{"id":86885,"date":"2022-08-14T09:00:09","date_gmt":"2022-08-14T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885"},"modified":"2022-08-12T13:54:46","modified_gmt":"2022-08-12T11:54:46","slug":"hinweise-der-woche-269","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h01\">Was tun &bdquo;Faktenchecker&ldquo;? An den M&ouml;glichkeiten von Wahrheit sind sie nicht interessiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h02\">Neue Enth&uuml;llungen um Hamburger SPD: &bdquo;Das Schlie&szlig;fach ist Sprengstoff f&uuml;r den Bundeskanzler&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h03\">Energieversorgung: Habeck war stolz auf Katar-Deal: Jetzt steht er vor den Scherben seiner Gas-Reise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h04\">Die Ampel regiert kopflos: Wie lange geht das noch gut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h05\">Lindners Steuerpl&auml;ne entlasten nur Spitzenverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h06\">Terrorismus: Einstweilige Hinrichtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h07\">US-Drohneneins&auml;tze: Paradigmenwechsel bei den Gr&uuml;nen? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h08\">Wie ein Fortsetzungsroman mit Schwachstellen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h09\">&bdquo;Keine bedrohliche Situation&ldquo;: D&auml;nische Epidemiologin kritisiert deutsche Corona-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86885#h10\">Journalismus, wie er Claudia Roth gef&auml;llt: Warum Correctiv und die &laquo;Neuen Deutschen Medienmacher:innen&raquo; kein Steuergeld verdienen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was tun &bdquo;Faktenchecker&ldquo;? An den M&ouml;glichkeiten von Wahrheit sind sie nicht interessiert<\/strong><br>\nUnser Autor sagt: Das Handwerk aller &bdquo;Faktenchecker&ldquo; ist Konformit&auml;tspr&uuml;fung der &ouml;ffentlichen Redebeitr&auml;ge, damit sie in den gew&uuml;nschten Meinungs- und Faktenkorridor passen.<br>\nWas Faktenchecker tun? Ganz einfach: Fakten sind Wahrheiten &uuml;ber die Sachverhalte dieser Welt. Der Faktenchecker pr&uuml;ft also, ob die Behauptungen eines Menschen wahr oder falsch sind &ndash; ob sie Fakten oder Irrt&uuml;mer bzw. sogar Erfindungen sind. Gut, dass jemand das macht!<br>\nDas klingt plausibel. Die meisten w&uuml;rden dem wohl zustimmen. Aber alles, was ich hier zum Einstieg sagte, ist falsch. [&hellip;]<br>\nDas Handwerk aller &bdquo;Faktenchecker&ldquo;-Organisationen ist Konformit&auml;tspr&uuml;fung &ouml;ffentlicher Redebeitr&auml;ge im Sinne ihrer Financiers. Sie &bdquo;checken&ldquo;, ob ein Text deren bevorzugte Weltinterpretation st&uuml;tzt: Beschreibt und beurteilt der Autor sein Thema so, wie meine Sponsoren es gerne h&auml;tten? Setzt er die richtigen Schwerpunkte (und l&auml;sst er das Richtige au&szlig;en vor)? Erf&uuml;llt ein Autor diese Kriterien nicht, wird er getadelt, was seinen Ruf sch&auml;digen und andere Autoren von &Auml;u&szlig;erungen abschrecken kann, die den &bdquo;Faktencheckern&ldquo; mutma&szlig;lich missfallen w&uuml;rden.<br>\nHier arbeiten selbst ernannte Wahrheitsw&auml;chter daran, den Diskurs auf den von organisierten Gruppen gew&uuml;nschten Meinungs- und Faktenkorridor einzuengen. Sie betreiben Sabotage des Pluralismus und der angstfreien &ouml;ffentlichen Debatte. Das liegt unabh&auml;ngig von der Motivation der einzelnen Beteiligten in der Natur ihres Handwerks und seiner falschen theoretischen Grundannahmen. Deshalb haben &bdquo;Faktenchecker&ldquo;-Organisationen in einer Gesellschaft mit verfassungsm&auml;&szlig;ig sehr sparsam begrenzter, allgemein garantierter Meinungsfreiheit keinen Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/prod.