{"id":8675,"date":"2011-03-15T08:48:25","date_gmt":"2011-03-15T07:48:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8675"},"modified":"2011-03-15T11:41:02","modified_gmt":"2011-03-15T10:41:02","slug":"8675","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8675","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atomkatastrophe in Japan; Teure B&uuml;rgschaft; Paul Krugman &ndash; Bildung ist nicht alles; Emp&ouml;rt Euch!; Die Armut verschiebt sich an den Rand; Konjunkturboom: Schwarz-Gelb will Rentenbeitrag 2012 kappen; Vorsorge: Riester oder R&uuml;rup? Gef&ouml;rderte Altersvorsorge im Vergleich; Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr; Millionendeal mit Maschmeyer &ndash; Gr&uuml;ne fordern Auskunft von Gerhard Schr&ouml;der; Deutschland verdoppelt Waffenexport; Ethanol in Brasilien: Subvention von Sklavenarbeit; Hamburg: Schlecht gewirtschaftet; Dissertation von Dr. Saif al-Islam Gaddafi: Seiner Exzellenz Initiative; Arabische Nachbarn marschieren in Bahrain ein (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Atomkatastrophe in Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Teure B&uuml;rgschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Paul Krugman &ndash; Bildung ist nicht alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Emp&ouml;rt Euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Die Armut verschiebt sich an den Rand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Konjunkturboom: Schwarz-Gelb will Rentenbeitrag 2012 kappen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Vorsorge: Riester oder R&uuml;rup? Gef&ouml;rderte Altersvorsorge im Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Millionendeal mit Maschmeyer &ndash; Gr&uuml;ne fordern Auskunft von Gerhard Schr&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Deutschland verdoppelt Waffenexport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Ethanol in Brasilien: Subvention von Sklavenarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Hamburg: Schlecht gewirtschaftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Dissertation von Dr. Saif al-Islam Gaddafi: Seiner Exzellenz Initiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Arabische Nachbarn marschieren in Bahrain ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8675&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Atomkatastrophe in Japan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkels Versuch einer Regierungszeitverl&auml;ngerung<\/strong><br>\nDie Kanzlerin vollzieht aus Sorge um Verlust ihrer W&auml;hler eine urpl&ouml;tzliche Wende in der Atompolitik. Dahinter steckt blanker Populismus &ndash; und Selbstbetrug.<br>\nWenn die Kanzlerin daher nur vier Tage nach dem Erdbeben in Japan die Laufzeitverl&auml;ngerung deutscher Atomkraftwerke vorl&auml;ufig stoppt, ist das ein klares Signal: Die Lage ist dramatisch, nicht nur in Japan, sondern auch beim deutschen Wahlvolk, die Bundesregierung f&uuml;rchtet die Angst ihrer W&auml;hler vor der Atomkatastrophe.<br>\nDie Hauruckaktion eines Atom-Moratoriums allerdings ist blanker Populismus und in sich unlogisch. Entweder waren die deutschen Atomanlagen schon bisher so sicher, wie die Bundesregierung immer behauptet hat, dann gibt es auch keine Veranlassung, jetzt den Kurs zu &auml;ndern. Oder die Standards waren schon vorher nicht auf extreme Ereignisse ausgelegt, und Schwarz-Gelb hat diese Tatsache vor nicht einmal sechs Monaten, als es die Laufzeitverl&auml;ngerung beschloss, mutwillig ignoriert. Dann ist es eine schlechte Regierung. So oder so: Politisch ist das Moratorium keine L&ouml;sung, sondern ein Placebo, um zu verhindern, dass die Atomdebatte die wichtige Landtagswahl in Baden-W&uuml;rttemberg vergiftet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:schwarz-gelbe-atompolitik-nach-japan-merkels-versuch-einer-regierungszeitverlaengerung\/60025812.