{"id":86599,"date":"2022-08-05T08:37:15","date_gmt":"2022-08-05T06:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599"},"modified":"2022-08-05T08:37:15","modified_gmt":"2022-08-05T06:37:15","slug":"hinweise-des-tages-4166","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h01\">Christoph Butterwegge &uuml;ber Sozialstatistik: &bdquo;Armut wird stark verharmlost&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h02\">Kopflos in die Rezession: Warum sind wir so vernagelt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h03\">Gash&auml;ndler und Reizfigur: &Uuml;ber den Umgang mit Gerhard Schr&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h04\">Deutschland muss mehr sparen als alle anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h05\">Offener Brief an Bundesminister Habeck zur aktuellen Energienotlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h06\">Wie die Gaslieferung zum Gl&uuml;ckspiel wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h07\">Russland und das Gas &ndash; Panikmache durch Desinformation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h08\">Karl Lauterbach beweist bei der Erh&ouml;hung der Krankenkassen-Beitr&auml;ge schlechtes Timing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h09\">Lauterbachs Corona-Plan: Streeck bef&uuml;rchtet &Uuml;berbietungswettbewerb der L&auml;nder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h10\">Das deutsche Streikrecht ist affig: Das zeigt sich nicht nur am Beispiel Gorillas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h11\">&bdquo;Der Bitcoin ist ein reines Luftprodukt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h12\">Der Rhein k&ouml;nnte bald unbefahrbar f&uuml;r den G&uuml;tertransport sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h13\">&bdquo;Seit sechs Wochen keine Post&ldquo;: Berliner warten verzweifelt auf Briefe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h14\">&bdquo;Zivilisten gef&auml;hrdet&ldquo;: Amnesty wirft Ukraine V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86599#h15\">Zu guter Letzt: &ldquo;Irgendjemand muss ja seri&ouml;se Opposition betreiben&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge &uuml;ber Sozialstatistik: &bdquo;Armut wird stark verharmlost&ldquo;<\/strong><br>\nDie offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamts seien gesch&ouml;nt, sagt der Armutsforscher Christoph Butterwegge. Von der Politik fordert er h&ouml;here Entlastungen f&uuml;r Arme.<br>\ntaz: Herr Butterwegge, das Statistische Bundesamt hat Zahlen zu Armut in Deutschland 2021 ver&ouml;ffentlicht. Wie sch&auml;tzen Sie diese ein?<br>\nChristoph Butterwegge: Die Zahlen stellen die Armut eher verharmlosend dar. So wird nur die relative Einkommensarmut ber&uuml;cksichtigt und nicht die absolute Armut. Besonders finanzschwache Gruppen sind in der Statistik gar nicht enthalten, denn es geht blo&szlig; um Armut im Haushaltskontext. Obdachlose oder Menschen, die in Notunterk&uuml;nften leben, bleiben zum Beispiel au&szlig;en vor.<br>\nAnhand der vorliegenden Zahlen sollen 13 Millionen Menschen in Deutschland, also 15,8 Prozent der Bev&ouml;lkerung, im Jahr 2020 armutsgef&auml;hrdet gewesen sein, auf die sich die Erhebung bezieht, das hei&szlig;t 200.000 Menschen weniger als vor der Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Christoph-Butterwegge-ueber-Sozialstatistik\/!5868260\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Fast jeder Sechste von Armut bedroht<\/strong><br>\nBei etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland hat im vergangenen Jahr das Risiko bestanden, in Armut abzurutschen. Wie das Statistische Bundesamt weiter bekannt gab, sind vor allem Alleinerziehende und Alleinlebende betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/armut-deutschland-115.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Akzeptiertes Elend<\/strong><br>\nIdeologen der &raquo;Wohlstandsgesellschaft&laquo; kritisieren den Armutsbericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands<br>\nAuf der einen Seite sind die Medien voll von Warnungen aus Politik, Verb&auml;nden und Expertenkreisen vor wachsender Armut der Massen dank Inflation und nachhinkender Lohnentwicklung, auf der anderen Seite wird der aktuelle Armutsbericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands (siehe Bericht und Kommentar in: junge Welt, 30.6.2022) ganz forsch mit halbseidenen Argumenten zur&uuml;ckgewiesen. Das soll jemand verstehen!