{"id":86175,"date":"2022-07-22T16:30:47","date_gmt":"2022-07-22T14:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175"},"modified":"2022-07-22T16:05:25","modified_gmt":"2022-07-22T14:05:25","slug":"hinweise-des-tages-ii-544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h01\">Kaum Gas aus Norwegen und Katar: Ausweichl&auml;nder sind am Limit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h02\">Mehr Gas sparen? Nein danke!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h03\">Energiekrise: Markteingriffe der Politik sind notwendig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h04\">Die Inflation l&auml;sst sich nicht wegsparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h05\">Politisch unklug, strategisch seltsam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h06\">Manisches Tempolimit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h07\">Chinas Immobilienkrise &ndash; Das gro&szlig;e Pyramidenspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h08\">Die Journalisten m&uuml;ssen die M&auml;chtigen kontrollieren und nicht umgekehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h09\">Die Stimme aus dem Donbass (II) &ndash; Kinder im Visier ukrainischer Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h10\">&laquo;Sanktionen sind die Ursache, dass Menschen sterben&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h11\">Westliches Messen mit zweierlei Mass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h12\">Johnson-Nachfolge: Eine Hand voller Nullen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h13\">Fast 90 Prozent der Menschen in Deutschland haben Antik&ouml;rper gegen Sars-CoV-2<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h14\">Zw&ouml;lf EU-L&auml;nder nutzen Pegasus-Staatstrojaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86175#h15\">8,5 Prozent mehr Gehalt: EU-Beamte bekommen Inflationsausgleich &ndash; &Ouml;konomen f&uuml;rchten Negativ-Spirale<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kaum Gas aus Norwegen und Katar: Ausweichl&auml;nder sind am Limit<\/strong><br>\nAm Weltmarkt zus&auml;tzliches Gas zu finden, k&ouml;nnte f&uuml;r Deutschland zum Problem werden. Norwegen und Katar winken schon mal ab.<br>\nKaren Sund hat keine guten Nachrichten f&uuml;r Deutschland. Wenn man hoffe, Gaslieferl&auml;nder wie Norwegen &ndash; dem nach Russland und Katar weltweit drittgr&ouml;&szlig;ten Gasproduzenten &ndash; k&ouml;nnten einen m&ouml;glichen Totalausfall russischer Erdgaslieferungen auch nur ansatzweise ersetzen, dann hoffe man vergebens, erkl&auml;rte die Gasmarktexpertin am Wochenende in der Osloer Tageszeitung Aftenposten. Und an den hohen Gaspreisen werde sich in den kommenden drei bis vier Jahren auch nicht viel &auml;ndern.<br>\nAuch aus Katar kommen schlechte Nachrichten: Energieminister Saad Sherida al-Kaabi berichtete in einem Interview mit dem Handelsblatt, die Produktion des Landes sei bereits zu 100 Prozent verkauft, alles sei vertraglich gebunden. Das &bdquo;umlenkbare Volumen&ldquo; k&ouml;nnte lediglich etwa 10 bis 15 Prozent betragen.<br>\nAuch Norwegens Regierungschef Jonas Gahr St&oslash;re erkl&auml;rte bereits im Mai: Mit rund 10 Milliarden Kubikmetern im Monat liefere Norwegen aktuell seine &bdquo;volle Produktionskapazit&auml;t&ldquo;. Fast die gesamte Menge wird exportiert: 5 Prozent in Form von Fl&uuml;ssiggas, 95 Prozent durch die insgesamt 8.000 Kilometer langen Pipelines nach Deutschland, Gro&szlig;britannien, Belgien und Frankreich.