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>K&ouml;nnen wir von Japan lernen?<\/strong><br>\nNach dem Krisentreffen hielt die Kanzlerin eine Ansprache. Es lohnt sich, die Worte &bdquo;Sicherheit&ldquo; und &bdquo;Unsicherheit&ldquo; darin zu z&auml;hlen. Die Behauptung, dass es bei der Sicherheit keine Kompromisse gebe, war falsch.<br>\nOb in einem der Atomkraftwerke in Japan eine Kernschmelze eingetreten ist oder nicht, ob sie noch droht oder nicht &ndash; angesichts der dramatischen und traurigen Ereignisse in Japan ist es Zeit f&uuml;r eine n&uuml;chterne Betrachtung dazu, wie das Risiko eingesch&auml;tzt werden muss und wie wir damit umgehen. &Uuml;berlegungen, die es Wert sind, in die bevorstehenden heftigen Debatten um die Nutzung der Atomkraft Eingang zu finden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512\/Doc~E6488626574F54E81A39580E4394435A6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Leser P.H. schickte uns dazu diese Mitteilung:<\/strong><\/em><br>\n<em>&bdquo;Ich rege an, folgenden Monitor-Beitrag vom 09.09.2010 noch einmal ins Ged&auml;chtnis zu rufen:<\/em><br>\nEtikettenschwindel Laufzeitverl&auml;ngerung. Weniger Sicherheit f&uuml;r Altreaktoren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2010\/0909\/atom.php5\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em>Inhalt:<\/em><br>\n<em>Als sicherheitsrelevante Nachr&uuml;stma&szlig;nahmen f&uuml;r Altreaktoren, die auf &ldquo;die lange Bank geschoben werden&rdquo; werden genannt (ab ca. min 4:48):<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Vergr&ouml;&szlig;erung der Flutbeh&auml;lter<\/em><\/li>\n<li><em>Trennung redundanter Sicherheitseinrichtungen<\/em><\/li>\n<li><em>Austausch von Rohrleitungen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Zwei Zitate aus dem Beitrag von Wolgang Renneberg (ehemaliger Abteilungsleiter f&uuml;r Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium):<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Sie [die Rohrleitungen] m&uuml;ssen aus dem bestm&ouml;glichen und stabilsten Stahl aufgebaut sein. Das sind sie bei den alten Anlagen aber nicht.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&ldquo;Die alten Anlagen werden weiter betrieben so wie bisher, ganz wesentlich so wie bisher ohne dass die wesentlichen Nachr&uuml;stungen durchgef&uuml;hrt werden.&rdquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Studie Fraunhofer: Erneuerbare k&ouml;nnen Atomkraft ersetzen<\/strong><br>\nSo geht das: Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Institut sagt, dass f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg Atomkraft durch Erneuerbare Energien ersetzt werden kann. Politik ist nun gefordert.<br>\nDas Land Baden-W&uuml;rttemberg ben&ouml;tigt f&uuml;r die Zukunft einen Energiemix basierend auf Erneuerbaren Energien. Wie dieser aussehen kann, hat nun das Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme ISE in Freiburg erarbeitet. &ldquo;In einem Konzeptpapier f&uuml;r die Landesregierung haben wir einen Energieentwicklungspfad skizziert&rdquo;, sagt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE. &ldquo;Dabei zeigt sich, dass ein starker Ausbau der Erneuerbaren Energien in Baden- W&uuml;rttemberg technisch m&ouml;glich und wirtschaftlich durchf&uuml;hrbar ist&rdquo;, so Weber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.glocalist.com\/news\/kategorie\/politik\/titel\/studie-fraunhofer-erneuerbare-koennen-atomkraft-ersetzen\/\">Glocalist<\/a><\/li>\n<li><strong>Japan: Kachelmann twittert Atom-Wetter<\/strong><br>\nAbseits des monatelangen Prozessierens &uuml;berrascht J&ouml;rg Kachelmann via Twitter mit einer Atom-Wettervorhersage f&uuml;r Japan &ndash; einer Prognose auf Basis der meteorologischen Bedingungen im Falle eines Super-GAUs. [&hellip;]<br>\nSo seien die Strahlenwerte rund um das gef&auml;hrdete Atomkraftwerk Fukushima noch &ldquo;under survey&rdquo;. Kachelmann schlie&szlig;t daraus: &ldquo;&lsquo;Under survey&rsquo; hei&szlig;t wohl in diesem Fall: Die Daten sind so, dass wir sie euch nicht zeigen, weil wir nichts mit Eurer Panik anfangen k&ouml;nnen.