{"id":86753,"date":"2022-08-10T08:56:51","date_gmt":"2022-08-10T06:56:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86753"},"modified":"2022-08-12T08:59:16","modified_gmt":"2022-08-12T06:59:16","slug":"geplante-corona-regeln-ab-oktober-entbehren-jeglicher-sachlichen-grundlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86753","title":{"rendered":"Geplante Corona-Regeln ab Oktober entbehren jeglicher sachlichen Grundlage"},"content":{"rendered":"<p>Der Vorschlag der Bundesministerien f&uuml;r Gesundheit und Justiz f&uuml;r eine Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes sieht vor, dass ab Oktober 2022 weiter in bestimmten Bereichen eine Masken- und Testpflicht sowie Abstandsregeln und Beschr&auml;nkungen von Veranstaltungen gelten sollen. &bdquo;Frisch Geimpfte&ldquo; und Genesene, deren Impfung beziehungsweise deren Erkrankung maximal drei Monate zur&uuml;ckliegen darf, sowie Getestete sollen teilweise von der Maskenpflicht befreit sein. Von <strong>Karsten Montag<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8622\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-86753-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=86753-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"220810_Geplante_Corona_Regeln_ab_Oktober_entbehren_jeglicher_sachlichen_Grundlage_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>W&auml;hrend andere Staaten derzeit ihre Ausnahmeregelungen zur Bew&auml;ltigung der Coronakrise beenden, haben Gesundheitsminister Lauterbach und Justizminister Buschmann einen <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/presse\/pressemitteilungen\/fortentwicklung-infektionsschutzgesetzes-ifsg.html\">Vorschlag f&uuml;r eine Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes<\/a> vorgelegt. Die bisherigen Ma&szlig;nahmen, die am 23. September auslaufen, sollen bis Ende September verl&auml;ngert werden. Vom 1. Oktober 2022 bis zum 7. April 2023 sollen dann die Maskenpflicht im Luft- und &ouml;ffentlichen Personenfernverkehr sowie die Masken- und Testpflicht in Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen fortbestehen.<\/p><p>Den Bundesl&auml;ndern wird die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt, weitergehende Regelungen wie eine Maskenpflicht in &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Innenr&auml;umen, in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie eine Testpflicht in Gemeinschaftseinrichtungen, verpflichtende Hygienekonzepte, Mindestabst&auml;nde und Personenobergrenzen f&uuml;r Veranstaltungen zu erlassen. Auch die 3G-Regel soll in leicht abgewandelter Form eine Renaissance erleben. F&uuml;r Geimpfte, Genesene und Getestete soll es eine &bdquo;zwingende Ausnahme&ldquo; von der Maskenpflicht bei Freizeit-, Kultur- oder Sportveranstaltungen, in Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie in gastronomischen Einrichtungen geben. Hierbei ist zu beachten, dass nur noch diejenigen als &bdquo;geimpft&ldquo; gelten, deren letzte Impfung h&ouml;chstens drei Monate zur&uuml;ckliegt.<\/p><p>Als Begr&uuml;ndung nennen die beiden Minister, dass im &bdquo;Herbst und Winter [&hellip;] mit einem saisonalen Anstieg der COVID-19-F&auml;lle zu rechnen [ist] &ndash; und mit einer gesteigerten Belastung des Gesundheitssystems und der sonstigen kritischen Infrastruktur&ldquo;. Zudem seien Masken in bestimmten Situationen zumutbar und wirksam.