{"id":86288,"date":"2022-07-27T08:45:09","date_gmt":"2022-07-27T06:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288"},"modified":"2022-07-27T08:45:09","modified_gmt":"2022-07-27T06:45:09","slug":"hinweise-des-tages-4159","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h01\">Heiner Flassbeck: &raquo;Die Zentralbank muss sich gegen die M&auml;rkte stellen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h02\">Deutsche Handwerker begehren gegen Russland-Sanktionen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h03\">Habeck zu Gazprom-Lieferdrosselung &ldquo;Wir sind in einer ernsten Situation&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h04\">Konzertierte Schr&ouml;pfaktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h05\">Die Ukraine als Schmerzsyndrom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h06\">Wie US-Spezialkr&auml;fte Deutschland zur Kriegspartei im Ukraine-Krieg machen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h07\">&bdquo;Putins eiskalte, gnadenlose Erpressung&ldquo; war Kriegs-Rhetorik <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h08\">Power of Siberia 2 soll f&uuml;r Europa bestimmtes Gas nach China umleiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h09\">Chinesisches Au&szlig;enministerium kritisiert Baerbocks &Auml;u&szlig;erungen zur Taiwan-Frage <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h10\">Sri Lankas Milit&auml;r st&uuml;rmt Protestcamp vor dem B&uuml;ro des Pr&auml;sidentenTara <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h11\">&bdquo;Schwere Sommergrippe&ldquo;: Chefarzt spricht &uuml;ber Corona-Ma&szlig;nahmen, Impfung und Masken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h12\">Sie tun es immer noch: Krankenkassen &uuml;ben Druck aus auf Empf&auml;nger von Krankengeld. Dabei wurde doch sogar das Gesetz ge&auml;ndert, um das zu verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h13\">SPD setzt auf Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h14\">&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Immer wieder drohen Ersatzfreiheitsstrafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h15\">&raquo;60 &Uuml;berstunden pro Monat sind Normalit&auml;t&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h16\">Ubers Erfolg ist das Ergebnis von schmutzigem Lobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86288#h17\">Der wahre Skandal an Lindners &ldquo;Porschegate&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: &raquo;Die Zentralbank muss sich gegen die M&auml;rkte stellen&laquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Euro schw&auml;chelt und die EZB den Leitzins erh&ouml;ht, durchfluten Warnungen vor einem Euro-Crash die Presse. Warum das Panikmache ist und was den Euro tats&auml;chlich stabilisieren w&uuml;rde, erkl&auml;rt Heiner Flassbeck im JACOBIN-Interview.<br>\nDer Euro hat Probleme &ndash; allerdings andere als jene, die wirtschaftsliberale &Ouml;konomen oder Crash-Propheten voraussagen. Was sie als L&ouml;sung erachten, hat diese Probleme erst verursacht &ndash; von der Austerit&auml;tspolitik f&uuml;r die europ&auml;ischen S&uuml;dl&auml;nder, &uuml;ber den deutschen Exportwahn bis hin zum k&uuml;nstlichen Risiko der Zahlungsunf&auml;higkeit von Mitgliedstaaten. Deutschland k&ouml;nnte seinen Einfluss nutzen, um Fortschritt voranzutreiben, allerdings wird das kaum gelingen, solange Christian Lindner Bundesfinanzminister ist.<br>\nEiner, der versuchte, diesen Wandel in Europa aus dem deutschen Finanzministerium heraus zu bef&ouml;rdern, ist Heiner Flassbeck. Er war Staatssekret&auml;r des Bundesfinanzministers Oskar Lafontaine sowie Chefvolkswirt der UNCTAD und ist Professor f&uuml;r Volkswirtschaftslehre. Wie man die Probleme des Euros angehen k&ouml;nnte, erkl&auml;rt er im Gespr&auml;ch mit JACOBIN.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/heiner-flassbeck-die-zentralbank-muss-sich-gegen-die-markte-stellen-ezb-leitzins-euro-dollar-paritat-christian-lindner-schuldenbremse\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutsche Handwerker begehren gegen Russland-Sanktionen auf<\/strong><br>\nMit Unterst&uuml;tzung seiner Obermeister hat laut einer Pressemitteilung ein Kreishandwerksmeister aus Dessau-Ro&szlig;lau den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und seinen Pr&auml;sidenten angegriffen. Karl Kr&ouml;kel fordert den ZDH zur Unterlassung &bdquo;seiner allgemeinpolitischen &Auml;u&szlig;erungen zum Ukraine-Konflikt&ldquo; auf. ZDH-Pr&auml;sident Wollseifer hatte in einem Gespr&auml;ch mit der dpa die Sanktionspolitik der Bundesregierung unterst&uuml;tzt. Dies k&ouml;nne er nicht im Namen aller Handwerker tun, so die Handwerker in ihrer Erkl&auml;rung.<br>\nW&ouml;rtlich hei&szlig;t es in der Mitteilung: &bdquo;Bereits Mitte Juni hatte die Kreishandwerkerschaft Anhalt &ndash; Dessau &ndash; Ro&szlig;lau einen Offenen Obermeisterbrief ver&ouml;ffentlicht, in dem sich das lokale Handwerk deutlich gegen den Krieg als Mittel der Politik und gegen Waffenlieferungen positioniert.&ldquo; In dem Brief sei deutlich gemacht worden, &bdquo;dass die Wirtschaftssanktionen den russischen Angriffskrieg nicht beeinflussen und gleichzeitig aber die einheimische Wirtschaft und Bev&ouml;lkerung massiv treffen&ldquo;. [&hellip;]<br>\nEinen &auml;hnlichen Offenen Brief ver&ouml;ffentlichte Mitte Juli die Kreishandwerkerschaft Leipzig, der neben zahlreichen Obermeistern und Kreishandwerksmeistern auch vom Pr&auml;sidenten des Zentralverbandes des Deutschen Schuhmacherhandwerks unterzeichnet ist.<br>\nDie Handwerker weiter: &bdquo;Umso unverst&auml;ndlicher und unverantwortlicher ist es, wenn ZDH-Pr&auml;sident Wollseifer nun behauptet, dass das Handwerk den Sanktionskurs der Bundesregierung gegen Russland ausdr&uuml;cklich unterst&uuml;tzt.