<br>\nInzwischen wird man bereits &uuml;ber &raquo;W&auml;rmehallen&laquo; informiert, die einzelne Kommunen f&uuml;r den Winter vorbereiten &ndash; Bild erinnert sogar schon an die &raquo;W&auml;rmestuben&laquo; aus der Great Depression 1929\/30. Die Verantwortlichen gehen n&auml;mlich fest davon aus, dass sich viele Menschen demn&auml;chst die steigenden Heizkosten nicht mehr leisten k&ouml;nnen. Und dass es haufenweise Armut im Lande bei wachsendem Reichtum gibt, ist eigentlich nicht zu &uuml;bersehen. Daf&uuml;r br&auml;uchte es keine besondere Forschung. Der Armutsbericht, den der Parit&auml;tische alle zwei Jahre erstellt, wurde ja auch in der Regel als Pflicht&uuml;bung zur Kenntnis genommen, die keine gro&szlig;e Debatte erforderte. Da ist das Echo in diesem Jahr um so erstaunlicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431801.soziale-ungleichheit-akzeptiertes-elend.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Armut und kein Ende<\/strong><br>\nMillionen Menschen in BRD m&uuml;ssen mit geringen Einkommen &uuml;ber die Runden kommen. Industrie droht bei steigenden Energiepreisen mit Massenentlassungen<br>\nNachdem die Lohnabh&auml;ngigen hierzulande bereits darauf eingestimmt worden sind, im kommenden Winter zu frieren und Strom zu sparen, sollen sie sich auch noch darauf einstellen, ihren Job zu verlieren und zu verarmen.<br>\nSchon vor dem Ukraine-Krieg, rasanter Inflation und Energiekrise galten viele Menschen in der Bundesrepublik als &raquo;armutsgef&auml;hrdet&laquo;: Nach am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 2021 rund 13 Millionen Menschen, was einem Anteil von 15,8 Prozent der B&uuml;rger entspricht. Frauen, Rentner und Familien mit mehreren Kindern sind dabei &uuml;berdurchschnittlich betroffen. Als armutsgef&auml;hrdet gilt, wer &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verf&uuml;gt, das im vergangenen Jahr f&uuml;r Alleinstehende auf 15.009 Euro netto j&auml;hrlich, f&uuml;r zwei Erwachsene mit zwei Kindern bis 14 Jahren auf 31.520 Euro netto im Jahr beziffert wurde. Im Monat sind das 1.251 bzw. 2.627 Euro. W&auml;hrend sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr kaum etwas an diesen Zahlen ge&auml;ndert hat, warnt der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband nun, dass sich die Armutssituation 2022 angesichts der enormen Preissteigerungen deutlich versch&auml;rfen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431895.wirtschaftskrise-armut-und-kein-ende.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kopflos in die Rezession: Warum sind wir so vernagelt?<\/strong><br>\nWenn es um Sparen und Geldausgeben geht, zeigt sich eine fatale deutsche volkswirtschaftliche Ignoranz.<br>\nStellen Sie sich einmal vor: Ein Arzt entwickelt ein geniales Diagnose-Instrument, mit dem sich bei vielen Krankheiten Fehldiagnosen vermeiden lassen, aber die gro&szlig;e Mehrheit seiner Kollegen wollen es nicht anwenden, weil sie der Meinung sind, Fehldiagnosen seien nun einmal Teil des Lebensrisikos der Patienten, die man einfach in Kauf nehmen m&uuml;sse.<br>\nSie w&uuml;rden sicher sagen, dass diese Position unverantwortlich ist und nach dem Staat rufen, der daf&uuml;r sorgen m&uuml;sse, dass die Mehrheit der Mediziner ihre traditionellen Positionen r&auml;umt und das neue Instrument benutzt. Sie halten das f&uuml;r unrealistisch? Jeder vern&uuml;nftige Mediziner, glauben Sie, sei bestrebt, den Patienten so gut wie m&ouml;glich zu helfen, und er w&uuml;rde sich folglich niemals ohne Grund an traditionelle, aber veraltete Methoden klammern.<br>\nNun erz&auml;hle ich ihnen eine Geschichte aus der Volkswirtschaftslehre. Vor nahezu hundert Jahren hat eine Gruppe von &Ouml;konomen entdeckt, dass man die Entscheidung eines Menschen oder einer Regierung, mehr oder weniger Geld auszugeben als zuvor, nicht isoliert betrachten und beurteilen darf, weil jede dieser Entscheidung unweigerlich R&uuml;ckwirkungen auf andere Menschen und auf Unternehmen hat, die darauf wiederum reagieren.