{"id":86499,"date":"2022-08-02T08:40:43","date_gmt":"2022-08-02T06:40:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499"},"modified":"2022-08-02T08:40:43","modified_gmt":"2022-08-02T06:40:43","slug":"hinweise-des-tages-4163","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h01\">Maskendeals, Pfusch am Flughafen, Wirecard-Skandal: Der Staat ist kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h02\">Die Armut ruft: &bdquo;Seht mich an, es gibt mich noch in euerm ach so reichen Land&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h03\">Kriege f&ouml;rdern einen Hurra-Militarismus &ndash; auch in Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h04\">&raquo;Mit R&uuml;stungsexporten wird &Ouml;l ins Feuer gegossen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h05\">Pr&auml;sident Selenskyjs geheime Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h06\">Wie in der Ukraine: Im Kosovo sch&uuml;rt dieselbe westliche &ldquo;unsichtbare Hand&rdquo; den Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h07\">Krieg sch&auml;digt Umwelt und Klima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h08\">Finger am Abzug: BRD und atomare R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h09\">Arbeit in Behindertenwerkst&auml;tten: F&uuml;r eine Handvoll Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h10\">Belarus bekommt &raquo;Soberana plus&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h11\">Top-Insider von Rola bzw. T-Systems als neue Lobby-Vertreter von Palantir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h12\">USA und Europa k&ouml;nnten schon bald eine gigantische Datenbank mit unseren biometrischen Daten schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h13\">Kaffeehauskette Tim Hortons will &Uuml;berwachungsopfer mit Kaffee abspeisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86499#h14\">&ldquo;Nur vorgeschobene Argumente&rdquo; Transparency beklagt Schlupfl&ouml;cher im Lobbyregister<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Maskendeals, Pfusch am Flughafen, Wirecard-Skandal: Der Staat ist kaputt<\/strong><br>\nWir m&uuml;ssen jetzt investieren und in die Wirtschaft eingreifen, um hohe &ouml;konomische Kosten in der Zukunft abzuwenden. Die Politik ist damit &uuml;berfordert.<br>\nWenn mein Vater in den 80er-Jahren in S&uuml;ditalien von Deutschland erz&auml;hlte, schwang dabei immer eine Mischung aus Bewunderung und Spott mit. Er machte sich dar&uuml;ber lustig, wie man im Restaurant die Rechnung selbst unter Freunden mit dem Taschenrechner aufteilte. Gleichwohl schw&auml;rmte er von Z&uuml;gen, die sauber und p&uuml;nktlich waren, und lobte die deutsche Ingenieurskunst.<br>\nDas letzte Mal, als ich mit meinem Sohn per Bahn von Berlin nach Neapel reiste, weil er der Umwelt zuliebe nicht fliegen wollte, ben&ouml;tigten wir 24 Stunden. Der Grund waren nicht die Anschlussz&uuml;ge in Italien, sondern ein technischer Defekt in Deutschland. Deutsche Vita statt Dolce Vita steht jetzt immer &ouml;fter f&uuml;r den unf&auml;higen Staat, der dabei auch meist zur Beute wird.<br>\nDie Liste ist lang: Maskendeals, Pfusch am Bau beim Berliner Flughafen, Wirecard-Skandal, die Pl&uuml;nderung der Staatskasse mit Cum-Ex-Aktiengesch&auml;ften, Deutsche-Bahn-Horror oder Bundeswehrsoldaten ohne trockene Unterw&auml;sche &ndash; obwohl der deutsche Wehretat schon vor der &bdquo;Zeitenwende&ldquo; so hoch war wie in Frankreich oder Gro&szlig;britannien.<br>\nOb Corona-, Klima- oder Gas-Krise: Der Staat ist zunehmend &uuml;berfordert. Auch wenn Wohlstand und Sicherheit in Deutschland f&uuml;r viele Menschen immer noch h&ouml;her sind als in anderen Teilen der Welt, nimmt das Vertrauen in Politik und Institutionen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prod.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/maskendeals-pfusch-am-flughafen-wirecard-skandal-der-staat-ist-kaputt-li.250102\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Armut ruft: &bdquo;Seht mich an, es gibt mich noch in euerm ach so reichen Land&ldquo;<\/strong><br>\nSteigende Lebensmittelpreise erinnern an ein fast vergessenes Problem: Ern&auml;hrungsarmut. Wissenschaftler warnen vor den fatalen Folgen vor allem f&uuml;r Kinder. (&hellip;)<br>\nSeit Thilo Sarrazins Hartz-IV-Speiseplan haben die Ratschl&auml;ge Konjunktur, wie sich Menschen mit wenig Geld angeblich gut und gesund ern&auml;hren k&ouml;nnen. Maria, blaue Jeans &uuml;ber den Flip-Flops, schwarzes T-Shirt, die langen Haare akkurat zum Dutt gebunden, kann sie nicht mehr h&ouml;ren: &bdquo;Wir kriegen immer Spartipps, dabei sind wir doch die Profis im Sparen.