{"id":86348,"date":"2022-07-28T10:00:35","date_gmt":"2022-07-28T08:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86348"},"modified":"2022-07-28T10:20:12","modified_gmt":"2022-07-28T08:20:12","slug":"leserbriefe-zu-unsere-famosen-medien-ein-neues-beispiel-das-interview-des-zdf-mit-kissinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86348","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eUnsere famosen Medien \u2013 ein neues Beispiel: das Interview des ZDF mit Kissinger\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller weist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86245\">in diesem Artikel<\/a> auf ein Interview des ZDF mit dem ehemaligen Sicherheitsberater und Au&szlig;enminister der USA, Kissinger, hin. Unsere etablierten Medien schere es &bdquo;einen Kehricht&ldquo;, dass Kissinger &bdquo;alles andere als ein ehrenwerter Politiker und Mensch&ldquo; sei. Hingewiesen wird auf den Putsch in Chile w&auml;hrend seiner Amtszeit und sein Bedauern, dass Willy Brandt &bdquo;kein vorzeitiges, von einer Kehlkopfentz&uuml;ndung verursachtes Ende nahm&ldquo;. Dem ZDF-heute-Journal-Moderator h&auml;tte es &bdquo;keine besondere Anstrengung gekostet, die oben wiedergegebenen Informationen &uuml;ber Kissinger zu beschaffen und zu ber&uuml;cksichtigen&ldquo;. Es sei &bdquo;immer mal wieder&ldquo; ein &bdquo;Bild der totalen Einseitigkeit und das Abbild eines &uuml;blen Journalismus&ldquo; bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien vorzufinden. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Hier sind die Leserbriefe, u.a. eine Mail von Willy Wimmer. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>selbst die mit Blick auf die USA h&auml;ufig nicht sonderlich kritische Wikipedia schreibt, erg&auml;nzend zu der Auflistung der mit dem Namen Henry Kissingers verbundenen US-Schandtaten (Chile 11.09.1973 [zahlreiche Chilenen sprechen heute von &ldquo;unserem 9\/11&rdquo;], Unterst&uuml;tzung rechter Milit&auml;rputsche und Milit&auml;rdiktaturen nicht nur in Lateinamerika, v&ouml;lkerrechtswidrige Invasion Indonesiens in Osttimor, vor der Bev&ouml;lkerung verborgen gehaltene Bombardierung Kombodschas in der Endphase des Vietnamkrieges):<\/p><p><a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Henry_Kissinger\">de.m.wikipedia.org\/wiki\/Henry_Kissinger<\/a><\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Auch unter ehemaligen Mitarbeitern wird Kissinger zumindest im Nachhinein kritisch beurteilt. So sagte beispielsweise Roger Morris &uuml;ber seinen einstigen Chef: &bdquo;Wenn wir Henry Kissinger nach den gleichen Ma&szlig;st&auml;ben beurteilen, wie wir es mit den anderen Staatschefs und Politikern in anderen Gesellschaften getan haben, z.&nbsp;B. in Deutschland und Japan nach dem Zweiten Weltkrieg, dann wird er sicher irgendwann als Kriegsverbrecher verurteilt werden.&rdquo;&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nter Kieren<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nin der Aufz&auml;hlung der &bdquo;Leistungen&ldquo; von Kissinger fehlen seine au&szlig;enpolitischen T&auml;tigkeiten w&auml;hrend des Vietnamkriegs Alle die heute Putin und Lawrow wegen des &bdquo;verbrecherischen Angriffskriegs&ldquo; verteufeln, k&ouml;nnen nicht oft genug mit den Verbrechen des US-Milit&auml;rs &nbsp;in beiden Teilen von Vietnam konfrontiert werden. Die Folgen der Entlaubung mit Agent Orange zeigen sich bekanntlich bis heute durch die relativ hohe Anzahl an gesch&auml;digten Neugeborenen. Besonders hervorgehoben werden muss, dass die USA bis zum heutigen Tag keinen Cent an Entsch&auml;digung