du das eigentliche Problem?<br>\nMoshe Zuckermann: Ich sehe noch immer das Kernproblem im pal&auml;stinensischen Konflikt. Es gibt mittlerweile auch Ausl&auml;ufer etwa im Jemen, auch was sich im Libanon oder in Syrien abspielt, ist explosiv. Der pal&auml;stinensische Konflikt aber tangiert alles, was in der Region l&auml;uft. Das verhindert noch immer, dass es einen ernstzunehmenden, einen warmen Frieden mit Jordanien und auch mit &Auml;gypten gibt, obwohl es einen formalen Frieden gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/bidens-besuch-in-israel-das-seit-jahrzehnten-palaestinenische-gebiete-okkupiert-und-beim-kriegsfuehrenden-saudischen-diktator\/\">Overton Magazin <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>T&uuml;rkei k&ouml;nnte Veto gegen schwedischen NATO-Beitritt reaktivieren<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nErdogan wird den Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verhindern, solange diese nordischen L&auml;nder nicht 73 Personen ausliefern, die von seiner Regierung als Terroristen betrachtet werden.<br>\nAm Montag wies der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan darauf hin, dass sein Land sein Veto gegen den Beitritt Schwedens zur Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) reaktivieren kann.<br>\n&ldquo;Auf dem NATO-Gipfel in Madrid haben wir unsere bedingte Zustimmung zu Finnland und Schweden gegeben&hellip; Wenn sie nicht die notwendigen Schritte unternehmen, um unsere Bedingungen zu erf&uuml;llen, werden wir den Prozess einfrieren&rdquo;, sagte Erdogan.<br>\n&ldquo;Wir sehen, dass insbesondere Schweden kein gutes Bild abgibt. Unsere Haltung in dieser Frage ist sehr klar. Der Rest liegt bei ihnen&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nVor der Einigung in Madrid und der Aufhebung ihres Vetos hatte die T&uuml;rkei den Beitritt Finnlands und Schwedens zur Atlantischen Allianz mit dem Argument blockiert, dass diese nordischen L&auml;nder 73 Personen sch&uuml;tzen, die von der t&uuml;rkischen Regierung als Terroristen betrachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Turkiye-Could-Reactivate-Veto-Against-Swedish-NATO-Accession-20220718-0014.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kr&auml;fteverschiebungen in Lateinamerika<\/strong><br>\nDeutschland und die EU drohen in Lateinamerika noch weiter an Einfluss zu verlieren. Dies geht aus Wirtschaftsdaten sowie aus einer aktuellen Analyse der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hervor. Demnach verzeichnet die EU &bdquo;trotz langj&auml;hriger Pr&auml;senz in der Region&ldquo; dort schon heute &bdquo;Positionsverluste bei Handel und Investitionen&ldquo;. In Lateinamerika selbst haben sich die Gewichte erheblich verschoben. W&auml;hrend die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dort aufgrund ihrer &bdquo;Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo; gegen&uuml;ber weiten Teilen der Region schw&auml;cher geworden seien, sei Chinas Einfluss in die H&ouml;he geschnellt, erkl&auml;ren US-Experten. Dies erm&ouml;glicht es diversen lateinamerikanischen Staaten nun, eine sp&uuml;rbar eigenst&auml;ndigere Au&szlig;enpolitik zu entwickeln. J&uuml;ngstes Beispiel ist Argentinien, das erst vor kurzem bekr&auml;ftigt hat, dem BRICS-B&uuml;ndnis beitreten zu wollen, das seinerseits darauf zielt, Schwellenl&auml;ndern den weiteren Aufstieg zu erm&ouml;glichen &ndash; auch gegen den Widerstand der westlichen M&auml;chte. Deutlich wurden die Kr&auml;fteverschiebungen erst vor kurzem, beim Streit um den j&uuml;ngsten Amerikagipfel&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8982\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Venezuela: USA schleusen S&ouml;ldner f&uuml;r Anschl&auml;ge auf Erd&ouml;linfrastruktur ein<\/strong><br>\nCaracas wirft Washington vor, S&ouml;ldner nach Venezuela einzuschleusen, damit sie dort Anschl&auml;ge auf Erd&ouml;lraffinerien aus&uuml;ben. Nach Angaben der venezolanischen Beh&ouml;rden soll es an diesem Wochenende eine Attacke gegen eine Erd&ouml;lleitung im Nordosten des Landes gegeben haben.