{"id":8689,"date":"2011-03-16T09:04:35","date_gmt":"2011-03-16T08:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8689"},"modified":"2011-03-16T09:04:35","modified_gmt":"2011-03-16T08:04:35","slug":"hinweise-des-tages-1323","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8689","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atompolitik; Japan; EU-Stabilit&auml;tspakt wird sch&auml;rfer; Die Banken sind die Achillesferse der Wirtschaft; Fette Katzen; Rente steigt zum 1. Juli um ein Prozent; Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor Kostenfallen; Swift-Abkommen; Kleinaktion&auml;rsverband SdK beklagt mangelnden Anlegerschutz; Kritik an Bericht zur &bdquo;Gorch Fock&ldquo;; NRW-Haushalt gekippt; Industrie mag Bachelor nicht; Drau&szlig;en bleiben; Milliardenkonzern gegen freien Journalisten; USA kritisieren israelische Siedlungspl&auml;ne im Westjordanland; Verzweiflung der Aufst&auml;ndischen in Libyen w&auml;chst; 3sat Vis a vis: St&eacute;phane Hessel; Georg Schramm &ndash; 67. Montagsdemo gegen Stuttgart 21; zu guter Letzt: Wir handeln! (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Atompolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Japan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">EU-Stabilit&auml;tspakt wird sch&auml;rfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Die Banken sind die Achillesferse der Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Fette Katzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Rente steigt zum 1. Juli um ein Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor Kostenfallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Swift-Abkommen &ndash; US-Fahnder greifen unkontrolliert Bankdaten ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Kleinaktion&auml;rsverband SdK beklagt mangelnden Anlegerschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Kritik an Bericht zur &bdquo;Gorch Fock&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">NRW-Haushalt gekippt &ndash; Macht und &Uuml;bermacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Industrie mag Bachelor nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Drau&szlig;en bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Milliardenkonzern gegen freien Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">USA kritisieren israelische Siedlungspl&auml;ne im Westjordanland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Verzweiflung der Aufst&auml;ndischen in Libyen w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">3sat Vis a vis: St&eacute;phane Hessel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Georg Schramm &ndash; 67. Montagsdemo gegen Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">zu guter Letzt: Wir handeln!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=8689&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Atompolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Neuem Atomkurs fehlt die Rechtsgrundlage<\/strong><br>\nAngela Merkel vollzieht in der Energiepolitik eine Kehrtwende. Altmeiler sollen rasch abgeschaltet werden, die Laufzeitverl&auml;ngerung wird f&uuml;r drei Monate ausgesetzt. Doch Juristen sind skeptisch: Ohne neues Atomgesetz haben die Ank&uuml;ndigungen keine Rechtsgrundlage &ndash; selbst das Moratorium nicht. [&hellip;]<br>\nEine R&uuml;cknahme der Laufzeitverl&auml;ngerung, das Abschalten von Altmeilern und auch das Moratorium sind rechtlich heikle Handlungen. In einigen Monaten, wenn die Katastrophe in Japan nicht mehr die Schlagzeilen bestimmen wird, k&ouml;nnten die Konzerne gegen solche Ma&szlig;nahmen klagen.<br>\nSchon das Moratorium f&uuml;r die Laufzeitverl&auml;ngerung ist problematisch. &ldquo;Wir haben ein bestehendes Gesetz, das so etwas nicht vorsieht&rdquo;, sagt Gerd Roller, Atomrechtler an der Fachhochschule Bingen. &ldquo;Das Moratorium hat rechtlich keine Relevanz.&rdquo; Um es durchzusetzen, m&uuml;sste zwingend das Gesetz ge&auml;ndert werden. &ldquo;Ansonsten ist das Augenwischerei.&rdquo; Die Betreiber k&ouml;nnten das Moratorium nat&uuml;rlich von sich aus einhalten. &ldquo;Aber verbindlich ist das keineswegs.