{"id":86907,"date":"2022-08-15T08:43:38","date_gmt":"2022-08-15T06:43:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907"},"modified":"2022-08-15T08:43:38","modified_gmt":"2022-08-15T06:43:38","slug":"hinweise-des-tages-4172","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h01\">Documenta-Debatte: Brief an Claudius Seidl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h02\">RBB-Skandal um Patricia Schlesinger: Gemach, verehrte Jagdgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h03\">Eine Aussage zeigt, wie Scholz die Wahrheit im Cum-Ex-Skandal verdreht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h04\">Soziale Not mit Ansage: Energiepreise treffen Rentner und Geringverdiener besonders hart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h05\">Trommeln f&uuml;r das &bdquo;Weiter-so&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h06\">Historikerin &uuml;ber Putin: &ldquo;Anspruch auf totale Herrschaft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h07\">Gehirnw&auml;sche? &ndash; Strategische Kommunikation!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h08\">Newsweek: Selenskyj sucht einen neuen &bdquo;sugar daddy&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h09\">US-R&uuml;stungsunternehmen sind die Gewinner der Zeitenwende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h10\">Kolonialhenker: Der Westen und der Taliban-Sieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h11\">Mexiko: Nestl&eacute; ist mitverantwortlich f&uuml;r Todesursache Nr. 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h12\">&Ouml;kosystem kollabiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h13\">Berlins Landeskliniken: Hilferuf der Rettungsstellen: Patienten m&uuml;ssen in Berlin bis zu 48 Stunden warten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86907#h14\">Ab Oktober kann sich die Bundeswehr um die Durchsetzung der Covid-Ma&szlig;nahmen k&uuml;mmern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Documenta-Debatte: Brief an Claudius Seidl<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Seidl,<br>\nam 29. Juli dieses Jahres schrieben Sie in der FAZ unter dem Titel &bdquo;Sind Sie Bl&ouml;d &ndash; oder b&ouml;se&ldquo;?: &bdquo;Das Ausma&szlig; an Inkompetenz und Verwirrtheit ist &uuml;berw&auml;ltigend &ndash; und man fragt sich: Wo haben die Leitung und die &Ouml;ffentlichkeitsabteilung der Documenta eigentlich die vergangenen Monate verbracht ? Und was tun diese Leute im Hauptberuf?&ldquo; Anlass war die neue &bdquo;Entdeckung&ldquo; einiger Zeichnungen mit angeblich antisemitischer Ikonographie. Fast alle Medien sch&auml;umen. Man k&ouml;nnte Ihre Frage aber durchaus umdrehen und sie Ihnen und ihrer Redaktion selbst stellen. Seit Beginn der Documenta15 benutzen &ndash; man muss es schon so sagen &ndash; Sie und die Redaktion in wechselnden Rollen den Antisemitismusvorwurf, um gegen die ganze Documenta, ihre Konzeption, ihre Kuratoren und Leitung Front zumachen.<br>\nNun geht es um zwei pal&auml;stinensische K&uuml;nstler, Nadji Salim Al-Ali und Burhan Karkoutli, deren Karikaturen und Cartoons weltweit bekannt sind und auch schon in der Bundesrepublik gezeigt wurden. Ihr Kollege Joseph Croitoru hat bereits in der Berliner Zeitung die Unsinnigkeit des Antisemitismus-Vorwurfs gegen&uuml;ber diesen beiden K&uuml;nstlern nachgewiesen, in dem er auf die gesellschaftliche Situation der achtziger Jahre in Pal&auml;stina und ihren Reflex in dem Werk der K&uuml;nstler hinwies &ndash; eine Selbstverst&auml;ndlichkeit jeder Kunstbetrachtung. Sie und Ihre Kollegen aber weigern sich hartn&auml;ckig, diese Realit&auml;t der t&auml;glichen Gewalt, Unterdr&uuml;ckung, Zerst&ouml;rung und Dem&uuml;tigung, die in den Werken zum Ausdruck kommt, zur Kenntnis zu nehmen. Erscheint ein Davidstern oder eine krumme Nase auf einem Bild, wittern Sie nur Antisemitismus, ohne nach dem Zusammenhang zu fragen. Sie hoffen damit offenbar, den Hintergrund dieser Kunst, ihre Entstehungsbedingungen, d.h. den permanenten Krieg in Pal&auml;stina, aus der Diskussion zu halten. Das ist Ihnen und Ihren Kollegen bisher weitgehend gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/220815-Seidl-Documenta-15-01-08-22.pdf\">Norman Paech [PDF]<\/a>\n<p>dazu: <strong>Documenta-Debatte: Antisemitismus f&uuml;r Anf&auml;nger<\/strong><br>\nEin Gremium von Experten soll den Antisemitismus auf der Documenta untersuchen; zu melden haben die Wissenschaftler aber nichts. Wie w&auml;re es, wenn man einfach j&uuml;dische Besucher fragte?