<br>\nDiosdado Cabello, der erste Vizepr&auml;sident der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), hat die US-Regierung f&uuml;r den j&uuml;ngsten angeblichen Anschlag auf eine Erd&ouml;lleitung des venezolanischen Staatskonzerns PDVSA verantwortlich gemacht. Das hochrangige Mitglied der Regierungspartei bezeichnete dies als Teil der Politik des &ldquo;nordamerikanischen Imperialismus&rdquo; gegen das s&uuml;damerikanische Land. Die US-Regierung schleuse zu diesem Zweck S&ouml;ldner nach Venezuela ein. Einige von ihnen seien inzwischen festgenommen und andere wegen eines versuchten Pr&auml;sidentenmordes verurteilt worden. Washington lasse nicht von Versuchen ab, das s&uuml;damerikanische Land zu destabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/amerika\/143849-venezuela-usa-schleusen-soldner-fur\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kriege und andere Verbrechen<\/strong><br>\n&ldquo;Deutschland darf kein sicherer Hafen f&uuml;r Kriegsverbrecher werden!&rdquo; Mit dieser unmissverst&auml;ndlichen Botschaft verband Generalbundesanwalt Peter Frank die Ank&uuml;ndigung eines Strukturermittlungsverfahrens gegen US- und NATO-Milit&auml;rs, die Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben. Ermittelt werde auch gegen die politisch Verantwortlichen. Die von dem Journalisten Julian Assange bei Wikileaks ver&ouml;ffentlichten Beweismaterialien bildeten eine wichtige Grundlage f&uuml;r rasche konkrete Ergebnisse, sagte der Generalbundesanwalt.<br>\nWieso wissen wir sofort, dass es sich hier um einen Fake handelt? Das beschriebene Vorgehen w&uuml;rde doch genau der Demokratie und den Menschenrechten entsprechen, denen Politik und Justiz zu dienen behaupten. In der Tat gibt es umfangreiches Material, die Ermittlungen nicht nur erm&ouml;glichen, sondern zwingend erfordern w&uuml;rden. Die &ldquo;einzige Weltmacht&rdquo; bekennt sich &ouml;ffentlich zu den unz&auml;hligen Verbrechen, die sie im Benehmen mit der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; begangen hat. Bei seiner Jahrespressekonferenz spricht der Generalbundesanwalt aber nur &uuml;ber m&ouml;gliche Prozesse gegen russische Soldaten im Ukrainekrieg.<br>\nWarum hat die Bundesanwaltschaft keine Strafverfolgung eingeleitet, als die USA auf L&uuml;gen basierend den Irak angriffen und hunderttausende Tote und ein zerst&ouml;rtes Land hinterlie&szlig;en? Hat die Beh&ouml;rde die Aussage der ehemaligen US-Au&szlig;enministerin Albright nicht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet, f&uuml;nfhunderttausend tote irakische Kinder durch US-Boykottma&szlig;nahmen seien ein angemessener Preis gewesen? Was tat und tut der Generalbundesanwalt bei systematischer Folter in Guantanamo oder beim Drohnenkrieg mit tausenden toten Zivilisten? Befasst sich die Bundesanwaltschaft mit den ungez&auml;hlten Verbrechen in Libyen, Syrien, Jemen? Auch Verantwortliche f&uuml;r die &uuml;ber zweihunderttausend zivilen Opfer der Luft-, Drohnen- und Raketenangriffe in Afghanistan sind bekannt. Eine aktuelle Dokumentation der BBC in Gro&szlig;britannien belegt Dutzende Morde an Zivilisten durch englische und australische Elitesoldaten. Alle T&auml;ter kamen straflos davon. Erinnert sei ferner an die saloppe Bemerkung von Gerhard Schr&ouml;der, er habe als Kanzler im Jugoslawien-Krieg gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en. &bdquo;Da haben wir unsere Flugzeuge [&hellip;] nach Serbien geschickt und die haben zusammen mit der NATO einen souver&auml;nen Staat gebombt &ndash; ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben h&auml;tte.