{"id":86238,"date":"2022-07-25T12:37:46","date_gmt":"2022-07-25T10:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86238"},"modified":"2022-07-25T12:52:05","modified_gmt":"2022-07-25T10:52:05","slug":"leserbriefe-zu-kampagne-gegen-die-buerger-und-ihre-proteste-wer-kritik-uebt-bruellt-verachtung-fuer-die-demokratie-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86238","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eKampagne gegen die B\u00fcrger und ihre Proteste: Wer Kritik \u00fcbt, &#8216;br\u00fcllt Verachtung f\u00fcr die Demokratie heraus\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86016\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel den Beginn einer Kampagne, die daf&uuml;r sorgen solle, m&ouml;glicherweise kommende &bdquo;Proteste gegen die gef&auml;hrliche Sanktions-, Energie- und Sozialpolitik der Bundesregierung&ldquo; schon jetzt &bdquo;als rechts und extremistisch&ldquo; zu brandmarken. Bundesinnenministerin Faeser habe mit einer &Auml;u&szlig;erung die B&uuml;rger, die &bdquo;von ihren Grundrechten der Versammlungsfreiheit und der Meinungs&auml;u&szlig;erung Gebrauch machten, als sie gegen unangemessene und zerst&ouml;rerische Corona-Ma&szlig;nahmen protestiert haben&ldquo;, pauschal beleidigt. Ferner habe sie versucht, &bdquo;die mit gro&szlig;em Aufwand hergestellte Diffamierung der Corona-Proteste auf die kommenden Sozialproteste zu &uuml;bertragen&ldquo; und die Anma&szlig;ung besessen, &bdquo;die kritikw&uuml;rdige Politik der Bundesregierung mit &sbquo;der Demokratie&lsquo; gleichzusetzen&ldquo;. Zu erwarten sei, &bdquo;dass nun zahlreiche Redakteure gro&szlig;er und kleinerer Medien dieser regierungsoffiziellen Agitation folgen und legitime B&uuml;rgerproteste vorausgreifend als (rechts-)extrem verteufeln&ldquo;. Abschlie&szlig;end wurde auch die Frage gestellt, ob Leser sich an friedlichen und legalen Protesten gegen die Sanktionspolitik beteiligen w&uuml;rden. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Hr. Riegel, liebes Redaktionsteam<br>\n&nbsp;<br>\nein hervorragender Artikel der genau beschreibt wie &rdquo; unsere &rdquo; Poltik funktioniert . Vom eigenen Versagen ablenken und der der protestiert ( hoffentlich friedlich ; Gewalt lehne ich ab ) wird diffamiert. Und das alles im Zusammenspiel mit den sogenannten unabh&auml;ngigen Medien ( ARD ; ZDF etc. ).<br>\n&nbsp;<br>\nIch merke es pers&ouml;nlich &ndash; wenn man z.B. auf Arbeit Kolleginnen und Kollegen anspricht das Deutschland die USA NICHT boykottiert hat als diese den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak vom Zaun gebrochen hat erntet man nur irritierte Blicke . Nach dem Motto : ist was anderes&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nKritik an den Sanktionen wird gleichgesetzt mit &rdquo; Putin &rdquo; Versteher.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe die Nachdenkseiten nur durch das Buch von Hr. Ganser ( Imperium USA &ndash; SEHR lesenswert ) entdeckt und bin froh das es noch Medien von diesem Format gibt .<br>\n&nbsp;<br>\nAlles Gute weiterhin<br>\nUdo Hoppe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich sehe auch mit wachsendem Besorgnis zu &ndash; schon seit langem &ndash; wie die Demonstrationen in Deutschland in die Kategorien &ldquo;gewollt&rdquo; und &ldquo;ungewollt&rdquo; eingeteilt werden. Abgesehen von der Tatsache, dass es in der Logik der Sache liegt, dass Demonstrationen eher &ldquo;ungewollt&rdquo; sein sollten, zumindest f&uuml;r die, gegen die protestiert werden, ist eine solche Haltung h&ouml;chst demokratiefeindlich. Zum ersten Mal in meinem Leben sp&uuml;re ich Angst vor der eigenen Regierung. I bin 56 Jahr alt und gehe auf Demonstrationen seit ich 14 bin (in Gro&szlig;britannien und in Deutschland) &ndash; und nie hatte ich ein solches Gef&uuml;hl wie jetzt, n&auml;mlich dass das eine riskante Sache werden k&ouml;nnte. Mir scheint es auch, dass ein wesentlicher Grund f&uuml;r diese Betonung der Regierung und der Presse auf &ldquo;gewaltt&auml;tige Proteste&rdquo; nichts mehr ist als ein Versuch, die Mehrheit der B&uuml;rger in eine Stimmung zu versetzen, Polizeigewalt zu akzeptieren und vielleicht sogar zu bef&uuml;rworten wenn es soweit ist. Mein pers&ouml;nliches Dilemma &ndash; wie kann man in Zukunft effektiv protestieren? Denn ich sehe keinen anderen Weg &ndash; protestieren muss man jetzt mehr denn je &ndash; aber ohne Gewalt.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en, Lindsay Munro<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>Ich habe bei Lekt&uuml;re Ihres Artikels unten stehenden Brief an Frau Ministerin Nancy Faeser geschrieben, wollte ihn dann an des BMI schicken und suchte nach einer Emailadresse, fand dann ein Kontaktformular, unter dem man sich dann einverstanden erkl&auml;ren musste, dass die beim Senden &uuml;bermittelte IP-Adresse gespeichert wird und &ldquo;ausschlie&szlig;lich Verwendung&nbsp; im Rahmen staatlicher Strafverfolgungs- und Gefahrenabwehrma&szlig;nahmen findet.&rdquo; Nat&uuml;rlich unter Beachtung der gesetzlichen Voraussetzungen.<\/p><p>Das hat mich, ehrlich gesagt, etwas eingesch&uuml;chtert. Nicht, dass ich denke, ich bin so wichtig, dass das BMI mich unter Beobachtung als Demokratiefeindin nimmt, aber man wei&szlig; ja nie&hellip;<\/p><p>Auf der anderen Seite denke ich, dass man etwas sagen muss&nbsp; gegen solch uns&auml;gliche Art der Verunglimpfung von B&uuml;rgern eines demokratischen Landes! Und nicht nur, weil ich pers&ouml;nlich betroffen bin, sondern weil sonst hier alles kaputt geht! <\/p><p>Falls es anderen Nachdenkseiten-Lesern &auml;hnlich geht, k&ouml;nnte man nicht gesammelte Briefe zum BMI schicken? Vielleicht auch ohne vollen Namen?<\/p><p>Ansonsten habe ich allerdings nichts dagegen, dass der Brief auf den Nachdenkseiten ver&ouml;ffentlicht wird, auch mit vollem Namen. Es widerstrebt mir sehr, mich zu verstecken.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und gut, dass es Sie gibt!<br>\nChristine Salomon<\/p><p>Hier der Brief:<\/p><p>Sehr geehrte Frau Ministerin Faeser,<\/p><p>mein Name ist Christine Salomon, ich bin ehemalige Altenpflegefachkraft und war mit 3 Unterbrechungen wegen Kindererziehungszeiten fast 40 Jahre in diesem Berufsfeld t&auml;tig. Soviel zu meiner Person.<\/p><p>Ich m&ouml;chte Sie fragen, was eine B&uuml;rgerin wie ich tun soll, wenn sie mit der Regierungsarbeit der jeweils verantwortlichen Regierung nicht einverstanden ist? Gerade in meinem Berufsfeld gibt es einiges an Kritik, und zwar in meiner Laufbahn bisher bei jeder Regierung, denn die Arbeitsbedingungen und L&ouml;hne haben sich in diesen nahezu 40 Jahren nie verbessert, auch nicht unter Rot\/Gr&uuml;n! Meiner Ansicht nach ist es Ausdruck gerade der Demokratie, dass sich B&uuml;rger, die sich in der gerade herrschenden Politik nicht abgebildet sehen, dazu auf die Stra&szlig;e gehen, auch gerne laut, denn manchmal wird man einfach nicht geh&ouml;rt. Auch das zeigt sich am Pflegeberuf, denn gerade dort sind die Proteste eher leise und vorsichtig, (beim kirchlichen Arbeitgeber sind Streiks gar verboten!) und folgedessen wenig wirksam.<\/p><p>Auch kann es nat&uuml;rlich sein, dass eine Mitstreiterin meiner Interessen, oder auch ein Mitstreiter, eine andere politische Gesinnung hat, als ich. W&auml;re es Ihnen dann lieber, dass ich erst einmal herumfrage, wer derselben politischen Gesinnung ist wie ich? <\/p><p>Diese Gedanken lassen sich auch auf andere Kritikpunkte an der Regierungsarbeit &uuml;bertragen, selbstverst&auml;ndlich auch auf die Sparma&szlig;nahmen (Gas, &Ouml;l, Wasser etc.) und die Coronama&szlig;nahmen und die extremen Preissteigerungen, die eine (ehemalige) Altenpflegerin wahrscheinlich mehr trifft, als eine Bundesministerin.<\/p><p>Wie kommen Sie darauf, dass die Meinung und der Protest, der dann meinetwegen auch herausgeschrien wird, Demokratie feindlich, gar Demokratie verachtend ist?<\/p><p>Und noch eine Frage: Gibt es in Ihrem Kabinett eigentlich auch besonnene Stimmen, die einen Ausspruch Ihrerseits: &bdquo;Nat&uuml;rlich besteht die Gefahr, dass diejenigen, die schon in der Coronazeit ihre Verachtung gegen die Demokratie herausgebr&uuml;llt haben und dabei oftmals Seite an Seite mit Rechtsextremisten unterwegs waren, die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema zu missbrauchen versuchen.&ldquo; <\/p><p>hinterfragen und Halt sagen, so kann man mit den B&uuml;rgern, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, nicht umgehen!?<\/p><p>DIESES und &auml;hnliche Statements k&ouml;nnten die Gesellschaft noch mehr gegen die Regierung aufbringen und ist geeignet, b&ouml;ses Blut aufkommen zu lassen. Wollen Sie das? <\/p><p>Mich trifft solch eine Aussage sehr, denn ich war zwar immer kritisch, habe aber meinen Dienst an der Gesellschaft immer ernst genommen, meine Steuern bezahlt trotz niedrigem Gehalt und so weiter und so fort. Auch ich war in der Coronazeit auf der Stra&szlig;e, und das nicht, weil mich irgendjemand dazu mi&szlig;braucht h&auml;tte, sondern weil ich meinen Kopf selbst zum Denken benutze, und zwar in jeder Hinsicht.<\/p><p>Ich bitte Sie daher sehr, sich mit solchen Aussagen zur&uuml;ckzuhalten, denn wie ich denken noch viel mehr, und wir alle sind St&uuml;tzen der Gesellschaft! Ich verstehe daher nicht, wie Sie zu solch einer Aussage kommen.<\/p><p>Man k&ouml;nnte auf die Idee kommen, dass die Demokratie von ganz anderen mi&szlig;braucht wird!<\/p><p>Christine Salomon, ehemalige Altenpflegefachkraft<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist leider zu bef&uuml;rchten, das mit zunehmender Verteuerung des t&auml;glichen Lebens, sowie dem drohenden kalten Herbst und Winter auch der deutsche Michel die Geduld verliert und Nerven zeigt.<\/p><p>Dieser Unmut d&uuml;rfte allerdings andere und zwar sehr radikale Formen annehmen. Aus Frankreich sind uns die &bdquo; Gelben Westen &bdquo; noch sehr gut im Ged&auml;chtnis.<\/p><p>Aber es betrifft in diesem Zusammenhang nicht nur Deutschland sondern auch einen gro&szlig;en Teil EU , wenn es der Politik mit ihren politischen Nieten an den Kragen geht.<\/p><p>Wird man in Deutschland dann unsere Bundeswehr auf die B&uuml;rger hetzen. In dem gegenw&auml;rtigen Zustand unserer Politik und Presse muss man leider das &bdquo; Schlimmste &bdquo; vor Augen haben.<br>\n&nbsp;<br>\nHans &ndash; Juergen Matschiske<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel.<\/p><p>Nat&uuml;rlich haben wir in Deutschland eine Ungleichbehandlung zwischen verschiedenen Protestthemen. Erinnert sei nur an die Coronademos und vergleichsweise die BLM-Demos, welche ja sogar zeitgleich stattfanden. Es ist doch so, dass wir schon seit bald 20 Jahren, oder l&auml;nger eine Debattenunkultur in Deutschland haben, welche durch Totschlagargumente versucht eine sachliche Debatte zu verhindern. Europagegner, Neiddebatte, Antiamerikanismus, um nur ein paar zu nennen. Es geht darum die Deutungshoheit zu behalten. W&uuml;rde man dem &ldquo;Europagegner&rdquo; zugestehen, dass seine Argumente gegen die Politik der Europ&auml;ischen Union gerichtet sind, m&uuml;sste man ja eine Sachbezogene Debatte f&uuml;hren und das wollen sie ja schon gar nicht. Genauso verh&auml;lt es sich mit den Gegnern der Corona-Ma&szlig;nahmen, die als Nazis diffamiert wurden. Sicher waren da welche darunter, aber wenn man diese Menschen alle pauschal in die rechte Ecke dr&auml;ngt, muss man sich fragen, warum die AFD bei 10-11% rumd&uuml;mpelt?