{"id":8642,"date":"2011-03-11T09:03:16","date_gmt":"2011-03-11T08:03:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8642"},"modified":"2011-03-11T09:03:16","modified_gmt":"2011-03-11T08:03:16","slug":"hinweise-des-tages-1347","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8642","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Angestellte im &Ouml;ffentlichen Dienst erhalten drei Prozent mehr Lohn; Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten ist von nachrangiger Bedeutung; Leiharbeit; Sportwetten-Verbot f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger; Krankenversicherung: Institut erwartet 120 Euro Zusatzbeitrag bis 2020; Anforderungen des DGB an die Reform der Pflegeversicherung; Maschmeyer; Investor l&auml;sst H&auml;user verkommen; IMF: Bankenrettung hat das System instabiler gemacht; Schuldenbremse: Eine Farce in Hessen; Tarifstreit: Bahnstreik ohne Sinn und Verstand; Deutsche Post unter Dumpingverdacht; Befristete Einstellungen und die Unterrichtung des Betriebsrats; Bienensterben wird zum globalen Problem; Umweltsch&uuml;tzer sollen 25.000 Euro f&uuml;r Widerspruch zahlen; Guttenbergs Zapfenstreich in der &ldquo;ARD&rdquo;; Ex-Staatssekret&auml;r zeigt Seehofer an; Sarkozy dreht durch; Libyens &Ouml;l-Industrie am Zusammenbrechen; Entwicklung in Arabien; Warum Obama eine Niederlage erlitt; Wisconsin entmachtet Gewerkschaft; Die M&auml;rchen der Nato; Bildung. (KR\/JB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Angestellte im &Ouml;ffentlichen Dienst erhalten drei Prozent mehr Lohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten ist von nachrangiger Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Sportwetten-Verbot f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger &ndash; Versp&auml;teter Faschingsscherz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Krankenversicherung: Institut erwartet 120 Euro Zusatzbeitrag bis 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Anforderungen des DGB an die Reform der Pflegeversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Maschmeyer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Investor l&auml;sst H&auml;user verkommen: Ein Wohn-Alptraum wird wahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">IMF: Bankenrettung hat das System instabiler gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Schuldenbremse: Eine Farce in Hessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Tarifstreit: Bahnstreik ohne Sinn und Verstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Netzagentur und Kartellamt ermitteln: Deutsche Post unter Dumpingverdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Befristete Einstellungen und die Unterrichtung des Betriebsrats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Bienensterben wird zum globalen Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Umweltsch&uuml;tzer sollen 25.000 Euro f&uuml;r Widerspruch zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Guttenbergs Zapfenstreich in der &ldquo;ARD&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Ex-Staatssekret&auml;r zeigt Seehofer an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Sarkozy dreht durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Libyens &Ouml;l-Industrie am Zusammenbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Entwicklung in Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Warum Obama eine Niederlage erlitt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Wisconsin entmachtet Gewerkschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Die M&auml;rchen der Nato<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Bildung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8642&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angestellte im &Ouml;ffentlichen Dienst erhalten drei Prozent mehr Lohn<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften Ver.di und dbb Tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher L&auml;nder (TdL) haben sich geeinigt. F&uuml;r die fast 600.000 Angestellten des &Ouml;ffentlichen Dienstes der L&auml;nder soll es ab 1. April 1,5 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung von 360 Euro geben.<br>\nZum 1. Januar 2012 sei eine weitere Tariferh&ouml;hung um 1,9 Prozent vereinbart. Hinzu komme dann ein Sockelbetrag von monatlich 17 Euro. Der Tarifvertrag l&auml;uft bis Ende 2012.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,750225,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Frage an die Verhandlungsf&uuml;hrer der Gewerkschaften: Bedeuten (die Einmalzahlungen eingerechnet) etwas &uuml;ber 3 Prozent &uuml;ber 2 (!) Jahre bei einer wahrscheinlichen Inflationsrate von 2 Prozent (in zwei Jahren also etwa 4 Prozent) nicht eher eine Reallohnsenkung?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten ist von nachrangiger Bedeutung<\/strong><br>\nDie Arbeitsvermittlung der Agenturen f&uuml;r Arbeit zielt darauf ab &bdquo;die richtige Person an den richtigen Arbeitsplatz&ldquo; zu bringen. Sie richtet sich deshalb nach den beruflichen Kenntnissen und F&auml;higkeiten der Arbeitssuchenden. Die Bundesregierung teilt unter anderem in ihrer Antwort (17\/4655) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/4502) mit, dass die Frage der Zumutbarkeit einer Besch&auml;ftigung von nachrangiger Bedeutung sei, weil die weit &uuml;berwiegende Mehrzahl der Arbeitnehmer ein &rdquo;hohes Eigeninteresse&ldquo; daran habe, die Arbeitslosigkeit zu beenden.<br>\nDie Bundesregierung vertritt die Auffassung, dass der Gesetzgeber zum Jahr 1998 erstmalig Kriterien zumutbarer Besch&auml;ftigungen gesetzlich geregelt habe, da dies nicht l&auml;nger Aufgabe der damaligen Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit sein durfte. Im Jahr 2009 seien in Deutschland insgesamt mehr als 843.000 F&auml;lle von einer Sperrzeit betroffen gewesen, in der es zur Einstellung der Zahlungen wegen versicherungswidrigem Verhalten ohne wichtigem Grund gekommen sei. Zur finanziellen Einsparung durch verh&auml;ngte Sanktionen w&uuml;rden weder f&uuml;r die vergangenen Jahre, noch f&uuml;r die Zukunft statistische Daten erfasst. Des Weiteren l&auml;gen der Bundesregierung keine Angaben dar&uuml;ber vor, wie viele Erwerbslose in Niedriglohnbesch&auml;ftigungen oder in Besch&auml;ftigungen unter deren beruflichen Qualifikation vermittelt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_03\/2011_093\/02.html%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man will von den Arbeitslosen bis hin ins intimste Privatleben (Bedarfsgemeinschaften) alles wissen, nur die f&uuml;r die Betroffenen entscheidende Fragen, ob sie eine zumutbare oder eine prek&auml;re Besch&auml;ftigung gefunden haben, das interessiert offenbar nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zahl der Leiharbeiter 2010 gestiegen<\/strong><br>\nDie Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist zwischen Juni 2009 und Juni 2010 von 531.000 auf 707.000 gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17\/4764) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/4590) hervor. Demnach habe sich der Anteil der Leiharbeit an allen sozialversicherungspflichten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen von 1,9 Prozent im Jahr 2009 auf 2,6 in Prozent in 2010 erh&ouml;ht. Im Juni 2008 habe die Zahl Leiharbeitsverh&auml;ltnisse bei 710.000 (2,6 Prozent) gelegen.