<\/p><p><strong>Saisonale Anstiege von Atemwegserkrankungen hat es auch schon vor Corona gegeben und die Wirksamkeit von Masken im Alltag ist nicht erwiesen<\/strong><\/p><p>Einen saisonalen Anstieg von Atemwegserkrankungen mit einer gesteigerten Belastung des Gesundheitssystems gab es auch schon vor 2020. Dies kann also kein Kriterium f&uuml;r besondere Ma&szlig;nahmen sein, insbesondere dann nicht, wenn es selbst w&auml;hrend der h&ouml;chsten Erkrankungswellen in der Coronakrise nicht zu einer &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems gekommen und seit dem Aufkommen der Omikron-Variante erst recht nicht mehr damit zu rechnen ist.<\/p><p>Die vom <a href=\"https:\/\/www.g-drg.de\/\">Institut f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK)<\/a> regelm&auml;&szlig;ig ver&ouml;ffentlichten Abrechnungsdaten der Krankenh&auml;user zeigen, dass die Anzahl der im Krankenhaus behandelten F&auml;lle mit akuten Atemwegserkrankungen 2020 um 11,5 und 2021 um 10,5 Prozent jeweils im Vergleich zu 2019 zur&uuml;ckgegangen sind. In den ersten vier Monaten 2022 ist die Anzahl der hospitalisierten F&auml;lle mit akuten Atemwegserkrankten sogar um 41,2 Prozent im Verh&auml;ltnis zum Vergleichszeitraum 2019 zur&uuml;ckgegangen.<\/p><p>Auch die w&ouml;chentliche Auswertung macht deutlich, dass es zu keinem Zeitpunkt w&auml;hrend der Coronakrise zu Belastungsspitzen gekommen ist, die h&ouml;her waren als im Fr&uuml;hjahr 2019. Hierbei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Winter 2018\/19 im Vergleich zur Grippesaison 2017\/18 hinsichtlich Atemwegserkrankungen <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/infografik\/13040\/woechentliche-influenzafaelle-in-deutschland\/\">zudem sehr mild verlaufen ist<\/a>.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb1-Hospitalisierte-Faelle-mit-akuten-Atemwegserkrankungen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb1-Hospitalisierte-Faelle-mit-akuten-Atemwegserkrankungen.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 1: Hospitalisierte F&auml;lle mit akuten Atemwegserkrankungen (ICD-10-Code J00 bis J22) je Kalenderwoche, Datenquelle: <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\">Datenbrowser des Instituts f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus<\/a><\/small><\/p><p>Bez&uuml;glich der Wirksamkeit von Masken hat die von Bundestag und Bundesrat beauftragte Sachverst&auml;ndigenkommission in ihrem <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/s\/sachverstaendigenausschuss-infektionsschutzgesetz.html\">Evaluationsbericht<\/a> festgestellt, dass neben der allgemeinen und im Labor best&auml;tigten Wirksamkeit von Masken nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt ist, wie gro&szlig; der Schutzeffekt in der t&auml;glichen Praxis ist, da randomisierte, klinische Studien zur Wirksamkeit von Masken fehlen w&uuml;rden (siehe Seite 99, <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/s\/sachverstaendigenausschuss-infektionsschutzgesetz.html\">Evaluationsbericht<\/a>).<\/p><p>Offensichtlich ist der Sachverst&auml;ndigenkommission entgangen, dass im Fr&uuml;hjahr 2020 in D&auml;nemark eine <a href=\"https:\/\/www.acpjournals.org\/doi\/10.7326\/M20-6817\">randomisierte, klinische Studie zur Wirksamkeit von Gesichtsmasken im Alltag<\/a> mit knapp 6.000 Teilnehmern durchgef&uuml;hrt wurde. Die Untersuchung, die im M&auml;rz 2021 ver&ouml;ffentlicht wurde*, kam zu dem Ergebnis, dass das Tragen von Masken im Vergleich zur Kontrollgruppe zu keinen signifikant geringeren Infektionen gef&uuml;hrt hat.