&lsquo; Neben der Tatsache, dass die Positionen im Handwerk &bdquo;hier deutlich differenzierter sind bzw., dass im Handwerk ganz offenkundig die Kriegs- und Sanktionspolitik auf breiten Widerstand st&ouml;&szlig;t&ldquo;, seien die allgemeinpolitischen &Auml;u&szlig;erungen des ZDH-Pr&auml;sidenten rechtswidrig.<br>\n&bdquo;Eine Handwerksorganisation, die sich auf die Zwangsmitgliedschaft gr&uuml;ndet, d&uuml;rfe sich allgemeinpolitisch nicht &auml;u&szlig;ern&ldquo;, so Kreishandwerksmeister Karl Kr&ouml;kel. Unterst&uuml;tzung kommt vom Obermeister der KfZ-Innung, Klaus-Lothar Bebber, der sagt: &bdquo;Solche &Auml;u&szlig;erungen sind auch deswegen nicht zul&auml;ssig, weil ihnen jede Legitimation durch Beschl&uuml;sse in den Gremien der Handwerksorganisation fehlt.&ldquo; Die Handwerker vertreten den Standpunkt, eine Kammerversammlung d&uuml;rfe sich aus rechtlichen Gr&uuml;nden gar nicht &uuml;ber allgemeinpolitische Themen beraten und politische Beschl&uuml;sse fassen.<br>\nDie Handwerker fordern die Unterlassung dieser Aussagen durch den ZDH. Kr&ouml;kel: &bdquo;Das Handwerk ist friedlich. Das Handwerk ist flei&szlig;ig und das Handwerk ist vern&uuml;nftig.&ldquo; Die Handwerker fordern von der Bundesregierung &bdquo;diplomatische Bem&uuml;hungen und diplomatisches Geschick, um eine friedliche L&ouml;sung zu erreichen&ldquo;. Die Handwerksorganisation werden aufgefordert, &bdquo;sich hinsichtlich ihrer &Auml;u&szlig;erungen an die gesetzlichen Regeln zu halten und den Eindruck zu unterlassen, das gesamte Handwerk st&uuml;nde hinter dem blinden und einseitigen Kriegs-und Sanktionskurs der westlichen Staaten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/deutsche-handwerker-begehren-gegen-russland-sanktionen-auf-li.250388%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Aufruf der Handwerker f&uuml;r den Frieden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzwerk-linker-widerstand.ru\/magma\/2022\/07\/aufruf-der-handwerker-fuer-den-frieden\/\">Netzwerk linker Widerstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Habeck zu Gazprom-Lieferdrosselung &ldquo;Wir sind in einer ernsten Situation&rdquo;<\/strong><br>\nDroht nach der neuerlichen Drosselung nun ein Komplett-Stopp russischer Gaslieferungen? Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Habeck wird Gazprom das &ldquo;nach eigener Willk&uuml;r&rdquo; entscheiden. Man sei vorbereitet, aber die Situation sei ernst, sagte er in den tagesthemen.<br>\nNach Ansicht von Wirtschaftsminister Robert Habeck wird der russische Energiekonzern Gazprom &ldquo;nach eigener Willk&uuml;r&rdquo; entscheiden, ob es nach der neuerlichen Drosselung der Gaslieferungen auch zu einem kompletten Ausfall kommen wird. &ldquo;Die 40 Prozent Wiederaufnahme nach der Wartung von Nord Stream 1 waren nie eine Sicherheit&rdquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker in den tagesthemen. Es sei &ldquo;jetzt keine &Uuml;berraschung, wenngleich immer wieder &auml;rgerlich, dass Gazprom andere Gr&uuml;nde vorschiebt&rdquo;. Statt klar zu benennen, dass man sich in einer wirtschaftskriegerischen Auseinandersetzung sehe, erz&auml;hle der Konzern &ldquo;Farce-Geschichten &uuml;ber diese Turbinen, was einfach nicht stimmt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/nord-stream-gas-reduzierung-103.html%20\">tageschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Ein weiteres Beispiel von vielen in den letzten Wochen: Robert Habeck beklagt die Folgen der eigenen, bewusst gef&auml;llten Entscheidungen (Wirtschaftssanktionen) und schiebt den Schwarzen Peter in Richtung Russland.  <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Die EU f&auml;hrt aus Realit&auml;tsverweigerung mit Vollgas an die Wand<\/strong><br>\nDie Ideen, mit denen Br&uuml;ssel und Berlin die selbstgemachte Energiekrise l&ouml;sen wollen, zeigen, wie sehr die Herrschaften jeden Sinn f&uuml;r die Realit&auml;t verloren haben.<br>\nDass die Energie- und Gaskrise, die sich in Europa nicht nur abzeichnet, sondern schon f&uuml;r jeden sp&uuml;rbar geworden ist, inzwischen zwangsl&auml;ufig zu einer echten Krise im Winter f&uuml;hren wird, steht nicht mehr in Frage. Stattdessen bereiten Politik und Medien die Menschen in der EU auf den &bdquo;totalen Wirtschaftskrieg&ldquo; vor (&hellip;)<br>\nEs wird kalt im Winter, und zwar nicht nur drau&szlig;en, sondern auch drinnen. Und da Gas und Energie auch der Wirtschaft fehlen, d&uuml;rften viele Firmen (vor&uuml;bergehend?) dicht machen. Wenn dann auch noch ein Corona-Lockdown hinzukommt, der die Menschen, die noch Arbeit haben, zwingt, in ihren kalten Wohnungen ein Homeoffice einzurichten, dann ist die &bdquo;Winterromantik&ldquo; perfekt. (&hellip;)<br>\nEs ist immer noch nicht zu sp&auml;t, die im Winter drohende Katastrophe abzuwenden oder sie zumindest abzuschw&auml;chen. Die EU k&ouml;nnte die Sanktionen aufheben, die den Menschen und der Wirtschaft in Europa am meisten schaden. Man k&ouml;nnte die Probleme mit Nord Stream 1 l&ouml;sen, Nord Stream 2 einschalten, Polen zwingen, die Jamal-Pipeline wieder zu &ouml;ffnen und Druck auf die Ukraine aus&uuml;ben, ihre Pipeline wieder mit Volllast zu betreiben. [&hellip;]<br>\nNoch verr&uuml;ckter ist die EU-Kommission von Uschi von der Leyen. Die hat verk&uuml;ndet, alle EU-Staaten sollten solidarisch 15 Prozent Gas einsparen, was jedoch sofort auf Widerstand gesto&szlig;en ist. Im Ergebnis wurde ein Kompromiss ausgearbeitet, in dem die 15 Prozent Einsparung zwar erw&auml;hnt werden, der jedoch so voller Ausnahmen f&uuml;r verschiedene L&auml;nder ist, dass er kaum einen Effekt haben wird. Vor allem ist die Einf&uuml;hrung von Einsparungen darin nicht zwingend festgeschrieben, die muss von den Regierungschefs beschlossen werden. Dem werden viele von ihnen jedoch nicht zustimmen. [&hellip;]<br>\nAuch M&auml;rchenonkel Habeck merkt gerade, dass sein Gefasel von europ&auml;ischer Solidarit&auml;t, die bedeute, man m&uuml;sse im Notfall Gas an andere L&auml;nder abgeben, ziemlich dumm war. Habeck meinte damit offenbar, dass andere L&auml;nder Deutschland beistehen sollen, wenn es dank seiner Politik eng wird.