{"id":86449,"date":"2022-07-29T16:30:49","date_gmt":"2022-07-29T14:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449"},"modified":"2022-07-29T16:02:04","modified_gmt":"2022-07-29T14:02:04","slug":"hinweise-des-tages-ii-545","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h01\">Mit der Flugbereitschaft zu Merkel: Verfassungsrichter wollten Baustellen meiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h02\">Tankrabatt wurde weitgehend an Verbraucher weitergegeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h03\">Ukraine &ndash; Das Ph&auml;nomen des dreifachen Stellvertreters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h04\">Putin glaubt, er gewinnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h05\">Die Stimme aus dem Donbass (III): Wasserversorgung im Visier ukrainischer Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h06\">Versto&szlig; gegen EU-Recht?: Kritik an &ldquo;teils dilettantischen&rdquo; Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h07\">Die kommenden &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;: Werden Linke gestalten oder lieber Diskurspolizei spielen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h08\">Exklusiv: So haben die EU-Staaten ihren Gas-Notfallplan zum Scheitern gebracht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h09\">Maskenpflicht in Innenr&auml;umen: Wollen wir die maskierte Gesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h10\">Maskendeals: Millionenauftrag f&uuml;r fragw&uuml;rdigen H&auml;ndler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h11\">Lauterbach bringt Krankenkassenbeitr&auml;ge in Rekordh&ouml;he auf den Weg &ndash; und kippt Pharma-Soli<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h12\">Deutlicher Geburtenr&uuml;ckgang von Januar bis April 2022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h13\">Assange: Australische &Auml;rzte warnen vor Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h14\">Fl&uuml;chtlingskrise im Mittelmeer: Bundesregierung setzt weiter auf Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86449#h15\">Ich m&ouml;chte Geld f&uuml;r Panzer und Drohnen spenden &ndash; lasst mich endlich!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mit der Flugbereitschaft zu Merkel: Verfassungsrichter wollten Baustellen meiden<\/strong><br>\nVerfassungsrichter fliegen nach Recherchen der Berliner Zeitung viel mit Maschinen der Luftwaffe. Das ist zwar legal, aber die Begr&uuml;ndungen &uuml;berraschen.<br>\nAlexander Lambrechts Mama hat ihren Sohn gern bei sich. Darum flog der Spross der Verteidigungsministerin regelm&auml;&szlig;ig mit Regierungsmaschinen. Dieses Privileg konnte er jedoch nicht f&uuml;r sich behalten und postete Fotos von den Ausfl&uuml;gen auf Instagram. Der Druck auf Christine Lambrecht wurde schlie&szlig;lich so gro&szlig;, dass sie von weiteren Fl&uuml;gen mit der Familie absehen will. Doch bei dem Vorgang stand nie infrage, dass Lambrecht selbst sehr wohl ein Anrecht auf die Flugbereitschaft hat. Auch d&uuml;rfen Angeh&ouml;rige unter bestimmten Bedingungen mitfliegen, der Anteil muss dann privat beglichen werden. So hat auch Lambrecht verfahren.<br>\nSie und alle anderen Minister haben eng getaktete Zeitpl&auml;ne. Oft m&uuml;ssen sie kurzfristig gro&szlig;e Strecken &uuml;berwinden und sich am besten im Flieger mit Mitarbeitern beraten. Da sind Linienfl&uuml;ge keine Alternative. Deutschland w&uuml;rde viel Zeit verlieren. Und doch sind nicht nur Bundesminister befugt, die Flugbereitschaft der Luftwaffe zu nutzen.<br>\nWer einen genauen Blick in die gesetzliche Grundlage der Fl&uuml;ge wirft, findet darin weitere Berechtigte. Nicht nur die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen und Kanzlerkandidaten, sondern &uuml;berraschenderweise auch Bundesverfassungsrichter. Nach Recherchen der Berliner Zeitung machen die Richter davon gern Gebrauch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-und-bauarbeiten-warum-fliegt-richter-harbarth-mit-regierungsmaschinen-li.245470\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Tankrabatt wurde weitgehend an Verbraucher weitergegeben<\/strong><br>\nAls die Preise f&uuml;r Sprit nach Einf&uuml;hrung des Tankrabatts nicht sinken wollten, gerieten schnell die &Ouml;lkonzerne in Verdacht, die Differenz eingesteckt zu haben. Eine Studie widerlegt den Vorwurf nun.