<\/p><p>An friedlichen Sozialprotesten w&uuml;rde ich mich beteiligen, wenn ich daf&uuml;r nicht durch die halbe Republik reisen m&uuml;sste, da mir hierf&uuml;r schlicht die Zeit fehlt. Allerdings bef&uuml;rchte ich, dass solch friedliche Proteste leicht zu gewaltt&auml;tigen werden k&ouml;nnten, auch und gerade durch den Einsatz entsprechender&nbsp;Agents Provocateur`s unserer Regierung und dem Verhalten der Polizei. Da hat man bei den Corona-Demos genug zu sehen bekommen.<\/p><p>Hochachtungsvoll, Ulrich Erich.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>alles Geschriebene stimmt. Bedauerlicherweise ist all das auch nicht neu. Ich als 73er Jahrgang bin noch ein bisschen zu jung um die gro&szlig;en Proteste dieser Zeit miterlebt zu haben. Aber ich erinner mich sehr wohl gegen wen Wasserwerfer eingesetzt wurden um Demonstrationen aufzul&ouml;sen und gegen wen nicht.<\/p><p>Rechts und Links waren dabei immer schon nur Schlagworte die bestimmte Handlungsweisen der Exekutive legitimieren sollten. Wie mit Protesten umgegangen wird hing und h&auml;ngt in diesem Land (und dem Rest der Wertedemokratien) damit zusammen wie sehr die Demonstration den Status Quo gef&auml;hrden.<\/p><p>Allerdings muss man auch feststellen das ich mich an keine rechte Demonstration erinnern kann die mit Wasserwerfern aufgel&ouml;st wurde&hellip; rechte Themen scheinen demnach den Status Quo weniger zu gef&auml;hrden.<\/p><p>Im Gegensatz zu unserer Regierung ist f&uuml;r gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung eine rechte Gesinnung (zu Recht) immer noch ein rotes Tuch. Daher eignet sich eine solche Einordnung prima um im Vorfeld unliebsame Demonstrationen glatt zu verhindern.<\/p><p>Dar&uuml;ber k&ouml;nnte man noch Stunden referieren und bei Gelegenheit auch diskutieren. Einzig &auml;ndern w&uuml;rde das wohl nichts. Ich m&ouml;chte hierbei erw&auml;hnen das ich Trotz meiner kritischen Haltung gegen&uuml;ber den Machtstrukturen froh bin hier geboren zu sein und nicht in einer Diktatur oder auch nur einer Autokratie. Ich halte es hier mit Pyotr Kropotkin. Zum einen ist es ein Gl&uuml;ck die Bildungsm&ouml;glichkeiten zu haben die ich hatte. Und auch ich profitiere nat&uuml;rlich von der Wirtschaftsmacht die dieses Land, dieser Staat hat.<\/p><p>Allerdings kann ich gleichzeitig sehen wie falsch das ist und hoffen, auch auf die Gefahr hin Komfort einzub&uuml;&szlig;en das die Machtstrukturen sich ver&auml;ndern. Sehr stark ist diese Hoffnung allerdings nicht, da diese Strukturen sehr sorgf&auml;ltig aufgebaut wurden.<\/p><p>Ich selber kann auch unserem Grundgesetz nur wenig abgewinnen. Sobald man &uuml;ber die ersten paar Artikel hinaus kommt behandelt es haupts&auml;chlich Kapitalverh&auml;ltnisse und baut aus diesen die Regeln des Gesellschaft.<\/p><p>Ich bin abgeschwiffen&hellip; worauf ich hinaus will ist das ich glaube das dieser Staat einen grunds&auml;tzlichen Umbau der Machtstrukturen braucht. Ebenso sehe ich daf&uuml;r allerdings nur zwei Wege, welche beide nicht verm&ouml;gen heute etwas zu bewirken.<\/p><p>Weg Nummer eins, den ich vehement ablehne (Erl&auml;uterung folgt), w&auml;re eine gewaltsame Revolution. Die Geschichte zeigt allerdings das diese noch nie zu einer nachhaltigen Ver&auml;nderung gef&uuml;hrt haben. Das alte Sprichwort nachdem Gewalt nur Gewalt gebiert hat sich dabei immer wieder bewahrheitet. Menschen die bereit sind Gewalt auszu&uuml;ben sind in der Regel nicht bereit sich den Folgen dieser Gewalt zu stellen und als Gewinner zieht diese Gewalt auf die ein oder andere Art wieder in das neue Gesellschaftssystem ein, so es denn &uuml;berhaupt eines gibt und nicht nur die &ldquo;F&uuml;hrer&rdquo; ausgetauscht werden.<\/p><p>Der zweite Weg w&auml;re ein Totalzusammenbruch des aktuellen Systems. Auch wenn es scheint das wir auf dem direkten Weg dahin sind hilft das den Menschen heute tats&auml;chlich nicht.<\/p><p>Was bleibt ist tats&auml;chlich gesellschaftlicher Zusammenhalt, aber nicht in der Form wie es die Machteliten fordern.<\/p><p>Rei&szlig;t euch nicht gegenseitig die K&ouml;pfe ab. Wer vermag, also verm&ouml;gend ist, sollte denen helfen die nicht so viel Gl&uuml;ck haben.<\/p><p>Gesellschaftlicher Zusammenhalt bedeutet nicht Verzicht, er bedeutet teilen. Wird dieses Teilen erzwungen so st&ouml;hnen nur die Benachteiligten, aber ich wei&szlig; das es auch unter den Verm&ouml;genderen die gibt, welche den Blick f&uuml;r die Menschen nicht verloren haben. Ich hoffe es sind mehr als die paar von denen ich wei&szlig;.<\/p><p>Und vielleicht ist es diese Hoffnung die mich trotz der aktuell dystopisch agierenden Machtelite weiter machen l&auml;&szlig;t.<\/p><p>&mdash; <\/p><p>Georg Hopp<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Tobias Riegel,<\/p><p>Sie verniedlichen das Problem. Die wirklich gef&auml;hrlichen Rechten sind nicht jene, die die B&uuml;rgerproteste im Herbst m&ouml;glicherweise f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnten. Die gef&auml;hrlichen Rechten sitzen in der Bundesregierung und den Landesregierungen. Die sitzen in den transnationalen Netzwerken, den Redaktionsstuben, in den &ldquo;Sicherheitsdiensten&rdquo; der Judikative und leider auch in erheblichem Ma&szlig; in den Jugendorganisationen von CDU bis &ldquo;Die Linke&rdquo;. Die Drohung von Frau Faeser h&auml;tte fast gleichlautend auch 1933 im &ldquo;St&uuml;rmer&rdquo; stehen k&ouml;nnen. Und wenn Frau Baerbock die russische Wirtschaft zerst&ouml;ren will, befindet sie sich historisch in guter Gesellschaft mit einem Herrn Hitler, der das auch schon geplant und versucht hatte. Und wenn Mitglieder der genannten Jugendorganisationen an Stra&szlig;enr&auml;nder stehend &ldquo;Nazis raus!&rdquo; gegen Menschen br&uuml;llen, die nur ihr durch das GG garantierte Recht wahrnehmen, ist es nur noch, wie wir inzwischen von Herrn Gauck wissen, ein kleiner Schritt, bis sie gleiches gegen Pazifisten und Friedensfreunde machen werden. Von der Justiz, die inzwischen den B&uuml;rgern Hilfe bei der Durchsetzung ihrer demokratischen Rechte verwehrt, bis zur Polizei und Ordnungsbeh&ouml;rden, die alles unternehmen, um Demonstrationen zu verunm&ouml;glichen &ndash; die Zeichen sind un&uuml;bersehbar und gipfeln in den Absurdit&auml;ten bei G7 (50 Demonstrierende in Polizeibussen &hellip; Sie wissen schon). An dieser Stelle erspare ich mir weitere Beispiel. Jede und Jeder Ihrer LeserInnen kann sie beliebig erg&auml;nzen (medialer Krieg gegen Andersdenkende) Nat&uuml;rlich wird sich der autorit&auml;re Kapitalismus anders kleiden als der NS-Staat. Das mahnten schon viele kluge K&ouml;pfe wie der Katholik Ignazio Silone. Zum B&uuml;rgerkrieg ger&uuml;stet ist er bereits heute, wie wir bei jeder Demonstration unschwer erkennen k&ouml;nnen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e an Sie alle,<br>\nIhr treuer Leser Jo Hauberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank auch f&uuml;r diesen Artikel, dem ich nur voll umf&auml;nglich zustimmen kann.<br>\nJa, wie gerne h&auml;tte ich mich wieder, wie &uuml;brigens in den vergangenen Jahrzehnten &ndash; mittlerweile jedoch nur noch &ldquo;als Oma f&uuml;r den Frieden&rdquo;, gegen Rechts, f&uuml;r &ldquo;Fridays for Future&rdquo; etc. beteiligt, aber ich kann leider kaum noch laufen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas mir jedoch noch bleibt, ist, w&auml;hrend ich von einer Emp&ouml;rung in die n&auml;chste falle, Journalisten wie Sie zu ermutigen, nicht aufzugeben und weiter vor diesem mehr denn je selbstm&ouml;rderischen Trend, vor allem seitens des &ldquo;Transatlantischen B&uuml;ndnisses&rdquo; zu warnen.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, wem immer noch etwas an den einstigen Errungenschaften mit unserem Grundgesetz und dem internationalen V&ouml;lkerrecht nach der bitteren Lehre des II. Weltkriegs noch etwas liegt, der oder die muss unbedingt aufstehen, um wenigstens noch f&uuml;r den Rest unserer heruntergekommenen Demokratie so laut, sichtbar und verst&auml;ndlich, selbstverst&auml;ndlich gewaltlos, wie m&ouml;glich zu retten.<br>\n&nbsp;<br>\nMit nochmaligem Dank<br>\nund herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>ich kann eigentlich nicht glauben, dass jemand mit einem durchschnittlich ausgepr&auml;gten gesunden Menschenverstand, den man einer Ministerin wohl zugestehen k&ouml;nnen sollte, derart undifferenziert &bdquo;argumentiert&ldquo; und ganze Bev&ouml;lkerungsgruppen beleidigt. <\/p><p>Deshalb kann ich nur vermuten, dass diese Hetze wider die Meinungsfreiheit einen Teil von Frau Faesers Arbeitsbeschreibung darstellt. Denn wenn dem nicht so w&auml;re, m&uuml;sste ein Kanzler eine untergebene Ministerin, die derartigen Stuss von sich gibt, sofort wieder einnorden oder besser noch den R&uuml;cktritt nahelegen, was er aber nach meiner Kenntnis nicht getan hat. Also wird dies wohl die abgestimmte Politik der Regierung sein. <\/p><p>Was soll man davon halten? <\/p><p>Frau Faesers Person ist wohl eher unwichtig in diesem Zusammenhang. Ob sie das meint, was sie sagt oder nicht, spielt wohl keine Rolle. Man sollte sie ignorieren. <\/p><p>Mir stellen sich viel eher die Fragen, wer denkt sich diese Politik aus, wer steckt dahinter, wer entwirft diese Kampagnen? Es m&uuml;ssen Beraterst&auml;be sein, Spin Doctors usw. Beim Corona-Thema blitzte das kurz auf, als auf einen hohen Beamten im Gesundheitsministerium(?) von multipolar (glaube ich) ein Schlaglicht geworfen wurde. Dieser Mann hatte in den Zirkeln um biosecurity etc. sehr viel gewirkt und hat wohl das Konzept von Lockdowns etc in die Regierungspolitik eingeschleust. <\/p><p>Solche Typen gibts wahrscheinlich f&uuml;r jedes Thema. Hier w&uuml;rde mich nun brennend interessieren, woher Frau Faeser ihre demokratiedelegetimierenden Manuskripte bekommt. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nPierre Lutomski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>gro&szlig;artiger Artikel, ich stimme Ihnen in JEDEM PUNKT zu. Ich bin so besorgt &uuml;ber die Entwicklung in Deutschland. Dazu nur ein Punkt: die 4 geplanten Meldestellen in NRW. Ich habe mich in der Vergangenheit an friedlichen Protesten beteiligt und werde das auch weiter tun!<\/p><p>Mit freundlich Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAnne Lenze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>meines Erachtens verbreiten Sie in einem einzigen Satz derma&szlig;en viel populistisch gef&auml;rbte Fake-News, wie es die Bild-Zeitung nicht besser hinkriegen w&uuml;rde. Das wissen Sie nat&uuml;rlich ganz genau, Sie sind ja nicht bl&ouml;de, ihr Beitrag ist wohl kalkuliert und soll ihrer bzw. der NDS zugeneigten Leserschaft gefallen.