{"id":86271,"date":"2022-07-26T12:00:18","date_gmt":"2022-07-26T10:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86271"},"modified":"2022-07-26T11:13:11","modified_gmt":"2022-07-26T09:13:11","slug":"leserbriefe-zu-die-taz-erklaert-den-weltkrieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86271","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie \u201ataz\u2018 erkl\u00e4rt den Weltkrieg\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Tobias Riegel hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86057\">in diesem Artikel<\/a> einen von der &bdquo;taz&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Kommentar hinterfragt. Darin werde das Eingreifen der NATO mit Bodentruppen in den Ukrainekrieg gefordert. Andernfalls drohe die &bdquo;Vernichtung&ldquo; des Westens, der f&uuml;r sein Zaudern kritisiert werde. Tobias Riegel meint, mit der Ver&ouml;ffentlichung dieses Beitrags hebe die &bdquo;taz&ldquo; die &bdquo;aktuelle Meinungsmache zum Ukrainekrieg auf eine radikale Stufe&ldquo;. In vielen Artikeln der deutschen Medienlandschaft w&uuml;rde die &bdquo;gef&auml;rbte Sichtweise namens &acute;Wir sind die Guten&acute;&ldquo; dominieren, zudem w&uuml;rde durch die Forderung nach kriegsverl&auml;ngernden Ma&szlig;nahmen indirekt &bdquo;eine erhebliche Zahl an get&ouml;teten Menschen billigend in Kauf&ldquo; genommen. Abschlie&szlig;end ist die Leserschaft um ihre Meinung gebeten worden. Hierzu haben wir zahlreiche interessante Zuschriften bekommen. Danke daf&uuml;r. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mein Kommentar dazu:<\/p><p>Es ist h&ouml;chst erstaunlich dass anno 2022 der moderne Mensch, sei es Politiker, B&uuml;rger oder Medien in einem geistigen Zustand geraten k&ouml;nnen der sich nur beschreiben l&auml;sst als die v&ouml;llige Ausschaltung jeglichen rationalen Denkens.<\/p><p>Die gro&szlig;e Frage f&uuml;r die Zukunft ist, wie man dies irgendwann einmal aufarbeiten will.<\/p><p>Was die Medien angeht, l&auml;sst sich feststellen welche Verantwortung oder sollte man sagen Mitt&auml;terschaft diese haben in kriegerischen Auseinandersetzungen.<\/p><p>Abschlie&szlig;end bleibt die Tatsache dass man aus der Zeit 1933 bis 1945 in Deutschland nichts, aber auch rein gar nichts gelernt hat.<br>\nEs w&auml;re eine Aufgabe f&uuml;r die Wissenschaft festzustellen nach wie viel Zeit Kriegsgreuel im Ged&auml;chtnis genug verblasst sind um eine Wiederholung zu erm&ouml;glichen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nPatrick Janssens<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenker<\/p><p>Die taz, die viele Jahrzehnte meine politische Zeitungsheimat war, ist f&uuml;r mich endg&uuml;ltig gestorben. Moralisierende Zensurzeitung wenn&rsquo;s um die documenta geht,&nbsp; kriegstreiberische&nbsp;Artikel, seit Monaten, wenn es um die Ukraine geht. Bis zum H&ouml;hepunkt : &lsquo;Bodentruppen der NATO in die Ukraine&rsquo;. Unfassbar.&nbsp;Unertr&auml;glich. Fast k&ouml;nnte man auf die Idee kommen, ich schriebe von den GR&Uuml;NEN!<\/p><p>Klaus Friedrich&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tztes Team der nachdenkseiten.<\/p><p>Ohne viel Worte zitiere ich hier, wie der Begriff der &ldquo;Kriegshetze&rdquo; gem&auml;&szlig;&nbsp;www.wissen.de&nbsp; definiert wird:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die psychologische Einwirkung auf Bev&ouml;lkerung oder Regierung, um Kriegsbereitschaft hervorzurufen; in Deutschland als Aufstacheln zum Angriffskrieg nach &sect; 80a StGB mit Strafe bedroht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Jeder sollte sich inst&auml;ndig fragen, warum dieser Artikel \/ Kommentar nicht augenblicklich deutschland-, medien- und politikweit ge&auml;chtet wird.<\/p><p>Mit ganz freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nOliver K&uuml;hne <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nwenn das nur ansatzweise so gemeint ist, wie es r&uuml;berkommt, dann zeigt sich, wie verkommen die ach so linken Medien geworden sind. Wie kann ein sich links nennendes Medium &uuml;berhaupt den Vorschlag in Erw&auml;gung ziehen, dass die NATO in den Ukraine-Russland-Konflikt eingreifen soll, und zwar aktiv als Kriegspartei? Das ist wahrlich Argumentation nach dem Vorbild der Vorkriegsjahre des Ersten Weltkriegs. <\/p><p>Eine derartige Verhaltensweise ist kaum mehr mit Russenhass zu entschuldigen, das ist Menschen vernichtend. Das ist Aufruf zum Massenmord. <\/p><p>Aber leider passt das in das Bild. Wenn eine Au&szlig;enministerin zum Finnischen Au&szlig;enminister sagt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sorry, lieber Haavisto, dass die DFB-Frauen heute Abend bei #FINGER (Was auch immer das sein soll) erneut so effizienten Fu&szlig;ball dargeboten haben. Aber bald spielen wir ja gemeinsam im Team NATO. Ich freue mich jetzt aufs Viertelfinale!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass diese Frotzelei nicht einen Sturm der Entr&uuml;stung hervorgerufen hat, zeigt, wie verkommen die Diskussionskultur bei uns ist.<\/p><p>Und nun die TAZ, die nachlegt. Ich bin zwar nicht geschockt, weil ich damit schon gerechnet habe, aber es wundert mich doch, dass es so offen geschrieben wird.<\/p><p>Wieder ein Beispiel, dass die letzten zwei Jahre alles zerst&ouml;rt haben, was noch an demokratischer und friedlicher Diskussionskultur &uuml;brig blieb.<\/p><p>Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt, wie die TAZ es fordert.<br>\n&nbsp;<br>\nMit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGunther Troost<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Medien feuern an ohne Nachdenken. Sie sch&uuml;ren Hass, wollen die Vernichtung und wollen vermutlich &ldquo;ansteuern&rdquo; das Menschen schon beim Ruf &rdquo; die Russen kommen&rdquo; lieber Selbstmord pflegen als sich der russischen Diktatur zu unterwerfen. Sie errichten nun Barrikade, nein ganze Berge, die eine Zusammenarbeit, Handel und Verst&auml;ndigung in naher Zukunft unm&ouml;glich machen. NATO Bodentruppen in die Ukraine, diese Scharfmacher sollten sich schon mal als freiwilliges Kanonenfutter anbieten. Sarkastisch kann man nur zu solchen Artikeln sagen : ita sit (es m&ouml;ge so sein)<\/p><p>Ihr treuer Leser<br>\nJurgen L<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten und Leserschaft,<br>\n&nbsp;<br>\nhat eigentlich irgend jemand, der jetzt st&auml;ndig nach Friedensverhandlungen, Deeskalation und einer Mitverantwortung des Westens ruft, mitbekommen, welches System und welche Absichten der &ldquo;ehrenwerte&rdquo; Herr Putin verfolgt. In Russland ist in den vergangenen 10 Jahren ein faschistisches System entstanden, das offen und unverbl&uuml;mt seine brutalen und wahnsinnigen Fantasien kommuniziert. Dazu geh&ouml;ren die Destabilisierung des Westens mit allen Mitteln, die Vernichtung oder Heimholung der Ukraine ins russische Gro&szlig;reich, die Gr&uuml;ndung einer Eurasischen Union unter russischer F&uuml;hrung und vieles mehr. All dies kann man nachlesen und recherchieren. Putin umgibt sich mit nationalistischen und faschistischen Philosophen und Denkern. Er unterst&uuml;tzt jede rechtsnationale Partei in Europa, manipuliert Wahlen und mehr.<\/p><p>Diese Entwicklung begann bereits vor mehr als 10 Jahren.Schon damals wurde offen &uuml;ber das &ldquo;Problem&rdquo; der Ukraine diskutiert. Weder die Annektion ukrainischer Gebiete noch der Einmarsch im Februar sind irgendwie vom Himmel gefallen oder haben irgendetwas mit Aktionen des NATO oder des Westens zu tun. Das ist lediglich das russische Narrativ.<\/p><p>Deshalb stimme ich dem taz-Artikel in gewisser Weise zu. Das Motto kann nur sein &ldquo;Nie wieder Faschismus&rdquo; und bedeutet leider, dem russischen Faschismus eindeutig die Stirn zu bieten.<br>\n&nbsp;<br>\nMit nachdenklichem Gru&szlig;<br>\nThomas Trenker<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>mir erscheint es so, als ob die Verzweiflung und Scham vieler Medienschaffender, K&uuml;nstler und sonstiger Personen des &ouml;ffentlichen Lebens &uuml;ber die Erkenntnis missbraucht worden zu sein in den letzten beiden Jahren so gro&szlig; ist, dass sie lieber in einen kollektiven Suizid gehen wollen als sich selbst&nbsp; belasten zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Auch die verzweifelte&nbsp; Erkenntnis, dass sie Korrupten weiterhin dienen (m&uuml;ssen!), denen sie nur mit K&uuml;ndigung und einer Entscheidung f&uuml;r eine sehr ungewisse Zukunft entkommen k&ouml;nnen &ndash; wenn &uuml;berhaupt. Denn die Aussicht darauf, dass sie dann vielleicht selbst zu den Etikettierten ausgemustert werden, ist ziemlich realistisch. Fazit: Gefangen &ldquo;im Netz&rdquo;, d&nbsp; h. weitermachen oder untergehen&hellip;<\/p><p>Traurig, traurig meine Einsch&auml;tzung, aber vielleicht irre ich mich ja.<\/p><p>Deutschlands Karma jedenfalls&nbsp; (Prinzip von Ursache &ndash; Wirkung &ndash; Ursache usw.) stimmt mich sehr, sehr nachdenklich wie auch &ndash; oder erst recht &ndash; das der USA.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nBarbara England&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich verstehe nicht, warum Sie sich so echauffieren. Ich verstehe die taz als quasi-offizielles Sprachrohr von B&uuml;ndnis 90\/ Die Gr&uuml;nen. &nbsp;Abgesehen davon, dass darin bereits seit vielen Jahren ein massiver Russenhass betrieben wird, hat sie sich von den ersten Tagen des Krieges gegen die Ukraine auf die Seiten der Falken gestellt. Unter anderem mit der Forderung die Russen auszuhungern &ndash; vielleicht gedacht als Fortsetzung der Leningrader Blockade von 1941. Insofern ist dieser Betrag von Herrn Udo Knapp nichts Ungew&ouml;hnliches. Ich wundere mich in dieser Hinsicht &uuml;ber nichts mehr. <\/p><p>W. M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nwas soll man zu Eurer Frage sagen&hellip;NEIN es ist NICHT richtig, wenn in einem Kommentar in der &ldquo;taz&rdquo; der Einsatz von NATO-Bodentruppen im Konflikt in der Ukraine gefordert wird. Eine andere Antwort d&uuml;rfen vernunftbegabte und halbwegs gebildete Menschen hierzu NICHT haben. Der offizielle Eintritt der NATO-Staaten in diesen Konflikt w&uuml;rde einen 3. Weltkrieg befeuern und heraufbeschw&ouml;ren. Das kann nicht im Interesse aller Europ&auml;er liegen.