{"id":86642,"date":"2022-08-05T16:30:40","date_gmt":"2022-08-05T14:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642"},"modified":"2022-08-05T15:43:07","modified_gmt":"2022-08-05T13:43:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-546","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h01\">3G durch die Hintert&uuml;r oder: Wie die FDP endg&uuml;ltig ihr F verlor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h02\">Zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h03\">Energiekrise: Warum die Turbine f&uuml;r Nord Stream nicht nach Russland geliefert werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h04\">F&uuml;hren die Gr&uuml;nen einen Krieg gegen Russland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h05\">So sieht Ungleichheit aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h06\">&raquo;Rentenl&uuml;cke&laquo; f&uuml;r Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h07\">Gleiches Recht f&uuml;r alle: Keine Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne in der EU!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h08\">Russlands ISS-R&uuml;ckzug legt die Problematik von Sanktionen offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h09\">Sklaverei ist &ldquo;Freiheit&rdquo;? &ndash; Monsanto und BlackRock kaufen die Ukraine auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h10\">Eine &uuml;ber 700 km lange Mauer, 3x so hoch wie die Berliner Mauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h11\">Hohe Munitionsauftr&auml;ge: Rheinmetall legt auch im zweiten Quartal zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h12\">Kaum Firmenaufgaben durch Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h13\">Nach Vorwurf zu gro&szlig;er N&auml;he: Lindner und Porsche-Chef stimmten Reaktion direkt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86642#h14\">Zu guter Letzt: &raquo;I will use my mind power&laquo;: Uri Geller will Putin mit Magie von Atomwaffeneinsatz abhalten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>3G durch die Hintert&uuml;r oder: Wie die FDP endg&uuml;ltig ihr F verlor<\/strong><br>\nMit den infantilen Begriffen &bdquo;Winterreifen&ldquo; und &bdquo;Schneeketten&ldquo; beschreiben Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Grundrechtseinschr&auml;nkungen, die die B&uuml;rger ab Oktober erdulden sollen. Anders als Buschmann meint, sind die Ma&szlig;nahmen des neuen Infektionsschutzgesetzes nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Im Gegenteil: Rechtspolitisch, gesamtgesellschaftlich und juristisch ist das Ergebnis desastr&ouml;s. Die FDP h&auml;tte sich darauf nicht einlassen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/neues-infektionsschutzgesetz-3g-fdp-marco-buschmann-lauterbach\">Jessica Hamed Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Das darf der Deutsche Bundestag nicht so beschlie&szlig;en&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Das Infektionsschutzgesetz ist in dieser Form f&uuml;r mich nicht zustimmungsf&auml;hig&ldquo;, sagt der FDP-Vize Kubicki &uuml;ber das Infektionsschutzgesetz. Die Ausnahmeregelung bei der Maskenpflicht f&uuml;r frisch Geimpfte kritisiert er deutlich &ndash; und stellt sich gegen FDP-Justizminister Buschmann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240316627\/Wolfgang-Kubicki-Das-darf-der-Deutsche-Bundestag-nicht-so-beschliessen.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ab Oktober: Dreifach Geimpfte sollen wie Ungeimpfte behandelt werden<\/strong><br>\nDie CDU vermutet, der Corona-Plan f&uuml;r den Herbst soll &bdquo;Karl Lauterbach helfen, seine &uuml;bervollen Impfstofflager zu leeren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ab-oktober-dreifach-geimpfte-sollen-wie-ungeimpfte-behandelt-werden-infektionsschutzgesetz-karl-lauterbach-marco-buschmann-geboostert-corona--li.253589\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes<\/strong><br>\nSehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,<br>\nwir appellieren an Sie, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich bei der Reform des Infektionsschutzgesetzes