<\/p><p>Ich vermerke es dennoch hier mal:<\/p><p>Zum einen &ldquo;beleidigt&rdquo; Frau Faeser mitnichten &ldquo;pauschal&rdquo; jene B&uuml;rger, die von ihren Grundrechten und der Meinungs&auml;u&szlig;erung Gebrauch machen. Sie spielt&nbsp; vielmehr auf diejenigen ProtestlerInnen an, die unseren demokratischen Rechtsstaat und deren Repr&auml;sentanten verachten und ablehnen.<\/p><p>Zum anderen waren die Corona- Ma&szlig;nahmen keineswegs &ndash; zumindest im Wesentlichen &ndash; &ldquo;unangemessen&rdquo; (uns&auml;glichen NDS- Narrativ &uuml;brigens).<\/p><p>Sie haben im Gegenteil viele Menschenleben retten k&ouml;nnen.&nbsp;<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernt Kusche<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseitenteam, sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\ndie Menschen die mit Protesten auf die Stra&szlig;e gehen br&uuml;llen nat&uuml;rlich nicht die Verachtung f&uuml;r Demokratie heraus sondern im Gegenteil die&nbsp; Verachtung -ob bewu&szlig;t oder unbewu&szlig;t-, f&uuml;r die tats&auml;chliche Herrschaftsform, die Oligarchie.<\/p><p>Schon Sokrates mu&szlig;te den Schierlingsbecher trinken, weil er &ouml;ffentlich f&uuml;r die Demokratie eintrat, was ihm prompt als Verhetzung des Volkes ausgelegt wurde.<\/p><p>Der Konflikt ist also nicht neu, auch die Propagandamethoden und verbalen Hinterk&uuml;nftigkeiten nicht. Sie sind nur heute unendlich perfektionierter und ihre Bedeutung schon lange nicht mehr nur regional, sondern global.<\/p><p>Unsere Politiker und Medienvorst&auml;nde sind in Manipulationsmethoden geschult, dar&uuml;ber hinaus tr&auml;gt sicher auch eine perfide pers&ouml;nliche Veranlagung dieser Leute bei, &ndash; das ist naheliegend um in dieser Politlandschaft Karriere zu machen, in der Verlogenheit, Niedertracht und Hinterkunft oberstes Prinzip sind.<br>\n&nbsp;<br>\nDer l&auml;cherliche Diskreditierungsversuch in Richtung &ldquo;rechtsradikal&rdquo; ist nur einer dieser verlogenen Kunstgriffe, um davon abzulenken, dass in Wirklichkeit niemand weiter rechts steht als die Oligarchie. Dabei sei beispielhaft erinnert da&szlig; angloamerikanische Oligarchen wie Rockefeller, DuPont oder Harriman in den ersten Jahren und bis weit in den Krieg hinein das Naziregime mitfinanzierten und mit ihm sympathisierten.<\/p><p>Man denke nur an die Rolle die IG Farben damals spielte &hellip; Und sie sympathisierten nicht nur mit Hitler sondern auch mit Mussolini und zuletzt sogar mit Franko &hellip;<\/p><p>Oder was ist mit unseren gro&szlig;en Konzernen, die unter Hitler reich wurden?<\/p><p>Man mu&szlig; schon sehr realit&auml;tsfremd sein um diese Zusammenh&auml;nge nicht zu verstehen.<br>\n&nbsp;<br>\nDass sich Menschen der sozial schwachen Schichten eher Gedanken &uuml;ber politische und gesellschaftliche Zusammenh&auml;nge machen wie der satte Mittelst&auml;ndler, der an den Aufstieg vom BMW zum Porsche denkt und sich durch die Lekt&uuml;re der SZ oder der Zeit die Portion Selbstbest&auml;tigung von Informiertheit und Bildung abholt, die sein Standesd&uuml;nkel verlangt, liegt auf der Hand.<\/p><p>Und auch das wird nat&uuml;rlich sofort ins Gegenteil verdreht und den protestierenden Menschen minderwertigere Bildung und Intelligenz unterstellt.<br>\n&nbsp;<br>\nGeld regiert die Welt, und dieses inhumane Prinzip wird wohl leider weiterbestehen, und schlie&szlig;lich in wahrscheinlich nicht allzu ferner Zukunft unsere Welt total zerst&ouml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Macht des Goliaths Oligarchie ist so niederschmetternd, dass man resignieren m&ouml;chte.<br>\n&nbsp;<br>\nG&auml;be es da nicht noch die sprichw&ouml;rtliche Chance, die es zu ergreifen gilt, obwohl sie nicht vorhanden ist.<\/p><p>Das w&auml;re meines Erachtens der Zusammenschluss mindestens aller europ&auml;ischen Alternativbewegungen, und sei es zuerst einmal nur um gemeinsam &uuml;ber eine Art Strategie nachzudenken und ein gemeinsames Ziel. F&uuml;r partielle Ideologieunterschiede oder interne Hierarchieprobleme ist da kein Platz mehr, wir stehen mit dem R&uuml;cken zur Wand.<\/p><p>Von unserem Leser M.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der NachDenkSeiten,<\/p><p>bzgl. des Artikels von Herrn Riegel &ldquo;Kampagne gegen die B&uuml;rger und ihre Proteste: Wer Kritik &uuml;bt, &bdquo;br&uuml;llt Verachtung f&uuml;r die Demokratie heraus&ldquo;,&rdquo; 19. Juli 2022. <\/p><p>Dies ist ein klassischer Fall von vielen seit 2020, von, &bdquo;der Dieb ruft, haltet den Dieb.&ldquo; Die rechtsextremen Antidemokraten sitzen im Verbund an den Schalthebeln der Macht. Die Eigner und Shareholder, CEOs und Execs in den Konzernzentralen und Interessenverb&uuml;nden, sowie ihre Satrapen in den Politzentralen die Regierung spielen.<\/p><p>Diese B&uuml;ndelung von Macht ist nicht neu und wurde unumwunden von einem historischen Protagonisten benannt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Faschismus sollte Korporatismus hei&szlig;en, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.&ldquo;<br>\n&ndash; Benito Mussolini\n<\/p><\/blockquote><p>Und von Wilhelm Reich wurde in &bdquo;Massenpsychologie des Faschismus&ldquo; konstatiert, da&szlig; es Aufgabe des Faschismus ist zu &bdquo;vernebeln,&ldquo; zu &bdquo;verf&uuml;hren&ldquo; und zu &bdquo;hypnotisieren.&ldquo;<\/p><p>Wobei diese Erkenntnis allein noch nicht zu einer wirksamen Verteidigung f&uuml;hrt. Also da stehen wir nun und das nicht allein in Deutschland.<\/p><p>Erg&auml;nzend m&ouml;chte ich noch auf zwei Artikel Thomas Mosers verweisen, die die Demokratiefeindlichkeit und den Rechtsextremismus derer, die am lautesten krakeelen dagegen zu sein, unterstreichen:<\/p><p>Auslaufmodell Ausnahmezustand<br>\n04. Mai 2020 Thomas Moser<\/p><p>Die Gesundheitsfrage ist von der Demokratiefrage nicht zu trennen<br>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Auslaufmodell-Ausnahmezustand-4713464.html\">heise.de\/tp\/features\/Auslaufmodell-Ausnahmezustand-4713464.html<\/a><\/p><p>Corona-Proteste: Zwei Stunden lang Wasserwerfer-Einsatz<br>\n21. November 2020 Thomas Moser<\/p><p>Das Vorgehen der Polizei am Tag der Abstimmung &uuml;ber das Infektionsschutzgesetz war eine politische Machtdemonstration<br>\n<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Proteste-Zwei-Stunden-lang-Wasserwerfer-Einsatz-4967326.html\">heise.de\/tp\/features\/Corona-Proteste-Zwei-Stunden-lang-Wasserwerfer-Einsatz-4967326.html<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMike Holstein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>im Zeitalter der Niveaulosigkeit habe ich mich fast an die &uuml;blichen Pauschalisierungen wie diejenige von Frau Innenministerin Faeser gew&ouml;hnt. Die jeweilige politische Linie der Exekutive geb&auml;rdet sich als identisch mit &ldquo;der Demokratie&rdquo;, Kritik an dieser Linie ist Rechtsradikalismus. Schmerzvoll, wenn auch eigentlich nicht mehr &uuml;berraschend ist es f&uuml;r mich, dass solche Versimpelungen&nbsp;von einer Ministerin der &auml;ltesten deutschen Oppositionspartei kommen, der SPD, deren Mitglied ich 12 Jahre lang war.<\/p><p>So besteht tats&auml;chlich die Gefahr, dass auch die zu erwartenden Sozialproteste von einer sich v&ouml;llig zu Unrecht &ldquo;sozialdemokratisch&rdquo; nennenden Spitzenriege in die gleiche Kiste gestopft werden. Im Herzen bin ich nach wie vor Sozialdemokrat. Aber meine Verst&auml;ndnis von Demokratie ist ein fundamental anderes. Demokratie beruht auf offenem Diskurs, die Methoden des Niedermachens&nbsp;und Diffamierens haben damit wenig zu tun.<\/p><p>Und nat&uuml;rlich werden Rechtsradikale &mdash; das ist nun mal Teil ihres Instrumentenkastens &mdash; soziale Benachteiligungen und Ausgrenzungen in ihrem Sinn missbrauchen. Je mehr Regierung und die&nbsp;sie st&uuml;tzenden Medien, ohne wirklich zu differenzieren, Kritiker und Kritikerinnen als Feinde der Demokratie beschimpfen, desto mehr Erfolge werden Rechtsradikale schlie&szlig;lich haben. So zerst&ouml;rt man Demokratie &mdash; ein Trauerspiel.<\/p><p>Dr. Hans-Peter Waldrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde mich an Protestkundgebungen gegen die irrsinnige Sanktionspolitik beteiligen. Zu dieser hat sich Gott sei Dank Heribert Prantl nun eindeutig ge&auml;u&szlig;ert. Mit Faeser als Ministerin, die die Verfassung verteidigen soll, hat man offensichtlich den Bock zum G&auml;rtner gemacht. Erneut ist mit Entsetzen festzustellen, wie tief die SPD gesunken ist und weiter sinkt. Da denken wir ja z. B. auch an Roth.<\/p><p>Hans-Ulrich B&uuml;nger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nauch dieser Analyse und den Folgerungen kann ich nur zustimmen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie von der Regierung angek&uuml;ndigten und umgesetzten gesellschaftlichen Schockwellen dienen auch der &ldquo;Energiewende&rdquo; also dem massenhaften Bau von Grosswindanlagen, die zeitgleich mit dieser Schock-Strategie als alternativlos dargestellt werden.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nU. R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>es ist tats&auml;chlich kaum zu glauben, aber die demokratisch gew&auml;hlten Volksvertreter werden in der Wortwahl und Diffamierung der B&uuml;rger, die im Rahmen der durch das Grundgesetz garantieren Rechte auf Meinungs- und Redefreiheit und der Pressefreiheit immer radikaler. <\/p><p>Wenn hier jemand die Verachtung f&uuml;r die Demokratie herausbr&uuml;llt, dann sich es doch sogenannte Volksvertreter wie Frau Faeser, die die Demokratie und das Grundgesetz und die damit verbunden Grundrechte f&uuml;r den B&uuml;rger nur noch als Hindernis f&uuml;r Ihre Politik wahrnehmen. <\/p><p>Kontroverse Diskussionen sind kaum noch m&ouml;glich. Die Welt scheint nur noch schwarz und wei&szlig; zu sein und nat&uuml;rlich bestimmt die jeweilige Regierung was aktuell wei&szlig; und was schwarz ist. <\/p><p>Wahre Demokraten m&uuml;ssen &uuml;ber jede politische Meinungs&auml;u&szlig;erung und Demonstration &ndash; sofern Sie friedlich ist &ndash; froh sein. Es geh&ouml;rt zur politischen und demokratischen Debatte, dass auch das Volk seine Meinung kund tut. Diese nur deshalb zu verteufeln, weil Sie unter Umst&auml;nden auch von fragw&uuml;rdigen Gruppierungen genutzt wird, ist schlichtweg d&auml;mlich. Ich h&ouml;re ja auch nicht auf zu atmen, nur weil gewisse&nbsp; in meinen Augen &ndash; fragw&uuml;rdige Gruppierungen ebenfalls atmen. <\/p><p>Wie wir sp&auml;testens seit Corona wissen, war es nie so wichtig wie heute, seine Meinung zu vertreten und daf&uuml;r auch auf die Stra&szlig;e zu gehen, damit die Demokratie nicht noch weiter verloren geht. <\/p><p>Wenn Frau Faeser die Demonstranten gegen die Kriegs- und Sanktionspolitik diffamiert, der baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann w&auml;hrend der Corona-Pandemie Gerichte als l&auml;stig empfindet und erkl&auml;rt, dass der B&uuml;rger in einer Demokratie zu gehorchen hat, dann muss eigentlich jeder demokratisch gesinnte Mensch erkennen, dass es f&uuml;r unsere Demokratie nicht mehr f&uuml;nf vor zw&ouml;lf, sondern schon f&uuml;nf nach zw&ouml;lf ist. