{"id":8654,"date":"2011-03-11T15:44:44","date_gmt":"2011-03-11T14:44:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8654"},"modified":"2011-03-11T15:44:44","modified_gmt":"2011-03-11T14:44:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8654","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EU-Gipfel; Lasst uns &uuml;ber die EZB reden; Ungleiche Einkommensverteilung bremst Wachstum; Die gro&szlig;e Umverteilung; Im Schatten der Krise.; Systemrisiko Bankenaufsicht; Ramschanleihen f&uuml;r 3,4 Prozent; So viele Privatpleiten wie nie; Liste mit zehntausenden AWD-Gesch&auml;digten; Demonstrieren, provozieren, kriminalisieren? Warum sich in Stuttgart die Fronten wieder verh&auml;rten; Menschenfeindlichkeit in Europa weit verbreitet; Berlusconi pr&auml;sentiert kurz vor Prozess Justizreform; Hans K&uuml;ng: Das r&ouml;mische System muss fallen; B&uuml;rgerkrieg in Libyen; Bradley Manning beklagt Haft-Schikane; Ulrike Sosalla &ndash; Im Zweifel gegen Kontra; Schwarz-gelb gef&auml;hrdet Erfolg der Integrationskurse (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Lasst uns &uuml;ber die EZB reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Ungleiche Einkommensverteilung bremst Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die gro&szlig;e Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Im Schatten der Krise.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Systemrisiko Bankenaufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Ramschanleihen f&uuml;r 3,4 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">So viele Privatpleiten wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Liste mit zehntausenden AWD-Gesch&auml;digten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Demonstrieren, provozieren, kriminalisieren? Warum sich in Stuttgart die Fronten wieder verh&auml;rten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Menschenfeindlichkeit in Europa weit verbreitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Berlusconi pr&auml;sentiert kurz vor Prozess Justizreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Hans K&uuml;ng: Das r&ouml;mische System muss fallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">B&uuml;rgerkrieg in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Bradley Manning beklagt Haft-Schikane<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Ulrike Sosalla &ndash; Im Zweifel gegen Kontra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Schwarz-gelb gef&auml;hrdet Erfolg der Integrationskurse<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8654&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Modell Deutschland kommt nicht an<\/strong><br>\nBeim Sondergipfel der Eurozone in Br&uuml;ssel bl&auml;st Bundeskanzlerin Angela Merkel der Wind ins Gesicht. Ihrem sogenannten Wettbewerbspakt werden die Z&auml;hne gezogen.<br>\nDie Staaten der Eurozone haben keine Lust, Deutschland nachzueifern. Schon beim letzten EU-Gipfel im Februar brach ein Sturm der Entr&uuml;stung los, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen &ldquo;Wettbewerbspakt&rdquo; vorschlug, der wie ein Ei dem &ldquo;Modell Deutschland&rdquo; glich: Rente mit 67, Lohnzur&uuml;ckhaltung und Schuldenbremse standen auf dem Programm, das Merkel gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy vorlegte. Von einem &ldquo;deutsch-franz&ouml;sischen Putsch&rdquo;, einer Zumutung und Erpressung war die Rede, als die EU-Chefs hinter verschlossenen T&uuml;ren tagten.<br>\nNach drau&szlig;en drang davon wenig &ndash; schlie&szlig;lich hatte Merkel &ldquo;ihren&rdquo; Pakt bereits vor den Beratungen als Erfolg verkauft. Doch der Widerstand in L&auml;ndern wie Belgien, &Ouml;sterreich und Italien war so gro&szlig;, dass EU-Ratspr&auml;sident Herman Van Rompuy sich beeilte, dem Pakt die Z&auml;hne zu ziehen. Freitag soll der weichgesp&uuml;lte Text auf einem Sondergipfel der Eurozone in Br&uuml;ssel durchgewunken werden &ndash; und es sieht ganz so aus, als k&ouml;nnten sowohl Merkel und Sarkozy als auch Kritiker wie der belgische Premier Yves Leterme ihr Gesicht wahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/modell-deutschland-kommt-nicht-an\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Gl&uuml;cklicherweise ist der Masochismus unserer Nachbarn nicht genau so ausgepr&auml;gt wie die deutsche Kompetenzlosigkeit in volkswirtschaftlichen Fragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die neue Wirtschaftsregierung<\/strong><br>\nMit einem &ldquo;Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; wollen Deutschland und Frankreich der Krise beikommen. Doch schon &uuml;ber die Steuers&auml;tze gibt es heftigen Streit. [&hellip;]<br>\nDoch gibt es hier heftigen Streit: Irland ist gegen die Steuerangleichung, Belgien gegen das Ende der Lohnindexierung. Die Anerkennung von Bildungsabschl&uuml;ssen gilt als &uuml;berfl&uuml;ssig, da schon in EU-Vertr&auml;gen geregelt. Und viele Staaten sehen das Rentenalter als nationale Angelegenheit. Am Ende d&uuml;rfte hier also &minus; au&szlig;er einer Absichtserkl&auml;rung &minus; nicht viel herauskommen.<br>\nDie Formulierungen d&uuml;rften wachsweich bleiben und zudem keine Sanktionen bei Verst&ouml;&szlig;en vorsehen &ndash; denn Sanktionen erl&auml;sst in Europa &uuml;blicherweise die EU-Kommission. Und die ist beim Wettbewerbs-Pakt nicht mit im Boot. F&uuml;r Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt es in den Verhandlungen vor allem darauf an, etwas Vorzeigbares nach Hause mitbringen zu k&ouml;nnen. Da der Bundestag das Ergebnis absegnen muss, braucht sie die Unterst&uuml;tzung der Koalitionsfraktionen. Die aber haben gerade in einer Resolution noch einmal ihre harte Linie bekr&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/krise\/die-neue-wirtschaftsregierung\/-\/1471908\/7978904\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Gipfel: Lammert attackiert Merkels Euro-Kurs<\/strong><br>\nKurz vor Beginn des EU-Gipfels zur Rettung des Euro zeichnet sich innerhalb der schwarz-gelben Koalition ein massiver Dissens &uuml;ber die Einzelheiten der W&auml;hrungspolitik ab. Bundestagspr&auml;sident Norbert Lammert hat sich nach einem Bericht der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; bei Kanzlerin Angela Merkel &uuml;ber eine Missachtung der Rechte des Parlaments bei EU-Themen beschwert. In einem Schreiben an die Kanzlerin, aus dem die Zeitung zitiert, erinnert Lammert an die &ldquo;unmissverst&auml;ndliche Verfassungslage&rdquo;. Er kritisiert die aus seiner Sicht unzureichende Unterrichtung. Fraktions&uuml;bergreifend herrscht dem Bericht zufolge unter Europapolitikern Unmut dar&uuml;ber, dass sie &uuml;ber Merkels Pl&auml;ne vor einem EU-Gipfel im Februar nur aus den Medien erfahren hatten. &ldquo;Nach wie vor f&uuml;hlen sich viele Abgeordnete in den zust&auml;ndigen Gremien in dem beschriebenen Fall nicht ausreichend informiert&rdquo;, schreibt Lammert. Merkel m&ouml;ge das nachholen und sicherstellen, dass der Bundestag k&uuml;nftig &ldquo;umfassend und zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt&rdquo; informiert werde.<br>\nMerkel wies den Vorwurf Lammerts zur&uuml;ck. Merkel meldet sich zudem am Freitag in einem Interview mit der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung zu Wort. Darin wirbt sie f&uuml;r ihren Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit. &ldquo;Wir wissen jetzt ein f&uuml;r alle Mal: Der Euro ist unser Schutz, aber er vertr&auml;gt im Innern keinen Schlendrian&rdquo;, sagte Merkel dem Blatt. &ldquo;Der Euro will gut gepflegt sein. Das richten wir jetzt ein, unter anderem mit dem Pakt f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit.&rdquo; Deutschland brauche im weltweiten Wettbewerb mit L&auml;ndern wie China, Indien oder Brasilien Verb&uuml;ndete. &ldquo;Der Euro schafft solche Verb&uuml;ndete&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,750241,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es zeichnet Lammert nicht erst seit der Guttenberg-Aff&auml;re aus, dass er weder den Konflikt mit dem Mainstream der Abgeordneten noch mit der Regierung scheut, der da hei&szlig;t: Was die Spitzen beschlie&szlig;en und machen, wird abgenickt. Allerdings d&uuml;rften die meisten, selbst besser informierten Abgeordnete den &ldquo;Wettbewerbspakt&rdquo; weder analysieren noch dar&uuml;ber diskutieren. &ndash;  In ihrem Bild- Interview hat die Kanzlerin einmal mehr best&auml;tigt, dass die EU keine politische Gemeinschaft ist, sondern ein Wirtschaftsgemeinschaft, die insbesondere Deutschland zu Verb&uuml;ndeten verhilft, um im &ldquo;immer intensiverer weltweiter Wettbewerb mit gro&szlig;en L&auml;ndern wie China, Indien oder Brasilien &hellip;  mithalten zu k&ouml;nnen&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lasst uns &uuml;ber die EZB reden<\/strong><br>\nEs wird erwartet, dass Europas Staats- und Regierungschefs auf ihrer Sondersitzung am Freitag einen Pakt zur &ndash; so zumindest der<br>\nArbeitstitel &ndash; Vertiefung der Koordinierung der Wirtschaftspolitik in der Euro-Zone beschlie&szlig;en. Es ist der Nachfolger des ber&uuml;chtigten deutsch-franz&ouml;sischen Pakts f&uuml;r Wettbewerbsf&auml;higkeit.<br>\nBei all der frenetischen Aktivit&auml;t wird ein Akteur weitgehend ausgeblendet: die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB). Diskussionen &uuml;ber die EZB fokussieren sich, besonders in Deutschland, auf Personalien. In der Debatte um n&ouml;tige Reformen der europ&auml;ischen wirtschaftspolitischen Institutionen (economic governance) mag sonst alles infrage gestellt werden. Aber diese eine Institution steht nicht zur Debatte. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich hat die EZB im Verlauf der Krise sehr flexibel reagiert, vor allem w&auml;hrend der Rettung des Bankensektors. Daf&uuml;r war das Inflationsmandat nicht ma&szlig;geblich. Doch die Lage entwickelt sich weiter. Ende vergangener Woche hat die EZB ank&uuml;ndigt, sie werde die Zinsen bei der n&auml;chsten Zentralbankratssitzung anheben. Ein Schrei des Protestes ist ausgeblieben, obwohl eine vorzeitige Zinsanhebung kurzfristig erheblichen Schaden anrichten kann. Dem n&uuml;chternen Betrachter m&uuml;ssten durch diesen Schritt noch mehr Zweifel gekommen sein, ob es Sinn macht, &uuml;ber governance-Reformen im Euro-Raum zu reden, ohne die Rolle der EZB zu ber&uuml;cksichtigen. [&hellip;]<br>\nAll dies legt den Schluss nah, dass die EZB ihren gro&szlig;en Ermessensspielraum ausnutzt, um ein politisches Signal zu setzen. I<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-03\/ezb-euro-gipfel?page=all\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers N.H.:<\/strong> Im Stabilit&auml;ts- und Wachsumsgesetz werden Stabilit&auml;t des Preisniveaus und hoher Besch&auml;ftigungsstand als gleichwertige Ziele der Wirtschaftspolitik genannt. Die EZB opfert den Besch&auml;ftigungsstand im Zweifelsfall einer k&uuml;nstlich niedrigen Preissteigerungsrate, mit handfesten Folgen f&uuml;r die Betroffenen &ndash; gleichzeitig entzieht sie sich<br>\nweitestgehend der demokratischen Kontrolle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleiche Einkommensverteilung bremst Wachstum<\/strong><br>\nDie Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf. Auch die Konsumbereitschaft werde hierzulande wieder steigen, so die einhellige Meinung vieler Experten. Der private Verbrauch ko&#776;nne sogar zum Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft avancieren. Die Konsumlaune der Deutschen sei so gut wie nach der Wiedervereinigung nicht mehr. Doch da sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben. Denn bereits im letzten Konjunkturzyklus vor der Krise blieb der erhoffte Kaufrausch aus, obwohl es positive Signale gab. Trotz Aufschwungs stagnierten die privaten Konsumausgaben. Ein Grund ist die zunehmende Ungleichheit bei der Einkommensverteilung, wie aus einer Studie des DIW hervorgeht. Fakt ist: Der damalige Aufschwung ging an den meisten vorbei.<br>\nDie Schere zwischen Arm und Reich o&#776;ffnet sich hierzu-ande weiter. Wa&#776;hrend die Nettomonatseinkommen des einkommenssta&#776;rksten Viertels im Konjunkturzyklus von 2004-2009 jahresdurchschnittlich um 2,4 % und die der Spitzenverdiener sogar um 3,7 % zulegen konnten, kamen die Einkommen der Geringverdiener mit einer jahresdurchschnittlichen Erho&#776;hung von 0,9 % nicht vom Fleck. In den Jahren von 1997-2003 waren die Zuwa&#776;chse bei den Einkommen zumindest noch etwas ausgeglichener. Diese Diskrepanz bei der Einkommensentwicklung bleibt nicht ohne Folgen fu&#776;r den heimischen Konsum.