{"id":86092,"date":"2022-07-21T11:10:04","date_gmt":"2022-07-21T09:10:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86092"},"modified":"2022-07-21T13:26:56","modified_gmt":"2022-07-21T11:26:56","slug":"nebelwerfer-wie-mit-einem-tempolimit-vorstoss-ein-atomkraft-revival-eingefaedelt-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86092","title":{"rendered":"Nebelwerfer: Wie mit einem Tempolimit-Vorsto\u00df ein Atomkraft-Revival eingef\u00e4delt wird"},"content":{"rendered":"<p>Die Ampelkoalition&auml;re streiten sich um den CDU-Vorschlag f&uuml;r einen &bdquo;Atom-Tempolimit-Deal&ldquo;. F&uuml;r ein Ja der Gr&uuml;nen zu l&auml;ngeren AKW-Laufzeiten sollen die Freidemokraten ihr Nein zu einer Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkung auf Autobahnen annullieren. Beides soll es angeblich nur auf Zeit geben, f&uuml;r ein halbes Jahr oder bis Wladimir Putin den Krieg verloren hat. Der kommt der Atomlobby irgendwie gerade recht, w&auml;hrend die Autobranche sich ob der Diskussion keine all zu gro&szlig;en Sorgen machen sollte. Dabei w&auml;re es vern&uuml;nftig, mit der Raserei und der Kernkraft gleicherma&szlig;en Schluss zu machen. Zu f&uuml;rchten ist indes, dass beide eine Zukunft haben. Von <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn den K&ouml;pfen der Menschen ruft der Begriff &bdquo;Atom&ldquo; gemeinhin Bedrohliches hervor. Man denkt an Kernschmelze und Raketen, an Verstrahlung und Verw&uuml;stung, mithin ans Ende der Menschheit. Aber es gibt da diese Ausnahme: die Atomuhr. H&ouml;rte man als Kind davon, sorgte das f&uuml;r basses Erstaunen. Das muss ja ein Superding sein, bleibt niemals stehen und immer auf die Nanosekunde p&uuml;nktlich &ndash; Wow!<\/p><p>Dieser Tage beherrscht eine neue Wortsch&ouml;pfung die Gazetten: der &bdquo;Atom-Tempolimit-Deal&ldquo;. Und einmal mehr ist man wie elektrisiert. Dieses atomare Tempolimit muss so krass sein, dass es bis unter Null entschleunigt. Bestimmt wird Autofahren damit zur Frischzellenkur f&uuml;r die Natur. Dealt die Politik so etwas wirklich aus, ist die Rettung vorm Klima-GAU gewiss.<\/p><p>Nun ja. Nahe null beziehungsweise darunter bewegt sich einzig das Niveau, mit dem die Diskussion gef&uuml;hrt wird. Der Deal, der l&auml;ngst nicht einget&uuml;tet ist, geht so: Die FDP gibt ihren Starrsinn beim Thema Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkung auf, wof&uuml;r im Gegenzug die Gr&uuml;nen-Partei von ihrem strikten Nein abr&uuml;ckt, wenn es um die Laufzeitverl&auml;ngerung der restlich verbliebenen deutschen Atomkraftwerke in Deutschland geht.<\/p><p>&bdquo;<strong>Keine Denkverbote&ldquo;<\/strong><\/p><p>Klingt irgendwie schl&uuml;ssig. Ein Geben und Nehmen, von dem alle etwas haben, allen voran die Umwelt: durch weniger ausgesto&szlig;ene Abgase und eine Art der Stromgewinnung, die kein CO2 produziert (angeblich). Und nebenbei oder haupts&auml;chlich wischt man noch Wladimir Putin eins aus, indem sich Deutschland noch unabh&auml;ngiger von russischer Energie macht. &Auml;tsch, b&auml;tsch!