<\/p><p><strong>Intensivstationen deutlich weniger belastet als medial dargestellt<\/strong><\/p><p>In den Jahren 2020 und 2021 kam es im Vergleich zu 2019 in mehreren Wellen zu einer hohen Anzahl von F&auml;llen akuter Atemwegserkrankungen, die eine Intensivbehandlung notwendig machten. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 sind die F&auml;lle wieder unter das Niveau im Vergleichszeitraum 2019 zur&uuml;ckgefallen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb2-Hospitalisierte-Faelle-mit-akuten-Atemwegserkrankungen-mit-Intensivaufenthalt.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb2-Hospitalisierte-Faelle-mit-akuten-Atemwegserkrankungen-mit-Intensivaufenthalt.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 2: Hospitalisierte F&auml;lle mit akuten Atemwegserkrankungen mit Intensivaufenthalt je Kalenderwoche, Datenquelle: <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\">Datenbrowser des Instituts f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus<\/a><\/small><\/p><p>Die gestiegene Anzahl von Patienten mit Atemwegserkrankungen auf den Intensivstationen hat eine ganze Reihe von Bef&uuml;rchtungen ausgel&ouml;st, ja, sie war das wichtigste Argument f&uuml;r die Behauptung, das deutsche Gesundheitssystem h&auml;tte aufgrund von COVID-19 wiederholt vor einer &Uuml;berlastung gestanden. Viele einflussreiche Medien zeigten Bilder von invasiv beatmeten Patienten auf Intensivstationen, die das bedrohliche Potential der Krankheit unterstreichen sollten. Bereits zu Beginn der Coronakrise wurde unter anderem von der Tagesschau die Gefahr heraufbeschworen, &Auml;rzte m&uuml;ssten aufgrund mangelnder Beatmungspl&auml;tze <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-triage-intensivmedizin-101.html\">entscheiden, wer &uuml;berlebt und wer nicht<\/a>.<\/p><p>Dieses Schreckensszenario wurde als Begr&uuml;ndung f&uuml;r Ma&szlig;nahmen herangezogen, welche die Grundrechte der B&uuml;rger auf eine bisher nie dagewesene Art eingeschr&auml;nkt sowie zu Ausuferungen wie der Ausgrenzung von Ungeimpften aus dem &ouml;ffentlichen Leben und der Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht gef&uuml;hrt haben. Eine n&auml;here Betrachtung der Krankenhausabrechnungsdaten belegt jedoch, dass es aufgrund von COVID-19 weder zu einer &Uuml;berlastung der Intensivstationen noch zu einem Anstieg von F&auml;llen mit invasiver Beatmung gekommen ist und dass eine derartige Entwicklung auch zu keinem Zeitpunkt absehbar war.<\/p><p><strong>Krankenhausbelegungstage mit Intensivaufenthalt auf dem Niveau vor der Coronakrise oder sogar deutlich darunter<\/strong><\/p><p>Die Krankenhausbelegungstage mit Intensivaufenthalt sind in 2020 um 5,8 und 2021 um 3,5 Prozent im Vergleich zu 2019 gestiegen. In den ersten vier Monaten in 2022 sind die Belegungstage mit Intensivaufenthalt hingegen um 11,9 Prozent im Verh&auml;ltnis zum Vergleichszeitraum in 2019 zur&uuml;ckgegangen. Auch die w&ouml;chentliche Betrachtung zeigt, dass es w&auml;hrend der Coronakrise zu keinen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungsspitzen gekommen ist.<\/p><p>Die durch Neuaufnahmen ausgel&ouml;sten Krankenhausbelegungstage mit Intensivaufenthalt hatten im Zeitraum Januar 2019 bis April 2022 in der zweiten Kalenderwoche 2020 mit knapp 530.000 Tagen ihren h&ouml;chsten Stand. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland noch keinen einzigen best&auml;tigten COVID-19-Fall. In der Folgezeit wurde dieser Wert nicht mehr &uuml;berschritten, und der Verlauf der Belegungstage in 2020 und 2021 entspricht im Wesentlichen dem in 2019. In den ersten vier Monaten in 2022 liegen die Belegungstage mit Intensivaufenhalt ausnahmslos deutlich unter dem Niveau von 2019.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb3-Krankenhausbelegungstage-mit-Intensivaufenthalt.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb3-Krankenhausbelegungstage-mit-Intensivaufenthalt.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 3: Krankenhausbelegungstage mit Intensivaufenthalt durch Neuaufnahmen je Kalenderwoche, Datenquelle: <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\">Datenbrowser des Instituts f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus<\/a><\/small><\/p><p>Dass es aufgrund von COVID-19 zu keinem Zeitpunkt zu einer au&szlig;erordentlichen &Uuml;berlastung oder einer drohenden &Uuml;berlastung der Intensivstationen in Deutschland gekommen ist, best&auml;tigt auch die Zeitreihe &bdquo;Belegung von COVID-19-F&auml;llen und Non-COVID-F&auml;llen auf den Intensivstationen&ldquo; des im April 2020 durch das Bundesgesundheitsministerium <a href=\"https:\/\/www.intensivregister.de\/#\/aktuelle-lage\/zeitreihen\">ins Leben gerufenen DIVI-Intensivregisters<\/a>.<\/p><p><strong>F&auml;lle mit invasiver Beatmung haben zu keiner Zeit ein kritisches Niveau erreicht<\/strong><\/p><p>Voraussetzung einer invasiven Beatmung ist die Einf&uuml;hrung eines Tubus &uuml;ber den Mund in die Luftr&ouml;hre. In 2020 lag die Anzahl der F&auml;lle mit Intensivaufenthalt sowie einem derartigen Eingriff um 9,6 und 2021 um 10,5 Prozent h&ouml;her als in 2019. Die w&ouml;chentliche Auswertung zeigt jedoch, dass es in 2020 nur in der Kalenderwoche 13 und in 2021 nur in den Kalenderwochen 16 und 17 zu einem mehr als f&uuml;nf Prozent h&ouml;heren Wert als dem H&ouml;chstwert in 2019 gekommen ist. Der &uuml;brige Verlauf in 2020 und 2021 &auml;hnelt demjenigen in 2019. Die Anzahl der F&auml;lle mit Intensivaufenthalt und Intubierung zur invasiven Beatmung in den ersten vier Monaten in 2022 liegt sogar fast ausschlie&szlig;lich deutlich niedriger als im Vergleichszeitraum 2019.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb4-Faelle-mit-Intensivaufenthalt-und-invasiver-Beatmung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb4-Faelle-mit-Intensivaufenthalt-und-invasiver-Beatmung.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 4: F&auml;lle mit Intensivaufenhalt und endotrachealer Intubation (Voraussetzung f&uuml;r invasive Beatmung) je Kalenderwoche, Datenquelle: <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\">Datenbrowser des Instituts f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus<\/a><\/small><\/p><p>Auch die seit Ende 2020 erfassten freien Kapazit&auml;ten zur invasiven Beatmung in der gleichnamigen Zeitreihe <a href=\"https:\/\/www.intensivregister.de\/#\/aktuelle-lage\/zeitreihen\">des DIVI-Intensivregisters<\/a> best&auml;tigen, dass es in 2021 in Deutschland nicht ann&auml;hernd zu einem Engpass bei den zur Verf&uuml;gung stehenden Beatmungspl&auml;tzen gekommen ist.