{"id":86105,"date":"2022-07-21T13:59:17","date_gmt":"2022-07-21T11:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86105"},"modified":"2022-10-10T07:28:23","modified_gmt":"2022-10-10T05:28:23","slug":"die-creel-commission-1917-1919-was-wir-aus-der-arbeit-der-pr-kommission-in-den-usa-fuer-heute-lernen-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86105","title":{"rendered":"Die Creel-Commission (1917-1919): Was wir aus der Arbeit der PR-Kommission in den USA f\u00fcr heute lernen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Von <strong>Jonas T&ouml;gel<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86105#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>] &ndash; Die Arbeit der Creel-Commission liegt zwar mehr als 100 Jahre zur&uuml;ck, dennoch ist ein Blick auf ihre Arbeit sehr lehrreich und aktuell, denn sie ist eines der ersten Beispiele f&uuml;r den gezielten Einsatz wissenschaftlicher Propaganda in Kriegszeiten. Eine Analyse der Kriegspropaganda aus dieser Zeit kann eine m&ouml;gliche &bdquo;Brille&ldquo; liefern, mit der man auch die heutige Berichterstattung zum Ukraine-Krieg betrachten kann.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Creel-Commission 1917-1919<\/strong><\/p><p>Die Creel-Commission wurde im Jahr 1917 von US-Pr&auml;sident Woodrow Wilson gegr&uuml;ndet und hie&szlig; eigentlich &bdquo;Committee on Public Information&ldquo; (Ausschuss f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit).<\/p><p>Wilson war mit dem Motto &bdquo;He kept us out of war&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] (&bdquo;Er hat uns aus dem Krieg herausgehalten&ldquo;) in den US-Wahlkampf 1916 eingetreten und hatte versprochen, auf keinen Fall Krieg mit dem deutschen Kaiserreich zu f&uuml;hren. Er &auml;nderte seine Meinung jedoch rasch, und nur wenige Monate nach seiner Wiederwahl erkl&auml;rten die USA dem deutschen Kaiserreich den Krieg.<\/p><p>Wilson tat nach der Wahl also genau das Gegenteil von dem, was er vor der Wahl versprochen hatte.<\/p><p>Es war folglich nicht leicht, der amerikanischen Bev&ouml;lkerung diesen Krieg zu verkaufen. Um die Bev&ouml;lkerung umstimmen zu k&ouml;nnen, griff die Regierung auf eine &bdquo;psychologische Kriegsf&uuml;hrung&ldquo; [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] zur&uuml;ck. Die Kommission unter Leitung des ehemaligen Zeitungsjournalisten George Creel bediente sich f&uuml;r ihre Propaganda der Erkenntnisse aus der Massenpsychologie (die Masse ist irrational und &uuml;ber Emotionen steuerbar), der Psychoanalyse (Menschen werden &uuml;ber ihr Unbewusstes und ihre tiefen Gef&uuml;hle beeinflusst) sowie des Behaviorismus (durch st&auml;ndige Wiederholung verkn&uuml;pfen sich unbewusst Dinge in den K&ouml;pfen der Menschen).<\/p><p>Um die Menschen davon zu &uuml;berzeugen, dass die Mehrheit der Amerikaner f&uuml;r den Krieg war, bezahlte die Regierung 75.000 Mitarbeiter, welche in tausenden St&auml;dten in ganz Amerika scheinbar spontane &ndash; aber einstudierte &ndash; kurze Reden hielten, in denen sie einen Kriegseintritt als wichtig und gerecht bezeichneten. Insgesamt gaben sie 750.000 Reden in Theatern, Kinos, bei &ouml;ffentlichen Veranstaltungen usw. und versuchten so, eine kriegsm&uuml;de amerikanische Bev&ouml;lkerung zu &uuml;berzeugen [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>].<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus griff man auf eine sogenannte &bdquo;Gr&auml;uelpropaganda&ldquo; [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] zur&uuml;ck, indem man versuchte, durch eine st&auml;ndige Wiederholung in den K&ouml;pfen der Menschen eine Verbindung zu schaffen, die deutsche Soldaten mit gef&auml;hrlichen Bestien gleichsetzte. Daf&uuml;r bediente man sich aller Medien, die es damals gab: Zeitungen, Spielfilme, Kampfschriften, Lieder, Flugzettel, Plakate, usw. Die deutschen Soldaten, so die (oft gelogene) Propaganda, begingen alle m&ouml;glichen Grausamkeiten an der Zivilbev&ouml;lkerung und sie h&auml;tten Freude daran, wehrlose Frauen und Kinder zu qu&auml;len und zu t&ouml;ten.