<br>\nGeben etwa die privaten Haushalte weniger von ihrem Einkommen aus, legen also mehr auf die hohe Kante, haben die Unternehmen, bei denen sie sonst gekauft h&auml;tten, geringere Einnahmen. Jede Einnahme in der Volkswirtschaft ist zugleich eine Ausgabe und umgekehrt.<br>\nDas ist ja eine l&auml;cherlich einfache Erkenntnis, werden Sie sagen. Das stimmt. Schon in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts machten sich einige kluge Beamte in der Deutschen Bundesbank auf, um einmal auszurechnen, wie es denn um den Saldo der Einnahmen und Ausgaben in den verschiedenen Sektoren der Volkswirtschaft bestellt ist.<br>\nDoch genau diese l&auml;cherlich einfache Erkenntnis wird in Deutschland seit den oben genannten fast einhundert Jahren von der gro&szlig;en Mehrzahl der &Ouml;konomen, ich rede von gesch&auml;tzt 95 Prozent, und der Gesamtheit der Politiker, die f&uuml;r Wirtschaftsfragen zust&auml;ndig sind, einfach ignoriert. Selbst die Spitze der Bundesbank h&auml;lt diese Erkenntnis seit Jahrzehnten unter der Decke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kopflos-in-die-Rezession-Warum-sind-wir-so-vernagelt-7199612.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gash&auml;ndler und Reizfigur: &Uuml;ber den Umgang mit Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde, Gerhard Schr&ouml;der ob seiner Haltung zu Wladimir Putin unsympathisch zu finden. Die reflexhaften Reaktionen auf den Altkanzler sollten uns allerdings genauso zu denken geben [&hellip;]<br>\nSo weit ist nichts einzuwenden gegen die kritische Auseinandersetzung mit dem Kanzler a.D. Wenn es denn eine Auseinandersetzung w&auml;re. Genau die aber findet gerade nicht statt. Es jagen sich die Vorw&uuml;rfe, er mache sich zum willigen Sprachrohr Putins, sei sowieso nur am eigenen Wohlergehen als Gaslobbyist interessiert und wolle Putin gerade mal so die Ostukraine &uuml;berlassen. [&hellip;]<br>\nSchr&ouml;der mag der Falsche sein, um die Debatte in Deutschland und anderswo in diese Richtung zu bereichern. Aber die, die jetzt auf ihn losgehen, setzen sich ebenfalls einem Verdacht aus: Es scheint, als s&auml;hen sie ihre politische und weitgehend auch publizistische &bdquo;Die Ukraine muss den Krieg gewinnen&ldquo;-Front am Ende als so br&uuml;chig an, dass sie lautes Nachdenken &uuml;ber alternative Wege zum Frieden f&uuml;rchten. Und das schadet einer offenen Debatte &uuml;ber diesen furchtbaren Krieg nicht weniger als die pers&ouml;nliche Unglaubw&uuml;rdigkeit des Gash&auml;ndlers Schr&ouml;der.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/stephan-hebel\/stern-interview-mit-gerhard-schroeder-auch-reaktionen-darauf-sind-problematisch%20\">Stephan Hebel in der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> In der Tat, man kann ja zu Gerhard Schr&ouml;der stehen, wie man will, aber es ist deshalb noch lange nicht verkehrt &uuml;ber diplomatische L&ouml;sungen nachzudenken. Wir t&auml;ten gut daran das Gespr&auml;ch zu mit Russland zu suchen. In der Diplomatie geht es eben nicht darum sich nur mit Menschen zu unterhalten die einem gefallen. Auch Otto von Bismarck ist sicherlich nicht in allem was er tat ein Vorbild, aber dieses Zitat gilt, meines Erachtens nach, noch heute: &ldquo;Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein &Uuml;bel, das die Staatskunst den V&ouml;lkern zu ersparen bem&uuml;ht sein muss.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland muss mehr sparen als alle anderen<\/strong><br>\nDeutschland muss seinen absoluten Gasverbrauch so stark wie kein anderes EU-Land reduzieren, um das Einsparziel der Europ&auml;ischen Union von 15 Prozent zu erreichen. Nach einer Berechnung basierend auf Daten der EU-Kommission muss die Bundesrepublik von Anfang August bis M&auml;rz n&auml;chsten Jahres gut 10 Milliarden Kubikmeter weniger Gas verbrauchen, um das von den EU-L&auml;ndern beschlossene Ziel zu erreichen.<br>\nDie in Deutschland zu sparende Gasmenge kommt etwa dem Durchschnittsverbrauch von f&uuml;nf Millionen vierk&ouml;pfigen Haushalten im Jahr gleich. Denn 10 Milliarden Kubikmeter Gas entsprechen etwa 100 Milliarden Kilowattstunden, und ein Musterhaushalt mit vier Personen in Deutschland verbraucht im Jahr rund 20.000 Kilowattstunden. Somit muss Europas gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft wegen ihres vergleichsweise hohen Gasverbrauchs in absoluten Zahlen mehr sparen als andere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Deutschland-muss-mehr-sparen-als-alle-anderen-article23504855.