<br>\nDie Bundesregierung teilt nicht die Einsch&auml;tzung der Linksfraktion, dass die Zunahme der Leiharbeit nach der Wirtschafts- und Finanzkrise eine drastische Fehlentwicklung zeige. Vielmehr unterstreiche die Entwicklung die Bedeutung der Arbeitnehmer&uuml;berlassung als arbeitsmarktpolitisches Instrument, das vor allem Arbeitslosen und Geringqualifizierten Besch&auml;ftigungschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt er&ouml;ffne.<br>\nDas durchschnittliche Bruttomonatsentgelt in der Arbeitnehmer&uuml;berlassung betrug laut Regierung 1.393 Euro zum Stichtag Ende 2009 &ndash; gegen&uuml;ber dem Durchschnitt von 2.676 Euro bei allen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_03\/2011_093\/03.html%20\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Von der Leyen h&auml;lt also weiter an der Legende, genauer m&uuml;sste man sagen L&uuml;ge fest, Leiharbeit sei eine &bdquo;Br&uuml;cke&ldquo; auf den Arbeitsmarkt. Von L&uuml;ge muss man deshalb sprechen, weil sie noch nicht einmal die Forschungsergebnisse ihres eigenen Forschungsinstituts, des IAB zur Kenntnis nicht. Das Ministerium ignoriert wichtige Forschungsergebnisse, die auf gravierende Fehlentwicklungen hinwiesen. So folgert etwa das IAB aus seinen Forschungen, &ldquo;dass Zeitarbeit f&uuml;r Arbeitslose eher als Br&uuml;cke in die Zeitarbeit und nur sehr <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/bruecke-wohin-\/-\/1472780\/2778642\/-\/index.html\">beschr&auml;nkt in die regul&auml;re Besch&auml;ftigung dient<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Leiharbeit: Von wegen Klebeeffekt<\/strong><br>\nFast 13 lange Jahre arbeitete Astrid Schloss, 41, als Maschinenbautechnikerin in der Klimatechnik f&uuml;r Kurz- und Langstreckenmodelle vom A318 bis hinauf zum Superflieger A380 bei Airbus in Hamburg. Fast 13 Jahre lang ging sie im Werk Finkenwerder ein und aus, lernte viele Dutzend fest angestellte Airbus-Kollegen kennen, sah F&uuml;hrungskr&auml;fte kommen und gehen. Aber so richtig geh&ouml;rte sie trotzdem nie dazu. Denn w&auml;hrend dieser fast 13 Jahre stand sie auf der Gehaltsliste des Ingenieurdienstleisters Aerotec Engineering und war damit nur &ldquo;Fremdkraft&rdquo; bei Airbus. Es ist nicht so, dass Astrid Schloss nicht gern beim Flugzeugbauer gearbeitet hat. &ldquo;Das Klima war super, Airbus war meine Familie&rdquo;, sagt Schloss. Dennoch habe sie sich immer wieder als Mitarbeiterin zweiter oder gar dritter Klasse gef&uuml;hlt. Das hatte viel damit zu tun, dass sie w&auml;hrend der fast 13 Jahre etwa ein Dutzend Mal ungefragt ihren Status wechseln musste, je nachdem welche Variante Airbus opportun erschien: Mal war Astrid Schloss von Aerotec im Rahmen der Arbeitnehmer&uuml;berlassung an Airbus verliehen, mal arbeitete sie als Dienstleisterin im Rahmen eines Werkvertrags zwischen Airbus und seinem &ldquo;Key-Supplier&rdquo; Aerotec. So verdiente Astrid Schloss etwa im letzten halben Jahr bei Airbus im Rahmen eines &ldquo;Werkpakets&rdquo; pl&ouml;tzlich gut 800 Euro weniger als zuvor, als sie im Status der Arbeitnehmer&uuml;berlassung bei Airbus arbeitete. Dies obwohl sich an ihrer Arbeitsleistung oder Qualifikation kein Deut ge&auml;ndert hatte. Der fliegende Wechsel &ldquo;f&uuml;hrte zu der grotesken Situation, dass ich als Leiharbeiterin mit 35 Wochenstunden wesentlich mehr verdiente als f&uuml;r 38 Wochenstunden im Rahmen eines Werkvertrags&rdquo;, sagt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_112513.html\">Magazin Mitbestimmung <\/a><\/li>\n<li><strong>Der Kostenvorteil muss weg<\/strong><br>\n&bdquo;Das war ein guter Tag f&uuml;r Leiharbeitnehmer &ndash; und ein schlechter f&uuml;r jene Zeitarbeitsfirmen, die noch billiger sein wollten als die Verleiher, die ihre Mitarbeiter nach den ohnehin schon f&uuml;r sie vorteilhaften DGB-Tarifvertr&auml;gen bezahlen.&rdquo; So kommentiert Peter Sch&uuml;ren, Direktor des Instituts f&uuml;r Arbeits-, Sozial- und Wirtschaftsforschung an der Universit&auml;t M&uuml;nster und renommierter Leiharbeitsexperte, das viel beachtete Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Dezember. So weit, so erfreulich. Doch das Gerichtsurteil ist kaum mehr als ein Etappensieg auf dem Weg zur fairen Behandlung der Entliehenen. Generell habe die Politik die Reformdiskussion zur Leiharbeit in der Fachwelt jahrlang komplett ignoriert und sei erst aufmerksam geworden, als die Medien &uuml;ber spektakul&auml;re Missbrauchsf&auml;lle wie bei Schlecker berichteten. &ldquo;Das ist einfach keine gute Regierung. Man hat das Gesetz ohne gestaltungsbereite Beobachtung einfach laufen lassen und sich ansonsten &uuml;ber die steigenden Besch&auml;ftigungszahlen gefreut.&rdquo;<br>\nAn der Stellschraube der &Uuml;berlassungs-H&ouml;chstdauer zu drehen, h&auml;lt Sch&uuml;ren f&uuml;r wenig zielf&uuml;hrend. In der Vergangenheit h&auml;tten Firmen immer wieder Wege gefunden, solche Bestimmungen zu umgehen. Die beste Steuerungswirkung verspricht sich der Wissenschaftler davon, den Kostenvorteil der Leiharbeit einzuhegen. Heute spart selbst ein Entleiher, dessen Leiharbeiter denselben Bruttostundenlohn bekommen wie die Festangestellten, deutlich: Sozialplankosten und Abfindungen im Fall von Personalabbau, Kosten f&uuml;r die Mitarbeiterakquise, f&uuml;r den Ausfall durch Krankheit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Mutterschutz. Zwar geht ein Teil der Einsparungen als &Uuml;berlassungsverg&uuml;tung an den Verleiher, doch insgesamt, sch&auml;tzt Sch&uuml;ren, habe der Entleiher einen Kostenvorteil von bis zu 30 Prozent und mehr, insbesondere wenn billige Leiharbeitstarife angewandt werden. &ldquo;Dieser Verlockung, Stammbelegschaften dauerhaft durch billigere Leihkr&auml;fte zu ersetzen, kann sich ein Unternehmen in bestimmten Bereichen nur schwer entziehen.