&rdquo;<br>\nIm Falle der Altmeiler, die nun vorerst abgeschaltet werden, ist die Frage besonders relevant. &ldquo;Die Betriebserlaubnis der Kraftwerke wurde verl&auml;ngert, jetzt wird sie den Betreibern wieder entzogen&rdquo;, sagt Joachim Wieland, Atomrechtsexperte von der Hochschule Speyer. &ldquo;Das ist ein Eingriff in das Eigentumsgrundrecht nach Artikel 14 des Grundgesetzes.&rdquo;<br>\nDas Abschalten bedeutet f&uuml;r die Betreiber Verluste &ndash; zumindest zeitweilig. Ob die Kraftwerke nach dem Moratorium wieder ans Netz d&uuml;rfen, hat Merkel offengelassen. Dennoch rechnet Wieland nicht damit, dass die Konzerne das Moratorium rechtlich angreifen werden. &ldquo;Ich kann mir das angesichts der Lage in Japan einfach nicht vorstellen.&rdquo; Auch die angek&uuml;ndigte Blitzabschaltung der sieben Altmeiler hat keine rechtliche Grundlage. Die Regierung beruft sich dabei auf Paragraf 19, Absatz 3 des Atomgesetzes: den sogenannten atomaren Sonderfall. Der ist allerdings nur durchsetzbar, wenn die Gegenseite nicht dagegen vorgeht. &ldquo;Das ist eine Nebelkerze&rdquo;, sagt Roller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,750871,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Es gibt kein Moratorium der Laufzeitverl&auml;ngerung<\/strong><br>\nGestern hatte die Bundeskanzlerin eine Moratorium f&uuml;r die Laufzeitverl&auml;ngerung angek&uuml;ndigt: Heute sieht der Plan schon wieder anders aus: Jetzt will die Bundesregierung sieben &auml;ltere Atomkraftwerke f&uuml;r eine Sicherheitspr&uuml;fung tempor&auml;r abschalten &ndash; ausdr&uuml;cklich auf Basis des geltenden Atomgesetzes (&sect;19 Abs. 3.3). Das hei&szlig;t im Klartext: die Laufzeitverl&auml;ngerung bleibt in Kraft. Und da die Laufzeiten nach Reststrom-Mengen berechnet werden, k&ouml;nnten die Energiekonzerne die Zeit der tempor&auml;ren Abschaltung einfach hinten dran h&auml;ngen. Es sei denn, es gibt nach der Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung neue Gesetzes&auml;nderungen, die vom Deutschen Bundestag rechtsverbindlich beschlossen werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/03\/es-gibt-kein-moratorium-der-laufzeitverlangerung\/\">Lobbycontrol<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Atomlobby sieht schwarz-gelb<\/strong><br>\nDie Macht der Energiekonzerne schwindet. Angesichts der geplanten Abschaltung von alten Atomkraftwerken bangen die Manager um ihre Gewinnbringer. In der Branche macht sich Ern&uuml;chterung breit &ndash; den Unternehmen droht sogar eine unangenehmere Zeit als unter Rot-Gr&uuml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,druck-750947,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung GG:<\/strong> Der SPIEGEL stilisiert die Flucht nach vorne, die eine getriebene Regierung mit t&auml;glich neuen Volten auff&uuml;hrt, zu Heldentaten reuiger S&uuml;nder, die sogar der Atomlobby das F&uuml;rchten lehren: &ldquo;Es droht unangenehmer zu werden als unter Rot-Gr&uuml;n.&rdquo; Und man h&ouml;re und staune, so neu ist die harte Haltung gar nicht: &ldquo;Zuletzt hatten die Energieversorger mit der Bundesregierung eine Verl&auml;ngerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken um durchschnittlich zw&ouml;lf Jahre ausgehandelt. Anders als von der Opposition beklagt, handelte es sich jedoch keinesfalls um einen Kniefall von Schwarz-Gelb vor den Konzernbossen.&rdquo; Wahlkampfhilfe &uuml;belster Art.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Starkbeben-Risiko gef&auml;hrdet deutsche AKW<\/strong><br>\nAuch in Deutschland kann die Erde heftig wackeln. Laut offiziellen Angaben halten die Atomkraftwerke selbst starken Ersch&uuml;tterungen stand &ndash; aber stimmt das wirklich? Bislang ignorierte Studien werfen erhebliche Zweifel an der Bebensicherheit auf.<br>\nTod, Zerst&ouml;rung, Nachbeben, Strahlengefahr &ndash; die Katastrophe in Japan wird min&uuml;tlich schlimmer. Mitteleurop&auml;er kennen Erdbebendesaster vor allem aus den Medien. Deutschland scheint weit weg zu sein, Atomlobbyisten behaupten, die deutschen AKW seien sicher. Stimmt das? [&hellip;]<br>\nGeoforscher &auml;u&szlig;ern ihre Bedenken &uuml;ber m&ouml;gliche Risiken meist nur hinter vorgehaltener Hand &ndash; aus Sorge, als Katastrophenprediger verunglimpft zu werden. [&hellip;] Doch das Umweltbundesamt (UBA) scheint skeptisch, wie Studien aus dem Jahr 2007 zeigen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. Bei Baustandards von Industrieanlagen