<\/p><p><strong>Krankenh&auml;user h&auml;tten ein Vielfaches an COVID-19-Patienten aufnehmen k&ouml;nnen, ohne an ihre Belastungsgrenzen zu kommen<\/strong><\/p><p>Die Anzahl der Krankenhausbelegungstage ist in ihrer Gesamtheit 2020 um 13,6 und 2021 um 13,3 Prozent jeweils im Vergleich zu 2019 zur&uuml;ckgegangen. In den ersten vier Monaten 2022 betr&auml;gt der R&uuml;ckgang der Belegungstage sogar 20,5 Prozent im Verh&auml;ltnis zum Vergleichszeitraum 2019.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb5-Krankenhausbelegungstage.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/220810-Corona-Regeln-Abb5-Krankenhausbelegungstage.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Abbildung 5: Krankenhausbelegungstage durch Neuaufnahmen je Kalenderwoche, Datenquelle: <a href=\"https:\/\/datenbrowser.inek.org\">Datenbrowser des Instituts f&uuml;r das Entgeltsystem im Krankenhaus<\/a><\/small><\/p><p>Der Expertenbeirat des Bundesgesundheitsministeriums, der auf Basis der Krankenhausabrechnungsdaten regelm&auml;&szlig;ig <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/service\/begriffe-von-a-z\/beirat-nach-24-khg.html\">Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenh&auml;user und zur Ausgleichspauschale in der Coronakrise erstellt<\/a>, geht davon aus, dass das geringere Inanspruchnahmeverhalten der Bev&ouml;lkerung von Krankenhausleistungen der Hauptgrund f&uuml;r die Unterauslastung ist und nicht die aktive Absage von Behandlungen durch die Krankenh&auml;user.<\/p><p>Lungenentz&uuml;ndungen waren bis Ende 2021 die haupts&auml;chliche Ursache einer Hospitalisierung bei einer best&auml;tigten SARS-CoV-2-Infektion, da der Erreger bis zum Aufkommen der Omikron-Variante sich vornehmlich in den unteren Atemwegen angesiedelt hat. 2020 haben Lungenentz&uuml;ndungen in Zusammenhang mit einer best&auml;tigten COVID-19-Erkrankung knapp 950.000 Krankenhausbelegungstage ausgel&ouml;st, 2021 waren es etwas mehr als 2 Millionen Tage. Da die Belegungstage in ihrer Gesamtheit von 110,5 Millionen in 2019 auf 95,5 Millionen in 2020 und 96 Millionen in 2021 zur&uuml;ckgegangen sind, h&auml;tten rein rechnerisch 2020 16 Mal und 2021 immerhin sieben Mal mehr Lungenentz&uuml;ndungen aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion behandelt werden k&ouml;nnen, ohne dass die Auslastung von 2019 &uuml;berschritten worden w&auml;re.<\/p><p><strong>Was ist mit der Behauptung, nur die Ma&szlig;nahmen und die Impfungen h&auml;tten eine &Uuml;berlastung verhindert?<\/strong><\/p><p>Die Sachverst&auml;ndigenkommission gelangt in ihrem Evaluationsbericht zu der Erkenntnis, dass kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Strenge der Ma&szlig;nahmen und dem Verlauf der Inzidenzen festzustellen sei. Falls eine Wirksamkeit von Lockdowns, Schulschlie&szlig;ungen, Kontaktnachverfolgung und 2G-\/3G-Regelungen &uuml;berhaupt messbar sei, dann sei diese h&ouml;chstens kurzfristig und begrenzt. F&uuml;r eine genauere Bewertung der Ma&szlig;nahmen fehle es an Datenmaterial. Das Robert Koch-Institut (RKI) h&auml;tte es vers&auml;umt, diese Daten begleitend zu den Ma&szlig;nahmen zu sammeln.<\/p><p>&Auml;hnlich schwierig ist eine Absch&auml;tzung der Wirksamkeit der Impfungen auf die Belastungssituation der Krankenh&auml;user. Die Sachverst&auml;ndigenkommission hat aufgrund der Komplexit&auml;t auf eine Bewertung der Wirksamkeit der Impfungen verzichtet und verweist auf die Empfehlungen der St&auml;ndigen Impfkommission. Auf Basis der vom RKI in seinen <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Situationsberichte\/Wochenbericht\/Wochenberichte_Tab.html\">Wochenberichten<\/a> bereitgestellten Daten zur Impfwirksamkeit soll nachfolgend die Anzahl der Krankenhaus- und Intensivf&auml;lle grob absch&auml;tzt werden, die durch die Impfungen rein statistisch vermieden wurden.