<br>\nDer seit 1. Juni geltende Tankrabatt wurde einer Untersuchung zufolge entgegen ersten Bef&uuml;rchtungen im Wesentlichen an die Autofahrer weitergegeben. &raquo;Der Vergleich mit den Kraftstoffpreisen zwischen Frankreich und Deutschland vor und nach Einf&uuml;hrung des Tankrabatts zeigt, dass dieser bisher im Wesentlichen an die Verbraucher weitergegeben worden ist&laquo;, hei&szlig;t es in dem noch unver&ouml;ffentlichten Benzinpreisspiegel des RWI Leibniz-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, der der D&uuml;sseldorfer &raquo;Rheinischen Post&laquo; vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/tankrabatt-wurde-offenbar-weitgehend-an-verbraucher-weitergegeben-a-ccf98553-81de-4437-86d6-6e5168e01bff\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine &ndash; Das Ph&auml;nomen des dreifachen Stellvertreters<\/strong><br>\nDer aktuelle Krieg ist Ausdruck einer generellen Krise der Nationalstaaten. Gleichzeitig zeigt sich ein Wandel weg vom der Dominanz des Westens hin zu einer multipolaren Welt. Unklar bleibt, ob die Entwicklung in diese Richtung anh&auml;lt und ob sie von der Weltmacht USA zugelassen wird.<br>\nEs ist Sommer. Man m&ouml;chte das freundliche Wetter genie&szlig;en, Urlaub machen, sich mit aufbauenden Dingen besch&auml;ftigen &ndash; und doch sitzen wir wieder beieinander und machen uns Gedanken, was mit dem Krieg in der Ukraine noch weiter auf uns zukommt.<br>\nAber es soll hier nicht wiederholt werden, was alles in den letzten Monaten schon vielfach hin und her gewendet worden ist. Es macht auch keinen Sinn sich in Kriegsberichterstattung zu verlieren, ebenso wenig in den uns&auml;glichen kriegs- und krisentreibenden Beschl&uuml;ssen der deutschen und europ&auml;ischen Regierungsb&uuml;rokraten, die Tag f&uuml;r Tag unsere &sbquo;Leitmedien&lsquo; f&uuml;llen.<br>\nVordergr&uuml;ndig sind Ziele ja offensichtlich: der &bdquo;kollektive Westen&ldquo;, also NATO und EU unter der F&uuml;hrung der USA, will seine in die Krise geratene globale Dominanz restaurieren, sogar ausweiten; Russland will sich von dieser Dominanz emanzipieren, will diesem Druck nicht nachgeben, will sich seine Souver&auml;nit&auml;t nicht nehmen lassen, will eine andere &sbquo;multipolare&lsquo; Welt erschlie&szlig;en, nicht nur politisch, auch kulturell. Die Ukraine ist der Sto&szlig;keil, den der Westen gegen Russland ins Feld f&uuml;hrt. Dem hat Russland seinen Einmarsch in die Ukraine entgegengesetzt. So weit, so klar, auch wenn in der westlichen Darstellung des Konfliktes, direkter zu sprechen, in der Kriegspropaganda des Westens Ursache und Wirkung verdreht werden, so dass der Westen als die friedensbewahrende und kulturerhaltende Kraft erscheint.<br>\nGeht es also nur um globale Machtverschiebungen, die &uuml;ber die Ukraine stellvertretend ausgefochten werden? Wird am Ende dieses Krieges nicht die viel beschworene &sbquo;Zeitenwende&lsquo;, sondern nur eine Betonierung des Patts zwischen den gro&szlig;en Bl&ouml;cken stehen, USA\/EU versus Russland, jetzt erg&auml;nzt um China, weil der atomare Krieg nicht f&uuml;hrbar ist, genauer, weil keiner ihn gewinnen kann, ohne sich selbst zu schaden oder gar zu vernichten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/ukraine-das-phaenomen-des-dreifachen-stellvertreters\/\">Kai Ehlers im Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putin glaubt, er gewinnt<\/strong><br>\nRussland hat seine Kriegsziele angepasst und aufeinander abgestimmt. Sie gehen weit &uuml;ber die Ukraine hinaus.<br>\n&bdquo;Alles l&auml;uft nach Plan.&ldquo;<br>\nSo dr&uuml;ckt es der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin aus. Der Krieg in der Ukraine, der jetzt in seinem sechsten Monat ist und dessen Ende nicht absehbar ist, mag zerm&uuml;rbend sein. Aber hochrangige Beamte des Kreml wiederholen immer wieder, Russland gewinne in der Ostukraine die Oberhand und werde all seine Ziele erreichen.