<br>\nNur sehen andere L&auml;nder das anders und nun hat &Ouml;sterreich sich darauf berufen und angek&uuml;ndigt, dass es Gas aus dem Speicher Haidach abpumpen k&ouml;nnte. Der Speicher geh&ouml;rt zwar zum deutschen Gasnetz, liegt aber in &Ouml;sterreich. In Bayern, das aus diesem Speicher versorgt wird, findet man das &uuml;brigens auch nicht witzig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/die-eu-faehrt-aus-realitaetsverweigerung-mit-vollgas-an-die-wand\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Konzertierte Schr&ouml;pfaktion<\/strong><br>\n&Ouml;konomen verlangen hohe Gaspreise. Chef von Unternehmerverband BDA fordert &raquo;Reformen&laquo; bei Kranken- und Rentenversicherung<br>\nIn der Bundesrepublik steht allen Anzeichen nach ein Konjunktureinbruch kurz bevor. Er ist durch den Wirtschaftskrieg gegen Russland in hohem Ma&szlig;e selbstverschuldet. Das spielt allerdings in Politik, Medien und bei &Ouml;konomen keine Rolle. Dort gibt es vor allem &Uuml;berlegungen, wie die Krisenkosten auf Arme und Durchschnittsverdiener umgelegt werden k&ouml;nnen. Aus der Kriegs- soll eine Notvolksgemeinschaft werden.<br>\nAm weitesten preschen Vertreter des Wissenschaftlichen Beirates beim Wirtschaftsministerium vor. Sie kritisieren laut Handelsblatt vom Dienstag, dass Minister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) seit Monaten mahne, Gas zu sparen. Erst in der vergangenen Woche verbot Habeck u. a., private Pools zu heizen. Die 38 Mitglieder des Beirates schrieben ihm nun in einem gemeinsamen Brief: &raquo;Ein hoher Gaspreis ist der effizienteste Anreiz, den Verbrauch einzuschr&auml;nken.&laquo; Und weiter: &raquo;Wenn das Preissignal au&szlig;er Kraft gesetzt wird, haben (Verbraucher) keinen Anreiz mehr, beim Gasverbrauch zu sparen.&laquo; Die darin versteckte Aufforderung, Gas teurer zu machen, bekr&auml;ftigte der in M&uuml;nchen lehrende Beiratsvorsitzende Klaus Schmidt gegen&uuml;ber dem Handelsblatt mit: &raquo;Appelle bringen fast nichts.&laquo; (&hellip;)<br>\nDie gleiche Sto&szlig;richtung haben Forderungen, die der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) Rainer Dulger am Dienstag gegen&uuml;ber dpa aufstellte. Er holte aus der Mottenkiste des Krisenkapitalismus die &raquo;Lohnnebenkosten&laquo; hervor. Die Propagandavogelscheuche, die Regierung und Kapital schon beim Aust&uuml;fteln der Hartz-Gesetze vor sich her trugen, besagt wahrheitswidrig: Sozialversicherungsbeitr&auml;ge z&auml;hlen nicht zu den erk&auml;mpften L&ouml;hnen. Bei Dulger h&ouml;rt sich das so an: &raquo;Die Lohnnebenkosten m&uuml;ssen auf 40 Prozent gedeckelt werden, denn es droht eine ausufernde Beitragserh&ouml;hung.&laquo; Konsequenz: Der Ruf nach dem Staat. So sollen nach Ansicht des Cheflobbyisten z. B. Defizite bei der gesetzlichen Krankenversicherung mit Steuergeld ausgeglichen werden und die Sozialsysteme grundlegend &raquo;reformiert&laquo;, d. h. Leistungen gek&uuml;rzt werden: &raquo;Das fordern wir seit Jahren, zum Beispiel eine Dynamisierung des Renteneintrittsalters (&hellip;) Das Renteneintrittsalter wird an die Lebenserwartung gekoppelt &ndash; und dann wird das &uuml;ber einen Schl&uuml;ssel dynamisiert.&laquo;<br>\nSo zeichnet sich eine soziale Zangenbewegung ab: Alle Verbraucher, insbesondere Arme, mit Hilfe der sogenannten Marktgesetze schr&ouml;pfen, aber Unternehmen durch den Staat vor den Resultaten von Arbeitsk&auml;mpfen sch&uuml;tzen. Die &Uuml;bung ist in der BRD nicht neu, l&auml;sst sich aber immer schwerer durchsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431278.abw%C3%A4lzung-von-krisenlasten-konzertierte-schr%C3%B6pfaktion.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Perspektive Eiszeit<\/strong><br>\nImmobilienhai fordert &raquo;W&auml;rmeverzicht&laquo;. SPD legt &raquo;F&uuml;nfpunktepapier&laquo; vor. Mieterbund f&uuml;rchtet um &raquo;sozialen Frieden&laquo;<br>\nEr ist einer, der gerne vorprescht. Sein Name: Lars von Lackum, Chef des zweitgr&ouml;&szlig;ten deutschen Immobilienkonzerns LEG. &raquo;Ich glaube, dass in der derzeitigen Kriegssituation der Bev&ouml;lkerung in Deutschland klargemacht werden muss, dass jetzt Verzicht angesagt ist&laquo;, sagte er dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Zuvorderst gehe es um einen &raquo;W&auml;rmeverzicht&laquo; in den eigenen vier W&auml;nden. Das m&uuml;sse klar politisch ausgesprochen werden, forderte von Lackum.<br>\nDemnach ben&ouml;tigten die Vermieter f&uuml;r den Winter eine gesetzliche Option, Raumtemperaturen st&auml;rker als bisher zu senken. Und einen Pullover extra &uuml;berstreifen, werde da wom&ouml;glich nicht ausreichen, legte Lackum nach: &raquo;Es wird wohl noch eine warme Wolldecke vonn&ouml;ten sein.&laquo; Ferner geht der LEG-Boss davon aus, dass bundesweit bis zu 20 Prozent der Mieter die steigenden Energiepreise nicht tragen k&ouml;nnen.