<\/p><p>Die &ldquo;taz&rdquo; soll ja mal ein eher &ldquo;linkes&rdquo; Blatt gewesen sein. F&uuml;r meine Begriffe entwickelt sich diese Zeitung mit solchen Kommentaren, wie in meinem Bekanntenkreis auch seit langem bef&uuml;rchtet, in eine links-faschistoide Richtung. Leider, so ist jedenfalls mein Eindruck, hat dieser Unsinn der in solchen Bl&auml;ttern in den letzten Monaten abgedruckt wird, auch und insbesondere mit der immer weiter nachlassenden Bildung der Menschen die in solchen H&auml;usern arbeiten zu tun.<br>\n&nbsp;<br>\nDanke f&uuml;r Eure Arbeit, die nach meiner Meinung viel zu wenig Beachtung findet.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG<br>\nJens Kretzschmar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren der Nachdenkseiten, <\/p><p>in Bezug auf den Artikel der taz zu einem Nato Eingriff per Bodentruppen von Udo Knapp. <\/p><p>Soso, die Alten Hetzer. Kenne ich noch aus meiner Jugend in den 70igern. Da hie&szlig; es doch immer, der Russe steht vor der T&uuml;r. Ok, bis jetzt kam er noch nicht (vielleicht auch dank Helmut Schmidt,Willi B&hellip;.usw). <\/p><p>Sollte allerdings die Nato (Deutschland) mit Bodentruppen eingreifen um unsere &ldquo;Werte&rdquo; (die sowieso nichts mehr wert sind) zu verteidigen dann ist zu bef&uuml;rchten ,dass dann die alten Vorhersagen doch endlich (f&uuml;r alle die an einen Endsieg der Ukraine (D) &uuml;ber Russland glauben)&nbsp; wahr werden. <\/p><p>Fassungslos macht mich so ein Kommentar.Kriegsgeilheit (statt Friedensverhandlungen) von einem alten Mann. Ohne Sinn und Verstand. <\/p><p>Ich bin dann mal mit meiner Frau weg;) <\/p><p>Den Nachdenkseiten w&uuml;nsche ich alles Gute und macht weiter so. <\/p><p>mfg<br>\nWolfgang Bl&uuml;mlein <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nregt euch nicht mehr auf, wie auch ich mich nicht mehr aufrege.<br>\nDer Drops ist gelutscht, uns bleibt nichts zu tun.<br>\n&nbsp;<br>\nIch muss sagen, in meinem direkten Umfeld sind viele entweder f&uuml;r direkte Konfrontation oder v&ouml;llig Interesselos.<br>\n&nbsp;<br>\nDie, die f&uuml;r Konfrontation sind, wissen in der Regel nichts von der langen Vorgeschichte dieses Krieges, sind aber an Ihr auch nicht interessiert, punktum.<br>\n&nbsp;<br>\nDie monatelange Kriegshetze der Politik und der Medien hat ihren Zweck erf&uuml;llt.<br>\nDer Adler ist gelandet, alles weitere liegt in den H&auml;nden von Sleepy Joe.<br>\n&nbsp;<br>\nIch f&uuml;r meinen Fall werde fortan schweigen und mich mit der Suche nach dem Witz im Irrwitz besch&auml;ftigen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDirk Schneider<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS<\/p><p>Was soll der Leser dazu schreiben. Zun&auml;chst verschl&auml;gt es einem ja die Sprache. Sind denn alle durchgedreht? Dauerfeuer gegen Russland an allen Fronten, Schule, Kirchen und &ouml;ffentliche Dienste einbegriffen. Der Krieg w&auml;re l&auml;ngst beendet und tausende k&ouml;nnten noch leben, wenn diese idiotische Aufr&uuml;stung der Ukraine unterblieben w&auml;re. Die Einigung lag nahe. Liegen die ukrainischen und russischen Toten niemandem auf dem Gewissen?<\/p><p>Leider ist seit den Coronama&szlig;nahmen klar, dass vieles, was mal so eben in irgendeiner Zeitung rausgequakt wird, dann tats&auml;chlich eintritt. Nat&uuml;rlich w&auml;re &bdquo;der Russe&ldquo; schuld. <\/p><p>Die aktuelle Politik Deutschlands ist einfach nicht zu verstehen und v&ouml;llig abgekoppelt von der Einsch&auml;tzung der Menschen. Wir werden wunderbar besch&auml;ftigt mit (durch den Staat verschuldeten) Energie&auml;ngsten, Renten&auml;ngsten, Coronaged&ouml;ns usw. Dazu noch Drohungen gegen evtl. anstehende Proteste der Bev&ouml;lkerung. <\/p><p>Ich pers&ouml;nlich habe diese Regierung nicht gew&auml;hlt, aber hilft mir das?<\/p><p>Da bleibt doch nur wie Heine zu sagen:<br>\nDenk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.<br>\nIch kann nicht mehr die Augen schlie&szlig;en und meine hei&szlig;en Tr&auml;nen flie&szlig;en.<\/p><p>Brigitte<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wertes NDS-Team,<\/p><p>ich sehe nur eine L&ouml;sung uns allgemein und der Ukraine milit&auml;risch zu helfen:<\/p><p>alle Kriegstreiber sind zu verpflichten, unsere westlichen Werte pers&ouml;nlich mit einer Heckler&amp;Koch in der Hand <\/p><p>zu verteidigen. Sie sind ja alle zu identifizieren (Gauck &ldquo;w&uuml;rde selbst zur Waffe greifen&rdquo; , Strack-Zimmermann, Nouripour, dem Autor in der TAZ etc.).<\/p><p>Es k&auml;me mit allen anderen Bellizisten ein sch&ouml;nes &ldquo;F&auml;hnlein&rdquo; zusammen. <\/p><p>Zu lachen ist mir aber nicht. Ich bin Jahrgang 1947, mein Vater durfte von 1939 bis 1945 die Kriegsleiden als Sanit&auml;ter erleben. Er hat nur wenig erz&auml;hlt, aber es wirkt immer noch in mir.&nbsp; Als &ldquo;alter&rdquo; Mann habe ich pers&ouml;nlich wenig Angst. Umso mehr aber im Hinblick auf unsere Kinder und unsere 5 J&auml;hrige Enkeltochter. Ihr fr&ouml;hliches Gem&uuml;t und ihr Lachen wird bei mir durch das Treiben der Bellizisten verdunkelt.<\/p><p>Mit freundliche Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr.-Ing. Stefan K&ouml;nig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>nur gut, dass es die Nachdenkseiten gibt, ich w&uuml;rde ansonsten schon anfangen am eigenen Verstand zu zweifeln. Wie kann es nur zu solch einem Hass kommen. Man k&ouml;nnte wirklich meinen, g&auml;be es Putin nicht, die Welt w&auml;re ein Paradies. Er f&uuml;hrt einen Vernichtungsfeldzug gegen die westliche Welt. So wird es der Bev&ouml;lkerung vermittelt von nahezu der gesamten Presse und von unseren Politikern, die vor lauter Solidarit&auml;t mit der Ukraine das eigene Volk vergessen. Allein der Versuch, eine L&ouml;sung, einen Kompromiss zu finden, wird abgew&uuml;rgt und verurteilt. Und was kommt nach dem Krieg? Russland wird weiter bestehen, die USA werden sich zur&uuml;ckziehen und nach dem Irak und Afghanistan ein weiteres Chaos hinterlassen. Nicht nur in der Ukraine, vor allem auch in Deutschland. Aber vorher m&uuml;ssen wir die Armee Putins zur&uuml;ckschlagen, um Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen.<\/p><p>Mit besorgten Gr&uuml;ssen<br>\nChrista Schreiber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, liebes Team der NDS,<\/p><p>Mir fallen zwei Dinge ein:<\/p><p>1.: eine Parallele zu einem anderen Artikel der NDS vom Montag: Sicherheitspolitik und die D&auml;monisierung Russlands und seiner B&uuml;rger von J&uuml;rgen H&uuml;bschen, und zwar folgende Passage:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Der Biograph des US-Pr&auml;sidenten Abraham Lincoln und republikanische Senator von Indiana, Albert J. Beveridge, hat in einer Rede vom 9. Januar 1900 gesagt:<br>\n&bdquo;Gott hat uns zu den Meisterorganisatoren der Welt gemacht, um System an die Stelle von Chaos zu setzen. Und aus unserer ganzen Rasse hat Er das amerikanische Volk als seine auserw&auml;hlte Nation herausgehoben, um endlich den Weg zu bahnen zur Erl&ouml;sung der Welt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit diesem Grundverst&auml;ndnis hat US-Pr&auml;sident George W. Bush 2003 den v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak gef&uuml;hrt, um den damaligen Pr&auml;sidenten Saddam Hussein zu st&uuml;rzen. Auf einer Pressekonferenz im Wei&szlig;en Haus erkl&auml;rte George W. Bush am 7. M&auml;rz 2003:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn es um unsere Sicherheit geht, brauchen wir keine Erlaubnis von irgendjemandem, auch eine Zustimmung des UN-Sicherheitsrates nicht. Mein Glaube tr&auml;gt mich, weil ich t&auml;glich bete&hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Als Bush von dem US-amerikanischen Journalisten Bob Woodward in einem Interview gefragt wurde, was er gedacht und empfunden habe, bevor er am 19. M&auml;rz 2003 seinen Truppen den Angriffsbefehl gegeben habe, antwortete Pr&auml;sident Bush wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es war sehr emotional f&uuml;r mich; ich habe gebetet. Ich betete, dass unsere Truppen sicher sind, dass sie vom Allm&auml;chtigen besch&uuml;tzt werden. Ich habe um die Kraft gebetet, den Willen des Herrn zu tun. Ich habe gebetet, dass ich ein m&ouml;glichst guter Botschafter seines Willens sein m&ouml;ge. Und nat&uuml;rlich betete ich um pers&ouml;nliche St&auml;rke und um Vergebung.&rdquo;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Parallele fiel mir ein, weil&nbsp; die TAZ Putin Selbsterh&ouml;hung vorwarf&hellip; Ich empfehle ihm die Lekt&uuml;re dieser Aussagen von US-Pr&auml;sidenten!<\/p><p>2.:&nbsp; Herr Udo Knapp soll sich bitte unverz&uuml;glich zur Front melden!<\/p><p>Und vielleicht noch: Warum sollte sich Herr Putin die Arbeit machen, den Westen milit&auml;risch zu zerst&ouml;ren? Das macht er doch gerade selbst, ganz ohne Munition.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristine Salomon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>da f&auml;llt mir &ndash; ganz spontan &ndash; nur noch ein:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wollt ihr den totalen Krieg?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses Niveau hat die TAZ inzwischen erreicht<\/p><p>MfG<br>\nGN<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Russland gegen&uuml;ber pflegen ma&szlig;gebliche taz-Redakteure seit Jahren einen aggressiven Ton. Wenn irgendwann aufgedeckt w&uuml;rde, dass auch diese vor Jahren mal linke und der Friedensbewegung verpflichtete Zeitung von gewissen Philanthropen gef&ouml;rdert und umgedreht wurde bzw. wird &ndash; es w&uuml;rde mich nicht wundern. <\/p><p>Volker Jansen <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>Es ist besch&auml;mend, das die taz auffordert in den Konflikt Russland\/Ukraine einzugreifen. Geschichtsbewusstsein ist wohl den Autoren und unseren Politikern abhanden gekommen. <\/p><p>Dieser Krieg ist eindeutig ein Stellvertreter krieg der USA und der Angriffsarmee der NATO. <\/p><p>Nach der Wiedervereinigung der deutschen Staaten, hat Gorbatschow gedacht, das die Eliten der westlichen Welt auch f&uuml;r Frieden und ein gemeinsames Haus w&auml;ren. Die westlichen Staaten dachten, das sie den kalten Krieg gewonnen h&auml;tten und die UdSSR kapituliert hat. Damit w&uuml;rde die gesamte Welt den USA und Ihren Eliten geh&ouml;ren.  <\/p><p>Deutschland sollte sich als Friedensengel in diesen Konflikt einbringen. Durch den Krieg des 1000j&auml;hrigen Reich wurden offiziell 27 Millionen Menschen der UdSSR get&ouml;tet. Es gibt andere Hochrechnungen, die bis zu 42 Millionen Menschen gehen. <\/p><p>Das das 3 Reich besiegt wurde ist nicht der Verdienst der USA, sondern der UdSSR. Die USA ist erst in den 2 Weltkrieg eingetreten als klar war das das 3 Reich geschlagen ist. <\/p><p>Wir Deutschen haben in keinem Land der Welt etwas zu suchen. Nicht k&ouml;rperlich und nicht mit Waffen die in Deutschland hergestellt werden.  Wir sollten noch nicht einmal eine R&uuml;stungsindustrie haben. Das Grundgesetz, hat die rot\/gr&uuml;ne Regierung im jugoslawischen Krieg besch&auml;digt und ignoriert, sondern in allen Kriegen mit deutscher Beteiligung. Nur zu Erinnerung im Jemen herrscht seit 9 Jahren Krieg mit Beteiligung Deutschlands Regierungen und Eliten. <\/p><p>Ich Frage mich, wo die deutsche Friedensbewegung im Augenblick schl&auml;ft oder ist sie satt. <\/p><p>Meyer-Rauschenbach <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nman m&ouml;chte es eigentlich nicht glauben, dass in der subtilen, perfiden Strategie die &ouml;ffentlichen Meinung auf eine aus meiner Sicht gewollte Versch&auml;rfung des Ukraine-Konfliktes&nbsp; die Menschen auf eine direkte Auseinandersetzung mit Russland einzustimmen, nach den  zahllosen Beitr&auml;gen in diese Richtung in Medien und &nbsp;Politik noch Steigerungen m&ouml;glich seien.<br>\n&nbsp;<br>\nDem Kommentator Udo Knapp ist dies in der taz, was mich l&auml;ngst nicht mehr wundert, unter der &Uuml;berschrift&nbsp; &bdquo;Russlands Angriffskrieg: Gibt der Westen auf ?&ldquo; gelungen. In seinem Text behauptet er, dass es das&nbsp; V&ouml;lkerrecht nur gebe, &bdquo;weil die freiheitlichen Demokratien hochger&uuml;stete Armeen unterhalten&ldquo;. <\/p><p>Diese alle Realit&auml;ten ausblendende und geschichtsvergessene Aussage eines Menschen der einmal Politologe studiert hat, h&auml;tten mir fast gereicht, mich nicht mehr weiter mit seinem&nbsp; Kommentar zu befassen. Aber nach dem er aufbauend auf seiner eingangs erw&auml;hnte These&nbsp; zu dem Schluss kommt, nun m&uuml;ssten dringend Nato-Bodentruppen an der Seite des ukrainischen Milit&auml;rs eingreifen, f&uuml;hle mich doch geradezu verpflichtet, einer solchen Forderung &ouml;ffentlich zu widersprechen und bin fassungslos, dass diese von einem Menschen kommt, der nur wenige Jahre j&uuml;nger ist als ich selbst und aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen andere Schlussfolgerungen gezogen haben sollte, als dies sich in seinem Kommentar widerspiegelt.<\/p><p>Bei ihm hat das offensichtlich nicht zu politischer Vernunft und ethischer Reife beigetragen. Verachtenswert!<\/p><p>Im &Uuml;brigen bin ich Tobias Riegel dankbar, dass er den Text von Udo Knapp einer Bewertung unterzogen hat, die ich v&ouml;llig teile und dem nichts hinzuzuf&uuml;gen ist.<br>\n&nbsp;<br>\nAm Schluss meines Leserbriefes m&ouml;chte ich Ihnen im Anhang ein Bild &uuml;bermitteln, dass ich auf einem Friedhof in der N&auml;he der schw&auml;bischen Kleinstadt M&uuml;nsingen auf der Schw&auml;bischen Alb aufgenommen habe. Auf diesem Friedhof sind &uuml;ber 500 namenlose russische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter begraben, die in dieser Region zu Tode gekommen sind. Nur zwei Namen sind bekannt geworden, es sind die von zwei Kindern einer russischen Zwangsarbeiterin, die bei einem Luftangriff auf die Stadt Reutlingen umkamen. Vielleicht bringt das jene zum Nachdenken, die jetzt so bedenkenlos zu einer direkten milit&auml;rischen Auseinandersetzung mit Russland trommeln und wie unsere Au&szlig;enministerin sagt, Russland ruinieren m&ouml;chten.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220736-Russenfriedhof-Muensingen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220736-Russenfriedhof-Muensingen.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>&nbsp;<br>\nMit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHerbert L&ouml;hr (80)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren<\/p><p>Hier mein Kommentar der gerne ver&ouml;ffentlicht werden darf<\/p><p>Es ist erschreckend zu lesen mit welchen Gedanken die ehemalige Friedensbewegung sich verdreht. &bdquo;Es gibt keine Gleichheit im Unrecht&ldquo; ein wohl weiser Spruch der Juristen. Ein Einmarsch der Nato in die Ukraine w&auml;re vermutlich als genauso v&ouml;lkerrechtswidrig einzustufen. Im Fall Serbien wurde es zumindest so gesehen.<\/p><p>In welch verkehrter Welt Leben wir, wenn ein ehemaliger Brigadegeneral (Herr Vad) zum Verhandlungstisch aufruft und die Zeitung &uuml;ber Jahrzehnte vom Zuspruch der Generation Kriegsdienstverweigerung und Friedensbewegung lebte, nun im Kommentar ermuntert, mit dem Feuer &bdquo;Weltkrieg&ldquo; zu spielen. Frieden und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung sind die h&ouml;chsten Werte. Es gab einen Konsens zwischen den Regierungen, den Machthabern und den Menschen im Land zu unterscheiden. &nbsp;Menschen in Russland und der Ukraine m&uuml;ssen erst einmal aus der Schusslinie &ndash; dass sollte h&ouml;chstes Ziel unseres Handelns sein. <\/p><p>Das hei&szlig;t Waffenstillstand und den Zustand einfrieren. Respekt vor den W&uuml;nschen der dort lebenden Menschen. Unter dem Einsatz von Blauhelmen sollte der Willen erfragt werden. Wer will zu Russland geh&ouml;ren, wer zur Ukraine. Welche Sprache soll in welcher Region vorrangig sein. Welches geopolitisches Gef&uuml;ge ergibt ein zwei oder drei lebensf&auml;hige Staaten. Der Prozess kann und darf sich &uuml;ber Jahre hinziehen, wenn klar ist, dass es friedlich bleibt.<\/p><p>Die Ukraine hat schon jetzt fast 40% aller Frauen und Kinder verloren, die nach Westen, wie nach Osten geflohen sind. Wenn Ihre M&auml;nner im Krieg sterben, werden Sie nicht wieder zur&uuml;ckkehren &ndash; warum auch.&nbsp; Das gleiche gilt f&uuml;r Moskau. Auch hier verlassen Menschen das Land aus Furcht vor einer Generalmobilmachung. Auch Moskau kann kein Interesse daran haben, den Donbass vollkommen verw&uuml;stet &bdquo;einzugemeinden&ldquo;.&nbsp; Die Moskauer Regierung handelt gegen das V&ouml;lkerrecht und das muss Konsequenzen haben f&uuml;r die Verantwortung f&uuml;r den Wiederaufbau und die Sicherung der friedlichen Koexistenz. Aber diese Konsequenzen werden nicht einseitig diktiert werden k&ouml;nnen. Auch hier wird der Verhandlungstisch der UN sprechen m&uuml;ssen. <\/p><p>Und auch in der Debatte gilt der Juristenspruch. Russland kann sich nicht auf V&ouml;lkerrechtsverst&ouml;&szlig;e des Westens als Rechtfertigung berufen. Russland muss sein Position aber darstellen und verargumentieren in einem fairen Ringen um eine L&ouml;sung und wir sind gut beraten Russland ein Zukunftsperspektive im europ&auml;ischen Verbund zu geben.<\/p><p>Dr. Uwe Peters&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Freunde von den Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nseit zwei Jahren lese ich nur noch die Nachdenkseiten, um mich zu informieren. Fr&uuml;her habe ich einmal TAZ und S&uuml;ddeutsche gelesen. Ganz fr&uuml;her die Frankfurter Rundschau.<br>\n&nbsp;<br>\nIch h&auml;tte es angenehmer gefunden, wenn ihr den TAZ Kommentar zum Kriegseintritt der Nato am St&uuml;ck ver&ouml;ffentlicht h&auml;ttet. Die Kommentare dazwischen haben mich beim Lesen und Verstehen gest&ouml;rt.<\/p><p>Ich glaube, dass ihr sicher sein k&ouml;nnt, dass Eure Leser einen Text verstehen, ohne ihn erkl&auml;rt zu bekommen. Am Schluss h&auml;ttet ihr Euren Kommentar abgeben k&ouml;nnen &ndash; wie &uuml;blich. So fand ich es eher verwirrend.<\/p><p>Aber vielen Dank f&uuml;r Euer Engagement. Ich werde weiterhin nur die Nachdenkseiten lesen, weil die sogenannte Qualit&auml;tspresse sich l&auml;ngst von der Wahrheit verabschiedet hat.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nManfred Schulz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe NDS-Macher,<\/p><p>zun&auml;chst einmal habe ich gedacht: &sbquo;Ist das Satire oder kann das weg?&lsquo; Aber dann musste ich hocherfreut dieses hervorragende Meinungsbild lesen. Letzten Endes aber wieder nur inkonsequentes Gejaule wie das der ewigen Zauderer um Strack-Zimmermann, Roth und Hofreiter. Es muss ein Ruck durch das Land gehen! 100 Milliarden, ich bitte Sie &ndash; mit dieser l&auml;cherlichen Finanzspritze kann doch lediglich die von der meiner Ansicht nach weitsichtigsten Verteidigungsministerin aller Zeiten eingerichtete BW-Consulting-Unit bei McKinsey ansprechend aufgestellt werden. F&uuml;r unsere Wehrm.. &auml;h ich meine Armee muss doch jeder B&uuml;rger bereit sein, seinen eigenen Beitrag zu leisten &agrave; la &bdquo;Meine Wallbox gab ich f&uuml;r Flachbatterien!&ldquo; Deutschland muss mal so richtig ranklotzen, so wird das nichts mit dem Ends&hellip; ich meine mit der milit&auml;rischen &Uuml;berlegenheit. Wir lassen uns doch vom Russen nichts vormachen! Ich fordere Opferbereitschaft &ndash; &bdquo;Frieren f&uuml;r den Frieden&ldquo; &ndash; papperlapapp Gauck &ndash; &bdquo;Frieren f&uuml;r den Krieg&ldquo;, wir wollen doch Krieg. &ldquo;Das wird Russland ruinieren.&ldquo; &ndash; was ist denn das f&uuml;r inkonsistentes Geschwurbel, Russland muss zerst&ouml;rt werden! Letzthin fordere ich die Blockade von NS 1 auf deutscher Seite sowie das Entleeren der Gasspeicher in Richtung Russland. &ndash; Wer Ironie findet, kann Sie gern behalten. Finally, dass die &bdquo;taz&ldquo; der &bdquo;GROSSBUCHSTABEN&ldquo; im Fach Bellizismus den Pokal wegschnappt, wer h&auml;tte das gedacht. Ich bin unendlich froh, B&uuml;rger eines derart kultivierten und von intelligenten und empathischen Menschen gef&uuml;hrten Landes zu sein, so froh, dass ich inzwischen ernsthaft in Erw&auml;gung ziehe, trotz meines akademischen Hintergrundes in Montevideo im &Ouml;PNV t&auml;tig zu werden.