&rdquo; Seine Meinung: Die Regierung zensiert gezielt. Dabei bezieht er sich auf die Daten des Nuclear Safety Technology Centers in Japan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/details-topstory\/article\/japan--kachelmann-twittert-atom-wetter_100033747.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&amp;cHash=7cdd7fc7fd8e2b4de7d2797dbbc2c8d5\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kachelmanns Aussagen zur &bdquo;Regierungszensur&ldquo; sind durchaus brisant. Parallel dazu stellte gestern die <a href=\"http:\/\/blogs.nature.com\/news\/thegreatbeyond\/2011\/03\/exclusive_governments_withhold.html\">Wissenschaftszeitschrift Nature fest<\/a>, dass es sehr pr&auml;zise Daten aus dem umfassenden Radioaktivit&auml;tsmessungsnetz der Organisation des Vertrags &uuml;ber das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) gibt. Diese Daten, die allen Mitgliedsstaaten zur Verf&uuml;gung stehen, werden allerdings geh&uuml;tet wie Staatsgeheimnisse.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Atomstaat Japan: Der blinde Glaube an die Technik<\/strong><br>\nJapan ist das einzige Land, das jemals Angriffe durch Atombomben erlitten hat. Doch trotz dieses nuklearen Traumas hat es dort nie eine Debatte &uuml;ber die Risiken der Kernkraft gegeben. Der blinde Glaube an die Technik aus der Nachkriegszeit hat sich bis heute erhalten &ndash; ungebrochen. Bis jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/atomstaat-japan-der-blinde-glaube-an-die-technik-1.1071520\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Teure B&uuml;rgschaft<\/strong><br>\nDie Euro-Finanzminister haben &uuml;ber die Finanzierung des Rettungsschirms gesprochen &ndash; und &uuml;ber den Anteil, den Deutschland beisteuern soll. Die Hilfskredite an Sorgenkinder in Euroland k&ouml;nnten Deutschland 200 Milliarden kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/teure-buergschaft\/-\/1472780\/8195376\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Bildung ist nicht alles<\/strong><br>\nEin guter Schulabschluss, hei&szlig;t es, garantiere einen guten Job. Das ist falsch. Der Fortschritt gef&auml;hrdet auch den Mittelstand.<br>\nWenn wir eine Gesellschaft mit einer breiten Wohlstandsverteilung wollen, dann ist Bildung nicht die Antwort. Diese Gesellschaft m&uuml;ssen wir direkt aufbauen. Die Verhandlungsposition der Gewerkschaften, die in den vergangenen drei&szlig;ig Jahren verloren gegangen ist, muss wieder gest&auml;rkt werden. So k&ouml;nnen auch Normalverdiener f&uuml;r gute L&ouml;hne k&auml;mpfen. Wir m&uuml;ssen jedem B&uuml;rger essenzielle Dinge garantieren, vor allem eine Krankenversicherung. Was wir nicht machen k&ouml;nnen, ist, Arbeitern einfach Studienabschl&uuml;sse zu geben. Wom&ouml;glich sind das nur Papiere f&uuml;r Jobs, die nicht existieren oder schlecht bezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/bildung-ist-nicht-alles\/-\/1472602\/8117202\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Emp&ouml;rt Euch!<\/strong><br>\nDer Banker und Jurist Dietrich Hoppenstedt fordert bei den Dresdner Reden die Abschaffung der Finanzindustrie.