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/110311_02.png\" alt=\"Ungleiche Einkommensverteilung bremst Wachstum\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110311_klartext_einkommensverteilung.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 98 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Umverteilung<\/strong><br>\nDie Krise ist nur noch eine blasse Erinnerung: Den Konzernen in Deutschland geht es wieder blendend. Doch die hohen Gewinne gehen einher mit einer Umverteilung von unten nach oben.<br>\nEine Jubelmeldung jagt die n&auml;chste, die Konzerne &uuml;bertreffen sich in Superlativen. Die deutsche Industrie ist obenauf und macht satte Gewinne. Sechs Dax-Konzerne legten gestern Zahlen vor. Und mit einer Ausnahme des R&uuml;ckversicherers Munich Re, der unter Sondereffekten leidet, sind die Kennziffern durchg&auml;ngig hervorragend. [&hellip;]<br>\nNach einer Berechnung der Frankfurter Rundschau, die auf Zahlen des Statistischen Bundesamts basiert, ist die Gewinnquote in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen. Sie dr&uuml;ckt aus, wie hoch der Anteil der Unternehmens- und Verm&ouml;gensgewinne am Volkseinkommen ist. Was &uuml;brig bleibt, wandert in die Lohnt&uuml;ten der Arbeitnehmer.<br>\nDiese Gewinnquote lag 1980 bei 26,8 Prozent. 2010 hingegen betrug sie 33,75 Prozent. Nach den Gewinnsch&auml;tzungen zu urteilen w&auml;chst der Teil des Kuchens, den Firmen, deren Besitzer, das F&uuml;hrungspersonal sowie Verm&ouml;gende erhalten, weiter an.<br>\nHorn h&auml;lt das f&uuml;r eine gef&auml;hrliche Entwicklung: &bdquo;Die Gesellschaft driftet auseinander.&ldquo; Dass sich mehr Geld in den H&auml;nden weniger bef&auml;nde, habe auch die Risikobereitschaft steigen lassen und damit die Finanzkrise beg&uuml;nstigt.<br>\nWie entsteht die Umverteilung? Vor allem durch niedrige Steuern auf Gewinne und durch niedrige Lohnabschl&uuml;sse, die nicht mit der Steigerung der Produktivit&auml;t mithalten, sagt Horn. Sein Fazit: Die Verm&ouml;genssteuer m&uuml;sse wieder eingef&uuml;hrt werden, und die Unternehmenssteuern sollten auf das Niveau anderer Industriel&auml;nder angehoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/gewinne-ohne-ende\/-\/1472780\/8029608\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Schatten der Krise.<\/strong><br>\nMehr als zwei Jahre nach der Finanzkrise leiden Menschen in Entwicklungsl&auml;ndern noch immer an deren Folgen. Der von der Krise verursachte Zusammenbruch der Weltwirtschaft bewirkte, dass Hunderttausende Menschen in den Exportindustrien des S&uuml;dens ihre Arbeit verloren. Armut, Perspektivlosigkeit und Hunger begleiten viele betroffene Familien bis heute. S&Uuml;DWIND zeichnet in der soeben erschienenen Studie: &bdquo;Im Schatten der Krise. Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise in Indonesien, Paraguay, Tansania und Ungarn&ldquo; nach, wie die Finanzkrise in diese L&auml;nder  gelangte und welche konkreten Auswirkungen sie auf die Bev&ouml;lkerung hatte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.suedwind-institut.de\/downloads\/2011-03-10_PM_Im-Schatten-der-Krise.pdf\">S&uuml;dwind e.V. [PDF &ndash; 114 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.suedwind-institut.de\/downloads\/2011-03-10_SW_AS_Auswirkungen-der-Finanzmarktkrise.pdf\">Im Schatten der Krise [PDF &ndash; 3.7 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Systemrisiko Bankenaufsicht<\/strong><br>\nNeue Schattenbanken und unterschiedliche Regulierung machen das Finanzsystem instabil. Dem Stresstest einer neuen Finanzkrise w&auml;ren die Bankenaufseher heute immer noch nicht gewachsen.