<\/p><p>Was die Sache noch sch&ouml;ner macht: Impulsgeber der Debatte war ausgerechnet die CDU, die ein Tempolimit bisher stets verteufelt hatte. &bdquo;Ich kann ja bei der Kernenergie nicht sagen: Bitte keine Tabus, bitte alle Ideologien zur Seite legen, alle Optionen auf den Tisch, und dann selbst gleich schon wieder Denkverbote errichten beim Tempolimit&ldquo;, befand Bundestagsfraktionsvize <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/alle-optionen-auf-den-tisch-cdu-vize-spahn-offen-fuer-tempolimit-wenn-gruene-sich-bei-atomkraft-bewegen_id_118664596.html\">Jens Spahn<\/a> zu Wochenanfang. Bl&uuml;ht uns hier die ganz, ganz gro&szlig;e Koalition? Regierung und Opposition in einem Boot, vereint im Kampf wider den Kreml-Despoten oder wie Spahn es ausdr&uuml;ckte: &bdquo;ein nationaler Kompromiss&ldquo;.<\/p><p>Keine Frage, ein Tempolimit auf Fernstra&szlig;en und Autobahnen tut bitter not. Nicht nur wegen der klima- und umweltpolitischen Aspekte. Wenngleich die Erl&ouml;se &uuml;berschaubar w&auml;ren. Nach <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/klimaschutz-generelles-tempolimit-wie-viel-sprit-wird-gespart-\/28244294.html\">Berechnungen des Umweltbundesamts<\/a> k&ouml;nnten bei einem generellen Tempolimit von 130 km\/h auf Autobahnen j&auml;hrlich ungef&auml;hr 600 Millionen Liter Sprit eingespart werden. Bei 100 km\/h auf Autobahnen und 80 km\/h auf Au&szlig;erortsstra&szlig;en w&uuml;rden sogar rund 2,1 Milliarden Liter weniger verbrannt. Das entspr&auml;che etwa vier Prozent des Gesamtverbrauchs 2019. Bezogen auf die nationalen Gesamtemissionen an Klimagasen l&auml;ge die Entlastung aber im Promillebereich.<\/p><p><strong>Befriedung der Stra&szlig;e <\/strong><\/p><p>Gleichwohl w&auml;re ein Tempolimit wichtig und richtungsweisend. Der Gro&szlig;teil t&ouml;dlicher Verkehrsunf&auml;lle auf Autobahnen ereignet sich auf Streckenabschnitten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Auch halten Stra&szlig;en und Br&uuml;cken bei geringerem Tempo l&auml;nger. Unsch&auml;tzbar w&auml;re der sozial-psychologische Nutzen im Sinne einer Befriedung der Stra&szlig;en. Mehr Langsamkeit hilft beim Abr&uuml;sten von Aggressionen und ist gedeihlich f&uuml;r ein Klima der Verst&auml;ndigung. Es gehe beim Tempolimit nicht nur um weniger Stundenkilometer, &bdquo;sondern auch um den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55687\">&sbquo;Geist&lsquo;, der unser Zusammenleben pr&auml;gen soll<\/a>&ldquo;, hielt Albrecht M&uuml;ller schon 2019 fest.<\/p><p>Diesen zweifelsfreien Gewinnen stehen die nur scheinbaren einer AKW-Laufzeitverl&auml;ngerung gegen&uuml;ber. Atomstrom ist keineswegs CO2-neutral, die Treibhausgasemissionen sind der Stromproduktion gr&ouml;&szlig;tenteils vor- und nachgelagert, angefangen beim Uranabbau &uuml;ber die Herstellung der Brennelemente, den Kraftwerksbau und -r&uuml;ckbau. Dazu kommen die unkalkulierbaren und entgrenzten Gefahren der Technologie bei St&ouml;rf&auml;llen und Katastrophen (Tschernobyl, Fukushima), ganz zu schweigen von der ungel&ouml;sten Frage der Endlagerung und den daf&uuml;r f&auml;lligen Kosten.<\/p><p>Begrenzt erscheint hingegen der Nutzen in puncto Energieversorgung. Tats&auml;chlich geht es um nur drei AKWs: Isar 2 in Bayern, das AKW Emsland in Niedersachsen und Neckarwestheim 2 in Baden-W&uuml;rttemberg. Zusammen haben diese im ersten Quartal 2022 rund sechs Prozent zur bundesweiten Stromerzeugung beigesteuert, eine Menge, die sich ziemlich problemlos durch die Erneuerbaren und den konsequenten Ausbau derselben kompensieren l&auml;sst &ndash; was ja genauso auf der Agenda der Bundesregierung steht.