<br>\nDies mag schwer zu glauben sein. Immerhin war Russland gezwungen, sich aus Kiew zur&uuml;ckzuziehen. Au&szlig;erdem musste das Land einige milit&auml;rische R&uuml;ckschl&auml;ge, beispiellose Sanktionen und einen Chor internationaler Verurteilungen &uuml;ber sich ergehen lassen. Eine solche Litanei von Schwierigkeiten und regelrechten Fehlschl&auml;gen als Erfolg zu bezeichnen, k&ouml;nnte man Propaganda, Heuchelei oder gar Selbstt&auml;uschung nennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/putin-glaubt-er-gewinnt-6101\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So ein unglaublicher Stuss wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung ver&ouml;ffentlicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Stimme aus dem Donbass (III): Wasserversorgung im Visier ukrainischer Soldaten<\/strong><br>\nEs ist allgemein bekannt, dass an jedem Konflikt beide Seiten schuld sind, aber immer findet sich eine der beiden Seiten, die den Konflikt willk&uuml;rlich heraufbeschw&ouml;rt und &ndash; oft jahrelang und mit vielf&auml;ltiger Unterst&uuml;tzung zahlreicher, angeblich friedensstiftender Weltorganisationen &ndash; auf die Spitze treibt, indem sie beispielsweise auf dem Gebiet der Wasserversorgung eine humanit&auml;re Katastrophe verursacht &hellip;<br>\nSobald bei uns ein dutzend Mal kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn flie&szlig;t, wissen wir, dass die Donezker Wasserfilterstation DWFS von den ukrainischen Streitkr&auml;ften entweder beschossen oder unterminiert oder milit&auml;risch eingenommen und somit besch&auml;digt wurde. Diese Einrichtung befindet sich au&szlig;erhalb von Donezk, im sogenannten Dreieck &bdquo;Donezk &ndash; Jassinowataja &ndash; Awdeewka&ldquo;, in der N&auml;he vom Jassinowatajaer Blockposten und in der neutralen Zone der Kampflinie. Dieses Gel&auml;nde ist leider schon l&auml;ngst zu einem der Hotspots im Donbass geworden. Die DWFS versorgt viele Orte der Region auf beiden Konfliktseiten mit Wasser: Donezk, Jassinowataja, die Siedlungen Wassiljewka, Spartak, alle Donezker Volksrepublik DVR, und Awdeewka, Krasnogorowka und die Siedlung Werchnetorezkoe, die zur Zeit alle unter ukrainischer Kontrolle stehen. Erstmals wurde die Wasserfilterstation am 30.07.2014 zum Stillstand gebracht, mittlerweile sind alle Betriebsr&auml;ume infolge der Kriegshandlungen besch&auml;digt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-stimme-aus-dem-donbass-iii-wasserversorgung-im-visier-ukrainischer-soldaten\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Versto&szlig; gegen EU-Recht?: Kritik an &ldquo;teils dilettantischen&rdquo; Sanktionen<\/strong><br>\n&ldquo;Zum ersten Mal verlangt die EU, dass gelistete Personen ihr gesamtes Verm&ouml;gen innerhalb der EU-Gerichtsbarkeit gegen&uuml;ber der zust&auml;ndigen nationalen Beh&ouml;rde aktiv offenlegen&rdquo;, schrieb die EU vergangene Woche in einer Pressemitteilung und bezog sich damit auf Artikel 8 der &uuml;berarbeiteten Verordnung. Dieser besagt nach einer &Auml;nderung nun, dass sanktionierte Personen &ndash; etwa russische Oligarchen &ndash; verpflichtet sind, alle Verm&ouml;genswerte an Beh&ouml;rden zu melden.\n<blockquote><p>\nDie Nichteinhaltung dieser Verpflichtung wird als Versto&szlig; gegen das EU-Sanktionsrecht behandelt, mit den entsprechenden Folgen nach den nationalen Rechtsvorschriften der einzelnen Mitgliedstaaten, einschlie&szlig;lich strafrechtlicher Folgen.<br>\nPressemitteilung der EU-Kommission\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Vereinfacht bedeutet das: Oligarchen m&uuml;ssen genau das offenlegen, was typischerweise Gegenstand von Strafverfahren wegen Sanktionsverst&ouml;&szlig;en wird: Wo liegen, seit wann welche Verm&ouml;genswerte? Sanktionsverst&ouml;&szlig;e sind schwere Straftaten. Die Sanktionierten werden also direkt gezwungen, den Beh&ouml;rden bei ihren Ermittlungen und Nachforschungen zu helfen und so indirekt gezwungen, eigene m&ouml;gliche Straftaten offenzulegen. Und daran gibt es Kritik.<br>\n&ldquo;Leider setzt die EU ihre teilweise dilettantische Sanktionspolitik fort&rdquo;, kritisiert Anwalt und Sanktionsexperte Viktor Winkler. &ldquo;Dieser Passus verst&ouml;&szlig;t massiv gegen EU-Recht. Denn er ist ein eklatanter Versto&szlig; gegen die durch die EU-Grundrechtecharta &ndash; und auch durch die Menschenrechte &ndash; garantierte Selbstbelastungsfreiheit: Niemand darf staatlich gezwungen werden, sich in einer Weise zu &auml;u&szlig;ern, die ihn oder sie typischerweise strafrechtlich belastet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/eu-recht-sanktionen-kritik-ukraine-krieg-russland-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die kommenden &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;: Werden Linke gestalten oder lieber Diskurspolizei spielen?