&ldquo;<br>\nAber in allen diesen und ungez&auml;hlten weiteren F&auml;llen ermittelt die Justiz der westlichen Demokratien nicht gegen die Verbrecher; vielmehr wird der Journalist Assange jahrelang mit l&uuml;genhaften Beschuldigungen verfolgt, seiner beruflichen Existenz und seiner pers&ouml;nlichen Freiheit beraubt &ndash; und er soll an die staatliche Gewalt ausgeliefert werden, deren Verbrechen er nachgewiesen hatte. Es ist zwar anerkennenswert, wenn wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine ermittelt wird; bedenklich und aufschlussreich ist die Verweigerungshaltung der Justiz in all den anderen bekannten F&auml;llen von Kriegsverbrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/grammer\/justiz-geopolitik-kriege-und-andere-verbrechen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bei Gro&szlig;veranstaltungen k&ouml;nnten Corona-Tests Pflicht werden<\/strong><br>\nNachdem die 2G- und 3G-Regeln im Nachgang kritisch bewertet wurden, diskutiert der Bund &uuml;ber 1G. Denn bei den neuen Impfstoffen werden Engp&auml;sse erwartet. (&hellip;)<br>\nBeraten wurde dies demnach auf einer Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt (SPD) und den Chefs der Staatskanzleien der L&auml;nder am vergangenen Donnerstag. (&hellip;)<br>\nSchwierigkeiten erwartet der Bund dem Bericht zufolge aber bei der Verf&uuml;gbarkeit der Impfstoffe, die an die neue Omikron-Variante BA.5 angepasst werden. Im Herbst sollen mehrere Vakzine verimpft werden: Solche, die f&uuml;r die Wuhan-Variante entwickelt wurden, aber auch neuere Impfstoffe, die f&uuml;r die Omikron-Variante BA.1 oder f&uuml;r die Omikron-Variante BA.5 entwickelt wurden.<br>\nLetztere sollen den st&auml;rksten Schutz vor Ansteckung bieten, weshalb die Bundesregierung erwartet, dass sie besonders nachgefragt sein werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/egal-ob-geimpft-oder-nicht-bei-grossveranstaltungen-koennten-corona-tests-pflicht-werden\/28520438.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Exekutive in Bund und L&auml;ndern hat offensichtlich die Normalit&auml;t vor 2020 vergessen und setzt weiterhin auf restriktive Ma&szlig;nahmen. Aber was genau sie eigentlich bewirken sollen, scheint nicht gekl&auml;rt. &ldquo;Der Tagesspiegel&rdquo; hat diese AFP-Meldung &uuml;bernommen, ohne die Zielsetzung zu hinterfragen. Dabei d&uuml;rften die allermeisten G&auml;ste von Gro&szlig;veranstaltungen frei von Symptomen sein. Erinnert sei daher an das Ergebnis der Studie aus Wuhan: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/109526-studie-aus-wuhan-kein-beweis\/\">&ldquo;Kein Beweis&rdquo;, dass asymptomatische Corona-F&auml;lle infekti&ouml;s sind.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Illegaler Bergbau von Seltenen Erden im Norden Myanmars mit chinesischer Unterst&uuml;tzung nimmt stark zu<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSeit dem Staatsstreich im vergangenen Jahr hat der illegale Abbau von Seltenen Erden im n&ouml;rdlichen Kachin-Staat stark zugenommen, und zwar in Gebieten entlang der Grenze zu China, die von einer vom myanmarischen Milit&auml;r unterst&uuml;tzten Miliz kontrolliert werden.<br>\nBerichten des Irrawaddy und verschiedener sozialer Medien zufolge hat sich der Bergbau in Pangwa in der Kachin-Gemeinde Chipwi mindestens verf&uuml;nffacht, w&auml;hrend gleichzeitig ein rascher Zustrom chinesischer Arbeiter zu verzeichnen ist.