&rdquo; Einen dauerhaften Leihkr&auml;fteanteil von 25 Prozent und mehr, wie etwa beim Flugzeugbauer Airbus, h&auml;lt Sch&uuml;ren jedenfalls f&uuml;r &ldquo;au&szlig;erordentlich bedenklich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_112508.html\">Magazin Mitbestimmung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sportwetten-Verbot f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger &ndash; Versp&auml;teter Faschingsscherz<\/strong><br>\nJustiz skurril: Westlotto darf keine Sportwetten mehr an Hartz-IV-Empf&auml;nger verkaufen &ndash; weil die Konkurrenz geklagt hat. Die Verf&uuml;gung verstimmt. Und macht viele ratlos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gluecksspiel-lotto-verbot-fuer-hartz-iv-empfaenger-1.1070203\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krankenversicherung: Institut erwartet 120 Euro Zusatzbeitrag bis 2020<\/strong><br>\nSchon Ende 2012 werde der zus&auml;tzliche Obolus im Schnitt bei 21 Euro monatlich liegen, sagt das Institut f&uuml;r Gesundheits&ouml;konomie und Klinische Epidemiologie der Universit&auml;t K&ouml;ln voraus.<br>\nDas Gesundheitsministerium widersprach jedoch vehement. Das mit dem SPD-Politiker Karl Lauterbach verbundene K&ouml;lner Institut wolle offenbar Verunsicherung stiften, hie&szlig; es am Donnerstag. [&hellip;]<br>\nDie K&ouml;lner Wissenschaftler erwarten nach einem Bericht des K&ouml;lner Stadt-Anzeigers, dass der Zusatzbeitrag Ende 2013 im Schnitt schon 33 Euro monatlich betragen wird. Bis 2020 sei ein weiterer Anstieg auf 120 Euro pro Kassenmitglied und Monat absehbar, zitiert die Zeitung weiter. Die Summe k&auml;me jeweils auf den normalen Krankenkassenbeitrag von 15,5 Prozent des Bruttolohns oben drauf. Die K&ouml;lner Gesundheits&ouml;konomen unterstellten dem Zeitungsbericht zufolge bei ihren Prognosen j&auml;hrlich vier Prozent Ausgabensteigerung der gesetzlichen Krankenversicherung. Tats&auml;chlich lagen die Zuw&auml;chse zwischen 2007 und 2010 bei durchschnittlich 4,57 Prozent pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/45015\/Institut_erwartet_120_Euro_Zusatzbeitrag_bis_2020.htm\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In der Tendenz ist die Kritik des IGKE sicherlich korrekt. Die Berechnungsmethode ist allerdings h&ouml;chst fragw&uuml;rdig. Im letzten Jahr lagen die Leistungsausgaben lediglich 1,1 Prozent &uuml;ber den Kasseneinnahmen. Ohne die <a href=\"\/?p=8633\">zur&uuml;ckgehaltene Liquidit&auml;tsreserve<\/a> h&auml;tte es sogar einen Einnahmen&uuml;berschuss gegeben. Die Zahlen des IGKE zeichnen somit eher ein &bdquo;Worst-Case-Szenario&ldquo;, das dann eintreten k&ouml;nnte, wenn die Kostenseite ungehemmt w&auml;chst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anforderungen des DGB an die Reform der Pflegeversicherung<\/strong><br>\nDer DGB schl&auml;gt &hellip; vor, die Pflegeversicherung zu einer &sbquo;B&uuml;rgerversicherung Pflege&rsquo; auszubauen, um den erforderlichen Pflegebedarf solidarisch zu finanzieren und die Belastungen der Beitragszahler langfristig in engen Grenzen zu halten.<br>\nNach DGB-Berechnungen m&uuml;sste der Beitragssatz ohne eine Finanzreform bereits im Jahr 2014 auf 2,8&nbsp;Prozentpunkte angehoben werden, um den steigenden Pflegebedarf, die notwendige Dynamisierung der Pflegeleistungen sowie die Ber&uuml;cksichtigung von Demenzkranken zu finanzieren. Durch den DGB-Vorschlag f&uuml;r eine &sbquo;B&uuml;rgerversicherung Pflege&rsquo; kann der n&ouml;tige Beitragsanstieg aber bis zum Jahr 2030 auf 2,45&nbsp;Prozentpunkte begrenzt werden. &bdquo;Durch die &sbquo;B&uuml;rgerversicherung Pflege&rsquo; liegt der Beitragssatz im Jahr 2030 sogar unter der Regierungsprognose mit dem Unterschied, dass die Verbesserung der Pflegeleistungen langfristig gew&auml;hrleistet ist&ldquo;, so Annelie Buntenbach.<br>\nEckpfeiler des DGB-Konzepts zur &sbquo;B&uuml;rgerversicherung Pflege&rsquo; sind die Einbeziehung der Privaten Pflegeversicherung in einen Finanzausgleich, die Ber&uuml;cksichtigung von Kapitaleink&uuml;nften, eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Steuerfinanzierung der Rentenbeitr&auml;ge f&uuml;r pflegende Angeh&ouml;rige.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++a3816540-4572-11e0-45fa-00188b4dc422%20\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sie finden unter dieser Adresse auch die &bdquo;Anforderungen&ldquo; in der Langfassung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Maschmeyer<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer &ldquo;Ihre Vision ist die Provision&rdquo;<\/strong><br>\nW&uuml;tende Sparer erinnern AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer an seine Vergangenheit als aggressiver Finanzberater. Der Million&auml;r kneift und verliert damit selbst beim AWD an Ansehen. Denn dort gilt es als Pflicht, sich dem Kunden zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/awd-gruender-carsten-maschmeyer-ihre-vision-ist-die-provision-1.1069952\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Zehntausende Kunden fielen auf riskante Fonds herein<\/strong><br>\nSie wollten viel Geld machen, doch am Ende blieb nur ein kl&auml;glicher Rest: Zehntausende Anleger vertrauten den Empfehlungen des Finanzvertriebs AWD und steckten ihre Ersparnisse in hochriskante Fonds, viele nahmen daf&uuml;r sogar ein Darlehen auf. Das belegen Recherchen des stern. Das Experten-Urteil ist vernichtend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/geld\/maschmeyers-finanzdienstleister-awd-zehntausende-kunden-fielen-auf-riskante-fonds-herein-1661413.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung GG:<\/strong> In einer Erkl&auml;rung konstatiere der AWD, dass die vom NDR thematisierten mehr als 30.000 Beratungsf&auml;lle in den Jahren 1989 bis 1999 erfolgt sind und somit mindestens zw&ouml;lf Jahre zur&uuml;ckliegen. Die nun als neu vermeldeten Zahlen seien aufgrund einer Stellungnahme des AWD gegen&uuml;ber &bdquo;Finanztest&ldquo; aus dem Jahre 2001 schon seit 10 Jahren bekannt, meldet &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.dasinvestment.com\/berater\/news\/datum\/2011\/03\/09\/awd-reagiert-kunden-wollten-dreilaenderfonds-haben\/\">Das Investment<\/a>&ldquo;. Das &auml;ndert zwar nichts an den Vorw&uuml;rfen, ist aber f&uuml;r Schr&ouml;der, Wulff, Riester und R&uuml;rup wenig schmeichelhaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Investor l&auml;sst H&auml;user verkommen: Ein Wohn-Alptraum wird wahr<\/strong><br>\nDer Gagfah-Konzern l&auml;sst in Hamburg privatisierte Wohnungen verkommen &ndash; gerade dort, wo 2013 eine Internationale Bauausstellung stattfindet. &hellip;<br>\nFriederike Raum-Bl&ouml;cher kann es nicht mehr mit ansehen. &ldquo;Wenn Sie durch den Gagfah-Bestand in Wilhelmsburg gehen, wird Ihnen schlecht&rdquo;, sagt die Pastorin. &hellip;<br>\n&ldquo;Zu Gespr&auml;chen mit der Stadt sind wir selbstverst&auml;ndlich bereit&rdquo;, versichert die Gagfah auf schriftliche Anfrage der taz. Umfassende Sanierungen und Modernisierungen in Wilhelmsburg plane sie jedoch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/nord\/artikel\/1\/ein-wohn-alptraum-wird-wahr\/\">TAZ<\/a>\n<p>Siehe dazu auch:<\/p>\n<p><strong>Dresden plant Millionen-Klage gegen Gagfah<\/strong><br>\nVor f&uuml;nf Jahren verkaufte die Stadt Dresden rund 48.000 Wohnungen an den Immobilienkonzern Gagfah. Jetzt will die Stadt das Unternehmen auf 925 Millionen Euro verklagen &ndash; in Hunderten von F&auml;llen sei gegen den Privatisierungsvertrag versto&szlig;en worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,749254,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IMF: Bankenrettung hat das System instabiler gemacht<\/strong><br>\nEs ist eine Warnung, die &uuml;berall auf der Welt geh&ouml;rt werden d&uuml;rfte: Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), die H&uuml;terin des Weltfinanzsystems, kommt in einem internen Diskussionspapier zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit einer neuen Finanzkrise durch die Bankenrettung in der Finanzkrise 2008 gr&ouml;&szlig;er geworden ist.