<br>\nEs braucht kein Forschungssemester, wenn man Antisemitismus erkennen will &ndash; nicht dann jedenfalls, wenn es um die Zeichnung eines kleinen, h&auml;sslichen, hakennasigen Mannes geht, der einen Tritt in den Unterleib bekommt. Und der, damit erst keine Missverst&auml;ndnisse entstehen, noch einen Davidstern auf der Kopfbedeckung hat. Der h&ouml;flichere Teil der deutschen Gesellschaft hat sich l&auml;ngst darauf geeinigt, dass die Begriffe, Bilder, Rollenklischees, die zum Beispiel von Afrodeutschen als Beleidigung oder Herabw&uuml;rdigung empfunden werden, aus dem &ouml;ffentlichen Raum entfernt werden sollten &ndash; ohne dass man die Betroffenen mit langatmigen begriffsgeschichtlichen oder kunsthistorischen Erl&auml;uterungen nervt, die so eine Beleidigung doch nicht lindern w&uuml;rden. Man sagt das N-Wort nicht; das ist ein Frage der Umgangsformen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/documenta-antisemitismus-experten-protestieren-18216303.html\">Claudius Seidl in der FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>RBB-Skandal um Patricia Schlesinger: Gemach, verehrte Jagdgesellschaft<\/strong><br>\nBetrug, Untreue, Korruption? Gehen wir davon aus, dass ein Staat, der seinen Pr&auml;sidenten wegen Annahme eines Bobbycars verfolgt, die Kraft haben wird, den &raquo;Fall Schlesinger&laquo; sach- und regelgerecht aufzukl&auml;ren. [&hellip;]<br>\nNun haben wir also einen insgesamt recht ansehnlichen Fall in Deutschland: ein bisschen unklar noch und gruselig, aber von erfreulicher, urlaubskompatibler, &raquo;Bild&laquo;-am-Strand-vertr&auml;glicher &Uuml;bersichtlichkeit, was man ja von Krieg, Gas, Corona, Cum-ex und so weiter nicht wirklich sagen kann. Und zudem von einer absolut unwiderstehlichen Framing-Verortung: Die-da-oben, moralspezialisierte Frau, Zwangsbeitrag, Doppelmoral, Staat, Gier, Luxus.<br>\nNun h&ouml;ren und lesen wir: &raquo;Jetzt ermittelt der Staatsanwalt.&laquo; Bei &raquo;Panorama&laquo; ist das der triumphale Schlusssatz einer richtig gut gelaufenen Schiffeversenken-Geschichte. Wir erwarten daher alsbald die ersten Berichte dar&uuml;ber, welche Strafe Frau Schlesinger &raquo;nun droht&laquo; (es handelt sich hierbei stets um die in jeweils irgendeinem Gesetz angedrohte H&ouml;chststrafe, die sowieso nie verh&auml;ngt wird; klingt aber schon mal vielversprechend).<br>\nFalls Sie, verehrte Leser, sich hier nun ein Gutachten zum Ausgang des Verfahrens erhoffen, muss ich Sie entt&auml;uschen: Den Teufel werde ich tun. Ebenso wenig wie ich Beweise zu w&uuml;rdigen, Indizien, die wir nicht kennen, zu bewerten oder Sie, Damen und Herren rechtstreu Rechtsunterworfene, in einem Ihrer ertr&auml;umten Vorwegurteile zu best&auml;tigen oder zu widerlegen habe. Bei dieser Gelegenheit darf ich einmal wieder anmerken, dass diese Kolumne weder die Absicht noch die Aufgabe hat, &uuml;ber Schuld und Unschuld zu r&auml;sonieren. Der &raquo;Fall Schlesinger&laquo; bewegt sich derzeit im Bereich des (medienpolitischen) Skandals und der (strafrechtlichen) Verdachtsberichterstattung. Das ist ja auch genug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/rbb-skandal-um-patricia-schlesinger-gemach-verehrte-jagdgesellschaft-kolumne-a-6f81e7f1-9861-46c5-be80-0f4f75c17972\">Thomas Fischer in DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine Aussage zeigt, wie Scholz die Wahrheit im Cum-Ex-Skandal verdreht<\/strong><br>\nDer Cum-Ex-Skandal um mutma&szlig;lich illegale Steuergeschenke f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen l&auml;sst Bundeskanzler Olaf Scholz nicht los. Zwar beteuert er, es gebe keine Hinweise f&uuml;r eine politische Einflussname, doch FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz widerspricht.<br>\nHat Olaf Scholz recht und es gibt keine neuen Beweise? Oder verdreht er im Cum-Ex-Skandal die Wahrheit? Letzteres, sagt FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz. Die Aussage von Olaf Scholz vor der Bundespressekonferenz geht zu Ungunsten seiner selbst aus, erkl&auml;rt Reitz.<br>\nDenn nat&uuml;rlich gebe es neue Hinweise, die auf eine politische Einflussnahme im Cum-Ex-Skandal auf die Finanzverwaltung in Hamburg hindeuten. Ulrich Reitz identifiziert gleich drei auf einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/reitz-thema-des-tages-eine-aussage-zeigt-wie-scholz-die-wahrheit-im-cum-ex-skandal-verdreht_id_134381116.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Cum-Ex-Aff&auml;re: &bdquo;Gezielte L&ouml;schung&ldquo; bringt Scholz jetzt noch mehr in Not<\/strong><br>\nWelche Rolle spielte Olaf Scholz in der Cum-Ex-Aff&auml;re um die Warburg-Bank? Eine Frage, die bislang nicht abschlie&szlig;end beantwortet werden konnte. W&auml;hrend Scholz beteuert, nicht involviert gewesen zu sein, sprechen zahlreiche Indizien gegen ihn. Nun kommen neue hinzu.<br>\nUnd diese belasten Scholz. Die K&ouml;lner Staatsanwaltschaft hat die Mail-Postf&auml;cher und die digitalen Kalender der Finanzverwaltung Hamburgs, darunter auch die von Scholz, untersucht. Und stie&szlig; auf ein &bdquo;auff&auml;lliges Ungleichgewicht&ldquo;. Die Erkenntnisse liegen dem &bdquo;Spiegel&ldquo; vor.<br>\nDas &bdquo;Ungleichgewicht&ldquo; beschreiben die Ermittler wie folgt: Im Zeitraum vor 2020 seien &bdquo;kaum noch Mails zu den Themen Cum-EX oder Warburg aufzufinden&ldquo;. Gleichzeitig seien jedoch &bdquo;zahlreiche Hinweise in den Kalendereintr&auml;gen&ldquo; festgestellt worden, schreibt der &bdquo;Spiegel&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/cum-ex-affaere-gezielte-loeschung-bringt-scholz-jetzt-noch-mehr-in-not_id_134456766.