f&uuml;r die Rechte von Kindern und Jugendlichen einzusetzen und Ihnen Normalit&auml;t zu erm&ouml;glichen. Der am 03. August vorgestellte Vorschlag des Bundesjustiz- und des Bundesgesundheitsministers ist in dieser Hinsicht v&ouml;llig unzureichend. Eine Fortsetzung dieser unbegr&uuml;ndeten Einschr&auml;nkungen bei Kindern geht zu Lasten ihrer Bildung und Gesundheit und damit der Zukunft dieses Landes. [&hellip;]<br>\nKinder sind die Bev&ouml;lkerungsgruppe, die am wenigsten von Ma&szlig;nahmen zum Infektionsschutz profitiert haben, jedoch am st&auml;rksten eingeschr&auml;nkt wurden, beispielsweise durch Schulschlie&szlig;ungen, Quarant&auml;nema&szlig;nahmen, Kontaktbeschr&auml;nkungen, eingeschr&auml;nkte Bildungs-, Sport- und Freizeitangebote o. &auml;. &ndash; mit tiefgreifenden Folgen f&uuml;r ihre Gesundheit, Entwicklung und ihren Bildungserfolg. Die Rechtfertigung f&uuml;r derartige Ma&szlig;nahmen ist, wie das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 19. November 2021 (1 BvR 971\/21) deutlich gemacht hat, mit dem Impfangebot an alle entfallen. Bereits vor &uuml;ber einem Jahr hat daher die Menschenrechtskommissarin des Europarates in einem Schreiben an die damalige Bundesjustizministerin betont, dass der Wahrung der Belange von Kindern in der Pandemie absolute Priorit&auml;t einzur&auml;umen ist und eine weitere Belastung nur dann in Betracht kommt, wenn alle anderen Mittel versagt haben. Dies gilt umso mehr, als sich Erwachsene durch eine Vielzahl an Ma&szlig;nahmen selbst sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nEs ist ein Ph&auml;nomen, dass Schulen nach wie vor in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung als wesentlicher &Uuml;bertragungsort betrachtet werden. Tats&auml;chlich haben Kinder sich haupts&auml;chlich in privaten Settings und dabei am h&auml;ufigsten bei Erwachsenen infiziert. Die &uuml;berwiegende Zahl der Kinder hat keine schwere Krankheitslast oder ist sogar &ndash; wie zahlreiche Studien belegt haben &ndash; in hohem Ma&szlig;e asymptomatisch infiziert und damit weniger infekti&ouml;s. Hinzu kommt, dass ca. 95% der Kinder und Jugendlichen durch Impfung und\/oder Infektion Antik&ouml;rper gegen SARS-CoV-2 bilden konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.initiativefamilien.de\/aktuelles\/zur-novellierung-des-infektionsschutzgesetzes\/\">Initiative Familien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Energiekrise: Warum die Turbine f&uuml;r Nord Stream nicht nach Russland geliefert werden kann<\/strong><br>\nDeutsche Medien und Politiker beschuldigen Russland, die Turbine f&uuml;r Nord Stream nicht anzunehmen. Sie verschweigen dabei jedoch die wahren Gr&uuml;nde. [&hellip;]<br>\nAufgrund der kanadischen Sanktionen und ohne die Zustimmung von Gazprom wurde das Triebwerk jedoch nicht nach Russland, sondern nach Deutschland geliefert, was nicht den Vertragsbedingungen entspricht. Die kanadischen Beh&ouml;rden haben der Siemens Energy Canada Limited, die nicht Vertragspartei ist, Dokumente f&uuml;r die Ausfuhr der Turbine ausgestellt, die in keinem Zusammenhang mit dem laufenden Vertrag stehen. Im Falle des Transports der Turbine nach Russland besteht die Gefahr, dass die kanadischen Beh&ouml;rden dies als Versto&szlig; gegen die Bedingungen der erteilten Genehmigung oder als Umgehung derselben betrachten. Das wiederum k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass die Genehmigung entzogen wird und andere Turbinen der Portovaja-Kompressorstation nicht mehr in Kanada &uuml;berholt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/warum-die-turbine-fuer-nord-stream-nicht-nach-russland-geliefert-werden-kann\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Gazprom verweigert also die Annahme, da Kanada gegen seine eigenen Sanktionen versto&szlig;en hat? Kindergarten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>F&uuml;hren die Gr&uuml;nen einen Krieg gegen Russland?