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&uuml;rgen Henning <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihre Darstellung. Aus meiner Sicht beschreibt sie zutreffend die Haltung der bundesdeutschen Regierung in Hinblick auf sich anbahnende politische und wirtschaftliche Krisen, die sie selbst weitestgehend zu verantworten hat beziehungsweise haben wird.<\/p><p>Ich m&ouml;chte in diesem Zusammenhang auf eine Entwicklung hinweisen, die nach meinem Empfinden bereits bei zahllosen vorangegangenen Ereignissen offenkundig geworden ist (&raquo;Gelbwesten in Frankreich&laquo;, &raquo;Truckerproteste in Kanada&laquo;, &raquo;Bauernproteste in den Niederlanden&laquo; etc.). Ich beziehe mich auf eine erschreckende Empathielosigkeit und eine fehlende Bereitschaft oder gar F&auml;higkeit zum Perspektivwechsel auf Seiten der hochideologisierten Funktionseliten in der westlichen Staatengemeinschaft. <\/p><p>Diese &auml;u&szlig;erst bedenklichen Defizite sind insbesondere bei den politischen &raquo;Hirten&laquo; und ihren zunehmend bissigen, medialen &raquo;H&uuml;tehunden&laquo; zu beobachten. Man ist einfach nicht willens oder f&auml;hig die Lebenssituation, die realen N&ouml;te aber auch die berechtigten Zukunft&auml;ngste gro&szlig;er Teile der eigenen Bev&ouml;lkerung anzuerkennen, geschweige denn angemessen politisch-strategisch zu addressieren. <\/p><p>Die soziale Inkompetenz und politische Mittellosigkeit dieser Akteure ist eine schwer zu &uuml;bersehende Tatsache, vor allem deshalb, weil man sie so offen zur Schau tr&auml;gt. Sie &auml;u&szlig;ert sich in den inhalts- sowie sinnentlehrten, mantra-artig vorgetragenen, Sprechblasen (&raquo;liberale Demokratie&laquo;, &raquo;Rechtsstaat&laquo;, &raquo;soziale Marktwirtschaft&laquo; etc.). Sie ist evident in den strukturellen Repressionsma&szlig;nahmen gegen alternative, divergente Medienschaffende dies- und jensseits des Atlantiks. Diese werden oftmals stellvertretend (&raquo;Proxyzensur&laquo;) durch quasi monopolistische, private Akteure wie PayPal, Twitter oder YouTube umgesetzt. Nicht zuletzt wird sie aber eben auch in der von Ihnen beleuchteten, geradezu exzessiv angewandten Markierung (&raquo;N&auml;he zu Russland&laquo;, &raquo;rechtsradikal&laquo;, &raquo;antisemitisch&laquo; etc.) politischer Kontrahenten sichtbar. Eine derartige Erfahrung mussten die Verantwortlichen der NachDenkSeiten k&uuml;rzlich noch selbst machen (&raquo;LibMod&laquo;).<\/p><p>Die Indifferenz gegen&uuml;ber den Lebensrealit&auml;ten der eigenen Bev&ouml;lkerung, gepaart mit ideologischer Verblendung und Selbst&uuml;berh&ouml;hung (&raquo;wir sind die Guten&laquo;) sowie jeder Realit&auml;t beraubtem, geradezu kindlich magischem Denken (&raquo;die Sanktionen werden Russland nicht uns ruinieren&laquo;) sind meines Erachtens &uuml;berdeutliche Vorboten f&uuml;r das Scheitern des westlichen Systems. Es sind Zeichen der Schw&auml;che, nicht der St&auml;rke.<\/p><p>Dass man jetzt sozusagen prophylaktisch und scheinbar besorgt auf die Gefahr einer m&ouml;glichen Radikalisierung der Gesellschaft durch opportunistische Demagogen hinweist, gleicht einem &raquo;Hirten&laquo;, der den seinen &raquo;H&uuml;tehund&laquo; am Baum festkettet, dann einen Maulkorb verpasst und anschlie&szlig;end das Gatter zu den Schafen &ouml;ffnet, damit der Wolf es sich schmecken lassen kann. Danach macht er Feierabend und wendet er sich den &raquo;wichtigen&laquo; Dingen des Lebens zu (wie &raquo;Identit&auml;tspolitik&laquo;). Ich bin nicht religi&ouml;s, aber das alte Buch trifft den Nagel dann doch auf den Kopf, wenn der Autor der Verse in Hesekiel 34,1-16 die F&uuml;hrer des Volkes anklagt, weil sie wie Hirten sind, die nur sich selbst weiden.<\/p><p>Die Fahrl&auml;ssigkeit und Verlogenheit westlicher, insbesondere deutscher, Funktionseliten ist weit jenseits von Zynismus anzusiedeln. Sie ist nach meiner pers&ouml;nlichen Auffassung schlicht und einfach abgrundtief b&ouml;se.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMarcel Hindrichs<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde mich auf alle F&auml;lle an friedlichen Protesten gegen die Sanktionspolitik beteiligen.<\/p><p>Eine breite Mehrheit, v. a. der arbeitenden Bev&ouml;lkerung kommt sich nicht ernst genommen vor.<\/p><p>Ich warte darauf, dass es vor Ort Proteste gibt, denen ich mich anschlie&szlig;en kann. Ich bin weder rechts noch f&uuml;hle ich mich einer anderen extremen Politik zugeh&ouml;rig. Ich arbeite, bin verheiratet, habe 2 Kinder und w&uuml;nsche mir, dass wir ein &ldquo;normales&rdquo; Leben weiterf&uuml;hren k&ouml;nnen. Nicht nur ich, sondern auch die n&auml;chste Generstion. Ich f&uuml;hle mich von der Politik nicht gut genug vertreten.<\/p><p>Luitgard Starzer&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>mich beunruhigt, da&szlig; es keine Aufrufe zum Protest gibt. <\/p><p>wegen jeglicher m&ouml;glicher Menschenrechtsverletzung in wer wei&szlig; was f&uuml;r L&auml;ndern finden sich Demonstranten in jeder deutschen Fu&szlig;g&auml;ngerzone, ausgestattet mit Plakaten, Fahnen und lautstarken Protesten. <\/p><p>Die wirklichen Probleme in Deutschland werden aber nie benannt und adressiert. <\/p><p>Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, da&szlig; es eine breite Bewegung f&uuml;r die Analyse und Alternativen der deutschen Politik g&auml;be. <\/p><p>Aber die politisch engagierten dieser Republik sind offensichtlich ihrer Parteilinie verpflichtet. <\/p><p>Schade <\/p><p>von unserem Leser W.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Redaktionsteam,<br>\n&nbsp;<br>\nerst einmal vielen Dank f&uuml;r Ihre t&auml;gliche Arbeit.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin immer wieder wirklich fassungslos, wie mit den Sorgen der Menschen umgegangen wird.<br>\nIch arbeite als Arbeits- und Sozialcoach mit Langzeitarbeitslosen und ich erlebe t&auml;glich, mit welchen Existenz&auml;ngsten diese Menschen zu k&auml;mpfen haben. Und dann kommt diese Regierung, wollen das wir f&uuml;r den Frieden frieren, mit der Bahn statt mit dem Auto fahren, Energie sparen und meine Teilnehmer f&uuml;hlen sich in keinsterweise mehr gesehen, geschweige denn vertreten. Im Gegenteil, die Sorgen vor dem Winter und die Abschlagserh&ouml;hungen, die momentan ins Haus flattern, erzeugen noch gr&ouml;&szlig;ere &Auml;ngste.<br>\n&nbsp;<br>\nKeiner meiner Teilnehmer hat mehr irgendein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das was da passiert, denn noch mehr sparen geht kaum, ein Auto hat sowieso keiner und Frieren? Tja, dass ergibt sich schon von selbst, wenn der defekte Wintermantel nicht erneuert werden kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch war den ganzen letzten Winter auf der Stra&szlig;e, weil ich nicht hinnehmen m&ouml;chte, was mit unserer Demokratie und in diesem Land geschieht. Und nein, dort waren nahezu keine rechten Str&ouml;mungen auf der Stra&szlig;e, auch wenn das gerne verkauft wurde.<br>\nF&uuml;r den kommenden Winter w&auml;re ich mir da allerdings nicht so sicher. Entweder werden rechte Str&ouml;mungen die Notlage unz&auml;hliger Menschen erst ernstnehmen und dann ausnutzen und wenn das nichts bringt &ndash; werden Demonstrationen unser kleinstes Problem sein.<br>\n&nbsp;<br>\nAnstatt eine Kampagne zu starten, alle vorsorglich zu diffamieren, die auf die Stra&szlig;e gehen k&ouml;nnten, k&ouml;nnte diese Regierung (wie auch die Medien) aktiv etwas unternehmen, dass es zu diesen ganzen Szenarien nicht kommen wird und die &Auml;ngste somit nicht noch gr&ouml;&szlig;er werden.<br>\nAber Ursachenbek&auml;mpfung ist halt immer aufw&auml;ndig und teuer im Vergleich zur Symptombehandlung.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJennifer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nwie soll der karge Restbestand an politischer Opposition auf die Anw&uuml;rfe der verehrten Frau Innenministerin reagieren?<\/p><p>Die Antwort liegt auf der Hand: Man sollte die Regierung in ihrer klugen, rationalen und erfolgversprechenden Politik tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzen und etwa grunds&auml;tzlich richtiges, aber zu zaghaftes Vorgehen der Exekutive aufgreifen und konstruktive Verbesserungsvorschl&auml;ge einreichen.<\/p><p>Ein Beispiel k&ouml;nnte mein Leserbrief sein, der letzte Woche in der lokalen Tageszeitung erschien und sich mit den ungen&uuml;genden deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine befa&szlig;te:<\/p><p>&hellip;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nFrank Graf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>soeben habe ich den Artikel &ldquo;Kampagne gegen die B&uuml;rger und ihre Proteste: Wer Kritik &uuml;bt, &bdquo;br&uuml;llt Verachtung f&uuml;r die Demokratie heraus&ldquo;&rdquo; gelesen &ndash; und m&ouml;chte Euch gerne dazu ein paar Zeilen schreiben.<\/p><p>Exakt diese Thematik besch&auml;ftigt mich seit gestern Abend sehr.. <\/p><p>Zum besseren Verst&auml;ndnis muss ich ein wenig ausholen. Ich lebe im Landkreis XY in einem kleinen Dorf. Da zudem ohne Smartphone lebend, war es f&uuml;r mich extrem schwer, mich in Sachen &ldquo;Corona-Protest&rdquo; hier vor Ort zu vernetzen. Nach einigen mal mehr, mal weniger sch&ouml;nen Montagsspazierg&auml;ngen in den umliegenden Kleinst&auml;dten, fand ich endlich eine Gruppe, in der ich mich wohl f&uuml;hlte. <\/p><p>Es waren dort unterschiedlichste Menschen, der j&uuml;ngste 2, die &Auml;lteste &uuml;ber 80 Jahre, die mit den Corona-Ma&szlig;nahmen, vor allem der Impfpflicht, nicht einverstanden waren. Ich fand es sehr mutig, dass diese Leute sich monatelang trotz Polizei-Schikane (Masken auf!) , Diffamierung durch einige Lokalpolitiker\/innen (die sich wohl berufen f&uuml;hlten, als &ldquo;Nazi-J&auml;ger&rdquo; t&auml;tig zu werden&hellip;v&ouml;llig absurd! ) f&uuml;r alle sichtbar vors Rathaus gestellt und Farbe bekannt haben. <\/p><p>Wann immer ich konnte, war ich dabei. Bis April waren wir immerhin noch, in wechselnder Besetzung, jede Woche etwa 10-15 Leute (von insgesamt etwa 70) , was im Vergleich zu den umliegenden St&auml;dtchen nicht schlecht war.<\/p><p>Ab Anfang April musste ich leider eine Zeit pausieren. Vor ein paar Wochen bin ich dann wieder hingefahren und traf dort eine weitere Person, so dass wir zu zweit waren. Wir dachten uns, dass die anderen wohl einfach m&uuml;de sind, zudem gab es ja mittlerweile auch die &ldquo;Lockerungen&rdquo;. Da wir uns einig waren, dass es gut sei, weiterhin montags da zu sein, quasi als Mahnwache, beschlossen wir, einfach weiterhin den Termin wahrzunehmen, egal ob noch andere k&auml;men oder nicht.