{"id":86824,"date":"2022-08-11T13:00:31","date_gmt":"2022-08-11T11:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86824"},"modified":"2022-08-11T13:18:27","modified_gmt":"2022-08-11T11:18:27","slug":"leserbriefe-zu-gendern-darf-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-zu-einer-kunstsprache-erziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86824","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eGendern: Darf der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk zu einer Kunstsprache \u201aerziehen\u2018?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86607\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel einen Appell zahlreicher Sprachwissenschaftler zur Gendersprache und es wird gefragt, ob der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk berechtigt sei, die B&uuml;rger zur Nutzung einer Kunstsprache zu &bdquo;erziehen&ldquo;. Das Gendern sei eine umstrittene Thematik, die einerseits als &bdquo;Ver&auml;nderung evolution&auml;rer Natur&ldquo; bezeichnet werde, andererseits als Zwang wahrgenommen werde, der &bdquo;einer unwilligen Bev&ouml;lkerung aktiv &uuml;bergest&uuml;lpt&ldquo; werde. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><br>\n<em><strong>Vorbemerkung von Tobias Riegel:<\/strong> Einige Leser haben kritisiert, dass in diesem Text auch mit einer durch Umfragen definierten &bdquo;Mehrheitsmeinung&ldquo; argumentiert wird. Diese Kritik ist berechtigt: Wie unter vielen anderen das Beispiel Todesstrafe zeigt, ist die (angebliche) Mehrheitsmeinung keineswegs immer eine g&uuml;ltige politisch-moralische Richtschnur. Nicht nur das Beispiel Corona-Politik zeigt zus&auml;tzlich, dass angebliche Mehrheiten auch auf verzerrenden Medienkampagnen beruhen k&ouml;nnen. Dazu kommt, dass die angeblichen Mehrheiten oft durch Umfragen festgestellt werden, deren Methodik und Ergebnisse stets kritisch zu hinterfragen sind. Ich habe zu dem Komplex in dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=77404\">&bdquo;Corona: Ist die &bdquo;Zustimmung der Mehrheit&ldquo; ein gutes Argument?&ldquo;<\/a> einige Gedanken dazu aufgeschrieben. Im Text zur Gendersprache fehlt dagegen ein reflektierender Absatz zur Frage der Relevanz von durch Umfragen definierten &bdquo;Mehrheitsmeinungen&ldquo;. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>die Frage, ob der &ouml;ffentlich &ndash; rechtliche Rundfunk zu einer Kunstsprache erziehen darf, ist mehr als berechtigt. Unter Erziehen versteht man allgemein zu einem bestimmten Verhalten gezielt anzuleiten . Das geht allerdings nur mit Zustimmung, in diesem Fall mit Zustimmung der H&ouml;rer oder Zuschauer. Dagegen hatte neulich eine Modarorin des Deutschlandfunks versto&szlig;en, als sie &uuml;ber einen Aufruf von Wissenschaftler, die die &Ouml;RR im Zusammenhang mit Gendern kritisieren, berichtete. Fast trotzig betonte die Moderatorin in ihrer belehrenden Eloquenz, dass sie weiter Anh&auml;ngerin der Gendersprache sei (wo bleibt die Neutralit&auml;t?). Ich beobachte insgesamt eine zunehmende Verst&uuml;mmelung unserer Sprache. Nicht nur durch das Gendern sondern auch durch die vielen Angliszismen. Von daher gibt es durchaus Parallelen. Viele Anglizismen k&ouml;nnen wie beim Gendern peinlich sein, wie beispielsweise &ldquo;shooting star&rdquo; , was eigentlich eine Sternschnuppe ist oder Airbag, was Luftsack bedeutet. Nachdem jahrelangen transatlantischen Kauderwelsch  werden wir vermehrt mit einer weiteren Neusprache aus bestimmten nichtbin&auml;ren Sprachlabors konfrontiert. Angeblich um mehr Geschlechterneutralit&auml;t erreichen zu wollen. Im Grunde ist die Gendersprache eine &ldquo;l&auml;cherliche Verumst&auml;ndlichung&rdquo;, so der Journalist Wolf Schneider, weil eine gute Kommunikation durch die k&uuml;nstlich eingesetzten linguistische Stolpersteine kaum m&ouml;glich ist. Es ist ein Sprachgestr&uuml;pp ,in dem man sich nicht zurechtfindet: Gendersternchen* da (Asterix), nichtbin&auml;re Genderunterstriche_ dort. Also eine Sprache mit vielen Wort-und Zeichenkonstrukten , die mit den geltenden Schreibregeln unvereinbar ist. Die geschlechterneutrale Sprache ist auch im allt&auml;glichen Umgang und f&uuml;r Schauspieler auf der B&uuml;hne eine Zumutung. Peinlich kann es werden, wenn Kinder mit den Worten &ldquo;Liebe Kinderinnen und liebe Kinder&rdquo; begr&uuml;&szlig;t werden. Unterschwellig entsteht der Eindruck entm&uuml;ndigt zu sein , weil, wie es das Beispiel Rundfunk zeigt, die Gendersprache als verpflichtend empfunden wird. Dies f&ouml;rdert nicht die Geschlechtsneutralit&auml;t sondern behindert vielmehr die Gleichberechtigung insgesamt und f&uuml;hrt zur Spaltung. Eine Sprache darf nicht trennen, sondern sie muss verbinden. Nur so ist mehr Gerechtigkeit, Akzeprtanz und Verst&auml;ndnis zu erreichen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGerhard Edelmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, liebes Nachdenkseitenteam,<\/p><p>danke f&uuml;r den Beitrag. Meine Meinung dazu ist, dass mit einem solchen &Uuml;berst&uuml;lpen von Meinungen einer kleinen Minderheit &uuml;ber die Vorstellungen der Mehrheit eine Entwicklung in den Gang gesetzt wurde, die der Demokratie h&ouml;chst abtr&auml;glich ist. Zumal in der Frage des Genderns auch noch ein Stilproblem auftritt. Denn es h&ouml;rt sich nach meinem Sprachempfinden grauselig an, wenn man versucht, diese Genderform zu sprechen. &bdquo;K&uuml;nstler &hellip; innen&ldquo; und andere dieser Formen f&uuml;hren bei mir immer zu der Assoziation: Und wo sind die &bdquo;K&uuml;nstler &hellip; au&szlig;en&ldquo;? Es mag sein, dass ich da etwas hartn&auml;ckig die alte Form verteidige, aber erstens kommt dem Genderproblem diese Art der Bezeichnung gar nicht gerecht, denn wo bleiben die zig anderen Geschlechter, die &bdquo;nichtbin&auml;ren&ldquo;? Es sind ja nur m&auml;nnlich und weiblich damit ausgedr&uuml;ckt.