<br>\nDie IWF-Experten kritisieren, dass die Regierungen die Ursachen der Finanzkrise immer noch nicht energisch genug bek&auml;mpfen: &bdquo;Die Reparatur der Finanzinstitutionen und allgemein der Abbau der faulen Wertpapierbest&auml;nde sind viel weniger fortgeschritten, als sie sein sollten&ldquo;, schreiben die Autoren. &bdquo;Die Anf&auml;lligkeit des globalen Finanzsystems bleibt erheblich und bedroht die wirtschaftliche Erholung&ldquo; &ndash; abgesegnet ist das Papier offiziell vom IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard.<br>\nInsbesondere die Bankenregulierung geht dem W&auml;hrungsfonds nicht weit genug: Das Problem, dass Banken so gro&szlig; und komplex sind, dass sie den Staat erpressen k&ouml;nnen, weil man sie retten muss, sei immer noch nicht gel&ouml;st.<br>\nIm Gegenteil: Durch die Bankenrettung sei das Problem sogar versch&auml;rft worden: &bdquo;Der Moral Hazard ist gr&ouml;&szlig;er geworden, die Konzentration im Finanzsystem hat zugenommen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/-die-welt-hat-die-monsterbanken-immer-noch-nicht-im-griff\/v_detail_tab_print,3935236.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/sdn\/2011\/sdn1105.pdf\">IMF Early Lessons from the Financial Crisis [PDF &ndash; 669 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schuldenbremse: Eine Farce in Hessen<\/strong><br>\nSie ist ein Totgeburt. Eine politische Farce, schon ab der allerersten Konzeption. Die B&uuml;rger Hessens sind am 27. M&auml;rz zu nichts weniger aufgerufen, als dar&uuml;ber abzustimmen, ob sie die Aufnahme eines Wunders in die Verfassung wollen.<br>\nDie hessische CDU-FDP-Regierung legt der geplanten Schuldenbremse nicht weniger zugrunde als ein 6 (in Worten: sechs!) mal h&ouml;heres Wachstum der Einnahmen, als in den letzten 10 Jahren erzielbar war. Wer glaubt so einen Schwachsinn?! [&hellip;]<br>\nUnd jetzt das Allerbeste: Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble redet bereits wieder &uuml;ber Steuersenkungen! W&auml;hrend der hessische Chart ganz eindeutig herausstellt, dass im Land Hessen (und bei den anderen L&auml;ndern verh&auml;lt es sich &auml;hnlich) ein gewaltiges Loch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft, was die &ouml;ffentlichen Einnahmen anbelangt, geht man jetzt also noch bei, und k&uuml;rzt die Einnahmenbasis noch weiter! Wer regiert in Hessen? CDU und FDP. Wer regiert im Bund? CDU und FDP.<br>\nWas geht hier vor? Spinnen die alle miteinander? Glauben die diesen Schwachsinn selber? [&hellip;]<br>\nDas Perfide an diesem Plan liegt nat&uuml;rlich darin, dass bei einer derma&szlig;en unrealistischen Einnahmenplanung der Druck auf die Ausgaben zuk&uuml;nftig umso gr&ouml;&szlig;er wird. Die wichtigsten Budgetposten im hessischen Haushalt lauten &uuml;brigens auf &ldquo;Bildung&rdquo; und &ldquo;Soziales&rdquo;. Ein Schelm, wer jetzt B&ouml;ses denkt! Ist die Schuldenbremse erst mal Gesetz, dann wird der Spardruck auf diese beiden Ausgabearten immens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/2011\/03\/10\/schuldenbremse-eine-farce-in-hessen\/\">weissgarnix<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tarifstreit: Bahnstreik ohne Sinn und Verstand<\/strong><br>\nArbeitsk&auml;mpfe und Ausst&auml;nde sind legitime Mittel, um Tarifforderungen durchzusetzen. Was derzeit jedoch die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL betreibt, hat mit berechtigtem Streik nichts mehr zu tun.<br>\n[&hellip;]<br>\nDie Bahn sollte s&auml;mtliche juristischen M&ouml;glichkeiten pr&uuml;fen, um diesen Streik zu stoppen. Auch fr&uuml;her haben Gerichte schlie&szlig;lich &uuml;berzogene und falsch begr&uuml;ndete Arbeitsk&auml;mpfe untersagt. Dar&uuml;ber hinaus ist aber nun die Politik gefragt. Sie k&ouml;nnte das Streikrecht dahingehend korrigieren, dass solche Generalblockaden nicht mehr m&ouml;glich sind. Und sie k&ouml;nnte pr&uuml;fen, ob sie nicht den Nah- und G&uuml;terverkehr zur &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge erkl&auml;rt, weil diese essenziell f&uuml;r die Volkswirtschaft sind &ndash; und dann Streiks verboten w&auml;ren. Denn dass eine Kleinstgewerkschaft die Mobilit&auml;t eines ganzen Landes blockieren kann, hat mit legitimem Arbeitskampf nichts mehr zu tun. Dagegen muss das Land sich wehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel-dienstleister\/:tarifstreit-bahnstreik-ohne-sinn-und-verstand\/60023486.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Da kommen die Verfassungsfeinde (Art. 9 GG) wieder aus ihren L&ouml;chern gekrochen. Wo ist der Verfassungsschutz, wenn man ihn braucht?<br>\nDass die FTD die Bahn zur &ldquo;&Ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge&rdquo; erkl&auml;ren will, die nicht bestreikt werden darf, kann man dagegen nur noch unter &ldquo;Realsatire&rdquo; verbuchen. Ich kann mich jedenfalls an keinen Kommentar in der FTD erinnern, der die Bahnprivatisierung, die Abschaffung der Bahnbeamten (ohne Streikrecht), den B&ouml;rsengang, den sinnlosen Wettbewerb auf der Schiene, das Fahren auf Verschlei&szlig; oder die radikale Netzschrumpfung vor allem auf dem platten Land in Frage gestellt h&auml;tte.<\/em><br>\n<em>Im Gegenteil: hat doch alles die Bahn &ldquo;wettbewerbsf&auml;higer&rdquo; gemacht, und die FTD hat Beifall geklatscht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Netzagentur und Kartellamt ermitteln: Deutsche Post unter Dumpingverdacht<\/strong><br>\nDie Bundesnetzagentur warnt vor einem Verdr&auml;ngungswettbewerb auf dem Briefmarkt. Zusammen mit dem Bundeskartellamt nimmt sie die Preisgestaltung der Post und ihrer Tochtergesellschaften unter die Lupe.<br>\nDie Bundesnetzagentur geht Dumpingvorw&uuml;rfen gegen die Deutsche Post nach. &Uuml;ber seine Billigtochtergesellschaft First Mail in D&uuml;sseldorf soll der Konzern unzul&auml;ssig hohe Rabatte gew&auml;hren, um Wettbewerbern im Ruhrgebiet die Gro&szlig;kunden abzujagen. Nach entsprechenden Beschwerden hat die Netzagentur eine Pr&uuml;fung eingeleitet. &bdquo;Wir nehmen den Sachverhalt sehr ernst&ldquo;, sagte eine Sprecherin der F.A.Z. First Mail arbeitet mit einem eigenen Zustellnetz. Die Mitarbeiter werden deutlich schlechter bezahlt als das &bdquo;Stammpersonal&ldquo; des Konzerns.