<\/p><p>Dann erfuhr ich, dass die Gruppe sich gelegentlich abends zum Essen und Austauschen trifft. Also bin ich dort hingegangen. In den Gespr&auml;chen erfuhr ich dann, dass viele montags nicht mehr zum Rathaus kommen wollen, weil die AfD vor ein paar Wochen direkt im Anschluss an &ldquo;unser&rdquo; Treffen am gleichen Ort (Rathaus) eine Demonstration angemeldet und durchgef&uuml;hrt hatte. Das fanden die meisten sehr unangenehm, sie f&uuml;hlten sich instrumentalisiert. Sie wollten mit keiner Partei&nbsp; (und erst recht nicht mit der AfD!) in Verbindung gebracht werden &ndash; und blieben deswegen weg. Ich war richtig entsetzt und erbost und mir kam sofort der Satz in den Kopf:&nbsp; &ldquo;Blo&szlig; nicht den Rechten die Stra&szlig;e &uuml;berlassen!&rdquo;<\/p><p>Ich sprach das an, sagte, dass ich das nicht sinnvoll f&auml;nde und dass ich auch den AfD-Leuten gerne sagen w&uuml;rde, was ihre Aktion f&uuml;r Folgen hat. Ich bat die anderen, wieder montags zu kommen, doch leider sp&uuml;rte ich, dass das f&uuml;r einige nicht mehr in Frage kam&hellip;<\/p><p>Gestern (Montag) habe ich mich wieder auf den Weg zum Treffen am Rathaus gemacht. Ich wusste, dass mindestens 3 weitere Personen kommen w&uuml;rden und war recht guter Dinge. Wir waren dann tats&auml;chlich zu viert, eine weitere Person kam spontan dazu und blieb. Wir sprachen &uuml;ber dies und das, die Stimmung war gut &ndash;&nbsp; und dann erfuhr ich, dass es um 19 Uhr wieder eine AfD Demo geben w&uuml;rde. Schock.<\/p><p>Was tun? Ich wollte Wort halten und blieb, bis die AfD Leute eintrafen. Dann sprach ich mit ihnen. Ich sprach viel und lange mit ihnen &ndash; &uuml;ber viele Themen. Und die ganze Zeit f&uuml;hlte ich mich unwohl. Das hatte mehrere Gr&uuml;nde.<\/p><p>Zum einen habe ich mich immer politisch links verortet und f&uuml;hle mich &ldquo;seit Corona&rdquo; politisch quasi heimatlos. Ich muss z&auml;hneknirschend eingestehen, dass die AfD in Sachen Corona-Politik oft sowohl im Bundesparlament als auch auf Landes- und Kreisebene die richtigen\/wichtigen Fragen gestellt und oft als einzige Partei berechtigte Kritik ge&uuml;bt hat. Das hat mich schier wahnsinnig gemacht.<\/p><p>Und jetzt stehen diese Leute vor mir, ich versuche, mit ihnen zu reden, versuche ihnen klarzumachen, was sie hier vor Ort &ldquo;verbockt&rdquo; haben. Sie sind freundlich und gespr&auml;chsbereit, bieten an, an wechselnden Orten ihre Demos anzumelden, so dass sie nicht immer hier bei uns w&auml;ren. Und sie bieten an, eine r&auml;umliche Distanz zu schaffen, so nach dem Motto: Da steht die AfD und hier stehen wir. Also rein pragmatische L&ouml;sungsvorschl&auml;ge. Was hatte ich erwartet? Einsicht? Verst&auml;ndnis? Wie naiv.<\/p><p>Ich frage mich: Ist das okay, an einem Ort mit der AfD zu protestieren? Was bedeutet das? Ist das &ldquo;Verrat&rdquo;? Oder gelebte Demokratie &ndash; im Sinne von unterschiedliche\/gegens&auml;tzliche Meinungen und Haltungen aushalten? Machen wir es uns als Gesellschaft vielleicht zu einfach, wenn wir die AfD einfach nur versuchen auszuschlie&szlig;en? Hei&szlig;t das nicht vielleicht, das&nbsp; &ldquo;B&ouml;se&rdquo; nach au&szlig;en, die anderen, die AfD zu projizieren?<\/p><p>Mich besch&auml;ftigen solche Fragen sehr. Aber ich f&uuml;hle mich gleichzeitig unter Druck: die allseits zu beobachtende &ldquo;Kontaktschuld&rdquo;, das &ldquo;Framing&rdquo;, sprich: wer hat mich\/uns jetzt beobachtet? Kann mir jemand daraus einen Strick drehen, dass ich dort lange mit AfDlern geredet habe? Das ist doch wieder DER BEWEIS, dass alle Protestler\/innen rechtsextrem sind usw. usw.<\/p><p>Zudem muss ich feststellen, dass ich gestern mit meiner Kritik quasi allein da stand. Denn die drei aus meiner Gruppe, sofern sie noch geblieben waren, haben offensichtlich mit der AfD &uuml;berhaupt kein Problem. Sie sind mit ihnen per Du, teilweise gibt es auch famili&auml;re Verbindungen. Teilweise gaben sie zu, selbst AfD zu w&auml;hlen. Und nun? Ratlosigkeit macht sich in mir breit. Das sind die Menschen, mit denen ich jeden Montag hier gestanden habe und eigentlich auch weiterhin stehen m&ouml;chte. Ich habe sie bislang gesch&auml;tzt, sch&auml;tze sie immer noch. Aber geht das? Kann ich das akzeptieren, dass sie offensichtlich &uuml;berhaupt kein Problem mit der AfD haben? Die, die Probleme mit ihr haben, bleiben halt weg. Ist das besser? Ist das eine L&ouml;sung? <\/p><p>Das ist doch echt zum Haare-Raufen.<\/p><p>Die auf allen Kan&auml;len verbreiteten Diffamierungen wirken auch hier bei uns, sie spalten, verbreiten Angst und haben das Potential, den Widerstand zu schw&auml;chen &ndash; wenn nicht sogar zu zersetzen.<\/p><p>Wie k&ouml;nnen die Menschen, die sich nicht rechtsextrem verorten, sich unter solchen Umst&auml;nden (wie z.B. derzeit hier bei uns), genug Selbstbewusstsein aufbauen, all dem zu trotzen? Zumal es hier leider Realit&auml;t ist, dass die AfD mitmischt, wo immer sie kann.<\/p><p>Mir selbst gibt der gestrige Abend extrem zu denken und als ich Euren Artikel las mit der Aufforderung, R&uuml;ckmeldung zu geben, dachte ich, vielleicht k&ouml;nnt ihr mit meinem Erlebten was anfangen. Und es tut mir gut, es teilen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Zum Schluss &ndash; ich gebe so leicht nicht auf. Das Leben und auch der Widerstand geht weiter. Wie wei&szlig; ich gerade noch nicht. Wie sollte ich es auch allein wissen.<br>\nWir werden sehen. <\/p><p>Viele herzliche und nachdenkliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nN.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>ich sehe es genau wie Sie sehr kritisch und es macht mir Angst, da&szlig; bereits jetzt der Grundstein f&uuml;r eine pauschale und globale Differmierung aller (hoffentlich!) kommenden Proteste gegen die durch die Regierung verursachten sozialen Verwerfungen und gesellschaftlichen Schieflagen erfolgen soll. Frau Faeser und andere Akteure ihres Schlages wissen sehr genau, was sie da von sich geben, das ist weder im Affekt gesagt, noch &ldquo;irgendwie ganz anders gemeint&rdquo;. (Ein immer wieder gern genutzter Versuch einer relativierenden Entschuldigung.) <\/p><p>Die Regierung wei&szlig;, da&szlig; sie sich auf Ordnungskr&auml;fte als willf&auml;hrige und oft auch gewaltbereite Helfer verlassen kann, wenn es darum geht, ein Vorhaben oder eine Verordnung gegen den Willen des Volkes durchzusetzen. Das haben zahlreiche Ereignisse, wie z.B. rund um Stuttgart 21 oder zuletzt im Zusammenhang mit Corona, gezeigt. &ldquo;Arbeite f&uuml;r mich, dann darfst du Gewalt aus&uuml;ben!&rdquo; &mdash; das ist nicht nur eine aus Filmen bekannte Methode in der kriminellen Unterwelt. Seit Jahrtausenden ist es (leider) &uuml;blich, da&szlig; die Obrigkeit ihre eigene Position dadurch absichert, da&szlig; sie den ihnen unmittelbar Unterstellten Privilegien und Machtbefugnisse erteilte, die sie &uuml;ber den Rest der Untergebenen erhebt. <\/p><p>Nun ist nat&uuml;rlich nicht jede(r) Ordnungsh&uuml;ter(in) ein gewissenloser und machtgeiler &ldquo;Hooligan in Uniform&rdquo;. Aber wenn Staatsdiener (=Beamte!) Rentnern auf Demos k&ouml;rperlich bleibende Sch&auml;den zuf&uuml;gen, wenn sie Jugendliche mit Einsatzwagen jagen, weil diese sich w&auml;hrend einer &ldquo;Pandemie&rdquo; zu nahe gekommen sind, wenn Schlitten fahrende Kinder in l&auml;cherlicher Weise von Ordnungsh&uuml;tern verfolgt werden, weil sie unter freiem Himmel keine FFP2-Maske tragen, wenn einfach blind jede Verordnung &ldquo;von oben&rdquo; umgesetzt wird, und dabei weder vor Gewalt zur&uuml;ckgeschreckt noch das eigene Gewissen eingeschaltet wird, dann ist die Frage nach der charakterlichen Eignung und der Motivation f&uuml;r die ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit sehr wohl angebracht. <\/p><p>Und dieses gilt nicht nur in Deutschland. Die in den letzten 2 Jahren weltweit zu beobachtende Gewalt, die von Staatsf&uuml;hrungen, Justiz und willigen Ordnungskr&auml;ften unter dem Vorwand, eine Pandemie bek&auml;mpfen zu wollen, ausging und immer noch ausgeht, l&auml;sst f&uuml;r die Zukunft schlimme Bef&uuml;rchtungen aufkommen. Ich hege den starken Verdacht, da&szlig; die physische und psychische Einsch&uuml;chterung der Bev&ouml;lkerungen, die gewaltsamen Umsetzungen der Corona-Ma&szlig;nahmen, die noch gewaltsamere Unterdr&uuml;ckung der Proteste dagegen und der widerw&auml;rtige skandal&ouml;se und oft verfassungswidrige Umgang mit Kritikern f&uuml;r die Regierungen der Welt lediglich ein Test war, eine Art Generalprobe. Es galt herauszufinden, wie weit man gehen kann, wie sehr sich die Bev&ouml;lkerung unterdr&uuml;cken, spalten und kontrollieren l&auml;sst, wer mitmacht und wer nicht, wer brav und folgsam ist, und wer zum &ldquo;Staatsfeind&rdquo; erkl&auml;rt werden muss. <\/p><p>Selten w&auml;re ich mehr erfreut gewesen, mich geirrt zu haben. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS &ndash; Team,<\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich ist es zwingend notwendig &ouml;ffentlich und massiv gegen die Sanktionspolitik, ma&szlig;lose Aufr&uuml;stung und destruktive Sicherheitspolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Als ehemaliger DDR B&uuml;rger ist es mir v&ouml;llig egal wie das unsere Medien begleiten. Eine starke Reaktion ist auf Dauer nicht wegzudiskutieren und man sollte dann diese Bewegung nicht untersch&auml;tzen. Vielleicht der Anfang vom Ende einer parlamentarischen Demokratie die keine ist und die einen Systemwechsel bef&ouml;rdert. Diese Parteiendemokratie ist wirklich am Ende da m&uuml;ssen neue Ans&auml;tze her. <\/p><p>Herzlichst<br>\nBernd Engel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nZugegeben, niemand wird bei uns wegen einer abweichenden Meinung verfolgt. Aber wenn ich meinem Gegen&uuml;ber mit einer anderweitigen Meinung von Haus auf attestiere du bist ein Extremist, erziele ich als Regierung die gleiche rhetorische Wirkung wie eine Zensurbeh&ouml;rde.<br>\n&nbsp;<br>\nAber auf welchem abgefahrenen Niveau agiert hier Nancy Faeser? Rein rhetorisch k&ouml;nnte man den Spie&szlig; auch umdrehen indem man der Bundesinnenministerin zuruft: &bdquo;Nat&uuml;rlich besteht die Gefahr das eine demokratisch gew&auml;hlte Exekutive abweichende Meinungen diskreditiert, um ihren bequemen Kurs zur Selbstbest&auml;tigung der Richtigkeit eigener Positionen nicht korrigieren zu m&uuml;ssen&ldquo;. Oder ist etwa &bdquo;ich liege richtig und du falsch, deshalb bin ich gut und du b&ouml;se&ldquo; das Motto der &bdquo;Neuen Demokraten&ldquo;?<br>\n&nbsp;<br>\nEs liegt aus meiner Sicht nahe das hier der Versuch gestartet wird, abweichende Meinungen rhetorisch der breiten &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber leichter h&auml;ndelbar zu machen. Allerdings auch f&uuml;r den Preis, dass die eigene Position der Bundesregierung zu einer Propaganda mutiert. Wenn man so will besteht hier eine Gefahr f&uuml;r die Demokratie, die von der Bundesregierung selbst ausgeht. Oder glaubt etwa unsere Regierung ernsthaft, man k&ouml;nne eine freiheitliche Demokratie mit autokratischen Mitteln sch&uuml;tzen? Wenn ja dann glaubt sie auch jenen die sagten, wir mussten das Dorf und deren Bewohner vernichten um sie vom Feind zu besch&uuml;tzen.