<br>\nEin Szenario, von dem alle ausgehen. Mieterverb&auml;nde sowieso. Dass ein gro&szlig;es b&ouml;rsennotiertes Wohnungsunternehmen seine Mieterinnen und Mieter zum Verzicht auf W&auml;rme und damit zur potentiellen Gef&auml;hrdung ihrer eigenen Gesundheit aufrufe, statt ernsthafte &Uuml;berlegungen anzustrengen, wie solidarisch Energie und damit Kosten eingespart werden k&ouml;nnten, spreche f&uuml;r sich, so Melanie Weber-Moritz am Dienstag zu jW. Und: &raquo;Wohnraum geh&ouml;rt nicht an die B&ouml;rse, das wird durch solche Aussagen wieder einmal sehr deutlich&laquo;, betonte die Bundesdirektorin vom Deutschen Mieterbund (DMB). Da geht Caren Lay (Die Linke) uneingeschr&auml;nkt mit. &raquo;Wer das Frieren f&uuml;r die deutsche Wirtschaft predigt, sollte bei wohlhabenden Haushalten mit verschwenderischem Lebensstil anfangen&laquo;, kritisierte die Sprecherin f&uuml;r Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik ihrer Bundestagsfraktion gleichentags gegen&uuml;ber jW. Es sei absolut zynisch, &raquo;jetzt pauschal die Heizungen bei Miethaushalten runterzudrehen.&laquo; Bereits vor der aktuellen Inflationswelle froren jedes Jahr zwei Millionen Menschen, weil sie sich das Heizen nicht leisten konnten, wei&szlig; Lay. Und klar, K&uuml;ndigungen aufgrund von Zahlungsr&uuml;ckst&auml;nden m&uuml;ssten ausgesetzt werden, Strom- und Gassperren unterbleiben, die vor allem Menschen mit geringen Einkommen bedrohen. Kurzum, es brauche weitere, tats&auml;chlich wirksame Entlastungspakete f&uuml;r zur Miete Wohnende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431297.wohnungspolitik-perspektive-eiszeit.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Ukraine als Schmerzsyndrom<\/strong><br>\nDer Verlierer des Ukraine-Kriegs ist die Diplomatie und mit jeder weiteren Eskalationsstufe droht der dritte Weltkrieg.<br>\nHaben Sie jemals eine Person mit akuten Schmerzen gesehen, die mit einem Arzt in der Notaufnahme spricht? Ihr geht es nicht um eine Erkl&auml;rung, eine Verst&auml;ndnisbekundung oder einen Plan, wie das dahinterstehende Leiden zu behandeln ist. Es ist das Schmerzsyndrom, das gelindert werden muss. Und im &uuml;bertragenen Sinne ist auch die Ukraine ein solches Schmerzsyndrom.<br>\nAuch die R&uuml;pelhaftigkeit des ukrainischen Botschafters und die Dreistigkeit von Selenskij sind Schmerzsyndrome, die Resultate einer beispiellosen politischen Kurzsichtigkeit sind. Es hat sich herausgestellt, dass sich in dem Moment, in dem die NATO und Deutschland dem ukrainischen Pr&auml;sidenten lautstark bekundeten, dass sie selbst entschieden, wen sie aufn&auml;hmen, ein einseitiger Bluff seitens der NATO und Naivit&auml;t vonseiten Selenskijs offenbarte. Das Gleiche gilt f&uuml;r das Versprechen einer Aufnahme in die EU. Es gibt keine Tat der Selenskij-Regierung, die das &auml;rmste und am h&ouml;chsten verschuldete Land Europas je zum Erfolg gef&uuml;hrt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/die-ukraine-als-schmerzsyndrom\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie US-Spezialkr&auml;fte Deutschland zur Kriegspartei im Ukraine-Krieg machen<\/strong><br>\nLaut Medienberichten haben die USA mit der Verlegung ihrer milit&auml;rischen Spezialeinheiten von Stuttgart ins rheinland-pf&auml;lzische Baumholder begonnen. Hier soll ein Zentrum f&uuml;r US-Spezialkr&auml;fte in Europa unter Beteiligung der CIA entstehen. Doch ist dieses vielleicht schon l&auml;ngst aktiv? [&hellip;]<br>\nDie ambitionierten Pl&auml;ne l&auml;sst sich das US-Verteidigungsministerium indes einiges kosten. So sind im US-Haushaltsplan f&uuml;r das Jahr 2023 allein 78 Millionen US-Dollar f&uuml;r den Bau eines Bataillons f&uuml;r Spezialeins&auml;tze und drei weiterer Nebengeb&auml;ude f&uuml;r Kommunikation, Operationen und Unterst&uuml;tzungsaufgaben in den sogenannten &ldquo;Smith Barracks&rdquo; in Baumholder vorgesehen. Durch den nahegelegenen US-Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Ramstein ist f&uuml;r die auf Luftunterst&uuml;tzung angewiesenen Spezialeinheiten zudem eine schnelle Verlegungsm&ouml;glichkeit vorhanden. [&hellip;]<br>\nNach Beginn der russischen Milit&auml;roperation in der Ukraine habe die 10th Special Forces Group in aller Stille zudem eine Planungszelle in Deutschland eingerichtet, um die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ukrainische Kommandos und andere Einheiten zu koordinieren, so die New York Times (NYT) weiter. An dieser Zelle sollen inzwischen 20 Nationen beteiligt sein. Die Planungszelle sei demnach Teil eines umfassenderen Pakets &ldquo;operativer und nachrichtendienstlicher Koordinierungseinheiten&rdquo;, die vom Europ&auml;ischen Kommando des US-Verteidigungsministeriums geleitet w&uuml;rden, um die Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Truppen durch die NATO zu beschleunigen. [&hellip;]<br>\nVielmehr wird der von den USA forcierte Sturz Russlands von Deutschland aus koordiniert und vorbereitet, und zwar in Einrichtungen wie denen in Baumholder &ndash; auf deutschem Boden. US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte wie die in Rheinland-Pfalz fallen zudem unter deutsche Gerichtsbarkeit. Abschlie&szlig;end ist somit festzuhalten, dass die in Deutschland sowohl von Politikern wie auch f&uuml;hrenden Medien aufgestellte Behauptung, wonach Deutschland keine Kriegspartei sei, offensichtlich falsch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/144145-wie-us-spezialkraefte-deutschland-zur-kriegspartei-machen\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Putins eiskalte, gnadenlose Erpressung&ldquo; war Kriegs-Rhetorik<\/strong><br>\nEs waren die Rohstoffkonzerne mit Sitz in Genf, die sich weigerten, russisches Getreide nach &Auml;gypten oder Pakistan zu liefern. [&hellip;]<br>\nVon der Leyen ortete einen einzigen Schuldigen: &laquo;Ob konjunkturell oder strukturell &ndash; all diese Auswirkungen haben eines gemeinsam: sie werden massiv und ganz bewusst von Putin gesteuert.