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist nicht &uuml;berraschend, dass Deutschland &ldquo;seinen absoluten Gasverbrauch so stark wie kein anderes EU-Land reduzieren (muss), um das Einsparziel der Europ&auml;ischen Union von 15 Prozent zu erreichen&rdquo;. Aber wem wird durch die Reduzierung des Gasverbrauchs geholfen? Der Ukraine sicher nicht. Und die Bev&ouml;lkerungen in den EU-Mitgliedsstaaten erleben auch keine Vorteile durch diesen politisch motivierten Wohlstandsverlust. Besser w&auml;re die &Ouml;ffnung der teuer gebauten Gas-Route Nord Stream 2. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86415\">Mehrkosten im mittleren vierstelligen Bereich &ndash; das wird ein hei&szlig;er Winter trotz kalter Wohnungen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Offener Brief an Bundesminister Habeck zur aktuellen Energienotlage<\/strong><br>\nmein Newsticker meldet sich seit vielen Wochen im Minutentakt. Die steigenden Energiekosten, die ausbleibenden russischen Gaslieferungen, das Tauziehen um die Lieferung der Turbine oder die ganz grunds&auml;tzliche Diskussion um die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland beherrschen seit Wochen, nein Monaten, die Berichterstattung.<br>\nDie Sorge vor den Folgen der ausufernden Energiepreisentwicklung treibt uns alle um &ndash; mich dabei ganz besonders. Ich sehe mich in der Verantwortung f&uuml;r unsere Kunden und die Versorgungssicherheit in unserer Silberstadt&reg;.<br>\nDoch auch f&uuml;r uns als Stadtwerke ist der aktuelle Handlungsspielraum stark eingeschr&auml;nkt. Wir werden von Verordnungen, Gesetzesentw&uuml;rfen, Notfallplanungen und Hiobsbotschaften getrieben und sind gleichzeitig zuallererst Ihnen, unseren Kunden, verpflichtet.<br>\nDoch die derzeitigen Entscheidungen unserer Bundesregierung sind gerade im Hinblick auf die Energieversorgung und Gaslieferungen f&uuml;r uns, die vom Fach sind, schwierig nachvollziehbar. Deshalb habe ich mich entschlossen, den Weg nach vorn zu gehen.<br>\nHeute habe ich ein Schreiben an Herrn Minister Dr. Habeck versandt, indem ich auf die, aus meiner Sicht, aktuellen Missst&auml;nde und Risiken bei der Art der Bew&auml;ltigung der Krise eingehe und klare Forderungen formuliere. Diese sind im Einzelnen:\n<ul>\n<li>Nationales Energiewendmoratorium<\/li>\n<li>Abh&auml;ngigkeiten reduzieren und Wirtschaft stabilisieren<\/li>\n<li>Umlagen sofort stoppen<\/li>\n<li>Nationalen Energienotstand ausrufen &ndash; Preise festlegen<\/li>\n<li>Bundeslastverteiler einsetzen<\/li>\n<li>Nord Stream 2 freigeben<\/li>\n<li>Sozialen Frieden sichern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich hoffe, mit diesem Schreiben einen Beitrag zu einer konstruktiven und ideologiefreien Diskussion um die Zukunft der Energieversorgung in unserer Stadt leisten zu k&ouml;nnen. Es geht um pragmatische L&ouml;sungen und den Einstieg in einen umsetzbaren und nachhaltigen Transformationsprozess. F&uuml;r gegenseitige Schuldzuweisungen ist jetzt keine Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stadtwerke-freiberg.de\/blog\/stadtwerkegespraech\/offener-brief-an-habeck.html\">Stadtwerke Freiberg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie die Gaslieferung zum Gl&uuml;ckspiel wurde<\/strong><br>\nAlle sprechen vom Erdgas. Seit Jahrzehnten flie&szlig;t es fast unbemerkt von den meisten Deutschen durch die Pipelines. Meist aus dem Osten. Nun liefert Russland nicht mehr so viel wie bisher. Unser Autor schaut sich die Bedeutung der Erdgasversorgung einmal genauer an. Dabei analysiert er auch, welche Alternativen es gibt und welche Folgen der Gasmangel f&uuml;r Verbraucher, Industrie und Energieversorger hat. Und er kl&auml;rt Grunds&auml;tzliches zum Erdgas. [&hellip;]<br>\nEine der wichtigsten Quellen f&uuml;r LNG liegt im US-Bundesstaat Texas, wo sich inzwischen auch Katar eingekauft und von wo Katar k&uuml;nftig auch die Bundesrepublik versorgen wollte. Katar bestand jedoch, um seine Infrastrukturinvestitionen abzusichern, auf langfristigen Liefervertr&auml;gen, die mit der von der deutschen Regierung beabsichtigten Politik &bdquo;weg von fossilen Energiequellen&ldquo; und dem angestrebten Zeitplan nicht in Deckung zu bringen sind. Neben den USA und Katar kommen auch Australien und Kanada3 sowie Nigeria als LNG-Lieferl&auml;nder infrage. Wobei Nigeria bislang zu 90 Prozent nach China lieferte und jetzt mehr Gas f&uuml;r die heimische Wirtschaft nutzen will4. Inzwischen warnt Shell, einer der gr&ouml;&szlig;ten LNG-H&auml;ndler der Welt, dass LNG ab 2025 knapp werden k&ouml;nne, weil die Nachfrage das Angebot &uuml;bersteigt 5. Dann k&ouml;nnten sich die Infrastrukturinvestitionen, welche die EU und Deutschland derzeit t&auml;tigen, schnell als Fehlinvestitionen herausstellen.