gezahlt haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans G&ouml;&szlig;ler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr M&uuml;ller und Redaktion Nachdenkseiten,<\/p><p>das Interview hatte offensichtlich den Sinn und die Absicht, die Tatsache zu begradigen oder zu neutralisieren, dass Herr Kissinger um 2014 herum sich dezidiert skeptisch und kritisch zu Bem&uuml;hungen ge&auml;u&szlig;ert hat, die Ukraine in dieser Weise in NATO und den westlichen Block einzuverleiben, wie es seitdem Tatsache geworden ist und t&auml;glich offenbar wird. Neutralisiert werden soll die aktuelle Inanspruchnahme dieses Kissingers durch oppositionelle Kr&auml;fte, die der NATO, dem Westen, Deutschland und seinen Ukraine-Blockparteien kritisch gegen&uuml;berstehen, Frieden wollen und keine deutsche Hochr&uuml;stung und Waffenlieferungen, aber Gas aus Russland und die Ukraine nicht in der NATO.<\/p><p>Kissinger ist Herr seiner jahrzehntelang geschulten Sinne und hat sicherlich einen professionellen Stab, der ein solches Interview f&uuml;r das Einrahmen\/Framing freigibt. An geschmeidigen Redakteuren oder Chefredakteuren mangelt es in Deutschland ohnehin nicht. Wenn sie auch nicht ganz schmissig auftreten, so vielleicht &bdquo;schmiesig&ldquo;? (Das weibliche Geschlecht darf sich hier gem&auml;&szlig; genannter Profession einbezogen f&uuml;hlen.)<\/p><p>Herr Kissinger hat deutschen Tonangebenden mit dem Interview einen Gefallen getan. Was er von ihrer politischen Intelligenz h&auml;lt, wollen die vermutlich gar nicht h&ouml;ren. Welchem Herrn er dient, konnte nie bezweifelt werden.<\/p><p>Welchem Herrn die Sozial- und &Ouml;kochauvinisten transatlantisch zuarbeiten, auch nicht. Dann ist doch alles wieder gut!<\/p><p>&Uuml;brigens ist man ja allenthalben dabei, ganze politische Etappen &bdquo;aufzur&auml;umen&ldquo;, wie es dauernd und um 19.10 Uhr im ZDF auch im Gespr&auml;ch mit Herrn Merz der Fall war in Bezug auf die Etappe Merkel.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernd Jacoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zum Beitrag vom 25. Juli 2022 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86245\">Unsere famosen Medien &ndash; ein neues Beispiel: das Interview des ZDF mit Kissinger<\/a><\/p><p>Da im ZDF-Text zum Interview die verlogene Formulierung steht: &nbsp;Er spielte eine gro&szlig;e Rolle in den Friedensverhandlungen w&auml;hrend des Vietnam-Kriegs sowie den Friedensbem&uuml;hungen im Nahen Osten.<\/p><p>hier noch eine mir n&ouml;tig erscheinende Erg&auml;nzung, die Kissingers Rolle im Vietnamkrieg betrifft:<\/p><p>Dazu zitiere ich (kursiv) aus Tim Weiner: CIA. Die ganze Geschichte. S.Fischer-Verlag 2008, S.452\/453<\/p><p>Am 2. April 1975, also noch kurz vor dem deutlich absehbaren, f&uuml;r die USA kl&auml;glichen Ende des Vietnamkrieges &nbsp;Ende April 1975 gab CIA-Vertreter Colby zu bedenken: &nbsp;&bdquo; ein m&ouml;glicherweise viele Leben rettendes Abkommen zur Evakuierung der Hauptstadt &nbsp;(Saigon) ohne Blutvergie&szlig;en auszuhandeln?&ldquo;&nbsp;<\/p><p>&bdquo;Keine Verhandlungen&ldquo;, erkl&auml;rte Kissinger &ndash; &bdquo;nicht, solange ich auf diesem Stuhl sitze!&ldquo;. &hellip;<\/p><p>&ldquo;Wir k&ouml;nnen nichts retten&ldquo;, sagte er.<\/p><p>Colby: &bdquo;Nichts, au&szlig;er Leben&ldquo;<\/p><p>Kissinger aber blieb hart. Er werde nicht &uuml;ber ein friedliches Ende des Krieges verhandeln.<\/p><p>(Es gab ja auch -Quelle hab ich nicht zur Hand- &nbsp;Verhandlungsangebote von vietnamesischer Seite)<\/p><p>Es geht also auch und vor allem auf Kissingers Konto, wenn im letzten Kriegsmonat noch viele amerikanische Soldaten und vietnamesische Soldaten und Zivilisten sterben mussten.