werde Naturgefahren &ldquo;oft wenig Aufmerksamkeit geschenkt&rdquo;, hei&szlig;t es darin. Ob damit auch AKW gemeint sind, bleibt zwar offen, denn die Bedenken gelten allgemein. Doch auch eine weitere UBA-Studie von 2007 findet deutliche Worte: Betreiber von Industrieanlagen widmeten ihre Aufmerksamkeit eher &ldquo;technischen Risiken als der Erdbebengefahr, obgleich die Naturrisiken bestehen bleiben&rdquo;, wird dort kritisiert. Seismologen l&auml;stern hinter vorgehaltener Hand noch deutlicher: Manche Bauingenieure h&auml;tten von der Erdbeben-Baunorm noch nie geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/0,1518,751000,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Der AKW-Gef&auml;hrdungsatlas der Deutschen Umweltstiftung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutscheumweltstiftung.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=116&amp;Itemid=211\">Deutsche Umweltstiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber Pannen spricht man nicht<\/strong><br>\nManchmal r&auml;chen sich S&uuml;nden der Vergangenheit zum denkbar ung&uuml;nstigsten Zeitpunkt. Eigentlich geriert sich Tanja G&ouml;nner (CDU) in diesen Tagen als eine Politikerin, die die Lehren der Atomkatastrophe in Japan verstanden hat. Im Gro&szlig;en wie im Kleinen reagiert die baden-w&uuml;rttembergische Umweltministerin auf die Ereignisse in Fukushima: das Kernkraftwerk Neckarwestheim 1 wird wohl abgefahren, eine Expertenkommission soll alle Meiler im S&uuml;dwesten untersuchen, das Ministerium richtet ein Telefon f&uuml;r besorgte B&uuml;rger ein.<br>\nDoch just in den Tagen hektischen Krisenmanagements sieht sich G&ouml;nner mit einem Verdacht konfrontiert, der so gar nicht zu ihrer Selbstinszenierung passt. Es geht um die Frage, ob die oberste Atomaufseherin im Land zusammen mit dem Energiekonzern EnBW Vorf&auml;lle in einem Kernkraftwerk verheimlicht hat, von denen die &Ouml;ffentlichkeit l&auml;ngst h&auml;tte erfahren m&uuml;ssen. Ans Licht kamen sie erst durch einen unbekannten Insider, der die Opposition in Berlin alarmierte. Inzwischen besch&auml;ftigen die Pannen die Atomaufsicht in Bund und Land, Bundesumweltminister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) fordert von seiner Stuttgarter Parteifreundin umfassende Aufkl&auml;rung. Zumindest in einem Punkt r&auml;umt diese bereits m&ouml;gliche Vers&auml;umnisse ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.atomkraftwerke-im-land-ueber-pannen-spricht-man-nicht.57acf2a5-e0d3-49a8-b383-9b4a186207a1.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Kesselflicker vom Kernkraftwerk<\/strong><br>\nSeit jeher wird beteuert, deutsche Atomkraftwerke seien sicher. Das ist und war falsch &ndash; auch schon vor der Katastrophe in Japan, wie zahlreiche St&ouml;rf&auml;lle zeigen. [&hellip;]<br>\nInsgesamt gab es bei den alten Atomkraftwerken in Deutschland in den vergangenen drei Jahren mehr als doppelt so viel gemeldete St&ouml;rf&auml;lle wie bei den Meilern neueren Baujahrs. Das ergibt eine Auswertung der offiziellen St&ouml;rfall-Statistik durch die &ldquo;&Auml;rzte gegen den Atomkrieg&rdquo; (IPPNW). Demnach wurden aus den &ldquo;Uralt-Druckwasserreaktoren&rdquo; Biblis A, Biblis B, Unterweser bei Nordenham und Neckarwestheim 1 zwischen 2007 und 2009 insgesamt 35-mal Risse, Befunde oder Leckagen gemeldet, wie die Organisation am Freitag in Berlin mitteilte. Bei den neueren Anlagen seien im gleichen Zeitraum &ldquo;nur&rdquo; 15 Meldungen eingegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/schwerpunkt-anti-akw\/artikel\/1\/die-kesselflicker-vom-kernkraftwerk\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Die verschwiegenen St&ouml;rf&auml;lle von Philippsburg<\/strong><br>\nIm Kernkraftwerk Philippsburg bei Karlsruhe hat es offenbar zahlreiche Probleme gegeben. Die &Ouml;ffentlichkeit wurde nicht informiert. Ein Insider berichtete nun der FR von den Fehlern.<br>\nOhne das anonyme Schreiben eines Kraftwerk-Mitarbeiters h&auml;tte die &Ouml;ffentlichkeit nie erfahren, was am 17. Juni 2010 im Reaktor Philippsburg bei Karlsruhe geschah. In der Liste der meldepflichtigen Ereignisse findet sich dar&uuml;ber kein Wort &ndash; obwohl beinahe die K&uuml;hlung versagt h&auml;tte, wenn die Mitteilungen des Insiders stimmen, die der Frankfurter Rundschau vorliegen.