&raquo; Und sie fuhr fort:  &laquo;Wir haben es hier mit einer eiskalten, gnadenlosen und vors&auml;tzlichen Erpressung der schw&auml;chsten L&auml;nder und Menschen der Welt durch Putin zu tun. [&hellip;] Lebensmittel sind zum Faustpfand des Kreml-Terrors geworden.&raquo;<br>\nUnterdessen ist klar, dass Russland nicht allein daf&uuml;r verantwortlich ist, dass kein russischer Weizen nach &Auml;gypten, Pakistan und andere L&auml;nder gelangte. Vielmehr weigerten sich die gro&szlig;en Rohstoffhandelsfirmen, Banken und Versicherungen, mit Getreide aus Russland zu handeln, die Exporte zu finanzieren und zu versichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/putins-eiskalte-gnadenlose-erpressung-war-kriegs-rhetorik\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Power of Siberia 2 soll f&uuml;r Europa bestimmtes Gas nach China umleiten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer Bau der russischen Pipeline soll 2024 beginnen und j&auml;hrlich 50 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Mongolei transportieren<br>\nInnerhalb von zwei Jahren soll mit dem Bau einer zweiten Gaspipeline zwischen Russland und China begonnen werden, einem Megaprojekt, bei dem die Mongolei im Mittelpunkt steht, da die Leitung durch ihr hochgelegenes Gebiet verlaufen soll.<br>\nDer mongolische Premierminister Oyun-Erdene Luvsannamsrai erkl&auml;rte einem Bericht der Financial Times zufolge, dass die Machbarkeitsstudie f&uuml;r die &ldquo;Power of Siberia 2&rdquo;-Gaspipeline, die sibirische Gasfelder &uuml;ber die Mongolei mit China verbinden soll, abgeschlossen sei und der Bau im Jahr 2024 beginnen werde.<br>\nDie Moscow Times berichtet, dass die Pipeline 2030 in Betrieb gehen soll. Sie wird dann Gas aus westsibirischen Feldern, das an Europa geliefert wird, nach China transportieren.<br>\nDie neue Pipeline wird in der Lage sein, j&auml;hrlich 50 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland nach China zu transportieren, was eine Steigerung der Kapazit&auml;t von 38 Milliarden Kubikmetern der urspr&uuml;nglichen Power of Siberia-Pipeline bedeutet, die im Dezember 2019 in Betrieb genommen wurde.<br>\nIm Vergleich dazu exportiert Russland derzeit rund 35 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr nach Deutschland. In einem Bericht der Moscow Times werden F&uuml;hrungskr&auml;fte aus der Energiebranche zitiert, die davon ausgehen, dass sich der Zeitplan f&uuml;r den Bau der Pipeline mit der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen beschleunigen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2022\/07\/power-of-siberia-2-to-divert-europe-bound-gas-to-china\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chinesisches Au&szlig;enministerium kritisiert Baerbocks &Auml;u&szlig;erungen zur Taiwan-Frage<\/strong><br>\nDas Festhalten an der &uuml;berholten Mentalit&auml;t des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation durch westliche Politiker werde nicht funktionieren, sagte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Zhao Lijian, w&auml;hrend eines Pressebriefings am Montag. Sein Kommentar war eine Reaktion auf die &Auml;u&szlig;erungen der deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock zu Chinas Praxis von &bdquo;Ein Land, zwei Systeme&ldquo; auf der Insel Taiwan.<br>\nZhaos &Auml;u&szlig;erungen folgten auf Baerbocks Kommentare zu China in einem Interview mit dem deutschen Medienkonzern DW. Darin warnte sie, dass Deutschland mit seinen Partnern zusammenarbeiten werde, um die wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit von China zu verringern, und dass Deutschland Chinas Erkl&auml;rung zum &bdquo;Angriff auf Taiwan&ldquo; ernst nehmen sollte. [&hellip;]<br>\nDie Taiwan-Frage sei eine innere Angelegenheit Chinas, die keine Einmischung von au&szlig;en dulde, sagte Zhao und betonte, dass China der Politik der friedlichen Wiedervereinigung und dem Grundsatz &bdquo;Ein Land, zwei Systeme&ldquo; verpflichtet bleibe. Niemand d&uuml;rfe die Entschlossenheit, den Willen und die F&auml;higkeit des chinesischen Volkes untersch&auml;tzen, die nationale Souver&auml;nit&auml;t und territoriale Integrit&auml;t zu verteidigen, so Zhao.<br>\nZhao betonte auch, dass das Letzte, was die Sicherheit und Stabilit&auml;t im asiatisch-pazifischen Raum brauche, eine St&ouml;rung durch die NATO sei. Das 21. Jahrhundert sei durch Multipolarit&auml;t gekennzeichnet. Die Zeiten, in denen einige wenige westliche L&auml;nder alles bestimmen k&ouml;nnten, seien vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2022-07\/26\/content_78341967.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sri Lankas Milit&auml;r st&uuml;rmt Protestcamp vor dem B&uuml;ro des Pr&auml;sidentenTara <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nSeit Sri Lanka im Chaos versinkt, kampieren Demonstranten vor dem Pr&auml;sidialamt in Colombo. Doch Polizei und Milit&auml;r lassen sich das nicht gefallen und haben heute Zelte abgebrochen und Demonstranten verhaftet. Ein Polizeisprecher best&auml;tigte, dass neun M&auml;nner verhaftet wurden, die heute vor Gericht erscheinen werden.<br>\nNach der Razzia hat sich die Gegend um das B&uuml;ro beruhigt, aber laut CNN sind immer noch viele Soldaten und Polizisten um den Hauptprotestplatz herum. Alle Stra&szlig;en und Wege, die zu dem Gebiet f&uuml;hren, wurden abgesperrt. Die Streitkr&auml;fte bewachen jetzt den Eingang des Pr&auml;sidialsekretariats und scheinen das Geb&auml;ude vollst&auml;ndig unter Kontrolle zu haben. Sie haben auch Transparente abgenommen, die die Demonstranten aufgeh&auml;ngt hatten.