{"id":86580,"date":"2022-08-04T08:46:33","date_gmt":"2022-08-04T06:46:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580"},"modified":"2022-08-04T08:46:33","modified_gmt":"2022-08-04T06:46:33","slug":"hinweise-des-tages-4165","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h01\">Schr&ouml;der h&auml;lt &raquo;Verhandlungsl&ouml;sung&laquo; mit dem Kreml f&uuml;r m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h02\">Gaskrise: Alles h&auml;ngt an der &ldquo;Propaganda&rdquo;-Turbine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h03\">&bdquo;Putins Gas&ldquo; und &bdquo;Deutschlands Kraft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h04\">China erl&auml;sst erste Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h05\">In Taiwan, as in Ukraine, the west is flirting with disaster <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h06\">&bdquo;Tiefes Misstrauen&ldquo;: Lassen die USA Selenskyj fallen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h07\">Zur Freigabe von 100 Haubitzen f&uuml;r die Ukraine: Kein Burgfriede!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h08\">T&ouml;tung von Al-Kaida-Chef: Was sagt das V&ouml;lkerrecht dazu?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h09\">For the Blind Leftists: The Facts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h10\">Karl Lauterbach und Marco Buschmann stellen neue Corona-Ma&szlig;nahmen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h11\">Corona: EU unterzeichnet weiteren Vertrag mit Impfstoff-Hersteller<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h12\">Namhafter Experte kritisiert Votum f&uuml;r den Omikron-Booster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h13\">Wer zuerst &ldquo;Verschw&ouml;rung!&rdquo; ruft, h&auml;tte gewonnen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h14\">Mehr Profit wagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h15\">Gender-Debatte: Sprachforscher starten Aufruf gegen das Gendern bei ARD und ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Schr&ouml;der h&auml;lt &raquo;Verhandlungsl&ouml;sung&laquo; mit dem Kreml f&uuml;r m&ouml;glich<\/strong><br>\nNach seinem Besuch in Moskau gibt sich der umstrittene Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der optimistisch, dass Russland durch Gespr&auml;che zum Ende des Krieges bewegt werden kann. Deutschland sieht er dabei in der Pflicht. [&hellip;]<br>\nDer Kreml will eine Verhandlungsl&ouml;sung&laquo;, sagte Schr&ouml;der in einem Interview mit dem Magazin &raquo;stern&laquo; und dem Sender &raquo;RTL\/ntv&laquo;.<br>\nDas j&uuml;ngst erzielte Abkommen der Kriegsparteien zu den Getreideexporten aus der Ukraine sei ein &raquo;erster Erfolg&laquo;, den man vielleicht &raquo;langsam zu einem Waffenstillstand ausbauen&laquo; k&ouml;nne, sagte der Ex-Kanzler. Mit Blick auf die derzeit stillgelegte Ostseepipeline Nord Stream 2 sprach sich der fr&uuml;here Regierungschef f&uuml;r eine Inbetriebnahme aus. Dies w&auml;re &raquo;die einfachste L&ouml;sung&laquo;, so Schr&ouml;der. Die Pipeline sei &raquo;fertig&laquo; und sollte auch durch die R&ouml;hre Nord Stream 1 Gas flie&szlig;en, &raquo;g&auml;be es kein Versorgungsproblem f&uuml;r die deutsche Industrie und die deutschen Haushalte.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gerhard-schroeder-haelt-verhandlungsloesung-fuer-moeglich-russlands-krieg-gegen-die-ukraine-a-c26c6d3a-abbb-4581-8223-1625645323c9\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gaskrise: Alles h&auml;ngt an der &ldquo;Propaganda&rdquo;-Turbine?<\/strong><br>\nKanzler Scholz beim Ortstermin in M&uuml;hlheim bei Siemens Energy: Technische Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verringerung der Gaslieferungen durch Nord Stream 1 &ldquo;auf Faktenbasis nicht nachvollziehbar&rdquo;. Ein paar Fragen gibt es aber schon. [&hellip;]<br>\nWarum ist die Turbine nicht auf dem Weg nach Russland, um an ihren Bestimmungsort, der Gasverdichterstation in Portovaya, zu gelangen? Und: Sollte die Gasturbine dort ankommen, w&uuml;rde dann wieder &uuml;ber Nord Stream 1 mehr Gas nach Deutschland geliefert werden?