<\/p><p>Harold Lasswell fasste die Grunds&auml;tze f&uuml;r diese Kriegspropaganda so zusammen: &bdquo;Der Feind ist in seiner Kriegsf&uuml;hrung furchtbar grausam und degeneriert. Eine praktische Regel, um den Hass zu wecken, lautet: Wenn [die Bev&ouml;lkerung] zuerst nicht w&uuml;tend wird, dann verwenden Sie eine Gr&auml;ueltat! Das wurde in jedem bekannten Konflikt immer wieder mit Erfolg angewandt. [&hellip;] Um den Hass gegen den Gegner zu mobilisieren, stellen Sie ihn als bedrohlichen, m&ouml;rderischen Angreifer dar.&rdquo; [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Die Geschichten waren oft frei erfunden, doch f&uuml;r die Gef&uuml;hle der Menschen spielte das keine Rolle.<\/p><p>&bdquo;Die L&uuml;ge ist in der Kriegsf&uuml;hrung eine anerkannte und &auml;u&szlig;erst brauchbare Waffe; jedes Land wendet sie mit voller &Uuml;berlegung an, um sein eigenes Volk zu t&auml;uschen, Neutrale anzuziehen und den Feind irrezuf&uuml;hren&hellip; Die L&uuml;ge gedeiht und bl&uuml;ht nur durch die Leichtgl&auml;ubigkeit der Menschen&hellip;&ldquo; [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>], kritisierte der britische Politiker Arthur Ponsonby sp&auml;ter.<\/p><p>Der Zweck der Massenpropaganda, n&auml;mlich Hass und Mitleid hervorzurufen [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>], funktionierte und so begann sich die Meinung der Bev&ouml;lkerung nach und nach zu drehen. &bdquo;Aus friedliebenden Menschen wurden auf einmal antideutsche Fanatiker. [&hellip;] Die Creel-Commission war sehr erfolgreich&ldquo;, erkl&auml;rt Noam Chomsky [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]. Wilson konnte somit am 6. April 1917 den Kriegseintritt der USA in den 1. Weltkrieg verk&uuml;nden. Er begr&uuml;ndete dies mit der Forderung, man m&uuml;sse &bdquo;die Freiheit verteidigen und die Demokratie sch&uuml;tzen&ldquo; [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]. Darin wurde er von den Zeitungen unterst&uuml;tzt, die kaum Kritik am Krieg ver&ouml;ffentlichten. &bdquo;Wir d&uuml;rfen jetzt keine Kritik haben&ldquo;, zitierte die New York Times im Jahr 1917 den ehemaligen Kriegsminister, der meinte, man sollte Kritiker am besten wegen Hochverrats erschie&szlig;en [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>].<\/p><p><strong>Lektionen aus der Kriegspropaganda der Creel-Commission<\/strong><\/p><p>Die Arbeit der Creel-Commission ist ein sehr anschauliches Beispiel daf&uuml;r, wie Kriegspropaganda funktioniert. Durch st&auml;ndige Wiederholung von Kriegsverbrechen des Gegners auf allen Kan&auml;len ist es m&ouml;glich, ein Gef&uuml;hl von Hass auf einen gemeinsamen Feind hervorzurufen, der nun bek&auml;mpft werden muss. Die Propaganda muss dabei m&ouml;glichst einheitlich sein und gezielt tiefe menschliche Gef&uuml;hle ansprechen. Au&szlig;erdem wird der Gegner nicht mehr als Mensch, sondern als unmenschliche &bdquo;Bestie&ldquo; dargestellt, den man am Ende ganz sicher besiegen wird. &bdquo;Das Aufrechterhalten des Hasses beruht darauf, eine direkte Darstellung des bedrohlichen [&hellip;] und satanischen Feindes zu geben und es durch die Gewissheit des endg&uuml;ltigen Sieges zu erg&auml;nzen&ldquo; [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>], so Harold Lasswell.<\/p><p><strong>Ein Blick auf die aktuelle Situation<\/strong><\/p><p>Die Arbeit der Creel-Commission endete im Jahr 1919, doch der Einsatz (professioneller) Propaganda hatte gerade erst begonnen.<\/p><p>Es ist daher immer m&ouml;glich, die Berichterstattung von am Krieg beteiligten Nationen kritisch zu hinterfragen. Das trifft auf die vergangenen Kriege des 20. und 21. Jahrhunderts zu, es trifft aber auch auf die aktuelle Situation und die Berichterstattung im Krieg Russlands und der Ukraine zu.<\/p><p>Der &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine erfolgte am 24. Februar 2022 und der Krieg dauert bis heute an. Sowohl Russland als auch die Ukraine bem&uuml;hen sich nun, die Bev&ouml;lkerung davon zu &uuml;berzeugen, dass gerade ihr Kampf gerecht ist und mit milit&auml;rischen Mitteln gewonnen werden kann.<\/p><p>Bei der Bewertung des Angriffs gibt es auch in westlichen L&auml;ndern zwei entgegengesetzte Positionen. W&auml;hrend die eine Seite betont, dass es ein illegaler Angriff war, der nicht zu rechtfertigen oder erkl&auml;ren ist, gibt es Stimmen, die wie John Mearsheimer darauf hinweisen, dass man auch die Vorgeschichte nicht au&szlig;er Acht lassen sollte [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]. An dieser Stelle soll daher ein Blick auf die Berichterstattung in den deutschen Medien geworfen werden. Es w&auml;re lohnend, auch einen Blick auf die russischen Medien zu werfen, das ist jedoch aufgrund der Sprachbarriere schwierig.