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/was-tun-faktenchecker-an-den-moeglichkeiten-von-wahrheit-sind-sie-nicht-interessiert-li.255165\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.F.:<\/strong> Es ist wirklich selten, einen so offenen und nicht Mainstream konformen Artikel &uuml;ber das geheime Zentrum der heutigen Meinungsmache zu lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue Enth&uuml;llungen um Hamburger SPD: &bdquo;Das Schlie&szlig;fach ist Sprengstoff f&uuml;r den Bundeskanzler&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber 200.000 Euro im Schlie&szlig;fach: Ermittlungen gegen einen SPD-Politiker im Skandal um die Warburg-Bank und deren Steuerbetrug werden f&uuml;r Olaf Scholz zur B&uuml;rde.<br>\nNach dem Bekanntwerden eines hohen Bargeldfundes bei einem SPD-Politiker sieht die Union in der Cum-Ex-Aff&auml;re um die Hamburger Warburg-Bank neue Fragen auch an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). &bdquo;Die Indizien daf&uuml;r, dass ma&szlig;gebliche SPD-Politiker in Hamburg in der Steuersache Warburg unrechtm&auml;&szlig;ig Einfluss genommen haben, werden immer zahlreicher&ldquo;, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, dem Tagesspiegel. [&hellip;]<br>\nDie &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung hat nun berichtet, dass bei dem fr&uuml;heren Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs, gegen den ermittelt wird, in einem Bank-Schlie&szlig;fach im vergangenen Jahr &uuml;ber 200.000 Euro in Bar gefunden worden seien.<br>\nDie zust&auml;ndige Staatsanwaltschaft K&ouml;ln war f&uuml;r eine Stellungnahme zun&auml;chst nicht zu erreichen. Der Journalist Oliver Schr&ouml;m, der ein Buch zu dem Fall schreibt (&bdquo;Die Akte Scholz&ldquo;), sagte dem Tagesspiegel auf Anfrage, er kenne zentrale Ermittlungsdokumente hierzu, die Angaben seien zutreffend. &bdquo;Es waren konkret 214.800 Euro und dann noch 2400 US-Dollar, die in dem Schlie&szlig;fach gefunden wurden.&ldquo;<br>\nBei einer Hausdurchsuchung bei Kahrs sei ein Mietvertrag &uuml;ber ein Schlie&szlig;fach bei der Hamburger Sparkasse gefunden worden, daraufhin sei beim Ermittlungsrichter ein Durchsuchungsbeschluss daf&uuml;r beschafft und das Schlie&szlig;fach am 28. September 2021 ge&ouml;ffnet worden, sagte Schr&ouml;m.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/neue-enthuellungen-um-hamburger-spd-das-schliessfach-ist-sprengstoff-fuer-den-bundeskanzler\/28579910.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;F&uuml;r Olaf Scholz wird es noch sehr unangenehm&ldquo;<\/strong><br>\nARD-Journalist Schr&ouml;m befasst sich intensiv mit dem Warburg-Fall. Wie er den 214.000-Euro-Fund bei einem SPD-Politiker bewertet und was das f&uuml;r den Kanzler hei&szlig;t. [&hellip;]<br>\nWelche Rolle hat Kahrs nach Ihren Erkenntnissen?<br>\nJohannes Kahrs hat in seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter versucht, beim Bundesfinanzministerium und bei der Bafin f&uuml;r Warburg-Bank zu lobbyieren. Der Bank drohten R&uuml;ckzahlungen von 90 Millionen Euro, die sie mit kriminellen Cum-ex-Gesch&auml;ften erbeutet hatte.<br>\nZudem hat Kahrs sowie ein weiterer SPD-Mann den Mitinhabern der Privatbank den Weg zu Olaf Scholz geebnet, damals B&uuml;rgermeister in Hamburg. Und nach den Treffen mit Scholz hat Hamburg auf die R&uuml;ckforderung der erbeuteten Millionen verzichtet. Danach gingen von Warburg nahestehenden Firmen 45.500 Euro an die Hamburger SPD.<br>\nEin Gro&szlig;teil davon an den Wahlkreis von Kahrs, gegen den die Staatsanwaltschaft nun wegen Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt. Woher die 214.800 Euro kommen, wei&szlig; man nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/hamburger-cum-ex-skandal-fuer-olaf-scholz-wird-es-noch-sehr-unangenehm\/28580638.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>House of Kahrs: Der Kanzler k&ouml;nnte &uuml;ber einen Polit-Mafioso aus Hamburg st&uuml;rzen<\/strong><br>\nBei Johannes Kahrs, SPD, wurden &uuml;ber 200.000 Euro gefunden. Steht das Geld mit der Warburg-Aff&auml;re und Olaf Scholz in Verbindung? Eine Analyse von Fabio De Masi.