<br>\nDer Streit &uuml;ber die Turbine, von manchen schon als &ldquo;Propaganda-Turbine&rdquo; getauft, ist derart von Vorw&uuml;rfen und Informationsl&uuml;cken gezeichnet, dass es schwerf&auml;llt, eine klare Sicht auf eine Angelegenheit zu bekommen. Einmal weil sie von technischen und vertraglichen Voraussetzungen bestimmt wird, und dann ist sie auch noch in die M&uuml;hlen einer Auseinandersetzung zu Kriegszeiten geraten.<br>\nIn den Zusammenfassungen der Medien zum Ortstermin des Kanzlers bei Siemens Energy in M&uuml;lheim an der Ruhr dominieren die Vorw&uuml;rfe an Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gaskrise-Alles-haengt-an-der-Propaganda-Turbine-7201579.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Putins Gas&ldquo; und &bdquo;Deutschlands Kraft&ldquo;<\/strong><br>\nDie deutsche Geschichte provoziert die Frage: &bdquo;Wie war das blo&szlig; m&ouml;glich?&ldquo;. Dem so zum Ausdruck gebrachten Unverst&auml;ndnis, warum ein Volk einer politischen F&uuml;hrung folgen kann, die dessen Interessen sch&auml;digt, schafft ein Blick in die Hauptmedien Abhilfe.<br>\nMusste man auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht reagieren? Die Antwort auf diese Frage hei&szlig;t unzweideutig &bdquo;JA&ldquo;. Dieser Krieg bringt Tod, Leid und Elend &uuml;ber die ukrainische Bev&ouml;lkerung &ndash; und &uuml;ber diese Tatsache kann man nicht mit einem Achselzucken hinwegsehen.<br>\nDamit hat sich allerdings nicht die Frage nach dem &bdquo;WIE&ldquo; erledigt: Die Frage n&auml;mlich, welches Ziel man mit welchen Mitteln zu erreichen gedenkt. Jedenfalls ist die Zielvorgabe unserer Au&szlig;enkriegsministerin, &bdquo;Russland ruinieren&ldquo; zu wollen, keine legitime Reaktion auf die russische Aggression.<br>\nWer solche Ziele formuliert, der muss sich, wie Hans-R&uuml;diger Minow richtig schreibt, den Vorwurf einer rassistisch motivierten &bdquo;Vernichtungshetze&ldquo; gefallen lassen. Und ein solcher Rassismus grassiert in den deutschen Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/27-2022\/putins-gas-und-deutschlands-kraft\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>China erl&auml;sst erste Sanktionen<\/strong><br>\n Ver&auml;rgert hat man in Peking auf den Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi in Taiwan reagiert. Als Reaktion auf den Besuch Pelosis in Taiwan hat die chinesische Regierung erste wirtschaftliche Sanktionen erlassen, um den Machtanspruch auf den Inselstaat im Pazifik zu unterstreichen.<br>\nBereits vor dem gestrigen Besuch der 82-J&auml;hrigen stoppte China die Einfuhren einiger taiwanesischer Lebensmittelhersteller nach Festland-China. Heute verk&uuml;ndete die Regierung in Peking weitere Sanktionen: So sei der Export von Sand nach Taiwan ab sofort eingestellt, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Dieser wird unter anderem in der Bauindustrie verwendet. (&hellip;)<br>\nZudem sei die Einfuhr von Zitrusfr&uuml;chten, gefrorenem Makrelenfilet und gek&uuml;hltem Fisch der Sorte Haarschwanz aus Taiwan von heute an untersagt, erkl&auml;rte der chinesische Zoll.<br>\nWie lange die Beschr&auml;nkungen gelten und ob es bei diesen Sanktionen bleibt, ist bislang nicht bekannt. Denn wom&ouml;glich sind diese Sanktionen erst der Anfang. F&uuml;r Taiwans Wirtschaft k&ouml;nnte das dramatische Folgen haben, denn China ist der gr&ouml;&szlig;te Handelspartner Taiwans.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/taiwan-china-konflikt-sanktionen-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sand ist nicht lediglich f&uuml;r die Bauindustrie wichtig, sondern auch ein wichtiger Rohstoff f&uuml;r die Chipherstellung. Und Taiwan gilt als wichtiger globaler Hersteller &hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Mainland suspends export of natural sand to Taiwan<\/strong><br>\nChinese mainland&rsquo;s suspension of natural sand exports to Taiwan will have an impact on the latter&rsquo;s chip manufacturing industry, according to a former vice-minister of commerce.<br>\nWei Jianguo, who is now vice-president of the China Center for International Economic Exchanges, said Taiwan currently consumes around 90 million metric tons of natural sand in a year, among which one third are from the Chinese mainland.<br>\nQuartz sand, a type of natural sand, is an important raw material for chip manufacturing, and Taiwan is a major global supplier for chips, Wei said.