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nThomas Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nich hatte die unglaubliche &Auml;u&szlig;erung unserer Innenministerin schon vor Ihrem Artikel gelesen und eigentlich nur darauf gewartet, das sich auch die NDS dazu zu Wort melden.<\/p><p>Das was Sie schreiben kann ich nur unterschreiben. Was Frau Faeser (SPD) von sich gibt ist in unserer &bdquo;noch&ldquo; Demokratie eigentlich unglaublich. Wie kann diese Frau pauschal uns B&uuml;rger diffamieren und quasi in eine &bdquo;Rechte Ecke&ldquo; stellen, nur weil wir eventuell unsere B&uuml;rgerrechte wahrnehmen wollen.<\/p><p>Ich habe an das Innenministerium eine E-Mail geschrieben, und mich gegen diese &bdquo;Rechts-Pauschalierung&ldquo; verwahrt. Lesen wird sie Frau Faeser nicht, aber vielleicht schaut doch irgendein Sekret&auml;r dar&uuml;ber, und begreift, dass es au&szlig;er den sogenannten &bdquo;Querdenkern&ldquo; auch noch andere B&uuml;rger in diesem Land gibt, die die Politik der Regierung f&uuml;r eine Katastrophe halten.<\/p><p>Sie schreiben weiter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dagegen, dass die Bundesregierung diese offensichtlichen Schritte der Schadensabwehr unterl&auml;sst, wird sich wahrscheinlich Protest auf der Stra&szlig;e formieren &ndash; auch wenn das bei den angeblich aktuellen &bdquo;Zustimmungswerten&ldquo; zur Ukrainepolitik noch schwer vorstellbar ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich habe mir ausnahmsweise mal das Politbarometer des ZDF angeschaut. Danach finden immerhin 76 % der Befragten, dass die Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Entlastung der B&uuml;rger nicht ausreichend sind. Auch meinen immerhin 48% der Menschen, dass Russland nach den Reparaturarbeiten wieder Gas liefern wird. Das steht gegen die verbreitete Regierungsmeinung. Ich finde, dass unsere Bev&ouml;lkerung durchaus protestbereit sein wird.<\/p><p>Au&szlig;er hoher Benzin- und Lebensmittelpreise sind die wirklichen Einschnitte f&uuml;r uns noch ein wenig entfernt. Sie werden aber schneller auf uns zukommen als wir und das jetzt noch vorstellen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUlrich Kleinecke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS Team,<br>\nsehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nals erstes finde ich es sch&ouml;n wieder vermehrt von Ihnen Herr Riegel zu lesen, da Sie m.E. in j&uuml;ngster Vergangenheit weniger publiziert hatten.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese politische Aufstellung zu der teilweise selbstverschuldeten Mangelwirtschaft und strategischer politischer Fehlentscheidungen hat ja nicht nur Frau Faeser initiiert wie Sie selbst schreiben. Corona war m.M.n. die gro&szlig;e Generalprobe wie die Gesellschaft gespalten wird, durch Agitationsmethoden der Eliten und nach meinem Gef&uuml;hl und Verst&auml;ndnis nach, der Nutzung des Staatsapparats, dass als Unterdr&uuml;ckungsinstrument auf- bzw. ausgebaut wird. Hat denn Herr S&ouml;der nicht vor der Corona Roten Armee Fraktion gewarnt[1]? Meinem Verst&auml;ndnis nach, in weiser Voraussicht, dass es nach Corona politisch noch einiges aufzuarbeiten gilt. Ich meine damit nicht nur die Corona Folgesch&auml;den politischen wie wirtschaftlichen Sch&auml;den und m.E. zu zahlenden Entsch&auml;digungen. Sondern vor allem den Investitions- und Reformstau den die GroKo auf Bundesebene so lange vor sich hergeschoben hat. Was ja dann auf die L&auml;nder und Kommunen abstrahlt.<br>\n&nbsp;<br>\nJeder kann in die Geschichte schauen, wie solche eklatanten politisch aufgeschobenen Probleme enden. Seit kurzem muss niemand in die Geschichte schauen, sondern kann in der aktuellen Weltgeschichte blutige Erfahrungen ziehen. Zum Beispiel der meines Erachtens Zusammenfall der ehemaligen Ukraine mitsamt Aufteilung der Anrainer. Und ja mit Anrainer meine ich nicht nur Russland, dass sich ein St&uuml;ck der Konkursmasse abschneidet. Auch Ungarn, dass sich m.M.n. nie mit den Trianoner Frieden und den damit einhergehenden Gebietsverlusten abgefunden hat, wittert seine Chance. Auch Polen und die Slowakei stehen m.M.n. schon bereit um sich ihr St&uuml;ck der gleichen Konkursmasse an sich zu rei&szlig;en. Wer es lieber ein wenig auf dem &bdquo;B&uuml;rgerkriegslevel&ldquo; ohne offene Intervention von au&szlig;en halten will, kann sich die Entwicklungen in Sri Lanka anschauen. Oder in Haiti. Die USA werden m.E. schon bald folgen.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ist der Unterschied zwischen den armen Teufeln in Sri Lanka und denen in der BRD? Nein, nicht die Hautfarbe, sondern dass deren Armut in Sri Lanka bei gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung weiter fortgeschritten ist und es fr&uuml;her zu der Erst&uuml;rmung des Parlamentes kam. Leider hat es die Bundesrepublik bisher nicht geschafft den Reichstag mit einem Graben vor den W&auml;hlern und vor allem B&uuml;rgern zu sichern und zu sch&uuml;tzen[2]. Dann g&auml;be es solche Parlamentssturmbilder wie in Sri Lanka oder Belgrad (2000) oder Kiew (2014) oder, oder, oder wahrscheinlich nicht in Berlin.<br>\n&nbsp;<br>\nAlso kurz und knapp zum Abschluss, dass sich die aktuelle politische Elite sorgen macht, dass sie immer weniger Menschen und vor allem B&uuml;rger in diesem Staat abgeholt bekommt, kann ich nachvollziehen. Denn, dass schafft sie m.M.n. mit jedem Monat immer weniger und zwar weder auf Bundes-, noch auf Landes- oder Kommunenebene nicht. Nur mir pers&ouml;nlich gefallen die m.E. Gangstermethoden nicht und die unverbl&uuml;mte Kommunikation, dass man die Demokratie weiter aush&ouml;hlen m&ouml;chte in der es noch nicht einmal mehr m&ouml;glich sein wird gegen die Regierung, ja vielleicht sogar das gesamte Parlament, seine Meinung zu sagen und zu protestieren.<br>\n&nbsp;<br>\nWie hei&szlig;t es in einem franz&ouml;sischen Rap Lied der Gruppe IAM m.M.n. v&ouml;llig zurecht. &bdquo;&Ccedil;a Vient De La Rue&ldquo; &ndash; &bdquo;Es kommt von der Stra&szlig;e&ldquo;. Wenn der Politik die Kontrolle verloren geht, wird in dieses Machtvakuum jemand anderes eindringen und es ausf&uuml;llen. Und nein, mir gef&auml;llt es nicht wenn die m.M.n. Liberalextremisten durch Links- oder Rechtsextremisten ersetzt werden oder der Stra&szlig;enmob &uuml;bernimmt. Wohin das f&uuml;hrt, konnten wir alle Live bei der Ukraine nach den sog. Maidan-Demos verfolgen.<br>\n&nbsp;<br>\n[1] <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bayerns-ministerpraesident-markus-soeder-zu-verschwoerungstheorien-duerfen-keine-corona-raf-bekommen,Sxt7QtH\">br.de\/nachrichten\/bayern\/bayerns-ministerpraesident-markus-soeder-zu-verschwoerungstheorien-duerfen-keine-corona-raf-bekommen,Sxt7QtH<\/a><br>\n[2] <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/mitte\/article228419835\/Schutzgraben-vor-dem-Reichstag-wird-groesser-als-gedacht.htm%20l%20und%20hier%20https:\/\/taz.de\/Beschluss-fuer-Graben-um-Reichstagsgebaeude\/!5707909\/%20\">morgenpost.de\/bezirke\/mitte\/article228419835\/Schutzgraben-vor-dem-Reichstag-wird-groesser-als-gedacht.htm l und hier https:\/\/taz.de\/Beschluss-fuer-Graben-um-Reichstagsgebaeude\/!5707909\/<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAleksandar Jevtovi<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren!<\/p><p>Es ist das h&ouml;chste Gut, Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht. Aber in der Corona &ndash; Krise hat sich leider gezeigt, da&szlig; Impfgegner nicht nur von der AfD, sondern auch von anderen rechten Gruppierungen instrumentalisiert worden sind.<\/p><p>Alle, die da demonstriert haben, sind einen wissenschaftlichen Gegenbeweis gegen das Impfen schuldig geblieben. Ich bin 1989 als DDR &ndash; B&uuml;rger auf die Stra&szlig;e gegangen, damit B&uuml;rgerrechte erzielt werden. Sie aber hetzen gegen die Demokratie in unertr&auml;glicher Weise. Und k&ouml;nnen das leider nur tun auf der Grundlage der Demokratie!!! Gr&uuml;&szlig;e von HC<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, <\/p><p>ich w&uuml;rde friedliche Demonstrationen passiv oder auch aktiv unterst&uuml;tzen. Wie dargelegt sind die Sanktionen nicht geeignet den Krieg zu beenden oder zu verk&uuml;rzen. <\/p><p>Westliche Politiker verkennen den Ernst der Lage; die eigene Wirtschaft und der Wohlstand der B&uuml;rger sind gef&auml;hrdet. Bereits jetzt hat Deutschland eine unglaubliche Armutsquote. <\/p><p>Der bereits geschw&auml;chte untere Mittelstand st&uuml;rzt ab. <\/p><p>Wir versuchen vergeblich mit den Sanktionen Russlands Wirtschaft zum Erliegen zu bringen. <\/p><p>Russland findet bereits neue Abnehmer f&uuml;r Energielieferungen, welche teilweise so freundlich sind, uns dieses Gas und &Ouml;l teurer zu verkaufen. <\/p><p>Wenn wir nicht umschwenken auf Diplomatie statt Eskalation, drohen uns in Folge von Krieg und Sanktionen noch Millionen Hungertote auf der s&uuml;dlichen Erdh&auml;lfte. <\/p><p>Es ist leicht ideologisch zu handeln, wenn man selber genug Steuergelder einstreicht bzw. durch deren Vergabe Macht aus&uuml;bt. <\/p><p>Durchaus w&auml;re es Zeit eine Politik F&Uuml;R den B&uuml;rger einzufordern. <\/p><p>Dumm f&uuml;r die Regierenden: Solche Proteste lassen sich nicht wie Corona-Demos mit Hinweis auf Hygieneprobleme verbieten. <\/p><p>Also wird schon mal die Diffamierungsmachinerie angeworfen um unliebsame Veranstaltungen abzuwerten. <\/p><p>viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ&uuml;rgen Kufner <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r eure tolle Arbeit. Ich m&ouml;chte mich heute zu den Aussagen von Frau Faeser &auml;ussern.<br>\n&nbsp;<br>\nLaut Medienberichten soll sie gesagt haben dass die B&uuml;rger die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema missbrauchen. Wenn hier jemand etwas missbraucht dann ist es Frau Faeser, die ihr vom Volk gegebenes&nbsp;Mandat missbraucht.<br>\n&nbsp;<br>\nIch hoffe dass die B&uuml;rger in Deutschland endlich geeint auf die Strassen gehen und gegen diese neoliberale Politik protestiert denn das macht man so in einer Demokratie. Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Die Macht geht vom Volke aus und die Mehrheit des Volkes ist gegen eine Politik die den Sozialstaat gegen die Wand f&auml;hrt, die Gelder f&uuml;r Bildung und Pflege immer weiter k&uuml;rzt und gleichzeitig Millionen f&uuml;r Kriegstreiberei ausgibt, die nicht im Interesse des Volkes liegen, da diese dann den Preis daf&uuml;r zahlen m&uuml;ssen.<br>\n&nbsp;<br>\nDeutschland ist ein reiches Land? Nein, die oberen Zehntausend sind reich. Ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung lebt in pr&auml;k&auml;ren Verh&auml;ltnissen. Und die steigenden Preise, die das Leben zum &Uuml;berleben machen, sind wohl ein guter Grund gegen diese Politik zu demonstrieren.