<br>\nMit Inbetriebnahme der neuen Baltic Pipe nach Polen im Sp&auml;therbst kommt zwar eine Leitungskapazit&auml;t von j&auml;hrlich bis zu 10 Milliarden Kubikmetern hinzu. Doch deren Gas werde vorwiegend auf Kosten der anderen Pipelines gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kaum-Gas-aus-Norwegen-und-Katar\/!5865744\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Habeck hat also an dieser Front &ndash; bei den Ersatzlieferungen &ndash; viel zu viel versprochen. Und es bleibt weiterhin unbegreiflich, warum die Bundesregierung um jeden Kubikmeter Gas aus der Pipeline Nord Stream 1 bettelt, aber *dasselbe* Gas, das &uuml;ber Nord Stream 2 flie&szlig;en k&ouml;nnte, strikt zur&uuml;ckweist. Die Bundesregierung verursacht durch dieses widerspr&uuml;chliche und rational nicht erkl&auml;rbare (vulgo: verr&uuml;ckte) Verhalten Energieprobleme (Knappheiten und Preisspr&uuml;nge) nicht nur in Deutschland (was legitim ist &ndash; die Regierung ist ordentlich gew&auml;hlt und vom Bundestag gest&uuml;tzt), sondern auch f&uuml;r die restliche EU (deren Regierungen seltsamerweise die deutsche Position st&uuml;tzen), also 360 Millionen andere Menschen ohne Mitspracherecht. Die seltsame Begr&uuml;ndung: &ldquo;die Russen&rdquo; oder &ldquo;Putin&rdquo; seien unzuverl&auml;ssig (nachdem Russland &uuml;ber 40 Jahre lang durch Kalten Krieg und hei&szlig;e Konflikte hindurch absolut zuverl&auml;ssig geliefert hat). Habeck k&ouml;nnte es darauf ankommen lassen: wird Nord Stream 2 ge&ouml;ffnet und kommt das Gas doch nur unzuverl&auml;ssig oder gar nicht, dann h&auml;tte er seinen PR-Coup. Die Gasknappheit scheint politisch gewollt. Um alte, besonders schmutzige Kohlekraftwerke und sogar Atomkraftwerke kurz vor der Abschaltung wieder ans Laufen zu kriegen? Aus gr&uuml;ner Sicht widersinnig und verr&uuml;ckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mehr Gas sparen? Nein danke!<\/strong><br>\n&bdquo;Wir haben nicht &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt&ldquo;: Spanien und Portugal laufen Sturm gegen EU-Gas-Notfallplan<br>\nDie EU will ihre Mitgliedsstaaten zu einer Verbrauchsreduzierung beim Gas von 15 Prozent im kommenden Winter bringen. Doch die L&auml;nder der iberischen Halbinsel widersetzen sich dem Plan. Spanien und Portugal wollen vom Notfallszenario der EU nichts wissen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen doch keine Opfer bringen, &uuml;ber die wir nicht gefragt worden sind.&ldquo; Sie betonte: &bdquo;Im Gegensatz zu anderen L&auml;ndern haben wir Spanier in Sachen Energieverbrauch nicht &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt.&ldquo; Die renommierte spanische Zeitung &bdquo;El Pa&iacute;s&ldquo; sprach am Donnerstag von einer &bdquo;iberischen Front&ldquo; gegen die Pl&auml;ne der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/gas-notfallplan-der-eu-spanien-und-portugal-widersetzen-sich-5MZMHCBTEAWC2RIEL3CRKZJRRE.html\">RND<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Blamage f&uuml;r Robert Habeck: Niemand will ihm beim Energiesparen helfen<\/strong><br>\nDie Staaten Europas sind nicht bereit, f&uuml;r Deutschland Energie zu sparen. Sie lehnen den EU-Notfallplan ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prod.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/blamage-fuer-habeck-niemand-will-ihm-beim-energie-sparen-helfen-li.249440\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86137\">Spanien zeigt der EU und insbesondere Deutschland die H&ouml;rner: Nein zum Gas-Einsparungsplan<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Energiekrise: Markteingriffe der Politik sind notwendig!