<\/strong><br>\nKolumne Wenn die Grade fallen und die Preise steigen, dann drohen &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;. Die Linke muss sich endlich organisieren, bevor Rechte die Thematik zur Mobilmachung ihrer Anh&auml;nger:innen missbrauchen<br>\nSozialproteste in Deutschland? Kaum zu glauben, aber m&ouml;glich, denn laut einer aktuellen Umfrage k&ouml;nnten sich 44 Prozent der Bundesb&uuml;rger vorstellen, an Demonstrationen gegen die hohen Energiepreise teilzunehmen. Kann es sein, dass hierzulande bald wirklich Menschen aufbegehren, weil sie nicht l&auml;nger akzeptieren wollen, dass auf ihrem R&uuml;cken geopolitische Konflikte ausgetragen werden? Dass sich mehr und mehr fragen, ob die Russland-Sanktionen nicht eher den Menschen in Europa als der russischen Elite schaden? Dass die Ungerechtigkeit eines Wirtschafts- und Gesellschaftssystems nicht l&auml;nger hingenommen wird, das st&auml;ndig die Millionen in den H&auml;nden einiger weniger vermehrt und gleichzeitig Millionen Menschen von der Hand in den Mund leben l&auml;sst? Wenn die Tage wieder k&uuml;rzer werden, die Hitzewellen vorbei sind und die K&auml;lte vom Boden &uuml;ber das Sofa direkt in die Knochen kriecht, k&ouml;nnte es vorbei sein mit dem deutschen Untertanengeist.<br>\nVielleicht f&uuml;rchtet das auch die Bundesregierung, die wohl Zielscheibe entsprechender Proteste sein d&uuml;rfte. Es bestehe die Gefahr, dass die stark steigenden Preise als neues rechtes Mobilisierungsthema missbraucht werden k&ouml;nnten, sagte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) Mitte Juli. Annalena Baerbock (Die Gr&uuml;nen) zeigte sich wenige Tage sp&auml;ter ebenfalls besorgt: Wenn das Gas knapp werde, drohten &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;, so die Au&szlig;enministerin.<br>\nDie Angst vor den Massen treibt auch viele Linke um. Nun sind unter Letzteren einige, die es traditionell als ihre prim&auml;re Aufgabe ansehen, bei Demonstrationen auf der anderen Stra&szlig;enseite zu stehen, um vermeintlich oder tats&auml;chlich rechte Teilnehmer zu z&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastian-friedrich\/linke-muss-sich-den-sorgen-der-buerger-innen-widmen-nicht-diskurspolizei-spielen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Exklusiv: So haben die EU-Staaten ihren Gas-Notfallplan zum Scheitern gebracht<\/strong><br>\nVerordnung sollte die EU gegen einen Lieferstopp aus Russland wappnen. Doch viele Staaten traten effektiven Regeln entgegen. Ein internes EU-Dokument macht nun das Ausma&szlig; des Streits deutlich.<br>\nDer Notfallplan der EU f&uuml;r den Fall einer drohenden Gaskrise im Herbst und Winter ist auf Druck einiger Mitgliedsstaaten st&auml;rker abgeschw&auml;cht worden als bisher bekannt war. Das geht aus dem j&uuml;ngsten internen Entwurf f&uuml;r eine Ratsverordnung &ldquo;&uuml;ber koordinierte Ma&szlig;nahmen zur Senkung der Gasnachfrage&rdquo; (GS-VO) hervor, der Telepolis exklusiv vorliegt. Das Dokument war in der vergangenen Woche unter Hochdruck erarbeitet worden und hatte unter den EU-Mitgliedsstaaten massive Debatten provoziert.<br>\nVor allem der Versuch der EU-Kommission, verpflichtende Gas-Sparziele festzulegen, war auf Widerstand gesto&szlig;en. Letztlich scheiterte dieses Vorhaben in seiner urspr&uuml;nglichen Form an der Gegenwehr meist s&uuml;deurop&auml;ischer Staaten, aber auch Frankreichs.<br>\nDie Bundesregierung hingegen konnte sich mit ihren ambitionierten Zielen nicht durchsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Exklusiv-So-haben-die-EU-Staaten-ihren-Gas-Notfallplan-zum-Scheitern-gebracht-7192379.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Maskenpflicht in Innenr&auml;umen: Wollen wir die maskierte Gesellschaft?<\/strong><br>\n&Uuml;ber kurz oder lang werden sich ohnehin alle mit Covid infizieren, meint der Schriftsteller Daniel Kehlmann. Also kann man auf die Maskenpflicht verzichten. Gesicht zeigen ist au&szlig;erdem eine zivilisatorische Errungenschaft.