{"id":86607,"date":"2022-08-05T10:36:01","date_gmt":"2022-08-05T08:36:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86607"},"modified":"2022-08-11T13:01:51","modified_gmt":"2022-08-11T11:01:51","slug":"gendern-darf-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-zu-einer-kunstsprache-erziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86607","title":{"rendered":"Gendern: Darf der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk zu einer Kunstsprache \u201eerziehen\u201c?"},"content":{"rendered":"<p>Die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger m&ouml;chte keine Gendersprache. Dar&uuml;ber setzt sich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk an vielen Stellen hinweg und verletzt damit die Neutralit&auml;t. Die irrationale Debatte um Sprachformen spaltet eine bereits auf vielen Gebieten geteilte Gesellschaft zus&auml;tzlich. Das muss aufh&ouml;ren, fordern jetzt zahlreiche Sprachwissenschaftler &ndash; zu recht. Ein Kommentar von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2190\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-86607-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=86607-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220805_Gendern_Darf_der_oeffentlich_rechtliche_Rundfunk_erziehen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der Debatte um die Einf&uuml;hrung der Gendersprache h&auml;ngt bisweilen der Ruf an, sich um Nichtigkeiten zu drehen und viel Rauch und Leidenschaft um Nichts zu entfachen. Das ist nicht zutreffend: Zwar tr&auml;gt die Debatte tats&auml;chlich teils Z&uuml;ge einer politischen Besch&auml;ftigungstherapie, mit der andere Themen wirksam verdr&auml;ngt werden k&ouml;nnen. Auf der anderen Seite ist es aber keineswegs eine politische Kleinigkeit, wenn eine Minderheit versucht, die gro&szlig;e Mehrheit zu nicht akzeptierten neuen Regeln zu verpflichten. Wie bei manchen Corona-Regeln geht es mutma&szlig;lich nicht nur um den Inhalt der Regeln selber, sondern auch um den prinzipiellen Vorgang, dass sich B&uuml;rger irrationalen Vorgaben unterordnen, ohne dass diese zuvor gesellschaftlich in angemessener Weise verhandelt worden w&auml;ren. <\/p><p>Die Redaktion der NachDenkSeiten nutzt selber keine Gendersprache. Bei Beitr&auml;gen von Gastautoren und in Leserbriefen streichen wir sie aber auch nicht in jedem Einzelfall heraus. Auch wenn diese Praxis eine Tendenz der sprachlichen Regellosigkeit f&ouml;rdern k&ouml;nnte &ndash; eine solche Haltung w&auml;re meiner Meinung nach auch gesellschaftlich ein akzeptabler Kompromiss, um das Thema vorerst zu entsch&auml;rfen und aus dem Weg zu schaffen: Wer von der Genderbewegung bereits erfasst ist, kann die experimentellen Sprachformen nutzen.<\/p><p>Ein absolutes Tabu muss aber eine Erziehung oder gar ein Zwang f&uuml;r unwillige B&uuml;rger sein, die k&uuml;nstliche Gendersprache zu gebrauchen. Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk (&Ouml;RR) sollte meiner Meinung nach aus Gr&uuml;nden der Neutralit&auml;t sowie wegen seiner Finanzierung durch alle B&uuml;rger und aus Gr&uuml;nden des gesellschaftlichen Friedens g&auml;nzlich auf die Nutzung der Gendersprache verzichten. <\/p><p><strong>Mehrheit lehnt Gendersprache ab<\/strong><\/p><p>Der j&uuml;ngste Aufreger beim Thema Gendersprache im &Ouml;RR war der <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/stamm-csu-gendern-zwang-br-format-moderatorin-sendung-kritik-staatsregierung-claudia-91698685.html\">Auftritt einer Moderatorin des Bayerischen Rundfunks<\/a>: Die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema wurden in der Sendung offen bedauert und indirekt zu einer Motivation umgedeutet, das Publikum noch besser erziehen zu wollen. <\/p><p>Diese Erziehung zur Nutzung der Gendersprache w&auml;re eine gro&szlig;e Aufgabe, denn &bdquo;fast zwei Drittel der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab. 65 Prozent der Bev&ouml;lkerung halten nichts von einer st&auml;rkeren Ber&uuml;cksichtigung unterschiedlicher Geschlechter&ldquo;, wie eine Befragung von Infratest Dimap ergeben habe, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/grosse-mehrheit-laut-umfrage-gegen-gendersprache-17355174.html\">berichteten Medien<\/a> im vergangenen Jahr.