<br>\nDeutschland trat nach der Entscheidung, kein Gas mehr aus Russland zu beziehen, als neuer K&auml;ufer f&uuml;r LNG am Markt auf. Damit werden Staaten, die mangels Pipeline-Anbindung an Gasquellen nur mit LNG versorgt werden k&ouml;nnen, vom Markt verdr&auml;ngt. Dies wird bei L&auml;ndern wie Pakistan, die derzeit eine Wirtschaftskrise durchmachen und jetzt 70 Prozent weniger LNG einkaufen k&ouml;nnen die dortige Wirtschaft weitgehend abw&uuml;rgen und massiven Druck auf die Regierung ausl&ouml;sen. Die Folgen sind derzeit nicht absehbar. Pakistan ist jedoch mitnichten das einzige Land, dessen wirtschaftliche Entwicklung durch die extrem steigenden Gaspreise abgeschn&uuml;rt wird. Aufgrund des hohen Preisniveau in Europa, k&ouml;nnen die Vertragsstrafen wegen Nichtlieferung nach Asien ohne Probleme verkraftet werden und erm&ouml;glichen immer noch Gewinne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/wie-die-gaslieferung-zum-glueckspiel-wurde\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Russland und das Gas &ndash; Panikmache durch Desinformation<\/strong><br>\nNachdem Russland Mitte Juni die Gaslieferungen &uuml;ber Nord Stream 1 reduziert hat, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht politische W&uuml;rdentr&auml;ger und mutma&szlig;liche Experten mit neuen Albtraumszenarien f&uuml;r den kommenden Winter aufwarten. In all diesen Horrorszenarien steht eines von vornherein fest: Der Schurke ist Putin. Off-Limits ist in der ver&ouml;ffentlichten Meinung die Frage, ob nicht die westliche Sanktionspolitik und das Festhalten an der Vorstellung, dass es in diesem Krieg kein anderes Ergebnis als eine milit&auml;rische Niederlage Russlands geben darf, ein wichtiger Grund f&uuml;r die sich nun aufschaukelnden Probleme sein k&ouml;nnte.<br>\nTeil 1 eines Dreiteilers um den Konflikt um die russischen Gaslieferungen unseres Autoren Paul Michel vom Netzwerk &Ouml;kosozialismus.<br>\nAm 14. Juni hatte Gazprom erkl&auml;rt, es m&uuml;sse den Gasdurchfluss in Nord Stream 1 reduzieren, weil wichtige Komponenten f&uuml;r den Gastransfer nicht zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Daraufhin traten Politiker und Medien in einen &Uuml;berbietungswettbewerb um die d&uuml;sterste Prophezeiung. Von CDU bis zu den Gr&uuml;nen, von BILD bis zur S&uuml;ddeutschen Zeitung &ndash; alle waren sich einig: Wir steuern auf eine Megakatastrophe zu. Den Vogel schoss wohl das Handelsblatt ab. &bdquo;Im schlimmsten Fall drohen Deutschland Katastrophenmonate, wie es sie seit dem sogenannten Hungerwinter 1946\/1947 nicht mehr gegeben hat. Damals starben Zehntausende Deutsche an K&auml;lte und Unterern&auml;hrung.&ldquo; Behauptung ist genug Beweis! Zur Wirklichkeit pflegen die Sch&ouml;pfer dieser alarmistischen Stimmungsmache ein recht kreatives Verh&auml;ltnis. (&hellip;)<br>\nIn einem Klima, in dem Putin von vorherein die Inkarnation allen B&ouml;sen ist, sehen die Verbreiter der Einheitsmeinung offenbar keine Notwendigkeit, Belege und Beweise f&uuml;r ihre Behauptungen zu liefern. Eine Behauptung ist Beweis genug! Alles ist zul&auml;ssig! Freie Bahn der Phantasie! Der ver&ouml;ffentlichte Diskurs ist davon gepr&auml;gt, dass man Teilwahrheiten berichtet und Dinge wegl&auml;sst, die nicht ins gew&uuml;nschte Bild passen wollen. Im Zweifelsfall wird die Wirklichkeit passend gemacht. Das ist eigentlich eine Provokation f&uuml;r jeden mit Verstand ausgestatteten Menschen. Aber in einer gesellschaftlichen Atmosph&auml;re, in der die Mehrheit der Menschen darauf eingeschworen ist, dass Putin der B&ouml;se und die eigenen Herrschenden die Guten sind, nimmt an solch billigen rhetorischen Man&ouml;vern offenbar kaum jemand Ansto&szlig;.