<\/p><p>Dann aber ist es so, dass sogar Begriffe, die nicht mal m&auml;nnlich sind, von solchen Fanatikern gegendert werden. Mitglied &hellip; in ist v&ouml;llig idiotisch, da es ja &bdquo;das Mitglied&ldquo; ist, somit &uuml;berhaupt keinem Geschlecht zuzuordnen ist. Zugegeben, das macht zum Gl&uuml;ck nicht jede &hellip; r. Denken wir weiter, werden sp&auml;testens in ein paar Jahren Anreden l&auml;nger als Reden. Denn wenn ich alle m&ouml;glichen Anredeformen, Mann, Frau, Divers &hellip; ber&uuml;cksichtigen wollte, w&auml;re das ein Rattenschwanz von M&ouml;glichkeiten und garantiert wird dann irgendwer (hei&szlig;t das dann richtig irgendwie, oder irgendwerin, oder irgendwer &hellip; in?) sich auf den Schlips getreten gef&uuml;hlt, weil er\/sie\/es nicht ber&uuml;cksichtigt wurde?<\/p><p>Man merkt, wenn man (frau, sach, &hellip;??) das in letzter Konsequenz weiter verfolgt, wird es zu einem Sprachwirrwar und nicht mehr sprechbarer Sprache f&uuml;hren. Und was ist gewonnen? Hat sich je irgendein Mann dar&uuml;ber aufgeregt, dass in der Mehrzahl der weibliche Artikel &bdquo;die&ldquo; verwendet wird, oder das weibliche F&uuml;rwort &bdquo;sie&ldquo;? Nein, weil das sich so entwickelt hat und es eben f&uuml;r den Plural keinen m&auml;nnlichen und weiblichen Artikel, kein m&auml;nnliches oder weibliches F&uuml;rwort gibt, sondern einfach das jeweils weibliche benutzt wurde. Vielleicht k&ouml;nnte ja sein, dass es dabei um einen gewissen Ausgleich zur ausschlie&szlig;lichen m&auml;nnlichen Verwendung des Singulars gab? Das m&uuml;ssten Linguisten beantworten. Also ich habe mich nie dar&uuml;ber aufgeregt. Und wenn ich nicht bin&auml;r w&auml;re, w&uuml;rde es mich auch in keiner Weise st&ouml;ren, wenn ich keine Ber&uuml;cksichtigung in der Sprache f&auml;nde. Aber das ist das Problem von Nichtbin&auml;ren. Was ich im &Uuml;brigen eigentlich schon wieder herabsetzend finde. Denn welcher Mensch ist bin&auml;r? Nur weil es zwei Geschlechter in der Natur gibt, wenigstens bei den meisten h&ouml;her entwickelten Lebewesen, ist man doch nicht automatisch deswegen gleich bin&auml;r. So ein Quatsch. Man ist, wie man sich f&uuml;hlt. Mann, Frau, divers, das ist die pers&ouml;nliche Entscheidung und sollte verdammt noch mal dort bleiben. Wenn eine pers&ouml;nliche Entscheidung gesellschaftlich verpflichten wird, kommt nie etwas Gutes heraus.<\/p><p>Und ich stimme dem Autor vollends zu: Der &ouml;ffentlich rechtliche Rundfunk hat sich aus dieser Debatte komplett rauszuhalten und nicht irgendwas vorzuschreiben, wie es angeblich einzig richtig ist.<\/p><p>Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGunther Troost<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion!<\/p><p>Leben wir in einem Irrenhaus? Demn&auml;chst wird noch das Frauenwahlrecht in Frage gestellt.<\/p><p>Zu dieser Diskussion kann ich als Frau und Leserin nur sagen:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Frau ist nicht der Rede wert&rdquo;<br>\n(Buchtitel von Luise F. Pusch) von 1999!!!\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&ldquo;Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es einmal war. Aber Herrenkultur und Herrensprache sind keineswegs &uuml;berwunden. Deshalb nervt frau z&uuml;gig weiter.&rdquo; (Text auf der Buchr&uuml;ckseite).\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses Buch ist aus den 90ern. Damals habe ich Germanistik studiert und mich mit dem Thema Frauen-, M&auml;nnersprache im Studium befasst. Anfangs konnte ich die Diskussion nicht nachvollziehen, &uuml;berall ein&rdquo; in&rdquo; anzuh&auml;ngen. Ja, weil wir es nicht gewohnt sind. Aber in der Sprache zeigt sich das patriarchalische Herrschaftssystem und die Sprache ist NICHT, wie jetzt die Tatsachen verschleiernd behauptet wird, eine neutrale Sprache.&nbsp;<\/p><p>Wenn es so egal ist, ob Frauen erkennbar (!) Eingang in die Sprache finden, pl&auml;diere ich sehr daf&uuml;r, f&uuml;r die n&auml;chsten 2000 Jahre nur die weibliche Form zu benutzen. Die m&auml;nnliche Emp&ouml;rung d&uuml;rfte wohl enorm sein. <\/p><p>Als eine Frauenbeauftragte ein innerbeh&ouml;rdliches Schreiben &ldquo;nur&rdquo; an Frauen richtete, meldeten sich sofort emp&ouml;rt M&auml;nner bei ihr, sie w&uuml;rden in dem Text nicht angesprochen. Nun muss man jedoch erw&auml;hnen, dass sich der Text an Schwangere richtete.<\/p><p>KEIN MANN L&Auml;SST SICH DISKRIMINIEREN.<\/p><p>Nur Frauen sind so devot.&nbsp;<\/p><p>Zur Frau geh&ouml;rt der weibliche Artikel &ldquo;die&rdquo; und dann bin ich &ldquo;die Frau&rdquo;, &ldquo;die Lehrerin&rdquo; und &ldquo;die &Auml;rztin&rdquo; und ich bin eben nicht Lehrer und Arzt und ich m&ouml;chte nicht in Texten und B&uuml;chern, wie ich es h&auml;ufig lese, in einer Fu&szlig;note abgefertigt werden und nat&uuml;rlich w&auml;ren wir ja immer mitgemeint und w&uuml;rden nur wegen der besseren Lesbarkeit nicht explizit benannt.