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E71A23E8A4B81496597DB085079A39B12~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> FirstMail ist die &ldquo;Antwort&rdquo; der Deutschen Post auf die Billigkonkurrenz von PIN AG und Konsorten, und auch auf die permanent fallenden Sendemengen. Bei FirstMail erhalten die Angestellten 1-2 Euro weniger Stundenlohn als das Stammpersonal der Deutschen Post. Dar&uuml;ber hinaus peilt die Deutsche Post noch einmal niedrigere Lohnniveaus (400-Euro-Jobs, Mini-Jobs usw.) an. Statt nun diese Billigstjobs zu verbieten und der Deutschen Post bspw. eine Anhebung des seit 12 Jahren (!!) unver&auml;nderten Briefportos zuzugestehen (trotz etwa 25% kumulierter Inflation!!), will die Netzagentur einen Kampf aufs Messer und den &ldquo;race to the bottom&rdquo; auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten erzwingen. Hauptsache &ldquo;Wettbewerb&rdquo;, obwohl das bei einem nat&uuml;rlichen Monopol wie der Post &uuml;berhaupt keinen Sinn ergibt. Der v&ouml;llige Irrsinn, politisch gewollt. Die (kurzfristigen) Profiteure sind ausschlie&szlig;lich die (gro&szlig;en) Firmenkunden, um deren Sendekontigente die Postdienstleister mit immer groteskeren Rabatten konkurrieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Befristete Einstellungen und die Unterrichtung des Betriebsrats<\/strong><br>\nDer Arbeitgeber ist bei der befristeten Einstellung von Arbeitnehmern nicht verpflichtet, dem Betriebsrat mitzuteilen, ob die Befristung mit oder ohne Sachgrund sowie ggf. mit welchem erfolgen soll. Dem Betriebsrat steht ein solcher Unterrichtungsanspruch weder nach &sect; 99 Abs. 1 Satz 1 und 2 BetrVG noch nach &sect; 80 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 BetrVG oder nach &sect; 92 BetrVG zu.<br>\n(&hellip;)<br>\nDie Arbeitgeberin verletzt den Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit nicht, wenn sie dem Betriebsrat keine &uuml;ber den Umfang gesetzlicher Unterrichtungsanspr&uuml;che hinausgehenden Ausk&uuml;nfte erteilt. Dies gilt grunds&auml;tzlich auch dann, wenn sie eine in der Vergangenheit ge&uuml;bte Praxis der &uuml;berobligatorisch gegebenen Mitteilungen wieder einstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rechtslupe.de\/arbeitsrecht\/befristete-einstellungen-und-die-unterrichtung-des-betriebsrats-327004\">Rechtslupe Informationsdienste UG<\/a>\n<p><em><strong>Pers&ouml;nliche Anmerkung des NDS-Lesers P.S.:<\/strong> Als langj&auml;hriger Betriebsratsvorsitzender bedauere ich dieses Urteil sehr. Dadurch wird dem Betriebsrat eine wichtige Kontrollfunktion bewusst entzogen bzw. in Abrede gestellt. Die Praxis der Arbeitgeber, freie Arbeitsstellen immer nur befristet anzubieten und nach zwei Jahren weiterhin mit Sachgrundbefristungen zu begr&uuml;nden ist &auml;u&szlig;erst bedenklich. Bisher konnte der Betriebsrat darauf achten, dass Befristungen nicht zum Nachteil der Arbeitnehmer ausgesprochen wurden. Jetzt braucht es keine Angabe des Arbeitgebers mehr dar&uuml;ber, auf welcher Grundlage eine Befristung ausgesprochen wurde. Die Kontrolle der Richtigkeit obliegt somit wieder dem einzelnen Mitarbeiter, der sich &ndash; so ist es anzunehmen &ndash; wahrscheinlich h&uuml;ten wird, eine Kontrolle seiner Befristung durch Anwalt oder Betriebsrat vornehmen zu lassen. Muss er doch bef&uuml;rchten, dass sich sonst die Verl&auml;ngerung oder gar Entfristung seines Arbeitsvertrages in Luft aufl&ouml;st.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die folgenden Zitateaus dem Urteil erf&uuml;llen den Begriff &bdquo;Klassenjustiz&ldquo; mit neuem Leben: &bdquo;Die Frage, ob ein befristeter Vertrag mit einem einzustellenden Arbeitnehmer sachgrundlos oder mit einem sowie ggf. welchem Sachgrund geschlossen wird, ber&uuml;hrt die kollektiven Interessen der Belegschaft nicht &hellip; Die beanspruchten Ausk&uuml;nfte, ob befristete Arbeitsverh&auml;ltnisse ohne oder mit Sachgrund geschlossen worden sind und ggf. welcher sachliche Grund ihnen zugrunde liegt, haben keinen hinreichenden Bezug zu einer betriebsverfassungsrechtlichen Aufgabe des Betriebsrats &hellip; Auch hat der Betriebsrat keinen Anspruch darauf, dass der Abschluss unwirksam befristeter Arbeitsvertr&auml;ge unterbleibt.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bienensterben wird zum globalen Problem<\/strong><br>\nEin neuer Uno-Bericht schl&auml;gt Alarm: In immer gr&ouml;&szlig;eren Teilen der Welt sterben die Bienen. Die Nahrungsgrundlage der Menschheit scheint bedroht. Besonders schwierig wird die Lage dadurch, dass Gegenma&szlig;nahmen alles andere als einfach zu finden sind. [&hellip;]<br>\nEin neuer Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) zeigt nun, dass die Angelegenheit zum globalen Problem wird. F&auml;lle von Bienensterben gibt es n&auml;mlich auch in Japan, China und &Auml;gypten. Damit w&auml;ren mit Asien und Afrika zwei weitere Kontinente betroffen. In &Auml;gypten handelt es sich offenbar noch um isolierte F&auml;lle, die vor allem entlang des Nils beobachtet wurden. In Japan ist dagegen dem Bericht zufolge jede vierte Bienenkolonie von einem Massensterben betroffen. Auch in China seien die Probleme gro&szlig;fl&auml;chig aufgetreten, berichtet das Uno-Umweltprogramm. [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r das Sterben der Insekten sind tats&auml;chlich vielf&auml;ltig, in der Summe ergibt sich aber ein dramatisches Bild. Stelle die Menschheit ihre Bewirtschaftung der Erde nicht nachhaltig um, dann werde sich die Situation der Bienen weiter verschlechtern, so das Fazit des Unep-Berichts &rdquo; Global Bee Colony Disorders and other Threats to Insect Pollinators&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/0,1518,750139,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Umweltsch&uuml;tzer sollen 25.000 Euro f&uuml;r Widerspruch zahlen<\/strong><br>\nVerbraucherinformationsgesetz, Informationsfreiheitsgesetz, Runde Tische &ndash; der Staat setzt auf kritische B&uuml;rger, die nicht nur mitlaufen, sondern auch nachfragen. Doch Nachfragen k&ouml;nnen ziemlich teuer werden. Die Kr&ouml;nung dieses Geb&uuml;hrenwuchers gab es nun in Nordsachsen. [&hellip;]<br>\nNun allerdings scheint Czupallas Absolutismus absurde Z&uuml;ge anzunehmen. Dem Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz (BUND) in Sachsen schickte sein Amt eine Rechnung &uuml;ber 24.823,08 Euro. F&uuml;r einen einzelnen Widerspruch der Umweltsch&uuml;tzer. Diese erstatteten daraufhin ihrerseits Strafanzeige gegen Czupalla, wegen Betrugs.