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Soziale Not mit Ansage: Energiepreise treffen Rentner und Geringverdiener besonders hart<\/strong><br>\nDie Explosion der Energiepreise wird aus Expertensicht Rentner und Geringverdiener h&auml;rter treffen als Erwerbslose und Sozialhilfebezieher. Denn bei letzteren &uuml;bernimmt der Staat einen Gro&szlig;teil der Kosten, wie die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und der Deutsche St&auml;dtetag mitteilten.<br>\n&raquo;Jeder dritte Haushalt in Deutschland hat kein nennenswertes Erspartes, auf das er in diesen Krisenzeiten zur&uuml;ckgreifen kann, um die h&ouml;heren Kosten (&hellip;) abzudecken&laquo;, sagte Marcel Fratzscher, Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), in Berlin. &raquo;Sie sind es, die in dieser Krise doppelt hart getroffen sind: Sie erfahren pers&ouml;nlich eine drei- bis viermal h&ouml;here Inflation als Menschen mit hohen Einkommen, und sie haben keinerlei Absicherung.&laquo;<br>\nSo sieht das auch die Caritas: H&ouml;here Heizkosten tr&auml;fen Menschen weniger stark, die Leistungen nach den Sozialgesetzb&uuml;chern II und XII beziehen, sagte ein Sprecher des bayerischen Landesverbands. Denn diese k&ouml;nnten die erh&ouml;hten Kosten beim Jobcenter oder Sozialamt geltend machen. Und diese w&uuml;rden in der Regel in tats&auml;chlicher H&ouml;he &uuml;bernommen. Allerdings gilt dies nur bis zu einer &raquo;angemessenen&laquo; Obergrenze, deren Anpassung oft den gestiegenen Preisen hinterher hinkt.<br>\nBisher sp&uuml;ren viele Menschen den Anstieg der Energiekosten noch nicht in vollem Ausma&szlig;. Das wird sich in den n&auml;chsten Monaten &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432537.kostenexplosion-soziale-not-mit-ansage.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Armutsforscher Butterwegge: &bdquo;Selbst Familien mit zwei Verdienern k&ouml;nnen nun in arge finanzielle Bedr&auml;ngnis geraten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Armutsforscher Christoph Butterwegge sieht auch die Mittelschicht zunehmend von Armut bedroht. &bdquo;Selbst Familien mit zwei Verdienern, die normale Berufe haben und bisher auch gut &uuml;ber die Runden gekommen sind, k&ouml;nnen nun in arge finanzielle Bedr&auml;ngnis geraten und in die Armutszone abrutschen&ldquo;, sagt er der D&uuml;sseldorfer &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; am Freitag. Das h&auml;nge von der weiteren Preisentwicklung und vom Haushaltseinkommen der jeweiligen Familie ab.<br>\nWenn sich die Gaspreise verdoppeln oder verdreifachen und die Gasumlage des Bundes noch oben draufkommt, habe das f&uuml;r Mittelschichtsfamilien eventuell zur Folge, dass der Jahresurlaub ausf&auml;llt, sagte Butterwegge. M&ouml;glicherweise m&uuml;sse auch manche Mittelschichtsfamilie k&uuml;nftig die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;r die Warmmiete ausgeben.<br>\nErneut kritisierte der Armutsforscher die Politik der Bundesregierung: &bdquo;Fast 30 Milliarden Euro wurden f&uuml;r die bisherigen zwei Entlastungspakete ausgegeben. Bei den Armen und sozial Benachteiligten kommen davon h&ouml;chstens zwei oder drei Milliarden Euro an.&ldquo; Vor allem Steuerentlastungen n&uuml;tzten jenen nichts, weil sie keine Einkommensteuer zahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article240433795\/Butterwegge-Selbst-Doppelverdiener-Familien-mit-gutem-Einkommen-droht-die-Verarmung.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Armutsbetroffene in Energiekrise: Winter wird &ldquo;eine absolute Katastrophe&rdquo;<\/strong><br>\nDie steigenden Preise treffen Armutsbetroffene besonders hart. Wer jetzt bereits beim Einkaufen jeden Cent zweimal umdrehen muss, blickt mit Sorge in Richtung Herbst und Winter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/armutsbetroffene-energiekrise-sorgen-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trommeln f&uuml;r das &bdquo;Weiter-so&ldquo;<\/strong><br>\nDie Argumente der Milit&auml;r-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine leben von &Uuml;berh&ouml;hung, Konfrontation, Diskreditierung und Illusion.<br>\nKnapp ein halbes Jahr dauert der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, und die De-facto-Konfliktparteien aus dem Westen sind bem&uuml;ht, die grassierende Kriegslogik argumentativ zu st&uuml;tzen. Statt m&ouml;gliche Alternativen zu einer milit&auml;rischen L&ouml;sung aufzuzeigen, trommeln sie &ouml;ffentlich f&uuml;r ein &bdquo;Weiter-so!&ldquo;. Die dabei angef&uuml;hrten Argumente sind schlecht und werden auch durch st&auml;ndige Wiederholung nicht besser. Man kann sie in vier Cluster einteilen: &Uuml;berh&ouml;hung, Wille zur Konfrontation, Diskreditierung und Illusion.