<br>\nJetzt schlagen Menschenrechtsgruppen wegen der Razzia Alarm. Die Menschenrechtskommission von Sri Lanka bezeichnete sie als &ldquo;brutalen und verabscheuungsw&uuml;rdigen Angriff auf friedliche Demonstranten&rdquo;. Auch die Anwaltskammer von Sri Lanka verurteilte die Razzia. Die US-Botschafterin in Sri Lanka, Julie Chung, forderte die srilankischen Beh&ouml;rden auf, sich zur&uuml;ckzuhalten und verletzten Demonstranten medizinische Hilfe zukommen zu lassen.<br>\nDiese Nachricht kommt, nachdem das Parlament Sri Lankas diese Woche den ehemaligen Premierminister Ranil Wickremesinghe zum neuen Pr&auml;sidenten des Landes gew&auml;hlt hat. Einige Demonstranten haben geschworen, den Kampf fortzusetzen, und betrachten Ranil als Teil desselben Regimes wie das des ehemaligen Pr&auml;sidenten Gotabaya Rajapaksa. Die Demonstranten sagten, beide M&auml;nner seien &ldquo;korrupt&rdquo; und &ldquo;eigenn&uuml;tzig&rdquo;.<br>\nSri Lanka st&uuml;rzte im April ins Chaos, als das Land einen 13-st&uuml;ndigen Stromausfall erlebte, den l&auml;ngsten jemals verzeichneten Stromausfall. Seitdem ist das Land nicht mehr in der Lage, Treibstoff, Medikamente und andere notwendige Dinge zu bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thethaiger.com\/news\/world\/sri-lankas-military-raids-protest-camp-outside-presidents-office%20\">The Thaiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> In Sri Lanka haben die B&uuml;rger sich auf ihre Rolle als demokratischer Souver&auml;n besonnen und den Pr&auml;sidenten aus dem Amt gejagt. Aber leider ist diese diffuse Art des Protestes ohne Organisation und ohne eine Idee was dem alten Regime entgegengesetzt werden soll, wie man sieht, zum Scheitern verurteilt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Schwere Sommergrippe&ldquo;: Chefarzt spricht &uuml;ber Corona-Ma&szlig;nahmen, Impfung und Masken<\/strong><br>\nDie Sommerwelle rauscht durch Deutschland &ndash; wird es wieder ein Herbst voller Einschr&auml;nkungen? Chefarzt Markus Unnewehr aus Hamm fordert ein Umdenken: Viele Ma&szlig;nahmen seien im Klinikalltag eher hinderlich und die aktuelle Welle nicht mit fr&uuml;heren vergleichbar.<br>\nW&auml;hrend im Sommer 2021 fast keine Infektionen registriert wurden und auch wenige Menschen an Covid-19 erkrankten, wird Deutschland in diesem Sommer von einer heftigen Welle erfasst. Was bedeutet das f&uuml;r den Herbst? Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Pneumologie und Infektiologie an der St.-Barbara-Klinik in Hamm, berichtet im Interview mit FOCUS Online &uuml;ber die aktuellen Herausforderungen, die Covid-19 und die Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Klinikalltag bedeuten. Seiner Beobachtung nach hat sich die Erkrankung komplett ver&auml;ndert &ndash; und gef&auml;hrdet derzeit vor allem eine ganz bestimmte Personengruppe.<br>\nFOCUS Online: Herr Unnewehr, wie hat Omikron die Bedeutung von Covid-19 im Krankenhaus-Alltag ver&auml;ndert?<br>\nMarkus Unnewehr: Seit einigen Monaten muss man feststellen, dass mit Omikron die Sterblichkeit sogar unterhalb die einer Influenza-Erkrankung gesunken ist. Erhebungen dazu sind nat&uuml;rlich schwierig, denn die Zahl von Influenza-Toten wurde letzten Endes immer nur gesch&auml;tzt. Doch wenn ich aus meiner klinischen Erfahrung die Situation bewerte, dann komme ich zu diesem Schluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/sommerwelle-chefarzt-spricht-ueber-corona-massnahmen-impfung-und-masken_id_123064739.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sie tun es immer noch: Krankenkassen &uuml;ben Druck aus auf Empf&auml;nger von Krankengeld. Dabei wurde doch sogar das Gesetz ge&auml;ndert, um das zu verhindern<\/strong><br>\nSpringen wir zur&uuml;ck in den Herbst des Jahres 2014. Damals wurde hier dieser Beitrag ver&ouml;ffentlicht: Freundliche Nachfrage oder Druck aus&uuml;ben? Die Krankenkassen und das Krankengeld. Darin musste man von diesen Vorw&uuml;rfen der Unabh&auml;ngigen Patientenberatung Deutschland (UPD) lesen: &raquo;Mitarbeiter der Kassen rufen mitunter Patienten, die lange krankgeschrieben sind, w&ouml;chentlich an. &bdquo;Ob es schon besser gehe? Ob man den Psychotherapeuten wechseln wolle? Oder einen Psychiater aufsuchen? Entsprechende Therapeuten k&ouml;nne man empfehlen, hei&szlig;t es dann am Telefon &hellip; Angeblich h&auml;tten Kassenmitarbeiter auch nach medizinischen Diagnosen gefragt und die Betroffenen bedr&auml;ngt.&laquo;<br>\nNat&uuml;rlich wurde damals auch nach m&ouml;glichen Ursachen gefragt: &raquo;Was k&ouml;nnte &ndash; wenn die Vorw&uuml;rfe stimmen &ndash; der Hintergrund f&uuml;r ein solches Verhalten der Kassen sein? Wie immer k&ouml;nnte ein Motiv in der Gr&ouml;&szlig;enordnung des Geldes zu finden sein, das hier von den Krankenkassen aufgebracht werden muss: 9,75 Milliarden Euro Krankengeld zahlten die Kassen 2013 aus &hellip; Zudem ist die Dauer des Bezugs gestiegen.&laquo;<br>\nDas mit den 9,75 Mrd. Euro ist l&auml;ngst Geschichte (nicht aber das mit dem damals kritisierten Verhalten der Krankenkassen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2022\/07\/25\/krankengeld-und-krankenkassen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD setzt auf Blockade<\/strong><br>\nBerliner Senator stellt vor Expertenkommission &raquo;Sinnhaftigkeit&laquo; der Enteignung gro&szlig;er Wohnungsunternehmen in Frage<br>\nDie vom Berliner Senat eingesetzte Expertenkommission zum Thema Enteignung gro&szlig;er Wohnungsunternehmen will die &Ouml;ffentlichkeit besser &uuml;ber ihre Arbeit informieren. Dazu wurde am vergangenen Freitag mit einiger Versp&auml;tung eine Internetseite freigeschaltet. Dort finden Interessierte unter anderem Angaben zu Mitgliedern und Aufgaben des Gremiums, Sitzungstermine, Redebeitr&auml;ge Beteiligter in der ersten &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung zur Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt im Juni sowie ein Video der kompletten Anh&ouml;rung. Auch das Protokoll der ersten Sitzung vom 29. April wurde ver&ouml;ffentlicht. Mit den Protokollen der k&uuml;nftigen Sitzungen soll ebenso verfahren werden. &raquo;Transparenz ist f&uuml;r die Akzeptanz der Kommission sehr wichtig&laquo;, erkl&auml;rte die Vorsitzende und fr&uuml;here Bundesjustizministerin Herta D&auml;ubler-Gmelin (SPD) am Freitag. Die Seite ist unter berlin.de\/kommission-vergesellschaftung erreichbar.