<br>\nDie Aufzeichnungen sind detailliert: Genannt werden die Anlagenkennzeichen, die Leitungen und Armaturen identifizierbar machen. Zudem fertigte der Insider minutengenaue Ablaufschilderungen an. Demnach verkeilte sich an jenem Tag um 14.20 Uhr ein Abdichtstopfen; gro&szlig;e Mengen an Wasser flossen aus dem Brennelementebecken.<br>\nEine Stunde lang konnte die Leckage demnach nicht gestoppt werden. 270.000 Liter Reaktorwasser flossen in ein Sammelbecken f&uuml;r Notf&auml;lle. Weitere 10.000 Liter seien &uuml;ber offene Entw&auml;sserungsleitungen abgeflossen, teilt der Insider mit. Damit sei die H&auml;lfte der K&uuml;hlung au&szlig;er Betrieb gewesen: &bdquo;Bei einem weiteren F&uuml;llstandsabfall um sechs Zentimeter w&auml;re die komplette K&uuml;hlung f&uuml;r das Brennelementebecken nicht mehr verf&uuml;gbar gewesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/die-verschwiegenen-stoerfaelle-von-philippsburg\/-\/1472596\/8223644\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Japan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zur&uuml;ck in die Rezession<\/strong><br>\nJapans Wirtschaft kann sich nur dann bald erholen, wenn es keinen GAU gibt. Die japanische Niederlassung der Schweizer Gro&szlig;bank Credit Suisse setzt die Kosten f&uuml;r den Wiederaufbau bei 170 bis 180 Milliarden Dollar an. Und das Land hat bereits jetzt Rekordschulden. [&hellip;]<br>\nDas Erdbeben und die Flutwelle k&ouml;nnten Japans Wirtschaft wieder in eine Rezession st&uuml;rzen. Noch gehen die &Ouml;konomen in ihren Prognosen davon aus, dass eine Atom-Katastrophe verhindert werden kann. Aber auch dann w&auml;ren die zu erwartenden Kosten gigantisch. Sollte es jedoch zu einem GAU kommen, seien die wirtschaftlichen Sch&auml;den nicht mehr abzusch&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zurueck-in-die-rezession\/-\/1472780\/8197482\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Blo&szlig; keine schlechten Nachrichten<\/strong><br>\nDer japanische Atomkonzern &bdquo;Tepco&ldquo; ist bekannt f&uuml;r Vertuschung und Verniedlichung ernstzunehmender Gefahren rund um seine 17 Reaktoren. Damit ist die Firma nicht alleine: Viele Japaner scheuen sich so sehr vor dem &Uuml;berbringen schlechter Nachrichten, dass sie diese einfach verschweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512\/Doc~EEFE6C719A302450691DD94C58F82B3CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Stabilit&auml;tspakt wird sch&auml;rfer<\/strong><br>\nDie EU-Finanzminister haben die neue europ&auml;ische Aufsicht &uuml;ber die Finanz- und Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten im wesentlichen gebilligt. Damit sind schnellere und sch&auml;rfere Sanktionen gegen Haushaltss&uuml;nder m&ouml;glich. [&hellip;]<br>\nK&uuml;nftig sollen nicht nur Staatsdefizite, sondern auch eine zu hohe Staatsschuld geahndet werden. Alle Staaten mit einem zu hohen<br>\nSchuldenstand &ndash; mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) &ndash; sollen die Differenz zwischen dem tats&auml;chlichen Schuldenstand und dem Referenzwert um ein Zwanzigstel im Jahr senken. Ein Land mit einer Staatsschuld von 80 Prozent des BIP &ndash; also mit 20 Prozentpunkten Differenz &ndash; wird demnach zu einer Verringerung um einen Punkt verpflichtet.<br>\nGeplant sind zudem &bdquo;Ungleichgewichtsverfahren&ldquo;, mit denen es m&ouml;glich werden soll, hohe Leistungsbilanzdefizite einzelner L&auml;nder zu senken oder gar zu bestrafen. Die Europ&auml;ische Kommission soll mithilfe mehrerer Indikatoren &bdquo;Ungleichgewichte&ldquo; aufsp&uuml;ren, und sie kann ein Verfahren einleiten, wenn sie diese f&uuml;r &uuml;berm&auml;&szlig;ig h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF\/Doc~E1649549E810D4170B7CB1BEC3EC925F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der v&ouml;llige Irrsinn. Ich kann mir nicht vorstellen, da&szlig; alle oder nur ausreichend viele Euro-Staaten einer so radikalen Schuldenbremse zustimmen. Falls doch, ist es ausgeschlossen, da&szlig; diese Politik tats&auml;chlich realisiert wird; und wenn doch, dann nur unter schlimmsten volkswirtschaftlichen Folgen.