<\/p><p>So eine Farce, was haben wir f&uuml;r komplizierte W&ouml;rter, beh&ouml;rdliche gruselige Wortneusch&ouml;pfungen (Restm&uuml;llbeseitigungsbeh&auml;lterentleerung) oder Anglizismen (cancel culture), aber ein &ldquo;-in&rdquo; ab und zu anzuh&auml;ngen sei zu kompliziert und gef&auml;hrde den Sprachfluss.<\/p><p>Ja, ich f&uuml;hle mich in Texten der Herrschaftssprache als Frau nicht angesprochen und es werden die Erfolge von Frauen unsichtbar gemacht, wenn sich hundert &Auml;rzte auf einem Kongress treffen, von denen aber 51 &Auml;rztinnen waren. Nein, vor meinem geistigen Auge sehe ich dann eben nicht beiderlei Geschlecht vor mir, wie behauptet wird.<\/p><p>Und es ist sprachlich und inhaltlich falsch, wenn der Hausarzt seinen Patienten heiratet, denn es ist kein homosexuelles Paar, sondern der Hausarzt ist eine Frau.&nbsp;<\/p><p>Also heiratet die &Auml;rztin ihren Patienten und der Satz ist korrekt.&nbsp;<\/p><p>Hier zwei Beispiele zur Erl&auml;uterung des Themas aus dem oben zitierten Buch von Luise Pusch, &ldquo;Die Frau ist nicht der Rede wert&rdquo; :<\/p><p>Wenn ein Mann Hebamme oder Krankenschwester wird, bekommt er sofort seine passende Berufsbezeichnung Geburts- oder Krankenpfleger, w&auml;hrend Frau als Arbeitsgruppenleiter bezeichnet wird (S. 10).<\/p><p>Rita S&uuml;ssmuth verk&uuml;ndete im Bundestag, sie k&ouml;nne Formulierungen wie &rdquo; wenn der Arzt im Praktikum schwanger wird&rdquo; nicht unterschreiben (S. 17).<\/p><p>Aus meiner pers&ouml;nlichen Erfahrung wurden und werden mit einer SELBSTVERST&Auml;NDLICHKEIT&nbsp;von (fast allen) Dozent*nnen an den Universit&auml;ten und leitenden &Auml;rzten und allen anderen Mitarbeitern in Krankenh&auml;usern Frauen mit angesprochen. Das ist eine Sache des guten Stils und der H&ouml;flichkeit!&nbsp;<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon ihrer Leserin<br>\nMonika Ertl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>Uff! Jetzt besch&auml;ftigen sich also schon &ldquo;linguistische Schwergewichte&rdquo; mit dem Quatsch. Wobei mit Ihrem Schlusswort eigentlich alles gesagt ist:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Das Theater geht also weiter.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Trotzdem vielen Dank f&uuml;r den seri&ouml;sen Bericht zum unseri&ouml;sen Thema.<\/p><p>Was vielleicht noch erw&auml;hnenswert w&auml;re, &ldquo;Gendern&rdquo; ist Amerikanisch und wurde doch nicht zum Spa&szlig; in den USA erfunden und &uuml;ber den Atlantik gebracht. Politisch und milit&auml;risch sind Deutschland und die EU schon lange eine US-Kolonie. Seit geraumer Zeit laufen Kampagnen, um sie auch wirtschaftlich zu schw&auml;chen. Nun muss man die Menschen nur noch gehirntot machen. Bei den Eliten, Politik und Presse, wurde das bereits erfolgreich vollzogen. Jetzt ist der Normalb&uuml;rger dran.<\/p><p>Ach ja, wo leben wir blo&szlig;? Im Irrenhaus! Osteuropa macht den Quatsch nicht mit. Die k&ouml;nnen was! Und Russland hat sogar die Sommerzeitumstellung vor Jahren abgeschafft. Nur der Russische Pr&auml;sident tut mir leid, der gendert und kann nichts daf&uuml;r. Oder sollte er sich vielleicht in &ldquo;Put&rdquo; umbenennen?<\/p><p>Wobei mir &ldquo;put put put!&rdquo; (Jochen Busse) einf&auml;llt, was dann v&ouml;llig daneben w&auml;re. Allerdings ist das Schlusswort von Busses Sketch aus den 80er Jahren derzeit wieder hochaktuell:<\/p><p>&ldquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=eTSUhM1_FwE%20\">Was w&auml;re die Erde ohne menschliche Intelligenz? &ndash; Bewohnbar!<\/a>&rdquo;<\/p><p>Herzlichen Gru&szlig;,<br>\nRolf Henze <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den tollen Artikel. Vielleicht k&ouml;nnen Sie mit diesem Link was anfangen: Gendern oder nicht &ndash; das wird an manchen Unis den Studenten nicht freigestellt. An der Uni Kassel z. B. gibt es ohne Gendern Punktabzug. Von wegen Toleranz! Best&auml;tigt sehen sich die Genderfreunde durch ein Gutachten eines K&ouml;lner Juristen. <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/panorama\/uni-gutachten-punktabzug-fuer-gender-muffel-zulaessig,uni-kassel-gendern-pruefungen-100.html\">Mehr dazu hier und in einem verlinkten Artikel in der FAZ<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e,<\/p><p>Hartmut Steiger<br>\nD&uuml;sseldorf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>Ach n&ouml;&ouml;&ouml;, nicht schon wieder! Haben wir angesichts diverser existentieller Bedrohungen nicht genug andere Aufreger? Aber da die Vorherrschaft patriarchaler Sprache f&uuml;r so manche ein offenbar ebenso existentielles Anliegen ist (was schon erhellend genug w&auml;re), soll das nicht unwidersprochen bleiben. <\/p><p>Von &ldquo;Spaltung der Gesellschaft&rdquo; ist die Rede, von &ldquo;Kunstsprache&rdquo;. Wer spaltet hier denn? Ist es Spaltung, wenn Sprache sich ver&auml;ndernden Realit&auml;ten und ver&auml;nderndem Bewusstsein anpasst? Ist dann &bdquo;Kunstsprache&ldquo; nicht einfach nur eine einseitige subjektive Festlegung, was sein darf und was nicht? Und was soll das denn eigentlich sein &ndash; &ldquo;k&uuml;nstlich&rdquo; im Gegensatz zu &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo;??? Niemand wird gezwungen zu gendern. Wer es nicht will, tut es einfach nicht, fertig. Gendern, nicht gendern, halbgendern, viertelgendern &ndash; alles ist m&ouml;glich. Warum auch nicht? Denjenigen, die gendern, wird vorgeworfen, dies w&uuml;rde &bdquo;eine Erziehung oder gar ein Zwang f&uuml;r unwillige B&uuml;rger sein, die k&uuml;nstliche