<\/p><p>Ich bedanke mich f&uuml;r Ihre T&auml;tigkeit und verbleibe hochachtungsvoll<\/p><p>Ihr Leser DS<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich habe mich schon lange gewundert, was aus der von mir ehemals (in den Gr&uuml;nderjahren) gesch&auml;tzten kritischen Zeitung geworden ist. Der Artikel ist unglaublich, ich fasse es nicht, dass diese Kriegstreiberei ver&ouml;ffentlicht wird.<\/p><p>Gestern ein Protestmail an die Innenminister, heute ein Leserbrief am die TAZ, als h&auml;tte ich nichts Besseres zu tun.. ?&#65439;&#65432;&#65453;<\/p><p>Danke f&uuml;r eure Arbeit liebes NDS Team..<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nWilma Mohr&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\nsehr geehrtes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nwie auch auf der Ebene der Politakteure gibt es auf der Ebene der Journalisten leider echte Geisterfahrer. Tun die nur so, oder sind die tats&auml;chlich geistig total minderbemittelt?<br>\n&nbsp;<br>\nRussland tut nichts anderes als auf die Aggressionsakte des Westens zu reagieren und man muss sich schon die M&uuml;he machen, Russland zu verstehen gem&auml;&szlig; Ursache und Wirkung. Wer steht vor wessen T&uuml;re? Sogar der Papst Franziskus hat das richtig erkannt. Das Bellen des NATO-Hundes hat Russland keine andere Wahl gelassen. Und ja es ist eine milit&auml;rische Sonderoperation und nicht wie es der Scheinheiligkeitsjournalismus des Westens darstellt, ein Angriffskrieg. Den stelle ich mir ganz anders vor. Da s&auml;he es heute in der Ukraine ganz anders aus und die Gefahr w&auml;re gro&szlig;, dass dabei dann ukrainische Atomkraftwerke in Mitleidenschaft gezogen sein k&ouml;nnten.<br>\n&nbsp;<br>\nRussland erlebte Napoleon, den 1. Weltkrieg und vor allem dem 2. Weltkrieg mit dem Unternehmen Barbarossa und ca. 27 Millionen Opfern.<br>\n&nbsp;<br>\nGerade zu haarstr&auml;ubend meint der TAZ-Autor: &bdquo;Vermeiden kann der Westen diese Entwicklung nur, wenn er sich dazu durchringen w&uuml;rde, mit eigenen Bodentruppen an der Seite der ukrainischen Armee die v&ouml;lkerrechtswidrig eingedrungenen Armeen Putins hinter die Grenzen Russlands zur&uuml;ckzutreiben.&ldquo; Zitatende.<br>\n&nbsp;<br>\nDieser TAZ-Autor wei&szlig; wohl nicht von was der redet. In Konsequenz bedeutet das nichts anderes, als der Marsch in den 3. Weltkrieg.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Westen muss aufh&ouml;ren, der Welt deren Verst&auml;ndnis vom westlichen &bdquo;Segen&ldquo; aufzuzwingen und M&auml;rkte erobern, koste es, was wolle. Das gilt vor allem an die Adresse Washingtons. Wie der Westen mittlerweile pervertiert ist, sieht man als Beispiel an dem Menschen Julian Assange. Er wird seiner Freiheit beraubt, weil er die Mordtaten des US-Milit&auml;rs aufgezeigt hat. Normalerweise sitzen T&auml;ter im Gef&auml;ngnis, nicht die, die die Mordtaten aufdecken.<br>\n&nbsp;<br>\nWas die Westpresse anbelangt fragt man sich, geht es eigentlich noch schlimmer? Wir haben katastrophale Politiker und viele katastrophale Journalisten.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerd Lange<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten!<\/p><p>Der Artikel der taz ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r die in der deutschen Presse vorherrschende Kriegsbegeisterung.<\/p><p>Man schlie&szlig;t sich anscheinend der Aussage von Frau B&auml;rbock an, dass die Deutschen offenbar &ldquo;kriegsm&uuml;de&rdquo; geworden sei.&nbsp;<\/p><p>Die Deutschen sollen f&uuml;r den Krieg gegen Russland begeistert werden, so, wie es die Presse schon vor dem 1. Weltkrieg erfolgreich praktiziert hat.<\/p><p>Laut Wissenschaftlichem Dienst des Bundestags tritt ein Land in einen Krieg ein, wenn es einer Kriegspartei schwere Waffen liefert und deren Soldaten an diesen Waffen ausbildet. Beides macht Deutschland und befindet sich damit de facto mit Russland im Krieg.<\/p><p>Das reicht offenbar noch nicht. Nun sollen laut taz auch noch Bodentruppen in den Krieg eingreifen. Selbstverst&auml;ndlich sollten dabei die Kinder anderer Leute den Kopf hinhalten und den Heldentod sterben. Wie antwortete schon Frau von der Leyen lachend auf die Frage, ob denn eines ihrer Kinder bei der Bundeswehr gewesen sei: &ldquo;Selbstverst&auml;ndlich nicht&rdquo;.<\/p><p>Man gibt offenbar keine Ruhe, bis wir wirklich im 3. Weltkrieg sind.<\/p><p>Wenn dann die erste Bombe auf Berlin f&auml;llt sind die jetzigen Kriegshetzer die ersten, die an der Bunkert&uuml;r r&uuml;tteln und rufen: &ldquo;Lasst mich rein. Ich bin Pazifist.&rdquo;<\/p><p>Jeder Tag, der vergeht, ohne dass die westlichen L&auml;nder auf Verhandlungen dringen, ist ein verlorener Tag mit vielen unn&ouml;tigen Toten.<\/p><p>Warum hat man Putin und Selenski nicht nach Elmau eingeladen. Ob die gekommen w&auml;ren, ist eine andere Frage, aber man h&auml;tte es zumindest versucht.<\/p><p>Stattdessen wird alles unternommen, damit der Krieg m&ouml;glichst lange dauert, um Russland zu schw&auml;chen. Dass die Ukraine dabei vor die Hunde geht und zigtausend Menschen unn&ouml;tig sterben, nimmt man daf&uuml;r billigend in Kauf.<\/p><p>Sp&auml;ter wird man dann wohl das sagen, was Madeleine Albright achselzuckend zu den 500 000 toten irakischen Kindern durch die US- Intervention sagte: &ldquo;Es war diesen Preis wert.&rdquo;<\/p><p>Der taz-Artikel ist ebenso wie das Handeln unserer Politiker an Menschenverachtung kaum zu &uuml;berbieten.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nFrank Schumacher&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,&nbsp;<\/p><p>ich hatte immer Angst, da&szlig; es in D mal wieder &rdquo;kracht&rdquo; &ndash; schon als Jugendlicher &ndash; Geschichtsunterricht usw. zeigten doch, da&szlig; es nach dem I. Weltkrieg keine gute Idee war den II. zu organisieren &ndash; kein Zeichen von Rationalit&auml;t, Intelligenz oder 100 anderen positiven Eigenschaften &ndash; man im Lande glaubt reichlich&nbsp; gesegnet zu sein. &hellip;und doch. &hellip;meine &Uuml;berlegung war immer es kann wieder passieren. &hellip;hoffentlich findet man noch den Ausweg aus dem &lsquo;Teufelskreis&rsquo; bzw &lsquo;Starrsinn&rsquo;.<\/p><p>&hellip;wenn man nun sozusagen Udo Knapp&rsquo;s Text unter&rsquo;s &lsquo;Mikroskop&rsquo; legen m&ouml;chte&hellip;das einzig gute was ich daran finden kann ist, da&szlig; die Erkenntnis wohl ans Licht darf, da&szlig; mit Waffenlieferungen das Wunschziel nicht erreicht wurde. Ab dem Punkt k&ouml;nnte man rational usw. handeln &ndash; oder alternativ &rdquo;mit dem Kopf durch die Wand&rdquo; wollen. Udo Knapp scheint letzteres zu bevorzugen.<\/p><p>Nichtsdestotrotz d&uuml;rfte man den Faden an besagter Stelle aufnehmen &ndash; Wunschziel der Waffenlieferungen verfehlt &ndash; aber zu anderen Schlu&szlig;folgerungen kommen, z.B. Verhandlungen, Diplomatie, sich ehrlich machen, usw.<\/p><p>freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHarald Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nSie h&auml;tten Ihre Intervention denn auch unter einen Titel setzen k&ouml;nnen: &bdquo;Mich wundert, dass sich niemand wundert!&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nSarkasmus pur: Die Entstehung unseres Sonnensystems und die Besch&auml;ftigung der Gr&uuml;nen mit V&ouml;lkerrecht &hellip; k&ouml;nnten die zwei entscheidenden Weggabelungen unserer kosmischen Kolonie werden!<br>\n&nbsp;<br>\nWelche unerwartbaren Folgen diese von Udo Knapp verk&ouml;rperte &lsquo;Himmelfahrt&rsquo; haben k&ouml;nnte, will ich mal an einem rein hypothetischen &lsquo;Gegenentwurf&rsquo; zur taz fabulieren. W&uuml;rde ich mich in den schieren Phantasien von Knapp und taz verfangen und &lsquo;suhlen&rsquo; &ndash; k&auml;me wohl auch solch eine &lsquo;verr&uuml;ckte Story&rsquo; zustande: &bdquo;Moskau: Pr&auml;sident Putin drohe seitens der Duma die Anklage wegen Hochverrats. Die z&ouml;gerliche Operationsf&uuml;hrung in der Ukraine werde ihm pers&ouml;nlich angerechnet. Dies w&uuml;rde Russland &lsquo;von taZ und Westen&rsquo; nach f&uuml;nf Monaten als allgemeine Schw&auml;che ausgelegt und motiviere nun NATO zum direkten Gegenangriff auf russische Kernl&auml;nder der F&ouml;deration.&ldquo; &ndash; Hoppla. WK3.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Lage w&auml;re noch nicht hoffnungslos, wenn Ihr Hinweis auf den taz-Kommentar eine Singularit&auml;t w&auml;re. Leider ist die Lage sogar &lsquo;schon komplex und &auml;u&szlig;erst verloren&rsquo;! Da es offenbar wird, welches Pulver an Kriegshysterie im Heereslager Deutschland herrscht. Sph&auml;risch habe ich den Eindruck, dass sich hier &bdquo;alles zu einer ziemlich unreflektiert, kollektiven Himmelfahrt r&uuml;stet&ldquo;. Dies ist um so bemerkenswerter, dass nicht ein B&uuml;rger mehr diesem, ich nenne es &lsquo;Christi-Kinderkreuzzug&rsquo; in nicht einer Sph&auml;re der Gesellschaft mehr entkommen darf! Weil alle Sph&auml;ren der Gesellschaft nur noch das Thema &lsquo;Gegen den Russen&rsquo; kennen und alles l&uuml;stern durchtr&auml;nkt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nDie EKD (ihr Ex: Bedford-Strohm) r&uuml;stet wieder zur Gro&szlig;-Deutschen Kirche. Ihre Morgenandachten im DLF sind bereits wieder ein: &bdquo;So kniet nieder und danket wieder Gott!&ldquo; (Fama von Leuthen, 05.12.1757) Beleg heute: Pastorin Heidrun D&ouml;rken, Frankfurt\/M. macht im Angesicht des Antichrist etwas-hundsgemein-Unchristliches: &bdquo;Du sollst falsch Zeugnis ablegen wider Deinem N&auml;chsten&ldquo;. (Denn) Frau D&ouml;rken von der EKD besitzt die Chuzpe und stellt grad am Tag von Stauffenberg (20.07.22) in ihrer Morgenandacht f&ouml;rmlich feststellt: &bdquo;Russland habe Georgien 2008 &uuml;berfallen und S&uuml;d-Ossetien und Abchasien besetzt.&ldquo; Was faktbasiert doppelt und dreifach gelogen ist, Kirche!<br>\n&nbsp;<br>\n15 Minuten sp&auml;ter wird MdB Robin Wagener (Gr&uuml;ne) zum Interview-vor-Sieben gebeten. Auch Herr Wagener tritt dort offensiv ein, dass die NATO endlich eingreifen m&uuml;sse. Der DLF titelt das sp&auml;ter im web: &bdquo;Wagener: Wer einen Waffenstillstand fordert, ist einfach nur zynisch&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\n&nbsp;Gehe ich auf den weiteren Tag &uuml;ber &ndash; W&auml;re es nicht so ernst, w&uuml;rde es unbeholfen und l&auml;cherlich wirken. Denn wie muss man solche zwei flie&szlig;end nachfolgende Nachrichten im DLF &ndash; in deren ganzen Widerspr&uuml;chlichkeit &ndash; verstehen: &bdquo;Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen sagte in Br&uuml;ssel, ein v&ouml;lliger Gaslieferstopp sei ein wahrscheinliches Szenario.