<br>\nDass die Bankenaufsicht ein Systemrisiko sein kann, st&ouml;&szlig;t der deutschen Kreditwirtschaft derzeit sauer auf. Der Dachverband der Bankenverb&auml;nde, der Zentrale Kreditausschuss (ZKA), weist die Kritik der Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s (S&amp;P) zur&uuml;ck, wonach die deutsche Bankenaufsicht in der Vergangenheit auf Schieflagen einzelner Institute zu sp&auml;t reagiert habe. Die Ratingagentur sch&auml;tzt die Widerstandsf&auml;higkeit der deutschen Kreditwirtschaft deshalb geringer ein als in anderen L&auml;ndern. Dieser Malus kann die Refinanzierungskosten deutscher Banken erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E4399F2ED657E497EA6A86A9755F40EFD~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ramschanleihen f&uuml;r 3,4 Prozent<\/strong><br>\nWenn die gro&szlig;e Mehrheit der Anleger eine Anlageklasse verflucht, folgen Kursgewinne nur allzu oft. So gesehen k&ouml;nnte sogar der Ramsch von US-Staatsanleihen &uuml;ber die kommenden Monate noch mal Spa&szlig; bereiten. Auf der anderen Seite muss man sich folgendes auf der Zunge zergehen lassen: Die Industriel&auml;nder haben &uuml;ber die vergangenen beiden Jahre Staatsdefizite von rund 6800 Mrd. Dollar angeh&auml;uft, ihre Zentralbanken (Quasi-)Nullzinsen setzen und Geld drucken lassen, 2010 von einem Wachstum in den Schwellenl&auml;ndern von sieben Prozent profitiert, und herausgekommen sind Arbeitslosenquoten von 8,9 Prozent in den USA und 9,5 Prozent in der EU, von der echten Unterbesch&auml;ftigung ganz zu schweigen. Dennoch befinden die &Ouml;konomen sich im Freudentaumel wegen gl&auml;nzender Umfragewerte &ndash; und tun die konjunkturellen Gegenwinde weitgehend ab. Dazu z&auml;hlen abflauende Lagereffekte ebenso wie die Sparbem&uuml;hungen in Teilen Europas und auf lokaler US-Staatsebene oder die auf die Rekorde von 2008 zustrebenden Euro-Rohstoffpreise. Weitere Risiken lauern in China oder in einer heftigen Korrektur des Aktienmarkts, der den US-Verbrauchern allein im vierten Quartal einen Verm&ouml;genszuwachs von h&uuml;bschen 1800 Mrd. Dollar beschert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-ramschanleihen-fuer-3-4-prozent\/60024095.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So viele Privatpleiten wie nie<\/strong><br>\nDie Zahl der Insolvenzen privater Haushalte stieg um 7,6 Prozent auf den H&ouml;chststand von 108.798, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/so-viele-privatpleiten-wie-nie\/-\/1472780\/7957974\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Liste mit zehntausenden AWD-Gesch&auml;digten<\/strong><br>\nCarsten Maschmeyer, Gr&uuml;nder des AWD, behauptet, dass sich die Zahl der unzufriedenen AWD-Kunden im Promillebereich bewegt. Eine AWD-Liste, die dem NDR, dem Stern und Finanztest vorliegt, belegt etwas anderes: Darauf stehen &uuml;ber 34 000 AWD-Kunden, die mit geschlossenen Immobilienfonds der Capital Konsult aus Stuttgart Verluste machten. Viele dieser Kunden sind heute finanziell ruiniert. Entsch&auml;digen will der AWD die Anleger nicht.<br>\nDie Liste belegt nicht nur, dass der AWD in den 90er Jahren zehntausenden Kunden langj&auml;hrige Beteiligungen an riskanten Fonds vermittelte, den so genannten Dreil&auml;nderfonds. Sie belegt auch, dass tausende Anleger ihre Anteile an den geschlossenen Fonds, die ihnen vom AWD h&auml;ufig als sichere Altersvorsorge verkauft wurden, mit einem Kredit finanzierten.<br>\nLaut AWD-Liste haben etwa 20 Prozent der Kunden ihre Fondsanteile mit einem Kredit finanziert. &bdquo;Tats&auml;chlich waren es aber viel mehr&ldquo;, erkl&auml;rte ein fr&uuml;herer Finanzierungsspezialist des AWD. Der Mann muss es wissen. Seine Aufgabe war es, Beschwerden von AWD-Kunden zu bearbeiten. Auf der Liste st&uuml;nden nur etwa die 20 Prozent Kunden, die ihre Anteile &uuml;ber die mit dem AWD zusammen arbeitenden Banken BHW-Bank und Hypovereinsbank finanziert h&auml;tten. Tats&auml;chlich h&auml;tten etwa 80 Prozent der Kunden ihrer Anteile auf Kredit gekauft. Viele Kunden seien in der Liste jedoch als Anleger mit Eigenkapital aufgef&uuml;hrt, weil hier der pers&ouml;nliche AWD-Berater die Finanzierung f&uuml;r den Kunden etwa &uuml;ber dessen Hausbank besorgt habe. Finanztest hat das nachgepr&uuml;ft und einige Kunden, die laut Liste Eigenkapital eingesetzt haben sollen, angerufen. Alle Befragten gaben an, ihre Fondsanteile auf Pump