<\/strong><br>\nWir befinden uns mitten in einer multiplen Energiekrise. Die Versorgung mit Energie ist in Gefahr, die Preise werden weiter steigen. Das ist nicht nur f&uuml;r private Haushalte und Unternehmen ein Problem, vielmehr besteht die Gefahr, dass sich die anhaltend hohe Inflation verfestigt. Dann sind wir mit einer schwerwiegenden wirtschaftlichen Depression konfrontiert, welche zu einem sp&uuml;rbaren Wohlstandsverlust f&uuml;hrt. Es braucht jetzt harte Ma&szlig;nahmen, um das Schlimmste zu verhindern. Und vor allem den politischen Willen, sich &uuml;ber die Interessen m&auml;chtiger Unternehmen aus der Energiewirtschaft hinwegzusetzen.<br>\nDer Preis von Gas und Strom wird an internationalen B&ouml;rsen bestimmt. Selbst der Preis f&uuml;r private Endverbraucher wird von den Energieversorgungsunternehmen mittels Indexierung regelm&auml;&szlig;ig an B&ouml;rsenpreise gebunden. Das ist eine Konsequenz der von wirtschaftsliberalen Kr&auml;ften, der Energiewirtschaft forcierten Liberalisierung des Energiesektors in den vergangenen 30 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/energiekrise-markteingriffe-der-politik-sind-notwendig\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Inflation l&auml;sst sich nicht wegsparen<\/strong><br>\nHohe Preise bestimmen derzeit den Alltag der Menschen. Warum eine Sparpolitik und die Zinserh&ouml;hung der Europ&auml;ischen Zentralbank der falsche Weg sind.<br>\nEinkaufen, tanken, duschen: Der Alltag ist teurer geworden. Die Inflationsrate in der Eurozone w&auml;chst unaufhaltsam. Laut Umfragen z&auml;hlen Menschen die steigenden Preise l&auml;ngst zu ihrer gr&ouml;&szlig;ten Sorge. Wer arm ist, f&uuml;hrt einen finanziellen &Uuml;berlebenskampf. In Deutschland sind das immerhin fast 14 Millionen Menschen. Leere K&uuml;hlschr&auml;nke am Monatsende und lange Schlangen bei den Tafeln sind die Folge. Und selbst Ottonormalverdiener m&uuml;ssen mittlerweile aufs Geld achten und verzichten: Kochen statt Essengehen, Margarine statt Butter, Netflix statt Kino, Ostsee statt Teneriffa. Die Mehrheit der Deutschen spart gegen die Inflation. Bundesfinanzminister Christian Lindner will das bald nachmachen. Nach drei Jahren soll es endlich zur&uuml;ck zur Schuldenbremse gehen. Schluss mit &bdquo;Politik auf Pump&ldquo;, so Lindner. Eine gute Idee?<br>\nDaf&uuml;r m&uuml;sste man sich angucken, was genau teurer wird &ndash; und warum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/wirtschaft-und-oekologie\/artikel\/die-inflation-laesst-sich-nicht-wegsparen-6084\/\">Maurice H&ouml;fgen auf IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Politisch unklug, strategisch seltsam<\/strong><br>\nBundesfamilienministerin Paus hat das Aus f&uuml;r die &ldquo;Sprach-Kitas&rdquo; beschlossen. Nach den ersten Emp&ouml;rungsst&uuml;rmen ist es Zeit f&uuml;r eine n&uuml;chterne Analyse: Drei Punkte, warum die Entscheidung bei allem Spardruck so widersinnig ist. [&hellip;]<br>\nDas Irritierende an dem Wegk&uuml;rzen der &ldquo;Sprach-Kitas&rdquo; ist indes: Selbst wer sich der Angelegenheit mit einer maximal unaufgeregten und realpolitischen Perspektive n&auml;hert, die den grunds&auml;tzlichen Spardruck nicht negiert, muss zum Ergebnis kommen: Die Entscheidung ist politisch unklug und strategisch seltsam dazu, und das in gleich mehrfacher Hinsicht.<br>\nDas geringste Problem ist dabei erstens noch, dass Paus ein Ampel-Versprechen bricht. Die Vielzahl der im Koalitionsvertrag von SPD, Gr&uuml;nen und FDP angek&uuml;ndigten, aber finanziell nicht hinterlegten Gro&szlig;taten war schon zum Zeitpunkt seiner Erstellung so atemberaubend, dass die Partner vorausschauend darauf verzichtetet hatten, eine Liste mit konkreten Investitionssummen beizulegen, wie es die Gro&szlig;e Koalition 2017 noch gemacht hatte. Dass hier vieles nicht eingehalten w&uuml;rde, war insofern lange vor dem russischen Angriff auf die Ukraine klar. Umso mehr war seit Anfang M&auml;rz absehbar, dass die 100 Milliarden zus&auml;tzlich f&uuml;r die Bundeswehr und eine unbekannte Summe f&uuml;r die weitere Krisenbew&auml;ltigung irgendwo herkommen m&uuml;ssen.