<br>\nZwei Tage nach der Bundestagswahl fand beim SPD-Strippenzieher aus Hamburg, Johannes Kahrs, eine Razzia wegen der kriminellen Cum-ex-Gesch&auml;fte der Warburg-Bank statt. Cum-ex bezeichnet Aktiendeals, bei denen die mehrfache R&uuml;ckerstattung von Kapitalertragssteuern beantragt wird, die jedoch nur einmal gezahlt wurden. Es ist wie eine Pfandflasche im Supermarkt abzugeben, dann den Pfandbon zu kopieren und an der Supermarktkasse abzukassieren. Mit dem Unterschied, dass die Supermarktkasse der Staat ist und es um Milliarden geht.<br>\nGefunden wurden bei der Razzia in der Privatwohnung des einflussreichen SPD-Politikers Kahrs von der konservativen Parteistr&ouml;mung Seeheimer Kreis, der auch Bundeskanzler Olaf Scholz nahesteht, unter anderem der Mietvertrag f&uuml;r ein Bankschlie&szlig;fach bei der Hamburger Sparkasse, in dem sich &uuml;ber 200.000 Euro Bargeld befanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/house-of-kahrs-der-kanzler-koennte-ueber-einen-polit-mafioso-aus-hamburg-stuerzen-li.254327\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.K.:<\/strong> Vielleicht sollte sich die SPD mehr um ihren aktuellen Kanzler k&uuml;mmern als um den ehemaligen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Energieversorgung: Habeck war stolz auf Katar-Deal: Jetzt steht er vor den Scherben seiner Gas-Reise<\/strong><br>\nRussland l&auml;sst nur noch 20 Prozent der Gasmenge durch die Pipeline Nord Stream 1 flie&szlig;en. Ausgerechnet jetzt stellt sich heraus, dass eine Alternative, um die sich der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck f&uuml;r diesen Fall gek&uuml;mmert hatte, wegf&auml;llt: Katar liefert doch kein Gas. Und jetzt?<br>\nF&uuml;r Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) war die Reise an den Persischen Golf im M&auml;rz ein enorm medienwirksamer Moment. Nach dem Treffen mit dem Emir von Katar nahm er eine Videobotschaft auf, in der offen &uuml;ber sein Unbehagen sprach: &bdquo;In der Ukraine sterben die Menschen und hier &ndash; seht ihr ja &ndash; wie die Skyline ist&ldquo;, sagte Habeck mit zugekniffenen Augen damals in die Kamera.<br>\nAm Ende habe sich der Trip aber gelohnt. &bdquo;Die gute Nachricht&ldquo;, so Habeck damals stolz, sei, dass Katar bereit sei, kurzfristig mehr Gas nach Deutschland zu liefern.<br>\nAusgerechnet jetzt, wo Russland die Gaslieferungen durch Nord Stream 1 weiter gedrosselt hat und Deutschland mehr und mehr in eine nie dagewesene Energiekrise rutscht, stellt sich heraus, dass Habecks Gas-Deal mit Katar geplatzt ist. Nachdem FOCUS online in einer Recherche bereits offenlegte, dass die Unternehmen bislang keine Vertr&auml;ge zu Gaslieferungen mit Katar abgeschlossen haben, gesteht der Wirtschaftsminister am Wochenende in der &bdquo;BILD am Sonntag&ldquo; ein: &bdquo;Die Kataris haben sich entschieden, kein gutes Angebot zu machen.&ldquo; Die Unternehmen, mit denen er damals vor Ort gewesen sei, h&auml;tten sich im Moment woanders Gas besorgt, so Habeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/energieversorgung-habeck-gesteht-kein-gas-aus-katar-was-das-nun-bedeutet_id_128771665.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Polen warnt EU-Kommission vor Zwang: &bdquo;Niemand wird unser Gas zu fassen kriegen&ldquo;<\/strong><br>\nWird die Gaskrise zum H&auml;rtetest f&uuml;r die europ&auml;ische Energiesolidarit&auml;t? Das polnische Energieministerium findet in der Zwangsdebatte scharfe Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/gaskrise-polen-warnt-eu-kommission-vor-zwang-niemand-wird-unser-gas-zu-fassen-kriegen-li.254442\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Deutschland liefert Gas nach Marokko, indes in Europa Einschnitte drohen?