{"id":86712,"date":"2022-08-09T08:43:22","date_gmt":"2022-08-09T06:43:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712"},"modified":"2022-08-09T08:43:22","modified_gmt":"2022-08-09T06:43:22","slug":"hinweise-des-tages-4168","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h01\">House of Kahrs: Der Kanzler k&ouml;nnte &uuml;ber einen Polit-Mafioso aus Hamburg st&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h02\">Gaskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h03\">Deutschlands Abh&auml;ngigkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h04\">Spekulationen statt Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h05\">Will Russland Europa &uuml;berrollen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h06\">Ukrainische AKWs als Kriegswaffe: Was Robert Jungk schon wusste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h07\">Br&uuml;ssel k&uuml;ndigt an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h08\">Doppelte Standards: Israel bombardiert erneut Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h09\">Private Altersvorsorge &ndash; Was die Politik bei der Rente vers&auml;umt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h10\">Kostenfalle Wohnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h11\">Biontech im Gewinnrausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h12\">Krankmachen war auch mal einfacher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h13\">Weniger als 60 Prozent der Fernz&uuml;ge p&uuml;nktlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h14\">Justizstatistik 2020: Polizei setzt Staatstrojaner alle zwei Wochen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h15\">Vor den Wahlen in Italien: Mitte-Links-Allianz zerlegt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86712#h16\">Friedensbewegung gegen soziale Verwerfungen und unkalkulierbare Risiken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>House of Kahrs: Der Kanzler k&ouml;nnte &uuml;ber einen Polit-Mafioso aus Hamburg st&uuml;rzen<\/strong><br>\nBei Johannes Kahrs, SPD, wurden &uuml;ber 200.000 Euro gefunden. Steht das Geld mit der Warburg-Aff&auml;re und Olaf Scholz in Verbindung? Eine Analyse von Fabio De Masi.<br>\nZwei Tage nach der Bundestagswahl fand beim SPD-Strippenzieher aus Hamburg, Johannes Kahrs, eine Razzia wegen der kriminellen Cum-ex-Gesch&auml;fte der Warburg-Bank statt. Cum-ex bezeichnet Aktiendeals, bei denen die mehrfache R&uuml;ckerstattung von Kapitalertragssteuern beantragt wird, die jedoch nur einmal gezahlt wurden. Es ist wie eine Pfandflasche im Supermarkt abzugeben, dann den Pfandbon zu kopieren und an der Supermarktkasse abzukassieren. Mit dem Unterschied, dass die Supermarktkasse der Staat ist und es um Milliarden geht.<br>\nGefunden wurden bei der Razzia in der Privatwohnung des einflussreichen SPD-Politikers Kahrs von der konservativen Parteistr&ouml;mung Seeheimer Kreis, der auch Bundeskanzler Olaf Scholz nahesteht, unter anderem der Mietvertrag f&uuml;r ein Bankschlie&szlig;fach bei der Hamburger Sparkasse, in dem sich &uuml;ber 200.000 Euro Bargeld befanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/house-of-kahrs-der-kanzler-koennte-ueber-einen-polit-mafioso-aus-hamburg-stuerzen-li.254327\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Vielleicht sollte sich die SPD mehr um ihren aktuellen Kanzler k&uuml;mmern als um den ehemaligen&hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Cum-Ex-Aff&auml;re: Mehr als 200.000 Euro bei Kahrs gefunden<\/strong><br>\nWoher kommt das Geld? Kann der ehemalige Bundestagsabgeordnete Bundeskanzler Olaf Scholz jetzt gef&auml;hrlich werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/ndrinfo34646-amp.html%20\">NDR<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gellendes Schweigen<\/strong><br>\nWir befinden uns im Jahre 2022 nach Christus. Ganz Deutschland berichtet &uuml;ber 200.000 Euro in einem Schlie&szlig;fach. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Seeheimern besetztes Magazin schweigt beharrlich. [&hellip;]<br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit hat viel zu sp&auml;t von der Geschichte Notiz erhalten. Am Samstag brachten fast alle Leitmedien dazu einen Bericht. Sie zitierten dabei vorzugsweise die Aussage des Linken-Politikers Fabio de Masi, der vom &raquo;Sprengstoff f&uuml;r den Bundeskanzler&laquo; sprach. Eine Einsch&auml;tzung, die man teilen kann, so man noch eine Resthoffnung auf die Publikative zu setzen gewillt ist. Nur ein nicht ganz so kleines Bl&auml;ttchen aus dem Herzen Hamburgs schwieg sich aus &ndash; und tat es noch viele Stunden nach Bekanntgabe.