<br>\nWas jedoch beim Aus f&uuml;r die &ldquo;Sprach-Kitas&rdquo; genauso wie bei weiteren vorgenommenen K&uuml;rzungen etwa des Ausw&auml;rtigen Amts oder im Bundesforschungsministerium auff&auml;llt: Die verantwortlichen Politiker kommunizieren sie nicht. Die Streich-Nachrichten kommen entweder durch Zufall heraus, werden von den Betroffenen offengelegt &ndash; oder von den Ministerien wie nebenbei verk&uuml;ndet. Dabei bleibt immer der Eindruck, es werde nur das einger&auml;umt, was ohnehin schon bekannt ist. Eine Erkl&auml;rung unabweisbarer Notwendigkeiten, ein Narrativ des Gro&szlig;en und Ganzen? Fehlanzeige. Die Ampel war gestartet, ihre Geschichte als Fortschritts- und Chancenkoalition zu erz&auml;hlen. Nach nur einem halben Jahr scheint es so, als h&auml;tten die meisten ihrer Politiker, darunter Lisa Paus, das Erz&auml;hlen bereits ganz aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jmwiarda.de\/2022\/07\/20\/politisch-unklug-strategisch-seltsam\/\">Jan-Martin Wiarda<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Manisches Tempolimit<\/strong><br>\nAm Tempolimit h&auml;ngt wieder mal das ganze Gl&uuml;ck und das gesamte k&uuml;nftige Geschick unseres Landes. Wenn es nicht kommt, rasen wir vielleicht ungebremst in den Abgrund.<br>\nWer sein Land liebt, der schiebt. Oder f&auml;hrt langsamer. Das Tempolimit hat es mal wieder auf die Titelseiten geschafft. Diesmal sei es aus Gr&uuml;nden der geopolitischen Umst&auml;nde angebracht. Wer heute sein Tempo drosselt, zeigt es dem russischen Pr&auml;sidenten so richtig. Patriotismus ist dieser Tage wirklich und tats&auml;chlich mit einem Tempomat einstellbar. Immer dann, wenn in Deutschland jemand kurz auf das Bremspedal f&uuml;&szlig;elt, bebt Putin vor Zorn und aus den Zwiebelt&uuml;rmchen des Kreml raucht die Wut.<br>\nJedenfalls ist das die Logik des Augenblicks. Das Sch&ouml;ne am Tempolimit ist n&auml;mlich, dass man es mit allerlei Begr&uuml;ndungen aufladen kann, wenn man es umgesetzt sehen will. Je nach politischem Klima oder Zeitgeist: Es gibt immer einen Grund, den man heranziehen kann, um es f&uuml;r opportun zu erkl&auml;ren. Ganz wichtig dabei: Das Argument darf nicht einfach ein Argument bleiben, das man zur Begr&uuml;ndung angibt: Es muss eine Zwangsvorstellung werden, ein regelrechter Wahn. Denn so geht &raquo;Debattenkultur&laquo; in Deutschland mittlerweile.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/wirtschaft-kommentar\/manisches-tempolimit\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Chinas Immobilienkrise &ndash; Das gro&szlig;e Pyramidenspiel<\/strong><br>\nViele Chinesen, die nocht nicht gebaute Wohnungen gekauft haben, wollen die Raten daf&uuml;r nicht mehr bezahlen. Denn der Bau der Wohnungen verz&ouml;gert sich immer weiter. Chinas Immobiliensektor droht immer mehr zu einem sozialen Problem zu werden. Sollte es zu einem unkontrollierten Crash kommen, w&uuml;rde das Auswirkungen auf die globale Konjunktur haben.<br>\nSeit Jahrhunderten gibt es in China eine Tradition, wonach derjenige, dem Unrecht widerfahren ist, nach Peking reisen kann, um dort dem Kaiser pers&ouml;nlich sein Anliegen zu schildern. Diese Tradition hat auch die kommunistische Machtergreifung &uuml;berlebt und sich bis heute gehalten. Aus dem ganzen Land d&uuml;rfen Menschen ihre Petitionen an h&ouml;herer Stelle einreichen, und im Extremfall sogar nach Peking reisen.