&ldquo; Was gesundes Essen ist, muss ihr niemand erkl&auml;ren. Mehr als zehn Jahre hat sie als K&ouml;chin gearbeitet, sprach in Schulen &uuml;ber gute Ern&auml;hrung, gab Kurse f&uuml;r Wohnungslose. Wenn sie davon erz&auml;hlt, verblassen die Ringe unter den Augen, die jetzt nicht mehr m&uuml;de aussehen, sondern leuchten. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Verborgenen Hunger&ldquo; nennen Mediziner eine Mangelern&auml;hrung, bei der es Menschen nicht an Kalorien fehlt, sie aber mit Vitaminen oder Mineralstoffen kritisch unterversorgt sind. Es ist ein Hunger, den wir nicht sehen, der auch existiert, wenn es Kalorien im &Uuml;berfluss gibt &ndash; sogar &Uuml;bergewichtige k&ouml;nnen mangelern&auml;hrt sein. Das ist wichtig zu verstehen, wenn es hei&szlig;t: Mitten in Deutschland gibt es &bdquo;armutsbedingte Mangelern&auml;hrung und teils auch Hunger&ldquo;.<br>\nSo deutlich notierte es der Wissenschaftliche Beirat des Bundesern&auml;hrungsministeriums 2020 in einem Gutachten. Seitdem, man muss es so hart sagen, wird dieses Problem eher gef&ouml;rdert denn gel&ouml;st. Zum Jahreswechsel stiegen die Hartz-IV-S&auml;tze um 0,76 Prozent &ndash; nachdem Lebensmittel in den zw&ouml;lf Monaten zuvor fast f&uuml;nf Prozent teurer geworden waren. Dann kam der Krieg, und die Preise stiegen noch st&auml;rker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-armut-ruft-seht-mich-an-es-gibt-mich-noch-in-euerm-ach-so-reichen-land-li.250099\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Armut nimmt im &ldquo;besten Deutschland aller Zeiten&rdquo; zu, aber die herrschende Politik scheint sich seit vielen Jahren f&uuml;r diese Problematik nicht zu interessieren &ndash; au&szlig;er reichlich Lippenbekenntnissen ist eindeutig zu wenig passiert. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kriege f&ouml;rdern einen Hurra-Militarismus &ndash; auch in Medien<\/strong><br>\nGef&uuml;hle wie Altruismus und Solidarit&auml;t werden ausgenutzt. Stimmen der Friedfertigkeit bleiben auf der Strecke. [&hellip;]<br>\nDie fotografische Darstellung rund um den &laquo;Volkswiderstand&raquo; in der Ukraine hat Elemente von Trag&ouml;die und von Groteske. Man kann einerseits keinem Menschen den Respekt versagen, der den Mut hat, seine Heimat unter Lebensgefahr zu verteidigen, selbst wenn seine Argumente sich mehr auf Emotionen als auf Fakten st&uuml;tzen. Andererseits sollten Vernunft und Realit&auml;tswahrnehmung oberstes Gebot sein, wo es um Leben oder Tod geht. Elite-Einheiten der Infanterie lernen den H&auml;userkampf mit seinen komplexen taktischen Problemen in einer langen Ausbildung. Es w&auml;re daher kalter Zynismus, milit&auml;risch unerfahrene Menschen zu bewaffnen und in eine Gefechtssituation zu schicken, in der sie kaum Chancen auf Effizienz oder &Uuml;berleben haben.<br>\nPortr&auml;tfotos von Zivilisten mit Sturmgewehren geh&ouml;ren zur Propaganda der Regierung in Kiew. Da wurden Leute als Symbol des Widerstandswillens fotografiert, denen man nicht sagt, dass sie das Material sind, das f&uuml;r einen Betrug gebraucht wird. Sie werden im Wohnzimmer als Heldinnen und Helden fotografiert, draussen auf der Strasse sind sie billiges Kanonenfutter.<br>\nSolche Bilder sind aber nur Teil einer weitaus tieferliegenden ideologischen Grundstr&ouml;mung, oder bildlich gesagt: einer kulturellen Grundwasserverseuchung auf dem gesamten Terrain dieses Konfliktes. Da ist unter der Oberfl&auml;che der zivilisatorischen Wertegemeinschaft ein Hurra-Militarismus zum Vorschein gekommen, den man lange &uuml;berwunden glaubte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/kriege-foerdern-einen-hurra-militarismus-auch-in-medien\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Mit R&uuml;stungsexporten wird &Ouml;l ins Feuer gegossen&laquo;<\/strong><br>\nBRD l&auml;sst schwere Waffen an Ukraine liefern &ndash; und versperrt so den Weg zu Friedensverhandlungen. Ein Gespr&auml;ch mit Paul Russmann<br>\nPaul Russmann ist im Beirat von &raquo;Ohne R&uuml;stung Leben&laquo; und war bis 2017 Sprecher der Kampagne &raquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel&laquo;<br>\nVergangene Woche wurde gemeldet, dass die Bundesregierung dem Waffenhersteller Krauss-Maffei Wegmann genehmige, 100 Panzerhaubitzen und 30 &raquo;Gepard&laquo;-Panzer an die Ukraine zu liefern. Stimmen Sie in den Chor derjenigen mit ein, die solche Entscheidungen bejubeln?