<br>\nKein Bericht zu Kahrs, Scholz, Hunderttausende und Cum-Ex von Spiegel Online! Dabei wei&szlig; man doch, dass noch nie zuvor Zeit so viel Geld war wie heute. Es ist ja begr&uuml;&szlig;enswert, wenn ein Medium entschleunigt und nicht sofort mit einem Artikel zur Sache kokettiert. Das t&auml;te vielen Debatten im Lande gut. Aber warum man ausgerechnet jetzt, ausgerechnet bei diesem dem Spiegel doch so nahen Fall, alle Zeit der Welt zu haben scheint, w&auml;hrend die Konkurrenz &uuml;ber einen Vorfall schreibt, der dazu geeignet ist, den Bundeskanzler und mit ihm seine gesamte Regierung in eine tiefe Krise zu st&uuml;rzen, bleibt schon schleierhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/gellendes-schweigen-spiegel\/%20\">Overton Magazin <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gaskrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung beschlie&szlig;t Gas-Umlage: Unertr&auml;glich ungerecht<\/strong><br>\nStatt der Gas-Umlage h&auml;tte die Regierung lieber f&uuml;r einen Gaspreisdeckel entscheiden sollen. Der w&auml;re ein Signal f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit.<br>\nDie Gas-Umlage kommt. Ab Oktober d&uuml;rfen Lieferanten die derzeit horrenden Gaspreise auf ihre Kun&shy;d:in&shy;nen umlagern. Das ist unertr&auml;glich ungerecht. Denn im Klartext bedeutet der Plan von Wirtschaftsminister Habeck (Gr&uuml;ne): Wieder einmal werden B&uuml;r&shy;ge&shy;r:in&shy;nen gezwungen, mit ihrem Geld einige Konzerne zu retten.<br>\nHierf&uuml;r sollen alle Verbraucher:in&shy;nen den gleichen Aufpreis pro Kilowattstunde zahlen, egal wie wie arm oder reich sie sind. Auf die Haushalte kommen deshalb Mehrkosten von Hunderten Euro pro Jahr zu. Der Sozialverband VdK warnt, dass dies viele &auml;rmere Menschen in den Ruin treiben wird. Unertr&auml;glich ist die Gas-Umlage auch, weil die Ampel scheinbar meint, die offensichtliche Alternative ignorieren zu k&ouml;nnen: den Gaspreisdeckel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundesregierung-beschliesst-Gas-Umlage\/!5870264\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland liefert Gas nach Marokko, indes in Europa Einschnitte drohen?<\/strong><br>\n&Uuml;ber Spanien wird Marokko mit Gas beliefert. Algerien ist erz&uuml;rnt und erh&ouml;ht den Druck, begr&uuml;ndet mit &ldquo;technischen Problemen&rdquo; an der Pipeline. Ein Kommentar.<br>\nEs ist erstaunlich, wer alles Gas aus Europa erh&auml;lt, welches doch angeblich so dringlich vor allem in Deutschland gebraucht wird. Daf&uuml;r sollen sogar, gegen alle Sicherheitsbestimmungen, gef&auml;hrliche Atomkraftwerke im Streckbetrieb weiterlaufen, um Frankreich vor dem Blackout zu retten.<br>\nNicht nur Frankreich wird aus Deutschland mit Gas und viel Strom versorgt. Auch Marokko wird f&uuml;r sein untragbares Verhalten auf mehreren Ebenen nicht bestraft, sondern aus Madrid, Br&uuml;ssel und Berlin sogar noch belohnt. Offenbar wird jetzt, dass RWE wahrgemacht hat, was Algerien erz&uuml;rnt.<br>\nGas wird &uuml;ber die Pipeline Maghreb-Europa von Spanien nach Marokko geleitet. Jedoch: &Uuml;ber die R&ouml;hre sollte und k&ouml;nnte eigentlich Gas aus Algerien nach Europa flie&szlig;en, wenn sich Spanien und Marokko nicht v&ouml;lkerrechtswidrig in der Frage der Westsahara verhalten w&uuml;rden.<br>\nH&auml;tte Spanien nicht im Dauerkrieg mit Katalonien die MidCat-Pipeline beerdigt, k&ouml;nnte das algerische Gas l&auml;ngst nach Frankreich und Deutschland flie&szlig;en und den Notstand lindern.<br>\n&ldquo;Deutschland liefert Gas nach Marokko, w&auml;hrend in Europa Einschnitte drohen&rdquo;, titelte etwa die spanische Online-Zeitung Diario 16 zu dem Vorgang. Angeblich handelt es sich um Fl&uuml;ssiggas aus den USA, das in Spanien regasifiziert wird, lautet die offizielle Version.<br>\nDie Wirtschaftszeitung El Economista erkl&auml;rte zu dem Vorgang, dass dem autokratischen K&ouml;nigshaus ein &ldquo;Luxus&rdquo; gew&auml;hrt werde, &ldquo;den die europ&auml;ischen B&uuml;rger nicht genie&szlig;en k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gaskrise-Deutschland-liefert-Gas-nach-Marokko-indes-in-Europa-Einschnitte-drohen-7205996.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Polen warnt EU-Kommission vor Zwang: &bdquo;Niemand wird unser Gas zu fassen kriegen&ldquo;<\/strong><br>\nWird die Gaskrise zum H&auml;rtetest f&uuml;r die europ&auml;ische Energiesolidarit&auml;t? Das polnische Energieministerium findet in der Zwangsdebatte scharfe Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/gaskrise-polen-warnt-eu-kommission-vor-zwang-niemand-wird-unser-gas-zu-fassen-kriegen-li.254442\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschlands Abh&auml;ngigkeiten<\/strong><br>\nIm politischen Sprachgebrauch der derzeitigen deutschen Ampel-Regierung haben besonders die Begriffe &raquo;Abh&auml;ngigkeit&laquo; und &raquo;Zeitenwende&laquo; Hochkonjunktur. Deutschland muss sich, so dr&ouml;hnt es aus dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen und in Politikerreden im Deutschen Bundestag, aus Russlands Abh&auml;ngigkeit befreien. Die Vertr&auml;ge mit Lieferungen von &Ouml;l, Gas, Kohle und Getreide aus Russland h&auml;tten die Bundesrepublik in ihrer au&szlig;enpolitischen Beweglichkeit eingeschr&auml;nkt. Bequeme Belieferungen &uuml;ber Pipelines aus Russland wurden gek&uuml;ndigt. Ministeriale Amateure unserer Ampelregierung jetten durch die Welt, um anderswo um Gas, &Ouml;l und Kohle, selbst bei &raquo;Diktatoren&laquo; und in &raquo;Autokratien&laquo;, zu betteln und teurer einzukaufen. Gleichzeitig &uuml;berschlagen sie sich in Ank&uuml;ndigungen, dass &ndash; mutma&szlig;lich &ndash; unser Volk und die V&ouml;lker in Europa bzw. die Armen dieser Welt im kommenden Winter und auch dar&uuml;ber hinaus &raquo;durch Putins Krieg gegen die Ukraine&laquo; mit Preissteigerungen und Einsparungen aller Art zu rechnen h&auml;tten. In der &Auml;ra Merkel w&auml;ren mit Russland falsche Vertr&auml;ge abgeschlossen worden &ndash; die jetzt den Kanzler stellende SPD hatte unter Merkel meist Au&szlig;en- und Finanzministerium in ihrer Hand. Wahrlich eine &raquo;Zeitenwende&laquo;!