&nbsp; &ndash; An den H&auml;nden dieses reaktion&auml;ren, ideologisch bornierten &nbsp;USA-Machtpolitikers klebt Blut.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSteffen Blottner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht,<\/p><p>anbei die wenigen Zeilen zu dem ZDF-Gespr&auml;ch mit Herrn Dr. Kissinger:<br>\n&nbsp;<br>\nBereits vor wenigen Wochen in Davos hatte Herr Dr. Kissinger in klaren und eindeutigen Worten auf die Dimension des Krieges in der Ukraine hingewiesen und L&ouml;sungs&uuml;berlegungen f&uuml;r die eine H&auml;lfte dieses Krieges aufgezeigt: die Ukraine.<\/p><p>F&uuml;r die zweite H&auml;lfte, die Auseinandersetzung zwischen Washington und Moskau, konnte man nach Davos auch nur mutma&szlig;en, obwohl Bewegung in der Ukraine hin zu einem Waffenstillstand oder das Ende von Kampfhandlungen R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Washington und Moskau zulassen w&uuml;rden. Beide Gro&szlig;m&auml;chte haben sich existentiell ineinander verbissen und das schon seit langem.<br>\n&nbsp;<br>\nDie westliche Kriegstreiber-Kamarilla fiel erwartungsgem&auml;&szlig; &uuml;ber die zum Nachdenken und Umsetzen anregenden Worte und &Uuml;berlegungen von Herrn Dr. Kissinger her. Wie das gestrige, &uuml;berlange Interview&nbsp; im ZDF zeigte, haben die heftigen Angriffe gegen Herrn Dr. Kissinger ihn nicht abgehalten, zu seinen &Uuml;berlegungen in Davos zu stehen und diese noch zu pr&auml;zisieren. Wenn er davon spricht, da&szlig; die russische Armee jene Gebiete freir&auml;umen m&uuml;sse, die sie nach dem 24.2.2022 in der Ukraine eingenommen hatte, kl&auml;rt Herr Dr. Kissinger seine Haltung. Die Krim und die von Moskau vor dem Einmarsch anerkannten unabh&auml;ngigen Gebietsk&ouml;rperschaften in den tats&auml;chlichen Grenzen in den Regionen Donetzk und Luganzk z&auml;hlen nicht zu dieser &Uuml;berlegung, die tats&auml;chlich bestehenden Strukturen zu ver&auml;ndern. Faktisch haben die russischen Streitkr&auml;fte gr&ouml;&szlig;ere Gebiets besetzt, als dies Herr Dr. Kissinger deutlich macht. Allerdings f&auml;llt seit geraumer Zeit eine nur verhaltene Ausdehnung der von der russischen Armee kontrollierten Gebiete im Donbass und dar&uuml;ber hinaus auf. Das kann man unterschiedlich bewerten. Sollte der Grundkonflikt zwischen Washington und Moskau in diesen Wochen nicht eskalieren, k&ouml;nnten sich hier Verhandlungsergebnisse abzeichnen oder m&ouml;glich werden.<br>\n&nbsp;<br>\nDie erfolgreichen Bem&uuml;hungen des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Erdogan in Sachen Getreidelieferungen machen deutlich, da&szlig; in der weniger spektakul&auml;ren Kriegslage Verhandlungsergebnisse zur Konflikteind&auml;mmung und Konfliktl&ouml;sung m&ouml;glich sein k&ouml;nnten, zumal das Getreideabkommen sich ausschlie&szlig;lich auf l&ouml;sbare zivile Komponenten bezieht. Milit&auml;rische &Uuml;berlegungen sind davon nicht ber&uuml;hrt, wie BBC am Tage des ZDF-Interviews mit Herrn Dr. Kissinger deutlich gemacht hatte. Herr Dr. Kissinger hat in eindr&uuml;cklichen Worten darauf aufmerksam gemacht, was m&ouml;glich zu sein scheint, wenn diese Wochen &uuml;ber das Getreideabkommen hinaus nicht zur Beendigung des Krieges in der Ukraine genutzt werden. Er hat die nukleare Dimension, die sich aus dem derzeitigen Kampfgeschehen abzeichnet, nicht nur deutlich angesprochen. F&uuml;r ihn wird nach dem Einsatz von Nuklearwaffen die Welt nicht mehr die sein, die wir kennen, sollte sie &uuml;berhaupt noch existieren. Es ist f&uuml;r die Welt die letzte Chance, die Warnung und Mahnung von Herrn Dr. Kissinger nicht zu &uuml;berh&ouml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nWilly Wimmer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>in Bezug auf Kissinger werden eine ganze Reihe von Fakten, insbesondere in Bezug auf Chile, Pinochet und der amerikanischen Verwicklung in diesen Putsch&nbsp; berichtet, die den Kennern der Materie schon seit Jahren bekannt sind.