<br>\nWer solchen Waffenlieferungen zustimmt, muss sich fragen lassen, in welchen Situationen man &uuml;berhaupt noch zur&uuml;ckhaltend sein will. Liefert man der Ukraine Waffen, m&uuml;sste man das bei anderen &uuml;berfallenen Regionen ebenfalls tun. Nur geschieht das nicht, im Gegenteil: Deutschland liefert Waffen etwa an &Auml;gypten, Katar und weitere Staaten der Kriegsallianz, die den Jemen &uuml;berfallen hat. Es ist verst&auml;ndlich, wenn Ukrainerinnen und Ukrainer den Wunsch haben, Putins Angriffskrieg etwas entgegenzusetzen, und das Recht der Selbstverteidigung in Anspruch nehmen. Allerdings haben diese Kriegswaffen auch Reichweite &uuml;ber die eigene Staatsgrenze hinaus. Ganz allgemein l&auml;sst sich feststellen, dass mit R&uuml;stungsexporten immer &Ouml;l ins Feuer schwelender und bestehender Konflikte gegossen wird, die dadurch verl&auml;ngert werden. Dabei m&uuml;sste es doch das Ziel sein, dem Krieg den N&auml;hrboden zu entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431713.kriegslogik-mit-r%C3%BCstungsexporten-wird-%C3%B6l-ins-feuer-gegossen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Russland verf&uuml;gt immer noch &uuml;ber die Eskalationsdominanz&rdquo;<\/strong><br>\nReiner Schwalb &uuml;ber die Perspektiven nach f&uuml;nf Monaten Krieg in der Ukraine, den Sinn von Waffenlieferungen und warum wir das Ende des Krieges nicht unt&auml;tig abwarten sollten.<br>\nHerr Schwalb, f&uuml;nf Monate nach Kriegsbeginn hat sich der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj vor knapp einer Woche siegessicher gezeigt. Teilen Sie seinen Optimismus?<br>\nReiner Schwalb: Sein Optimismus ist sicherlich wichtig und notwendig, alleine um die Motivation und den Kampfeswillen der ukrainischen Streitkr&auml;fte und auch der Bev&ouml;lkerung aufrechtzuerhalten. Die Frage nach Siegessicherheit ist nicht so einfach zu beantworten. Was bedeutet f&uuml;r Pr&auml;sident Selenskyj Sieg? Ist es eine R&uuml;ckeroberung des gesamten ukrainischen Territoriums, ein milit&auml;risches Erreichen des Zustandes vor dem 24.02. und dem russischen &Uuml;berfall? Sind es Friedensverhandlungen, die eine Option auf eine Wiedereingliederung aller besetzten Gebiete erm&ouml;glicht?<br>\nEiner der gro&szlig;en strategischen Denker des letzten Jahrhunderts, Lidell Hart, schrieb: &ldquo;The object in war is a better state of peace &mdash; even if only from your own point of view.&rdquo; (Etwa: &ldquo;Das Ziel im Krieg liegt in einem besser ausgestalteten Frieden &ndash; wenn auch nur vom eigenen Standpunkt aus betrachtet.&rdquo;) Deswegen sei es wichtig, den Krieg immer unter der Ber&uuml;cksichtigung zu f&uuml;hren, welchen Frieden man erreichen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Russland-verfuegt-immer-noch-ueber-die-Eskalationsdominanz-7194125.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pr&auml;sident Selenskyjs geheime Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nEnth&uuml;llungen &uuml;ber Offshore-Konten, ein Film, der nicht gezeigt werden darf &ndash; und dann &bdquo;Wagnergate&ldquo;. Zwei Journalisten enth&uuml;llen, in welchem Krieg sich die Ukraine bereits im Sommer vor Putins &Uuml;berfall befand. Besonders ein Skandal stellt den Pr&auml;sidenten blo&szlig;. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Wagnergate&ldquo; kommt zu einem besonders ungl&uuml;cklichen Zeitpunkt. Im Laufe des Jahres 2021 beginnt Russland, eine gro&szlig;e Streitmacht an der ukrainischen Grenze zusammenzuziehen. Sowohl in Kiew als auch in den westlichen Hauptst&auml;dten wird offen &uuml;ber einen bevorstehenden Krieg gesprochen. Einige Ukrainer fragen sich laut, ob die Regierung Selenskyj in der Lage sei, der wachsenden russischen Bedrohung zu begegnen. Um die Lage zu beruhigen, beschlie&szlig;t Selenskyj, am 26. November eine Pressekonferenz zu geben.