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Wir sind das Volk&rdquo;, eine Erinnerung an unsere Mandatstr&auml;ger kann nicht schaden.<br>\n&nbsp;<br>\nBurgitt Ihm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich bin weder rechts noch links.<\/p><p>Ich habe nach 40 Jahren Arbeit als Krankenschwester und Altenpflegerin und Alleinerziehend 1122 Euro Rente im Monat . Also &uuml;ber der Grundsicherung und muss davon Miete Nebenkosten Heizung usw. selbst finanzieren.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mich auf alle F&auml;lle an B&uuml;rgerbewegungen gegen die Verarmung beteiligen.<\/p><p>E.Hellerich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel, <\/p><p>Medien werden verboten<br>\nJournalisten werden strafrechtlich verfolgt<br>\nDemonstranten werden diffamiert&hellip;<\/p><p>&hellip;und nun also auch von der Regierungsbank schon einmal vorsorglich als potentielle br&uuml;llende Demokratieverachter bezeichnet. <\/p><p>Bin ich eigentlich der Einzige, der aus seinem Geschichtsunterricht &uuml;ber vergleichbare Entwicklungen einhergehend mit einer Radikalisierung der Sprache von Regierungsb&auml;nken, zum Beispiel in den 1930er Jahren zum Beispiel in Deutschland gelesen und geh&ouml;rt hat? Ist die Sensibilit&auml;t f&uuml;r derartige Entwicklungen in den Fluren der Regierung vollends verloren gegangen?<\/p><p>Der Meinungskorridor ist auf die Breite einer Rasierklinge verengt. Und das tut weh, es schmerzt und wird unertr&auml;glich, wenn man sich an dieses Gef&uuml;hl von Freiheit und Abenteuer in den 1970er und 1980er Jahren erinnert. Gerhart L&ouml;wenthal, Franz Alt, Peter Scholl-Latour, es war alles da was das Meinungsspektrum zu bieten hatte&hellip; selbst einen Franz Josef Degenhardt konnte der &Ouml;RR (sehr gelegentlich) ertragen (Heute m&uuml;sste es wohl hei&szlig;en &ldquo;..spiel nicht mit den Russenkindern, sing nicht ihre Lieder&hellip;&rdquo;). <\/p><p>Aber es liegt in der Natur eines verlogenen Staates, dass er nach der Devise handelt: es regiert sich einfach einfacher, wenn es nur noch eine Meinung gibt. <\/p><p>Was meine ich mit verlogenem Staat? Nehmen wir nur einmal das erste Interview unserer Kanzlerin a. D.. All denjenigen, denen ein Ausgleich mit Russland eine historische Verpflichtung ist, all denjenigen denen Frieden, Wohlstand und eine Perspektive auf ein gutes Leben f&uuml;r alle Bewohner des eurasischen Kontinents am Herzen liegt, m&uuml;ssen die Ohren geklingelt haben, als diese Kanzlerin in Ihrer sympathisch verschmitzten Art, zur Kenntnis gab, dass Minsk II nur eine Veranstaltung zur Beruhigung Putins war, die uns die Zeit gab mitzuhelfen die Ukraine milit&auml;risch so aufzur&uuml;sten, dass &bdquo;..sie eine andere Ukraine ist, als damals..&ldquo; und &ndash; so sehen wir jetzt &ndash; in der Lage ist, einen Proxy-Krieg zu f&uuml;hren&hellip; nicht f&uuml;r Freiheit und Demokratie, sondern zur Durchsetzung US-amerikanischer Interessen. Definitiv sind das nicht die Interessen der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerung, auch ganz sicher nicht der ukrainischen und &uuml;berhaupt nicht die Interessen der russischsprachigen Bev&ouml;lkerung im Donbass, gegen die ihre eigene Regierung einen Krieg f&uuml;hrte. (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hiwnD00kV0w\">youtube.com\/watch?v=hiwnD00kV0w<\/a> &ndash; hier auch sehr sch&ouml;n die Rolle der Medien zu sehen: Zettelchen mit Fragen vom ukrainischen Botschafter und Bandera-treuen Herrn Melnyk werden eingereicht&hellip;(ca. Minute 50ff) keine Nachfragen zu den 14000Toten im Donbass schon gar keine Zettelchen mit Fragen vom russischen Botschafter &ndash; so deklassieren sich Journalisten zu Stichwortgebern). <\/p><p>Die Rolle der Nato in dieser Trag&ouml;die, sie war bekannt, siehe z. B. hier (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hiwnD00kV0wmonitor\">youtube.com\/watch?v=hiwnD00kV0wmonitor<\/a> die nato) dieser Monitorbeitrag vom 23.08.2014 zeigt, da gab es noch so etwas wie Journalismus im &Ouml;RR. <\/p><p>Anstatt Schaden vom Deutschen Volk zu wenden haben unsere&nbsp; Politiker, allen voran unsere damalige Kanzlerin, alles getan, um uns in die Situation zu bringen, in der wir heute sind &ndash; kurz gesagt: n&auml;her an einem 3. Weltkrieg,&nbsp; als jemals seit der Kubakrise. Insofern ist es eigentlich kein Staatsversagen, das man insbesondere in unserem Verh&auml;ltnis zu Russland und im Vertrauen auf gute Absichten der Regierenden beklagen kann, sondern erfolgreiche Politik, die Umsetzung einer Strategie &hellip;&hellip;.oder wie will man sonst verstehen, dass offensichtlich gar keine Absicht bestand, den Konflikt im Donbass zu befrieden &ndash; der unserer Kanzlerin a. D. in Ihrer Verteidigung gegen Herrn Melnyk nicht eine Silbe Wert ist, nicht die Sprachgesetze, nicht die 14000 Toten, kein einziges Wort dar&uuml;ber, nur &uuml;ber Putin &ndash; ohne Herr, Vorname oder&nbsp; Pr&auml;sident &ndash; und sein Hass auf Europa. <\/p><p>Die Sanktionspolitik wird katastrophale Folgen f&uuml;r Europa und insbesondere f&uuml;r Deutschland haben (wer h&ouml;her steigt f&auml;llt tiefer) und doch sind sie &ndash; wie es scheint &ndash; das Ergebnis einer politischen Agenda, bei deren Durchsetzung wir jetzt staunende Betrachter sind. <\/p><p>Vor diesem Hintergrund ist es doch einleuchtend, dass man genau aus diesem Grund, jegliche Kritik im Keim ersticken will und dann gleich auch mit neuen Bedrohungsszenarien, wie das der &bdquo;Delegitimation des Staates&ldquo;, Instrumente zur Durchsetzung des &bdquo;EineMeinungStaates&ldquo; zu schaffen.<\/p><p>Wenn aber der Staat, wenn Regierungen, die ihnen &uuml;bertragenen Aufgaben in ihr Gegenteil verkehren, inwiefern kann man noch von legitimem staatlichen Handeln sprechen? &nbsp;<\/p><p>Frau Faeser, Herr Lauterbach und alle anderen die sich so &uuml;ber Mitb&uuml;rger &auml;u&szlig;ern, die ihre B&uuml;rgerrechte wahrnehmen und einfordern, wo sie vorenthalten werden,&nbsp; sind nur das Symptom einer Abkopplung des Regierungshandelns von der Bev&ouml;lkerung, begleitet, wenn nicht getragen von einem toxischen politischen Rigorismus (nur so l&auml;sst sich das vermutlich durchhalten). <\/p><p>Ja auch ich w&uuml;rde an Protesten teilnehmen&hellip;habe es auch bereits in der Coronazeit, denn Irgendwie m&uuml;ssen wir das Ruder herumrei&szlig;en. Aber es ist zu bef&uuml;rchten, passiert das nicht in den USA, werden wir hier in Europa nicht die Kraft finden und doch&hellip; wir d&uuml;rfen nicht nachlassen.<\/p><p>Mit herzlichem Gru&szlig;<br>\nOlaf Cremer <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sch&ouml;nen guten morgen aus Hannover :) <\/p><p>Zu der Frage aus diesem Artikel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86016\">nachdenkseiten.de\/?p=86016<\/a><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Stimmen Sie der Beschreibung der Vorg&auml;nge als &bdquo;allzu pauschale Diffamierung von B&uuml;rgerprotesten&ldquo; zu?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ja dem stimme ich zu, wir wissen alle wie die Bundesregierung mit Kritik an ihren Entscheidungen umgeht und das Widerspruch nicht mehr geduldet wird und wie sie darauf reagieren. was ich l&auml;cherlich finde. Ich bin alles andere als rechts und w&uuml;rde mich selbst, in keinem Aspekt als extremistisch bezeichnen. Allerdings habe ich schon vor Jahren erkannt wie verlogen und heuchlerisch, westliche Politik ist. Vor allem Wenn es um die Ukraine geht, oder corona und auch um die vom Westen begonnenen kriege die nat&uuml;rlich legitim sind und als &ldquo;gut&rdquo; zu Werten sind was genauso heuchlerisch ist im Hinblick auf die Ukraine vor allem.<\/p><p>Also ja ich werde mich an s&auml;mtlichen Protesten beteiligen die das Ende der Sanktions Politik der Bundesregierung fordern und somit den selbstm&ouml;rderischen Kurs zum Ziel haben, zu beenden. Im Gegensatz zu Corona ist die Konfrontations Politik der Bundesregierung wirklich als Gefahr f&uuml;r die Allgemeinheit zu betrachten. Und die &ldquo;Mainstream&rdquo; Medien sollte man meiner Meinung nach genauso strafrechtlich zur Verantwortung ziehen wie Bundesregierung.. ich kann das was sie tun und entscheiden einfach nicht mit Dummheit oder Fahrl&auml;ssigkeit erkl&auml;ren sondern unterstelle diesen Leuten B&ouml;sartigkeit und Verrat an Deutschland im ganzen. Das sie die US Interessen, dem wohl ihres eigenen Landes vorziehen geht einfach nicht in meinen Kopf und das werde ich wohl nie verstehen.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e und vor allem weiter so, ihr leistet gute Arbeit und kritische Stimmen sind mehr als je zuvor gefragt. <\/p><p>Von unserem Leser D.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wir leben in: Demokratie i.L.<br>\nin Liquidation &ndash; so hei&szlig;t das doch?<br>\n&nbsp;<br>\nIch will gleich meine HAUPTFRAGE sagen:<br>\n&nbsp;<br>\nKann man ein Volk gegen seinen Willen retten?<br>\n&nbsp;<br>\nDas ist f&uuml;r mich die Frage aller Fragen.<br>\n&nbsp;<br>\nDamals, 1989, hatten wir 80% mit uns &ndash; es musste nur jemand den Mut haben, die erste Montagsdemo zu machen&hellip; Heute, 2022, haben wir 80% gegen uns &ndash; f&uuml;r die sind wir die irren Querdenker, Sozialnostalgiker, Lumpenpazifisten.<br>\n&nbsp;<br>\nIch wei&szlig;, z.B. Herr Albrecht M&uuml;ller stammt noch aus Zeiten, wo man noch im ganzen Land den Meinungswind zum Positiven drehen konnte &ndash; z.B. mit &ldquo;Willy w&auml;hlen 1972&rdquo; &ndash; aber wo sind diese Zeiten hin? &hellip; Heutzutage gibts nur noch diese eigenartige Emp&ouml;rungserschlaffung &hellip; Die Leute sagen sogar: &ldquo;ja stimmt schon&rdquo; wenn man sie drauf hinweist, dass die Amis st&auml;ndig solche Kriege f&uuml;hren wie jetzt Russland ein Mal &ndash; aber dann verpufft alles in so einem eigenartigen Emp&ouml;rungsloch und nichts passiert&hellip;&hellip;&hellip;.. Oder auch ein Indiz f&uuml;r die emp&ouml;rungserschlafften Zeiten: Fr&uuml;her gab es IMMER eine Jugendprotestkultur, die Rock&rsquo;n&rsquo;Roller in den 50ern, die Hippies in den 60ern, die Punks in den 70ern &ndash; und man konnte sich am&uuml;sieren, wie die, die mit 20 die gr&ouml;&szlig;ten Revoluzzer waren, mit 40 dann doch blo&szlig; brave Aktenkoffertr&auml;ger wurden &hellip; &ndash; aber heute sind sie schon mit 20 brave Aktenkoffertr&auml;ger!!<br>\n&nbsp;<br>\nDiese eigenartige Erschlaffung selbst schlauer und lieber Leute &ndash; wie haben die das geschafft?<\/p><p>Wann begann das?&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nUnd das ist ja der zentrale Machtfaktor.