<br>\nIch will auch nicht kritisieren, dass es durchaus richtig ist, den Fokus immer mal wieder auf diese Vorg&auml;nge zu lenken.<\/p><p>Allerdings wird im ZDF-Interview mit Kissinger ausgeblendet, dass selbst dieser in der momentanen Situation eine moderat leicht andere Position vertritt.<br>\nIch zitiere dazu aus der S&uuml;ddeutschen Zeitung, wo es k&uuml;rzlich hie&szlig;:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Gerade ist Kissinger in Davos aufgetreten, wo man ihm eigentlich gerne zu F&uuml;&szlig;en liegt. Aber was der Altvater der US-Diplomatie zu sagen hatte, wird nicht mal dem vergleichsweise jungen H&uuml;pfer Joe Biden schmecken, geschweige denn den Wirtschaftslenkern in den Schweizer Bergen, die pl&ouml;tzlich die politische Moral entdeckt haben. Kissinger riet also der Ukraine, sie m&uuml;sse Territorium an Russland abtreten, damit ein Friedensschluss m&ouml;glich werde. &Uuml;berhaupt warne er vor einer dem&uuml;tigenden Niederlage Russlands, die Europas Stabilit&auml;t auf lange Zeit gef&auml;hrden&nbsp;w&uuml;rde.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Siehe: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/kissinger-russland-ukraine-davos-1.5592015\">sueddeutsche.de\/meinung\/kissinger-russland-ukraine-davos-1.5592015<\/a><\/p><p>Derartige Einsch&auml;tzungen sollten keineswegs dazu f&uuml;hren, sich Illusionen &uuml;ber Kissinger zu machen. Wenn aber selbst dieser mit &ldquo;allen Wassern gewaschene Stratege&rdquo; zu einer solchen Einsch&auml;tzung kommt, ist dieses in der momentanen Situation schon erw&auml;hnenswert.<\/p><p>Was aber interessant ist, ist die Tatsache, dass er mit dieser Einsch&auml;tzung im ZDF-Interview nicht konfrontiert wird und man es offenbar am liebsten h&auml;tte, wenn diese Einsch&auml;tzung &ldquo;unter den Teppich gekehrt&rdquo; w&uuml;rde. Nach dem Motto: wir vergessen lieber, was er zu diesem Thema gesagt hat &ndash; das k&ouml;nnte in der Bev&ouml;lkerung zu Verunsicherung f&uuml;hren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Rohleder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dieses Interview war wieder ein Paradebeispiel f&uuml;r den Zustand unserer &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien.<\/p><p>Da wurde von der Moderation gleich eingangs deutlich gemacht, wohin das Gespr&auml;ch gelenkt werden soll. Kissinger, der als Diplomat mit &bdquo;blutr&uuml;nstigen Machthabern&ldquo; zu tun hatte. Nat&uuml;rlich soll der Fernsehzuschauer die entsprechenden Schl&uuml;sse ziehen: Putin geh&ouml;rt selbstverst&auml;ndlich in diese Rubrik. Wenn man sich allerdings die lange Liste der von den USA und ihren Verb&uuml;ndeten angezettelten Kriege der letzten Jahrzehnte anschaut, waren die nicht auch das Ergebnis einer blutr&uuml;nstigen, brutalen Au&szlig;enpolitik? Wenn man nicht selbst Krieg f&uuml;hrte, wie gegen Vietnam, Serbien, Irak Libyen usw. , dann bediente man sich Dritter, wie im ersten Golfkrieg zwischen Iran und Irak oder wie gegenw&auml;rtig in der Ukraine. Das ist nat&uuml;rlich viel bequemer, als selbst Soldaten zu schicken. Inszenierte Staatsstreiche und &bdquo;bunte Revolutionen&ldquo; geh&ouml;ren auch zum Portfolio dieser Politik.