{"id":8682,"date":"2011-03-15T09:10:03","date_gmt":"2011-03-15T08:10:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8682"},"modified":"2014-08-12T10:06:57","modified_gmt":"2014-08-12T08:06:57","slug":"atomwahlkampf-was-denn-sonst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8682","title":{"rendered":"Atomwahlkampf! Was denn sonst?"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Atom-Wahlkampf? Nein, danke!&ldquo;, titelt heute M&uuml;ller-Vogg, genannt das &bdquo;Kanzler-Z&auml;pfchen&ldquo;, in seinem Leitkommentar in der BILD-Zeitung: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2011\/03\/14\/kommentar-mueller-vogg.html\">Atom-Wahlkampf? Nein, danke!<\/a><br>\n&ldquo;Es ist unanst&auml;ndig, diese Katastrophe zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen&rdquo;, so will der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, seine davon schwimmenden Felle retten. Man d&uuml;rfe keinen Wahlkampf &bdquo;auf dem R&uuml;cken der Opfer in Japan f&uuml;hren&ldquo; schallt es aus der CDU und aus dem <a href=\"http:\/\/nachrichten.rp-online.de\/leitartikel\/wahlkampf-auf-japanische-kosten-1.575972\">konservativen Bl&auml;tterwald<\/a>. Die Atomkraftbef&uuml;rworter versuchen nach der atomaren Katastrophe in Japan die Betroffenheit der Menschen &uuml;ber die Opfer auszunutzen, damit sie wegen ihrer unverantwortlichen Entscheidung einer Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r die hiesigen Atomkraftwerke in den anstehenden Wahlk&auml;mpfen von den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Aber welches Thema m&uuml;sste die Menschen hierzulande gerade jetzt nicht mehr umtreiben? Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDie Atomkraftwerkskatastrophen in Japan k&ouml;nnten sich zum GAU f&uuml;r die Wahlkampfstrategen von CDU und FDP entwickeln. Noch vor einem halben Jahr hat die die schwarz-gelbe Bundesregierung hinter dem R&uuml;cken des Parlaments mit der Atomwirtschaft einen <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/das-volk-hintergangen\/-\/1472602\/4632424\/-\/index.html\">&bdquo;Geheimvertrag&ldquo;<\/a> &uuml;ber die Verl&auml;ngerung der Laufzeit von Atomkraftwerken geschlossen. Dabei hat sie den vier Energieoligopolisten EnBW, EON, RWE und Vattenfall <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/31\/31254\/1.html\">hohe zweistellige Milliardengewinne<\/a> zugeschanzt. Danach wurde dieses neue Atomgesetz noch unter Umgehung der L&auml;nderkammer durchgedr&uuml;ckt.<\/p><p>Jeder wird sich noch gut an die Zusicherungen erinnern, dass die deutschen Atomkraftwerke zu den &bdquo;modernsten und sichersten&ldquo; geh&ouml;rten. So modern und sicher, dass selbst die seit 35 (!) Jahren betriebenen Kraftwerke wie Neckarwestheim 1 oder Brunsb&uuml;ttel, die keineswegs mehr dem Stand der (Sicherheits-)Technik entsprechen k&ouml;nnen und j&auml;hrlich bis zu einem Dutzend St&ouml;rf&auml;lle meldeten, mit einem Federstrich 8 Jahre l&auml;nger, n&auml;mlich bis 2018 am Netz bleiben sollten. Das 23 Jahre alte (j&uuml;ngste) Atomkraftwerk Neckarwestheim 2 wurde sogar noch &uuml;ber 35 Jahre, also bis 2036 f&uuml;r sicher erkl&auml;rt. Dass diese durchweg alten Kraftwerke dem vorgeschriebenen heutigen Stand von Wissenschaft und Technik entspr&auml;chen, ist eine offensichtliche Falschaussage. Damit wird n&auml;mlich behauptet, dass es seit 1976 keine Fortentwicklung in der Kraftwerktechnologie mehr gegeben h&auml;tte. <\/p><p>Mit dem Gesetz zur Laufzeitverl&auml;ngerung wurden die Sicherheitsauflagen f&uuml;r die Kernkraftbetreiber sogar noch abgesenkt: F&uuml;r die bekannten und als erforderlich erkannten Nachr&uuml;stungen bekamen sie zehn Jahre Zeit einger&auml;umt.  