<br>\nAngesto&szlig;en hatte den Volksentscheid die Initiative &raquo;Deutsche Wohnen und Co. enteignen&laquo;. Diese hatte wiederholt mehr Transparenz bei der Arbeit der Kommission gefordert. Auch an dem nun ver&ouml;ffentlichten ersten Sitzungsprotokoll &uuml;bt sie Kritik: Irritierend sei dabei, dass Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) sich bei seiner Einf&uuml;hrungsrede in der Kommission klar gegen die Enteignung gro&szlig;er Immobilienkonzerne ausgesprochen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431132.kampf-gegen-mietwucher-spd-setzt-auf-blockade.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rabiate Entmietung wird auch noch belohnt<\/strong><br>\nDutzende Male hat das MieterMagazin in den vergangenen zehn Jahren &uuml;ber den Fall Calvinstra&szlig;e 21 berichtet. Nun ist aus der Dauerbaustelle ein fast fertiges Haus geworden, und die ersten Wohnungen kommen auf den Markt. Deren Preis: um die 30 Euro nettokalt pro Quadratmeter. Der Milieuschutz konnte nicht verhindern, dass das normale Wohnhaus ein luxuri&ouml;ses &bdquo;Ensemble&ldquo; wurde&hellip;<br>\nDie ehemaligen Mieter sind alle ausgezogen &ndash; gefl&uuml;chtet vor den angek&uuml;ndigten Mieterh&ouml;hungen oder vor den rabiaten Entmietungsmethoden der Terrial Stadtentwicklung GmbH. Lediglich f&uuml;r eine Mietpartei wurde ein R&uuml;ckzug vereinbart.<br>\nDoch wie kann es sein, dass in einem Milieuschutzgebiet eine solch luxuri&ouml;se Ausstattung geschaffen wird? Nach Auskunft der Bauaufsicht Mitte handelt es sich bei den inserierten Wohnungen um Wohneinheiten, die bereits vor Inkrafttreten der Erhaltungsverordnung (Ende 2018) leergezogen waren und in denen zu dieser Zeit bereits die Bauma&szlig;nahmen begonnen hatten. Daher unterliegen sie nicht dem sozialen Erhaltungsrecht. Es hat sich f&uuml;r die Terrial also ausgezahlt, die Mieter herauszuekeln. Lediglich f&uuml;r vier Wohnungen hat das Bezirksamt einen Mietpreis von 8,44 Euro pro Quadratmeter ausgehandelt. M&ouml;glicherweise will der Eigent&uuml;mer diese niedrigen Mieten mit den anderen hochpreisigen Wohnungen ausgleichen. Oder man orientiert sich an astronomischen Mieten der nahegelegenen Europa-City. Die Mietpreisbremse greift bei Neubau oder nach einer solch aufwendigen Modernisierung nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-mieterverein.de\/magazin\/online\/mm0722\/calvinstrasse-21-rabiate-entmietung-wird-auch-noch-belohnt-072212a.htm\">Berliner Mieterverein<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Immer wieder drohen Ersatzfreiheitsstrafen<\/strong><br>\nDie Auswirkungen der Reformen der &bdquo;Agenda 2010&ldquo; die von der rot-gr&uuml;nen Koalition Anfang des Jahrhunderts auf den Weg gebracht wurden, haben der politischen Kultur und dem sozialen Klima im Land dauerhaft geschadet. Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, der Sozialstaat demontiert, eine Steuerpolitik betrieben, die den Reichen mehr Reichtum und den Armen mehr Armut gebracht und auch der Mittelschicht deutlich gemacht hat, dass ihr Abstieg jederzeit m&ouml;glich ist. So reagieren die St&auml;rkeren ihre Abstiegs&auml;ngste, Entt&auml;uschung und Ohnmacht an den Schw&auml;cheren ab. [&hellip;]<br>\nDer Bereich, in dem der strafende Staat schon seit Jahrzehnten eine besonders tragische Kontinuit&auml;t an den Tag legt, ist die Ahndung von Bagatelldelikten, die von &auml;rmeren Menschen begangen werden. Sie werden mit Geldbu&szlig;en &uuml;berzogen und wenn sie die nicht zahlen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie die Ersatzfreiheitsstrafe antreten.<br>\nAls Anfang dieses Jahres neun Gefangenen die Flucht aus der Berliner Justizvollzugsanstalt Pl&ouml;tzensee gelang, kam auch das Thema der Ersatzfreiheitsstrafe wieder einmal in die &Ouml;ffentlichkeit. In der Anstalt verb&uuml;&szlig;ten damals 102 M&auml;nner eine Ersatzfreiheitsstrafe, davon 69 wegen Erschleichens von Leistungen, sie fuhren wiederholt mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln ohne Ticket. Sie wurden dann zu einer Geldstrafe verurteilt, konnten oder wollten diese aber nicht zahlen und mussten daher die Freiheitsstrafe antreten. In Berliner Gef&auml;ngnissen sitzen derzeit mehr als 900 Menschen wegen nicht bezahlter Strafen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ueber-die-konkrete-lebenssituation-armer-menschen-in-der-grossstadt-immer-wieder-drohen-ersatzfreiheitsstrafen\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&raquo;60 &Uuml;berstunden pro Monat sind Normalit&auml;t&laquo;<\/strong><br>\nHafenarbeiter k&auml;mpfen f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen. Petition gegen Einschr&auml;nkung des Streikrechts. Ein Gespr&auml;ch mit Jana Kamischke<br>\nIn den vergangenen Wochen sind zum ersten Mal seit 44 Jahren die Hafenarbeiter der Norddeutschen Bucht in den Streik getreten. Warum?<br>\nWir k&auml;mpfen f&uuml;r einen realen Inflationsausgleich von derzeit sieben bis acht Prozent f&uuml;r alle sowie f&uuml;r eine pauschale Lohnsteigerung von 1,20 Euro pro Stunde, damit auch die unteren Lohngruppen eine deutliche Verbesserung bekommen. Die Wut in den H&auml;fen ist gro&szlig;, weil sich die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren erheblich verschlechtert haben.