<\/p><p>Oder zielt der CDU-Vorsto&szlig; darauf, die Ziele zu torpedieren? Wof&uuml;r wieder einmal der b&ouml;se Putin herhalten muss. Planm&auml;&szlig;ig sollen besagte Kraftwerke sp&auml;testens bis Ende 2022 abgeschaltet werden. Sollen sie l&auml;nger laufen, br&auml;uchte es allerdings neue Brennst&auml;be. Mit den vorhandenen l&auml;sst sich im Fall Isar 2 laut T&Uuml;V S&uuml;d nur noch bis Mitte 2023 wirtschaften. Bei den beiden anderen Standorten sollen die Kapazit&auml;ten <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Was-wuerde-ein-Atom-Tempolimit-Deal-bringen-article23472339.html\">bis Jahresende ersch&ouml;pft<\/a> sein.<\/p><p><strong>Putin Kleinkriegen &uuml;ber alles <\/strong><\/p><p>Besorgt man sich neues Material, lohnt jedoch der Aufwand nicht, sollte mit der Stromerzeugung Mitte 2023 Schluss sein. Das n&auml;mlich hat Spahn angeregt, w&auml;hrend ein Tempolimit ebenfalls blo&szlig; befristet kommen solle. Allerdings k&ouml;nnte der politische Druck, bei Beschaffung neuer Brennst&auml;be das Ende einer praktisch abgewickelten Technologie noch auf Jahre hinauszuz&ouml;gern, immens steigen. Und wo sollte das Zeug &uuml;berhaupt hergenommen werden? Bisher waren Russland und das mit Moskau verb&uuml;ndete Kasachstan die wichtigsten Uranlieferanten der EU. Laut Branchenverband Kerntechnik Deutschland m&uuml;ssten wohl Australien oder Kanada in die Bresche springen. Die d&uuml;rften aber kaum Brennst&auml;bchen mit einer Haltbarkeit von sechs Monaten im Sortiment f&uuml;hren. Markt&uuml;blich sind bis zu sieben Jahre &ndash; verflixt.<\/p><p>Aber es geht ja ums gro&szlig;e Ganze. Also darum, Putin kleinzukriegen und sich von dessen Gas zu befreien. Und richtig, auch Gas wird verstromt. Im ersten Quartal machte derart gewonnener Strom 13 Prozent der Gesamterzeugung aus. Und Erd&ouml;l kann vereinzelt auch Gas ersetzen, weshalb weniger Sprit beim Autofahren wom&ouml;glich auch hier gewisse Spielr&auml;ume schaffen k&ouml;nnte. Aber ein Tempolimit ist und war schon immer vern&uuml;nftig, nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine. Es gab in der Vergangenheit Anl&auml;sse im &Uuml;berfluss, das Instrument einzuf&uuml;hren. Zum Beispiel k&ouml;nnte es Pendler zum Umstieg auf die Bahn animieren, wodurch die Klimabilanz der Ma&szlig;nahme noch einmal besser ausfiele. Flankierend lie&szlig;en sich auch dicke Spritfresser durch radikale Besteuerung oder qua Verbot von den Stra&szlig;en vertreiben, frei nach Toyota: Nichts ist unm&ouml;glich!<\/p><p>Und es gibt Gr&uuml;nde in F&uuml;lle, die Finger von der Atomkraft zu lassen, ein f&uuml;r alle mal. Aber selbst nach Fukushima wurde der sogenannte Atomausstieg wiederholt verw&auml;ssert und auf die lange Bank geschoben. F&uuml;r die Atomindustrie ist Putin der denkbar beste Erf&uuml;llungsgehilfe dabei, der Hochrisikotechnologie auch hierzulande ein Comeback zu bescheren. H&auml;tte es den russischen Angriff auf die Ukraine nicht gegeben, w&auml;re die EU-Kommission schwerlich damit durchgekommen, der Kernkraft per Taxonomie das gr&uuml;ne M&auml;ntelchen der Nachhaltigkeit zu verpassen.<\/p><p><strong>Wissing fehlen die Schilder<\/strong><\/p><p>Angesicht der politischen Kr&auml;fte- und Machtverh&auml;ltnisse droht der &bdquo;nationale Kompromiss&ldquo;, so er denn kommt, ein ziemlich fauler zu werden. Ein Tempolimit hat in Regierung und Bundestag keine Lobby, die Autoindustrie hat eine der schlagkr&auml;ftigsten &uuml;berhaupt und der Einfluss der Energiebranche ist &auml;hnlich betr&auml;chtlich, wie etwa die Milliardenentsch&auml;digungen f&uuml;r den vielleicht doch wieder nur vorl&auml;ufigen Atomausstieg zeigen. Die Chancen, dass dieser noch einmal aufgek&uuml;ndigt wird, und dies f&uuml;r mehr als ein halbes Jahr, stehen allemal &bdquo;besser&ldquo; als die eines allgemeinen Tempolimits. Und kommt es doch, als Modell auf Zeit, d&uuml;rfte es ein Leichtes sein, es wieder zu kassieren &ndash; fristgerecht.