<\/p><p>Zwischen der 5. und 48. Kalenderwoche 2021 sind gem&auml;&szlig; RKI knapp 88.000 symptomatische COVID-19-F&auml;lle mit Angabe zum Impfstatus ab einem Alter von 12 Jahren hospitalisiert worden. Davon waren nur knapp 13.000 vollst&auml;ndig geimpft und &uuml;ber 75.000 ungeimpft. Ber&uuml;cksichtigt man die Impfquote in der Bev&ouml;lkerung, sind rein rechnerisch knapp 381.000 Krankenhausf&auml;lle in diesem Zeitraum durch die Impfung vermieden worden. Angenommen, bei diesen F&auml;llen h&auml;tte es sich ausschlie&szlig;lich um Lungenentz&uuml;ndungen gehandelt, dann h&auml;tte dies in 2021 eine Mehrbelastung von circa 5 Millionen Krankenhausbelegungstage ausgel&ouml;st. Statt eines R&uuml;ckgangs der Belegungstage um 13 Prozent im Vergleich zu 2019 w&auml;re es hierdurch nur zu einem R&uuml;ckgang von 10 Prozent gekommen. Die Krankenh&auml;user h&auml;tten die zus&auml;tzlichen COVID-19-F&auml;lle also problemlos aufnehmen k&ouml;nnen.<\/p><p>Analog w&auml;re es auf Basis der Daten des RKI ohne die Impfung im Zeitraum der 5. bis 48. Kalenderwoche 2021 zu zus&auml;tzlichen knapp 60.000 COVID-19-F&auml;llen gekommen, die eine intensivmedizinische Behandlung ben&ouml;tigt h&auml;tten. Wiederum angenommen, dass es sich bei diesen F&auml;llen allesamt um Lungenentz&uuml;ndungen gehandelt h&auml;tte, h&auml;tte dies zu einer Steigerung der Krankenhausbelegungstage in 2021 von 8,6 Prozent statt der tats&auml;chlichen 3,5 Prozent im Vergleich zu 2019 gef&uuml;hrt.<\/p><p>Diese hypothetischen Zahlen sind jedoch mit gro&szlig;er Vorsicht zu behandeln und stellen nur eine grobe Sch&auml;tzung dar, da die Angaben des RKI sehr ungenau sind. Gem&auml;&szlig; der Krankenhausabrechnungsdaten des InEK sind zwischen der 5. und 48. Kalenderwoche 2021 etwas mehr als 260.000 best&auml;tigte COVID-19-F&auml;lle station&auml;r behandelt worden. Laut der Meldedaten der Gesundheits&auml;mter, die vom RKI <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Daten\/Klinische_Aspekte.html\">zusammengefasst werden<\/a>, sind in diesem Zeitraum jedoch nur knapp 190.000 COVID-19-F&auml;lle hospitalisiert worden. Irgendwo zwischen den Meldungen der Krankenh&auml;user an die Gesundheits&auml;mter, der &Uuml;bertragung dieser Meldedaten an die zust&auml;ndigen Landesbeh&ouml;rden und von dort an das RKI sowie der Zusammenfassung des RKI sind also mehr als 70.000 F&auml;lle verlorengegangen.<\/p><p>Von den 190.000 hospitalisierten COVID-19-F&auml;llen, die dem RKI &uuml;ber das Meldesystem bekannt sind, liegen wiederum nur f&uuml;r knapp 88.000 F&auml;lle mit einem Alter ab 12 Jahren ausreichend Informationen vor, dass diese als symptomatisch mit Angabe zum Impfstatus eingestuft werden k&ouml;nnen. Im Zeitraum der 5. bis 48. Kalenderwoche 2021 sind jedoch gem&auml;&szlig; der Abrechnungsdaten der Krankenh&auml;user allein knapp 140.000 F&auml;lle ab einem Alter von 16 Jahren aufgrund einer Lungenentz&uuml;ndung in Zusammenhang mit einer best&auml;tigten SARS-CoV-2-Infektion station&auml;r behandelt worden. Es ist nicht verwunderlich, dass dem RKI im Rahmen der Bew&auml;ltigung der Coronakrise mehrfach, auch von Seiten einflussreicher Politiker, ein Datenchaos vorgeworfen wurde.