<\/strong><br>\n&Uuml;ber Spanien wird Marokko mit Gas beliefert. Algerien ist erz&uuml;rnt und erh&ouml;ht den Druck, begr&uuml;ndet mit &ldquo;technischen Problemen&rdquo; an der Pipeline. Ein Kommentar.<br>\nEs ist erstaunlich, wer alles Gas aus Europa erh&auml;lt, welches doch angeblich so dringlich vor allem in Deutschland gebraucht wird. Daf&uuml;r sollen sogar, gegen alle Sicherheitsbestimmungen, gef&auml;hrliche Atomkraftwerke im Streckbetrieb weiterlaufen, um Frankreich vor dem Blackout zu retten.<br>\nNicht nur Frankreich wird aus Deutschland mit Gas und viel Strom versorgt. Auch Marokko wird f&uuml;r sein untragbares Verhalten auf mehreren Ebenen nicht bestraft, sondern aus Madrid, Br&uuml;ssel und Berlin sogar noch belohnt. Offenbar wird jetzt, dass RWE wahrgemacht hat, was Algerien erz&uuml;rnt.<br>\nGas wird &uuml;ber die Pipeline Maghreb-Europa von Spanien nach Marokko geleitet. Jedoch: &Uuml;ber die R&ouml;hre sollte und k&ouml;nnte eigentlich Gas aus Algerien nach Europa flie&szlig;en, wenn sich Spanien und Marokko nicht v&ouml;lkerrechtswidrig in der Frage der Westsahara verhalten w&uuml;rden.<br>\nH&auml;tte Spanien nicht im Dauerkrieg mit Katalonien die MidCat-Pipeline beerdigt, k&ouml;nnte das algerische Gas l&auml;ngst nach Frankreich und Deutschland flie&szlig;en und den Notstand lindern.<br>\n&ldquo;Deutschland liefert Gas nach Marokko, w&auml;hrend in Europa Einschnitte drohen&rdquo;, titelte etwa die spanische Online-Zeitung Diario 16 zu dem Vorgang. Angeblich handelt es sich um Fl&uuml;ssiggas aus den USA, das in Spanien regasifiziert wird, lautet die offizielle Version.<br>\nDie Wirtschaftszeitung El Economista erkl&auml;rte zu dem Vorgang, dass dem autokratischen K&ouml;nigshaus ein &ldquo;Luxus&rdquo; gew&auml;hrt werde, &ldquo;den die europ&auml;ischen B&uuml;rger nicht genie&szlig;en k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gaskrise-Deutschland-liefert-Gas-nach-Marokko-indes-in-Europa-Einschnitte-drohen-7205996.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Ampel regiert kopflos: Wie lange geht das noch gut?<\/strong><br>\nChaos-Umlage f&uuml;r Gaskunden, Mega-Gewinne f&uuml;r Energieriesen: Die Regierungskrise der Ampel wird teuer f&uuml;r Verbraucher, meint unser Kolumnist Maurice H&ouml;fgen.<br>\nSie sieht schlecht aus, bekommt kaum noch einen klaren Gedanken formuliert und l&auml;uft orientierungslos durch die Presse &ndash; man muss sich Sorgen machen um die Ampel. Sie ist als Fortschrittskoalition gestartet und wollte f&uuml;r eine neue politische Kultur sorgen. Dieser Tage wirkt sie eher wie eine Chaoskoalition ohne Kompass. Ausbaden m&uuml;ssen es die Verbraucher. [&hellip;]<br>\nDie Umlage wird zum B&uuml;rokratiemonster. Und sie entwertet die ersten beiden Entlastungspakete. Man muss sich das vorstellen: Im September kommt die b&uuml;rokratische Energiepreispauschale aufs Konto, und einen Monat sp&auml;ter d&uuml;rfen Gaskunden das Geld mit der ebenso b&uuml;rokratischen Gasumlage gleich wieder abdr&uuml;cken. F&uuml;r das Hin und Her werden Firmen, Steuerberater und Beamte mit l&auml;stigem Papierkram aufgehalten. Wollte die Ampel nicht weniger B&uuml;rokratie, einen modernen Staatsapparat und mehr Gerechtigkeit? Die Umlage ist das komplette Gegenteil.<br>\nDabei liegt die L&ouml;sung auf der Hand: Lindner h&auml;tte die Umlage einfach aus dem Haushalt zahlen k&ouml;nnen. Noch ist Schuldenbremse ja ausgesetzt, ein paar Milliarden h&auml;tte er also lockermachen k&ouml;nnen. Konjunktiv! Stattdessen wird&rsquo;s jetzt teuer, nervig, kompliziert &ndash; und die Debatte um Entlastungen geht von vorne los. Die Ampel dreht sich im Kreis. Wann setzt der Schwindel ein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-ampel-regiert-kopflos-wie-lange-geht-das-noch-gut-li.253494\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lindners Steuerpl&auml;ne entlasten nur Spitzenverdiener<\/strong><br>\nFinanzminister Christian Lindner versucht, den geplanten Ausgleich der kalten Progression als soziale Wohltat zu verkaufen. Das ist mehr als nur durchsichtig: Profitieren werden fast ausschlie&szlig;lich die Reichen.