<br>\n&Uuml;berh&ouml;hte Rahmensetzungen sollen die Bedeutung des Konflikts hervorheben und milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen legitimieren. Dazu geh&ouml;rt die Aussage, der Ukraine-Krieg sei kein Regionalkonflikt, sondern Teil einer globalen Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Autoritarismus. Die Ukraine k&auml;mpfe auch f&uuml;r unsere Freiheit und Werte. Nach drei Jahrzehnten gescheiterter Versuche des milit&auml;risch grundierten Exports von Demokratie soll es nun um deren Verteidigung gehen. Zur Not bis zum letzten Ukrainer? Wenn westliche Demokratien gef&auml;hrdet sind, dann eher von innen, wie etwa das Abdriften des NATO-Mitgliedsstaates T&uuml;rkei in den Autoritarismus belegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-logik-des-krieges-zu-durchbrechen-gilt-in-deutschland-als-nicht-opportun\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg: Warum ich keine Angst habe, Beifall von der falschen Seite zu bekommen<\/strong><br>\nDie Debatte um den Krieg in der Ukraine wird immer giftiger. Kritische Stimmen werden mundtot gemacht oder auf schwarze Listen gesetzt. Unser Autor hat es erlebt. [&hellip;]<br>\nDer Diskursraum hat sich zunehmend verengt. Die Unvers&ouml;hnlichkeit der Argumente, das bewusste Missverstehen, die wechselseitigen Unterstellungen (&bdquo;Kriegstreiber&ldquo; versus &bdquo;Beschwichtiger&ldquo;, &bdquo;Ukraine-Freund&ldquo; versus &bdquo;Ukraine vor den Bus werfen&ldquo;) und vor allem der Verlust an Graut&ouml;nen sind nicht nur eine pers&ouml;nliche Belastungsprobe f&uuml;r langj&auml;hrige Freundschaften oder wissenschaftliche Netzwerke. Ich selbst kann von Tagungsausladungen und (was nicht nachweisbar ist, aber ins Bild passt: zunehmende Nichteinladungen) in etablierten Diskussionszusammenh&auml;ngen meiner eigenen Community berichten.<br>\nNach fast einem halben Jahr Krieg hat sich die Debatte in diesem Land (erwartbar) radikalisiert. Das mag nicht das Hauptproblem sein &ndash; denn nat&uuml;rlich ist der eigentliche Skandal, dass durch den Zivilisationsbruch Russlands in der Ukraine Zehntausende unschuldige Menschen sinnlos sterben, die europ&auml;ische und internationale Friedensordnung kaputtgeschossen und die globalen Folgen &ndash; von Hungersn&ouml;ten bis einer in Tr&uuml;mmern liegenden internationalen Sicherheitsarchitektur &ndash; massiv sind. Aber wer nicht bei drei beim Mainstream ist, der gilt in diesem Lande inzwischen als &bdquo;fringe&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-warum-ich-keine-angst-habe-beifall-von-der-falschen-seite-zu-bekommen-li.254501\">Johannes Varwick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Historikerin &uuml;ber Putin: &ldquo;Anspruch auf totale Herrschaft&rdquo;<\/strong><br>\nDie Historikerin Anne Applebaum sieht Parallelen zwischen Putins Russland und den Diktaturen Hitlerdeutschlands und der Sowjetunion. Frieden in der Ukraine k&ouml;nne es nur nach einer milit&auml;rischen Niederlage Russlands geben, sagte sie im Kontraste-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/russland-diktatur-applebaum-101.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Perfekt gemachte Propaganda.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gehirnw&auml;sche? &ndash; Strategische Kommunikation!<\/strong><br>\nBei der Rechtfertigung des Irak-Krieges unterliefen dem damaligen US-Pr&auml;sidenten und der Nato Fehler. Daraus wurde inzwischen gelernt. Der Ukraine-Krieg Russlands soll als seit 1945 beispielloser Zivilisationsbruch erscheinen. (&hellip;)<br>\nDer Nato unterlief der Fehler, dass ihre L&uuml;ge von den Massenvernichtungswaffen des Irak als Legitimation f&uuml;r den &Uuml;berfall und den seither endlosen milit&auml;rischen Konflikt aufflog.<br>\nDen Milit&auml;rs ging es bei ihrer Kritik an US-Pr&auml;sident Bush nicht darum, dass dieser Krieg hunderttausende Menschenleben forderte, dass er v&ouml;lkerrechtswidrig war und dass Nato-Truppen dort nachweislich Kriegsverbrechen begingen. Das Problem war, dass die &Ouml;ffentlichkeit aufgrund der offensichtlichen L&uuml;ge gegen diesen Krieg eingestellt war. Das passiert ihnen nicht noch einmal.<br>\nDie Essener Konferenz von 2015 empfahl laut Auswertungsmanuskript Seite 12, f&uuml;r die Manipulation der &Ouml;ffentlichkeit einfache Geschichten mit klarem Gut-B&ouml;se-Muster zu verbreiten.<br>\nMan k&ouml;nne sie in st&auml;ndig ver&auml;nderter Form immer wieder verbreiten, etwa so: In einfachen Geschichten sind die eigenen Soldaten im Gegensatz zur anderen Seite Vertreter des Guten. Beim Gegner ist die Gefahr zuhause, doch die eigenen Soldaten sind &ldquo;gut trainierte junge Menschen, die eine fantastische und noble Arbeit in herausfordernden Umst&auml;nden erledigen&rdquo;.<br>\nSolche Geschichten sollen eine menschliche Dimension enthalten, auch dadurch, dass sie direkt im Herz der an den eigenen Aktionen Beteiligten das Gute darstellen. Besonders gut eignen sich beispielsweise Berichte von Piloten, die &ldquo;humanit&auml;re Hilfe zu hungernden Kindern&rdquo; brachten, oder Milit&auml;rs mit gro&szlig;er Pr&auml;zision b&ouml;se Kerle beobachteten &ndash; sie sind ja die Guten &ndash; und die dann auf Basis intelligent zusammengestellter Bildmaterialien ihren Schlag ausf&uuml;hrten, hei&szlig;t es im Auswertungsmanuskript auf Seite 15.