<\/p><p>Nicht zu vergessen sind letztendlich diejenigen F&auml;lle, die aufgrund von Nebenwirkungen der COVID-19-Impfungen station&auml;r behandelt werden mussten. Zwischen der 5. und 48. Kalenderwoche 2021 haben die Krankenh&auml;user allein knapp 15.000 F&auml;lle abgerechnet, die mit Nebenwirkungen der Impfungen hospitalisiert wurden. Geht man davon aus, dass bei den Nebenwirkungen eine erhebliche Untererfassung auftritt, ist auch dieser Faktor bei der Belastung der Krankenh&auml;user nicht zu vernachl&auml;ssigen.<\/p><p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass die Bettenkapazit&auml;t der deutschen Krankenh&auml;user auch ohne die Impfung in 2021 wahrscheinlich ausreichend dimensioniert war, um die Coronakrise zu bew&auml;ltigen. Hinsichtlich der Belastung der Intensivstationen l&auml;sst sich aufgrund der mangelhaften Datenlage nur schwer absch&auml;tzen, ob es ohne die Impfungen zu kritischen Belegungsspitzen gekommen w&auml;re.<\/p><p><strong>Grund f&uuml;r &Uuml;berlastung ist an anderer Stelle zu suchen<\/strong><\/p><p>Wenn es in Deutschland trotz der hier genannten Zahlen an vereinzelten Stellen zu einer &Uuml;berlastung oder drohenden &Uuml;berlastung im Gesundheitswesen gekommen ist, dann ist der Grund eher bei dem Mangel an Fachkr&auml;ften zu suchen als bei der Bettenkapazit&auml;t der Krankenh&auml;user. Der bereits vor der Coronakrise <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-klinik-personalnot-dkg-100.html\">feststellbare Personalmangel in den Krankenh&auml;usern<\/a> wurde durch die politisch angeordneten Ma&szlig;nahmen zur Bew&auml;ltigung von COVID-19 noch versch&auml;rft. Die Quarant&auml;ne von infizierten Pflegekr&auml;ften <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rki-zahlen-personalmangel-101.html\">ist hierbei als Hauptursache zu sehen<\/a>.<\/p><p>Doch auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht tr&auml;gt sicherlich nicht zur <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/223035\/Einrichtungsbezogene-Impfpflicht-Ein-fast-unloesbares-Problem\">Entlastung der angespannten Personalsituation bei<\/a>. Hinzu kommen besondere Isolierma&szlig;nahmen von infizierten Patienten, welche den Arbeitsaufwand in den Kliniken erh&ouml;hen.<\/p><p><strong>Offenbar andere Gr&uuml;nde ausschlaggebend f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahmen<\/strong><\/p><p>Einen Hinweis darauf, was die tats&auml;chliche Motivation der Regierung f&uuml;r die Fortf&uuml;hrungen eines Teils der Ma&szlig;nahmen &uuml;ber den September 2022 hinaus sein k&ouml;nnte, liefert der Evaluationsbericht. Dort steht auf Seite 99: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist zu beachten, dass das Tragen von Masken auch einen psychologischen Effekt hat, da durch Masken im Alltag allgegenw&auml;rtig auf die potentielle Gefahr des Virus hingewiesen wird.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wie bereits w&auml;hrend der letzten zwei Jahre, insbesondere aber im Sommer 2020 und 2021, ist also angesichts der in diesem Beitrag dargelegten Belastung des Gesundheitssystems nicht die tats&auml;chliche, sondern die potentielle Gefahr des Virus ausschlaggebend f&uuml;r eine Maskenpflicht. Nimmt man nun noch Geimpfte, Genesene und Getestete von der Maskenpflicht aus, erzeugt man &auml;hnlich wie bei den 2G-\/3G-Regelungen aus dem Herbst 2021 eine Zweiklassengesellschaft, in der Ungeimpfte zur Impfung gedr&auml;ngt werden sollen. Auch hier spricht die Sachverst&auml;ndigenkommission in ihrem Evaluationsbericht auf Seite 88 offen die Hintergr&uuml;nde dieser Regelungen an:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;[&hellip;] 2G\/3G-Regeln [verfolgten] nicht nur das Ziel, Neuinfektionen durch Minderung von Nahkontakten mit ungeimpften Personen zu vermeiden, sondern sollten auch f&uuml;r ungeimpfte Personen einen Anreiz zur Impfung geben.