<\/p><p><strong>Keine Ausgewogenheit <\/strong><\/p><p>Das Thema ist also mindestens umstritten. Hier m&uuml;sste der von allen B&uuml;rgern finanzierte &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich eine neutrale Position einnehmen. Davon k&ouml;nne  aber nicht die Rede sein, sagt eine Gruppe von Sprachwissenschaftlern aktuell. Auf der Webseite &bdquo;Lunguistik vs. Gendern&ldquo; haben sie <a href=\"https:\/\/www.linguistik-vs-gendern.de\/\">einen Aufruf ver&ouml;ffentlicht<\/a>. Darin zitieren sie zum Thema Neutralit&auml;t aus dem Medienstaatsvertrag: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;&sect; 26 (2) Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erf&uuml;llung ihres Auftrags die Grunds&auml;tze der Objektivit&auml;t und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu ber&uuml;cksichtigen (MStV).&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Sprachverwendung des &Ouml;RR sei Vorbild und Ma&szlig;stab f&uuml;r Millionen von Zuschauern, Zuh&ouml;rern und Lesern, so die Unterzeichner. Daraus erwachse f&uuml;r die Sender die Verpflichtung, sich in Texten und Formulierungen an geltenden Sprachnormen zu orientieren und mit dem Kulturgut Sprache regelkonform, verantwortungsbewusst und ideologiefrei umzugehen, so der Aufruf: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mehr als drei Viertel der Medienkonsumenten bevorzugen Umfragen zufolge den etablierten Sprachgebrauch &ndash; der &Ouml;RR sollte den Wunsch der Mehrheit respektieren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das sei aber nicht der Fall: So sei die Berichterstattung des &Ouml;RR &uuml;ber den Themenbereich Gendersprache unausgewogen und diene im Wesentlichen der Legitimation der eigenen Genderpraxis: Bef&uuml;rworter erhielten einen deutlich gr&ouml;&szlig;eren Redeanteil, w&uuml;rden &ldquo;Experten&rdquo; konsultiert, so stammten diese vorrangig aus dem Lager der Bef&uuml;rworter, Moderatoren w&uuml;rden sich zum Gendern bekennen, so einige Aussagen des Aufrufs. In den Medien des &Ouml;RR w&uuml;rden Kritiker der Gendersprache &bdquo;nicht selten als reaktion&auml;r, unflexibel und frauenfeindlich geschildert&ldquo;. Beispiele f&uuml;r die Berichterstattung listen die Autoren <a href=\"https:\/\/www.linguistik-vs-gendern.de\/medien-bsp\/\">unter diesem Link<\/a> auf &ndash; ob diese Beispiele repr&auml;sentativ sind, bleibt offen. Umfragen zum Thema <a href=\"https:\/\/www.linguistik-vs-gendern.de\/umfragen\/\">finden sich hier<\/a>. <\/p><p><strong>&bdquo;Linguistische Schwergewichte&ldquo; gegen sprachliche Regellosigkeit<\/strong><\/p><p>Unter den Unterzeichnern sind &bdquo;Mitglieder des Rates f&uuml;r deutsche Rechtschreibung, der Gesellschaft f&uuml;r deutsche Sprache, des PEN Deutschland, des Leibniz-Zentrums Allgemeine Sprachwissenschaft sowie eine ganze Reihe linguistische Schwergewichte&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus240205267\/Sozialer-Unfrieden-Linguisten-gegen-das-Gendern-bei-ARD-und-ZDF.html\">wie die &bdquo;Welt&ldquo; berichtet<\/a>. In dem Artikel wird auch eine laut &bdquo;Welt&ldquo; Einzug haltende sprachliche Regellosigkeit beim &Ouml;RR moniert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der &Ouml;RR pflegt beim Gendern keine einheitliche Linie. W&auml;hrend der RBB-Jugendsender Fritz in den Nachrichten nach eigenen Angaben mit Kunstsprechpause gendert, verwenden im Deutschlandfunk nur manche Journalisten diese Sprechweise, andere nutzen praktisch ausschlie&szlig;lich das generische Maskulinum. (&hellip;) Bei der &sbquo;Tagesschau&lsquo; herrscht die gleiche Beliebigkeit: W&auml;hrend die Zuschauer in einer Ausgabe der Sendung mit einer H&auml;ufung von Beidnennungen und Partizipienformen wie &sbquo;Mitarbeitende&lsquo; begl&uuml;ckt werden sollen, f&auml;llt die n&auml;chste Ausgabe praktisch genderfrei aus. Ein Unding f&uuml;r die Sprachexperten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Jargon einer lautstarken Minorit&auml;t von Sprachaktivisten&rdquo;<\/strong><\/p><p>In dem Text werden mehrere sprachwissenschaftliche Fragen behandelt, unter anderem: Das Konzept der gendergerechten Sprache basiere auf der Vermengung der Kategorien Genus und Sexus. Die pauschalisierende Bewertung des generischen Maskulinums als grunds&auml;tzlich