<br>\nSchwungvoll-harmonische Musik und eine sympathische, entschiedene Frauenstimme, die Verteidigung, Sicherheit und Allianz im Angesicht der Aggressivit&auml;t der Rivalen k&ouml;nne die erw&uuml;nschte Wirkung verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gehirnwaesche-Strategische-Kommunikation-7219560.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Newsweek: Selenskyj sucht einen neuen &bdquo;sugar daddy&ldquo;<\/strong><br>\nIn Washington w&auml;chst die Kritik am ukrainischen Staatspr&auml;sidenten. Es geht um die Korruption im Land, die Kontakte zu China und die milit&auml;rische Strategie.<br>\nDer ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj sei &bdquo;ein korrupter Autokrat&ldquo;, der die USA immer tiefer in einen &bdquo;Krieg der Schwarzmeer-Oligarchen&ldquo; verwickle. Das harsche Urteil kommt nicht aus einem russischen Propaganda-Kanal, sondern erschien in dieser Woche im US-Magazin Newsweek. Das Magazin schreibt: &bdquo;Selenskyj regiert &auml;hnlich wie sein Widersacher, der allseits verachtete Putin. Selenskyj schloss alle oppositionellen Medien in der Ukraine und verbot daraufhin politische Oppositionsparteien. Er erkl&auml;rte, dass Russland jeden einzelnen B&uuml;rger Kiews t&ouml;ten m&uuml;sste, um an ihn heranzukommen, fand aber auch Zeit, f&uuml;r eine melodramatische Portr&auml;tstrecke von Annie Leibovitz f&uuml;r das amerikanische Modemagazin Vogue zu posieren.&ldquo;<br>\nBesonders erz&uuml;rnt hat den Autor Steve Cortes, einen fr&uuml;heren Berater von Donald Trump und ehemaligen CNN-Kolumnisten, ein Interview, das Selenskyj der South China Morning Post gew&auml;hrt hatte. Ausgerechnet in einer Zeit, in der der Konflikt um Taiwan das Verh&auml;ltnis zwischen den USA und China extrem belaste, bitte der ukrainische Pr&auml;sident um einen Termin bei Xi Jinping und behaupte, China k&ouml;nne eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine spielen.<br>\nDas Interview stie&szlig; in den USA unter anderem deshalb auf heftige Kritik, weil Selenskyj sagte, China und die Ukraine w&uuml;rden dieselben Werte teilen wie etwa &bdquo;Familie und Kinder&ldquo; &ndash; ohne Taiwan oder die Menschrechtsverletzungen gegen die Uiguren zu erw&auml;hnen. Selenskyj versucht seit Monaten vergeblich, bei Xi vorstellig zu werden. Im Juli 2021 hatte Selenskyj dem chinesischen Volk laut Peking &bdquo;gro&szlig;e Erfolge unter der F&uuml;hrung der Kommunistischen Partei Chinas&ldquo; gew&uuml;nscht. Sp&auml;testens seitdem ist man in Washington hellh&ouml;rig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/newsweek-selenskyj-sucht-einen-neuen-sugar-daddy-li.256012\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-R&uuml;stungsunternehmen sind die Gewinner der Zeitenwende<\/strong><br>\nSeit Mitte Juli hat das Au&szlig;enministerium in Washington angebahnte Waffengesch&auml;fte in H&ouml;he von knapp 20 Milliarden US-Dollar genehmigt. Auch Deutschland geh&ouml;rt zu den Gro&szlig;kunden.<br>\nEine Supermacht im Abstieg? Nicht so schnell. Der Sommer 2022 ist ein gro&szlig;er f&uuml;r die US-R&uuml;stungsindustrie. W&auml;hrend die politische Klasse in Washington D.C. gr&ouml;&szlig;tenteils in den Ferien ist, k&uuml;mmert sich das Au&szlig;enministerium die Auftragsb&uuml;cher der Waffenhersteller. In den &ldquo;Hundstagen&rdquo; zwischen dem 15. Juli und dem 2. August soll das US-State-Department Waffengesch&auml;fte in H&ouml;he von fast 20 Milliarden US-Dollar bewilligt haben, berichtet der US-Think Tank Responsible Statecraft.<br>\nDie Autoren, die unter dem Leitmotiv einer &ldquo;verantwortungsvollen Staatskunst&rdquo; schreiben, sind Kritiker einer milit&auml;rischen Einmischungspolitik der Supermacht. Dazu geh&ouml;rt, dass sie regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die lukrativen Gesch&auml;fte der heimischen R&uuml;stungshersteller berichten, die mit dem Anspruch, sich weltweit als F&uuml;hrungsmacht zu behaupten, einhergehen. (&hellip;)<br>\nDie Bewilligung von &ldquo;m&ouml;glichen Waffenverk&auml;ufen&rdquo; an ausl&auml;ndische Staaten, im Original &ldquo;a determination approving a possible Foreign Military Sale&rdquo; (&ldquo;Entscheidung &uuml;ber die Genehmigung eines m&ouml;glichen Erwerbs von R&uuml;stungsg&uuml;tern und milit&auml;rische Dienstleistungen durch andere Staaten&rdquo;) seit dem 15. Juli l&auml;sst sich in einer Liste des US-Au&szlig;enministeriums nachverfolgen. (&hellip;) Angesichts des &ldquo;Pentagon-Budgets von &uuml;ber 800 Milliarden Dollar pro Jahr und der Dominanz der US-Unternehmen auf dem internationalen Waffenmarkt&rdquo; seien die Spitzen-Positionen der US-Waffenhersteller kein Wunder, so der Journalist, William Hartung, der Verteidigungsausgaben der US-Regierung zu seinem Spezialgebiet gemacht hat<br>\nUnabh&auml;ngig davon, was mit dem Rest der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten passiere, und welche Schwierigkeiten die F&uuml;hrungskr&auml;fte der R&uuml;stungsindustrie auch immer anf&uuml;hren m&ouml;gen &ndash; die Realit&auml;t, wie sie Hartung bewertet, sehe so aus, &ldquo;dass sie und ihre Unternehmen wahrscheinlich fett und gl&uuml;cklich bleiben werden&rdquo;. Eine andere Frage sei, ob das, was gut f&uuml;r Lockheed Martin und Konsorten ist, auch notwendig gut f&uuml;r die Sicherheit der USA ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/US-Ruestungsunternehmen-sind-die-Gewinner-der-Zeitenwende-7218967.