<br>\nChristian Lindner beschwert sich angesichts von Forderungen nach einer Verl&auml;ngerung des 9-Euro-Tickets &uuml;ber eine &raquo;Gratismentalit&auml;t&laquo; und bem&auml;ngelt den &raquo;bisweilen klassenk&auml;mpferischen Ton&laquo; in der Debatte um m&ouml;gliche Steuersenkungen. Doch die Pl&auml;ne des Finanzministers zur Abschaffung der kalten Progression zeigen, dass er selbst einer der tapfersten Klassenk&auml;mpfer des Landes ist &ndash; im Dienst der Oberschicht, versteht sich.<br>\nVon kalter Progression spricht man, wenn die L&ouml;hne und Preise steigen und dadurch aufgrund der Steuerprogression h&ouml;here Steuern f&auml;llig werden. Damit geht ein realer Verlust von Kaufkraft einher. W&auml;ren weder L&ouml;hne noch Preise gestiegen, w&uuml;rden effektiv niedrigere Steuers&auml;tze gelten. Das Ph&auml;nomen geh&ouml;rte in den letzten Jahrzehnten zu den Lieblingsthemen von Wirtschaftsliberalen, da sie vor allem die Spitzenverdiener vor der schleichenden Mehrbelastung sch&uuml;tzen wollten. Es steht gerade jetzt wieder ganz oben auf der Agenda, weil Preise und L&ouml;hne zum ersten mal seit Jahren wieder stark angezogen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/lindners-steuerplane-entlasten-nur-spitzenverdiener-kalte-progression-einkommensteuer-reform-inflation\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Terrorismus: Einstweilige Hinrichtung<\/strong><br>\nDie Regierung der USA hat einen mutma&szlig;lichen Terroristen ohne Prozess heimt&uuml;ckisch ermorden lassen. Die deutsche Regierung r&auml;soniert derweil &uuml;ber die Unverbr&uuml;chlichkeit des Rechts im S&uuml;dchinesischen Meer. War was?<br>\nIn dieser Woche muss man aus gegebenem Anlass einmal wieder zur Problematik der Doppelnull schreiben, also zur unvergleichlich spannenden, musikalischen und witzigen Lizenz zum T&ouml;ten allf&auml;lliger Feinde, welche die geheimen Geheimagenten mit einstelliger Personalkennziffer im Dienst einer m&auml;chtigen Macht des Guten seit 1953 auszeichnet. In Erinnerung an entspannte Stunden bei Erfrischungen sowie an Frau Amtsr&auml;tin Moneypenny&rsquo;s (Miss &rsaquo;Petty&lsaquo; Pettaval) Sehnsucht nach was auch immer pr&auml;sentieren wir Ihnen daher zur Einleitung: F&uuml;nf Sachverhalte<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/usa-toeten-al-qaida-anfuehrer-aiman-al-sawahiri-wieso-gibt-es-keine-kritik-kolumne-a-2301d6fa-9e23-4866-977e-c3037453e9c5\">Thomas Fischer auf DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wie das Pentagon die Hollywood-Storys diktiert<\/strong><br>\nIn einem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Fernsehgest&auml;ndnis gab John Bolton, nationaler Sicherheitsberater in der vorherigen Regierung von Pr&auml;sident Donald Trump, diesen Monat gegen&uuml;ber CNN zu, dass er w&auml;hrend seiner Amtszeit an der Planung des Sturzes ausl&auml;ndischer Regierungen beteiligt war.<br>\nGegen&uuml;ber dem Moderator Jake Tapper wies Bolton den Gedanken zur&uuml;ck, dass Trump mit den Unruhen vom 6. Januar einen Putschversuch im Kapitol unternommen habe: &ldquo;Als jemand, der bei der Planung von Staatsstreichen geholfen hat, nicht hier [in Washington], sondern an anderen Orten, wei&szlig; ich, dass es eine Menge Arbeit erfordert.&rdquo;<br>\nEs war ein Eingest&auml;ndnis, dass er und andere in der Regierung das &ldquo;h&ouml;chste internationale Verbrechen&rdquo; begangen hatten, wie die N&uuml;rnberger Prozesse am Ende des Zweiten Weltkriegs einen unprovozierten Angriff auf die Souver&auml;nit&auml;t einer anderen Nation definierten. Doch Tapper behandelte diese Bemerkung als weitgehend unbedeutend.