<br>\nWas war geschehen? Im vergangenen Jahr hatte sich der BUND die Genehmigung f&uuml;r eine geplante Schweinemastanlage in Klitzschen genauer angesehen und dagegen Widerspruch eingelegt. In einem Schreiben hatte der BUND-Landesvorsitzende Hans-Udo Weiland Verst&ouml;&szlig;e gegen das Tierschutzgesetz bem&auml;ngelt und auf Sch&auml;den f&uuml;r Mensch und Umwelt hingewiesen. Dieser Widerspruch soll den BUND nun rekordverd&auml;chtige 25.000 Euro kosten. [&hellip;] W&uuml;rde Czupallas Arithmetik Bestand haben, d&uuml;rfte Kritik bald ein Privileg der oberen Zehntausend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,749900,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Guttenbergs Zapfenstreich in der &ldquo;ARD&rdquo;<\/strong><br>\nAlso gibt es jetzt den &ldquo;Marienhof&rdquo;, Folge 3994a, ganz ohne das &uuml;bliche Personal, aber daf&uuml;r live aus Berlin: &ldquo;Der gro&szlig;e Zapfenstreich&rdquo;. Die ARD hat allen Ernstes ihr heiliges Erstes Programm umgeschmissen und &uuml;bertr&auml;gt den Abschied von Karl Theodor zu Guttenberg. Damit das Ganze f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht noch peinlicher wird, als es ohnehin schon ist, bekommt auch der hauseigene &ldquo;Mr. Hauptstadtstudio&rdquo; der ARD, Ulrich Deppendorf, eine Nebenrolle: Er soll in seiner &ldquo;bekannt kritischen Art&rdquo; einordnen, was da geschieht, so jedenfalls sieht es die ARD.<br>\nWie die ganze Geschichte ins Programm gerutscht ist, will zwar keiner so genau wissen, aber als Anstalts-Tagesbefehl wurde offenbar ausgegeben: Man habe &ldquo;den Zapfenstreich f&uuml;r Kanzler und Pr&auml;sidenten&rdquo; &uuml;bertragen. Jetzt will &ldquo;das Erste diesen Zapfenstreich f&uuml;r Karl-Theodor zu Guttenberg nicht &uuml;bergehen, auch weil es anhaltendes und polarisierendes Interesse&rdquo; an seiner Person g&auml;be. So wand sich am Nachmittag ein ARD-Sprecher.<br>\nAllerdings wurde noch nie einem einfachen Verteidigungsminister eine solche &ouml;ffentlich-rechtliche Ehre zuteil.<br>\nDie ARD geriert sich pl&ouml;tzlich tapfer als Staatssender in Uniform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/leben\/medien\/artikel\/1\/marienhof-mit-marschmusik\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ex-Staatssekret&auml;r zeigt Seehofer an<\/strong><br>\nDer ehemalige parlamentarische Staatssekret&auml;r im Verkehrsministerium Ulrich Kasparick hat CSU-Chef Horst Seehofer wegen dessen umstrittener Aschermittwochsrede angezeigt. &ldquo;Ich will kl&auml;ren lassen, ob die Rede den Straftatbestand der Volksverhetzung erf&uuml;llt&rdquo;, sagte Kasparick der taz.<br>\nDen fr&uuml;heren SPD-Politiker Kasparick emp&ouml;rt vor allem eine Formulierung in Seehofers Rede in Passau. Die CSU werde sich in Berlin &ldquo;str&auml;uben bis zur letzten Patrone&rdquo;, sagte Seehofer, &ldquo;dass wir eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme bekommen&rdquo;.<br>\nIn der Strafanzeige, die Kasparick am Donnerstag an die Staatsanwaltschaft Passau schickte, hei&szlig;t es: &ldquo;Damit st&ouml;rt Herr Seehofer den &ouml;ffentlichen Frieden in erheblicher Weise.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/ex-staatssekretaer-zeigt-seehofer-an\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Wehret den Anf&auml;ngen! Weshalb ich Horst Seehofer angezeigt habe&hellip;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ulrichkasparick.wordpress.com\/\">Blog von Ulrich Kasparick<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sarkozy dreht durch<\/strong><br>\nEinen Monat nach Beginn des B&uuml;rgerkriegs in Libyen gibt es einen neuen Krisenherd. Er liegt mitten in Europa &ndash; in Paris. Frankreichs Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy l&auml;uft gerade au&szlig;enpolitisch Amok.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/sarkozy-dreht-durch\/-\/1472602\/8016828\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Libyens &Ouml;l-Industrie am Zusammenbrechen<\/strong><br>\nDie libysche Erd&ouml;lproduktion ist infolge der Wirren um zwei Drittel eingebrochen. Wegen der Flucht von ausl&auml;ndischen Fachleuten k&ouml;nnen die Anlagen nicht mehr ordentlich betrieben werden. Stellenweise sind sie bei K&auml;mpfen zerst&ouml;rt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/libyens_oel-industrie_am_zusammenbrechen_1.9837457.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Einbruch der Erd&ouml;lproduktion mag zwar die Deviseneinahmen einschr&auml;nken, aber der Exodus von hunderttausenden Fach- und Hilfsarbeitern, allein eine Million &Auml;gypter, d&uuml;rfte die gesamte libysche Wirtschaft treffen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Entwicklung in Arabien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die innere Freiheit des Islam <\/strong><br>\n&hellip; Zugleich haben die Revolten den Geist vieler Muslime aus einer verh&auml;ngnisvollen, falschen Alternative befreit: Als k&ouml;nne, wer berechtigterweise antiwestlich ist, kein Demokrat sein, sondern allenfalls Islamist. Demokratie ist kein westlicher Wert, sondern genauso ein arabischer oder muslimischer. Dies auf gro&szlig;er B&uuml;hne gesehen zu haben, wird gegen Islamismus resistenter machen.<br>\nMit seinem Gottesverst&auml;ndnis, seiner Universalit&auml;t und seinen Gleichheitsidealen steht der Islam emanzipatorischem Denken nicht prinzipiell im Wege. Trotzdem wirkt das islamische Menschenbild widerspr&uuml;chlich: Der Islam ermuntert zur Freiheit und betont zugleich so sehr den Gehorsam. Zun&auml;chst die freiheitliche Seite: Ein transzendentes Verst&auml;ndnis von Gott, dessen &ldquo;Einheit&rdquo; (tauhid) im Mittelpunkt des Glaubens steht &ndash; keineswegs nur als Absage an die christliche Dreifaltigkeitskonstruktion, sondern theosophisch verstanden als Einheit des Universums. Der Mensch ist Teil davon, er hat g&ouml;ttliche Attribute, braucht keine Popen f&uuml;r sein Heil, liegt nicht von Erbs&uuml;nde verschmutzt im Staub eines irdischen Jammertals. Das h&auml;ufige Gebet soll helfen, dessen gegenw&auml;rtig zu sein, sich von kleinlichen Abh&auml;ngigkeiten zu l&ouml;sen und &ndash; Allahu Akbar, Gott ist gr&ouml;&szlig;er als alles &ndash; innere Freiheit zu gewinnen. So klar, so einfach, so sch&ouml;n ist der Islam.<br>\nDoch gleich daneben Enge und Kleingeistigkeit: Wie ein Kind, das sich st&auml;ndig selbst gef&auml;hrdet, wird der Gl&auml;ubige eingehegt von Regeln, umstellt von Verboten. Mit der Erlahmung kreativen religi&ouml;sen Denkens im Laufe der Jahrhunderte wirkte die Religion immer mehr wie eine Anleitung zur Unm&uuml;ndigkeit. So entstand das Bild vom Muslim als unfreiem Menschen: der sich keine Entscheidungsfreiheit zubilligt, kein Selfmanagement zutraut; der nicht neben einem M&auml;dchen sitzen darf, weil ihn sonst die Begierde &uuml;bermannt. Ein Mensch, der sich nicht erproben, sich nicht korrigieren kann.