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.chinadaily.com.cn\/a\/202208\/03\/WS62e9da7ea310fd2b29e70020.html\">China Daily<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Beijing gibt Kontra<\/strong><br>\nNach Pelosi-Besuch: China probt mit Man&ouml;ver Blockade Taiwans. Situation in Region angespannt<br>\nIm Schutz der Dunkelheit, ohne offizielle Ank&uuml;ndigung und ohne Empfang: Pelosi war am Dienstag abend wie eine Kleinkriminelle, die bei Nacht um das Haus schleicht und feige durch das Hinterfenster steigt, auf der Insel gelandet. So sieht &raquo;regelbasierte&laquo; Au&szlig;enpolitik in der &raquo;freien Welt&laquo; aus. W&auml;hrend ihres etwa 19st&uuml;ndigen Aufenthaltes traf die Vorsitzende des US-Repr&auml;sentantenhauses unter anderem mit der &raquo;Pr&auml;sidentin&laquo; Taiwans, Tsai Ing-wen, in Taipeh zusammen. Die verlieh der 82j&auml;hrigen die h&ouml;chste zivile Auszeichnung des Landes, den &raquo;Orden der gl&uuml;ckverhei&szlig;enden Wolken&laquo;. Zum Dank lobte Pelosi Taiwan daf&uuml;r, &raquo;eine der freiesten Gesellschaften der Welt&laquo; zu sein.<br>\nChinas Au&szlig;enminister Wang Yi verurteilte Pelosis Aktion als &raquo;b&ouml;swillige Verletzung des Ein-China-Prinzips und der Souver&auml;nit&auml;t Chinas&laquo;. Am Rande eines Treffens der ASEAN-Staaten in Phnom Penh forderte er Washington am Mittwoch auf, sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Volksrepublik einzumischen. In Beijing wurde zudem bekanntgegeben, dass gegen einige Politiker, Stiftungen und Unternehmen auf der Insel, die &raquo;Taiwan abspalten&laquo; wollen, Sanktionen erlassen werden.<br>\nAuch die deutsche Botschafterin in Beijing, Patricia Flor, wurde einbestellt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb sie am Dienstag im Anschluss, &raquo;Deutschland steht zur Ein-China-Politik&laquo; &ndash; ohne daraus Konsequenzen ziehen zu wollen, h&auml;tte sie hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnen. China hatte mit der Einbestellung auf &Auml;u&szlig;erungen von Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock reagiert, die China am Montag vor einem &raquo;Bruch des internationalen Rechts&laquo; warnte.<br>\nDie UNO bekr&auml;ftigte derweil am Dienstag ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Ein-China-Prinzip. St&eacute;phane Dujarric, Sprecher des UN-Generalsekret&auml;rs Ant&oacute;nio Guterres, wies darauf hin, dass die Volksrepublik laut Resolution 2758 die einzige rechtm&auml;&szlig;ige Vertreterin Chinas bei den Vereinten Nationen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431817.us-imperialismus-beijing-gibt-kontra.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In Taiwan, as in Ukraine, the west is flirting with disaster<\/strong><br>\nArguments in the foothills of war are always the same. Those for war shout loudest and beat their chests, eager for tanks to rumble and jets to roar. Those against are dismissed as wimps, appeasers and defeatists. When the trumpets sound and the drums beat, reason runs for cover.<br>\nThe visit to Taiwan of the US congressional speaker, Nancy Pelosi, has been so blatantly provocative it seems little more than a midterm election stunt. She declares it &ldquo;essential that America and her allies make clear that we never give in to autocrats&rdquo;. China&rsquo;s gross overreaction is a classic example of precipitate escalation. Yet when Joe Biden asserted that the US would defend Taiwan militarily, the president&rsquo;s office instantly backtracked, reasserting a policy of &ldquo;strategic ambiguity&rdquo;. It remains the case that no one quite believes the US will go to war over Taiwan &ndash; so far.<br>\nA similar ambiguity infuses the west&rsquo;s attitude towards Russia over Ukraine. The US and Britain reiterate that Russia &ldquo;must fail and be seen to fail&rdquo;. But can Russia really be relied on to tolerate ever greater destruction of its armaments without escalation? The west seems set on holding Ukraine to a drawn game, hoping to postpone some horrific penalty shootout. All Russia can do is perpetrate ever more atrocities to keep its team in play. Suppose it escalates something else?