Gendersprache zu gebrauchen&rdquo;. Wird nicht umgekehrt ein Schuh draus? Wer &uuml;berall im &ouml;ffentlichen Leben per ordre de Mufti die patriarchale Sprache verewigen will und einen Bannstrahl f&uuml;rs Gendern fordert, &uuml;bt nicht gerade der oder die tats&auml;chlich Sprachgewalt aus? Beim besten Willen: Was ist denn an patriarchaler Sprache &bdquo;neutral&ldquo; und &bdquo;objektiv&ldquo;, weshalb beim Gendern der Rundfunkrat auf den Plan gerufen werden m&uuml;sste? Im &Ouml;RR wird teilweise gegendert, mehrheitlich nicht. &ldquo;Objektivit&auml;t&rdquo;, &ldquo;Unparteilichkeit&rdquo;, &ldquo;Meinungsvielfalt&rdquo; und &ldquo;Ideologiefreiheit&rdquo; sollen nur durch ein generelles Verbot des Gendern gewahrt werden k&ouml;nnen, also durch eine Gleichschaltung von oben? Welch absurder Gedanke, ebenso wie ausgerechnet hier mit der Beitragsfinanzierung der &Ouml;RR und mit gesellschaftlichem Frieden zu argumentieren. Sozialer Frieden durch ein Machtwort von oben gegen Abweichung &hellip; zum Gl&uuml;ck folgen die NDS bei anderen Themen nicht diesem Prinzip. Im Gegensatz zu den Corona-Regeln gibt es f&uuml;rs Gendern keine Bundes- oder Landesgesetze. Wer nicht gendert, hat weder Bu&szlig;gelder noch sonstige Einschr&auml;nkungen zu bef&uuml;rchten. Der Vergleich ist also so schr&auml;g, wie er schr&auml;ger nicht sein k&ouml;nnte.<\/p><p>Sprache &auml;ndert sich st&auml;ndig und da machen mir andere Entwicklungen wirklich Sorgen. Z.B. wenn &bdquo;Opfer&ldquo; zum Schimpfwort wird, &bdquo;Gutmenschen&ldquo; schlecht sind und die Bezeichnung &bdquo;Querdenker&ldquo; von dubiosen Antidemokrat*innen geklaut wird, oder der Klassiker: Eine M&uuml;llkippe zum &bdquo;Entsorgungspark&ldquo; wird. &Ouml;ffentliche Sprache wird immer stromlinienf&ouml;rmiger, bornierter und sinnentleerter und spiegelt damit bedenkliche gesellschaftliche Tendenzen wider. DAS sollte uns Sorgen machen. Finden je breite gesellschaftliche Debatten &uuml;ber Sprachgebrauch statt bevor er stattfindet? Warum soll ausgerechnet die Erlaubnis, gendern zu d&uuml;rfen unter dem Vorbehalt einer Mehrheitsentscheidung stehen? <\/p><p>Ich habe mich noch nie mit gemeint gef&uuml;hlt bei der Verwendung m&auml;nnlicher Formen, denn wir Frauen sind es ja auch nur am Rande. Sprache spiegelt Wahrnehmung wider und formt sie gleichzeitig. Unz&auml;hlige Male haben Frauen die Erfahrung gemacht, dass z.B. ihr Vorschlag in einer Runde ignoriert wird, derselbe Vorschlag aber pl&ouml;tzlich eine tolle Idee ist, wenn er 5 Minuten sp&auml;ter von einem Mann gemacht wird. Frauen sind eben oft nicht wirklich mit gemeint, sondern in der unterschwelligen Wahrnehmung Anh&auml;ngsel von M&auml;nnerb&uuml;nden. <\/p><p>Wenn in einer Versammlung 99 Frauen anwesend sind und ein Mann hinzu kommt, dann werden aus 99 Teilnehmerinnen 100 Teilnehmer. Dem Mann ist ja schlie&szlig;lich nicht zuzumuten, sich mit gemeint f&uuml;hlen zu m&uuml;ssen. <\/p><p>Auch wenn m&auml;&szlig;ig witzige Verballhornungen Anderes suggerieren wollen: Es geht um Begriffe, bei denen die weibliche Form l&auml;ngst existiert, bei gemischten Gruppen aber nicht angewandt wird. Also vorwiegend um Begriffe mit m&auml;nnlichem Artikel und Endung auf -er, -or oder -nt bzw. weiblichem Artikel und Endung auf -in. Und weil nicht alle Menschen sich diesem bin&auml;ren System unterordnen lassen, k&ouml;nnten sie vielleicht mit * oder einer winzigen Pause mit ber&uuml;cksichtigt werden. Das sind Versuche, mit Sprache in einer sich ver&auml;ndernden Gesellschaft zu experimentieren und niemand ist verpflichtet, mit zu machen. Was soll schlecht daran sein? Manche Versuche werden sich als sinnvoll erweisen und Akzeptanz im t&auml;glichen Leben finden, andere verschwinden wieder in der Versenkung. Da k&ouml;nnte mensch doch eigentlich gelassen zuschauen. Warum diese Emp&ouml;rungsschleife mit oft aberwitzigen Konstrukten, die patriarchale Sprache zementieren will? Welche &Auml;ngste lassen da das Adrenalin so &uuml;berkochen?<\/p><p>Alternativ k&ouml;nnten wir aber auch Folgendes machen: F&uuml;r 10 Jahre wird ausschlie&szlig;lich und immer nur die weibliche Form genutzt. Und nach 10 Jahren fragen wir die M&auml;nner, ob sie sich immer und uneingeschr&auml;nkt mit gemeint gef&uuml;hlt haben und ob die ausschlie&szlig;liche Verwendung der weiblichen Bezeichnungen keine Ver&auml;nderungen in der Wahrnehmung Anderer und durch Andere bewirkt haben. Vielleicht haben sie es dann kapiert. Sorry an alle, die sich nicht diesem bin&auml;ren System unterordnen: Vielleicht m&uuml;ssen so manche erst mal sprachliche Ausgrenzung am eigenen Leib erfahren, bevor wir ihnen auch noch zumuten k&ouml;nnen, die Bedeutung von Minderheitenrechten zu begreifen.<\/p><p>C.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<\/p><p>ich gendere in den unterschiedlichen Formen schon seit mehr als 20 Jahren und bin froh dar&uuml;ber. So bin ich zum Beispiel froh, dass die &ldquo;Amtm&auml;nnin&rdquo; (heute Amtfrau) aus dem Sprachgebrauch verschwunden ist und ich mich auch nicht mehr als &ldquo;Ingenieuse&rdquo; beschimpfen lassen muss. By the way, ich bin promovierte Ingenieurin. Als Arbeiter*innenkind habe ich mein ganzes Leben schwere Diskriminierungen vor allem von Menschen aus den b&uuml;rgerlichen Mittelschichten erfahren.<\/p><p>Worum geht es bei Sprache: um Macht. Alles, was nicht benannt oder absichtsvoll entnannt wird, wird marginalisiert.