<br>\n&nbsp;<br>\nEin Volk, das der Tagesschau alles glaubt, dass sich dann willig in die Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren l&auml;sst (nicht mal mehr einfachste Dinge fragt: &auml;h, warum bauen wir Krankenh&auml;user ab statt auf?) und das sich jetzt willig in den Endsiech (denn enden &amp; siechen werden wir, nicht Putin) f&uuml;hren l&auml;sst &mdash;- ein solches Volk ist ja der zentrale Machtfaktor, dass sich die Liquidation der Demokratie durchziehen l&auml;sst. Und wir k&ouml;nnen blo&szlig; am Rand stehen, alles sehen, und leise weinen.<br>\n&nbsp;<br>\nTja &ndash; kann man ein Volk gegen seinen Willen retten?<\/p><p>Dieses Volk &hellip; das den Pfad treu in den Untergang stapft &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nLieber Tobias Riegel, schreibt ihr doch mal einen kurzen Artikel, wo jeder NDS-Macher sagt, wie er das sieht:<br>\n&nbsp;<br>\nWo stehen wir heute?<\/p><p>Haben wir noch Zeiten, wo man mit klassischer Aufkl&auml;rungsarbeit und Gegen&ouml;ffentlichkeit dagegen ankommt?<\/p><p>Was kommt auf uns zu?<\/p><p>Welche Chancen haben wir &uuml;berhaupt noch?<br>\n&nbsp;<br>\nMartin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Leserbriefe\/Nachdenkseiten,<\/p><p>nicht nur der &ldquo;normale&rdquo; B&uuml;rger wird bei m&ouml;glicher Kritik am aktuellen Handeln unserer Bundesregierung schnell von Vertretern der selbigen und den Medien umgehend einer bestimmten &ldquo;Klientel&rdquo; zugeordnet!<\/p><p>Es trifft auch gerne &ldquo;alte, wei&szlig;e M&auml;nner&rdquo;, &ldquo;M&ouml;chtegern-Intellektuelle&rdquo; oder, aus aktuellem Anlass, Politiker in ihrer &ldquo;ekelerregenden Anbiederung an den Kriegsverbrecher Putin&rdquo;, wie aktuell von Herrn Melnyk dem Ministerpr&auml;sidenten Michael Kretschmar attestiert wurde!<\/p><p>Ob nun &ldquo;Rechts&rdquo;, &ldquo;Ultralinks&rdquo;, &ldquo;kommunistisch&rdquo; oder einfach Putin-Freund\/Versteher, es gibt viele Schubladen, eine passende ist zumeist schnell gefunden!<\/p><p>Am besten kommt man vermutlich noch davon wird einem schlicht der Stempel eines ahnungslosen und dummen Opfers russischer Propaganda aufgedr&uuml;ckt!<\/p><p>Entgegen Ihrer eigentlichen Bestimmung haben unsere &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien dabei eine traurige F&uuml;hrungsposition &uuml;bernommen!<\/p><p>Die Zeit f&uuml;r landesweite Proteste ist l&auml;ngst angebrochen! Gibt es eine friedliche Demonstration in erreichbarer N&auml;he werde ich teilnehmen, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit!<\/p><p>MfG,<br>\nGP <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>Sie fragen, ob Ihre Leser Ihnen zustimmen, was die Ver&auml;chtlichmachung der Protestbewegung anbelangt. Ich frage zur&uuml;ck: Wie kann man Ihrer Analyse nicht zustimmen? Welches Verst&auml;ndnis von Meinungsfreiheit, von Grundrechten, von Demokratie hat man denn, wenn man Proteste &ndash; zudem zuk&uuml;nftige Proteste, deren Motivation, Slogans und Teilnehmer man nicht kennt &ndash; rundheraus ablehnt, wie Frau Faeser dies zuletzt getan hat? <\/p><p>Die Ereignisse der vergangenen nunmehr drei Jahre kumulieren sich f&uuml;r mich in einem schier unertr&auml;glichen Gef&uuml;hl der Ohnmacht und Wut. Keine der gesellschaftlichen Institutionen, an die ich glaubte, funktioniert noch &ldquo;fair&rdquo;. Aber auch mit meinem urspr&uuml;nglich humanistischem Menschenbild habe ich abgeschlossen: Die Reaktion des sog. Mainstream, der gef&uuml;hlten oder beschriebenen Mehrheit der Gesellschaft l&auml;sst mich sprachlos zur&uuml;ck. Und nicht nur das: je weiter sich die Menschen um mich herum entfernen von dem intelligenten Wesen meiner naiven Vorstellung, desto zynischer sehe ich ihrer Zukunft entgegen. <\/p><p>Bei Corona konnte ich die Reaktion der Massen noch mit Angst erkl&auml;ren. Zwar war es traurig mitanzusehen, dass die Menschen geradezu gern der Manipulation verfielen, aber Angst vor Krankheit und Tod ist ja eine durchaus verst&auml;ndliche Sache. <\/p><p>Doch seit Februar sch&auml;lt sich dann doch die Boshaftigkeit der Menschen heraus. Es scheint geradeso, als w&auml;re man es leid gewesen, immer nur dasselbe Feindbild zu haben, und als freue man sich, endlich eine neue Gruppe verunglimpfen zu k&ouml;nnen. Die Freude, mit der auf Russen losgegangen wurde, war und ist be&auml;ngstigend. &ndash; Und ich muss mich fragen: Sind diese Menschen wirklich OPFER einer Manipulation? Sind sie OPFER einer boshaften Politik? Sollte man Verst&auml;ndnis haben f&uuml;r die Informationsl&uuml;cken? Vielleicht sind sie ja auch einfach nur boshaft, weil es so befriedigend ist, nach unten zu treten? <\/p><p>Und was kann ich dagegen tun? Ich bin zu Demos gegangen. Ich habe diverse Oberfl&auml;chen der Stadt mit selbst gedruckten Aufklebern versehen &ndash; sozusagen Vandalismus f&uuml;r den guten Zweck. (Wobei die immer schneller verschwanden als ich kleben konnte). Ich habe Flyer verteilt. Gespr&auml;che gef&uuml;hrt. Selbst an meinem Gartenzaun h&auml;ngt eine Box mit Prospekten, aktuell gegen Atomwaffen. Ich habe an die Lokalpolitik, die Landespolitik, die Bundesregierung geschrieben. An Zeitungen. An den Rundfunk. Abgesehen davon, dass man sich mit solchen Aktionen extrem verletzlich macht, was Ausgrenzen anbelangt, hat das alles exakt nichts gebracht. Wir sehen: Die Politik ist ja nicht doof, die machen das mit Absicht. Die Gerichte funktionieren h&ouml;chstens sporadisch. Und sobald eine Protestbewegung gen&uuml;gend Momentum aufgebaut hat, was ewig viel Energie und Geld kostet, wird es in wenigen Z&uuml;gen medialer und politischer Gewalt niedergemetzelt. <\/p><p>Ohnmacht ist alles, was bleibt. <\/p><p>Ich habe mich oft gefragt in den letzten Monaten, warum ich kein Aktivist geworden bin. Man ist frei, wenn man nichts zu verlieren hat. Bin ich aber nicht: Ich bin Ehefrau und Mutter. Ich muss meine Anstrengungen f&uuml;r eine bessere Zukunft, die ich meinen Kindern schulde, mit Anstrengungen f&uuml;r eine bessere Gegenwart abw&auml;gen, die ich meinen Kindern auch blo&szlig; schulde. Will hei&szlig;en: Ich kann nicht alles aufgeben und Risiken eingehen, die die Existenz meiner Familie bedrohen. <\/p><p>Und wof&uuml;r sollte ich das auch tun? Welche Hoffnung habe ich? Dass die Verantwortlichen eines Tages in den Spiegel schauen und sagen: Ja das war jetzt bl&ouml;d von uns, wir machen das mal r&uuml;ckg&auml;ngig?! <\/p><p>Auch glaube ich nicht mehr an ein friedliches, mehrheitliches &ldquo;Aufwachen&rdquo;, eine friedliche Revolution sozusagen. Die daf&uuml;r notwendige kognitive Dissonanz der Mehrheitsgesellschaft halte ich f&uuml;r unwahrscheinlich, weil sie f&uuml;r sie existenzbedrohend w&auml;re. Vielmehr glaube ich, dass die Situation sich zuspitzen wird, bis ein Punkt erreicht ist, an dem sich dieses Pulverfass aus sozialen und ethischen Verwerfungen entladen wird. Wenn ich Nachrichten lese und die daraus resultierende Wut herunter reguliert habe und in die Zukunft blicke, dann frage ich mich lediglich noch, ob meine Familie m&ouml;glichst unverletzt aus dieser h&ouml;chstwahrscheinlich nicht gewaltfreien Entladung kommen wird. Und das ist die einzige Hoffnung, die ich noch habe. Es ist eine Schande. <\/p><p>Werde ich dennoch weitermachen mit meinem kleinen Protestbeitrag? Ja. Das ist meine Pflicht. <\/p><p>Triste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDaniela Verma <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, sehr geehrtes Nachdenkseiten Team!<br>\n&nbsp;<br>\nSeit M&auml;rz 2020 h&auml;tte ich von der alten und von der jetzigen Bundesregierung erwartet, da&szlig; sie Empfehlungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten herausgibt und es ansonsten aufgekl&auml;rten Staatsb&uuml;rgerinnen und Staatsb&uuml;rgern selbst &uuml;berl&auml;sst, wie sie mit der Erkrankung Covid 19 umzugehen gedenken.<\/p><p>Stattdessen folgt man ausgerechnet dem chinesischen Vorgehen und f&uuml;hrt Lockdowns, Schulschlie&szlig;ungen und andere absurde Ma&szlig;nahmen durch.<br>\n&nbsp;<br>\nZum Ukrainekrieg lautet meine Auffassung, da&szlig; vornehmlich Herr Scholz und Herr Macron vermittelnd h&auml;tten t&auml;tig werden k&ouml;nnen und die Ukraine daran erinnern h&auml;tten k&ouml;nnen die Abkommen Minsk 1 und 2 einzuhalten, welche ja die franz&ouml;sische und deutsche Regierung damals ausgehandelt haben.<\/p><p>Des weiteren bin ich strikt gegen Waffenlieferungen&nbsp; und w&uuml;nsche mir f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung in der Ukraine, da&szlig; der Krieg m&ouml;glichst sofort aufh&ouml;rt.<\/p><p>Von Herrn Scholz und Herrn Steinmeier h&auml;tte ich mir gew&uuml;nscht, da&szlig; sie den &uuml;beraus unversch&auml;mten ukrainischen Botschafter in die Schranken weisen.<\/p><p>F&uuml;r die Sanktionen habe ich auch nichts &uuml;brig, denn sie schaden weltweit der armen Bev&ouml;lkerung und beenden den Krieg offensichtlich nicht.<\/p><p>Zu guter Letzt vertrete ich die Meinung, da&szlig; man jetzt Nordstream 2 &ouml;ffnen sollte, damit nicht Millionen Arbeitspl&auml;tze verloren gehen und arme Menschen nicht noch mehr Probleme bekommen als sie ohnehin schon haben.<\/p><p>Ru&szlig;land hat Gas, die Pipeline ist gebaut, wir kaufen das Gas. Das nennt man Handel und nicht Abh&auml;ngigkeit. Au&szlig;erdem sind wir alle voneinander abh&auml;ngig, wenn man es so will.<br>\n&nbsp;<br>\nNun mu&szlig;te ich w&auml;hrend der letzten 2 1\/2 Jahre feststellen, da&szlig; ich mit meinen Meinungen zu diesen Themen rechtsradikal und eine Demokratiever&auml;chterin bin, was ich wirklich erstaunlich finde.<\/p><p>Ehrlich gesagt denke ich Tag und Nacht nur noch &uuml;bers Auswandern nach, da ich dieses Land nur noch unertr&auml;glich finde.<\/p><p>Ich w&uuml;rde auf jeden Fall an Demonstrationen teilnehmen, habe ich in den letzten beiden Jahren auch getan.<\/p><p>Diese Bundesregierung sollte sich &uuml;berlegen, ob sie es w&uuml;nscht Millionen B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen zu &ldquo;verlieren.&rdquo; Ob an Auswanderung oder an die komplette Verweigerung noch an gesellschaftlichen Projekten teilzunehmen.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundlich Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJennifer Schlegel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86016\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel den Beginn einer Kampagne, die daf&uuml;r sorgen solle, m&ouml;glicherweise kommende &bdquo;Proteste gegen die gef&auml;hrliche Sanktions-, Energie- und Sozialpolitik der Bundesregierung&ldquo; schon jetzt &bdquo;als rechts und extremistisch&ldquo; zu brandmarken. Bundesinnenministerin Faeser habe mit einer &Auml;u&szlig;erung die B&uuml;rger, die &bdquo;von ihren Grundrechten der Versammlungsfreiheit und der Meinungs&auml;u&szlig;erung Gebrauch machten, als<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86238\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-86238","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86238"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86238\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86240,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86238\/revisions\/86240"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}