<br>\nThese are the same uncertainties that overwhelmed European diplomacy in 1914.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2022\/aug\/03\/taiwan-nancy-pelosi-visit-ukraine-us\">The Guardian<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Die Taiwan-Politik der USA erh&ouml;ht das Risiko eines Weltkriegs&raquo;<\/strong><br>\nNancy Pelosis Besuch in Taiwan hat die weltpolitischen Spannungen versch&auml;rft. Politologie-Professor Peter Beinart warnt davor.<br>\nDie USA machten bisher im Stillen Schritte, die Beziehungen zu Taiwan zu &laquo;normalisieren&raquo;. Nun ist es mit der Reise von Nancy Pelosi, der Vorsitzenden des US-Repr&auml;sentantenhauses, zum Inselstaat zu einem &ouml;ffentlichen Eclat gekommen. Bereits im letzten Sommer l&ouml;schten die Demokraten die Bezeichnung &laquo;Ein-China&raquo; von ihrer Plattform, im Januar war ein Vertreter Taiwans zum ersten Mal zu einer Inauguration eines US-Pr&auml;sidenten eingeladen. Im April k&uuml;ndigte die Administration von Joe Biden an, die jahrzehntealten Beschr&auml;nkungen der Kontakte zwischen der US-Administration und der taiwanesischen Regierung zu lockern.<br>\n&laquo;Diese Politik erh&ouml;ht das Risiko eines katastrophalen Krieges&raquo;, sagt Peter Beinart, Professor der politischen Wissenschaften von der City University in New York. In der &laquo;New York Times&raquo; forderte er j&uuml;ngst Biden auf, Taiwan weiterhin milit&auml;risch zu unterst&uuml;tzen, jedoch an der jahrzehntelangen &laquo;Ein-China-Doktrin&raquo; festzuhalten. Diese &laquo;Fiktion&raquo; habe sich bew&auml;hrt und den beiden Grossm&auml;chten USA und China erlaubt, ihr Gesicht zu wahren. Die &laquo;Ein-China-Politik&raquo; trage in einer der gef&auml;hrlichsten Regionen der Welt seit Jahrzehnten dazu bei, Frieden zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-taiwan-politik-der-usa-erhoeht-das-risiko-eines-weltkriegs\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Tiefes Misstrauen&ldquo;: Lassen die USA Selenskyj fallen?<\/strong><br>\nDie New York Times liefert eine bemerkenswerte Enth&uuml;llung: Das Verh&auml;ltnis des Wei&szlig;en Hauses zum ukrainischen Pr&auml;sidenten ist offenbar zerr&uuml;ttet.<br>\nEiner der wichtigsten US-Journalisten, Tom Friedman von der New York Times (NYT), enth&uuml;llt in seiner aktuellen Kolumne in der NYT: Die US-Regierung hat massive Probleme mit dem Pr&auml;sidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj. Friedman, der in den Entscheidungsgremien der Demokraten und im Regierungsapparat in Washington hervorragend vernetzt ist, schreibt: &bdquo;Im privaten Gespr&auml;ch sind US-Beamte viel besorgter &uuml;ber die F&uuml;hrung der Ukraine, als sie zugeben. Zwischen dem Wei&szlig;en Haus und dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodymyr Selenskyj herrscht tiefes Misstrauen &ndash; erheblich mehr als bisher berichtet.&ldquo;<br>\nFriedman nennt die j&uuml;ngsten Personalentscheidungen von Selenskyj &bdquo;seltsame Vorg&auml;nge&ldquo; und schreibt: &bdquo;Am 17. Juli entlie&szlig; Selenskyj die Generalstaatsanw&auml;ltin seines Landes und den Leiter des Inlandsgeheimdienstes &ndash; die bedeutendste Ersch&uuml;tterung seiner Regierung seit der russischen Invasion im Februar. Das w&auml;re so, als w&uuml;rde Biden am selben Tag Merrick Garland und Bill Burns feuern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/tiefes-misstrauen-lassen-die-usa-selenskyj-fallen-li.253124\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur Freigabe von 100 Haubitzen f&uuml;r die Ukraine: Kein Burgfriede!<\/strong><br>\nMit der Entscheidung, dem R&uuml;stungskonzern Krauss Maffei Wegmann (KMW) die Herstellung von 100 Panzerhaubitzen 2000 f&uuml;r den Export in die Ukraine zu genehmigen, ist die angebliche &bdquo;Zur&uuml;ckhaltung&ldquo; der Bundesregierung im Ukrainekrieg endg&uuml;ltig pass&eacute;. Vor einem halben Jahr galt in Deutschland noch der Konsens, dass in Kriegsgebiete keine Waffen zu liefern seien. Freilich: f&uuml;r westliche oder &bdquo;prowestliche&ldquo; Kriegstreiber waren auch hier schon Ausnahmen die Regel. Jetzt hingegen ist offen eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; angesagt.