&ldquo; Begleitet mit der uns sattsam bekannten Rhetorik: Russland benutze Gas als Waffe und sei ein unzuverl&auml;ssiger Lieferant. (Aber dann:) &bdquo;Die Bundesregierung pocht darauf, dass Russland auch nach der Wartung der Nord Stream 1-Pipeline wieder in vollem Umfang Gas nach Westen liefert. Man gehe davon aus, dass Russland seine vertraglichen Verpflichtungen erf&uuml;lle, sagte eine Regierungssprecherin in Berlin.&ldquo; &ndash; Das meldet uns der DLF innerhalb von 60 Sekunden. &ndash; L&auml;nger als 60 Sekunden: Mich wundert, dass sich niemand wundert!<br>\n&nbsp;<br>\nAnl&auml;sslich von Putins Kurzvisite in Teheran tauchen in den einschl&auml;gigen Foren (s. gestern u.a. Die Welt) massenweise l&uuml;sterne Mord-Phantasien auf. Ich w&auml;re gespannt, ob deutsche Staatsanw&auml;lte da spontan t&auml;tig werden und IP-Adressen anfordern. Denn &ouml;ffentlich gegebene und wirklich ungeschminkte Mordaufrufe auf Oberh&auml;upter eines Staates weltweit m&uuml;ssten doch auch &lsquo;bei Generalstaatsanwaltschaft mit OLG Koblenz&rsquo; strafbar sein? Vielleicht ist nicht Russland das bel&auml;chelte &lsquo;Obervolta&rsquo;, sondern wir?<br>\n&nbsp;<br>\nZiemlich bekloppt auch Scheinheiligkeit angesichts westlicher Waffenlieferungen &ndash; die DLF-Presseschau (20.07.): Dazu notiert die S&Uuml;DDEUTSCHE ZEITUNG: &ldquo;Die USA bef&uuml;rchten, dass Russland Kampfdrohnen bei den Iranern bestellt haben k&ouml;nnte. Welchen Schaden iranische Drohnentechnologie anrichten kann, zeigen die Angriffe auf Anlagen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das Gipfeltreffen in Teheran verhei&szlig;t also nichts Gutes (&hellip;) f&uuml;r die Ukrainer.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nJa, ich bekomme Tr&auml;nen tiefer R&uuml;hrung? Logisch. Gr&ouml;nemeyers &lsquo;Kinder an die Macht denn sie wissen nicht was sie tun&rsquo; &hellip; es wird endlich alles wahr!<br>\n&nbsp;<br>\nWie die Nachdenkseiten wohl bemerken k&ouml;nnten: &bdquo;Man sollte es sich schon gut &uuml;berlegen, ob das noch eine gew&ouml;hnliche Deutsch-russische K&uuml;che darstelle, wenn links und rechts gleich zwei verr&uuml;ckte Tassen-Schr&auml;nke stehen. Also gleich zwei solche laut rumpelnde Schr&auml;nke passieren zu wollen, grenzte f&uuml;r mich an &hellip; Himmelfahrt.&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nLG Kramer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>mit Udo Knapp wagt sich ein revanchistischer Alt-68er mit seiner abgestandenen linkslibert&auml;ren Politt&uuml;nche in die PR-Arena und sucht nach Deutungshoheit mit evangelikaler Moraltheologie. Die taz sowie die taz FUTURZWEI sind in dieser neuen Gegenwart die ideale politische B&uuml;hne und ein sicherer Kontext, in welchem gestrauchelte Pseudointellektuelle Ihr Stammpublikum stets die Denkrichtung klaglos vorgeben k&ouml;nnen. Zwei Jahre &ldquo;Pandemie&rdquo; haben diese innere Zerrissenheit der BRD nun offen gelegt und deutlich gemacht, dass das Ditte Reich und dessen gesellschaftliche Nachfahren &ndash; im Denken wie im Handeln &ndash; vielleicht nur eine Handbreit entfernt &ndash; neben unserer satten, konsumistischen Wertegemeinschaft &ndash; weiter gedeihen und sich ideologisch modernisieren wie radikalisieren konnten. Sigmund Freud h&auml;tte unter Umst&auml;nden f&uuml;r seine Thesen gen&uuml;gend Pr&auml;zedenzen gefunden und in den verschlungenen Pfaden des Unbewu&szlig;ten die Triebfeder des Irrationalismus gefunden, die jene unb&auml;ndige Lust am eigenen Untergang h&auml;tte lesenswert erscheinen lassen k&ouml;nnen ohne wirklich den tieferen Sinn verstehen zu m&uuml;ssen. Doch die gegenw&auml;rtige b&uuml;rgerliche Radikalisierung ist fundamental rational entkoppelt und stellt reine Symbolpolitik &uuml;ber reine Vernunft. Mehr Vor-Aufkl&auml;rung ist wohl nicht mehr m&ouml;glich &ndash; oder?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e an das Team und seine Leser<br>\nArnold Perstat<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Tobias Riegel,<br>\nsehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nf&uuml;r mich erhebt sich schon lange die Frage, ob die &ldquo;taz&rdquo; sich selber noch zu den &ldquo;links-liberalen&rdquo; Zeitungen z&auml;hlt.<\/p><p>Eigentlich hatte mich deren Berichterstattung schon Anfang der 2000er &ldquo;ent-t&auml;uscht&rdquo;, n&auml;mlich immer dann, wenn ich zuf&auml;llig eigene genauere, differenziertere Kenntnis von einem Sachverhalt hatte, den sie sich gerade &ldquo;zur Brust genommen&rdquo; hatte.<\/p><p>Allerdings ist es jetzt nach diesem kriegstreiberischen Artikel wirklich un&uuml;bersehbar geworden, wie sehr auch sie sich der &ldquo;freien Marktwirtschaft&rdquo; unterworfen hat. Denn ihre zahlungskr&auml;ftigen Anzeigenkunden und Abonnenten kommen generell nicht aus &ldquo;links-liberalen&rdquo; Kreisen.<br>\n&nbsp;<br>\nUm Ihre Frage deutlich zu beantworten: &ldquo;Nein, ich bin nicht f&uuml;r den Einsatz von Nato-Truppen oder gar den eigener Bundeswehrsoldaten im Ukraine-Krieg&rdquo;. Schlie&szlig;lich w&uuml;rde es Olaf Scholz aus guten Gr&uuml;nden, selbst als bekanntlich treuer Vasall Washingtons nicht riskieren wollen.<br>\n&nbsp;<br>\nDagegen halte ich es f&uuml;r verdienstvoll, dass Sie sich bei den NDS immer wieder grunds&auml;tzlich dem Geschichtsrevisionismus, leider nicht nur dem der &ldquo;taz&rdquo; widmen und ihn anprangern, wozu auch die Bef&uuml;rwortung seitens unserer Massenmedien der L&ouml;schung der Informationsquelle der &ldquo;RT&rdquo;&nbsp; geh&ouml;rte etc.<\/p><p>Und die Anfeindungen, denen Sie mit Ihrer ehrlichen und sachgem&auml;&szlig;eren Berichterstattung ausgesetzt werden, k&ouml;nnten Sie, wie einer Ihrer Leser einmal meinte, durchaus als &ldquo;Ritterschlag&rdquo; betrachten.<br>\n&nbsp;<br>\nLeider bin ich als alte Rentnerin nur noch dazu in der Lage, Sie mit Worten dazu ermutigen, nicht aufzugeben, sondern weiter zu machen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Dank f&uuml;r Ihre Arbeit<br>\nund herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nIch wei&szlig; eigentlich gar nicht, was ich schreiben soll, weil alles so unterirdisch ist. Wenn dieser Krieg nicht bald entschieden wird, so bef&uuml;rchte ich eine Ausweitung auf Europa. Das kann auch erst in ein paar Jahren so weit sein.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nObwohl ich selber Pazifistin bin, kann ich die Gr&uuml;nde der russischen F&ouml;deration nachvollziehen und stimme hiermit gleichzeitig Herrn M&uuml;ller zu, der die st&auml;ndigen Floskeln bez&uuml;glich der Aggression Putins kritisiert. &nbsp;Doch Wagenknecht und Prantl w&uuml;rden keinen Fu&szlig; mehr auf den Boden bekommen, wenn sie nicht st&auml;ndig diese Floskel wiederholten . Genauso wie Wissenschaftler immer wieder die Impfung empfehlen m&uuml;ssen, obwohl das oft zu ihren anderen (vern&uuml;nftigen) Aussagen nicht passt.<br>\n&nbsp;<br>\nSorgen machen mir allerdings die &Auml;u&szlig;erungen von &nbsp;Ramsan Kadyrow, der von Entmilitarisierung von ganz Europa spricht und angeblich schon Pl&auml;ne schmiedet. (Siehe Lifeticker RT)<\/p><p>Aber selbst das rechtfertigt keine Bodentruppen der NATO.<br>\n&nbsp;<br>\nWir sollten Frieden mit Putin schlie&szlig;en, bevor wirklich unberechenbare Hitzk&ouml;pfe an die Macht kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Sache ist brandgef&auml;hrlich und der Krieg ist in den K&ouml;pfen und Herzen der Menschen jetzt schon. Wenn nicht ein Wunder passiert, dann passiert etwas wirklich Schlimmes.<br>\n&nbsp;<br>\nIch hoffe, wenn nicht schon der Friede siegt, so doch die Vernunft und der gesunde Menschenverstand.<br>\n&nbsp;<br>\nAu&szlig;erdem hoffe ich, dass die Nachdenkseiten uns noch lange erhalten bleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMaria McCray<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren: <\/p><p>Es sollen also schon NATO-Bodentruppen dabei sein. Ich w&uuml;rde sagen &ldquo;lieber nicht&rdquo;. Es gab zwar den Fall des 2. Golfkrieges, in dem aber ein B&uuml;ndnis von Armeen aus 4 Kontinenten so etwas in Kuwait machten. Aber hier haben wir es mit der NATO zu tun, von denen einige L&auml;nder schon nahe Russlands sind. Die Eskalationsgefahr ist hier wesentlich gr&ouml;&szlig;er als im Falle des Iraks. Und auch in diesem Fall wurden Raketen vom Irak auf Israel abgefeuert. Was h&auml;lt Russland dann davon ab, Raketen etwa nur mit konventionellen Sprengk&ouml;pfen auf europ&auml;ische Ziele abzufeuern. <\/p><p>Gru&szlig;<br>\nR.K. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Einige Worte zum Kommentar&nbsp;von Tobias Riegel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p><p>Die Gr&uuml;nen haben 1999 (zusammen mit den &bdquo;Sozialdemokraten&ldquo;) den Krieg gegen Jugoslawien gef&uuml;hrt. Die &bdquo;taz&ldquo; ist das ideologische Sprachrohr der Gr&uuml;nen, die sp&auml;testens seit jenem Datum eine Kriegstreiberpartei ist. &bdquo;Dass es das V&ouml;lkerrecht nur gebe, weil die freiheitlichen Demokratien hochger&uuml;stete Armeen unterhalten&ldquo; &ndash; Wie kann man einen derartigen Mist schreiben, und &uuml;berhaupt, was soll man von Politikern und Journalisten halten, die eine derart verzerrte Sichtweise haben? F&uuml;r &bdquo;Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind die USA und ihre Vasallen &nbsp;nie eingetreten. Ja sie unterst&uuml;tzen gar &bdquo;antidemokratische, ja faschistische Regime&ldquo;, wenn es um ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen geht. &nbsp;Nicht &bdquo;Russland bilde(t ) nun &sbquo;Allianzen mit den &uuml;brigen Diktatoren der Welt in China, Syrien, dem Iran und mit vielen anderen M&ouml;chtegern-Autokraten&lsquo;&ldquo;, sondern die USA zusammen mit&nbsp; vielen autorit&auml;ren Regimen.<\/p><p>Gru&szlig; H.