<br>\nAber der absolute Wahnsinn, wenn denn die FAZ hier die Regelung korrekt wiedergibt, sind die asymmetrischen &ldquo;Ungleichgewichtsverfahren&rdquo; nur f&uuml;r L&auml;nder mit Leistungsbilanzdefiziten. Wenn Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse, insbesondere die exzessiven deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse, nicht sanktioniert werden, dann kann diese Politik doch nur die EU endg&uuml;ltig ruinieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Banken sind die Achillesferse der Wirtschaft<\/strong><br>\nSiegfried Jaschinski braucht kein Blatt mehr vor den Mund zu nehmen. Jahrelang geh&ouml;rte es zu seinem Job als Chef der Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg und Pr&auml;sident des Verbands &ouml;ffentlicher Banken, die Branche und besonders die Landesbanken zu verteidigen. Vor knapp zwei Jahren wurde er nach Milliardenverlusten aus dem Amt gedr&auml;ngt. Der 56-j&auml;hrige Althistoriker hat inzwischen bei der kleinen Frankfurter Bank MainFirst angeheuert &ndash; und ein Buch geschrieben, das Mittwoch in die Buchl&auml;den kommt. Darin kritisiert er das Bankensystem als &bdquo;Achillesferse der Wirtschaft&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article12833071\/Die-Banken-sind-die-Achillesferse-der-Wirtschaft.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein interessantes Interview mit einem Saulus, der vorgibt, zum Paulus mutiert zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fette Katzen<\/strong><br>\nNeun Millionen Euro Jahressal&auml;r sind ein ordentliches S&uuml;mmchen. Soviel verdienten die drei bestbezahlten Vorstandschefs im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr. Zum Vergleich: F&uuml;r diese Summe muss ein Durchschnittsverdiener knapp 300 Jahre arbeiten. F&uuml;r diese Summe muss Kanzlerin Angela Merkel etwa 40 Jahre an der Macht bleiben. Leistet die CDU-Politikerin zwischen Euro-Krise und Super-GAU nur 2,5 Prozent dessen, was der VW-Chef so wegschafft? [&hellip;]<br>\nSeit der Krise und dem Versagen aller sch&ouml;nen Theorien, die auf den freien Markt und eine gr&ouml;&szlig;ere Ungleichheit als wachstumsf&ouml;rdernd setzten, ist ein Paradigmenwechsel in Gang gekommen. Da wird das Brutto-Inlandsprodukt als Ma&szlig;stab f&uuml;r gesellschaftlichen Wohlstand in Frage gestellt, da wird der Gl&uuml;cksforschung gehuldigt. Diese kommt zu dem Schluss: Je weniger ungleich die Einkommensverteilung einer Gesellschaft, desto zufriedener die Menschen. Und auch andere Studien belegen, dass die sozialen Probleme zunehmen, wenn die Umgleichheit w&auml;chst. Dabei kommt es stets auf die Relation zwischen Arm und Reich an, nicht auf das absolute Niveau. Ist es m&ouml;glich, dass sich Deutschlands fetteste Katzen mit solchen Fragen auseinandersetzen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/fette-katzen\/-\/1472780\/8223486\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man k&ouml;nnte sich die ganze Diskussion eigentlich sparen, wenn man nur eine echte Reichensteuer einf&uuml;hren w&uuml;rde, bei der Einkommensmillion&auml;re de facto zur Kasse gebeten werden. So w&uuml;rde man das Geld wieder &bdquo;zur&uuml;ckumverteilen&ldquo; und die Gesellschaft k&ouml;nnte sich sogar ehrlich &uuml;ber die Top-Einkommen der Top-Manager freuen. Aber der Gedanke an hohe Steuers&auml;tze gilt im modernen Deutschland ja bereits als &bdquo;kryptokommunistisch&ldquo; und ist daher verp&ouml;nt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rente steigt zum 1. Juli um ein Prozent<\/strong><br>\nSozialministerin von der Leyen spricht von einem &ldquo;sp&uuml;rbaren Plus&rdquo; bei der Rente. Doch die Bez&uuml;ge steigen deutlich geringer als die L&ouml;hne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article12829860\/Rente-steigt-zum-1-Juli-um-ein-Prozent.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Von einer Erh&ouml;hung kann keine Rede sein; bei 2,5% Inflation sind das 1,5% Senkung der realen Renten.Gestern war noch zu lesen, da&szlig; die Regierung die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,750547,00.html\">Rentenbeitr&auml;ge senken will<\/a>.<\/em><br>\n<em>Was soll das???<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor Kostenfallen<\/strong><br>\nManche privaten Krankenkassen werben mit besonders g&uuml;nstigen Tarifen. Doch die Stiftung Warentest warnt: Bei vielen Leistungen m&uuml;ssen die Patienten am Ende kr&auml;ftig draufzahlen.