<br>\nWashington kann in aller &Ouml;ffentlichkeit tun, was anderen L&auml;ndern nur deshalb verwehrt ist, weil man ausnahmsweise davon ausgeht, dass die normalen Zw&auml;nge des V&ouml;lkerrechts und die Regeln des Krieges f&uuml;r die globale Supermacht nicht gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2022_08_06_wiedaspentagon.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>US-Drohneneins&auml;tze: Paradigmenwechsel bei den Gr&uuml;nen?<\/strong><br>\nJahrelang haben die Gr&uuml;nen US-Drohneneins&auml;tze als v&ouml;lkerrechtswidrig abgelehnt. Nun wollen sie sich offenbar nicht mehr dagegen stellen, auch wenn unbekannt ist, welche Angriffe &uuml;ber die US-Basis in Ramstein laufen.<br>\nDie Gr&uuml;nen wollen offenbar nicht mehr gegen m&ouml;gliche V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;che durch US-Drohneneins&auml;tze vorgehen. Diese Eins&auml;tze laufen auch &uuml;ber die US-Basis im deutschen Ramstein im Landkreis Kaiserslautern. Die Gr&uuml;nen hatten sie jahrelang als &ldquo;v&ouml;lkerrechtswidrig&rdquo; verurteilt. Die Bundestagsabgeordnete Merle Spellerberg, Vertreterin von B90\/Die Gr&uuml;nen im Verteidigungsausschuss, erkl&auml;rte im Interview mit dem ARD-Politikmagazin Panorama und dem Rechercheformat STRG_F (ndr\/funk) nun: &ldquo;Die Frage ist nicht, ob wir das k&ouml;nnten, sondern ob wir die Folgen, die damit einhergehen, in Kauf nehmen w&uuml;rden.&rdquo; Gemeint ist damit wohl, dass man diplomatischen Spannungen mit den USA aus dem Weg gehen m&ouml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/drohnen-bewaffnet-gruene-kritik-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hinrichtung aus der Luft: Deutschland und der US-Drohnenkrieg<\/strong><br>\nZemarai Ahmadi ahnt nichts, als er sich an diesem Morgen zu seiner Arbeit aufmacht. Es ist der 29. August 2021. Ahmadi arbeitet bei einer US-amerikanischen Hilfsorganisation in Kabul, die Lebensmittel im Land verteilt. Kurz vor Feierabend f&uuml;llt er noch einige Kanister mit Wasser auf, bevor er sich dann in seinem wei&szlig;en Toyota Corolla auf den Heimweg macht. Das US-Milit&auml;r beobachtet ihn da schon seit fast sechs Stunden mit mehreren bewaffneten Drohnen.<br>\nAm Kabuler Flughafen herrscht derweil Chaos. Tausende wollen das Land wegen der Macht&uuml;bernahme der Taliban verlassen. Wenige Tage zuvor hatte es einen Anschlag durch die Terrororganisation IS-K gegeben. 170 Menschen, darunter 13 US-Soldaten, waren gestorben.<br>\nDas US-Milit&auml;r hat an diesem Tag einen Tipp bekommen, dass der n&auml;chste Anschlag mit einer &ldquo;wei&szlig;en Limousine&rdquo; ausgef&uuml;hrt werden soll, also einem Modell wie dem, das Ahmadi f&auml;hrt. Die gef&uuml;llten Kanister machen ihn zus&auml;tzlich verd&auml;chtig.<br>\nUm 16:50 Uhr kommt er vor dem Eingangstor seines Hauses an, das nicht weit vom Flughafen entfernt ist. Seine Kinder und die seines Bruders laufen in der Einfahrt auf sein Auto zu, um ihn zu gr&uuml;&szlig;en. Sie begeistern sich f&uuml;r das Auto und setzen sich h&auml;ufig noch zu ihm hinein, wenn er im Hof einparkt. So auch an diesem Tag.<br>\nZu diesem Zeitpunkt ist das US-Milit&auml;r bereits zu dem Schluss gekommen, dass Zemarai Ahmadi der gesuchte IS-K Terrorist sein muss. Die Amerikaner gehen offenbar davon aus, dass er nun mit seinem vermeintlich mit Sprengstoff beladenen wei&szlig;en Toyota Corolla den n&auml;chsten Anschlag ver&uuml;ben wird.