<br>\nWas genau ist schlechter geworden?<br>\nDie Arbeit wird immer weiter verdichtet, es herrscht Personalmangel. 60 &Uuml;berstunden und mehr pro Monat sind Normalit&auml;t. Durch die Automatisierung werden gutbezahlte Arbeitspl&auml;tze vernichtet, es entstehen zunehmend prek&auml;re Jobs. Die Gesamthafenbetriebe in Bremerhaven und Hamburg haben neben ihren festen Besch&auml;ftigten Hunderte unst&auml;ndige Besch&auml;ftigte, sprich: moderne Tagel&ouml;hner. Insgesamt bewegen sich Stundenl&ouml;hne in einer Spanne zwischen 14 und 28 Euro. Diese Spirale hat sich jahrelang abw&auml;rts gedreht. Aber mit der Inflation lassen wir uns das nicht mehr gefallen. [&hellip;]<br>\nDie Verhandlungsf&uuml;hrerin der Unternehmerseite, Ulrike Riedel, meint, die Gewerkschaft Verdi sei von ihrem langj&auml;hrig konsensorientierten Kurs abgekommen. Stimmt das?<br>\nWir sind bereit, &uuml;ber viele Punkte zu reden. Aber von unserer zentralen Forderung nach einem Inflationsausgleich f&uuml;r alle Besch&auml;ftigte lassen wir uns nicht abbringen. Und auch unsere Forderung nach einer Laufzeit von nur zw&ouml;lf Monaten beziehungsweise ein Sonderk&uuml;ndigungsrecht bei hoher Inflation ist nicht verhandelbar. &Uuml;ber die letzten 20 Jahre gab es sehr sozialpartnerschaftlich in nahezu jeder Lohnrunde drei feste Verhandlungstermine, und dann stand das Ergebnis. Dass wir jetzt unsere Forderungen nicht aufgeben, das sind Ulrike Riedel und Torben Seebold &ndash; der ehemalige Leiter der Verdi-Bundesfachgruppe Maritime Wirtschaft, der jetzt f&uuml;r die Arbeitgeber mit am Verhandlungstisch sitzt&ndash; nicht gewohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431211.klassenkampf-60-%C3%BCberstunden-pro-monat-sind-normalit%C3%A4t.htm\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ubers Erfolg ist das Ergebnis von schmutzigem Lobbyismus<\/strong><br>\nGef&auml;lschte Studien, aggressiver Lobbyismus und extreme Ausbeutung: Die Uber-Files enth&uuml;llen, wie eng der Konzern mit Regierungen zusammenarbeitet, um immer weiter zu expandieren und die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern zu umgehen.<br>\nManchmal haben wir Probleme, weil wir eben verdammt nochmal illegal sind.&laquo; Das waren die Worte von Nairi Hourdajian, Leiterin der Abteilung f&uuml;r internationale &Ouml;ffentlichkeitsarbeit bei Uber, in einer Nachricht an einen Kollegen. Die Nachricht stammt aus dem Jahr 2004, als der Firma in Thailand und Indien die Schlie&szlig;ung drohte.<br>\nDieses Eingest&auml;ndnis, Teil einer Fundgrube von &uuml;ber 124.000 geleakten Dokumenten und Schriftwechseln aus den Jahren 2013 bis 2017, genannt die &raquo;Uber Files&laquo;, zeigt, wie Uber zu einem weltweiten Fahrdienstunternehmen wurde: indem es gegen Gesetze verstie&szlig;, sich Kontrollen entzog, Beziehungen zu M&auml;chtigen pflegte und seine Fahrerinnen und Fahrer mit den Konsequenzen allein lie&szlig;. Die Dokumente liefern neue Informationen zu Themen, die bereits im Laufe der letzten Jahre ans Licht gekommen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/ubers-erfolg-ist-das-ergebnis-von-schmutzigem-lobbyismus-uber-leak-uber-files\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der wahre Skandal an Lindners &ldquo;Porschegate&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist kein Skandal, mit Lobbyisten zu reden. Wie Porsche-Chef Oliver Blume und Finanzminister Christian Lindner mit ihrer Aff&auml;re umgehen, allerdings schon. [&hellip;]<br>\nDas Telefonat selbst ist kein Skandal. Wie Porsche und das Finanzministerium damit umgegangen sind, schon eher. Das zeigt viel &uuml;ber Dummheit, &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Wirtschaft und Politik &ndash; und es offenbart einiges &uuml;ber den Charakter der beiden F&uuml;hrungskr&auml;fte. [&hellip;]<br>\nZudem hat die FDP den Lobby-Verdacht in der Bundesregierung gar nicht exklusiv: Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich in seiner Zeit als Hamburger Erster B&uuml;rgermeister beispielsweise gerne mit dem Miteigent&uuml;mer und damaligen Chef der Hamburger Warburg-Bank, Christian Olearius, getroffen, den man heute vor allem als Angeklagten im Cum-Ex-Skandal kennt. Au&szlig;erdem hat Scholz einen Staatssekret&auml;r, der von 2000 bis 2018 F&uuml;hrungspositionen bei der Investmentbank Goldman Sachs innehatte. Zu Recht werden die Verbindungen von J&ouml;rg Kukies zum M&uuml;nchner Skandal-Unternehmen Wirecard untersucht.<br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock und Wirtschaftsminister Robert Habeck (beide Gr&uuml;ne) haben Umweltlobbyisten an die Spitze ihrer H&auml;user gerufen: Jennifer Morgan war Chefin von Greenpeace International, bevor sie zur Staatssekret&auml;rin im Ausw&auml;rtigen Amt berufen wurde. Habecks Staatssekret&auml;r Patrick Graichen leitete zuvor den Thinktank Agora Energiewende. Auch bei ihnen muss gefragt werden, ob das Gemeinwohl und die Interessen ihrer vorherigen Arbeitgeber tats&auml;chlich identisch sind. [&hellip;]<br>\nWas sagt das &uuml;ber den Charakter des Spitzenpersonals in Wirtschaft und Politik? Oliver Blume wird aufsteigen, er wird Chef von Volkswagen. Christian Lindner wird in wenigen Wochen gegen den Abstieg k&auml;mpfen m&uuml;ssen &ndash; wenn es um Schuldenbremse, Neuverschuldung, Steuererh&ouml;hungen, um eine faire Lastenverteilung und um seine Glaubw&uuml;rdigkeit geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/kolumne-ursula-weidenfeld\/id_100032076\/christian-lindner-das-ist-der-wahre-skandal-an-porschegate-.html\">t-online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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