<br>\nDie Angebote klingen verlockend, doch oft folgt eine b&ouml;se &Uuml;berraschung: Die Stiftung Warentest warnt vor Leistungsl&uuml;cken bei besonders g&uuml;nstigen Tarifen privater Krankenversicherer. Wer nur auf den Beitrag achte, laufe Gefahr, im Ernstfall kr&auml;ftig draufzuzahlen, schreiben die Verbrauchersch&uuml;tzer in der April-Ausgabe der Zeitschrift &rdquo; Finanztest&rdquo;. [&hellip;] Bei den Privatversicherern gibt es laut Stiftung Warentest g&uuml;nstige Tarife bereits f&uuml;r hundert Euro im Monat oder sogar weniger. Alle Leistungen, die die Versicherung nicht &uuml;bernimmt, muss der Patient aber aus eigener Tasche bezahlen, warnen die Experten. Leistungen im Krankheitsfall nachzuversichern sei nicht m&ouml;glich. Auch einen hohen Selbstbehalt k&ouml;nnen Versicherte sp&auml;ter in der Regel nicht mehr senken, wenn sie erkrankt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,751117,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Swift-Abkommen &ndash; US-Fahnder greifen unkontrolliert Bankdaten ab<\/strong><br>\nMit deutlichen Worten kritisieren EU-Kontrolleure die Weitergabe von Bankdaten an amerikanische Terror-Ermittler: Eigentlich soll Europol jede Anfrage der US-Kollegen genau pr&uuml;fen, tats&auml;chlich stimmen sie auch sehr vagen Anfragen zu. Datensch&uuml;tzer sind schockiert.<br>\nEs ist ein hartes Urteil der Aufpasser: &ldquo;Gro&szlig;e Bedenken hinsichtlich der Einhaltung von Datenschutz-Prinzipien&rdquo; hat die gemeinsamen Kontrollinstanz von Europol (GKI) nach einer &Uuml;berpr&uuml;fung der Weitergabe von Daten europ&auml;ischer Bankkunden an US-Terrorfahnder. In dem &ouml;ffentlichen Bericht des Gremiums hei&szlig;t es, einige Datenschutz-Grunds&auml;tze seinen bei Europol &ldquo;nicht erf&uuml;llt&rdquo; worden. Hintergrund des Berichts ist das sogenannte Swift-Abkommen. Dieser Vertrag &uuml;ber die Weitergabe von Daten europ&auml;ischer Bankkunden an US-Ermittler trat 2010 in Kraft, nachdem das Europaparlament den Widerstand aufgeben hatte. Der Vertrag sieht vor, dass Daten zu Banktransaktionen nach Freigabe durch Europol und einen EU-Kontrolleur an die USA gegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/0,1518,749926,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kleinaktion&auml;rsverband SdK beklagt mangelnden Anlegerschutz<\/strong><br>\nDie Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) beklagt einen unzureichenden Schutz der Interessen von Kleinaktion&auml;ren.<br>\nIn seinem j&auml;hrlichen &ldquo;Schwarzbuch B&ouml;rse&rdquo; sieht der Verband seine Klientel vom Gesetzgeber vernachl&auml;ssigt. 40 F&auml;lle von &ldquo;krasser Anlegersch&auml;digung&rdquo; will die SdK im vergangenen Jahr in Deutschland ausgemacht haben. &ldquo;Eigenm&auml;chtige Gro&szlig;aktion&auml;re und verfeindete Familienst&auml;mme schalten und walten, wie sie wollen&rdquo;, kritisierte die Vereinigung am Montag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/marketsNews\/idDEBEE72D0K920110314\">Reuters<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kritik an Bericht zur &bdquo;Gorch Fock&ldquo;<\/strong><br>\nIm Amt des Wehrbeauftragten wird der Bericht zu den Vorg&auml;ngen auf der Gorch Fock kritisiert. Das geht aus einem Vermerk hervor, der der F.A.Z. vorliegt. Die Untersuchungskommission lasse eine &bdquo;kritische Auseinandersetzung&ldquo; mit der Situation der Offiziersanw&auml;rter vermissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~EE9D0D7A2001D4BFE826DF88D77923DEF~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nachdem die Reaktion auf den Bericht zun&auml;chst <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:bundeswehr-ermittler-sprechen-gorch-fock-kapitaen-frei\/60024954.html\">&uuml;berwiegend positiv ausfiel<\/a>, mehren sich jetzt die Einw&auml;nde. Allerdings ist die Ausgangssituation der Untersuchung bereits mit einem Dilemma behaftet: Die Marine untersucht die Marine. Die Formulierung, dass die best&auml;tigten Vorw&uuml;rfe nicht die Qualit&auml;t bes&auml;&szlig;en, die ihnen beigemessen wird, wirft die Frage auf, ob eine an ihrem guten Ruf interessierte Partei, die Marine, die Qualit&auml;t bestimmter Vorf&auml;lle in der Marine sachgerecht beurteilen kann. Der SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold spricht von &bdquo;Verfehlungen auf dem Schiff, die sich &uuml;ber viele Jahre eingeschlichen haben.