<br>\nDieses monotone Geschwafel und die zum Teil emotional &uuml;bersteigerten, penetranten Hasstiraden gegen Russland und seinen Pr&auml;sidenten, z. B. durch Herrn Merz (CDU) und die von historischem Wissen weitgehend ungetr&uuml;bte Au&szlig;enministerin Baerbock (B&lsquo;90\/Gr&uuml;ne) &ndash; die &raquo;Russland ruinieren&laquo; will &ndash;, m&uuml;ssten eigentlich das Volk aufr&uuml;tteln. Es muss die Regierung zwingen, in der Au&szlig;enpolitik endlich deutsche Interessen zu vertreten und nicht die der USA. Die Beendigung der seit 1949 bestehenden Vormundschaft der USA w&auml;re eine echte &raquo;Zeitenwende&laquo; in der deutschen Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/deutschlands-abhaengigkeiten\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spekulationen statt Fakten<\/strong><br>\nUkraine-Krieg und die russische Linke: Anmerkungen zu &Auml;u&szlig;erungen des Soziologen Boris Kagarlizki (Teil 2 und Schluss)<br>\nVon Ulrich Heyden, Moskau<br>\nWeder der slowenische Philosoph Slavoj Zizek noch Politiker der Partei Die Linke &ndash; die bei jeder Gelegenheit vom &raquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg Putins&laquo; sprechen &ndash; machen sich die M&uuml;he zu erkl&auml;ren, welche Freiheit es eigentlich in der Ukraine zu verteidigen gibt. Ist die Kommunistische Partei der Ukraine nicht seit 2014 verboten? Mussten im Februar 2021 nicht alle oppositionellen Fernsehsender der Ukraine wegen &raquo;Russland-Freundlichkeit&laquo; schlie&szlig;en? Ist die russische Sprache im &ouml;ffentlichen Leben nicht seit Januar 2021 verboten? Forderte Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij im August 2021 nicht, alle Menschen in der S&uuml;dostukraine, die sich zu Russland hingezogen f&uuml;hlen, sollten dorthin &uuml;bersiedeln? Wurde nicht im M&auml;rz 2022 die einzige gro&szlig;e regierungskritische Partei &ndash; die Oppositionsplattform &ndash; verboten und ihr Leiter Wiktor Medwedtschuk danach vom ukrainischen Geheimdienst SBU entf&uuml;hrt? Weder Zizek noch Kagarlizki &auml;u&szlig;ern sich zu den Zust&auml;nden unter Selenskij.<br>\nKagarlizki hat in Interviews, die ich mit ihm in den 2000er Jahren f&uuml;hrte, wiederholt die Meinung vertreten, die russische Bev&ouml;lkerung habe einen &raquo;Hang zum Sozialismus&laquo;. Diese Einstellung sei nicht parteigebunden. Die Einsch&auml;tzung deckte sich mit meinen Erfahrungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432064.ukraine-krieg-spekulationen-statt-fakten.html\">Ulrich Heyden in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Will Russland Europa &uuml;berrollen?<\/strong><br>\nUm die Fragen zu beantworten, ob Russland imperialistisch, ob es nationalistisch ist, ob es expandieren oder gar Europa &uuml;berrollen wolle, reicht es nicht, sich in abstrakten Definitionen zu ergehen, wie das gegenw&auml;rtig in der anti-russischen Propaganda geschieht. Notwendig ist, von der Wahrnehmung des Gewordenen auszugehen und die Analyse des Konkreten zu versuchen. Das soll hier in aller K&uuml;rze in ein paar Thesen geschehen.<br>\nErstens: Russland ist nicht Europa. Russland ist aber auch nicht Asien. Russland ist das Gebiet zwischen Europa und Asien &ndash; &ouml;konomisch, kulturell, politisch, geografisch. Von dieser Situation m&uuml;ssen wir ausgehen, wenn wir Russland verstehen und mit ihm kooperieren wollen. Diese Zwittersituation bestimmt den Charakter dieses Landes.<br>\nAlle Versuche, dieses Gebiet f&uuml;r Europa, im weiteren Sinne f&uuml;r den Westen zu vereinnahmen, sind in der Geschichte fehlgeschlagen. Das gilt in den letzten Jahrhunderten f&uuml;r die Versuche Napoleons, f&uuml;r die Versuche der deutschen Wehrmacht im Ersten Weltkrieg, f&uuml;r die Versuche Hitlers; und es gilt auch f&uuml;r den Versuch, den die Amerikaner nach dem Zerfall der Sowjetunion unternommen haben, das Land &ouml;konomisch zu erobern. Diese Tatsachen beschreiben den Grundkonflikt zwischen Europa, dem Westen und Russland, von dem bei der weiteren Betrachtung auszugehen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/will-russland-europa-ueberrollen\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukrainische AKWs als Kriegswaffe: Was Robert Jungk schon wusste<\/strong><br>\nIm Krieg gelten keine Regeln mehr. Zivile Atomkraft kann durch einen Angriff zur katastrophalen Gefahr werden.<br>\nDiese Art von Bedrohung ist neu in der Geschichte der Atomkraft: Erstmals ist eine Nuklearanlage im Krieg zu einem unmittelbaren Angriffsziel geworden. Die Atomsicherheit am ukrainischen Saporischschja mit seinen sechs Bl&ouml;cken ist damit nicht mehr gegeben. Im Krieg sind schlie&szlig;lich viele Szenarien f&uuml;r AKWs denkbar.