<br>\nDer Herbst kommt, und der Deutsche verh&uuml;llt sein Gesicht. So sieht die gesellschaftspolitische Vision der Regierung aus. Alles, was man einst gegen religi&ouml;se oder politische Vermummung eingewendet hat, scheint pl&ouml;tzlich nebens&auml;chlich, und der Umstand, dass es in Deutschland bereits unz&auml;hlige Kinder gibt, die das menschliche Gesicht f&uuml;r etwas Obsz&ouml;nes halten, das man ebenso wenig entbl&ouml;&szlig;t herumtragen sollte wie Ges&auml;&szlig; und Genital, scheint nicht wichtig gegen&uuml;ber der Gefahr einer Krankheit, die zwar jetzt gerade gebannt sei, aber im Herbst wieder mit Wucht zuschlagen werde.<br>\nDoch ist das &uuml;berhaupt so? Die Impfung funktioniert schlie&szlig;lich im Herbst so gut wie im Sommer, und wenn man den Virologen glauben darf, ist es weder m&ouml;glich noch n&ouml;tig, zu vermeiden, dass wir uns alle in den kommenden Jahren wiederholt infizieren: Die Impfung sei gewisserma&szlig;en das Aufspringen auf einen fahrenden Zug, so Christian Drosten in seinem Podcast; sei man einmal auf diesem Zug, so rolle er, und das Immunsystem erfahre immer neue Updates durch die Krankheit selbst. Mit anderen Worten: Wir werden uns alle mit Covid infizieren, und zwar wieder und wieder; das ist in keiner Weise er&shy;freulich, aber es ist unvermeidlich, und es ist auch dank der Impfung keine Katastrophe mehr.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gastbeitrag-von-daniel-kehlmann-maskenpflicht-beenden-18205519.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/politik\/2022-07-29\/3fcacbb3240782a38570560eae874d60\/?popup=user.lf-ns\">FAZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Denk&rsquo; ich an Corona im Herbst<\/strong><br>\nCovid-19 Kommt im Corona-Herbst wieder die Maskenpflicht f&uuml;r Kinder und Jugendliche an Schulen? Es w&auml;re fatal<br>\nDa werden dieser Tage neue Regelungen zur Maskenpflicht diskutiert, aber kaum jemanden juckt es, man hat die Sonnenbrille auf, und wenn Verwandte, Kolleginnen oder Freunde an Omikron erkranken, w&uuml;nscht man herzlich gute Besserung. Kinder und Jugendliche vergessen die extrem belastende Schulzeit w&auml;hrend Corona in den Ferien hoffentlich komplett, die meisten sind resilient. So viel Unbek&uuml;mmertheit ist eine g&uuml;nstige Gelegenheit f&uuml;r PolitikerInnen, Umstrittenes ohne viel Aufsehen vorzubereiten, praktisch durchzuwinken. W&auml;hrend wir d&ouml;sen, hecken SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann (FDP) ein neues Infektionsschutzgesetz aus, und auch der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) d&ouml;st nicht. Hier hie&szlig; es j&uuml;ngst, die Schulen seien auf den Corona-Herbst schlecht vorbereitet, ihr Vorsitzender Udo Beckmann warnte vor erneuten Schulschlie&szlig;ungen.<br>\nWie bitte?! Wird uns damit, entgegen allen Beteuerungen, etwa wieder ernsthaft gedroht? Vielleicht so lange gedroht, bis die Maskenpflicht f&uuml;r Sch&uuml;lerInnen als das geringere &Uuml;bel erachtet wird?<br>\nUnd wird man dann, wenn die Inzidenzen steigen, die Schulen trotzdem wieder schlie&szlig;en &bdquo;m&uuml;ssen&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/katharina-schmitz\/maskenpflicht-und-schulschliessungen-was-der-karl-lauterbach-plant\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Maskendeals: Millionenauftrag f&uuml;r fragw&uuml;rdigen H&auml;ndler<\/strong><br>\nMit falschen Angaben erhielt die Firma Enlipa GmbH Masken-Auftr&auml;ge in Millionenh&ouml;he. Besonders erfolgreich in Bayern, wie BR-Recherchen belegen. Der Fall soll Thema im U-Ausschuss des Landtags werden.<br>\nTeils falsche Kundenreferenzen, unerlaubt verwendete Logos oder eine angebliche Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern: Damit hat der Textilh&auml;ndler Enlipa aus Nordrhein-Westfalen zu Beginn der Pandemie versucht, bundesweit Schutzmasken zu verkaufen.<br>\nIn Mails, einer Werbebrosch&uuml;re und auf der Homepage hat die Firma Enlipa mit angeblichen Kunden geworben. So auch mit dem Land Hessen. Doch das hat nie Masken bei Enlipa bestellt. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ern sich auf Anfrage unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, das baden-w&uuml;rttembergische Ministerium f&uuml;r Soziales, Gesundheit und Integration oder die Uniklinik K&ouml;ln. Nachdem der Bayerische Rundfunk (BR) im Fr&uuml;hjahr 2022 die Kunden kontaktierte, verschwanden die Logos von der Enlipa-Homepage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/br-recherche\/maskendeals-bayern-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wichtige Zeugin soll zu Maskenaff&auml;re aussagen: &bdquo;Seit 1946 keine so respektlose Maskerade vor dem Landtag&ldquo;<\/strong><br>\nDas Versteckspiel endet um 9.07 Uhr (27. Juli). Aber nur ein bisschen. Ums Eck gebogen kommt die Zeugin, genauer gesagt: ein vermummtes Etwas. Andrea Tandler hat sich in ein wallendes Kleid und einen Schal geh&uuml;llt, eine FFP2-Maske aufgesetzt, dazu eine dunkle Sonnenbrille, und dar&uuml;ber eine blaue Baseball-Kappe. In diesem Aufzug, wortlos und flankiert von einer Anw&auml;ltin, will sie an den Kameras vorbeikommen in den Sitzungssaal. Es war der Anfang eines bizarren Auftritts vor dem Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags.<br>\n&Uuml;ber Monate hat Tandler versucht, der Befragung zu entgehen. Leider verhindert. Leider erkrankt. Leider noch immer erkrankt. Bis dem Ausschuss der Kragen platzte, er &uuml;ber Ordnungsgeld und Vorf&uuml;hrung durch die Polizei sinnierte und eine amts&auml;rztliche Untersuchung anordnete. Der Amtsarzt notierte: vernehmungsf&auml;hig, notfalls mit Sonnenbrille gegen eine m&ouml;gliche Lichtallergie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/aussage-maskenaffaere-bayern-tandler-maske-landtag-zeugin-brille-abgeordnete-sauer-91693652.html\">Merkur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lauterbach bringt Krankenkassenbeitr&auml;ge in Rekordh&ouml;he auf den Weg &ndash; und kippt Pharma-Soli<\/strong><br>\nDie Beitr&auml;ge sollen auf durchschnittlich 16,2 Prozent des Bruttolohns steigen. Das ist nicht die einzige Teuerung, die der Gesundheitsminister auf den Weg bringt.<br>\nMit 15 Minuten Versp&auml;tung k&uuml;ndigte Gesundheitsminister Karl Lauterbach am Mittwoch an, was er Wochen zuvor mit einem Gesetzentwurf vorbereitet hatte: Die Bundesregierung wird Beitr&auml;ge f&uuml;r die gesetzliche Krankenversicherung in Rekordh&ouml;he auf den Weg bringen. Die Pressekonferenz hatte sich wegen der andauernden Kabinettssitzung verz&ouml;gert, in der der SPD-Politiker zuvor die Zustimmung der beteiligten Minister einholte &ndash; insbesondere von Finanzminister Christian Lindner (FDP).<br>\nAus dem Hause kam massive Kritik an Lauterbachs Pl&auml;nen gegen das gewaltige Defizit der Krankenkassen, das der Minister auf 17 Milliarden Euro beziffert. Nicht nur soll der Zusatzbeitrag von 1,3 Prozent um 0,3 Prozentpunkte steigen.<br>\nVorgesehen sind auch der Abbau der Finanzreserven der Kassen um vier Milliarden Euro, ein Steuerzuschuss von zwei Milliarden Euro, der Wegfall der Extra-Honorierung f&uuml;r Neupatienten und Einschnitte f&uuml;r die Pharmaindustrie. Insbesondere gegen letztere Ma&szlig;nahmen richtete sich der Widerstand in Lindners Haus, der sich nun auch im finalen Kabinettsentwurf zeigt: Dort ist die urspr&uuml;nglich von Lauterbach geplante Solidarabgabe von Pharmakonzernen in H&ouml;he von einer Milliarde Euro nicht mehr zu finden.<br>\nDie Branche warnte vor massivem Arbeitsplatzabbau und dass Investitionen in Milliardenh&ouml;he ausblieben. Stattdessen k&uuml;ndigte Lauterbach an, dass der Herstellerrabatt f&uuml;r patentgesch&uuml;tzte Medikamente von sieben auf zw&ouml;lf Prozent erh&ouml;ht werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/beitragserhoehung-lauterbach-bringt-krankenkassenbeitraege-in-rekordhoehe-auf-den-weg-und-kippt-pharma-soli\/28552912.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutlicher Geburtenr&uuml;ckgang von Januar bis April 2022<\/strong><br>\nVon Januar bis April 2022 kamen nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen rund 222 000 Kinder zur Welt. Anders als im Vergleichszeitraum des Jahres 2021 nahmen die Geburtenzahlen Anfang 2022 ab. Zuletzt wurde eine &auml;hnliche Geburtenzahl im Jahr 2014 (223 240) nachgewiesen.