<br>\nUm kurz vor 17 Uhr dr&uuml;cken die US-Soldaten auf den Ausl&ouml;ser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2022\/Hinrichtung-aus-der-Luft-Deutschland-und-der-US-Drohnenkrieg,drohnenkrieg100.html\">Panorama<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bidens f&uuml;nfte Kolonne<\/strong><br>\nGr&uuml;ne gehen nicht mehr gegen Mord mit US-Drohnen und gegen Milit&auml;rbasis Ramstein vor. Dr&auml;ngen aber erneut auf &raquo;moderne schwere Waffen&laquo; f&uuml;r Ukraine [&hellip;]<br>\nProportional zur Steigerung ihrer Waffen- und Schie&szlig;liebhaberei verschwand die Kritik der Partei an den T&ouml;tungen ohne Urteil durch Kampfdrohnen, mit denen die USA seit mehr als 20 Jahren den &raquo;Krieg gegen den Terror&laquo; f&uuml;hren. Am Donnerstag machte das eine umfangreich recherchierte Dokumentation der Redaktion des ARD-Magazins &raquo;Panorama&laquo; &ouml;ffentlich (in der ARD-Mediathek abrufbar). Den Autoren waren trotz monatelanger Anfragen Interviews mit Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock und ihren beiden gr&uuml;nen Staatsministern Katja Keul und Tobias Lindner verweigert worden. Alle drei hatten sich in der Opposition besonders gegen &raquo;v&ouml;lkerrechtswidrige T&ouml;tungen&laquo; durch die USA eingesetzt. Das Ministerium teilte mit, es stehe &raquo;in st&auml;ndigem Austausch&laquo; mit den USA. Die h&auml;tten wiederholt versichert, sich in Ramstein &ndash; der globalen Schaltzentrale f&uuml;r US-Kampfdrohnen &ndash; an das V&ouml;lkerrecht zu halten. Gleichzeitig erhalte das Ausw&auml;rtige Amt von den USA allerdings keine Informationen, welche Angriffe konkret &uuml;ber die US-Milit&auml;rbasis laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432374.drohnenkrieg-bidens-f%C3%BCnfte-kolonne.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie ein Fortsetzungsroman mit Schwachstellen<\/strong><br>\nSchon wieder eine Reform des Infektionsschutzgesetzes. Thorsten Kingreen erinnert sie an einen Fortsetzungsroman. Statt zu streichen, werden immer weiter Regeln aus unterschiedlichen Pandemiephasen angeh&auml;uft &ndash; mit neuen Schwachstellen.<br>\nBereits bei Ausbruch der Pandemie war zu erahnen, dass der Umgang mit dem Virus ein spannendes kultur- und politikwissenschaftliches Forschungsfeld werden w&uuml;rde. Man k&ouml;nnte ergr&uuml;nden, welche Faktoren dazu beitragen, dass auf der einen Seite China meint, seine B&uuml;rger beim ersten kleinen Ausbruch einsperren zu m&uuml;ssen (und damit nebenbei auch noch die Weltwirtschaft beeintr&auml;chtigt), w&auml;hrend auf der anderen Seite viele europ&auml;ische Staaten alle Beschr&auml;nkungen beendet haben, obwohl das Virus ja nicht weg ist. Auch Deutschland leistet sich gerade eine kulturell erkl&auml;rungsbed&uuml;rftige Sonderrolle. K&uuml;rzlich fuhr meine Tochter mit dem Zug von Bern nach Maastricht. Kulturell f&uuml;r uns vielleicht etwas ungewohnt: In der Schweiz steigt man ohne Maske in p&uuml;nktliche Z&uuml;ge. Es h&auml;tte ihre erste Reise ohne Maske seit &uuml;ber zwei Jahren werden k&ouml;nnen, wenn meine Tochter in Basel umgestiegen und &uuml;ber Paris und L&uuml;ttich nach Maastricht gereist w&auml;re. Ist sie aber nicht. So wurde die Maske hinter Basel angelegt und, nach den in Deutschland &uuml;blichen &ldquo;St&ouml;rungen im Betriebsablauf&rdquo;, hinter Aachen wieder abgelegt. Das Virus kennt schlie&szlig;lich Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/corona-regeln-ifsg-covid-maskenpflicht-infektionsschutz-lockdown-schulen\/\">Thorsten Kingreen auf LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Keine bedrohliche Situation&ldquo;: D&auml;nische Epidemiologin kritisiert deutsche Corona-Strategie<\/strong><br>\nDeutschland hat neue Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Herbst beschlossen. Eine Expertin aus dem Nachbarland zeigt im Video auf, welchen Umgang mit dem Virus sie f&uuml;r besser h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/tv\/ratgeber\/gesundheit\/id_92380320\/daenische-epidemiologin-kritisiert-deutsche-corona-strategie.