<br>\nHoppenstedt geriert sich nicht zum Systemkritiker, sondern zum Kritiker der freien Finanzindustrie, die kein Geld mehr zahlt f&uuml;r erbrachte Leistung, sondern es sich leistet, mit Geld zu handeln, beziehungsweise mit Krediten oder nur noch Wetten darauf abschlie&szlig;t, wer sie bedienen kann und wer nicht. Er gei&szlig;elt die Abkopplung der Finanzindustrie von der realen Wirtschaft. Er widerspricht der These des einstigen BDI-Pr&auml;sidenten Olaf Henkel, der in seinem Buch &bdquo;Die Ethik des Erfolgs&ldquo; behauptet, eine auf Solidarit&auml;t und Bindung zu Gemeinwesen zur&uuml;ckgehende Ethik behindere den unternehmerischen Freiheitsdrang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/artikel.asp?id=2712450\">S&auml;chsische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Armut verschiebt sich an den Rand<\/strong><br>\nSoziologe Hartmut H&auml;u&szlig;ermann &uuml;ber das Verschieben der Probleme von Deutschlands Problemkiez Nummer eins zu den &ldquo;sozialen Ghettos&rdquo; rund um Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1297820327197\/derStandardat-Interview-Die-Armut-verschiebt-sich-an-den-Rand\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konjunkturboom: Schwarz-Gelb will Rentenbeitrag 2012 kappen<\/strong><br>\nDer Aufschwung hat die Rentenkasse gef&uuml;llt, nach SPIEGEL-Informationen k&ouml;nnen Beitragszahler jetzt auf Entlastung hoffen. Sollte die Wirtschaft weiter boomen, k&ouml;nnte die Abgabenlast weiter sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,750547,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Statt die in der Tabelle aufgelisteten Armutsrenten endlich auf ein vern&uuml;nftiges Niveau anzuheben, sollen zugunsten der Unternehmen noch einmal die Sozialanteile der L&ouml;hne gesenkt werden. V&ouml;llig verr&uuml;ckt, oder eben v&ouml;llig korrupt.<\/em><br>\n<em>Und der SPIEGEL klatscht Beifall, nat&uuml;rlich. Schlie&szlig;lich haben die Arbeitnehmer dann die M&ouml;glichkeit, mit noch gr&ouml;&szlig;eren Anteilen ihres Nettogehalts &ldquo;privat&rdquo; vorzusorgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vorsorge: Riester oder R&uuml;rup? Gef&ouml;rderte Altersvorsorge im Vergleich<\/strong><br>\nWer f&uuml;r das Alter vorsorgen will und einen Berater einschaltet, bekommt oft als L&ouml;sung den Abschluss einer Riester- oder R&uuml;rup-Rente nahegelegt. Aber wie funktionieren die beiden Modelle eigentlich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/nachrichten\/finanzen\/news-single\/article\/vorsorge-riester-oder-ruerup.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> <a href=\"\/wp-print.php?p=2712\">Autor Oliver Mest<\/a> ist f&uuml;r die Nachdenkseiten kein Unbekannter. Fr&uuml;her betrieb er die Medienagentur Mest-Media und nun betreibt er das Vorsorgeportal &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.optimal-absichern.de\/info\/ueberuns.php\">Optimal absichern<\/a>&ldquo; mit den <a href=\"http:\/\/www.optimal-absichern.de\/info\/impressum.php\">Kooperationspartnern<\/a>  &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.vnr.de\/experten\/oliver-mest\/\">VNR Verlag f&uuml;r die Deutsche Wirtschaft<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.finanzhorizonte.de\/vorsorge-versicherungen\/index.html\">FinanzHorizonte<\/a>&ldquo;. Aufgrund dieser Kooperationen und der zahlreichen Webefenster zu kommerziellen Altersvorsorgeprodukten aller Art k&ouml;nnte man zu der Auffassung kommen, dass es sich hier um eine PR-Plattform zu Gunsten von kommerzieller Altersvorsorge handelt &ndash; man muss nicht zu der Auffassung kommen, aber man k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr<\/strong><br>\nF&uuml;r die R&uuml;ckkehr zu einer Rentenpolitik, bei der die gesetzliche Rente im Alter allein wieder den Lohnersatz sichert, hat sich der Wirtschaftswissenschaftler und Rentenexperte Winfried Schm&auml;hl ausgesprochen. Die Behauptung, zu dem im Jahr 2001 eingeleiteten &ldquo;Paradigmenwechsel&rdquo; bei