<br>\nDer Pr&auml;sident erkl&auml;rt, dass er die &bdquo;Operation Wagner&ldquo; wegen der enormen Risiken und der vielen offenen Fragen nicht habe genehmigen wollen. Zum Beispiel wegen der Gefahr, dass andere Passagiere an Bord des Flugzeugs h&auml;tten verletzt werden k&ouml;nnen. Auch wegen des internationalen Proteststurms infolge der Entf&uuml;hrung eines t&uuml;rkischen Flugzeugs im ukrainischen Luftraum. Die Journalisten sind damit nicht sofort zufrieden, sie stellen alle m&ouml;glichen Fragen, und die Pressekonferenz dauert schon mehrere Stunden. Der Pr&auml;sident wirkt ersch&ouml;pft.<br>\nWie hoch die Wahrscheinlichkeit eines gro&szlig;en Krieges mit Russland sei, m&ouml;chte ein Reporter wissen. &bdquo;Ich glaube, wir leben seit acht Jahren in einem Kriegszustand&ldquo;, antwortet Selenskyj barsch. &bdquo;Wir erhalten jeden Tag Informationen, auch von den Diensten der Partnerl&auml;nder, die uns unterst&uuml;tzen.&ldquo; Er f&auml;hrt fort: &bdquo;Wir haben sogar eine Tonaufnahme, auf der Ukrainer und Russen &uuml;ber die Beteiligung von Rinat Achmetow an einem Staatsstreich in der Ukraine sprechen.&ldquo; Die Journalisten fangen eilig an, WhatsApp-Nachrichten zu schreiben und zu twittern. &bdquo;Mehr kann ich Ihnen jetzt nicht sagen&ldquo;, schlie&szlig;t Selenskyj. &bdquo;Ich kann nur sagen, dass ich nicht Janukowytsch bin. Ich habe nicht die Absicht wegzulaufen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus240130237\/Insider-Biografie-Praesident-Selenskyjs-geheime-Geschaefte.html\">Welt Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Dokumentation: Offshore-Gesch&auml;fte: Selenskyj und Kolomojskyj in den Pandora-Papers<\/strong><br>\nAm 2. Oktober 2021 informierte das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) die Welt&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Existenz der so genannten Pandora-Papers, eines Daten-Leaks von 12 Millionen Dokumente aus 14 Quellen. Diese enthalten auch Daten zu bisher unbekannten Offshore-Gesch&auml;ften des &ldquo;Kwartal-95&rdquo;-Netzwerkes um den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskij und dessen Verbindungen zu dem Oligarchen Ihor Kolomoiskij und der von ihm bis 2016 betriebenen und dann verstaatlichten &ldquo;PrivatBank&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/europa\/ukraine\/342240\/dokumentation-offshore-geschaefte-selenskyj-und-kolomojskyj-in-den-pandora-papers\/\">bpb<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie in der Ukraine: Im Kosovo sch&uuml;rt dieselbe westliche &ldquo;unsichtbare Hand&rdquo; den Konflikt<\/strong><br>\nAuch im Fall des Kosovo &uuml;bt der Westen keinerlei Druck auf die von ihm unterst&uuml;tzte Seite aus, sich an ein internationales Abkommen zu halten. Und es sieht auch nicht danach aus, dass die USA und die EU etwas unternehmen werden, um grundlegend zu einer friedlichen L&ouml;sung dieser Krise beizutragen. Der Vergleich zur Ukraine dr&auml;ngt sich auf. (&hellip;)<br>\nVom Kosovo bis zur Ukraine scheint es ein Muster in Bezug auf Vereinbarungen zu geben, an denen westliche M&auml;chte beteiligt sind. Seit Beginn der diesj&auml;hrigen milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine hat die russische Regierung immer wieder betont, dass der Westen Kiew nie dazu gedr&auml;ngt habe, seinen Teil des Friedensabkommens Minsk II von 2015 zu erf&uuml;llen, das darauf abzielte, die Pattsituation mit den Donbass-Republiken zu beenden.<br>\nK&uuml;rzlich gab der ehemalige ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko offen zu, dass die Ukraine nie die Absicht hatte, das Abkommen zu erf&uuml;llen, sondern sich damit nur Zeit kaufte, bis sie eine Armee aufbauen konnte, die in der Lage ist, den Donbass zu &uuml;berrennen.<br>\nDie Situation im Kosovo ist nicht viel anders. Die EU vermittelte im April 2013 ein Abkommen zwischen Pristina und Belgrad, das sogenannte Br&uuml;sseler Abkommen, nach dem Serbien seine parallelen Polizei- und Justizstrukturen im Kosovo aufl&ouml;sen und die Kosovo-Serben von einer Integration in das Rechts- und das Polizeisystem des Kosovo &uuml;berzeugen sollte, ohne jedoch die Unabh&auml;ngigkeit des Territoriums anzuerkennen. Trotz eines gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Aufschreis erf&uuml;llten die Belgrader Beh&ouml;rden ihren Teil der Verpflichtungen des Abkommens.