Letztlich m&uuml;ssten also die Energieoligopole nach neun Jahren und elf Monaten &bdquo;die Schraubenzieher f&uuml;r die ersten Reparaturen kaufen&ldquo; (So der Pr&auml;sident der Gesellschaft f&uuml;r Strahlenschutz, <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/1410370\/\">Sebastian Pflugbeil<\/a>). <\/p><p>Alle diese hochheiligen Sicherheitsversprechen sind nun innerhalb von nur 24 Stunden in sich zusammengebrochen. Die &bdquo;bisherige unbestrittene (?) Sicherheit&ldquo;, so Merkel zur <a href=\"http:\/\/www.bundeskanzlerin.de\/nn_707282\/Content\/DE\/AudioVideo\/2011\/Video\/2011-03-14-Streaming-Statement-Naturkatastrophe-Japan\/2011-03-14-streaming-statement-naturkatastrophe-japan.html\">Begr&uuml;ndung des Aussetzens der Laufzeitverl&auml;ngerung<\/a>, k&ouml;nne nicht mehr Ma&szlig;stab unseres k&uuml;nftigen Handelns sein.<br>\nMit dem Beschw&ouml;ren des apokalyptischen Ausma&szlig;es der Katastrophe in Japan versuchte die Kanzlerin den absoluten Glaubw&uuml;rdigkeitsverlust der fr&uuml;heren Sicherheitsversprechen ihrer Bundesregierung zu kaschieren. <\/p><p>Einer der einflussreichsten Atomlobbyisten, der bisherige baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus, der noch Anfang Dezember am Parlament vorbei die Aktienmehrheit an der Energie Baden-W&uuml;rttemberg (EnBW) mit vier Atomkraftwerken aufgekauft hat und dem noch im letzten Sommer die Laufzeitverl&auml;ngerung seines Parteifreunds, Umweltminister Norbert R&ouml;ttgen, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2010-08\/unter-strom-76540\">nicht weit genug ging<\/a>, steht nun pl&ouml;tzlich vor einem Wahlkampf-GAU.  Mappus, der noch vor wenigen Tage die seit langem geplante Menschenkette gegen die Laufzeitverl&auml;ngerung von &bdquo;seinem&ldquo; Atomkraftwerk Neckarwestheim zu seinem Amtssitz nach Stuttgart bel&auml;chelte, will nun pl&ouml;tzlich eine &bdquo;Kommission&ldquo; einsetzen und Inspekteure der Atomaufsichtsbeh&ouml;rden anfordern, die &uuml;berpr&uuml;fen sollen, ob &bdquo;seine&ldquo; unl&auml;ngst eingekauften Atomkraftwerke <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/suedwest-1\/beben-loest-eine-politische-kettenreaktion-aus--42607717.html\">&bdquo;den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen gen&uuml;gen&ldquo;<\/a>. Wurde bisher eigentlich nicht gepr&uuml;ft? <\/p><p>Der bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer, der sich im letzten Sommer sogar noch f&uuml;r eine &bdquo;unbegrenzte&ldquo; Laufzeitverl&auml;ngerung <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,709449,00.html\">einsetzte<\/a> und der eine Studie der &ouml;sterreichischen Bundesregierung &uuml;ber die Sicherheit seines Atomkraftwerks Isar 1 <a href=\"http:\/\/www.mediendenk.de\/index.php?AID=0000026180\">zur Geheimsache erkl&auml;ren wollte<\/a> will nun &uuml;ber Nacht gerade dieses Kraftwerk abschalten und vom Netz nehmen. <\/p><p>An der bisher so hoch gelobten Sicherheitslage der deutschen Atomkraftwerke hat sich allerdings durch die Reaktorungl&uuml;cke in Japan nichts ge&auml;ndert, ge&auml;ndert hat sich nur der zeitliche Abstand der Entscheidung &uuml;ber die Laufzeitverl&auml;ngerung zu drei f&uuml;r die Union entscheidenden Wahlen &ndash; in Sachsen-Anhalt, vor allem Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz. Der Wahlausgang dort ist auch f&uuml;r die Laufzeit von Kanzlerin Merkel ziemlich wichtig.<\/p><p>Es ist also geradezu paradox, wenn nun die bisherigen Bef&uuml;rworter von CDU\/CSU und FDP den Atomkraftgegnern vorhalten, diese w&uuml;rden die Reaktorkatastrophen zu Wahlkampfzwecken missbrauchen. Es sind gerade umgekehrt Merkel, Westerwelle, R&ouml;ttgen, Mappus oder Seehofer, die &bdquo;auf dem R&uuml;cken der Opfer in Japan&ldquo; vor den anstehenden Wahlen den Verlust ihrer Glaubw&uuml;rdigkeit verstecken m&ouml;chten. <\/p><p>Seit Jahren ist eine gro&szlig;e Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung gegen die Nutzung der Atomkraft f&uuml;r die Energieversorgung, doch immer wurde den Menschen vorgegaukelt Atomkraftwerke seien verantwortbar und sie wurden mit der sachlich falschen und bewusst irref&uuml;hrenden <a href=\"?p=7316\">Behauptung<\/a>, bei der Atomkraft handelte es sich um eine &bdquo;Br&uuml;ckentechnologie&ldquo;, belogen. Die &bdquo;Atomparteien&ldquo; haben erkannt, dass sie dem <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrendakw100.html\">Druck von 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung<\/a> f&uuml;r eine R&uuml;cknahme der Laufzeitverl&auml;ngerung nicht mehr standhalten konnten, ohne ihre Wahlchancen zu gef&auml;hrden.