<br>\nIm Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021 betrug in Deutschland der R&uuml;ckgang 10,8 %. In Westdeutschland nahm die Geburtenzahl um 10,0 % ab, in Ostdeutschland einschlie&szlig;lich Berlin um knapp 14,6 % (ohne Berlin 14,0 %).<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich stark hat bisher die Zahl der Geburten der zweiten Kinder (-12,8 %) abgenommen; bei den Geburten der ersten Kinder betrug der R&uuml;ckgang 10,2 % und bei den dritten und weiteren Kindern 8,3 %.<br>\nBei M&uuml;ttern mit deutscher Staatsangeh&ouml;rigkeit nahm die Geburtenzahl mit -11,6 % st&auml;rker ab, als bei den M&uuml;ttern ohne deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit (-8,4 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Bevoelkerung\/Geburten\/geburten-2021.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wird zu diesem Befund eine Ursachenforschung betrieben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Assange: Australische &Auml;rzte warnen vor Tod<\/strong><br>\nCanberra. Unterst&uuml;tzer von Julian Assange haben in Australien einen Aufruf an den Premierminister gerichtet, im Auslieferungsverfahren des Wikileaks-Gr&uuml;nders an die USA zu intervenieren. Mehr als 100 Menschen versammelten sich am Donnerstag auf dem Rasen vor dem Parlamentsgeb&auml;ude in Canberra, um die Regierung zum Handeln aufzufordern, wie australische Medien berichteten. Die dortigen &raquo;Doctors for Assange&laquo; warnten davor, dass der in London inhaftierte Journalist in den kommenden Monaten im Gef&auml;ngnis sterben k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431429.assange-australische-%C3%A4rzte-warnen-vor-tod.html%20\">junge Welt <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Humanizing Julian Assange<\/strong><br>\nA few weeks ago I wrote a piece about the prevailing public attitude toward Julian Assange, &ldquo;The Assange Animus and the Spy Trial Ahead,&rdquo; in which I tried to flesh out the changing posture toward Wikileaks and Assange&rsquo;s perceived personality disorderliness. I began, &ldquo;There&rsquo;s a schadenfreude going around when it comes to Julian Assange. I can feel the seethe and bristle crawling up my neck. Some people seem to want him to suffer for what he&rsquo;s done.&rdquo;  It bothers me. [&hellip;]<br>\nThis is an important exchange that tells an awful lot about how the MSM (PBS here) treats adversarial and independent journalists &mdash; like bolshy junior siblings. Note that Judy (a member of the Council on Foreign Relations, a think tank) begins with the assumption that the emails referenced were the results of a Russian &ldquo;hack.&rdquo; Assange needs to begin by immediately correcting her, explaining the difference between leaks (insider) and hacks (outsider), and telling her that they were leaked emails &mdash; indeed, says:<br>\nWell, I can reveal to you the source of the information today. The source of the information is the Democratic Party. It is Debbie Wasserman Schultz. It is the chief financial officer. It is the communications officer, Luis Miranda, in fact all these people who have just been fired, and another (INAUDIBLE) so that&rsquo;s the source of the information that&rsquo;s known.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2022\/07\/28\/humanizing-julian-assange\/%20\">Counterpunch <\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Assange advocates quote Kennedy to Kennedy<\/strong><br>\nSupporters of Julian Assange have written to new US ambassador to Australia Caroline Kennedy calling for the release of the WikiLeaks founder.<br>\nAdvocates for the 50-year-old Australian journalist have gathered outside Parliament House in Canberra, in the wake of his appeal to the High Court in London to block his extradition to the US to face criminal charges.<br>\nIt&rsquo;s the latest step of a legal battle that has dragged on for more than a decade.<br>\nFilmmaker James Ricketson, who spent 15 months in a Cambodian prison over espionage charges before being pardoned, has written a letter to Ms Kennedy quoting her late father, the former US president.<br>\n&ldquo;The very word &lsquo;secrecy&rsquo; is repugnant in a free and open society,&rdquo; John F. Kennedy said in April 1961.<br>\n&ldquo;No president should fear public scrutiny of his program.