<\/p><p>Die Gr&uuml;nen-Ko-Vorsitzende Ricarda Lang hat sich schon am Sonntag bei &bdquo;Anne Will&ldquo; damit ge&auml;u&szlig;ert, &uuml;ber eine Verl&auml;ngerung der AKW-Laufzeiten nachdenken zu k&ouml;nnen. Auch regierungsamtlich wurden die Weichen bereits auf einen AKW-Weiterbetrieb gestellt. Das Bundeswirtschaftsministerium will die Entwicklung der Stromversorgung mit Blick auf Herbst und Winter in einem weiteren &bdquo;Stresstest&ldquo; unter versch&auml;rften Bedingungen pr&uuml;fen lassen. Bei gesenktem Daumen k&ouml;nnte heute noch Undenkbares morgen schon Staatsr&auml;son sein. Sp&auml;testens seit Corona kennt Regieren ja keine Grenzen mehr.<\/p><p>Und dass der gr&uuml;ne Ressortchef Robert Habeck im Umgang mit Prinzipien und roten Linien recht flexibel ist, hat er schon mehrfach bewiesen: mit dem erneuten Hochfahren der Kohleverstromung oder dem Heranschaffen von Fl&uuml;ssiggas von arabischen Despoten. Schmerzgrenzen? Ach was. Am Mittwoch hat die EU-Kommission <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/eu-gasnotfallplan-101.html\">einen Energienotfallplan<\/a> auf den Weg gebracht. Einer der Punkte, falls es demn&auml;chst noch knapper wird mit dem Gas: zwangsweise verl&auml;ngerte AKW-Laufzeiten. Da m&uuml;sste Habeck sich wohl oder &uuml;bel f&uuml;gen. <\/p><p>Und die FDP? Die beruft sich bei ihrem Nein zu Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkungen auf den Koalitionsvertrag. Dort steht geschrieben: &bdquo;Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben.&ldquo; Guter Witz. Davon, stattliche Teile der Bev&ouml;lkerung zu Wirtschaftskriegszwecken in die Armut zu sanktionieren, liest man da auch nichts. Oder zum Vorhaben Christian Lindners (FDP), den sozialen Arbeitsmarkt zusammenzuk&uuml;rzen &ndash; kein Wort.<\/p><p>Und wer w&auml;re eigentlich verantwortlich f&uuml;r ein Tempolimit? Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). Der hatte im April der Forderung nach einer Regelung auf Zeit mit dem Mangel an Schildern widersprochen. So viele habe man <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fuer-Tempolimit-fehlen-Volker-Wissing-die-Schilder-7069177.html?seite=all\">&bdquo;gar nicht auf Lager&ldquo;<\/a> und wollte man das umsetzen, m&uuml;sste man diese erst aufstellen, &bdquo;wenn man das f&uuml;r drei Monate macht und dann wieder abbauen&rdquo;, was ein &bdquo;erheblicher Aufwand&ldquo; w&auml;re. Vorschlag zur G&uuml;te: Lassen Sie die Schilder einfach stehen. Das w&auml;re mal eine &bdquo;Atom&ldquo;-Reform.<\/p><p>Titelbild: Eder \/ Shutterstock<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/38af283bea084418ae2df88911bbf296\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ampelkoalition&auml;re streiten sich um den CDU-Vorschlag f&uuml;r einen &bdquo;Atom-Tempolimit-Deal&ldquo;. F&uuml;r ein Ja der Gr&uuml;nen zu l&auml;ngeren AKW-Laufzeiten sollen die Freidemokraten ihr Nein zu einer Geschwindigkeitsbeschr&auml;nkung auf Autobahnen annullieren. Beides soll es angeblich nur auf Zeit geben, f&uuml;r ein halbes Jahr oder bis Wladimir Putin den Krieg verloren hat. 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