<\/strong><br>\n&Uuml;ber einen neuen Aufreger in der Linkspartei und einige historische Hintergr&uuml;nde<br>\nW&auml;hrend in Politik und Medien breit &uuml;ber die Streckung oder Verl&auml;ngerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke diskutiert wird, werden ohne gr&ouml;&szlig;ere Diskussionen eigentlich schon stillgelegte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb gehen. (&hellip;)<br>\nEs gibt also f&uuml;r eine linke Oppositionspolitik allen Grund, diese stille Renaissance der Kohle zu kritisieren. Genau das hat die Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht mit wenigen S&auml;tzen getan. Ihr Tweet vom 1. August lautete:\n<blockquote><p>\nWiederinbetriebnahme der Kohlekraftwerke zeigt: #Klimawandel war f&uuml;r Gr&uuml;ne gestern wichtig. Heute hat wahnsinniger Krieg gegen Russland f&uuml;r fr&uuml;here &Ouml;kopartei Top-Priorit&auml;t &amp; sogar einzig vern&uuml;nftige Konfliktl&ouml;sung (Diplomatie\/Verhandlungen) wird abgelehnt.<br>\nSahra Wagenknecht\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Schlie&szlig;lich wurde Wagenknecht und ihren Parteifl&uuml;gel immer vorgeworfen, sie w&uuml;rde &ouml;kologische Fragen vernachl&auml;ssigen, als Mittelstandsprobleme ansehen und nur die Reste der fordistischen Arbeiterbewegung ansprechen wollen.<br>\nDoch mit ihren wenigen S&auml;tzen erntete Wagenknecht wie &uuml;blich in- und au&szlig;erhalb ihrer Partei Emp&ouml;rung. Einige Linke-Politikerinnen legten ihr erneut den schnellen Parteiaustritt nahe. (&hellip;)<br>\nVielmehr ist es die Formulierung, dass die Gr&uuml;nen einen &ldquo;wahnsinnigen Krieg gegen Russland&rdquo; f&uuml;hren, die zu diesen Aufwallungen f&uuml;hrt. Nun ist das nat&uuml;rlich parteipolitisch verst&auml;ndlich. Es gibt einen wachsenden Fl&uuml;gel in der Linkspartei, der mitregieren will und das geht nach Lage der Dinge nur im B&uuml;ndnis mit SPD und Gr&uuml;nen. Von dieser Vorstellung, als Juniorpartner ihre Nato- und EU-Tauglichkeit vorher besonders nachweisen zu m&uuml;ssen, lassen sich diese Realpolitiker nicht abschrecken.<br>\nAus dieser Logik sind Wagenknecht und ihr Fl&uuml;gel eine Bremse daf&uuml;r. Dabei ist die mitnichten irgendwie revolution&auml;r, selbst der Begriff der revolution&auml;ren Realpolitik w&uuml;rde nicht zutreffen. Vielmehr vertreten Wagenknecht und Co. heute Positionen, wie sie die SPD in den fr&uuml;hen 1970er-Jahren propagiert hat sowohl in der Innen- als auch in der Au&szlig;enpolitik.<br>\nDie Vorstellungen, man k&ouml;nnte einen Krieg in Europa im Rahmen einer vern&uuml;nftigen Konfliktl&ouml;sung beenden, entspricht dem Geist dieser SPD unter Willy Brandt, der daf&uuml;r sogar den Friedensnobelpreis bekommen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fuehren-die-Gruenen-einen-Krieg-gegen-Russland-7203283.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>So sieht Ungleichheit aus<\/strong><br>\nVon wegen Flei&szlig; und Talent: Neoliberale Narrative verhindern die Sicht auf gesellschaftliche Ungleichheit. H&ouml;chste Zeit, gegenzusteuern &ndash; zum Beispiel mit Wissen. Eine Visualisierung<br>\nJahrzehntelang wurde hierzulande wirtschaftliche Ungleichheit nicht als dr&auml;ngendes Problem erkannt. Es herrschte das Narrativ vor, dass es in Deutschland in erster Linie um Flei&szlig; und Talent der Einzelnen ginge und Ungleichheit das Ergebnis unterschiedlicher Anstrengungen w&auml;re. Eine fatale Vorstellung, denn die Pr&auml;ferenzen f&uuml;r Verteilungspolitik gehen mit der Deutung vermeintlicher oder tats&auml;chlicher Ursachen von Ungleichheit einher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ungleichheit-in-zahlen-grafiken-zeigen-wie-ungleich-vermoegen-verteilt-sind\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Rentenl&uuml;cke&laquo; f&uuml;r Millionen<\/strong><br>\nStatistik: Immer mehr Erwerbst&auml;tige erreichen gesetzliches Alter f&uuml;r Ruhestand &ndash; und verarmen bei Teuerungswelle<br>\nDer demographische Wandel macht sich in Deutschland immer st&auml;rker bemerkbar. Bis 2036 erreichen rund 12,9 Millionen Erwerbst&auml;tige das gesetzliche Rentenalter, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Das entspricht knapp 30 Prozent der aktuell erwerbsf&auml;higen Personen.