<br>\nDer unkontrollierte Abbau von Seltenerdmineralien f&uuml;r den Export nach China sch&auml;digt die Umwelt irreparabel. Bezeichnenderweise ist Myanmar Chinas gr&ouml;&szlig;te Quelle f&uuml;r Seltene Erden, die mehr als die H&auml;lfte der chinesischen Lieferungen ausmachen. Die langfristigen Folgen eines solchen Abbaus werden mit Sicherheit in Myanmar zu sp&uuml;ren sein, w&auml;hrend China die Gewinne einstreicht.<br>\nIm Jahr 2016 stiegen chinesische Bergbauunternehmen auf der Suche nach Seltenen Erden in Pangwa ein, nachdem die regierende Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hart gegen den illegalen Bergbau in China vorgegangen war.<br>\nInfolgedessen wurde China stark abh&auml;ngig von mittleren und schweren Seltenerdmineralien aus Myanmar. Im Jahr 2018 war Myanmar der gr&ouml;&szlig;te Exporteur dieser Mineralien nach China. In der ersten Dezemberwoche 2021 berichtete die von der KPCh gef&uuml;hrte Zeitung Global Times, dass die Importe von Seltenen Erden aus Myanmar im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf rund 35.500 Tonnen gestiegen sind, was 74 Prozent aller Importe ausmacht.<br>\nSchwere Seltene Erden werden zur Raffination und Verarbeitung nach China exportiert und dann weltweit verkauft. [&hellip;]<br>\nUmweltgruppen der Kachin sch&auml;tzen, dass es in der Umgebung von Pangwa in der Gemeinde Chipwi &uuml;ber 100 Minen f&uuml;r seltene Erden gibt, die alle von der NDA-K und chinesischen Investoren kontrolliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/china-backed-illegal-rare-earth-mining-surging-in-northern-myanmar.html\">The Irrawaddy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Superstarker Dollar bedroht die Weltwirtschaft<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer US-Dollar hat sich im vergangenen Jahr gegen&uuml;ber den wichtigsten Weltw&auml;hrungen stark verteuert und erreichte k&uuml;rzlich ein Niveau, das seit 20 Jahren nicht mehr erreicht wurde. Er hat gegen&uuml;ber dem britischen Pfund um 15 %, gegen&uuml;ber dem Euro um 16 % und gegen&uuml;ber dem japanischen Yen um 23 % zugelegt.<br>\nDer Dollar ist die Weltreservew&auml;hrung, d. h. er wird bei den meisten internationalen Transaktionen verwendet. Folglich haben Ver&auml;nderungen seines Wertes Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Nachfolgend sind f&uuml;nf der wichtigsten davon aufgef&uuml;hrt.<br>\nBenzin und die meisten Rohstoffe wie Metalle oder Holz werden in der Regel in US-Dollar gehandelt (allerdings gibt es auch Ausnahmen). Wenn der Dollar also st&auml;rker wird, kosten diese Waren in der Landesw&auml;hrung mehr.<br>\nSo sind beispielsweise die Kosten f&uuml;r Benzin im Wert von 100 US-Dollar in britischen Pfund im vergangenen Jahr von 72 auf 84 Pfund gestiegen. Und da der Preis pro Liter Benzin in US-Dollar ebenfalls stark gestiegen ist, kommt es zu einer doppelten Verteuerung.<br>\nWenn Energie und Rohstoffe teurer werden, steigen auch die Preise vieler Produkte f&uuml;r Verbraucher und Unternehmen, was weltweit zu einer Inflation f&uuml;hrt. Die einzige Ausnahme bilden die USA, wo ein st&auml;rkerer Dollar die Einfuhr von Konsumg&uuml;tern verbilligt und somit zur Eind&auml;mmung der Inflation beitragen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/07\/super-strong-dollar-imperils-world-economy\/\">Asia Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-86047","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86047"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86047\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86049,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86047\/revisions\/86049"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}