<br>\nGenau das wollten lokale Beamte in der Provinz Henan verhindern. Tausende von Menschen kommen dort seit April nicht mehr an ihre Ersparnisse und protestieren dagegen. Die Beamten stellten deswegen die &bdquo;Health Codes&ldquo; der Demonstranten kurzerhand auf Rot. In Chinas Hightech-Hygiene-Diktatur bedeutet dies: infekti&ouml;s, also Quarant&auml;ne-Lager, Beschwerden geht dann nicht mehr. Die Meldung schaffte es in die westliche Presse, obwohl die wenigen verbliebenen Auslandskorrespondenten in China derzeit quasi bewegungsunf&auml;hig sind und Peking und Shanghai nicht verlassen.<br>\nIn den kommenden Wochen kam etwas mehr ans Licht &ndash; einerseits &uuml;ber Chinas rigides Covid-Regime, vor allem aber &uuml;ber Chinas Immobiliensektor und Banken. 1,5 Milliarden US-Dollar &ndash; so hoch ist wahrscheinlich der Betrag, den die kleinen Banken in der Provinz Henan haben sollten, aber nicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/china-immobilienkrise-zero-covid-xi-jinping-taiwan-weltwirtschaft\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Journalisten m&uuml;ssen die M&auml;chtigen kontrollieren und nicht umgekehrt<\/strong><br>\nDer US-Journalist I.F. Stone hatte ein ehernes Prinzip: Reporter sollten mit der Voraussetzung an ihre Arbeit gehen, dass m&auml;chtige Institutionen l&uuml;gen, und nicht damit, dass sie die Wahrheit sagen. Doch die Medien folgen einem andere Prinzip. Warum eigentlich?<br>\nEs macht keinen Sinn, das Ideal einer freien Presse als gegeben vorauszusetzen. Wer die Medien besitzt, wer sie managt, wer den Nachrichtenstrom am Laufen h&auml;lt und im Zweifel auch Menschen bezahlen kann, die kritische Journalisten beeinflussen und disziplinieren, der wird daf&uuml;r sorgen, dass dort nichts L&auml;stiges erscheint, zumal die wichtigsten Zielgruppen ja die sind, die ohnehin das Sagen haben oder das meiste Geld.<br>\nWer die Massenmedien so einrichtet, wie sie es sind, hat kaum Interesse an Machtkontrolle und Demokratie. Die eigentliche Funktion besteht vielmehr darin, die B&uuml;rger an den Kurs der Eliten anzubinden, Vertrauen in die M&auml;chtigen und ihre guten Absichten zu schaffen und Unangenehmes aus dem Weg zu r&auml;umen.<br>\nJede Gesellschaft hat au&szlig;erdem ein Machtsystem. In Deutschland haben die gro&szlig;en Konzerne enorm viel Macht akkumuliert. Wenn man diesen Unternehmen die Medien in die Hand gibt, dann vertreten die ihre Interessen. Diese Interessen spiegeln aber nicht die Vielfalt der 80 Millionen Menschen in unserem Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Journalisten-muessen-die-Maechtigen-kontrollieren-und-nicht-umgekehrt-7186649.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Stimme aus dem Donbass (II) &ndash; Kinder im Visier ukrainischer Soldaten<\/strong><br>\nIn den europ&auml;ischen Massenmedien wird dar&uuml;ber berichtet, dass am 15. Juli 2022 &bdquo;die vierj&auml;hrige Lisa bei dem russischen Raketenangriff auf Winnyzja ums Leben kam&ldquo;. Auch wir in Donezk trauern um das kleine M&auml;dchen, das unweit des im Stadtzentrum liegenden Milit&auml;robjekts &bdquo;Haus der Offiziere&ldquo;, in dem damals hunderte ausl&auml;ndischer S&ouml;ldner untergebracht waren, get&ouml;tet wurde&hellip;<br>\nWie der Volksmund sagt: &bdquo;Jedes Ding hat zwei Seiten&ldquo;. Warum wird im Ausland aber stets nur eine Seite dargestellt und nat&uuml;rlich immer nur die Seite der Ukraine, die dabei immer hundertprozentig Recht habe? Ist sie wirklich so unschuldig?