<br>\nEs gab im Abkommen jedoch noch einen zweiten Teil, durch den Pristina verpflichtet wurde, einen serbischen Gemeindeverbund mit erheblichen lokalen Befugnissen zu bilden. Die albanischen Verpflichtungen des Br&uuml;sseler Abkommens wurden bis heute nicht erf&uuml;llt. Oder wie der serbische Pr&auml;sident Aleksandar Vu&#269;i&#263; am 31. Juli feststellte, sind seit der Unterzeichnung des Br&uuml;sseler Abkommens 3.390 Tage vergangen und man sieht immer noch keine Anzeichen einer Assoziierung.<br>\nWie im Fall der Ukraine hat der kollektive Westen absolut keinen Druck auf die von ihm unterst&uuml;tzte kosovarische Seite ausge&uuml;bt, ihren Teil des unterzeichneten internationalen Abkommens zu erf&uuml;llen. Und wieder, wie im Fall der Ukraine, hat dies Pristina dazu ermutigt, eine zunehmend bellizistische Haltung einzunehmen, was sehr wohl zu einem ernsteren Konflikt f&uuml;hren kann. (&hellip;)<br>\nDer serbische Pr&auml;sident hat &ouml;ffentlich erkl&auml;rt, dass Serbien nicht an einem erneuten Konflikt interessiert ist, es aber auch nicht zulassen wird, dass die serbische Bev&ouml;lkerung vom Sicherheitsapparat des Kosovo unterdr&uuml;ckt und missbraucht wird.<br>\nWenn die wichtigsten westlichen M&auml;chte Kurti nicht z&uuml;geln und ihm erlauben, Gewalt anzuwenden und seine angek&uuml;ndigten einseitigen Schritte im September oder sogar fr&uuml;her zu unternehmen, anstatt ihn zu dr&auml;ngen, eine unterzeichnete Vereinbarung zu erf&uuml;llen, kann dies zumindest zwei Dinge bedeuten:<br>\nErstens, dass die Drohung mit neuerlicher Gewalt im Kosovo vom Westen dazu benutzt wird, um hinter den Kulissen weitere Zugest&auml;ndnisse von Belgrad zu erpressen, was mit der Bildung einer neuen serbischen Regierung einherginge, oder zweitens, dass die angeschlagenen politischen Eliten des Westens den Ausbruch eines weiteren Konflikts in Europa wollen und vielleicht auch dringend brauchen. Oder vielleicht sogar beides.<br>\nDas Einzige, was leider schwer vorstellbar bleibt, ist, dass die USA und die EU tats&auml;chlich etwas unternehmen werden, um grundlegend zu einer friedlichen L&ouml;sung dieser Krise beizutragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/144945-wie-in-ukraine-im-kosovo\/\">Aleksandar Pavi&#263; in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krieg sch&auml;digt Umwelt und Klima<\/strong><br>\nImmer mehr Waffen. Immer mehr Krieg. Immer mehr Zerst&ouml;rung. Und immer mehr Umweltsch&auml;den. Krieg und Milit&auml;r sind sch&auml;dlich f&uuml;r Umwelt und Klima. Schon in Man&ouml;vern und bei den t&auml;glichen &Uuml;bungen sto&szlig;en Flugzeuge, Panzer und Co. Unmengen CO2 aus. Im Krieg wird das noch mehr und die Umwelt leidet. Durch Beschuss mit konventioneller oder uranhaltiger Monition. Ein zeithistorischer und aktueller &Uuml;berblick.<br>\nDie gigantische Aufr&uuml;stung, die jetzt auf die Tagesordnung gesetzt worden ist, macht die bevorstehende Weltklimakonferenz in &Auml;gypten beinahe zur Farce. Die Umweltzerst&ouml;rung durch das Milit&auml;r und erst recht durch Kriege findet viel zu wenig Beachtung in der Umweltbewegung, obwohl es gelegentlich wissenschaftliche und journalistische Beitr&auml;ge dazu gibt. Speziell die CO2-Emissionen der R&uuml;stungsindustrie und milit&auml;rischer Aktivit&auml;ten verdienen mehr Aufmerksamkeit. [&hellip;]<br>\nDie Umweltbewegung generell muss wieder zugleich Friedensbewegung werden. Die Umweltbewegung ist das anfangs in den 1970er Jahren gewesen. Versch&auml;rft sich die Klimakrise, dann wird sie noch mehr als bisher zum Katalysator f&uuml;r Umweltkonflikte werden, die wie in Afrika schon heute bewaffnet ausgetragen werden und zum Anlass f&uuml;r milit&auml;rische Interventionen geworden sind.