der Alterssicherungspolitik gebe es keine Alternative, sei &ldquo;falsch&rdquo;, schreibt Schm&auml;hl in der k&uuml;rzlich erschienenen Neuausgabe des &ldquo;Handbuch der gesetzlichen Rentenversicherung&rdquo;. Schm&auml;hl ist neben dem Pr&auml;sidenten der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische (Foto), und dem Jenaer Sozialrechtler Eberhard Eichenh&ouml;fer einer der Herausgeber des Handbuchs. Obwohl die meisten Experten den Erhalt der Lohnersatzfunktion durch die gesetzliche Rente seinerzeit als nicht mehr &ldquo;diskussionsw&uuml;rdig&rdquo; bezeichnet h&auml;tten, sei dieses Ziel auch heute noch &ldquo;unter realistischen Annahmen weitgehend mit den postulierten Obergrenzen f&uuml;r den Beitragssatz&rdquo; zu erreichen, behauptet der langj&auml;hrige Vorsitzende des Sozialbeirats der Bundesregierung. Allerdings m&uuml;sse zu diesem Zweck die Hinterbliebenenversorgung k&uuml;nftig &ldquo;aus dem Steueraufkommen und nicht aus den Beitragseinnahmen&rdquo; bezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/nachrichten\/rente\/news-single\/article\/rentenpolitik-experte-fordert-umkehr.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Millionendeal mit Maschmeyer &ndash; Gr&uuml;ne fordern Auskunft von Gerhard Schr&ouml;der<\/strong><br>\nEx-Kanzler Schr&ouml;der hat dem Finanzindustriellen Maschmeyer die Rechte an seinen Memoiren verkauft &ndash; f&uuml;r rund eine Million Euro. Nun verlangen die Gr&uuml;nen Aufkl&auml;rung: &ldquo;Das ist keine Privatangelegenheit, sondern von &ouml;ffentlichem Interesse.&rdquo;<br>\nHamburg &ndash; Die Zahlung von rund einer Million Euro durch Carsten Maschmeyer an Gerhard Schr&ouml;der, &uuml;ber die der SPIEGEL vor einer Woche berichtete, sorgt erneut f&uuml;r Emp&ouml;rung. Der finanzpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen im Bundestag, Gerhard Schick, fordert den Ex-Kanzler auf, die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde dieser Zahlung zu informieren.<br>\nBisher hatte Schr&ouml;der &uuml;ber sein B&uuml;ro lediglich ausrichten lassen, &ldquo;dass er zu Privatangelegenheiten keine Auskunft gibt&rdquo;. Dazu sagt nun Schick im Gespr&auml;ch mit SPIEGEL ONLINE: &ldquo;Das ist keine Privatangelegenheit. Wenn ein Bundeskanzler kurz nach dem Ende seiner Amtszeit vom Chef eines Finanzvertriebs eine Million Euro kassiert, dann ist das eine &ouml;ffentliche Angelegenheit.&rdquo; Schr&ouml;der m&uuml;sse sich dazu erkl&auml;ren. &ldquo;Der AWD wurde etwa durch die Riesterrente der Regierung Schr&ouml;der massiv beg&uuml;nstigt, deshalb muss Schr&ouml;der klar machen, wof&uuml;r genau er die Million bekommen hat.&rdquo;<br>\nEs sei nicht recht nachvollziehbar, wieso der Kanzler seine Memoiren nicht direkt an einen Verlag verkauft habe, sondern an seinen Freund Carsten Maschmeyer, sagt der Gr&uuml;nen-Politiker. [&hellip;]<br>\nDer fr&uuml;here Leiter der Planungsabteilung im Kanzleramt, Albrecht M&uuml;ller, fordert in seinem Blog &ldquo;Nachdenkseiten.de&rdquo; unterdessen dazu auf, Briefe an Bundespr&auml;sident und Maschmeyer-Freund Christian Wulff (CDU) zu schreiben und ihn zu fragen, ob er bereit sei, &ldquo;seinen Einfluss zu nutzen, damit Maschmeyer mit den vielen 100 Millionen Euro, die er verdient hat&rdquo;, die Anleger entsch&auml;digt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,750854,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Der Link auf unseren letzten Beitrag <a href=\"\/?p=8638\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland verdoppelt Waffenexport<\/strong><br>\nEU-L&auml;nder &uuml;berholen die USA beim Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern. Die meisten Waffen gehen nach Indien. Kriegsschiffe sind der Verkaufsschlager aus Deutschland.