<\/p><p>Aufgabe eines Journalisten w&auml;re es gewesen, nach L&ouml;sungen f&uuml;r diese gef&auml;hrliche Krise in der Ukraine zu fragen. Immerhin handelt es sich bei Russland um eine Atommacht, was die Dringlichkeit einer diplomatischen L&ouml;sung anmahnen sollte. Aber das Ergebnis von m&ouml;glichen Verhandlungen wird gleich vorweggenommen: Kompletter R&uuml;ckzug Russlands und Unterwerfung der russischen Ethnie in der Ukraine unter die Kiewer F&uuml;hrung. Das hat nat&uuml;rlich mit Demokratie und Selbstbestimmung nichts zu tun. Die Verl&auml;ngerung des Krieges durch immer mehr Waffenlieferungen soll ja am Ende dieses gew&uuml;nschte Ergebnis bringen.<\/p><p>Es geht dem Westen nicht um das Wohl des ukrainischen Volles, denn dann m&uuml;sste man alles tun, um das Blutvergie&szlig;en schnellstm&ouml;glich zu beenden, sondern im Focus liegen die globalen Interessen der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten. Globalisierung wie die USA es verstehen, hei&szlig;t Weltherrschaft. Herr Kissinger hat sein ganzes Berufsleben &nbsp;daran mitgearbeitet. Sonst w&auml;re er nie in hohe &Auml;mter gelangt. Diese US- Demokratie ist eine Oligarchendemokratie. Deshalb spielt es auch keine Rolle, wer da gerade oder zuk&uuml;nftig im Wei&szlig;en Haus den Pr&auml;sidenten spielen darf. An der Au&szlig;enpolitik wird sich nichts &auml;ndern, es sei denn, das amerikanische Volk wacht irgendwann mal auf aus diesem amerikanischen Albtraum.<\/p><p>Axel Ferchland<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>da gibt es noch ein weiteres Interview dieses Herren.<br>\nMit der s&uuml;dafrikanischen Au&szlig;enministerin.<\/p><p>Das war, vom Propagandagehalt, recht &auml;hnlich.<br>\nDiese Art von Rundfunkbeitrags finanzierter Propaganda ist unterirdisch.<\/p><p>Ich habe f&uuml;r mich beschlossen diese Art Journalismus nicht mehr zu finanzieren.<\/p><p>Sch&ouml;nen Gru&szlig;!<br>\nAlexander Langenhagen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>Zum Bericht &uuml;ber das Kissinger Gespr&auml;ch mit dem ZDF Redakteur Schmiese, der sein journalistisches Geschick ja schon bewiesen hat im Gespr&auml;ch mit der Au&szlig;enministerin von S&uuml;dafrika, <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/2022\/05\/24\/henry-kissinger-ukraine-russia-territory-davos\/\">m&ouml;chte ich das Kissinger Gespr&auml;ch mit der Washington Post senden<\/a>.<\/p><p>Zu Herrn Schmiese&nbsp; und seiner Karriere&nbsp; f&auml;llt mir nur ein, dass er der lebende Beweis ist&nbsp;&nbsp; f&uuml;r&nbsp;&nbsp; den&nbsp; seltsamen Einfluss, den ein Korrespondentenaufenthalt in Washington bewirkt. Das erste, was verloren geht ist jeder Hauch von kritischer Distanz&nbsp; zum Berichtsgegenstand, <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen B,Isensee<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\nwenig &uuml;berraschend das Verhalten und die Aussagen dieses Herrn. Sehr viel Blut Unschuldiger klebt an seinen H&auml;nden.&nbsp; Er geh&ouml;rt eben einer Klasse von Menschen an die der Meinung sind sich alles erlauben und &uuml;ber jeden erheben zu k&ouml;nnen ohne daf&uuml;r zur Verantwortung gezogen zu werden. Egal welche Verbrechen da begangen wurden. Eine Kollegin von ihm war ja auch der Meinung, dass ein paar tausend tote Kinder (Hunderttausende) durch Sanktionen im Irak &ldquo;den Preis wert waren&rdquo;. &Uuml;bler und schlimmer kann man seine Menschenverachtung nicht mehr zum Ausdruck bringen. So lange man sich als Herrscher der Welt aufspielen kann, mu&szlig; man auf niemanden R&uuml;cksicht