<br>\nOb v&ouml;lkerrechtliche Vertr&auml;ge viel helfen, darf man bezweifeln. Denn sie gelten erst f&uuml;r den Kriegsfall. So verbieten ein Zusatzprotokoll zur Genfer Konvention und das schon 1976 verabschiedete Umweltkriegs&uuml;bereinkommen die milit&auml;rische Nutzung von Umwelt ver&auml;ndernden Techniken. Russland und die Ukraine geh&ouml;ren &uuml;brigens zu den Vertragspartien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/umwelt\/krieg-schaedigt-umwelt-und-klima\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finger am Abzug: BRD und atomare R&uuml;stung<\/strong><br>\nDer Unmut dar&uuml;ber, am atomaren Katzentisch sitzen zu m&uuml;ssen, blubbert zwar regelm&auml;&szlig;ig im Berliner politischen Sumpf auf, es fehlen allerdings Strau&szlig;sche Knaller. Der Verdruss &auml;u&szlig;ert sich in den atombombenliebenden Parteien von SPD bis CSU vor allem in Gejammer, die USA plus Briten und Franzosen betrachteten die Bundesrepublik als atomares Schlachtfeld. Auch das ist richtig: Unter Imperialisten ist das die normale Risikoverteilung &ndash; genannt Wertegemeinschaft. Daher bedarf es, hei&szlig;t es in Berlin regelm&auml;&szlig;ig, der &raquo;nuklearen Teilhabe&laquo;. Die steht deswegen auch im aktuellen Koalitionsvertrag. Versteht sich, dass SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen 2021 vor der Wahl das Gegenteil ank&uuml;ndigten. Im Dezember erschien dann Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock bei einem Treffen der &raquo;Stockholm-Initiative&laquo; f&uuml;r den Atomwaffenverbotsvertrag, dem die BRD aus genannten Gr&uuml;nden nicht beitritt, und definierte, &raquo;St&auml;rke von Au&szlig;enpolitik&laquo; sei, das Thema sollte &raquo;nicht schwarz-wei&szlig;, entweder-oder betrachtet werden&laquo;. So war wieder einmal die Hauptfunktion gr&uuml;ner Politik ausgezeichnet bestimmt. In der Praxis hei&szlig;t das: Baerbock schwenkt beim Zuruf &raquo;Atombombe&laquo; den Cheerleaderpuschel &raquo;atomwaffenfreie Welt&laquo;. Ansonsten gehen z. B. allein f&uuml;r die in den USA bestellten atombombentragenden F-35-Kampfflugzeuge plus bewaffneten Drohnen, Hubschraubern usw. rund 41 Milliarden Euro des &raquo;Zeitenwende&laquo;-Sonderverm&ouml;gens drauf.<br>\nAm Montag morgen holte Baerbock vor dem Abflug zur &Uuml;berpr&uuml;fungskonferenz des &raquo;Atomwaffensperrvertrags&laquo; vorschriftsm&auml;&szlig;ig ihren Tanzwedel heraus und behauptete, es gehe ihr um &raquo;den Einsatz f&uuml;r nukleare Abr&uuml;stung&laquo;. Gem&auml;&szlig; der gr&uuml;nen Zwangschoreographie folgte dem etwas &uuml;ber &raquo;skrupellose und menschenverachtende&laquo; Russen, welche die M&ouml;glichkeit b&ouml;ten, eine &raquo;noch st&auml;rkere transatlantische Partnerschaft&laquo; aufzubauen. Es muss einfach gelingen, der Atombombe n&auml;her zu kommen. Baerbock erf&uuml;llt Strau&szlig;&rsquo; Verm&auml;chtnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431714.finger-am-abzug.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeit in Behindertenwerkst&auml;tten: F&uuml;r eine Handvoll Euro<\/strong><br>\nWerkst&auml;tten f&uuml;r Behinderte bilden einen Niedrigstlohnsektor. Teilweise produzieren sie R&uuml;stungsg&uuml;ter. Ein Besuch bei der Lebenshilfe in Bremerhaven. [&hellip;]<br>\nWerkst&auml;tten f&uuml;r Menschen mit Behinderung bieten jenen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt ohne weitere Unterst&uuml;tzung keine Chance h&auml;tten, einen Ort der Begegnung und Besch&auml;ftigung. Andererseits sind sie ein Niedriglohnsektor, der Behinderte vom ersten Arbeitsmarkt separiert und mit dem sich Unternehmen aus der Verantwortung kaufen, mehr echte Inklusion in ihren Betrieben einzuf&uuml;hren.<br>\nL&auml;ngst sind Werkst&auml;tten keine Bastelstuben mehr, die nur Holzspielzeug und Seifenschalen herstellen, wie sie auch im Shop der taz erh&auml;ltlich sind. Heute vergeben viele Firmen Auftr&auml;ge an Werkst&auml;tten, die sich g&uuml;nstiger per Hand als maschinell erledigen lassen: Dienstleistungsauftr&auml;ge, Verpackungen, Versand, Gartenarbeiten, Montage und Vorarbeiten f&uuml;r die industrielle Produktion. Menschen mit Behinderung fertigen Autoteile f&uuml;r Mercedes Benz, verschicken Werbematerial f&uuml;r Fritz-Kola, sortieren Klapp&shy;boxen f&uuml;r die Drogeriekette dm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Arbeit-in-Behindertenwerkstaetten\/!5867082\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Belarus bekommt &raquo;Soberana