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lungenarzt Voshaar: Kein Grund f&uuml;r eine Alarmstimmung<\/strong><br>\nMit Blick auf den Herbst rechnet der Lungenarzt Thomas Voshaar nicht damit, dass es wieder schwere Covid-F&auml;lle geben wird. Insofern seien viele der politischen Vorschl&auml;ge &bdquo;&uuml;berzogen&ldquo;. Im Sinne einer &bdquo;nat&uuml;rlichen Immunit&auml;t&ldquo; sollte man Infektionen zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-und-die-krankenhaeuser-interview-mit-thomas-voshaar-lungenklinik-moers-dlf-3ff9a7b8-100.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Journalismus, wie er Claudia Roth gef&auml;llt: Warum Correctiv und die &laquo;Neuen Deutschen Medienmacher:innen&raquo; kein Steuergeld verdienen<\/strong><br>\nDeutschlands gr&uuml;ne Kulturstaatsministerin verteilt Millionen Euro an &laquo;Projekte zur strukturellen St&auml;rkung des Journalismus&raquo;. Von den Auserkorenen ist bisher niemand durch kritische Distanz zu ihrer Partei aufgefallen. [&hellip;]<br>\nBei n&auml;herer Betrachtung werfen die Steuermillionen, die an zehn unterschiedliche &laquo;Projekte&raquo; gehen, allerdings Fragen auf. Einmal grunds&auml;tzlich: Kann Journalismus, der Geld von der Regierung erh&auml;lt, unabh&auml;ngig sein? Einmal konkret: Dient das, was die Empf&auml;nger tun, tats&auml;chlich der &laquo;strukturellen St&auml;rkung des Journalismus&raquo;, wie es die Regierung formuliert?<br>\nDie erste Frage ist rasch beantwortet. Wirklich unabh&auml;ngig ist naturgem&auml;ss nur, wer finanziell auf eigenen F&uuml;ssen steht; in dieser Hinsicht unterscheidet sich das Leben einer Redaktion nicht vom Leben an sich. Wer mit seiner Berichterstattung eine ausreichende Zahl von Menschen davon &uuml;berzeugt, zu zahlenden Kunden zu werden, kann von sich behaupten, unabh&auml;ngigen Journalismus zu betreiben. Und wer als Journalist Geld von der Regierung braucht, ist von ihr abh&auml;ngig &ndash; egal, wie sehr er diesen Zustand rhetorisch zu vernebeln versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/claudia-roth-steuergeld-fuer-journalisten-die-auf-linie-sind-ld.1697102\">NZZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kritik an staatlicher Journalismus-Finanzierung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung f&ouml;rdert zehn journalistische Projekte mit insgesamt 2,3 Millionen Euro. Sie sollen laut Pressemitteilung die Rechte von Journalistinnen und Journalisten oder die Vielfalt in der journalistischen Landschaft st&auml;rken, zeigen die Bedeutung des Qualit&auml;tsjournalismus f&uuml;r den gesamtgesellschaftlichen Diskurs auf oder unterst&uuml;tzen Medienschaffende im Exil. Staatsministerin Claudia Roth (Gr&uuml;ne) verwies auf den unabh&auml;ngigen Journalismus als Pfeiler und St&uuml;tze der Demokratie, der zunehmend in Gefahr sei. Insgesamt habe es 31 Antr&auml;ge gegeben. &bdquo;Wegen des hohen Bedarfs habe ich die urspr&uuml;nglich zur Verf&uuml;gung stehenden Haushaltsmittel kurzfristig erh&ouml;ht, um noch st&auml;rker unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen&ldquo;, sagte Roth.<br>\nDer Medienwissenschaftler Michael Meyen kritisiert die F&ouml;rderung. Der Professor f&uuml;r Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t in M&uuml;nchen sagte dem Internet-Radiosender Kontrafunk: &bdquo;Die Bundesregierung &uuml;berschreitet damit letztlich die Grenze der Staatsferne oder Staatsfreiheit, die wir im Rundfunk- und Pressebereich festgeschrieben haben.&ldquo; Seiner Auffassung nach liegt das Vorgehen auf einer Linie mit einem Gutachten, das die Bundestagsfraktion von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben hatte. Bei dem Gutachten sei es darum gegangen, wie Staatsgeld an Medien verteilt werden k&ouml;nne ohne sich dem Vorwurf der Grenz&uuml;berschreitung auszusetzen, fasst Meyen zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/kurzmeldung\/kritik-an-staatlicher-journalismus-finanzierung\/\">Hintergrund<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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