<br>\n&ldquo;For from that scrutiny comes understanding, and from that understanding comes support or opposition. And both are necessary.&rdquo; [&hellip;]<br>\nMr Albanese has said he didn&rsquo;t see the purpose of the &ldquo;ongoing pursuit&rdquo; of Assange, but he insists the government will deal with the matter through diplomatic channels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aapnews.com.au\/news\/advocates-for-assange-gather-in-canberra\/YxXmInx%20\">aapnews <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> &Auml;hnlich wie die Minister Baerbock und Habeck hatte sich der jetzige australische Premierminister Anthony Albanese auf der Oppositionsbank f&uuml;r Julian Assange ausgesprochen. Alle drei scheinen dies in Regierungs&auml;mtern nicht durchhalten zu k&ouml;nnen, oder wollen. Assange war um einiges mutiger als er mit der Ver&ouml;ffentlichung der Clinton Emails auch den &ldquo;liberalen&rdquo; Teil der USA, der ihn vorher noch hofiert hatte, gegen sich aufbrachte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingskrise im Mittelmeer: Bundesregierung setzt weiter auf Libyen<\/strong><br>\nErtrunkene Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer, R&uuml;ckf&uuml;hrungen in libysche Folterlager und ein permanenter Bruch des V&ouml;lkerrechts: Eigentlich wollte die neue Bundesregierung dem ein Ende setzen. Doch davon kann nach Monitor-Recherchen keine Rede sein.<br>\nEs sind Jagdszenen, die die Seenotretter von der Initiative &ldquo;Sea-Watch&rdquo; regelm&auml;&szlig;ig aus der Luft dokumentieren. Die so genannte libysche K&uuml;stenwache verfolgt Fl&uuml;chtlingsboote, die versuchen nach Europa zu fliehen und den Milizen zu entkommen. Doch sie haben keine Chance, werden abgefangen und nach Libyen zur&uuml;ckgebracht, wo ihnen Folter und Misshandlungen drohen. Zahlreiche Videoaufnahmen solcher Abfangaktionen liegen dem ARD-Magazin Monitor vor, die j&uuml;ngste stammt aus dieser Woche.<br>\nDabei sollte es solche Aktionen nach dem Willen der heutigen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock eigentlich gar nicht mehr geben. Immer wieder hatte die Gr&uuml;nen-Politikerin in der Vergangenheit die Zusammenarbeit mit Libyen im Mittelmeer scharf kritisiert: &ldquo;Europa droht sich weiter von seinem Wertegef&uuml;ge zu verabschieden, denn wer auf R&uuml;ckweisung auf hoher See setzt, Menschen an die libysche K&uuml;stenwache &uuml;berf&uuml;hrt, der bricht mit dem V&ouml;lkerrecht&rdquo;, kritisierte sie etwa im Juni 2018, als die Gr&uuml;nen noch in der Opposition waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/monitor\/seenotrettung-libyen-kuestenwache-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ich m&ouml;chte Geld f&uuml;r Panzer und Drohnen spenden &ndash; lasst mich endlich!<\/strong><br>\nDie Spendenbereitschaft f&uuml;r humanit&auml;re Zwecke ist gro&szlig;, doch was die Ukraine wirklich braucht, sind Waffen. Als deutscher B&uuml;rger ist man ohnm&auml;chtig und muss sich darauf verlassen, dass der Staat t&auml;tig wird. Oder doch nicht? Litauen und Polen zeigen, dass es auch anders geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article240168701\/Ukraine-Ich-moechte-Geld-fuer-Panzer-spenden-lasst-mich-endlich.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.A.:<\/strong> Wenn es nicht so traurig w&auml;re, m&uuml;sste man lauthals lachen. Der Autor beklagt, dass es in Deutschland, anders als in Polen oder in baltischen Staaten, kaum m&ouml;glich sei, Geld f&uuml;r schwere Waffen f&uuml;r die Ukraine zu spenden. Dort, so schw&auml;rmt der Autor, w&uuml;rden sogar Frauen und Kinder Geld spenden, um Drohnen oder Panzer f&uuml;r die Ukraine zu kaufen. Noch ein Beitrag auf Welt online, bei dem man nicht wei&szlig;, ob man lachen oder weinen soll, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article240167033\/Ukraine-Krieg-Edeka-benennt-Eissorte-Moskauer-Art-um.html\">findet man hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Es wird berichtet, dass Edeka eine Eiskremsorte umbenannt hat. Bisher hatte das Eis die Zusatzbezeichnung &ldquo;Moskauer Art&rdquo;, jetzt hei&szlig;t es &ldquo;Kiewer Art&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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