plus&laquo;<\/strong><br>\nKubanischer Impfstoff gegen Covid-19 erstmals in Europa zugelassen. Zusammenarbeit verst&auml;rken<br>\nKuba ist es als einzigem Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent gelungen, die Covid-19-Pandemie weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Dazu haben unter anderem f&uuml;nf hochwirksame eigene Vakzine beigetragen, die auf der Insel trotz US-Blockade entwickelt und produziert wurden. Jetzt ist der kubanische Coronaimpfstoff &raquo;Soberana plus&laquo; erstmals auch in Europa registriert worden. Wie die staatliche belarussische Nachrichtenagentur Belta am Donnerstag meldete, hat die Regierung in Minsk dem von Havannas Finlay-Institut entwickelten Vakzin am 26. Juli eine Zulassung erteilt. Dies sei &raquo;ein weiterer Beweis f&uuml;r die Qualit&auml;t der kubanischen Impfstoffe und das Ansehen der Wissenschaft der Insel in der Welt&laquo;, kommentierte die KP-Zeitung Granma. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die kubanischen Impfstoffe ist die Zulassung in Belarus nicht der erste Erfolg in Europa. Im April hatten das Finlay-Institut sowie die Schweizer-italienische Firma Adienne Pharma &amp; Biotech und die italienische Agentur f&uuml;r den wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit Kuba (AICEC) bereits eine Vereinbarung &uuml;ber die Herstellung, Abf&uuml;llung und Verpackung des Vakzins &raquo;Soberana 02&laquo; in Italien unterzeichnet. Dieser speziell f&uuml;r Kinder entwickelte Impfstoff zeichne sich nach den bisherigen Erfahrungen durch einen hohen Schutz aus und verursache kaum Nebenwirkungen, berichtete das Onlineportal Cubadebate. Kubanische Coronavakzine sind bisher in mehreren L&auml;ndern Lateinamerikas, dem Iran und in Vietnam zugelassen worden. Im Iran werden au&szlig;erdem seit Monaten bereits Impfdosen auf Grundlage des kubanischen Wirkstoffes produziert. Kooperationen zur Herstellung bestehen dar&uuml;ber hinaus unter anderem mit China, Argentinien und Venezuela.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431538.medizinische-kooperation-belarus-bekommt-soberana-plus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Top-Insider von Rola bzw. T-Systems als neue Lobby-Vertreter von Palantir<\/strong><br>\nZwei Top-Insider von Rola Security Solutions bzw. T-Systems sind seit kurzem registrierte Lobby-Vertreter der deutschen Tochter der US-Firma Palantir. Wettbewerbsverbote der bisherigen Arbeitgeber gab es offenbar nicht. Auch von Kunden aus den deutschen Nachrichtendiensten, Polizeibeh&ouml;rden oder dem R&uuml;stungsbereich wurden bisher keine Bedenken bekannt. Zum Beispiel &uuml;ber Risiken f&uuml;r deutsche Sicherheitsinteressen. Decken die sich neuerdings mit denen der gr&ouml;&szlig;ten Kunden der amerikanischen Palantir-Mutter &ndash; den US-Sicherheitsbeh&ouml;rden?!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/top-insider-von-rola-und-t-systems-neue-lobby-vertreter-von-palantir\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA und Europa k&ouml;nnten schon bald eine gigantische Datenbank mit unseren biometrischen Daten schaffen<\/strong><br>\nWashington setzt derzeit einzelne europ&auml;ische Regierungen und die EU unter Druck, einem Abkommen &uuml;ber den automatisierten Austausch biometrischer Informationen zuzustimmen. Dadurch w&uuml;rde eine riesige, per Computer durchsuchbare Datenbank mit biometrischen und biografischen Daten aller B&uuml;rger Europas, der USA und einer Reihe anderer L&auml;nder entstehen.<br>\nDas US-Ministerium f&uuml;r Heimatschutz (DHS) bietet den europ&auml;ischen Regierungen den Zugang zu seinen riesigen biometrischen Datenbanken an, wenn diese Regierungen umgekehrt ihre Datenbanken &ouml;ffnen. Ein Dokument des DHS, das der B&uuml;rgerrechtsorganisation Statewatch vorliegt, zeigt, was die USA ausl&auml;ndischen Staaten anbieten. Es ist erschreckend.<br>\nWie Statewatch berichtet, handelt es sich bei dem Dokument mit dem Titel &bdquo;DHS International Biometric Information Sharing (IBIS) Program&ldquo; und der Unter&uuml;berschrift &bdquo;Enhanced Biometric Security Partnership (EBSP)&ldquo; um so etwas wie ein Verkaufsprospekt f&uuml;r potenzielle &bdquo;ausl&auml;ndische Partner&ldquo;.