diskriminierende Sprachform sei wissenschaftlich nicht begr&uuml;ndbar. Die Behauptung von der angeblichen &ldquo;Unsichtbarkeit&rdquo; der Frau in der deutschen Sprache sei abwegig. Das Deutsche verf&uuml;ge bereits seit Jahrhunderten &uuml;ber ein Mittel, geschlechtsneutral zu formulieren. Ein Bedarf f&uuml;r das Erstellen von Neuformen bestehe grunds&auml;tzlich nicht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die deutsche Grammatik ist weder &sbquo;gerecht&lsquo; noch &sbquo;ungerecht&lsquo; &ndash; Gerechtigkeit ist eine ethische Kategorie, die zur Beschreibung grammatischer Strukturen nicht tauglich ist. Dass das generische Maskulinum Frauen (und nichtbin&auml;re Identit&auml;ten) &sbquo;ausschlie&szlig;e&lsquo; oder nur &sbquo;mitmeine&lsquo;, ist eine Behauptung, die auf einer Fehlinterpretation grammatischer Strukturen basiert.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Bedenklich sei au&szlig;erdem, &bdquo;wenn immer mehr Journalisten in Unkenntnis der sprachwissenschaftlichen Fakten den Jargon einer lautstarken Minorit&auml;t von Sprachaktivisten in der &Ouml;ffentlichkeit verbreiten und sich hierbei f&auml;lschlicherweise auf &sbquo;Sprachwandel&lsquo; berufen&ldquo; w&uuml;rden. Das f&ouml;rdere die Polarisierung:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Nicht zuletzt sorgt die vielfach mit moralisierendem Gestus verbundene Verbreitung der Gendersprache durch die Medien f&uuml;r erheblichen sozialen Unfrieden und das in Zeiten, in denen ohnehin zahlreiche gesellschaftliche Spaltungstendenzen zu beobachten sind.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das Theater geht weiter<\/strong><\/p><p>Es gibt auch die Gegenbewegung zu dem Papier: Etwa das Leibniz-Institut f&uuml;r Deutsche Sprache (IDS) bezeichnet <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/mensch-alltag\/gendern-sprache-leibniz-institut-fordert-toleranz-100.html\">in einem aktuellen &bdquo;Aufruf f&uuml;r Toleranz&ldquo;<\/a> den Umgang mit der Kunstsprache als eine nicht verwunderliche &bdquo;Ver&auml;nderungen des Sprachgebrauchs&ldquo; &ndash; ganz so, als seien diese Ver&auml;nderungen evolution&auml;rer Natur und w&uuml;rden nicht einer unwilligen Bev&ouml;lkerung aktiv &uuml;bergest&uuml;lpt. Sprache, so das Institut, sei kein statisches Gebilde und entwickle sich auch nicht in einem sozial unabh&auml;ngigen oder ideologiefreien Raum.<\/p><p>Die Aussage, &ldquo;die Sprachwissenschaft&rdquo; st&uuml;nde der Gendersprache kritisch gegen&uuml;ber, entspricht nach Aussagen des Instituts nicht den Tatsachen. In Wirklichkeit gebe es einen sehr offenen Zugang dazu. So habe etwa die &ldquo;Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Sprachwissenschaft&rdquo; dieses Jahr mit gro&szlig;er Mehrheit eine geschlechtergerechte Satzung verabschiedet.<\/p><p>Das Theater geht also weiter. <\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86824\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p>Titelbild: keport \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger m&ouml;chte keine Gendersprache. Dar&uuml;ber setzt sich der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk an vielen Stellen hinweg und verletzt damit die Neutralit&auml;t. 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Ein Kommentar von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch<\/em><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86607\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":86608,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,201,182,11],"tags":[313,2190,2269,2299],"class_list":["post-86607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-ideologiekritik","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-strategien-der-meinungsmache","tag-oerr","tag-genderpolitik","tag-konformitaetsdruck","tag-sprachkritik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/shutterstock_2145844797.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86607"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86607\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86832,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86607\/revisions\/86832"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/86608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}