<\/p><p>Die Deutsche Welle beobachtet, dass &ndash; &auml;hnlich wie bei der Arbeit der Creel-Commission &ndash; w&auml;hrend des derzeitigen Krieges eine Berichterstattung dominiert, welche sich auf Grausamkeiten konzentriert und somit die Gef&uuml;hle der Menschen ber&uuml;hrt. &bdquo;Vergewaltigung, Verst&uuml;mmelung, das Morden von Zivilisten &ndash; was wir jeden Tag &uuml;ber Gr&auml;ueltaten aus der Ukraine h&ouml;ren, ist kaum zu ertragen&ldquo; [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>], so die Deutsche Welle, und f&auml;hrt mit einer Aufz&auml;hlung von Verbrechen fort, die russische Soldaten begangen haben oder begangen haben sollen.<\/p><p>W&auml;hrend es aufgrund der aktuellen Lage nicht m&ouml;glich ist, zu pr&uuml;fen, ob die Berichte stimmen oder nicht, ist es aus psychologischer Sicht wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Berichterstattung oft emotional gepr&auml;gt ist. <\/p><p>Es gibt jedoch auch Belege daf&uuml;r, dass an manchen Stellen falsche Geschichten erz&auml;hlt werden.<\/p><p>Ein Beispiel f&uuml;r eine solche emotionale und gleichzeitig in Teilen falsche Geschichte stammt aus der Sendung &bdquo;Markus Lanz&ldquo; vom 2. Juni 2022. Die FDP-Politikerin Frau Strack-Zimmermann erkl&auml;rte in der Talk-Show: &bdquo;Seit 24. Februar wissen wir, dass er [Putin] einen m&ouml;rderischen Krieg f&uuml;hrt. [&hellip;] Da sterben Menschen, Frauen, Massenvergewaltigungen, Kinderkliniken, Geburtskliniken, die gezielt angegriffen werden&hellip;&ldquo; [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>].<\/p><p>Es stellte sich jedoch sp&auml;ter heraus, dass die ehemalige ukrainische Menschenrechtsbeauftrage Lyudmila Denisova die von Frau Strack-Zimmermann angesprochenen Massenvergewaltigungen zu gro&szlig;en Teilen erfunden hatte, um mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine zu erhalten. [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/p><p><strong>Schluss<\/strong><\/p><p>Abschlie&szlig;end kann man festhalten, dass die Geschichte gezeigt hat, dass es m&ouml;glich ist, durch eine st&auml;ndige Wiederholung von (wahren oder erfundenen) Gr&auml;ueltaten und einer Verteufelung des Gegners eine Bev&ouml;lkerung nicht nur auf Krieg einzustimmen, sondern auch das Gef&uuml;hl zu zerst&ouml;ren, dass die Gegner auch Menschen sind. Die Zeitung The Atlantic sprach in diesem Zusammenhang beispielsweise von einem &bdquo;Abstieg in die Unmenschlichkeit&ldquo; der russischen Soldaten. [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>] Auch von russischer Seite wird dem Gegner immer wieder abgesprochen, ein Mensch zu sein. Die ukrainischen Soldaten seien durch Drogen zu &sbquo;b&ouml;sartigen und t&ouml;dlichen Monstern&lsquo; geworden [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>], so die russische Politikerin Irina Yarovaya.<\/p><p>F&uuml;r eine abschlie&szlig;ende Beurteilung der aktuellen Berichterstattung ist es &ndash; im Gegensatz zur Arbeit der Creel-Commission &ndash; noch zu fr&uuml;h.<\/p><p>Dennoch ist es heute m&ouml;glich, auf Emotionalisierung und Entmenschlichung aufgebaute Berichte kritisch zu hinterfragen. Das kann dazu f&uuml;hren, dass man nicht dem Hass und dem Wunsch nach Vergeltung folgt, der nicht zum Frieden f&uuml;hrt.<\/p><p>F&uuml;r Frieden braucht es vielmehr als Basis das Grundverst&auml;ndnis, dass alle Beteiligten in diesem Krieg Menschen sind.