<\/p><p>Daher w&auml;re ich f&uuml;r eine Sprache ohne jeden Bezug auf Geschlechter oder andere Kriterien zur Abgrenzung und Abwertung. Es ist doch komisch, wir zwingen ja auch niemand st&auml;ndig seine Hautfarbe anzugeben (hier funktioniert das diskriminieren noch leise). Daher w&auml;re auch ein Verzicht auf Fotos in Bewerbungen hilfreich (dann h&auml;tten auch weniger sch&ouml;ne Menschen &ndash; z. B. wenn man schielt &ndash; mehr Chancen). Noch besser w&auml;re eine komplette Anonymisierung.<\/p><p>Wenn man sich schon auf &ldquo;Neutralit&auml;t&rdquo; bezieht, dann bitte nicht als verkappte Position einer sich hinter dem Gewohnten versteckenden &ldquo;M&auml;nnerherrschaft&rdquo; &ndash; so ganz lange ist das Z&uuml;chtigungsrecht des Ehemannes in Deutschland auch noch nicht abgeschafft. Anders gesprochen, es gibt bei Machtfragen gar keine Neutralit&auml;t.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e, Irina Vellay<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel<\/p><p>danke, dass Sie auf die Initiative der Sprachwissenschaftler hinweisen. Sie hat auf jeden Fall Unterst&uuml;tzung verdient. Es ist gut, wenn darin geschieht, was schon lange angezeigt war und man nicht oft genug tun kann: klarzumachen, dass der Gendersprache ein Missverst&auml;ndnis der Sprache zugrunde liegt: dass Genus und Sexus verschiedene Kategorien und extensional inkongruent sind, dass der proliferierende Gebrauch von Partizipialformen au&szlig;erhalb des angezeigten Kontextes von T&auml;tigkeiten sie ihres Sinnes entkleidet, dass die Dekoration von Texten mit sinnlosen Marken, die Unterbrechung des Redeflusses durch &raquo;Schluckauf*innen&laquo; &mdash; immer, wenn ich so etwas h&ouml;re wie &raquo;Antisemit*innen&laquo;, frage ich mich, wo denn der &raquo;Antisemit*au&szlig;en&laquo; bleibt &mdash; vor allem die Verst&auml;ndlichkeit der Sprache erschwert. Ja, Gendersprache ist sinnlos, h&auml;sslich, sie zeugt von einem Unverst&auml;ndnis der Sprache und kann ihre deklarierten Ziele nicht erreichen. Die gesellschaftliche Praxis pr&auml;gt die Sprache, doch die Gesellschaft durch Sprache ver&auml;ndern zu wollen, muss scheitern. <\/p><p>Allerdings, und das kann man nicht deutlich genug sagen, ist der Angriff auf die Sprache auch ein Angriff auf die Gehirne, letztlich auf die psychische und physische Integrit&auml;t der Menschen. Durchsetzen kann man Gendersprache nur durch Gehirnw&auml;sche, durch die Zerst&ouml;rung der neuronalen Strukturen, in denen Sprache verankert ist. Sprache ist auch Heimat und wer sie zerst&ouml;rt, macht uns zu Heimatvertriebenen. Im autorit&auml;ren Linksliberalismus, der dieses Programm ohne R&uuml;cksicht auf das Widerstreben des Publikums vorantreibt, lauert tats&auml;chlich die totalit&auml;re Gefahr der Gegenwart. <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/autoritarer-linksliberalismus\/\">Ich habe darauf schon vor Jahren hingewiesen<\/a>. Dass er auch die Exzesse der sogenannten Pandemie-Politik so liebt, ist kein Zufall. Die Invariante besteht in moralischer &Uuml;berheblichkeit und der Verachtung der Menschen, in Missachtung von Logik und sauberer Methodik.<\/p><p>Rainer Fischbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>eine gef&uuml;hlte Mehrheit der Deutschen w&uuml;nscht sich (nat&uuml;rlich f&uuml;r die anderen) die Todesstrafe.<\/p><p>Der &ouml;ffentlich finanzierte Rundfunk setzt sich dar&uuml;ber hinweg &ndash; und &uuml;berl&auml;sst es den einzelnen, sich zu &auml;u&szlig;ern.<\/p><p>Eine Mehrheit der Deutschen ist gegen Auslandseins&auml;tze der Bundes-wehr.<\/p><p>Der &ouml;ffentlich finanzierte Rundfunk setzt sich dar&uuml;ber hinweg &ndash; und &uuml;berl&auml;sst es den einzelnen, sich zu positionieren.<\/p><p>Eine Mehrheit der Deutschen w&uuml;nscht sich existenzsichernde Altersversorgung.<\/p><p>Pluralismus hei&szlig;t Meinungsvielfalt.<\/p><p>Sprache ist nicht festgelegt durch Gesetze und Vorgaben. Deutsche Journalist*innen gehen mit gro&szlig;em Verantworungsbewu&szlig;tsein mit ihrer Wortwahl um, die Vielfalt ist nicht bedrohlich, eine obrigkeitliche Reglementierung erscheint mir wenig hilfreich.<\/p><p>Die erhoffte Einheitlichkeit ist vorget&auml;uscht.<\/p><p>Sie spiegelt nicht die Realit&auml;t im Wandel wider und &uuml;bt uns nicht in Toleranz gegen&uuml;ber anderen Sichtweisen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA. Wimmer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich finde Ihre Argumentation nicht schl&uuml;ssig. Warum sollte der Verzicht auf Gendersprache &ldquo;neutral&rdquo; sein? Er spricht sich gegen die Gendersprache aus, genauso wie Sie sich auch in Ihrem Artikel gegen Gendersprache aussprechen. Das hat doch nichts mit Neutralit&auml;t zu tun, Sie nehmen eine Gegenposition auf und berufen sich dabei auf Althergebrachtes. <\/p><p>Ich finde bei 65 % der B&uuml;rger*innen, die keine Gendersprache wollen und damit vermutlich 35 % diese bef&uuml;rworten oder offen sind, irref&uuml;hrend von einer Minderheit zu sprechen. 