<br>\nIn der Haltung zum Ukrainekrieg ist es den Herrschenden gelungen, ein Ausma&szlig; von Gleichschaltung herzustellen, wie das in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, nicht der Fall war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/russland-und-das-gas-panikmache-durch-desinformation\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Karl Lauterbach beweist bei der Erh&ouml;hung der Krankenkassen-Beitr&auml;ge schlechtes Timing<\/strong><br>\nGesundheitssystem Das Gesetz, das die Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen stabilisieren soll, greift zu kurz. L&auml;sst sich der Fehler von Gesundheitsminister Karl Lauterbach noch korrigieren? [&hellip;]<br>\nAuch die im station&auml;ren Bereich avisierten Einsparungen bergen Sprengstoff. Gerade haben die Pflegekr&auml;fte in Nordrhein-Westfalen in einem langen, aufopferungsvollen Streik einen Entlastungstarifvertrag durchgesetzt. Nun k&uuml;ndigt Lauterbach an, Mitarbeiter:innen, die &bdquo;am Bett&ldquo; arbeiten, aber keine klassische pflegerische Ausbildung haben, aus dem Pflegebudget herauszunehmen. Das k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass Tausende von Mitarbeiter:innen, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft, nicht mehr finanziert werden k&ouml;nnen. Alle Versprechungen, die dem Pflegepersonal in den vergangenen Monaten gemacht wurden, w&auml;ren Makulatur. Gepaart mit den zu erwartenden Vorschl&auml;gen der Lauterbach-Kommission zur Schlie&szlig;ung von Kliniken d&uuml;rfte es in den kommenden Jahren in den Krankenh&auml;usern noch unruhiger werden als bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/karl-lauterbach-will-die-finanzen-der-gesetzlichen-krankenkasse-stabiliseren\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lauterbachs Corona-Plan: Streeck bef&uuml;rchtet &Uuml;berbietungswettbewerb der L&auml;nder<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder sollen im neuen Infektionsschutzgesetz aber auch sehr viel mehr M&ouml;glichkeiten haben, weitere Corona-Ma&szlig;nahmen zu ergreifen. Das allerdings sieht Streeck kritisch: &bdquo;Wie genau das ausgestaltet werden soll, steht alles noch nicht fest. Und wir m&uuml;ssen aufpassen, dass die Indikatoren daf&uuml;r auch festgelegt werden &ndash; also wann bestimmte Ma&szlig;nahmen ergriffen werden sollten, weil man sonst in Deutschland in einen Flickenteppich hineinkommt. Die L&auml;nder k&ouml;nnten in einen &Uuml;berbietungswettbewerb kommen und immer mehr Ma&szlig;nahmen ergreifen, die eigentlich nicht notwendig sind&ldquo;, kritisiert Streeck. Das sollte unbedingt vermieden werden.<br>\n&bdquo;Es ist sicherlich richtig, dass Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Herbst und Winter jetzt bereits diskutiert werden und auch das Infektionsschutzgesetz dann mit dem Bund und L&auml;ndern und auch im Parlament genau diskutiert wird, um zu sehen, welche Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Herbst und Winter sinnvoll sind oder nicht. Aber man muss auch bedenken, dass wir, im Vergleich zu den Jahren davor, in einer anderen Phase der Pandemie sind&ldquo;, betont der Experte. Vor allem mit Blick auf das Comeback der Maskenpflicht im Herbst und Winter kritisiert er das geplante Vorhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rtl.de\/cms\/lauterbachs-corona-plan-streeck-befuerchtet-ueberbietungswettbewerb-der-laender-5000209.html%20\">RTL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das deutsche Streikrecht ist affig: Das zeigt sich nicht nur am Beispiel Gorillas<\/strong><br>\nEgal ob man an der Uniklinik, am Flughafen oder f&uuml;r einen Lieferdienst arbeitet: Wenn man streiken will, hat man das deutsche Recht nicht auf seiner Seite<br>\nWas k&ouml;nnen Besch&auml;ftigte machen, wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht? Wenn der Lohn nicht ausreicht, um Miete, Essen und Nebenkosten zu bezahlen? Wenn die Arbeitsbelastung so gro&szlig; ist, dass sie nicht mehr weiterwissen? Sie k&ouml;nnen den Chef oder das Management ansprechen, bitten und verhandeln, Unterschriften sammeln oder sich krankmelden. Wenn das alles nicht hilft, k&ouml;nnen sie wenig machen, au&szlig;er zu streiken und ihrerseits den Druck