<br>\nViele Altersruhest&auml;ndler setzen sich inzwischen mit der Frage auseinander, ob sie im Alter noch ihren Lebensstandard halten k&ouml;nnen. Das Handelsblatt schrieb am Mittwoch, dass sich inzwischen jeder vierte Deutsche mit den Folgen der Inflation besch&auml;ftigt. Dauerhaft steigende Preise spielen f&uuml;r das Leben im Alter eine gro&szlig;e Rolle: Mit der Zeit entwerten sie auch &uuml;ppige Renten. Der Versicherungskonzern Allianz stellt seit 2020 ein Tool zur Verf&uuml;gung, um dies zu veranschaulichen. Der &raquo;Rentenkompass&laquo; zeigt unter anderem an, wie hoch die Rente einmal sein m&uuml;sste, damit sie der Kaufkraft von heute entsprechen w&uuml;rde. Um den Verlust an Kaufkraft ausrechnen zu k&ouml;nnen, braucht man den &raquo;Rentenkompass&laquo; aber nicht; einfache Kenntnisse in Mathematik d&uuml;rften reichen. F&uuml;r die Allianz hat er den Vorteil, dass der Konzern mit ihm an viele pers&ouml;nliche Daten gelangt und ma&szlig;geschneiderte Angebote f&uuml;r eine private Altersvorsorge offerieren kann.<br>\nDie Lage ist: Je mehr Zeit man noch bis zur Rente hat und je h&ouml;her die Inflation ist, desto gr&ouml;&szlig;er wird die Diskrepanz. Angenommen, man m&ouml;chte in 15 Jahren in Rente gehen, und man m&ouml;chte dann eine monatliche Rente beziehen, die der heutigen Kaufkraft von 2.160 Euro entspricht: Bei einer durchschnittlichen Inflation von zwei Prozent m&uuml;sste die Rente im Jahr 2037 bei rund 2.900 Euro liegen. Bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von vier Prozent w&auml;re eine Rente in H&ouml;he von 3.890 Euro notwendig.<br>\nWird die Inflation ber&uuml;cksichtigt, scheint Altersarmut unvermeidlich zu sein, vor allem f&uuml;r Frauen. Im Jahr 2020 erhielten 83 Prozent von ihnen eine monatliche Rente von unter 1.200 Euro ausgezahlt; im Schnitt betrug die Rente 800 Euro im Monat. Sofern sie im Jahr 2037 noch leben sollten, br&auml;uchten sie bei einer Inflation von zwei Prozent eine Durchschnittsrente von mindestens 1.120 Euro, damit sie der heutigen Kaufkraft entspricht. Bei einer durchschnittlichen Inflation von vier Prozent br&auml;uchten sie dann schon mehr als 1.558 Euro monatliche Rente. Bei M&auml;nnern lag die Durchschnittsrente im Jahr 2020 bei 1.227 Euro im Monat. Bei denselben Grundannahmen br&auml;uchten sie im Jahr 2037 dann eine durchschnittliche Rente von 1.718 Euro im Monat; bei vier Prozent Inflation entsprechend 2.390 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/431914.demographischer-wandel-rentenl%C3%BCcke-f%C3%BCr-millionen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gleiches Recht f&uuml;r alle: Keine Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne in der EU!<\/strong><br>\nBereits 2018 setzte der Europ&auml;ische Gerichtshof der Paralleljustiz f&uuml;r Konzerne in der EU in bilateralen Investitionsschutzabkommen ein Ende. Seither machte die Wirtschaftslobby Druck f&uuml;r neue Sonderklagerechte. Die EU-Kommission gab nach und startete eine Initiative, die die Errichtung eines eigenen EU-Investitionsgerichtshofes vorsah. Gewerkschaften und Zivilgesellschaft kritisierten diesen Vorsto&szlig; gegen Rechtsstaatlichkeit und Demokratie heftig. Mit Erfolg: Beinahe unbemerkt lie&szlig; die EU-Kommission nun verlauten, dass nach Abw&auml;gen aller Argumente kein legislatives T&auml;tigwerden gerechtfertigt sei. Ein Etappensieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/investitionsschutz-keine-paralleljustiz-fuer-konzerne\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Russlands ISS-R&uuml;ckzug legt die Problematik von Sanktionen offen<\/strong><br>\nRusslands Ausstieg aus dem ISS-Programm zeigt: Nicht nur beim Gas, auch im Weltraum sitzt Russland am l&auml;ngeren Hebel<br>\nDass Russland aus der Internationalen Weltraumstation ISS aussteigen w&uuml;rde, hatte sich seit Ende Februar angebahnt. Gleich nach dem Beginn des Ukrainekriegs brachte der damalige russische Raumfahrtchef Dmitri Rogosin seine &bdquo;Skepsis&ldquo; zum Ausdruck, die Zusammenarbeit mit den westlichen Partnern k&ouml;nne &uuml;ber 2024 hinaus fortgesetzt werden. Dieses Jahr war zwar schon urspr&uuml;nglich als Ende der ISS vereinbart gewesen, die USA h&auml;tten aber gern bis 2030 weitergemacht und darauf hatte man sich zwischenzeitlich auch geeinigt. In der vorigen Woche gab Juri Borissow, Rogosins Nachfolger, den russischen Ausstieg f&uuml;r 2024 bekannt. Die verbleibenden zwei Jahre braucht Russland, um eine eigene Station aufzubauen.