35 % sind doch relativ viel, unsere Regierungsparteien kommen selten dar&uuml;ber hinaus und nutzen diese &ldquo;Minderheit&rdquo; um ihren Regierungsanspruch zu vertreten. Ich erinnere an die Corona-Ma&szlig;nahmen, wo die kritischen Stimmen eine viel geringere Minderheit ausmachen &ndash; und trotzdem hat die Minderheit ein Recht darauf angeh&ouml;rt zu werden und Forderungen zu stellen, die ihre Position auch vertreten. <\/p><p>Absurd dieses Argument, dass das generische Maskulinum Frauen (und nichtbin&auml;re Identit&auml;ten) nicht ausschlie&szlig;en w&uuml;rde, der zitierte Text ist ein Widerspruch ist sich. Alles nur ein gro&szlig;es grammatikales Missverst&auml;ndnis? Es ist ja hinl&auml;nglich bekannt, dass die &ldquo;gro&szlig;en H&auml;upter&rdquo; unserer derzeitigen Gesellschaft und fr&uuml;heren Gesellschaften allen Geschlechtern und Menschen gleicherma&szlig;en gerecht werden wollten und keine Unterschiede gemacht wurden zwischen Mann und Frau. Niemals. Nie. Die Sprache war immer neutral und spiegelt keine Werte ihrer Gesellschaft. Wer mag sowas nur denken! Alles nur ein Missverst&auml;ndnis! Ich bitte Sie, das k&ouml;nnen Sie nicht ernst meinen?!<\/p><p>Aber auch wenn man das so nehmen m&ouml;chte, muss man zu dem Ergebnis kommen, dass die Erfinder des generischen Maskulinums wohl gr&uuml;ndlich versagt in ihrem Job, wenn sich so viele Menschen dadurch eben doch ausgeschlossen f&uuml;hlen. Man muss doch die heutige Realit&auml;t betrachten, bei der sich ein Drittel der Menschen nicht gen&uuml;gend gesehen f&uuml;hlen in der Sprache. Ihre Ansichten oder W&uuml;nsche einfach zu ignorieren und sich auf das Althergebrachte zu beziehen, kann ja wohl kaum eine L&ouml;sung sein, die allen gerecht wird. Wenn es die Gendersprache nicht ist, dann muss nach anderen L&ouml;sungen gesucht werden.<\/p><p>Aber nichts zu &auml;ndern und das als &ldquo;Neutralit&auml;t&rdquo; zu verkaufen und von anderen diese &ldquo;Neutralit&auml;t&rdquo; einzufordern, verdreht die Tatsachen doch erheblich, vermutlich in Ermangelung wirklicher Argumente. Ist es l&auml;stig, bei Ver&ouml;ffentlichungen alle mitzudenken? Ja, f&uuml;r viele sicherlich. Aber sollte es nicht ein Bed&uuml;rfnis sein, L&ouml;sungen zu finden, die allen gerecht werden? Genauso wie man auch auf andere diskriminierende Ausdr&uuml;cke verzichtet. Und nach Ihrer eigenen Argumentation hat die deutsche Sprache auch ohne Gendersprache M&ouml;glichkeiten, alle miteinzubeziehen. Dann gehen Sie doch mit guten Beispiel voran und zeigen dies auf! So, dass sich auch die 35 % angesprochen f&uuml;hlen. Es w&auml;re mir eine Freude und eine Wohltat, dies zu lesen.<\/p><p>A. Huber <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<br>\nliebes NDS-Team,<\/p><p>ist es nicht mit nahezu allen politischen Themen so, da&szlig; eine Minderheit der Mehrheit ihre Vorstellungen oktroyiert, wie das Leben zu gestalten ist? Wie ich letztens zu meinem Arbeitskollegen sagte: Wenn 1,1 Milliarden Chinesen geschlossen gegen ihre Regierung vorgingen, dann h&auml;tte sie keine Chance, sich weiterhin zu behaupten. Die Kunst der Menschenf&uuml;hrung f&uuml;r politische Lenker (oder die sich daf&uuml;r halten) liegt in der Manipulation der Massen. Das &ldquo;Gendern&rdquo; ist ein solches Manipulations-Werkzeug, wie Sie richtig erkannt haben. Wer sich mit St&uuml;rmen im Wasserglas besch&auml;ftigt, der verliert das Wesentliche aus den Augen.<\/p><p>Das Gendern hat &uuml;brigens einen Vorl&auml;ufer, in Bezug auf sprachliche Verhunzung. Er h&ouml;rt auf den Namen &ldquo;Neue deutsche Rechtschreibung&rdquo;. Auch hier sahen viele Menschen keinerlei Sinn darin, &Auml;nderungen zur Verseuchung und sprachkultureller Entwurzelung zu akzeptieren. Leider gibt es in diesem Fall sogar sprachliche Vorschriften, gegen diese aufzubegehren den Aufwand kaum lohnte. Das neue Modell beleidigt alles, was mich meine gute Deutsch-Lehrerin unter gro&szlig;em Aufwand in der Schule gelehrt hat. Auch kann ich mein Sprachgef&uuml;hl nicht ignorieren. Das betrifft ganz besonders das &ldquo;Gendern&rdquo;.<\/p><p>Was den &Ouml;RR betrifft:<br>\nSolange dieser Kriegspropaganda und mentale Wei&szlig;waschung gef&auml;hrlicher Gen-Spritzen betreibt, ist es meiner Meinung nach naiv zu glauben, da&szlig; dieser sich seiner Gesellschaft als leuchtendes Vorbild verpflichtet f&uuml;hlt. Selbiges trifft &uuml;brigens auch auf s&auml;mtliche gro&szlig;en Tageszeitungen wie auch Wochenzeitschriften, egal ob online oder offline, zu, die sich &uuml;blicherweise dem Pressekodex verschreiben, ohne ihn in der Praxis auch einzuhalten. Diese Medien WOLLEN spalten; ich unterstelle ihnen Vorsatz.<\/p><p>Uneinigkeit beim &ldquo;Gendern&rdquo; und dessen Ausf&uuml;hrungen schafft zus&auml;tzlichsoziales Sprengpotential. Die Vorw&uuml;rfe in Bezug auf &ldquo;Gendern&rdquo; gab es alle schon bei &ldquo;Corona&rdquo;. Fehlt nur noch, da&szlig; man Menschen, die &ldquo;Gendern&rdquo; ablehnen, als &ldquo;Nazi, Nazi, rechts, rechts&rdquo; bezeichnet und vom Verfassungs&rdquo;schutz&rdquo; &uuml;berwachen l&auml;&szlig;t oder sie gar als Staatsfeinde betrachtet (Faeser).<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=84632\">nachdenkseiten.de\/?p=84632<\/a><\/p><p>Wer nicht gendert, der kommt in den Knast!