<br>\nZum dritten Mal binnen 110 Jahren r&uuml;cken deutsche Haubitzen gen Osten vor. Es wird zwar Jahre dauern, bis alle von der Ukraine bestellten Gesch&uuml;tze produziert sein werden. Wom&ouml;glich hofft man in den NATO-St&auml;ben, dass der Krieg so lange andauert. An der Hamburger Bundeswehr-Universit&auml;t wird jedenfalls schon frohlockt, der Krieg schaffe &bdquo;die f&uuml;r westliche Armeen wertvolle strategische W&auml;hrung der Einsatzerfahrung&ldquo;. Leistung und Nutzung der Waffensysteme k&ouml;nne man nun unter Einsatzbedingungen studieren, vergleichen und perfektionieren. Wie bequem, dass es diesmal ukrainische Soldaten sind, die sie bedienen. Gewinnen sie, gewinnt &bdquo;der Westen&ldquo; mit. Sterben sie, sterben sie allein. Vorerst jedenfalls.<br>\nDenn mit jeder &bdquo;schweren&ldquo; Waffe, mit jeder direkten Lieferung an die Ukraine, r&uuml;ckt Deutschland n&auml;her an den Status einer direkten Kriegspartei heran beziehungsweise verl&auml;sst &bdquo;den gesicherten Bereich der Nicht-Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;. Das hatte der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages schon vor Monaten mit Blick auf die Lieferung schwerer Waffen und die Ausbildung an ihnen festgehalten. Doch die Verlockung, es &bdquo;den Russen&ldquo; zu zeigen, hat endg&uuml;ltig Oberhand gewonnen &uuml;ber die Einsicht, dass Russland aus Europa nicht wegzukriegen sein wird, dass es eine Zeit nach dem Krieg geben wird, in der Deutschland mit Russland leben muss, trotz des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffs auf die Ukraine.<br>\nNeben der materiellen forcieren die regierenden Politiker auch die mentale Aufr&uuml;stung der Gesellschaft. Wer einen Stahlhelm tr&auml;gt, dem fehlt der freie Blick auf Risiken, Nebenwirkungen &ndash; und Alternativen. Verhandlungen mit Russland fordern nur &bdquo;Putinversteher&ldquo;, und wenn die eigene Bev&ouml;lkerung im Winter sanktionsbedingt friert, dient das unserer Freiheit, so das Mantra des neuen inneren Militarismus. Gegen diesen verordneten Burgfrieden aber aufzubegehren ist eine der dringendsten Aufgaben der linken Kr&auml;fte in diesem Land!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/kein-burgfriede-171267\/\">Sevim Dagdelen in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>T&ouml;tung von Al-Kaida-Chef: Was sagt das V&ouml;lkerrecht dazu?<\/strong><br>\n&ldquo;Der Gerechtigkeit wurde Gen&uuml;ge getan&rdquo; &ndash; verk&uuml;ndete US-Pr&auml;sident Biden nach der T&ouml;tung des Al-Kaida-Chefs. Doch war das &uuml;berhaupt rechtens? Experten sagen, der Angriff habe nicht dem V&ouml;lkerrecht entsprochen.<br>\nElf Jahre nach Osama bin Laden haben die Vereinigten Staaten auch seinen Nachfolger get&ouml;tet. Die USA h&auml;tten erfolgreich in Afghanistans Hauptstadt Kabul einen Luftschlag ausgef&uuml;hrt, der den Emir der Terrorgruppe Al Kaida, Aiman al-Sawahiri, get&ouml;tet habe, best&auml;tigte US-Pr&auml;sident Joe Biden. Zivile Opfer habe es nicht gegeben.<br>\nNach Angaben der US-Regierung in Washington seien f&uuml;r den Schlag gegen den Al-Kaida-Chef keine amerikanischen Kr&auml;fte in Kabul gewesen. Al-Sawahiri sei durch einen gezielten Drohnen-Angriff get&ouml;tet worden &ndash; quasi ger&auml;uschlos per Fernsteuerung. Bei bin Laden war das 2011 anders: Er war in Pakistan bei einem Einsatz von einer US-Spezialeinheit get&ouml;tet worden.<br>\nWie schon nach der Exekution Osama bin Ladens stellt sich jetzt auch mit Blick auf al-Sawahiri die Frage: Gibt es eine rechtliche Grundlage f&uuml;r das Vorgehen der Vereinigten Staaten? Oder anders: Durften sie den Terrorchef einfach t&ouml;ten? Die USA argumentieren mit ihrem &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; und setzen in diesem Rahmen auch auf &ldquo;gezielte T&ouml;tungen&rdquo; wie jetzt.<br>\nAllerdings k&ouml;nnen solche &ldquo;gezielten T&ouml;tungen&rdquo; &uuml;berhaupt nur im Ausnahmefall zul&auml;ssig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/al-kaida-voelkerrecht-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>For the Blind Leftists: The Facts<\/strong><br>\nRealistically speaking, all hope is lost for opponents of the occupation and apartheid. The data from the election survey among young voters, which were recently publicized on the Friday evening &ldquo;Ulpan Shishi&rdquo; TV news magazine, leave no room for doubt. Among voters aged 18 to 22, 70 percent define themselves as center-right or right-wing; 46 percent are all-out right-wing. For the sake of comparison, only 10 percent describe themselves as left-wing.