<\/p><p>Die Erkl&auml;rung &uuml;ber eine Aussetzung des Gesetzes zur Laufzeitverl&auml;ngerung durch Merkel und Westerwelle f&uuml;r drei Monate ist allerdings nicht glaubw&uuml;rdiger als die fr&uuml;heren Sicherheitsversprechen. Mit einer politischen Erkl&auml;rung von Regierenden kann ein Gesetz das vom Parlament beschlossen und in Kraft getreten ist, n&auml;mlich gar nicht au&szlig;er Kraft gesetzt werden. Wenigstens ein wenig glaubhafter w&auml;re gewesen, wenn Merkel und Westerwelle eine Gesetzesinitiative angek&uuml;ndigt h&auml;tte, mit der die im Herbst beschlossene <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio57738.html\">&bdquo;Energierevolution&ldquo;<\/a> durch den Gesetzgeber gestoppt werden k&ouml;nnte. Noch steht eine Regierung nicht &uuml;ber dem Gesetz, auch wenn sie dieses Gesetz selbst verabschieden lie&szlig;. Auch die Ank&uuml;ndigungen &uuml;ber die Abschaltung von nach altem Recht im letzten Jahr schon stillzulegenden Kernkraftwerken (Biblis A und B und Neckarwestheim I) ist insofern zun&auml;chst nur ein leeres Versprechen. Nach den Landtagswahlen und nach &bdquo;Gespr&auml;chen&ldquo; mit den Betreibern d&uuml;rfte Merkels Welt schon wieder ganz anders aussehen. <\/p><p>Dieses Versprechen ist schon deshalb unglaubw&uuml;rdig, weil Merkel und Westerwelle bei ihrer Erkl&auml;rung einmal mehr den k&uuml;nftigen Einsatz der Atomkraftwerke mit dem Tarnwort &bdquo;Br&uuml;ckentechnologie&ldquo; rechtfertigten. <\/p><p>Atomkraft kann aber schon aus technischen bzw. physikalischen Gr&uuml;nden gar keine &bdquo;Br&uuml;cke&ldquo; zu einer nachhaltigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz schlagen. Atomkraftwerke k&ouml;nnen nicht, wie Gas- oder auch noch &Ouml;lkraftwerke je nach Strombedarf, also wenn kein Wind da ist oder die Sonne nicht scheint, angefahren und wieder heruntergefahren werden. Sie bedienen wie Kohlekraftwerke, die dauerhaft zu bedienende sog. &bdquo;Grundlast&ldquo;. Wenn man &uuml;berhaupt von einer &bdquo;Br&uuml;ckentechnologie&ldquo; &ndash; also einer Energieproduktion, die die Schwankungen ausgleicht &ndash; sprechen wollte, dann sollte man den Ausbau von Gaskraftwerken f&ouml;rdern. Am besten noch dezentral mit kleinen Blockheizkraftwerken mit W&auml;rme-Kraftkopplung, die auch noch die Abw&auml;rme zur Heizung von Wohnungen nutzen. Solange die Atomkraftwerke laufen, wird es eine diese &ndash; die Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgleichende &ndash; Kraftwerksstruktur nicht geben. Zumal dezentrale Blockheizkraftwerke eine Gefahr f&uuml;r die Energiemonopole darstellten, weil sie auch von Stadtwerken oder kleinen Energieanbietern eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten.<br>\nDie von Umweltminister R&ouml;ttgen in die Welt gesetzte Legende von der &bdquo;Br&uuml;ckentechnologie&ldquo; verdeckt nur, dass den Atomkonzernen Milliardengeschenke gemacht wurden, dass Wettbewerb durch kleine Stromproduzenten verhindert und damit die Oligopolstellung der vier Atomkraftwerkbetreiber stabilisiert und damit letztlich ein flie&szlig;ender &Uuml;bergang in eine innovative Energieversorgung blockiert wird.<\/p><p>&Uuml;brigens: Auch Umweltsch&uuml;tzer, SPD und Linke sind auf moralisierend vorgetragenen Gauklertrick der Atomkraftbef&uuml;rworter, man d&uuml;rfe auf dem R&uuml;cken der von einem m&ouml;glichen Super-GAU betroffenen japanischen Menschen keinen Wahlkampf betreiben, hereingefallen.