<br>\nRussland ist f&uuml;r den Antrieb der ISS verantwortlich, daf&uuml;r wird der Westen in zwei Jahren keinen Ersatz finden. Noch nach Borissows Bekanntgabe war deshalb von der US-Raumfahrtbeh&ouml;rde NASA zu h&ouml;ren, es sei ja noch keine &bdquo;offizielle Benachrichtigung&ldquo; erfolgt und so hoffe man &uuml;ber 2024 hinaus, zumal die Zusammenarbeit mit den Russen immer gut gewesen sei. Dabei haben die drei russischen Kosmonauten, die zur Zeit auf der ISS stationiert sind, dort Anfang Juli die Flaggen der prorussischen Separatistengebiete Donezk und Luhansk vorgezeigt. Nun, die Bedeutung des Geschehens ist klar: Der Westen hat Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt, Russland verh&auml;ngt Sanktionen gegen den Westen. Und nicht nur beim Gas, auch im Weltraum sitzt Russland am l&auml;ngeren Hebel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-jaeger\/russland-steigt-aus-der-iss-aus-was-das-mit-sanktionen-zu-tun-hat\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sklaverei ist &ldquo;Freiheit&rdquo;? &ndash; Monsanto und BlackRock kaufen die Ukraine auf<\/strong><br>\nWie verlogen der westliche Kampf um die &ldquo;Seele der Ukraine&rdquo; ist, wird klar gezeigt durch das Verscherbeln desselben Landes. Ehemals gesichtslose, aber stets erbarmungslose Monopole treten nun beim Zerpfl&uuml;cken der Ukraine ins Rampenlicht: Monsanto, Vanguard und BlackRock.<br>\nBereits im Mai wiesen wir in einer Publikation auf die Wichtigkeit der ukrainischen Grundst&uuml;cksreform hin. Dieses von der ukrainischen Werchowna Rada 2021 verabschiedete Gesetz machte es nach 20 Jahren der Blockade m&ouml;glich, internationalen &ndash; zur westlichen Einflusszone geh&ouml;rigen &ndash; Agrar-Konglomeraten ukrainischem Boden in Gr&ouml;&szlig;enordnungen aufzukaufen. W&auml;hrend man gleichzeitig der einfachen Bev&ouml;lkerung vorgaukelte, es werde schlussendlich das Gegenteil vorbereitet: mit der dreisten L&uuml;ge &uuml;ber den angeblichen Schutz der ukrainischen Bauern und ihres Grundbesitzes an fruchtbarem Boden.<br>\nNun endlich k&ouml;nnen anhand eigener Bekenntnisse klar und deutlich die internationalen Spieler beim Namen genannt werden. Aber sie m&uuml;ssen wie die Schichten einer Zwiebel betrachtet werden: Die erste Schicht machen die Agrar- und Biotech-Giganten Cargill, DuPont und Monsanto aus.<br>\nZusammen kauften diese US-amerikanischen Firmen circa 17 Millionen Hektar im Osten und S&uuml;den der Ukraine. Das sind die Regionen mit dem bei weitem fruchtbarsten Boden, nicht nur innerhalb der Ukraine, sondern sogar auf dieser Welt. Die Australian National Review lieferte dazu k&uuml;rzlich einen illustrativen Vergleich: Man solle sich nur vor Augen f&uuml;hren stellen, dass diese 16,7 Millionen Hektar bereits die gesamte Anbaufl&auml;che Italiens ausmachen. Kurz gesagt, es steht viel auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/144935-sklaverei-ist-freiheit-monsanto-und\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine &uuml;ber 700 km lange Mauer, 3x so hoch wie die Berliner Mauer<\/strong><br>\nIsrael hat den Bau vor zwanzig Jahren nach Attentaten begonnen. Die Mauer ist noch nicht fertig. [&hellip;]<br>\nBis 2010 waren 60 Prozent der Barriere fertiggestellt, seitdem sind lediglich f&uuml;nf Prozent dazugekommen, wohl aus Budgetgr&uuml;nden: Immerhin zwei Millionen US-Dollar kostet jeder Kilometer, bei Fertigstellung d&uuml;rften es zwischen zwei und drei Milliarden Dollar sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/eine-ueber-700-km-lange-mauer-3x-so-hoch-wie-die-berliner-mauer\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hohe Munitionsauftr&auml;ge: Rheinmetall legt auch im zweiten Quartal zu<\/strong><br>\nDer