<br>\nDie deutschen R&uuml;stungsfirmen machen gl&auml;nzende Gesch&auml;fte mit dem Waffenhandel. Laut einer am Montag ver&ouml;ffentlichten Studie des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri stieg der Umsatz im internationalen Waffenhandel im Zeitraum 2006 bis 2010 gegen&uuml;ber dem vorangegangenen F&uuml;nfjahreszeitraum um 24 Prozent. Der deutsche Waffenexport allein dagegen sogar um 96 Prozent &ndash; also fast eine Verdoppelung. Der Anteil Deutschlands am globalen Waffenmarkt kletterte im fraglichen Zeitraum deshalb auch von 7 auf 11 Prozent.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/deutschland-verdoppelt-waffenexport\/\">taz<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/books.sipri.org\/product_info?c_product_id=421\">SIPRI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ethanol in Brasilien: Subvention von Sklavenarbeit<\/strong><br>\nSklaven&auml;hnliche Arbeitsverh&auml;ltnisse, Verdr&auml;ngung von Kleinbauern und Ureinwohnern von ihrem Land, Zerst&ouml;rung wertvoller &Ouml;kosysteme durch Monokulturen, Bedrohung von Quellgebieten: Diese und andere Folgen des Ethanolbooms in Brasilien werden von einheimischen Aktivisten, NGOs und Regierungsfunktion&auml;ren seit vielen Jahren angeprangert. Doch Verbesserungen gibt es kaum, denn die Agrarlobby beherrscht Regierung, Parlament und Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/subvention-von-sklavenarbeit\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Manche m&ouml;gen einwenden, was geht uns das an. Aber selbst wenn wir wie zurzeit in der EU hohe Z&ouml;lle auf brasilianischen Agrosprit erheben, beeinflusst der Preis des brasilianischen Agrosprits den Weltmarktpreis, d.h. dass wir sowohl beim Import wie auch beim Export von denen brasilianischen Verh&auml;ltnissen beeinflusst werden. Grunds&auml;tzlich gilt f&uuml;r den gesamten globalen Warenhandel, dass wir keine Konkurrenz zulassen d&uuml;rfen, die von Dumpingl&ouml;hnen, niedrigen Umwelt- und Arbeitsstandards profitieren. Leider knickt die die EU bei den meisten Verhandlungen zu diesem Thema ein, um ihre Waren in diesen L&auml;ndern absetzen zu k&ouml;nnen. Unser Exportkapital interessiert es wenig, dass wir dabei unseren inl&auml;ndischen Produzenten bzw. Arbeitnehmern das Wasser abgraben und uns tendenziell L&auml;ndern mit Niedrigl&ouml;hnen, geringen Umweltstandards und kaum ausgepr&auml;gten Arbeiterrechten (Gewerkschaften) anpassen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Biosprit E10: FAO warnt vor Lebensmittelkrise<\/strong><br>\nDie Weltern&auml;hrungsorganisation FAO fordert die Industriestaaten angesichts einer drohenden Lebensmittelkrise dazu auf, ihre Pl&auml;ne zu Bio-Kraftstoffen zu &uuml;berdenken. L&auml;nder in Nordafrika und dem nahen Osten decken sich derweil mit gro&szlig;en Mengen Getreide ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/fao-warnt-vor-lebensmittelkrise\/-\/1472780\/8155524\/-\/index.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hamburg: Schlecht gewirtschaftet<\/strong><br>\nDer Hamburger Rechnungshof hat dem abgew&auml;hlten CDU-Senat ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt. In einem Sonderbericht zur Haushaltslage stellten die Buchpr&uuml;fer fest, da&szlig; das st&auml;dtische Verm&ouml;gen &raquo;massiv&laquo; abgenommen habe, die Verschuldung &raquo;j&auml;hrlich neue H&ouml;chstst&auml;nde&laquo; erreiche und Zinsen f&uuml;r &raquo;nicht mehr vorhandene Investitionen&laquo; gezahlt w&uuml;rden. Der Senat habe die &ouml;ffentliche Infrastrukur &raquo;auf Verschlei&szlig; gefahren&laquo;. So sei die Sanierung der Stra&szlig;en &raquo;unvermeidbar&laquo;, und die Schulen m&uuml;&szlig;ten in einem &raquo;finanziellen Kraftakt mit Milliardenaufwand&laquo; modernisiert werden. F&uuml;r die Hochschulen zeichne sich &Auml;hnliches ab, befand der Rechungshof in seiner Studie. Um keine laufenden Verluste mehr zu erzeugen, m&uuml;sse Hamburg sein Budget bis 2014 auf unter zehn Milliarden Euro verringern, lautet der Appell des Sonderberichts. Heute umfa&szlig;t der Etat elf Milliarden Euro.