&rdquo; Die Missst&auml;nde aber w&uuml;rden von der Marine in ihrer Bewertung nicht anerkannt. Aus dem Report spreche der &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,750920,00.html\">alte Geist, die Dinge wegzulavieren &hellip; doch die Marine muss den Fall aufarbeiten<\/a>.&rdquo;<\/em><br>\n<em>&Auml;hnlich das Amt des Wehrbeauftragten in obigem Artikel:&bdquo;Eine kritische Auseinandersetzung, wie mit dem Offiziernachwuchs der Marine umgegangen wurde, w&auml;re w&uuml;nschenswert gewesen.&ldquo;<br>\nWeiterhin stellt sich die Frage, inwiefern die befragten Kadetten bzw. Offiziersanw&auml;rter, die bei der Marine Karriere machen wollen, bereit waren, gegen&uuml;ber einer hochrangigen Untersuchungskommission Offiziere und Unteroffiziere der Stammmannschaft anzuklagen? Wenn dann der Bericht dennoch zu dem Schluss kommt, dass es zu Fehlentwicklungen im Verh&auml;ltnis zwischen Stammmannschaft und Offiziersanw&auml;rter gekommen sei, hei&szlig;t das doch, dass trotz widriger Untersuchungsbedingungen hier Probleme einger&auml;umt werden mussten. Der Bericht selbst spricht von einer Ausbildung &ldquo;inoffizieller Strukturen&ldquo; zwischen Stammmannschaft und Offiziersanw&auml;rtern. Darunter kann man sich vieles und nichts vorstellen. Diese Probleme wurden im ersten Schreiben des Wehrbeauftragten, Hellmut K&ouml;nigshaus, deutlicher benannt. Auch der aktuelle Vermerk nimmt darauf wieder Bezug. &ndash; Die Kommission fl&uuml;chtet sich in allgemeine Formulierungen und bemerkt nicht einmal die Widerspr&uuml;chlichkeit des Berichts. Widerspr&uuml;chlich auch, wenn im Bericht einerseits die fehlende Pr&auml;senz der Offiziere einger&auml;umt wird, aber andererseits die mangelnde Dienstaufsicht als Eindruck der Kadetten relativiert wird. Wie soll man sich das vorstellen? Die Kadetten sehen keine Offiziere, diese verfolgen aber von einem unsichtbaren Punkt das Geschehen unter und &uuml;ber Deck. Seltsam auch die Beschreibung der Abl&ouml;sungsantr&auml;ge. Zwei Antr&auml;ge seien fehlerhaft formuliert worden, da sie auf die Weigerung zum Aufentern Bezug nehmen, das aber zu diesem Zeitpunkt freiwillig war. Hier best&auml;tigt der Bericht indirekt die Zweifel des Amts des Wehrbeauftragten daran, dass kein unzul&auml;ssiger Druck auf die Offizieranw&auml;rter auf dem Segelschulschiff ausge&uuml;bt worden sei, in die Takelage zu klettern. Dem Schreiber der Abl&ouml;sungsantr&auml;ge war die Freiwilligkeit des Aufenterns nicht bekannt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NRW-Haushalt gekippt &ndash; Macht und &Uuml;bermacht<\/strong><br>\nDas Urteil des Landesverfassungsgerichts M&uuml;nster ist anma&szlig;end: Die Richter haben sich &uuml;berhoben, indem sie den NRW-Nachtragshaushalt f&uuml;r nichtig erkl&auml;rten. Die Richter tun, als seien sie die besseren Politiker und auch noch die besseren &Ouml;konomen. Das Urteil ist daher nicht richtig und nicht falsch &ndash; es ist richtig falsch. [&hellip;]<br>\nDas ist nicht verfassungsrichterliche Politik, das ist verfassungsrichterliche Obstruktion. Die Richter beurteilen nicht mehr nur einzelne politische Ma&szlig;nahmen, sondern sie entziehen einer politischen Agenda die Basis. Heute trifft es ein rot-gr&uuml;nes Regierungsprogramm; morgen kann es ein schwarz-gelbes oder sonstwie gef&auml;rbtes Programm treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nrw-haushalt-gekippt-ueberhebliche-richter-1.1072247\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Industrie mag Bachelor nicht<\/strong><br>\nTrotz vieler Bem&uuml;hungen, das Image des Bachelor-Abschlusses aufzubessern herrscht in der Industrie offenbar noch Skepsis. Eine neue Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft zeigt: Diplom- und Masterabsolventen sind begehrt, f&uuml;r Physiker mit Bachelor gibt es kaum Nachfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A\/Doc~ED9018AD433284580BF0307A392BF176B~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Drau&szlig;en bleiben<\/strong><br>\nDer Sender Phoenix darf die Befragung von Umweltminister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) im Umweltausschuss des Bundestages zur Atomkatastrophe in Japan nicht live &uuml;bertragen.