<br>\nVor allem in der jungen Generation, aufgeputscht von Gerechtigkeitsidealen und eingesperrt in patriarchale Strukturen, hat dieser Zwiespalt enormen psychischen Sprengstoff produziert. Die Aufst&auml;nde k&ouml;nnten nun der Beginn einer neuen Selbsterm&auml;chtigung der Individuen sein, die Befreiung aus einer auch selbst verschuldeten Unm&uuml;ndigkeit&hellip;<br>\nDer &uuml;berhebliche S&auml;kularismus der Linken sortiert sich gern einen Islam zurecht, der mit Fortschritt nicht kompatibel ist. Die Revolten in Nordafrika haben diese Stereotype besch&auml;mt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/03\/11.mondeText1.artikel,a0033.idx,5\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><strong>Siehe auch: Einst&uuml;rzende Denkgeb&auml;ude<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2011\/03\/11.mondeText1.artikel,a0010.idx,1%20\">Monde-Diplomatique<\/a><\/li>\n<li><strong>Kurzer Religionsfriede in &Auml;gypten &ndash; Kopten erneut Ziel von Anschl&auml;gen<\/strong><br>\nDie gemeinsame Front gegen Ex-Pr&auml;sident Hosni Mubarak hatte bei den Protesten auf dem Tahrir-Platz in Kairo alle Gegens&auml;tze in der &auml;gyptischen Gesellschaft vergessen lassen: Junge und &Auml;ltere, S&auml;kulare und Religi&ouml;se, sogar Homosexuelle und Muslimbr&uuml;der demonstrierten Seite an Seite f&uuml;r den Abgang des verhassten Diktators. Sp&auml;testens seit Dienstagabend ist Ern&uuml;chterung eingekehrt im postrevolution&auml;ren Kairo: Mindestens zehn Menschen kamen nach gewaltsamen Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Christen und Muslimen in der Hauptstadt ums Leben, 110 weitere wurden verletzt. Wenigstens sechs der Toten sind Christen. Etwa 1000 von ihnen hatten am Dienstagabend gegen einen Brandanschlag auf eine Kirche im S&uuml;den Kairos protestiert, als sie von Bewaffneten attackiert wurden. Laut Aussage eines Priesters h&auml;tten die Angreifer auch H&auml;user und Warenlager in Brand gesetzt. Die Kopten seien allesamt von Kugeln get&ouml;tet worden, auch die Verletzten h&auml;tten Schusswunden aufgewiesen. Sicherheitskr&auml;fte sprachen auch davon, dass sich beide Seiten mit Steinen beworfen h&auml;tten.Das Verh&auml;ltnis zwischen der muslimischen Mehrheit und den Kopten in &Auml;gypten, die rund 10 Prozent der Bev&ouml;lkerung ausmachen, sich aber als Nachfahren der alten &Auml;gypter f&uuml;hlen, gilt als angespannt. So soll die Beziehung eines Christen zu einer muslimischen Frau der Ausl&ouml;ser des Brandanschlags auf die koptische Kirche am Samstag gewesen sein, gegen den die Christen am Dienstagabend protestierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/default.aspx?tabID=3856&amp;alias=wzo&amp;cob=548980\">Wiener Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider wird in den Medien diesem Vorfall kaum Beachtung geschenkt. Der Demos hat eben nicht nur Demokratie im Sinn. Es treten auch andere Konflikte offener zu Tage, nicht nur die zwischen Herrschenden und Beherrschten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Warum Obama eine Niederlage erlitt<\/strong><br>\nUm die Ursachen und Folgen des Siegs der Koalition von rechten und rechtsextremen Kr&auml;ften bei den Novemberwahlen in den USA zu verstehen, muss man einiges von den gesellschaftlichen Bedingungen und Strukturen wissen, unter denen diese Wahlen stattfanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/de\/artikel\/26372\">Linksnet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch wer das K-Wort scheut, sollte diesen Beitrag lesen. Der Kommunist, Erwin Marquit, vertieft bemerkenswert unideologisch unsere Kenntnisse &uuml;ber die USA.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Wisconsin entmachtet Gewerkschaft<\/strong><br>\nDie neue republikanische Landtagsmehrheit im US-Staat Wisconsin hat die Verhandlungsrechte der Gewerkschaften f&uuml;r Staatsbedienstete weitgehend abgeschafft. Sie d&uuml;rfen k&uuml;nftig nur noch &uuml;ber die Lohnh&ouml;he verhandeln, aber nicht mehr &uuml;ber Lohnzusatzleistungen wie eine bessere Krankenversicherung oder eine zus&auml;tzliche Altersversorgung aus der Staatskasse. Das neue Gesetz nimmt den Gewerkschaften auch das Recht, zwangsweise Mitgliedsbeitr&auml;ge einzutreiben; sie d&uuml;rfen nur noch freiwillige Zahlungen annehmen. Und es beschr&auml;nkt ihr Recht, Mitgliedsbeitr&auml;ge f&uuml;r Wahlkampfspenden zu verwenden.<br>\nDer Abstimmung am Mittwochabend war ein dreiw&ouml;chiger Machtkampf vorausgegangen, in dem 60&nbsp;000 Menschen vor dem Parlament protestierten und es zeitweise besetzten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wisconsin-entmachtet-gewerkschaft\/3937724.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung X.F.:<\/strong> Wir sollten nicht nur auf Arabien, sondern auch auf Wisconsin schauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Die M&auml;rchen der Nato<\/strong><br>\nDie Regierungen der Nato-Staaten, die Soldaten f&uuml;r die Afghanistan-Schutztruppe Isaf stellen, bem&uuml;hen sich zurzeit, ein Narrativ des Erfolgs als Begr&uuml;ndung f&uuml;r den geplanten Truppenabzug zu entwickeln: Nach einem viel beworbenen Strategiewechsel seien afghanische Armee und Polizei immer besser in der Lage, selber ihr Land gegen die Aufst&auml;ndischen zu sch&uuml;tzen.<br>\nDass die UNO gerade 2010 als das f&uuml;r afghanische Zivilisten t&ouml;dlichste Jahr seit der US-gef&uuml;hrten Milit&auml;rintervention gegen das Taliban-Regime nennt, spricht eine andere Sprache. Der massiv erh&ouml;hte milit&auml;rische Druck zwingt die Aufst&auml;ndischen eben nicht zum politischen Einlenken. Alle Sicherheitsanalysten in den Kerngebieten des Aufstands best&auml;tigen, dass sich die Kennziffern f&uuml;r wirklich erfolgreiche Aufstandsbek&auml;mpfung wie Zahl, geografische Ausdehnung und Wirkung gegnerischer Angriffe nicht positiv entwickeln. Aber weil man das in Br&uuml;ssel und Washington nicht wahrhaben will, reden diese Analysten nur noch &ldquo;off the records&rdquo;. Afghanistan steht f&uuml;r eine schiefgelaufene politische Intervention des gerade auf diesem Gebiet ambitionierten transatlantischen B&uuml;ndnisses. Es hat Afghanistan zu einem Regime verholfen, das in den Augen sehr vieler Afghanen &ndash; und Afghaninnen! &ndash; Alltags- und Rechtssicherheit noch weniger gew&auml;hrleistet als die Taliban.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F03%2F10%2Fa0129&amp;cHash=5881c0290f\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.un.org\/apps\/news\/story.asp?NewsID=37715&amp;Cr=Afghan&amp;Cr1=\">UN News Center<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Bildung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Ausbildungsjahr 2010 war entt&auml;uschend<\/strong><br>\nNach einem Minus von 50.000 Ausbildungsvertr&auml;gen im Jahr 2009, gab es auch im Wirtschaftsaufschwung 2010 einen R&uuml;ckgang von 4.000 Vertr&auml;gen. Das Ausbildungsplatzangebot mit insgesamt 580.000 Pl&auml;tzen ist auf den drittniedrigsten Stand der vergangenen 10 Jahre gefallen.