<br>\nGrunds&auml;tzliche Kritik an der herrschenden Haushaltspolitik kommt im Parlament nur von seiten der Linksfraktion. Deren Finanzexperte Joachim Bischoff h&auml;lt die Kritik des Rechnungshof an der Budgetf&uuml;hrung der vergangenen Jahre f&uuml;r berechtigt. Doch er lehnt die angemahnten Konsequenzen ab. Es gehe nicht darum, den Regeln zur Schuldenbremse nachzukommen und die st&auml;dtische Kreditaufnahme bis 2020 auf Null zur&uuml;ckzufahren, wie die staatlichen Pr&uuml;fer es einfordern. Vielmehr sei die Haushaltsmisere auf den gesetzlich verursachten Steuerr&uuml;ckgang durch den Bund und auf teure Prestigeprojekte an der Elbe zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, konstatierte Bischoff. Hamburg m&uuml;sse deshalb im Bundesrat auf h&ouml;hrere Unternehmenssteuern dringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/03-15\/110.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man darf gespannt sein, was Olaf Scholz aus der reichsten Stadt des Kontinents macht. Ob er den &ldquo;Kraft&rdquo;-Akt  wagt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dissertation von Dr. Saif al-Islam Gaddafi: Seiner Exzellenz Initiative<\/strong><br>\nDer Reputationsverlust, den der Fall Guttenberg der Universit&auml;t Bayreuth zuf&uuml;gt, ist minimal im Vergleich mit dem Skandal, in den die internationale Wissenschaftsszene durch den Fall Saif al-Islam Gaddafi geraten ist. Ein erheblich gr&ouml;&szlig;eres Problem hat die London School of Economics (LSE) mit ihrem Absolventen Saif al-Islam Gaddafi. Und das nicht nur, weil auch in Saif al-Islams Dissertation Plagiate zu finden sind und er, statt an R&uuml;cktritt zu denken, derzeit lieber, wie er im Fernsehen ank&uuml;ndigte, &raquo;Fl&uuml;sse voller Blut&laquo; durch Libyen flie&szlig;en l&auml;sst. Denn den Gaddafis war es an der LSE offenbar m&ouml;glich, viel mehr als nur einen Titel einzukaufen. Der Diktatorensohn, der &uuml;ber die &raquo;Rolle der Zivilgesellschaft bei der Demokratisierung globaler Regierungsorganisationen&laquo; promovierte, stiftete &uuml;ber die &raquo;Gaddafi International Charity and Development Foundation&laquo; der LSE ein 1,5 Millionen Pfund schweres Forschungsprogramm.<br>\nDem Guardian zufolge sollte es die &raquo;k&uuml;nftigen Herausforderungen Libyens&laquo; im &raquo;Kontext der Region&laquo; zum Thema haben &ndash; eine politikwissenschaftliche Expertise, die dem Regime offenbar recht n&uuml;tzlich erschien. Am Projekt beteiligt war der Geografieprofessor George Joffe (University of Cambridge), der daraufhin, wie der Zufall spielt, Saif al-Islam prophetisch zum k&uuml;nftigen Heilsbringer f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte in Libyen erkl&auml;rte. Ungeachtet der Tatsache, dass er mit dieser Einsch&auml;tzung, die auch etliche andere Wissenschaftler der LSE verbreiteten, etwas daneben lag, wird Joffe derzeit von internationalen Medien gern als Libyen-Experte zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2011\/10\/42767.html\">Jungle World<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wer mag, kann <a href=\"http:\/\/saifalislam.ly\/files\/2010\/06\/19ca14e7ea6328a42e0eb13d585e4c22.pdf\">hier [PDF &ndash; 1.8 MB]<\/a> Gadaffis jnr. ebenfalls &uuml;ber 400 Seiten starke Doktorarbeit nach lesen und <a href=\"http:\/\/saifalislamgaddafithesis.wikia.com\/wiki\/Plagiarism\">hier<\/a> verfolgen, ob dieser auch Gutenbergs Plagiatsrekord brechen kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Arabische Nachbarn marschieren in Bahrain ein<\/strong><br>\nDie Nachbarl&auml;nder des K&ouml;nigreiches Bahrain wollen der schiitischen Revolte nicht l&auml;nger zuschauen. Soldaten des Golf-Kooperationsrates sollen vor Ort die Herrschaft des sunnitischen Monarchen sichern. Daran sind vor allem die Saudis interessiert.