<br>\nEine Katastrophe durch einen Angriff mit schweren Waffen ist genauso m&ouml;glich wie das schlichtere Szenario, dass einer anr&uuml;ckenden Armee die Technik entgleitet, w&auml;hrend die Soldaten versuchen, die Reaktoren unter eigene Kontrolle zu bringen. So bewahrheiten sich in der Ukraine gerade alle Bef&uuml;rchtungen, dass im Kriegsfall auch die tollsten Regeln nicht mehr helfen, die die Weltgemeinschaft angesichts des Zerst&ouml;rungspotenzials der Atomtechnik einmal beschlossen hat.<br>\nDie Charta der Vereinten Nationen, das V&ouml;lkerrecht und die Satzung der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde &auml;chten zwar bewaffnete Angriffe auf zivile Atomanlagen, doch im Krieg sind solche Dokumente so gut wie nichts mehr wert. Damit entlarvt Saporischschja den Slogan &bdquo;Atoms for Peace&ldquo; als hohle Phrase. Mit diesen Worten &ouml;ffnete US-Pr&auml;sident Eisenhower 1953 das Tor zur &bdquo;friedlichen Nutzung der Atomenergie&ldquo;.<br>\nSein Konzept war es, den Staaten der Welt beim Aufbau einer zivilen Atomwirtschaft zu helfen, sofern sie sich im Gegenzug bereit erkl&auml;rten, ihre milit&auml;rischen Atomprogramme einer Kontrolle durch die UN zu unterwerfen. Nun wird im Krieg auch die zivile Atomkraft zur Waffe. Den sensibleren Blick f&uuml;r die Zusammenh&auml;nge hatte einst der Publizist Robert Jungk.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukrainische-AKWs-als-Kriegswaffe\/!5870267\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel k&uuml;ndigt an<\/strong><br>\nEU-Europas &raquo;Anti-Seidenstra&szlig;e&laquo; kommt in Gang: Mit dieser Botschaft machte Ende Juli, gest&uuml;tzt auf interne Papiere der EU-Kommission, das Handelsblatt auf. &raquo;Global Gateway&laquo;, ein 300 Milliarden Euro teures Infrastrukturprogramm, das Br&uuml;ssel Ende 2021 aufgelegt hat, steht demnach kurz davor, zu ersten konkreten Resultaten zu f&uuml;hren; es geht um kostspielige, strategisch wichtige Vorhaben auf dem afrikanischen Kontinent und in Zentralasien. Ziel sei es, &raquo;Chinas wachsenden Einfluss dort zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, wo europ&auml;ische Interessen ber&uuml;hrt sind&laquo;, wird ein EU-Diplomat zitiert.<br>\nChinas &raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo; (&raquo;Belt and Road Initiative&laquo;), das billionenschwere globale Infrastrukturprojekt, mit dem die Volksrepublik seit 2013 den Bau von Stra&szlig;en, Schienen, H&auml;fen und weiterer Infrastruktur weltweit f&ouml;rdert, hat sich bislang durchaus als Erfolg erwiesen. Es ist f&uuml;r zahlreiche Staaten attraktiv, weil es dazu beitr&auml;gt, Transportkorridore zu schaffen und die Wirtschaft voranzubringen. Es er&ouml;ffnet dabei vor allem chinesischen Unternehmen Expansionschancen, und es hilft der Regierung in Beijing, ihre internationalen Beziehungen zu konsolidieren. Entsprechend ist die Neue Seidenstra&szlig;e Berlin und der EU schon lange ein Dorn im Auge &ndash; und weil es partout nicht gelingt, das Projekt mit penetranter Negativpropaganda (&raquo;Chinas Schuldenfalle&laquo;) ernsthaft zu besch&auml;digen, soll nun ein Gegenprogramm her.<br>\nGlobal Gateway ist bereits der zweite Versuch der EU, mit einem eigenen Gro&szlig;projekt der Neuen Seidenstra&szlig;e zumindest punktuell das Wasser abzugraben. Den ersten hatte die Union schon im September 2018 gestartet &ndash; mit einer &raquo;EU-Asien-Konnektivit&auml;tsstrategie&laquo;, die darauf abzielte, Verkehrs-, Energie- und Digitalnetze zwischen den beiden Kontinenten auszubauen. Stolz hatte die Kommission damals verk&uuml;ndet, man folge dabei einem &raquo;europ&auml;ischen Weg&laquo;, der &raquo;nachhaltig&laquo; und &raquo;regelbasiert&laquo; sei. Der Unterton: Die Neue Seidenstra&szlig;e sei das nat&uuml;rlich nicht. Gut zweieinhalb &raquo;nachhaltige&laquo; und &raquo;regelbasierte&laquo; Jahre sp&auml;ter r&auml;umte die bundeseigene Au&szlig;enwirtschaftsagentur Germany Trade and Invest (GTAI) ein, &raquo;die Umsetzung&laquo; der EU-Pl&auml;ne gestalte sich bedauerlicherweise noch ein wenig &raquo;tr&auml;ge&laquo;; &raquo;nennenswerte Erfolge&laquo; blieben aus. An diesem Urteil hielt die GTAI noch im Oktober vergangenen Jahres fest, als die EU-Kommission bereits den n&auml;chsten Anlauf nahm. (&hellip;)<br>\nGlobal Gateway w&auml;re die erste Anti-Seidenstra&szlig;e, die Erfolg erzielt. Bereits am 23. Mai 2017, nur wenige Tage nach dem ersten gro&szlig;en Seidenstra&szlig;en-Gipfel in Beijing, hatte Indiens Ministerpr&auml;sident Narendra Modi bekanntgegeben, New Delhi und Tokio wollten mit einem Gro&szlig;projekt namens &raquo;Asia&ndash;Africa Growth Corridor&laquo; die Infrastruktur zwischen Asien und Afrika ausbauen. Greifbare Ergebnisse bleiben bis heute aus. Die Vereinigten Staaten wiederum hatten im Sommer vergangenen Jahres mit &raquo;Build Back Better World&laquo; gleichfalls ein milliardenschweres Infrastrukturprogramm ausgerufen. Das blieb ebenfalls folgenlos. Zuletzt k&uuml;ndigten die G7 auf dem Gipfel in Elmau ihre &raquo;Partnership for Global Infrastructure and Investment&laquo; (PGII) an, die bis zu 600 Milliarden US-Dollar mobilisieren soll: 200 Milliarden aus den USA, 300 Milliarden faktisch in Form von Global Gateway. Selbstverst&auml;ndlich werde auch PGII auf &raquo;unseren gemeinsamen Werten&laquo; basieren, k&uuml;ndigte US-Pr&auml;sident Joseph Biden an: So werde man etwa &raquo;transparent&laquo; und &raquo;partnerschaftlich&laquo; vorgehen. Die Frage ist nur &ndash; wie bei Global Gateway &ndash;, ob PGII au&szlig;er s&auml;uselnden Worten auch sichtbare Resultate produziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432050.infrastrukturprojekte-br%C3%BCssel-k%C3%BCndigt-an.