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist wunderlich wie die gleichen Kreise, die noch vor wenigen Jahren &bdquo;Soldaten sind M&ouml;rder&ldquo; schimpften heute nach der Armee rufen.<\/p><p>Kriegsdienstverweigerer, die andere an die Front schicken wollen. <\/p><p>Au&szlig;erdem, glauben diese Leute wirklich, dass sich gewisse angloamerikanische Kreise damit zufrieden geben die russischen Truppen zur&uuml;ck nach Russland zu schicken?<\/p><p>Schon in den 90ern, also lange vor Putin, schw&auml;rmten diese Leute vom eurasischen Br&uuml;ckenkopf nach Russland. Dieser Br&uuml;ckenkopf besteht aus Frankreich, Deutschland, Polen und der Ukraine. Es geht wie immer um den Griff nach noch mehr Macht und um den Besitz der Rohstoffe in anderen L&auml;ndern. So wie in den vergangenen Jahrzehnten bis heute auch. <\/p><p>&Uuml;ber diese Fakten kann sich jeder aus 1. Hand informieren, da sich diese einflussreichen Leute direkt an die &Ouml;ffentlichkeit wenden. Sei es durch Interviews die immer noch online sind oder eigens ver&ouml;ffentlichte B&uuml;cher. <\/p><p>Aber offensichtlich sind viele nicht in der Lage oder gewillt sich selbst zu informieren <\/p><p>Nun, ich habe jedenfalls keine Fragen mehr wie das Dritte Reich mitsamt dem 2. Weltkrieg m&ouml;glich war. <\/p><p>&bdquo;Wollt ihr den totalen Krieg?&ldquo; wird von einigen wohl wieder mit einem lauten &bdquo;Ja!&ldquo; beantwortet. Nun, die Konsequenzen werden sich nicht auf etwas h&ouml;here Preise und ein wenig frieren beschr&auml;nken. <\/p><p>Bin gespannt wie lange es dieses Mal dauert, bis der Deutsche wieder zur Vernunft kommt.<\/p><p>Silke B&ouml;schen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nmir stockte f&ouml;rmlich der Atem, als ich Ihren Kommentar gelesen habe. Nat&uuml;rlich habe ich gleich den Beitrag in der taz ge&ouml;ffnet. Es ist unfassbar, was der &bdquo;Politologe&ldquo; Udo Knapp dort von sich gibt. Das ist nichts weniger als ein Aufruf zum Atomkrieg und zur Ausl&ouml;schung der Menschheit. <\/p><p>Dabei beruft sich der in seinen &Auml;u&szlig;erungen Gottlose auf die Bibel &ndash; welche Blasphemie. Und behauptet allen Ernstes, &bdquo;Putin hat sich zu einem selbstbezogenen, autokratischen Alleinherrscher aufgeschwungen, der seine Lebensmission offenbar darin sieht, die freiheitliche westliche Welt und ihre Liberalit&auml;t nicht nur zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, sondern zu zerst&ouml;ren.&ldquo; Welcher Gott hat ihm diese Charakterisierung eingegeben? Und: wo haben wir eine &bdquo;freiheitliche westliche Welt und ihre Liberalit&auml;t&ldquo;? Ist es nicht vielmehr so, dass wir in einer Diktatur des Kapitals leben, in der das einzelne Leben nichts, der Profit aber alles z&auml;hlt? Und hat nicht schon Marx in dem von ihm zitierten Text darauf hingewiesen, dass das Kapital f&uuml;r 100 Prozent Gewinn alle menschlichen Gesetze unter seinen Fu&szlig; stampft, &bdquo;300 Prozent , und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.&ldquo;(Karl Marx. Das Kapital. Erster Band, Berlin 1981, S. 788). Dem &bdquo;Westen&ldquo; geht es nicht um Freiheit und Demokratie, sondern um Profit, Macht und geostrategische Vorteile; das haben besonders die USA in der Vergangenheit nur zu oft bewiesen. Und nun kommt dieser M&ouml;chtegern-Welterkl&auml;rer daher und stellt die Realit&auml;t auf den Kopf, indem er Putin genau die Motive andichtet, die bislang Privileg der USA-Nato waren. Seine extreme Unlogik kommt in der Behauptung zum Ausdruck, dass &bdquo;es zu einem Krieg, zu Gewalt als letztem Mittel der Selbstbehauptung, keine Alternativen mehr gibt&ldquo;. Es gibt zu jedem Krieg eine Alternative, n&auml;mlich ihn nicht zu f&uuml;hren und damit unendliches menschliches Leid, soziale, &ouml;konomische und &ouml;kologische Katastrophen zu vermeiden (oder, wie Harald Welzer sagt: ein umweltfreundliches Auto ist nur das, welches nicht produziert wird). Putin ist viel zu klug und ihm ist v&ouml;llig klar, dass er die Welt nicht &auml;ndern kann. Er will nichts weiter als sichere Existenzbedingungen&nbsp; f&uuml;r die Russen und Russland (wobei man durchaus &uuml;ber die Wahl seiner Mittel streiten kann). Damit reiht sich Knapp in die Reihe derjenigen ein, die in Deutschland kriegsl&uuml;stern und hassbesoffen &ndash; selbst Minister (innen) und Ausschussvorsitzende (innen) z&auml;hlen dazu &ndash; alle Vernunft und Diplomatie fahren lassen. Offensichtlich hat die taz im letzten halben Jahr dieselbe Metamorphose durchgemacht wie die Gr&uuml;nen. Da hilft auch kein Matth&auml;us-Evangelium.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Schiebert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>35. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Geehrte Nachdenkseiten-Leute<\/p><p>Wirklich das Letzte und was f&uuml;r ein Deja vue-Effekt! Ich wei&szlig; noch, wer Udo Knapp ist und war: Der letzte Vorsitzende des legend&auml;ren Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS). Im Fr&uuml;hling 1969 war er mit dabei als wir im damaligen Trikont-Verlag (M&uuml;nchen) gro&szlig;e politische Pl&auml;ne schmiedeten. Und jetzt!!! Offenbar steht heute alles auf dem Kopf &ndash; links ist rechts und rechts ist alles oder umgekehrt? Jedenfalls erinnerte mich obige Entdeckung sofort an die absurde Geschichte eines bekannten &ldquo;linken&rdquo; Vorg&auml;ngers, Hans-Magnus Enzensberger, welcher 1991 einen v&ouml;llig verdrehten Artikel zur Rechtfertigung und Feier des ersten Golfkriegs im SPIEGEL ver&ouml;ffentlichte. G&uuml;nther Nenning, ein engagierter &ouml;sterreichischer Journalist (gestorben 2006), hat daraufhin in DIE ZEIT einen wundervoll h&ouml;hnischen Verri&szlig; geschrieben. (Beides f&uuml;ge ich als attachment hier an). Enzensberger und Knapp (und vermutlich noch etliche weitere einstmals linke Geistesgr&ouml;&szlig;en scheinen bekannt gewordene F&auml;lle eines noch nicht untersuchten Syndroms zu sein: Die heimliche Sehnsucht (ehemals) linker Vordenker nach der R&uuml;ckkehr in den Scho&szlig; der Mehrheitsmeinung.<\/p><p>Zur Illustration dieses offenbar grassierenden Syndroms w&uuml;rde es sich vielleicht lohnen, die beiden angeh&auml;ngten Texte irgendwie separat zug&auml;nglich zu machen. Das dritte file ist nur ein gro&szlig;fl&auml;chiger scan des authentischen ZEIT-Artikels. Ich wei&szlig; nicht, wie ihr in solchen F&auml;llen verfahrt und ob das &uuml;berhaupt m&ouml;glich ist.<\/p><p>Martin Hutter<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220736-Enzensberger_Spiegel-6-1991-Saddam-Hussein.pdf\">Hitlers Wiederg&auml;nger [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220736-Nenning-Enzensberger-1991.pdf\">G&uuml;nter Nenning &ndash; Der Ajatollah des Westens [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220736-NennEnz1.pdf\">Der Ajatollah des Westens [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>36. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>mit der taz ist es wie mit den Gr&uuml;nen: sie sind dabei, die CDU rechts zu &uuml;berholen&hellip;<\/p><p>Beides hoffnungslose F&auml;lle.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und weiter so !!!<br>\nChristoph Ottmar <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>37. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>ich denke nicht, dass die taz noch Grenzen &uuml;berschreiten kann, die sie nicht schon vor langer Zeit &uuml;berschritten hat. Was hier &uuml;ber Russland steht hat Dominic Johnson schon vor Jahren &uuml;ber Syrien gelogen. <\/p><p>Bei mir l&auml;uft die taz entweder unter &ldquo;transatlantischer Anzeiger&rdquo; oder &ldquo;linke BILD&rdquo;.<\/p><p>Interessanter als was in diesem Revolverblatt steht finde ich die Frage, wer das liest und finanziert. Warum Leute, die fr&uuml;her gegen Pershings demonstrierten, heute ein taz Abo haben. <\/p><p>Gr&uuml;sse, Thomas M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>38. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Thomas Riegels Kritik an Udo Knapps Kommentar in der taz empfinde ich als journalistisch unlauter und deplaziert. Ich teile teile Udo Knapps Meinung nicht und halte seine Kriegsempfehlungen f&uuml;r hochgef&auml;hrlich. Herr Riegel aber wirft durchg&auml;ngig der taz insgesamt Kriegstreiberei und Meinungsmache vor, statt seine Kritik an den Autor zu richten. Es handelt sich nicht um &ldquo;die Aussage der taz&rdquo;; nicht die taz geht &ldquo;ins hochmoralische Gericht&rdquo;; es handelt sich auch nicht um einen &ldquo;Artikel&rdquo;, sondern um einen Kommentar (oder kennt Herr Riegel nicht den Unterschied zwischen Meldung und Meinung?). Ein Beispiel journalistischer Qualit&auml;t sieht anders aus.<\/p><p>Hinter diesem Verhalten steht eine &auml;u&szlig;erst bedenkliche Sichtweise, n&auml;mlich eine ganze Redaktion in Haft zu nehmen f&uuml;r die Meinung eines Einzelnen. Die taz ist eine demokratische Institution, in der Journalisten gr&ouml;&szlig;ere Freiheiten haben als in vielen anderen Medien und es gibt nicht den gro&szlig;en Boss, der alles zensiert. Dieser Kommentar belegt im Gegenteil wie gro&szlig; die Freiheit und die Vielfalt in dieser Zeitung ist, in der ebenso z.B. gegen Waffenlieferungen argumentiert wurde.<\/p><p>Wolfgang Mebs<\/p><p><em><strong>Anmerkung Tobias Riegel:<\/strong> Bereits im Vorspann meines Artikels wird mitgeteilt, dass es sich bei dem Text von Knapp um einen Kommentar handelt.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>39. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist unglaublich, dass ein deutscher Autor in der TAZ zum Kriegseintritt der NATO und damit auch deutscher Truppen gegen Russland aufruft.<\/p><p>Nicht anders ist dieser Artikel zu verstehen. Damit hat die TAZ eine rote Linie &uuml;berschritten. Leider ist Udo Knapp nicht der einzige Autor mit solcherlei Kommentaren.<\/p><p>In der regionalen Tageszeitung &ldquo;Freies Wort&rdquo; schlussfolgerte der Autor auf Grund der Abreise des russischen Au&szlig;enministers Lawrow vom G 20 Gipfel, Russland m&uuml;sse man wirtschaftlich und milit&auml;risch besiegen. Diese Propaganda und Hetze erinnert immer mehr an l&auml;ngst vergangen geglaubte Zeiten aus der Nazidiktatur.