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kolonialhenker: Der Westen und der Taliban-Sieg<\/strong><br>\nEin Jahr nach dem Einzug der Taliban in Kabul &ndash; Eroberung war mangels Widerstand nicht n&ouml;tig &ndash; gehen die Gesch&auml;fte in den Staaten, die den Kolonialkrieg am Hindukusch 20 Jahre lang f&uuml;hrten, ihren gewohnten Gang. Ein Interview mit der deutschen Innenministerin Nancy Faeser (SPD) k&uuml;ndigt zum Beispiel Bild am Sonntag mit Standardnichtigkeiten an: Faeser sehe &raquo;neue Gefahren von links und k&auml;mpft f&uuml;r mehr Zuwanderung sowie mehr Abschiebungen&laquo;. Das einzige Problem, das zu Afghanistan angesprochen wird, ist die Evakuierung der sogenannten Ortskr&auml;fte, das hei&szlig;t auch der Agenten westlicher Geheimdienste.<br>\nDas ist f&uuml;r Herrenvolkdemokraten angemessen: Was gehen einen die B&uuml;rger eines Staates an, den man wegen &raquo;uneingeschr&auml;nkter Solidarit&auml;t&laquo; (Gerhard Schr&ouml;der) mit den USA zertr&uuml;mmern half? Sie erhielten &raquo;Demokratie&laquo; importiert und eine Nation aufgebaut &ndash; h&ouml;chste Werte also. Wenn NATO und EU daf&uuml;r ein Land bombardieren, mit Drohnen Tausende Zivilisten ermorden und insgesamt wahrscheinlich etwa 250.000 Tote hinterlassen, hei&szlig;t das lediglich: Bewohner solcher Gegenden haben davon keine Ahnung. Sie werden nicht mehr &raquo;Primitive&laquo; genannt, nur hinterlassen die Kolonialhenker dieselbe Not wie zu Zeiten solcher Sprache. Russen sehen ja auch nur &auml;u&szlig;erlich wie Europ&auml;er aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432554.kolonialhenker.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mexiko: Nestl&eacute; ist mitverantwortlich f&uuml;r Todesursache Nr. 1<\/strong><br>\nWegen Junk-Food ist jeder Dritte fettleibig und stirbt zu fr&uuml;h. Doch der Konzern wehrte sich gegen Warn-Etiketten. (&hellip;)<br>\nDas Vorbild fand sich gut 6000 Kilometer s&uuml;d&ouml;stlich. Chile hatte im Sommer 2012 ein Gesetzesvorhaben verabschiedet, das auf drei Pfeilern fusste. \n<ul>\n<li>Schwarze Warnhinweise in der Form eines Stoppschilds mit der Botschaft &laquo;Alto en&hellip;&raquo;: hoher Gehalt an Zucker, Salz, ges&auml;ttigten Fetten und Kalorien. <\/li>\n<li>Ein Verbot, mit Warnhinweisen versehene Produkte in der Grundschule zu verkaufen. <\/li>\n<li>Vorschriften, die verhindern sollen, dass f&uuml;r diese Produkte an Minderj&auml;hrige gerichtete Werbung geschaltet wird. <\/li>\n<\/ul>\n<p>In Anspielung an einen beliebten Schokoladeriegel von Nestl&eacute; wurde das Gesetz im Volksmund &laquo;Ley del S&uacute;per Ocho&raquo; getauft. Gem&auml;ss Nestl&eacute; werden in Chile jede Sekunde drei dieser &laquo;Super 8&raquo; verzehrt. Nun also sollten all diese ikonischen Riegel und &uuml;berhaupt ein Grossteil des Nestl&eacute;-Sortiments mit schwarzen Warnhinwiesen versehen werden. Das erschien dem Konzern aus Vevey offenbar dermassen bedrohlich, dass er die offizielle Schweiz um Unterst&uuml;tzung bat. Konkret: das Seco, das unter anderem die Aufgabe hat, die &laquo;Interessen des Wirtschaftsstandorts Schweiz im Ausland&raquo; zu vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/mexiko-nestle-ist-mitverantwortlich-fuer-todesursache-nr-1\/\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Kinder-&Uuml;berzuckerungstag: Cem &Ouml;zdemir muss Junkfood-Werbung beschr&auml;nken<\/strong><br>\nKinder und Jugendliche in Deutschland essen deutlich mehr Zucker als von Fachorganisationen wie etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ern&auml;hrung (DGE) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) empfohlen wird. Den Organisationen zufolge sollten Minderj&auml;hrige maximal zehn Prozent der t&auml;glichen Kalorien durch sogenannte freie Zucker aufnehmen. Tats&auml;chlich aber nehmen Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren in Deutschland 16,3 Prozent ihrer Tagesenergie aus freien Zuckern auf &ndash; also 63 Prozent mehr als empfohlen. Umgerechnet erreichen die jungen Menschen damit schon am 224. Tag im Jahr, dem 12. August, ihr Zucker-Limit f&uuml;r ein ganzes Jahr.<br>\nKonkret bedeutet das: M&auml;dchen essen im Durchschnitt mehr als 60 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie maximal 38 Gramm zu sich nehmen sollten. Jungen essen im Schnitt mehr als 70 Gramm freie Zucker pro Tag, obwohl sie nicht mehr als 44 Gramm verzehren sollten.