R&uuml;stungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall hat auch im zweiten Quartal von einer hohen Nachfrage nach Munition profitiert. Die Erl&ouml;se stiegen im Jahresvergleich um 7 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 7,5 Prozent auf 114 Millionen Euro. Unter dem Strich entfiel auf die Anteilseigner ein Nettogewinn von 57 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr wegen einer Wertberichtigung f&uuml;r das zum Verkauf stehende Kolbengesch&auml;ft noch ein Minus von 40 Millionen Euro angefallen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.onvista.de\/news\/2022\/08-05-hohe-munitionsauftraege-rheinmetall-legt-auch-im-zweiten-quartal-zu-19-26023558\">onvista<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kaum Firmenaufgaben durch Mindestlohn<\/strong><br>\nKritiker des Mindestlohns warnen vor negativen Folgen f&uuml;r die Wirtschaft. Einer aktuellen Studie zufolge ist er alles andere als ein Jobkiller. Manche Branchen sind demnach sogar produktiver geworden.<br>\nDie bef&uuml;rchteten negativen Folgen f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit von Firmen in Deutschland durch den gesetzlichen Mindestlohn sind einer Studie zufolge ausgeblieben. Die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns Anfang 2015 und seine ersten Erh&ouml;hung 2017 h&auml;tten kaum zu Marktaustritten von Unternehmen gef&uuml;hrt, hei&szlig;t es in einer Untersuchung des Zentrums f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung (ZEW), die im Auftrag der Mindestlohnkommission durchgef&uuml;hrt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mindestlohn-studie-folgen-produktivitaet-zew-bundesregierung-arbeitslosigkeit-jobkiller-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Vorwurf zu gro&szlig;er N&auml;he: Lindner und Porsche-Chef stimmten Reaktion direkt ab<\/strong><br>\nWie dicke sind Finanzminister Lindner und Porsche-Chef Blume? Offenbar zumindest so dicke, dass sie sich nach Vorw&uuml;rfen &uuml;ber eine allzu gro&szlig;e N&auml;he zueinander per SMS und Telefon dar&uuml;ber ausgetauscht haben. Und das, obwohl es bisher hie&szlig;, lediglich die Sprecher der beiden st&uuml;nden im Kontakt.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner und Porsche-Chef Oliver Blume haben sich nach Vorw&uuml;rfen der Einflussnahme des Sportwagenbauers offenbar direkt ausgetauscht. Der &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtet unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage des Linken-Abgeordneten Victor Perli &uuml;ber mehrere SMS Lindners an Blume sowie &uuml;ber ein Telefonat der beiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Lindner-und-Porsche-Chef-stimmten-Reaktion-direkt-ab-article23507852.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>SMS zu E-Fuels: Was Lindner an Porsche-Chef Blume geschrieben hat<\/strong><br>\nDas Handelsblatt konnte den SMS-Verlauf zwischen dem Bundesfinanzminister und dem Automanager einsehen. Es geht um Gl&uuml;ckw&uuml;nsche und &bdquo;argumentative Unterst&uuml;tzung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/porsche-affaere-sms-zu-e-fuels-was-lindner-an-porsche-chef-blume-geschrieben-hat\/28571386.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &raquo;I will use my mind power&laquo;: Uri Geller will Putin mit Magie von Atomwaffeneinsatz abhalten<\/strong><br>\nTV-Magier Uri Geller verbiegt normalerweise L&ouml;ffel. Nun m&ouml;chte er den Kurs von Atomraketen umlenken &ndash; falls dies notwendig w&uuml;rde. Das k&uuml;ndigte er in einem offenen Brief an Wladimir Putin an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/uri-geller-will-wladimir-putin-mit-magie-von-atomwaffeneinsatz-abhalten-a-0a3035fe-5687-42ae-8897-d01383f26d5d\">DER SPIEGEL<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-86642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86642"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86642\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86644,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86642\/revisions\/86644"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}