<\/p><p>Es bleibt zu hoffen, dass unsere verantwortlichen Politiker nicht auch diesem Stil verfallen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Cr&auml;mer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>40. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die NATO hat in diesem Krieg nichts zu suchen. Die st&auml;ndigen Waffenlieferungen verl&auml;ngern nur den Krieg und stellen bereits ein Einmischung dar. Das solche Beitr&auml;ge &uuml;berhaupt gedruckt werden, halte ich schon f&uuml;r fragw&uuml;rdig.<\/p><p>Mit derartigen &Auml;u&szlig;erungen werden Sch&auml;den angerichtet, f&uuml;r die wir sehr lange und sehr viel bezahlen m&uuml;ssen!<\/p><p>Richard Schaefer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>41. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Hat die taz hier eine Grenze &uuml;berschritten?&rdquo;, fragen Sie und meine Antwort lautet: Ja nat&uuml;rlich! Und zwar bewusst!<\/p><p>Die taz, einstmals regierungskritisch, ist l&auml;ngst zur Tr&ouml;te des progressiv-neoliberalen B&uuml;rgertums verkommen. Dazu geh&ouml;rt, immer mal wieder auszuloten, was im Juste Milieu sagbar und konsensf&auml;hig erscheint und die Grenzen peu a peu zu verschieben.<\/p><p>Im Corona-Diskurs verlief die Ausweitung der Kampfzone von &ldquo;Ma&szlig;nahmen-Kritiker sind Spinner&rdquo; bis hin zum pauschalen Nazivorwurf, der letztlich sogar Berufsverbote und Internierungen akzeptabel erscheinen lie&szlig; &ndash; zumindest im Berliner Fischgr&auml;t-Parkett-Milieu. <\/p><p>In der Ukraine-Krise beobachten wir eine &auml;hnliche Entwicklung, ging es zun&auml;chst um humanit&auml;re Hilfe, bzw. die Lieferung defensiver Waffen, ist nunmehr eine direkte Kriegsbeteiligung das Ziel, zumindest als Maximalforderung. In der Praxis l&auml;uft es dann vielleicht &ldquo;nur&rdquo; auf die Lieferung von Leopard-Panzern hinaus, aber hey: Wieder ein Schritt weiter!<\/p><p>Der Autor des taz-Artikels, Udo Knapp, ist ein bew&auml;hrter Facharbeiter auf der linksliberalen Diskurs-Baustelle, schon in einem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Russlands-Angriffskrieg\/!5869072\/\">fr&uuml;heren Artikel<\/a> wusste er feinsinnig zwischen &ldquo;guten&rdquo; Protestierern (Klima-Aktivisten) und &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; (Corona-Ma&szlig;nahmen-Kritiker) zu unterscheiden. Erstere solle man f&uuml;r die &ldquo;gute Sache&rdquo; einspannen, bei Letzteren sei es geboten, &ldquo;&hellip; mit einer konsequenten Gr&uuml;nen Law-and-order-Politik den Impfschwurblern &hellip; die Rote Karte zu zeigen.&rdquo;<\/p><p>Nun kann man sich &uuml;ber Knapp &amp; Konsorten bis zum Erbrechen aufregen (schmei&szlig; in Kreuzberg 61 &lsquo;nen Stock und du triffst f&uuml;nf von der Sorte auf einmal), wahlweise ist man daf&uuml;r dankbar, dass es so schlicht gestrickte Vertreter des &ldquo;wahren Geistes&rdquo; gibt. Sprechen sie doch wenigstens offen aus, welch sch&ouml;ne neue Welt sie und ihr Milieu dem Durchschnittsb&uuml;rger &uuml;berzuhelfen gedenken. Die Sprechblasen <em>echter<\/em> Kommunikationsprofis sind nicht so leicht zu dechiffrieren.<\/p><p>Deshalb und was Herrn Knapp angeht: Klare Leseempfehlung von meiner Seite ;-)<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nJ.L <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>42. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Diese Art Artikel werden gerade &uuml;berall lanciert. &ldquo;Ber&uuml;chtigt&rdquo;, auch in der Wortwahl, ist zur Zeit auch der Artikel aus dem Guardian: <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2022\/jul\/17\/putin-is-already-at-war-with-europe-there-is-only-one-way-to-stop-him%20\">theguardian.com\/commentisfree\/2022\/jul\/17\/putin-is-already-at-war-with-europe-there-is-only-one-way-to-stop-him <\/a><\/p><p>Im Grunde steht hier das Gleiche drin, es entbl&ouml;det sich der Autor auch nicht, zu behaupten, sein Vorschlag NATO-Bodentruppen in die Ukraine zu schicken sei kein Werben f&uuml;r den dritten Weltkrieg. Hat gar nix miteinander zu tun&hellip; <\/p><p>Ich denke, obwohl die Zeit grunds&auml;tzlich f&uuml;r Russland spielt, muss Russland doch bald N&auml;gel mit K&ouml;pfen machen und die ukrainische Armee ausschalten. Unsere Transatlantiker werden ungeduldig und zunehmend gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig, denn viel zum Eskalieren bleibt nicht mehr &uuml;brig. Ihnen muss eindeutig gezeigt werden, dass das &ldquo;Spiel&rdquo; verloren ist, von sich aus haben NeoCons keinen eingebauten R&uuml;ckw&auml;rtsgang. <\/p><p>Von der Illusion einer &ldquo;Verhandlungsl&ouml;sung&rdquo; wird man sich aber inzwischen verabschieden m&uuml;ssen. Ich bezweifle, dass Russland noch irgendetwas von der Ukraine &uuml;brig l&auml;sst, dass der Westen ein zweites Mal als Eskalationsbasis benutzen kann. Zumindest darin war die westliche Kriegsverl&auml;ngerungtaktik &ldquo;erfolgreich&rdquo;. <\/p><p>Gru&szlig;,<br>\nR. Spiller <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>43. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist in meinen Augen kompletter Irrsinn, den Krieg zwischen Atomm&auml;chten irgendwie f&uuml;r m&ouml;glich zu halten. Wie etwa zwischen der NATO und Russland. Deutschland w&uuml;rde wegen der bei uns stationierten amerikanischen Truppen mit deren Atomwaffen zum Ziel der russischen &Uuml;berschall-Atomraketen werden.Ist der taz nicht klar, was das f&uuml;r Folgen haben w&uuml;rde? In wundere mich nur, dass im &bdquo;Rechtsstaat&ldquo; Deutschland keine rechtlichen Schritte gegen das Verbreiten von derartigen abartigen und gef&auml;hrlichen Spinnereien in einem reichweitenstarken Medium unternommen wird. Bei vergleichsweise wirklich harmloseren Diskussionen &uuml;ber zum Beispiel Anordnungszwang und Nutzen von Impfungen, wird offiziell nach Zensur gerufen. Wir haben gerade erlebt, dass die Ungeimpften nicht alle gestorben sind. Also kann man dazu wirklich Fragen stellen.Impfgegner sind sehr wahrscheinlich viel harmloser als Friedensgegner. Ein Krieg der Atomm&auml;chte NATO und Russland steht n&auml;mlich au&szlig;er Frage und Diskussion. In dem w&uuml;rden fast alle von uns sterben. Mit einer Inzidenz von 99999. Ich meine dass uns der Talmud mahnt, auf unsere Gedanken zu achten, weil aus diesen Worte und aus Worten Taten werden k&ouml;nnen. Die taz sollte sich Gedanken &uuml;ber die M&ouml;glichkeit von  Friedensverhandlungen machen, zu Frieden, Vers&ouml;hnung und Abr&uuml;stung aufrufen. Wir brauchen im 21. Jahrhundert endlich eine friedliche Welt. Daran m&uuml;ssen wir denken, und dar&uuml;ber sollten alle Zeitungen schreiben. <\/p><p>Reinhard Maa&szlig;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>44. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>mit Interesse habe ich Ihren Beitrag in den &ldquo;Nachdenkseiten&rdquo; &ldquo;Die taz erkl&auml;rt den Weltkrieg&rdquo; gelesen. F&uuml;r mich ist es unerkl&auml;rlich, <\/p><p>wie ein Journalist derartig gef&auml;hrliche Forderungen nach offiziellem Eintritt der NATO in den Ukrainekrieg stellen kann, an dessen Ende der ganz Europa vernichtende Atomkrieg stehen&nbsp; w&uuml;rde. <\/p><p>Ich empfehle dem Herrn Knapp das Buch &ldquo;Hiroshima: Countdown der Katastrophe&rdquo; von Stephen Walker. <\/p><p>Da kann er sich mal informieren, was eine einzige Atombombe anrichtet. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nRoland Philipp <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>45. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Medien in Deutschland spielen verr&uuml;ckt.<\/p><p>Die &bdquo;taz&ldquo; m&ouml;chte den dritten Weltkrieg mit Millionen von Toten.<\/p><p>Die &bdquo;taz&ldquo; unterschl&auml;gt die v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriege der USA mit Hunderttausenden von Toten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW. Sixt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>46. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten, <\/p><p>Sie fragten, ob die taz in dem von Ihnen zitierten Artikel eine Grenze &uuml;berschritten hat und baten Ihre Leserinnen und Leser um R&uuml;ckmeldung. <\/p><p>Nach meiner Einsch&auml;tzung sind diverse Grenzen &uuml;berschritten worden. Die im der taz dargestellte Position des Herrn Knapp ist gef&uuml;llt mit Verzerrungen durch Weglassen, unlauteren Personifizierungen, Verleumdungen und Falschdarstellungen. Ich m&ouml;chte nicht auf alle Details eingehen, sondern die Frage aufwerfen, wie dies rechtlich zu bewerten ist.<\/p><p>Herr Knapp vertritt klar die Auffassung, das die NATO und auch Deutschland sich direkt mit eigenen Truppen am Krieg in der Ukraine beteiligen sollten. Er fordert die politischen Entscheidungstr&auml;ger hierzu direkt auf, es sei noch nicht zu sp&auml;t, schreibt er. <\/p><p>Gegen&uuml;ber der Ukraine besteht keine Beistandsverpflichtung. Es liegt auch kein UN-Mandat f&uuml;r einen Einsatz in der Ukraine vor. Auch wenn der Angriff Russlands auf die Ukraine v&ouml;lkerrechtswidrig w&auml;re (was noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt ist), so w&auml;re eine direkte Beteiligung am Krieg somit sehr wahrscheinlich v&ouml;lkerrechtswidrig und gem&auml;&szlig; &sect; 13 VStGB strafbar. Gem&auml;&szlig; &sect; 111 StGB ist eine &ouml;ffentliche Aufforderung zu einer Straftag in dem gleichen Ma&szlig;e zu bestrafen, wie die Straftat selbst.<br>\nIch bin nicht sicher, ob ich diese Vorschriften richtig auslege und ob die Ver&ouml;ffentlichung in der taz entsprechend einzuordnen ist. M&ouml;chte aber die Juristinnen und Juristen unter den Leserinnen und Lesern anregen, dies zu pr&uuml;fen. Denn die Regeln des Anstands und der journalistischen Sorgfalt wurden hier weit &uuml;berschritten. <\/p><p>Ansonsten bliebe nur noch die Anregung an Herrn Knapp, sich pers&ouml;nlich der Ukrainischen Armee anzuschlie&szlig;en, wenn er eine Beteiligung am Krieg f&uuml;r notwendig h&auml;lt. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJens &nbsp;Kretzschmar<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>57. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Tobias Riegel, <\/p><p>nat&uuml;rlich hat die &ldquo;taz&rdquo; recht! <\/p><p>Ich finde es auch langweilig, einfach nur da zu sitzen und auf den &ldquo;Gro&szlig;en Knall&rdquo; zu warten.