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.huffpost.com\/entry\/he-kept-us-out-of-war_b_3931495\">huffpost.com\/entry\/he-kept-us-out-of-war_b_3931495<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Christopher Simpson (1994): Science of Coercion &ndash; Communication Research &amp; Psychological Warfare 1945-1960, Oxford University Press, New York, S. 15<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] vgl. Howard Zinn (1980): A People&rsquo;s History of the United States, Harper Colophon Books, London u.a.:, S. 355<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Detlef R. Peters (1964): Das &ldquo;US-Committee on Public Information&rdquo; &ndash; Ein Beitrag zur Organisation und Methodik der geistigen Kriegsf&uuml;hrung in den USA im Ersten Weltkrieg, K&ouml;hler Minden, Berlin, S. 95ff<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Harold Lasswell (1921): Propaganda Techniques in the World War, New York, S. 195<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Athur P. Ponsonby (1929\/1941): L&uuml;gen im Kriege, London und Berlin, S. 11<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Detlef R. Peters (1964): Das &ldquo;US-Committee on Public Information&rdquo; &ndash; Ein Beitrag zur Organisation und Methodik der geistigen Kriegsf&uuml;hrung in den USA im Ersten Weltkrieg, K&ouml;hler Minden, Berlin, S. 95ff<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Jimmy Leipold: Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache, Frankreich 2017, arte<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/245922\/vor-100-jahren-usa-treten-in-den-ersten-weltkrieg-ein\/\">bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/245922\/vor-100-jahren-usa-treten-in-den-ersten-weltkrieg-ein\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] vgl. Howard Zinn (1980): A People&rsquo;s History of the United States, Harper Colophon Books, London u.a.:, S. 359<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Harold Lasswell (1921): Propaganda Techniques in the World War, New York, Seite 195<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/news\/q-and-a\/why-john-mearsheimer-blames-the-us-for-the-crisis-in-ukraine\">newyorker.com\/news\/q-and-a\/why-john-mearsheimer-blames-the-us-for-the-crisis-in-ukraine<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg-m%C3%BCssen-gr%C3%A4ueltaten-sein-gewalt-und-vergewaltigung-im-krieg-russland-gegen-ukraine\/a-61479816\">dw.com\/de\/ukraine-krieg-m%C3%BCssen-gr%C3%A4ueltaten-sein-gewalt-und-vergewaltigung-im-krieg-russland-gegen-ukraine\/a-61479816<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-2-juni-2022-100.html\">zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-2-juni-2022-100.html<\/a> (Minute 16)<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84712\">nachdenkseiten.de\/?p=84712<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/ideas\/archive\/2022\/04\/bucha-ukraine-bodies-russian-military-crimes\/629485\/2476437\/\">theatlantic.com\/ideas\/archive\/2022\/04\/bucha-ukraine-bodies-russian-military-crimes\/629485\/2476437\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/russland-propaganda-fantasiert-von-ukrainischen-monster-soldaten-2476437\/\">rollingstone.de\/russland-propaganda-fantasiert-von-ukrainischen-monster-soldaten-2476437\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] Jonas T&ouml;gel ist Amerikanist und Propagandaforscher. Er hat zum Thema Soft Power promoviert und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universit&auml;t. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Propaganda, Motivation, der Einsatz von Soft-Power-Techniken sowie epochale Herausforderungen des 20. und 21. Jahrhunderts.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von <strong>Jonas T&ouml;gel<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86105#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>] &ndash; Die Arbeit der Creel-Commission liegt zwar mehr als 100 Jahre zur&uuml;ck, dennoch ist ein Blick auf ihre Arbeit sehr lehrreich und aktuell, denn sie ist eines der ersten Beispiele f&uuml;r den gezielten Einsatz wissenschaftlicher Propaganda in Kriegszeiten. Eine Analyse der Kriegspropaganda aus dieser Zeit kann eine m&ouml;gliche &bdquo;Brille&ldquo; liefern,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86105\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,171,85,11],"tags":[2005,304,259,260,1556,966],"class_list":["post-86105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-militaereinsaetzekriege","category-pr","category-strategien-der-meinungsmache","tag-fake-news","tag-kriegsverbrechen","tag-russland","tag-ukraine","tag-usa","tag-weltkrieg"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86105"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88995,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86105\/revisions\/88995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}