finanziert zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/geldanlage-banken\/meldung\/AWD-Liste-mit-zehntausenden-AWD-Geschaedigten-4213135-4213025\/\">Finanztest<\/a>\n<p><strong>dazu: Maschmeyers Masche<\/strong><br>\nCarsten Maschmeyer, Gr&uuml;nder und fr&uuml;herer Chef des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD, hat ein Problem. Nicht etwa mit seiner Gef&auml;hrtin Veronica Ferres, seiner Liquidit&auml;t oder gar dem Finanzamt, nein &ndash; es ist sein Image, das immer mehr Kratzer bekommt. Wiewohl er sich in der &Ouml;ffentlichkeit gerne als Saubermann und gener&ouml;ser Spender pr&auml;sentiert, wollen doch die Ger&uuml;chte um unlautere Gesch&auml;ftspraktiken und schlechte Beratung durch den AWD nicht verstummen. [&hellip;] Dem AWD-Gr&uuml;nder droht inzwischen auch von anderer Seite Ungemach: Laut einer Pressemitteilung des Stern soll er 2008 versucht haben, der FDP eine verdeckte Spende &uuml;ber 250.000 Euro zukommen zu lassen, die aber von der Partei aus rechtlichen Gr&uuml;nden abgelehnt worden sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.binsenbrenner.de\/wordpress\/2011\/03\/11\/maschmeyers-masche\/\">Binsenbrenner<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Demonstrieren, provozieren, kriminalisieren? Warum sich in Stuttgart die Fronten wieder verh&auml;rten<\/strong><br>\nIn Stuttgart nennt man die Demonstration vom 30. September den &bdquo;schwarzen Donnerstag&ldquo;: Dass die Polizei mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Gummikn&uuml;ppeln gegen Demonstranten vorging, hat das Verh&auml;ltnis zwischen Polizei und B&uuml;rgern schwer belastet. Auch der Untersuchungsausschuss im Landtag und die Schlichtung haben wenig dazu beigetragen, das Vertrauen zwischen Staat und B&uuml;rgern wieder herzustellen. Hinzu kommt, dass die Ermittlungen ein Stuttgarter Oberstaatsanwalt f&uuml;hrt, der selbst beim &bdquo;schwarzen Donnerstag&ldquo; der Polizei zur Seite stand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2011\/0310\/stuttgart.php5\">WDR Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Menschenfeindlichkeit in Europa weit verbreitet<\/strong><br>\nEine neue Studie zeichnet ein teils d&uuml;steres Bild von Vorurteilen, Intoleranz und antidemokratischen Einstellungen in Europa. 30 Prozent der befragten Deutschen sagten, dass sie an eine &ldquo;nat&uuml;rliche Hierarchie zwischen schwarzen und wei&szlig;en V&ouml;lkern&rdquo; glauben.<br>\nAm Freitag stellte die Friedrich-Ebert-Stiftung die von ihr in Auftrag gegebene Studie &bdquo;Die Abwertung der Anderen&ldquo; in Berlin vor. Wie die Ergebnisse der Befragung zeigen, ist besonders die Islamfeindlichkeit in Europa weit st&auml;rker verbreitet als bisher angenommen. Rund die H&auml;lfte aller befragten Deutschen stimmte der Aussage zu, dass der Islam &bdquo;eine Religion der Intoleranz&ldquo; sei. In den Niederlanden, Portugal und Polen stimmten sogar 60 Prozent diesem Vorurteil zu. &bdquo;Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Europa weit verbreitet&ldquo;, sagte der f&uuml;r die Studie verantwortliche Wissenschaftler Andreas Zick.<br>\nJeweils 1000 Menschen aus Deutschland, Gro&szlig;britannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Portugal, Polen und Ungarn wurden f&uuml;r die 2,5 Millionen Euro teure Studie im Jahr 2008 befragt. [&hellip;]<br>\nNeben Islamfeindlichkeit sei vor allem der klassische Rassismus und Antisemitismus deutlich geworden. 30 Prozent der Deutschen sagten, dass sie an eine &bdquo;nat&uuml;rliche Hierarchie zwischen schwarzen und wei&szlig;en V&ouml;lkern&ldquo; glauben.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/menschenfeindlichkeit-in-europa-weit-verbreitet\/3940506.