<br>\nIn ihrem Koalitionsvertrag haben die Ampel-Parteien versprochen, die an Kinder gerichtete Werbung f&uuml;r Ungesundes beschr&auml;nken zu wollen. Einen Gesetzentwurf hat die Bundesregierung jedoch bislang noch nicht eingebracht. (&hellip;)<br>\nAls freie Zucker werden alle Zuckerarten bezeichnet, die zum Beispiel Lebensmittelhersteller ihren Produkten zusetzen, sowie der in Honig, Sirup, Fruchtsaftkonzentraten und Fruchts&auml;ften nat&uuml;rlich enthaltene Zucker. Nat&uuml;rlicherweise in Fr&uuml;chten oder Milchprodukten vorkommender Zucker f&auml;llt nicht darunter.<br>\nAktuell gelten etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen als &uuml;bergewichtig und sechs Prozent sogar als stark &uuml;bergwichtig (bzw. adip&ouml;s)&ndash; ihnen drohen im sp&auml;teren Lebensverlauf Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. 14% aller Todesf&auml;lle in Deutschland ist laut Daten der OECD auf ungesunde Ern&auml;hrung zur&uuml;ck zu f&uuml;hren. Fehlern&auml;hrung ist damit in etwa so t&ouml;dlich wie Rauchen.<br>\nGrundlage f&uuml;r die Berechnung des &bdquo;Kinder-&Uuml;berzuckerungstags&ldquo; sind Daten aus der sogenannten DONALD-Studie aus dem Jahr 2016, die das Ern&auml;hrungsverhalten von mehr als 1.000 Kindern und Jugendlichen untersucht hat. Neuere Zahlen liefert lediglich die Studie &bdquo;Eskimo II&ldquo;, allerdings mit Blick auf eine andere Altersgruppe (6 bis 17 Jahren). Laut dieser Studie liegt der Zuckeranteil an der t&auml;glichen Kalorienaufnahme sogar bei 20 Prozent. Dann w&auml;re das Zucker-Limit sogar schon am 1. Juli erreicht gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2022\/kinder-ueberzuckerungstag-cem-oezdemir-muss-junkfood-werbung-beschraenken\/\">foodwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;kosystem kollabiert<\/strong><br>\nGift in der Oder: Ausma&szlig; der Umweltkatastrophe weiter unklar. Stettiner Haff und Ostsee gef&auml;hrdet. Politiker schieben sich Schwarzen Peter gegenseitig zu<br>\nDer Tourist aus Westdeutschland, der am Samstag nachmittag mit seiner Familie an einem der Seen &ouml;stlich von Berlin baden geht, ist froh. &raquo;Diese Woche wollten wir noch in der Oder schwimmen, zum Gl&uuml;ck haben wir das nicht gemacht&laquo;, sagt er. An dem Grenzfluss zu Polen sind zur selben Zeit hunderte Helfer im Einsatz, die, mit Gummistiefeln und Handschuhen ausger&uuml;stet, tonnenweise tote Fische, aber auch Kadaver von Bibern und Enten aus dem Wasser ziehen. Mancherorts stinkt es in Flussn&auml;he bestialisch nach Verwesung.<br>\nDie Oder ist tot, vergiftet. Experten gehen von Jahren aus, die es dauern k&ouml;nnte, bis sich das Gew&auml;sser wieder erholt. Mittlerweile wird damit gerechnet, dass der hochkonzentrierte toxische Stoff auch im Stettiner Haff, das von der Ostsee nur durch die Insel Usedom getrennt ist, angekommen ist. Laut RBB-Informationen seien hier am Wochenende die ersten verendeten Fische entdeckt worden, das zust&auml;ndige Ministerium dementierte die Meldung. Ein Badeverbot indes gibt es nicht, es herrscht Hochsaison. In Ueckerm&uuml;nde etwa wird lediglich vor Blaualgen im Wasser gewarnt, wie die &ouml;rtliche Touristeninformation im Gespr&auml;ch mit jW mitteilte. &raquo;Das Kleine Haff wird von der Wasserschutzpolizei und den Umweltbeh&ouml;rden weiterhin aufmerksam beobachtet&laquo;, erkl&auml;rte Eva Klau&szlig;ner-Ziebarth vom Schweriner Umweltministerium am Sonntag gegen&uuml;ber jW. Eine n&auml;chste Beprobung des Wassers finde am Montag statt.<br>\nEs ist eine Umweltkatastrophe apokalyptischen Ausma&szlig;es f&uuml;r den Naturraum Oder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/432516.naturzerst%C3%B6rung-%C3%B6kosystem-kollabiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Berlins Landeskliniken: Hilferuf der Rettungsstellen: Patienten m&uuml;ssen in Berlin bis zu 48 Stunden warten<\/strong><br>\nDer Betriebsrat der Vivantes-Kliniken beklagt einen chronischen Personalmangel, Tarifvertr&auml;ge w&uuml;rden nicht umgesetzt, Patienten gef&auml;hrdet. Vivantes widerspricht.<br>\nDer Betriebsrat von Vivantes hat am Freitag einen Hilferuf ausgesandt. Die Zust&auml;nde in den Rettungsstellen des landeseigenen Klinikkonzerns seien &bdquo;gef&auml;hrlich&ldquo;, hie&szlig; es in einer Pressemitteilung. &bdquo;Trotz festgelegter schichtgenauer Besetzungsvorgaben durch den neuen Tarifvertrag Entlastung ist die personelle Besetzung aktuell so schlecht wie noch nie&ldquo;, schrieb der Betriebsrat. &bdquo;Die Notaufnahmen sind fast t&auml;glich &uuml;ber den Senat bei der Feuerwehrleitstelle abgemeldet.&ldquo; Rettungswagen k&ouml;nnten die Krankenh&auml;user nicht mehr anfahren.<br>\nJosephine Thyr&ecirc;t ist Betriebsratsvorsitzende, sie sagt: &bdquo;Keiner der beiden Tarifvertr&auml;ge wird umgesetzt. Weder der, der Besetzung von Schichten in der Pflege regelt, noch der f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Tochterfirmen.