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Doppelte Standards: Israel bombardiert erneut Gaza<\/strong><br>\nIm Mai 2021 wurden nach elf Tagen Raketenbeschuss aus Gaza Richtung Israel und israelischer Bombardierung der mehr als zwei Millionen Einwohner des gr&ouml;&szlig;ten Freiluftgef&auml;ngnisses der Welt mehr als 260 Tote gez&auml;hlt &ndash; 13 auf israelischer Seite. Der UN-Menschenrechtsrat setzte am 27. Mai 2021 eine unabh&auml;ngige, unbefristete Untersuchungskommission ein, die unter Vorsitz der s&uuml;dafrikanischen Richterin Navanethem &raquo;Navi&laquo; Pillay die tieferen Ursachen des Konflikts und konkrete Verbrechen untersuchen soll. Der Kommission wurde die Einreise nach Israel verwehrt, &Auml;gypten weigerte sich, Zugang nach Gaza zu verschaffen. Sie ging ihrer Aufgabe dennoch akribisch nach.<br>\nAm 14. Juni hielt Pillay auf einer Pressekonferenz in Genf zum ersten Kommissionsbericht fest: Hauptursache waren und sind die andauernde Besatzung Pal&auml;stinas, das mangelnde Interesse Verb&uuml;ndeter Israels f&uuml;r Rechte von Pal&auml;stinensern sowie doppelte Standards. Gemeint ist: Eine Untersuchungskommission f&uuml;r Verbrechen im &shy;Ukraine-Krieg kam im Handumdrehen und ohne Hindernisse zustande. Aber 22 UN-Mitgliedstaaten verweigerten dem Pillay-Bericht die Zustimmung &ndash; ma&szlig;geblich dabei die USA und die Bundesrepublik. In Wahrung regelbasierter Au&szlig;enpolitik.<br>\nDoppelte Standards bei Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen gr&ouml;bsten Ausma&szlig;es, also etwa bei Folter und extralegaler T&ouml;tung, gelten insbesondere in der NATO-Wertegemeinschaft nicht nur f&uuml;r Israel, sondern auch f&uuml;r Marokko und dessen Besatzungsregime in der Westsahara, erst recht f&uuml;r die Kriege des NATO-Mitglieds T&uuml;rkei in Syrien und dem Irak und selbstverst&auml;ndlich f&uuml;r alle Kriege von USA und EU-Staaten. Kein Mitgliedstaat der Vereinten Nationen hat allerdings bisher seit Jahrzehnten so wie Israel die UN-Mechanismen untergraben. Morde mit Drohnen nach dem Vorbild der USA wie j&uuml;ngst in Kabul sind nun ebenso eine &raquo;Regel&laquo; wie die Inkaufnahme von toten und verletzten Zivilisten durch Luftangriffe auf Gaza. Hintergrund waren daf&uuml;r 2021 wie auch jetzt anstehende Parlamentswahlen in Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432076.doppelte-standards.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Private Altersvorsorge &ndash; Was die Politik bei der Rente vers&auml;umt hat<\/strong><br>\nImmer mehr Millennials sorgen privat vor und bereiten sich damit wesentlich fr&uuml;her aufs Alter vor als die Generationen vor ihnen.<br>\nViele Babyboomer blicken verzagt auf ihre k&uuml;nftige staatliche Rente. Die jungen Millennials dagegen sorgen konsequenter privat f&uuml;rs Alter vor. Gut so, sagt Wirtschaftsexpertin Elisabeth Niejahr: Sie glichen damit das aus, was die Politik vers&auml;umt habe.<br>\nDas Thema Rente bereitet nicht nur den Babyboomern, die in den kommenden zehn Jahren in gro&szlig;er Zahl in Rente gehen, Sorgen. Auch die Millennials, die noch wesentlich weiter von der Rente entfernt sind, denken bereits ans Alter &ndash; und sorgen privat vor: mit ETFs oder anderen Anlage- und Sparmodellen.<br>\nSie machen das offenbar wesentlich bewusster und &ndash; teils schon mit Mitte, Ende 20 &ndash; deutlich fr&uuml;her als die Generationen vor ihnen. Laut dem neuen Rentenkompass der Allianz tun sie genau das Richtige. Mit dem Online-Rechner kann man herausfinden, wie gro&szlig; die L&uuml;cke zwischen staatlicher Rente und einem ausk&ouml;mmlichen Leben sp&auml;ter im Alter sein wird und was man noch privat dazutun muss.<br>\nViele Reformen, die w&auml;hrend der Regierung Schr&ouml;der aufgelegt wurden, h&auml;tten nur sehr bedingt funktioniert. Die Riester-Rente sei das beste Beispiel &ndash; &bdquo;die stirbt gerade so vor sich hin&ldquo;, sagt Elisabeth Niejahr, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin bei der Hertie-Stiftung.<br>\nAuch die Idee der Ampel-Koalition, eine sogenannte Aktienrente einzuf&uuml;hren und mit zehn Milliarden Euro zu bezuschussen, &uuml;berzeugt die ehemalige Redakteurin der &bdquo;Wirtschaftswoche&ldquo; nicht. &bdquo;Das ist kein riesiger Betrag, wenn man bedenkt, dass jedes Jahr 300 Milliarden f&uuml;r Rente ausgegeben werden.&ldquo;<br>\nDie junge Generation nehme sehr bewusst wahr, dass in der alternden deutschen Gesellschaft politisch weniger f&uuml;r die Vorsorge der J&uuml;ngeren getan werde als f&uuml;r die Bewahrung des aktuellen Rentenniveaus. Erfreulich findet sie dabei: &bdquo;Was ich auch wahrnehme ist eine bessere Bildung zu Finanzthemen und dass j&uuml;ngere Menschen das viel selbstverst&auml;ndlicher in die Hand nehmen.