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fes-gegen-rechtsextremismus.de\/\">FES-Projekt gegen Rechtsextremismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Berlusconi pr&auml;sentiert kurz vor Prozess Justizreform<\/strong><br>\nItaliens Ministerpr&auml;sident Berlusconi will mit einer Justizreform die Rechte von Richtern und Staatsanw&auml;lten deutlich einschr&auml;nken. Sein Kabinett hat eilig einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht &ndash; wenige Wochen vor Beginn des Sexaff&auml;ren-Verfahrens gegen den Premier. Der Vorschlag sieht vor, dass die Staatsanwaltschaft gegen einmal ergangene Freispr&uuml;che k&uuml;nftig keine Berufung mehr einlegen kann. Zudem sollen Richter wegen Fehlurteilen verklagt werden k&ouml;nnen. Der 16-Punkte-Plan der Justizreform sieht unter anderem vor, dass Richter k&uuml;nftig finanziell f&uuml;r Fehlurteile aufkommen m&uuml;ssen und die Ermittlungsbefugnisse von Staatsanw&auml;lten begrenzt werden. &ldquo;Mit diesem Damoklesschwert &uuml;ber dem Kopf &uuml;berlegen sich die Staatsanw&auml;lte zwei Mal, ob sie Ermittlungen gegen mich einleiten&rdquo;, sagte Berlusconi laut einem Bericht der Zeitung &ldquo;La Repubblica&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,750227,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hans K&uuml;ng: Das r&ouml;mische System muss fallen<\/strong><br>\nJa, die katholische Kirche ist noch zu retten. Nicht aber ihr &uuml;berkommener Absolutismus<br>\nAutokraten sind Selbst-Herrscher, Allein-Herrscher, die in ihrem Bereich unumschr&auml;nkte Gewalt beanspruchen. Ungeteilt liegt die Macht in der Hand eines einzelnen Herrschers, Kontroll- und Mitspracherechte von Institutionen und Versammlungen werden nicht toleriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-sind-kirche.at\/content\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=885&amp;Itemid=14\">Wir sind Kirche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>B&uuml;rgerkrieg in Libyen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Rat der Aufrechten<\/strong><br>\nF&uuml;r den libyschen Diktator Gaddafi sind sie &ldquo;Spione&rdquo;, doch international genie&szlig;en die Anf&uuml;hrer des Aufstandes in Libyen hohe Anerkennung. Sie k&ouml;nnen sich jedoch bisher nicht auf eine gemeinsame Linie einigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/buergerkrieg-in-libyen-der-rat-der-aufrechten-1.1070404\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer zu Diensten &ndash; Die deutsch-libysche &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo;<\/strong><br>\nOb Raketen oder Giftgas, ob Sicherheitsberater oder Trainer &ndash; deutsche Firmen und deutsche Spezialisten waren vorne dabei, wenn es darum ging, die Macht von Libyens Revolutionsf&uuml;hrer Gaddafi zu erhalten. Ausger&uuml;stet mit modernster deutscher Kommunikationstechnik, wie St&ouml;rsendern und Abh&ouml;rtechnik, gehen jetzt Gaddafis Truppen gegen die Aufst&auml;ndischen vor. Und selbstverst&auml;ndlich schuf die deutsche Politik die Rahmenbedingungen f&uuml;r die guten Beziehungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2011\/0310\/libyen.php5\">WDR Monitor<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Milliarden der Diktatoren<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub87AD10DD0AE246EF840F23C9CBCBED2C\/Doc~E82B2EE4B33C84662AE22F13DCB5ECF59~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Uno in Libyen &ndash; Drei Viertel des Landes von Hilfslieferungen abgeschnitten<\/strong><br>\nDie K&auml;mpfe in Libyen weiten sich zur humanit&auml;ren Krise aus. In gro&szlig;en Teilen des Landes sind laut Vereinten Nationen keine Hilfslieferungen m&ouml;glich. Besonders die medizinische Versorgung und die Lage der vielen Fl&uuml;chtlinge bereiten Grund zur Sorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,750343,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Streit in den USA um Ghadhafis &Uuml;berlebenschancen<\/strong><br>\nAussagen des amerikanischen Geheimdienstchefs, wonach der Opposition in Libyen ein Sturz Ghadhafis wohl nicht gelingen wird, kommt dem Weissen Haus offenbar gar nicht recht. Obamas Sicherheitsberater nannte die Analyse &laquo;eindimensional&raquo;. Der Geheimdienst sch&auml;tze die Lage nicht umfassend ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/streit_in_den_usa_um_ghadhafis_ueberlebenschancen_1.9850600.