<br>\nSaudi-Arabien und andere Golfstaaten eilen dem von einem Schiiten-Aufstand bedr&auml;ngten Herrscher von Bahrain zur Hilfe. Etwa 1000 saudi-arabische Soldaten marschierten im Nachbarland eingesetzt. Sie sollen zu einer schnellen Eingreiftruppe des Golf-Kooperationsrats geh&ouml;ren. Zum Golf-Kooperationsrat geh&ouml;ren Bahrain, Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:schiiten-aufstand-arabische-nachbarn-marschieren-in-bahrain-ein\/60025723.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nachtrag zu <a href=\"\/?p=8615\">Fluchtpunkt Griechenland<\/a><\/strong><br>\n<em>Die Regierung Papandreou hat den Konflikt mit der Gruppe von Migranten gel&ouml;st, die 44 Tage lang im Hungerstreik waren, um eine Verl&auml;ngerunung ihrer Aufenthaltserlaubnis zu erzwingen. Am letzten Freitag wurde allen Mitgliedern der fast 300-k&ouml;pfigen Gruppe eine Aufenthaltsgenehmigung f&uuml;r weitere sechs Monate ausgestellt. Zudem beschloss die Regierung, die Bedingungen f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung generell zu mildern, was den Nachweis von &ldquo;versicherten&rdquo; Arbeitstagen betrifft. Angesichts der Tatsache, dass es f&uuml;r Migranten&uuml;nftig schwieriger geworden ist, einen legalen Arbeitgeber zu finden, sollen k&uuml;nftiger weniger Tage ausreichen, um den Anspruch auf einen legalen Aufenthalt zu begr&uuml;nden. Die Hungerstreikenden hatten zum Teil schon sechs bis acht Jahre in Kreta gearbeitet, ehe die griechischen Beh&ouml;rden entschieden hatten, sie wegen Verlust ihrer versicherten Arbeit auszuweisen. Am heutigen Montag will die ganze Gruppe &ndash; bis auf f&uuml;nf M&auml;nner, die noch zu geschw&auml;cht sind &ndash; mit dem Schiff nach Kreta zur&uuml;ck fahren.<\/em><br>\n<em>Derweil wurde die Regierung von der rechten Opposition scharf kritisiert, weil sie sich als zu &ldquo;nachgiebig&rdquo;gezeigt habe. Ein Abgeordneter der rechtsradikalen Partei Laos hatte Papandreou und dem Innenminister Papoutsis am Donnerstag im Parlament vorgeworfen, sich &ldquo;von 300 Kriminellen erpressen zu lassen&rdquo;. Die Laos hat nach den neusten Umfragen innerhalb des letzten Monats ihre Zustimmungsquote bei den W&auml;hler von 6 auf 9 Prozent erh&ouml;hen k&ouml;nnen. Und der Laos-Vorstizende Giorgos Karatzaferis hat in der Rangliste der beliebtesten Politiker erstmals alle seine Konkurrenten &uuml;berholt. Er liegt mit einer Zustimmungsquote von 38 Prozent inzwischen vor Regierungschef Papandreou (34 Prozent) und Oppositionsf&uuml;hrer Antonis Samaras von der ND (22 Prozent).<\/em><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atomkatastrophe in Japan; Teure B&uuml;rgschaft; Paul Krugman &ndash; Bildung ist nicht alles; Emp&ouml;rt Euch!; Die Armut verschiebt sich an den Rand; Konjunkturboom: Schwarz-Gelb will Rentenbeitrag 2012 kappen; Vorsorge: Riester oder R&uuml;rup? Gef&ouml;rderte Altersvorsorge im Vergleich; Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr; Millionendeal mit Maschmeyer &ndash; Gr&uuml;ne fordern Auskunft von Gerhard Schr&ouml;der;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8675\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8675","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8675"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8675\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8685,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8675\/revisions\/8685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}