nehmen. Man redet zwar immer sehr gerne &uuml;ber Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie, n&auml;hert aber sich durch sein eigenes Verhalten immer schneller einer dystopischen Form der Diktatur, insbesondere des Geldes, an. Herr Kissinger sollte sich mal zu den Millionen, durch sein Verhalten verursachten Opfern bekennen. Nicht nur Lateinamerika, sondern auch Vietnam und Kambodscha geh&ouml;ren zu den von ihm mitzuverantwortenden Schandtaten. Er ist nicht der nette alte Herr. Das wei&szlig; er auch. Da kann ihm das ZDF und seine &ldquo;Journalisten&rdquo; noch so sehr den Glorienschein umh&auml;ngen. Es umgibt ihn die Aura des Schwefelgeruchs.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele. Dieses Interview mit dem Herrn Kissinger ist eine Farce auf h&ouml;chstem Niveau. Wer die Geschichte seit dem Eintritt dieses Mannes als Berater in die Politik verfolgt hat, wei&szlig;, was dieser &bdquo;wohl ber&uuml;hmteste Ex- Au&szlig;enminister der Welt&ldquo; f&uuml;r Dreck am Stecken hat.<\/p><p>Diesen Mann kann man nicht f&uuml;r voll nehmen, weil<\/p><ol>\n<li>Er hat die Machtanspr&uuml;che, die Kriege und die Einmischungen der USA in Vietnam und S&uuml;damerika mit durchgesetzt und es nie darauf angelegt, eine friedvolle und ordentliche Welt zu schaffen. Erst als der Krieg in Vietnam nicht zu gewinnen war und die V&ouml;lker der Welt, auch das amerikanische Volk, dagegen protestierten, wurde er zu Verhandlungen gezwungen. <\/li>\n<li>Vor kurzem hat er in Davos noch gesagt, dass die Ukrainer die besetzten Ostgebiete und die Krim den Russen &uuml;berlassen sollten. Das hat mich damals sehr verwundert.\n<p>Jetzt spricht er das Gegenteil. Russland m&uuml;sste alle Gebiete, die es nach dem Beginn des Krieges erobert hat, r&auml;umen. Er beruft sich auf den Pr&auml;sidenten der Ukraine. &bdquo; Ukrainisches Staatsgebiet aufzugeben, sollte nicht eine der Bedingungen sein, die wir akzeptieren k&ouml;nnen.&ldquo; Den alten Mann hat man wohl zur&uuml;ckgepfiffen.<\/p><\/li>\n<li>Seine Aussage, dass die globalisierte Welt durch die &Ouml;ffnung nach China und durch China geschaffen wurde, ist eine Fata Morgana. Im Gegenteil, die globalisierte Welt ist ein Produkt der neoliberalen Ordnung. Sie basiert auf dem Machtbestreben der amerikanischen Eliten und Konzerne, die in einem neuen Zeitalter des Imperialismus die Interessen der Transnationalen Unternehmen, Banken und Investmentfirmen durchsetzen wollen. Es geht um die Kontrolle des Welthandels, die Beherrschung der politischen Meinungsbildung und Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung unter der der &Auml;gide der USA. Der Historiker Gerald Haines bringt es auf den Punkt: &bdquo;Nach dem 2. Weltkrieg &uuml;bernahmen die USA im eigenem Interesse die Verantwortung f&uuml;r das Wohlergehen des kapitalistischen Weltsystems&ldquo;. Mit dem Zusammenbruch des Sozialismus 1990 ergibt sich daraus praktisch ein Streben nach einer Weltregierung.<\/li>\n<li>Die Zeitgenossen wie Adenauer, Nixon bis hin zu Margaret Thatcher als Staatslenker haben niemals zur Beendigung des Kalten Krieges beigetragen. Das ist pure L&uuml;ge. Das haben wir einzig und allein den Au&szlig;enseitern Willy Brandt und Michail Gorbatschow zu verdanken.<\/li>\n<li>Dem Kissinger m&uuml;sste bei dem Geschwafel von Demokratie der Atem stocken. Die USA sind als Ganzes ein totalit&auml;res System, egal ob Demokraten oder Republikaner regieren. Mit den Milliarden Spenden aus der Wirtschaft (milit&auml;risch industrieller Komplex etc.) und von den Superreichen werden sie immer zu Erf&uuml;llungsgehilfen dieser in Minderheit existierenden Eliten degradiert. Das Volk, der Souver&auml;n in einer Demokratie, ist denen &bdquo;schei&szlig;egal&ldquo;.