<br>\nThe young people give the Benjamin Netanyahu bloc 71 seats. On their chart of Knesset seats, Religious Zionism, the party of kahanist lawmaker Itamar Ben-Gvir and far-right lawmaker Bezalel Smotrich, is the second-largest party, with 14 seats. That&rsquo;s more than Yair Lapid&rsquo;s Yesh Atid, whose strength is reduced by half. Meretz belongs to the past, and doesn&rsquo;t even cross the electoral threshold of 3.25 percent of votes. The Labor Party is wavering on this threshold, with a paltry four seats.<br>\nThe political tie has been broken in this population group. These young people are Israel&rsquo;s real future.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/opinion\/2022-08-01\/ty-article\/.premium\/for-the-blind-leftists-the-facts\/00000182-5a14-da34-abf7-df9fca930000\">Haaretz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hochinteressant und deprimierend zugleich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Karl Lauterbach und Marco Buschmann stellen neue Corona-Ma&szlig;nahmen vor<\/strong><br>\nMaskenpflicht in Fernverkehr und Heimen, Autonomie f&uuml;r die L&auml;nder: Die Bundesministerien f&uuml;r Gesundheit und Justiz haben die Corona-Pl&auml;ne f&uuml;r Herbst und Winter vorgelegt.<br>\nDie Bundesministerien f&uuml;r Justiz und Gesundheit haben ihre Pl&auml;ne f&uuml;r die Corona-Regeln im Herbst und Winter vorgelegt. Darin sind einerseits Ma&szlig;nahmen enthalten, die bundesweit gelten sollen. Hinzu kommen weitere optionale Beschr&auml;nkungen, die die jeweiligen Parlamente der Bundesl&auml;nder beschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Die entsprechende Anpassung des Infektionsschutzgesetzes soll nach Angaben beider Ministerien noch im August vom Bundeskabinett beschlossen werden und dann vom 1. Oktober an bis zum 7. April 2023 gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesundheit\/2022-08\/corona-infektionsschutzgesetz-massnahmen-herbst-karl-lauterbach-marco-buschmann\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>L&auml;nder kritisieren Infektionsschutzgesetz: &raquo;Alles wird von einer FDP blockiert&laquo;<\/strong><br>\nMehrere Landesregierungen sind mit dem neuen Entwurf zum Infektionsschutzgesetz nicht zufrieden. Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Ramelow gibt der FDP die Schuld. [&hellip;]<br>\nLucha kritisierte, dass es nicht die M&ouml;glichkeit gebe, bei versch&auml;rfter Infektionslage im Extremfall sogenannte 2G- oder 3G-Beschr&auml;nkungen oder Kontaktbeschr&auml;nkungen im privaten und &ouml;ffentlichen Raum einzuf&uuml;hren. Auch stellte der Minister die Frage, ob es sinnvoll sei, Ausnahmen von einer m&ouml;glichen Maskenpflicht in Innenr&auml;umen f&uuml;r geimpfte und genesene Personen zuzulassen, wenn diese m&ouml;glicherweise auch ansteckend sein k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-pandemie-laender-kritisieren-infektionsschutzgesetz-alles-wird-von-einer-fdp-blockiert-a-2841102f-93d2-4284-96fb-ed2e5f497f1f\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Baden-W&uuml;rttembergs Gesundheitsminister hat also erkannt, dass Geimpfte und Genesene auch ansteckend sein k&ouml;nnen und findet es daher nicht gut, wenn diese Gruppe von der Maskenpflicht in Innenr&auml;umen befreit w&auml;re. Gleichzeitig kritisiert er aber auch die fehlende M&ouml;glichkeit, 2G- und 3G-Beschr&auml;nkungen verh&auml;ngen zu d&uuml;rfen. Wer in dieser Argumentation noch irgendeinen Sinn erkennen kann, ist zu bewundern. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona: EU unterzeichnet weiteren Vertrag mit Impfstoff-Hersteller<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat eine Vereinbarung mit dem spanischen Pharma-Unternehmen Hipra &uuml;ber den Kauf eines Corona-Impfstoffs f&uuml;r Auffrischungsimpfungen unterzeichnet. Die EU-Mitgliedstaaten k&ouml;nnen demnach insgesamt bis zu 250 Millionen Dosen des Vakzins kaufen, wie die Kommission am Dienstag mitteilte. Der proteinbasierte Impfstoff von Hipra ist den Angaben zufolge als Auffrischungsimpfung f&uuml;r Menschen ab 16 Jahren vorgesehen.