<br>\nDer seit Monaten positive Arbeitsmarkttrend ist somit am Ausbildungsmarkt nicht angekommen. Diese Entwicklung zeigt: Der von den Spitzenverb&auml;nden der Wirtschaft oft beklagte Fachkr&auml;ftemangel ist hausgemacht.<br>\nWenn im Berufsbildungsbericht wieder einmal suggeriert wird, dass es &bdquo;erneut mehr unbesetzte Ausbildungsstellen als unversorgte Bewerber gibt&ldquo;, dann geht das an der Realit&auml;t vorbei. Allein im Jahr 2010 fanden 84.600 Jugendliche, die von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit als &bdquo;ausbildungsreif&ldquo; eingestuft wurden, keinen Ausbildungsplatz.<br>\nDamit &uuml;bertraf die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden das Angebot der offenen Pl&auml;tze (19.600) um das Vierfache.<br>\nNach der erweiterten Angebots-Nachfrage-Relation standen somit im Jahr 2010 rechnerisch 89,9 unbesetzten Ausbildungspl&auml;tzen exakt 100 Nachfrager gegen&uuml;ber. Von einer entspannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt kann also nicht gesprochen werden. Die Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach einem auswahlf&auml;higen Angebot von 112,5% wird nicht erf&uuml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/Stellungnahme_der_Arbeitnehmer_zum_Berufsbildungsbericht_2011.pdf%20\">DGB [PDF &ndash; 104 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Exportweltmeister beim akademischen &Uuml;berschuss<\/strong><br>\nExzellenzcluster als Arbeitsmarktdesaster: F&uuml;r die DFG, den Wissenschaftsrat und die Universit&auml;ten kann es gar nicht genug Nachwuchskr&auml;fte geben. Aber diese verschwinden zuerst in wolkigen Gro&szlig;projekten und dann in der Arbeitslosigkeit&hellip;<br>\nDie Position der Mitarbeiter an deutschen Universit&auml;ten entspricht in vielem jener von G&uuml;nstlingen an vormodernen F&uuml;rstenh&ouml;fen. Um sich im akademischen Betrieb zu halten, m&uuml;ssen sie den Ruhm ihres professoralen Patrons durch treue Dienste und wissenschaftliche Taten erh&ouml;hen&hellip;<br>\nEine umfassende Strukturreform der deutschen Universit&auml;t wird, da k&ouml;nnen die Verh&auml;ltnisse noch so absurd sein, nie aus Professorengremien heraus erfolgen. Es w&auml;re daher an Bildungspolitikern in Bund und L&auml;ndern, den wissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Sinn einer Forschungspolitik zu hinterfragen, die zur Profilierung weniger &bdquo;principal investigators&ldquo; eine international einmalige Verschleuderung personeller und finanzieller Ressourcen betreibt. Der Titel des Exportweltmeisters ist im akademischen Personenverkehr teuer erkauft, denn zu verdienen gibt es an der Massenexilierung Tausender Wissenschaftler nichts&hellip;<br>\nDer Weg zu gr&ouml;&szlig;erer Effizienz w&auml;re von den britischen und amerikanischen Universit&auml;ten vorgezeichnet, die man in Deutschland gerne nachzuahmen vorgibt, von denen man sich aber immer weiter entfernt. In Gro&szlig;britannien und in Nordamerika forscht mehr als die H&auml;lfte der hauptberuflichen Wissenschaftler auf unbefristeten und unabh&auml;ngigen Stellen, auf die sich bewerben kann, wer seine Dissertation erfolgreich abgeschlossen hat.<br>\nEine Ann&auml;herung an dieses System l&auml;sst sich in Deutschland nur bewerkstelligen, wenn man jener Institution zu Leibe r&uuml;ckt, an der sich die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg die Z&auml;hne ausgebissen haben: dem Lehrstuhl. Man m&uuml;sste die meisten Ordinariate samt Mitarbeiterstellen bei der Emeritierung ihrer Inhaber aufl&ouml;sen und, je nach Gr&ouml;&szlig;e, in zwei oder mehrere unbefristete und unabh&auml;ngige Lehr- und Forschungsstellen umwandeln, auf die man sich mit einem Doktorat bewerben und auf denen man bei hervorragenden Leistungen bis zum Professor aufsteigen kann. Wie in Gro&szlig;britannien m&uuml;sste die Stelle nach der Pensionierung ihres Inhabers wieder auf die Ausgangsposition zur&uuml;ckgestuft werden.<br>\nIm Rahmen einer solchen Strukturreform m&uuml;ssten zugleich die Evaluationsverfahren von den Forschungsantr&auml;gen zu den Forschungsergebnissen verschoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~EC351A3B1621C4702832236C4838B0A0C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Privatschulen: Au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nDie hohen Schulgelder sind offiziell mit dem Gesetz nicht vereinbar, tats&auml;chlich werden Privatschulen aber kaum &uuml;berpr&uuml;ft. Kritiker bef&uuml;rchten, diese Einrichtungen k&ouml;nnten einen Keil in die Gesellschaft treiben.<br>\nGenehmigt werden d&uuml;rfen Privatschulen nur, wenn &bdquo;eine Sonderung der Sch&uuml;ler nach den Besitzverh&auml;ltnissen der Eltern nicht gef&ouml;rdert wird&ldquo; (Art. 7, Abs. 4, Grundgesetz). Mit anderen Worten: Schulen, die sich nur Eltern mit prall gef&uuml;llter Geldb&ouml;rse leisten k&ouml;nnen, d&uuml;rfte es eigentlich gar nicht geben. Doch die Antworten, die Wagner dazu von der Landesregierung auf eine Gro&szlig;e Anfrage erhielt, und Recherchen der Frankfurter Rundschau lassen den Schluss zu, dass diese es mit dem so genannten Sonderungsgebot nicht sonderlich genau nimmt.<br>\nWie hoch das Schulgeld einer Privatschule ist, wird regelm&auml;&szlig;ig nur einmal gepr&uuml;ft: bei deren Gr&uuml;ndung. Sp&auml;tere Erh&ouml;hungen muss die Schule selbst anzeigen. Tut sie das nicht, ist es weitgehend dem Zufall &uuml;berlassen, ob das der Schulaufsicht zu Ohren kommt. Zwar k&ouml;nnte der Schule dann die Genehmigung entzogen werden. Tats&auml;chlich ist bis jetzt noch nie die Genehmigung wegen einer zu hohen Forderung von Schulgeld widerrufen worden, wie das Kultusministerium auf Anfrage mitteilt.<br>\nBei Erg&auml;nzungsschulen wie der Strothoff International School oder der Internationalen Schule in Frankfurt-Sindlingen erfasst der Staat &uuml;berhaupt nicht die H&ouml;he des Schulgeldes. Diese Schulen bewegen sich au&szlig;erhalb des &ouml;ffentlichen Schulwesens und d&uuml;rfen Elternbeitr&auml;ge in beliebiger H&ouml;he festsetzen. Vom Staat erhalten sie kein Geld.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110311_privatschulen_ausser_kontrolle.jpg\" alt=\"Privatschulen: Au&szlig;er Kontrolle\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/ausser-kontrolle\/-\/1472796\/7939738\/-\/index.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Angestellte im &Ouml;ffentlichen Dienst erhalten drei Prozent mehr Lohn; Zumutbarkeit von Arbeitsangeboten ist von nachrangiger Bedeutung; Leiharbeit; Sportwetten-Verbot f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger; Krankenversicherung: Institut erwartet 120 Euro Zusatzbeitrag bis 2020; Anforderungen des DGB<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8642\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8642"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8650,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8642\/revisions\/8650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}