zu erh&ouml;hen. Doch Streiks sind Kraftakte, die Mut und Organisation erfordern. Das deutsche Recht haben die Streikenden meist nicht auf ihrer Seite, genauso wie viele Medien. Oft richten sich auch andere Besch&auml;ftigte gegen sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/nina-scholz\/das-streikrecht-in-deutschland-ist-arbeitnehmerfeindlich\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Der Bitcoin ist ein reines Luftprodukt&ldquo;<\/strong><br>\n&Ouml;konom Peter Bofinger gilt als Bitcoin-Kritiker. Im Interview erkl&auml;rt er, warum die Kryptow&auml;hrung nicht als Inflationsschutz taugt und warum er von dezentralen Bezahll&ouml;sungen nichts h&auml;lt.<br>\nWirtschaftsWoche: Herr Bofinger, Sie gelten als Kritiker von Kryptow&auml;hrungen wie dem Bitcoin. Hat Sie der vergangene Crash, in dem der Bitcoin rund die H&auml;lfte an Wert eingeb&uuml;&szlig;t hat und jetzt nur noch etwas mehr als 20.000 Dollar kostet, gefreut?<br>\nPeter Bofinger: Zumindest f&uuml;hle ich mich da best&auml;tigt. Der Bitcoin hat ja in der aktuellen wirtschaftlichen Krise eindeutig nicht die Vorteile gebracht, die seine Verfechter ihm immer unterstellt haben.<br>\nSie meinen den Schutz vor Inflation aufgrund der nat&uuml;rlichen Knappheit des Bitcoin?<br>\nRichtig. Spannenderweise hat er gerade im Umfeld mit hohen Inflationsraten von mehr als neun Prozent noch mehr an Wert verloren als die staatlichen Fiatw&auml;hrungen wie der Euro oder der Dollar. Das ist also v&ouml;llig daneben gegangen.<br>\nWoran liegt das aus Ihrer Sicht?<br>\nDer Bitcoin ist ein reines Luftprodukt &ndash; mal mit mehr, mal mit weniger Luft. Aber reale Substanz ist da nicht dahinter. Kryptow&auml;hrungen sind das einzige private Asset, dessen Inhaber keinen Anspruch auf irgendetwas hat. Warum sollte uns etwas, das keinen inneren Wert hat, gegen Inflation absichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/boerse\/kryptowaehrungen-der-bitcoin-ist-ein-reines-luftprodukt\/28567140.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Rhein k&ouml;nnte bald unbefahrbar f&uuml;r den G&uuml;tertransport sein<\/strong><br>\nAm Wochenende wird der Pegel des Rheins wohl besonders niedrig sein. Das h&auml;tte schwerwiegende Folgen f&uuml;r den G&uuml;tertransport, insbesondere f&uuml;r Schiffe, die Benzin, Kohle und Heiz&ouml;l transportieren. Dabei br&auml;uchte Deutschland gerade jetzt Kraftstoffe in gro&szlig;en Mengen.<br>\nDer Wasserstand des Rheins steht kurz vor dem Punkt, an dem der Strom f&uuml;r den Transport gro&szlig;er G&uuml;termengen praktisch ausf&auml;llt &ndash; inmitten der Versuche Europas, eine massive Wirtschaftskrise abzuwenden.<br>\nDer Pegel des Flusses bei Kaub, einem wichtigen Wegpunkt f&uuml;r die Verschiffung von G&uuml;tern, soll bis zum Wochenende auf 47 Zentimeter sinken. Damit w&uuml;rde er bis auf 7 Zentimeter an die Grenze der Unbefahrbarkeit herankommen.<br>\nEuropa sieht sich bereits mit der schlimmsten Energieversorgungskrise seit Jahrzehnten konfrontiert, seit Russland das Erdgas abgedreht hat und die Inflation explodiert. Jetzt kommt der Klimawandel zu den Problemen des Kontinents hinzu. Ein unpassierbarer Fluss k&ouml;nnte den Transport wichtiger G&uuml;ter zum Stillstand bringen, w&auml;hrend die Regierungen gegen eine Rezession ank&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article240266813\/Der-Rhein-steht-kurz-vor-Unbefahrbarkeit-fuer-Guetertransport.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Seit sechs Wochen keine Post&ldquo;: Berliner warten verzweifelt auf Briefe<\/strong><br>\nRechnungen, Rezepte oder Beh&ouml;rdenbriefe kommen nicht an. Seit Ferienbeginn gibt es in einigen Gegenden offenbar echte Zustellprobleme. Die Post will reagieren.<br>\nDie einst legend&auml;re deutsche P&uuml;nktlichkeit ist auch in der &bdquo;Post-Universaldienstleistungsverordnung&ldquo; festgeschrieben. Dort ist von sogenannten Brieflaufzeiten die Rede. Das sind Zielvorgaben f&uuml;r die Zustellung von Briefen, von denen etliche Berliner derzeit nur tr&auml;umen k&ouml;nnen. Jedenfalls erreichten die Redaktion der Berliner Zeitung innerhalb sehr kurzer Zeit gleich mehrere Beschwerden von Lesern mit dem immer gleichen Inhalt: Seit Wochen habe man keine Briefe mehr im Briefkasten. Obwohl man Schreiben erwarte.