<br>\nDas Dokument verspricht<br>\n&bdquo;&hellip; eine skalierbare, zuverl&auml;ssige und schnelle bilaterale F&auml;higkeit zum Austausch biometrischer und biografischer Informationen zur Unterst&uuml;tzung der Grenzsicherheit und der &Uuml;berpr&uuml;fung von Einwanderern.&ldquo; (&hellip;)<br>\nWenn die EU oder einzelne EU-Regierungen an diesem Programm teilnehmen, bringen sie ihre B&uuml;rger in Gefahr. Es w&uuml;rde schon reichen, dass jemand einen Verdacht in die Akten schreibt, damit man in einige L&auml;nder nicht mehr einreisen kann. Oder schlimmer noch, das FBI oder der Grenzschutz k&ouml;nnten Sie verhaften, wenn Sie in die USA einreisen.<br>\nWenn Sie unschuldig sind, werden Sie keine Ahnung von diesem Risiko haben und nicht wissen, was passiert, wenn Ihnen die Einreise in ein anderes Land verweigert wird. Und es gibt wahrscheinlich nichts, was Sie dagegen tun k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/ebsp\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Microsoft-Tochter Microsoft Technology Licensing <a href=\"https:\/\/patentscope.wipo.int\/search\/en\/detail.jsf?docId=WO2020060606\">verf&uuml;gt seit 2020 &uuml;ber ein Patent<\/a>, mit dem die menschliche K&ouml;rperaktivit&auml;t ausgewertet werden kann. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kaffeehauskette Tim Hortons will &Uuml;berwachungsopfer mit Kaffee abspeisen<\/strong><br>\nAlle 3-5 Minuten erfragte Tim Hortons den Aufenthaltsort seiner Kunden durch eine App &ndash; selbst wenn die App gar nicht genutzt wurde. Strafe gibt es keine.<br>\nEin Hei&szlig;getr&auml;nk und eine Backware als Entsch&auml;digung f&uuml;r eineinhalb Jahre Tracking rund um die Uhr. Darauf haben sich die kanadische Kaffeehauskette Tim Hortons und mehrere Kl&auml;ger verst&auml;ndigt. Mit diesem Vergleich sollen vier Sammelklage wegen heimlicher &Uuml;berwachung aus der Welt geschafft werden. Tim Hortons hat von Handys mit installierter Tim-Hortons-App den Standort und andere Daten laufend abgerufen, selbst wenn die App gar nicht ge&ouml;ffnet war.<br>\nViele betroffene Kanadier empfinden das Entsch&auml;digungsangebot als Wink mit dem Mittelfinger. In den Nutzungsbedingungen der App hatte Tim Hortons versprochen, den Aufenthaltsort nur bei ge&ouml;ffneter App abzufragen. Tats&auml;chlich wurde er eineinhalb Jahre lang unabh&auml;ngig von der App-Nutzung alle drei bis f&uuml;nf Minuten erhoben und an die Firma Radar Labs in New York City weitergeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kaffeehauskette-Tim-Hortons-will-Ueberwachungsopfer-mit-Kaffee-abspeisen-7194812.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Nur vorgeschobene Argumente&rdquo; Transparency beklagt Schlupfl&ouml;cher im Lobbyregister<\/strong><br>\nDas Lobbyregister soll sichtbar machen, wer Einfluss auf politische Entscheidungen und die Gesetzgebung nimmt. F&uuml;r Gewerkschaften oder Kirchen bestehen zweifelhafte Ausnahmen. Die Organisation Transparency bef&uuml;rchtet, dass die Ampel zu lasch nachsch&auml;rfen wird.<br>\nDie Organisation Transparency Deutschland bef&uuml;rchtet, dass die Ampel-Koalition das Lobbyregister des Bundestags nur unzureichend nachsch&auml;rfen wird. Dies betrifft nach Darstellung ihres Vorsitzenden Hartmut B&auml;umer zum Beispiel die momentan geltenden Ausnahmen f&uuml;r Gewerkschaften, Arbeitgeberverb&auml;nde und Kirchen. Sie m&uuml;ssen sich nicht in das Register eintragen. &ldquo;Wir f&uuml;rchten, dass sich dort nichts bewegt.&rdquo; Dabei gebe es f&uuml;r diese Ausnahmen &ldquo;nur vorgeschobene Argumente&rdquo;, sagte B&auml;umer in Berlin.<br>\n&ldquo;Es betrifft nicht die Religionsfreiheit, wenn die Kirchen als Lobbyisten t&auml;tig werden&rdquo;, betonte er. Die Kirchen h&auml;tten auch viele soziale Funktionen und tr&auml;ten dort als Lobbyisten auf. Bei Gewerkschaften werde immer mit der Tarifautonomie argumentiert. &ldquo;Das ist wirklich an den Haaren herbeigezogen.&rdquo; Aber: &ldquo;Da ist vor allem die SPD als verl&auml;ngerter Arm der Gewerkschaften so was von stur.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Transparency-beklagt-Schlupfloecher-im-Lobbyregister-article23498700.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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