&ldquo; Dort wandere inzwischen Personal scharenweise ab, weil zum Beispiel Reinigungskr&auml;fte in anderen kommunalen Betrieben besser bezahlt w&uuml;rden. Eine Flucht mit Folgen: &bdquo;Wenn ein OP nicht mehr sauber gehalten werden kann, kann nicht operiert werden&ldquo;, erkl&auml;rt Thyr&ecirc;t. &bdquo;Deshalb k&ouml;nnen die Rettungsstellen bestimme Notf&auml;lle nicht aufnehmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/vivantes-rettungsstellen-pflegekraefte-beklagen-gefaehrliche-zustaende-li.255920\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Stellenabbau trotz Pandemie: Jeder vierte Klinikarzt will hinwerfen<\/strong><br>\nZu viele &Uuml;berstunden und Schreibarbeit, zu wenig Digitalisierung: Die angestellten Mediziner sind frustriert, zeigt eine neue Umfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/jeder-vierte-klinikarzt-will-hinwerfen-mediziner-sind-frustriert-18237551.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ab Oktober kann sich die Bundeswehr um die Durchsetzung der Covid-Ma&szlig;nahmen k&uuml;mmern<\/strong><br>\n&Uuml;ber der Diskussion um den geschichtsvergessenen Vorschlag von Justizminister Buschmann (FDP), frisch Geimpfte oder nicht-frisch Geimpfte mit Aufklebern zu kennzeichnen, oder die Ank&uuml;ndigung von Gesundheitsminister Lauterbach (SPD), Rechte nach Farbe der Covid-App zu gew&auml;hren, ungeachtet der schrecklichen Bilder aus dem Covid-App-Vorreiter China, ger&auml;t etwas noch viel Wichtigeres v&ouml;llig aus dem Fokus der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nDie Bundesministerin der Verteidigung, Christine Lambrecht, hat am 13. Juni entschieden und verk&uuml;ndet, die F&uuml;hrungsorganisation der Streitkr&auml;fte als Reaktion auf den russischen Einmarsch in der Ukraine neu aufzustellen:<br>\n&bdquo;Bislang waren die territorialen F&uuml;hrungsaufgaben &uuml;ber viele Bereiche verteilt. Zum 1. Oktober 2022 werden wir sie in einem &sbquo;Territorialen F&uuml;hrungskommando der Bundeswehr&lsquo; in Berlin b&uuml;ndeln&ldquo;<br>\nDieses &bdquo;TerrF&uuml;KdoBw&ldquo; soll &ndash; was in Wahrheit so gar nichts mit dem Ukrainekrieg zu tun hat &ndash; alle derzeitigen und m&ouml;glichen k&uuml;nftigen zivilen und milit&auml;rischen Inlandsaufgaben der Bundeswehr vermischen. Es soll verantwortlich sein &bdquo;f&uuml;r die operative F&uuml;hrung nationaler Kr&auml;fte im Rahmen des Heimatschutzes, einschl. der Amts- und Katastrophenhilfe sowie der Zivil-Milit&auml;rischen Zusammenarbeit&ldquo;. Es soll f&uuml;r die Organisation nationaler Verlegungen von eigenen und B&uuml;ndnistruppen gem&auml;&szlig; den Planungen der NATO zur Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung ebenso zust&auml;ndig sein wie f&uuml;r Katastrophenschutz und &ndash; jetzt kommt&rsquo;s &ndash; Pandemiebek&auml;mpfung:<br>\n&bdquo;Mit dem neuen Kommando k&ouml;nnen wir &uuml;ber die rein milit&auml;rischen Aufgaben hinaus sehr schnell die n&ouml;tigen Kr&auml;fte f&uuml;r einen nationalen Krisenstab bereitstellen, wenn das notwendig ist &ndash; etwa im Falle von Hochwasserkatastophen oder wie in der Covid-Pandemie&ldquo;<br>\nWas man nicht alles an der &Ouml;ffentlichkeit vorbei einf&uuml;hren kann, wenn irgendwo Krieg ist, und die &Ouml;ffentlichkeit nicht auf die Nebens&auml;tze achtet. [&hellip;]<br>\nDer Weg zu Bek&auml;mpfung der von der Regierung bereits gef&uuml;rchteten Aufst&auml;nde wegen kalter Wohnungen und unbezahlbarer Energierechnungen, durch das TerrF&uuml;KdoBw ist damit vielleicht auch schon geebnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/terrfuekdobw\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist also, dass die Bundeswehr sich im Inneren nicht lediglich um die Durchsetzung der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen k&uuml;mmern soll, sondern zur <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8615\">Niederschlagung der &bdquo;Volksaufst&auml;nde&ldquo;<\/a> eingesetzt werden k&ouml;nnte. Die Kampagne <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86016\">gegen die B&uuml;rger und ihre Proteste<\/a> l&auml;uft bereits. Mehrkosten im mittleren vierstelligen Bereich f&uuml;r die Energie k&ouml;nnten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86415\">f&uuml;r einen hei&szlig;er Winter trotz kalter Wohnungen<\/a> sorgen. In diesem Zusammenhang sei auch an die <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF\">Erl&auml;uterungen zur Charta der Grundrechte erinnert<\/a>. Auf der Ebene der Europ&auml;ischen Union sind also bereits vor einigen Jahren &Uuml;berlegungen zur Niederschlagung von Aufst&auml;nden angestellt worden. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits vor einigen Jahren <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14192\">auch den bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Inneren zugelassen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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