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nach neuesten Berichten liegt der US-Geheimdienst richtig und wir d&uuml;rfen uns f&uuml;r die Besichtigung des kommenden Gemetzels wappnen, wie seinerzeit nach dem 1. Irakkrieg, als das aufst&auml;ndische S&uuml;dirak abgestraft wurde.- Die Araber werden Europa bewundern, f&uuml;r seine Klugheit.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bradley Manning beklagt Haft-Schikane<\/strong><br>\nDer in US-Milit&auml;rhaft sitzende mutma&szlig;liche Wikileaks-&bdquo;Maulwurf&ldquo; Bradley Manning hat erstmals selbst &uuml;ber Schikane geklagt. Er werde gezwungen, sich jeden Abend komplett auszuziehen. Nackt m&uuml;sse er vor Gef&auml;ngnisw&auml;rtern strammstehen, beklagte er in einem Brief. Manning hatte sich nach eigenen Angaben &uuml;ber die Haftbedingungen im Milit&auml;rgef&auml;ngnis von Quantico (US-Bundesstaat Virginia) offiziell beschwert. Als die Beschwerde am 2. M&auml;rz zur&uuml;ckgewiesen worden sei, h&auml;tten die Schikanen zugenommen. Er d&uuml;rfe in der Zelle keinen Sport treiben und nur ein Buch oder eine Zeitschrift lesen. &bdquo;Ich darf meine Zelle nur f&uuml;r eine Stunde verlassen&ldquo;, schreibt Manning. &bdquo;23 Stunden am Tag muss ich auf meinem Bett in meiner Zelle verbringen.&ldquo; Alle f&uuml;nf Minuten k&auml;men Wachen. &bdquo;Sie fragen mich, ob ich okay bin.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/wikileaks---die-enthuellungsplattform\/bradley-manning-beklagt-haft-schikanen\/-\/4882932\/8040596\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2011\/mar\/11\/bradley-manning-strip-clothing-prison\">Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Darf man hoffen, dass sich amerikanische Zeitungen dieses Skandals annehmen? Der junge Mann scheint nicht ganz mitspielen zu wollen und wird jetzt als Schwerverbrecher behandelt, und er ist noch nicht einmal verurteilt. Selbst wenn Manning die Dokumente zum Irak und zu Afghanistan geliefert hat, ist die Anklage &ldquo;Gef&auml;hrdung der nationalen Sicherheit&rdquo; eine Farce. Nach den Anschl&auml;gen von 9\/11 haben die USA ein Informationsdefizit in ihren Sicherheitsbeh&ouml;rden ausgemacht und als Reaktion den Zugang zu sicherheitsrelevanten Informationen erleichtert. Zu den bekannten Daten hatten in der Folge mehrere hunderttausend Menschen Zugriff. Wenn der einfache Gefreite Manning einen so leichten Zugang hatte, kann man wohl davon ausgehen, dass s&auml;mtliche Geheimdienste der Welt bereits &uuml;ber die Wikileaks-Daten verf&uuml;gten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ulrike Sosalla &ndash; Im Zweifel gegen Kontra<\/strong><br>\nKonservative demonstrieren ungern. Denn sie sind aus tiefstem Herzen dagegen, gegen etwas zu sein. Und wenn sie es doch tun &ndash; siehe Guttenberg, Stuttgart 21 oder Atomkraft -, dann stellen sie sich ungeschickt dabei an. Zum Gl&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:kolumne-ulrike-sosalla-im-zweifel-gegen-kontra\/60024052.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schwarz-gelb gef&auml;hrdet Erfolg der Integrationskurse<\/strong><br>\nUnion und FDP wollen Migranten, die durch den Deutschtest fallen, den Aufenthalt nicht &uuml;ber ein Jahr hinaus verl&auml;ngern. Sinnvoll ist das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-03\/cdu-fdp-integrationspolitik\">ZEIT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EU-Gipfel; Lasst uns &uuml;ber die EZB reden; Ungleiche Einkommensverteilung bremst Wachstum; Die gro&szlig;e Umverteilung; Im Schatten der Krise.; Systemrisiko Bankenaufsicht; Ramschanleihen f&uuml;r 3,4 Prozent; So viele Privatpleiten wie nie; Liste mit zehntausenden AWD-Gesch&auml;digten; Demonstrieren, provozieren, kriminalisieren? Warum sich in Stuttgart die Fronten wieder verh&auml;rten; Menschenfeindlichkeit in Europa weit verbreitet;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8654\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8654","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8654"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8654\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8661,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8654\/revisions\/8661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}