<\/p><p>Die Reaktorunf&auml;lle in Japan haben nur erneut bewiesen, dass das bei technischen Anlagen unvermeidbare &bdquo;Restrisiko&ldquo; keine theoretische und damit vernachl&auml;ssigbare Gr&ouml;&szlig;e darstellt, sondern &ndash; sei die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit auch noch so gering &ndash; zu ganz konkreten und dazu noch unermesslichen Sch&auml;den f&uuml;r eine uneingrenzbare Menge von Menschen f&uuml;hren kann. N&auml;mlich dass unz&auml;hlige Menschen evakuiert werden m&uuml;ssen, dass ganze Landstriche dauerhaft unbewohnbar werden k&ouml;nnten, dass zahllose Menschen zu tote kommen oder schwerwiegende erst langfristig zu Tage tretende Gesundheitssch&auml;den davontragen, dass genetische Sch&auml;digungen &uuml;ber Generationen hinweg auftreten. Wer sich von dem Schadensausma&szlig; des technischen Versagens eines Atomreaktors ein Bild machen will, braucht nur einmal in die weitere Umgebung des 1986 explodierten Reaktors Tschernobyl reisen oder eine der dortigen Kinderkliniken besuchen.<\/p><p>Man braucht sich nur einmal konkret vorstellen, wenn ein Umkreis von 40 oder 50 Kilometer um das AKW Biblis evakuiert werden m&uuml;sste: bis nach Worms, Darmstadt oder Heidelberg m&uuml;ssten die Menschen ihre Wohnungen verlassen, je nach Windrichtung w&auml;ren sogar Mainz oder Frankfurt am Main betroffen.<\/p><p>Um ein paar Milliarden Gewinn zu erzielen, m&uuml;ssten Millionen von Menschen schwerwiegende Opfer bringen. Wieder einmal ist die Risikolage &auml;hnlich wie bei der Bankenrettung: Die Gewinne werden privatisiert und das Risiko wird sozialisiert.<\/p><p>Und &uuml;ber solche wirklich ernsthafte Themen soll kein Wahlkampf gef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen? <\/p><p>Stattdessen sollten sich die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler &uuml;ber von Werbestrategen entwickelte Spr&uuml;che wie <a href=\"http:\/\/www.cdulsa.de\/\">&bdquo;Wir starten durch. Unsere Heimat hat Zukunft&ldquo;<\/a> in Sachsen-Anhalt oder wie &bdquo;Damit Baden-W&uuml;rttemberg stark bleibt&ldquo; bzw. <a href=\"http:\/\/www.cdu-bw.de\/wahl\/unsere-kampagne.html\">&bdquo;Klare Linie f&uuml;r unser Land&ldquo;<\/a> abspeisen lassen. <\/p><p>Dieser systematischen W&auml;hlerverdummung hat die Reaktorkatastrophe in Japan einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch mit dem jetzt angek&uuml;ndigten &bdquo;Moratorium&ldquo; erfolgte nur eine Neuinszenierung dieser Verdummungsstrategie. Schon wenige Stunden nach der Erkl&auml;rung der Kanzlerin meldete die Deutsche Presseagentur, dass sich die Spitzen der Koalitionsfraktionen einig seien, grunds&auml;tzlich am schwarz-gelben Energiekonzept mit einem Mix aus Atomenergie und alternativen Energiequellen <a href=\"http:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/nachrichten\/politik\/deutschland\/10325605.htm\">festhalten zu wollen<\/a>. <\/p><p>Sollten die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler weiter in Apathie verharren und auf solche Wahlkampfspektakel hereinfallen, muss man sich fragen, welche Schocks eigentlich noch n&ouml;tig sind, damit die Leute endlich ihren Verstand einschalten und sich wehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Atom-Wahlkampf? Nein, danke!&ldquo;, titelt heute M&uuml;ller-Vogg, genannt das &bdquo;Kanzler-Z&auml;pfchen&ldquo;, in seinem Leitkommentar in der BILD-Zeitung: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2011\/03\/14\/kommentar-mueller-vogg.html\">Atom-Wahlkampf? Nein, danke!<\/a><br \/> &ldquo;Es ist unanst&auml;ndig, diese Katastrophe zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen&rdquo;, so will der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, seine davon schwimmenden Felle retten. Man d&uuml;rfe keinen Wahlkampf &bdquo;auf dem R&uuml;cken der Opfer in Japan f&uuml;hren&ldquo; schallt es<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8682\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[163,1,126,190],"tags":[459,1062,1064,727,1063],"class_list":["post-8682","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-atompolitik","category-das-kritische-tagebuch","category-erosion-der-demokratie","category-wahlen","tag-bild","tag-fukushima","tag-haseloff-reiner","tag-laufzeitverlaengerung","tag-mueller-vogg-hugo"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8682"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8684,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8682\/revisions\/8684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}