<br>\nCorona-Impfstoff Hipra ist von der EMA noch gar nicht zugelassen (&hellip;)<br>\nDeutschland beteiligt sich nicht an dem Gemeinschaftskauf.<br>\n&bdquo;Angesichts der Zunahme der Covid-19-Infektionen in Europa m&uuml;ssen wir bestm&ouml;glich Vorsorge treffen, bevor die Herbst- und Wintermonate anbrechen&ldquo;, erkl&auml;rte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Der Hipra-Impfstoff sei &bdquo;eine weitere Erg&auml;nzung&ldquo; des bereits breiten Impfstoffportfolios der Europ&auml;ischen Union. Spaniens Regierungschef Pedro S&aacute;nchez begr&uuml;&szlig;te die Unterzeichnung des Vertrags als Zeichen f&uuml;r eine baldige Zulassung des Mittels.<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen geriet zuletzt wegen Intransparenz bei den Impfstoff-Deals in die Kritik. So sollen angeblich wichtige Chatverl&auml;ufe zwischen von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla gel&ouml;scht worden sein. Ursula von der Leyen hatte mit dem Pfizer-Chef &uuml;ber die 1,8 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff via Textnachrichten verhandelt. Die New York Times berichtete dar&uuml;ber im April 2021.<br>\nMehrere EU-Parlamentarier hatten sich zudem immer wieder dar&uuml;ber emp&ouml;rt, keine genauen Einsichten in die Vertr&auml;ge zwischen EU und Pharmaunternehmen zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/corona-eu-unterzeichnet-weiteren-vertrag-mit-impfstoff-hersteller-li.252874%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es sollen also erneut &ouml;ffentliche Gelder in die H&auml;nde privater Unternehmen &ndash; hier der Pharmaindustrie &ndash; umverteilt werden. Die EU-Kommissionspr&auml;sidentschaft der Frau von der Leyen d&uuml;rfte sich inzwischen vor allem f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne und deren Investoren jenseits des Atlantiks gelohnt haben. Ansonsten ist sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52955\">eine Katastrophe f&uuml;r Europa<\/a>, die eindeutig f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53305\">Politik der St&auml;rke und Abschreckung gegen&uuml;ber Russland<\/a> steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Namhafter Experte kritisiert Votum f&uuml;r den Omikron-Booster<\/strong><br>\nPfizer und Moderna h&auml;tten wichtige Daten nicht vorgelegt. Trotzdem kaufen die USA Impfstoff in Milliardenh&ouml;he.<br>\nVor rund einem Monat, am 28. Juni 2022, traf sich das Impf-Beraterkomittee der US-Arzneimittelbeh&ouml;rde FDA zu einer Telekonferenz. Es ging um die Frage, ob die FDA f&uuml;r den Herbst Booster-Impfungen zulassen soll, die zus&auml;tzlich eine Komponente enthalten, die sich gegen Omikron richtet. Dieser neue mRNA-Impfstoff enth&auml;lt sowohl die bisherige mRNA gegen die Wuhan-1 Variante von 2019 als auch eine mRNA gegen die Omikron-Variante. Fachleute sprechen von einem &laquo;bivalenten&raquo; Impfstoff.<br>\nNormalerweise bekommen die Berater einige Tage vor einem solchen Treffen mehrere hundert Seiten Dokumente zum Lesen. Diese liefern einen gr&uuml;ndlichen &Uuml;berblick und wichtige Informationen zu den Experimenten und Studien, die vorg&auml;ngig mit dem Impfstoff gemacht wurden. Aufgrund dieser Daten w&auml;gt das Gremium den m&ouml;glichen Nutzen gegen den m&ouml;glichen Schaden ab.<br>\nIn diesem Fall aber lief es anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/namhafter-experte-kritisiert-votum-fuer-den-omikron-booster\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wer zuerst &ldquo;Verschw&ouml;rung!&rdquo; ruft, h&auml;tte gewonnen?<\/strong><br>\nGegenseitige Vorw&uuml;rfe verschworener Gemeinschaften beidseits wachsender sozialer und medialer Spaltungen: Wie m&ouml;glicherweise anstehende Sozialproteste im Vorhinein geframed werden.<br>\nIn etlichen reichweitenstarken Medien, die weder als boulevardesk noch als alternativ gelten, lassen sich derzeit recht &auml;hnliche Beitr&auml;ge finden, mit Blick auf die relativ klar negativ konnotierende Einordnung demn&auml;chst wom&ouml;glich anstehender Sozialproteste gegen die Regierungspolitik vor allem bezogen auf Aspekte wie Krieg, Energiekrise, Umwelt, Inflation und weiteren Sozialabbau.