<br>\nDas muss alles schneller gehen und dazu wird halt auch unsere Hilfe gebraucht. Es wird dann schon klappen. <\/p><p>Mit leider d&uuml;steren Gedanken und entsprechenden Gr&uuml;&szlig;en<br>\nEuer BrunoS <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>48. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>zu der Sportpalast-Kolumne der Trans-Atlantik-Zeitung (taz) fehlen mir die Worte.<\/p><p>Mit stummen Gru&szlig;,<br>\nKK <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>49. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Riegel,<\/p><p>Sie fragen, was wir Leser der Nachdenkseiten von dem Kommentar des taz-Redakteurs Knapp halten? Ehrlich gesagt, finde ich kaum Worte, um auszudr&uuml;cken, was ich empfand, als ich erstmals in den Text hinein gelesen habe. F&uuml;r mich bilden Herrn Knapps Ausf&uuml;hrungen den absoluten Tiefpunkt des deutschen Nachkriegs-Journalismus. Aber nach dem Krieg ist ja bekanntlich vor dem Krieg. Deshalb bin ich guter Hoffnung, dass Herr Knapp und seine Freunde aus der taz-Redaktion in den n&auml;chsten Wochen noch weitere Idiotien von sich geben werden, die seine jetzigen Schwurbeleien (ja, SCHWURBELEIEN!) noch &uuml;bertreffen. Ich h&auml;tte mir niemals vorstellen k&ouml;nnen, dass ein Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg noch auf solche Gedanken kommen k&ouml;nnte. Wir sollen also eine kleine Armee losschicken und uns dem heldenhaften Kampf mit dem b&ouml;sen Russen stellen? Wenn ausgewachsene Journalisten so etwas &auml;u&szlig;ern, frage ich mich ernsthaft nach der geistigen Verfassung unserer Gesellschaft. K&ouml;nnte es wom&ouml;glich sein, dass wir uns zu einer Gemeinschaft kriegerischer Schimpansen zur&uuml;ckentwickeln? Oder sind Herrn Knapps &Auml;u&szlig;erungen schon die Vorboten unseres endg&uuml;ltigen Untergangs?<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht, wann Herr Knapp geboren worden ist und welche Lehrer ihn unterrichtet haben. Falls er ein j&uuml;ngerer Zeitgenosse ist und solches ausspricht, muss es aber wahrscheinlich an seiner Bildung liegen. Wom&ouml;glich sind die Lehrer nach der neoliberalen Wende dazu &uuml;bergegangen, bestimmte Themen aus ihren Unterrichten vollst&auml;ndig zu streichen. Deshalb d&uuml;rfte Herr Knapp nichts von der realen Existenz von Atomwaffen wissen und sich auch noch nie den Kopf dar&uuml;ber zerbrochen haben, wie Konflikte schrittweise eskalieren. Der Einsatz von Bodentruppen der Nato in der Ukraine ginge meines Erachtens fast zwangsl&auml;ufig mit der Vernichtung des gesamten Kontinents Europa einher. Wenn n&auml;mlich Menschen in einem Krieg sterben, fallen zwangsl&auml;ufig auch alle Hemmschwellen, die die Aggressionen unserer Artgenossen in friedlicheren Perioden im Zaum halten. Da nehme ich mich selber gar nicht aus: Solange keiner meine Kinder und Enkelkinder anr&uuml;hrt, kann man mit mir nach Belieben Sp&auml;&szlig;lein wie den Corona-Irrsinn treiben, ohne dass ich sogleich eskaliere. Meine Friedlichkeit findet allerdings ihr Ende, sobald man mich in eine Situation zwingt, aus der ich keinen Ausweg mehr wei&szlig;. Ich handle dann wie eine Ratte, die sich in die Enge getrieben f&uuml;hlt. Genau das gesch&auml;he mit den Menschen jeden Tag tausendfach, wenn wir uns an einem hei&szlig;en Krieg aktiv beteiligten. Mancher, der einen Angeh&ouml;rigen im Kampf verl&ouml;re, w&auml;re dann pl&ouml;tzlich zu allem f&auml;hig und verg&auml;&szlig;e dar&uuml;ber hinaus wom&ouml;glich sogar seine berechtigte Furcht vor einem Atomkrieg. Wenn man ohnehin schon alles verloren hat, was einem lieb und teuer war &ndash; und das ist in Kriegen h&auml;ufig der Fall &ndash; weshalb sollte man dann noch davor zur&uuml;ckschrecken, sich auch einem Kampf zu stellen, den man auf keinen Fall gewinnen kann?&nbsp;<\/p><p>Vor hundert Jahren mag es ja noch angegangen sein, wenn man sich auf derartige Experimente mit der menschlichen Natur eingelassen hat: Kriege kosteten zwar schon damals Millionen von Menschenleben: Man konnte sich im Grunde aber immer sicher sein, dass am Ende noch etwas von der menschlichen Zivilisation und unserer Umwelt &uuml;brig blieb. Lie&szlig;en wir uns heute auf das Spiel dieses uns&auml;glichen taz-Schreiberlings ein, g&auml;be es daf&uuml;r indessen keine Garantie mehr. Wenn ich Stimmen wie diejenige von Herrn Knapp h&ouml;re, beschleicht mich das Gef&uuml;hl, dass ich es hier mit Menschen zu tun habe, die inzwischen so verw&ouml;hnt und gem&auml;stet sind, dass sie Privilegien wie Wohlstand, Frieden und Menschenrechte &uuml;berhaupt nicht mehr zu sch&auml;tzen wissen. Der Krieg ist f&uuml;r Herrn Knapp ein abstraktes Geschehnis, dass sich einzig und allein auf Fernsehbildschirmen abspielt. Und weil sich der Schreiberling einen Platz an der Sonne der Eliten gesichert hat, geht es ihm letztlich am Allerwertesten vorbei, wer da irgendwo im Osten sein Leben f&uuml;r seine unsinnige Weltanschauung opfert. Die taz sch&uuml;rt hier in St&uuml;rmer-Manier Kriegsstimmung. Wenn es dann irgendwann so weit kommt, dass sich die Hetzer mit ihrer Meinung durchgesetzt haben, verlassen sie das sinkende Schiff und suchen Schutz in irgendeinem abgelegenen Eliten-Bunker. So jedenfalls stellt es sich Herr Knapp offenbar vor. Am Ende wird es im schlimmsten Fall aber auch f&uuml;r den Edel-Journalisten Knapp keinen Platz geben, an den er sich vor dem von ihm initiierten Wahnsinn retten kann. Ein schwacher Trost!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM. Freuding&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>50. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Kollegen der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich geh&ouml;re zur Generation der im zweiten Weltkrieg Geborenen und habe in meiner Kindheit w&auml;hrend der unmittelbaren Nachkriegszeit noch sinnlich erfahren, dass Krieg das Schlimmste, Grausamste und M&ouml;rderischste ist, was Menschen sich antun k&ouml;nnen. Von den 40 Kindern meiner Volksschulklasse hatte ein Drittel keinen Vater mehr. Viele der aus dem Krieg zur&uuml;ckgekehrten M&auml;nner (V&auml;ter, Lehrer, Nachbarn) waren traumatisiert. Ich sehe vor mir noch die Menschen auf den Stra&szlig;en mit fehlenden Gliedma&szlig;en und Holzkr&uuml;cken, die Kriegsblinden, die Baracken f&uuml;r die &bdquo;Ausgebombten&ldquo;, den 15 km entfernten Tr&uuml;mmerhaufen, der einmal eine sch&ouml;ne Stadt war &hellip;<\/p><p>Bis vor wenigen Jahren h&auml;tte ich es niemals f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, dass in diesem Land mit seiner Geschichte eine solche unglaubliche Kriegsgeilheit ausbrechen k&ouml;nnte. F&uuml;hrend sind dabei nicht einmal die Rechten, sondern Leute aus dem &bdquo;rotgr&uuml;nen&ldquo; Spektrum. Das Mindeste, was Herr Knapp und seine &bdquo;freiheitlichen&ldquo; TAZ-Redakteure f&uuml;r ihre Glaubw&uuml;rdigkeit tun m&uuml;ssten w&auml;re, sich so schnell wie m&ouml;glich in die Ukraine zu begeben, um sich selbst den freiwilligen S&ouml;ldnern anzuschlie&szlig;en. An die &Uuml;berzeugungskraft von Argumenten glaube ich bei diesen Menschen nicht mehr, jedoch bin ich mir sicher, die Erfahrung w&uuml;rde wirken. Selbstverst&auml;ndlich werden sie nicht hingehen, Hetzen und andere ins Verderben schicken ist billiger.<\/p><p>Im &Uuml;brigen liefern solche &bdquo;rotgr&uuml;nen&ldquo; Auslassungen immer mehr Belege f&uuml;r den Realit&auml;tsgehalt der Bef&uuml;rchtung Theodor Adornos in den 1950er Jahren, als er sagte, er halte die Gefahr eines Faschismus in der Demokratie f&uuml;r potentiell bedrohlicher als faschistische Tendenzen gegen die Demokratie.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r Eure Arbeit und herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHagen K&uuml;hn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>51. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseitenredaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nja, es ist kaum zu glauben, aber die allgemeine Kriegshetze greift immer mehr um sich.&nbsp; In den M-Medien lassen sie die demokratischen Masken fallen. Geschichtsbewusstsein scheint g&auml;nzlich abhanden gekommen zu sein. Journalistische Sachkunde ist wohl nicht mehr gefragt bzw. ausgeschlossen.<\/p><p>Ist erst der Feind erkannt, hat der Tag Struktur, der &ldquo;Russe, (Putin)&rdquo; konnte wieder aus dem Schrank geholt werden und Politik, Medien und leider auch viel &ldquo;Volk&rdquo; k&ouml;nnen mit Lust und ohne Verstand draufhauen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bef&uuml;rchte das schlimmste! Darum ist der demokratische Widerstand&nbsp; von NDS, Apolut, the platform,kontrafunk usw. umso wichtiger. Der Krieg ist ja nur ein gro&szlig;es Problem! Die STANDARD-MEDIEN sind nur noch als Propagandaabteilung der Regierung in Aktion.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Herbst kommt schneller als wir glauben und die Psychopathen basteln ja schon wieder an den n&auml;chsten &ldquo;Massnahmen&rdquo; die ohne jede Evidenz eingef&uuml;hrt werden, da das GG seit Nov. 2020 immer noch ausgesetzt ist. Die Ma&szlig;e der deutschen Juristen sind immer noch im D&auml;mmerschlaf. Es hilft&nbsp; nichts, wir m&uuml;ssen raus auf die Stra&szlig;e. der 1.August.ist ein Gedenktag. 2020 waren ja nach Meldung der ARD, ZDF und allen Medien 40.000 in Berlin auf der Stra&szlig;e<br>\n&nbsp;<br>\nMit solidarischen Gr&uuml;ssen macht weiter, wir brauchen Euch<br>\nRainer Klug<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>52. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nmein Leserbrief zu oben.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220736-Weltkrieg.pdf\">Leserbrief [PDF]<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nLiebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Raue.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tobias Riegel hat <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86057\">in diesem Artikel<\/a> einen von der &bdquo;taz&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Kommentar hinterfragt. 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