&ldquo;<br>\nDie lange gestellte Forderung, dieses Thema fr&uuml;hzeitig im Schulunterricht zu behandeln, habe offenbar Fr&uuml;chte getragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/private-altersvorsorge-104.html%20\">Deutschlandfunk Kultur <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Mal wieder die &uuml;blichen Untergangsges&auml;nge auf &ldquo;die Rente&rdquo; und nat&uuml;rlich darf das Narrativ nicht fehlen, dass nur etwas f&uuml;r die Rente der Alten getan werde und nicht f&uuml;r die j&uuml;ngeren. Dass jede Rentenerh&ouml;hung auch sp&auml;ter der jungen Generation zugute kommt, weil der Wert eines Rentenpunktes steigt, verschweigt Frau Niejahr. Stattdessen kritisiert sie &ldquo;die Babyboomer&rdquo;, weil die ja nicht genug privat vorgesorgt h&auml;tten. Die j&uuml;ngeren machten alles viel besser und sorgten privat vor. Warum h&ouml;here Rentenbeitr&auml;ge ein Problem sind, Mehrausgaben f&uuml;r private Vorsorge hingegen nicht, bleibt Frau Niejahrs Geheimnis. Aber es geht weiter: Die Politik h&auml;tte zu viel Zeit vers&auml;umt, eine kapitalgedeckte Altersrente aufzulegen. Was so ein Systemwechsel an Mehrkosten bedeutet, wie gro&szlig; der Kapitalstock sein m&uuml;sste und welche Risiken damit verbunden sind: Kein Kommentar. &Uuml;ber den Zinseszinseffekt in Zeiten negativer Realzinsen sagt sie auch nichts. Ebenso verschweigt Frau Niejahr, dass aktuell die meisten Lebensversicherer weder klassische Lebensversicherungen noch Rentenversicherungen anbieten. Daf&uuml;r sind diverse Pensionskassen unter versch&auml;rfter Aufsicht der BaFin. Ist Kapitaldeckung vielleicht doch kein Allheilmittel?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kostenfalle Wohnung<\/strong><br>\nEigent&uuml;mer koppeln Miete verst&auml;rkt an Inflationsrate. Verb&auml;nde und Linke fordern Verbot von &raquo;Indexmietvertr&auml;gen&laquo;<br>\nDie &Uuml;bung ist beliebt: an der Mietpreisschraube drehen. Immobilienkonzerne und Wohnungseigent&uuml;mer nutzen bei Neuvermietungen neuerdings verst&auml;rkt sogenannte Indexmietvertr&auml;ge. Ein Trend vor allem in Ballungsr&auml;umen. F&uuml;r zur Miete Wohnende bedeutet das eine Kostenfalle. Mietervereinigungen kritisieren diese Entwicklung l&auml;ngst &ndash; die &raquo;Mieterwerkstadt Charlottenburg&laquo; etwa. Eine Initiative von Bewohnern rund um den Klausener Platz in der Westberliner City; dort, wo eher Personen mit geringem Einkommen und kleinen Renten leben.<br>\nIndexmieten seien eine Reaktion der Immobilienhaie auf steigende Bauzinsen, &raquo;Spekulationsgewinne&laquo; mit Wohnraum lie&szlig;en sich nicht mehr so einfach realisieren, schrieben die Mieteraktivisten am Sonnabend auf ihrem Twitter-Account. Wenige Stunden sp&auml;ter, am Sonntag morgen, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) &uuml;ber das &raquo;Modell Indexmiete&laquo;, das &raquo;lange Zeit nur wenig beachtet&laquo; wurde. Und: &raquo;Wegen der hohen Inflation droht vielen Mietern zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein gro&szlig;er Preissprung.&laquo;<br>\nNur, was sind Indexmieten? Kurzgefasst: &raquo;Mietpreisanpassungen&laquo; an die hiesige Teuerungsrate. Vermieter k&ouml;nnen demnach h&ouml;here Lebenshaltungskosten auf die Miete draufschlagen. Die Branche kennt daf&uuml;r einen Begriff: &raquo;Wertsicherungsklausel&laquo;. Grundlegend daf&uuml;r ist der vom Statistischen Bundesamt ermittelte Verbraucherpreisindex. Hinzu kommt: Die Indexmiete muss f&uuml;r mindestens ein Jahr unver&auml;ndert bleiben, bevor sie wieder erh&ouml;ht werden kann. Das hindert Vermieter bisweilen, flink mehr Mietzins einstreichen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432058.wohnungsmarkt-kostenfalle-wohnung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Biontech im Gewinnrausch<\/strong><br>\nPharmaunternehmen mit enormem Gesch&auml;ftsplus &ndash; Debatte um Infektionsschutz geht weiter<br>\nBiontech verdient weiterhin an der Pandemie, die au&szlig;erhalb der BRD bereits vor&uuml;ber zu sein scheint. Das Pharmaunternehmen hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zur ersten H&auml;lfte 2021 um 30,1 Prozent auf 9,57 Milliarden Euro gesteigert. Der Nettogewinn legte um 37,2 Prozent auf 5,37 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Montag in Mainz mitteilte.<br>\nBetrachtet man allein das zweite Quartal, habe es zwar einen R&uuml;ckgang gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr verbuchte das Unternehmen einen Umsatzr&uuml;ckgang von 39,8 Prozent auf 3,20 Milliarden Euro. Der Gewinn sank um 40 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Der Impfstoffhersteller f&uuml;hrte dies darauf zur&uuml;ck, dass die dynamische Entwicklung der Pandemie &raquo;zu einer Verschiebung von Auftr&auml;gen und damit zu Schwankungen bei den Quartalsums&auml;tzen&laquo; f&uuml;hre. Und bleibt zuversichtlich: Biontech best&auml;tigte seine Prognose f&uuml;r das Gesamtjahr 2022 mit Covid-19-Impfstoff-Ums&auml;tzen von 13 bis 17 Milliarden Euro.