<br>\nDabei besagt die Post-Norm: Werden Briefe im Inland an einem Werktag in einen Briefkasten gesteckt, dann m&uuml;ssen im Jahresdurchschnitt mindestens 80 Prozent dieser Briefe am n&auml;chsten Tag beim Empf&auml;nger sein &ndash; 95 Prozent aller Briefe am zweiten Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/das-leiden-der-berliner-wenn-seit-vier-wochen-keine-post-mehr-kommt-li.252822\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Zivilisten gef&auml;hrdet&ldquo;: Amnesty wirft Ukraine V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che vor<\/strong><br>\nMit Angriffen aus Wohngebieten heraus habe die ukrainische Armee wiederholt Zivilisten gef&auml;hrdet, so Amnesty International. Kiew weist die Vorw&uuml;rfe entschieden zur&uuml;ck.<br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt Vorw&uuml;rfe gegen die ukrainische Armee. Im Zuge der Verteidigung gegen die russische Invasion sei es wiederholt zur Gef&auml;hrdung von Zivilisten gekommen. Bei einigen der angewandten milit&auml;rischen Taktiken handele es sich um &bdquo;eindeutige Verst&ouml;&szlig;e gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht&ldquo;, hie&szlig; es in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichen Bericht.<br>\nIm Zeitraum von April bis Juni h&auml;tten Mitarbeiter der Organisation ein &bdquo;Muster&ldquo; ukrainischer Streitkr&auml;fte dokumentiert, &bdquo;Zivilisten in Gefahr bringen und gegen Kriegsgesetze versto&szlig;en, wenn sie in bewohnten Gebieten operieren&ldquo;, sagte Agn&egrave;s Callamard, Generalsekret&auml;rin von Amnesty International. Die Instrumentalisierung von Zivilisten wird im Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofs als Kriegsverbrechen aufgef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/krieg-in-der-ukraine-zivilisten-gefaehrdet-amnesty-international-wirft-ukraine-voelkerrechtsbrueche-vor-li.253444\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine: Kampftaktik der ukrainischen Armee gef&auml;hrdet Zivilpersonen<\/strong><br>\nUkrainische Truppen haben nach Untersuchungen von Amnesty International Zivilist*innen gef&auml;hrdet, indem sie St&uuml;tzpunkte in Wohngebieten errichtet und von dort aus Angriffe durchgef&uuml;hrt haben. Zum Teil bezogen sie in Schulen und Krankenh&auml;usern Position. Bei darauf folgenden russischen Angriffen auf bewohnte Gebiete wurden Zivilist*innen get&ouml;tet und zivile Infrastruktur zerst&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.amnesty.de\/allgemein\/pressemitteilung\/ukraine-kampftaktik-der-ukrainischen-armee-gefaehrdet-zivilpersonen\">Amnesty International<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Irgendjemand muss ja seri&ouml;se Opposition betreiben&rdquo;<\/strong><br>\nSommerinterview mit dem PARTEI-Vorsitzenden Martin Sonneborn.<br>\nHerr Sonneborn, mit welchem Dienstgrad d&uuml;rfen wir Sie anreden und welche Verwendung k&ouml;nnen Sie als Reservist f&uuml;r Ihr Vaterland gegen M&uuml;tterchen Russland einbringen?<br>\nMartin Sonneborn: Wenn ich mich recht erinnere, verlie&szlig; ich die Bundeswehr als Oberstgefreiter, das kommt gleich hinter General. F&uuml;r kriegerische Auseinandersetzungen tauge ich aber wenig. Im Wehrdienst habe ich bei Schie&szlig;&uuml;bungen immer auf die Zielscheibe meines Nachbarn gehalten, was bei dem stets zu &uuml;berraschenden Ergebnissen f&uuml;hrte.<br>\nK&ouml;nnten Sie sich einen Trupp mit Ihrem Kollegen, dem Leutnant der Reserve und Einzelk&auml;mpfer Georg Schramm vorstellen?<br>\nMartin Sonneborn: Jederzeit. Wahrscheinlich w&uuml;rden wir uns bei Schie&szlig;&uuml;bungen wieder ausgleichen.<br>\nH&auml;tten wir Russland damals &uuml;ber die Flanke angreifen sollen?<br>\nMartin Sonneborn: Wichtig ist, dass wir &uuml;berhaupt angegriffen haben. Ich gehe davon aus, dass in der aktuellen Situation auch Hitler ganz neu bewertet wird, schlie&szlig;lich hat er gegen die Russen gek&auml;mpft. Sieht so aus, als w&auml;ren Teile der &Ouml;ffentlichkeit gerade dabei, Willy Brandt auf den Platz von Adolf Hitler zu schubsen und umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Irgendjemand-muss-ja-serioese-Opposition-betreiben-7201356.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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