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass Geimpfte nur noch den Vorzug der Ausnahme genie&szlig;en d&uuml;rfen, wenn sie sich sp&auml;testens alle drei Monate einer Auffrischimpfung unterziehen, entbl&ouml;&szlig;t letztendlich das offensichtlich eigentliche Ziel von Gesundheitsminister Lauterbach und seines Kabinettskollegen Buschmann im Justizministerium: die gesellschaftliche Verankerung eines medizinisch fragw&uuml;rdigen regelm&auml;&szlig;igen Dauerimpfens mit einem nur bedingt zugelassenen Pr&auml;parat, dessen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen noch nicht ausreichend gekl&auml;rt sind.<\/p><p>Liegt den beiden Politikern und ihren Unterst&uuml;tzern wirklich die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung am Herzen? Oder geht es hier nicht eher um einen Paradigmenwechsel, indem eine im Grunde f&uuml;r den Gro&szlig;teil der Menschheit harmlose, wiederkehrende Atemwegserkrankung zu einer existenziellen Bedrohung erkl&auml;rt wird, um Krankenkassen- und Gesundheitsbeitr&auml;ge aus dem klassischen Gesundheitsbetrieb der Krankenh&auml;user in die Taschen der Pharmaindustrie und ihrer Finanziers umzuleiten?<\/p><p><em>*An dieser Stelle wurde am 11.08.2022 der Ver&ouml;ffentlichungszeitpunkt der Studie erg&auml;nzt.<\/em><\/p><p>Titelbild: photocosmos1\/shutterstock.com <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/5ecca1703c58414383e8275416596735\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vorschlag der Bundesministerien f&uuml;r Gesundheit und Justiz f&uuml;r eine Fortentwicklung des Infektionsschutzgesetzes sieht vor, dass ab Oktober 2022 weiter in bestimmten Bereichen eine Masken- und Testpflicht sowie Abstandsregeln und Beschr&auml;nkungen von Veranstaltungen gelten sollen. &bdquo;Frisch Geimpfte&ldquo; und Genesene, deren Impfung beziehungsweise deren Erkrankung maximal drei Monate zur&uuml;ckliegen darf, sowie Getestete sollen teilweise von der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86753\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":86754,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,11],"tags":[3131,3018,3265,2880,3057,562,2878,2853,2855,3091,2848,1164,2834,3050],"class_list":["post-86753","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-2g-3g-regel","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-buschmann-marco","tag-impfungen","tag-infektionsschutzgesetz","tag-lauterbach-karl","tag-maskenpflicht","tag-medizinische-ausruestung","tag-morbiditaet","tag-nudging","tag-personalausstattung","tag-pflegekraefte","tag-virenerkrankung","tag-virentest"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/shutterstock_2085836050.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86753"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86842,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86753\/revisions\/86842"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/86754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}