<\/li>\n<\/ol><p>Auch dieser ZDF- Moderator Wulf Schmiese ist eine Zumutung f&uuml;r alle wahrheitsliebenden Zuh&ouml;rer. Diese theatralische Anbiederung und diese &auml;ngstlich vorgefassten Fragen werden den Anforderungen eines &ouml;ffentlich rechtlichen Senders nach neutraler Berichterstattung nicht gerecht. Unsere Steuergelder werden in ungeheurem Ausma&szlig; f&uuml;r Volksverdummung verschleudert.<\/p><p>Auch diesen Herrn kann man nicht f&uuml;r voll nehmen, weil<\/p><ol>\n<li>Die Fragestellung, dass Herr Kissinger teils mit blutr&uuml;nstigen Machthabern verhandelt hat, ist hochgradig schwachsinnig. Wei&szlig; der Moderator nicht oder will er es nicht wissen, dass die meisten Toten und das meiste Leid in der Welt mit durch US- Kriege verursacht wurden. Einer der Vertreter dieser Kriegstreiberei war sein Interviewpartner.<\/li>\n<li>Nach einer seiner Fragen w&auml;re eine Verhandlung mit Putin relativ wenig wert, da nach dem Weizen-Deal einen Angriff auf Odessa erfolgte. Dass der Angriff auf die &bdquo;letzte freie Hafenstadt&ldquo; eventuell den mit Kriegsmaterial beladenen Schiffen im Hafen galt, kommt dem Leiter des heute journals nicht in den Sinn. Putin und die Russen werden eben als dumm und aggressiv dargestellt.<\/li>\n<\/ol><p>Dieses Interview ist ein weiteres Beispiel von verzerrtem, geschichtsvergessenem und primitiven Journalismus. Da kommt mir das Kotzen.<\/p><p>Als ehemaliges Mitglied der SPD habe ich nie verstanden, dass mein Vorbild Helmut Schmidt ein Freund von Kissinger war. Das war f&uuml;r mich das Ende einer langen SPD-Tradition in der Familie. Ob in der ehemaligen DDR oder in der sogenannten demokratischen Bundesrepublik, die Politiker bzw. Eliten waren und sind immer Vasallen ihrer Leitm&auml;chte. Nie wurden die groben Verfehlungen der Sowjetunion oder der USA entsprechend angezweifelt und angesprochen. Immer sch&ouml;n im trottligem Gleichschritt. Die Ausnahme von dieser Regel waren solche Ausnahmepolitiker wie Willy Brandt, Egon Bahr etc., denen wir auch die Deutsche Einheit und viele Jahre Frieden zu verdanken haben. Sie lie&szlig;en sich nicht von solchen Leuten wie Kissinger beirren. An den damaligen Aussagen des Herrn Kissinger &uuml;ber Willy Brandt zeigt sich der &uuml;berhebliche, intolerante und machtbesessene Charakter desselben.<\/p><p>Wir Ostdeutschen sind, mal abgesehen von Konsum und Reisen, vom Regen in die Traufe gekommen. Und dieser Verbl&ouml;dungs-Run wird nach gegenw&auml;rtigem Stand kein Ende nehmen, au&szlig;er, die &bdquo;sogenannten Christen&ldquo; unter den Politikern besinnen sich auf Jesus und machen der Kriegsberichtserstattung und der Manipulation in den Medien ein Ende. Die Menschen wollen die Wahrheit wissen und eine eigenst&auml;ndige deutsche Politik sp&uuml;ren. Ein wirklich intelligenter und integerer Politiker, der f&uuml;r Frieden, Selbstbestimmung und Ehrlichkeit einsteht, ist momentan in dieser Vasallenrepublik nicht zu erwarten.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPeter Raue<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller weist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86245\">in diesem Artikel<\/a> auf ein Interview des ZDF mit dem ehemaligen Sicherheitsberater und Au&szlig;enminister der USA, Kissinger, hin. Unsere etablierten Medien schere es &bdquo;einen Kehricht&ldquo;, dass Kissinger &bdquo;alles andere als ein ehrenwerter Politiker und Mensch&ldquo; sei. 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