<\/p><p>L&auml;cherlich? Absurd? Mitnichten. Wenn Richtern die Bude durchsucht wird, nur weil sie Kinder sch&uuml;tzen wollten und Menschen nach dreimaligem Schwarzfahren als Verbrecher eingestuft werden, dann halte ich jeden noch so irrationalen Gedanken nicht mehr f&uuml;r realit&auml;tsfern. Wer vom Arbeitgeber zum Gendern angewiesen wird und dem nicht nachkommt, der riskiert, seine Lebensgrundlage zu verlieren, siehe den Quatsch, den Audi da veranstaltet. Das ist bereits richterlich entschieden worden:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_gender_broschuere_des_grauens\">achgut.com\/artikel\/die_gender_broschuere_des_grauens<\/a><\/p><p>Was ist denn &uuml;berhaupt &ldquo;gendergerecht&rdquo;? Wenn man den Ausf&uuml;hrungen von seri&ouml;sen Biologen folgt, dann gibt es nur zwei Geschlechter. Hier verweise ich auf den Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/polizeischutz_fuer_die_zwei_geschlechter\">achgut.com\/artikel\/polizeischutz_fuer_die_zwei_geschlechter<\/a><\/p><p>Was mich an der ganzen Debatte auch noch st&ouml;rt, das ist das Zusammenwerfen von Menschen, die sich ausschlie&szlig;lich Kraft ihrer Gedanken f&uuml;r ein anderes Geschlecht oder gar irgendwelche Dinge halten, mit Menschen, deren Gehirne tats&auml;chlich w&auml;hrend der Schwangerschaft anders &ldquo;verdrahtet&rdquo; wurden.<\/p><p>Das Eine ist eine erlernte und vom Bewu&szlig;tsein steuerbare Verhaltensweise (pathologische Hintergr&uuml;nde k&ouml;nnen nicht ausgeschlossen werden). Das Andere ist eine biologische Tatsache, die nicht negiert werden kann. Das schlie&szlig;t eine Einstufung als &ldquo;Krankheit&rdquo; ebenfalls aus. &Auml;u&szlig;ere Einfl&uuml;sse auf Schwangere k&ouml;nnen tats&auml;chlich dar&uuml;ber entscheiden, ob jemand hetero- oder homosexuell wird, wu&szlig;te schon 1979 das ehemalige Nachrichtenmagazin &ldquo;DER SPIEGEL&rdquo; zu berichten:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/macht-mutters-stress-homosexuell-a-fd741cab-0002-0001-0000-000039867662\">spiegel.de\/wissenschaft\/macht-mutters-stress-homosexuell-a-fd741cab-0002-0001-0000-000039867662<\/a><\/p><p>In dem Buch &ldquo;Warum M&auml;nner nicht zuh&ouml;ren und Frauen schlecht einparken&rdquo; wird die Geschlechtsbildung aus wissenschaftlicher Sicht thematisiert. Hier findet sich ab Seite 79 f&uuml;r Jeden nachlesbar der relevante Teil:<\/p><p><a href=\"https:\/\/epdf.tips\/warum-manner-nicht-zuhoren-und-frauen-schlecht-einparken.html\">epdf.tips\/warum-manner-nicht-zuhoren-und-frauen-schlecht-einparken.html<\/a><\/p><p>Im Buch, 30. Ausgabe 2005, findet sich der Text ab Seite 98. Der anschlie&szlig;ende Test ist au&szlig;erordentlich aufschlu&szlig;reich.<\/p><p>Ich kann jedem nur w&auml;rmestens empfehlen, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, bevor man in eine &ldquo;Gender&rdquo;-Debatte mit vollem Elan einsteigt.<\/p><p>Wie auch bei vielen anderen Debatten wird kaum differenziert sowie andere Meinungen ausgegrenzt. Das ist eine Schande, besonders f&uuml;r Institutionen, die sich dem Schutz der Sprache verschrieben haben. Wenn sich eine &ldquo;Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Sprachwissenschaft&rdquo; eine &ldquo;geschlechtergerechte Satzung&rdquo; gibt, die den Gender-Quatsch einschlie&szlig;t, dann f&uuml;hrt sie sich selbst ad absurdum. Wof&uuml;r kriegen die noch gleich Geld? Wann soll ich vorbeikommen und in dem Laden das Licht ausmachen?<\/p><p>Wenn wir schon bei sprachlicher Willk&uuml;r sind, dann schlage ich vor, da&szlig; das komplett &uuml;berfl&uuml;ssige Wort &ldquo;eigentlich&rdquo; gestrichen sowie das schwammige Wort &ldquo;m&ouml;chte&rdquo; gegen &ldquo;will&rdquo; ersetzt wird. Das sollen jetzt alle umsetzen, weil das zu mehr Selbstbewu&szlig;tsein und Selbstbestimmung f&uuml;hrt. Wer das nicht mitmacht, ist intolerant, m&auml;nnerfeindlich und reaktion&auml;r. So, ich habe fertig. <\/p><p>Wer die sprachliche Basis mutwillig zerst&ouml;rt, der hat ein Interesse daran, die menschliche Kommunikation erheblich zu st&ouml;ren. Das f&uuml;hrt zu Mi&szlig;verst&auml;ndnissen, Unmut und f&ouml;rdert Spaltungstendenzen. Divide et  impera. Daher: Den Mist nicht mitmachen. That&rsquo;s it, Thema durch.<\/p><p>Gegenseitiger Respekt dr&uuml;ckt sich nicht in schwachsinnigen Wortverbiegungen aus. In meinen jungen Jahren kam ich auch oft vom Hunderstel ins Tausendstel (auch sprachlich), bis ich gemerkt habe, da&szlig; dies an der Realit&auml;t des Lebens vorbei f&uuml;hrt und mich auszehrt. Schlie&szlig;lich bin ich kein Chiphersteller, Br&uuml;ckenbauer oder Experte f&uuml;r Kernreaktoren, wo eine solche Genauigkeit sinnvoll ist. Die Gesellschaft sollte ihr gesundes Augenma&szlig; wiederfinden.<\/p><p>Zum Abschied noch ein Lesetipp, passend zum Thema:<\/p><p>Andreas Hock<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn der Herr Sale einen Kaffee aus Togo dabei hat&hellip;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e &amp; ein sch&ouml;nes Wochenende w&uuml;nscht<\/p><p>Michael Schauberger<br>\nder die Wichtigkeit der hier dargestellten Elemente f&uuml;r so gro&szlig; h&auml;lt,<br>\nda&szlig; er sich eine Ver&ouml;ffentlichung w&uuml;nscht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Sprache ist Identit&auml;t. Das Herumgendern an der Sprache zerst&ouml;rt diese Identit&auml;t. Das ist das Ziel. Dazu benutzt man den durch Zwangsgeb&uuml;hren finanzierten &ouml;ffentlichen Rundfunk Eine Perversion besonderer Art. Eine Gesellschaft mu&szlig; sich zerst&ouml;ren und dies noch selbst zwangweise finanzieren. In der Tat &ndash; Deutschland schafft sich ab.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ach ja, wieder: warum haben wir sie nur nicht als drollige Sprechsekte behandelt &ndash; von Anfang an ???