<br>\nUnterst&uuml;tzung bekommt das Mainzer Unternehmen dabei insbesondere von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. W&auml;hrend die Nachbarl&auml;nder trotz steigender Infektionszahlen zu Sommerbeginn die meisten Coronama&szlig;nahmen bereits fallen gelassen hatten und eine Wiederauflage nicht diskutiert wird, pr&auml;sentierten der SPD-Politiker und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vergangenen Mittwoch gemeinsam ihren Entwurf f&uuml;r ein neues Infektionsschutzgesetz. Es sieht nach wie vor die M&ouml;glichkeit zu Test- und Maskenpflichten an Schulen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432192.pharmaindustrie-biontech-im-gewinnrausch.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krankmachen war auch mal einfacher<\/strong><br>\nKarl Lauterbach macht krank. Als Krankfeiern will er das allerdings nicht verstanden wissen. Deshalb arbeitet der Minister in der Isolation weiter. Sein auf Kante gen&auml;htes Gesundheitssystem toleriert weitere Personalausf&auml;lle nicht. Nach Feststellung seiner Covid-19-Erkrankung hat das Bundesgesundheitsministerium klargestellt, dass Lauterbachs Symptome erstens noch milde seien und zweitens nicht gen&uuml;gten, den Minister von seinen Amtsgesch&auml;ften abzuhalten. Das klang schon in der Ank&uuml;ndigung wie eine beh&ouml;rdliche Richtigstellung: Seht her, eine Krankschreibung ist kein Ticket f&uuml;r den Freizeitpark Deutschland. (&hellip;)<br>\nDas Gesundheitssystem, im personellen Kern schon lange morbide, wankt immer mehr. Noch mehr Corona-Ausf&auml;lle kann sich das Land nicht leisten. Aber Kranke, die arbeiten? Nicht f&uuml;r alle hat eine Krankschreibung einen tieferen Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/lauterbach-arbeitet-trotz-corona-ausfaelle-kann-sich-niemand-leisten-18227596.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lauterbach, Buschmann und der Jens-Spahn-Moment<\/strong><br>\nDie Bundesminister f&uuml;r Gesundheit und Justiz leiden wie ihre Vorg&auml;nger darunter, dass in Deutschland nie Einigkeit herrschte, wo Ma&szlig; und Mitte in der Pandemie denn liegen; zweitens laufen sie Gefahr, als intellektuelle Druiden ihres Fachs den gesunden Apothekerverstand aus dem Blick zu verlieren.<br>\nDeshalb erleben sie jetzt ihren Jens-Spahn-Moment: Erst k&ouml;nnen sie es nicht allen recht machen, am Ende dann niemandem mehr. (&hellip;)<br>\nKritik richtet sich vor allem gegen die Regelung im Entwurf f&uuml;r die &Auml;nderung des Infektionsschutzgesetzes, Ausnahmen von der Maskenpflicht zuzulassen, wenn eine Impfung h&ouml;chstens drei Monate zur&uuml;ckliegt. Die Absicht dahinter ist der Impfanreiz. Der hat aber nur Sinn, wenn eine Viert- oder gar F&uuml;nftimpfung im Herbst f&uuml;r die meisten B&uuml;rger empfehlenswert ist.<br>\nDie STIKO sieht das noch nicht so, wurde von Lauterbach aber schon unter Druck gesetzt. Das ist alles andere als klug, so wie es unklug ist, den Eindruck zu vermitteln, alle drei Monate sei f&uuml;r die Freiheitsliebe ein Impftermin f&auml;llig. Kommt ein Omi&shy;kron-Impfstoff, wird eine Priorisierung f&uuml;r zus&auml;tzlichen Unmut sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/corona-das-ansehen-der-impfung-darf-nicht-in-misskredit-geraten-18228289.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &ldquo;FAZ&rdquo; &uuml;bt deutliche Kritik am derzeit amtierenden Bundesgesundheitsminister. Der hatte u.a. einen milden Krankheitsverlauf auf ein Medikament und eine (vermeintliche) Impfung zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Das ist irref&uuml;hrend, wenn die allermeisten Menschen die Erkrankung nicht oder kaum (&ldquo;leichte Symptome&rdquo;) bemerken. Vor einem positiven PCR-Testergebnis sch&uuml;tzt diese sog. Impfung auf Basis der mRNA-Technologie nicht. Das ist nicht neu und d&uuml;rfte hinl&auml;nglich bekannt sein. Genau das belegt nun selbst der &ldquo;infizierte&rdquo; Bundesgesundheitsminister &ndash; trotz &ldquo;&auml;u&szlig;erster Vorsicht&rdquo;. Herr Lauterbach erweist sich einmal mehr als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77531\">Schwurbler des Tages<\/a> und als n&uuml;tzlich f&uuml;r die Pharmaindustrie, aber eben auch als &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdiger Bundesminister f&uuml;r Gesundheit. &Uuml;brigens: So hat sich Herr Lauterbach ge&auml;u&szlig;ert, nachdem er wenige Tage zuvor das autorit&auml;rste Covid-Gesetz der westlichen Welt mitverk&uuml;ndet hatte. Bitte lesen Sie dazu auch Karl Lauterbach und Marco Buschmann stellen neue Corona-Ma&szlig;nahmen vor und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86580#h10\">L&auml;nder kritisieren Infektionsschutzgesetz: &raquo;Alles wird von einer FDP blockiert&laquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weniger als 60 Prozent der Fernz&uuml;ge p&uuml;nktlich<\/strong><br>\nKommt mein Zug p&uuml;nktlich an? Reisepl&auml;ne mit der Bahn waren im Juli erneut von Unsicherheit gepr&auml;gt. Das best&auml;tigt eine neue Statistik der Deutschen Bahn. Selbstgesteckte Ziele wurden erneut weit verfehlt.