<br>\nWir, in der Volksrepublik Donezk, w&uuml;nschten uns sehr, uns &uuml;ber gl&uuml;ckliche Ereignisse und gro&szlig;e Errungenschaften im Leben unserer Landsleute, darunter auch im Leben unserer Kinder, im seit langem erwarteten Frieden freuen zu k&ouml;nnen, aber&hellip; Es ist so bedauernswert, dass in der europ&auml;ischen Medienlandschaft, die einmal so vielf&auml;ltig war, gar nichts &uuml;ber den entsetzlichen Tod auch nur eines der vielen Kinder aus dem Donbass berichtet wird! Oder hat jemand in Europa &ndash; oder auch sonst wo in der Welt &ndash; etwas von der zehnj&auml;hrigen Veronika Badina geh&ouml;rt, die am 05.07.2022 im Stadtzentrum von Donezk, unweit des Einkaufszentrums &bdquo;Green Plaza&ldquo;, wo es keine Spur von Milit&auml;robjekten gibt, spazieren ging und nur wenige Meter vor dem eigenen Haus auf einer Bank durch ein ukrainische Geschoss aus 155 mm Haubitzen &ndash; einem todbringenden Geschenk aus dem Westen &ndash; in drei Teile zerfetzt wurde? Was sollten dann die Verwandten f&uuml;hlen, als sie die leblosen K&ouml;rperteile ihres geliebten Kindes unweit des eigenen Hauses einsammeln mussten? Bei uns im Russischen gibt es einen Spruch: &bdquo;Gott bewahre die Eltern, ihre eigenen Kinder zu &uuml;berleben!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-stimme-aus-dem-donbass-ii-kinder-im-visier-ukrainischer-soldaten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&laquo;Sanktionen sind die Ursache, dass Menschen sterben&raquo;<\/strong><br>\nInterview mit Prof. Dr. Dr. hab. Alena Douhan*, V&ouml;lkerrechtlerin und Uno-Sonderberichterstatterin<br>\nZeitgeschehen im Fokus In den Medien h&ouml;ren wir st&auml;ndig von den Sanktionen gegen Russland. Aber man spricht nie dar&uuml;ber, wie die Zivilbev&ouml;lkerung darunter leidet. Wie beurteilen Sie das Regime der Sanktionen?<br>\nProf. Dr. Alena Douhan Als Professorin f&uuml;r V&ouml;lkerrecht beurteile ich das von zwei Seiten. Es muss eine rechtliche Analyse stattfinden, denn die L&auml;nder, auch der EU, betrachten die rechtliche Grundlage gar nicht. Man darf nicht mit illegalen Mitteln auf das Verhalten der anderen L&auml;nder reagieren.<br>\nSie haben vor wenigen Wochen den Iran besucht. Was f&uuml;r einen Eindruck haben Sie bei Ihrem Besuch gewonnen?<br>\nEs war mein vierter Besuch in einem Staat. Vor dem Iran besuchte ich Venezuela, Katar und Simbabwe. Ich muss sagen, jedes Land hat seine eigene Art, wie es mit den Sanktionen umgeht. Der Iran ist ein Land, das unter sehr schwerwiegenden Sanktionen leidet. Dabei geht es nicht nur um die Sanktionen der USA, sondern auch um die anderer L&auml;nder. Das Besondere an der Situation des Iran ist, dass er 10 Jahre lang bis zum August 2020 unter Sanktionen des Uno-Sicherheitsrats stand. Diese Sanktionen gibt es heute nicht mehr. Es gibt aber Staaten, die nach wie vor diese Sicherheitsratssanktionen befolgen. Dann gibt es weitere Sanktionen, die sich nicht an den Sicherheitsrat anlehnen. Sie sind begr&uuml;ndet mit Menschenrechtsverletzungen, die zum Beispiel Frauenrechte oder Rechte der LGBTQ-Community betreffen. Das macht es f&uuml;r mich kompliziert, die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Sanktionen zu beurteilen. Wenn man mich fragt, wie ich die Auswirkungen der Sanktionen der Europ&auml;ischen Union einsch&auml;tze, dann kann ich das im Einzelfall nicht beantworten, sondern ich betrachte die Auswirkung der Sanktionen, die von verschiedenen L&auml;ndern verh&auml;ngt wurden. Gleichzeitig scheinen die humanit&auml;ren Auswirkungen der Sanktionen noch gr&ouml;sser zu sein &ndash; durch &Uuml;bererf&uuml;llung der Vorschriften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-12-13-vom-20-juli-2022.html#article_1378\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Westliches