<\/p><p>Ihre Grundidee klang am Anfang gut:<br>\nEs ist ein Kreislauf: Denken &reg; beeinflusst Sprache &reg; beeinflusst Denken &reg; beeinflusst Sprache &hellip;&hellip; Die K&ouml;pfe k&ouml;nnen wir nicht aufschrauben, aber an der Sprache schrauben = und irgendwann denken alle sch&ouml;ner &hellip;. <\/p><p>Sch&ouml;ne Idee. Aber: Die Zeiten, wo einige Menschen wussten, wie der &ldquo;gute, richtige Mensch&rdquo; aussieht, und diesen schaffen wollten &ndash; wurden oft die dunkelsten in der Geschichte. Und:<\/p><ol>\n<li>wenn das &ldquo;bessere Sprache &reg; besseres Denken&rdquo; Experiment fehlschl&auml;gt, haben wir die gleichen schlechten Menschen, nur zus&auml;tzlich eine Schicht Sprachschminke und Heuchelei obendrauf <\/li>\n<li>jeder Psychologiestudent lernt im ersten Semester: was du nicht klar ansprechen kannst\/darfst &ndash; kannst du auch nicht heilen <\/li>\n<li>statt daf&uuml;r zu k&auml;mpfen, dass Supermarktkassierer endlich ordentlich bezahlt werden, sollen wir daf&uuml;r k&auml;mpfen, dass sie (m\/w\/d) sein d&uuml;rfen? juhuuu!! <\/li>\n<li>und Hesse &hellip; die Sprache, in der Hermann Hesse schrieb &ndash; niemand sollte ihr etwas antun d&uuml;rfen! (Hesse: in Sand geschrieben) <\/li>\n<\/ol><p>Und &ndash; ist die deutsche Sprache ungerecht? ist sie nicht sogar salomonisch gerecht?<br>\nDie Mehrzahl ist hinten immer m&auml;nnlich &ndash; aber vorne immer weiblich:<\/p><p>der LehrER, DIE Lehrerin &reg; DIE LehrER<br>\nguter LehrER, gutE Lehrerin &reg; gutE LehrER<\/p><p>Und das hat System: es hei&szlig;t &ldquo;SIE gehen&rdquo; im Plural, und die H&ouml;flichkeitsform ist &ldquo;SIE&rdquo;.<\/p><p>Stampft jeder Mann mit dem Fu&szlig; auf: Bei &ldquo;Wir begr&uuml;&szlig;en SIE recht herzlich!&rdquo; f&uuml;hle ich mich gar nicht gesehen!<\/p><p>Zur&uuml;ck zum Thema &Ouml;RR: Wer wei&szlig;, vielleicht erziehen diese Gendererzieher ja bald keinen mehr? Schauen junge Leute &uuml;berhaupt noch fern? W&auml;re das nicht mal ein &auml;u&szlig;erst interessantes Forschungsthema f&uuml;r die NDS? Zur Meinungsmache war das 20. Jahrhundert das Zeitalter der gro&szlig;en Lautsprecher (Zentralsender f&uuml;r viele Empf&auml;nger: Kino, Wochenschau, Radio, TV) = und so auch das Zeitalter der gro&szlig;en Zentralideologien (Faschismus, Kommunismus, Neoliberalismus&hellip;). Im 19. Jh. gab&rsquo;s das noch nicht, da gab es kleine Theater, Stadtzeitungen, Salons &hellip; Und im 21. Jh. gibt&rsquo;s das Internet &ndash; Vielstimmigkeit statt Zentralsender. Wie wird wohl dann die Meinungsmache aussehen, wenn man gar nicht mehr mit der Tagesschau-Gie&szlig;kanne die Meinung &uuml;ber alle gie&szlig;en kann?<\/p><p>Martin <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mannschaft der Nachdenkseiten, <\/p><p>Den Verfechtern der Gendersprache geht es offensichtlich nicht um einen &bdquo;Kampf gegen Diskriminierung,&ldquo; sondern darum, &bdquo;Diskriminierungen&ldquo; zu erfinden, um auf diese Weise Feindbilder zu sch&uuml;ren und Macht &uuml;ber Menschen auszu&uuml;ben sowie die pers&ouml;nliche Geltungssucht und den pers&ouml;nlichen Standesd&uuml;nkel zu befriedigen sowie Karriere zu machen. Zwei Beispiele sind die verbalen Angriffe gegen Wolfgang Thierse, als er im Februar 2021 die Gendersprache &ndash; sehr diplomatisch &ndash; kritisierte. Und die verbalen Angriffe zweier Feministinnen sogar gegen Gregor Gysi vor laufender Kamera beim Parteitag am 25. Juni 2022, es sei &bdquo;eine unfa&szlig;bare Frechheit,&ldquo; da&szlig; Gysi die Gendersprache &ndash; &uuml;brigens noch diplomatischer als Thierse &ndash; kritisiert hat. <\/p><p>&Uuml;brigens ist die Formulierung &bdquo;gendergerechte&ldquo; bzw. &bdquo;geschlechtergerechte&ldquo; Sprache bereits Propaganda, weil sie suggeriert, da&szlig; die normale Sprache angeblich &bdquo;nicht gerecht&ldquo; sei. Deshalb sollten Kritiker dieser gek&uuml;nstelten Gendersprache den Verfechtern dieser Sprache, die sich mitunter wie religi&ouml;se Fanatiker benehmen, die alle zum rechten Glauben bekehren wollen, auch bei diesem Punkt gar nicht erst auf den Leim gehen und eben nicht von &bdquo;gendergerechter,&ldquo; sondern von &bdquo;Gendersprache&ldquo; (oder &bdquo;genderneutraler&ldquo; Sprache) reden.<\/p><p>Sie sehen, ich kann auch kurze Artikel schreiben.<br>\nNutzen Sie f&uuml;r Ihre Arbeit, was Sie verwenden k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Fauser<br>\nStadtroda<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220809-Anhang-LBS-Gendern-Tobias-Riegel-NDS.pdf\">Anhang [PDF]<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86607\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Tobias Riegel einen Appell zahlreicher Sprachwissenschaftler zur Gendersprache und es wird gefragt, ob der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk berechtigt sei, die B&uuml;rger zur Nutzung einer Kunstsprache zu &bdquo;erziehen&ldquo;. Das Gendern sei eine umstrittene Thematik, die einerseits als &bdquo;Ver&auml;nderung evolution&auml;rer Natur&ldquo; bezeichnet werde, andererseits als Zwang wahrgenommen werde, der &bdquo;einer unwilligen Bev&ouml;lkerung aktiv<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86824\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-86824","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=86824"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86824\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86829,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/86824\/revisions\/86829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=86824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=86824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=86824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}