<br>\nExemplarisch seien hier zwei erstaunlich &auml;hnliche Beitr&auml;ge im &Uuml;berblick kritisiert &ndash; aus dem gedruckten Spiegel und ebenfalls in Printversion aus dem RND. Neben dem Framing etwaiger k&uuml;nftiger Demonstrationen als tendenziell rechtsextrem sowohl durch Regierungspolitik als auch durch Sicherheitsbeh&ouml;rden und Leitmedien ist bemerkenswert, dass hier ziemlich lupenrein &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; praktiziert wird &ndash; also genau das, was Vertreter etablierter Medien ihren &ldquo;Gegnern&rdquo; immer wieder gerne vorwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-zuerst-Verschwoerung-ruft-haette-gewonnen-7200786.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mehr Profit wagen<\/strong><br>\nWohnungskonzern Vonovia verzeichnet in Halbjahresreport kr&auml;ftige Ausbeute. Weitere Gewinnsteigerungen geplant<br>\nZuletzt riefen sie nach einem Inflationsausgleich durch steigende Mieten. Die Heizung sollte heruntergefahren werden, um angesichts der steigenden Energiepreise Kosten zu sparen. Doch tats&auml;chlich sprudeln die Gewinne beim gr&ouml;&szlig;ten deutsche Wohnungskonzern Vonovia fr&ouml;hlich weiter, die sich ausbreitende Krise hinterl&auml;sst dort keinen Kratzer im Lack. Am Mittwoch vermeldete der Immobilienriese einen Gewinn von 1,063 Milliarden Euro f&uuml;r das Halbjahr 2022 &ndash; ein Zuwachs von 36,3 Prozent in sechs Monaten. Im gesamten Jahresverlauf 2021 hatte der Konzern 1,7 Milliarden Euro Gewinn verbucht. Profitieren konnte der Immobilienhai, dem knapp 500.000 Wohnungen alleine in der Bundesrepublik geh&ouml;ren, durch steigende Mieten im Halbjahr, das Wachstum f&uuml;hrt man in der Bochumer Konzernzentrale besonders auf die &Uuml;bernahme der Deutschen Wohnen im vergangenen Jahr zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431836.immobilienhaie-mehr-profit-wagen.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vonovia will Wohnungen im Wert von 13 Milliarden Euro verkaufen<\/strong><br>\nDer Immobilienkonzern Vonovia profitiert von der &Uuml;bernahme der Deutsche Wohnen: Im ersten Halbjahr steigerte der Konzern seine Profite massiv. Die Mieten erh&ouml;ht Vonovia trotzdem &ndash; und will viele Wohnungen loswerden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vonovia-immobilienkonzern-will-wohnungen-im-wert-von-13-milliarden-euro-verkaufen-und-steigert-gewinn-massiv-a-2b5b1ab9-74c1-4f09-bdab-0ecaa4f948f6\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gender-Debatte: Sprachforscher starten Aufruf gegen das Gendern bei ARD und ZDF<\/strong><br>\nIdeologisch und falsch: Rund 80 Wissenschaftler fordern eine Abkehr von gendergerechter Sprache im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk.<br>\nSprachwissenschaftler aus ganz Deutschland positionieren sich gegen geschlechtergerechte Sprache im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR). Die sogenannte Gender-Sprache sei ideologisch, missachte g&uuml;ltige Rechtschreibnormen und produziere &bdquo;sozialen Unfrieden&ldquo;. Die Unterzeichner fordern in ihrem Aufruf deshalb &bdquo;eine kritische Neubewertung des Sprachgebrauchs im &Ouml;RR auf sprachwissenschaftlicher Grundlage&ldquo;. Zuerst hatte die Zeitung Die Welt &uuml;ber den Aufruf berichtet.<br>\nSeit 2020 habe die Verwendung der gendergerechten Sprache im &Ouml;RR in erheblichem Ma&szlig;e zugenommen. Angefangen habe diese Sprachpraxis damit, dass das generische Maskulinum als diskriminierende Sprachform bewertet wurde, was laut den Unterzeichnern falsch sei. Ein Maskulinum wie &bdquo;Mensch&ldquo; k&ouml;nne eine Frau bezeichnen, das Femininum &bdquo;Person&ldquo; einen Mann. Ebenso k&ouml;nne ein generisches Maskulinum wie &bdquo;die Kunden&ldquo; Menschen jeglichen Geschlechts bezeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/wissenschaftler-philologen-linguisten-aufruf-gender-debatte-sprachforscher-starten-aufruf-gegen-das-gendern-bei-ard-und-zdf-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-gender-sternchen-binnen-i-li.252038\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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