Messen mit zweierlei Mass<\/strong><br>\nDer Jemen ist nicht die Ukraine. Aber an beiden Orten ist Krieg &ndash; verbunden mit menschlichem Leid. Wie aber reagieren die Politiker, wie die Medien, wie die Menschen in Berlin, Paris, London, oder auch in Z&uuml;rich? Wenn zwei das gleiche tun &hellip;<br>\nDonald Trump erkl&auml;rte seinen Anh&auml;ngern die Beziehung zwischen den USA und Saudi-Arabien mit dem ihm eigenen Biertisch-Humor: &laquo;Ich sagte zu K&ouml;nig Salman: K&ouml;nig, wir besch&uuml;tzen dich. Du w&uuml;rdest keine zwei Wochen ohne uns &uuml;berleben. Du solltest f&uuml;r dein Milit&auml;r bezahlen.&raquo; Trumps erste Auslandsreise ging 2017 nach Saudi-Arabien, wo er mit den Prinzen einen traditionellen S&auml;beltanz auff&uuml;hrte, nachdem er einen Deal &uuml;ber Waffenlieferungen im Wert von mehr als hundert Milliarden Dollar abgeschlossen hatte. Trump twitterte damals: &laquo;jobs, jobs, jobs&raquo;.<br>\nZu dieser Zeit bombardierte die saudische Luftwaffe schon seit zwei Jahren Tag f&uuml;r Tag den Jemen. Die Golfmonarchie f&uuml;hrt an der Spitze einer Milit&auml;rallianz arabischer L&auml;nder seit 2015 einen Krieg gegen Jemen. Laut Angaben aus Riad war das Kriegsziel, den Aufstand der vom Iran unterst&uuml;tzten Huthi-Miliz &laquo;Ansar Allah&raquo; zu beenden und den geflohenen jemenitischen Pr&auml;sidenten Abed Rabbo Mansur Hadi wieder in Amt und W&uuml;rden zu bringen. In Wirklichkeit geht es dem saudischen K&ouml;nig Mohammed Bin Salman aber um weit mehr als Verfassung und Rechtm&auml;ssigkeit in Jemen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-12-13-vom-20-juli-2022.html#article_1379\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Johnson-Nachfolge: Eine Hand voller Nullen<\/strong><br>\nBei den britischen Tories ist der Kampf um die Nachfolge des Premiers entbrannt. Alle noch im Rennen befindlichen oder bereits ausgeschiedenen Kandidaten verhei&szlig;en nichts Gutes f&uuml;r Land und Partei.<br>\nDie Londoner Feuerwehr wurde w&auml;hrend des bisherigen H&ouml;hepunkts der Hitzewelle zu so vielen Eins&auml;tze gerufen, wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Eine ins Gras geworfene Glasflasche reicht aus, um die staubtrockenen Wiesen zu entz&uuml;nden. Wie beim Blitz entsteht in der 40 Grad warmen Luft eine Art Feuersturm, der auf die H&auml;user &uuml;bergreift. Die Infrastruktur, von Bahnschienen bis zu Rollbahnen auf den Flugh&auml;fen, ist den hohen Temperaturen nicht mehr gewachsen.<br>\nEiner Krisensitzung anl&auml;sslich der Hitzewelle blieb Noch-Premier Boris Johnson allerdings fern. Er hatte anderes im Sinn. Richtig geraten: Partys. In seinem Terminplan stehen und standen Einweihungen und eine sch&ouml;ne Abschiedsfeier auf dem Landsitz Chequers f&uuml;r die treuen Angestellten. &ldquo;Boris, wir werden dich nie vermissen&rdquo;, ging als Sto&szlig;seufzer durch die konservative Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Johnson-Nachfolge-Eine-Hand-voller-Nullen-7186823.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fast 90 Prozent der Menschen in Deutschland haben Antik&ouml;rper gegen Sars-CoV-2<\/strong><br>\nNur ein Bruchteil der Bev&ouml;lkerung hat sich laut Daten des RKI bis Jahresanfang mit dem Coronavirus infiziert &ndash; die meisten Menschen verdanken ihren Immunschutz der Impfung. [&hellip;]<br>\nAus den erhobenen Daten &uuml;ber fr&uuml;here Infektionen aus den Frageb&ouml;gen folgert die Forschergruppe, dass bis zum Jahreswechsel etwa zehn Prozent der Erwachsenen, elf Prozent der 14- bis 17-J&auml;hrigen und sieben Prozent der &uuml;ber 60-J&auml;hrigen eine Infektion mit