<br>\nZum zweiten Mal in Folge waren im Juli weniger als 60 Prozent der Fernz&uuml;ge der Deutschen Bahn p&uuml;nktlich. Wie der Konzern mitteilte, kamen lediglich 59,9 Prozent der Fahrten p&uuml;nktlich ans Ziel. Zum Vergleich: Im Vormonat war mit 58 Prozent der schlechteste Wert seit 2010 erreicht worden.<br>\nDamit ist der deutliche Abw&auml;rtstrend seit Jahresbeginn zwar vorerst gestoppt. Vom einst ausgerufenen und l&auml;ngst kassierten P&uuml;nktlichkeitsziel von durchschnittlich 80 Prozent im laufenden Jahr ist das Unternehmen aber weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bahn-puenktlichkeit-im-juli-im-fernverkehr-unter-60-prozent-101.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Justizstatistik 2020: Polizei setzt Staatstrojaner alle zwei Wochen ein<\/strong><br>\nDie Polizei in Deutschland durfte 2020 &uuml;ber 120 Ger&auml;te mit Staatstrojanern hacken und abh&ouml;ren, 23 Mal war sie damit erfolgreich. Das geht aus der offiziellen Justizstatistik hervor. Anlass sind auch weiterhin vor allem Drogendelikte.<br>\nIm Jahr 2020 durften Polizei und Ermittlungsbeh&ouml;rden in Deutschland insgesamt 121 Mal IT-Ger&auml;te mit Staatstrojanern hacken und haben es 23 Mal getan, wie das Bundesjustizamt heute mitteilt. Das ist ein Anstieg von 15 Eins&auml;tzen gegen&uuml;ber dem Jahr 2019. Das Bundesjustizamt ver&ouml;ffentlicht jedes Jahr Statistiken zur Telekommunikations&uuml;berwachung, die wir regelm&auml;&szlig;ig aufbereiten.<br>\nLaut den offiziellen Angaben gab es 98 Anordnungen, den kleinen Staatstrojaner &bdquo;Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung&ldquo; einzusetzen, um laufende Kommunikation abzuh&ouml;ren. Davon &bdquo;wurden 15 &Uuml;berwachungen tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt&ldquo;. Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat neun Mal gehackt, die Polizei Brandenburg viermal, der Generalbundesanwalt dreimal, Hessen und Niedersachsen je einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2022\/justizstatistik-2020-polizei-setzt-staatstrojaner-alle-zwei-wochen-ein\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vor den Wahlen in Italien: Mitte-Links-Allianz zerlegt sich<\/strong><br>\nDas gerade entstandene B&uuml;ndnis zerbricht mit dem Ausstieg der Mitte-Partei Azione schon wieder. Das rechte Lager hat beste Aussichten auf einen Sieg.<br>\nSchon lange vor den Parlamentswahlen am 25. September k&ouml;nnen Italiens Rechtsparteien den Sekt f&uuml;r die Siegesfeiern kaltstellen. Denn das Rennen scheint schon jetzt gelaufen, da es den Mitte-Links-Parteien nicht gelungen ist, eine gemeinsame Front gegen die durch stramm populistische Kr&auml;fte dominierte Rechte auf die Beine zu stellen, wie am Sonntagnachmittag klar wurde.<br>\nUm die Schaffung einer solchen Front hatte sich tagelang Enrico Letta bem&uuml;ht, der Vorsitzende der gem&auml;&szlig;igt linken Partito Democratico (PD), der mit etwa 24 Prozent in den Meinungsumfragen st&auml;rksten Kraft links der Mitte. Und nach z&auml;hen Verhandlungen schien er am letzten Dienstag auch erfolgreich: Die PD vereinbarte ein Wahlb&uuml;ndnis mit zwei kleinen liberaldemokratischen Mitte-Parteien, mit Azione unter dem fr&uuml;heren Wirtschaftsminister und heutigen Europaabgeordneten Carlo Calenda sowie mit +Europa, in der die fr&uuml;here EU-Kommissarin und italienische Au&szlig;enministerin Emma Bonino den Ton angibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vor-den-Wahlen-in-Italien\/!5872786\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Friedensbewegung gegen soziale Verwerfungen und unkalkulierbare Risiken <\/strong><br>\nAktive der Friedensbewegung haben einen Appell an die Bundesregierung ver&ouml;ffentlicht, mit dem sie eine Abkehr von der Hochr&uuml;stung, der Sanktionspolitik und von der Militarisierung der Politik fordern. Sie wenden sich gegen die NATO-Politik doppelter Standards und des manipulativen Nachrichten-Managements, das V&ouml;lkerrechtsverst&ouml;&szlig;e nur auf Seiten der Rivalen der NATO sieht.  Sie kritisieren die Militarisierung der Politik durch Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und durch Sanktionen vor allem gegen Russland.  Die dadurch bedingte Belastung von Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern steigert das Armutsrisiko vor allem f&uuml;r abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte, Alleinerziehende, Rentner, Solo- und Scheinselbstst&auml;ndige. Inflation, Energiepreisexplosion, soziale und &ouml;kologische Verwerfungen als Folge der Politik im Sinne der NATO bedeuten nicht nur Schaden f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, sondern sie steigern auch die Gefahr einer nuklearen Eskalation. Die Friedensbewegung fordert angesichts dessen, was auf dem Spiel steht, eine Politik der diplomatischen und weitsichtigen Konfliktl&ouml;sung, bei der es um eine nachhaltige Friedensordnung der gemeinsamen Sicherheit geht, statt um die best&auml;ndige NATO-Ausdehnung und Aufr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/friedensratschlag.de\/2022\/08\/friedensoekologischer-appell\/\">Friedensratschlag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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