<br>\nDer Ausschuss habe Live-Bilder untersagt. &bdquo;Die Parlamentarier haben den Fernsehzuschauern damit die M&ouml;glichkeit genommen, sich ein unverf&auml;lschtes Bild von der Diskussion im Umweltausschuss zu machen. Mit Blick auf die allgemeinen Auswirkungen der atomaren Katastrophe w&auml;re die &Uuml;bertragung sicher im breiten &ouml;ffentlichen Interesse gewesen&ldquo;, hie&szlig; es am Dienstag von den Phoenix-Programmgesch&auml;ftsf&uuml;hrern Michael Hirz und Christoph Minhoff.<br>\nR&ouml;ttgen soll am Mittwochmorgen in einer Sondersitzung des Ausschusses berichten, welche Erkenntnisse die Bundesregierung &uuml;ber die Auswirkungen von Erdbeben und Tsunamis auf japanische Akw hat und welche Konsequenzen sich daraus f&uuml;r deutsche Kraftwerke ergeben k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien\/draussen-bleiben\/3954064.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Milliardenkonzern gegen freien Journalisten: Zusammenschluss von lokalen Blogs protestiert gegen bizarres Verbot<\/strong><br>\nAm Dienstag, den 15. M&auml;rz 2011 steht Hubert Denk, Herausgeber des Passauer Magazins B&uuml;rgerblick, vor dem Oberlandesgericht K&ouml;ln. Er wehrt sich in mittlerweile zweiter Instanz gegen einen Maulkorb, den der millardenschwere Konzern von Europas gr&ouml;&szlig;tem Laborarzt, Dr. Bernhard Schottdorf, gegen ihn erwirkt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=11554\">Zoom<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>USA kritisieren israelische Siedlungspl&auml;ne im Westjordanland<\/strong><br>\nDie USA haben am Montag die israelischen Pl&auml;ne zum Bau von mehreren hundert neuen H&auml;usern und Wohnungen im Westjordanland scharf kritisiert. Das Vorhaben sei &laquo;illegitim&raquo; und ein grosses Hemmnis f&uuml;r die Wiederaufnahme von Friedensgespr&auml;chen mit den Pal&auml;stinensern, hiess es in einer Mitteilung der amerikanischen Botschaft. Die Genehmigung f&uuml;r das Projekt hatte Israel am Sonntag erteilt, einen Tag nach der Ermordung einer f&uuml;nfk&ouml;pfigen Familie in einer j&uuml;dischen Siedlung. &laquo;Sie morden, wir bauen&raquo;, sagte Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/usa_kritisieren_israelische_siedlungsplaene_im_westjordanland_1.9891905.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verzweiflung der Aufst&auml;ndischen in Libyen w&auml;chst<\/strong><br>\nDie Aufst&auml;ndischen in Libyen haben der Milit&auml;rmacht von Staatschef Muammar al-Ghadhafi immer weniger entgegenzusetzen. Nach den j&uuml;ngsten Gebietsgewinnen im Osten gehen die Truppen des Regimes nun gegen die zuvor von ihnen eingekesselten St&auml;dte im Westen des Landes vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/politik\/international\/libyen_1.9901369.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>3sat Vis a vis: St&eacute;phane Hessel<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rAvhKEFfDVw&amp;feature=player_embedded#at=97\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Georg Schramm &ndash; 67. Montagsdemo gegen Stuttgart 21<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=viUugfoPuSw\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Wir handeln!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110316_stuttmann_karikaturen.jpg\" alt=\"Wir handeln!\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20110315_Handeln.gif\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Atompolitik; Japan; EU-Stabilit&auml;tspakt wird sch&auml;rfer; Die Banken sind die Achillesferse der Wirtschaft; Fette Katzen; Rente steigt zum 1. Juli um ein Prozent; Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor Kostenfallen; Swift-Abkommen; Kleinaktion&auml;rsverband SdK beklagt mangelnden Anlegerschutz; Kritik an Bericht zur &bdquo;Gorch Fock&ldquo;; NRW-Haushalt gekippt; Industrie mag Bachelor nicht; Drau&szlig;en bleiben; Milliardenkonzern gegen freien<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8689\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-8689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8689"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8693,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8689\/revisions\/8693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}