Sars-CoV-2 durchgemacht hatten. &ldquo;Diese relativ niedrige Infektionsquote nach einer etwa zweij&auml;hrigen Pandemiedauer ist als Erfolg der Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie zu werten&rdquo;, schreibt die Gruppe. Die extremen Infektionswellen, die durch die Omikron-Variante seit Jahresbeginn ausgel&ouml;st wurden, konnte die Erhebung allerdings noch nicht erfassen. Die Forschenden gehen deshalb davon aus, dass sich die Seropr&auml;valenz in der Bev&ouml;lkerung seither weiter erh&ouml;ht hat, zumal auch die Impfquote gestiegen sei.<br>\nDas Team ist sich bewusst, dass die erhobenen Daten wahrscheinlich in mancher Hinsicht verzerrt sind. So h&auml;lt es die Gruppe f&uuml;r wahrscheinlich, &ldquo;dass an dieser Studie eher Menschen teilgenommen haben, die geimpft sind und auch weitere Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie eher eingehalten haben, als Menschen, die nicht teilgenommen haben&rdquo;. Daf&uuml;r spricht etwa, dass unter den Befragten der Anteil der mindestens einmal Geimpften bei 94 Prozent lag. Laut Impfquotenmonitoring lag dieser Anteil zum Jahreswechsel in der Gesamtbev&ouml;lkerung bei etwa 86 Prozent. &ldquo;Es muss daher davon ausgegangen werden, dass in dieser Studie der Anteil Geimpfter in der Bev&ouml;lkerung &uuml;bersch&auml;tzt und der Anteil der Infizierten untersch&auml;tzt wird&rdquo;, schreibt die Gruppe. Das Ausma&szlig; der Verzerrung lasse sich nicht genau bestimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/geimpft-genesen-deutschland-1.5625491\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zw&ouml;lf EU-L&auml;nder nutzen Pegasus-Staatstrojaner<\/strong><br>\nDer Staatstrojaner-Hersteller NSO Group teilte dem EU-Parlament mit, dass derzeit zw&ouml;lf EU-L&auml;nder die Spionagesoftware Pegasus nutzen. Mit zwei weiteren gab es Vertr&auml;ge, die mittlerweile beendet wurden. Um welche L&auml;nder es geht, ist nur zum Teil bekannt.<br>\nEine Delegation aus dem EU-Pegasus-Untersuchungsausschuss ist nach Israel gereist, um nach Antworten im Spionagesoftware-Skandal rund um den Staatstrojaner Pegasus suchen. Daf&uuml;r besuchten die EU-Abgeordneten israelische Forscher:innen und Menschenrechtsverteidiger:innen, aber auch den Staatstrojaner-Hersteller NSO Group selbst. Seit M&auml;rz versucht der Ausschuss unter anderem aufzukl&auml;ren, welche EU-Staaten die Sp&auml;hsoftware Pegasus oder &auml;hnliche Werkzeuge eingesetzt haben und wo es dabei zu Menschenrechtsverletzungen und Gesetzesbr&uuml;chen kam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/nso-group-zwoelf-eu-laender-nutzen-pegasus-staatstrojaner\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>8,5 Prozent mehr Gehalt: EU-Beamte bekommen Inflationsausgleich &ndash; &Ouml;konomen f&uuml;rchten Negativ-Spirale<\/strong><br>\nArbeitnehmer hierzulande d&uuml;rfen davon nur tr&auml;umen: Die Inflation einfach mit einer automatischen Gehaltserh&ouml;hung abfedern. F&uuml;r EU-Mitarbeiter gilt genau das. Auf sie warten wohl mindestens 8,5 Prozent mehr Lohn. Daf&uuml;r ernten sie nun aber heftige Kritik von Wirtschaftsexperten.<br>\nAngesichts der steigenden Inflation sollen EU-Beamte eine Gehaltserh&ouml;hung von 8,5 Prozent erhalten, um den Inflationsanstieg zu kompensieren. Das berichtet das &bdquo;Handelsblatt&ldquo;. Wirtschaftsexperten sehen dies jedoch sehr kritisch &ndash; und warnen vor einer Negativ-Spirale.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/eu-beamte-goennen-sich-8-5-prozent-mehr-gehalt-als-inflationsausgleich_id_119123354.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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